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	<title>Travis Scott Archive - Mostdope</title>
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	<title>Travis Scott Archive - Mostdope</title>
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		<title>Who the Fuck is Dahi?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 12:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind BINA., Olivia Rodrigo und Dahi. Dahi &#8211; Black Boy (Alternative) Wer ist eigentlich Dahi? kam als Frage sogar in unserer Redaktion auf. Der Produzent, Composer, Schreiber (und vieles mehr) steckt hinter Hits und, sind wir ehrlich, fast schon Klassikern wie »Money Trees«, »Count Me Out«, »LOYALTY« und wirklich diversen anderen Tracks von Kendrick Lamar. Hat aber zum Beispiel auch »vent« von Baby Keem, »Love Me Not« von Ravyn Lenae, »a [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind BINA., Olivia Rodrigo und Dahi.</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Dahi &#8211; Black Boy (Alternative)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer ist eigentlich <strong>Dahi</strong>? kam als Frage sogar in unserer Redaktion auf. Der Produzent, Composer, Schreiber (und vieles mehr) steckt hinter Hits und, sind wir ehrlich, fast schon Klassikern wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=smqhSl0u_sI">Money Trees</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=5GhhVHpPR_M">Count Me Out</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Dlh-dzB2U4Y">LOYALTY</a>« und wirklich diversen anderen Tracks von <strong>Kendrick Lamar</strong>. Hat aber zum Beispiel auch »vent« von <strong>Baby Keem</strong>, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=cswfR85D7jM">Love Me Not</a>« von <strong>Ravyn Lenae</strong>, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DmWWqogr_r8">a lot</a>« von <strong>21 Savage</strong>, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=SsKT0s5J8ko">Self Care</a>« von <strong>Mac Miller</strong> oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=BuNBLjJzRoo">90210</a>« von <strong>Travis Scott</strong> produziert, komponiert und/oder mitgeschrieben. Auch da kratzen wir noch an der Oberfläche. Der Künstler schaffte es dabei, Songs zu entwickeln, die Tiefe haben. <br>Es fühlt sich eher an wie kleine Soundwelten, durch die wir noch lange nach dem Hören streifen. Nun ist es endlich so weit und Dahi tritt aus dem Schatten, um sein erstes Solalbum namens »Black Boy (Altnernative)« zu veröffentlichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Range, die Dahi hat, wird schon bei der (sind wir ehrlich, absurden) Liste an Features deutlich: Kendrick Lamar, <strong>Fousheé</strong>, <strong>Childish Gambino</strong>, <strong>Vince Staples</strong>, <strong>Channel Tres</strong>, <strong>French Anthony</strong>, <strong>Moses Sumney</strong>, <strong>Mez</strong>, <strong>Kurtis Wells</strong>, <strong>Amber Mark</strong>, <strong>Jesse Boykins III</strong>, <strong>Baby Rose</strong>, <strong>Ant Clemons</strong>, <strong>Obongjayar</strong>, <strong>Ravyn Lenae</strong> und <strong>Elmiene</strong>. Die Liste an Künstler*innen macht eigentlich deutlich, dass jeder mit dem Mann arbeiten möchte. Wem das jetzt immer noch nicht als Anreiz dient, der hat hier leider wirklich nichts zu suchen. Das Ergebnis ist ein teils recht ruhiges, aber auch vielschichtiges Album, das wahnsinnig viel zu bieten hat.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Dahi - How To Pray ft. Kendrick Lamar, Amber Mark (Official Music Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/hj5BZJ5OflE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">BINA. &#8211; The Art of Anger</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir lieben Frauen, die ihre Wut endlich nicht mehr runterschlucken, und wir lieben BINA. Wenn <strong>BINA.</strong> dann auch noch einen Song namens »The Art of Anger« veröffentlicht und damit endlich mit gesellschaftlichen Normen bricht und ihrer Wut freien Lauf lässt, schweben wir auf Wolke 7. Das Ergebnis ist ein magischer Song. „I‘m afraid of me and you should be too“ ist unser neues Lebensmotto. Wut ist eben nicht nur eine Emotion, sondern eine Kunstform.<br></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="BINA. - The Art of Anger (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/FGfWIIxT9Ww?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Olivia Rodrigo &#8211; serena joy</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Everything is just fine“. Aber leider eben nicht und deshalb redet <strong>Olivia Rodrigo </strong>da nicht nur drüber, sondern unternimmt auch etwas. Eigentlich reicht ihre Musik ja schon aus, um aus uns große Fans zu machen. Die Künstlerin macht Pop, wie wir ihn lieben: mit ehrlichen Texten, die einem manchmal das Herz zerreißen, aber gleichzeitig auch clever geschrieben sind. Dazu kommen Ohrwurm-Melodien, die immer wieder auch etwas Richtung Rock abdriften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dann die Person hinter der Musik auch noch eine so starke junge Frau ist, dann ist das Gesamtpaket ziemlich perfekt (oder so perfekt, wie ein Mensch halt sein kann).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rodrigo eroberte langsam auch unsere Millennial-Herzen, indem sie Musiker*innen mit auf die Bühne holt, die jetzt vielleicht nicht wirklich der Demografie ihrer jungen Fans entsprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir reden hier zum Beispiel von <strong>The Cure</strong> Frontsänger <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=MDTlUtrzeFI">Robert Smith</a></strong> oder mit <strong>Lily Allen</strong> <br>»Fuck You« performen als Statement gegen diverse Politiker*innen. Mit ersterem hat sie nicht nur zwei Cover-Songs auf ihrem Live-Album, sondern auch einen neuen gemeinsamen Song auf dem aktuellen Projekt. Allen ist mittlerweile wie wir ein absoluter Die Hard Fan. Olivia Rodrigo eröffnet vor allem ihren ganz jungen Fans die Musik, die sie inspiriert hat, und das bringt uns dann manchmal als ältere Fans ein bisschen Pipi in die Augen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wirklich cool ist, dass sie sich immer deutlich und ohne Blatt vor dem Mund gegen die aktuellen Missstände in den USA, verursacht durch Tyrannenpräsident Trump, äußert. Den Höhepunkt (aber eigentlich auch Anfang einer großartigen Sache) findet dieses Engagement nun im <strong><a href="https://www.daisychainfields.com">Daisy Chain Fields Music Festival</a></strong>. Alleine der Name, etwas ganz Kindliches und Unschuldiges als Symbol für eine Gegenbewegung. Informieren dazu könnt ihr euch hier und den Song solltet ihr euch unbedingt anhören, wir zitieren: &#8220;If you can&#8217;t throw a punch, you can learn how to spit&#8221; denn &#8220;If they do it to them, they&#8217;ll do it to you&#8221;. Hauptsache, wir wehren uns und nehmen es nicht still hin.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Olivia Rodrigo - serena joy (Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/NI0rodDL-U8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/who-the-fuck-is-dahi">Who the Fuck is Dahi?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>„Das ist das, was ich gerade schreiben muss“ &#8211; moé über sein Debütalbum, Emotionalität und Tooloudfortheroom </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 11:01:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist kein Geheimnis, dass uns Tooloudfortheroom schon länger ein Begriff ist. Neben zwei Interviews mit Mitglied FRISO, berichteten wir bereits 2024 in einem ausführlichen Spotlight über die Anfänge des Kreativkollektivs. Nun ist es aber Zeit den Scheinwerfer auf einen weiteren verheißungsvollen Artist der Hamburger Gruppe zu richten: moé.&#160; Zwei EPs, eine eigene Tour in Deutschland und Österreich und Auftritte auf Festivals wie dem MS Dockville und dem splash! sprechen für sich. Seit mehreren Jahren ist moé mit seiner bittersüßen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/das-ist-das-was-ich-gerade-schreiben-muss-moe-ueber-sein-debuetalbum-emotionalitaet-und-tooloudfortheroom">„Das ist das, was ich gerade schreiben muss“ &#8211; moé über sein Debütalbum, Emotionalität und Tooloudfortheroom </a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es ist kein Geheimnis, dass uns Tooloudfortheroom schon länger ein Begriff ist. Neben zwei Interviews mit Mitglied FRISO, berichteten wir bereits 2024 <a href="https://mostdope.tv/spotlights/tooloudfortheroom-bald-auf-deiner-box-2">in einem ausführlichen Spotlight</a> über die Anfänge des Kreativkollektivs. Nun ist es aber Zeit den Scheinwerfer auf einen weiteren verheißungsvollen Artist der Hamburger Gruppe zu richten: moé.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwei EPs, eine eigene Tour in Deutschland und Österreich und Auftritte auf Festivals wie dem MS Dockville und dem splash! sprechen für sich. Seit mehreren Jahren ist moé mit seiner bittersüßen, von jugendlicher Euphorie getränkten Melancholie aus der deutschen Indie-Rap-Szene nicht mehr wegzudenken. Kontinuierlicher Output, organisches Wachstum und seine Stilfestigung führen unweigerlich zu dem Grund für unser Interview: Sein Debütalbum.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/4ZWKcllgvIA5rQ9LZN2X1G?si=ugmbM_gJTgauxYVItpIZFw">Geschichten, die wir niemandem erzählen</a>« hält genau das, was es verspricht. Die ehrlichste Version eines Künstlers, der indessen für all das Aufgestaute ein Ventil gefunden hat. Ungeschönte Erzählungen, die keinesfalls nach Vergebung, sondern bloß nach Gehör suchen und damit der Welt ein vertontes Bruchstück von <strong>moé</strong>’s Seele offenbaren. Begleitet wird das Album von minimalistischen und zugleich stilbewussten Produktionen von <strong>Leve &amp; Bo</strong>, <strong>Lawin</strong> und <strong>SOMA</strong> sowie Visuals von <strong>Tomke Mendt</strong> und <strong>Jannik Dietz</strong>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Tage vor der Veröffentlichung haben wir uns in einem Café auf St. Pauli getroffen, um über die Hintergründe der Platte zu sprechen. Im Gespräch verriet uns moé mehr über die Entstehung des Albums, wie Therapie seinen Schreibprozess beeinflusst hat und das kommende Tape von <strong>Tooloudfortheroom</strong>.&nbsp;</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Triggerwarnung</strong>: In diesem Interview werden u.a. Themen wie Suizid und Depressionen behandelt. Hilfsangebote sind beispielsweise:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telefonseelsorge: 0800 111 0 111</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nummer gegen Kummer: 116 111</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Du releast schon länger Musik. Dein ältester Song auf den Streamingplattformen ist von 2022. Woher kam der Impuls, jetzt ein vollständiges, kohärentes Projekt wie das Album anzugehen?</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist mehr oder weniger organisch entstanden. Mir war klar, dass ich wieder ein Projekt machen wollte, insbesondere weil ich nach meiner letzten EP <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/2BlO7bXeHDgarO01FEdogq?si=YakJYL5rQX-6nrOpKnxEwg">»… bis ich aufprall&#8217;</a>« schon mehrere Singles herausgebracht hatte. Es hätte sich falsch angefühlt, dann genauso weiterzumachen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Projektarbeit haben wir schnell gemerkt, dass die Stilmittel, die wir etabliert und die Welt, die wir aufgemacht haben, uns zu schade sind, um sie nur auf fünf bis sechs Songs zu erzählen. Außerdem hatten wir schnell so viele geile Skizzen, die wir nicht streichen wollten. Stattdessen entstand dann das erste Mal der Gedanke vom Album.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daraufhin kamen dann schnell Zweifel auf wie: „Können wir das überhaupt? Was für Erwartungen hat man selbst, wenn man sich entschließt, ein Album zu machen?“ –&nbsp; Ich habe in Phasen das Gefühl gehabt, da gar nicht bereit für gewesen zu sein. Es gab einen Moment, in dem ich mit <strong>Lawin</strong> im Camp saß und wir an diesen Songs weitergearbeitet haben. Ich meinte da zu ihm: „Ich weiß nicht, ob ich mich traue, aus diesen Skizzen ein Album zu machen und generell eins herauszubringen“. Er hat mich dann lächelnd angeguckt und meinte: „Eigentlich ist es schon passiert. Du quälst dich zwar gerade noch um die Entscheidung, aber sie ist eigentlich schon getroffen.“ – Dadurch, dass ich so viele Demos in derselben Zeit gemacht hatte, von denen ich eigentlich alle herausbringen wollte, musste ich das als Album tun: „Alles andere würde überhaupt keinen Sinn ergeben. Finde dich mit der Entscheidung ab, weil irgendwas in dir sie eh schon getroffen hat.“ Das war der Moment, in dem feststand: „Dann wird es jetzt ein Album“ – mit der Zeit ist man dann erst da reingewachsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Das heißt der Wunsch ein Projekt in Albumform zu machen, kam in den letzten Jahren, in denen du Musik gemacht hast, nicht auf?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ne, ich würde sagen, dass in der Zeit davor noch viel Soundfindung in mir selbst und meinem Musizieren stattgefunden. »…bis ich aufprall&#8217;« war für mich zum Beispiel, im Vergleich zu dem, was davor passiert ist, eine ganz neue Welt. Seitdem war jedes Projekt und jede Single etwas Neues, an das man sich heranwagt, bis man fürs Erste einen Sound gefunden hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich an diesem Punkt angekommen war, hat es erst Sinn ergeben, ein Album zu machen. Davor ist der Wunsch oder die Idee nicht aufgekommen, weil ich es gar nicht erst hätte machen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Als »</strong><a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3JjB9wIQAujz172OONlUkI?si=43508c82beee4963"><strong>Eisen</strong></a><strong>« im Herbst 2023 herausgekommen ist, habe ich den Prozess, den du gerade beschreibst, sehr gemerkt. Der Kontrast von diesem Song zu der Musik, die du davor gemacht hast, war einschneidend.&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hundertprozentig. Ich habe es auch geliebt. Wenn ich Musik mache, suche ich wirklich immer nach dem nächsten Ding. Nichts soll sich anfühlen, wie das davor.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist sehr schön zu hören. Das war damals genau das Ziel und auch das, worauf man am stolzesten war, in dem Moment als »Eisen« als Aufschlag für die ganze Welt danach herauskam. Es ist im besten Fall auch künstlerisch über dem Level davor. Ich selbst versuche, mich mit jedem Projekt und mit jedem Song skilltechnisch zu steigern.&nbsp;</p>



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<iframe title="moé - &quot;Eisen&quot; (prod. by Soma) (Offizielles Musikvideo)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/_h2-DxJkPLE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Lass uns mal genauer über den Albumtitel sprechen. Wie entstand die Entscheidung, diese intimen Geschichten genau jetzt zu teilen?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, es ist primär durch zwei Sachen entstanden. Zum einen war ich, als ich wusste, ich möchte wieder anfangen zu schreiben, sehr viel auf der Suche nach Sachen, die mich berühren. Wo kommt der Writing-Geek aus mir raus? Der war eine lange Zeit auch nicht vorhanden und ich dachte, ich habe das Schreiben verlernt. Warum kickt mich hier nichts? Irgendwann habe ich versucht, über bestimmte Themen wie Liebe oder gewisse Momente zu schreiben, aber nichts davon hat mich wirklich berührt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das lag glaube ich daran – und damit komme ich auch zum zweiten Punkt –, dass ich zu der Zeit sehr tief in mir gegraben habe und angefangen habe Therapie zu machen. Damit kamen dann auf einmal Themen und Gefühle hoch, von denen ich vorher gar nicht wusste, dass sie mich beschäftigen. Gerade durch diesen Therapieprozess und all dem, was in mir passiert ist, gab es dann beim Musikschreiben die Momente, in denen es geklickt hat. Momente in denen es mich, durch die Art von Gefühlen und Geschichten, die ich im Zeitraum der Therapie kennengelernt habe, wieder begeistert hat, zu schreiben. Momente, in denen ich wusste: „Das ist das, was ich gerade schreiben muss“. Bei jedem Song, der es jetzt aufs Album geschafft hat, kann ich für mich mit Sicherheit sagen, dass das genau so war.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Deine Musik war immer schon von einer gewissen Melancholie und Düsternis geprägt. Im Vergleich zu vorherigen Releases fällt jedoch auf, dass du die Sachen jetzt beim Namen nennst &#8211; Themen wie Suizid werden explizit angesprochen. Wie kam es zu diesem Wandel?</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte das Gefühl, dass ich mich mit so existenziellen Themen beschäftigt habe, dass ich das auch schreiben wollte. Dazu kam dann der Ansatz von Ehrlichkeit. Ich wollte auf dem Album so ehrlich sein, wie ich es noch nie zuvor gewesen bin. Das war eins der großen Leitmotive. So kam es letztendlich dazu, dass der Writing-Stil so direkt ist.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem habe ich mir vorgenommen, so wenig Metaphern wie möglich zu benutzen. Für mich war der höchste Wert einer Zeile nur, ob sie ehrlich gemeint ist oder nicht – wenn ja, war sie immer besser als eine Zeile mit einer guten Metapher. Das war der einzige Maßstab, nach dem ich geschrieben habe.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-21102" style="aspect-ratio:1.5014939687926518;width:534px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1024x682.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-300x200.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-768x512.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1536x1024.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-720x480.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-770x513.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1400x933.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Jannik Dietz</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Musik, die nach gewissen Themen greift – also gerade Depressionen und Ähnliches – stellt eine massive Gefahr dar, dass die Sachen zu plakativ und stumpf dargestellt werden. Sowas macht mich beim Hören gefühlt wütend und gibt mir oft das Gefühl, dass sich Menschen an diesen Themen bedienen, nur um ihrer Musik eine Pseudotiefe zu geben oder einen Schockfaktor hinzuzufügen. Das war wahrscheinlich eine der Sachen, die mich im Albumprozess mit am deutlichsten beschäftigt hat, weil mir so wichtig war, nicht so zu sein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende sind alle Songs nur aus meiner Perspektive. Also entweder über meine Themen oder die Themen von Menschen um mich herum, durch meine Beobachtung. Ich habe mir nie angemaßt, in einen Menschen reinzugehen und aus seiner Sicht zu schreiben. Das könnte ich nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Das ist zwar keine herkömmliche Metapher, aber mir ist das Bild der Zeile „Vier Hände kommen auf zwei Ohren“ von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/73InMSUKJWRQHBpIv3dk33?si=5ad1fdbd0e2b44fc">4-2</a>« am stärksten im Kopf geblieben.&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, ich liebe es auch. Ich muss dazu aber sagen, dass ich die tatsächlich nicht geschrieben habe. Obwohl ich eigentlich das gesamte Projekt selbst geschrieben habe – was auch das erste Mal so war – muss man bei dieser Line von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/73InMSUKJWRQHBpIv3dk33?si=5ad1fdbd0e2b44fc">4-2</a>« tatsächlich Lawin die Credits geben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben zusammen an diesem Song gearbeitet, ich kam beim Intro nicht voran und habe ihm dann erzählt, was für ein Bild ich beschreiben wollte. Ich hatte auch so vier bis fünf Ansätze, wie man das beschreiben könnte. Das ist immer so mein Writing-Stil: Für jedes Problem sieben Möglichkeiten finden und dann brauche ich gefühlt jemanden, der mir sagt „Das ist die beste“. Ich bin sehr gut darin, Sachen auf den Tisch zu legen, aber nicht immer so gut im Entscheiden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lawin hat dann kurz die Augen zugemacht, kam nach zehn Minuten mit der Idee zurück und meinte „Das ist es“. Ich finde, das ist das Schöne, wenn man mit Leuten arbeitet, die wirklich verstehen, was man machen will. Der ganze Song ist meine Geschichte und dann ist man mit jemandem, der das so gut versteht, dass er selbst noch ein Bild hinzufügen kann, was das Thema genau beschreibt</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: 4-2" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/73InMSUKJWRQHBpIv3dk33?si=62e6ac7551824374&amp;utm_source=oembed"></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Im Intro »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1tanOzBHi38hCYyoAOb8Ze?si=2dc42bc6731145b2">Geschichten</a>« sagst du „Ich rede seitdem ich klein bin zu viel, nur zu wenig über was mich berührt“. Ich nehme an, das impliziert das Gefühl, dass es keinen Raum dafür gab.&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Möglicherweise. Wahrscheinlich.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Woher kam dieses Gefühl und was hättest du dir gewünscht, um diesen Raum zu haben?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß gar nicht, warum in mir so doll das Gefühl da war, dass es diesen Raum nicht gibt. Es wird irgendwas gegeben haben, weshalb in mir über so lange Zeit so tief verankert gewesen ist, dass man über gewisse Dinge nicht spricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich mir gewünscht hätte, ist das, was ich jedem Menschen wünsche: Von früh an, einen Umgang mit Emotionen zu lernen. Einen Umgang mit wirklich allen Emotionen. Ich glaube, das fällt Kindern oft viel leichter als Erwachsenen. Sehr vielen Menschen wird aufgrund unserer Gesellschaft gerade beim Erwachsenwerden der Zugang zu Emotionen wie Trauer, Angst und Schmerz so abtrainiert, dass sie darin eine Gefahr sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man einen guten Umgang mit all diesen Emotionen findet, kann das wie eine kleine Superpower sein. Das besagt zum Beispiel auch das Outro »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5WZVWfnLmJQHbBfonjPuEr?si=06b55af03fc94d60">1000 Worte</a>«. Heißt, durch einen Umgang mit Schmerz, Trauer und Angst tangieren einen diese Gefühle zwar trotzdem, aber man kann sie einfach wahrnehmen und sie werden dadurch Teil des Alltags und Teil vom Leben. Ich glaube, das entspannt sehr viel. Ich würde grundsätzlich jedem, aber insbesondere jungen Menschen wünschen, dass dieses Verhalten früh gefördert wird und sie darin Erfahrungen sammeln können, sodass es normalisiert wird.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="691" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1024x691.jpg" alt="" class="wp-image-21103" style="aspect-ratio:1.4819269862272209;width:453px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1024x691.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-300x202.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-768x518.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1536x1036.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-770x519.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1400x944.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77.jpg 1582w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Jannik Dietz</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Hast du Ansätze, wie man das (strukturell) angehen könnte?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, einfach Räume dafür schaffen. Das ist etwas, was im besten Fall zu Hause durch die Aufarbeitung der Eltern passiert. Dass Eltern es quasi aushalten können, wenn das Kind zum Beispiel ganz traurig oder ganz wütend ist. Dem können und sollten natürlich Grenzen gesetzt werden, aber im ersten Moment geht es darum, diesen Zustand auszuhalten und dem Kind liebevoll zur Seite stehen zu können, anstatt zu versuchen, die Probleme des Kindes zu lösen. Es ist auch wichtig, dass diese Emotionen nicht als etwas Negatives bewertet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind durch die Gesellschaft leider tiefgehend auf Funktion geprägt. Grundsätzlich sollte man Kindern auch beibringen, dass auch nicht funktionieren super wertvoll ist. Manchmal vielleicht sogar wertvoller als funktionieren. Da liegt ganz viel Besonderes drin und ganz viel Glück.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, dass gewisse strukturelle Veränderungen gigantisch wären. Gerade sowas wie Social Media trägt nicht dazu bei, dass Menschen gut darin werden, die Seiten ihres Lebens zu akzeptieren, die nicht so geil sind, wenn man dauerhaft mit den präsentierfähigsten Seiten der Menschen konfrontiert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Inwiefern hat dir Musik dabei geholfen diesen Raum zu finden? Wie sahen zum Beispiel deine musikalischen Anfänge aus?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Musik hat mir auf jeden Fall geholfen diesen Raum zu finden. Anfangs mehr emotional als themenbasiert. Ich konnte kein Englisch, als ich angefangen habe, ganz viel englische Musik zu hören. Irgendwas in den Emotionen hat mir aber so doll ein Gefühl gegeben, zu Hause zu sein, und wurde schnell für mich zu einem Sicherheitsort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meinen allerersten Text habe ich auf einer Klassenfahrt auf Papier geschrieben, in einem Moment, in dem es mir nicht gut ging – wahrscheinlich Liebeskummer – und dachte, dass es ein cooler Moment wäre, das in Reime zu verpacken, weil ich ein riesen Rap-Fan war. Obwohl er bestimmt unglaublich grässlich geschrieben war, kam es vom Gefühl schon aus dem Herzen und hatte einen verarbeitenden Charakter. So ging es von da an immer weiter.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe, bevor ich Musik veröffentlicht habe, vier Jahre lang gefühlt drei Tracks die Woche aufgenommen und nie rausgehauen. Von Straßenrap bis zu <strong>Travis Scott</strong> Beats war da wirklich alles dabei. Ich habe aber schon gemerkt, dass mein Sweetspot in dem Verarbeiten von Dingen liegt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte das große Glück, dass <strong>SOMA</strong> das sehr früh gesehen hat. Damit war er einer der wenigen. Viele von meinen Freunden konnten mit meiner Deepness gar nichts anfangen und waren fast schon peinlich berührt davon. Es war gut, dass ich Menschen gefunden habe, die genau das wertgeschätzt haben und mir die Kraft gegeben haben, Musik zu releasen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Hattest du ein bestimmtes Ziel oder eine bestimmte Wirkung, die du mit der Platte erreichen wolltest?&nbsp;</strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche mir, dass der Titel »Geschichten, die wir niemandem erzählen«, so auch wahrgenommen wird. Das sind wirklich Geschichten, die ich auf diesem Album zum ersten Mal mir, den Menschen um mich herum und der Welt erzählt habe.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das große Ziel ist es, Menschen zu inspirieren, sowas auch zu machen. Heißt mehr Kommunikation zu führen – vielleicht auch die Kommunikation, die ich mich nicht getraut habe zu führen. Ich habe im Endeffekt ein Album darüber geschrieben, weil mir das absurderweise viel leichter fällt, als diese Themen persönlich mit Freunden anzusprechen. Hoffentlich schaffen es Menschen – und wenn es nur eine Person ist – dadurch mehr Mut zu haben, Sachen zu kommunizieren, Missstände und Zustände allgemein zu teilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im besten Fall erhoffe ich mir, karrieretechnisch mit dem Album ein Fundament zu bauen. Ein Projekt, auf das man in drei Jahren noch gucken und sagen kann: „Geil, dass es das gibt. Das ist ein wichtiger Baustein meiner künstlerischen Laufbahn.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-21104" style="aspect-ratio:1.4992850406157778;width:399px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1024x683.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-300x200.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-768x512.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1536x1024.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-2048x1366.jpg 2048w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-720x480.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-770x513.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1400x934.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Jannik Dietz</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Wäre das ein Projekt gewesen, was du dir als Konsument selbst gewünscht hättest?&nbsp;</strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, auf jeden Fall. Die Art von Tiefe, gepaart mit einem modernen Sound, habe ich mir auf jeden Fall lange gewünscht. Das Album zu machen, kam auch aus dem Impuls, dass ich mir eigentlich so ein Projekt gewünscht habe. Im internationalen Rahmen gibt es diese zwar, im Deutschen sehe ich sie aber eigentlich nicht. Daher kam das Bedürfnis sich dieser Aufgabe anzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Mir ist beim Hören aufgefallen, dass es dir, meinem Gefühl nach, beim Aufarbeiten der Thematiken, in denen es teils auch um Schuld geht bzw. bei denen man theoretisch Schuld zuweisen könnte, nicht um Vergebung geht. Stattdessen finden bloß eine Schilderung und ein Durchleben mit einem wahrscheinlich kathartischen, therapeutischen Effekt statt. Ein Beispiel dafür wäre »4-2«.</strong><br><br></strong>Das ist auf jeden Fall ein sehr persönliches Thema. Ich wollte bloß das beschreiben, was in dem Moment wirklich ist und nicht unbedingt eine Entwicklung von Dingen. Eine Momentaufnahme, um es wieder ehrlicher zu machen. Sonst wäre es ein Prozess. Ich wollte möglichst wenig Prozesse, wie in dem Fall, Fragen von Schuld und Vergebung beschreiben, sondern mehr Ist-Zustände erklären.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade dieses ganze Storytelling birgt immer die Gefahr, dass man wirkt, als würde man auf einem erhabenen Stuhl sitzen und den Menschen erklären, wie die Welt funktioniert. Das bin ich nicht und das will ich auch nicht sein. Deshalb geht es gar nicht um Lösungen, sondern nur um mich in Situationen. Nicht erklären oder verstehen, denn was verstehe ich schon?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Ein weiteres Thema des Albums, das vor allem auf »</strong><a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/02DYvomBFL8SzeR5hMwC8b?si=d41d62bf8d0b4818"><strong>Trends</strong></a><strong>« dominant auftritt, ist eine Antihaltung gegenüber Schnelllebigkeit und Oberflächlichkeit wie sie vor allem in der Musikszene weit verbreitet ist. Ist das ein Grund, weshalb es von dir nur wenige „fröhliche“ Songs gibt?&nbsp;</strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht unbedingt. Wenn ich den swaggy, coolen, fröhlichen Song bis hierhin hätte schreiben können, dann hätte ich das super gerne gemacht. Es fällt mir einfach schwer, ein fröhliches Gefühl musikalisch einzufangen. Ich war seit dem Album noch nicht viel im Studio, aber ich habe Lust mit den nächsten Dingen wieder in eine ganz neue Richtung zu gehen und mal zu gucken, wie sich leichte Musik von mir anfühlt. Wie will ich, dass sie sich anfühlt? Wo ist da der spannende Punkt, der mich begeistert? Für mich hängt das nicht so sehr mit Fröhlichkeit zusammen. Ich mag es gerne, wenn Songs mehr als eine Ebene beinhalten. Das geht bestimmt auch mit positiven Gefühlen. Ich glaube, es ist nur schwieriger.&nbsp;</p>



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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Fällt dir sowas leichter, wenn du mit Tooloudfortheroom Musik machst? Bei eurem letzten Release »Daydreamer« kam diese sorglosere Seite von dir auf jeden Fall mehr zum Vorschein</strong></strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das fällt oft leichter, weil man sich dann einfach auf mehr einlässt und es im Schreibprozess weniger um mich, sondern mehr um ein gemeinsames Ziel geht. Es macht auch viel aus, an welchem Ort und zu welchem Zeitpunkt Musik entsteht. Das Tooloudfortheroom-Album ist ja mainly in Marokko entstanden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klar, kann man überall Sorgen haben. Aber wenn man in der Sonne ist, dafür selbst keinen Cent bezahlt hat – auch wenn man keinen Cent verdient, aber immerhin hat man auch keinen bezahlt (lacht) – und irgendwo mit Blick aufs Meer mit seinen besten Freunden ist, ist es deutlich leichter Musik entstehen zu lassen, die Spaß macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt ja aber auch Musik, die keinen Spaß machen muss. Musik ist am Ende auch Kunst und Kunst muss nicht immer Spaß machen. Manchmal gibt es Bilder, die du dir nicht angucken willst. Dann gibt es Menschen, die sagen, das hat für mich nichts mit Kunst zu tun und das kann ich voll verstehen. Trotzdem finde ich es unnormal spannend, warum man sich das nicht angucken möchte und wie hat es jemand geschafft etwas zu kreieren, was so eine Wirkung erzielt.&nbsp;</p>



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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Ich habe neulich eine Demo von lex! gehört, auf der er eigentlich auf einem modernen treibenden Beat von romantischem Gefühlen während eines Clubabends erzählt. Irgendwann taucht dann aber die Line „In der Factory waren Kinder und die Kinder nähen flawless“ auf. Ich finde, das ist genau das, was du beschreibst. Man kriegt dadurch so ein ekliges Gefühl und genau deshalb ist es gut.&nbsp;</strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, genau. Geile Zeile auch. <strong>lex!</strong> ist krass, er checkt schon sehr. Musik muss nicht immer Spaß machen beim Zuhören.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Das tut dein Album ja auch nicht.&nbsp;</strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, das musste ich mir auch eingestehen. Das ist mir erst im Nachhinein aufgefallen. So wirklich leicht zu hören, ist es auf jeden Fall nicht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>War der Fakt, dass die Musik schwer zu konsumieren und damit auch schwerer zu vermarkten ist, eine Sorge beim Prozess?</strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, würde ich schon sagen. Vielleicht war es an manchen Stellen weniger eine Sorge, als mehr eine bewusste Entscheidung. Ich habe mir schon gedacht, dass das nicht das Projekt ist, bei dem es unglaublich leicht wird, gerade fremde Menschen davon zu überzeugen. Gerade im Vorhinein des Releasens habe ich versucht, mich auf jede Form der Resonanz einzustellen, von viel bis wenig und von gut bis schlecht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch so kurz vor Albumrelease macht mir das immer noch Angst. Wenn ich mich mal wieder in diesem Musikmarketing verliere, versuchen ich und die Menschen um mich herum immer mich daran zu erinnern, dass das eine bewusste und mit Sicherheit auch eine gute Wahl war. Gerade der Fundament-Punkt ist etwas, an das ich sehr glaube.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Was bedeutet dir die Arbeit mit deinem Kollektiv Tooloudfortheroom?&nbsp;</strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeit bedeutet für mich gemeinsame Visionen. Größere Visionen, als sie allein denkbar sind. Zur selben Zeit komplett an einem Strang zu ziehen ist insane. Das Gefühl von einem Gesamtpaket auch. Das Wissen, dass wir theoretisch alles allein können, was es braucht. Wir haben genug Menschen und genug Expertise, um eigentlich fast alles irgendwie hinzubekommen. Ich finde das unglaublich.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet auch sehr viel Gleichsein in der Sache. Etwas sehr Demokratisches, was sonst in der Musikindustrie eher wenig vorhanden ist. Ansonsten wird immer klar nach Benefit und wirtschaftlicher Erbringung geguckt. Wer kann wie viel Geld zur Sache beisteuern? Wer hat wie viel Reichweite und danach klassifizieren wir die Relevanz von jedem einzelnen Menschen. Sowas haben wir gar nicht. Wir entscheiden alles zusammen und teilen auch alles durch 16. Sowohl das was reinkommt als auch das was rausgeht. Dadurch ist jeder Mensch gleich relevant. Meinetwegen kann ein Label uns sagen, wie viel wir Wert sind, aber innerhalb unserer Gruppe sehen wir uns alle als gleichwertig an. Das ist eben leider eine Rarität.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum anderen macht es einfach viel Spaß. Es erinnert daran, dass Musik und Kunst Spaß machen können. An das Gefühl, wegen dem man angefangen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Im August erscheint euer mittlerweile zweites Album als Kollektiv. Kannst du schon etwas darüber verraten?&nbsp;</strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein sehr buntes Album. Es gibt viele, sehr verschiedene Soundwelten und Songs. Ich würde sagen, dass es auf jeden Fall unser bestes Album ist. Ich mag es deutlich lieber als lemvig (Anm.d.Red.: »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/69tis1ay5SU50ABmfsNY31?si=QhbgldQ1Roaw1IRR_mbfsQ">tooloud vol.1 (lemvig</a>)«). Es sind viele Songs – ich glaube, fast 20. Man kann echt mit Frieden sagen, dass dieses Album genau der Stand ist von allem Potenzial, was damals da war. Es war uns unnormal wichtig, das Gefühl zu haben, dass wir wirklich alles gegeben haben und nichts unausgeschöpft zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Eine letzte Frage noch zum Album. Jetzt, wo es mittlerweile auch abgegeben ist – bist du zufrieden?&nbsp;</strong><br><br></strong></strong>Ich bin noch nie so richtig zufrieden gewesen, in dem Moment, wo man abgibt. Die Zufriedenheit kommt bei mir oft später. Ich habe mir diese Frage vor kurzem selbst gestellt und bin dadurch sehr ins Grübeln gekommen. Dann hat eine Freundin zu mir gesagt: „Das ist gerade gar nicht der Moment, dir diese Frage zu stellen. Frag dich das ein halbes Jahr nach Release, wenn du Abstand von Zahlen hast, Abstand von Promo. Hör es dir nochmal an und entscheide dann“. Das fand ich sehr schlau!</p>



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<iframe title="moé - Hochhaus (prod. by Leve&amp;Bo) (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/5n-UECXR0ps?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß, dass es das Beste war, was ich machen konnte. Das ist meine Musik wirklich immer. Ob ich damit im Nachhinein zufrieden bin, werde ich sehen. So oder so werde ich damit meinen Frieden machen können. Ich habe aber auch sehr viel Lust weiterzumachen. Wir haben vor anderthalb Jahren angefangen, an dem Album zu arbeiten. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5AjIxBCf7pVb5ZopqftVsw?si=efe444b1fe814ec1">Hochhaus</a>«, der jetzt mit dem Album herauskommt, ist way back in der ersten Session mit <strong>Leve &amp; Bo</strong> entstanden. Ich glaube, ich muss eine kurze Pause machen, um wieder neue Sachen zu fühlen, die ich erzählen kann. Trotzdem habe ich gerade auch wirklich Bock, diesen Sommer-Drive mitzunehmen und mit dieser Energie Musik zu machen.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/das-ist-das-was-ich-gerade-schreiben-muss-moe-ueber-sein-debuetalbum-emotionalitaet-und-tooloudfortheroom">„Das ist das, was ich gerade schreiben muss“ &#8211; moé über sein Debütalbum, Emotionalität und Tooloudfortheroom </a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Sechs Jahre warten sind genug – es kommt ein neues Thundercat Album</title>
		<link>https://mostdope.tv/international-releases/sechs-jahre-warten-sind-genug-es-kommt-ein-neues-thundercat-album</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 14:36:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
		<category><![CDATA[A$AP Rocky]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Lil Yachty, Flying Lotus, Lavz, Deazy, TSO und Thundercat. Thundercat, Lil Yachty &#38; Flying Lotus &#8211; I Did This To Myself Einer der witzigsten, funkiesten und vielseitigsten Artists unserer Generation ist nach sechs langen Jahren nun endlich zurück mit einem neuen Soloalbum. Thundercat hat so ziemlich mit jedem Musik gemacht von Gorillaz, Tame Impala, Tyler, the Creator, Travis Scott, Mac Miller, Kendrick Lamar und zuletzt mit A$AP Rocky auf dessen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/sechs-jahre-warten-sind-genug-es-kommt-ein-neues-thundercat-album">Sechs Jahre warten sind genug – es kommt ein neues Thundercat Album</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Lil Yachty, Flying Lotus, Lavz, Deazy, TSO und Thundercat. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Thundercat, Lil Yachty &amp; Flying Lotus &#8211; I Did This To Myself</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der witzigsten, funkiesten und vielseitigsten Artists unserer Generation ist nach sechs langen Jahren nun endlich zurück mit einem neuen Soloalbum. <strong>Thundercat</strong> hat so ziemlich mit jedem Musik gemacht von <strong>Gorillaz</strong>, <strong>Tame Impala</strong>, <strong>Tyler, the Creator</strong>, <strong>Travis Scott</strong>, <strong>Mac Miller</strong>, <strong>Kendrick Lamar</strong> und zuletzt mit <strong>A$AP Rocky</strong> auf dessen langersehnten Projekt »DON’T BE DUMB« (um nur ein paar zu nennen). Dabei agiert er sowohl als Bassist, Vocalist wie auch Producer. Das Genre ist dabei auch ziemlich egal. <br>Von daher war Thundercat auch auf die ein oder andere Weise in ziemlich vielen unserer Lieblingsalben involviert und die sechs Jahre seit »It Is What It Is« kamen uns nicht so lange vor. Das neue Projekt heißt »Distracted« und wird am 3. April erscheinen. Die neue Single <br>»I Did This To Myself« featured <strong>Lil Yachty</strong> und <strong>Flying Lotus</strong> und macht mächtig Vorfreude.</p>



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<iframe title="Thundercat - &#039;I Did This To Myself (feat. Lil Yachty)&#039; (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/wpmuQSCNR_4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">TSO &#8211; KINI YI</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schon beim Blick auf das Cover merkt man, dass Ambivalenz eine prägende Kraft für  »KINI YI« war. Der Athener Newcomer <strong>Tso</strong> schafft auf seinem Debütalbum eine Symbiose aus griechischem Volksgesang und zeitgenössischen Hyperpop-Elementen. Mit klagender Kopfstimme erzeugt er eine ätherische Atmosphäre, die durch das treibende Chaos der Percussions zum Bersten gebracht wird. Zwischen tanzbaren Bässen und mehrstimmigen Harmonien erzählt Tso eine Geschichte vom Ausbrechen und Ankommen, von Frust, Widerstand und Akzeptanz. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Lavz &amp; Deazy &#8211; Spin The Block</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lavz</strong> ist eine Künstlerin aus London die sowohl in ihrer Heimat als auch hierzulande noch eher weniger bekannt ist. 2024 war sie mit ihrem Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=vrWDdtQC_uQ">Under The Sun</a>« Teil der BBC-Introducing-Reihe von <strong>BBC Radio 1</strong> und ist seitdem auch bei uns auf dem Radar. Sie macht Musik die lyrisch eher in Richtung Hip-Hop geht gehört aber zu der neuen Generation von Artists die wenig Lust auf Schubladendenken haben was für sie als Schwarze Frau in der Musikbranche besonders schwer ist. Diese Woche erschien ihr neuer Song »Spin The Block« produziert vom dänischen Producer <strong>Deazy</strong>.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spin the Block" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/Mc6vGh6B7mM?list=OLAK5uy_lH5woiXtpkaazE0y5JonUtexkul_lHJ7Y" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/sechs-jahre-warten-sind-genug-es-kommt-ein-neues-thundercat-album">Sechs Jahre warten sind genug – es kommt ein neues Thundercat Album</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>splash! 2026: Neue Acts mit Gunna, EsDeeKid und OG Keemo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 08:26:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Cactus Jack]]></category>
		<category><![CDATA[Don Toliver]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten das verfrühte Geschenk: Das splash 2026 Line-up wächst weiter. Das splash! Festival hat eine neue Welle bestätigter Acts veröffentlicht – mit internationalen Namen und mehreren Artists aus Deutschland. Angefangen mit Gunna wird die Main Stage um einen Künstler reicher, der schon in der Vergangenheit seine splash!-Lorbeeren verdient hat und seit Jahren einen nicht enden wollenden Run an Alben hinlegt. Auch für Don Toliver ist es nicht das erste Mal auf dem splash!: Das Cactus Jack Signing ist [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kurz vor Weihnachten das verfrühte Geschenk: Das splash 2026 Line-up wächst weiter. Das splash! Festival hat eine neue Welle bestätigter Acts veröffentlicht – mit internationalen Namen und mehreren Artists aus Deutschland.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Angefangen mit <strong>Gunna</strong> wird die Main Stage um einen Künstler reicher, der schon in der Vergangenheit seine splash!-Lorbeeren verdient hat und seit Jahren einen nicht enden wollenden Run an Alben hinlegt. Auch für <strong>Don Toliver</strong> ist es nicht das erste Mal auf dem splash!: Das <strong>Cactus Jack</strong> Signing ist auch für diesen Sommer gebucht – und mit seinen neuen Singles schon wieder Full on Albumkurs? Etwas mehr als ein Jahr nach »Hardstone Psycho« könnte der <strong>Travis $cott</strong> Protégé bereits wieder mit neuem Material die Main Stage betreten. Für ihn ist es wiederum das erste Mal auf dem splash!: <strong>EsDeeKid</strong>, der vielleicht gehypteste und mysteriöseste Rapper UKs, tritt im nächsten Jahr auf Deutschlands größtem Hip-Hop Festival auf. Ist es <strong>Timothee Chalamet</strong>? Oder steckt da einfach nur ein anonymer Liverpooler Rapper hinter der Maske und bricht Rekord nach Rekord? Wie auch immer, die Musik des viralen Wunders ist in jedem Fall wie gemacht für die großen Bühnen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich sind in der neuen Welle große neue Namen aus Deutschland wie <strong>OG Keemo, Jazeek </strong>oder<strong> Vega</strong> announced worden, die die ganze Bandbreite von deutschem Hip-Hop abbilden. Mit dem Add von <strong>Kiarababa</strong> im splash 2026 Line-up zeigt sich obendrein, welchem Impact auch die neueste Generation innehat und wie gut sich virale Momente auf die Bühnen transferieren..</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das splash! Festival 2026 findet vom <strong>2. bis 4. Juli in Ferropolis bei Gräfenhainichen</strong> statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere splash!-Berichte findet ihr auch in unserem <a href="https://mostdope.tv/?s=splash">splash!-Archiv</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/splashfestival_1765875600_3788761599386109796_382888630-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20736" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/splashfestival_1765875600_3788761599386109796_382888630-819x1024.jpg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/splashfestival_1765875600_3788761599386109796_382888630-240x300.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/splashfestival_1765875600_3788761599386109796_382888630-768x960.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/splashfestival_1765875600_3788761599386109796_382888630-1229x1536.jpg 1229w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/splashfestival_1765875600_3788761599386109796_382888630-770x963.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/splashfestival_1765875600_3788761599386109796_382888630-1400x1750.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/splashfestival_1765875600_3788761599386109796_382888630.jpg 1440w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Diese Acts wurden neu bestätigt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gunna<br>Destroy Lonely<br>EsDeeKid<br>OG Keemo<br>Jazeek<br>Vega<br>KIARABABA</p>
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		<title>Hip-Hop vom Mittelmeer &#8211; Ein Überblick über die griechische Szene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 11:26:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spotlights]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ski Aggu spielt eine (kleine) ausverkaufte Tour in den USA, KITSCHKRIEG hüpfen hin und her über den großen Teich und Luciano oder Ufo361 machen regelmäßig Features mit Größen wie Central Cee oder Future. Dennoch beschränkt sich die Sicht deutscher Artists und Musikkonsument*innen im internationalen Raum, eben meistens auf die USA oder UK, und vielleicht noch spanisch- und französischsprachige Länder. Doch was geht eigentlich in der griechischen Musikwelt?&#160; Ich habe die letzten acht Monate in Athen verbracht und konnte dabei viele [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/spotlights/hip-hop-vom-mittelmeer-ein-ueberblick-ueber-die-griechische-szene">Hip-Hop vom Mittelmeer &#8211; Ein Überblick über die griechische Szene</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ski Aggu spielt eine (kleine) ausverkaufte Tour in den USA, KITSCHKRIEG hüpfen hin und her über den großen Teich und Luciano oder Ufo361 machen regelmäßig Features mit Größen wie Central Cee oder Future. Dennoch beschränkt sich die Sicht deutscher Artists und Musikkonsument*innen im internationalen Raum, eben meistens auf die USA oder UK, und vielleicht noch spanisch- und französischsprachige Länder. Doch was geht eigentlich in der griechischen Musikwelt?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe die letzten acht Monate in Athen verbracht und konnte dabei viele Eindrücke von der griechischen Musikszene sammeln. Im Rahmen dessen habe ich unter anderem mit dem Produzenten <strong>Stolou</strong> gesprochen, um mir am Beispiel seines Kollektivs <strong>Wake &amp; Bake</strong> ein genaueres Bild zu verschaffen. Außerdem werde ich zum Ende des Beitrags eine kleine Auswahl an griechischen Künstler*innen vorstellen, die die dortige Szene angemessen repräsentieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bereits im <a href="https://mostdope.tv/spotlights/kontraband-eine-zusammenschluss-der-deutsch-griechischen-subkultur">»KONTRABAND« Artikel</a> erwähnt, gibt es in Griechenland einen Teil der Hip-Hop-Szene, der sich mit dem Label „Untergrund“ beschreiben lässt. Geprägt von Boom-Bap geht es viel um linkspolitische Themen, wobei die Artists, z.B. <strong>Stolen Mic</strong> oder <strong>0-100 seirene,</strong> auch oft auf politisch motivierten Events wie Demonstrationen oder Veranstaltungen an Universitäten auftreten (und das meistens sogar gratis). Der andere Teil der Hiphop-Szene strebt eher danach, im Mainstream erfolgreich zu sein. Mit dem Wunsch nach kommerziellem Erfolg im Vordergrund werden künstlerische Aspekte wie Originalität meist zurückgestellt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Griechenland lebt fast ein Drittel der Bevölkerung in der größten Stadt Athen (ca. 3,1 Mill.). Das daraus resultierende musikalische Epizentrum in der Hauptstadt führt in Kombination mit der schwachen Wirtschaftslage zu einem finanziellen Druck, der von Seiten der Major-Labels Artists dazu drängt, in der breiten Masse Erfolg zu haben und sich dafür marktwirtschaftlichen Richtlinien anzupassen. Der Wettbewerb, vor allem innerhalb Athens, ist intensiv und wer aufgrund seiner unkonventionellen Art aus dem Raster fällt und nicht direkt auf Zuspruch trifft, bleibt schnell außen vor. Das Risiko, anders zu sein, ist demnach um einiges höher.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Clubshows und Komfort</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Besonderheit ist, dass die populäre Rapmusik in Griechenland aktuell sehr auf die Clubs ausgerichtet ist. Richtige Touren, wie man sie andernorts kennt, sind eher eine Seltenheit. Als Konsequenz dessen werden Songs oft direkt mit diesem Ziel „hergestellt“ und kommen deshalb sowohl vom Sound als auch den Lyrics her oft nicht über die gewünschte Clubatmosphäre hinaus.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Stolou ist dies ein generelles Problem in Griechenland. Insbesonders große etablierte Künstler machen es sich leicht und wiederholen stetig das, was schon einmal funktioniert hat und verlassen dabei nicht ihre Komfortzone. Seiner Meinung nach wäre dies aber nötig, vor allem um außerhalb von Griechenland erfolgreich zu sein. Wenn man den Mut hat, musikalische Grenzen zu durchbrechen und neue Dinge auszuprobieren, kommt das (in den meisten Fällen) der musikalischen Qualität zugute.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch gibt es auch in Griechenland zahlreiche Artists, deren Ziel es ist, neben der griechischen auch die internationale Hörerschaft zu erreichen und ihre Geschmäcker zu prägen. Alle von den hier aufgelisteten Acts testen regelmäßig Genregrenzen aus und bringen ihre eigene individuelle Note mit.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wake &amp; Bake&nbsp;</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-IMG_6738.jpeg"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-IMG_6738-819x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-19157" style="width:246px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-IMG_6738-819x1024.jpeg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-IMG_6738-240x300.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-IMG_6738-768x960.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-IMG_6738-770x963.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-IMG_6738.jpeg 1024w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via @giannis.redlight</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Stolou, Gründer des Kollektivs, wuchs in einer Kleinstadt in der Nähe von der zweitgrößten Stadt des Landes, Thessaloniki, auf. Nach jahrelangem Klavierunterricht begann er mit 18 das erste Mal, für seinen Kindheitsfreund <strong>RSK</strong> zu produzieren und baute seine eigene Karriere im Laufe eines Studiums in Thessaloniki professionell aus. Angetrieben von dem Wunsch nach Selbstbestimmung gründete er 2023 zusammen mit <strong>XIX</strong>, <strong>GXHAN</strong>, <strong>Twelvee</strong>, <strong>Xxhtos</strong> und eben jenem RSK das Kollektiv <strong>Wake &amp; Bake</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit ihrem ersten gemeinsamen Release Ende 2023 mit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/6X5TzElEM2JId5hMxQx4ue?si=cnrafzOwSGSxhxswKWRevQ">STIN MAMA MOU</a>« (Twelvee &amp; Stolou) schlagen sie mit ihrer unkonventionellen und humoristischen Art Wellen im griechischen Hip-Hop.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es zeigen sich außerdem gewisse Parallelen zu Gruppierungen wie <strong>BHZ</strong>: Auch die Mitglieder von Wake &amp; Bake folgen jeweils ihren eigenen Stilvorstellungen, harmonieren aber trotzdem untereinander. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-GXHAN-APOPSI-2025-241.jpeg"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-GXHAN-APOPSI-2025-241-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-19160" style="width:431px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-GXHAN-APOPSI-2025-241-1024x682.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-GXHAN-APOPSI-2025-241-300x200.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-GXHAN-APOPSI-2025-241-768x512.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-GXHAN-APOPSI-2025-241-360x240.jpeg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-GXHAN-APOPSI-2025-241-720x480.jpeg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-GXHAN-APOPSI-2025-241-770x513.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-GXHAN-APOPSI-2025-241.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via @akim.ts98</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ob auf Xxhtos 2024 erschienenem Album »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/1DW9awObGLtJFu9MapJR7u?si=Dnr1PdGXQgqYeYpTxu-TPQ">Εκ&#8217; Φύσεως</a>«, was deutlich melodischere und Indie-orientierte Facetten hat oder auf GXHANs Debütalbum »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/1D1jpzQRTHWIiSsHpmWvWd?si=7lHaqni2RV6HnWxplnPFaw">APOPSI</a>«, was von D&#8217;n&#8217;B (»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3snOQ8eGBzEC1gH4nzpAxv?si=b8839ae1bfba41dc">ULTRA+</a>«) bis zu 2000er <strong>50 Cent-</strong>Vibes (»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5ZtCEBIv0DS8iZcERndUfJ?si=dae528db7f144611">Jiggy</a>«) alles zu bieten hat, lässt sich ein Wille erkennen, Genregrenzen links liegen zu lassen und internationale Standards zu erreichen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, das ist es, was uns von den anderen unterscheidet: Alle machen Musik, um dem Durchschnittspublikum zu gefallen, während wir Musik machen, um unserem eigenen Geschmack zu entsprechen. Anscheinend ist außer uns keiner dazu bereit.</p>
<cite>Stolou über das Alleinstellungsmerkmal von Wake &amp; Bake</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Dies passiert aber noch nicht flächendeckend auf allen Tracks. Das Potenzial, Musik zu machen, die trotz der Sprachbarriere aufgrund der Energie, der Flows und der Gesamtästhetik überzeugt, ist trotzdem auf jeden Fall vorhanden.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="GXHAN, Stolou - ULTRA+ (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/vdJouAFz_VE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kareem Kalokoh und Moose</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/505125668_18511377658015673_9031579193807875969_n.jpeg"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/505125668_18511377658015673_9031579193807875969_n-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-19167" style="width:231px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/505125668_18511377658015673_9031579193807875969_n-768x1024.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/505125668_18511377658015673_9031579193807875969_n-225x300.jpeg 225w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/505125668_18511377658015673_9031579193807875969_n-770x1027.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/505125668_18511377658015673_9031579193807875969_n.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via @apng_</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Athener mit westafrikanischen Wurzeln haben in der Vergangenheit schon oft kollaboriert. 2024 haben sie sich für das gemeinsame Projekt »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5ylrW6btOwjOrsYgAd5zY2?si=1LrLGf61Q8yOv6YTtEBGsA">BOOTCAMP</a>« zusammengetan, von dem vor einigen Wochen die Deluxe-Version erschienen ist.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Tape liefern sie einen frischen Trap-Sound, der, angelehnt an amerikanische Vorbilder wie <strong>Metro Boomin </strong>oder <strong>Travis Scott</strong>, sich durch deutlich aggressivere Drums vom Original abhebt. Zudem möchten sie in ihren Tracks die tatsächliche, oftmals raue Athener Lebensrealität zeigen, fernab vom touristischen, in den Medien publizierten Ideal.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/470039991_18476761384015673_2423674650047167778_n-1.jpeg"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/470039991_18476761384015673_2423674650047167778_n-1-819x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-19169" style="width:260px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/470039991_18476761384015673_2423674650047167778_n-1-819x1024.jpeg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/470039991_18476761384015673_2423674650047167778_n-1-240x300.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/470039991_18476761384015673_2423674650047167778_n-1-768x960.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/470039991_18476761384015673_2423674650047167778_n-1-770x963.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/470039991_18476761384015673_2423674650047167778_n-1.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via @apng_</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Obgleich es sehr erfrischend ist, so eine Musik endlich mal auf Griechisch zu hören, fehlt abgesehen von der kreativen Art mit ihren Vocals zu spielen die individuelle Note, um sich von bereits genannten internationalen Vorbildern noch abzuheben. Trotzdem merkt man den beiden ihre Freude an der Musik an und national findet sie auf jeden Fall gehörig Anklang. »BOOTCAMP« haben sie bereits in mehreren griechischen Städten wie Thessaloniki, Patras und Athen erfolgreich live präsentiert.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Kareem Kalokoh &amp; Moose - Ti Na Kanw Spiti (Official Clip)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/N-1dKec8tXM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Marina Satti</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-Marina-Satti-1.jpeg"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-Marina-Satti-1-683x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-19174" style="width:302px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-Marina-Satti-1-683x1024.jpeg 683w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-Marina-Satti-1-200x300.jpeg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-Marina-Satti-1-768x1151.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-Marina-Satti-1-770x1154.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-Marina-Satti-1.jpeg 854w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Presse</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Marina, die einigen wahrscheinlich durch ihren ESC Beitrag für Griechenland letztes Jahr ein Begriff sein sollte, lässt sich nicht hundertprozentig dem Hip-Hop zuordnen, gehört aber trotzdem irgendwie dazu. Auf den Stützen einer jahrelangen (klassisch-)musikalischen Ausbildung vereint sie gegenwärtige Trap- und Hip-Hop Elemente mit klassischem Balkan-Sound, womit sie vor allem innerhalb Griechenlands noch oft aneckt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das liegt aber auch daran, dass sie ihre Plattform als eine DER griechischen Künstlerinnen in dem immer noch stark konservativen Land nutzt, um Geschlechtervorstellungen und etablierte benachteiligende Strukturen aufzuzeigen, zu kritisieren und zu durchbrechen. Häufig geht sie auch innerhalb ihrer Songs selbst auf die oft absurde Kritik griechischer Journalisten ein und macht sich gekonnt über sie lustig.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"> Δηλωμένο flop, flop, flop &#8211; Τι να πούνε τώρα; Κοιτάει όλη η χώρα.</p>
<cite>Marina Satti &#8211; MIXTAPE</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><em>sinngemäße Übersetzung: „Εs wurde zum Flop erklärt. Was sollen sie jetzt sagen, wo das ganze Land zuschaut.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das letztes Jahr erschienene Tape »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/54q5iCJaFUV78UzE47Szgb?si=XUEVkbgcTO-1ihnv9bQfpQ">P.O.P</a>« folgte einem kohärenten Klangbild, das stark von unkonventionellem Balkansound geprägt ist. Die gewaltigen Produktionen, in denen ruckartig traditionelle und moderne Einflüsse aufeinanderprallen, können zunächst überfordern wirken und erfordern daher manchmal ein wiederholtes Hören. Der jüngst erschienene Nachfolger »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/7rCuHJjGvaBNKMbPiUavHw?si=d8FMGRpjQqSXsE0tnQO2sw">POP TOO</a>« ist geprägt von verschiedenen Stilen des Pop: Von nostalgischem Rock-Pop bis hin zu zeitgenössischem Hyper-Pop und Jersey Club hat Marina keine Scheu zu experimentieren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Marina_Satti_Pinelopi_Gerasimou_for_Onassis_S.width-2560_kkXXgrTFcklW8jbz-2.jpg"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Marina_Satti_Pinelopi_Gerasimou_for_Onassis_S.width-2560_kkXXgrTFcklW8jbz-2-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-19177" style="width:545px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Pinelopi Gerasimou</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Selbst wenn ihre Musik, die oft auch als griechische <strong>ROSALÍA</strong> bezeichnet wird, manch einem zu sperrig sein mag, ist Marina nicht ohne Grund die erste Person, die mit einem griechisch-sprachigen Song (»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3wRgk5tGQzfNXtSawH8O3S?si=44eb1c7295614831">ZARI</a>«) global gechartet ist.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Marina Satti - ZARI (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/mTSTnLWGUPs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Negros Tou Moria</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_504510870_18489173998067097_3952651164016637208_n.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_504510870_18489173998067097_3952651164016637208_n-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-19179" style="width:331px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_504510870_18489173998067097_3952651164016637208_n-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_504510870_18489173998067097_3952651164016637208_n-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_504510870_18489173998067097_3952651164016637208_n-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_504510870_18489173998067097_3952651164016637208_n-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_504510870_18489173998067097_3952651164016637208_n-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_504510870_18489173998067097_3952651164016637208_n-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_504510870_18489173998067097_3952651164016637208_n-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_504510870_18489173998067097_3952651164016637208_n-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_504510870_18489173998067097_3952651164016637208_n-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_504510870_18489173998067097_3952651164016637208_n-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_504510870_18489173998067097_3952651164016637208_n-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_504510870_18489173998067097_3952651164016637208_n.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Nikolas-Petros Androbik</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">NTM oder auch <strong>Black Morris</strong> ist ein in Athen geboren und aufgewachsener Künstler mit ghanaischen Wurzeln und einer der einzigartigsten und einflussreichsten Rapper Griechenlands, der auch international viel Anklang findet. 2017 ist er zum Beispiel mit seinem Projekt <strong>Black Odyssey</strong> bei der documenta in Kassel aufgetreten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich wie Marina Satti verbindet er traditionellen griechischen Folk, in dem Fall Rebetiko, eine Musikrichtung, die auch als „griechischer Blues“ bezeichnet wird, mit modernem Trap und Hip-Hop. Das Resultat ist ein neues Genre namens „Trapbetiko“. Innerhalb der oft von einer Bouzuki (ein klassisches griechisches Saiteninstrument) begleiteten Rhythmen, spricht er gesellschaftliche und politische Missstände an. Dabei richtet er den Scheinwerfer auf die wenig in den Medien behandelten Erfahrungen der Afrogriechen und der Suche nach Identität in einem Land, das ihnen mit Ablehnung begegnet.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_337322607_1177956472898730_5714137029717215495_n.jpg"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_337322607_1177956472898730_5714137029717215495_n-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-19180" style="width:256px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_337322607_1177956472898730_5714137029717215495_n-819x1024.jpg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_337322607_1177956472898730_5714137029717215495_n-240x300.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_337322607_1177956472898730_5714137029717215495_n-768x960.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_337322607_1177956472898730_5714137029717215495_n-770x963.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/SnapInsta.to_337322607_1177956472898730_5714137029717215495_n.jpg 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Theodore Manolopoulos</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Er ist einer der Rap-Künstler*innen, die am meisten griechische Kultur in ihre Musik und ihre generelle Erscheinung einbauen. Oft tritt er in traditioneller Kleidung wie Tsarouchia-Schuhen und Fustanella-Faltenrock auf. Zudem samplet er wiederholt alte Songs des Rebetikos, ein Genre, in dem die härteren Lebensrealitäten marginalisierter Subkulturen Ausdruck finden. Ein Beispiel hierfür ist sein Track »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7qkZllHGVJqEUAW8LEPZx9?si=513d058efad04536">Stin Ypoga</a>«. Zusammen mit Rapper <strong>Hatemost</strong> schafft er eine Neuinterpretation, des gleichnamigen Rebetiko-Klassikers. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Νέγρος Του Μοριά , Hatemost - Στην Υπόγα (Prod. Odydoze)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/VF9PKkZgFy4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Paradoxe wiederum ist, dass er trotz dessen immer noch nicht die griechische Staatsbürgerschaft hat, da in Griechenland das Abstammungsprinzip gilt. Dieser Widerspruch dient als Grundpfeiler seiner Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang April erschien mit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/1VLERIT9MWXQGypnzYaTe9?si=qYGQAFxORMWH_GuaNjEncA">MAVRI ELLADA</a>« sein siebtes Studioalbum. Vom Guardian zum <a href="https://www.theguardian.com/music/2025/apr/11/negros-tou-moria-mavri-ellada-review?CMP=share_btn_url">globalen Album des Monats</a> ernannt, ergänzt er auf dem Album seinen bekannten Sound mit Einflüssen wie RnB, G-Funk und Afrobeats und kann dabei, wie so oft, mit seinen mühelosen Flows und der basslastigen Stimme überzeugen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Νέγρος Του Μοριά - Είναι Ελληνοwest (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Y_q2P5dINKw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Hip-Hop zählt, wie überall auf der Welt, aktuell zu einer der populärsten Musikrichtungen in Griechenland. Trotzdem erfahren das Genre und insbesondere Artists, die sich trauen, sich gegen Konventionen hinwegzusetzen, dort wenig Förderung. Das ist einer der wichtigsten Gründe, warum es sich aber lohnt, genau diese Künstler:innen im Auge zu behalten. Von Acts, die die weit zurückgehende griechische Musikkultur mit modernen Einflüssen kombinieren, bis zu denen, die im Stil des zeitgenössischen Hip-Hops griechische Bräuche und Lebensweisen reflektieren. Live könnt ihr das übrigens auch erleben. Marina Satti wird im Rahmen ihrer „POP TOUR“ nämlich im September für drei Shows nach Deutschland kommen.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/spotlights/hip-hop-vom-mittelmeer-ein-ueberblick-ueber-die-griechische-szene">Hip-Hop vom Mittelmeer &#8211; Ein Überblick über die griechische Szene</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Die besten Releases der Woche mit Skepta, Flo Milli u.v.m.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Oct 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Dua Saleh, Greentea Peng, Skepta und Flo Milli. SKEPTA &#38; FLO MILLI &#8211; »WHY LIE?« Diese Woche gibt es musikalische Neuigkeiten, die sowohl UK wie auch US Herzen etwas höher schlagen lassen sollten. Skepta, der zurzeit wohl die meisten Hüte im UK Business trägt (Maler, Producer, Más Tiempo, DJ, Amuludun of Odo Aje und Modedesigner mit eigenem Label MAINS) setzt seine Serie in den USA fort und veröffentlicht die neue [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/die-besten-releases-der-woche-mit-skepta-flo-milli-u-v-m">Die besten Releases der Woche mit Skepta, Flo Milli u.v.m.</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Dua Saleh, Greentea Peng, Skepta und Flo Milli.</strong></p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">SKEPTA &amp; FLO MILLI &#8211; »WHY LIE?«</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Woche gibt es musikalische Neuigkeiten, die sowohl UK wie auch US Herzen etwas höher schlagen lassen sollten. Skepta, der zurzeit wohl die meisten Hüte im UK Business trägt (Maler, Producer, <strong>Más Tiempo</strong>, DJ, Amuludun of Odo Aje und Modedesigner mit eigenem Label <strong>MAINS</strong>) setzt seine Serie in den USA fort und veröffentlicht die neue Single »Why Lie?« mit <strong>Flo Milli</strong>. <br>Bei den hochkarätigen Kontakten die Skepta im Musikgeschäft hat, ist es schön das Skepta mit neuen Stimmen zusammen arbeitet. Über einem Sample von »What’s It Gonna Be« bleiben die beiden dem Original von <strong>Busta Rhymes</strong> und <strong>Janet Jackson</strong> treu und drehen den 90s Nostalgie-Regler besonders weit auf. Fast ein bisschen Schade, der Track ist nicht schlecht, aber eher auf die größere Masse zugeschnitten. </p>



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<iframe title="Skepta, Flo Milli - Why Lie? (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Si5Ry-JA1HA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">DUA SALEH &#8211; »I SHOULD CALL THEM«</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem zweiten Projekt »Nūr« hat Artist <strong>Dua Saleh</strong> 2019 durch Tracks wie <br>»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=pN1paMKgXQ8">Sugar Mama</a>« bereits einen so eigenen spannenden musikalischen Stil präsentiert, dass wir seitdem immer ein wachsames Auge auf Updates haben. Das war eine weise Entscheidung. Sei es schauspielerisch durch die Rolle als Cal in der dritten Staffel von <strong>Sex Education</strong> oder als Writer/Composer auf <strong>Travis Scott </strong>»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=pildU9lK6vM">MY EYES</a>« bis jetzt wurden wir nicht enttäuscht. Dua Saleh ist nicht-binär und benutzt die Pronomen they/them. Musik ist für Saleh ein wichtiges Mittel, nicht nur um die eigene Quere Identität auszudrücken, sondern vor allem auch ein Vorbild für alle zu sein die diese Identität in ihrem Heimatland Sudan verstecken müssen. Das neue Album <br>»I SHOULD CALL THEM« ist mit 35 Minuten zwar leider nur ein recht kurzes Vergnügen, zeigt aber den riesigen Schritt, den Dua Saleh in den letzten Jahren gemacht hat. Unser Auge bleibt weiterhin wachsam und die 35 Minuten sollten sich alle nehmen, um Teil des Fanclubs zu werden.</p>



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<iframe title="Dua Saleh - chi girl | Live from Vevo Studios" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/jwlJPCsXw0Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">GREENTEA PENG &#8211; »TARDIS (HARDEST)«</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Greentea Peng </strong>war den Sommer über auf den Bühnen der Welt zuhause, um möglichst viele Menschen mit ihrem hypnotischen Sound in den Bann zu ziehen. <br>Mit ihrer Mischung aus Neo-Soul, Dub, Reggae, Hip-Hop und vor allem jede Menge Spiritualität sollte sie das problemlos geschafft haben. <br>Der neue Track »TARDIS (hardest)« ist seit langem mal wieder ein Solo Track der Londoner Künstlerin der unheilvoll und magisch perfekt den Oktober einleitet.</p>



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<iframe title="Greentea Peng - TARDIS (hardest)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/kZinCctpl_k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>Wo bleibt Frank Ocean? Musik, die das Warten erträglicher macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 12:58:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist mittlerweile fast acht Jahre her, dass Frank Ocean mit »Endless« und »Blonde« im doppelten Release vollständige Projekte veröffentlicht hat. Selbst die letzten Singles »Dear April« und »Cayendo« liegen bereits über vier Jahre zurück im Corona-Frühling 2020. Ein Untergangsfestivalauftritt, eine Luxusschmuckmarke und diverse streng limitierte »Blonde« Vinyl Veröffentlichungen später sind die Spekulationen über neue Musik weiterhin hoch. Besonders, da die veröffentlichten Singles bis zum tragischen Tod seines Bruders auf ein Album hindeuteten.&#160; Doch während der mysteriöse RnB/Indie Pop Crossover [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Es ist mittlerweile fast acht Jahre her, dass Frank Ocean mit »Endless« und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3mH6qwIy9crq0I9YQbOuDf?si=9XMsdxZ5SYaj5XqJBcCk3Q">»Blonde«</a> im doppelten Release vollständige Projekte veröffentlicht hat. Selbst die letzten Singles <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/62ljuuXo0zrcrtJnnOhfxT?si=6749506a2ff24ba6">»Dear April«</a> und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/72794Eag03xdy7TO0KNuid?si=f017f0db73cb4146">»Cayendo«</a> liegen bereits über vier Jahre zurück im Corona-Frühling 2020. Ein Untergangsfestivalauftritt, eine Luxusschmuckmarke und diverse streng limitierte »Blonde« Vinyl Veröffentlichungen später sind die Spekulationen über neue Musik weiterhin hoch. Besonders, da die veröffentlichten Singles bis zum tragischen Tod seines Bruders auf ein Album hindeuteten.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Doch während der mysteriöse RnB/Indie Pop Crossover Artist weiterhin auf sich warten lässt, bleibt nur die Möglichkeit, das alte Material zu hören oder sich mit der Musik von ähnlichen Künstler*innen auseinanderzusetzen, die unter anderem in diesem Artikel aufgelistet werden. Es ist klar, dass ein Frank Ocean in allen Facetten nicht durch einen einzigen Künstler oder Künstlerin abgebildet werden kann, insofern werden diese Moneyball-esque in einzelne Elemente aufgeteilt, die Ähnlichkeiten zum Werk von Ocean vorweisen.</strong></p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Jai Paul</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man Frank Ocean mit einem weiteren Künstler ersetzen möchte, der selten bis gar nicht Musik herausbringt, so landet man schnell bei <a href="https://open.spotify.com/intl-de/artist/53wZLCnhshZKDRs3uopFBc?si=SRbrTsnHT36GoPBl_Fnahw"><strong>Jai Paul</strong></a>. Paul teilt sich nicht nur diese Eigenschaft oder einen Spot beim Coachella 2023 (mit besserem Ausgang) mit Frank, sondern auch experimentelle Produktionen und zum Teil ähnliche Stimmeinsätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Musik des mysteriösen UK-Künstlers ist dabei fast nur auf Demos und Leaks beschränkt, die mittlerweile allerdings auch den Weg zu Spotify gefunden haben und in einem kurz-vor-dysfunktionalen Mix aus RnB und groovy Tanzmusik eine klare eigene Handschrift tragen. Aktuell betreibt Jai mit seinem Bruder <strong>AK Paul</strong> das Projekt und Label <strong>Paul Institute</strong>, über das unter anderem <strong>Fabiana Palladino </strong>dieses Jahr ein Album veröffentlicht hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-16074" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-1024x576.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-300x169.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-768x432.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-500x281.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-800x450.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-770x433.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>FKA twigs</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es um experimentelle Artists in der Twilightzone verschiedener Genres mit Wirkung in den 2010ern geht, darf <strong>FKA twigs</strong> nicht fehlen. twigs ist das zerbrochene, glitchy Gegenstück zu Frank&#8217;s cleanem und elegantem Sound. Mitsamt ihrer zwei Alben <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/25PQxi9SR1OODB5XG6m48J?si=neRNowmVS5yAw08ha3WnrA">»LP1«</a> und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3DMR3yM5crnt1dG9lLaMTZ?si=OOjhnAErROanWWwWRd8GVg">»MAGDALENE«</a>, von einigen unter den Alben des Jahres 2019 gehandelt, ist sie mindestens zum Kritikerliebling geworden. Spätestens die gefüllte Featureliste des 2022 veröffentlichten Mixtape <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3G77BQuJy3jahjdkKQNNNM?si=gsLei2neQIK3BIlGAAQiNQ">»CAPRISONGS«</a> um <strong>The Weeknd </strong>und <strong>Shygirl</strong> hat FKA twigs einen Platz im Mainstream beschert.<br><br>An Frank Ocean erinnert neben einer fünfjährigen Pause zwischen »LP1« und »MAGDALENE« auch die persönliche thematische Auseinandersetzung in den Texten (wenn auch auf anderer Ebene) und das Gefühl, in jedem Track nur 5 Schritte von Hip-Hop entfernt zu sein, während sich die Musik irgendwo um RnB, Soul, Pop, Dance und Indie dreht, ohne zu sehr festgelegt zu sein &#8211; nichtmal innerhalb derselben Songs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So geht es auch weiter mit dem gerade für Januar 2025 angekündigten Album »EUSEXUA«, bei dem die gleichnamige erste Single direkt den Hang zum Experimentieren auf tanzbarer Basis und über das Konstrukt Genre hinweg weiterhin festigt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="FKA twigs - Eusexua" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/KnGSVIZGkQo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>katlix</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Verträumter Indie-Rap mit verrauchter Stimme auf abwechslungsreichen Beats, die von DnB bis hin zu klassischen Pop Gitarren reichen. So klingt die Musik von Lukas Wegertseder, besser bekannt als <strong>katlix</strong>. Nach seinem Einstieg in die Szene 2019 mit konventionellen Rap-Releases probierte sich der junge Künstler aus und erzielte Ende 2022 und Anfang 2023 mit seinen Singles <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/6FYnZLY3kACHNeecovc0ty?si=dUhI_L9OTZW4PGFjwSKLdw">»115 Tage«</a> und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/23qGufbCsTlSjd437ua2v3?si=02a9e7a6ff0f4cf6">»Missed Calls«</a> erste Erfolge. Im Anschluss folgte Ende letzten Jahres die <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/1uWOEbea8gCuMPCGNN64mt?si=9kSYO2iqRWulYyoePuRw6g">»U3«</a> EP, ein durchdachtes Projekt, das die Stationen der Hamburger U-Bahn Linie U3 als Analogie für die verschiedenen Phasen einer Liebesbeziehung verwendet: ein Kreislauf, der sich genau wie der ringförmige Fahrplan der U3, stets aufs neue wiederholt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">katlix‘ Musik erinnert in vielerlei Hinsicht an frühe Frank Ocean Tracks. Sie ist geprägt von einer juvenilen Leichtigkeit, die kontrastierend melancholische Themen wie Herzschmerz und Fragen der Selbstfindung in einer überstimulierenden Welt besingt, ähnlich wie es Ocean 2012 auf <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/392p3shh2jkxUxY2VHvlH8?si=JnHwJdHeTNOzhsQV1LwIEQ">»channel ORANGE«</a> tat. Hinzu kommt die musikalische Vielseitigkeit auf diesem Projekt: Von klassischen Akustikballaden wie <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2pMPWE7PJH1PizfgGRMnR9?si=bb97f589da724d77">»Bad Religion«</a> zu Elektro-House Synths auf <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4QhWbupniDd44EDtnh2bFJ?si=d994dea545304d7d">»Pyramids«</a> lässt er sich, genau wie katlix nicht von Genregrenzen beschränken. Insbesondere die Pop-Einflüsse auf katlix’ Song <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1y7KRS1FcDLVC8Y3uqLxJI?si=9c48756376584164">»nie wieder (mundsburg)«</a> wecken Erinnerungen an an frühe Veröffentlichungen von Frank Ocean wie <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3CgZCQyuyxHRMWB9BTwmni?si=7d5caa7502f14814">»Swim Good«</a> oder <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4osgfFTICMkcGbbigdsa53?si=cb182bf677d844df">»Novacane«</a> aus 2011.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-16076" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-1024x576.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-300x169.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-768x432.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-500x281.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-800x450.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-770x433.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>LAYLA</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Stichwort Vielseitigkeit darf man <strong>LAYLA </strong>nicht vergessen, deren Name gleich unter “facettenreich” im Duden steht. Während Frank Ocean sich irgendwo zwischen experimentellem R’n’B, Neo-Soul und Pop bewegt und auf Songs wie <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2INhKpUdzh7v0j041gZNsz?si=53d4bef65e9d4b58">»DHL«</a> oder seinem Feature-Part auf <strong>A$AP Rocky’s</strong> <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2MF4HtZHBoUliOi9nOAbS0?si=4c7eea83b1a44b18">»Purity«</a> sogar in ruhiger Manier rappt, geht die selbstbewusste Münsteranerin das Ganze ein wenig ungenierter an.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angefangen mit dem Trap-Brett »Choppa« und einer zugehörigen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Lp1uSnGd_Dk">Youtube-Session</a> beim Untergrund-Kanal <strong>ABOVEGROUND </strong>erlangte sie 2020 schnell einen festen Platz in der Szene und wechselte von dort an spielerisch zwischen entschleunigten Bedroom R’n’B (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7aywPd2DyPUd6c37O0hial?si=da9ef8cd76fc4ad1">»24/7«</a>), reduziertem UK Garage (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2GuZ9qPfVYUIIZp8aQrqbI?si=aabdd6f163b94c83">»Waterloo«</a>), Four-to-the-floor Rap mit Attitüde (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2gcpea4r4aH9Hm0Ty0kmNt?si=714b3388d62f4e69">»Fruchtsaft«</a>) und wieder zurück zum kompromisslosen Trap (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2BdFPz5yJVbQIwpWuLgL8K?si=41cfda1676254534">»Dichter«</a>). Mit aktuellen Releases wie <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1BTtTuQeVzFqqaiZY2xTp9?si=fe0626e4e4fc42ea">»Lügenbold«</a> legt sie eine soulige Wärme an den Tag, die man in Deutschland selten sieht. Hierbei kommt auch die Inspiration internationaler Idole wie <strong>Erykah Badu</strong>, <strong>Lauryn Hill</strong> und <strong>Sade </strong>zum Vorschein.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="LAYLA  - Lügenbold (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/RPqiWGYt_kg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Gemeinsamkeit zu Frank Ocean ist außerdem ihre enge Verflechtung mit der (deutschen) Hip-Hop Szene, die sie, wie Frank mit <strong>Tyler the Creator</strong> und <strong>JAY-Z</strong>, in gefeierten Features mit <strong>KALIM </strong>oder <strong>Souly </strong>unter Beweis stellt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Berq</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Übereinanderlegen von Stimmen ist seit der Erfindung von Chören und spätestens <strong>Brian Wilson </strong>und den <strong>Beach Boys </strong>keine Neuheit mehr. Dennoch ist es immer wieder ein sehr zufriedenstellendes Gefühl, eine schön harmonisierte Passage aus mehreren Voicelines zu hören, so etwa zum Ende von <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2LMkwUfqC6S6s6qDVlEuzV?si=72706ac503ad4f7e">»White Ferrari«</a> oder aber auch in »Rote Flaggen« von <strong>Berq</strong>. Berq, 20 Jahre alt, ist mittlerweile längst kein Geheimtipp mehr für alle, die minimal unter der Oberfläche des deutschen Indie Ozeans stöbern.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Berq - Rote Flaggen (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/1NiSbpN-LaI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf »Rote Flaggen«, einem Track der mittlerweile über 29 Millionen Spotify Streams vorweisen kann, ist das abwechselnde Aufsplitten und Zusammenführung der eigenen Stimme das Markenzeichen und reizt so das »White Ferrari« Moment auf ein maximalistisches Level der Harmonisierung mit ihm selbst. Positiverweise ist auch zu erwähnen, dass Berq gerade erst vor zwei Jahren mit seinen Releases angefangen hat und insofern noch deutlich mehr Output in der Zukunft erwartbar ist und das ohne Spekulation wie bei Frank Ocean.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>James Blake&nbsp;</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jedem, der sich in den letzten 10-15 Jahren intensiver mit Hip-Hop auseinandergesetzt hat, sollte der Name <strong>James Blake </strong>ein Begriff sein. Die Beschreibung “your favourite artist’s favourite artist&#8221; trifft genau wie bei Frank Ocean auch auf ihn zu. Diesen Status hat er sich im Laufe der Jahre zum Einen durch diverse eigene maßgebende Projekte in Genres wie Post-Dubstep, RnB und Gospel verdient und zum Anderen aber auch durch die Zusammenarbeit mit einigen der größten Artists weltweit. Für Acts wie <strong>Travis Scott</strong>, <strong>Dave</strong>, <strong>Rosalía </strong>und <strong>Kendrick Lamar </strong>hat er nicht nur Featureparts, sondern auch Produktionen geliefert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere mit Frank Ocean hat Blake in der Vergangenheit mehrfach kollaboriert. Auf Oceans epochalen Werk »Blonde« hat der Londoner Credits auf den Songs <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/35xSkNIXi504fcEwz9USRB?si=f6db1b7c51384fa5">»Solo«</a>, <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/34xTFwjPQ1dC6uJmleno7x?si=7c6a9ae8f1c34d50">»Skyline To«</a> und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/34xTFwjPQ1dC6uJmleno7x?si=7c6a9ae8f1c34d50">»Godspeed«</a>. Von letzterem veröffentlichte er 2020 sogar eine atmosphärische Coverversion, die bloß aus einem Akustik-Piano und seinen einzigartigen Vocals besteht.&nbsp;</p>



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<iframe title="James Blake - Godspeed (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/OapxMsZHNkw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser kreative Austausch hat auch schon andersrum stattgefunden: Ocean hat ebenfalls Credits auf James Blakes 2016er Album <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/1WyrGCkFDlH1xPadZ5qTkL?si=EL1GF1JhTHWYzpC2VYkxEg">»The Colour In Anything«</a>. Vor allem auf dem Song <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6JHqijXeoR9S3DzvDm4VO5?si=e65f7b239c6e433f">»My Willing Heart«</a> wird der Einfluss von »Blonde« ersichtlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Alex G</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was hat Frank Ocean mit Singer-Songwiter-Musik gemeinsam? Sehr viel. <strong>Alex G </strong>landet alleine schon wegen des Mitwirkens auf »Blonde« auf dieser Liste, wo er auf mehreren Songs die Gitarre spielte. Alex G, dessen letztes Projekt der Soundtrack für den Film <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/2lrjzHRTMnuEZO00d9JS72?si=Sd8-JFjVQteQo4qckDxr5A">»I Saw The TV Glow«</a> war, ist ein Virtuose an der akustischen Gitarre. Quasi die Endstufe aller am Lagerfeuer »Wonderwall« Spielenden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem erzeugt Alex G sowohl auf eigenen Songs (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2Wk8vEamlVBBalBi24NnU1?si=a9abe755b5ce4823">»Sarah«</a> &amp; <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/36TbBJ7mLPOZMAYs0p4mxb?si=08cf62b8dafe44d1">»Mary«</a>) durch die alleinige Gitarre und Stimme eine ganz besondere Intimität, die sich auch z.B. auf <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5GUYJTQap5F3RDQiCOJhrS?si=c39247a02db34333">»Self Control«</a> wiederfindet, wo er ebenfalls die Gitarre eingespielt hat. Alex G hat vielleicht nicht die Stimme eines Frank Ocean, dennoch kann er auf eigenen Tracks ähnliche Gefühlslagen erzeugen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" data-id="16077" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-16077" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-1024x576.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-300x169.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-768x432.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-500x281.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-800x450.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-770x433.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Blood Orange</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Außerhalb von <strong>Brent Faiyaz</strong>, <strong>Sonder </strong>und The Weeknd<strong> </strong>ist <strong><a href="https://open.spotify.com/intl-de/artist/6LEeAFiJF8OuPx747e1wxR?si=vmU2c7X_T5qayVtiTY7SKg">Blood Orange</a> </strong>vielleicht im Sound am nächsten an Frank Ocean gelegen. Sowohl die Stimme, als auch das instrumentelle Crossover zwischen R&amp;B, Indie und Neo-Soul sind schnell wiedererkennbar. Darüber hinaus schafft er Parallelen zu Ocean auch durch inhaltlichen Bezug auf Queerness, Identität und Geschlechterrollen, die sich durch die nichtlinearen Songstrukturen winden, während die Gefühle der Songs irgendwo zwischen experimenteller Machart und einem angenehmen Schwebegefühl angesiedelt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Blood Orange ist auch nicht nur eindimensional unterwegs. Der multitalentierte Brite, welcher mittlerweile in New York lebt, brachte bereits unter seinem richtigen Namen <strong>Dev Hynes </strong>und den Pseudonymen <strong>Lightspeed Champion </strong>und Blood Orange Musik heraus, die nicht nur Tracks und Alben auf klassische Art umfasst, sondern auch Filmmusik und Musik für den Broadway. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-16078" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-1024x576.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-300x169.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-768x432.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-500x281.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-800x450.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-770x433.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Schlussendlich ist es nicht einfach, <strong>Frank Ocean </strong>zu ersetzen und auch jede Fragmentation seiner Art, Stimme und Musik kann nicht 1-zu-1 abgedeckt werden. Aber das muss es ja auch nicht. Jede*r der hier genannten Künstler*innen bietet für sich etwas ganz besonderes und ist auch ohne den Vergleich wert, Aufmerksamkeit für die eigene Musik zu bekommen. Gleichzeitig ist durch die fehlende Ersetzbarkeit auch immer ein Hoffnungsschimmer zu spüren, dass <strong>Frank Ocean</strong> vielleicht doch irgendwann wieder über kryptische Instagram Stories hinaus Musik in die Öffentlichkeit gibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können gespannt sein!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/wo-bleibt-frank-ocean">Wo bleibt Frank Ocean? Musik, die das Warten erträglicher macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Rolling Loud feiert 10 Jahre: Travis Scott, Nicki Minaj und Playboi Carti als Headliner in Österreich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 15:15:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das weltweit größte Hip-Hop-Festival, Rolling Loud, feiert 2024 sein zehnjähriges Jubiläum. Vom 5. bis 7. Juli findet das Festival auf dem Racino Open Air Gelände in Ebreichsdorf, nahe Wien statt. Lineup &#38; Acts Die diesjährige Ausgabe von Rolling Loud Europe wird von den Superstars Travis Scott, Nicki Minaj und Playboi Carti angeführt. Aber das ist noch nicht alles: Zu den weiteren bestätigten Künstlern gehören US-Stars wie Gunna, Ice Spice, Offset, Don Toliver, Ski Mask The Slump God, Lil Tjay, Sexyy [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/events/rolling-loud-feiert-10-jahre-travis-scott-nicki-minaj-und-playboi-carti-als-headliner-in-oesterreich">Rolling Loud feiert 10 Jahre: Travis Scott, Nicki Minaj und Playboi Carti als Headliner in Österreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das weltweit größte Hip-Hop-Festival, Rolling Loud, feiert 2024 sein zehnjähriges Jubiläum. Vom 5. bis 7. Juli findet das Festival auf dem Racino Open Air Gelände in Ebreichsdorf, nahe Wien statt.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Lineup &amp; Acts</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die diesjährige Ausgabe von <strong>Rolling Loud Europe</strong> wird von den Superstars <strong>Travis Scott, Nicki Minaj </strong>und<strong> Playboi Carti </strong>angeführt. Aber das ist noch nicht alles: Zu den weiteren bestätigten Künstlern gehören US-Stars wie <strong>Gunna, Ice Spice, Offset, Don Toliver, Ski Mask The Slump God, Lil Tjay, Sexyy Red</strong> und <strong>Chief</strong> <strong>Keef</strong>, der seine erste Europatournee bestreitet. Auch britische Künstler wie <strong>K-Trap</strong> und <strong>Unknown T</strong> sowie aufstrebende Namen wie <strong>Destroy</strong> <strong>Lonely</strong>, <strong>Flo Milli, BabyTron,</strong> <strong>TiaCorine</strong> und Newcomerin <strong>Anycia</strong> werden auftreten. Deutschland wiederum wird durch <strong>Ufo361</strong>, <strong>Shirin</strong> <strong>David</strong>, <strong>Pashanim</strong> und <strong>Reezy</strong> representet und Österreich als Ausrichter der diesjährigen europäischen Ausgabe des Rolling Loud schickt Lokalmatadoren <strong>Money Boy</strong> und <strong>skrt cobain </strong>ins Rennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tickets für das Rolling Loud in Europe 2024 sind auf der&nbsp;<a href="https://summerjam.de/de/">offiziellen Website</a>&nbsp;erhältlich.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large-819x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-15099" style="width:540px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large-819x1024.jpeg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large-240x300.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large-768x960.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large-500x625.jpeg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large-800x1000.jpeg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large-770x963.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large.jpeg 1024w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure>
</div>


<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Über das Rolling Loud</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rolling Loud startete 2015 als eintägige Show in Miami und ist mittlerweile die größte Hip-Hop-Brand weltweit, mit Festivals auf vier Kontinenten. Nach München letztes Jahr geht’s diesmal nach Wien. Rolling Loud ist bekannt dafür, den ganz großen Namen eine Plattform zu bieten, aber auch Newcomer ins Rampenlicht zu stellen – <strong>Travis Scott, Juice WRLD, Ice Spice</strong>, alle waren sie in den vergangenen 10 Jahren schon dabei.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-15108" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-1024x682.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-300x200.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-768x512.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-360x240.jpeg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-500x333.jpeg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-800x533.jpeg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-720x480.jpeg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-770x513.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Travis Scott auf dem Rolling Loud in München 2023 (via @ishashahphotography)</figcaption></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Live-Übertragung und Zuschauer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für alle, die nicht vor Ort sein können: Rolling Loud wird in Deutschland live auf MagentaTV übertragen. Und für die Streaming-Fans gibt’s das Ganze kostenlos auf MagentaMusik und TikTok. Rund 60.000 Fans werden an den drei Veranstaltungstagen erwartet – das wird ein Fest!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud.jpeg" alt="" class="wp-image-15101" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud-300x169.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud-768x432.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud-500x281.jpeg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud-800x450.jpeg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud-770x433.jpeg 770w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Tickets sind erhältlich unter <a href="https://europe.rollingloud.com/de/tickets-de/">Rolling Loud Europe Tickets</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Producers Get Played – Warum Produzent*innen oft um Lohn und Ruhm kämpfen müssen</title>
		<link>https://mostdope.tv/editorials/producers-get-played-warum-produzentinnen-oft-um-lohn-und-ruhm-kaempfen-muessen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico Maturo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2024 14:40:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hit-Boy, einer der größten Hip-Hop-Producer und Grammy-Preisträger, hat sich im Januar im Podcast BACKONFIGG zu den Schwierigkeiten geäußert, mit denen Produzent*innen in der Musikindustrie konfrontiert sind. Oft müssen sie um angemessene Anerkennung und Bezahlung für ihre Arbeit kämpfen. „Producers get played”, erzählt er. &#8220;I know some producers that&#8217;s popping that&#8217;s complaining about n***a albums that dropped months ago, that none of us got paid off of. These n****s is out here touring, making millions of dollars, bro, and we&#8217;re trying [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/producers-get-played-warum-produzentinnen-oft-um-lohn-und-ruhm-kaempfen-muessen">Producers Get Played – Warum Produzent*innen oft um Lohn und Ruhm kämpfen müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hit-Boy, einer der größten Hip-Hop-Producer und Grammy-Preisträger, hat sich im Januar im Podcast BACKONFIGG zu den Schwierigkeiten geäußert, mit denen Produzent*innen in der Musikindustrie konfrontiert sind. Oft müssen sie um angemessene Anerkennung und Bezahlung für ihre Arbeit kämpfen. „Producers get played”, erzählt er. </strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="830" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/hb-2-1024x830.png" alt="" class="wp-image-14478" style="width:479px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/hb-2-1024x830.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/hb-2-300x243.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/hb-2-768x623.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/hb-2-500x405.png 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/hb-2-800x648.png 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/hb-2-1280x1038.png 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/hb-2-770x624.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/hb-2.png 1362w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">&#8220;I know some producers that&#8217;s popping that&#8217;s complaining about n***a albums that dropped months ago, that none of us got paid off of. These n****s is out here touring, making millions of dollars, bro, and we&#8217;re trying to beg the label to pay us a measly bullshit ass fee.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frustration, die Hit-Boy ausdrückt, spiegelt die Erfahrungen vieler Produzent*innen wider, die sich oft mit undurchsichtigen Verträgen und unzureichenden Zahlungen konfrontiert sehen. Aber wie groß ist das Problem tatsächlich? Warum werden gerade Produzent*innen oft nicht bezahlt? Und war das schon immer so?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Hit-Boy on Nipsey Hussle &amp; Nas, Making A Beat From Scratch, Big Hit &amp; The Game&#039;s New Album, &amp; More" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/FNeWLhINVjs?start=2621&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mussten Produzent*innen immer schon um ihr Geld kämpfen?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte von Hip-Hop – und damit auch der Producer – reicht bis in die 70er Jahre zurück, als das Genre in den Straßen von New York seinen Ursprung fand. Zu dieser Zeit traten Persönlichkeiten wie <strong>DJ Kool Herc</strong> und <strong>Grandmaster Flash</strong> auf den Plan und legten den Grundstein für die Hip-Hop-Kultur. Diese Pioniere waren allerdings nicht für Rap-Skills bekannt, sondern vor allem für ihre innovativen DJ- und Sampling-Techniken, die den Sound von Hip-Hop prägten. In den Anfängen des Hip-Hop waren die MCs, also die Rapper*innen, oft lediglich Begleiter des DJs, die mit ihrem Sprechgesang den Beat ergänzten und die Menge anheizten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Aufkommen der ersten Hip-Hop-Platten wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=mcCK99wHrk0">Rapper’s Delight</a>« von der <strong>Sugar Hill Gang</strong> in den 1980ern änderte sich das allerdings. Rap wurde zum zentralen Element des Genres und Rapper*innen zu den Galionsfiguren für Hip-Hop und seinen kommerziellen Erfolg. Doch während Rapper*innen und Plattenlabels das Rampenlicht eroberten und große finanzielle Gewinne einfuhren, blieben die Produzent*innen oft im Schatten und erhielten nur einen Bruchteil der Einnahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den 90er Jahren wurden Beatmaker oft besser bezahlt, allerdings war die Bezahlung je nach Bekanntheitsgrad des Producers sehr ungleich. Nur wenige Ausnahmen wie <strong>DJ Premier</strong>, <strong>Timbaland </strong>oder <strong>The Neptunes </strong>erlangten großen finanziellen Erfolg und Anerkennung für ihre Arbeit. Sie konnten durch ihre Beteiligung an den Verkäufen erfolgreicher Alben beträchtliche Gewinne einfahren und sich darüber hinaus als öffentliche Person etablieren. Es ist fast schon erschreckend, dass trotz ihres enormen Einflusses auf den Sound und die Ästhetik des Hip-Hop nur so wenige Produzent*innen aus dieser Zeit zu waschechten Stars wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Verbreitung des Internets in den frühen 2000ern änderte sich dann die gesamte Musikindustrie. Auch die Landschaft für Produzent*innen wandelte sich grundlegend. Durch Plattformen wie SoundCloud, YouTube und Beat-Selling-Websites wurde es viel einfacher für sie, ihre Beats einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Auch die Möglichkeiten zur Kollaboration wurden quasi unendlich. So war es beispielsweise plötzlich möglich, dass Produzent*innen aus dem deutschsprachigen Raum ihre Beats leicht auch in Übersee platzieren konnten. Das vielleicht beste Beispiel für solch eine internationale Zusammenarbeit sind die Instrumentals von <strong>OZ</strong>, welche neben <strong>Shindy </strong>regelmäßig von <strong>Drake</strong> und anderen US-Größen besungen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings brachten diese Neuerungen auch Nachteile. So schwanden zum einen die Einnahmen aus physischen Verkäufen, was sich natürlich auch auf den Verdienst der Produzent*innen auswirkt. Zum anderen konnten Rapper*innen die als Hörproben hochgeladenen oder zugeschickten Beats einfach benutzen, ohne die Producer*innen überhaupt zu kontaktieren, geschweige denn zu bezahlen. Solchen Vorwürfen sah sich <strong>Capital Bra</strong> noch im letzten Jahr ausgesetzt. Er soll den marokkanischen Produzenten <strong>Makafish</strong> für den Beat zum Song »Kein Platz« nicht bezahlt haben.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="CAPITAL BRA - KEIN PLATZ (prod. by Makafish) [Official Video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/pxG0tbDQ6Pk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die traurige Realität in der Musikindustrie war also immer schon, dass viele Produzent*innen nicht angemessen – manchmal sogar überhaupt nicht – für ihre Arbeit entlohnt werden, obwohl sie einen unverzichtbaren Beitrag zum Erfolg von Hits und Alben leisten. Deutschrap-Produzent <strong>Rooq</strong> beschreibt die Misere im Jahr 2016: „Im schlimmsten Fall [&#8230;] ist man für den Rapper [&#8230;] ein Dienstleister, der es scheinbar weder verdient hat, mit Respekt behandelt zu werden noch überhaupt als Mensch zu zählen scheint.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum werden Produzent*innen nicht fair bezahlt?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage, warum viele Produzent*innen schlecht bezahlt werden, gibt es viele Antworten. Oftmals werden Vereinbarungen nur mündlich getroffen, ohne klare schriftliche Verträge zu verfassen, was Raum für Missverständnisse und Streitigkeiten schafft. Von solchen Streitigkeiten hört man im Rap-Game seit Jahrzehnten. Beispielsweise hat <strong>Kollegah</strong> Produzent und Rapper <strong>Maxito Flow</strong> nie für den Beat zum Titelsong seines Albums »Boss der Bosse« bezahlt: „Mit Maxito Flow hatte ich danach leider ein bisschen Ärger. Damals hat man für Beats eigentlich nichts bezahlt, doch Maxito Flow wollte Geld von mir haben“, heißt es von Kollegah dazu.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Boss der Bosse" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/uaRWYUwT9bQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich werden Produzent*innen oft mit Versprechungen von zukünftigen Placements oder „exposure“ gelockt, nur um später feststellen zu müssen, dass sie nie die vereinbarte Vergütung erhalten werden. In anderen Fällen nutzen Rapper, Plattenlabels und Manager die Unerfahrenheit und Unwissenheit von vor allem jungen Beatmakern aus, um sie zu unfairen Verträgen zu drängen, welche ihre Rechte und ihre finanzielle Entschädigung beeinträchtigen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders in Amerika stellen sogenannte „Payouts“ ein großes Problem dar. Hier erhalten Produzent*innen im Voraus eine Pauschalzahlung für die gesamten Rechte an einem Beat. Sollte dieser Beat dann zu einem Superhit werden, an dem die Rapper*innen und das Label potenziell sogar Millionen verdienen, erhalten die Produzent*innen keine weitere Vergütung. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist das Instrumental des Smash-Hits »Panda« von <strong>Desiigner</strong> aus dem Jahr 2015. In einem <a href="https://youtu.be/3RIebrlut6s?t=1152">Interview bei „The Breakfast Club“</a> erklärte das One-Hit-Wonder, er habe nur 200 Dollar für den Beat gezahlt – und 10 Millionen an dem Song verdient.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schnelllebigkeit der Musikindustrie ist ein weiterer kritischer Punkt. Künstler*innen veröffentlichen oft Alben – zum Teil auf Drängen der Labels – bevor alle Rechte geklärt sind, was zu langwierigen Verhandlungen und Verzögerungen bei der Bezahlung führen kann. Die Vielzahl von Beteiligten an einem Song – darunter Produzent*innen, Songwriter*innen und Gastkünstler*innen – macht die Vertragsverhandlungen zusätzlich kompliziert. Mit eben einer solchen Konstellation machte Superstar <strong>Travis Scott </strong>Anfang diesen Jahres Schlagzeilen. Während er noch im Februar bei den Grammys performte, verhandelten mindestens vier Produzent*innen und Songwriter*innen, welche an seinem vor circa acht Monaten erschienenen Erfolgsalbum »UTOPIA« beteiligt waren, um ihre Entlohnung. Das zeigt, dass selbst wenn die Songs der Rapper*innen erfolgreich werden und möglicherweise Millionen verdienen, Produzent*innen oft nicht angemessen und rechtzeitig bezahlt werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Liste an Rapper*innen, die beschuldigt werden, ihre Produzent*innen nicht zu bezahlen, ist schier unendlich und erstreckt sich von <strong>A$AP Rocky</strong> über <strong>Joey Bada$$</strong> bis hin zu <strong>Lil Wayne</strong>. Letzterer rückt gemeinsam mit <strong>Birdman </strong>und seinem Label <strong>YMCMB </strong>leider recht häufig in den Fokus, wenn es um unbezahlte Rechnungen geht. So haben nach dem Release von »Tha Carter III« gleich mehrere Produzenten Klage eingereicht. So wurden sogar <strong>Jim Jonson</strong> und<strong> Deezle</strong>, welche für <strong>Lil Waynes </strong>Multi-Platin-Hit »Lollipop« verantwortlich waren, schlichtweg nicht bezahlt. Die Streitsummen in den verschiedenen Fällen beliefen sich zwischen 500.000 und 20 Millionen Dollar.&nbsp;</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was können die Produzent*innen dagegen tun?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Produzent*innen können sich auf verschiedene Weise von Rappern und Labels emanzipieren, um fairere Vergütung und Anerkennung für ihre Arbeit zu erlangen. Ein entscheidender Schritt ist die Sicherstellung klarer Verträge. Produzent*innen sollten darauf bestehen, klare schriftliche Vereinbarungen abzuschließen, die alle Details ihrer Beteiligung am Song oder Album festhalten, einschließlich Vergütung, Nutzungsrechten und Abrechnungsmodalitäten. Zudem ist es wichtig, sich über die eigenen Rechte zu informieren und gegebenenfalls von Fachleuten beraten zu lassen, um faire Verträge auszuhandeln und Missverständnisse zu vermeiden. In jedem Fall sollten sich Produzent*innen gegen die Nichtzahlung von Tantiemen wehren. So gab <strong>Bangladesh</strong>, ein weiterer <strong>Lil Wayne</strong>-Produzent, der den Beat zum Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1Vf4mMCpNY0">A Milli</a>« beisteuerte – und ebenfalls nicht bezahlt wurde – anderen Produzent*innen einen Rat: „I get cheques from Sony for [work with] Beyoncé, cheques from different labels for different artists; it just comes to you. You don&#8217;t have to call them, sue them and all that junk. This is what you&#8217;re owed &#8230; [But] you have to sue these guys so that they pay up.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem gegenüber steht natürlich ein unglaublicher Druck aus der Industrie. Die wenigsten Produzent*innen könnten sich einen Rechtsstreit mit einem großen Major Label leisten. Darüber hinaus haben viele Produzent*innen Angst davor, von den Labels oder Künstlern bei zukünftigen Placements blockiert zu werden. Verlangt ein Produzent in den Augen des Rappers oder Labels zu viel für seine Arbeit, wird er einfach nicht mehr gebucht und durch einen günstigeren Newcomer ersetzt. Dieser Mangel an finanzieller Sicherheit und die Angst vor beruflichen Konsequenzen schaffen ein Klima der Unsicherheit, das es für Produzent*innen noch schwerer macht, für ihre Rechte einzutreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darum sollten Produzent*innen auch aktiv ihre eigene Brand aufbauen, um ihre Bekanntheit und ihren Wert als eigenständiger Artist in der Industrie zu steigern. Eines der besten Beispiele für einen solchen Markenaufbau ist <strong>Metro Boomin</strong>. Allein schon sein oft verwendetes Producer-Tag „If young Metro don&#8217;t trust you I&#8217;m gon&#8217; shoot you“ hat regelrechten Kultstatus erreicht und sorgte beispielsweise bei »Father Stretch My Hands, Pt. 1« von <strong>Kanye West</strong> für gespitzte Ohren bei zahlreichen Hörenden. Des Weiteren hat er es mit seinen letzten Alben geschafft, sich auf Augenhöhe mit Künstlern wie <strong>21 Savage </strong>oder <strong>Future </strong>zu präsentieren – etwas, was nur extrem wenigen Produzent*innen gelingt. Hierzulande wären <strong>Miksu</strong> und <strong>Macloud</strong> ein passendes Pendant, deren Producer-Tags fast schon als Ritterschlag gelten. Sie haben vor allem mit Ihren Alben »Futura« und »Teil vom Ganzen« bewiesen, dass sie sich ebenfalls nicht scheuen müssen, sich neben ihre Kolleg*innen an den Mikrophonen auf ein Podest zu stellen.&nbsp;</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Beispiel für einen Producer, der sich ein starkes Standing aufgebaut hat, ist der eingangs erwähnte Hit-Boy. Dieser hat sich mit unter anderem niemand geringerem als <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/nas-hit-boy-treffen-auf-magic-3-ein-letztes-mal-aufeinander">Rap-Legende Nas<strong> </strong>zusammengetan und mit ihm gemeinsam ganze sechs Alben releast</a>, denn um eine eigene Marke zu entwickeln, ist es auch wichtig eigene Projekte auf den Markt zu bringen. Sei es als Ein-Rapper-ein-Producer-Album oder als Projekt mit vielen verschiedenen Gästen. Producer-Alben bieten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und ihren individuellen Sound einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und sich neben ihren Gäst*innen als eigenständige Künstler*innen zu etablieren. Etwa hat Produzenten-Legende <strong>The Alchemist</strong> in den letzten 20 Jahren ganze 13 Alben – unter anderem mit <strong>Havoc</strong>, <strong>Freddie Gibbs</strong> oder <strong>Earl Sweatshirt</strong> – veröffentlicht, die gänzlich von ihm produziert wurden und ihn auf eine Stufe mit seinen Gästen gehoben haben. So hat er, wie auch <strong>Metro Boomin</strong> und<strong> Hit-Boy</strong>, seine ganz eigene Fanbase aufbauen können.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hamburger Beatvirtuose <strong>Farhot</strong> hat im Jahr 2016 mit <strong>Kabulfire</strong> sogar ein ganzes Label für Produzenten gegründet. Vor kurzem konnte dieses Label <a href="https://mostdope.tv/alben-des-monats/seeed-und-the-krauts-griselda-artige-beats-und-ein-maerchenfilm-aus-der-udssr">mit dem Album »Believe in Gerda« auf sich aufmerksam machen.</a> Hier konnte das Kollektiv <strong>GERDA</strong> fast schon einen regelrechten Mythos um sich schaffen. Damit wurde der Fokus – trotz unglaublich interessanter Kombinationen verschiedener Rapper aus der Deutschrap-Elite – stark auf die agierenden Produzenten und ihre Beats gelenkt.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herausforderungen für Hip-Hop-Produzent*innen in der Musikindustrie sind vielfältig und komplex. Von undurchsichtigen Verträgen bis hin zu unfairen Praktiken seitens Labels, Manager*innen und Artists stehen Produzent*innen viele Hindernisse im Weg. Trotzdem gibt es Wege, wie Produzent*innen ihre Situation verbessern können, sei es durch klare Verträge, den Aufbau einer starken Marke oder die Veröffentlichung eigener Alben. Letztendlich ist es jedoch ein gemeinsamer Kampf, den Produzent*innen zusammen mit anderen Akteuren der Industrie führen müssen, um eine gerechtere und transparentere Arbeitsumgebung zu schaffen, in der ihr Beitrag angemessen anerkannt und entlohnt wird. Mit Engagement, Zusammenarbeit und Durchhaltevermögen können Produzent*innen die Anerkennung und Belohnung erhalten, die sie verdienen, und weiterhin einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung und zum Erfolg der Hip-Hop-Kultur leisten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/producers-get-played-warum-produzentinnen-oft-um-lohn-und-ruhm-kaempfen-muessen">Producers Get Played – Warum Produzent*innen oft um Lohn und Ruhm kämpfen müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Spend The Night-Tour: Teezo Touchdown kommt für ein Konzert nach Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Dec 2023 20:09:41 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/events/spend-the-night-tour-teezo-touchdown-kuendigt-exklusives-konzert-in-berlin-an">Spend The Night-Tour: Teezo Touchdown kommt für ein Konzert nach Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer in der letzten Zeit auch nur ein Album eines großen US-Rappers gehört hat, wird an diesem Namen als Featuregast nicht vorbeigekommen sein: Teezo Touchdown. Egal, ob bei Tyler, the Creator, Drake, Don Toliver, Lil Yachty oder Travis Scott: Teezo scheint momentan in den Staaten your favorites rapper favorite rapper zu sein.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der extravagante Rapper aus Texas, dessen Nägel im Haar man in seinen Vocal-Aufnahmen immer ein kleines bisschen heraushört, hat in diesem Jahr nun nach den großen Features sein erstes Album veröffentlicht. »How Do You Sleep At Night?« trägt sein Debüt im Titel und stellt auf 14 Tracks unter Beweis, warum er mit seinem alternativen Ansatz von Hip-Hop momentan in aller Munde ist: Kompromissloses Soundexperimente, ein unkonventioneller Genremix und keine Scheu davor, seine Stimme in alle erdenklichen Lagen zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Jahr geht <strong>Teezo Touchdown</strong> auf Tour – und kommt dabei für einen einzigen Stop auch nach Deutschland: Am 26. März 2024 spielt er ein Konzert im Berliner Club Gretchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der offizielle Vorverkauf startet am Freitag, den 15.12. um 9 Uhr. Tickets für die ‘Spend The Night’-Tour gibt es bei&nbsp;<a href="https://www.ticketmaster.de/event/531827?brand=de_goodliveartists">Ticketmaster</a>. Seid schnell und sichert euch Tickets für Teezo Touchdown Tour, bevor sie ausverkauft sind!</p>



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<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/teezo-touchdown-web-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-13383" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/teezo-touchdown-web-1024x1024.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/teezo-touchdown-web-300x300.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/teezo-touchdown-web-150x150.jpeg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/teezo-touchdown-web-768x768.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/teezo-touchdown-web-500x500.jpeg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/teezo-touchdown-web-800x800.jpeg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/teezo-touchdown-web-120x120.jpeg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/teezo-touchdown-web-240x240.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/teezo-touchdown-web-360x360.jpeg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/teezo-touchdown-web-540x540.jpeg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/teezo-touchdown-web-720x720.jpeg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/teezo-touchdown-web-770x770.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/teezo-touchdown-web-125x125.jpeg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/teezo-touchdown-web.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/events/spend-the-night-tour-teezo-touchdown-kuendigt-exklusives-konzert-in-berlin-an">Spend The Night-Tour: Teezo Touchdown kommt für ein Konzert nach Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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