<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Zeitfang Archive - Mostdope</title>
	<atom:link href="https://mostdope.tv/tag/zeitfang/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://mostdope.tv/tag/zeitfang</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 28 Oct 2024 22:17:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://mostdope.tv/wp-content/uploads/cropped-95771152_2791612430936428_3447360593965613056_n-32x32.jpg</url>
	<title>Zeitfang Archive - Mostdope</title>
	<link>https://mostdope.tv/tag/zeitfang</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>error über »Aspartam-Bitter«, Chaos und Newcomerdasein</title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/error-ueber-aspartam-bitter-chaos-und-maennlichkeit</link>
					<comments>https://mostdope.tv/interviews/error-ueber-aspartam-bitter-chaos-und-maennlichkeit#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Aspartam-Bitter]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschrap]]></category>
		<category><![CDATA[ERROR]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Fleck]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[RAR]]></category>
		<category><![CDATA[splash!]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitfang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=16068</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir treffen error kurz vor seiner Show im Stage 15 Club am Samstag des Reeperbahn Festivals. Ein Hamburger Newcomer bei einem primär auf Newcomer*innen ausgelegtes Festival im Herzen Hamburgs &#8211; das passt fast zu gut. Nach einer Reihe von losen Singles und einem atemlosen ersten Jahr in der Musikszene hat der Rapper &#38; Producer nun seine Debüt-EP »Aspartam-Bitter« veröffentlicht. Ein Gespräch über die ersten Schritte in der Musikindustrie, Genrefluidität und Studiosessions zwischen Chaos und Kohärenz. Deine erste Single »Starkes Drehbuch, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/error-ueber-aspartam-bitter-chaos-und-maennlichkeit">error über »Aspartam-Bitter«, Chaos und Newcomerdasein</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wir treffen error kurz vor seiner Show im Stage 15 Club am Samstag des Reeperbahn Festivals. Ein Hamburger Newcomer bei einem primär auf Newcomer*innen ausgelegtes Festival im Herzen Hamburgs &#8211; das passt fast zu gut. Nach einer Reihe von losen Singles und einem atemlosen ersten Jahr in der Musikszene hat der Rapper &amp; Producer nun seine Debüt-EP <strong>»Aspartam-Bitter« veröffentlicht. Ein Gespräch über die ersten Schritte in der Musikindustrie, Genrefluidität und Studiosessions zwischen Chaos und Kohärenz. </strong> </strong></p>



<p><strong>Deine erste Single »Starkes Drehbuch, schwacher Cast«</strong> <strong>ist vor ziemlich genau einem Jahr erschienen. Fühlt es sich an wie ein Jahr? </strong></p>



<p>Ich sag mal ja. Aber es ist ambivalent. Also einerseits ist so viel passiert, dass man sagen könnte, es fühlt sich länger an. Andererseits ist so viel passiert, dass ich das Ganze ja auch nicht mitbekommen habe &#8211; also beides. Auf jeden Fall wahrscheinlich das aufregendste Jahr in meinem Leben.</p>



<p><strong>Jetzt geht&#8217;s ja erst richtig los zur zweiten Hälfte des Jahres: Du released deine EP <strong>»Aspartam-Bitter«</strong>. Wo kommt der Bezug zum Süßstoff im Titel her? </strong></p>



<p>Ich habe schon immer eine Vorliebe für so eine gewisse Kryptik gehabt. Worum es mir so ein bisschen geht, ist dieses Paradoxon: Das ist tierisch süß. Das ist nicht bitter. Insofern schließt sich das eigentlich aus, es gibt dieses Wort offensichtlich nicht. Aber für mich passt das zusammen: Wie das letzte Jahr war, wie auch so mein Gefühl zum Leben allgemein ist. Irgendwie gibt es Höhen und Tiefen und alles gehört dazu. Und musikalisch ist es bei mir ja auch irgendwo facettenreich. Es gibt so viele unterschiedliche Genrepools. Da könnte man auch sagen, das sind irgendwie Gegensätze, die sich da zusammenfinden.</p>



<p><strong>Nach deiner ersten Single gab&#8217;s noch ein paar lose Veröffentlichungen, jetzt aber kommst du mit deinem ersten richtigen Projekt. Was hat sich getan bei dir, dass du jetzt gesagt hast „Jetzt möchte ich mal ein bisschen was Kohärenteres veröffentlichen“?</strong></p>



<p>Zum einen &#8211; das klingt super pragmatisch &#8211; um überhaupt auch mal mit ein paar Songs mehr rauszukommen, damit man auch was hat, womit sich eine Tour auch lohnt. Wenn man immer nur dieses Single-Business hat, sind die Zyklen ja so, dass man auch mal zwei Jahre auf der Uhr haben muss, um die 90 Minuten für ein Konzert voll zu haben. Aber dann ist es natürlich auch so, dass ich Bock hatte, ein bisschen was Übergreifendes zu haben. Also sei es inhaltlich, sei das in den Artworks. Das finde ich einfach schön, wenn die Dinge ein bisschen aus einem Guss sind und nicht immer alles so super zerfleddert, diffus, einzeln für sich steht. </p>



<p>Und auch gedanklich, dass ich mal das erste Jahr oder diese erste Phase, diese ersten Schritte irgendwie auf einer Platte so vereinigt habe und sagen kann okay, das ist so das erste Chapter und das auch irgendwie intrinsisch ein bisschen einordnen kann zeitlich. Weil sonst fließt das einfach immer, immer weiter und es hört ja nicht auf. Es geht ja auch wirklich ungehindert Song an Song an Song und mir tut das gut, da jetzt noch kurz irgendwie einen Schritt zurück zu machen und zu sagen: „Okay, das ist das Ding, jetzt geht es auch weiter.“</p>



<p><strong>Deine engsten musikalischen Verbindungen scheinen &#8211; wenn man Instagram glauben mag &#8211; RAR und Paula Engels zu sein. Auf der EP ist es jetzt Wa22ermann geworden. Wie ist es denn dazu gekommen? </strong></p>



<p>Alles andere kann auch noch kommen (lacht). Der Tag ist noch jung. Wie ist das gekommen? Ich habe ganz stumpf überlegt, mit wem ich ein Feature machen kann und hatte unterschiedliche Namen auf der Liste und dann auch sie. Hab&#8217; sie dann gefragt und sie war nicht schnell genug im Nein sagen und zack saßen wir im Studio, haben zusammen Musik gemacht und jetzt ist es auf der Platte. Also ich glaube, einfach so gegenseitige künstlerische Wertschätzung. Aber es ist jetzt nicht so, als ob wir davor jahrelang schon befreundet gewesen wären.</p>



<p><strong>Wie war es jetzt, das erste Mal nicht solo sozusagen drin zu stecken? Du hast natürlich schon mit Producer*innen zusammengearbeitet, aber sonst noch keine Features gehabt. Wie ist es dann so, sich auch mal drauf einzulassen, wie auch eine andere Person auf einem Beat von dir irgendwie klingen könnte? </strong></p>



<p>Genial. Also auch ehrlicherweise: Ich bin ein schüchterner Typ. Jede Person mehr, die da im Studio sitzt, da geht mir echt die Pumpe. Da sitze ich mit schwitzigen Händen und rotem Kopf und tippe irgendwas ins iPhone. Aber was ich total inspirierend finde, dass sie ganz anders als ich arbeitet. Ich hoffe, ich lege ihr da nichts in den Mund, aber viel intuitiver. Viel mehr Bauchgefühl. Nicht so verkopft, wie ich das manchmal bin. Und das hat mir total gut getan, das zu beobachten. Sie war auch super ermutigend, finde ich. Wenn ich da dann wieder in der Ecke saß, was habe ich denn hier jetzt schon wieder geschrieben? „Meine Güte, jetzt mach doch einfach.“ Und das hat mir total gut getan.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/@dan.chitanta-16-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-16700" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/@dan.chitanta-16-683x1024.jpg 683w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/@dan.chitanta-16-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/@dan.chitanta-16-768x1152.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/@dan.chitanta-16-1024x1536.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/@dan.chitanta-16-1365x2048.jpg 1365w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/@dan.chitanta-16-500x750.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/@dan.chitanta-16-800x1200.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/@dan.chitanta-16-1280x1920.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/@dan.chitanta-16-1920x2880.jpg 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/@dan.chitanta-16-770x1155.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/@dan.chitanta-16-1400x2100.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/@dan.chitanta-16-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
</div>


<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Lass uns mal ein bisschen über dein Soundbild sprechen. Du hast ja vorhin schon gesagt, du bist genremäßig nicht so richtig zuordbar. Vielleicht kann man mal einen Schritt zurückgehen und überlegen: Wie bist du denn überhaupt so sozialisiert worden musikalisch, dass du dich jetzt in so vielen Sachen ausprobierst? </strong></p>



<p>Gar nicht. Anarchie ist auch ein Ergebnis mangelnder Erziehung. Also, wenn wir ganz zurückgehen, dann habe ich schon ein bisschen klassischen Einfluss. Das fällt jetzt in der Musik natürlich überhaupt gar nicht mehr auf, aber es hat mir gut getan. Ich hatte Klavierunterricht und musste eigentlich Tonleitern üben, das hat mir auf jeden Fall geholfen im weiteren Prozess und davon habe ich mich dann irgendwann versucht zu emanzipieren und bin auf diese Popschiene gekommen. Mein Held war dann auf einmal <strong>Tom Odell</strong>, der hat was mit Klavier gemacht und das war aber mal eben nicht Händel. </p>



<p>Und dann irgendwann habe ich dann auch Hip-Hop für mich entdeckt und dachte: „Ah, das ist auch spannend.“ Dann gab&#8217;s noch &#8216;ne Indie-Phase und so hat sich das dann irgendwie geformt. Und jetzt ist es halt dieses Konglomerat von allem und nichts. Aber unterschiedliche Phasen im Leben haben so ihre eigenen Soundtracks und jetzt versuche ich, die irgendwie zusammenzupacken</p>



<p><strong>Stichwort Klassik: Hilft dir das auch beim Komponieren deiner eigenen Musik? Also hat das ein bisschen was bei dir hinterlassen, dass du ein anderes Gespür dafür hast, wie Songstrukturen auch aussehen könnten? </strong></p>



<p>Ich weiß ja nicht, wie es ist, wenn man das nicht hat. Ich habe schon das Gefühl, dass einen das freier machen kann, wenn man auch Verständnis hat für das, was man tut. Ich würde aber auch das Gegenteil sagen und widersprechen: Je weniger man weiß, desto besser, weil dann kann man einfach frei aus dem Bauchgefühl heraus machen und dann nicht so alles zerdenken. Ich glaube, wenn man weiß, in welchen Anwendungsbereichen es gut ist auf die Tools, die man hat, zurückzugreifen, dann ist es super. Und wenn man sich dann nicht nehmen lässt, auch dem Zufall und dem Quatsch eine Chance zu geben beim Producing, damit nicht alles total statisch gleich perfekt klingt und eine Symbiose kriegt, dann ist&#8217;s perfekt.</p>



<p><strong>Apropos Producing: Du machst ja eigentlich fast alles selber. Du hast natürlich immer mal wieder Leute mit drin, aber wie sehen deine Sessions so aus? Sitzt du dann einfach in deinem stillen Kämmerchen und probierst dich aus oder kommst du schon mit festen Ideen? </strong></p>



<p>Alles pures Chaos. Wenn ich das alleine mache, ist das auch wirklich total undiszipliniert. Nichts mit irgendwelchen Autor*innen, die dann jeden Tag fünf Seiten schreiben müssen. Bei mir ist wirklich viel Faulheit und viel: „Wann küsst mich die Muse?“ Nie. Dann muss ich mich doch dazu zwingen und dann passiert vielleicht auch was. Mit anderen zusammen habe ich auch wenig vorbereitet, meistens. Was es schon gibt, sind so Textstrukturen, Worte, Satzfetzen, die ich ganz klischeehaft da ins Handy hacke. Die bringe ich manchmal mit, aber selten ist&#8217;s wirklich so dezidiert, dass ich sage: „Okay, ich muss einen Song schreiben über ein Thema XY.“ Heißt nicht, dass es das nicht auch gibt aber ich würde sagen, die Mehrheit der Songs sind irgendwie intuitiv.</p>



<p><strong>Und wenn du jetzt andere Leute in dein Chaos reinlässt, was du gerade beschrieben hast, zum Beispiel Alexis Troy &#8211; sieht&#8217;s dann anders bei dir aus und du versuchst dich ein bisschen mehr auf die anderen Personen einzulassen? </strong></p>



<p>Andere Leute haben da natürlich auch ihre eigenen Visionen und ihre eigenen Ideen und da gibt es schon oft den Impuls oder Moment, wo ich sage: „Ach, ist es das?“ Und manchmal ist es aber total gut, dem dann nachzugeben. Und man merkt, man ist viel vielfältiger, als man das vielleicht bis dato so dachte. Mit Alexis war super entspannt. Der macht das ja nicht zum ersten Mal. Der weiß, was er tut, der hat da einen sehr professionellen Job gemacht und mir sehr viel Freiraum gegeben, das zu machen, was ich gerne machen wollte. Und dann hab ich meinen Kram geschrieben. Er hat sein Instrumental gebaut. Ich hab dann drüber gerappt, gesungen, ge-was-auch-immer-t. Wir haben also beide unsere Aufgabe wirklich relativ ernst genommen. Da bin ich auch happy.</p>



<p><strong>Du hast vorhin schon angesprochen, dass dir eine kohärente Ästhetik generell und im Speziellen jetzt bei dieser EP sehr wichtig ist. Jetzt bist du ja noch gar nicht so lange dabei, aber hast schon Kontakte geknüpft mit Leuten, die gerade in dieser ästhetischen Schiene große Namen sind &#8211;  Mathias Fleck oder Zeitfang. Wie sind so da die Kontakte entstanden? </strong></p>



<p>Ja, also eigentlich in beiden Fällen würde ich sagen diametral unterschiedlich. Weil bei Zeitfang mach ich irgendwann das Handy auf und seh da eine DM und dann ist die von ihm und er schreibt: „Hey, wollen wir mal Fotos machen?“ Was natürlich ein Ritterschlag war für mich, weil ich kannte die Fotos, ich kannte die Person dahinter aber überhaupt nicht und habe mich da extrem drüber gefreut. Ich weiß nicht, ob da überhaupt schon irgendwas von mir draußen war, aber ich glaube nicht. Mittlerweile sind wir auch privat super miteinander!</p>



<p>Und mit Mathias war es andersherum, da wollte ich gerne was mit ihm machen. Ich bin dann auf ihn zugegangen, wir haben geschnackt: Was ich mir so vorstellen kann, was er sich so vorstellen kann. Und jetzt haben wir zusammen diese EP gemacht, was mich wirklich extrem freut.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-16698" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-1536x1536.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-800x800.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-1280x1280.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-1920x1920.jpg 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-1400x1400.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ERROR_ASPARTAM-BITTER_COVER_2000px.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Hattest du schon deine Vision, wie&#8217;s aussehen könnte und hast gedacht: er ist quasi der, der dem am meisten entsprechen könnte?  </strong></p>



<p>Also ich finde es gut, wenn man dann den Leuten auch die Freiheit gibt, ihr Ding zu machen. Also ich war nicht so auf dem Trip, ihm da ganz konkrete Vorstellungen reinzugeben, sondern ich wollte ja seinen Einfluss zu mir holen. Und deswegen gab es bestimmte Rahmenbedingungen. Es gab auch schon die ein oder andere Schleife, aber all in all ist er sich da extrem treu geblieben. Und deswegen mag ich das aber auch so gerne. Der ist echt ein lieber Kerl. Das finde ich ja besonders schön, wenn das in zwei Komponenten und nicht nur auf dieser professionellen Ebene funktioniert, sondern man sich auch darüber hinaus noch nett danach hinsetzen kann.</p>



<p><strong>Ich würde auch mal gerne über zwei Songs von der EP ein bisschen genauer sprechen, die beide ein großes Themenfeld aufmachen. Zum einen ist da »00,00KG« mit dem Schönheitsideale-Thema. Woher kam dieses Anliegen, so einen Song zu schreiben, der ja schon auch tief schürft?</strong></p>



<p>Ich habe eben gesagt, es ist immer alles völlig unintendiert und völlig ungerichtet &#8211; aber das ist einer der Songs, wo ich am meisten Vorstellungen vorher hatte und auch am stärksten dran werkeln musste, bis ich das Gefühl hatte, das passt jetzt irgendwie halbwegs und wird dem gerecht.</p>



<p>Ich habe den Song zusammen mit RAR gemacht. Mir gefällt&#8217;s gut, wenn es inhaltlich um etwas geht und ein bisschen über die eigenen Befindlichkeiten hinausgeht, sodass man dieses das gesellschaftliche Sieb an Leuten, die das was angeht ein bisschen größer zieht. Und das finde ich jetzt bei diesem Thema Schönheit im Allgemeinen sehr universell und geht alle irgendwie was an. Ich glaube, mir war das wichtig, ein paar Songs auf der EP zu haben, die ein bisschen über „Oh Gott, mein Herz ist gebrochen und ich bin jung und verliebt“ hinausgehen und dann mal kurz über den Tellerrand versuchen zu blicken. Ob mir das gelungen ist, das weiß der liebe Herrgott.</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="error - 00,00KG (Offizielles Musikvideo)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/BiO91o3NkqQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Ich habe in den Reaktionen zu diesem Song am meisten gelesen, dass sich da Leute sehr gesehen gefühlt haben. War das auch eine Sache, die dir so beim Schreiben durch den Kopf ging, dass du das Gefühl hast, der könnte jetzt auch tatsächlich besonders doll räsonieren mit Leuten?</strong></p>



<p>Ja, das glaube ich schon. Also ich weiß ja, wenn ich was völlig Verklausuliertes schreibe, dass dann die Reaktionen vielleicht ein bisschen verhaltener ausfallen, als wenn das ein bisschen direkter ist. Andererseits kann man das auch nie wirklich voraussehen. Also ich habe da ein ganz schlechtes Gespür für, ob Sachen gut ankommen oder nicht so gut &#8211; ich lasse das dann einfach passieren.</p>



<p><strong>Hättest du dir auch früher für dich selber vielleicht mal Songs gewünscht, die in die Richtung gehen? Oder hattest du da auch sogar selber welche, wo du dich ein bisschen wiedergefunden hast?</strong></p>



<p>Ja, doch. Also ich bin ein Fan der Tragik und des Schmerzes in Songs. Nicht unbedingt im echten Leben, aber ohne Konflikt ist ein Song auch Käse. Und ich mochte auch gerne Songs, die irgendwie schwer sind. Das würde ich schon über mich behaupten.</p>



<p><strong>Ein anderer Song, der auch ein großes Themenfeld aufmacht, ist <strong>»XY«</strong>, der Männlichkeit und Gender-Identität behandelt. Da hast du die Zeile „Wenn Männer so sind, dann bin ich das nicht.“ Wie nimmst du das Thema gerade in der Gesellschaft wahr? Ist es schon ein bisschen einfacher geworden, nicht ganz klassisch Mann zu sein oder ist da immer noch sehr viel zu tun? </strong></p>



<p>Also ich bin ja wirklich der Allerletzte, der da eine fundierte Einschätzung zu geben kann. Ich glaube, es kommt total drauf an, wo man hinschaut. Ich habe das Glück, ja irgendwie in einer Blase zu leben, wo diese Geschlechterrollen aufgebrochen werden und das alles irgendwie weniger Raum einnimmt und mehr möglich ist. Bin ich auch heilfroh drüber. Man muss aber nur einmal das Handy aufmachen und Instagram checken und dann weiß man: „Okay, das ist nicht überall so, auf keinen Fall.“ Und ganz im Gegenteil: ich habe fast das Gefühl, demgegenüber steht auch ein totaler Anti-Trend, der dann damit zusammenhängt so nach dem Motto: „Wer ist hier der härteste Hund im Raum?“ Ich habe nicht das Gefühl, dass ich jetzt wirklich die ganz große Lupe ansetze und das gesamtgesellschaftlich angucke. Da hat sich bestimmt irgendwie einiges geändert, aber noch viel zu wenig.</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="error - XY (Offizielles Musikvideo)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/vYIUYOU8zCI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Und vielleicht ist es auf der anderen Seite umso stärker geworden. Es driftet irgendwo auch ein bisschen auseinander. Wenn man jetzt so ein Stichwort wie Alphamentalität oder so guckt.</strong></p>



<p>Aber ich glaube &#8211; also meine Lebenszeit ist zwar noch begrenzt &#8211;  aber ich glaube, es hat auch mit Fortschritt immer zu tun, dass es auch Gegner gibt und dass es auch für Widerstand sorgt und sich nie weiterbewegt, wenn alle dafür sind und totale Harmonie herrscht. Ich finde, das kann man an allen Ecken und Enden gerade beobachten: Wo sich wirklich wichtige Dinge verschieben, da führt es auch zu Reibungen. Und insofern versuche es ich als gutes Omen für die Zukunft zu deuten. Aber fürs Jetzt ist es natürlich schrecklich, denn es macht wirklich das Leben jetzt auch nicht schöner.</p>



<p><strong>Wie würdest du sagen, verhält es sich momentan im Deutschrap? Muss man da, überspitzt formuliert, immer noch hart sein?</strong></p>



<p>Also ich würde sagen, auf jeden Fall wird es aufgeweicht. Es gibt nicht nur Kollegahs und Farid Bangs in der Welt. Also es gibt nicht nur Bosse der Bosse der Bosse und muskulöse Zuhälter, sondern natürlich auch andere Typen. Trotzdem: Ich war auf dem Splash!. Und ich höre diese Texte und ich höre auch die Texte von &#8211; da muss ich jetzt nicht gendern &#8211; von Künstlern, wo es dann heißt: „Das ist jetzt krasse Kunst, progressiv“, und dann ist es halt trotzdem echt super frauenverachtend und irgendwie schwierig. Ich habe das Gefühl, dass das jetzt ein großes Ziel ist, das aber noch nicht durchgedrungen oder irgendwie in allen Räumen, wo ich mich dann auch gerne aufhalten würde, angekommen ist. Wenn das immer so derbe und grob und so viel Protz ist, da muss ich ganz ehrlich sagen: Bin ich nicht der Typ für.</p>



<p><strong>Jetzt sind wir hier auf dem Reeperbahnfestival, das sehr auf Newcomer*innen spezialisiert. Du bist jetzt selber ein Jahr so richtig dabei: Wie ist es so, Fuß zu fassen in einer so wahnsinnig schnelllebigen Welt, wo man innerhalb von drei Singles auch schon wieder vergessen sein kann, wenn man irgendeinen Algorithmus nicht richtig bedient hat? </strong></p>



<p>Also ich finde es schon schwierig, muss ich ehrlich sagen. Ich will mich gar nicht beschweren, ich bin in einer tollen Position, aber: Das Tempo ist krass. Ich weiß nicht, ob man das von außen so weiß, was da eigentlich alles so dranhängt, wenn man einen Song releast. Das ist halt mehr als irgendwie mal einen Text zu schreiben oder am Klavier sitzen, das sind extrem viele Schritte und zwangsweise sind da auch viele unterschiedliche Leute dran beteiligt, je nachdem. </p>



<p>Wenn du alle sechs Wochen einen Song rausbolzen willst und ein Musikvideo, dann&#8230; Also Santa Maria, das ist echt eine Heidenarbeit. Das fand ich dann zu dem Zeitpunkt auch wirklich auslaugend, was dann gut war. Ich habe mich dann ja entschieden diese EP zu machen, zu dem Zeitpunkt hatte ich auch schon ein paar Songs und habe mich für spezifische Songs entschieden und konnte an denen arbeiten. Es war jetzt nicht so, dass ich irgendwie super kurzfristig jeden Monat überlegen musste: „Scheiße, was ist denn eigentlich in vier, fünf, sechs, acht Wochen? Was mache ich da?“ Sondern auf einmal gab es einen bisschen weiteren Horizont und das hat es super entschleunigt und mir wirklich gut getan. </p>



<p>Man sagt immer, es ist schnelllebig, das habe ich das erste Mal gefühlt und dann kommt ja auch immer noch diese Promo Sache, Social Media und etwaige Termine und dann spielt man ja auch noch live und dann hat man so ein schönes Puzzle an Dingen, die auch alle viel Spaß machen, aber die auch viele unterschiedliche Skills irgendwie erfordern, wenn man das so alles zum ersten Mal macht. Das ist ganz schön viel und ganz überwältigend. Und manchmal denkt man auch: „Boah, bin ich dafür überhaupt gemacht?“ Oder: „Wer bin ich, dass ich mir das anmaße, das zu tun?“</p>



<p><strong>Im Vergleich das Motto vom Reeperbahn Festival „Let the music grow“: Das klingt ja so wahnsinnig organisch. Würdest du sagen, heutzutage Fuß zu fassen ist noch ein organischer Prozess? Oder hat man da nicht mehr so viel Platz zum growen?</strong></p>



<p>Ich glaube, man muss sich den nehmen. Wenn du anfängst, dann erzählen dir alle irgendwas vom Pferd. Alle wissen, wie es geht und am Ende weiß halt keiner irgendwas. Sich davon zu emanzipieren und zu sagen: „Scheiß drauf, ich mach das so, wie ich das will, das und das mache ich. Das und das mache ich aber das und das auch nicht“ &#8211; das musste ich erstmal checken und muss ich auch immer noch lernen. Jetzt habe ich das Gefühl: „Je mehr ich mir da rausnehme, meinen Kram so zu machen, wie ich das will, desto besser geht es mir.“ Im besten Fall geht&#8217;s damit auch der Musik besser. Ob sich das jetzt immer so in Erfolg ummünzen lässt, das weiß ich nicht. Aber ich vermute, man darf sich da echt nicht zu sehr stressen. Gleichzeitig muss man sich irgendwie reinhängen und sich trotzdem mal in den Arsch treten oder sich in den Arsch treten lassen.</p>



<p><strong>Du releast ja nicht nur deine EP, du hast auch die Tour im November im Anschluss und hast im Sommer auch viele Festivals gespielt. Im Vergleich: Was fühlst du mehr?</strong></p>



<p>Ich würde sagen, es hat beides auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung. Aber da ich ja noch nie eine Tour gespielt habe, weiß ich nicht, wie das ist. Ich freue mich da wirklich extrem drauf. Ich glaube, das werden sehr schöne Abende. Hoffe, irgendwer kommt. Aber irgendwer wird schon da sein und dann machen wir da schöne Shows draus. Wir haben uns auf jeden Fall viel coolen Kram überlegt und ich bin auch sehr froh, dass es die Clubs sind, die es dieses Jahr geworden sind, weil die so schön gemütlich und kuschelig und intensiv sein werden. Ich glaub, es wird wirklich ein schönes Destillat der Gefühle.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/error-ueber-aspartam-bitter-chaos-und-maennlichkeit">error über »Aspartam-Bitter«, Chaos und Newcomerdasein</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/interviews/error-ueber-aspartam-bitter-chaos-und-maennlichkeit/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Digitalen zurück zum Gedruckten: Das DIFFUS Magazin überrascht mit Printausgabe</title>
		<link>https://mostdope.tv/news/vom-digitalen-zurueck-zum-gedruckten-das-diffus-magazin-ueberrascht-mit-printausgabe</link>
					<comments>https://mostdope.tv/news/vom-digitalen-zurueck-zum-gedruckten-das-diffus-magazin-ueberrascht-mit-printausgabe#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Krow]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2023 13:46:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Antifuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Ausruf Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[BACKSPIN]]></category>
		<category><![CDATA[Banger Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Boloboys]]></category>
		<category><![CDATA[Bushido]]></category>
		<category><![CDATA[Casper]]></category>
		<category><![CDATA[Diffus]]></category>
		<category><![CDATA[DIFFUS MAGAZIN]]></category>
		<category><![CDATA[Edwin Rosen]]></category>
		<category><![CDATA[Farid Bang]]></category>
		<category><![CDATA[Flutwelle]]></category>
		<category><![CDATA[INTRO]]></category>
		<category><![CDATA[JUICE]]></category>
		<category><![CDATA[JuicyUnderground]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Krow]]></category>
		<category><![CDATA[Krow]]></category>
		<category><![CDATA[Liam Tanzen]]></category>
		<category><![CDATA[makko]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave Germany]]></category>
		<category><![CDATA[Picky Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Pimf]]></category>
		<category><![CDATA[rap.de]]></category>
		<category><![CDATA[Spex]]></category>
		<category><![CDATA[Torben Hodan]]></category>
		<category><![CDATA[Xaver]]></category>
		<category><![CDATA[Zeiten ändern dich]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitfang]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschrift]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=12852</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einer Zeit, in der digitale Medien den Ton angeben und Printmagazine wie Intro, Spex und Juice ihre Türen schließen, geht das DIFFUS Magazin bewusst einen anderen Weg. Die Überraschung: Am 16. November 2023 erscheint die erste Printausgabe von DIFFUS. Gestartet als Online-Musikmagazin im Jahr 2014, hat DIFFUS gegen alle Odds sich etabliert. Nun verwirklicht sich das Team rund um Chefredakteur Torben Hodan einen langgehegten Traum und geht back to the roots: Print baby! Nun die gute und schlechte News: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/news/vom-digitalen-zurueck-zum-gedruckten-das-diffus-magazin-ueberrascht-mit-printausgabe">Vom Digitalen zurück zum Gedruckten: Das DIFFUS Magazin überrascht mit Printausgabe</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>In einer Zeit, in der digitale Medien den Ton angeben und Printmagazine wie Intro, Spex und Juice ihre Türen schließen, geht das DIFFUS Magazin bewusst einen anderen Weg. Die Überraschung: Am 16. November 2023 erscheint die erste Printausgabe von DIFFUS.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/diffusmagazin-printmagazin-launch-Medium-1.jpeg"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/diffusmagazin-printmagazin-launch-Medium-1.jpeg" alt="" class="wp-image-12861" width="250" height="314" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/diffusmagazin-printmagazin-launch-Medium-1.jpeg 512w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/diffusmagazin-printmagazin-launch-Medium-1-240x300.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/diffusmagazin-printmagazin-launch-Medium-1-500x625.jpeg 500w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Cover via DIFFUS Magazin<br>Foto von Björn &#8216;Bob&#8217; Hoffmann</figcaption></figure>
</div>


<p>Gestartet als Online-Musikmagazin im Jahr 2014, hat DIFFUS gegen alle Odds sich etabliert. Nun verwirklicht sich das Team rund um<strong> </strong>Chefredakteur<strong> Torben Hodan</strong> einen langgehegten Traum und geht back to the roots: Print baby! </p>



<p>Nun die gute und schlechte News: Die Erstausgabe, die schon vor dem offiziellen Erscheinungsdatum vorbestellt werden konnte, war binnen weniger Stunden komplett ausverkauft! Doch kein Grund zur Sorge: Das DIFFUS Team hat sich schon dran und drauf gemacht für Nachschub zu sorgen. <a href="https://krasserstoff.com/diffus/products/diffus-ausgabe-1-magazin"><em>Hier bestellen</em></a></p>



<p></p>



<p>Das erste Cover ziert? Klar, Casper. Er hat mit DIFFUS einen Roadtrip in die Südstaaten der USA unternommen, um seinen Wurzeln auf den Grund zu gehen. Zusätzlich erwarten die Leser*innen exklusive Gespräche mit Artists wie <strong>Makko, Edwin Rosen</strong> und <strong>Boloboys</strong> sowie eine Featurette über <strong>Xavers</strong> Zeichenkünste im Manga-Bereich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hip-Hop und Print: Eine nicht enden wollende Liebe</h2>



<p>In der deutschen Hip-Hop-Szene ist es schon fast Tradition, dass Künstler eigene, limitierte Magazine rausbringen. Neuestes Beispiel: <strong>Antifuchs</strong> hat zu ihrem gestern erschienenen Album »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5HojPPDJe5l4YXE5av33YX?si=SRxgCd4YRgqxJY9yIDwzQQ">Feminem</a>« direkt ein Fan-Magazin als Bonusbeilage dazugepackt. Vor rund zwei Jahren veröffentlichte <strong>Pimf</strong> parallel zu seinem Playlistalbum »<a href="https://open.spotify.com/playlist/79YWYbJvuR2ojWZrvmdqEz?si=b4b43bfa89294966">final.wav</a>« ebenfalls ein gleichnamiges Magazin und noch weiter zurück, 2015, lancierte <strong>Farid Bang</strong> mit Rückendeckung von <strong>BACKSPIN</strong> ein eigenes Magazin rund um sein Label <strong>Banger Musik</strong>.&nbsp;Und wirklich echte Kenner erinnern, dass Bushido schon 2010 ein eigenes Print-Magazin als Promo für sein Biopic <strong>Zeiten Ändern Dich</strong> genutzt hat (<strong>Flers</strong> Idee?).</p>



<p>Aber nicht nur Musiker*innen sind auf den Zug aufgesprungen auch andere Akteur*innen aus dem Hip-Hop-Kosmos haben sich diesen Trend angenommen. Der Designer und Fotograf <strong>Liam Tanzen</strong> veröffentlichte zwischen 2021 und 2022 sein <strong>AUSRUF</strong> Magazin, das sich intensiv mit Memphis Rap befasst. Parallel dazu bereitet gerade Szene-Fotograf <strong>Zeitfang</strong> die Herausgabe seiner <strong>Zeitschrift</strong> vor. Klar ist: Trotz der digitalen Übermacht haben solche Printprodukte im Hip-Hop nach wie vor einen besonderen Stellenwert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Musikjournalismus lebt!</strong></h2>



<p>Die Ankündigung des DIFFUS Print-Magazins fällt in eine Phase, in der der Musikjournalismus immer noch den <a href="https://mostdope.tv/news/juice-magazin-rap-de-spex-werden-eingestellt">Rückzug von Größen wie JUICE, Rap.de, Spex </a>und der <strong>Intro</strong> verarbeitet. Diese Entwicklungen ließen eine Lücke in der Branche zurück, boten aber auch Chancen für Neues. Neue Player und kreative Köpfe zeigen: Musikjournalismus hat Zukunft. Projekte wie <strong>JuicyUnderground, New Wave Germany</strong>, <strong>Flutwelle</strong> und das <strong>Picky Magazine</strong> sind da nur der Anfang und auch <strong>Mostdope</strong> stellt sich hier mit in eine Reihe.</p>



<p>Kurzum: Musikjournalismus ist im Wandel. In der Pop- und Hip-Hop-Journalismuslandschaft besteht weiterhin Hoffnung. DIFFUS&#8217; Entscheidung, ins Print-Geschäft einzusteigen, beweist: das Tradition auch in einer zunehmend digitalen Welt ihren Platz hat. Bei Mostdope sehen wir das Kommen und Gehen in der Branche, wir applaudieren aber auch mutige Schritte wie dem von DIFFUS, der den Weg für eine erneuerte Ära des Musikjournalismus aufzeigt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/news/vom-digitalen-zurueck-zum-gedruckten-das-diffus-magazin-ueberrascht-mit-printausgabe">Vom Digitalen zurück zum Gedruckten: Das DIFFUS Magazin überrascht mit Printausgabe</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/news/vom-digitalen-zurueck-zum-gedruckten-das-diffus-magazin-ueberrascht-mit-printausgabe/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mostdope Adventskalender</title>
		<link>https://mostdope.tv/allgemein/mostdope-adventskalender-2</link>
					<comments>https://mostdope.tv/allgemein/mostdope-adventskalender-2#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Menzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2022 12:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Adventskalender]]></category>
		<category><![CDATA[Babyblau]]></category>
		<category><![CDATA[Blackfishboy]]></category>
		<category><![CDATA[Chelsea 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Kendrick Lamar]]></category>
		<category><![CDATA[Mayomann]]></category>
		<category><![CDATA[nikan]]></category>
		<category><![CDATA[Paula Hartmann]]></category>
		<category><![CDATA[skrt cobain]]></category>
		<category><![CDATA[Verifiziert]]></category>
		<category><![CDATA[Vince Staples]]></category>
		<category><![CDATA[Wesley Joseph]]></category>
		<category><![CDATA[Young Meyerlack]]></category>
		<category><![CDATA[Yung Hurn]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitfang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=8334</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem obligatorischen #spotifywrapped wurde Anfang Dezember offiziell die Jahresrückblickssaison eingeläutet. Auch wir wollen unseren Teil zu dieser musikalischen Dezembertradition beitragen. Deshalb findet ihr hier ab heute täglich neue persönliche Einblicke in das Hörverhalten des Mostdope Teams (und einiger Special-Gäste). Viel Spaß mit dem Mostdope-Adventskalender 2022! Hinter jedem „Türchen“ versteckt sich ein Song, der aus verschiedensten Gründen Eindruck hinterlassen hat. Am Ende findet ihr alle 24 Songs in unserer Adventskalender-Playlist auf Spotify. Kaum ein Album wurde in 2022 so zerrissen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/allgemein/mostdope-adventskalender-2">Mostdope Adventskalender</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Mit dem obligatorischen #spotifywrapped wurde Anfang Dezember offiziell die Jahresrückblickssaison eingeläutet. Auch wir wollen unseren Teil zu dieser musikalischen Dezembertradition beitragen. Deshalb findet ihr hier ab heute täglich neue persönliche Einblicke in das Hörverhalten des Mostdope Teams (und einiger Special-Gäste). Viel Spaß mit dem Mostdope-Adventskalender 2022!</strong></p>



<p>Hinter jedem „Türchen“ versteckt sich ein Song, der aus verschiedensten Gründen Eindruck hinterlassen hat. Am Ende findet ihr alle 24 Songs in unserer Adventskalender-Playlist auf Spotify.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Mostdope-Adventskalender 2022" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/7dbg5zyuWGJbmrdclVa9BH?si=9674c9957e8e439a&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p>Kaum ein Album wurde in 2022 so zerrissen wie <strong>Drakes</strong> »<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/drake-honestly-nevermind-review">Honestly, Nevermind</a>«. Denjenigen, denen das Album nicht so gefallen hat, würde ich empfehlen,&nbsp;es noch einmal zu hören, während man im Sommer auf der wunderschönen italienischen Insel Capri am Strand liegt, sich von der Sonne bräunen lässt und die Augen geschlossen hat.&nbsp;Das habe ich nämlich diesen Sommer getan und dabei bin ich besonders bei&nbsp;»Flight’s Booked« hängen geblieben.&nbsp;Neben »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=V7UgPHjN9qE">Jimmy Cooks</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ay1l_u6vltY">Massive</a>« ist&nbsp;der Track eher untergegangen,&nbsp;für meine Zwecke war er aber genau richtig. Entspannte Tunes mit melodischem Afrobeat und träumerischer Melodie – das ist Sommer am Meer für mich.&nbsp;</p>



<p><em>&#8211; Lene Daetweiler</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Drake - Flight&#039;s Booked (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/hb24kZ0fiEA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p></p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Torky Tork, Döll &#8211; Glaub ich kaum (19.12.)</h2>



<p>Als Torky mir Silvester 21/22 klammheimlich den sexiesten USB Stick, den ich je in meinem Leben gesehen habe, in die Jackentasche steckte, konnte ich es nicht abwarten, die Tracks zu hören. Döll ist einer der besten Rapper, die wir in D haben und Torky Tork aka Der Coach DIE Produzentenlegende. Ich wusste, wenn beide auf Albumlänge aufeinandertreffen, muss es böse werden. Ich hörte die ersten Takte von „Kein Anfang“ und schon verzog sich mein Gesicht zu einem Ausdruck, der meinte „ok ciao, was habt ihr getan??!!“.&nbsp;</p>



<p>Keinen Song habe ich dieses Jahr öfter gehört als „Glaub ich kaum“. Die rotzige Art, die Message und der bretternde Beat spiegeln für mich wieder, was &#8220;mein&#8221; Hip Hop ist, sodass ich jeden in meinem Umfeld mit diesem Song therapiert habe.&nbsp;</p>



<p>Als Frau in der Hip Hop Musikindustrie ist es selten einfach, daher fühle ich, wovon Döll rappt: Festgefahrene Strukturen, Missgunst, Ellenbogen, schlechte Deals, schnelles Geld und sehr viel fake Friends auf Social Media — aber eben auch die feste Überzeugung, dass wir es besser machen und die Kultur prägen! Also Ärmel hochkrempeln, Kopf oben halten und nie vergessen: Hip Hop lebt!</p>



<p><em>&#8211; Julia Gröschel</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Glaub ich kaum" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/oIhvUXgoxnw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Danzinger99 &amp; DJ&lt;3 &#8211; regen༺♡✧+++(17.12.)</h2>



<p>Sanft gleitet die Melodie in Schlangenlinien durch den Kopf. Melancholisch und wunderschön: die nächsten 86 Sekunden sickern direkt ins &lt;3.</p>



<p>DANZINGER 99 &amp; DJ &lt;3 erzählen in »Regen« von einem Moment. Ein paar Sekunden, in dem es wenig zu sagen gibt, ein Moment, der einem durch die Hände rinnt, durch dessen Leere die Vergangenheit hallt. Es sind vier blaue Augen benebelt von Emotionen.</p>



<p>Eine einzige Träne, getränkt mit Erinnerungen, kondensiert im Vakuum enttäuschter Hoffnungen in dem es keinen Halt zu geben scheint.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Du sagst: &#8216;Es ist zu spät</strong>&#8216;</p>
</blockquote>



<p>Berührende Naivität &#8211; in ihrer romantischsten Form &#8211; schwimmt mit, die zuletzt in der Ernüchterung mündet, dass sich die „Träne Richtung Boden bewegt“.</p>



<p><em>&#8211; Fynns Schwester</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="regen༺♡✧+++ (feat. DJᐸ3)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/di75EdxzpbU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">RIN, Schmyt, Miksu &amp; Macloud &#8211; Dark Knight (16.12.)</h2>



<p>Vor knapp 3 Monaten &#8211; es war ein Mittwochabend. Der Arbeitstag viel zu lang, die Vorfreude auf den Feierabend dafür umso größer &#8211; saßen 2 MOSTODPE Kolleg:innen in 2 unterschiedlichen Städten Deutschlands zusammen und schauten gemeinsam einen Livestream von Schmyt &amp; RIN. Aufgeregt, wie der geheimnisvoll angekündigte neue Track wohl klingen mag, war uns von der ersten Sekunde an klar, dass er mehr als nur Potenzial hat.</p>



<p>„Sternenstaub“ war und ist einfach schön. 2:21 Min, die einem dieses wohlig-warme Gefühl, kurzum einfach eine gute Zeit geben. Keine Frage, dass dieser Track seit offiziellem Release bei mir im Loop läuft!</p>



<p><em>&#8211; Vivian Wegener</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="RIN, Schmyt, Miksu ⧸ Macloud - Sternenstaub 1h Loop" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/ZpWAye_lB9k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Kollegah &amp; Genetikk &#8211; Dark Knight (15.12.)</h2>



<p>Krasser Beat, krasse Parts, krasse Hook.</p>



<p><em>&#8211; Jay Jiggy</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Luvre47 &amp; Saftboys &#8211; Bestzeit (14.12.)</h2>



<p>Mit 6 Jahren Verspätung konnte man vor Kurzem erstmals auch auf Apple Music den ziemlich lieblosen Versuch einer Spotify-Wrapped Adaption begutachten. Dabei durfte ich überraschenderweise feststellen, dass „Bestzeit“ mein meistgehörter Deutschrap-Track der vergangenen 12 Monate ist. Dass es sich dabei um einen Song von und mit Luvre47 handelt, ist hierbei weniger überraschend, als der Fakt, dass die besagte Single nicht Teil des empfehlenswerten Albums „Herz“ ist. Doch die Kollaboration mit den Saftboys auf „Bestzeit“ zeigt trotzdem eine der vielen Facetten von derartigem Untergrund-Rap, die mich auch auf Luvres LP begeistern konnten. &#8220;Bestzeit&#8221; geht nach vorne und ist rough, kommt aber trotzdem technisch anspruchsvoll daher und ist smart geschrieben. Darüberhinaus geht es um riskante Nächte in U-Bahn-Schächten und Berliner Jungs, die einfach ihr Ding machen. Ein Konzept, welches meinen Geschmack wohl nie verfehlen wird.&nbsp;</p>



<p><em>&#8211; Tom Wittpohl</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="SAFTBOYS x LUVRE47 - BESTZEIT (PROD. AL MAJEED x KEVDUNKIN)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/cJNVwGzFHuI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">KEZ &#8211; Florenz Freestyle (13.12.)</h2>



<p>» Florenz Freestyle « von <strong>KEZ</strong> war für mich einer der besten Songs des Jahres. Auf diesem transportiert der Baden-Badener perfekt das Gefühl von Motivation und sozialem Aufstieg, ohne dabei jedoch theatralisch oder prollig zu wirken.<br>Der Beat von versprüht gute Laune und geht mit seinem gefiltertem Keysample extrem gut ins Ohr. Darüber hinaus fängt der Song an sich sehr gut den Vibe der titelgebenden Stadt ein: Florenz ist eine sehr prunkvolle Stadt voller Kunst und teurer Geschäfte. Wer es hier hin schafft, hat es geschafft. So rappt KEZ über teure Restaurants und seinen neuen Porsche, ohne jedoch dabei müde zu werden, davon zu sprechen, dass all das nicht immer da war und er es sich hart erarbeiten musste.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Denn Armut lehrt dich Sachen, die dir Geld nicht beibringt</strong></p>
</blockquote>



<p>Für mich als Gastarbeiterkind mit italienischen Wurzeln bietet „Florenz Freestyle“ viel persönliche Identifikationsfläche und begleitet mich alleine deshalb schon seit seinem Release im Juli.</p>



<p><em>&#8211; Nico Maturo</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="KEZ - FLORENZ FREESTYLE [prod. by Ersonic &amp; J. Romenoe]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/s-Vsi85bv8o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Internationales Album des Jahres 2022 (11.12.)</h2>



<p>Geschlagen wird es in unserem Ranking nur noch von einem: Vom wohl am meisten antizipiertesten Album des Jahres. Fünf lange Jahre war Kendrick Lamar weg und teilweise wirkte er wie vom Erdboden verschluckt. Zurückgekommen ist er mit einem Doppelalbum, das in seiner Intensität, Offenheit und musikalischer Weitläufigkeit nicht zu vergleichen mit irgendetwas anderem in diesem Jahr ist.</p>



<p>Kendrick arbeitet seine Vergangenheit auf, spürt die toxische Männlichkeiten in seinem Leben auf, lässt uns Hörer*innen an seinen Therapiesitzungen teilhaben und bricht mit dem sich im letzten Jahrzehnt aufgetanen gesellschaftlichen Gedanken, er sei die Stimme einer Generation. Das alles in wie gewohnt vielen Stimmlagen, Flows und auf allen möglichen Instrumentalarten. Es lässt sich festhalten: Niemand hätte ein derartiges Album fertigstellen können!</p>



<p><a href="https://mostdope.tv/editorials/jahresrueckblick-2022-die-zehn-besten-internationalen-singles">Hier</a> findet ihr unsere ganze Top10-Liste internationaler Alben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pale Jay &#8211; Under The Magnolia Tree (10.12.)</h2>



<p>Zac (Bronski) hat mir den Link zur <strong>Pale Jay</strong> EP Anfang Juni geschickt und plötzlich hatte der Sommer seinen Soundtrack. Auch wenn die ganze Platte bei uns regelmäßig in Dauerschleife lief, ist »Under The Magnolia Tree « für mich der größte Pale Jay Hit. Irgendwie cool mal wieder einen Künstler so völlig aus dem Nichts zu entdecken: Es gibt kaum Infos über die Person, keine vorhandene Diskografie &#8211; einfach nur dieser Typ mit der knallroten Sturmmaske und dieser unfassbaren Stimme. Ich weiß noch, wie ich mit Blizzy in der Abenddämmerung bei Freunden im Obstgarten stand und der Song schon zum zweiten Mal lief, als uns aufgefallen ist, dass wir unter einer Magnolie stehen. Good Times.</p>



<p><em>&#8211; Maxime Schubert</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Pale Jay-Under The Magnolia Tree" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/8YSMeFykdvU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Vince Staples &#8211; When Sparks Fly (09.12.)</h2>



<p>WHEN SPARKS FLY ist vielleicht nicht der größte Banger des Jahres (geht in meinen Augen an Lugatti &amp; 9ine &#8211; AK und Kendrick Lamar &#8211; N95), aber als komplettes Werk der für mich beste Song aus 2022.<br>Die Fusion vom mysteriös-verwaschenen, auf einem Lyves &#8211; No Love Sample aufgebauten Instrumental und den vollständig doppeldeutigen Lyrics aus verschiedenen Perspektiven, schafft einen ungewöhnlichen Lovesong, der gleichzeitig von der Liebe, aber auch seiner Handfeuerwaffe handelt. Es ist typisch <strong>Vince Staples</strong> &#8211; nichts ist absolut und sogar der Sound liegt irgendwo zwischen tanzbar und tiefenentspannt. Es ist ein ambivalenter Track, der allerdings auf keiner der Seiten seine Qualität zu verlieren scheint.<br><br>Das gesamte Album hat mich besonders auf einer achtstündigen Zugfahrt kurz nach Release begleitet und eine Freundschaft begonnen. Und während die gesamte Folge zwischen WHEN SPARKS FLY und LEMONADE wahrscheinlich einer der stärksten Abschnitte eines Albums in diesem Jahr ist, hebt sich dieser Song nochmal von den anderen der LP ab und schafft ein Soundbild, das mit keinem anderen Track in diesem Jahr vergleichbar ist.</p>



<p><em>&#8211; Paul Hilge</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Vince Staples - Ramona Park Broke My Heart The Musical: WHEN SPARKS FLY" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/8Un0nhTbzMk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mayomann &amp; Backfischboy &#8211; Schlaflos in Seattle feat. Melchior &amp; wooded (08.12.)</h2>



<p>Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so schwer fallen würde ein Song Highlight zu finden mit dem ich dieses Jahr besonders viel Verbinde. Am Ende bin ich immer wieder bei „Schlaflos in Seattle“ gelandet.</p>



<p>Vielleicht ist es damit zu erklären, dass ich an der Entstehung beteiligt war.</p>



<p>Der Song entstand in einer nächtlichen Session im alten Mayoheadquarter in Münster.<br>Für den Song haben MeraOne &amp; ich, eher untypisch für uns, alles Sounds selbst aufgenommen und eingespielt.<br>Alles was in Reichweite war wurde aufgenommen und so wurde z.B. aus den Schlüsselbund der Shaker, der Wäschebox die Kick und aus einem Schnipser gegen das interne Mic der SP404 die Snare.<br>Noch ein wenig Gitarre &amp; Bass und das Grundgerüst vom Beat war fertig!<br>Nebenher haben Matasten &amp; Melchior am Text gefeilt.&nbsp;<br>Bei mir geriet der Song dann etwas in Vergessenheit, bis ich irgendwann eine Sprachnachricht von Matasten mit der Hook bekommen habe, sofort war ich wieder gecatcht und bin bis heute mehr als zufrieden mit dem Resultat.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Mayomann &amp; Backfischboy feat. Presslufthanna - Bau mal einen (Cuts by DJ Dookie)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/akFB309QxY4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Young Meyerlack &#8211; Wellness (07.12.)</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Wer ist der gechillteste Lover auf der Erde?</strong></p>
</blockquote>



<p><strong>Young Meyerlack</strong> ist sich seiner Sache dahingehend ziemlich sicher und man muss es ihm einfach abkaufen. Mit spielerischer Gelassenheit flowt der Hamburger seine Hörerschaft auf »Wellness« unweigerlich in die Tiefenentspannung. Nicht ohne Grund ist er 2022 mein meistgestreamter Künstler auf Spotify. Besonders »Wellness« ist für mich fest gekoppelt an das Ende eines&nbsp;langen Winters, den Frühlingsanfang in einer neuen Stadt und dringend benötigte Auszeiten in stressigen Phasen.</p>



<p>Nun ist bereits der nächste Winter angebrochen und ein paar Monate Kälte und Dunkelheit stehen noch aus.&nbsp;Doch sobald Young Meyerlack seinen Optimismus auf ein paar warmen Pads und rauschenden Wellen versprüht, kann ich gar nicht anders als zuversichtlich zu bleiben. „Ich gönn mir eine Dusche so heiß wie Feuer, (&#8230;) mach es mir zu Hause alleine chill” und mit dem richtigen Soundtrack wird das kleine WG-Zimmer plötzlich zum Spa.&nbsp;</p>



<p>Das ist Wellness.&nbsp;What a time to be alive.</p>



<p><em>&#8211; Magnus Menzer</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="wellness" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/CPtDuj35-is?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Nikan &#8211; Chelsea 2009 (06.12.)</h2>



<p>Am Nikolaus wenden wir den Blick nach Düsseldorf, die Heimatstadt von <strong>nikan</strong>. Die Songs des Nachwuchstalents überschreiten zwar quasi nie die 3-Minuten-Marke, sorgen aber mit großer Treffsicherheit immer wieder für Ohrwürmer und dafür, dass auch noch deutlich später einzelne Momente hängenbleiben. So auch auf »chelsea 2009« von nikans dritter EP »N35 O51«, der unseren Autor Roman das ganze Jahr über begleitet hat.</p>



<p>In einer Zeit, in der viele wieder bangen, dass DHL ihre Pakete rechtzeitig für Weihnachten liefert, geht mir eine Line von nikan nicht aus dem Kopf: &#8220;Ich wart&#8217; auf Post von DHL / In den Asics bin ich schnell&#8221;. Wahrscheinlich ist das nicht der cleverste One-Liner, den man 2022 so hören konnte, aber die Delivery seiner Zeilen setzen den Düsseldorfer immer weiter von großen Teilen der Rapszene ab. »chelsea 2009« ist ein Paradebeispiel dafür, was nikans noch junge Karriere antreibt, die auf der Mainstage vom Splash! im Sommer schon jetzt einen kleinen Höhepunkt erreicht haben dürfte. Die Zeitgeistigkeit von nikans mit Referenzen gespickten Zeilen und die sphärische Produktion von Alexis Troy gehen Hand in Hand und erinnern uns an eine Zeit, in der Chelsea zwar noch keinen Havertz, dafür einen ganzen Kader voller Hochkaräter hatte. Also fast so wie die Diskographie von nikan bisher.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="nikan - chelsea 2009 (prod.Alexis Troy | Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/-LQCiqQ_8ho?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Kendrick Lamar &amp; Sampha &#8211; Father Time (05.12.)</h2>



<p>Unser Song des Jahres kommt von einem <strong>Kendrick Lamar</strong> in Bestverfassung – allerdings zu fast genauso großen Teilen auch wegen seines Featurepartners <strong>Sampha</strong>, der diesen Song wirklich noch einmal grandios veredelt. Gemeinsam nehmen sich die beiden dem riesigen Thema der generationenübergreifenden toxischen Maskulinität an und wie sie durch Väter wieder und wieder weitergegeben wird. Der Bogen, der dabei zur Gangkriminilität und vieler sinnloser Gewalt geschlagen wird, ist atemberaubend und eingebettet ist es dann auch noch in seine eigene Biographie. Ein Wahnsinnssong, der in seinem eh schon großartigen Album noch einmal einen Standout-Track darstellt.</p>



<p><a href="https://mostdope.tv/editorials/jahresrueckblick-2022-die-zehn-besten-internationalen-singles">Hier</a> findet ihr unsere ganze Top10-Liste internationaler Singles.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wesley Joseph &#8211; Cold Summer (04.12.)</h2>



<p>Ein Künstler der mich dieses Jahr wirklich abgeholt hat ist <strong>Wesley Joseph</strong>. Im Februar releaste er den Track »COLD SUMMER« und seitdem geht mir der Song nicht mehr aus dem Kopf. Der Song erschafft für mich einfach eine unglaublich geile, düster- und mysteriöse Atmosphäre die direkt Kopfkino bei mir auslöst. Diese verzerrten Geigen treffen auf modernen Superschurken. Wesley Joseph rappt und singt nicht nur sondern ist auch Co Producer. In dem Song gibt es einfach so viele Ebenen das ich das Gefühl bekomme durch musikalische Dimensionen zu fliegen. »COLD SUMMER« ist für mich ein Song den man richtig laut und mit dem ganzen Körper hören sollte. Bei mir hat er sich seit Februar als Ohrwurm eingenistet und einen Platz in meinen Lieblings Playlisten bekommen.</p>



<p>Als i-Tüpfelchen erschien jetzt im November die Single »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HrlwIFXteZs">MONSOON</a>« die zwar atmosphärisch ganz anders ist, aber auch wieder sofort diesen Kopfkino Moment erzeugt.. sehr beeindruckend. Umso größer werden dadurch meine Erwartungen an das kommende Projekt/Album »Glow« im Februar &#8217;23.</p>



<p><em>– Hannah Wietbrock</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Wesley Joseph - COLD SUMMER (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/g6ccGLg-LbM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Verifiziert &#8211; Lady Boba (03.12.)</h2>



<p>Tatsächlich fällt es mir relativ schwer, einen Song aus 2022 zu finden, mit dem ich besonders viel verbinde, da ich eher selten privat Musik höre. Wenn es jedoch einen Song gibt, der mich sehr viel begleitet hat, dann ist es »Lady Boba« von <strong>Verifiziert</strong>. Ich war dabei, als er im Studio entstand und finalisiert wurde und darüber hinaus den kompletten Sommer mit diesem Song auf Festivals in ganz Deutschland unterwegs. Inzwischen höre ich nur noch sehr selten die Musik meiner Freunde, für Verifiziert würde ich mir aber auch weiterhin Konzertkarten kaufen. »Lady Boba« hat für mich den Sommer eingeleitet, steht für Leichtigkeit und für alle besonderen Festival-Momente dieses Jahr, wie zum Beispiel dem unglaublichen Auftritt beim MS Dockville, wo sehr viele Menschen den Song mitsingen konnten.</p>



<p><em>– Zeitfang</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Verifiziert - Lady Boba (prod. Florida Juicy)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/OJDEc1MIBM8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Paula Hartmann &#8211; Babyblau (02.12.)</h2>



<p><strong>Paula Hartmann</strong> hat mein Jahr mit ihren Songs sowieso dauerhaft begleitet, aber »Babyblau« war mit seinem unkonventionellen Werdegang nochmal ganz besonders präsent: Schon als Hidden Track auf der Vinyl zu »Nie verliebt« hat er mich auf Anhieb gehabt. Etwas treibender als die weniger up-tempo-geprägten anderen Songs der Platte und mit einem Vibe, der schon dem April einen mittsommerlichen Flair mitgab.</p>



<p>Fast forward zum eigentlichen Sommer und auch den begleitete »Babyblau« verlässlich: Bei ihren zahllosen Festivalauftritten gehörte der Track genauso zum festen Inventar wie Friso und Himbeerschnaps – ohne jemals offiziell rausgekommen zu sein. Das änderte sich dann Ende August, als »Babyblau« schließlich doch auf den Streamingplattformen veröffentlicht wurde und so nicht mehr nur Vinylkäufer*innen und Festivalbesucher*innen zugänglich war. Und auch die haben sich sicherlich gefreut, dass der Ohrwurm dann auch außerhalb von Plattenspieler und Bühne zu hören war.</p>



<p><em>– Matthi Hilge</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Babyblau" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/2Zl6HD9M_PY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Yung Hurn &amp; skrt cobain &#8211; ELFBAR (01.12.)</h2>



<p>Kurz vor dem Jahresende erscheint mein persönliches Highlight 2022.<br>Eigentlich war ich schon im Begriff meine Augen zu schließen und mich dem wohlverdienten Schlaf zu widmen, als ich die YouTube App noch ein letztes Mal refreshte und sich der Verlauf meines Abends schlagartig ändern sollte: <strong>Yung Hurn</strong> und sein verlorener Sohn <strong>Skrt Cobain</strong> droppen wie aus dem nichts »ELFBAR«. Ein Lied, das wie kaum ein anderes die Probleme und Freuden meiner Generation behandelt: 1. Emotionale Unzugänglichkeit (“Ich hab sehr verkackt, mein Herz hat kein Platz&#8221;), 2. Turn Up (&#8220;Too turnt Babygirl you know me“) und 3. E-Zigaretten Rauchen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Rauch in der Luft, weil ich ein ELFBAR hab</strong>.</p>
</blockquote>



<p>Dieser lyrische Tiefgang hat, gepaart mit einer engelsgleich hochgepitchten Stimme der beiden Künstler, nicht nur mein Herz, sondern auch den ersten Platz meiner Top 10 Liste (auf diese darf man gespannt bleiben, Anm. d. Red.) gewonnen.</p>



<p><em>– Fynn Pschiuk</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="YUNG HURN ft. SKRT COBAIN - ELFBAR (PROD. SKRT COBAIN) OFFICIAL VIDEO" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/2up37wLocVU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/allgemein/mostdope-adventskalender-2">Mostdope Adventskalender</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/allgemein/mostdope-adventskalender-2/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
