<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Nie verliebt Archive - Mostdope</title>
	<atom:link href="https://mostdope.tv/tag/nie-verliebt/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://mostdope.tv/tag/nie-verliebt</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Feb 2025 14:16:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.2</generator>

<image>
	<url>https://mostdope.tv/wp-content/uploads/cropped-95771152_2791612430936428_3447360593965613056_n-32x32.jpg</url>
	<title>Nie verliebt Archive - Mostdope</title>
	<link>https://mostdope.tv/tag/nie-verliebt</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Gut Song will Weile haben: Grower-Tracks mit langer Halbwertzeit</title>
		<link>https://mostdope.tv/editorials/grower-tracks-mit-langer-halbwertzeit</link>
					<comments>https://mostdope.tv/editorials/grower-tracks-mit-langer-halbwertzeit#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2025 13:27:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorials]]></category>
		<category><![CDATA[070 Shake]]></category>
		<category><![CDATA[AzChike]]></category>
		<category><![CDATA[Candy Crush]]></category>
		<category><![CDATA[Cocoon]]></category>
		<category><![CDATA[Grower]]></category>
		<category><![CDATA[Haiyti]]></category>
		<category><![CDATA[Ich wünschte es würd&#039; mich kümmern]]></category>
		<category><![CDATA[Kendrick Lamar]]></category>
		<category><![CDATA[kleine Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Nie verliebt]]></category>
		<category><![CDATA[OZ]]></category>
		<category><![CDATA[Paula Hartmann]]></category>
		<category><![CDATA[peekaboo]]></category>
		<category><![CDATA[Playboi Carti]]></category>
		<category><![CDATA[Shindy]]></category>
		<category><![CDATA[Souly]]></category>
		<category><![CDATA[Tarek K.I.Z]]></category>
		<category><![CDATA[Tua]]></category>
		<category><![CDATA[Tyler the Creator]]></category>
		<category><![CDATA[Wanja Janeva]]></category>
		<category><![CDATA[Wem mach ich was vor]]></category>
		<category><![CDATA[Whole Lotta Red]]></category>
		<category><![CDATA[You Can&#039;t Kill Me]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=17882</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei manchen Songs oder Alben macht es beim ersten Hören „Klick“ und man weiß direkt, dass die Musik einem gefällt. In Deutschland hatten vor drei Jahren viele diese Erfahrung mit Paula Hartmanns Debütsingle und dem gleichnamigen Debütalbum »Nie Verliebt. Den Gegenpol dazu liefern Projekte wie z.B. Playboi Cartis »Whole Lotta Red« und Tyler the Creators »IGOR«, die anfangs noch verhöhnt und missverstanden wurden, sich aber mit der Zeit zu wahren Fan-Lieblingen entwickelt haben. Releases dieser Art werden oft als „Grower“ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/grower-tracks-mit-langer-halbwertzeit">Gut Song will Weile haben: Grower-Tracks mit langer Halbwertzeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Bei manchen Songs oder Alben macht es beim ersten Hören „Klick“ und man weiß direkt, dass die Musik einem gefällt. In Deutschland hatten vor drei Jahren viele diese Erfahrung mit Paula Hartmanns Debütsingle und dem gleichnamigen Debütalbum »Nie Verliebt</strong>. <strong>Den Gegenpol dazu liefern Projekte wie z.B. Playboi Cartis »Whole Lotta Red« und Tyler the Creators »IGOR«, die anfangs noch verhöhnt und missverstanden wurden, sich aber mit der Zeit zu wahren Fan-Lieblingen entwickelt haben. Releases dieser Art werden oft als „Grower“ bezeichnet und zeichnen sich typischerweise durch einen avantgardistischen und unkonventionellen Stil aus. Wir haben 6 solcher Songs zusammengetragen. </strong></p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Souly &#8211; Woah</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6xj728rYlpugDELJ440l1e?si=b214d5dfd97b46a5">Woah</a>« als zweite Single leitete <strong>Souly</strong> vor knapp zwei Jahren gebührend die »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/0N5tvHsq4LEOH7snMpeRbW?si=0lEoGfSWTtahEUcOkbXPtw">Ich wünschte, es würd’ mich kümmern</a>« Ära ein. Bestehend aus einem Trap-Loop mit gechopptem Vocal-Sample, ironischen kreativen Punchlines, Referenzen zu seiner italienischer Herkunft und einem Camcorder Musikvideo, das irgendwo in Kalifornien gedreht wurde, handelt es sich hier eigentlich um einen klassischen Souly-Track.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sind wir bei den Simpsons? Deine Bitch sieht aus wie Homer, ja</strong>/ <br><strong>Hol&#8217; mir deine Seele und deswegen heiß&#8217; ich Souly, ja</strong></p>
<cite>Woah</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Hören empfand ich seinen individuellen Stil, der sich mitunter von seinen vorherigen Releases abhebt, als etwas ungewohnt und teils auch unangenehm. Wegen der Simpson-Line im zweiten Part, bei der ich jedes Mal stark schmunzeln muss, bin ich zum Glück dran geblieben und habe nach ein paar weiteren Hördurchgängen dann doch seine Vision für das Projekt verstanden.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="SOULY - WOAH (OFFICIAL VIDEO)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/Qq4ki542wQk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kendrick Lamar &amp; AzChike &#8211; peekaboo</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Hören von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/0hvT3yIEysuuvkK73vgdcW?si=YVDt1h0nRcmElL1t5wymSQ">GNX</a>«, ganz kurz nach dem Surprise-Drop im November, war ein Erlebnis: Das Intro baut sich beinahe episch auf und ordnet sein erfolgreichstes musikalisches Jahr überhaupt ein, die lang erwartete Single »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0nj9Bq5sHDiTxSHunhgkFb?si=3e1b8f9b0d52413e">squabble up</a>« ist endlich da, <strong>Kendrick </strong>spricht auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0RgjEkSbeuStKfT2Pa4Zai?si=7c37f4a9de584e84">reincarnated</a>« mit dem Teufel und dann &#8211; »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2Uts1QFB4u2YNIMiqcb4de?si=fda33520fafe444d">peakaboo</a>«. „Whattheytalkinbouttheytalkboutnothin“, „Bim Bap Boom“? Was will dieser <strong>AzChike</strong> mit seinem Finger machen? Was ist dieser Song?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es dauert vielleicht drei, vier Hördurchgänge und auf einmal landet »peakaboo« im On Repeat von Spotify ganz oben. In einem Album, das Kendrick so losgelöst wie selten zeigt, ist dieser Song der vermutlich losgelösteste und nistet sich gerade wegen der angesprochenen Quotables so besonders im Kopf fest. Den Rest übernehmen <a href="https://www.tiktok.com/@remygumbs/video/7449371756755799328">ein paar Meerschweinchen</a> bei der Fütterung.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Kendrick Lamar - peekaboo (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/cbHkzwa0QmM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Haiyti &#8211; kokaina</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Songtitel liegt es nicht fern, zuerst mal die Melodie des 10er-Jahre Überhits von Miami Yacine im Kopf zu haben, der wiederum vom Konzept des Growers kaum weiter entfernt sein könnte. Unser Pick von <strong>Haiyti </strong>funktioniert konträr dazu um einiges reduzierter und lädt mehr zum Mitfühlen als -grölen ein. Im Mittelpunkt steht der Refrain aus schmerzverzerrten, serbokroatischen Lines, deren Bedeutung sich auch ohne inhaltliches Verständnis gut erschließt. Die Geschichte ist nicht neu, die Perspektive der Verletzten im Abgrund aus Drogen und Liebe typisch für Haiyti. Doch der Art und Weise, wie sie auf der sphärischen Produktion ihre flehenden Autotune-Vocals in die Leere zwischen Zeit und Raum ruft, tut der Status als am wenigsten gestreamter Song auf dem (zugegeben starken) Album »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/7MguPrKUh0eyZY0VqmMO0G?si=pws3DH-RRpK8QKuLwJktpg">influencer</a>« unrecht. Je öfter man ihn hört, desto stärker hitten all die kleinen Melodien und Momente des Tracks.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="kokaina" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/vyBhIXXfBjI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Shindy &#8211; Crispy</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein scheppernder<strong> OZ</strong>-Beat und <strong>Shindy </strong>auf seinem maximalen Überheblichkeitsfilm – was will man mehr? Nun ist »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/35jdHCzOuZp6dBaKzUKXPS?si=5318e9a5dd8149c5">Crispy</a>« darüber hinaus auch noch mit diversen Flowswitches, mächtigen Reimketten und filigranen Stilmitteln beladen. Die textliche Struktur mag gerade zu Beginn des ersten Parts ein bisschen verkopft sein, seine betonte Lässigkeit geht darüber aber kein bisschen verloren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Wer sich den Weg durch das Dickicht bahnt und ein paar Mal genauer hinhört, wird umso mehr belohnt. Es verstecken sich Zeilen in dem Track, die sonst niemand in Deutschland kicken könnte und die Shindys Ignoranz so sehr rechtfertigen wie kaum ein anderer Song in seiner Diskografie. Wer hier einmal eintaucht, fühlt sich mit jedem Durchlauf ein Stück „extra crispy“, was auch immer das bedeuten mag.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Shindy - Crispy (prod. by OZ x Pro Logic)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/vB0hXdOJMgA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tua &#8211; Gloria</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fairerweise sei gesagt: <strong>Tua </strong>ist einer dieser Künstler*innen, wo viele Songs sich erst nach einigen Durchläufen so richtig entschlüsseln lassen. Doch gerade sein selbstbetiteltes Album aus 2019 hat mit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5B2UdByD7LZ94ZUfeJHU67?si=b17d4e79d2b4414b">Vorstadt</a>« oder »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/00yXb1NU2vtNBUxsRhahX6?si=e32b6da5e76046f3">Wem mach ich was vor</a>« eigentlich einige recht eingängige Songs parat. Nicht so »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0iKKjVCzwPiyu7xHiKJ1Eu?si=552724c548504b24">Gloria</a>«.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei fängt der Sechsminüter recht klassisch an: das albumumspannende gesprochene Intro, drückende Parts, voluminöse Drums. Doch zunehmend gerät der Song in ein mehraktiges Drama, das immer abstrakter greifbar scheint. Das endlos wiederholte „Hass – Liebe – Hass“ von <strong>Tarek K.I.Z</strong>, die wie aus einer anderen Atmosphäre klingenden Vocals von <strong>Wanja Janeva</strong>, zwischen denen ein im Hintergrund verzweifelnder Tua sich Gehör verschaffen will. Man muss es mehrfach hören, doch »Gloria« wirkt – gerade durch das Wellenrauschen gegen Ende – wie aus einer anderen Welt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="TUA - Gloria / Liebe lebt (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/NSTcJVFvtGc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>070 Shake &#8211; Cocoon</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>070 Shake </strong>ist bekannt für ihre vielschichtigen, synth-geladenen Hymnen mit emotionalem und sphärischem Sound. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/069mlD5el7f9hcN4Wh4YXb?si=ef21f033086f43ad">Cocoon</a>«, der Teil ihres zweiten Studioalbums »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/6KQa2rAuOS2rX18xyA9eru?si=Uu3SLEtbQI-QwQOBY4ZjlQ">You Can’t Kill Me</a>« ist, wirkt mit seinem unmittelbar einsetzenden und unruhig paukenden Bass, im Vergleich zu ihrem üblichen Stil, zunächst unvertraut. Gepaart mit hypnotischem Gesang und düsteren, ruhelosen Synths wächst der Track in der Hook über seinen sperrigen Sound hinaus und lässt pures Chaos walten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Wie ein Schmetterling, der zunächst noch in seinem Kokon gefangen ist, lässt <strong>070 Shake</strong> im Anschluss all ihrem Frust, ihrer Verwirrung und Wut freien Lauf. Jeder, der sie seit dem Release schon mal live gesehen hat, wird bezeugen können, dass »Cocoon«, zumindest stimmungsmäßig, eins der Highlights ihrer Shows ist. Der Song scheint nicht nur bei uns Anklang gefunden zu haben: <strong>Paula Hartmann</strong>, die bekanntlich ebenfalls Fan von ihr ist, releaste letztes Jahr mit ihrem zweiten Album »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/672lt6au46TYlrsYLLvTTa?si=2E6qMN6bRy6EGP7IjqgaSw">kleine Feuer</a>« die Single »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/30J3diVI4ybFgrOI2sXyst?si=f9151ed4fd524874">Candy Crush</a>«, deren Bassline von »Cocoon« inspiriert zu sein scheint.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
 <iframe title="070 Shake- Cocoon (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/WUu39PJ_TI0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/grower-tracks-mit-langer-halbwertzeit">Gut Song will Weile haben: Grower-Tracks mit langer Halbwertzeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/editorials/grower-tracks-mit-langer-halbwertzeit/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alben des Monats &#124; April 2022</title>
		<link>https://mostdope.tv/alben-des-monats/alben-des-monats-april-2022</link>
					<comments>https://mostdope.tv/alben-des-monats/alben-des-monats-april-2022#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2022 12:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alben des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[3plusss]]></category>
		<category><![CDATA[Biztram]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschrap]]></category>
		<category><![CDATA[Disarstar]]></category>
		<category><![CDATA[Fid Mella]]></category>
		<category><![CDATA[Jugglerz]]></category>
		<category><![CDATA[Kamp]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Mucho Gusto]]></category>
		<category><![CDATA[Nie verliebt]]></category>
		<category><![CDATA[Paula Hartmann]]></category>
		<category><![CDATA[Peet]]></category>
		<category><![CDATA[penglord]]></category>
		<category><![CDATA[Strada d&#039;Amore]]></category>
		<category><![CDATA[Tua]]></category>
		<category><![CDATA[Ulysse]]></category>
		<category><![CDATA[Viko63]]></category>
		<category><![CDATA[weine jetzt lache später]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=5857</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bevor heute Nacht wieder die neue Flutwelle an Releases auf uns losgelassen wird und wir in einen vollen Mai steuern, fällt der Blick heute nochmal zurück auf den April, der seinerseits für viel Auswahl an guten Alben gesorgt hat. Neben starken Releases von u.a. Disarstar &#38; Jugglerz, Kamp &#38; Fid Mella oder Ulysse haben es uns aber drei Veröffentlichungen aus ganz unterschiedlichen Ecken ganz besonders angetan. Paula Hartmann führt auf ihrem Debütalbum ihre Erfolgsgeschichte der letzten Monate aus und veröffentlicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/alben-des-monats/alben-des-monats-april-2022">Alben des Monats | April 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bevor heute Nacht wieder die neue Flutwelle an Releases auf uns losgelassen wird und wir in einen <a href="https://mostdope.tv/release-radar/albenreleasevorschau-mai-2022" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vollen Mai </a>steuern, fällt der Blick heute nochmal zurück auf den April, der seinerseits für viel Auswahl an guten Alben gesorgt hat.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben starken Releases von u.a. <strong>Disarstar &amp; Jugglerz</strong>, <strong>Kamp &amp; Fid Mella</strong> oder <strong>Ulysse </strong>haben es uns aber drei Veröffentlichungen aus ganz unterschiedlichen Ecken ganz besonders angetan. <strong>Paula Hartmann</strong> führt auf ihrem Debütalbum ihre Erfolgsgeschichte der letzten Monate aus und veröffentlicht ein kleines Märchen in Audioform. <strong>3Plusss </strong>kehrt nach langer Zeit ohne Album zurück, um sich auf »weine jetzt, lache später« gewohnt bissig gesellschaftlichen Misständen hinzugeben. <strong>Viko63 &amp; penglord</strong> entfernen sich dagegen in einer Art 180 Grad-Drehung von ihren alkoholgeschwängerten Rave/Hip-Hop-Tracks á la »Mucho Gusto« und verfallen auf »Strada d&#8217;Amore« in deutlich seichtere Töne.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Paula Hartmann &#8211; Nie verliebt und andere Gute-Nacht-Geschichten</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-paula-hartmann-web.jpg" alt="" class="wp-image-5849" width="300" height="300" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-paula-hartmann-web.jpg 600w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-paula-hartmann-web-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-paula-hartmann-web-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-paula-hartmann-web-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-paula-hartmann-web-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-paula-hartmann-web-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-paula-hartmann-web-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-paula-hartmann-web-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption>Albumcover »Nie verliebt«</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Paula Hartmann‘s</strong> Weg in die Musikszene ist beinahe märchenhaft gewesen: Bereits mit der ersten veröffentlichten Single 2021 machte die bis dato eher als Schauspielerin bekannte Paula schlagartig auf sich aufmerksam. Ihre Coming-of-Age Poesie und eine allgemein große Hingabe zum Texten ließen viele Menschen in Deutschland sofort zu Fans werden, unter ihnen auch namhafte Artists wie <strong>Haftbefehl</strong> oder <strong>Apache207</strong>, die sich per Social Media begeistert zeigten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgten weitere Singleveröffentlichungen in regelmäßigen Abständen, ein gegebenes Feature bei <strong>Luvre47</strong> sowie ein erhaltenes Feature von <strong>Casper</strong>. Das alles führte jetzt, im April 2022, zum Debütalbum der Berliner Künstlerin. Und das ist beinah ebenso märchenhaft wie ihr Aufstieg, denn alleine die Aufmachung des Albums erinnert mit seinen Referenzen doch stark an Erzählungen wie Rotkäppchen oder Bambi. Die Detailverliebtheit, die sich im Visuellen wiederfindet, ist auch in den Songs zu hören. Mit ihren kurzen, teilweise nur aus Nomenabfolgen bestehenden Textpassagen, erzeugt sie schwammige Bilder vor dem inneren Auge, die sich erst nach mehrmaligem Hören so richtig erschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar sind nur drei der neun Tracks des Debüts &#8220;neu&#8221;, aber in einem Albumkontext entfalten Tracks wie »Nie verliebt« als Intro oder »Truman Show Boot« als Outro nochmal eine ganz neue Wirkung. Aber nicht nur die bekannten Tracks ziehen: Mit »Veuve« hat Paula derweil einen der vielleicht stärksten Tracks des Album bis zum Release gänzlich vorenthalten. Nach dem Ein- und Auftauchen aus dem modernen Märchen Paula Hartmanns steht fest: Erzählungen aus dem Alltag junger Heranwachsender in Großstädten mit all ihren Identitäts-, Beziehungs- oder Sinnkrisen malt sie momentan wie kaum jemand anderes so großflächig und nachfühlbar auf.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">– <em>Matthi Hilge</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Paula Hartmann - Nie verliebt (Offizielles Musikvideo)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Zgq5jspcaSQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">3Plusss &#8211; weine jetzt, lache später</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-3plusss-web.jpg" alt="" class="wp-image-5850" width="300" height="300" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-3plusss-web.jpg 600w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-3plusss-web-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-3plusss-web-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-3plusss-web-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-3plusss-web-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-3plusss-web-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-3plusss-web-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-3plusss-web-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption>Albumcover »weine jetzt, lache später«</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das selbsternannte „Guilty pleasure deiner Lieblingsrapper“ meldet sich nach sechsjähriger Albumsabstinenz mit »weine jetzt, lache später« stärker denn je zurück. Zwischen „Aggros und Depris“ rechnet&nbsp;<strong>3Plusss</strong>&nbsp;mit der Rapszene, gesellschaftlichen Missständen und vor allem mit sich selbst und seinen inneren Abgründen und seiner Depression ab. Ein Album, das in den Jahren einer Pandemie entstanden ist und genau das widerspiegelt. Wenig Hoffnung und Schönreden, dafür bittere Realität und ungeschönte Wahrheiten. Oder um es in 3Plusss’s Worten zu sagen „Ganz viel Panik &#8211; keine Disco“. Der ehemalige Battlerapper aus Essen hat in den vergangen Jahren einiges an Aggression aufgestaut, die er auf zehn abwechslungsreichen Tracks rauslässt und dabei neben seiner gewohnten Gesellschaftskritik, vor allem die deutsche Rapszene ins Visier und kein Blatt vor den&nbsp;Mund nimmt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><strong>Wenn man deutschen Rap auf Wish bestellt, bekommt man deutschen Rap</strong> &#8211;<strong> ein teurer Fake</strong></p><cite>3Plusss auf NUMMER LEIDER</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Neben seiner erfrischend innovativen Lyrik und aggressiven Delivery, erteilt auch seine Beatselection der Durchschnittlichkeit eine Absage. Anstelle von mediokren „Modus Mio-typischen“ 808 Drums treten experimentelle Sounds und unerwartete Drum patterns auf, die der Schwere der behandelten  Themen und der Hoffnungslosigkeit der aktuellen Situation Ausdruck verleihen und ein insgesamt sehr düsteres Klangbild erschaffen. Als einziger Featuregast sorgt kein geringerer als <strong>Tua </strong>auf dem Track »Na dann« für eines der Highlights auf dem Album und reiht sich mit seiner unverwechselbaren Stimme perfekt in den düsteren Tenor der Platte ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>3Plusss hat es geschafft, ein Album zu kreieren, das obwohl es nach „Pisse und selbstgedrehten Kippen riecht“ für die Hörerschaft trotzdem genießbar ist, und sich von der homogenen Masse der deutschen Rapszene abhebt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">– <em>Fynn Pschiuk</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="3Plusss - NUMMER LEIDER (prod. von Peet) [Official Video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/fgRJ73lm8W0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Viko63 &amp; penglord &#8211; Strada d&#8217;Amore</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-viko63-web.jpg" alt="" class="wp-image-5851" width="300" height="300" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-viko63-web.jpg 600w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-viko63-web-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-viko63-web-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-viko63-web-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-viko63-web-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-viko63-web-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-viko63-web-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2022.04.-alben-des-monats-viko63-web-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption>Albumcover »Strada d&#8217;Amore«</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hype war groß im letzten Sommer. Eine <a href="https://www.youtube.com/watch?v=dAR0TrsN5LI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aboveground Session</a>, ein <a href="https://mostdope.tv/next-up/viko63" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mostdope Next Up</a> und plötzlich findet das ganze Internet „Wein Mucho Gusto”. Twitter, Instagram, TikTok &#8211; alle versuchen sich gegenseitig mit Memes zu übertreffen und machen <strong>Viko63</strong> und <strong>penglord </strong>vom Geheimtipp des Baseler Umlandes zu waschechten New Wave Stars. Denn so viel Meme-Potenzial wie auch hervorgehen mag aus der Mucho Gusto Session, die Catchiness des Songs ist ebenso wenig zu leugnen wie die Tatsache, dass die beiden Jungs aus Lörrach hier ganz klar einen Nerv treffen in der Schnittmenge aus Rave und Hip-Hop.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun wäre es ein leichtes gewesen, diese Welle weiterzureiten und die neue Fangemeinde mit Techno-Rap-Bangern zu füttern, bis sie sich gänzlich daran überfressen. Stattdessen aber verschwinden sie für eine Weile aus dem wöchentlichen Release-Chaos, nehmen sich Zeit bis 2022 und lassen Viko schließlich vom Laufsteg in Milano direkt auf die Strada d’Amore schreiten. Das gleichnamige Intro wird samt passendem Video als einzige Single veröffentlicht und eine Woche später ist das Album auch schon da.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="viko63 &amp; penglord - Strada d´Amore (Intro)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/FLRHrdFLIeo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Fernab von »Sauf Sport Balance« und »Borrdough« steht es ganz im Zeichen der Liebe. Von der Aufregung der Kennenlernphase bis zum Chaos der Unsicherheit und all der träumerischen Euphorie die dazwischen liegt, fängt Viko eine große Spanne elektrisierender Gefühlswelten auf den knapp 17 Minuten Spieldauer ein. Ein kurzes, aber intensives Abenteuer, facettenreich vertont von penglord, der auf dem dreiminütigen Interlude »Automne« sogar mal gänzlich alleine glänzen darf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Viko haucht und trällert seine Zeilen verführerisch ins Mikrofon und lässt einmal mehr Yung Hurn Assoziationen aufkommen. Doch ohne Frage &#8211; und das wird mit diesem Album wohl so deutlich wie nie zuvor &#8211; sind Viko und penglord keine bloßen Nachfolger oder gar Kopien von irgendwem. Sie schöpfen aus vielfältigen Inspirationsquellen, verfolgen dabei aber stets ihre eigene Vision und lassen so einen Signature-Sound entstehen, der eine sehr gesunde Balance zwischen Wiedererkennungswert und Unvorhersehbarkeit hält.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf »Strada d’Amore« decken sie nun ein buntes Spektrum von 90s Sound, Drum n’ Bass und typischen Elektro-Einschlägen bis zu verträumten Synth-Pop-Balladen ab. So vielfältig diese Mischung ist, willkürlich zusammengewürfelt wirkt sie auf keinen Fall. Im Gegenteil, »Strada d’Amore« ergibt von allen bisherigen Albumveröffentlichungen der beiden Lörracher das schlüssigste Gesamtbild. Gewidmet den Abenteuern der Liebe, bleiben sie ihrem roten Faden vom Intro bis zum Ende treu.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch kann Viko das etwas kindische Frauenbild aus den Texten seiner früheren Veröffentlichungen auf dieser Platte ablegen. Vielmehr gibt er mit liebesbriefähnlicher Lyrik und gefühlsbetonten Monologen, die sich wie moderne Sturm-und-Drang-Gedichte lesen, ehrliche Einblicke in das, was mal „du”, mal „sie”, mal „Shawty” mit seinen Emotionen macht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><strong>Doch dann ist sie da, 35 Grad, beende den Winterschlaf. Alles wird warm, umschlingt mich so wie ein Schal. Bei jedem Wort, das sie sagt. Sonne bestimmt den Tag.</strong></p><cite>Viko63 auf Donner&amp;Gewitter</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ob es sich stets um die selbe Person oder um viele verschiedene Perspektiven und Adressat*innen, vielleicht die im Intro angeteaserten, handelt, kann nicht mit letzter Sicherheit gesagt werden. So bleibt immer noch etwas rätselhaftes und geheimnisvolles in den aufregenden Liebesgeschichten der Strada d’Amore.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein Album, das wahrscheinlich nicht die Hit-Abfolge des letzten Jahres fortsetzen wird, dafür aber sehr für die Entwicklung des Duos spricht und definitiv darauf hoffen lässt, dass Viko und penglord noch viele Jahre gemeinsame Sache machen und ihre kreativen Egos gegenseitig zu weiteren Werken dieser Art anstacheln.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">– <em>Magnus Menzer</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/alben-des-monats/alben-des-monats-april-2022">Alben des Monats | April 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/alben-des-monats/alben-des-monats-april-2022/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Kein Happy End« für die Heads of  Herzschmerz</title>
		<link>https://mostdope.tv/news/news-paula-hartmann-und-casper-kein-happy-end</link>
					<comments>https://mostdope.tv/news/news-paula-hartmann-und-casper-kein-happy-end#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Menzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2022 11:17:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Casper]]></category>
		<category><![CDATA[Kein Happy End]]></category>
		<category><![CDATA[Neuer Song]]></category>
		<category><![CDATA[Nie verliebt]]></category>
		<category><![CDATA[Nie verliebt und andere Gute-Nacht-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Paula Hartmann]]></category>
		<category><![CDATA[Truman Show Boot]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=5445</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als Casper 2021 seine Top 10 Singles des vergangenen Jahres veröffentlichte und an erster Stelle Paula Hartmann mit »Truman Show Boot« thronte, hätte man sich fast denken können, dass sich da ein Feature anbahnen könnte. Wie Paula jüngst in der Pre-Listening-Session zum Album selbst sagte, sollte man Dinge im Musik-Business aber erst dann glauben, wenn sie wirklich passieren. Tja, nun ist es wirklich passiert und es passiert so viel im rasanten Aufstieg der Paula Hartmann. Konzertkarten, die binnen Minuten ausverkauft [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/news/news-paula-hartmann-und-casper-kein-happy-end">»Kein Happy End« für die Heads of  Herzschmerz</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Als Casper 2021 seine Top 10 Singles des vergangenen Jahres veröffentlichte und an erster Stelle Paula Hartmann mit »</strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Tys-zDqNPsk">Truman Show Boot</a><strong>« thronte, hätte man sich fast denken können, dass sich da ein Feature anbahnen könnte. Wie Paula jüngst in der Pre-Listening-Session zum Album selbst sagte, sollte man Dinge im Musik-Business aber erst dann glauben, wenn sie wirklich passieren. Tja, nun ist es wirklich passiert und es passiert so viel im rasanten Aufstieg der Paula Hartmann. Konzertkarten, die binnen Minuten ausverkauft sind, Props aus allen Ecken der Szene und nun das Debütalbum mit letzter Videosingle und namhaftem Feature &#8211; einem solchen, das wie die Faust aufs Auge passt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Casper</strong> schmiegt sich, ganz in seinem Metier, wunderbar ein in den Song, gibt der Platte einen tieferen Rap-Einschlag und wird zum sehr guten Nebendarsteller in <strong>Paula</strong> <strong>Hartmanns</strong> persönlichem Märchenband.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/news-paul-hartmann-nie-verliebt-cover.jpg" alt="" class="wp-image-5446" width="254" height="254" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/news-paul-hartmann-nie-verliebt-cover.jpg 507w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/news-paul-hartmann-nie-verliebt-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/news-paul-hartmann-nie-verliebt-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/news-paul-hartmann-nie-verliebt-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/news-paul-hartmann-nie-verliebt-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/news-paul-hartmann-nie-verliebt-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/news-paul-hartmann-nie-verliebt-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption>»Ni Verliebt« Albumcover</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video zu »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GFKQrqqXl0Q">Kein Happy End</a>« untermalt dabei aufs Neue <a href="https://mostdope.tv/next-up/paula-hartmann-nie-verliebt-in-berlin">Paulas Hang zu bildgewaltigen Szenen und tief(er)greifender Metaphorik</a>. Casper flowt vor einem brennenden Auto, Paula geht singend mit dem Wasser bis zum Hals in ihrem Auto unter, während die Spotify-Playlist auf ihrem Handy weiterläuft. Das Leid in ihrem Gesicht ist dabei nur zur Hälfte gespielt. In 8 Grad kaltem Wasser hat Paula während des Drehs auf eigene Faust den Neopren-Anzug abgelegt, damit ihr Outfit besser zur Geltung kommt. Für die perfekte Szene und das bestmögliche Endprodukt nimmt sie dann auch gut und gerne mal taube Beine in Kauf und lächelt bitterkalten Schmerz zwischen den Takes munter weg. Eine wahrhaftige Vollblutkünstlerin wie sie im Buche steht, deren zeitweise Sturheit schlussendlich belohnt wird und auch hier einmal mehr gewürdigt werden darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn es in diesem Song kein Happy End gibt &#8211; beide Autos sind ebenso wie die besungene Beziehung nicht mehr zu retten &#8211; für Paulas Karriere ist »Nie Verliebt« und alles was mit dem Album-Release zusammenhängt mindestens ein Happy Meilenstein, wenn auch hoffentlich nur der Anfang und nicht bereits das Ende einer großen Karriere. Nun muss nur noch das mit der Bachelorarbeit klappen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Paula Hartmann feat. Casper - Kein Happy End (Offizielles Musikvideo)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/GFKQrqqXl0Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/news/news-paula-hartmann-und-casper-kein-happy-end">»Kein Happy End« für die Heads of  Herzschmerz</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/news/news-paula-hartmann-und-casper-kein-happy-end/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
