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	<title>TikTok Archive - Mostdope</title>
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	<title>TikTok Archive - Mostdope</title>
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		<title>Live aus London: Apple Music veröffentlicht Central Cees Arena Show mit Skepta, Lil Baby &#038; Co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Krow]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 13:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Weltweit gefeierte Superstars hat Großbritannien eine Menge hervorgebracht: Altmeister Sir Paul McCartney, Queen of Pop Adele, die jüngst wieder vereinten Oasis.. the list goes on and on. Das Königreich ist voll von Königen der Musikgeschichte, doch in einem Genre hat es bislang noch nicht wirklich einen Artist dieses Formats gegeben: der UK-Rap hat traditionell eher hermetisch abgeriegelt stattgefunden, auch wenn vorausgegangene Acts von Dizzee Rascal bis Skepta immer wieder internationale Luft geschnuppert haben. Endgültig dem Status des UK-Rappers entwachsen sind [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/spotlights/live-aus-london-apple-music-veroeffentlicht-central-cees-arena-show-mit-skepta-lil-baby-co">Live aus London: Apple Music veröffentlicht Central Cees Arena Show mit Skepta, Lil Baby &amp; Co.</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Weltweit gefeierte Superstars hat Großbritannien eine Menge hervorgebracht: Altmeister Sir Paul McCartney, Queen of Pop Adele, die jüngst wieder vereinten Oasis.. the list goes on and on. Das Königreich ist voll von Königen der Musikgeschichte, doch in einem Genre hat es bislang noch nicht wirklich einen Artist dieses Formats gegeben: der UK-Rap hat traditionell eher hermetisch abgeriegelt stattgefunden, auch wenn vorausgegangene Acts von Dizzee Rascal bis Skepta immer wieder internationale Luft geschnuppert haben. Endgültig dem Status des UK-Rappers entwachsen sind sie allesamt nicht.</strong></p>



<p>Doch mit <strong>Central Cee</strong> hat die so stolze wie eigene Insel nun ihren ersten Rap-Superstar von internationalem Format, der gleichermaßen in Auckland wie New York gefeiert wird und den Zahn der Zeit vorgibt, anstatt ihm hinterher zu laufen. 25,7 Mio. monatliche Spotify-Hörer*innen, zehn Top 10 Singles und sechs Videos mit über 100 Millionen Views sprechen bereits zahlenmäßig eine eindeutige Sprache, doch so richtig undiskutierbar wird Cenchs internationaler Impact durch seine momentan laufende World-Tour zum »Can’t Rush Greatness«-Album. 39 Termine umfasst die gigantische Tour, seine Route führt ihn von Europa über die Staaten bis hin nach Neuseeland.</p>



<p>Das von <strong>Apple Music Live</strong> exklusiv aufgezeichnete <a href="https://music.apple.com/us/album/apple-music-live-central-cee/1826578992">Konzert in der ausverkauften Londoner O2 Arena</a> vom 24. April 2025 im Rahmen demonstriert dabei abermals, welchen Status er mittlerweile innehat. Wenn dort nicht nur die großen UK-Rapper wie <strong>Dave </strong>und <strong>Skepta </strong>zum Fest geladen sind, sondern auch <strong>Lil Baby</strong>, <strong>Sexyy Red </strong>und <strong>Shallipopi </strong>wie selbstverständlich nach London kommen, dann ist die Rapsensation endgültig auf dem vorläufigen Zenit angekommen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Drei Faktoren für den heutigen Status</h2>



<p>Um zu verstehen, warum Central Cee 2025 nicht nur London mühelos ausverkauft und sich seine Special Guests quasi nach Belieben aussuchen kann, lohnt ein Blick zurück auf sein Come-Up. Denn sein Erfolg ist einer auf Ansage gewesen: Cees Weg zu seinem heutigen Standing ist nicht übereilt gewesen, auch wenn ihm manches Mal das Klischee des viralen TikTok-Rappers entgegen gehalten wurde. Doch drei Faktoren spielen eine maßgebliche Rolle bei dem Versuch, seinen Pfad zum Superstar nachzuzeichnen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/centralcee-2-Large.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="697" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/centralcee-2-Large-697x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-19394" style="width:301px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/centralcee-2-Large-697x1024.jpeg 697w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/centralcee-2-Large-204x300.jpeg 204w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/centralcee-2-Large-768x1129.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/centralcee-2-Large-770x1132.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/centralcee-2-Large.jpeg 871w" sizes="(max-width: 697px) 100vw, 697px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">via Chris Pasztor ©Mostdope</figcaption></figure>
</div>


<p>Da ist zum einen der unbeirrbare Wille, Rap größer zu denken als in den heimischen Hemisphären und erst dann das Debütalbum zu veröffentlichen, wenn sich der Name schon lange international gefestigt hat. So wird zunächst England 2020 quasi über Nacht erobert, als der damals 22-Jährige mit der Single »Day in the Life« die große britische Hip-Hop Plattform GRM Daily überrennt. Aufbauend darauf erscheinen weitere nationale Hits wie »Loading« oder »Commitment Issues«, die schließlich 2021 im Debüt-Mixtape »Wild West« münden und seinen Namen in der UK-Rapszene endgültig festigen. </p>



<p>Der bekennende UK-Fan <strong>Drake </strong>bekommt dadurch Wind vom jungen Rapper aus dem Westen Londons und nimmt ihn &#8211; zunächst noch ob seiner Modelqualitäten &#8211; für die Modelinie von Nike x Nocta an seine Seite. Doch das lässt Cench nicht etwa auf dem ersten Erfolg ausruhen, stattdessen beginnt vielmehr der Fokus auf den einen Song, der auch außerhalb der Insel seine Kreise zieht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Central Cee betritt Neuland</h2>



<p>Die Jagd nach dem international wirksamen Smash-Hit findet ein Jahr und das zweite, die UK-Charts toppende, Mixtape »23« später ihr Ende mit der Standout-Single »Doja«. Durch sein Musikvideo bei <strong>Cole Bennets</strong> generationsprägendem Lyrical Lemonade-Format, der eingängigen Introzeile sowie dem nostalgieentfachenden Sample von <strong>Eve&#8217;s</strong> 2001er Evergreen »Let Me Blow Ya Mind« spielt sich »Doja« in Windeseile in die Herzen und Topchartplatzierungen der weltweiten Hip-Hop Szene.</p>



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<iframe title="Central Cee - Doja (Official Music Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/_VuJA-VQRcY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Und das ist auch der zweite Faktor: Wie kaum ein Zweiter versteht Cee es, poppige Y2K Samples mit harten Trap- bis Drill-Beats zu mischen und damit einen gleichermaßen zugänglichen wie distinktiven Sound zu gestalten, der sowohl gelegentliche als auch orthodoxe Raphörer*innen begeistert. Sein Song »Let Go« samplet bspw. <strong>Passengers </strong>gefühliges »Let Her Go« und baut den 2012er-Folktrack zu einem melodischen Drill-Lostlovesong um.</p>



<h2 class="wp-block-heading">West Connect</h2>



<p>Und dann sind da ja noch die Connections, die sich Central Cee über die vergangenen Jahre fein säuberlich und mit weitreichendem Blick aufgebaut hat. Der eben erwähnte Drake zählt zu dem engen Kreis und hat mit dem gemeinsamen On the Radar-Freestyle einen weiteren Stein dafür gelegt, dass der Name des Briten auf die nordamerikanische Karte kommt. Seine Platzierung unter den zehn Rapper*innen der begehrten XXL-Freshman Class ist da 2023 lediglich Formsache. Ein Jahr zuvor hat Cench schon als erster britischer Rapper überhaupt mit dem angesprochenen Lyrical Lemonade-Video sowie einem <a href="https://youtu.be/3ZCKZnJmhx0?si=7gJkq-IYz7BD7fnc">Freestyle bei dem beliebten L.A. Leakers-Format</a> sich selber den Weg dafür geebnet.</p>



<p>Auch seine Features übersteigen längst Grenzen und Genres. Eine Auswahl gefällig? Mit Zusammenarbeiten von <strong>Lil Baby,</strong> <strong>J. Cole</strong>, <strong>21 Savage </strong>oder <strong>Luciano </strong>bis <strong>Ice Spice</strong> und <strong>PinkPantheress </strong>sind Namen im Telefonbuch gelandet, die eine riesige Spannweite an Sounds mitbringen und Cees Fokus auf andere Länder unter Beweis stellen. Egal, ob deutscher Luxury-Rapper, etablierter US-Platinrapper oder up-and-coming Alt-Pop Sängerin &#8211; das Feature mit dem britischen Überflieger ist in den letzten Jahren Garant für einen Hit gewesen. Die »Split Decision«-EP mit Dave setzt inklusive seines bisher größten Songs »Sprinter« weitere Maßstäbe. Weiterhin ausbleibend aber: das erste Album. Die beiden vorausgegangenen Mixtapes landeten zwar bereits beide weit oben in den Albumcharts, doch an dem offiziellen Debütalbum ist vorsichtig im Hintergrund geschliffen worden, während Central Cee mit viralen Singles, Features oder öffentlichkeitswirksamen Auftritten an der Seite von Pop-Phänomenen wie <strong>Sabrina Carpenter</strong> oder <strong>Ice Spice</strong> Stück für Stück der Szene seinen Stempel weiter aufdrückt.</p>



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<iframe title="CENTRAL CEE FT. LIL BABY - BAND4BAND (MUSIC VIDEO)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/pDddlvCfTiw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Gut Ding will Weile haben</h2>



<p>Im frühen 2025 ist dann aber tatsächlich das Debütalbum erschienen, passenderweise »Can’t Rush Greatness« benannt. Gut Ding will Weile haben sagt man hierzulande ja so schön und Central Cee scheint das britische Pendant dazu nur allzu verinnerlicht zu haben, der Titel schlägt zumindest in dieselbe Kerbe. In Großbritannien, Deutschland, Norwegen, Österreich, Schweiz, Irland und der Niederlande geht der Plan des Sich-Zeit-Lassens auf und das Debüt erobert auf Anhieb die Pole Position in den Charts. Auch in Amerika gelingt eine Top 10-Platzierung der offiziellen Charts, während die Apple Charts sogar eine noch eindeutigere Sprache sprechen: in insgesamt 71 Ländern grüßt Cench mit dem Album von der Spitze. Es ist kaum weiter verwunderlich, dass die Tour derartig groß angelegt worden ist und »Can’t Rush Greatness« rund um die Welt gespielt wurde und in knapp 40 Städten zu sehen gewesen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Apple Music Live fängt einen Superstar auf seinem vorläufigen Zenit ein</h2>



<p>Es hat also genug Möglichkeiten gegeben, um den mittlerweile 27-Jährigen live erlebt zu haben. Doch wer das nicht geschafft hat, hat mit dem seit heute <a href="https://music.apple.com/us/album/apple-music-live-central-cee/1826578992">exklusiv bei Apple Music Live zu streamenden Auftritt aus London</a> die Möglichkeit, das noch einmal auf dem heimischen Fernseher nachzuholen. Im Prinzip spulen die zwei Stunden des Konzerts noch einmal seinen Weg nach ganz oben ab: wo im ersten Viertel noch die anfänglichen Hits wie »Day in the Life« und »6 For 6« den Nostalgiefaktor erheblich erhöhen, klettert Cee im Laufe der 32 Songs umfassenden Setlist immer weiter seine stark gewachsene Diskographie entlang bis zu den großen Songs des Debütalbums. </p>



<p>Prägende UK-Gäste wie Grime-Legende Skepta oder sein nur ein Tag jüngerer Hauptkollaborateur Dave lassen sich die Einladung in die O2 Arena nicht entgehen, während in der zweiten Hälfte der Show eine ganze Reihe an Special Guests das Spektakel komplettieren. Sexyy Red performt völlig aus dem Nichts ihre beiden größten Songs, Shallipopi bringt nigerianischen Flair ins kalte England und »Band4Band« bekommt nach einem ersten Solo-Durchlauf für eine Zugabe noch Zuwachs von Featuregast Lil Baby. Es ist ein Spektakel gewesen beim Heimspiel, das Apple Music Live in Gänze aufgezeichnet und jetzt verfügbar gemacht hat. Die Dimensionen rund um den britischen Superstar sind unüberblickbar geworden, aber dieser Auftritt schafft es, einen Moment dieses Durchmarschs festzuhalten.</p>



<p></p>



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<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Central Cee schlägt die Brücke über den Atlantik</h2>



<p>Welcher UK-Rapper feiert zuerst den richtig großen Erfolg Übersee? Diese Frage hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter aufgedrängt, nachdem Künstler wie Skepta<strong> </strong>oder Dave<strong> </strong>die Tür schon weit aufgestoßen haben und mit US-Acts wie dem <strong>A$AP Mob </strong>oder <strong>Jack Harlow </strong>kollaboriert haben. Doch der ganz große internationale Durchbruch ist trotz höchstem angebrachten Respekt nicht erreicht worden &#8211; zumindest, bis Central Cee gekommen ist.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Nobody else from London has gone Hollywood</strong></p>
<cite>Central Cee auf »CRG«</cite></blockquote>



<p></p>



<p>Von Beginn an hat der West-Londoner ein Ziel gehabt: dem Vereinigten Königreich zu entwachsen, ohne dabei die Wurzeln und damit verbundene Identität zu vergessen. Nicht umsonst prangt auch beim Cover des Debütalbums die Nationalflagge auf seiner Mütze. Doch die Mission ist seit Jahren klar und wird in logisch aufeinander folgenden Schritten seit fünf Jahren unaufhaltsam nachgegangen.</p>



<p>Diesen Freitag soll ein gemeinsamer Song mit Drake erscheinen, den die beiden beim diesjährigen Wireless Festival vor 50.000 Menschen uraufgeführt haben. Schon unveröffentlicht knüpft »Face First« mühelos an den Hype an, der mittlerweile bei jeder Central Cee-Veröffentlichung gesetzt zu sein scheint. Den Höhenflug richtig zu erfassen ist ein Ding der Unmöglichkeit, doch eine Momentaufnahme davon ist mit dem von Apple Music Live aufgezeichneten Heimspiel in der Londoner O2-Arena zu erhaschen.</p>



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margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/DMGudqEhUpj/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Apple Music (@applemusic)</a></p></div></blockquote>
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		<title>Reelkeeper statt Gatekeeper – wer filtert jetzt?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2025 11:06:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>MC René hat auf Instagram ein Essay veröffentlicht, in dem er das Ende klassischer Gatekeeper im Musikjournalismus konstatiert – und diesen Umbruch als Chance versteht. Sein Take: Früher hätten große Medienhäuser und Szenemagazine entschieden, wer gehört wird. Heute sei der Zugang offener, demokratischer – jede*r könne sich über Plattformen wie TikTok, Insta oder YouTube Sichtbarkeit verschaffen, ganz ohne Redaktion im Rücken. Statt Gatekeeping gebe es nun eine neue Selbstermächtigung. Was MC René sagt, stimmt. Aber es greift zu kurz. Der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/reelkeeper-statt-gatekeeper-wer-filtert-jetzt">Reelkeeper statt Gatekeeper – wer filtert jetzt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>MC René hat auf Instagram ein Essay veröffentlicht, in dem er das Ende klassischer Gatekeeper im Musikjournalismus konstatiert – und diesen Umbruch als Chance versteht. Sein Take: Früher hätten große Medienhäuser und Szenemagazine entschieden, wer gehört wird. Heute sei der Zugang offener, demokratischer – jede*r könne sich über Plattformen wie TikTok, Insta oder YouTube Sichtbarkeit verschaffen, ganz ohne Redaktion im Rücken. Statt Gatekeeping gebe es nun eine neue Selbstermächtigung. Was MC René sagt, stimmt. Aber es greift zu kurz.</strong></p>



<p>Der Wegfall alter Gatekeeper bedeutet nicht automatisch Zugang – sondern häufig nur eine Verschiebung der Hürden. Was früher Chefredaktionen entschieden, regeln heute Algorithmen. Und ja – es gibt sie. Die, die trotzdem Formate aufbauen, sich Räume schaffen, ihre Stimme hörbar machen. Good for them. Aber sie kämpfen auf einer Bühne, deren Regeln nicht öffentlich verhandelt werden. Sondern von Plattformen diktiert, von Metriken bestimmt und von Markeninteressen gelenkt. Was sagt das über den Zustand dieser Branche, wenn Sichtbarkeit ≠ Substanz ist? Wenn Aufmerksamkeit zur Währung wird – und Musik nur Mittel zum Zweck?</p>



<p></p>



<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DKb4UgisjQA/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/DKb4UgisjQA/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; 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font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:550; line-height:18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div></div><div style="padding: 12.5% 0;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;"><div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div></div><div style="margin-left: 8px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; 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margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/DKb4UgisjQA/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank">Ein Beitrag geteilt von MC RENE (@officialmcrene)</a></p></div></blockquote>
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<p>René selbst schreibt: „Was bleibt, ist Gossip mit Genre-Tag. Rap wird noch gecovert – aber nicht mehr gespiegelt.“ Und Influencer*innen übernehmen heute Funktionen, die früher Redaktionen hatten – mit anderen Interessen, anderen Maßstäben. Sichtbarkeit funktioniert fast ausschließlich über Inszenierung. Wer Inhalte schafft, aber sich selbst nicht mitverkauft, bleibt unsichtbar – unabhängig davon, wie relevant oder gut recherchiert der Beitrag ist. Und trotzdem machen viele mit. Müssen es vielleicht.</p>



<p>René bricht mit der romantisierten Vorstellung, es hätte mal eine gerechte Medienlandschaft im HipHop gegeben. Er schreibt: „Die Szene, die du vermisst, war vielleicht nie für dich gedacht.“ Seine Kritik trifft da einen wunden Punkt: die Nähe zur Industrie, elitärer Opportunismus, PR-Nähe. Die Szene war nicht für alle da – das stimmt. Allerdings: Der Rückzug der Medien war keine bewusste Entscheidung, sondern das Ergebnis eines schleichenden Kollapses. JUICE, Splash Mag und Rap.de verloren nicht nur Relevanz, sondern oft auch den Anschluss ans Digitale. Das „too cool for school“-Verhältnis gegenüber Social Media war mehr Grabstein als Haltung – und sind wir ehrlich: Es hatte seinen nicht unbeträchtlichen Anteil am unausweichlich langsamen Downfall. Und in diesem Vakuum übernehmen heute Influencer*innen Funktionen, die früher Redaktionen innehatten – mit anderen Interessen, anderen Maßstäben. Ich kritisiere nicht, dass Influencer*innen heute Diskurse prägen – ich erkenne ihre Rolle, ihre Wirkung, ihre Nähe zu Communitys an. Aber ich unterscheide sehr genau zwischen Haltung und Reichweite. Und um das klar zu sagen: Ich bin weder kulturpessimistisch noch nostalgisch. Aber ich frage mich, was verloren geht, wenn Kritik nur noch aus Likes besteht.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was bleibt vom Musikjournalismus?</strong></h2>



<p>Der Preis für diesen Musikjournalismus im Selbstbedienungsmodus ist hoch: Kontext wird gekürzt, Kritik weichgezeichnet, Recherche zur Randnotiz. Musikjournalismus funktioniert zunehmend als verlängerter Arm von Major-Strukturen, weichgespült und glatt. Größere Plattformen sind auf die Bereitschaft von Artists angewiesen. Unabhängige journalistische Arbeit hingegen wird heute oft als Pro Bono verstanden. PR-Agenturen verdienen an jedem Pitch, während diejenigen, die aus Liebe zur Kultur schreiben, maximal mit einem Barter Deal abgespeist werden. René schreibt: „Macht es selbst. Kein Retter kommt.“ Dieser Impuls ist verständlich – aber nicht jede*r kann „mal eben“ im Alleingang einen Newsletter starten, Videos drehen, Communitys aufbauen. Sichtbarkeit ist keine rein persönliche Entscheidung, sondern eine Frage von Netzwerken, Zugang zu Technik, Zeit – und manchmal schlicht Glück. Wir haben selbst mit Mostdope ein Musikmagazin gestartet, aus Liebe zur Kultur – nicht, weil wir Reichweite gesucht haben. Unsere Texte entstehen unabhängig, oft spät nachts. Es wäre vermessen, uns als Alternative zu inszenieren. Aber der Diskurs, den René anstößt, betrifft auch uns, weil es close to home trifft. Wir schreiben, weil es uns nicht egal ist. Weil wir glauben, dass Kontext wichtig bleibt – auch wenn kaum Zeit und noch weniger Kompensation dafür da ist.</p>



<p>Noch einmal: Ich bin weder kulturpessimistisch noch nostalgisch. Aber ich will, dass Musikjournalismus wieder etwas mit Musik zu tun hat. Ich will nicht Teil eines Systems sein, das nur dann zuhört, wenn es auch klickt. Ich will nicht an diesem Dauerlauf der Selbstvermarktung und -inszenierung teilnehmen.<br>Denn ja: Ich kann laut. Ich kann mich inszenieren. Ich kann auch funktionieren. Aber ich will’s nicht müssen.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/reelkeeper-statt-gatekeeper-wer-filtert-jetzt">Reelkeeper statt Gatekeeper – wer filtert jetzt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Tommy Richman: Funkadelic für die TikTok-Generation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Krow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Feb 2025 13:21:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder kennt das: Irgendwann taucht dieser eine Track auf, der sich wie ein unaufhaltsamer Algorithmus durch die Playlisten frisst, TikTok-Videos untermalt und Club-Lautsprecher beben lässt. Im Fall von Tommy Richman war es »Million Dollar Baby« – ein Song, der sich nicht nur in die DNA der aktuellen R&#38;B- und Rap-Welt eingebrannt hat, sondern den Status des Künstlers von &#8220;vielversprechendem Act&#8221; zu &#8220;musikalischem Unruhestifter&#8221; katapultierte. Zwischen den Welten Tommy Richman bewegt sich irgendwo zwischen P-Funk-Vibes, Y2K-Nostalgie und modernem Hyperpop. Seine Musik [&#8230;]</p>
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<p>Jeder kennt das: Irgendwann taucht dieser eine Track auf, der sich wie ein unaufhaltsamer Algorithmus durch die Playlisten frisst, TikTok-Videos untermalt und Club-Lautsprecher beben lässt. Im Fall von Tommy Richman war es »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Zf1d8SGuxfs&amp;pp=ygUTTWlsbGlvbiBEb2xsYXIgQmFieQ%3D%3D">Million Dollar Baby</a>« – ein Song, der sich nicht nur in die DNA der aktuellen R&amp;B- und Rap-Welt eingebrannt hat, sondern den Status des Künstlers von &#8220;vielversprechendem Act&#8221; zu &#8220;musikalischem Unruhestifter&#8221; katapultierte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwischen den Welten</h2>



<p></p>



<p>Tommy Richman bewegt sich irgendwo zwischen P-Funk-Vibes, Y2K-Nostalgie und modernem Hyperpop. Seine Musik klingt, als hätte jemand das Beste aus <strong>Anderson .Paak</strong>, <strong>Pharrell</strong> und <strong>Playboi Carti</strong> in einen Synthesizer gesteckt, und durch einen übersteuerten Discord-Filter gejagt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/artist-feature-tommy-richman-web.jpg"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/artist-feature-tommy-richman-web-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-18166" style="width:301px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/artist-feature-tommy-richman-web-683x1024.jpg 683w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/artist-feature-tommy-richman-web-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/artist-feature-tommy-richman-web-768x1152.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/artist-feature-tommy-richman-web-1024x1536.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/artist-feature-tommy-richman-web-770x1155.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/artist-feature-tommy-richman-web.jpg 1200w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">via Gio Vaun</figcaption></figure>
</div>


<p>»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Zf1d8SGuxfs&amp;pp=ygUTTWlsbGlvbiBEb2xsYXIgQmFieQ%3D%3D">Million Dollar Baby</a>« ist der perfekte Beweis dafür: ein Basslauf, der direkt aus einer <strong>George-Clinton</strong>-Séance entsprungen sein könnte, ein hektisch-tänzelnder Flow und dazu eine Produktion, die gleichzeitig vintage und futuristisch klingt.</p>



<p><a href="https://15zinetheme.com/classic/wp-content/uploads/sites/2/2020/06/15zine-51.jpg"></a>Aber Richman ist kein simpler Revival-Künstler. Vielmehr nimmt er das Erbe des Funk und Soul, zerlegt es und setzt es mit den Tools der Jetztzeit neu zusammen. Während andere sich in der Post-Drake-Ära irgendwo zwischen Gefühlsschmerz und Minimalismus verlieren, ballert er mit einer Energie aus den Boxen, die den einen oder anderen an die Blütezeit von <strong>Neptunes</strong>-Produktionen erinneren dürfte. Jetzt aber genug Name-Dropping. Lassen wir ihn selber zu Wort kommen.</p>



<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-plain is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Honestly man, I just try to make cool shit for people but more so for me. It’s not about the gimmicks or cliches for me. I wanna make stuff that’s palatable and listenable but also just shit I like and am interested in.</strong></p>
<cite><em>Tommy Richman</em> (via <a>Lyrical Lemonade</a>)</cite></blockquote>



<p>O-Töne von Richman zu finden ist eine Challenge für sich. Er scheint ein Künstler zu sein, der den alten Grundsatz lebt: &#8220;Let the music do the talking.&#8221; Sein Stil ist minimalistisch – nicht in der Musik, aber in der Außendarstellung. Kein Image, das auf Hochglanz poliert ist, keine aufdringliche &#8220;Ich bin der nächste große Star&#8221;-Attitüde. Eher das Gegenteil: Richman wirkt, als wäre er aus Versehen berühmt geworden. Er liefert Hits, aber wirkt nie kalkuliert. Statt sich der üblichen Industrie-Mechanik zu unterwerfen, bleibt er unnahbar. Während seine Songs sich viral verbreiten, hält er sich selbst im Hintergrund und sein öffentliches Bild bleibt bewusst verschwommen.</p>



<figure class="wp-block-embed alignwide is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Tommy Richman - MILLION DOLLAR BABY (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Zf1d8SGuxfs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Genre-Debatte, die er nicht führt</h2>



<p>Während sein Sound viral ging, blieb sein weiteres Schaffen eine einzige Volte gegen Erwartungshaltungen. Sein Debütalbum »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/7c60QdnpXI2efwnUaIzQSu?si=6M8hVSc6RregfCe-qHtTZw">Coyote</a>« erschien letzten Herbst ohne große Ankündigung, ohne kalkulierte Single-Strategie, ohne erkennbaren Plan für die Charts. Die Konsequenz: Kein Billboard-Entry, aber eine Fangemeinde, die ihn für genau diese Widersprüchlichkeit feiert. Einigen galt es als mutiges Statement gegen die standardisierte Streaming-Formel, anderen als verpasste Chance. Richman selbst ließ die Debatte ins Leere laufen. Diese Unbestimmtheit zieht sich durch sein gesamtes öffentliches Bild. Die Industrie würde ihn gerne irgendwo verorten, doch er bleibt eine Blackbox. In den Kommentarspalten wird spekuliert, ob er sich bewusst der Kategorisierung entzieht oder einfach selbst nicht weiß, welchen Weg er als Nächstes einschlagen will.</p>



<p>Die Diskussion, ob Richman nun R&amp;B, Rap oder Hyperpop macht, scheint außerhalb seiner Bubble wichtiger als für ihn selbst. Streaming-Algorithmen verlangen dennoch nach Schubladen, doch Richman verweigert sich einer festen Zuordnung, aber sobald es um die Frage geht, wo er hingehört, bleibt er vage. Mal sagt er nichts, mal deutet er an, dass er sich nicht als Hip-Hop-Künstler sieht – eine beiläufige Bemerkung, die schneller Kreise zog als der eigentliche Song. Dass jemand, der offensichtlich aus dem Genre schöpft, sich so entschieden von dessen Bezeichnung distanziert, wurde als kalkulierter Befreiungsschlag verstanden – ein Balanceakt zwischen Aneignung und Abgrenzung. Die Diskussion ist nicht neu. Weiße Künstler, die sich in einem primär schwarzen Genre bewegen, stehen immer wieder vor diesem Spagat – von <strong>Post</strong> <strong>Malone</strong>, der nach einer vielversprechenden Rap-Karriere den Cowboyhut aufsetzte und sich mit Akustikgitarre und Lagerfeuer-Romantik in die Arme des Country-Pop flüchtete, bis <strong>Mac</strong> <strong>Miller</strong>, dessen Status als Rapper lange infrage gestellt wurde, und nicht zuletzt <strong>Machine</strong> <strong>Gun</strong> <strong>Kelly</strong>, der nach einer künstlerischen Demontage durch <strong>Eminem</strong>, die E-Gitarre umschnallte und sich ins Pop-Punk-Exil verabschiedete.</p>



<figure class="wp-block-image alignfull size-large"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tommy-Richman-Shot-by-Josh-Flores.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tommy-Richman-Shot-by-Josh-Flores-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-18187" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tommy-Richman-Shot-by-Josh-Flores-1024x576.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tommy-Richman-Shot-by-Josh-Flores-300x169.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tommy-Richman-Shot-by-Josh-Flores-768x432.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tommy-Richman-Shot-by-Josh-Flores-770x433.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tommy-Richman-Shot-by-Josh-Flores-1400x788.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tommy-Richman-Shot-by-Josh-Flores.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">via Josh Flores</figcaption></figure>



<p>Richman selbst reagiert nicht auf diese Debatten. Kein Statement, keine Klarstellung, keine Gegendarstellung. Er überlässt es anderen, sich über seine künstlerische Einordnung den Kopf zu zerbrechen. Nicht aus kalkulierter Coolness, sondern weil er sich für solche Diskussionen schlicht nicht zu interessieren scheint. Während sich andere Künstler in Podcast-Runden erklären oder in kryptischen Social-Media-Posts Gegenpositionen einnehmen, veröffentlicht er einfach seinen nächsten Track – und überlässt es dem Internet, den Rest zu erledigen.</p>



<p>Ein Künstler, der sich weder in Interviews rechtfertigt noch in Promophasen anbiedert, sondern einfach Tracks veröffentlicht und sich wieder zurückzieht. Doch genau diese Weigerung, sich festlegen zu lassen, sorgt gleichzeitig für Kontroversen. Für die einen ist er das Gegenmodell zu einer durchformatierten Industrie, für die anderen ein Künstler ohne klare künstlerische Identität. Wer alles sein kann, ist am Ende vielleicht nichts davon.</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Rolling Loud feiert 10 Jahre: Travis Scott, Nicki Minaj und Playboi Carti als Headliner in Österreich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 15:15:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das weltweit größte Hip-Hop-Festival, Rolling Loud, feiert 2024 sein zehnjähriges Jubiläum. Vom 5. bis 7. Juli findet das Festival auf dem Racino Open Air Gelände in Ebreichsdorf, nahe Wien statt. Lineup &#38; Acts Die diesjährige Ausgabe von Rolling Loud Europe wird von den Superstars Travis Scott, Nicki Minaj und Playboi Carti angeführt. Aber das ist noch nicht alles: Zu den weiteren bestätigten Künstlern gehören US-Stars wie Gunna, Ice Spice, Offset, Don Toliver, Ski Mask The Slump God, Lil Tjay, Sexyy [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/events/rolling-loud-feiert-10-jahre-travis-scott-nicki-minaj-und-playboi-carti-als-headliner-in-oesterreich">Rolling Loud feiert 10 Jahre: Travis Scott, Nicki Minaj und Playboi Carti als Headliner in Österreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Das weltweit größte Hip-Hop-Festival, Rolling Loud, feiert 2024 sein zehnjähriges Jubiläum. Vom 5. bis 7. Juli findet das Festival auf dem Racino Open Air Gelände in Ebreichsdorf, nahe Wien statt.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Lineup &amp; Acts</h2>



<p>Die diesjährige Ausgabe von <strong>Rolling Loud Europe</strong> wird von den Superstars <strong>Travis Scott, Nicki Minaj </strong>und<strong> Playboi Carti </strong>angeführt. Aber das ist noch nicht alles: Zu den weiteren bestätigten Künstlern gehören US-Stars wie <strong>Gunna, Ice Spice, Offset, Don Toliver, Ski Mask The Slump God, Lil Tjay, Sexyy Red</strong> und <strong>Chief</strong> <strong>Keef</strong>, der seine erste Europatournee bestreitet. Auch britische Künstler wie <strong>K-Trap</strong> und <strong>Unknown T</strong> sowie aufstrebende Namen wie <strong>Destroy</strong> <strong>Lonely</strong>, <strong>Flo Milli, BabyTron,</strong> <strong>TiaCorine</strong> und Newcomerin <strong>Anycia</strong> werden auftreten. Deutschland wiederum wird durch <strong>Ufo361</strong>, <strong>Shirin</strong> <strong>David</strong>, <strong>Pashanim</strong> und <strong>Reezy</strong> representet und Österreich als Ausrichter der diesjährigen europäischen Ausgabe des Rolling Loud schickt Lokalmatadoren <strong>Money Boy</strong> und <strong>skrt cobain </strong>ins Rennen.</p>



<p>Tickets für das Rolling Loud in Europe 2024 sind auf der&nbsp;<a href="https://summerjam.de/de/">offiziellen Website</a>&nbsp;erhältlich.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large-819x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-15099" style="width:540px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large-819x1024.jpeg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large-240x300.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large-768x960.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large-500x625.jpeg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large-800x1000.jpeg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large-770x963.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FULL-FLYER-NEW-FINAL-Large.jpeg 1024w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure>
</div>


<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Über das Rolling Loud</h2>



<p>Rolling Loud startete 2015 als eintägige Show in Miami und ist mittlerweile die größte Hip-Hop-Brand weltweit, mit Festivals auf vier Kontinenten. Nach München letztes Jahr geht’s diesmal nach Wien. Rolling Loud ist bekannt dafür, den ganz großen Namen eine Plattform zu bieten, aber auch Newcomer ins Rampenlicht zu stellen – <strong>Travis Scott, Juice WRLD, Ice Spice</strong>, alle waren sie in den vergangenen 10 Jahren schon dabei.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-15108" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-1024x682.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-300x200.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-768x512.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-360x240.jpeg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-500x333.jpeg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-800x533.jpeg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-720x480.jpeg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large-770x513.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud_Travis-Scott_@ISHASHAHPHOTOGRAPHY-Large.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Travis Scott auf dem Rolling Loud in München 2023 (via @ishashahphotography)</figcaption></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Live-Übertragung und Zuschauer</h2>



<p>Für alle, die nicht vor Ort sein können: Rolling Loud wird in Deutschland live auf MagentaTV übertragen. Und für die Streaming-Fans gibt’s das Ganze kostenlos auf MagentaMusik und TikTok. Rund 60.000 Fans werden an den drei Veranstaltungstagen erwartet – das wird ein Fest!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud.jpeg" alt="" class="wp-image-15101" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud-300x169.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud-768x432.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud-500x281.jpeg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud-800x450.jpeg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Rolling-Loud-770x433.jpeg 770w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Tickets sind erhältlich unter <a href="https://europe.rollingloud.com/de/tickets-de/">Rolling Loud Europe Tickets</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/events/rolling-loud-feiert-10-jahre-travis-scott-nicki-minaj-und-playboi-carti-als-headliner-in-oesterreich">Rolling Loud feiert 10 Jahre: Travis Scott, Nicki Minaj und Playboi Carti als Headliner in Österreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>RIAN rockt Deutschland: &#8216;Live 2023&#8217;-Tour im November! // GEWINNSPIEL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2023 16:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>RIAN rockt Deutschland: 'Live 2023'-Tour im November!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/events/rian-rockt-deutschland-live-2023-tour-im-november-gewinnspiel">RIAN rockt Deutschland: &#8216;Live 2023&#8217;-Tour im November! // GEWINNSPIEL</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Frisch aus Wien und ohne Umschweife: RIAN, ist nicht nur ein musikalisches Multitalent, sondern auch ein Phänomen auf TikTok. Mit über 40 Millionen Klicks für seinen Hit »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=nOKrhblFIvs">Schwarzes Schaf</a>«, Gitarre und Mikro im Gepäck sowie einer Extraportion Charisma, bringt der Mann mit der Propeller-Mütze im November seine abgedrehte Show nach Deutschland. Die Tourdaten stehen fest &#8211; Zeit, die Kalender zu markieren!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Anflug: RIAN LIVE ON-TOUR</h2>



<p>Warum genau jetzt eine Tour? Weil der Mann einfach nicht stillsitzen kann. Zwischen dem Debütalbum, neuen Singles und dem konstanten Social Media Grind – immerhin zählt er zu den erfolgreichsten TikTokern Österreichs – gibt es für ihn keine Ausreden mehr: Deutschland, die Eroberung beginnt.</p>



<p><strong>Authentisch, ein bisschen verrückt, aber immer mit der Nase im Wind und immer am Puls der Zeit.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/rian-tour23-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-12768" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/rian-tour23-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/rian-tour23-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/rian-tour23-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/rian-tour23-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/rian-tour23-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/rian-tour23-800x800.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/rian-tour23-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/rian-tour23-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/rian-tour23-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/rian-tour23-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/rian-tour23-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/rian-tour23-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/rian-tour23-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/rian-tour23.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">JETZT TICKETS FÜR RIAN LIVE GEWINNEN!</h2>



<p>Du willst dabei sein? Wir verlosen 5&#215;2 Tickets für eine der Deutschland Shows von RIAN in einer Stadt eurer Wahl. Was du dafür tun musst:</p>



<p>Kommentiere unter dem <span style="text-decoration: underline;"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Instagram Beitrag</mark></span> warum du absolut KEINE Lust auf eine Show von RIAN hast. Markiere deinen Konzert-Buddy und folge MOSTDOPE auf Instagram.</p>



<p>Das Gewinnspiel geht bis zum 22.10.2023. Die Gewinner*innen werden ausgelost und per Insta DM informiert. Viel Glück!</p>



<p></p>



<p><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-black-color">Tickets für die Tour sind bei <a href="https://www.ticketmaster.de/artist/rian-tickets/1186933" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ticketmaster</a> und <a href="https://www.eventim.de/artist/rian/">Eventim</a> erhältlich. Schnappt zu und sichert euch euren Eintritt zu RIANs Auftritt, bevor sie ausverkauft sind!</mark></p>



<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/reel/Cyd1OoAM-tH/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/reel/Cyd1OoAM-tH/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank" rel="noopener"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div> <div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:550; line-height:18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div></div><div style="padding: 12.5% 0;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;"><div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div></div><div style="margin-left: 8px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; 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margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/Cyd1OoAM-tH/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von MOSTDOPE (@mostdope)</a></p></div></blockquote> <script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script>



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<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">TEILNAHMEBEDINGUNGEN</h3>



<p class="has-small-font-size">1. Die Gewinner*innen werden unter allen korrekt abgegebenen Kommentaren ausgelost.<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-black-color">2. Die Gewinner*innen werden von uns per Direktnachricht am 22.10.2023 kontaktiert. Die Rückmeldung muss spätestens am selben Tag per Direktnachricht unter Angabe der vollständigen Namen erfolgen, ansonsten ansonsten verfällt der Gewinnanspruch.<br></mark>3. Der Gewinn wird nach der Bestätigung des Gewinns mit dem/der Gewinner*in koordiniert.<br>4. Ergänzend gelten die allgemeinen Gewinnspielbedingungen unter&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/teilnahmebedingungen">https://mostdope.tv/teilnahmebedingungen</a>, die im Fall von Abweichungen hinter diese Bedingungen zurücktreten.<br>5. Instagram steht in keinerlei Verbindung mit diesem Gewinnspiel.</p>
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		<title>Mahalia über gescheiterte Beziehungen, Selbstliebe und den notwendigen Wandel in der UK Szene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2022 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[About Damn Time]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende Mai erschien bereits Mahalia&#8217;s EP »Letter To Ur Ex«, das erste größere Soloprojekt seitdem die UK-Sängerin und Songwriterin ihr Debütalbum »Love and Compromise« 2019 veröffentlichte. Typisch für Mahalia geht es wieder um ihre eigenen Erlebnisse und Beziehungen. Obwohl die fünf Tracks deutlich ruhiger sind als Hits des vergangenen Jahres &#8211; wie »Roadside« mit AJ Tracey oder »Jealous« featuring Rico Nasty &#8211; glänzt »Letter To Ur Ex« mit dem, wodurch Mahalia damals durch ihr erstes Projekt »Diary of Me« bekannt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/mahalia-ueber-gescheiterte-beziehungen-selbstliebe-und-den-notwendigen-wandel-in-der-uk-szene">Mahalia über gescheiterte Beziehungen, Selbstliebe und den notwendigen Wandel in der UK Szene</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ende Mai erschien bereits Mahalia&#8217;s EP »Letter To Ur Ex«, das erste größere Soloprojekt seitdem die UK-Sängerin und Songwriterin ihr Debütalbum »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=nNgk-wX3xZQ&amp;list=RDnNgk-wX3xZQ&amp;start_radio=1&amp;rv=nNgk-wX3xZQ&amp;t=13" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Love and Compromise</a>« 2019 veröffentlichte. Typisch für Mahalia geht es wieder um ihre eigenen Erlebnisse und Beziehungen. Obwohl die fünf Tracks deutlich ruhiger sind als Hits des vergangenen Jahres &#8211; wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Vyro-LqQuEI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Roadside</a>« mit AJ Tracey oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=QyBGzYkHLRk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jealous</a>« featuring Rico Nasty &#8211; glänzt »Letter To Ur Ex« mit dem, wodurch Mahalia damals durch ihr erstes Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ilf0uQ53r_E" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Diary of Me</a>« bekannt geworden ist: Ihrem Talent fürs Schreiben. Auf den Tracks »Letter To Ur Ex« und »Letter To Ur N(ex)t« spielt sie gekonnt mit Trennungsklischees und beweist vor allem, dass die meisten davon gar nicht stimmen und Frauen sich sehr wohl verstehen können und vor allem auch Verständnis für die gegenseitige Situation zeigen können. »Whatever Simon Says« ist eine sehr ruhige und atmosphärische Kampfansage an die Beautystandards, die unsere Gesellschaft gerade heute noch an Frauen und insbesondere Frauen, die wie Mahalia selbst in der Öffentlichkeit stehen, stellen.&nbsp;</strong><br><br><strong>Für uns hat sich die Wahllondonerin Zeit genommen, um über Selbstliebe und den positiven Wandel der UK-Szene zu sprechen, vor allem aber auch warum eigene Erfahrungen und Ehrlichkeit immer noch das beste Futter fürs Schreiben liefern.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Dein letztes Album »Love and Compromise« war sowohl bei den Fans als auch Kritiker*innen ein großer Erfolg. Du hast zwei MOBO Awards gewonnen und wurdest für einen Grammy nominiert. Allerdings kam das Album im September 2019 raus und im Dezember fing dann quasi die Pandemie an. Konntest du den Erfolg überhaupt genießen?</strong><br>Ich denke ich konnte ihn ein bisschen genießen. Als wir das Album veröffentlichten hatte ich erst meine Nordamerika Tour, dann kam die UK/Europa-Tour und dann Australien. Von daher konnte ich es quasi ein bisschen ausleben, aber ich hab mich danach dennoch ein bisschen &#8220;beraubt&#8221; gefühlt. Denn das passierte alles so kurz nach dem Release, ich konnte nicht wirklich die &#8220;Love and Compromise Era&#8221; leben. Von daher, ja, ich hatte ein bisschen das Gefühl als ob mir das genommen wurde aber ich konnte immerhin sehr viel touren, von daher war ich deshalb nicht allzu enttäuscht.</p>



<p><strong>Du hast gerade erst einen Teil deiner UK-Tour beendet und bist im September auf US-Tour, wie fühlt es sich jetzt an zurück auf Tour zu sein?</strong><br>Oh, es ist wunderbar! Ich glaube ich hab gar nicht realisiert, wie doll mir das gefehlt hat. Ich meine touren ist hart und es verlangt dir auch eine Menge ab &#8211; dein Schlafzyklus ändert sich und all der ganze Kram &#8211; aber es war einfach schön wieder &#8220;back on the road&#8221; zu sein. Außerdem auch einfach wieder auf der Bühne zu stehen, zu performen und den Menschen zeigen zu können was ich tue, wieder diese Beziehung zwischen mir und den Fans zu haben. Ich denke das ist es was ich am meisten vermisst habe, während die Pandemie die ganze Welt übernommen hat. Von daher ist es großartig, ich bin super aufgeregt auf den Sommer und dass ich wieder Nordamerika touren kann.</p>



<p><strong>Du hast ja schon erwähnt, dass es auch sehr anstrengend sein kann und viel abverlangt. Wie bereitest du dich darauf vor, quasi ein halbes Jahr, mit Unterbrechungen, zu touren?</strong><br>Es ist ziemlich schwer sich dafür vorzubereiten. Du musst quasi einfach alles in die Wege leiten. Ein paar Wochen vorher war ich sehr viel im Fitnessstudio und habe einfach wieder trainiert und meine Ausdauer aufgebaut. Auf der Bühne zu sein sein ist wie ein Work-Out. Man schwitzt jede Menge und du musst deinen Atem kontrollieren während du singst und tanzt. Von daher: Vorbereiten bedeutet für mich einfach wieder fit zu werden. Ich musste wieder anfangen mich gesünder zu ernähren.<br><strong>[Lacht] Ja das mussten wir, glaube ich, alle</strong><br>[Lacht] ja ja und ich versuche immer noch die Corona Pfunde los zu werden&nbsp;<br><strong>Ich auch [lacht]</strong><br>Von daher war es zwar anders aber trotzdem großartig. Auch einfach wieder Struktur zu haben, so was wie genug Wasser zu trinken. Ich habe vor einem Jahr aufgehört zu rauchen, von daher war es auch komisch zu touren ohne zu rauchen. Ich rauche Zigaretten seit ich siebzehn bin, ich hab also immer meine Show mit `ner Kippe beendet. Es war also sehr anders für mich ein gesunder Mensch zu sein, während ich toure. Es ist wirklich hart sich vorzubereiten. Zu einem gewissen Grad kann man sich zwar physisch vorbereiten, aber mental muss man einfach loslegen und anfangen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Seit deinem Debüt Projekt »Diary of Me« bist du dafür bekannt sehr ehrlich über dich und deine Erfahrungen zu sprechen. Dadurch bist du auch eine Person, mit der man sich identifizieren kann. Okayplayer hat dich auch als <a href="https://www.okayplayer.com/originals/first-look-friday-mahalia-interview.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">»Sound of Youth«</a> beschrieben, was ich sehr passend finde. Wie schwer ist es so offen zu sein und alle an deinen Erfahrungen teilhaben zu lassen?</strong><br>Ich fand es eigentlich nie schwer. Ich bin von Natur aus immer schon sehr ehrlich gewesen, das war ich schon als Kind. Ich mochte es auch schon immer über die Dinge zu reden, die in meinem Leben passierten und hatte nie Angst, das mit anderen Menschen zu teilen. Es ist manchmal sehr schwer, weil man als Künstler*in eine Menge Verantwortung hat, besonders wenn du online bist und zu deinen Fans sprichst. Ich denke da ist immer diese Sorge, dass ich kein gutes Vorbild sein könnte. Von daher denke ich schon immer daran zu versuchen das richtige zu sagen &#8211; naja nicht &#8220;das richtige&#8221; zu sagen aber so in der Art. Ich denke ich bin ehrlich, weil es der beste Weg für mich ist. Manche Menschen denken nicht so &#8211; und das ist okay &#8211; aber das ist einfach die Art, wie ich es mag eine Beziehung zu den Menschen aufzubauen, die meine Musik hören. Von daher ja, es kann manchmal sehr beängstigend sein sich so zu öffnen. Ich kann etwas vor vier Jahren gesagt haben, das ich so heute nicht mehr sagen würde. Aber ich mag das eigentlich sehr, ich denke es ist sehr viel Schönes in Veränderung und es gibt darin auch eine Menge Liebe zu finden. Ich war einfach immer sehr ehrlich und ich habe auch keine Angst vor Ehrlichkeit. Im Gegenteil, ich fühle mich sehr wohl damit. Zum Beispiel bringe ich Morgen, also wenn das Interview draußen ist dann ist es auch draußen. Aber ich veröffentliche ein Video für einen meiner neuen Songs von der neuen EP, namens <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mwn_ZLb9UKQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">»Forever«</a>. Es ist ein Video, für das ich einfach einen Camcorder mitgenommen habe, als ich Zeit mit meinem Freund verbracht habe. Es sind einfach Momentaufnahmen von ihm und uns zusammen und solche Sachen und ich hab das alles in ein Video getan. Ich weiß noch, das ich dachte: Gott,&nbsp; möchte ich das wirklich mit der ganzen Welt teilen? Was, wenn wir uns vorher trennen? Was, wenn alles schiefgeht? Es ist einfach diese Momentaufnahme, wo ich gerade bin und wenn es in fünf Jahren anders ist, dann ist das auch okay. Ich entscheide mich dafür, dass ich es zulasse, dass die Menschen mit mir zusammen aufwachsen und alle Teile meines Lebens zu sehen bekommen.</p>



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<iframe title="Mahalia - Whatever Simon Says" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/AuIwoPSTu6s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption><br></figcaption></figure>



<p><strong>Ich denke, das ist auch etwas, wo du ein sehr großes Vorbild für viele bist, besonders in der Musikindustrie. Du hast keine Angst zu dir selbst zu stehen und brichst damit auch einige Grenzen. In dem Kontext muss ich mit dir über »Whatever Simon Say« reden. Das Video alleine war schon erfrischend aufrichtig und dann sind da noch Lyrics wie: „Cost me pennies on pennies, pounds on pounds / when I didn&#8217;t really want you / turned my heart and my pockets inside out&#8221; oder „I&#8217;m not that kind of girl / if you like her, could you like me, too?&#8221;. Könntest du uns mehr dazu erzählen?</strong><br>Ich habe den Song eigentlich mit meinem Freund zusammen geschrieben. Wir haben zuerst einfach nur einen Song geschrieben und dann habe ich erst realisiert, dass es eigentlich um einen Freund ging, mit dem ich zusammen war, als ich noch jünger war. Der Song spricht über jemanden, der sehr kontrollierend ist und über mich, die nicht wollte, dass diese Person diese Kontrolle über mich besitzt. Es ist eigentlich lustig denn die Lyrics, die du gerade vorgetragen hast, sind auch meine Favoriten. Ich denke es ist genau der Teil, der wirklich erklärt, worum es in dem Song geht. Wenn ich also sage: „How did I pay to love you? Cost me pennies on pennies and&nbsp; pounds on pounds&#8221;. Offensichtlich stehen „pennies on pennies&#8221; für echtes Geld. Weißt du? Ich war in einer Beziehung, wo ich der Versorger war und ich meine das in einer respektvollen Art (lacht). Er war dafür eher derjenige, der mich mit Hass versorgt hat. Er wollte, dass ich einen gewissen Look habe, mich auf eine bestimmte Weise verhalte, in einer gewissen Art anziehe, meine Haare auf eine gewisse Art trage und das mochte ich nicht.<br>In dieser Zeile bin ich es, die sagt: Wie konnte es dazu kommen? Wieso musste ich quasi dafür &#8220;bezahlen&#8221; Liebe und Nettigkeiten von dir zu bekommen? Eigentlich habe ich einfach sehr viele Sachen &#8211; wie Geschenke kaufen&nbsp; und bestimmtes Verhalten – getan, um ihn glücklich zu machen. Es hat mich Pennies und Pennies gekostet. &#8220;Pounds on pounds&#8221; ist zum einen ein Wortspiel mit Geld und zum anderen dann mit Gewicht. Ich habe in dieser Beziehung eine Menge zugenommen und war ziemlich depressiv, das hat sich vor allem auch physisch bemerkbar gemacht. [Mahalia fängt an das Lied zu summen, um die nächste Strophe zu finden] &#8220;..when I didn&#8217;t really want you&#8221;, weißt du? Ich wollte eigentlich nicht wirklich mit ihm zusammen sein, aber ich hatte Angst ihn zu verlassen und dann alleine zu sein. Ich war jung und gerade erst nach London gezogen. Dann ist da noch die Zeile &#8220;turned my heart and my pockets inside out&#8221;. Das ist alles eine Anspielung auf diese Situation. Also erstmal, dass ich mich physisch komplett umkremple. Aber dann bleibt da auch das Gefühl zurück, dass ich gerade mein ganzes Geld für diese Person ausgegeben habe, das kommt halt alles zusammen. Es ist ein Song darüber in einer sehr sehr heiklen Situation zu stecken und sich dann zu&nbsp;fragen: Was um Himmels Willen soll ich jetzt machen? Da steckt Angst drin. Die Angst, dass wenn ich gehe alles schlimmer wird. Aus diesem Gefühl heraus kommen diese Fragen: Was soll ich bloß mit dir machen? Von daher liebe ich diesen Song, er ist voller versteckter Bedeutungen. Ich denke, wenn du Lyrics magst und auch hinhörst, dann wirst du diese finden.</p>



<p><strong>Ja auf jeden Fall! Das ist auch ein roter Faden, der sich durch deine neue EP zieht. Diese sehr offene Reflexion über eine Beziehung von beiden Seiten. »Letter to Ur Ex« und »Letter to Ur N(ex)t« sind zwei Songs die sich auch wieder sehr von anderen Songs unterscheiden. Es sind keine &#8220;typischen Beziehungssongs&#8221; bei dem die Ex die klassische &#8220;Bitch&#8221; ist oder ähnliches. Du brichst mit vielen Klischees. »Letter to Ur N(ex)t« hat sich schon fast wie ein plot twist angefühlt. Ich denke, dass viele Fans diese Situation nachvollziehen können oder so etwas selber bereits erlebt haben. Kannst du uns mehr über das Konzept verraten?</strong><br>Als ich »Letter to Ur Ex« geschrieben habe, war das eine ziemlich ernste Situation, die mir sehr schwer auf dem Magen lag. Ich erinnere mich, dass ich das Gefühl hatte, unbedingt mit diesem Mädchen reden zu müssen, um ihr zu erklären, dass ihre Handlungen mir wirklich wehtun. Von daher habe ich dann »Letter to Ur Ex« geschrieben. Ich hab den Song nicht mit der Intention geschrieben, ihn zu veröffentlichen, ich musste das einfach aus mir rausbekommen und auf Papier bringen. Als ich dann nach dem Schreiben nochmal darüber nachgedacht habe, dachte ich: Ich hab eigentlich gar keine Vorstellung davon, was sie gerade durchmacht. Ich weiß außerdem nicht, wie ihre Erfahrung mit meinem Partner war, weiß du? Ich weiß ganz sicher, dass es Typen gibt, mit den ich zusammen war, die vielleicht eine richtig beschissene Erfahrung mit mir hatten aber mit der nächsten Freundin ist es dafür großartig. Deshalb habe ich beim Schreiben von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DslL51FnWb8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">»Letter to Ur N(ex)t«</a> versucht daran zu denken, wie ich mich in dieser Situation gefühlt habe und was ich gesagt hätte, wenn ich so einen Brief erhalten würde. Selbstverständlich kann ich nicht aus der Sicht dieses Mädchens schreiben &#8211; weil ich ihre Ansicht nicht kenne &#8211; aber ich hab versucht aus einer Perspektive zu schreiben, die ich schon mal hatte, wo ich vielleicht in einer sehr toxischen Beziehung war und ich die potenzielle nächste Freundin vorwarnen wollte. Außerdem neigen Frauen dazu, sich gegenseitig die Schuld zu geben und auch gegenseitig zu hassen ohne den gemeinsamen Faktor der Situation zu beachten, der in dieser Situation einfach der Mann ist. »Letter to your N(ex)t« soll nicht ich sein die aus der Perspektive der Ex schreibt und meinen jetzigen Typen einen &#8220;bad guy&#8221; nennt [schmunzelt], es ging mir darum eine tiefere Bedeutung zu finden. Außerdem ging es auch darum, zwei Geschichten zusammen zu bringen, deshalb hab ich mich auch dazu entschieden den gleichen Refrain zu benutzen. Ich wollte eine direkte Verbindung haben, sodass die beiden Songs quasi &#8220;verheiratet&#8221; sind. Die beiden zusammen sind wirklich mein stolzester Moment als Songwriter. Für den einen saß ich in meinem Wohnzimmer, am Laptop und hab einfach geschrieben. Für den nächsten saß ich auch wieder alleine und hab einfach darüber nachgedacht, wie ich mich fühle und das dann geschrieben. Dadurch war es ein einfacher Prozess, weil ich an diesem Punkt schon mal war. Ich finde es auf jeden Fall schwer, Songs über Dinge zu schreiben, die ich nicht erlebt habe, oder über Gefühle die ich noch nicht gefühlt habe, ich weiß einfach nicht wie ich solche Songs schreiben sollte. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum ich niemals ein Ghostwriter sein könnte [lacht], ich wüsste einfach nicht was ich sagen sollte.</p>



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</div><figcaption><br></figcaption></figure>



<p><strong>Ich wollte dich auch noch zur UK-Szene befragen. Als Außenseiterin, die sich die Musikszene in UK anguckt, besonders die weiblichen Künstler*innen, kommt es mir so vor, dass es besonders auffällig in den letzten fünf Jahren &#8211; wahrscheinlich schon viel früher &#8211; diesen visuellen und musikalischen Umschwung gegeben hat. Wir haben eine von weißen Männern dominierte Musikszene, aber in den UK kann man vor allem POC Künstler*innen, speziell Schwarze Künstler*innen wie dich aber auch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=B0A1fvE8v_A" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jorja Smith</a>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jqp_fsJlw5A" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Enny</a>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=v9BtXaiLVA0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ray BLK</a> oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DQ5xYwtZkK0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tiana Major9</a>, sehen. Es wurde auch schon als &#8220;Renaissance&#8221; bezeichnet, eine Revolution die stattfindet. Da du jetzt schon sehr lange Teil der Musikszene bist, kannst du das nachvollziehen?</strong><br>Ja auf jeden Fall! Ich denke allgemein &#8211; aber besonders in der UK-Musik &#8211; schaffen gerade sehr viele Schwarze Frauen den Durchbruch und es wird auch erlaubt, dass dieser Durchbruch passiert. Es gab eine Zeit, wo wir &#8211; nicht nur &#8220;wir&#8221;, sondern wir alle &#8211; da waren und sie waren auch alle schon da bevor ich und Jorja und Tiana und alle anderen Mädels da waren. Aber was geschehen ist, hat sich definitiv wie ein Wandel angefühlt. Es war eine Verschiebung dazu, dass Schwarze Frauen durchkommen. Selbst als ich gerade meine ersten Erfolge hatte, war es sehr auffällig, dass die Aufmerksamkeit besonders auf hellhäutige Schwarze Frauen gelenkt wurde, was sich auch anfängt zu ändern. Ich denke je mehr die Leute darüber reden und es nachvollziehen &#8211; besonders wir, die darin involviert sind &#8211; solange die Branche darüber redet, wird es auch Veränderung geben und genau das sehen wir gerade. Das Künstler*innen wie Tiana Major9 oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hxfGQ2AJHGk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Little Simz</a> endlich ihre Lorbeeren bekommen. Oder in dieser Minute gibt es diese brillanten Mädels namens <a href="https://www.youtube.com/watch?v=r-go07SLxlU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cat Burns</a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2QXSnc_9OuU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rachel Chinouriri</a>, die gerade Bekanntheit erlangen. Ich denke, daran können wir den Wandel sehen. Denn es gab auf jeden Fall eine Zeit, wo die Konversation rund um colorism in der Branche noch riesig war. Es ging darum, dass hellhäutige Schwarze Frauen gegenüber dunkelhäutigeren Schwarzen Frauen bevorzugt wurden. Je mehr wir diese Konversationen haben, desto mehr Veränderung wird passieren. Du hast Recht, es gibt diesen Wandel und es wird immer mehr kleinere Umschwünge in unserer Gesellschaft geben und das ist auch sehr wichtig. Interessant ist vor allem auch, dass wir Männer durchstarten sehen. Schwarze Männer &#8211; in allen Farben, Schattierungen und Mixes &#8211; und wir sehen, wie sie Erfolg haben. Diese Unterscheidung gibt es eigentlich nur bei Frauen. Das kommt daher, dass wir ziemlich kaputte Schönheitsideale in unserer Gesellschaft haben, die einen bestimmten Frauentyp hervorhebt und dadurch andere ausschließt. Also, ich denke schon das wir Veränderung sehen und ich denke &#8211; wie kann ich das am besten erklären? [überlegt] Ich denke, dass alle Branchen zusammen arbeiten. Wenn du also einen Wandel in der Makeupindustrie siehst, in der Fashionindustrie, dann wirst du diesen Wandel auch in der Musik-, Film-, und Tanzindustrie sehen. Wenn du also mehr schwarze Frauen auf den Covern von Magazinen siehst, wird es auch mehr Schwarze Frauen als Hauptrollen in Filmen geben. Wenn du mehr Schwarze Frauen auf dem Laufsteg siehst, dann werden auch mehr Schwarze Frauen den Durchbruch in der Musik schaffen. Ich denke, diese Branchen arbeiten alle Hand in Hand. Macht das Sinn?<br><strong>Ja, auf jeden Fall!</strong><br>Von daher ist es unglaublich wichtig, dass wir das auch andauernd sehen, sodass wir das akzeptieren und Leute die das vorher nicht akzeptiert hätten es jetzt doch tun, weißt du? Denn ich habe es immer akzeptiert, ich wollte schon immer alle Leute, alle möglichen Menschen überall sehen. Aber es ist auch wichtig, dass diese Branchen da mitziehen, damit Musikkünstler*innen aufblühen können.</p>



<p><strong>Das ist eine ziemlich gute Überleitung zu einem anderen Thema, auf das ich dich ansprechen wollte. Es gibt gerade diese Kontroverse, dass besonders weibliche Künstlerinnen von ihren Labels dazu gezwungen werden ihre Musik auf TikTok zu promoten. Bei einigen war es jetzt sogar der Fall das Labels bestimmte Songs zurückhalten und erst veröffentlichen, wenn Künstlerinnen diese Promovorstellungen durch Tanzvideos oder ähnliches erfüllen. Hast du dazu eine Meinung?</strong><br>Ja, ich habe da tatsächlich ziemlich viel zu gelesen und mitbekommen. Ich denke, dass Labels das auf jeden Fall tun. Es ist super schwierig, weil Social Media einfach schon für sehr lange Zeit ein Mittel ist, um Musik zu promoten. Aber ich denke auch was Labels nicht sehen ist, dass ihre Konsument*innen intelligent sind. Wenn sie also etwas zu oft in ihr Gesicht geschoben bekommen oder es zu viel beworben wird, dann werden sie es sich nicht allzu lange anschauen. Denn weißt du, als wir noch Kinder waren und Fernsehen geguckt haben und dann in der Pause von Werbungen überflutet wurden – sagen wir, ich bin acht Jahre alt und sehe jeden Tag eine Werbung für eine Baby Annabell, dann gehe ich auch jeden Tag zu meinen Eltern und frage sie nach einer Baby Annabell. Aber die Zeiten haben sich geändert und die Art der Werbung hat sich geändert. Kinder heutzutage sind nicht mehr so, wie ich als Kind war. Sie gucken sich nicht mehr etwas an und wollen es haben nur weil der Fernseher ihnen das vorgibt. Wir können mittlerweile selber nach Dingen suchen, es ist einfach ein ganz anderes Klima. Es kann auf jeden Fall frustrierend sein. Mein Label hat mir zwar noch nie damit gedroht, Musik zurückzuhalten aber ich bin auch keine Künstlerin, die in diese Industrie mit Instagram und TikTok geboren wurde. Aber es gibt auf jeden Fall Druck, so etwas zu machen, was hart ist, weil wenn du nicht gut bist mit diesem Zeug, ist es sehr schwer darin gut zu werden. Es gibt einige Künstler*innen, die es lieben und das respektiere ich auch. Ich hab schon immer kurze Clips gedreht. Schon seit <a href="https://www.youtube.com/watch?v=fCxygfLdkDM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">»Sober«</a>, meinem ersten richtigem Release, habe ich kurze Videos für Instagram gedreht, einfach von mir, wie ich den Song singe. Ich hab das einfach schon immer gemacht und das jetzt für TikTok umzuwandeln fühlt sich nicht komplett verrückt an. Aber trotzdem, Tänze zu Songs zu machen ist schräg. Wenn ich es unbedingt möchte, dann mach ich das. Es gab diesen einen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=SbqsI_OovHw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lizzo Song</a> [singt: „It&#8217;s about damn time..&#8221;] und ich kann mich erinnern wie das gesehen habe und dachte: Oh Mein Gott, ich liebe diesen Tanz, ich möchte das auch tanzen und dann hab ich das auch gemacht. Aber ich hab mich ehrlich gesagt am meisten gefreut, weil Lizzo es kommentiert hat. Auf jeden Fall mehr als jetzt Teil eines TikTok Trends zu sein. Von daher denke ich es ist ein sehr schwieriges Thema, es kommt wirklich darauf an, was für eine Beziehung du zu deinem Label hast.&nbsp;<br></p>



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<iframe title="Mahalia Presents... Chrissi, Victor Ray + Valntna | 7th June 2022" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/-Vhx5Cq-A98?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption><br></figcaption></figure>



<p><strong>Abschließend dann vielleicht noch eine Frage, die nicht ganz ohne eigenes Interesse ist. Aber da du gerade sehr viele Shows hast und viel auf Tour bist &#8211;&nbsp; wirst du auch wieder nach Deutschland kommen?</strong><br>Ja, auf jeden Fall! Ich denke nach diesem Sommer und Nordamerika werden wir definitiv eine UK/Europa-Tour planen, einhundert Prozent. Denn selbst die UK-Shows, die wir bis jetzt hatten, da haben wir eine Menge der großen Städte ausgelassen. Einfach auch, weil wir in die kleineren Städte wollten, die schon länger keine Musik mehr gesehen haben. Von daher werde ich auf jeden Fall wieder zurückkommen!</p>



<p><strong>Ich wollte außerdem noch unbedingt mit dir über dein neuestes Projekt »Mahalia presents« sprechen. Du hast ja bereits etwas in die Richtung mit dem<a href="https://www.youtube.com/watch?v=q-49rHsvvCg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> »Sister &amp; Sound Project«</a> von Dr. Martens gemacht und dein neues Projekt ist wirklich spannend. Die erste Show war im April und wirkte von außen wie ein wirklich großer Erfolg. Für mich ist dieses Projekt ein Grund, warum du als Künstlerin so hervorstichst. Du gibst anderen jungen Künstler*innen wortwörtlich eine Bühne &#8211; du bist quasi eine Kuratorin für neue Talente. Kannst du uns mehr über diese Veranstaltungen erzählen und was deine Pläne dahinter sind?</strong><br>Ja klar! Als ich ungefähr sechzehn Jahre alt war habe ich bereits in meiner Heimatstadt Leicester  »Mahalia presents« organisiert. Meine Mutter, mein Vater und ich haben die Shows zusammen kuratiert, sie haben mir dabei geholfen unterschiedliche Künstler*innen auszusuchen und sie dann zu uns zu bringen. Der ganze Punkt der Aktion war einfach, Künstler*innen außerhalb von Leicester, von denen noch niemand in Leicester gehört hat, in die Stadt zu bringen und eine Show zu performen. Damals hatten wir ungefähr ein Publikum von sechzig Leuten. Mir hat es immer schon riesigen Spaß gemacht, aber ich hatte einfach nie die Plattform da etwas Größeres draus zu machen. Vor sechs Monaten habe ich mich dann dafür entschieden, das Ganze wieder auf die Beine zu stellen, aber diesmal in London. Ich wollte den Scheinwerfer auf junge Künstler*innen richten, die solche Sachen sonst nicht machen können. Ich hab mit einigen Künstler*innen aus meinem Freundeskreis geredet, die versuchen den Durchbruch zu schaffen, sich einen Namen zu machen und die meinten, dass es einfach kaum Möglichkeiten gibt. Es gibt vielleicht ein paar, aber entweder ist das Publikum sehr klein oder an einem Abend werden zehn Künstler*innen vorgestellt und jede*r kann nur ein paar Lieder singen. Ich wollte jungen Talenten diese Bühne zur Verfügung stellen, die ich selber als Kind nicht hatte. Da ich jetzt ein gewisse Stufe erreicht habe, kann ich so einen Abend zusammenstellen, Leute dazu einladen und sagen: Hier sind 350 Tickets, nehmt sie euch! Dadurch kann ich einem/einer neuen Künstler*in einen Raum mit über 300 Leuten geben, die da sind um sich seine oder ihre Musik anzuhören. Die erste Show war großartig, es war wirklich toll! Auf eine Art wie ich es mir vorgestellt habe, aber dann auch wieder ganz anders. Ich konnte vorher nicht einschätzen wie die Leute es aufnehmen werden. Die zweite Show ist jetzt gerade ausverkauft, was auch wieder wirklich aufregend ist. Sie findet am 7. Juni statt. Die Idee war, diese Shows jetzt alle zwei Monate stattfinden zu lassen und dann zwei bis drei neue Künstler*innen zu holen. Mir macht es unglaublich viel Spaß und wir haben gerade angefangen unsere Website für Einreichungen zur öffnen. Offensichtlich kann ich nicht jedes Mal selber Leute finden.<br><strong>Ja, darüber hab ich mich auch gewundert, da das wirklich eine Menge Arbeit ist..</strong><br>Ja herumzugehen und Leute zu suchen ist wirklich schwierig, du kannst sie nicht immer finden, von daher sind wir jetzt offen für Bewerbungen. Bis jetzt haben wir hunderte erhalten, von daher hoffe ich, dass wir mit dieser Menge an Einreichungen auch in der Lage sein werden eine Menge Shows zusammen zu stellen. Was wirklich ein großer Spaß ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/mahalia-ueber-gescheiterte-beziehungen-selbstliebe-und-den-notwendigen-wandel-in-der-uk-szene">Mahalia über gescheiterte Beziehungen, Selbstliebe und den notwendigen Wandel in der UK Szene</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>ArrDee über »Pier Pressure« sein Aufwachsen in Brighton und seinen Durchbruch auf TikTok</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2022 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>UK Newcomer ArrDee im Interview mit Mostdope über sein neues Mixtape »Pier Pressure«, sein Aufwachsen in UK<br />
und seinen Durchbruch auf TikTok </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/arrdee-ueber-pier-pressure-in-brighton-und-erfolg-abseits-von-london">ArrDee über »Pier Pressure« sein Aufwachsen in Brighton und seinen Durchbruch auf TikTok</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong><strong>ArrDee, gerade mal 19 Jahre alt, hat seit seinem</strong> Freestyle <a href="https://www.youtube.com/watch?v=eyTjNsqZmrs">»Cheeky Bars«</a> die UK Szene im Sturm erobert. Seitdem sind Singles wie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EZ1JY038yF8">»Wid It«</a> oder zuletzt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=SnaHMFvhNwQ">War</a>« mit Aitch absolute Hits. Sein bisher größter Erfolg war wohl der »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=BS3HgiHPYcs">Body Remix</a>« von Tion Wayne und Russ Millions auf dem er neben Grim<strong>e Größen wie Bugzy Malone glänzen konnte. </strong></strong><br><strong><strong>Trotz dem schnellen Erfolg waren bisher alle Tracks dennoch etwas einseitig und vor allem sehr Party-orientiert, weshalb viele ihm auch vorhersagen, dass er nicht lange einen Platz in der Szene haben wird. Auf seinem ersten Mixtape »Pier Pressure« zeigt ArrDee nun aber andere Facetten von sich und gibt einen Einblick von dem Leben und Aufwachsen in Brighton, sowohl die guten wie auch schlechten Seiten.</strong></strong></p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Dein erstes Mixtape ist gerade erschienen, ich denke du beweist damit allen dass du einen Platz in der Szene verdient hast</strong>..<br>Ja, hundert Prozent!</p>



<p><strong>Das Projekt ist insgesamt ernsthafter, hattest du das Gefühl, dass du dich mit diesem Mixtape in irgendeiner Weise beweisen musstest?</strong><br>Ich hab das Gefühl, dass ich mich andauernd beweisen muss. Wenn du glücklich in deiner Position bist und nicht das Bedürfnis hast nach mehr zu streben, dann solltest du nicht Teil dieser Sache sein. Es geht immer noch größer oder besser, es gibt immer jemanden der deine Position haben möchte und vielleicht genauso hungrig ist wie du es vor einem Jahr warst, das solltest du niemals verlieren. Von daher beweise ich mich immer, nicht nur anderen, sondern auch mir selbst gegenüber.</p>



<p><strong>Wenn wir über deine Rollout Campaign sprechen, zum einen die Hits die du hattest wie der »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=BS3HgiHPYcs">Body Remix</a>« oder die Zusammenarbeit mit Aitch, zum anderen die vielen Pressetermine und das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=R1pAN25AAXs">Chicken Shop Date</a>. Wie waren die letzten Wochen für dich?<br></strong>Genau wie du schon gesagt hast, es war krank und verrückt viel zu tun. All das ist eine neue Erfahrung für mich, bei der ich merke das ich mich ziemlich gut und schnell anpasse. Trotzdem habe ich vorher noch nie mein Arbeite promoten müssen. Es ist ganz anders als die Promo für eine Single, es ist mehr Radio und Interviews und solche Dinge. Andererseits könnte ich für ganz England reden, ich bin ein bisschen ein Schnacker, von daher keine Sorge. (lacht)<br></p>



<p><strong>Das ist immer das was wir uns erhoffen, dass unser Gegenüber viel zu erzählen hat und wir mehr zu hören können</strong>. <br>Exakt</p>



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<iframe title="Tion Wayne x Russ Millions - Body 2 ft Arrdee, 3x3E1 &amp; ZT, Bugzy Malone, Fivio Foreign, Darkoo, Buni" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/BS3HgiHPYcs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Ich denke die nächste Frage hast du jetzt schon öfter gehört, aber wir müssen trotzdem fragen. Du kommst aus Brighton und besonders Lieder wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=T8W2ZbyjlkU">Fruitella</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=sNXkAMwS2S0">Late Night Driving</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=lOxI1dcLrJA">Pandemic</a>« beschreiben ein gewisses Umfeld in dem du aufgewachsen bist. Kannst du uns mehr über die Szene in Brighton erzählen?<br></strong>Na ja, wie du schon gesagt hast, gibt es zwei Seiten. Zum einen die »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=T8W2ZbyjlkU">Fruitella</a>« Seite mit Sommer, Sonne und Strand. Da kommen alle angeschwemmt und haben ein Bier dabei, weißt du? Diese Seite ist ziemlich lustig. Zum anderen gibt es aber auch die Seite von Brighton, die ziemlich viele Städte am Wasser haben, da wo einfach ein großer Teil der Einwohner wohnungslos sind und draußen schlafen müssen. Was verrückt ist wenn man die Größe der Städte bedenkt, im Vergleich zu den Großstädten. Das bedeutet halt auch, dass dadurch, ich möchte jetzt nicht sagen kriminelle Aktivität höher ist, weil die Kriminalitätsrate in den großen Städten ist klar höher, aber ich meine den Konsum, den Besitz und das Handeln von Drogen und halt solche Dinge. Das passiert hier einfach mehr. Da wir aus einer sehr gemeinschaftlichen Stadt kommen, wo es nicht so viele Gewaltverbrechen gibt, wird man manchmal in Situationen geworfen, die man so nicht vorhergesehen hat. Am Ende steckst du da plötzlich so tief drin, wo du vorher keine Ahnung hattest wie du da überhaupt reingeraten bist.</p>



<p><strong>Ich denke da ähnelt Brighton auch sehr vielen deutschen Großstädten, in dem Sinne, dass sehr reiche Menschen direkt neben sehr armen Menschen leben und man irgendwie versucht dass es funktioniert.</strong><br>Genauso ist es. Je mehr privilegierte Menschen in Brighton sind, desto größer ist die Schere. Ich hab noch nie in London gelebt, von daher weiß Ich’s nicht, aber ein günstiges Haus in London ist immer noch sehr viel teurer als Häuser hier bei uns. Leute, die nicht privilegiert sind, können es sich gerade so leisten in Brighton zu leben.</p>



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</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Besonders im Kontext zu deinem Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=lOxI1dcLrJA">Pandemic</a>«, wo du ja auch über den Druck redest als junger Mensch verantwortlich zu sein, Geld zu verdienen, für Essen im Haus zu Sorgen und das Gefühl zu haben seine Mutter stolz machen zu wollen. Könntest du dass vielleicht nochmal etwas näher erklären?<br></strong>Speziell dieser Song ist eigentlich gar nicht über mich. Es ist eine reale Geschichte, etwas das gerade noch passiert. Es geht um einen Freund, der inhaftiert ist. Offensichtlich ist er mein Alter, er wird dort für einige Jahre sein und ist noch so jung. Für jemanden der aus London runter kommt oder einer anderen großen Stadt, wo du mehr mitbekommst von den Dingen, die geschehen und genau verstehst worauf du dich einlassen möchtest—oder halt nicht. Es ist eine ganz andere Perspektive, als die von jemandem aus der großen Stadt, wo du dich dazu entscheidest etwas zu tun und dann in das Gleiche hineingelangst, wie die Menschen um dich herum. Es ist also mehr eine Geschichte über jemanden der mir nahe steht, als über mich selbst. Zur gleichen Zeit ist da trotzdem der Druck deine Mutter stolz zu machen und dafür zu sorgen, dass alles stabil bleibt und halt solche Dinge. Besonders in einem Haushalt mit alleinerziehender Mutter und Geschwistern.</p>



<p><strong>Das Thema findet sich auf deinem Mixtape häufiger wieder, dieser Kampf ums Geld. Das ist auch eine Erfahrung die ich selber und auch enge Freunde von mir sehr nachvollziehen können. Ist diese Geldsorge das Gefühl es besser machen zu müssen für dich eher ein Punkt der noch mehr Druck auf dich ausübt oder benutzt du das mehr als Antrieb?&nbsp;</strong><br>Weißt du was? Das ist erst etwas, das ich verstehen konnte als ich älter war. Alle guten Mütter versuchen so gut es geht ihre Kinder vor diesen Mühen und der Verantwortung, nicht nur als Erwachsener, sondern auch als Elternteil abzuschirmen. Natürlich möchtest du, dass deine Kinder mit der bestmöglichen Kindheit aufwachsen, das ist einfach die wichtigste Charakterbildung. Je älter man wird, einfach nur dadurch dass die Welt sich weiter dreht, begreift man die eigene Realität mehr und was wirklich passiert. Aber meine Mutter hat auch so gut es ging und so hart wie möglich gearbeitet und es dabei nach außen aussehen lassen als würde sie sich nicht jeden Tag abmühen. Von daher würde ich nicht sagen, dass es Druck auf mich ausübt, sondern mehr ein Ding wie: &#8220;Alles klar, cool, so wurde es mir vorgelebt, so funktioniert halt auch das Leben. Du stehst auf und du machst einfach weiter ohne dich unterkriegen zu lassen. Du musst einfach weiter gehen.&#8221; Von daher will ich, dass meine Mutter stolz ist und muss sie strahlen lassen.&nbsp;</p>



<p><strong>Kannst du denn da deinen Einfluss schon sehen? Das Menschen sehen, ok er hat es geschafft, dann kann es vielleicht auch schaffen, Musik machen und ein erfolgreicher Rapper aus Brighton werden?</strong> <br>Hundert Pro, hundert Pro! Ich denke es ist sowohl Segen wie auch Fluch. Zum einen ist da halt die negative Seite: Oh er kann es schaffen, dann ist es entspannter für mich, weil es wurde schon getan, zum anderen ist es aber auch ein Segen. Leute, die genauso hart arbeiten wie ich, haben jetzt die Vision davon dass es eben möglich ist. Dadurch ist es keine weit entfernte Hollywood Fantasie mehr, die nicht erreichbar ist.&nbsp;</p>



<p><strong>Besonders in der UK Szene scheint es schwieriger zu sein, für Artists, die nicht aus London kommen—Künstler*innen wie Jaykae und LadyLeshurr aus Birmingham haben mal erzählt wie schwierig es für sie ist ohne die Glaubwürdigkeit, die dir eine Postleitzahl z.B aus South London oder East London gibt. Ist es da schwer für dich sich zu behaupten?</strong> <br>Nee, es ist einfach die Karte, die mir zugeteilt wurde. Ich war noch nie dieser &#8220;das-Glas-ist-halb-leer&#8221; Typ. Egal welche Karte mir zugeteilt wurde, ich verwandle es lieber in etwas Positives und mach daraus etwas, das mich antreibt. So war es auch [zählt mit der Hand auf]: ich kam und meine Videos waren anders, meine Haltung war anders, die Art wie ich rede, denke, worüber ich rappe und mein Selbstbewusstsein und alles. Das kommt alles daher, dass ich aus einer anderen Stadt komme. Ich denke wenn ich aus London kommen würde oder versuchen würde mich dort in die Masse einzufügen, dann wäre alles nicht so gekommen wie es ist. Es hätte nicht so eine Bedeutung, in so kurzer Zeit gehabt.&nbsp;</p>



<p><strong>In dem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=SYIhhhdUS_s">JD Interview mit Chuckie Online </a>sprichst du auch darüber das du gar nicht ursprünglich als Drill Künstler angefangen hast, was mich persönlich sehr überrascht hat. Eher eine neuere Entwicklung?</strong><br>Ich würde mich jetzt nicht als Drill Künstler bezeichnen. Aber ich springe ab und zu auf Drill Beats. Rap Musik ist etwas, dass mich immer interessiert hat. Musik im Allgemeinen war schon immer meine Leidenschaft. Vor Rap war es Rock Musik und alle möglichen Künstler, schwer zu sagen – ich liebe einfach Musik. Ich finde einfach die Kraft, die sie hat und den Effekt, den sie auf Menschen ausübt, ist etwas Wunderschönes. Dass sie Menschen bei Shows und Konzerten zusammenbringt und die Leute wie eins funktionieren, dass Musik das Leben von Menschen einfacher macht oder zumindest für einen Moment entspannt und ihnen das Gefühl gibt verstanden oder gehört zu werden. Von daher her, ja Drill ist nicht das womit ich angefangen habe.&nbsp;</p>



<p><strong>Und wie hast du angefangen? Also wie bist du dazu gekommen Musik zu machen, was war vielleicht der eine entscheidende Moment<br></strong>So ganz generell? Es war im Prinzip immer das was ich machen wollte und ich hab es auch als Ventil benutzt. Meine Schule hat versucht mich zu Dingen wie Beratung und Therapie zu schicken, aber das war nie so meins. Von daher hab ich früher viel ernstere, tiefgründigere Musik gemacht, die sich einfach zu früh für mich angefühlt hat. Ich war jung und die Leute haben es sich angehört, es fühlte sich so an als würden sie zu viel über mich wissen. Wenn ich mich in der Öffentlichkeit einer fremden Person vorstelle, sieht man mich als Cheeky Chappy, so die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=eyTjNsqZmrs">»Cheeky Bars«</a> oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ofrVQFyX_nY">»6am [in Brighton]«</a> Vibes. Vor allem aber lustig, ich bring jeden um mich zum lachen. Ich bin einfach vom Typ her ein Unterhalter, das ist einfach teil meiner Persönlichkeit. Es hat für mich also Sinn gemacht so dann auch in das Game einzusteigen. Das hat dann auch dazu geführt, dass ich auf Drill Beats aufgesprungen bin und wo immer ich war, gerappt habe. Aber&nbsp;wirklich ernst genommen habe ich es, als ich in der Secondary School (Anm. der Redaktion: vgl. Mittelstufe. Klasse 7-11) war, da muss ich elf oder zwölf gewesen sein. Wir haben in den Musikräumen Rap Battles veranstaltet, irgendwann wollte keiner meiner Freunde das mehr mit mir machen, weil ich einfach besser war als alle [fängt an zu grinsen]. Gewöhnlich war ich dann quasi der Schiedsrichter und alle waren einfach nur so: &#8220;Ey yo, du solltest schreiben, du hast es wirklich drauf&#8221;.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="ArrDee - Early Hours (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/zt34o2mS62s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>In dem Kontext müssen wir auf jeden Fall auch über »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=zt34o2mS62s">Early Hours</a>« reden, der Song sticht für mich einfach heraus und erinnert fast ein wenig an »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=szrDcTGvp7o">Rainfall</a>« von Stormzy. Einfach in dem Sinne, dass man weiß das der live richtig verrückt wird, weil alle Fans da laut mitsingen werden – ein sehr emotionaler Song. Kannst du uns dazu mehr erzählen?<br></strong>Ja der Song ist einfach auch sehr typisch Brighton. Es ist einer meiner Lieblings-, wenn nicht sogar der Lieblingssong vom Tape. Wie der zustande gekommen ist war auch verrückt. Ich hatte ihn ursprünglich zu einen viel mehr nach vorne gehenden Beat geschrieben und auch gar nicht gesungen. Ich hab dann irgendwann zu hart gefeiert und meine Stimme verloren, meine Mutter war richtig angepisst auf mich, weil ich im Studio eigentlich noch einen Verse einfügen musste, den ich nicht zu Ende gebracht hatte. Ich konnte das dann nicht tun, weil der Ton meiner Stimme nicht mehr zu den original Aufnahmen gepasst hätte. Dann lief im Studio dieser ein bisschen mehr Mellow Beat und ich hab dazu in einem tiefen Ton gerappt, ein bisschen roh und es dann eher aus Versehen nochmal gesungen. Durch das Kratzen in meiner Stimme haben sich die Vocals einfach sick angehört. Der Producer und Engineer haben es mitbekommen und dann die Instrumentals einfach angepasst und meinten nur: „Yo, geh in die Booth und mach es genau so!“ So kam es dann zustande. Aber das war einfach nur die Hook, die dann aber zur Inspiration für die Verses den Ton und die Melodien vorgegeben hat. Letztendlich wurde daraus mehr eine Art Liebeslied – so ein wholesome, emotional moment-Ding. Es war auf jeden Fall auch für mich mal was komplett anderes.</p>



<p><strong>Wie ist deine Herangehensweise ans Musik machen? Auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=sNXkAMwS2S0">Late Night Driving</a>« sprichst du darüber bis früh Morgens in der Booth zu stehen. Wie ist da dein Prozess?<br></strong>Ich bin ein schneller Schreiber. Ich mag es einfach die Worte quasi von meinen Fingern aufs Handy auszukotzen. Was immer ich an Emotionen oder Wörtern fühle während ich einen Beat anhöre, da ist immer eine Verbindung und ein Zusammenhang zwischen dem was der Beat macht und den Wörtern die mir in meinen Kopf kommen. Das ist genauso wie wenn du zurück zu Beethoven und solchen Dingen gehst. Auch wenn du keine Wörter hörst, gibt es bestimmt Töne, die dich traurig oder glücklich machen, es gibt die Dur-Tonart oder Moll-Tonart und solche Sachen. Musik geht über das was wir sagen hinaus. Es ist alles was Schalltechnisch zusammen kommt. Ich hab in dem Sinne also keinen richtigen Prozess, wenn mal ein Konzept in meinen Kopf kommt, wo ich weiß das ich darüber schreiben möchte. Aber natürlich kommt es auch mal vor, dass erst der Text steht und wir dann den Beat drum herum basteln. Aber meistens ist es einfach der Vibe, die Energie im Studio und wie die Leute darauf reagieren. </p>



<p><strong>Glaubst du es gibt etwas von dem deine Fans auf diesem Mixtape besonders überrascht sein werden?&nbsp;</strong><br>Hundert Pro, aber überrascht auf eine gute Weise. Nicht in dem Sinne das sie nicht wussten, dass ich Musik machen kann – gute Musik! Ich mach dieses ganze chart-topping-Ding jetzt schon so lange und wie schon gesagt hast, hatte ich ja auch einen schnellen Einstieg ins Game. Die meisten Rapper bauen sich erst eine Fangemeinde auf, finden heraus was sie mögen und wer sie als Menschen sind. Wohingegen ich einfach immer schon etwas für dieses globale Publikum veröffentliche. Es gibt mir jetzt die Chance zu zeigen wer ich bin, nicht nur als Künstler, sondern als Mensch und dadurch auch die unterschiedlichen Facetten von mir zu freizulegen. Von daher gibt es auf jeden Fall Songs auf dem Mixtape, von denen die Leute nicht gedacht hätten, das ich als Person so tiefgründig bin. Oder eben das ich auf diese »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=T8W2ZbyjlkU">Fruitella</a>« Tempos aufspringe, die von der Art eher lustige Club-Jumpy-Vibes haben. Ich denke es zeigt vor allem, dass Level meiner Kunstfertigkeit, die Vielfältigkeit, auch als Statement: »Yo, das bin ich und ich bin hier um zu bleiben&#8221;.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><strong>Ich war andauernd im Studio. Ich liebe das Studio, ich lebe, esse, schlafe, pisse und atme da drin. Ich bin einfach konstant am Musik machen</strong></p><cite>ArrDee über seine Arbeitsdisziplin</cite></blockquote>



<p><strong>Wie lange hast du jetzt im Endeffekt an diesem Projekt gearbeitet? Einige Singles hast du ja schon schon letztes Jahr released. </strong><br>Da es kein Album ist, sondern ein Mixtape, sind es offensichtlich Songs, die ich zusammengestellt habe. Trotzdem erzählt es eine Geschichte und nimmt die Leute mit auf eine Reise. Es hat ein albumartiges Gefühl. Ich war andauernd im Studio. Ich liebe das Studio, ich lebe, esse, schlafe, pisse und atme da drin. Ich bin einfach konstant am Musik machen. Wir hatten ungefähr 30 Tracks zusammen, die wir dann reduziert haben, da wir eine Geschichte erzählen wollten, um vor allen auch die möglichst unterschiedlichsten Seiten von mir zu zeigen. Also ungefähr ein Jahr in dem wir nur Musik gemacht haben, in dem ich mich konstant selbst gesteigert und verbessert habe, ich bin erwachsen geworden. Ich reife und passe mich an das Geschäft an.&nbsp;</p>



<p><strong>Genau wie du sagst, das Mixtape hört sich wirklich wie ein Album an. Die Songs sind zusammenhängend, vom tanzbaren Partytrack hin zu den eher ernsthaften Songs.</strong><br>Ich bin froh, dass du diese Vibes davon bekommst, ich stimme zu, dass es auf jeden Fall auch als Album wahrgenommen werden könnte. Aber trotzdem, würde ich es nicht mein erstes Album nennen. Warte noch ein bisschen ab! (lacht)</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="850" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/arrdee-pressefoto-2021-850x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5088" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/arrdee-pressefoto-2021-850x1024.jpg 850w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/arrdee-pressefoto-2021-249x300.jpg 249w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/arrdee-pressefoto-2021-768x925.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/arrdee-pressefoto-2021-770x928.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/arrdee-pressefoto-2021.jpg 1000w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption>Foto via Universal Music</figcaption></figure>



<p><strong>Ich bin mir nicht sicher wie die Corona Lage gerade in den UK ist, aber bei uns werden gerade schon wieder viele Konzerte abgesagt oder verschoben. Kann man in so einer Zeit wirklich für die Zukunft planen? z.B eine Tour?</strong><br>Nun ja, meine Tour steht jetzt an und so langsam rollt hier alles los. Dennoch, wir leben in sehr sehr unsicheren und verrückten Zeiten. Wir können nicht allzu weit planen. Außerdem sind die Dinge so schnelllebig und es gibt einfach so viel. Der Markt ist so übersättigt und dann ändern sich Dinge so viel. Zusätzlich noch Sachen wie TikTok die ins Game kommen, von daher kannst du einfach nicht sehr viel vorplanen.</p>



<p>&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><strong>Ich sitze nicht da und möchte bewusst einen Song für TikTok machen. Ich hab mich selber noch nie in diese Schublade gesteckt.</strong></p><cite>ArrDee über den schnellen Erfolg durch TikTok</cite></blockquote>



<p><strong>Aber du würdest jetzt keine Musik direkt für TikTok machen, oder?</strong><br>Nee, Ich habe jetzt noch nie gesagt: &#8220;Weißt du was? Ich möchte einen Tune für TikTok machen.&#8221; Trotzdem, wenn ich Songs mache gibt es schon gewisse Lieder bei denen ich denke, dass sie das Potential haben dort gepusht zu werden. Oder während ich dabei bin einen Song fertig zu stellen eine Idee für ein Musikvideo bekomme. Genauso geht es aber andersrum auch, dass ich einen Song anfange, eine Idee für ein bestimmtes Musikvideo bekomme und dann den Rest so schreibe, dass es dazu passt. Also nee, ich sitze nicht da und möchte bewusst einen Song für TikTok machen. Ich hab mich selber noch nie in diese Schublade gesteckt.&nbsp;</p>



<p><strong>Du redest sehr viel über die Visualisierung, du stellst dir die Videos bereits beim Schreiben vor.</strong> <strong>Wie wichtig ist dir das Musikvideos zu machen?</strong> <br>Extrem wichtig! Ich habe immer eine Vision, ich will auch immer mit dabei sein wenn sie geschnitten und fertig produziert werden und mache die auch vom Ding her selber. Also ich sitze nicht an den Reglern, aber ich setzte mich mit dem Regisseur oder Editor zusammen und gehe durch alle Takes. Bevor wir das Video drehen, gibt es mindestens zwei- bis drei Zoom Calls bevor ich soweit bin dass dann auch umzusetzen und zu drehen. Zwischen den Szenen habe ich immer Ideen wie wir das nächste drehen, ich bin generell jemand der alles mit anpackt, besonders wenn es um Produktion, Mischen, Mastern, Regie führen bei Videos, Schnitt, Marketing, Trending und Buzzing geht – bei allem! Da steckt viel Verstand von mir hinter, aber genauso muss ich da auch Bewunderung und Respekt an mein ganzes Team geben.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/arrdee-ueber-pier-pressure-in-brighton-und-erfolg-abseits-von-london">ArrDee über »Pier Pressure« sein Aufwachsen in Brighton und seinen Durchbruch auf TikTok</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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