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	<title>Tim Mahler, Autor bei Mostdope</title>
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	<title>Tim Mahler, Autor bei Mostdope</title>
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		<title>Sternensichtung &#8211; BOI EDEN im NEXT UP</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Mahler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Mar 2024 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Next Up]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was? Wer? Woher? Wissenslücken, die gefüllt werden möchten, wenn ein neuer Stern am Himmel zu scheinen beginnt. BOI EDEN weckt mit seiner jüngsten EP »OB DU ES GLAUBST ODER NICHT« unsere Neugier, deshalb treffen wir BOI EDEN im virtuellen Videocall nach Wien zum Gespräch. In unserem Next Up erforschen wir Elementares zu seiner Entstehung, klären Fragen seiner Erscheinung und blicken in die Zukunft. Der Text ist ein langer Flug, hier sind Hyperjumps per Link auf die einzelnen Kapitel: Geräusche aus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/next-up/sternensichtung-boi-eden-im-next-up">Sternensichtung &#8211; BOI EDEN im NEXT UP</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Was? Wer? Woher? Wissenslücken, die gefüllt werden möchten, wenn ein neuer Stern am Himmel zu scheinen beginnt. BOI EDEN weckt mit seiner jüngsten EP »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/0gsLFovK6qoHE5QwdLIu4c?si=z2Tx8IILT6qDXp2pNiaP1A" target="_blank" rel="noreferrer noopener">OB DU ES GLAUBST ODER NICHT</a>« unsere Neugier, deshalb treffen wir BOI EDEN im virtuellen Videocall nach Wien zum Gespräch. In unserem Next Up erforschen wir Elementares zu seiner Entstehung, klären Fragen seiner Erscheinung und blicken in die Zukunft.</strong></p>



<p></p>



<p>Der Text ist ein langer Flug, hier sind Hyperjumps per Link auf die einzelnen Kapitel:</p>



<p><strong><a href="#Geräusche">Geräusche aus dem Weltall (Sound)</a></strong></p>



<p><strong><a href="#Entstehung">Die Entstehung</a></strong></p>



<p><strong><a href="#Glauben">Die Kraft des Sterns (Glauben)</a></strong></p>



<p><strong><a href="#Sonnensystem">Ein Sonnensyste(a)m</a></strong></p>



<p><strong><a href="#Alleinstellungsmerkmale">Besonders hell (Alleinstellungsmerkmal)</a></strong></p>



<p><strong><a href="#Vision">Vision (Aussicht)</a></strong></p>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="Geräusche">Geräusche aus dem Weltall (Sound)</h2>



<p></p>



<p>Wenn <strong>BOI EDEN</strong> Musik macht, versucht er alles andere auszublenden und nur das zu machen, was er tut, erzählt er. Deshalb musiziert er am liebsten alleine im stillen Kämmerchen (obwohl er Jamsessions auch feiert). Wenn er am Beats bauen ist, dann ist er im Tunnel und möchte am liebsten, dass niemand ihm reinredet, denn: sein Geschmack ist sein Kompass im Universum.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild3.png" alt="" class="wp-image-14011" width="204" height="361" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild3.png 281w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild3-169x300.png 169w" sizes="(max-width: 204px) 100vw, 204px" /></figure>
</div>


<p>„Man kann eh‘ nicht einschätzen, was bei anderen ankommt. Die einzige wirkliche Referenz, die ich habe, ist mein Geschmack.“ Während des Produzierens ist es mehr ein Agieren als aktives Drüber-nachdenken, was er da tut. Er fragt erst im Nachhinein, was er da gemacht hat. Kunst in seiner puren Form.</p>



<p>Auf der »<strong>LEBEN OHNE GOTT</strong>« EP verfolgt er einen von Trap geprägten Sound. Wabernde 808s, flächiger Sound, knisternde Hi-Hats, verträumte Samples – ein sphärisches Gesamtpaket. Ausgefeilt und durchdacht kuratiert, damit es zusammenpasst. Gegen Ende der EP tröpfelt der Trap langsam aus und es wird jammiger. Mehrspurige Gesangsparts halten Einzug. Ein Stilmittel, dessen Entwicklung man förmlich beobachten kann, welches auf der neusten EP »<strong>OB DU ES GLAUBST ODER NICHT</strong>« in ausgeprägterer Form eine Bühne erhält.</p>



<p>Ohne Zweifel sucht seine Musik mit Release seines neuesten Werkes seinesgleichen. Bässe streicheln die Seele, Orgeln zwitschern spielerisch, Boombap, Trommelemente, Spitter-Qualitäten und ganz viel Gesang vereint auf nur 4 Liedern. So gehaltvoll, dass man die EP mehrmals back-to-back hören kann, ohne dass der Sound an Kraft verliert oder zu viel wird. Vielmehr gewinnt er an Substanz. Jedes Detail minuziös getimt und am Ende wieder auf die Essenz runter gebrochen damit die Balance stimmt.</p>



<p>Und dann ist da noch der Gospel. „Gospel ist erst so richtig dieses Jahr reingekommen weil ich das ultra anspruchsvoll und schwierig finde. Ich hab Gospel schon immer geil gefunden. Aber immer, wenn ich das probiert hab, war das scheiße. Vor allem weil ich keinen Chor hab, mit dem ich arbeiten kann und selbst vorm Mic sitze und 40 Spuren einsinge. Das heißt, es hat lange Zeit gebraucht um zu reifen. Als es dann geklappt hat, war ich direkt so: JA, ich check‘s jetzt so bisschen wie‘s geht.“ Macht euch am besten selbst mal ein Bild:</p>



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<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="Entstehung">Die Entstehung</h2>



<p>Ursprünglich kommt er aus einer Kleinstadt aus Süddeutschland, wo er schon seit Anbeginn seiner Zeit Musik macht. Als Kind lernt er früh Musikinstrumente und findet durch seinen musikalischen Vater inspiriert zur „ganzen geilen Mucke, die es so gibt.“ Ab seinem 10. Lebensjahr kommt er ganz klassisch durch Youtube-Tutorials zum Beats bauen und entdeckt seine Liebe zum Hip-Hop.</p>



<p>„Alles was ich an Hip-Hop feier sind diese geil musikalischen, experimentellen, jazzigen Sachen. Dieser Hip-Hop, der noch diese musikalische Komponente bedient, da fühl ich mich wohl.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild2.png" alt="" class="wp-image-14010" width="153" height="275"/></figure>
</div>


<p>Er probiert sich aus und forscht an seinem Sound. Lange hatte er das Gefühl „das ist geil, was ich mach“, aber 100% zufrieden war er noch nicht. Dann folgt der Schritt in die Metropole mit B.</p>



<p>„Als ich in Berlin war, hab ich mir vorgenommen: Okay, ich kann jetzt schon viel, aber jetzt will ich das so richtig verfeinern was ich kann. Und da hab ich mich sehr bewusst dafür entschieden, im stillen Kämmerchen ganz viel auszuprobieren. Ich will das, was ich gerade probier‘ und mach, noch nicht damit verfälschen, das nach draußen zu bringen.“</p>



<p>Ein eher unüblicher Schritt. Während andere sich in das Getümmel der Großstadt stürzen, stürzt er sich in sich selbst. BOI EDEN ist zu diesem Zeitpunkt noch kein festes Alias. Sein Sound geht wild zwischen Indie, Jazz, Psychedelic-Rock und vielen anderen Genres hin und her. Knappe 2 Jahre geht das so. 3 Monate Arbeit, 3 Monate Musik im Wechsel.</p>



<p>„Ab dem Punkt, ab dem es sich so richtig richtig angefühlt hat, das jetzt zu starten, hab ich‘s direkt in die Hand genommen.“ Und so entsteht ein neuer Stern.</p>



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<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="Glauben">Die Kraft des Sterns (Glauben)</h2>



<p>Nicht viele Rapper*innen gehen heutzutage offen mit ihrem Glauben in der Musik um. BOI EDEN ist da anders. Früher hatte er gar keinen Bezug dazu, weil es ausschließlich mit Christentum konnotiert war. Aber das ist heute anders. Für ihn muss Glauben nicht mit Gott zu tun haben. Nicht mit dem christlichen, dem muslimischen oder sonst einem. Einfach Vertrauen in etwas, das größer ist als man selbst. „Das kann auch mein Unterbewusstsein sein, das kann das Universum als Ökosystem sein, Vertrauen in das, was mich umgibt.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild6.png" alt="" class="wp-image-14014" width="162" height="288" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild6.png 281w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild6-169x300.png 169w" sizes="(max-width: 162px) 100vw, 162px" /></figure>
</div>


<p>„Es war ganz lange nicht Teil meines Lebens. Das hat erst so richtig vor anderthalb Jahren angefangen, als ich angefangen habe die »LEBEN OHNE GOTT« EP zu machen, da wurde es zum Teil meines Lebens und dann wurde es halt auch zum Teil meiner Mucke und meiner Texte. Ich hab&#8217; angefangen, an was zu glauben, was ich davor ganz lange nicht getan hab. Und dann hab ich auf »LEBEN OHNE GOTT« ein reflektiert, was es mit einem macht, wenn man gar nicht an irgendetwas glaubt. In diesem Prozess wurde es dann immer mehr eine Sache, mit der ich mich auseinandergesetzt habe und auf die ich mich gefühlsmäßig eingelassen hab. Dabei kam die aktuelle EP »OB DU ES GLAUBST ODER NICHT« dabei rum, die ja sehr die Seite beleuchtet was passiert wenn man glaubt.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild1.png" alt="" class="wp-image-14009" width="151" height="269" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild1.png 270w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild1-169x300.png 169w" sizes="(max-width: 151px) 100vw, 151px" /></figure>
</div>


<p>Optimismus und Vertrauen, das ist Glaube für BOI EDEN. Es hilft ihm, positiver an Dinge ranzugehen und den langen Atem zu bewahren. Zu allem, was er macht, trägt es etwas Gutes bei. Egal ob es gute oder schlechte Phasen sind, durch die er geht. „Ist ein richtig wichtiger Skill“, hebt er hervor.</p>



<p>Das spürt man, wenn man die Musik hört. Seine positive Einstellung zu den Dingen steckt an. Er schafft es einen guten Mittelweg zu wählen. Er ist weder Missionar, noch versteckt er sich. Er ist er, ehrlich und deshalb nahbar.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich warte meine Lebzeit schon auf diesen Tag/<br>Ich hab nicht mehr zu geben, das ist alles, was ich hab/<br>Was man alles so erträgt, was ein&#8217; hält in dieser Bahn/<br>Ich weiß alles kann so leicht sein, es kommt nur darauf an/<br>Ob man glaubt oder nicht, ob du es glaubst oder nicht&#8230;</strong></p>
<cite>BOI EDEN &#8211; FANG AN</cite></blockquote>



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<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="Sonnensystem">Ein Sonnensyste(a)m</h2>



<p>BOI EDEN ist ein strahlender Planet. Doch wie in anderen Sonnensystemen, gibt es auch hier Planeten, die dieses Bild vervollständigen. Statt Erde, Venus und Mars heißen sie hier Rick, Lamm66 und Alex. Es sind BOI EDENs engste Freunde. In dieser Konstellation können alle machen, was sie am liebsten mögen, sagt er. An Rick kommt nichts vorbei, was mit Visuals zu tun hat, Alex hat das Know-How an der Kamera und Lucy aka Lamm66 ist eine richtungsweisende Kreativallrounderin. Zusammen machen sie sich Gedanken zur Optik und kuratieren die Erscheinung BOI EDENs.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild5.png" alt="" class="wp-image-14013" width="184" height="327" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild5.png 281w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild5-169x300.png 169w" sizes="(max-width: 184px) 100vw, 184px" /></figure>
</div>


<p>„Ich mach einfach Musik und mach so viel wie möglich und so pur wie möglich. Das was mir genau jetzt gefällt. Im Nachhinein frag ich mich dann, wie kann ich das sortieren? und dann find‘ ich die paar Tracks, die in dem Fall die EP bilden. Dann fragen wir uns zusammen im Team: Wie sieht das aus, was ich da gemacht hab und wie kann man das nice kommunizieren? Mit welchen Schritten könnte man auch die Kommunikation so verkacken, dass es die Musik ganz verändern würde?“</p>



<p>Für »OB DU ES GLAUBST ODER NICHT« haben sie sich für himmlisches Blau und sandiges Hellbraun entschieden. Man könnte interpretieren, dass das Braun für das geerdete Wesen BOI EDENs steht und das Blau für den Glauben. Das Cover erinnert sowohl an die Landschaftskunst von James Turrell und Kanye West als auch an eine Art Gotteshaus mit offenem Dach. Die Videoaufnahmen sind bei klarem Himmel und zwischen Steinen und Felsen aufgenommen. Es passt alles zusammen und gibt dem Ganzen eine einheitliche Richtung. Aktuelles Beispiel für die gleiche Farb- und Setting-Auswahl: die Optik von Dune.</p>



<p>„Ich will da immer dabei sein und ich bring mich auch überall ein. Aber ich merk mal für mal wieder, dass ich echt kein visueller Künstler bin.“ Nicht nur BOI versorgt die anderen Planeten mit Energie, auch Rick, Lamm66 und Alex versorgen ihn mit Energie. Eine Beziehung in beide Richtungen.</p>



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</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="Alleinstellungsmerkmale">Besonders hell (Alleinstellungsmerkmale)</h2>



<p>Da das hier ein <strong>NEXT UP</strong> ist, müssen wir uns noch fragen, warum wir gerade diesen Stern aus all den anderen Sternen da oben am Himmel ausgewählt haben.</p>



<p>Allem voran geht seine breit gefächerte Musikalität. <strong>BOI EDEN</strong> versteht viele musikalischen Sprachen und kann diese für sich umsetzen. Dadurch ist sein Sound schwer einzuordnen und variabel. Dazu spielt seine Musik qualitativ auf einem hohen Niveau.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild4.png" alt="" class="wp-image-14012" width="222" height="394" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild4.png 281w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild4-169x300.png 169w" sizes="(max-width: 222px) 100vw, 222px" /></figure>
</div>


<p>Ohne sein Team, welches ihm hilft seine Message zu delivern, wäre BOI EDEN nur halb so präsent und auffällig. Die kreative Optik und Herangehensweise an Veröffentlichungen sind ein wesentlicher Teil des Projekts. Unterstützung gibt dem BOI den extra Glow.</p>



<p>Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist, dass es bei ihm nicht um Bitches, Drugs oder Money geht. Eine Seltenheit im geschäftigen Getriebe der Musikindustrie. Musik, die vom Glauben handelt, kommt ganz anders daher und ist allein dadurch auffällig. Die Art und Weise wie er dann auch noch drüber spricht ist nahbar und relatable. Er besitzt einen grundsätzlichen Optimismus, welcher durch seinen Glauben angetrieben wird und durch jeden seiner Texte klingt. Aber auch seine Ausgeglichenheit, Ruhe und Geduld im Umgang mit Stolpersteinen strahlt. Er hat die Stärke, sich zu etwas zu bekennen, wovon sich viele in der heutigen Welt abgewendet haben. Alles, was aus seinem Glauben entsteht, hilft ihm, er selbst zu sein.</p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Und weil gut Ding Weile haben will/<br>Nur auf die Fresse fallen mein Hang zum zu viel einzuatmen stillt/<br>Erlerne ich Humbleness, Geduld und werde deinen Namen singen/<br>Und mich waschen an jedem Tag, bis ich mal reiner davon bin</strong></p>



<p><br>Aber auch er ist ein Stern aus unzähligen im weiten Universum der Musikbranche, in der es sich erst mal zu beweisen gilt. Dazu muss er konstant so weitermachen, wie bisher, sich mit dem ein oder anderen Sonnensystem verbinden und vor allem Glück haben.</p>
<cite>BOI EDEN &#8211; UMWEG</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading" id="Vision">Vision (Aussicht)</h2>



<p>Wir blicken in die Zukunft des Sterns. Egal, was sie bringt, „die Mucke werd‘ ich immer machen, egal unter welchen Umständen.“ Im Moment ist alles gut, wie es ist. Er und seine Mitstreitenden haben Lust, das Ganze auf ein krasseres Level zu heben. „Alles mit der Purheit und Liebe“ wie bisher.</p>



<p>BOI EDEN weiß, dass gesunder Wachstum seine Zeit braucht. Beweist er weiterhin seinen langen Atem, werden ihn vielleicht auch andere Menschen von der Erde aus sehen und gefallen an seiner Musik finden. Wir wünschen: Gute Sicht und blauen Himmel!</p>



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		<title>Wo ist der Rap? &#8211; Kevin Abstract veröffentlicht Indie-Rock Album »Blanket«</title>
		<link>https://mostdope.tv/soundchecks/wo-ist-der-rap-kevin-abstract-veroeffentlicht-indie-rock-album-blanket</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Mahler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 3.11.2023 erschien Kevin Abstracts 4. Soloprojekt »Blanket«. Mit dem Longplayer öffnet der Musiker seinen musikalischen Kosmos hin zu Indie-Rock und dreht Rap und Hip-Hop mit einem Schulterblick den Rücken zu. Ein nahezu gänzliches Genre-Commitment, auf dem er seine Rock-Qualitäten unter Beweis und seine Rap-Karriere erst mal in den Hintergrund stellt. »Blanket« wirft eine Decke über alles, was Kevin Abstract bisher gemacht hat und erfindet sich neu ohne sich selbst zu verraten. Am 17.11.2022 besiegelte das Album »The Family« die [&#8230;]</p>
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<p><strong>Am 3.11.2023 erschien Kevin Abstracts 4. Soloprojekt »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/7MbhBlacUYoWPZYUhsWLxK?si=8IT3qW7WSOOMXxPI_FkdQg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blanket</a>«. Mit dem Longplayer öffnet der Musiker seinen musikalischen Kosmos hin zu Indie-Rock und dreht Rap und Hip-Hop mit einem Schulterblick den Rücken zu. Ein nahezu gänzliches Genre-Commitment, auf dem er seine Rock-Qualitäten unter Beweis und seine Rap-Karriere erst mal in den Hintergrund stellt. »Blanket« wirft eine Decke über alles, was Kevin Abstract bisher gemacht hat und erfindet sich neu ohne sich selbst zu verraten.</strong></p>



<p>Am 17.11.2022 besiegelte das Album »The Family« die Trennung des Musiker-Kollektivs <strong>Brockhampton</strong> (zum <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/brockhampton-the-family-tm-review" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mostdope-Artikel</a>). Wo eigentlich die Musik einer ganzen Band zu hören sein sollte, hörte man nur einen: <strong>Kevin Abstract</strong>. In 17 Songs thematisierte er die Trennung der Gruppe und versuchte sie so zu verarbeiten. Ein harter Schnitt nach ca. sieben Jahren Bandgeschichte. </p>



<p>Nun, knapp ein Jahr später, ersteigt er mit »Blanket« aus der Asche.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="BLANKET" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/J0cZQVzWFGY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Was sich auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/7bNubmdfctkLp7ltJE0pLy?si=9q2viK4PTZWmm4EVbHzJFw">The Family</a>« bereits durch »Any Way You Want Me« oder »My American Life« angedeutet hatte, ist die musikalische Richtung. Roher Indie-Rock mit gepitchten Stimmen, verzerrten Gitarren, flüsternden Flows und sanften Tunes. Ein Gemischtwarenladen mit dem Topic des Rocks, auf dem sowohl der schrille, laute Song »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7D0LbItAj4QvrUrhig5SoQ?si=865c5ac2ec2d406e" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blanket</a>« (<a href="https://mostdope.tv/releaseupdate/international-releases/jenseits-von-brockhampton-kevin-abstract-kehrt-mit-seinem-ersten-solosong-seit-jahren-zurueck" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier im Mostdope Spotlight</a>) als auch der sanfte, kuschelige »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6WlMBy1QoNnCOfBXMyPesO?si=5d1956ee23fd49e4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">What Should I Do?</a>« ihren Platz finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Indie-Rock mit Rap-Effekt</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>I wanted to make, like, a Sunny Day Real Estate, Nirvana, Modest Mouse type of record […] but I wanted it to hit like a rap album.</strong></p>
<cite>Kevin Abstract über Album »Blanket«</cite></blockquote>



<p>Was soll man sagen, genau so hört es sich auch an. Besonders »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1acHARNEjbhmI1weSx1xNS?si=cd27798f2f244267" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Today I Gave Up</a>« erinnert an Nirvana, nicht nur des Titels wegen. Dazu kommt eine Prise <strong>Blink182</strong>, die man auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/00PNqWHjDUND2R7B4oJ93J?si=30cee7dd7edf4074" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Running Out</a>« vernimmt und wer sich noch an <strong>Metro Station</strong> erinnert, catcht auch diese Vibes.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Running Out" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/00PNqWHjDUND2R7B4oJ93J?si=717eadcbda5e4de7&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p>Zwar stehen nun Gitarren und Gesang im Vordergrund, doch im Kern bleibt Kevin Abstract Rap. Wie man das merkt? Hört man beispielsweise die geflüsterten Strophen auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/71y24qPwDLjqSm0ZJT8iqY?si=0c2ff931ba104bde" target="_blank" rel="noreferrer noopener">When The Rope Post 2 Break</a>«, merkt man, dass der Flow eindeutig durch Rap inspiriert ist, auch wenn alles drum herum nicht danach schreit. Ebenso auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/08lxQMon7L91ykAMi87rgN?si=85e15a8d74734655" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Madonna</a>«: Beat und Stimme spielen so zusammen, dass es an einen entspannten Strand-Rap-Song erinnert. Dass er dazu noch ein gemumbeltes, vernuscheltes „<em>She thinks she Madonna</em>“ singt, unterstreicht die Hip-Hop-Ästhetik. Die Drums auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6RzVz1xBWrBlutK2ffZ9HB?si=f8b28dfca2084950" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scream</a>« oder alle Passagen, in denen seine Stimme gepitcht ist, sind weitere Indizien.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Kevin Abstract - What Should I Do?" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/eKXC_6h4XXo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:0px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Der Musiker zeichnet sich ohnehin als ein experimentierfreudiger aus und hat auch deshalb scheinbar wenig Mühe, verschiedene Musikrichtungen zu kreuzen. Ob er sich nun am vorherrschenden Zeitgeist des Rock-Revivals bedient, es aus einem inneren Antrieb macht – oder beides, sei mal dahingestellt. Er schafft es jedenfalls die Genres so zu mixen, dass der Vibe beider aufkommt auch wenn es vorrangig Rock ist.</p>



<p>Vergleicht man beispielsweise »Blanket« mit den Alben der Rap-Kollegen <strong>slowthai </strong>oder <strong>Lil Yachty</strong>, die sich ebenfalls dieses Jahr dieser Idee des Crossovers bedient haben, balanciert Kevin Abstract am gekonntesten. Lil Yachtys Album »Let&#8217;s Start Here.« tendiert mehr zu Rock und slowthais Album »UGLY« (<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/slowthai-stellt-auf-ugly-fest-the-most-beautiful-people-do-the-ugliest-things" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier im Soundcheck</a>) dann doch eher in Richtung Rap. Und ja, Musik ist kein Wettkampf. Jedes der Projekte ist ein Unikat und Geschmack liegt im Auge der Betrachter*innen. Doch am Ende des Tages ist der Anspruch ein Rock-Album mit Rap auszubalancieren ein Qualitätsmerkmal.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kindheit meets Horror</h2>



<p>Neben der Musik ist auch die Optik und Thematik auffällig. Wer sich in der Promo-Phase des Albums hat teasen lassen, hat auch die Kuscheltier-ähnlichen Maskottchen gesehen. Der Look eher untypisch, groß und beeindruckend aber doch flauschig und freundlich. Sie sind immer an der Seite eines Jungen in rotem T-Shirt, der wohl Kevin als Kind zu sein scheint. Zusammen zeichnen sie die Kindheit des Künstlers in kurzen Videos nach. Videospielen auf dem Röhrenfernseher, einer Wasserrutsche und Wassereis werden mit einer Horror-Figur, Jump-Scares und anderen Kindheitsängsten gekontert. Dazu spielen Song-Snippets vom Album. </p>



<p>Aus unschuldigen Zeiten erwächst der Horror des Erwachsenwerdens und lässt vermuten, dass Kevin Abstract viel zu früh in die Abgründe der Menschheit blicken musste, welche hier metaphorisch dargestellt werden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="SLEEPOVER" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/0DIGOVBIrow?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Thematik prägt das Album</h2>



<p>Das Nostalgie-Horror-Gefühl der Videos passt zum Sound – und zum Text. Er singt, spricht und flüstert über Dinge, die inhaltlich an seine Kindheit angelehnt sind und maßgeblich den Look und die Problematik des Albums prägen. Am deutlichsten zeigt sich dies im eröffnenden Track »When The Rope Post 2 Break«:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Something scary&#8217;s/<br>Sneaking above us/<br>Just trust me/<br>You don&#8217;t gotta look/<br>Grab the blanket/<br>Pull it over/<br>No need to risk it/<br>Let&#8217;s just stay put</strong></p>
<cite>Kevin Abstract »When The Rope Post 2 Break«</cite></blockquote>



<p>»Blanket« steht für Schutz, »Blanket« steht für Kindheit, »Blanket« steht für Angst. Er greift auf, was er erlebt hat. Mal spricht er direkt über die Vergangenheit, mal münzt er es um auf die Gegenwart. Er bezieht sich auf Vergangenes und merkt, wie es ihn verändert hat.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Memory, memory/<br>There&#8217;s new yous and new mes</strong></p>
<cite>Kevin Abstract »Blanket«</cite></blockquote>



<p>Kevin Abstract ownt mit »Blanket« die Ängste seiner Vergangenheit. Die personifizierte Angst mit der Horror-Maske aus den Videos wird entmachtet. </p>



<p>Er setzt (mutmaßlich) sich selbst die Maske auf, schminkt sie, kämmt die Perücke, schießt ein Foto von sich und macht es zum Cover des Albums.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kevin-abstract-blanket-Cover-Art-2.jpg"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kevin-abstract-blanket-Cover-Art-2.jpg" alt="" class="wp-image-13184" width="402" height="402" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kevin-abstract-blanket-Cover-Art-2.jpg 600w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kevin-abstract-blanket-Cover-Art-2-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kevin-abstract-blanket-Cover-Art-2-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kevin-abstract-blanket-Cover-Art-2-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kevin-abstract-blanket-Cover-Art-2-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kevin-abstract-blanket-Cover-Art-2-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kevin-abstract-blanket-Cover-Art-2-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kevin-abstract-blanket-Cover-Art-2-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kevin-abstract-blanket-Cover-Art-2-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 402px) 100vw, 402px" /></a></figure>
</div>


<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/wo-ist-der-rap-kevin-abstract-veroeffentlicht-indie-rock-album-blanket">Wo ist der Rap? &#8211; Kevin Abstract veröffentlicht Indie-Rock Album »Blanket«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Souly&#8217;s »Deine Freundinnen«: Das letzte Puzzlestück seines Albums ist da</title>
		<link>https://mostdope.tv/tune-of-the-week/soulys-neuer-hit-deine-freundinnen-das-letzte-puzzlestueck-seines-albums-ist-da</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Mahler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jun 2023 15:17:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tune of the Week]]></category>
		<category><![CDATA[BN]]></category>
		<category><![CDATA[Ich wünschte es würd&#039; mich kümmern]]></category>
		<category><![CDATA[Souly]]></category>
		<category><![CDATA[Stoopid Lou]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seinen Sound einzuordnen ist schwer, ihn zu hören ist leicht. In seinem neuesten Song »Deine Freundinnen« präsentiert Souly eine weitere faszinierende Facette seines musikalischen Kosmos. Mit diesem Track vervollständigt er das letzte fehlende Puzzleteil seines Albums. Das dazugehörige Musikvideo fängt perfekt den Vibe ein, während Souly auf einem grünen Feld herumspringt und den Wind beim Autofahren spürt. Weiß ist sein Shirt, weiß ist sein Kopftuch. Die Farbe der Reinheit, des Friedens, der Ruhe, der Leichtigkeit und der Ehrlichkeit. All diese [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/tune-of-the-week/soulys-neuer-hit-deine-freundinnen-das-letzte-puzzlestueck-seines-albums-ist-da">Souly&#8217;s »Deine Freundinnen«: Das letzte Puzzlestück seines Albums ist da</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Seinen Sound einzuordnen ist schwer, ihn zu hören ist leicht. In seinem neuesten Song »Deine Freundinnen« präsentiert Souly eine weitere faszinierende Facette seines musikalischen Kosmos. Mit diesem Track vervollständigt er das letzte fehlende Puzzleteil seines Albums.</strong></p>



<p>Das dazugehörige Musikvideo fängt perfekt den Vibe ein, während <strong>Souly</strong> auf einem grünen Feld herumspringt und den Wind beim Autofahren spürt. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Souly - DEINE FREUNDINNEN (OFFICIAL VIDEO)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/jrKzQUqs3-Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Weiß ist sein Shirt, weiß ist sein Kopftuch. Die Farbe der Reinheit, des Friedens, der Ruhe, der Leichtigkeit und der Ehrlichkeit. All diese Tribute passen sehr gut zu „deine Freundinnen“, auch wenn Souly das Shirt bestimmt nur angezogen hat, weil es ihm halt einfach steht. </p>



<p>Er macht sich frei von alten Beziehungsgefühlen und spricht ehrlich über seine vergangene <em>Shawty</em>. Die organischen Drums bilden dabei den größten Kontrast zur bisherigen musikalischen Orientierung und die Percussions machen den ohnehin schon jammigen Sound noch freestyliger. Nach »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3PiyZUXCGrCqrVmOf1MMst?si=YuzGW--bS2aru80mNuJbIQ">Schweden</a>« und »<a href="https://open.spotify.com/album/2InGbhsc43aCnlbKeJ4khs?si=TTCe-b_8SC-Vi5LzKQGIyw">Der Lehrer</a>« ein runder Abschluss. Fast schon schade, dass nun das Projekt »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/7qEWw8ZmwrDqzMR07opQ9S?si=wx_hC9L8Q2aML7Tmh5lslw">Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern</a>« nun seinen Abschluss gefunden hat. </p>



<p></p>



<p>Lese jetzt mehr zu Soulys Album »Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern«: <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/soulys-erstes-album-zeigt-der-junge-kuenstler-hat-das-zeug-zum-grossen">Soulys erstes Album zeigt: Der junge Künstler hat das Zeug zum Großen</a></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Ich wünschte, es würd&amp;apos; mich kümmern" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/7qEWw8ZmwrDqzMR07opQ9S?si=wx_hC9L8Q2aML7Tmh5lslw&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/tune-of-the-week/soulys-neuer-hit-deine-freundinnen-das-letzte-puzzlestueck-seines-albums-ist-da">Souly&#8217;s »Deine Freundinnen«: Das letzte Puzzlestück seines Albums ist da</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die ehrliche Kritik: Dead Dawg lädt ein zu einer intensiven Betrachtung von »Liebe und Schmerz«</title>
		<link>https://mostdope.tv/soundchecks/die-ehrliche-kritik-dead-dawg-laedt-ein-zu-einer-intensiven-betrachtung-von-liebe-und-schmerz</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Mahler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2023 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[Aria Nejati]]></category>
		<category><![CDATA[BABYJOY]]></category>
		<category><![CDATA[BHZ]]></category>
		<category><![CDATA[Big Pat]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Dawg]]></category>
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		<category><![CDATA[Liebe und Schmerz]]></category>
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		<category><![CDATA[Soundcheck]]></category>
		<category><![CDATA[Themba]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>»Liebe und Schmerz« heißt das neue Album von Dead Dawg. Genau vier Jahre zuvor, am selben Datum 2019 erblickte sein erstes Solo-Album »DUNKLSCHWARZ« das Licht der Welt. Nach vier Jahren scheint sich etwas getan zu haben und die Zeit reif für ein neues musikalisches Kapitel. Vorab hat sich der Rapper insbesondere zu einem Thema Gedanken gemacht: Kritik. Sein Wunsch &#8220;Bitte kritisiert mein Album zu Grunde wenn es kommt, würde Herz küssen&#8221; schrieb er unter anderem in einer Story im Februar. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/die-ehrliche-kritik-dead-dawg-laedt-ein-zu-einer-intensiven-betrachtung-von-liebe-und-schmerz">Die ehrliche Kritik: Dead Dawg lädt ein zu einer intensiven Betrachtung von »Liebe und Schmerz«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p></p>



<p><strong>»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/2Lh2apEADq3hKpdnJ5VGjC?si=ZYBu8DTVTVWDlfb33dG5YQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Liebe und Schmerz</a>«</strong> <strong>heißt das neue Album von Dead Dawg. Genau vier Jahre zuvor, am selben Datum 2019 erblickte sein erstes Solo-Album</strong> <strong>»DUNKLSCHWARZ«</strong> <strong>das Licht der Welt. Nach vier Jahren scheint sich etwas getan zu haben und die Zeit reif für ein neues musikalisches Kapitel. Vorab hat sich der Rapper insbesondere zu einem Thema Gedanken gemacht: Kritik. Sein Wunsch &#8220;Bitte kritisiert mein Album zu Grunde wenn es kommt, würde Herz küssen&#8221; schrieb er unter anderem in einer Story im Februar. Eine mutige und eher ungewöhnliche Forderung des Berliners. Wir nehmen uns den Aufruf zu Herzen und kritisieren heute »Liebe und Schmerz«.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="690" height="382" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dead-dawg-story-1.png" alt="" class="wp-image-11051" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dead-dawg-story-1.png 690w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dead-dawg-story-1-300x166.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dead-dawg-story-1-500x277.png 500w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dead Dawg, Instagram-Story, 24.2.2023</figcaption></figure>
</div>


<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>..nicht nur versüßte Promo Sätze für clicks aus Angst das der Künstler die jeweilige Plattform hated.</strong></p>
</blockquote>



<div style="height:2px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Mit dieser Aussage liegt <strong>Dead Dawg</strong> gar nicht so falsch, jedoch ist es einfacher gesagt als getan eine solche Kritik zu schreiben. Hip-Hop-Medien, welche er in seiner Story adressiert, sind auf die Gunst von Artists angewiesen. Aus &#8220;versüßten Promosätzen&#8221; kann ein guter Draht entstehen, Interviews, Reichweite und dadurch Werbepartnerschaften, die wiederum Geld einbringen, um einen solchen Laden am Laufen zu halten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Dead Dawg - &quot;Liebe und Schmerz&quot; - 26.05.23" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/hGVmgmui7ME?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Vor dem Albumrelease</h2>



<p>Die Promophase Dead Dawgs war nicht besonders laut, hielt dafür aber einige Überraschungen bereit. Am 19.04.2023 veröffentlicht er das erste Video zu seinem neuen Projekt. In dem schwarz-weißen Film sehen wir ihn an einem E-Klavier sitzend wie er langsame Tunes spielt und dazu eine Spoken Word-Performance abgibt. Auf dem Greenscreen werden Elefanten eingeblendet und zum Ende der Vorstellung erscheint die Albumankündigung »Liebe und Schmerz« mit Datum. </p>



<p>Am nächsten Tag schon erscheint »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5HnhxD2qpcG4aAlYSAAe49?si=01fdddcfae4149f3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">blogg</a>«. Ein Lied, bei dem der Berliner abermals mit seinem bisherigen Stil bricht und in bester <strong>Yung Kafa &amp; Kücük Efendi</strong>-Manier darüber singt, dass er niemand in seinen &#8220;blogg&#8221; reinlässt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="DEAD DAWG - BLOGG (Prod. by MotB) | BHZ" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/RUnVoHJPJUs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Das Cover des Albums lässt ebenfalls ahnen, dass es anders wird als gewöhnlich. Dead Dawg sitzt mit Afro-Frisur, weißem Anzug, markanter Sonnenbrille und einem Bass vor rot-schwarzem Hintergrund. Ein typisches 70er Jahre Rock-Cover. Es ist eine Hommage an seinen verstorbenen Vater, welcher ebenfalls Musiker war und für ein ähnliches Cover posiert hatte. Mit seinem Album-Cover ist es Pablo gelungen, die enthaltene Musik passend abzubilden. Denn zum einen wendet er sich Themen zu, die mit seinem Vater zu tun haben und zum anderen fließt 70er-Jahre Rock mit in das Album ein. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-dead-dawg-liebe-und-schmerz-1-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-11023" width="512" height="512" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-dead-dawg-liebe-und-schmerz-1-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-dead-dawg-liebe-und-schmerz-1-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-dead-dawg-liebe-und-schmerz-1-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-dead-dawg-liebe-und-schmerz-1-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-dead-dawg-liebe-und-schmerz-1-500x500.png 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-dead-dawg-liebe-und-schmerz-1-800x800.png 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-dead-dawg-liebe-und-schmerz-1-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-dead-dawg-liebe-und-schmerz-1-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-dead-dawg-liebe-und-schmerz-1-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-dead-dawg-liebe-und-schmerz-1-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-dead-dawg-liebe-und-schmerz-1-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-dead-dawg-liebe-und-schmerz-1-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-dead-dawg-liebe-und-schmerz-1-125x125.png 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-dead-dawg-liebe-und-schmerz-1.png 1080w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /><figcaption class="wp-element-caption">Album Inlay: Dead Dawg und sein Vater</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Zwischen 70s und Zeitgeist</h2>



<p>Moderner Sound ist auf »Liebe und Schmerz« allemal vertreten. Wir finden von Rage-Samples und Jersey-Club-Stampfern auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/12cRNb32p0Ypf7pZ6S61Ja?si=328bac204e6b42b3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">pfirsich</a>« über Grime-Bässe in »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7nIoBn9Lui9oOV3oq6rGcq?si=ca0e43e26fd1429f" target="_blank" rel="noreferrer noopener">good morning</a>« bis hin zum Breakbeat-angehauchten »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5SmX0Tgx0zuVCTQFW2sCMg?si=87c45c9a6f6f410f">weiter weiter</a>« alles. Auch stimmlich hat sich Dead Dawg seit seinem letzten Projekt im Sommer weiterentwickelt und variiert ständig seine Performance. Mal aggressiv wie auf »good morning«, dann wieder schrill schreiend wie auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4Q5OL0eRVeut86cNnXKGsZ?si=a72eac8cca7b4f63" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ich bin so geil</a>«, und dann auf einmal im Spoken-Word-Modus auf dem letzten Track »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/295NOF4bSuTQAYcqbdEkjU?si=341c1ef319ff4c63" target="_blank" rel="noreferrer noopener">liebe und schmerz</a>«. Seine von Natur aus hohe Stimme setzt er dadurch immer wieder effektiv in Szene.</p>



<p>Es ist eine runde Sache, die da aufs Parkett gebracht wird. Vor allem weil auch immer wieder auf 60/70er angelehnte Tunes in Skits und Song-Enden eingebaut werden, die dem Album einen passenden Rahmen verpassen. So bekommt auch das Cover seinen musikalischen Einfluss aufs Album. Dieser Sound hätte auch gerne tiefer gehend verfolgt werden können.</p>



<p>Insgesamt ist »Liebe und Schmerz« eher in die ruhigere Schiene einzuordnen. Dafür sind »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3KXsipZdrzfAzJFlSUlydL?si=56bc9523c93c4bd8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wolke</a>«, »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2YL8BBwGLp4yoDp3klp36u?si=3e3b703744a04290" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kartenhaus</a>« oder »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2J9k9FeuGgOzODWfxtidfU?si=6f57c2cf02d24393" target="_blank" rel="noreferrer noopener">traum</a>« gute Beispiele. Die Gegenseite dazu bilden »ich bin so geil« oder »good morning«. Musikalisch haben <strong>Monk</strong>, <strong>Big</strong> <strong>Pat</strong>, <strong>Babyjoy</strong>, <strong>RapK</strong>, <strong>MotB, Themba, Samuel Kalbanter, Themba, KazOnDaBeat, Murphy, Shirama, OF </strong>und allen voran Dead Dawg geliefert. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Schmerz in der Liebe oder Liebe im Schmerz?</h2>



<p>»Liebe und Schmerz« beschreibt Pablo als Gleichgewicht. Intensive Liebe geht immer mit intensivem Schmerz einher, sagte er <a href="https://www.youtube.com/watch?v=j1CzIkO3CbU">im Interview mit Aria Nejati</a>. Es ist die erstmalige Auseinandersetzung mit dem Tod seines Vaters und die davon ausgelösten Gedanken und Gefühle. Diese streuen ihren Effekt auf die übrigen Bereiche seines Lebens, sodass der Großteil des Albums Reflexion ist. Auf »wolke« denkt er über das allein aber auch zu zweit sein in seiner Beziehung nach, thematisiert auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/08sf74ICNgvjXrWeiwDK4J?si=8bee800b527345af" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mathelehrer</a>« das Verhältnis zwischen ihm und seinem Körper, spricht im »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3OG9RuuJX2gSNecEISpfdn?si=6e6504e22cac4d4a" target="_blank" rel="noreferrer noopener">whatsapp skit</a>« über Verlustängste und erzählt von konkreten Träumen auf »traum«. Das emotionale Kernstück der Platte bildet jedoch »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7k5a4ls0qUQSWk43nnMEFY?si=5637d6fff43a443a" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kindheit</a>«, in dem er eine kindliche Perspektive einnimmt und die Beziehung zu seiner Mutter beschreibt. Der erste Teil des Songs drückt Vergebung aus (also die Liebe), während der zweite Teil aggressiver ist und mehr Schmerz enthält.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="kindheit" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/VW_xl80Izik?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Sobald Dead Dawg tiefere Themen aufgreift sind sie gehaltvoll und intensiv. Solche Passagen gehen über mehrere Zeilen, lassen tiefer blicken und haben darin ihren Mehrwert. Dann gibt es ähnlich lange Stellen über leichtere Themen. Diese wirken im Kontrast eher plump. Entweder es klingt so:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich bin nicht im Dorf geboren, doch ich will immer weg</strong>. /<br><strong>von Depris nehm&#8217; ich ab, doch dann kommt der Winterspeck</strong></p>
<cite>Kindheit feat. Babyjoy</cite></blockquote>



<p>oder so</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich bin so geil /<br>ich popp ein Teil /<br>ich geh so steil /<br>ich bin heute geil</strong></p>
<cite>ich bin so geil feat. Monk</cite></blockquote>



<p>Immer häufiger kritisierte Punkte im Deutschrap sind der unreflektierte Umgang mit Drogen und Sexismus. Dieser ist gerade für jüngere Generationen wichtig, die einen großen Teil der Zielgruppe von Rapper*innen darstellt. Auch Dead Dawg trägt dazu bei.</p>



<p>Auf Tracks wie »pfirsich« wird die Frau auf ihren Körper reduziert und »ich bin so geil« verherrlicht in lauter Ektase Teile zu poppen. Das wirft die Frage auf: Lässt sich &#8220;Partystimmung&#8221; nicht auch auf andere Weise erzeugen? Als Person des öffentlichen Lebens trägt man durchaus Verantwortung, derer sich Dead Dawg bestimmt auch bewusst ist. Das Augenzwinkern, mit dem ein Track wie »pfirsich« doch recht deutlich an Big Seans thematisch ähnlichen Hit »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=pn1VGytzXus">Dance (A$$)</a>« erinnert, lässt vermuten, dass viele diese Momente beim Hören nicht allzu ernst nehmen werden. Dennoch erkennen auch wir den im Hip-Hop vorherrschenden Druck, der dazu animiert, Tracks dieser Art zu machen um Leute abzuholen und Klicks einzufahren. Doch man hat immer die Wahl sich auch dagegen zu entscheiden.</p>



<p>»Liebe und Schmerz« sollte jedoch nicht wegen einzelner Kritikpunkte darauf reduziert werden, denn es ist mehr als das. Es überzeugt als Gesamtwerk.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Um Artists zu kritisieren, muss man sie auch immer ein bisschen kennenlernen.  »Liebe und Schmerz« bringt uns an diesem Punkt durchaus näher an Dead Dawg heran. Das Album besitzt die nötige Deepness und ist musikalisch auf einem hohen Niveau. Es ist schön mit anzusehen, dass Dead Dawg weiterhin keine Angst hat außergewöhnliche Schritte zu gehen und sich ausprobiert. Im Vergleich zu »DUNKLSCHWARZ« scheint er an Selbstbewusstsein sogar zugelegt zu haben.</p>



<p>Doch wie er auch schon sagte, geht Liebe immer auch mit Schmerz einher. Wenn Dead Dawg zukünftig die weniger gehaltvollen Passagen inhaltsreicher macht, mal hier und da Themen aufbricht und seine unkonventionelle Art zu flowen auf das Schreiben der Texte überträgt, könnte er einen noch lauteren Impact schaffen.</p>



<p>&#8220;..Wir brauchen ehrliche Kritik, Kronen Vergabe und so weiter..&#8221; ist noch ein Auszug aus der eingangs erwähnten Story Dead Dawgs. Und um die Kritik abzuschließen gebe ich  »Liebe und Schmerz« hiermit 4 von 6 Kronen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Tracklist: Dead Dawg &#8211; Liebe und Schmerz</h2>



<p>01. Wolke<br>02. Weiter weiter<br>03. Wer hat Bock<br>04. Mathelehrer<br>05. Kartenhaus (feat. <strong>Babyjoy</strong>)<br>06. Kindheit<br>07. Manifest<br>08. Good Morning (feat. <strong>RapK</strong>)<br>09. Mondkreis<br>10. Skit<br>11. Ich bin so geil (feat. <strong>Big Pat</strong>)<br>12. Pfirsich (feat. <strong>Monk</strong>)<br>13. WhatsApp Skit<br>14. Traum<br>15. Letzter Tanz (feat. <strong>Monk</strong>)<br>16. Blogg<br>17. Liebe und Schmerz</p>



<div style="height:13px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<iframe style="border-radius:12px" src="https://open.spotify.com/embed/album/2Lh2apEADq3hKpdnJ5VGjC?utm_source=generator" width="100%" height="352" frameBorder="0" allowfullscreen="" allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy"></iframe>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/die-ehrliche-kritik-dead-dawg-laedt-ein-zu-einer-intensiven-betrachtung-von-liebe-und-schmerz">Die ehrliche Kritik: Dead Dawg lädt ein zu einer intensiven Betrachtung von »Liebe und Schmerz«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Von »LVL UP« zu »b.a.d.« &#8211; Eli Preiss&#8217; künstlerischer Neustart in blau</title>
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					<comments>https://mostdope.tv/soundchecks/von-lvl-up-zu-b-a-d-eli-preiss-kuenstlerischer-neustart-in-blau#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim Mahler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2023 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[2woEazy]]></category>
		<category><![CDATA[b.a.d.]]></category>
		<category><![CDATA[Donna savage]]></category>
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		<category><![CDATA[Melik]]></category>
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		<category><![CDATA[Soundcheck]]></category>
		<category><![CDATA[Tschickgott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Exakt 315 Tage nach Eli Preiss&#8217; (hier in unserem Interview) erstem Album »LVL UP« erschien am 21.4.2023 mit »b.a.d.« ihr zweites Studioalbum. In dieser kurzen Zeit macht sich ein facettenreicher Umbruch der Künstlerperson Eli Preiss bemerkbar. Die Großbuchstaben aus »LVL UP« weichen den Kleinbuchstaben auf »b.a.d.«, ihre Haare sind nun dunkelrot statt bisher blond und die farbliche Stimmung des Albumcovers hat sich ebenfalls geändert. Auf das knallig rote Cover folgt nun ein kühles Blau. Damit ihren neuen Sound zu versinnbildlichen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/von-lvl-up-zu-b-a-d-eli-preiss-kuenstlerischer-neustart-in-blau">Von »LVL UP« zu »b.a.d.« &#8211; Eli Preiss&#8217; künstlerischer Neustart in blau</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Exakt 315 Tage nach Eli Preiss&#8217; (<a href="https://mostdope.tv/video/eli-preiss-zu-diesem-song-wuerde-ich-am-ehesten-acid-nehmen-video-interview-splash-2022" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier in unserem Interview</a>) erstem Album <strong>»</strong><a href="https://open.spotify.com/album/577JijVRB5HoJAy4r9L7Y0?si=4kNTlIFmRmeO8D2i48DXlg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">LVL UP</a><strong>«</strong> erschien am 21.4.2023 mit »<a href="https://open.spotify.com/album/4kqYMOaRZkArxO2NOpLCJX?si=kCt2jdFWTIevnJk1WCUH0w" target="_blank" rel="noreferrer noopener">b.a.d.</a>« ihr zweites Studioalbum. In dieser kurzen Zeit macht sich ein facettenreicher Umbruch der Künstlerperson Eli Preiss bemerkbar. Die Großbuchstaben aus <strong>»</strong>LVL UP<strong>«</strong> weichen den Kleinbuchstaben auf <strong><strong>»</strong></strong>b.a.d.<strong><strong>«</strong></strong></strong>,<strong> ihre Haare sind nun dunkelrot statt bisher blond und die farbliche Stimmung des Albumcovers hat sich ebenfalls geändert. Auf das knallig rote Cover folgt nun ein kühles Blau. Damit ihren neuen Sound zu versinnbildlichen ist gar nicht so abwegig. Denn das Projekt ist sensibler, distanzierter und melancholischer. </strong></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Von Vorne</strong></strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-1024x1024.jpg" alt="Soundcheck: Eli Preiss - b.a.d. Cover" class="wp-image-10533" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-800x800.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-1280x1280.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover.jpg 1370w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover via MOM I MADE IT REC</figcaption></figure>
</div>


<p>Die ersten Anzeichen von <strong>Eli Preiss</strong>&#8216; Weiterentwicklung: die erste Single-Auskopplung »<a href="https://open.spotify.com/track/4Qk1JxvjzD3rd6J6DfIxJA?si=8d149bffe40544ae" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wein in wien</a>«. Das elegant betitelte Musikstück schreit zwar nicht &#8221;NEUSTART&#8221;, ist aber mehr foreshadowing als man beim ersten Hören vermuten möchte. Dunkel wabernde Synthesizer, treibender Drum &#8216;n&#8217; Bass und die erstmals leicht rötlichen Haare aus dem dazugehörigen <a href="https://youtu.be/hOU_pTv1eTs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Musikvideo</a> lassen schon am 25. November mit einer sich im Umbruch befindenden Eli rechnen.</p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Du weißt, ich bin verrückt/<br>Nimm meine Hand, bring&#8217; dich weg, wenn der Alltag drückt</strong></p>
<cite>wein in wien</cite></blockquote>



<p>Auch der Text macht ein für sie neues Fass auf. Er handelt von der Zuflucht in Ekstase. Zwei Gestalten tanzen durch die Nacht, trinken Alkohol, rauchen Weed, haben Spaß in ihrer Verdrängung. Eine Vorstufe der Erkenntnis könnte man vermuten, denn was dann folgt ist »<a href="https://open.spotify.com/track/4TgxM5dSl4jIAl9OinDRbN?si=b7292f0f04854402" target="_blank" rel="noreferrer noopener">flackerndes licht</a>«.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich war doch nur naiv und vertieft in Momente/<br>Jetzt werd&#8217; ich dafür brennen</strong></p>
<cite>flackerndes licht</cite></blockquote>



<p>Lauernd nähert sich der flimmernde Beat. Sie reflektiert, bereut und ist unruhig. Interpretationsspielraum inklusive. Adressiert sie hier eine verflossene Liebe? Oder ihr Gewissen? Der dazugehörige Visualizer steht dem Lied in Sachen Mystik in nichts nach. In den auf Island aufgenommenen Drohnenshots steht sie mit nun erstmals dunkelroten Haaren, Stärke ausstrahlend im Sonnenuntergang. Zack, Bumm. Spätestens hier merkt auch der*die Letzte: »b.a.d.« wird anders.</p>



<div style="height:23px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Eli Preiss - flackerndes licht (outro) [prod. Melik &amp; Tschickgott]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/xJ1_lTTSUj0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:17px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei Wochen vor Veröffentlichung</h2>



<p>Mit der dritten Vorab-Single »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=6RtUz3VSNkM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">was ist der prei$$</a>« läutete die Österreicherin die letzten Meter vor Veröffentlichung ihres Albums ein. Ein düsterer Vorbote mit schlechten Neuigkeiten und gutem Sound.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Habgier, Wolllust blenden unseren Weg/<br>aber Hauptsache wir sehn&#8217; dabei gut aus</strong></p>
<cite>was ist der prei$$</cite></blockquote>



<p>In Memento-Mori-Manier prangert sie die Konsumgesellschaft an. Die Künstlerin fühlt den von Geld verursachten Schmerz, aber ist sich auch bewusst, dass sie mit Schmerz Geld macht. <strong>Matt Mendo</strong> liefert dazu einen schaurig dröhnenden Beat mit vielen Breaks und Kunstpausen um den Zeilen Elis mehr Raum zu geben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Happy Release Day</h2>



<p>Endlich ist der 21.4. da. »b.a.d.« erscheint über Nacht auf allen Streaming-Plattformen. »<a href="https://open.spotify.com/track/1U2ejMTI4C1vOlWER98Ybd?si=5a726f37ea26411d" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bewusstseinsaufbauende downs</a>« eröffnet und überrascht tatsächlich nochmal auf musikalischer Ebene. Der Track, der dem Album seinen Namen gibt, erzeugt durch jazzige Klaviereinspielungen Matt Mendos eine Atmosphäre, die an <strong>Tyler, the Creator</strong> erinnert. Zuerst flüsternd, dann sanft singend, bereitet Preiss mit einem vorerst letzten Kuss die Hörenden auf das Folgende vor.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Verwirrt/<br>Verweint, ja/<br>Nicht hier/<br>Will nicht hier sein</strong></p>
<cite>Eli Preiss &#8211; bewusstseinsaufbauende downs</cite></blockquote>



<p>Dann der Übergang so behutsam wie hart in den bereits bekannten Song »was ist der prei$$«. Ab diesem Moment heißt es Abfahrt in die Untiefen ihrer Gedanken. Man merkt ihr durchgehend eine gesunde, aber schmerzhafte Distanz zu verletzenden Themen an. Sie tastet sich, auf der Suche nach Orientierung, zwischen dem Nebel der Clubs und Drogen hindurch und findet sie in einzelnen Personen wieder. Songs wie »<a href="https://open.spotify.com/track/3AEChkx5lDSP9tckzl4cJJ?si=0b40ef89e82b4092" target="_blank" rel="noreferrer noopener">konzentrier dich</a>«, »<a href="https://open.spotify.com/track/3ORoMQxntXlCz26DdKhfmD?si=ba1c086986de4441" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gazelle</a>« und »<a href="https://open.spotify.com/track/1pQjOU8m7Mi9nnKQCkpp5l?si=afddbee9b7324cd0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">für ihm er</a>« sind kleine Inseln, auf die sie sich flüchten möchte. Zu zweit allein, weg von all dem.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Fick auf die Party, Babe/<br>Hier suchen alle nur das/<br>Suchen alle nur das, was wir schon haben, Babe</strong></p>
<cite>Eli Preiss &#8211; konzentrier dich</cite></blockquote>



<p>Das gesamte Projekt wird von düsteren Club-Vibes begleitet. Stimmung und Mood von Elis Texte werden musikalisch aufgegriffen und widergespiegelt. Synthesizer aus verschiedenen Epochen gemischt mit tiefer gepitchten Klängen, mal schnellen, mal langsamen Hip-Hop- und Trap-Elementen und Breakbeats. Ein modernes Techno/Rap-Beat Crossover mit ihrem unverkennbaren R&amp;B-Gesang erzeugen einen ganz eigenen Kosmos. Und das obwohl sechs unterschiedliche Producer*innen mitwirken. Viele Köche verderben also nicht immer den Brei. <strong>Matt Mendo</strong>, <strong>2woEazy</strong>, <strong>prod.suki</strong>, <strong>Sirin</strong>, <strong>Tschickgott</strong> und <strong>Melik</strong> verschmelzen mit und unter der Regie von Eli Preiss zu einem einheitlichen Sound. Das muss man erst mal nachmachen. Dies wird von der Musikerin honoriert, indem sie die Producer*innen als vollwertige Artists direkt neben ihrem Namen auf Spotify und Co. listet. Ein viel zu seltener Move im deutschen Hip-Hop.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstbestimmtheit und Orientierungslosigkeit</h2>



<p>Zwar hat die Wienerin mit vielen Leuten am Album gearbeitet, Vocal-Features hat sie allerdings kaum. Das könnte auch an der Intimität des Album liegen. Einzig <strong>DONNA SAVAGE</strong> bekommt auf dem angriffslustigen Feministen-Track »<a href="https://open.spotify.com/track/4YRN4TwZjB4xSAjnT3JixX?si=17a00270f0f14e3d" target="_blank" rel="noreferrer noopener">uff, nein</a>« einen Part zur Verfügung. Das Lied verkörpert die Attitude starker, selbstbestimmter Frauen. Mit Wortspielen, interessanten Flows und Disses hier und da bilden die beiden Wienerinnen ein Pendant zu ihren männlichen Kollegen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Dein Hype, ist mir egal Alder/<br>sag deim&#8217; Management die Zahlen sind nix wert wenn du klingst wie mein Fuß/<br>Hab keine Zeit, leb nur ein mal Alder/<br>Jungs wollen meine Jugend und mein Nerv, ich sag gib&#8217; lieber meiner &#8221;ah&#8221; einen Kuss</strong></p>
<cite>Eli Preiss &#8211; uff, nein (feat. DONNA SAVAGE)</cite></blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Eli Preiss &amp; DONNA SAVAGE - uff, nein (prod.suki) / bad bitchez (prod. Melik)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/949ncqyW_AI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Jeder Song bietet den Hörer*innen ein Highlight, für jeden ist etwas dabei. »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=EcGZH_MgM58" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gen z</a>« bietet gleich einer ganzen Generation relatable Topics. Die namensgebende Altersgruppe bekommt ordentlich was zu verdauen und kriegt Begriffe wie unzufrieden, unzurechnungsfähig oder unzuverlässig um die Ohren gehauen. Auf den tanzbaren Technobeat, der nicht passender für Gen-Z sein könnte, bringt sie die Orientierungslosigkeit einer ganzen Generation auf den Punkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aus Schmerz wurde Kunst</h2>



<p>Auch wenn »b.a.d.« eher dunkel daher kommt, ist es ein strahlendes Projekt. Musikalisch hat sie sich in ein bisher unerforschtes Terrain aus R&amp;B, Techno, Breakbeats und Hip-Hop vorgewagt und am immer weiter wachsenden Baum der deutschen Musiklandschaft einen neuen Zweig sprießen lassen.<br>Doch vor allem persönlich hat sie Riesenschritte gemacht. Der ehrliche Umgang mit Themen, die sie abfucken und verletzen, macht Mut sich nicht diesem Sumpf hinzugeben. Denn trotz all der belastenden Themen kommt nicht das Gefühl auf, dass sie sich darin verloren hat. Vielmehr bewahrt sie durch diese Liedersammlung ein Stück Realität um klar zu bleiben.</p>



<p>Genau wie Picasso durch seine blaue Periode ging um zur Rosa Periode zu finden, geht Eli Preiss mit »b.a.d.« durch eine ähnlich melancholische Phase um am Ende stärker, reifer und besser daraus hervorzutreten. Aus Schmerz wurde Kunst.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Tracklist: Eli Preis &#8211; b.a.d.</h2>



<p>01. bewusstseinsaufbauende downs (mit <strong>Matt Mendo</strong>)<br>02. was ist der prei$$ (mit <strong>Matt Mendo</strong>)<br>03. konzentrier dich (mit <strong>2woEazy</strong>)<br>04. wein in wien (mit <strong>prod.suki</strong>)<br>05. uff, nein (mit <strong>prod.suki</strong>, feat. <strong>DONNA SAVAGE</strong>)<br>06. fern von mir (mit <strong>Matt Mendo</strong> &amp; <strong>Sirin</strong>)<br>07. gen z (mit <strong>Tschickgott</strong>)<br>08. phasen (mit <strong>Tschickgott</strong>)<br>09. gazelle (mit <strong>Tschickgott</strong>)<br>10. bad bitchez (mit <strong>Melik</strong>)<br>11. für ihm er (mit <strong>Tschickgott</strong>)<br>12. flackerndes licht (mit <strong>Melik </strong>&amp; <strong>Tschickgott</strong>)</p>



<div style="height:13px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<iframe style="border-radius:12px" src="https://open.spotify.com/embed/album/4kqYMOaRZkArxO2NOpLCJX?utm_source=generator" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen="" allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy"></iframe>
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		<title>Soulys erstes Album zeigt: Der junge Künstler hat das Zeug zum Großen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Mahler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2023 11:52:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[Chief Keef]]></category>
		<category><![CDATA[Gianni Suave]]></category>
		<category><![CDATA[Ich wünschte es würd&#039; mich kümmern]]></category>
		<category><![CDATA[Layla]]></category>
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		<category><![CDATA[Souly]]></category>
		<category><![CDATA[Soundcheck]]></category>
		<category><![CDATA[Stoopid Lou]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Souly ist einer der aufstrebendsten Künstler im Moment. Am 31.3. veröffentlichte er sein erstes Album »Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern«. Aufgewachsen in Neuenkirchen, weitergezogen nach Osnabrück bis er schließlich am Puls der Zeit landete. Berlin, wo sonst. Nachdem sein Track »9PM Frankfurter Tor« im Frühjahr 2020 in Underground-Kreisen für Aufsehen sorgte, folgte im März 2021 das Tape »Engel fliegen« und im Februar 2022 dann der Nachfolger »Teufel fallen«. Mit stabiler musikalischer Weiterentwicklung und stetig wachsenden Klickzahlen kann man durchaus [&#8230;]</p>
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<p></p>



<p><strong>Souly ist einer der aufstrebendsten Künstler im Moment. Am 31.3. veröffentlichte er sein erstes Album »Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern«. Aufgewachsen in Neuenkirchen, weitergezogen nach Osnabrück bis er schließlich am Puls der Zeit landete. Berlin, wo sonst. Nachdem sein Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=SacZ0--Ritw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">9PM Frankfurter Tor</a>« im Frühjahr 2020 in Underground-Kreisen für Aufsehen sorgte, folgte im März 2021 das Tape »Engel fliegen« und im Februar 2022 dann der Nachfolger »Teufel fallen«. Mit stabiler musikalischer Weiterentwicklung und stetig wachsenden Klickzahlen kann man durchaus von einem natürlichen Wachstum sprechen. Daher ist es auch nur folgerichtig, dass Souly diesen Frühling den nächsten Step macht. Mit einer eigenen Tour und einem eigenem Album.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Einstieg ins Album</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-1024x1024.jpg" alt="Album des Monats: Souly - IWEWMK" class="wp-image-10149" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-800x800.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-1280x1280.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover.jpg 1370w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover via Souly/Groove Attack</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Souly</strong>&#8216;s erstes Album »Ich wünschte, es würd’ mich kümmern« beginnt mit dem passenden Opener »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=5F7GkdgQlhY" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das erste Mal</a>«. Die sanften Klänge des Synthesizers nehmen die Zuhörer*innen mit auf eine Reise in Soulys musikalischen Kosmos. Schallbelegte Adlibs fliegen vorbei, während seine ersten Worte <em>&#8220;Ich bin zu weit weg, ich bin nichts mehr&#8221;</em> verschwommen durch den Raum hallen. Mit jedem Ton steigt die Stimmung und die Hörerinnen werden in die Welt von Soulys Musik entführt. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Und die Bitches lieben Souly/<br>Marihuana Codeine/<br>Du warst immer lowkey/<br>Mehr als nur ein Homie/<br>Ich kann nicht mehr ohne dich/<br>Shawty, you&#8217;re my only/<br>Ich komm&#8217; nie zurück, ich komm&#8217; nie zurück</strong></p>
<cite>Souly &#8211; Das erste Mal</cite></blockquote>



<p>Für Kenner*innen eine Hommage an <strong>Chief Keef</strong>&#8221;s »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=YWyHZNBz6FE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Love Sosa</a>«, für die Unwissenden eine passende Pre-Hook. Dann droppt der Beat und man kommt an. Eine sanfte, doch drückende 808, konstante Snares überdeckt von den sphärischen Synthies. Souly fügt sich ein wie ein Instrument. Der Rapper performt regelrecht und flowt mit Echo auf der Stimme über den perfekt inszenierten Einstieg. Auch Producerduo <strong>Waterboutus</strong> hat ganze Arbeit geleistet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aus einem Guss</h2>



<p>»Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern« ist auch insofern ein Album, als dass sich die einzelnen Tracks die Klinke in die Hand geben. Trotz gegensätzlicher Stimmungen zwischen Turn Up-Songs und ruhigeren Passagen wird man am Ende eines Tracks abgeholt und an den Nächsten übergeben. Dies liegt auch an den gut platzierten Brücken wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=V-OnZszefA4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nebel</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=FgpsE6PTEy0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Style und das Geld</a>«, die fast schon einem Skit ähneln.</p>



<p>Die flüssigste Überleitung findet sich zwischen Track Nummer vier und fünf. »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=rkTnQTeftZE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Matt Mendo Interlude</a>« ist ein melancholisches Klavierstück von Soulys langjährigem Freund und Producer, welches im darauffolgenden Lied in einen Loop übergeht und zur Grundlage von »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DSYpp1xeG3g" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bunte Bündel</a>« wird. Dieses hält auch eine Überraschung parat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Mehrwert der anderen</h2>



<p>Mit <em>&#8221;Hallelujah&#8221;</em> steigt <strong>OG Keemo</strong> in seinen Part ein und segnet das Lied mit ein paar Bars über die Jagd nach Geld. Die anderen Features, <strong>LAYLA</strong> und <strong>Gianni Suave</strong>, reihen sich ebenso gut in die Tracklist mit ein. Im schwärmerischen Duett singen Souly und LAYLA auf »Chrysanthemen« über wilde Liebe und durch »Ok Ok« laden Souly und Gianni zum Bouncen ein. Symbiosen, die sich thematisch in seine Diskographie einreihen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Souly  - CHRYSANTHEMEN (FEAT. LAYLA) / OK OK (FEAT. GIANNI SUAVE)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/noWW8yXb-zs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Neben den drei Featuregästen sind mit<strong> Matt Mendo, Waterboutus, Neveroldben</strong> und <strong>Stoopid Lou</strong> auch vier Producer am Start. Sie kreieren kontrastreichen Sound und schaffen eine Balance zwischen verträumten Samples und scheppernden 808s. Soulys Gäste machen das Projekt bunter, professioneller und abwechslungsreicher. Definitiv ein Mehrwert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Leidenschaft der Lines</h2>



<p>Liebe und Geld sind allgegenwärtige Themen in Soulys Musik. Durch sie entsteht eine thematische Welt, in der das Album stattfindet.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Sag, warum bist du so schön?/<br>Ja, das ist Yves Saint Laurent/<br>Babe, ja, das ist Jean Paul Gaultier/<br>Ja, das ist Christian Dior</strong></p>
<cite>Souly &#8211; Style und das Geld</cite></blockquote>



<p>Es ist eine Attitüde, die sich durchzieht. Hier ein Diamantstein, da eine Shawty. Was zugegeben ein wenig banal klingt, wird durch Darbietung wett gemacht. Seine Leidenschaft, Mühe und die Dramatik seiner Stimme geben jedem Wort ein Gefühl. Das lässt selbst ein fragwürdiges <em>&#8221;Bitch&#8221;</em> in einem eher schönem Setting dastehen.</p>



<p>Auch wenn Reime manchmal zugunsten von Delivery weniger sitzen und Stories nicht zu Ende erzählt werden: Überall tauchen einzelne Passagen auf, die herausstechen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Du stehst in deinem Garten so wie Chrysanthemen/<br>Du kommst raus, wir reden über Themen</strong></p>
<cite>Souly &#8211; Chrysanthemen (feat. LAYLA)</cite></blockquote>



<p>Solcherlei Textfragmente bieten Orientierung und erzeugen Bilder. Manchmal begründet eine Line-Idee die Mood des ganzen Stücks und manchmal stehen sie kontextlos dazwischen und regen zum Denken an. Als Impuls sozusagen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ja, Sex ist cool &#8211; doch warum mussten&#8217;s meine Eltern tun?</strong></p>
<cite>Souly &#8211; Diamantstein</cite></blockquote>



<p>Genauso verhält es sich mit dem Albumtitel. Ebenfalls eine quotable Line und ein Gedanke, der die Grundstimmung des Albums begründet. Zusammen mit dem zerknüllten Hunnis auf dem Cover kommt man bereits auf die Grundthemen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Soulys Name fasst es schon ganz gut zusammen, wie er seine Mucke macht und wie man sie am besten hört. Durch die Seele, durch das Innerstes, durch Fühlen. Fühlt man die Lieder, versteht man sie. Genau so ist es mit diesem Album. Mit »Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern« hat Souly einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Gefühlt wurde an jeder Stellschraube einmal gedreht um ein authentisches Werk zu produzieren mit dem man viben kann. Die Gesamtperformance ist rund und von Leidenschaft geprägt, die alles zusammenhält.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Tracklist: Souly &#8211; Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern</h2>



<p>01. Das erste Mal<br>02. Nebel<br>03. Diamantstein<br>04. Matt Mendo Interlude<br>05. Bunte Bündel (feat. <strong>OG Keemo</strong>)<br>06. Chrysanthemen (feat. <strong>LAYLA</strong>)<br>07. Ok Ok (feat. <strong>Gianni Suave</strong>)<br>08. Style und das Geld<br>09. Bloody Rain<br>10. Woah<br>11. Heute nicht<br>12. Herbst<br>13. Wie fühlt sich sterben an?<br>14. Für immer</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Ich wünschte, es würd&amp;apos; mich kümmern" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/7qEWw8ZmwrDqzMR07opQ9S?si=n0KXHaCMTsiVeYk_8tnZYg&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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		<title>slowthai stellt auf »UGLY« fest: The most beautiful people do the ugliest things</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Mahler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2023 13:15:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[Beabadoobee]]></category>
		<category><![CDATA[Fontaines D.C.]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[IDLES]]></category>
		<category><![CDATA[Jacob Bugden]]></category>
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		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Nirvana]]></category>
		<category><![CDATA[Northampton]]></category>
		<category><![CDATA[slowthai]]></category>
		<category><![CDATA[Soundcheck]]></category>
		<category><![CDATA[Taylor Skye]]></category>
		<category><![CDATA[Tyron Frampton]]></category>
		<category><![CDATA[UGLY]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tyron Kaymone Frampton, besser bekannt als slowthai (hier im Mostdope-Spotlight), hat am 3.3.2023 sein 3. Studioalbum »UGLY« auf die Welt gebracht. Nach dem eher politischen Debütalbum »Nothing Great About Britain« und dem teils intimeren doch mit populären Featuregästen gespickten »TYRON« hat er nun mit »UGLY« sein wohl authentischstes Album bisher produziert. Der für seinen derben Grime-Sound bekannte britische Rapper überlässt nun vollends seinem punkigem Selbst die Bühne und gibt sich reflektierter denn je. Zusammen mit ihm treten Hörer*innen die Treppenstufen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Tyron Kaymone Frampton, besser bekannt als slowthai (hier im <a href="https://mostdope.tv/spotlights/slowthai-embracing-the-ugly">Mostdope-Spotlight</a>), hat am 3.3.2023 sein 3. Studioalbum <strong>»UGLY«</strong></strong> <strong>auf die Welt gebracht. Nach dem eher politischen Debütalbum »Nothing Great About Britain« und dem teils intimeren doch mit populären Featuregästen gespickten »TYRON« hat er nun mit »UGLY«</strong> <strong>sein wohl authentischstes Album bisher produziert. Der für seinen derben Grime-Sound bekannte britische Rapper überlässt nun vollends seinem punkigem Selbst die Bühne und gibt sich reflektierter denn je. Zusammen mit ihm treten Hörer*innen die Treppenstufen hinab in sein lautes Innerstes.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-ugly-2023-1-819x1024.jpg" alt="Soundcheck: slowthai - UGLY" class="wp-image-9848" width="205" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-ugly-2023-1-819x1024.jpg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-ugly-2023-1-240x300.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-ugly-2023-1-768x960.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-ugly-2023-1-1228x1536.jpg 1228w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-ugly-2023-1-1638x2048.jpg 1638w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-ugly-2023-1-500x625.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-ugly-2023-1-800x1000.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-ugly-2023-1-1280x1601.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-ugly-2023-1-1920x2401.jpg 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-ugly-2023-1-770x963.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-ugly-2023-1-1400x1751.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-ugly-2023-1-scaled.jpg 2047w" sizes="(max-width: 205px) 100vw, 205px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Universal</figcaption></figure>
</div>


<p>Wer die bisherigen Tracks des Briten kennt, wird nicht unbedingt überrascht sein. Mit »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ICBkHaMOPXs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Doorman</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=F0uvt97Xn20" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deal Wiv It</a>« hat sich bereits das angedeutet, was musikalisch Realität geworden ist. Der Mix aus Post-Punk, Indie-Rock und einer Spur Hip-Hop verabschiedet das, was früher noch Grime war und fügt sich zu einer geräuschvollen Performance zusammen. Diese transportiert das, was der Artist sagen möchte auf eine authentische Weise. <br>Auf »UGLY« fährt <strong>slowthai </strong>eine Sound-Linie und zieht diese von Anfang bis Ende durch. Damit wird den Liedern untereinander eine hohe Zusammengehörigkeit bescheinigt und das Album bekommt eine greifbare Farbe. Zur Hilfe eilen Kollegen aus besagtem Rock- und Punk-Kosmos. Ob <strong>Fontaines D.C.</strong>, <strong>IDLES</strong> oder <strong>Jockystrap&#8217;s</strong> <strong>Taylor Skye</strong> – die Selektion der Gäste scheint fein gewählt, um gemeinsam eine musikalische Spielwiese zu bereiten, für das was aus Tyron heraus möchte:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gedanken und Gefühle</h2>



<p>Sie treiben den 28-Jährigen durch 38 Minuten Selbstakzeptanz. Um dies zu verstehen, muss man den Albumtitel entziffern. Das Akronym »UGLY« steht für <em>&#8221;U Gotta Love Yourself&#8221;</em> und ist sein selbst formuliertes Ziel.<br>Auf dem ersten Titel »Yum«, der musikalisch einer Dämonenaustreibung gleicht, stellt er fest <em>&#8220;I&#8217;ve been lacking motivation/I need an intervention&#8221;</em>. Er wendet sich nach Außen und gibt ein Gespräch mit seinem Therapeuten wieder. <em>&#8221;Tyron, you&#8217;ve just gotta learn to breathe&#8221;</em> doch: <em>&#8221;Funny thing is it just pissed me off more/ What am I paying for?&#8221;</em>. Hilfe hat er sich anders vorgestellt. Der Track endet damit, dass slowthai Atemübungen ins Mikrofon macht und immer aggressiver wird, bis er schließlich schreit. Ein guter Opener für das Projekt »UGLY«, da nun klar wird, dass sein Ventil nicht das Atmen sondern die nun folgende Musik ist.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="slowthai - Yum (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/mYHPnqa7B3Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Eine Menge Luft lässt er in »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=E2WmJ3EjrS8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Selfish</a>« raus. Er formuliert Gedanken aus, die er über<br>Egoismus hat. Mal auf sich bezogen, mal auf die übrige Welt. <em>&#8221;Thinking for myself/<br>Thinking, I&#8217;m just thinking for myself&#8221;</em>. Man hört, wo er anfängt zu ergründen: bei sich.<br>Die wilde Reise treibt den gebürtigen Northamptoner weiter durch Misstrauen und<br>Selbstzweifel verpackt in Ironie und einer Scheißegal-Haltung, wie auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HPxyB0bsryM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sooner</a>« zu hören ist. Je weiter man hört, desto mehr Reue und Emotionen machen sich breit. <em>&#8221;The things I should&#8217;ve said, I wish I did&#8221;</em> rappt er auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=jN0oOqQkPGY" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Never Again</a>« und lässt mit einem persönlichen Thema tief blicken. Dies ist die erste musikalische Verschnaufpause: melancholische Klavier-Chords, getragen von sanften aber schnellen Jungle-Drums.<br>Nach »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=sO1uW_VMsuQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fuck It Puppet</a>«, dem sehr kurzen Abstecher, der nach dem alten slowthai klingt, und einer Auseinandersetzung mit seinem inneren Drogen-Ich, landen wir bei  »HAPPY« und hören diese Zeile: <em>&#8221;It&#8217;s okay to cry, okay to cry&#8221;</em>.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="slowthai - HAPPY (Visualiser)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/03HSkJexKiI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<p>Er erlaubt sich, auf »HAPPY« das Gegenteil zu sein und singt zusammen mit <strong>Jacob<br>Bugden</strong>, der mit <strong>Beabadoobee </strong>zusammenarbeitet: <em>&#8221;I would give everything for a<br>smile&#8221;</em>. Ein großer Schritt in Richtung Selbstakzeptanz. Passend zur depressiven<br>Stimmung wird das Lied von einem <strong>Nirvana</strong>-esken Gitarrenriff getragen, eine<br>Inspirationsquelle für Rapper, die wohl nie versiegt.<br>Dramaturgisch finden wir uns mit »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=hklXWj-kWOg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Falling</a>«, nach viel Reflexion, in einem Stadium der Orientierungslosigkeit wieder. <em>&#8221;You ever feel like falling? You ever feel like you&#8217;re drifting through space?&#8221;</em> singt der Brite voller Emotionen mantraartig über ein flächiges Soundbett. <br>Man merkt, dass die wachsende Akzeptanz seiner Selbst etwas in ihm freisetzt. Auf dem vorletzten Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=eS7rMAfqNUg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tourniquet</a>« kommt nochmal viel Schmerz zusammen. Klavier und Gitarre öffnen eine Szene, in welcher slowthai sich traut höchst emotional sein Leid ins Mikrofon zu schreien. <em>&#8221;Break, break, break my bones/ Shattered my hopes and dreams&#8221;</em>. Der Ausnahmekünstler zeigt seine verletzliche Seite mehr denn je. Der Blick in seinen Kopf hilft dabei ihn zu verstehen. Wut, Schmerz, Depression aber auch Veränderung, Heilung und Wachstum haben darin Platz. Er schließt das Album mit <em>&#8221;We both had to break like porcelain plates/ But I got some glue so we can rebuild&#8221;</em> auf dem finalen Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=i6gC99sjGWQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">25% Club</a>«. Ein positives Fazit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was folgt?</h2>



<p>»UGLY« ist ehrlich, intensiv und authentisch. Es macht neugierig drauf, welcher Tyron Kaymone Frampton am anderen Ende des Albums rauskommt. Egal was<br>folgt, es wird ugly. Denn wie er selbst sagte: <em>&#8221;The most beautiful people do the ugliest things&#8221;</em>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tracklist: slowthai &#8211; UGLY</h2>



<p>1. Yum<br>2. Selfish<br>3. Sooner<br>4. Feel Good<br>5. Never Again<br>6. Fuck It Puppet<br>7. HAPPY<br>8. UGLY<br>9. Falling<br>10. Wotz Funny<br>11. Tourniquet<br>12. 25% Club</p>



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