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	<title>Rick Rubin Archive - Mostdope</title>
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	<title>Rick Rubin Archive - Mostdope</title>
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		<title>Mac Millers Vermächtnis: »Balloonerism« als fehlendes Puzzlestück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bruno Bessler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2025 13:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„He was a great musician and a great writer. Just always had a smile on his face, and that’s something that I commend“, sagte Kendrick Lamar einst im September 2018 kurz nach dem tragischen Tod von Mac Miller. Was damals schon offensichtlich war, wurde spätestens mit der Veröffentlichung seines Albums »Circles« unumstößlich: Mac Miller gehört zu den größten Rappern der 2010er Jahre. Was 2020 noch als Katharsis seines künstlerischen Schaffens und Abschluss seiner Karriere gelten sollte, bekommt jetzt eine neue [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/mac-millers-vermaechtnis-balloonerism-als-fehlendes-puzzlestueck">Mac Millers Vermächtnis: »Balloonerism« als fehlendes Puzzlestück</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>„He was a great musician and a great writer. Just always had a smile on his face, and that’s something that I commend“, sagte Kendrick Lamar einst im September 2018 kurz nach dem tragischen Tod von Mac Miller. Was damals schon offensichtlich war, wurde spätestens mit der Veröffentlichung seines Albums »Circles« unumstößlich: Mac Miller gehört zu den größten Rappern der 2010er Jahre. Was 2020 noch als Katharsis seines künstlerischen Schaffens und Abschluss seiner Karriere gelten sollte, bekommt jetzt eine neue Wendung. Zwei Tage vor Mac Millers 33. Geburtstag veröffentlicht das Team um seine Familie das lange als verschollen geglaubte Album »Balloonerism« und komplementiert damit das Puzzle seiner Diskografie mit einem bis dato fehlenden Stück.</strong></p>



<p>Wenn man mit Mac Miller Fans spricht, ist den meisten das Album schon lange ein Begriff, denn inoffizielle Versionen irren bereits seit Jahren durchs Netz. Aufgenommen wurde »Balloonerism« 2014 und reiht sich somit zwischen den Projekten »Watching Movies With the Sound Off« und »Faces« ein. Im März 2023 bestätigte <strong>Madlib</strong>, dass er an einem bisher unveröffentlichten Projekt von Mac Miller arbeitete. Welches genau er damit meint, war zu dem Zeitpunkt noch nicht klar. Aufklärung gab es letztendlich knapp eineinhalb Jahre später, während des »Camp Flog Gnaw« Festivals, wo ein kleiner <a href="https://www.youtube.com/watch?v=M7_rmNkM_BY">Teaser Trailer</a> zwischen den Sets von <strong>Sampha</strong> und <strong>The Alchemist &amp; Friends </strong>die Veröffentlichung des Albums bestätigte. Zudem wurde angekündigt, dass das Album von einem Kurzfilm unter der Regie von <strong>Samuel Mason</strong> begleitet wird. Seine Familie schrieb kurz darauf über <a href="https://www.instagram.com/p/DCoyHmYvriV/">Instagram</a>:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Wir glauben, dass das Projekt sowohl die Breite seines musikalischen Talents als auch seine Furchtlosigkeit als Künstler zeigt. In Anbetracht der Tatsache, dass inoffizielle Versionen des Albums seit Jahren im Internet kursieren und dass die Veröffentlichung von Balloonerism etwas war, das Malcolm häufig als wichtig für ihn bezeichnete, hielten wir es für angemessen, der Welt eine offizielle Version des Projekts zu präsentieren.</strong></p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kunst der Weiterentwicklung</h2>



<p>Als Künstler, dessen Musik von stetiger Weiterentwicklung geprägt war, zeichnete sich Mac Millers Sound bis etwa 2013 durch eine Coming-of-Age-Ära aus. Er war experimentierfreudig, lieferte gerne humorvolle Lines und zeigte seine jugendliche Seite. Das Jahr 2014 war eine der prägendsten Phasen in Mac Millers Karriere. Zum einen befand er sich mental in einer dunklen Zeit, zum anderen vollzog er einen bedeutenden Wandel. Er verließ das Pittsburgher Indie-Label Rostrum Records, bei denen er unter anderem das Mixtape »K.I.D.S.« und sein Debütalbum »Blue Slide Park« veröffentlichte, und wechselte mit Warner zu einem Major. In den darauffolgenden Jahren schlug er einen reiferen Weg ein. Seine Alben wurden konzeptioneller, die Songs wirkten durchdachter und erzählten zusammenhängende Geschichten. Mac setzte sich häufiger mit Themen wie Selbstreflexion, Liebe oder auch Vergänglichkeit auseinander. »Balloonerism« steht genau für diesen Übergang. Das Album spiegelt diese Phase der Entwicklung von Mac Miller wider – nicht nur zeitlich, sondern auch musikalisch.</p>



<p>Die vorab erschienene Single »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=90QSE0QLryI">5 Dollar Pony Rides</a>« legt den Grundstein für das Album. Über ein verspieltes Jazz-Instrumental reflektiert Mac mit einer Mischung aus Sehnsucht und Frustration über eine komplexe Beziehung und die Hin- und Hergerissenheit zwischen sofortiger Aufmerksamkeit und einer tieferen emotionalen Bindung. Besonders hervorzuheben sind vor allem <strong>Thundercat</strong> am Bass (der beinahe auf jedem Song auf dem Album vertreten ist), <strong>Kintaro</strong> am Keyboard und die Percussions von <strong>Ronald Bruner Junior</strong>.</p>



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<iframe title="Mac Miller - 5 Dollar Pony Rides" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/90QSE0QLryI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">„Die erste Person, die an mich glaubte“</h2>



<p>Der Name, der beim Blick auf die Tracklist sofort ins Auge sticht, ist <strong>SZA</strong>. Die 35-Jährige, die kürzlich mit der Veröffentlichung ihres Albums »LANA« sowie der Ankündigung einer gemeinsamen Tour mit <strong>Kendrick Lamar</strong> für Aufsehen sorgte, liefert ein echtes Highlight. Der Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=lJqDlEYEUA8">DJ’s Chord Organ</a>« ist ein experimenteller und psychedelischer Trip, produziert von Mac Miller selbst und untermalt durch SZAs wunderschönen Gesang und bittersüßen Lyrics über Einsamkeit und Sehnsucht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>You&#8217;ve been up for three days with one nap<br>I know you miss the nighttime<br>I know you miss your lifetime<br>Tell me the truth about it</strong></p>
<cite>»DJ’s Chord Organ«</cite></blockquote>



<p>Der Song markiert die erste offizielle Zusammenarbeit der beiden Künstler und das obwohl sie bereits seit den Anfängen ihrer Karrieren immer wieder kooperiert haben. Mac Miller produzierte beispielsweise unter einem seiner vielen Alter Egos <strong>Larry Fisherman</strong> den Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=iWEZJZ_VL8g">UR</a>« auf SZAs 2014 erschienener EP »Z«. SZA trägt außerdem zum Chorus von »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=IpL_q927ofQ">Friendly Hallucinations</a>« bei und ist damit gleich zweimal auf dem Album vertreten. 2018 schrieb sie über ihn <a href="https://www.instagram.com/sza/p/Bncjl2iDdsh/?hl=de&amp;img_index=1">in einem Post</a>:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Du warst die erste Person, die ich hier kennengelernt habe. Du hast mich jeden Tag zu dir kommen lassen und mir den Raum gegeben, so zu sein, wie ich wollte. Du warst für mich da auf eine Weise, die ich niemals in Worte fassen oder zurückzahlen kann. Meine Dankbarkeit dafür ist grenzenlos. Du warst die erste Person, die an mich geglaubt hat und mit mir etwas erschaffen hat.</strong></p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Einblick in dunkle Gedanken</h2>



<p>Emotional wird es auch auf dem Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=IMUNeQ3W2ew">Funny Papers</a>«, der ein absoluter Höhepunkt des Albums ist. Mac verbindet dabei positive und negative Aspekte von Zeitungsinhalten mit seinen eigenen Gefühlen. Der Song erzeugt mit seinem Text schon fast eine „beatlesque“ Stimmung und erinnert an den 1967 erschienenen Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=usNsCeOV4GM">A Day in the Life</a>«. Der Titel „Funny Papers“ wirkt dabei leicht paradox: Zum einen steht er für den humorvollen Teil der Zeitung, zum anderen spricht Mac Miller im Song über ernste und deprimierende Themen, begleitet von einem wunderschönen Klavier. Besonders eindringlich ist die Zeile: „Didn’t think anybody died on a Friday“ – eine Aussage, die besonders unter die Haut geht, wenn man bedenkt, dass Mac Miller selbst Jahre später an einem Freitag verstarb. Der Song endet mit den Worten „Why does it all matter?“ und hinterfragt damit die Vergänglichkeit des Lebens.</p>



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</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die Songs »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=exfNMKltGKg">Do You Have a Destination</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=m94MMHG1fJY">Stoned</a>« greifen ähnliche Themen auf. Mac Millers düstere Gedanken und Texte über Drogenkonsum ziehen sich beinahe durch das gesamte Album. Zeilen wie „Need to let the drugs go. Tryna find Heaven, I get high but never come close“ auf »Do You Have a Destination« sind dabei nur eines von mehreren Beispielen.</p>



<p>Der Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=r1mTyiE-JTA">Shangri-La</a>« ist ein ruhiger und atmosphärischer Track, der wie der Titel verrät, die Vorstellung eines paradiesischen Ortes aufgreift. Der Begriff „Shangri-La“ stammt ursprünglich aus dem Roman »Lost Horizon« von <strong>James Hilton</strong>, in dem er einen idyllische und abgeschiedenen Rückzugsort in Tibet beschreibt. Gleichzeitig bezieht sich der Titel auch auf <strong>Rick Rubins</strong> Musikstudio in Malibu, in dem Mac im Sommer 2014 viel Zeit verbrachte. Der spätere Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=xl57ANUPqq8">Rick’s Piano</a>« ist eine Hommage an diese Zeit.</p>



<p>Trotz der überwiegend positiv klingenden Instrumentals enthält das Album viele melancholische und bedrückende Stücke, die dabei vor allem in abstrakte Sphären ausschweifen und eine Seite des Pittsburghers zeigen, die man so nicht immer von ihm gewohnt ist. Für Fans seiner Mixtapes »Faces« oder »Delusional Thomas« dürften jedoch viele Parallelen erkennbar sein, da dort ähnliche Themen und Sounds aufgegriffen werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>If I die young, promise to smile at my funeral<br>Yeah, it’s just a rule to follow<br>If you’re lax, you can lose tomorrow</strong></p>
<cite>»Shangri-La«</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Finale mit großer Wirkung</h2>



<p>Neben dem bereits angesprochenen SZA-Feature gibt es auf dem Album einen weiteren besonderen Moment: Auf dem Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=_rgX2JDVFy8">Transformations</a>« tritt Mac Millers als sein eben angesprochenes Alter Ego <strong>Delusional Thomas</strong> in Erscheinung. Der Track ist einer der experimentellsten des Albums und beeindruckt mit seiner psychedelischen Stimmung, die durch staubige Drums, das Zischen eines Feuerzeugs und das Klirren von Eiswürfeln in einem Becher eine düstere Atmosphäre erzeugt. Macs hohe und zum Teil verzerrte Stimme machen ihn zu einem der spannendsten Songs auf dem Album und zu einem Highlight in der Tracklist. Das Album endet mit dem Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=TZnlmi5ofcc">Tomorrow Will Never Know</a>«. Ein Song, der das Album nicht besser hätte zusammenfassen können. Ein 12-minütiges, wunderschönes, düsteres und psychedelisches Epos über das Streben nach innerer Erleuchtung, das den Hörer bis zur letzten Sekunde in den Bann zieht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="914" height="1280" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2.jpeg" alt="" class="wp-image-17637" style="width:218px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2.jpeg 914w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2-214x300.jpeg 214w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2-731x1024.jpeg 731w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2-768x1076.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2-500x700.jpeg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2-800x1120.jpeg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MM_B_8_JimmyMurton-Large-2-770x1078.jpeg 770w" sizes="(max-width: 914px) 100vw, 914px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">via Jimmy Murton</figcaption></figure>
</div>


<p>Zum Abschluss sollte dennoch die Frage aufgeworfen werden, inwieweit sich ein posthumes Release wie dieses überhaupt genießen lässt. Auf dem Album finden sich, wie auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=xl57ANUPqq8">Rick’s Piano</a>« oder auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1o35ne6NVUE">Manakins</a>«, direkte Bezüge zu Mac Millers Tod. Er spricht offen über das Thema, was dem gesamten Hörerlebnis eine ernüchternde Stimmung verleiht. Gerüchten zufolge empfand Mac »Balloonerism« damals als zu deprimierend und widmete sich stattdessen der Arbeit an »Faces«, welches er schließlich selber fertigstellte und der Veröffentlichung vorzog. Zwar wird aus dem Umfeld von Mac Miller immer wieder betont, wie wichtig ihm dieses Album gewesen sei, doch es bleibt unklar, welche Songs er tatsächlich für die Öffentlichkeit vorgesehen hatte. Thundercat schrieb 2020 in einem <a href="https://x.com/Thundercat/status/1289343310562119683">Tweet</a>: „Nicht alles ist dafür gedacht, einfach so veröffentlicht zu werden. Mac und ich haben an vielen verschiedenen Dingen gearbeitet. Er hat das getan, was er für richtig hielt.“</p>



<p>Das sind natürlich alles nur Spekulationen und man muss dazu erwähnen, dass Mac Millers Familie bis jetzt hervorragende Arbeit geleistet hat, sein Vermächtnis und seine Privatsphäre nach seinem Tod zu wahren. Sie haben ausschließlich Projekte veröffentlicht, von denen sie sicher waren, dass Mac sie auch für eine Veröffentlichung vorgesehen hatte – was offenbar auch bei diesem Album der Fall ist.</p>



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		<title>Freiheit, Liebe &#038; Hoffnung gibt uns Stormzy auf seinem neuen Album »This Is What I Mean«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2022 17:40:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Stormzy gilt als weltweites Aushängeschild für britischen Hip-Hop und UK Grime. Er ist neben Künstler*innen wie Skepta und Little Simz Teil der neueren Generation, die Rap aus den UK zu einem weltweiten Phänomen gemacht haben. Obwohl Stormzy bereits auf seinen letzten Alben mit Songs wie »Blinded By Your Grace Pt. 1 &#38; Pt. 2« oder »Do Better« schon Songs gemacht hat, die deutlich weg vom schnellposierendem Grime sind, fühlt sich das neue Album anders an. US-Megaproduzent Rick Rubin beschrieb es [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/stormzy-this-is-what-i-mean-review">Freiheit, Liebe &#038; Hoffnung gibt uns Stormzy auf seinem neuen Album »This Is What I Mean«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Stormzy gilt als weltweites Aushängeschild für britischen Hip-Hop und UK Grime. Er ist neben Künstler*innen wie Skepta und Little Simz Teil der neueren Generation, die Rap aus den UK zu einem weltweiten Phänomen gemacht haben. Obwohl Stormzy bereits auf seinen letzten Alben mit Songs wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HPuj6UISMhs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blinded By Your Grace Pt. 1 &amp; Pt. 2</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=FuzKK_ZUspk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Do Better</a>« schon Songs gemacht hat, die deutlich weg vom schnellposierendem Grime sind, fühlt sich das neue Album anders an. US-Megaproduzent Rick Rubin beschrieb es in einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2uyPzJo5z-g" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Interview</a> mit Stormzy eigentlich perfekt: &#8220;Er hört sich frei an.&#8221; Stormzy löst sich von vielen Klischees und Schubladen, die ihn auch nach einer bisher sehr erfolgreichen Karriere immer noch einschränken wollen</strong>.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Für sein <a href="https://www.bbc.co.uk/iplayer/episode/m001f8j9/a-stormzy-special" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BBC One Special A Stormzy Special</a> aus den legendären Abbey Road Studios in London sprach er genau darüber mit <strong>DJ Trevor Nelson</strong>. Erfolg bedeutet für ihn mittlerweile die bestmöglichste Kunst zu machen. Es geht ihm darum, das Bild “junge Schwarze Männer oder junge Schwarze Rapper sind nur wütend&#8221; zu denunzieren. <strong>Stormzy </strong>versucht real zu sein und echte Gefühle zu zeigen. Auch seine musikalischen Einflüsse sind neben <strong>Skepta </strong>und anderen Grimekollegen anders als die Mehrheit erwarten würde: <strong>Stevie Wonder</strong>, <strong>Frank Ocean</strong>, <strong>Cleo Sol</strong>, <strong>Lauryn Hill</strong>, <strong>India Arie</strong>, <strong>Adele</strong>, <strong>Beyoncé </strong>und über allen <strong>Whitney Houston</strong>.&nbsp;</p>



<p>Das so viele Frauen große Vorbilder für Stormzy sind, sollte für Fans nicht überraschend kommen. Der Künstler hat sich in seiner Musik und öffentlichem Leben schon immer stark für andere Künstlerinnen wie z.B. zuletzt <strong>Little Simz</strong> eingesetzt. Auch auf »This Is What I Mean« wird das Spotlight in einigen Tracks weg von ihm selbst und auf starke Frauen gerichtet. Im Folgenden werden einige Highlight des Albums genauer betrachtet, da für das ganze Album hier der Platz fehlt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fire + Water</h2>



<p>Intro für das Album ist der Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=p4iEbddYeSU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fire + Water</a>«, auf dem Stormzy zu einem zarten, leicht gedämpften Piano singt. Der Track baut sich ganz langsam auf, während Stormzy zwischen gefühlvollem Rap und Gesang mühelos hin und her switcht. Zu dem E-Piano kommen E- und Akustikgitarre und langsam lässt sich als Hörer*in erkennen, wohin die Reise geht. Die Musik zieht hier gleichermaßen in den Bann wie Stormzy selbst. Zwischen dritter und vierter Minute setzt die (klischeelose) Panflöte ein und <strong>Sampha’s</strong> Stimme ist im Hintergrund als Echo auf Stormzy’s Frage „What Do I Know?“ zu hören. Sampha ist hier auch der Übergang für den eigentlichen Höhepunkt des Liedes. Gerade dadurch, dass diesem Song die Chance gegeben wird sich über 08:17 Minuten zu entfalten, bekommt man nicht das Gefühl, dass man gerade mitten im Song ist, nur um dann abrupt rausgerissen zu werden. Spannend ist auch, wer alles hinter »This Is What I Mean« steckt. Zum einen gibt es die Produzenten<strong> Kz</strong> und <strong>PRGRSHN</strong>. Vor allem Kz ist dabei kein Unbekannter in der UK-Szene und steckt hinter dem ein oder anderen Hit. Neben Sampha sind aber auch deutlich <strong>Jacob Collier</strong> und <strong>Tendai </strong>als Background Vocals zu hören. Beide Künstler*innen sind auch noch auf diversen anderen Songs der Platte vertreten.&nbsp;<br>Deutlicher sticht dann der Gesang von <strong>Debbie</strong> heraus, die Stormzy im letzten Viertel&nbsp;des Songs unterstützt. Die Soulsängerin aus London steht gerade am Anfang ihrer Karriere und hat durch ihre ehrliche Art Songs zu schreiben dennoch schon Wellen geschlagen. Perfekt also, dass sie Teil des »This Is What I Mean« Teams ist und damit eine noch größere Bühne für ihr nicht von der Hand zu weisendem Talent erhält.</p>



<h2 class="wp-block-heading">THIS IS WHAT I MEAN&nbsp;</h2>



<p>Auf »Fire + Water« folgt der wohl “grimieste“ Song und Namensgeber des Albums »This Is What I Mean«. Der Song kann einfach nur als episch beschrieben werden. Sanfte Pianoklänge führen in den Song, nur um dann jäh unterbrochen zu werden von einem düsteren Bass und drastischen Violinen. Zusammen mit dem Chor und Jacob Colliers Geisterchorstimme legt Stormzy hier richtig los. Zum einen gibt er hier sein persönliches Statement zu sich als Künstler ab. Zum anderen ist es auch der Beweis, dass er nicht weniger tough ist nur weil das Album insgesamt sanftere Töne als bisherige Projekte anschlägt. Stark sind neben dem großartigen orchestralen Sound aber auch die Features. UK-Rapperin <strong>Ms Banks</strong> räumt mit ihrem Verse erstmal auf. Zusammen mit <strong>Amaarae</strong> und <strong>Black Sherif</strong> ist der Song positiv anders und eine schöne Ansage an alle Hater und Kritiker*innen des Albums.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="STORMZY - THIS IS WHAT I MEAN (starring. AMAARAE, BLACK SHERIF, JACOB COLLIER, MS BANKS &amp; STORRY)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/MDH2WKxcY5g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><br></figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">PLEASE &amp; SAMPHA’S PLEA</h2>



<p>Ein weiteres absolutes Highlight ist der vierte Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=NrAlcVAHNSk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Please</a>«. Wieder kommt hier das Piano zum Einsatz , diesmal in Verbindung mit der weiblichen Stimme, die unterstützt von Chorgesängen leidenschaftlich das einzelne Wort “Please“ wiederholt. Stormzy führt in Spoken Word-Manier wie ein Prediger durch den Song. Es geht um den Schmerz den Stormzy gesehen und erlebt hat. Aber es geht auch um Vergebung und Befreiung: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>This pain I&#8217;d rather hold. Because it&#8217;s made me who I am.</strong> <strong>It&#8217;s probably time I let it go, I free myself from myself.</strong> <strong>I free youth from regret. I grant you peace before you rest. And that&#8217;s the least you should get. I think we&#8217;ve both suffered enough, please.</strong></p>
<cite>Stormzy auf »Please«</cite></blockquote>



<p>Der Song geht direkt unter die Haut und wird dann vier Songs weiter auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=2kgTRCgVc78" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sampha’s Plea</a>« fortgeführt. Auf »Sampha’s Plea« ist Sampha solo am Piano zu hören. Alle, die bis hierhin noch keinen Gänsehautmoment hatten, werden den spätestens jetzt erleben. Auch hier fällt extrem positiv auf, dass Stormzy Sampha diesen Platz auf dem Album gibt. Ein ganzer Track auf dem Stormzy selbst nicht zu hören ist. Auch das ist ein Beweis für seine Liebe zur Musik, die noch nirgendwo deutlicher zu hören und spüren war als auf »This Is What I Mean«.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">MY PRESIDENTS ARE BLACK</h2>



<p>Passender Mittelpunkt des Albums ist der Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=a5Snw1PkIKA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">My Presidents are Black</a>«, auf welchem der 29-Jährige seine ganze Frust über die Industrie rauslässt. Besonders die Hürden, die einem als Schwarzen Künstler in den Weg gelegt werden, werden thematisiert: Du bist nur ein Rapper, es kann immer nur einen geben. Ein weiterer Punkt, von dem Stormzy sich befreit und auch seine ganze Karriere lang schon gegen an gegangen ist. Ein starker Song mit sehr starkem Statement. Spannend ist hier auch, dass der Song keinen klassischen Aufbau hat. Es ist wie auch schon bei&nbsp;»Please« ein Monolog und Outro, was den Song noch mehr auf Hörer*innen einwirken lässt. Zusätzlich zu dem Gesumme des Chors entsteht hier ein Song, der jede dunkle Wolke vom Himmel verscheucht und nur Platz für positive Vibes lässt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">OUTRO &#8211; GIVE IT TO THE WATER</h2>



<p>Mit dem letzten Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=XCzhOL9PBiA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Give It To The Water</a>« schließt sich der Kreis. Zu hören ist hier im Hauptteil wieder die Künstlerin Debbie, die uns hier einmal mehr in den Bann ihrer Stimme zieht. Stormzy kommt im Finale des Songs dazu und die beiden singen im Duett zu gewaltigem Piano und Chorgesang den Rest des Liedes. Besonders schön ist hier auch, wie die Thematik des Wassers wieder aufgenommen wird. Alle die beim Hören dieses Liedes nicht ein bisschen Pippi in den Augen haben, sind emotionale Toastbrote.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAZIT</h2>



<p>Zusammenfassend hat Stormzy mit »This Is What I Mean« ein Album geschaffen, das vom ersten Hören an eine Gänsehaut auslöst, die von den Ohren direkt ins Herz geht und den ganzen Körper bis in die Zehnspitzen einnimmt. Ein unglaublich stimmiges und wunderschönes Hörerlebnis, das eine Hoffnung in sich trägt, die auf die Hörer*innen überschwappt. Der UK-Künstler beweist mit mit seinem neuesten Album, dass er nicht nur im Grime zuhause ist. Vielmehr ist »This Is What I Mean« eine Liebeserklärung an die Musik selbst und erfüllt Hörer*innen mit Wärme, Liebe und Zuversicht. </p>
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		<title>#808Day: Die Geschichte der Roland TR808</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico Maturo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2022 17:26:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorials]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spätestens seit Trap-Musik als Subgenre die Hit-Paraden weltweit erobert hat, ist ein Begriff nicht mehr wegzudenken: Die 808. Von unzähligen Referenzen in Rapsongs über nach ihr benannte Alben bis hin zu Szeneclubs, die eben diesen Namen tragen, tauchen die drei Ziffern immer wieder auf. Wenn heutzutage von einer 808 gesprochen wird, geht es meist um den modernen 808 Bass – eine Kick, die unmittelbar mit einem tieffrequenten Ton verbunden ist – wie man ihn in Trap-Produktionen hören kann.&#160; Doch auch [&#8230;]</p>
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<p><strong>Spätestens seit Trap-Musik als Subgenre die Hit-Paraden weltweit erobert hat, ist ein Begriff nicht mehr wegzudenken: Die 808. Von unzähligen Referenzen in Rapsongs über nach ihr benannte Alben bis hin zu Szeneclubs, die eben diesen Namen tragen, tauchen die drei Ziffern immer wieder auf.</strong></p>



<p>Wenn heutzutage von einer 808 gesprochen wird, geht es meist um den modernen 808 Bass – eine Kick, die unmittelbar mit einem tieffrequenten Ton verbunden ist – wie man ihn in Trap-Produktionen hören kann.&nbsp; Doch auch beispielsweise Hi-Hats, Snares und Cowbells sind dort zum größten Teil 808 Drums, auch wenn sie im Laufe der Zeit stark verändert wurden. Das bedeutet, dass sie ursprünglich aus dem Soundset einer Drummachine aus den 80er Jahren stammen, welchen mit Kompression, Distortion und anderen Effekten ein modernerer Sound gegeben wurde.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Roland TR-808 (1980) - Famous Drum Beats" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/YeZZk2czG1c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ebendiese Drummachine und Namensgeber der Sounds ist die 1980 erscheinende <strong>TR808 </strong>des japanischen Herstellers <strong>Roland</strong>. Ursprünglich war die TR808 nur als Hilfsmittel für Musikproduzenten gedacht, um schnell und einfach Demosongs aufnehmen zu können. Da Schlagzeuge viel Platz einnehmen und kompliziert aufzunehmen sind, verfügten viele kleinere Studios nicht über eigene Drums &#8211; darum sollte eine kleine Drummaschine Abhilfe schaffen.</p>



<p>Bereits zwei Jahre zuvor hatte Roland mit dem <strong>CompuRhythm CR-78</strong> die weltweit erste Drummachine mit programmierbarem Pattern auf den Markt gebracht. Ursprünglich als Begleitgerät für Orgeln gedacht, entwickelte der CR-78 eine gewisse Beliebtheit bei Musikproduzent*innen und sollte im Jahr 1981 sogar bei dem Superhit »In The Air Tonight« von <strong>Phil Collins</strong> zum Einsatz kommen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Phil Collins - In The Air Tonight (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/YkADj0TPrJA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Als die TR808 im Jahr 1980 erschien, stieß sie aber erst einmal auf wenig Anklang. Die Sounds wurden als zu synthetisch und zu wenig natürlich wahrgenommen. Somit wurde der Drumcomputer erst einmal ein Ladenhüter. Einhergehend mit den schlechten Verkaufszahlen kam es auch zu einem Preisssturz für die ohnehin kostengünstige Hardware. Während der Konkurrent <strong>Linn LM-1</strong> – quasi der erste Sampler – mit knapp 5000$ zu Buche schlug, ist die Roland TR808 bereits für 1200$ zu haben gewesen.</p>



<p>Dieser Preisunterschied begründete sich bereits in der Funktionsweise der beiden Geräte. Während der LM-1 gespeicherte, echte Drumsounds wiedergibt, erzeugt die TR808 die Sounds selbst. Da die Hardware für Speicherplatz in der damaligen Zeit recht teuer war, setzte das Entwicklerteam von Roland hier auf analoge Soundsynthese, um ein echtes Schlagzeug nachzuahmen. Doch eben das stieß bei Musiker*innen weltweit auf Ablehnung, denn die analogen Sounds klangen keinesfalls realistisch. Insgesamt wurden weltweit nur 12000 Einheiten des Gerätes innerhalb von 2 Jahren verkauft. Danach wurde die Produktion eingestellt. Nichtsdestotrotz bekam die 808 ihren großen Auftritt: Ihre Sounds wurden 1982 äußerst prominent im Song »Sexual Healing« von <strong>Marvin Gaye</strong> verwendet.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="&quot;Sexual Healing&quot; 808 Drum Pattern Explained" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/fPlVy2PCw5o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen title=""Sexual Healing" 808 Drum Pattern Explained"></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Abseits ihres unorganischen Sounds brachte die TR808 einige Vorteile gegenüber der Konkurrenz mit sich. Zum einen war sie nunmal extrem günstig – teils konnte man gebrauchte Geräte für knapp 100$ kaufen –  zum anderen war ihr Interface um einiges simpler gestaltet als das vom Linn LM-1 oder ähnlichen Geräten,  sodass auch unerfahrene Nutzer*innen diese relativ einfach bedienen konnten. Aus diesem Grund war der RythmComposer von Roland hauptsächlich in kleinen Studios und bei Homeproducern zu finden, was ihr natürlich den Weg in den Underground bahnte.</p>



<p>So kam es, dass ebenfalls im Jahr 1982 <strong>Afrika Bambaataa</strong> – einer der Urväter des Hip-Hop und Sampling – die TR808 für seine Single und das gleichnamige Album »Planet Rock« nutzte. Bambaataa war inspiriert von den elektrischen Klängen der deutschen Band <strong>Kraftwerk</strong>, die sich in den Sounds der TR808 wiederfanden. Auf diese Weise beeinflusste er die Entwicklung verschiedener Genres, wie bspw. Miami Bass oder anderer elektronischer Musik, vor allem aber die des Hip-Hop. Damit wurde die TR808 vom Ladenhüter zum begehrten Sammlerstück – denn zu dieser Zeit war die Produktion bereits eingestellt worden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Afrika Bambaataa &amp; The Soulsonic Force - Planet Rock (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/9J3lwZjHenA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Besonders als Hip-Hop sich aus dem Epizentrum New York wegbewegte und in alle Teile des Landes wanderte, bekam die TR808 noch einmal eine größere Rolle -insbesondere in den Südstaaten von Amerika. Während in dem New York der 90er Jahre haupsächlich organischer samplebasierter MPC-Sound zu hören war, setzte man im Dirty South häufiger auf Synthesizer und Drummachines, um einen eher elektroiden Sound zu kreieren, wie er in Produktionen der <strong>Three 6 Mafia</strong>, <strong>Lil Jon</strong> oder <strong>UGK </strong>zu hören war. Daraufhin wurde die TR808 zur festen Größe im Hip-Hop und so gut wie jeder bekannte Produzent der damaligen Zeit hat einmal mit dem Gerät gearbeitet. Ganz besonders <strong>Rick Rubin</strong>, der gemeinhin als einer der einflussreichsten Hip-Hop Producer gilt, war für seine Arbeit mit der TR808 bekannt. So produzierte er Songs für <strong>Run-DMC</strong>, <strong>LL Cool J </strong>und die <strong>Beastie Boys</strong>. Aber auch <strong>Outkast </strong>konnten vom elektroiden Sound profitieren. So verwendeten sie eine 808 bei »The Way You Move« aus dem Jahr 2003 und erreichten damit ihre erste Nr. 1 Platzierung in den Charts. Welch einen Klassikerstatus der 808 innewohnt, wurde spätestens im Jahr 2008 mit <strong>Kanye West’s</strong> »808&#8217;s &amp; Heartbreaks« deutlich, da er bereits im Albumtitel auf die Drummachine anspielte.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Outkast - The Way You Move (Official Video) ft. Sleepy Brown" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/xI5NQ-0Ubfs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Nachdem die TR808 auch abseits von Hip-Hop einige größere Auftritte verzeichnen konnte, erfreute sie sich natürlich wachsender Beliebtheit und bestimmte nach und nach maßgeblich den Sound der späten 80er und frühen 90er Jahre, sowohl im Hip-Hop und Pop als auch in der elektronischen Musik. Heutzutage wurden mit keiner anderen Hardware so viele Hits produziert wie mit der TR808, man schaue sich nur »Dance With Somebody« von <strong>Whitney Houston</strong> oder »Clear« von <strong>Cybotron</strong> an. Letzterer wurde vom Magazin <strong>The Wire</strong> beschrieben als <em>&#8220;groundbreaking…first-generation piece of pure machine music&#8221;</em>.<em> </em>Auch ist dieser Song die Grundlage zu <strong>Missy Elliott&#8217;s</strong> »Lose Control«. Somit konnte der Sound der TR808 abermals mehrere Genres beeinflussen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Missy Elliott - Lose Control (feat. Ciara &amp; Fat Man Scoop) [Official Music Video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/na7lIb09898?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Darüber hinaus wurden die Sounds der TR808 im Laufe der Zeit immer wieder resampled und verändert, sodass viele der heutigen Sounds – wie eingangs schon erwähnt – auf den Original Sounds basieren, wie z.B. in »Black Horse« von <strong>Katy Perry</strong>. Und auch in Deutschland wird der über 40 Jahre alten Drummachine noch Respekt gezollt. So nannte<strong> Ufo361</strong> – der als Pionier im deutschen Trap gilt – kurzerhand sein Album schlicht »808«.</p>



<p>Somit hat die Roland TR808 in den letzten 40 Jahren eine äußerst interessante Entwicklung durchgemacht: Vom Ladenhüter zur ikonischen Hardware in der Musikproduktion, die quasi jedes Genre nachhaltig verändert hat. Happy 808Day!</p>
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		<title>Mac Miller &#8211; Faces</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2021 13:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>“I was not on planet earth when I made Faces. Nowhere close.” Das hat&#160;Mac Miller&#160;2017 knapp drei Jahre nach der Veröffentlichung von »Faces« auf Twitter zu seinem großen Mixtape aus 2014 geschrieben. Selten hat ein musikalisches Projekt so offen in den Kopf eines vollkommen unter Drogen stehenden Künstlers blicken lassen, selten war die betreffende Person dabei so schonungslos persönlich in den Zeilen. Der kurz zuvor noch für unbeschwerten Highschool- und College-Rap à la »Donald Trump« und »Nikes On My Feet« [&#8230;]</p>
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<p><strong>“I was not on planet earth when I made Faces. Nowhere close.” Das hat&nbsp;Mac Miller&nbsp;2017 knapp drei Jahre nach der Veröffentlichung von »Faces« auf Twitter zu seinem großen Mixtape aus 2014 geschrieben. Selten hat ein musikalisches Projekt so offen in den Kopf eines vollkommen unter Drogen stehenden Künstlers blicken lassen, selten war die betreffende Person dabei so schonungslos persönlich in den Zeilen.</strong></p>



<p>Der kurz zuvor noch für unbeschwerten Highschool- und College-Rap à la »Donald Trump« und »Nikes On My Feet« bekannte Mac Miller dreht seinen Musikstil von eingängigen Partyraps quasi um 180 Grad auf experimentelle, psychedelische Art und offenbart mit einem Mal solche Abgründe. »Faces« stellt den krönenden Abschluss einer Reihe an Veröffentlichungen dieser Art an, in der sich Mac komplett neu erfunden hat und alte Egos wie den hochgepitchte&nbsp;<strong>Delusional Thomas</strong>&nbsp;oder Producer&nbsp;<strong>Larry Fisherman</strong>&nbsp;entstehen lässt. Mixtapes unter diesen Pseudonymen oder sein großartiges zweites Album »Watching Movies With The Sound Off« kennzeichnen die Anfänge eines Musikers, der so eindrücklich darstellt, dass er bei weitem nicht nur der Mann für eingängige Partyhymnen oder Kifferraps ist, auf den ihn manche kritische Stimmen reduzieren wollten.</p>



<p>Mit »Faces« endet das Kapitel beinahe schlagartig. Geprägt von immer stärker werdenden Depressionen und Ausflüchten in Drogen aller Art beginnt eine Art musikalische Verabschiedung. Mit der Line „Should have died already“ startet das Tape, enden tut es mit einem Track, der sein letzter Song auf Erden sein sollte und auf den Namen »Grand Finale« getauft wurde. Dazwischen liegen über 20 Songs, die wie ein drogendurchzogener Fiebertraum wirken: Psychedelisch, trippy, etwas jazzy und ziemlich morbid lässt Mac sein letztes Mixtape über die vollen 85 Minuten erscheinen und vermittelt nicht nur durch »Grand Finale« den Eindruck eines letzten Abschiedsgeschenks für seine Fans.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Mac Miller - Diablo (Teaser)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/KlQESTshOPw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Auch trotz merklich besserer Phasen nach 2014 sind schließlich 2018 seine eigens gesetzten Prophezeiungen auf ein Ableben durch die Drogen Realität geworden, als er mit gerade einmal 26 Jahren an einer Überdosis verstarb. RIP Mac!</p>
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		<title>GoldLink &#8211; HARAM! // REVIEW</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico Maturo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2021 21:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>GoldLink&#160;ist hierzulande noch eher ein Geheimtipp. Unberechtigterweise muss man sagen: Zwar hat der aus Washington stammende Rapper noch einen recht kleinen Katalog an Hits zu bieten, dennoch durfte er schon mit Produzenten-Legende&#160;Rick Rubin&#160;zusammenarbeiten und wurde zwei Mal für den Grammy nominiert. Nun erschien am Freitag – knapp 3 Jahre nach seinem letzten Album »Diaspora« – sein neues Projekt »HARAM!«. An diesem Album hat GoldLink bei weitem nicht alleine gearbeitet. Insgesamt 14 Gastmusiker und 19 Produzenten haben an den Songs mitgewirkt. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/goldlink-haram">GoldLink &#8211; HARAM! // REVIEW</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>GoldLink&nbsp;ist hierzulande noch eher ein Geheimtipp. Unberechtigterweise muss man sagen: Zwar hat der aus Washington stammende Rapper noch einen recht kleinen Katalog an Hits zu bieten, dennoch durfte er schon mit Produzenten-Legende&nbsp;Rick Rubin&nbsp;zusammenarbeiten und wurde zwei Mal für den Grammy nominiert. Nun erschien am Freitag – knapp 3 Jahre nach seinem letzten Album »Diaspora« – sein neues Projekt »HARAM!«.</strong></p>



<p>An diesem Album hat GoldLink bei weitem nicht alleine gearbeitet. Insgesamt 14 Gastmusiker und 19 Produzenten haben an den Songs mitgewirkt. Dabei setzt er zum größten Teil auf eher unbekannte Namen wie&nbsp;<strong>Pink Pantheress</strong>&nbsp;oder&nbsp;<strong>Nes</strong>. Allerdings finden sich auch größere Namen wie&nbsp;<strong>NLE Choppa</strong>,&nbsp;<strong>Santigold</strong>&nbsp;oder die frischgebackene&nbsp;<strong>XXL Freshman Class</strong>-Rapperin&nbsp;<strong>Flo Milli</strong>&nbsp;auf der Gästeliste.</p>



<p>Auf den knapp 37 Minuten Spielzeit zeigt GoldLink abermals seine Qualitäten. Durchweg liefert er stringente Flows und einen ganz eigenen Erzählstil. Dennoch reicht seine raptechnische Leistung an dieser Stelle nicht an vergangene Releases heran.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GoldLink_02-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-828" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GoldLink_02-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GoldLink_02-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GoldLink_02-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GoldLink_02-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GoldLink_02-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GoldLink_02-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GoldLink_02-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GoldLink_02-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GoldLink_02-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GoldLink_02-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GoldLink_02-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GoldLink_02.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<p>Der rote Faden, welcher sich durch die Albumproduktion zieht, ist der Distortion-Effekt – vor allem in den Vocals, aber auch den Instrumentals. Dieser mag zwar stellenweise durchaus interessant wirken, wird hier allerding zu exzessiv eingesetzt und lässt das gesamte Projekt etwas unbequem und gewollt künstlerisch klingen. Dennoch gibt es mit »Don’t Cry Over Spilled Milk« zusammen mit&nbsp;<strong>Jesse Boykins III</strong>&nbsp;zum Ende hin einen Glanzpunkt.</p>



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<p>Alles in allem muss man sagen, dass Goldlink mit »HARAM!« weit unter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Zwar war er schon in der Vergangenheit dafür bekannt mit verschiedenen Sounds zu experimentieren, dieses Experiment ist allerdings dieses Mal misslungen.</p>
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