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	<title>Soundchecks Archive - Mostdope</title>
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	<title>Soundchecks Archive - Mostdope</title>
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		<title>Fetty Wap zeigt sich auf »Zavier.« reifer als vor der Gefängniszeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Stahldecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Fetty Wap hat seine Haftstrafe verbüßt. Am 7. Januar wurde er entlassen – und laut eigener Aussage stand am 10. Januar schon sein neues Album »Zavier.«. Mit den Sounds überrascht er wahrscheinlich selbst seine treuesten Hörer. Wer Lines über die harte Zeit hinter Gittern erwartet hat, wird enttäuscht: Auf »Zavier.« singt und fokussiert sich Fetty Wap auf das, was er im Gefängnis wohl am meisten vermisst hat: Romantik. Direkt in seinem ersten Track »Right Back To You« macht er das [&#8230;]</p>
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<p><strong>Fetty Wap hat seine Haftstrafe verbüßt. Am 7. Januar wurde er entlassen – und laut eigener Aussage stand am 10. Januar schon sein neues Album »Zavier.«. Mit den Sounds überrascht er wahrscheinlich selbst seine treuesten Hörer.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1334" height="1334" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover.png" alt="Fetty Wap kehrt mit Comeback-Album zurück - und klingt gänzlich anders" class="wp-image-20820" style="width:400px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover.png 1334w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-125x125.png 125w" sizes="(max-width: 1334px) 100vw, 1334px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Fetty Wap kehrt mit Comeback-Album zurück &#8211; und klingt gänzlich anders</figcaption></figure>
</div>


<p>Wer Lines über die harte Zeit hinter Gittern erwartet hat, wird enttäuscht: Auf »Zavier.« singt und fokussiert sich <strong>Fetty Wap</strong> auf das, was er im Gefängnis wohl am meisten vermisst hat: Romantik. Direkt in seinem ersten Track »Right Back To You« macht er das deutlich: „I’ve been gone for a while, but I came right back to you.“</p>



<p>Zwar ist mit <strong>Wiz Khalifa</strong> (als Feature auf »Like A Taylor«) einer der prägendsten Künstler des 2010er Hip-Hops vertreten, die Sounds sind aber andere als bei Fetty Waps Durchbruch 2015. Er ist reifer und legt viel Gefühl in seine Stimme. Auf Lines wie „Ate a whole eighth of shrooms, roll a big fat J, baby, I&#8217;m about to fade away“ verzichtet er aber nicht.</p>



<p>Dennoch überwiegen die romantischen Anteile auf dem Album. Für das Duett »Real Love« mit <strong>Honey Bxby</strong> setzt er daher auf minimale Sounds und Violinen statt auf Club-Musik. Rap-Beats wie auf »N LUV« mit <strong>Monty </strong>sind in der ersten Hälfte des Tapes eher die Ausnahme.</p>



<p>Fetty Waps persönliches Highlight des Albums ist die Lead-Single »White Roses«, auf dem auch seine Schwestern gefeatured sind. Von ihrem Zusammenspiel kann man sich im Musikvideo überzeugen:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Fetty Wap - White Roses (feat. Divinity &amp; Ymanie) [Official Video]" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/aB57_9rLZE8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Elf Jahre sind eine lange Zeit</h2>



<p>Nicht nur musikalisch zeigt sich der Künstler anders. Über den Titel sagt er, dass er selbst Zavier sei. Das sei ein verbesserter Fetty Wap. Er zeigt eine andere Seite von sich, nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wurde.</p>



<p>Fetty Waps Fans wissen durch seine früheren Projekte, dass er ein versatiler Künstler ist, der auch mit Gefühlen überzeugen kann. Ganz so viele Gefühle ist man vom Rapper aber nicht gewohnt. Fast schon schnulzig wird es auf »Spot Back« mit <strong>Rob McCoy</strong>. Mit diesem Track erreicht der Romantiker in Fetty Wap eine neue Ebene.</p>



<p>Wer damit nichts anfangen kann und das ikonische „Yeah Baby“-Adlib vermisst, wird vom Artist aber nicht vergessen. Besonders die zweite Hälfte des Albums richtet sich an diese Hörer. »With It Or What« hätte auch auf dem 2015er Album »Fetty Wap« erscheinen können.</p>



<p>Der Schlussspurt des Albums ist garniert mit Features von Artists wie <strong>Max B</strong> oder <strong>G Herbo</strong>. Von der romantischen Thematik rückt Fetty Wap auf »Real Ones« und »Never Tell« gänzlich ab. Für letzteren Song nutzt Fetty Wap die Melodie von <strong>Polo Gs</strong> »RAPSTAR«. Auf den Tracks geht er auf seine Verurteilung sowie das geteilte Schicksal von Weggefährten ein. Fetty Wap betont aber, dass er diese niemals verraten hätte – eine Eigenschaft, die er von anderen vermisst.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Master Peace: Die »Stupid Kids« haben es nach oben geschafft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Stahldecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 14:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Schon seit Monaten füttert Master Peace seine Fans mit Tracks der neuen EP »Stupid Kids« – jetzt ist sie endlich draußen. Besonders Indie-Liebhaber können sich freuen. Auch wenn es nur sechs Tracks sind, überzeugt Master Peace mit Emotionen, die von Weltuntergangsstimmung bis hin zu »Good Times« reichen. Auf seinem Debütalbum »How To Make A Master Peace« klang schon viel Indie durch, allerdings experimentierte Master Peace auf der Platte stärker mit elektronischen Beats. Auf seiner neuen EP bewegt sich der junge [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/master-peace-die-stupid-kids-haben-es-nach-oben-geschafft">Master Peace: Die »Stupid Kids« haben es nach oben geschafft</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Schon seit Monaten füttert Master Peace seine Fans mit Tracks der neuen EP »Stupid Kids« – jetzt ist sie endlich draußen. Besonders Indie-Liebhaber können sich freuen. Auch wenn es nur sechs Tracks sind, überzeugt Master Peace mit Emotionen, die von Weltuntergangsstimmung bis hin zu »Good Times« reichen.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover.jpg"><img decoding="async" width="640" height="640" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover.jpg" alt="Master Peace - Stupid Kids" class="wp-image-20705" style="width:400px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover.jpg 640w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Master Peace &#8211; »Stupid Kids«</figcaption></figure>
</div>


<p>Auf seinem Debütalbum »How To Make A Master Peace« klang schon viel Indie durch, allerdings experimentierte <strong>Master Peace</strong> auf der Platte stärker mit elektronischen Beats. Auf seiner neuen EP bewegt sich der junge Brite deutlich näher in Richtung Indie. Das belegt auch FC 26. Die Fußballsimulation von EA Sports ist bekannt dafür, kleineren Indie-Artists eine Bühne zu bieten. Master Peace hat es mit »Spin The Block« und »There‘s No More Underground« gleich doppelt auf das Game geschafft.</p>



<p>Mit letzterem Track startet die EP. Producer <strong>Julian Bunetta</strong> nutzt markante Synthesizer-Leads, um sofort die Energie von Master Peace deutlich zu machen. Halb singend, halb schreiend erklärt dieser, dass in Zeiten von Handys kein Underground mehr existiert. Doch die Gesellschaftskritik reicht noch viel weiter: „They’re cutting down the Amazon to make more room for Amazon.“</p>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Gute Zeit für gute Zeiten</h2>



<p>Wie Indie im Jahr 2026 funktionieren kann, zeigt Master Peace auf »My Guitar«. Seine E-Gitarre und die simple Hook „I’m tryna be like that, I’m tryna be like this“ gehen ins Ohr und bleiben drin. Ein bisschen mehr Komplexität findet man dafür auf »Spin The Block«. Auf dem Song erklärt der Künstler alten Liebschaften, dass es zu spät ist, zu ihm zurückzukehren – er hat genug Leid erfahren.</p>



<p>Nun lebt er ein neues, ein sorgloses Leben und das feiert er auf »Good Times«. Ob One-Night-Stands oder Geld im Stripclub loswerden: Was er macht, das ist ihm egal, denn sein Lebensmotto lautet: „I could die tonight, so it’s a damn good times for good times.“</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Master Peace - Good Times" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/HJzJhS5qP24?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Der vorletzte Track »Stupid Kids« ist zwar titelgebend für die EP, aber das einzige Lied, das zum Release kein Musikvideo erhielt. Dabei hätte der Track es nicht weniger verdient. Mit der Hymne feiert Master Peace, wie weit es seine Clique geschafft hat – obwohl sie „Stupid Kids“ waren. Von jugendlichen Dummheiten ging es für ihn ins Rockstar-Leben.</p>



<p>»<a href="https://www.instagram.com/p/DTyC1GTjyBy/">Fuck It Up</a>« ist als letzter Track praktisch eine Verlängerung des vorigen Songs. Ein Highlight ist hier das einzige Feature der EP, <strong>Declan McKenna</strong>. Schnelle Drums und ein Wechselgesang der beiden Artists sorgen für eine Menge Power und einen krönenden Abschluss des rundum gelungenen Projekts.</p>
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		<title>idolinjo zwischen Problemen und Glauben auf »DUNAMIS«</title>
		<link>https://mostdope.tv/soundchecks/idolinjo-zwischen-problemen-und-glauben-auf-dunamis</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Stahldecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2025 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[BILLA JOE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>idolinjo hat sich in den letzten anderthalb Jahren mit seinem stark britisch beeinflussten Stil einen Namen in der deutschen Rap-Szene gemacht. In seiner noch jungen Karriere hat er es geschafft, mit Größen wie Billa Joe oder den Producern Juh-Dee und Young Mesh zusammenzuarbeiten. Besonders gerne flowt er aber auf Beats von Brasco und DAVY – und diese waren auch die Grundlage seines ersten Mixtapes »DUNAMIS«. Die Platte ist für idolinjo sehr persönlich. Das wird direkt mit dem Intro »2006« – [&#8230;]</p>
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<p><strong>idolinjo hat sich in den letzten anderthalb Jahren mit seinem stark britisch beeinflussten Stil einen Namen in der deutschen Rap-Szene gemacht. In seiner noch jungen Karriere hat er es geschafft, mit Größen wie Billa Joe oder den Producern Juh-Dee und Young Mesh zusammenzuarbeiten. Besonders gerne flowt er aber auf Beats von Brasco und DAVY – und diese waren auch die Grundlage seines ersten Mixtapes »DUNAMIS«.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ab67616d00001e02ad2682a6a0427a0e86462430.jpeg"><img decoding="async" width="300" height="300" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ab67616d00001e02ad2682a6a0427a0e86462430.jpeg" alt="" class="wp-image-20273" style="width:400px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ab67616d00001e02ad2682a6a0427a0e86462430.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ab67616d00001e02ad2682a6a0427a0e86462430-150x150.jpeg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ab67616d00001e02ad2682a6a0427a0e86462430-120x120.jpeg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ab67616d00001e02ad2682a6a0427a0e86462430-240x240.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ab67616d00001e02ad2682a6a0427a0e86462430-125x125.jpeg 125w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mixtapecover DUNAMIS</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Platte ist für <strong>idolinjo</strong> sehr persönlich. Das wird direkt mit dem Intro »2006« – sein Geburtsjahr – deutlich. Wenn man dem jungen Rapper Glauben schenken mag, wusste der Arzt im Klinikum damals schon, dass idolinjo anders sei. Sein gewohnt schneller Flow führt durch die großen Themen des Mixtapes. Dazu zählen neben seinem Talent auch die Probleme innerhalb seiner Familie, Konflikte mit dem Gesetz und der Glaube: „Gott gab uns Hände, um Häuser zu bauen, denn wir lebten auf nichts.“ Allerdings folgt direkt darauf eine Schwäche des Tapes: „Manche starben beim Bauen und sind runtergefallen. Manche fuhren zu schnell und wurden geblitzt.“</p>



<p>Selten, aber immer wieder, nutzt idolinjo Reime, die die Story schwächen oder für Widersprüche sorgen. So geschieht es auf dem zweiten und dritten Track. Während er auf »UNDANKBAR« meint „Für die Nachbarschaft sind wir Verbrecher, aber kein Stress, ich wurd‘ gut erzogen“, heißt es auf »DUNAMIS«: „Ich wuchs auf in toxischer Liebe – zeig‘ ich dir die Wohnung, wo ich damals lebte, siehst du das Blut an der Wand kleben“. Auch wenn er hier die Beziehung zwischen seinen Eltern anspricht, erscheinen die Zeilen widersprüchlich.</p>



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<iframe title="Idolinjo - Undankbar (Prod. by Brasco)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/HuEF6mFexKg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Von Philosophie und Glaube</h2>



<p>Dafür zeigt idolinjo in diesem Track viele Gefühle – es war schwer für ihn, ohne Vater zum Mann zu werden. Aber: „Dunamis hat dich ersetzt“. Dunamis kommt aus dem Altgriechischen und steht für ein philosophisches Konzept zu Macht oder Potenzial. In der Bibel steht Dunamis für die Kraft von Gott. Zum Erreichten zählt, dass er seine kriminelle Vergangenheit zurückgelassen hat. Daher dankt er dem da oben: „Thank you lord, denn anscheinend konntest du mich besinnen“ rappt er auf »SKENG«. Der Glaube ist ihm wichtig und das bringt er in dem Track glasklar rüber. Dieser kam als zweite Single heraus und hat auch ein black &amp; white Musikvideo erhalten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Idolinjo - Skeng (Prod.by Davy)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/jdbLdBk9jhM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ähnlich geht es auf »QUELLE/VERSTÄNDNIS« und »NACHVOLLZIEHEN« weiter. Hier zeigt er aber auch, dass er den Rapper-Status genießt – egal ob es um Eliantte oder um Frauen, an denen er aber wenig Interesse zeigt, geht. Anderen Menschen fehlt das Verständnis für ihn. Der Einzige, der ihn nachvollziehen kann, sei Gott.<br>idolinjo hat viel dafür getan, um da zu sein, wo er gerade ist – und es soll nur nach oben gehen. Auf dem Track »TIMMY TURNER«, der als erste Single released wurde, ist er noch der Bäcker, der seiner Familie schon früh das Brot auf den Tisch bringen musste. Das will er auf ein anderes Level bringen. Auf »BIGGER PICTURE« erklärt er nämlich, dass seine Kinder Bonzen werden sollen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Idolinjo - Timmy Turner (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/j-PnbLBCesU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Von Kim Possible und Charlie Sheen</h2>



<p>Nachdem er bereits Timmy Turner einen Song gewidmet hat und sich mit Dexter verglichen hat, zeigt idolinjo auf »PEACE«, dass er ein Serienfan ist: Phineas und Ferb, Kim Possible oder auch Charlie Sheen, der vor allem aus Two and a Half Men bekannt ist – sie alle erhalten Erwähnungen.<br>Als Abschluss des Mixtapes präsentiert <strong>Brasco </strong>einen Jazz-Beat, der sich deutlich von den vorherigen Songs abhebt. idolinjos Part harmoniert mit dem Piano. Das Saxofon erinnert an das 2022er Album »ALPHA PLACE« von Knucks. Nicht nur aufgrund von idolinjos Schlussrede sticht dieser Song heraus und sorgt für ein rundes Ende.</p>
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		<title>Knucks hält auf »A Fine African Man« die Flagge Nigerias hoch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Stahldecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 14:59:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem Knucks sich in »ALPHA PLACE« als den harten Gangster aus London gezeigt hat, will er uns nun eine andere Seite präsentieren: Er ist auch »A Fine African Man« oder kurz AFAM. Afamefuna ist nämlich der Igbo-Name, den ihm seine Familie gegeben hat, und er bedeutet: „Möge mein Name nicht vergessen werden“. Mit diesem Album will Knucks sicherstellen, dass niemand seinen Namen vergisst. Auf »A Fine African Man« präsentiert Knucks seine nigerianischen Wurzeln, die für ihn eine große Rolle spielen, [&#8230;]</p>
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<p><strong>Nachdem Knucks sich in »ALPHA PLACE« als den harten Gangster aus London gezeigt hat, will er uns nun eine andere Seite präsentieren: Er ist auch »A Fine African Man« oder kurz AFAM. Afamefuna ist nämlich der Igbo-Name, den ihm seine Familie gegeben hat, und er bedeutet: „Möge mein Name nicht vergessen werden“. Mit diesem Album will Knucks sicherstellen, dass niemand seinen Namen vergisst.</strong></p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-1024x1024.png"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-1024x1024.png" alt="Albumcover A Fine African Man" class="wp-image-19921" style="width:400px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man.png 1382w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Albumcover A Fine African Man</figcaption></figure>
</div>


<p>Auf »A Fine African Man« präsentiert <strong>Knucks </strong>seine nigerianischen Wurzeln, die für ihn eine große Rolle spielen, auch wenn er in Großbritannien lebt: „Big house in the belly of Britain but still eatin&#8217; Okra soup“ heißt es im ersten Track »MASQUERADE«. Als Jugendlicher verbrachte er einige Zeit auf einem Internat in Nigeria, nachdem er in England fast von der Schule geflogen wäre, erklärt er im <a href="https://www.instagram.com/reel/DPl-S_mkSx2/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">Interview bei „The Ebro Show“</a>.</p>



<p>»MASQUERADE« ist dabei ein idealer Einstieg ins Album, denn er gibt einen kurzen Einblick in seine Erfahrungen und seine Verbindung zu Nigeria. Im <a href="https://youtu.be/RfZHamd94MM?si=X2e0XaDKQ9ByaKsm">Musikvideo</a> steht er zunächst an einer Bushaltestelle in England, doch plötzlich ist er mitten in Nigeria. Er verfolgt eine traditionell maskierte Person und reißt dieser schließlich die Maske ab, nur um zu erkennen, dass er selbst unter der Maske ist – und unter Knucks‘ Maske steckt der Junge, der in Nigeria lediglich mit einem Eimer baden musste. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Knucks - MASQUERADE (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/RfZHamd94MM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Auch der zweite Track »MY NAME IS MY NAME« ist ein sehr persönlicher Song. In der Schule konnten viele seinen Namen Afamefuna aussprechen, daher <a href="http://(https://www.instagram.com/reel/DQe9Xq2Coyv/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">wünschte er sich</a>, mit seinem Zweitnamen Ashley angesprochen zu werden Rückblickend bereut er dies und zeigt sich stolz auf seine Herkunft und seinen Namen: „But now I&#8217;m indoors with a bunch of awards <a href="https://genius.com/37480535/Knucks-my-name-is-my-name/With-my-long-ass-african-name-on">with my long ass African name on</a>“. »GOLDTOOTH« wurde als zweite Single released und bekam ebenfalls ein <a href="https://youtu.be/XzM-LVuSHUY?si=UPQ4Qyc2U6DFSmKO">Musikvideo</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Features aus der Heimat</h2>



<p>Auf diesem Track wird Knucks von <strong>Blaqbonez </strong>unterstützt. Auf »NO SHAKING« tritt <strong>Phyno </strong>auf, während auf »YAM PORRIDGE« <strong>Tiwa Savage</strong> und auf »CONTAINER« <strong>KCee </strong>zu hören sind. Dies sind allesamt nigerianische Künstler*innen, die vorrangig in ihrer Heimat bekannt sind. Ihr Stil und ihr Akzent, den auch Knucks stellenweise einfließen lässt, bauen klangtechnisch die Brücke nach Nigeria. Die Produktion der Songs, für die größtenteils <strong>Swindle </strong>und <strong>Beat Butcha </strong>verantwortlich sind, erinnert oft an Knucks 2022er-Album »ALPHA PLACE«, wobei es auf AFAM nicht so hart zugeht. Knucks kann dadurch seinen entspannten Tonfall beibehalten und sich auf die Inhalte fokussieren, ohne abseits davon viel zu experimentieren.</p>



<p>Die erste Hälfte des Albums, der viele persönliche Geschichten von Knucks‘ Mitmenschen in und aus Nigeria enthält, endet mit »NWANNE«, was auf Igbo Bruder und Schwester bedeutet. Nachdem er als Kind viele Feste mit seinen Cousins gefeiert hat, wurde dies mit der Zeit weniger. Sein Vater und dessen Brüder hatten Probleme – oder wie Knucks sagt: „The typical Nigerian dramas“. Dennoch kümmert er sich um seine Familie und die Leute in Nigeria und dies zeigt er auf verschiedenen Tracks, denn für ihn gilt: „I just want the best for my people“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die zwei Seiten von »A Fine African Man«</h2>



<p>Die zweite Hälfte ist hingegen weniger heimatverbunden. Die Songs zeigen den Macho, den wir in Knucks‘ vorherigen Projekten bereits kennengelernt haben. Auch die Features <strong>Fimiguerrero </strong>(auf »NKITA«) und <strong>Tyler Daley </strong>sind Briten. Letzterer ist auf dem Track »FRIENDS« vertreten. Hier offenbart Knucks, dass er nicht nur ein Player ist, sondern auch Beziehungen und verpasste Chancen bereut. Er berichtet über eine Freundin, mit der er auch eine sexuelle Beziehung führt. Gleichzeitig ist er sich über seine Gefühle im Unklaren und fragt wiederholt: „We friends right?“. Ihm gefällt es, mit ihr zusammen zu sein, aber sie sind nur Freunde. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Knucks - FRIENDS (Visualiser)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/3QjCTB188ek?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Sie können auch Monate getrennt sein und kein Wort reden, aber, sobald sie sich wiedersehen, ist alles wie früher. Beide daten auch andere Personen, wobei Knucks ein schlechtes Gewissen hat.&nbsp; Schließlich gibt er zu, dass er sich eine ernsthafte Beziehung wünschte, nun sei es aber zu spät, da sie in einer Beziehung ist. Zudem fragt er sich, ob sie auch als Paar eine solche Bindung hätten oder ob dies nur so war, weil sie eine F+ hatten. Auch wenn dieser Song wenig mit dem eigentlichen Thema des Albums zu tun hat, überzeugt Knucks hier besonders mit lebendigem Storytelling – der Track ist ein hidden hero.</p>



<p>Nach »FRIENDS« schließt das Album mit »ARE YOU OKAY?« und der ersten Single »CUT KNUCKLES«. Inhaltlich orientiert er sich bei Letzterem wieder an seine lehrreiche Zeit in Nigeria: „No washing machine, man wasn&#8217;t a teen, but was washin&#8217; my clothes by hand. Cut knuckles, the water stang.“ Auch im Musikvideo wird die Entwicklung vom jungen Afam, der die Kleidung per Hand wäscht, zum erfolgreichen Rapper Knucks, der vor dem Trockner wartet, gut deutlich.</p>
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		<title>Nüchtern, verliebt und gewohnt experimentell: Danny Brown zeigt sich verwandelt auf »Stardust«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Stahldecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 14:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man Danny Browns Album »Stardust« hört, darf man eine Sache nicht vergessen: Es ist das erste Album, das er nüchtern geschrieben hat. Als Fan freut man sich für ihn, aber klingt die Musik dadurch weniger spannend? Ganz und gar nicht, denn Danny Brown macht das, was er am besten kann, und sorgt für eine Menge Überraschungen auf dem Album. Die vielen elektronischen Einflüsse klingen ungewohnt, sind aber nicht vollkommen neu, denn schon auf seinem 2013 erschienenen Album »Old« hat [&#8230;]</p>
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<p><strong>Wenn man Danny Browns Album »Stardust« hört, darf man eine Sache nicht vergessen: Es ist das erste Album, das er nüchtern geschrieben hat. Als Fan freut man sich für ihn, aber klingt die Musik dadurch weniger spannend? Ganz und gar nicht, denn Danny Brown macht das, was er am besten kann, und sorgt für eine Menge Überraschungen auf dem Album. Die vielen elektronischen Einflüsse klingen ungewohnt, sind aber nicht vollkommen neu, denn schon auf seinem 2013 erschienenen Album »Old« hat er mit Electronic-Producer*innen gearbeitet.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-19847" style="width:400px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-1536x1536.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-2048x2048.jpg 2048w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-1400x1400.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Vor zwei Wochen erschien der Director’s Cut von »Scaring The Hoes« (<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/danny-brown-und-jpegmafia-reissen-auf-scaring-the-hoes-genregrenzen-ein">lies hier unsere Review zum originalen Album</a>), jetzt droppt <strong>Danny Brown</strong> sein Soloprojekt »Stardust« – wobei von solo nicht wirklich die Rede sein kann. Auf gleich zwölf der 14 Tracks hat sich Danny Brown Verstärkung von jungen, aufstrebenden Artists geholt. Durch die Kollaborationen und seine Drogenabstinenz hat er <a href="https://youtube.com/shorts/qRoeIpykBkA?si=3y1-nro5JYEUQbrT">laut eigener Aussage</a> wieder den kindlichen Zustand und den Spaß an der Musik gefunden. Daher geht es im Album auch darum, seinen Sinn zu finden und zu verstehen, wieso man etwas überhaupt macht.</p>



<p>Wenn man sich also etwas Zeit nimmt, sich im Schlafzimmer einsperrt und die Kopfhörer aufsetzt, wird man bei »Stardust« verschiedenste Gefühlswelten durchleben. Direkt im ersten Track »Book Of Daniel« zeigt er seine verletzliche Seite und geht darauf ein, was er in seiner Karriere und besonders in der letzten Zeit gelernt hat. Zum einen kritisiert er dabei die Entwicklung der Musikszene und den Fokus auf Klicks anstatt auf die Kunst. Zum anderen reflektiert er sich selbst und ist stolz, dass er seine Süchte überwunden hat. „When I didn’t have hope, I was turning to dope“ gilt für ihn heute nicht mehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Genre- und konventionslos</h2>



<p>In diesem Album wird es allerdings nicht nur um Gefühle gehen – auch das Image des harten Rappers wird gefüttert. Das beweist er im zweiten Song »Starburst«, der im September als erste Single erschien: „They woke up the monster, so I divide and conquer“. Und wenn man sich das von <strong>DEADHORSES </strong>produzierte Musikvideo anschaut, weiß man, dass mit diesem Monster nicht zu spaßen ist. Ein Workout im Glaskasten und Sounds, die aus einer Industriehalle sein könnten, lassen den Mann mit dem stählernen Oberkörper wie eine Maschine wirken.</p>



<p>Danny Brown wäre aber nicht Danny Brown, wenn er für den Rest des Albums den harten Rapper raushängen lassen würde. Er ist nämlich auch ein „Rapstar, Popstar, Rockstar“ wie <strong>underscores </strong>in »Copycats« immer wieder wiederholt und den Hörer*innen so einen Ohrwurm eintrichtert. Die junge Kalifornierin hat den Partysong selbst produziert und Danny Brown nachhaltig beeindruckt. Nachdem er den Song mit ihr <a href="https://www.reddit.com/r/underscoresplus/comments/1jxyiz2/full_video_of_the_danny_collab_from_coachella/">bereits auf Coachella performt hat</a>, nimmt er sie nun mit auf seine Nordamerika-Tour. Und auch beim Musikvideo-Dreh, in dem sie sich in einer Limousine vor Groupies verstecken, haben die beiden mit ihrer guten Chemie überzeugt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Danny Brown - Copycats ft. Underscores (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/F7h3PTMioAU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Auf dem Album geht es stark elektronisch weiter. Während <strong>JOHNNASCUS </strong>seine Stimme mit Screams auf »1999« komplett verausgabt, erinnert <strong>8485 </strong>auf »Flowers« eher an <strong>Jennifer Lopez</strong> vor 15 Jahren. Auf letzterem Song hebt sich Danny Brown mit energiegeladenen Parts stark ab und sorgt für Kontraste, die keine Langeweile aufkommen lassen. Das ist bei »Lift you up« nicht möglich, da dieser neben „Starburst“ der einzige Track ohne Feature ist. Der Titel verspricht gute Laune und der Beat ist dafür wie gemacht. Kombiniert mit Danny Browns Flow und seiner Aufforderung „Get your ass up off the couch“ verleitet der Song zum Tanzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Danny Brown lässt so tief blicken wie nie</h2>



<p>Kaum ist »Lift You Up« vorbei, kann man sich wieder setzen – oder sogar hinlegen und die Augen schließen: Auf »Green Light« erwartet uns eine verträumte Melodie und das Feature von <strong>Frost Children</strong> ist hier gut gewählt. Die helle Stimme von Sänger <strong>Lulu Prost</strong> eröffnet eine kurze, aber wichtige Liebes-Episode des Albums. Auf »What You See« gibt Danny Brown zu, nicht an Liebe interessiert gewesen zu sein, nachdem sein Herz einmal gebrochen wurde. Er liebte nicht einmal sich selbst und hoffte, dass Drogen ihm in seiner Situation helfen. Nun, da er seinen Lebensstil geändert hat, hat sich auch sein Blick auf die Liebe geändert.</p>



<p>Er will allen Versuchungen widerstehen und clean bleiben, denn er sagt, dass es etwas gibt, wofür es sich zu leben lohnt. Die Liebeserklärung an seine Partnerin, die ihm in den schwierigen Zeiten zur Seite gestanden hat, ist der emotionale Höhepunkt des Albums und zeigt, was es Danny Brown bedeutet, clean zu sein und zu bleiben. Es geht ihm nämlich um mehr als nur seine eigene Gesundheit, er zeigt sich als liebender Partner. Solche Emotionen sieht man von Rappern ganz, ganz selten.</p>



<p>Mit dem zweiten elektronischen Partysong »Baby« reißen uns Danny Brown und underscores aus der Liebesepisode. Doch nicht nur Danny Brown zeigt, dass man auf diese Beats mit Power rappen kann. <strong>IssBrokie </strong>macht es ihm als weiblicher Gegenpart auf »Whatever the Case« nach. Sie zeigt, dass Danny Brown seine Features für das Album sorgfältig ausgewählt hat – er kennt die meisten und hat mit vielen bereits auf anderen Tracks zusammengearbeitet. Die gemeinsame Arbeit macht ihm Spaß und daher lautet auch der Song mit <strong>Femtanyl </strong>»1L0v3myL1f3!«. Sie ist für ihre schnellen Beats bekannt und wird ihn auf seiner Tour ebenso wie underscores unterstützen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Danny Brown - Starburst (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/RA2BB5o0Hp4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">»The End« ist nicht The End</h2>



<p>Für den Abschluss des Albums nimmt Danny Brown das Tempo zunächst etwas raus und reflektiert sich selbst. Mithilfe von <strong>Nnamdi </strong>zeigt er, dass er früher »RIGHT FROM WRONG« nicht unterscheiden konnte. Er legt seine Eifersucht auf andere offen dar und möchte sich ändern. Künftig will er von anderen stattdessen inspiriert werden. Dann wird es mit »The End« wieder schneller. Der Track ist der einzige mit zwei Features: die Ukrainerin <strong>Ta Ukrainka</strong> und die Australierin <strong>Zheani </strong>sorgen für einen Track, der es auf fast 9 Minuten bringt. Ein besonderes Highlight ist hier der osteuropäische Touch von Ta Ukrainka, denn sie rappt und singt auf Ukrainisch und Polnisch. </p>



<p>»The End« ist aber nicht der letzte Titel des Albums. Danny Brown hat noch einen im Köcher und beendet das Album mit dem Track »All4U!« mit <strong>Jane Remover</strong>. Er resümiert nochmal seine Karriere und zeigt sich stolz auf seine Reise: „I didn’t know I could make it this far“. Gleichzeitig ist er sich bewusst, dass der Kampf gegen seine Suchterkrankungen nicht vorbei ist und er hier beständig bleiben muss. Dabei wiederholt er, dass er jemanden hat, für den er es tut: „Now I do it all for you.“</p>



<p>Danny Brown zeigt sich auf seinem sechsten Album besonders verletzlich, aber auch stark. Auch wenn die Drogengeschichten aus seinem Podcast unterhaltsam sind, konnte er nie als gutes Vorbild gesehen werden. Mit diesem Album vollzieht er einen Imagewandel, von dem man hofft, dass er lange anhält. Musikalisch ist er hingegen ganz der Alte: Er zeigt sich neugierig und experimentiert mit verschiedensten Artists. Dabei lässt er sich von der neuen Generation inspirieren und bringt so ein Album heraus, dass durch seine Vielschichtigkeit nie an Energie verliert.</p>



<p></p>
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		<title>Evidence macht Musik, die Zeit braucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Krow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2025 11:56:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[Boom-Bap]]></category>
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		<category><![CDATA[HipHop]]></category>
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		<category><![CDATA[Unlearning Vol. 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit »Unlearning, Vol. 2« veröffentlicht Evidence sein fünftes Soloalbum – 14 Tracks, die aus einzelnen Sessions entstanden sind und trotzdem wie aus einem Guss wirken. Der MC und Produzent aus Los Angeles, einst mit Dilated Peoples groß geworden, verzichtet auf Experimente und zeigt, dass man ohne sich zu verbiegen etwas Zeitgemäßes abliefern kann. Die Beats ruhen auf einem Boom-Bap-Fundament, das tief in der Tradition verankert ist, aber genug Raum für Details lässt: mal ohne Drums wie in »Seeing Double«, mal [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/evidence-macht-musik-die-zeit-braucht">Evidence macht Musik, die Zeit braucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Mit »Unlearning, Vol. 2« veröffentlicht Evidence sein fünftes Soloalbum – 14 Tracks, die aus einzelnen Sessions entstanden sind und trotzdem wie aus einem Guss wirken. Der MC und Produzent aus Los Angeles, einst mit Dilated Peoples groß geworden, verzichtet auf Experimente und zeigt, dass man ohne sich zu verbiegen etwas Zeitgemäßes abliefern kann.</strong></p>



<p>Die Beats ruhen auf einem Boom-Bap-Fundament, das tief in der Tradition verankert ist, aber genug Raum für Details lässt: mal ohne Drums wie in »Seeing Double«, mal mit leicht versetztem Swing wie in »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=agLO3Fp8BGs">Rain Every Season</a>«. An den Reglern standen<strong> The Alchemist, Sebb Bash, Beat Butcha, DJ Babu, Conductor Williams, C-Lance, Graymatter</strong> – und natürlich Evidence selbst. Seine eigenen Produktionen prägen den Sound mindestens so stark wie die Beiträge der Gäste: staubige Loops, knisternde Drums, alles aufgeräumt und ohne unnötigen Ballast.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von Veränderung und Ausdauer</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/evidence-pressefoto-2021.jpg"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/evidence-pressefoto-2021.jpg" alt="" class="wp-image-19571" style="width:236px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/evidence-pressefoto-2021.jpg 683w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/evidence-pressefoto-2021-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">via Stephen Vanasco</figcaption></figure>
</div>


<p>Lyrisch zieht sich das Thema Veränderung durch das Album. Gleich zum Start macht »Plans Change« klar, dass Pläne selten in Stein gemeißelt sind. In »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=WwmYXHjFZ04">Outta Bounds</a>« zeigt er deutlich, dass sein Platz nicht nur hinter dem Pult, sondern am Mic ist. »Define Success« verschiebt den Blick auf Erfolg – weg vom Status, hin zu klaren persönlichen Prioritäten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Success defined by the person who defines it</strong></p>
<cite>Evidence</cite></blockquote>



<p>Die Features sind gezielt gesetzt: <strong>Blu</strong>, <strong>Larry June</strong>, <strong>Domo Genesis</strong> und <strong>The Alchemist</strong> bringen jeweils eigene Nuancen ein, ohne den Gesamtcharakter des Albums zu verändern. Jedes Feature wirkt wie eine natürliche Erweiterung, nicht wie ein Fremdkörper.</p>



<p><br>Aktuell bringt Evidence das Album auch live auf die Bühne – inklusive einiger Europa-Termine – und überträgt den gleichen Fokus, den die Platte hat. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Evidence - Rain Every Season (feat. The Alchemist) [Official Video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/agLO3Fp8BGs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>
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		<title>Loyle Carner lässt los, aber bleibt bei sich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Krow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2025 09:36:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Zephaniah]]></category>
		<category><![CDATA[britischer Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Conscious Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Hope Album]]></category>
		<category><![CDATA[hopefully!]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Loyle Carner]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Musikrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Album]]></category>
		<category><![CDATA[neues Album 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Soundcheck]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterrolle im Rap]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit seinem Debüt 2014 ist klar, dass Loyle Carners Musik wie ein Tagebuch funktioniert. Auf dem ersten Album »Yesterday’s Gone« (2017) sprach er offen über den Tod seines Stiefvaters, seine Dyslexie und ADHS – und setzte sich mit Verlust auseinander. Zwei Jahre später folgte »Not Waving, But Drowning« (2019), das die Belastung durch Öffentlichkeit thematisierte und Stücke wie »Ottolenghi« enthielt, benannt nach dem Koch Yotam Ottolenghi. Auf »Hugo« (2022) wurde der Ton düsterer: Themen wie Rassismus, urbane Gewalt und die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Seit seinem Debüt 2014 ist klar, dass Loyle Carners Musik wie ein Tagebuch funktioniert. Auf dem ersten Album »Yesterday’s Gone« (2017) sprach er offen über den Tod seines Stiefvaters, seine Dyslexie und ADHS – und setzte sich mit Verlust auseinander. Zwei Jahre später folgte »Not Waving, But Drowning« (2019), das die Belastung durch Öffentlichkeit thematisierte und Stücke wie »Ottolenghi« enthielt, benannt nach dem Koch Yotam Ottolenghi. Auf »Hugo« (2022) wurde der Ton düsterer: Themen wie Rassismus, urbane Gewalt und die Beziehung zum abwesenden Vater standen im Zentrum.</strong></p>



<p>Der neue Longplayer heißt nun »hopefully!« und vermittelt mehr Ruhe. Ob das am Alter liegt (Carner wird bald 30), am Erfolg, oder an der Vaterschaft – lässt er offen: &#8220;I&#8217;m no longer the main character in my own movie – and honestly, that&#8217;s a good thing.&#8221;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Album, das nach vorn schaut – ohne zu vergessen</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/pressefoto-hopefully-2025-Large.jpeg"><img decoding="async" width="824" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/pressefoto-hopefully-2025-Large-824x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-19119" style="width:236px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/pressefoto-hopefully-2025-Large-824x1024.jpeg 824w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/pressefoto-hopefully-2025-Large-241x300.jpeg 241w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/pressefoto-hopefully-2025-Large-768x954.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/pressefoto-hopefully-2025-Large-770x957.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/pressefoto-hopefully-2025-Large.jpeg 1030w" sizes="(max-width: 824px) 100vw, 824px" /></a></figure>
</div>


<p>Leichte Themen sind bei <strong>Loyle Carner</strong> selten. Gerade darin liegt seine Stärke: Er zählt zu den reflektiertesten Stimmen im britischen Rap der letzten Jahre. Während frühere Alben vor allem das Verarbeiten schwieriger Erfahrungen in den Mittelpunkt stellten, zeigt sich Carner auf seinem vierten Werk »hopefully!« versöhnlicher. Die elf Stücke sind introspektiv wie eh und je, aber sie wirken zugewandter – und öffnen sich stilistisch stärker. Musikalisch öffnet er sich weiter. In »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4ugeQbanvjmPMnz3rIQJ1W?si=056d2ca24a3646e4">lyin</a>« singt er erstmals selbst – ursprünglich nur als Platzhalter gedacht: &#8220;I had just recorded a melody to replace it later – but then everyone told me to leave it in.&#8221;</p>



<p>Carner greift nach wie vor auf Rap zurück, doch dieser ist eingebettet in ein Klangbild aus Jazz, Soul und Indie. Er nennt Bands wie <strong>Idles, Big Thief</strong> oder <strong>Fontaines D.C.</strong> als jüngste Einflüsse. Hip-Hop bleibt ein Teil seines Ausdrucks, aber nicht mehr der einzige. Indie-Einflüsse treten auf Songs wie »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0cquvMA22xvQNhC6fGPb2Z?si=d6be140510d74434">in my mind</a>« oder »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6zyyos3UrfaughUvRqL3sD?si=72b23ed5e9994251">all i need</a>« zutage. Carner hat dabei erstmals mit einer Liveband gearbeitet. In »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/664GJ3Q68nj89RyDsDQZvM?si=9e8317984f474549">strangers</a>« tritt der Rap zurück, er singt – mit dem Ziel, mehr Atmosphäre als Aussage zu transportieren. Der Perspektivwechsel bringt Zeilen wie &#8220;How much pressure on a man &#8216;fore he break? / My heart ache, tryna find a way to ease the pain“ in einen anderen Kontext. Trotz des helleren Grundtons ignoriert Carner auf »hopefully!« keine Konflikte. In »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/36nAARGAPFW5omo7C9euJ9?si=1fda51c7174f44d9">about time</a>« stellt er sich etwa der Frage, welche Rolle er als Vater einnehmen will:</p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>They said my son needs a father, haha<br>Not a rapper / can I give him what he&#8217;s after?</strong></p>
<cite>about time<br></cite></blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Loyle Carner - about time (Visualiser)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/OT0Lfx4ahj4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Und im Titeltrack ist posthum <strong>Benjamin Zephaniah</strong> zu hören – Carners Mentor, <a href="https://www.theguardian.com/books/2023/dec/07/british-poet-benjamin-zephaniah-dies-aged-65">der 2023 unerwartet starb</a>. Der Text verhandelt Verlust und Vermächtnis, ohne in Pathos zu kippen. Loyle Carner bleibt seinem Ansatz treu, persönliche und intime Themen nicht auszusparen, sondern sie ungeschönt sichtbar zu machen. Diesmal begegnet er ihnen mit mehr Verständnis und Geduld. »hopefully!« ist vielleicht keine glatt polierte Wohlfühlplatte, aber gerade weil er die Dinge nebeneinander stehen lässt, wirkt das Album klarer und geschlossener als seine Vorgänger. Er gibt seinen Musiker*innen mehr Raum, nimmt sich selbst zurück und rückt stärker in die Rolle des Dirigenten. Die Texte und Kompositionen sind komplexer geworden, fügen sich aber enger zusammen. Die Stücke wirken gezielter und zugleich offener.</p>



<p>Am Ende steht ein Album, das wie ein neuer Anfang klingt – was als Nächstes kommt, deutet Carner selbst in »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1eBGoAm83Zge9z7XabCvsC?si=4f160a8bb1d44dc6">time to go</a>« an:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>I don&#8217;t know, who am I supposеd to be today? / I don&#8217;t know, all I can do is take it slow, ayy</strong></p>
<cite>time to go<br></cite></blockquote>



<p></p>
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		<title>Mac Millers Vermächtnis: »Balloonerism« als fehlendes Puzzlestück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bruno Bessler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2025 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[Baloonerism]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„He was a great musician and a great writer. Just always had a smile on his face, and that’s something that I commend“, sagte Kendrick Lamar einst im September 2018 kurz nach dem tragischen Tod von Mac Miller. Was damals schon offensichtlich war, wurde spätestens mit der Veröffentlichung seines Albums »Circles« unumstößlich: Mac Miller gehört zu den größten Rappern der 2010er Jahre. Was 2020 noch als Katharsis seines künstlerischen Schaffens und Abschluss seiner Karriere gelten sollte, bekommt jetzt eine neue [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>„He was a great musician and a great writer. Just always had a smile on his face, and that’s something that I commend“, sagte Kendrick Lamar einst im September 2018 kurz nach dem tragischen Tod von Mac Miller. Was damals schon offensichtlich war, wurde spätestens mit der Veröffentlichung seines Albums »Circles« unumstößlich: Mac Miller gehört zu den größten Rappern der 2010er Jahre. Was 2020 noch als Katharsis seines künstlerischen Schaffens und Abschluss seiner Karriere gelten sollte, bekommt jetzt eine neue Wendung. Zwei Tage vor Mac Millers 33. Geburtstag veröffentlicht das Team um seine Familie das lange als verschollen geglaubte Album »Balloonerism« und komplementiert damit das Puzzle seiner Diskografie mit einem bis dato fehlenden Stück.</strong></p>



<p>Wenn man mit Mac Miller Fans spricht, ist den meisten das Album schon lange ein Begriff, denn inoffizielle Versionen irren bereits seit Jahren durchs Netz. Aufgenommen wurde »Balloonerism« 2014 und reiht sich somit zwischen den Projekten »Watching Movies With the Sound Off« und »Faces« ein. Im März 2023 bestätigte <strong>Madlib</strong>, dass er an einem bisher unveröffentlichten Projekt von Mac Miller arbeitete. Welches genau er damit meint, war zu dem Zeitpunkt noch nicht klar. Aufklärung gab es letztendlich knapp eineinhalb Jahre später, während des »Camp Flog Gnaw« Festivals, wo ein kleiner <a href="https://www.youtube.com/watch?v=M7_rmNkM_BY">Teaser Trailer</a> zwischen den Sets von <strong>Sampha</strong> und <strong>The Alchemist &amp; Friends </strong>die Veröffentlichung des Albums bestätigte. Zudem wurde angekündigt, dass das Album von einem Kurzfilm unter der Regie von <strong>Samuel Mason</strong> begleitet wird. Seine Familie schrieb kurz darauf über <a href="https://www.instagram.com/p/DCoyHmYvriV/">Instagram</a>:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Wir glauben, dass das Projekt sowohl die Breite seines musikalischen Talents als auch seine Furchtlosigkeit als Künstler zeigt. In Anbetracht der Tatsache, dass inoffizielle Versionen des Albums seit Jahren im Internet kursieren und dass die Veröffentlichung von Balloonerism etwas war, das Malcolm häufig als wichtig für ihn bezeichnete, hielten wir es für angemessen, der Welt eine offizielle Version des Projekts zu präsentieren.</strong></p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kunst der Weiterentwicklung</h2>



<p>Als Künstler, dessen Musik von stetiger Weiterentwicklung geprägt war, zeichnete sich Mac Millers Sound bis etwa 2013 durch eine Coming-of-Age-Ära aus. Er war experimentierfreudig, lieferte gerne humorvolle Lines und zeigte seine jugendliche Seite. Das Jahr 2014 war eine der prägendsten Phasen in Mac Millers Karriere. Zum einen befand er sich mental in einer dunklen Zeit, zum anderen vollzog er einen bedeutenden Wandel. Er verließ das Pittsburgher Indie-Label Rostrum Records, bei denen er unter anderem das Mixtape »K.I.D.S.« und sein Debütalbum »Blue Slide Park« veröffentlichte, und wechselte mit Warner zu einem Major. In den darauffolgenden Jahren schlug er einen reiferen Weg ein. Seine Alben wurden konzeptioneller, die Songs wirkten durchdachter und erzählten zusammenhängende Geschichten. Mac setzte sich häufiger mit Themen wie Selbstreflexion, Liebe oder auch Vergänglichkeit auseinander. »Balloonerism« steht genau für diesen Übergang. Das Album spiegelt diese Phase der Entwicklung von Mac Miller wider – nicht nur zeitlich, sondern auch musikalisch.</p>



<p>Die vorab erschienene Single »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=90QSE0QLryI">5 Dollar Pony Rides</a>« legt den Grundstein für das Album. Über ein verspieltes Jazz-Instrumental reflektiert Mac mit einer Mischung aus Sehnsucht und Frustration über eine komplexe Beziehung und die Hin- und Hergerissenheit zwischen sofortiger Aufmerksamkeit und einer tieferen emotionalen Bindung. Besonders hervorzuheben sind vor allem <strong>Thundercat</strong> am Bass (der beinahe auf jedem Song auf dem Album vertreten ist), <strong>Kintaro</strong> am Keyboard und die Percussions von <strong>Ronald Bruner Junior</strong>.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Mac Miller - 5 Dollar Pony Rides" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/90QSE0QLryI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">„Die erste Person, die an mich glaubte“</h2>



<p>Der Name, der beim Blick auf die Tracklist sofort ins Auge sticht, ist <strong>SZA</strong>. Die 35-Jährige, die kürzlich mit der Veröffentlichung ihres Albums »LANA« sowie der Ankündigung einer gemeinsamen Tour mit <strong>Kendrick Lamar</strong> für Aufsehen sorgte, liefert ein echtes Highlight. Der Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=lJqDlEYEUA8">DJ’s Chord Organ</a>« ist ein experimenteller und psychedelischer Trip, produziert von Mac Miller selbst und untermalt durch SZAs wunderschönen Gesang und bittersüßen Lyrics über Einsamkeit und Sehnsucht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>You&#8217;ve been up for three days with one nap<br>I know you miss the nighttime<br>I know you miss your lifetime<br>Tell me the truth about it</strong></p>
<cite>»DJ’s Chord Organ«</cite></blockquote>



<p>Der Song markiert die erste offizielle Zusammenarbeit der beiden Künstler und das obwohl sie bereits seit den Anfängen ihrer Karrieren immer wieder kooperiert haben. Mac Miller produzierte beispielsweise unter einem seiner vielen Alter Egos <strong>Larry Fisherman</strong> den Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=iWEZJZ_VL8g">UR</a>« auf SZAs 2014 erschienener EP »Z«. SZA trägt außerdem zum Chorus von »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=IpL_q927ofQ">Friendly Hallucinations</a>« bei und ist damit gleich zweimal auf dem Album vertreten. 2018 schrieb sie über ihn <a href="https://www.instagram.com/sza/p/Bncjl2iDdsh/?hl=de&amp;img_index=1">in einem Post</a>:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Du warst die erste Person, die ich hier kennengelernt habe. Du hast mich jeden Tag zu dir kommen lassen und mir den Raum gegeben, so zu sein, wie ich wollte. Du warst für mich da auf eine Weise, die ich niemals in Worte fassen oder zurückzahlen kann. Meine Dankbarkeit dafür ist grenzenlos. Du warst die erste Person, die an mich geglaubt hat und mit mir etwas erschaffen hat.</strong></p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Einblick in dunkle Gedanken</h2>



<p>Emotional wird es auch auf dem Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=IMUNeQ3W2ew">Funny Papers</a>«, der ein absoluter Höhepunkt des Albums ist. Mac verbindet dabei positive und negative Aspekte von Zeitungsinhalten mit seinen eigenen Gefühlen. Der Song erzeugt mit seinem Text schon fast eine „beatlesque“ Stimmung und erinnert an den 1967 erschienenen Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=usNsCeOV4GM">A Day in the Life</a>«. Der Titel „Funny Papers“ wirkt dabei leicht paradox: Zum einen steht er für den humorvollen Teil der Zeitung, zum anderen spricht Mac Miller im Song über ernste und deprimierende Themen, begleitet von einem wunderschönen Klavier. Besonders eindringlich ist die Zeile: „Didn’t think anybody died on a Friday“ – eine Aussage, die besonders unter die Haut geht, wenn man bedenkt, dass Mac Miller selbst Jahre später an einem Freitag verstarb. Der Song endet mit den Worten „Why does it all matter?“ und hinterfragt damit die Vergänglichkeit des Lebens.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Mac Miller - Funny Papers" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/IMUNeQ3W2ew?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die Songs »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=exfNMKltGKg">Do You Have a Destination</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=m94MMHG1fJY">Stoned</a>« greifen ähnliche Themen auf. Mac Millers düstere Gedanken und Texte über Drogenkonsum ziehen sich beinahe durch das gesamte Album. Zeilen wie „Need to let the drugs go. Tryna find Heaven, I get high but never come close“ auf »Do You Have a Destination« sind dabei nur eines von mehreren Beispielen.</p>



<p>Der Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=r1mTyiE-JTA">Shangri-La</a>« ist ein ruhiger und atmosphärischer Track, der wie der Titel verrät, die Vorstellung eines paradiesischen Ortes aufgreift. Der Begriff „Shangri-La“ stammt ursprünglich aus dem Roman »Lost Horizon« von <strong>James Hilton</strong>, in dem er einen idyllische und abgeschiedenen Rückzugsort in Tibet beschreibt. Gleichzeitig bezieht sich der Titel auch auf <strong>Rick Rubins</strong> Musikstudio in Malibu, in dem Mac im Sommer 2014 viel Zeit verbrachte. Der spätere Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=xl57ANUPqq8">Rick’s Piano</a>« ist eine Hommage an diese Zeit.</p>



<p>Trotz der überwiegend positiv klingenden Instrumentals enthält das Album viele melancholische und bedrückende Stücke, die dabei vor allem in abstrakte Sphären ausschweifen und eine Seite des Pittsburghers zeigen, die man so nicht immer von ihm gewohnt ist. Für Fans seiner Mixtapes »Faces« oder »Delusional Thomas« dürften jedoch viele Parallelen erkennbar sein, da dort ähnliche Themen und Sounds aufgegriffen werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>If I die young, promise to smile at my funeral<br>Yeah, it’s just a rule to follow<br>If you’re lax, you can lose tomorrow</strong></p>
<cite>»Shangri-La«</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Finale mit großer Wirkung</h2>



<p>Neben dem bereits angesprochenen SZA-Feature gibt es auf dem Album einen weiteren besonderen Moment: Auf dem Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=_rgX2JDVFy8">Transformations</a>« tritt Mac Millers als sein eben angesprochenes Alter Ego <strong>Delusional Thomas</strong> in Erscheinung. Der Track ist einer der experimentellsten des Albums und beeindruckt mit seiner psychedelischen Stimmung, die durch staubige Drums, das Zischen eines Feuerzeugs und das Klirren von Eiswürfeln in einem Becher eine düstere Atmosphäre erzeugt. Macs hohe und zum Teil verzerrte Stimme machen ihn zu einem der spannendsten Songs auf dem Album und zu einem Highlight in der Tracklist. Das Album endet mit dem Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=TZnlmi5ofcc">Tomorrow Will Never Know</a>«. Ein Song, der das Album nicht besser hätte zusammenfassen können. Ein 12-minütiges, wunderschönes, düsteres und psychedelisches Epos über das Streben nach innerer Erleuchtung, das den Hörer bis zur letzten Sekunde in den Bann zieht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2.jpeg"><img decoding="async" width="914" height="1280" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2.jpeg" alt="" class="wp-image-17637" style="width:218px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2.jpeg 914w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2-214x300.jpeg 214w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2-731x1024.jpeg 731w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2-768x1076.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2-500x700.jpeg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2-800x1120.jpeg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2-770x1078.jpeg 770w" sizes="(max-width: 914px) 100vw, 914px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">via Jimmy Murton</figcaption></figure>
</div>


<p>Zum Abschluss sollte dennoch die Frage aufgeworfen werden, inwieweit sich ein posthumes Release wie dieses überhaupt genießen lässt. Auf dem Album finden sich, wie auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=xl57ANUPqq8">Rick’s Piano</a>« oder auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1o35ne6NVUE">Manakins</a>«, direkte Bezüge zu Mac Millers Tod. Er spricht offen über das Thema, was dem gesamten Hörerlebnis eine ernüchternde Stimmung verleiht. Gerüchten zufolge empfand Mac »Balloonerism« damals als zu deprimierend und widmete sich stattdessen der Arbeit an »Faces«, welches er schließlich selber fertigstellte und der Veröffentlichung vorzog. Zwar wird aus dem Umfeld von Mac Miller immer wieder betont, wie wichtig ihm dieses Album gewesen sei, doch es bleibt unklar, welche Songs er tatsächlich für die Öffentlichkeit vorgesehen hatte. Thundercat schrieb 2020 in einem <a href="https://x.com/Thundercat/status/1289343310562119683">Tweet</a>: „Nicht alles ist dafür gedacht, einfach so veröffentlicht zu werden. Mac und ich haben an vielen verschiedenen Dingen gearbeitet. Er hat das getan, was er für richtig hielt.“</p>



<p>Das sind natürlich alles nur Spekulationen und man muss dazu erwähnen, dass Mac Millers Familie bis jetzt hervorragende Arbeit geleistet hat, sein Vermächtnis und seine Privatsphäre nach seinem Tod zu wahren. Sie haben ausschließlich Projekte veröffentlicht, von denen sie sicher waren, dass Mac sie auch für eine Veröffentlichung vorgesehen hatte – was offenbar auch bei diesem Album der Fall ist.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Balloonerism" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/2ANFIaCb53iam0MBkFFoxY?si=JDGZwELJT6SzV8xaCX_ZoQ&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/mac-millers-vermaechtnis-balloonerism-als-fehlendes-puzzlestueck">Mac Millers Vermächtnis: »Balloonerism« als fehlendes Puzzlestück</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Eine Ehrenrunde für die West Coast: Kendrick widmet »GNX« seiner Heimat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 13:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[2Pac]]></category>
		<category><![CDATA[DJ Mustard]]></category>
		<category><![CDATA[Drake]]></category>
		<category><![CDATA[Jack Antonoff]]></category>
		<category><![CDATA[Kendrick Lamar]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Album]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Roddy Ricch]]></category>
		<category><![CDATA[Soundcheck]]></category>
		<category><![CDATA[SZA]]></category>
		<category><![CDATA[Tyga]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Sometimes you gotta pop out and show n*****“: diese mittlerweile milliardenfach gestreamte Line auf »Not Like Us« hat Kendrick Lamar schon wieder wörtlich genommen und völlig überraschend sein sechstes Album »GNX« veröffentlicht. Nach seinem Beef mit Drake dreht der Compton-Rapper jetzt zum Ende eines denkwürdigen 2024 seine Ehrenrunde. Analog zu dem Boxer Tyson Fury, der nach einem Sieg »Sweet Caroline« anstimmt, bringt Kung Fu Kenny mit »GNX« ein Album heraus, das zwar das Rad nicht neu erfindet, aber dennoch eine [&#8230;]</p>
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<p><strong>„Sometimes you gotta pop out and show n*****“: diese mittlerweile milliardenfach gestreamte Line auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=H58vbez_m4E">Not Like Us</a>« hat <strong>Kendrick Lamar</strong> schon wieder wörtlich genommen und völlig überraschend sein sechstes Album »GNX« veröffentlicht. Nach seinem Beef mit <strong>Drake</strong> dreht der Compton-Rapper jetzt zum Ende eines denkwürdigen 2024 seine Ehrenrunde. Analog zu dem Boxer <strong>Tyson Fury</strong>, der nach einem Sieg »Sweet Caroline« anstimmt, bringt <strong>Kung Fu Kenny</strong> mit »GNX« ein Album heraus, das zwar das Rad nicht neu erfindet, aber dennoch eine gelungene Hommage an die Sounds der West Coast bietet &#8211; und jede Menge Leichtigkeit.</strong></p>



<p>Dabei setzt Kendrick weder auf große Featurenamen (mit Ausnahme von <strong>SZA</strong> und <strong>Roddy Ricch</strong>, der aber schon leicht in Vergessenheit geraten ist) oder durchdachte Konzepte, sondern auf eine Leichtigkeit und Diversität von Tracks, die teilweise in ihrer Anordnung einem Mixtape gleichkommen. »GNX«, nach dem Buick Grand National Express benannt, ist dabei eher verwaltend als revolutionär. Kein Wunder also, dass auf der Producerliste kein anderer als <strong>Jack Antonoff</strong> steht, der Verwalter unter den Produzenten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ohne Konzept direkt ans Ziel</h2>



<p>Das Album beinhaltet u.a. ideelle Fortsetzungen von anderen Tracks (»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=2l5utgkg4Rs">tv off</a>« als Fortsetzung von »Not Like Us«), eine tatsächliche Fortsetzung (»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=m-PO1_fzxVM">heart pt. 6</a>«), eine gelungene <strong>2Pac</strong> -Hommage (»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=pJaA3XRhCwE">reincarnated</a>«) sowie zwei SZA-Features durch das Duett »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HfWLgELllZs&amp;list=OLAK5uy_nr2Gbry1tH6kks2gabRq1k3sjR0ByDnKg&amp;index=3">luther</a>« und den Closing Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=G5YwhjCywvw&amp;list=OLAK5uy_nr2Gbry1tH6kks2gabRq1k3sjR0ByDnKg&amp;index=12">gloria</a>«.</p>



<p>Konzeptionell hat das Album vielleicht nicht den gleichen genreprägenden Impact wie ein »good kid m.A.A.d city« oder »to Pimp A Butterfly«, denn es sind dieses Mal weniger der Sound oder die Texte, die das Album prägen, sondern der Moment. Kendrick kapitalisiert seine Glanzleistung im Beef des Jahrzehnts und tanzt in der Folge auf der Bühne. Für sich und für eine vereinigte West Coast. </p>



<h2 class="wp-block-heading">„Who put the West back in front of shit?“</h2>



<p>Repräsentativ für die Westküste ist auch direkt der zweite Track, »squabble up«, der sinnbildlich in seinem Bounce und Grit für eine LA-Block Party steht. Auch <strong>DJ Mustard</strong>, der mit zahlreichen Produktionen für <strong>YG</strong> und <strong>Tyga</strong> so wichtig für den Sound der 2010er war und gerade seinen zweiten Frühling erlebt, wird auf »tv off« entsprechend gewürdigt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="squabble up" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/fuV4yQWdn_4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Doch neben Party und Ehrenrunde beinhaltet »GNX« auch tiefgründigere Tracks, die sich in der Flughöhe zwischen der vollen Introspektion und Blanklegung von »Mr. Morale« und dem gesamtgesellschaftlichen Bild von »To Pimp a Butterfly« einreiht. Besonders »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=wiALRpD0Ztg&amp;list=OLAK5uy_nr2Gbry1tH6kks2gabRq1k3sjR0ByDnKg&amp;index=4">man at the garden</a>« und der Closer »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=G5YwhjCywvw&amp;list=OLAK5uy_nr2Gbry1tH6kks2gabRq1k3sjR0ByDnKg&amp;index=12">gloria</a>« zeigen eine Reflektion von Kendrick Lamar als Rapper und Mensch, der so weit in den Hip-Hop Kosmos eingedrungen ist, dass selbst seine Beziehung zum Schreiben von Songs als schwankende Liebesbeziehung personifiziert wird.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>My woman and my right hand, my saint and my sin<br>Ain&#8217;t no bitch like my bitch &#8217;cause that bitch been my pen</strong></p>
<cite>»gloria«</cite></blockquote>



<p>»GNX« mag sich insbesondere durch die komplett unangekündigte Veröffentlichung und vergleichsweise konzeptlose Art anfühlen wie aus dem Ärmel geschüttelt. Aber aus Kendricks Ärmel geschüttelt ist oftmals besser als komplett durchgeplante Werke anderer Rapper. Diese Planungslosigkeit verleiht »GNX« auch Vorteile, als ein seltenes Kendrick Album auch mal im Hintergrund &#8211; ohne konstante Interpretation und genius.com im Nebentab &#8211; laufen zu können. Dahingehend bietet »GNX« eine verspielte Leichtigkeit, wobei die Tracks dennoch genügend Tiefe innehaben, um nicht komplett an der Oberfläche stecken zu bleiben.</p>
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		<title>BIBIZA zieht weiter durch die Nacht »bis einer weint«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roman Zingel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2024 13:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[Bibiza]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschrap]]></category>
		<category><![CDATA[Enzo Gaier]]></category>
		<category><![CDATA[Falco]]></category>
		<category><![CDATA[Filous]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Madl]]></category>
		<category><![CDATA[Max Giesinger]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Album]]></category>
		<category><![CDATA[Nicholas Ofczarek]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Soundcheck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor etwa anderthalb Jahren lud Franz Bibiza zu einer wilden Nacht durch Wien ein. Der Mann aus dem 6. Bezirk, der bis dato vor allem von Rap beeinflusste Songs und Alben veröffentlichte, fand mit »Wiener Schickeria« einen einzigartigen Stil, der ihm sogar den Amadeus Award in der Kategorie “Best Sound” bescherte. Auch auf unser hauseigenen Bestenliste landete das Album daher weit oben. Auf »bis einer weint« knüpft BIBIZA genau dort an, wo sein Vorgänger endet. Ein riskantes Unterfangen, das auch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Vor etwa anderthalb Jahren lud Franz Bibiza zu einer wilden Nacht durch Wien ein. Der Mann aus dem 6. Bezirk, der bis dato vor allem von Rap beeinflusste Songs und Alben veröffentlichte, fand mit »Wiener Schickeria« einen einzigartigen Stil, der ihm sogar den Amadeus Award in der Kategorie “Best Sound” bescherte. Auch auf unser <a href="https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresruckblick-2023-die-zehn-besten-deutschsprachigen-alben">hauseigenen Bestenliste</a> landete das Album daher weit oben. Auf »bis einer weint« knüpft BIBIZA genau dort an, wo sein Vorgänger endet. Ein riskantes Unterfangen, das auch den Protagonisten der neuen Platte bis an seine Grenzen treibt.</strong></p>



<p>Ähnlich wie »Wiener Schickeria« beginnt das Album mit einem getragenen, etwas sperrigen Intro. »bis einer weint« läutet mit Gitarrenfanfaren und üppigen Drums ein weiteres mitreißendes Kapitel in BIBIZAs Diskographie ein. Als Titeltrack ist der Song auch sichtlich darum bemüht, das Konzept der kommenden Stunde einzuführen. Wer aber schon letztes Jahr zugehört hat, weiß genau, worum es geht: Exzesse, Höhenflüge, Abstürze und natürlich auch um Wien.</p>



<p>Seine Heimatstadt verlässt BIBIZA zunächst demonstrativ auf »aufnimmawiederschaun«, das ein erstes Highlight auf dem Album bildet. Siegessicher thront er auf einem untergehenden Schiff und schafft es, von der ersten Sekunde an zu fesseln. Die schamlose Attitüde, mit der das Unheil seinen Lauf nimmt, lässt für den weiteren Verlauf nur Gutes ahnen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Hallihallo, Grüß Gott, du schönes tiefes Loch<br>Natürlich spring&#8217; ich rein, oder, Baby, du kennst mich doch</strong></p>
<cite>»aufnimmawiederschaun«</cite></blockquote>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="BIBIZA - &quot;aufnimmawiederschaun&quot; (official video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/V9oPTAUYv2w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Im Strudel der Nacht</h2>



<p>»bis einer weint« erzeugt ab diesem Punkt wie schon die Schickeria eine sogähnliche Wirkung, die nur wenig Luft zum durchschnie-, äh, -schnaufen lässt. Die kurzen Songs, die ohne große Umschweife sofort reinstarten, halten das Tempo hoch und machen so viel Spaß, dass man BIBIZA auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=btOAUOah_6U">Nicht schon wieder!</a>« entgegnen möchte: “Doch, bitte nochmal genau das!”</p>



<p>Auf »Discoschnupfen« bekommt BIBIZA zum einzigen Mal Unterstützung von einem Gast. Der Schauspieler <strong>Nicholas Ofczarek</strong>, der auf »Wiener Schickeria« bereits das Intro eingesprochen hat, tritt hier als Doktor auf, der BIBIZA zunächst noch den Spiegel vorhält, dann aber unentwegt ebenfalls in den Strudel des Protagonisten mitgerissen wird. Dieser zeigt sich wie immer kokett und mag seinen drohenden Verfall noch nicht wahrhaben. Dafür verpackt BIBIZA auch zugegebenermaßen ziemlich zweckhafte Reime wie “Pandemie” auf “Hatschi” noch viel zu charmant. Die erneute Rekrutierung von Ofczarek spricht dabei nicht nur für die Kontinuität in BIBIZAs Schaffen derzeit, sondern auch für die überragenden Videos, die ihn auch dieses Mal begleiten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="BIBIZA - &quot;Discoschnupfen&quot; (ft. Nicholas Ofczarek) (official video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/kmlQxgm8d7g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Das Album geht in dieser Phase nur noch nach vorne. Kein Wunder, dass es BIBIZA auf »check in / check out« in den Mile High Club hoch in die Lüfte trägt. Mit seinen aufwändigen Percussions und der funky Gitarre stellt der Track ein weiteres Highlight dar, das zudem wunderbar in »Luxusparese« übergeht. Hier zeigen sich zwei große Stärken von »bis einer weint«: Die Kontinuität und der Fluss des Albums spricht für einen stringenten Produktionsprozess, bei dem von vorne an alles gedacht wurde. Außerdem brilliert das Album immer wieder mit grandiosen Bridges vor der eigentlichen Hook. Hier packt BIBIZA einen Flow aus, der direkt aus der Feder vom ewigen Inspirationsquell <strong>Falco</strong> stammen könnte, um uns sein größtes Geheimnis zu offenbaren:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich hab ein halbes Gramm Kokain an meinem Arsch<br>Durch meine Attitude und Confidence wünscht mir jeder einen guten Start</strong></p>
<cite>»check in / check out«</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Die Abrechnung</h2>



<p>Dass die Hemmungslosigkeit, die BIBIZA bis dato an den Tag legt, nicht ohne Konsequenzen bleibt, ist wenig überraschend. Anders als auf bisherigen Songs wird »bis einer weint« Richtung Mitte seiner Laufzeit fast schon politisch. So prangert »Luxusparese« den Exzess der Wiener Schickeria offen an und zieht Parallelen zur Ignoranz der EU gegenüber der Lage an den Außengrenzen. Auf »Der Mann mit der Glatze« kommt es endgültig zum Zusammenbruch der Weltordnung, die ein Mann in Krawatte durch den Druck auf einen Kopf auslöst. Wer genau gemeint ist, bleibt offen, dabei bietet das aktuelle Weltgeschehen ohnehin genug Projektionsfläche für eine passende Figur.</p>



<p>Wenn BIBIZA auf »DIE RECHNUNG KOMMT« dann zur Kasse gebeten wird, geht es wie immer schnell. Die Parts sind kurz und wechseln sich in rasantem Tempo ab, das von den vielen Gitarrenriffs noch weiter getrieben wird. Überhaupt ist »bis einer weint« im zweiten Drittel sehr rockig, auch »Rauchen ist tödlich!« etwa kommt kratzig und nur minimal melodisch daher. Passend wird aber genau an dieser Stelle ein Cut gesetzt, der das Album zumindest musikalisch mit Ausnahme des Brechers »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=XEy5RWI4688">DONAU</a>« langsam aber sicher ausklingen lässt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Ode an das Tanzen un die Frauen</h2>



<p>Inmitten der Extase schlägt die vierte Videoauskopplung »Tanzen« ganz andere Töne an. Wie ein Chanson-Sänger tritt BIBIZA auf die Bühne und hinter die Protagonistin zurück, die nun im Zentrum des Geschehens steht. Auch wenn der Song ungewollt an Tracks von beispielsweise <strong>Max Giesinger</strong> erinnert, bringt er seine starke Message in Kopfstimme glasklar und mit noch genug Schmäh rüber:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich will ja nicht so tun, mir wurd es ja auch erklärt<br>Dank gilt meiner Mami und der Frau, die ich verehr&#8217;<br>Freizügiges Gewand heißt nicht: „Bitte mach mich an“, sondern<br>„Ich bin mit den Mädels heute aus und habe Fun“</strong></p>
<cite>»Tanzen«</cite></blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="BIBIZA - &quot;Tanzen&quot; (official video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/eg5AQr8xzD4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Obwohl »Tanzen« insgesamt daher absolut gelungen ist, offenbart das Album in dieser Thematik seine vielleicht größte Schwäche. Eine weibliche Bezugsfigur taucht auch auf »hinfalln« und »Böses Spiel« als zentrale Rolle auf. Wo »Wiener Schickeria« BIBIZAs Angebeteter aber durch Songs wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=SDHQqN_wCm8">Marie</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=08hIfHRraGk">Akademie der bildenden Künste</a>«, bleibt diese auf »bis einer weint« leider ziemlich blass.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Suche nach dem roten Faden</h2>



<p>Auf den übrigen Songs, die allesamt gut produziert sind, fällt die vierte Wand. BIBIZA wendet sich viel persönlicher direkt an die Hörenden und bekennt “Leider leb’ ich wirklich so, wie ich es auf den Songs erzähle” auf »Böses Spiel«. Eine wirkliche Konsequenz lässt das letzte Drittel aber vermissen, zumal dies gar nicht nötig gewesen wäre. Die Reise des Protagonisten, die »bis einer weint« bis dato erzählt, ist so voller Höhe- und Tiefpunkte, dass sie genug Anhaltspunkte bietet, um genau diese Themen zu reflektieren.</p>



<p>So wirkt es daher leider etwas zu gewollt, wenn »Gute Nacht« zum Abschluss Zeilen aus dem Intro wieder aufgreift, um den Rahmen ganz explizit zu machen. Wo »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=_g9QKaY3XLE">Regen</a>« auf dem letzten Album noch ein echtes Schmankerl bot, endet »bis einer weint« daher zwar konsequent, aber ohne neue Akzente zu setzen.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/BIBIZA-bis-einer-weint-marko-mestrocvic-2-683x1024.jpg" alt="BIBIZA mit zwei Füßen im Gesicht" class="wp-image-17066" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/BIBIZA-bis-einer-weint-marko-mestrocvic-2-683x1024.jpg 683w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/BIBIZA-bis-einer-weint-marko-mestrocvic-2-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/BIBIZA-bis-einer-weint-marko-mestrocvic-2-768x1152.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/BIBIZA-bis-einer-weint-marko-mestrocvic-2-500x750.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/BIBIZA-bis-einer-weint-marko-mestrocvic-2-800x1200.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/BIBIZA-bis-einer-weint-marko-mestrocvic-2-770x1155.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/BIBIZA-bis-einer-weint-marko-mestrocvic-2.jpg 945w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">via Marko Mestrovic</figcaption></figure>
</div>


<p>Das soll trotzdem nicht heißen, dass der Abschluss keine Lichtblicke bereithält. Das Pixies Cover von »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=OJ62RzJkYUo">Where Is My Mind?</a>« auf »schwimmen« gelingt ziemlich gut und »Böses Spiel« ist eine makellose Indie-Nummer, die live bestimmt Spaß macht. Überhaupt liefern <strong>filous</strong>, <strong>Johannes Madl</strong> und <strong>Enzo Gaier</strong>, die am häufigsten in den Credits auftauchen, durchweg abwechslungsreiche Produktionen ab. »bis einer weint« ist noch einmal bandlastiger als sein Vorgänger geworden, was BIBIZA aber gut zu Gesicht steht. Trotzdem sorgt das Album mit Passagen wie dem Rap-Part auf »nirgendwo dazwischen« oder »Salamander &amp; Chamäleons«, das den Rock ‘n’ Roll nach Wien holt, immer wieder für Überraschungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kontinuität und Wandel</h2>



<p>Am Ende von »bis einer weint« bleibt unweigerlich die Frage, ob das Album an seinen großartigen Vorgänger herankommt. Mit Protagonisten im Video wie dem Taxifahrer, der Covergestaltung und den Themen gibt es viele Parallelen zwischen beiden Releases. Ein weiterer Punkt ist, dass beide Alben für sich genommen sehr rund sind. »bis einer weint« ist unterhaltsam, hält einige Hits bereit und ist trotz seiner stolzen Laufzeit von knapp einer Stunde ziemlich kurzweilig. Wäre es anstelle von »Wiener Schickeria« erschienen, hätte es letztes Jahr vermutlich ähnlich eingeschlagen wie sein Vorgänger. Dieses Mal geht das Konzept daher noch immer auf, aber ein drittes Album in derselben Kerbe bräuchte vermutlich eine andere Verpackung. Bis dahin können wir uns aber zum Glück mit mittlerweile einigen gelungenen Songs über Wasser halten, bis uns die »DONAU« von dannen reißt.&nbsp;</p>
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