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	<title>Enny Archive - Mostdope</title>
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		<title>Lavz ist Indie to the Core und gestaltet die Szene neu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:47:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorials]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer die größeren UK-Releases von weiblichen Artists der letzten Jahre verfolgt hat, wird bestimmt Alben wie »My 21st Century Blues« von RAYE, »NO, THANK YOU« oder »Lotus« von Little Simz oder »We Go Again« von ENNY oder »What A Devastatiing Turn of Events« von Rachel Chinouriri auf dem Schirm haben. Obwohl all diese Projekte musikalisch in unterschiedliche Richtungen gehen und unterschiedliche Genres repräsentieren, verbindet sie jedoch alle etwas: eine ziemlich große Wut und Überdrüssigkeit über ein sehr tiefsitzendes Problem der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wer die größeren UK-Releases von weiblichen Artists der letzten Jahre verfolgt hat, wird bestimmt Alben wie »My 21st Century Blues« von RAYE, »NO, THANK YOU« oder »Lotus« von Little Simz oder »We Go Again« von ENNY oder »What A Devastatiing Turn of Events« von Rachel Chinouriri auf dem Schirm haben. Obwohl all diese Projekte musikalisch in unterschiedliche Richtungen gehen und unterschiedliche Genres repräsentieren, verbindet sie jedoch alle etwas: eine ziemlich große Wut und Überdrüssigkeit über ein sehr tiefsitzendes Problem der Musikindustrie – eine Industrie, die bewiesenermaßen sexistisch und rassistisch ist und somit vor allem Frauen gerne nur in einem bestimmten Format abbildet. </strong><br><strong>Für diejenigen, die dazwischenstehen, also BIPoC oder queere Frauen oder – god forbid! – queere BIPoC-Frauen, bedeutet es doppelt so viele Hürden und doppelt so viel Arbeit, um nicht mal die gleiche Anerkennung zu bekommen. Zudem leben wir in einer modernen Welt, die gesteuert wird von Social Media, Streamingplattformen und Algorithmen. Wenn wir uns angucken, wer wirtschaftlich Anteile an diesen Plattformen besitzt, reden wir hier nicht über neutrale Algorithmen, die tatsächlich unserem Geschmack dienen.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="684" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-684x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20678" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-684x1024.jpg 684w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-scaled.jpg 1710w" sizes="(max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lavz by Sam Nahirny</figcaption></figure>



<div style="height:58px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Obwohl fast jede Person mit einem Laptop Musik machen und veröffentlichen kann, ist es dennoch fast nie so schwierig gewesen, aus der Masse an Artists hervorzustechen. Wir haben in den UK nicht mehr das Phänomen von Artists wie <strong>Arctic Monkeys</strong> oder <strong>Lily Allen</strong>, die in den Noughties quasi durch <strong>MySpace</strong> über Nacht weltweiten Erfolg erlangt haben. Wir haben aber auch nicht mehr das Novum, das Grime-Musik mit sich gebracht hat, dieser DIY-Ethos, der aus unbekannten Artists wie <strong>Dizzee Rascal</strong> und der nachfolgenden Drill-Generation internationale Stars gemacht hat. Heute läuft eigentlich alles über TikTok (oder für die Älteren, mich eingeschlossen, einen Tag später über Instagram). Aber was hat das für Auswirkungen auf Indie-Künstler*innen? Was heißt das für Artists, die DIY sind, genug Talent haben, aber eben von ganz unten in der breiten Masse anfangen müssen, ohne große Hilfe oder Backup von einem Label?</p>



<p>Was all diese Künstlerinnen aber auch verbindet, ist die Art, in der sie Musik veröffentlicht haben, nämlich über viele Umwege und mit wenig Unterstützung von klassischen Major-Labels. Die Londoner Indie-Künstlerin Lavz steht gerade vor diesem riesigen Berg an Problemen, Fragen, aber auch endlosen Möglichkeiten. Wir haben zuerst im Januar 2025 mit ihr gesprochen und nun nach einem Jahr noch mal eine Art <strong>Vanity Fair</strong>-Check-up à la <strong>Billie Eilish</strong> gemacht, um zu gucken, was in einem Jahr alles so passiert ist. Die Veröffentlichung ihrer neuen EP »<a href="https://itslavz.bandcamp.com/album/kaos-on-saturn">Kaos on Saturn</a>« wollten wir einmal als Anlass nehmen, um zu schauen, wie es ihr persönlich ergangen ist und was es aktuell eigentlich bedeutet, sich als Frau musikalisch zu verwirklichen.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Indie to the Core, aber was bedeutet &#8220;Indie&#8221; heute eigentlich?</strong></h2>



<p>Aber zu Anfang erst mal die wichtigste Frage zum Vokabular: „Indie“ – ein Wort, das in der Musikbranche ähnlich ausgelutscht ist wie „Authentisch“. Zum einen wird damit das Genre Indie-Rock-Musik bezeichnet, in diesem Fall geht es aber um zwei andere Aspekte. Zum einen geht es hier um den Status des Artists an sich: Ist die Person bei einem Label unter Vertrag? Und auch hier gibt es wieder Unterschiede zwischen Major-Labels wie Warner oder Sony oder halbwegs Indie-Labels wie z.B. <strong>AWAL</strong> oder <strong>Human Re Sources</strong>, die einen Vertrag mit Artists wie Little Simz, RAYE oder <strong>CMAT</strong> haben und von Distribution über Management unterschiedliche Pakete anbieten. <br>Die Artists sind dann technisch gesehen noch unabhängig mit einem eigenen Label, bekommen aber eben Hilfe in gewissen Bereichen der Branche. Diese Firmen sind dann wie ein Dienstleister für die Artists und lassen ihnen deutlich mehr Freiheit, als ein Major-Label es tun würde. Allerdings gehören beide Beispielfirmen wiederum zu <strong>Sony Music Entertainment</strong>. Es gibt also schon eine gewisse Verbindung zu den drei Major-Labels, die den globalen Markt beherrschen, aber eben über drei Ecken und nicht direkt.<br><br>Zum anderen gibt es dann Artists wie Lavz, die keinen Distributionsdeal und keinen klassischen Plattenvertrag mit einem Major- oder Indie-Label haben. Lavz ist das, was wir als richtige Indie-Künstlerin bezeichnen würden: Sie produziert, veröffentlicht und vermarktet ihre eigene Musik. Klar gibt es da auch künstlerische Kollaborationen mit Producern und anderen Artists, aber niemanden, der ihr Entscheidungen abnimmt oder sich um das Organisatorische kümmert. <br>2025 hat Lavz sich als „Indie to the Core“ beschrieben, weil ihr die kreative Freiheit als unabhängige Künstlerin wichtiger war als ein Vertrag mit einem Major. Vor allem hat sie damals abgeschreckt, dass Artists bei solchen Labels als „Paket“ vermarktet werden – mit Songs, die dafür gemacht sind, der Masse zu gefallen und dadurch fast ein bisschen abgemildert sind und sich zu ähnlich anhören. Als würde man einen richtig leckeren, frisch gepressten Saft mit Wasser verdünnen. Funktioniert, um Kinder reinzulegen, mehr zu trinken, aber auf Dauer ist das nicht richtig befriedigend.<br></p>



<p>Für Lavz hat sich die Einstellung zum Unabhängig sein etwas geändert, aber vor allem auch, weil der Begriff nicht mehr so greifbar ist wie früher: „Ja, ich denke, ich bin immer noch Indie. Aber dann frage ich mich, was ist heutzutage die Definition von unabhängig? Denn es wird irgendwie so vermarktet, dass man sich abrackert und alles neben dem Leben und den Verpflichtungen jongliert und sein Ding durchzieht.“ Außerdem bemerkt Lavz diese neue Struktur, in der wir leben. Artists haben mittlerweile mehr Möglichkeiten, ihren eigenen Idealen treu zu bleiben und trotzdem Unterstützung von einem Label oder einer Distributionsfirma zu bekommen.</p>



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<iframe title="Lavz - Under The Sun (BBC Introducing at Radio 1&#039;s Big Weekend 2024)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/vrWDdtQC_uQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:49px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>6x work – die Romantisierung des abmühenden Künstlers ist gar nicht so wirklich romantisch</strong></h2>



<p>Was sich bei Rihanna noch nach Spaß und Girlboss-Energie angehört hat, ist im richtigen Leben für Künstlerinnen – egal aus welchem Medium – nicht mehr ganz so witzig. Lavz beschreibt es als „abrackern“ und hat diese Work/Life/Art-Balance jahrelang mitgemacht. Als wir zuerst mit ihr gesprochen haben, hat sie freiberuflich als Special-Effects-Technikerin für Musikerinnen gearbeitet. Sie war damit verantwortlich für Special Effects wie Konfetti oder Pyrotechnik bei Konzerten. Dann hat sie noch Workshops für jüngere Menschen, Kinder und Teenager gegeben und ihnen quasi Musik beigebracht: Songs schreiben und zum Teil sogar Musiktherapie. Ganz nebenbei war sie dann selbst noch Künstlerin und hat eigene Musik aufgenommen. Der Job als Technikerin war aber der, der alles andere finanziert hat – eine Tatsache, die große Resonanz findet. <br>Im Januar 2025 war Lavz Ende Zwanzig und spiegelt damit ziemlich perfekt die moderne Hustler-Generation wider: Wir wollen nicht einen Vollzeitjob haben, der alles einnimmt und uns eventuell am Wochenende Zeit lässt, kreativ zu sein – wenn man nicht zu kaputt ist von der Woche oder die kurze Freizeit schon mit sozialen Verabredungen vollgepackt hat, wie Lavz es auch in ihrem Freundeskreis beobachtet. Die Alternative ist es also, Teilzeitjobs zu haben, aber ein Teilzeitjob kann nicht wirklich die enormen Lebenskosten decken. Denn auch London als Stadt ist nicht günstiger als Hamburg oder Berlin. Also muss noch ein Zweit- oder Drittjob her. Immerhin war der von Lavz schon in der Musikszene, aber dabei ging es eben nicht um ihre eigene Musik, sondern die von anderen. Zwischen den vielen Jobs arbeitet man auf einmal also mehr als vorher und hat noch weniger Zeit und – noch wichtiger – Energie, um sich mit der eigenen Musik zu befassen.<br></p>



<p>Für Lavz war das eine der größten Veränderungen dieses Jahr: „[…] ich hatte das Gefühl, dass mir das keinen Raum ließ, an meiner eigenen Kunst zu arbeiten. Und ich habe die negativen Auswirkungen davon gesehen. Eigentlich muss ich Dinge erschaffen, ich muss meinen Lebensunterhalt verdienen. Aber ich muss auch, für meinen eigenen Verstand und meinen Ausdruck, Kunst machen. Was auch immer ich also tue, um mich zu finanzieren, muss mir diesen Raum lassen. Also dachte ich mir Ende letzten Jahres tatsächlich: Weißt du was? Dieses Jahr, 2026, werde ich mir eine kleine Auszeit davon nehmen und mich auf andere Aufträge konzentrieren, die mir den Raum und den Platz geben, das zu tun, was ich liebe. Und ich denke, weil ich ein bisschen Musikpädagogik mache […] das nährt diese Seite von mir, während ich gleichzeitig als Künstlerin aktiv bin. Ich denke also, das ist eher das Spektrum dieses Jahr, wie es für mich aussieht.“ Ein Schritt, der aber auch viel Mut verlangt, weil man das Beständige und Sichere gegen etwas Erfüllendes, aber auch sehr Unbeständiges eintauscht.<br></p>



<p>Wichtig ist auch, dass wir uns in Erinnerung rufen, dass Lavz einen Großteil der Artists widerspiegelt, die Musik veröffentlichen und weniger als tausend Hörer*innen pro Woche oder sogar Monat haben. Wenn man bedenkt, dass Artists pro Stream weit unter einem Cent verdienen und davon häufig noch etwas an Labels, Management &amp; Co. abgeben müssen, ist schnell klar, warum hier niemand davon leben kann. Ein Grund, wieso Artists wie James Blake mittlerweile ihre eigene Streamingplattform gründen, um diesen unfairen Verhältnissen entgegenzuwirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>KI – Die Konkurrenz aus der Tiefe</strong></h2>



<p>Eine der wohl größten Veränderungen im letzten Jahr war die Entwicklung mit KI – ein Thema, das wir beim letzten Mal noch gar nicht besprochen hatten, weil es keinen Bedarf gab und scheinbar aus dem Nichts (für alle außerhalb der Tech-Branche) gekommen ist und alles vereinnahmt hat. Die Streaming-Plattform <a href="https://newsroom-deezer.com/2025/04/deezer-reveals-18-of-all-new-music-uploaded-to-streaming-is-fully-ai-generated/"><strong>Deezer</strong></a> veröffentlichte im April letzten Jahres einen Bericht, dass fast 18 % der neu hochgeladenen Inhalte durch KI erstellt wurden, das sind ca. 20.000 Lieder, die komplett durch KI erschaffen wurden. Im Januar des gleichen Jahres waren es nur 10 %. Selbst BBC Introducing, über dessen Reihe wir auch auf Lavz gestoßen sind, hatte auf einmal einen KI-Song im Radioprogramm. <br>Etwas, das Lavz vor allem auch in ihrer Arbeit mit Jugendlichen mitbekommt, weil einer der Teilnehmenden in ihrem Kurs einen KI-Song präsentiert hat: „Ich musste sogar einen meiner Teilnehmer, der KI benutzt, um einfach kleine Songs und so zu machen, sanft in eine andere Richtung lenken. Er hat nichts veröffentlicht, aber es ist einfach so: Oh ja, ich habe einen Song gemacht, und ich denke mir, in meinem Kopf&#8230; Ich denke: Das ist KI […]. Aber wir schreiben den Song hier gemeinsam in diesem Raum. Hier ist das Instrument, mit dem wir arbeiten. Lass uns sehen, wie du zu dem, was schon da ist, etwas beitragen kannst. […] Die Inspiration, die wir daraus ziehen, ist nicht&#8230; sie ist nicht greifbar. Es geschieht durch unsere gelebten Erfahrungen. Durch die Dinge, die wir hören, sehen, als ob wir es fühlen. Eine Maschine wird das niemals können.“</p>



<p>Für Lavz ist das undenkbar und gibt der Szene und Artists aber auch eine neue Chance. Denn da, wo KI nicht punkten kann, nämlich live, haben Artists die Chance, durch Auftritte richtige Emotionen und Verbindungen zu Fans aufzubauen, die zunehmende KI wird laut Lavz: „Nachfrage danach schaffen, dass mehr Menschen gemeinsam in Räumen sind, in Gemeinschaft, und Dinge live erleben und zwar kein Hologramm, sondern die Person steht vor mir. Ich kann den Schweiß auf ihrer Stirn sehen.“ Das bestätigen auch die Touren von den bereits erwähnten Artists: Little Simz und ihre Lotus Tour, bei der die Hälfte der Show auf einmal wie zu einem riesigen Rave wurde, weil Simz am DJ-Pult stand. RAYE, die live »Ice Cream Man« in der Royal Albert Hall performt und uns zum Weinen bringt. <strong>Charli xcx</strong>, die nach Jahren in der Szene endlich ihren Moment hatte und mit brat die Welt erobert. <strong>Doechii</strong>, die uns in ihre »Alligator Bites Never Heal«-Welt eintauchen lässt. <br>Authentische menschliche Erfahrungen, die aber auch wichtige Repräsentationen für Indie-Artists wie Lavz sind: „für Doechii war es eine sensationelle Zeit. Und ich finde, das ist ein guter Bezugspunkt für mich. Das ist eine queere Schwarze Frau. Noch dazu dunkelhäutig. Und sie rockt es total.“ Auch wenn der Weg dorthin zwar deutlich schwieriger ist, sind dies alles Erfolgsgeschichten die jungen Artists zeigen das es andere Wege gibt und es neben der Eintönigen KI-Masse auch noch Platz für Individualität und Einzigartigkeit gibt. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Frausein in einem chaotischen Universum.</strong></h2>



<p>Alles Erfahrungen, zu denen es in Lavz’ Werdegang durchaus Parallelen gibt. Ihre neue EP »Kaos on Saturn« ist inspiriert von der <a href="https://www.youtube.com/shorts/JoXUa61ol_w">Saturn-Rückkehr</a> und den damit verbundenen großen Veränderungen in Lavz’ Leben: „Dein Saturn- Return ist im Grunde der Punkt im Leben, wo es heißt: Okay, so war dein Leben bis jetzt. Als würde das Leben dir die Leviten lesen. Das Universum liest dir die Leviten. Bist du wirklich glücklich mit dem, was du tust? Wie du dich zeigst? Die Dinge, an die du glaubst, harmonisieren die noch mit dir? Es ist irgendwie wie ein großer Check-in, den ich mit mir selbst hatte. Und aus diesen Momenten heraus begannen sich die Songs zu formen. Frausein sieht für mich also so aus: mein authentischstes Ich. Sich zeigen. Ohne Entschuldigung.“ Es ging ihr vor allem auch darum, mit den wiederkehrenden Mustern zu brechen und nicht alles hinzunehmen, wie es kommt. Floskeln wie: „Es ist wie es ist“ oder „Alles hat seinen Grund“ – genau mit dieser Mentalität brechen, den eigenen Rhythmus wiederfinden und vor allem Gleichgesinnte finden und etwas Neues aufbauen.</p>



<p>Geschafft hat sie das vor allem durch viel Reflexion, aber auch durch drastische Schritte: die Sicherheit ihres Jobs zum großen Teil aufgeben und dafür die ganze Energie in die eigene Musik stecken. „Das Leben rief mich einfach dazu auf, bestimmten Dingen Aufmerksamkeit zu schenken und vielleicht ein paar Sachen nicht mehr schleifen zu lassen, die ich bisher ignoriert hatte, oder Dinge anzugehen, die ich vermieden habe.“ Unterstützung hatte sie dabei von langen Weggefährten wie Producer <strong>Hurricane</strong>, der aus dem gleichen Viertel kommt wie sie, aber auch von neuen Bekanntschaften, die sie per Zufall im Studio getroffen hat, wie <strong>David Ariza</strong>, wo der Vibe-Check einfach stimmte und man spontan zusammen einen Song aufnehmen konnte. Eine Erfahrung, die auch nur möglich war, nachdem Lavz ihren Lebenswandel geändert hatte.</p>



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<iframe title="Brand New Day (prod. Hurricane) [Visualiser]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/3Xohs-OKI8w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die EP behandelt all diese Themen, die sie schon länger mit sich trägt. Den Anfang macht »Under The Sun«, ein Lied, bei dem Lavz die Morde an <strong>George Floyd</strong> und <strong>Sarah Everard</strong> verarbeitet hat: &#8220;Dabei sollten wir unsere eigene Kraft nicht vergessen und nicht vergessen, auf uns selbst zu achten, während wir gegen diese Dinge kämpfen. Gegen diese Systeme kämpfen. Sogar die Redewendung &#8220;unter der Sonne&#8221; deutet auf diesen Kreislauf hin. Du hast das schon einmal gesehen. Es ist nur anders verpackt.“ Ein ziemlich schwerer Einstieg. Obwohl die EP musikalisch sehr jazzig und fast schon lo-fi angehaucht ist, sollte einen das nicht ablenken von dem, was gesagt wird. <br>Der erste Track bleibt nicht der einzig schwere. Lavz verarbeitet in ihren Songs Beziehungen, die vorbeigehen, weil eine Person sich nicht weiterentwickelt. Auf dem dritten Track »<a href="https://itslavz.bandcamp.com/track/backpack">Backpack</a>« verarbeitet sie dann quasi alles, was vorher passiert ist, und diesen riesigen Ballast, den sie wie einen Rucksack mit sich trägt: „Ich kann nicht mit leichtem Gepäck reisen, wenn ich wortwörtlich all das Zeug mitschleppe, das ich mich weigere loszulassen. Ich möchte zwar weitergehen, aber an diesem Punkt bin ich daran gewöhnt, es zu tragen.“ </p>



<p>Abgeschlossen wird »Kaos on Saturn« durch die Tracks »Brand New Day« und »<a href="https://itslavz.bandcamp.com/track/reside-ft-tori-cross">Reside</a>«. Es geht um neue Chancen, um neue Liebe und darum, neue Energien kennenzulernen.</p>



<p>Wir haben Lavz quasi ein Jahr begleitet, auch mit der EP. Es geht um ihre persönliche Reise, die große Resonanz finden sollte, weil es so viele Parallelen zum eigenen Leben gibt. Es ist sicherlich kein einfacher Schritt, aber Lavz hat ihn getan und sich einmal gefragt, wo sie gerade steht und wo sie eigentlich hinwill. Dafür musste sie Opfer bringen und hat aber auch einiges gewonnen. Sie hat Frausein für sich definiert, und das bedeutet für sie, kompromisslos sie selbst zu sein – in einer Industrie, die das nicht gerade zu schätzen weiß. Aber wer »Kaos on Saturn« hört, wird wissen, dass es sich lohnt. Und für Lavz und auch für uns hat das Jahr gerade erst angefangen. Vielleicht sollten wir uns das alle einmal zu Herzen nehmen.</p>
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		<title>A Murder Of Crows &#8211; Mick Jenkins in Höchstform.</title>
		<link>https://mostdope.tv/international-releases/a-murder-of-crows-mick-jenkins-in-hoechstform</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 11:03:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Mick Jenkins, Emil und Enny. Mick Jenkins ist einer dieser Künstler der seit Jahren hart am arbeiten ist und sich mit seiner Kunst eine loyale Fanbase auf der ganzen Welt aufgebaut hat. Weil er sich jedoch von Anfang an weigert den Mainstream-Weg zu gehen und seiner Kunst mehr als treu ist bekommt er leider nie die Lorbeeren die er schon längst verdient hat. Bester Beweis dafür das neueste Projekt »A [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Mick Jenkins, Emil und Enny. </strong></p>



<p><strong>Mick Jenkins ist einer dieser Künstler der seit Jahren hart am arbeiten ist und sich mit seiner Kunst eine loyale Fanbase auf der ganzen Welt aufgebaut hat. Weil er sich jedoch von Anfang an weigert den Mainstream-Weg zu gehen und seiner Kunst mehr als treu ist bekommt er leider nie die Lorbeeren die er schon längst verdient hat.<br><br>Bester Beweis dafür das neueste Projekt »A Murder Of Crows« das Album wurde bereits am 19. September über die Plattform Even veröffentlicht. Auf der Plattform können Fans die Musik kaufen und das Geld geht direkt an die Artists und nicht erstmal in die Taschen der Streamingdienste. Ein Problem das die meisten Artists teilen und das alle Fans deutlich ernster nehmen sollten. Nun aber zum Album welches ein perfektes Zusammenspiel aus Mick Jenkins lyrischen Fähigkeiten und den Beats von Emil ist. Beats die übrigens einfach nur eine ABSOLUTE MOOD sind.</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mick Jenkins, Emil &amp; Enny &#8211; Words I Should&#8217;ve said</h2>



<p>»Words I should’ve said« ist die zweite offizielle Single und featured die UK-Küsntlerin<strong> Enny</strong>. Damit kommen nicht nur zwei Artists zusammen die wir eh schon sehr doll lieben sondern zwei Artists die sehr viel gemeinsam haben. Durch ihre ruhige Art zu rappen wird bei beiden häufig übersehen wie vielseitig und gut ihre lyrischen Fähigkeiten sind. Bei Enny spielen außerdem auch Colorism und Sexismus noch mit rein, sind wir ehrlich wäre sie ein Mann wäre sie schon längst an der absoluten Spitze der UK. Seit der Veröffentlichung läuft »Words I should’ve said« bei uns in Dauerschleife. Auch wenn es kein klassischer Ohrwurm-Song ist wollen wir uns am liebsten in diesem Song einwickeln und drin leben und erst im Frühjahr nächsten Jahres wieder auftauchen. Die Lyrics, der Beat, alles dran ist einfach 10/10. Unbedingt hören und wir können gemeinsam einen Kult starten um den Track anzubeten.</p>



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<iframe title="Mick Jenkins &amp; EMIL Feat. ENNY - Words I Should&#039;ve said" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/nt8YDKyow2M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mick Jenkins &amp; Emil &#8211; Coco Gauff</h2>



<p>Der Track »Coco Gauff« war die erste offizielle Single des Projekts. An dieser Stelle müssen wir uns auch kurz einen Moment Zeit nehmen um über den Producer <strong>EMIL </strong>zu sprechen. Der Producer hat bereits Songs von <strong>Potter Payper</strong>, <strong>Noname</strong> und <strong>Doja Cat</strong> produziert. Unser Herz hat er allerdings mit »Double Standards« erobert. Der Song ist einer von vier Tracks an dem EMIL für <strong>Ghetts</strong> Album »On Purpose, with Purpose« gearbeitet hat. Die gleiche Magie die der Song von Ghetts und <strong>Sampha</strong> hat findet sich auch immer wieder auf »A Murder Of Crows«. Die Musik hat eine alte Seele und ist dabei wahnsinnig atmosphärisch mit Einflüssen von Jazz. Fans der ersten <strong>BLK ODYSSY</strong> Projekte sollten hier auf jeden Fall ihren Geschmack dran haben. Absoluter Sirenengesang in Beatform.</p>



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<iframe title="Mick Jenkins &amp; EMIL - Coco Gauff (Official video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Ez78AznQPQg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mick Jenkins &amp; Emil &#8211; DeadStock</h2>



<p>Die dritte Single im Bunde die erst Anfang der Woche erschien. Es geht um das Leben mit seinen Höhen und Tiefen und wie die Online-Welt ein falsches Bild von allem abgibt. Die Menschen zeigen nicht ihr wahres Leben und verstecken sich hinter der virtuellen Welt. Dagegen können wir nichts sagen. Sehr schöner Song mit aktueller Message.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Mick Jenkins &amp; EMIL - DeadStock" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/hWExjD5BigM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/a-murder-of-crows-mick-jenkins-in-hoechstform">A Murder Of Crows &#8211; Mick Jenkins in Höchstform.</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>It&#8217;s been a minute: Enny ist (endlich) zurück mit neuer Musik</title>
		<link>https://mostdope.tv/international-releases/its-been-a-minute-enny-ist-endlich-zurueck-mit-neuer-musik</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2025 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen (britischen) Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Knucks, IDLES und Enny. Enny &#8211; Cabin Feva Wir mussten etwas mehr als eine Minute warten seit dem letzten Release von Enny. Obwohl ihr zweites Album »We Go Again« jetzt schon zwei Jahre zurückliegt, fühlt es sich nicht danach an – was daran liegen könnte, dass wir ihre Tracks rauf und runter spielen und Enny so nie wirklich verschwunden ist. Wer die Londoner Künstlerin immer noch nicht kennt, ist [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen (britischen) Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Knucks, IDLES und Enny. </strong></p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Enny &#8211; Cabin Feva </h2>



<p>Wir mussten etwas mehr als eine Minute warten seit dem letzten Release von <strong>Enny</strong>. Obwohl ihr zweites Album »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=LE8XMmidCbY&amp;list=PL8sYTU_oa4Qyo8i8pOE-foJsTXnGrsfpX">We Go Again</a>« jetzt schon zwei Jahre zurückliegt, fühlt es sich nicht danach an – was daran liegen könnte, dass wir ihre Tracks rauf und runter spielen und Enny so nie wirklich verschwunden ist. Wer die Londoner Künstlerin immer noch nicht kennt, ist spät dran. Mit ihren Lyrics malt Enny Szenen nach, die von alltäglichen Situationen über politische und soziale Missstände reichen, alles wird behandelt. Dabei hat sie aber eine Ruhe weg und lässt sich nie aus der Fassung bringen. Genau in dieser Tradition ist auch ihr neuer Track »Cabin Feva«: entspannter Beat, lässiger Flow und smarte Lyrics. Am besten hört man Enny aber einfach zu, um zu begreifen: &#8220;Now we ain&#8217;t got to split the bill, I got it / It&#8217;s not an ego thing I promise&#8221;. <br><br>Hinzu kommen auch noch die Visuals: Zusammen mit <strong>Otis Dominique</strong> hat Enny Kunst geschaffen. Es scheint ein neuer Abschnitt in ihrer Karriere zu sein, der mit »Cabin Feva« und sechs Shows in New York im August beginnt. Davon supported sie auf drei Shows Jorja Smith und ist Headlinerin für die anderen drei, ein sehr großer Schritt. Wir halten die Daumen gedrückt, dass ein neues Album im Herbst oder spätestens zum Winter folgt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="ENNY - Cabin Feva" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/BVYnhILqnTQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">IDLES &#8211; Rabbit Run</h2>



<p>Es fühlt sich ein bisschen nostalgisch an, dass die Vorfreude auf einen Film durch den Soundtrack steigt. Wenn einen Songs so doll packen, dass man kaum noch abwarten kann, wann diese im Film zu hören sein werden. Wenn es dann noch um den neuen <strong>Darren Aronofsky</strong> Film geht und der Song von <strong>IDLES</strong> kommt, dann können wir eigentlich gar nicht enttäuscht werden. <br>»Rabbit Run« ist der perfekte Verfolgungsszenen-Track und <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=6mIvD-GN-p4">Caught Stealing</a></strong> scheint davon einige im Petto zu haben.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="IDLES - Rabbit Run (Official Lyric Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/RaMK4gDYl4o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Knucks &#8211; CUT KNUCKLES</h2>



<p>Eine ähnliche Situation wie bei Enny: Obwohl sein letztes Album »alpha place« nun auch schon drei Jahre her ist, sind Songs wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=AZ688CN2uG8">Hide &amp; Seek</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=JK1So1S_1fk">Checkmate</a>« mit <strong>Lex Amor</strong> so ein fester Bestandteil unserer Playlisten, dass wir nicht das Gefühl haben, es wäre viel Zeit vergangen. <strong>Knucks</strong> hat uns in der Zeit allerdings auch mit regelmäßigen Singles und Features warmgehalten. Der neue Track »CUT KNUCKLES« bringt aber nicht nur gute Vibes und Visuals, sondern auch sehr gute Nachrichten: Der Song ist die erste Single des kommenden Albums »<a href="https://knucks.lnk.to/a-fine-african-man?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAaegnDhVfyYNNeE-Ob8m4Ddb_SkcWv3H2b61K90KmBwuBpna9Rvvcxu9qQuxtg_aem_0U_8hivNUia8g1uBBxYBYw">A FINE AFRICAN MAN</a>«, welches bald erscheinen soll.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Knucks - CUT KNUCKLES (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/EyV9vai8V5Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p></p>
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		<title>Jahresrückblick 2023: Die zehn besten internationalen Singles</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2023 19:14:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editor's Picks]]></category>
		<category><![CDATA[André 3000]]></category>
		<category><![CDATA[BLK Odyssy]]></category>
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		<category><![CDATA[Mostdope Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Obongjayar]]></category>
		<category><![CDATA[Olivia Dean]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist wieder Zeit für den Mostdope-Jahresrückblick. Jeden Adventssonntag blicken wir auf das Jahr 2023 zurück und stellen euch unsere Bestenlisten in verschiedenen Kategorien vor. Welche Künstler*innen haben das zurückliegende Jahr mit ihren Songs, EPs oder Alben am meisten geprägt für uns? Zum 1. Advent stellen wir euch hier unsere Top 10 der internationalen Singles vor. Welche Tracks aus diesem Jahr hat die Redaktion am meisten gefeiert? Honorable Mentions Bevor die vordersten zehn Plätze kommen, gibt es hier noch einmal [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresrueckblick-2023-die-zehn-besten-internationalen-singles">Jahresrückblick 2023: Die zehn besten internationalen Singles</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p>Es ist wieder Zeit für den <strong>Mostdope-Jahresrückblick</strong>. Jeden Adventssonntag blicken wir auf das Jahr 2023 zurück und stellen euch unsere Bestenlisten in verschiedenen Kategorien vor. Welche Künstler*innen haben das zurückliegende Jahr mit ihren Songs, EPs oder Alben am meisten geprägt für uns?</p>



<p>Zum 1. Advent stellen wir euch hier unsere <strong>Top 10 der internationalen Singles </strong>vor. Welche Tracks aus diesem Jahr hat die Redaktion am meisten gefeiert?</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Honorable Mentions</h2>



<p>Bevor die vordersten zehn Plätze kommen, gibt es hier noch einmal eine Auswahl an Tracks, die das Ranking nur ganz knapp verpasst haben. Unter den über 80 zur Auswahl stehenden Songs bei unserer Bestenliste haben es diese Tracks zwar nicht ganz nach oben geschafft, aber unser Jahr 2023 stark geprägt.</p>



<p><meta charset="utf-8"></meta><strong>•  Tyler, The Creator &#8211;</strong> Sorry Not Sorry<br><meta charset="utf-8"></meta><strong>•  Westside Gunn &amp; Stove God Cooks &#8211;</strong> KITCHEN LIGHTS<br><meta charset="utf-8"></meta><strong>•  Libianca, Ayra Starr &amp; Omah Lay &#8211;</strong> People<br><meta charset="utf-8"></meta><strong>•  Drake &amp; J. Cole &#8211;</strong> First Person Shooter<br><meta charset="utf-8"></meta><strong>•  Lil Durk &amp; J. Cole &#8211;</strong> All My Life<br><strong>•  Baby Keem &amp; Kendrick Lamar &#8211; </strong>The Hillbillies</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 10: BLK ODYSSY &amp; Grace Sorensen &#8211; Let Me Go (VÖ: 09.06.23)</h2>



<p>Das Album »DIAMONDS &amp; FREAKS« von<strong> BLK ODYSSY </strong>des US-Artists <strong>Sam Houston</strong> hat dieses Jahr ordentlich Eindruck hinterlassen. Irgendwo zwischen Funk und Hip-Hop hat Houston einen völlig neuen Musik-Kosmos geschaffen. Das Album begleitet odysseeartig den Verlauf einer Beziehung. Vom ersten Kennenlernen, zur großen Leidenschaft, zum niedergeschlagenen fast Aufgeben bis zu der großen Frage, ob man dem leichten Flattern vom neuen Leben eine Chance geben sollte. </p>



<p>Ein rundum gelungenes Konzeptalbum. Ein Lied, das besonders bittersüß nachhallt ist »LET ME GO« mit der Sängerin <strong>Grace Sorenson</strong>. Leidenschaft pur.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="BLK ODYSSY, Grace Sorensen - LET ME GO (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/D4zqhN6uhRU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 9: Jorja Smith &amp; J Hus &#8211; Feelings (VÖ: 29.09.23)</h2>



<p>Zwei UK-Artists, die auf ihre eigene Art und Weise die Szene komplett erobert haben, sind <strong>Jorja Smith</strong> und <strong>J Hus</strong>. Beide haben sich über Genregrenzen hinaus einen komplett eigenen Stil geschaffen, der auch international Anerkennung bei Größen wie <strong>Drake </strong>findet. J Hus veröffentlichte dieses Jahr nach langem Warten sein neues Album »Beautiful And Broken Yard«, auf dem Jorja Smith ebenfalls ein Feature hat. Etwas mehr hat uns dann allerdings doch der gemeinsame Track der beiden auf Jorja Smiths neuem Album »Falling Or Flying« gefallen. »Feelings« ist nur einer von vielen großartigen Tracks von Smiths Werk und belegt bei uns den vorletzten Platz.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Jorja Smith - Feelings (feat. J Hus)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/hAxy0xp55Mk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 8: Dave &amp; Central Cee &#8211; Sprinter (VÖ: 01.06.2023)</h2>



<p>Wenn zwei der größten und gehyptesten Artists eines Landes zusammenkommen, kann ein Song gefühlt eigentlich nur in zwei Varianten enden: Entweder, die Kollabo gerät schneller in Vergessenheit als man TikTok sagen kann oder die eh schon hohen Erwartungen werden sogar noch übertroffen. Im Falle von <strong>Dave </strong>und <strong>Central Cee</strong> ist aber Gottseidank Zweiteres eingetroffen: Auf die gemeinsame Single »Sprinter« folgte sogar noch eine gemeinsame, vier Tracks starke EP. Heraus sticht dort aber in jedem Fall die Vorabsingle, auf der die beiden eindrucksvoll unterstreichen, warum sie eigentlich überhaupt den derzeitigen Hype innehaben. Eingängige One-Liner wechseln sich ab mit überzogenem und doch charmantem Geflexe über den neugewonnenen Reichtum und allem, was damit einhergeht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Central Cee x Dave - Sprinter [Music Video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/pSY3i5XHHXo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 7: Olivia Dean &#8211; Carmen (VÖ: 30.06.2023) </h2>



<p>Mit butterweicher Soulstimme und eingängigen Melodien konnte <strong>Olivia Dean</strong> uns dieses Jahr gleich mehrfach begeistern. Mit »Carmen« hat es nun ein Song in unsere Top 10 geschafft, der Sanftmut mit Zerbrechlichkeit verbindet und dabei gleichzeitig so warm und einnehmend klingt, dass der stimmungshebende Effekt auch nach etlichen Durchläufen nicht nachlässt. Darüber hinaus schafft die Londonerin es, den im deutschen Raum bereits mit starker Konnotation versehenen Namen „Carmen“ deutlich schöner nachhallen zu lassen. Der Refrain ist ein unaufhaltsamer Ohrwurm, der Song insgesamt das runde Outro eines runden Albums &#8211; mit anderen Worten: ein äußerst verdienter Platz 7.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Olivia Dean - Carmen (Mercury Prize 2023)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/iZ6SpxQiKpk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 6: Lil Yachty &amp; Diana Gordon &#8211; drive ME crazy! (VÖ: 27.01.2023)</h2>



<p>Der Preis für das überraschendste Album des Jahres geht 2023 wohl an <strong>Lil Yachty</strong>, das bereits im Januar gedroppt ist und eine gänzlich andere Seite des Atlanta-Rappers gezeigt hat.<br>Mittendrin in der psychedelisch-wahnwitzigen Irrfahrt von »Let&#8217;s start here“ steckt der Track »drive ME crazy!“, der wie kein zweiter Song auf diesem sonst eigentlich in einem Rutsch durchzuhörenden Album auch alleinstehend funktioniert. Der Aufbau des Songs ist mindestens genauso ungewöhnlich wie der Rest des Albums, wenn Featuregast <strong>Diana Gordon</strong> in der ersten Hälfte eine wunderschöne Melodie vorgibt, die Yachty dann im Anschluss in seiner ganz eigenen und ziemlich eigenwilligen Interpretation übernimmt und den Track damit zweiteilt in zwei höchst unterschiedliche und doch gleichermaßen schöne Parts. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lil Yachty - drive ME crazy! (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/dGgBzSfgVsA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 5: Knucks &amp; Larry June &#8211; I Suppose (VÖ: 17.08.23)</h2>



<p>Auffällig viele Kollaborationen dominieren dieses Jahr unsere Lieblingslieder der Redaktion. Eine weitere wirklich sehr gelungene Kollaboration ist die von US-Rapper <strong>Larry June</strong> und seinem Kollegen von der anderen Seite des Teichs <strong>Knucks</strong>. Der Londoner Rapper überzeugte letztes Jahr durch das exzellente Album »Alpha Place«. Larry June scheint dieses Jahr hingegen gar nicht die Füße still zu halten. Gleich zwei Alben lieferte er uns bereits, zum einen das von <strong>The Alchemist</strong> produzierte Projekt »The Great Escape«. Zum anderen »The Night Shift« mit <strong>Cardo</strong>. Gelungene Kollaborationen liegen dem Mann und zusammen mit Knucks liefert der von <strong>Kenny Beats</strong> produzierte Track amerikanisch-britische Lässigkeit und extrem stylische Coolness, I suppose..</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
 <iframe title="Knucks ft. Larry June - I Suppose (prod. Kenny Beats) [Official Video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/KYXmAnPxaas?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 4: ENNY &amp; Loyle Carner &#8211; Take It Slow (VÖ: 12.04.2023)</h2>



<p>Ein weiterer sehr starker Track von zwei UK-Artists, die vor allem durch ihre hoch reflektierten und oftmals sehr politischen Texte überzeugen, ist »Take It Slow« von <strong>ENNY</strong> und <strong>Loyle Carner</strong>. Der Song erschien als Teil von ENNYs EP »We Go Again«. Beide überzeugen vor allem durch ihre Kunst, alltägliche Beobachtungen aus dem eigenen Leben in ihren Texten zu reflektieren. Dabei überzeugen die Inhalte genauso wie die smarten Lyrics. Loyle Carner, als alter Hase im Business, ergänzt ENNY perfekt und wir können nur hoffen, dass unser Platz vier nicht die letzte Kollabo der beiden Londoner*innen bleibt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="ENNY - Take It Slow ft. Loyle Carner (Visualiser)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/2Ps0ha77aCE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 3: Fred again.. &amp; Obongjayar &#8211; adore u (VÖ: 11.08.23)</h2>



<p>Obwohl es nicht wirklich ein Hip-Hop-Track ist, sondern mehr eine elektronische-Gute-Laune-Pop-Hymne, hat sich »adore u« von Londoner Producer <strong>Fred again..</strong> in zusammenarbeit mit dem nigerianischen Artist (und mittlerweile Wahl-Londoner) <strong>Obongjayar </strong>dieses Jahr dennoch einen Platz in unserer Top 10 verdient. De Facto ist Obongjayar auch sonst kein Hip-Hop-Artist aber durch Features mit <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=lz7hsXgHmzg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jeshi</a></strong> oder<strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=tvY31eN3gtE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Little Simz</a> </strong>hat er sich über die letzten Jahre in unsere Herzen gesungen.&nbsp;</p>



<p>Mit »adore u« hat Fred again.. einen wahnsinnig lebensbejahenden Track geschaffen, der die Fähigkeit besitzt auch dem größten Grinch wieder ein Herz zu schenken. Eine&nbsp; absolut gelungene Kollaboration und wir können uns nur anschließen: we absolutely adore you too.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Fred again.. &amp; Obongjayar - adore u (Aragon Ballroom, 4th August 2023)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/MMSfBy2gdT4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 2: Killer Mike, André 3000, Future &amp; Eryn Allen Kane &#8211; Scientists &amp; Engineers (VÖ: 13.06.2023)</h2>



<p><strong>Killer Mike</strong>, die eine Hälfte vom Rapduo <strong>Run the Jewels</strong>, ist seit wirklich einer ganzen Weile in der Szene dabei. Wie lange das tatsächlich ist, zeigt sich auf der letzten ausgekoppelten Single seines dieses Jahr erschienenens Soloalbum »MICHAEL«. Killer Mike versammelt hier mit <strong>Future</strong>, <strong>Eryn Allen Kane</strong> UND <strong>André 3000</strong> drei Featuregäste, die die ganze Spanne seines Schaffens aufzeigen. Als alter Dungeon Family-Member hat Mike bereits zu frühesten OutKast-Zeiten mit 3 Stacks zusammengearbeitet, während Future die neuere Generation abdeckt, mit der Mike genau so zusammenarbeitet wie mit den Rappern &#8220;seiner&#8221; Generation.</p>



<p>Heraus kommt ein Track, der den Dirty South über mehrere Generationan hinweg abdeckt und dazu auch noch eins der äußerst rar gesäten Vocalfeatures des mittlerweile eher im Flötenbereich tätigen André 3000 mitgebracht hat.</p>



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<iframe title="Killer Mike - Scientists &amp; Engineers ft. Future, Andre 3000, Eryn Allen Kane [Audio]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/kU0SmxKucCw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 1: Doja Cat &#8211; Paint The Town Red (VÖ: 04.08.2023)</h2>



<p><strong>Doja Cat</strong> hat in diesem Jahr für viele Schlagzeilen gesorgt &#8211; für noch mehr als sonst bei der ohnehin öfters kontroversen Rapperin. Distanzierung zu Fans, Satanismus, fragwürdige T-Shirts &#8211; die Liste ist lang. Und doch hat sie neben allerlei Provokation auch vor allem musikalisch in diesem Jahr auf sich aufmerksam gemacht. Ein Album, auf dem sie sich so raplastig präsentiert wie lange nicht mehr und da drauf eine Single, die seit Release im August nicht mehr aus dem Kopf geht, so gut geht »Paint The Town Red« ins Ohr. Irgendwie schafft Doja es auf diesem wahnsinnig gut, ihre poppigen und ins Ohr gehende Qualitäten aus »Planet Her«-Zeiten geschickt mit straightem Rap zu verbinden. Abgerundet wird der Song mit einem Video, das &#8211; na klar &#8211; wieder höchst provokant geraten ist und mit Sicherheit einige bestimmte Menschen vor den Kopf gestoßen haben wird. Doch das gehört nun eben dazu, wenn man die komplette Doja Cat-Erfahrung haben will &#8211; und die bringt nun mal verlässlich Hit um Hit hervor.</p>



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<iframe title="Doja Cat - Paint The Town Red (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/m4_9TFeMfJE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresrueckblick-2023-die-zehn-besten-internationalen-singles">Jahresrückblick 2023: Die zehn besten internationalen Singles</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>INTERNATIONAL RELEASES KW 40 (mit Aitch &#038; Tion Wayne, ENNY, Jean Dawson u.v.m.)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2022 06:13:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Übersicht über die wichtigsten internationalen Releases auf einen Blick. Mit dabei sind u.a. Quavo &#38; Takeoff, bbno$, Kali Uchis, Lil Yachty, A Boogie Wit Da Hoodie &#38; Roddy Ricch, Kodak Black, NBA Youngboy, G Herbo uvm. Heute auf dem Cover: Aitch &#38; Tion Wayne, die mit »Let&#8217;s Go« Ein weiterer Track aus UK diese Woche, wenn auch in eine etwas andere Richtung als Enny, ist »Let’s Go« von Tion Wayne und Aitch. Die beiden Rapper sind gerade ordentlich am Wellen [&#8230;]</p>
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<p>Die Übersicht über die wichtigsten internationalen Releases auf einen Blick. Mit dabei sind u.a.<strong> Quavo &amp; Takeoff, bbno$, Kali Uchis, Lil Yachty, A Boogie Wit Da Hoodie &amp; Roddy Ricch, Kodak Black, NBA Youngboy, G Herbo</strong> uvm.</p>



<p><br>Heute auf dem Cover: <strong>Aitch &amp; Tion Wayne</strong>, die mit »Let&#8217;s Go« </p>



<p>Ein weiterer Track aus UK diese Woche, wenn auch in eine etwas andere Richtung als <strong>Enny</strong>, ist »Let’s Go« von <strong>Tion Wayne</strong> und <strong>Aitch</strong>. Die beiden Rapper sind gerade ordentlich am Wellen schlagen. Der Londoner Rapper Tion Wayne hat erst letztes Jahr erfolgreich sein Album »Green With Envy« herausgebracht. Der Manchester Rapper Aitch hat zuletzt im August sein neues Album »Close To Home« gedropped. Mit »Let’s Go« haben die beiden einen Track der genau in ihr Repertoire passt und einen sehr guten Vibe schafft. Zwar nicht mit wirklich viel Tiefgang, dafür aber umso unterhaltsamer. </p>



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<iframe title="Tion Wayne - Let&#039;s Go (Feat. Aitch) (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/aqrOSvy9xc0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">ENNY &#8211; Champagne Problems</h2>



<p>Die britische Rapperin <strong>Enny</strong> beendet ihren Festival Sommer mit dem neuen Track »Champagne Problems«, auf dem sie mal eben alles anspricht was bei uns in der Hip Hop Szene richtig falsch läuft: <em>„Certain man love hailing me up / Cause they say “yo we like you don’t rap about sex” / Hm what’s that supposed to mean to me / If the basis of hip hops Misogyny / Cause I grew up on Kim and Fela / But if rap about pussy I’m a sell out.“</em> Wer die Künstlerin aus South East London noch nicht kennt hat ordentlich was verpasst, Enny ist eine wahnsinnig talentierte Rapperin die mit ihren Texten perfekt den Puls unserer Zeit trifft. Sei es Gentrifizierung, Rassismus, Sexismus oder einfach was es bedeutet Mitte zwanzig zu sein. All das verpackt Enny in Songs die aber trotz ernster Thematik nicht bedrücken, sondern extrem Ohrwurmtauglich sind. »Champagne Problems« ist da keine Ausnahme und Enny ist nur ein weiterer Beweis dafür das die britische Musikszene zurzeit einfach ganz weit vorne liegt. Unbedingt hören.</p>



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<iframe title="ENNY - Champagne Problems" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/dQfGaKGMgQI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Jean Dawson &#8211; CHAOS NOW* (A)</h2>



<p>LA-Rapper <strong>Jean Dawson</strong> hat 2020 mit »Pixel Bath« ein unfassbar spannendes Debüt abgeliefert, das unter anderem auch durch ein <strong>A$AP Rocky</strong>-Feature direkt mal ein bisschen Welle machen konnte. Nun hat er sein Follow-Up Album »CHAOS NOW*« gedroppt, das direkt dort anknüpfen möchte. Auffällig natürlich das Sternchen an jedem Ende der ALL CAPS-geschriebenen Songtitel, das im &#8220;Introsong&#8221; des Albums gar einen ganz eigenen Platz bekommt. </p>



<p>Abseits des eigenen Stils in der Tracklistgestaltung hat Jean Dawson aber auch einen ganz eigenen Stil in seiner Musik entwickelt. Seine Mischung aus Hip-Hop, Trap und Indierock ist relativ unvergleichbar mit Kolleg*innen aus seinem Bereich und sorgt regelmäßig für Momente, die man so noch nicht gehört hat im großen, breiten Spektrum des Hip-Hop. Mit <strong>Isaiah Rashad</strong>, <strong>Mac De Marco</strong> oder <strong>Earl Sweatshirt</strong> hat er sich ähnlich spannende Artists an Bord geholt, die seinen Albumzweitling gebührend unterstützen.</p>



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<iframe title="Spotify Embed: CHAOS NOW*" style="border-radius: 12px" width="100%" height="380" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/1h6QGKzD4kzEZDzojyXeoM?si=um-XklWVR8O6TA7levCxEA&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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		<title>Nach Zwei Jahren Pause: So war das Comeback  vom MS DOCKVILLE &#124; Festival Recap 2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2022 15:22:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das vorletzte August Wochenende ließ Hamburg dieses Jahr für die Cruise Days in blau erstrahlen und bei den Cyclassics mitfiebern. Parallel dazu lieferte das diesjährige MS Dockville Festival in Wilhelmsburg den passenden Soundtrack. Wir waren von Freitag bis Sonntag vor Ort und haben für euch die besten Eindrücke gesammelt.&#160; Dabei stand das Festival nicht unter dem besten Stern. Es gab viel Gerede in Freundes- und Bekanntenkreisen, dass dieses Jahr irgendetwas fehlt, das Lineup war zwar gut aber die Jahre vor [&#8230;]</p>
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<p><strong>Das vorletzte August Wochenende ließ Hamburg dieses Jahr für die Cruise Days in blau erstrahlen und bei den Cyclassics mitfiebern. Parallel dazu lieferte das diesjährige MS Dockville Festival in Wilhelmsburg den passenden Soundtrack. Wir waren von Freitag bis Sonntag vor Ort und haben für euch die besten Eindrücke gesammelt.&nbsp;</strong></p>



<p>Dabei stand das Festival nicht unter dem besten Stern. Es gab viel Gerede in Freundes- und Bekanntenkreisen, dass dieses Jahr irgendetwas fehlt, das Lineup war zwar gut aber die Jahre vor Corona war es eben überzeugender. Viele haben vor Festivalbeginn ihre Tickets doch noch verkauft oder waren lange wankelmütig ob sie nun wirklich hingehen wollen. Während des Festivals sagte dann noch&nbsp;<strong>Girl in Red</strong>&nbsp;ab, die eigentlich einen der Prime Spots Sonntag Abend auf der Hauptbühne „Grossschot“ spielen sollte. Aufgrund von schlechten Wetterbedingungen war es für sie nicht möglich noch rechtzeitig nach Hamburg zu kommen. Da kann nun wirklich keine*r was dafür, aber gerade diese Umstände haben dazu beigetragen das dieses Dockville Festival dann doch ganz besonders wurde. Denn obwohl die Hauptbühne dieses Jahr vielleicht nicht alle einhundertprozentig überzeugen konnte, haben die kleineren Bühnen umso mehr geglänzt. Für uns war es ein hin und her zwischen „Vorschot“ und „Maschinenraum“ gefolgt mit Abstechern ins „Butterland“.&nbsp;</p>



<p>Am Freitag war die ungeschlagene Queen die UK Rapperin&nbsp;<strong>Enny</strong>, die erst vor einem noch ziemlich spärlichen Publikum auf der „Vorschot“ stand und dann eine so wahnsinnig gute Stimmung geschaffen hat, dass zum Schluss das Publikum dicht gedrängt stand. Die Londonerin war sehr charismatisch und hat zusammen mit ihrer DJ eine dermaßen, auf gut Deutsch, geile Show abgeliefert, die für uns der perfekte Einklang für das Festival Wochenende war. Unglaublich beeindruckend war am Freitag auch die australische Künstlerin&nbsp;<strong>Tash Sultana</strong>&nbsp;bei der uns irgendwann nur noch das Kinn runterhing, als sie ein Instrument nach dem anderen gespielt- und nahtlos in ihr Set eingebaut hat. Neben Gitarre, Schlagzeug, Drum Machines und Flöte konnte sie dann auch noch entspannt das Saxofon spielen. Eine sehr starke Performance auf der Hauptbühne. Für alle deutsch Rap Fans gab es dann leicht überlappend im Timetable&nbsp;<strong>Pashanim,</strong>&nbsp;der mit seiner Show auf der „Vorschot“ mehr als nur einen Moshpit verursacht hat.</p>



<p>Weitere Highlights des Festivals waren: Am Samstag die UK Rapper*in&nbsp;<strong>Lex Amor</strong>&nbsp;die mit ihrem&nbsp;<strong>DJ Rei Sky</strong>&nbsp;ordentlich Stimmung geschafft hat, dann einer der Main Acts&nbsp;<strong>Faber</strong>&nbsp;der auf der Hauptbühne am Samstag für Gänsehautmomente gesorgt hat, die Chicago Künstlerin&nbsp;<strong>Ogi</strong>, die am Sonntag im Maschinenraum auftrat. Sowie Hamburgs „Own“ Rapperin <strong>Kwam.E</strong>, der den Heimvorteil ausgenutzt hat und trotz sehr starker Parallel-Performances von&nbsp;<strong>01099</strong>&nbsp;und der spontan Performance&nbsp;<strong>Ahzumjot</strong>&nbsp;die kleine Crowd vorm Maschinenraum zum Ausrasten gebracht hat.</p>



<p>Das MS Dockville 2022 ist vorbei. Was bleibt, sind Erinnerungen an die drei unvergesslichen&nbsp;Festival-Tage&nbsp;und ein paar dieser Momente findet ihr festgehalten in der Bildergalerie.</p>



<p></p>





<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>
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		<title>Mehr als 60.000 Gäste: Das MS Dockville ist wieder angesagt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2022 14:27:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem das Hamburger Festival 2021 lediglich an einem Tag unter erschwerten Kontroll-Bedingungen abgelaufen war und sich hierzu mit dem MS ARTVILLE,&#160;VOGELBALL&#160;und&#160;SPEKTRUM zusammengetan hatte, um das FAST EIN FESTIVAL zu feiern, ist das MS DOCKVILLE im Süden Hamburgs nun endlich zurück! Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von MS DOCKVILLE Festival (@dockville) Nach dem erfolgreichen Festival Comeback des Spektrum, welches ebenfalls an Anfang des Monats wieder stattfinden konnte, folgt mit dem MS Dockville am 19.-21. August schon [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Nachdem das Hamburger Festival 2021 lediglich an einem Tag unter erschwerten Kontroll-Bedingungen abgelaufen war und sich hierzu mit dem MS ARTVILLE,&nbsp;VOGELBALL&nbsp;und&nbsp;SPEKTRUM zusammengetan hatte, um das FAST EIN FESTIVAL zu feiern, ist das MS DOCKVILLE im Süden Hamburgs nun endlich zurück!</strong> </p>



<p></p>



<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CdbGFSrjq0C/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/CdbGFSrjq0C/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank" rel="noopener"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; 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margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/CdbGFSrjq0C/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von MS DOCKVILLE Festival (@dockville)</a></p></div></blockquote> <script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Nach dem erfolgreichen Festival Comeback des Spektrum, welches ebenfalls an Anfang des Monats wieder stattfinden konnte, folgt mit dem <strong>MS Dockville am 19.-21. August </strong>schon der nächste Streich. Im Gegensatz zum Spektrum, das mit feinstem Deutschrap glänzt, ist das Dockville vor allem eher für Indie, Rock und Pop sowie internationalem Hip-Hop bekannt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Line-Up</h2>



<p>Neben deutschen Acts wie <strong>AnnenMayKantereit</strong> und den<strong> Orsons </strong>geben sich aber auch internationale Acts wie die australische Singer Songwriterin <strong>Tash Sultana</strong> oder die norwegische Sängerin <strong>Girl in Red</strong> die Ehre. Was insgesamt sehr positiv beim Line-Up auffällt, ist die Vielzahl an weiblichen Acts, die für eine sehr gute Balance zwischen den Künstler*innen sorgen und den Wandel im Live-Booking Bereich deutlich machen.</p>



<p></p>



<p>Nicht direkt Underground aber Eigengewächs und ein Künstler der Hamburg in der Hip-Hop Szene neben sehr viel gleichklingendem Street-Rap mal wieder wirklich repräsentiert, ist Rapper&nbsp;<strong>Kwam.E</strong>,&nbsp;den ihr euch am Sonntag im Maschinenraum unbedingt anhören solltet. Auch die UK Szene ist in diesem Jahr extrem gut vertreten. Ein Stück der Londoner Rap Szene kommt mit den Rapperinnen&nbsp;<strong>Enny</strong>&nbsp;und<strong>&nbsp;Lex Amor</strong>&nbsp;in die Hafenstadt, sowie ein Hauch feinste UK Electro Sounds durch die DJ&nbsp;<strong>SHERELLE</strong>. Wer es etwas düsterer und alternativer mag, darf das britische Duo&nbsp;<strong>Sad Night Dynamite</strong>&nbsp;am Freitag, ebenfalls im Maschinenraum, nicht verpassen.</p>



<p>Die gesamte <a href="https://www.msdockville.de/timetable">Timetable</a> kannst du hier abrufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tickets</h2>



<p>Sichere dir jetzt dein Ticket für das MS Dockville Festival 2022 vom Freitag, den 19.  bis Sonntag, den 21. August 2022<em>&nbsp;</em>auf dem&nbsp;Gelände am Reiherstieg in Hamburg-Wilhelmsburg.<br>Das komplette Line-Up und weitere Informationen findet ihr <a href="https://www.msdockville.de/info">hier</a>. Festival-&nbsp;oder Tagestickets könnt ihr euch <a href="https://kopfundsteine.shop/category/msdockville.">hier</a> kaufen.</p>



<p><br>Wer noch Tickets aus 2020/2021 besitzt, kann unbesorgt sein, denn diese behalten weiterhin für das MS Dockville 2022 ihre Gültigkeit.</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/events/mehr-als-60-000-gaeste-das-ms-dockville-ist-wieder-angesagt">Mehr als 60.000 Gäste: Das MS Dockville ist wieder angesagt</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Mahalia über gescheiterte Beziehungen, Selbstliebe und den notwendigen Wandel in der UK Szene</title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/mahalia-ueber-gescheiterte-beziehungen-selbstliebe-und-den-notwendigen-wandel-in-der-uk-szene</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2022 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende Mai erschien bereits Mahalia&#8217;s EP »Letter To Ur Ex«, das erste größere Soloprojekt seitdem die UK-Sängerin und Songwriterin ihr Debütalbum »Love and Compromise« 2019 veröffentlichte. Typisch für Mahalia geht es wieder um ihre eigenen Erlebnisse und Beziehungen. Obwohl die fünf Tracks deutlich ruhiger sind als Hits des vergangenen Jahres &#8211; wie »Roadside« mit AJ Tracey oder »Jealous« featuring Rico Nasty &#8211; glänzt »Letter To Ur Ex« mit dem, wodurch Mahalia damals durch ihr erstes Projekt »Diary of Me« bekannt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/mahalia-ueber-gescheiterte-beziehungen-selbstliebe-und-den-notwendigen-wandel-in-der-uk-szene">Mahalia über gescheiterte Beziehungen, Selbstliebe und den notwendigen Wandel in der UK Szene</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ende Mai erschien bereits Mahalia&#8217;s EP »Letter To Ur Ex«, das erste größere Soloprojekt seitdem die UK-Sängerin und Songwriterin ihr Debütalbum »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=nNgk-wX3xZQ&amp;list=RDnNgk-wX3xZQ&amp;start_radio=1&amp;rv=nNgk-wX3xZQ&amp;t=13" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Love and Compromise</a>« 2019 veröffentlichte. Typisch für Mahalia geht es wieder um ihre eigenen Erlebnisse und Beziehungen. Obwohl die fünf Tracks deutlich ruhiger sind als Hits des vergangenen Jahres &#8211; wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Vyro-LqQuEI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Roadside</a>« mit AJ Tracey oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=QyBGzYkHLRk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jealous</a>« featuring Rico Nasty &#8211; glänzt »Letter To Ur Ex« mit dem, wodurch Mahalia damals durch ihr erstes Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ilf0uQ53r_E" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Diary of Me</a>« bekannt geworden ist: Ihrem Talent fürs Schreiben. Auf den Tracks »Letter To Ur Ex« und »Letter To Ur N(ex)t« spielt sie gekonnt mit Trennungsklischees und beweist vor allem, dass die meisten davon gar nicht stimmen und Frauen sich sehr wohl verstehen können und vor allem auch Verständnis für die gegenseitige Situation zeigen können. »Whatever Simon Says« ist eine sehr ruhige und atmosphärische Kampfansage an die Beautystandards, die unsere Gesellschaft gerade heute noch an Frauen und insbesondere Frauen, die wie Mahalia selbst in der Öffentlichkeit stehen, stellen.&nbsp;</strong><br><br><strong>Für uns hat sich die Wahllondonerin Zeit genommen, um über Selbstliebe und den positiven Wandel der UK-Szene zu sprechen, vor allem aber auch warum eigene Erfahrungen und Ehrlichkeit immer noch das beste Futter fürs Schreiben liefern.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Dein letztes Album »Love and Compromise« war sowohl bei den Fans als auch Kritiker*innen ein großer Erfolg. Du hast zwei MOBO Awards gewonnen und wurdest für einen Grammy nominiert. Allerdings kam das Album im September 2019 raus und im Dezember fing dann quasi die Pandemie an. Konntest du den Erfolg überhaupt genießen?</strong><br>Ich denke ich konnte ihn ein bisschen genießen. Als wir das Album veröffentlichten hatte ich erst meine Nordamerika Tour, dann kam die UK/Europa-Tour und dann Australien. Von daher konnte ich es quasi ein bisschen ausleben, aber ich hab mich danach dennoch ein bisschen &#8220;beraubt&#8221; gefühlt. Denn das passierte alles so kurz nach dem Release, ich konnte nicht wirklich die &#8220;Love and Compromise Era&#8221; leben. Von daher, ja, ich hatte ein bisschen das Gefühl als ob mir das genommen wurde aber ich konnte immerhin sehr viel touren, von daher war ich deshalb nicht allzu enttäuscht.</p>



<p><strong>Du hast gerade erst einen Teil deiner UK-Tour beendet und bist im September auf US-Tour, wie fühlt es sich jetzt an zurück auf Tour zu sein?</strong><br>Oh, es ist wunderbar! Ich glaube ich hab gar nicht realisiert, wie doll mir das gefehlt hat. Ich meine touren ist hart und es verlangt dir auch eine Menge ab &#8211; dein Schlafzyklus ändert sich und all der ganze Kram &#8211; aber es war einfach schön wieder &#8220;back on the road&#8221; zu sein. Außerdem auch einfach wieder auf der Bühne zu stehen, zu performen und den Menschen zeigen zu können was ich tue, wieder diese Beziehung zwischen mir und den Fans zu haben. Ich denke das ist es was ich am meisten vermisst habe, während die Pandemie die ganze Welt übernommen hat. Von daher ist es großartig, ich bin super aufgeregt auf den Sommer und dass ich wieder Nordamerika touren kann.</p>



<p><strong>Du hast ja schon erwähnt, dass es auch sehr anstrengend sein kann und viel abverlangt. Wie bereitest du dich darauf vor, quasi ein halbes Jahr, mit Unterbrechungen, zu touren?</strong><br>Es ist ziemlich schwer sich dafür vorzubereiten. Du musst quasi einfach alles in die Wege leiten. Ein paar Wochen vorher war ich sehr viel im Fitnessstudio und habe einfach wieder trainiert und meine Ausdauer aufgebaut. Auf der Bühne zu sein sein ist wie ein Work-Out. Man schwitzt jede Menge und du musst deinen Atem kontrollieren während du singst und tanzt. Von daher: Vorbereiten bedeutet für mich einfach wieder fit zu werden. Ich musste wieder anfangen mich gesünder zu ernähren.<br><strong>[Lacht] Ja das mussten wir, glaube ich, alle</strong><br>[Lacht] ja ja und ich versuche immer noch die Corona Pfunde los zu werden&nbsp;<br><strong>Ich auch [lacht]</strong><br>Von daher war es zwar anders aber trotzdem großartig. Auch einfach wieder Struktur zu haben, so was wie genug Wasser zu trinken. Ich habe vor einem Jahr aufgehört zu rauchen, von daher war es auch komisch zu touren ohne zu rauchen. Ich rauche Zigaretten seit ich siebzehn bin, ich hab also immer meine Show mit `ner Kippe beendet. Es war also sehr anders für mich ein gesunder Mensch zu sein, während ich toure. Es ist wirklich hart sich vorzubereiten. Zu einem gewissen Grad kann man sich zwar physisch vorbereiten, aber mental muss man einfach loslegen und anfangen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Seit deinem Debüt Projekt »Diary of Me« bist du dafür bekannt sehr ehrlich über dich und deine Erfahrungen zu sprechen. Dadurch bist du auch eine Person, mit der man sich identifizieren kann. Okayplayer hat dich auch als <a href="https://www.okayplayer.com/originals/first-look-friday-mahalia-interview.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">»Sound of Youth«</a> beschrieben, was ich sehr passend finde. Wie schwer ist es so offen zu sein und alle an deinen Erfahrungen teilhaben zu lassen?</strong><br>Ich fand es eigentlich nie schwer. Ich bin von Natur aus immer schon sehr ehrlich gewesen, das war ich schon als Kind. Ich mochte es auch schon immer über die Dinge zu reden, die in meinem Leben passierten und hatte nie Angst, das mit anderen Menschen zu teilen. Es ist manchmal sehr schwer, weil man als Künstler*in eine Menge Verantwortung hat, besonders wenn du online bist und zu deinen Fans sprichst. Ich denke da ist immer diese Sorge, dass ich kein gutes Vorbild sein könnte. Von daher denke ich schon immer daran zu versuchen das richtige zu sagen &#8211; naja nicht &#8220;das richtige&#8221; zu sagen aber so in der Art. Ich denke ich bin ehrlich, weil es der beste Weg für mich ist. Manche Menschen denken nicht so &#8211; und das ist okay &#8211; aber das ist einfach die Art, wie ich es mag eine Beziehung zu den Menschen aufzubauen, die meine Musik hören. Von daher ja, es kann manchmal sehr beängstigend sein sich so zu öffnen. Ich kann etwas vor vier Jahren gesagt haben, das ich so heute nicht mehr sagen würde. Aber ich mag das eigentlich sehr, ich denke es ist sehr viel Schönes in Veränderung und es gibt darin auch eine Menge Liebe zu finden. Ich war einfach immer sehr ehrlich und ich habe auch keine Angst vor Ehrlichkeit. Im Gegenteil, ich fühle mich sehr wohl damit. Zum Beispiel bringe ich Morgen, also wenn das Interview draußen ist dann ist es auch draußen. Aber ich veröffentliche ein Video für einen meiner neuen Songs von der neuen EP, namens <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mwn_ZLb9UKQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">»Forever«</a>. Es ist ein Video, für das ich einfach einen Camcorder mitgenommen habe, als ich Zeit mit meinem Freund verbracht habe. Es sind einfach Momentaufnahmen von ihm und uns zusammen und solche Sachen und ich hab das alles in ein Video getan. Ich weiß noch, das ich dachte: Gott,&nbsp; möchte ich das wirklich mit der ganzen Welt teilen? Was, wenn wir uns vorher trennen? Was, wenn alles schiefgeht? Es ist einfach diese Momentaufnahme, wo ich gerade bin und wenn es in fünf Jahren anders ist, dann ist das auch okay. Ich entscheide mich dafür, dass ich es zulasse, dass die Menschen mit mir zusammen aufwachsen und alle Teile meines Lebens zu sehen bekommen.</p>



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<iframe title="Mahalia - Whatever Simon Says" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/AuIwoPSTu6s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption><br></figcaption></figure>



<p><strong>Ich denke, das ist auch etwas, wo du ein sehr großes Vorbild für viele bist, besonders in der Musikindustrie. Du hast keine Angst zu dir selbst zu stehen und brichst damit auch einige Grenzen. In dem Kontext muss ich mit dir über »Whatever Simon Say« reden. Das Video alleine war schon erfrischend aufrichtig und dann sind da noch Lyrics wie: „Cost me pennies on pennies, pounds on pounds / when I didn&#8217;t really want you / turned my heart and my pockets inside out&#8221; oder „I&#8217;m not that kind of girl / if you like her, could you like me, too?&#8221;. Könntest du uns mehr dazu erzählen?</strong><br>Ich habe den Song eigentlich mit meinem Freund zusammen geschrieben. Wir haben zuerst einfach nur einen Song geschrieben und dann habe ich erst realisiert, dass es eigentlich um einen Freund ging, mit dem ich zusammen war, als ich noch jünger war. Der Song spricht über jemanden, der sehr kontrollierend ist und über mich, die nicht wollte, dass diese Person diese Kontrolle über mich besitzt. Es ist eigentlich lustig denn die Lyrics, die du gerade vorgetragen hast, sind auch meine Favoriten. Ich denke es ist genau der Teil, der wirklich erklärt, worum es in dem Song geht. Wenn ich also sage: „How did I pay to love you? Cost me pennies on pennies and&nbsp; pounds on pounds&#8221;. Offensichtlich stehen „pennies on pennies&#8221; für echtes Geld. Weißt du? Ich war in einer Beziehung, wo ich der Versorger war und ich meine das in einer respektvollen Art (lacht). Er war dafür eher derjenige, der mich mit Hass versorgt hat. Er wollte, dass ich einen gewissen Look habe, mich auf eine bestimmte Weise verhalte, in einer gewissen Art anziehe, meine Haare auf eine gewisse Art trage und das mochte ich nicht.<br>In dieser Zeile bin ich es, die sagt: Wie konnte es dazu kommen? Wieso musste ich quasi dafür &#8220;bezahlen&#8221; Liebe und Nettigkeiten von dir zu bekommen? Eigentlich habe ich einfach sehr viele Sachen &#8211; wie Geschenke kaufen&nbsp; und bestimmtes Verhalten – getan, um ihn glücklich zu machen. Es hat mich Pennies und Pennies gekostet. &#8220;Pounds on pounds&#8221; ist zum einen ein Wortspiel mit Geld und zum anderen dann mit Gewicht. Ich habe in dieser Beziehung eine Menge zugenommen und war ziemlich depressiv, das hat sich vor allem auch physisch bemerkbar gemacht. [Mahalia fängt an das Lied zu summen, um die nächste Strophe zu finden] &#8220;..when I didn&#8217;t really want you&#8221;, weißt du? Ich wollte eigentlich nicht wirklich mit ihm zusammen sein, aber ich hatte Angst ihn zu verlassen und dann alleine zu sein. Ich war jung und gerade erst nach London gezogen. Dann ist da noch die Zeile &#8220;turned my heart and my pockets inside out&#8221;. Das ist alles eine Anspielung auf diese Situation. Also erstmal, dass ich mich physisch komplett umkremple. Aber dann bleibt da auch das Gefühl zurück, dass ich gerade mein ganzes Geld für diese Person ausgegeben habe, das kommt halt alles zusammen. Es ist ein Song darüber in einer sehr sehr heiklen Situation zu stecken und sich dann zu&nbsp;fragen: Was um Himmels Willen soll ich jetzt machen? Da steckt Angst drin. Die Angst, dass wenn ich gehe alles schlimmer wird. Aus diesem Gefühl heraus kommen diese Fragen: Was soll ich bloß mit dir machen? Von daher liebe ich diesen Song, er ist voller versteckter Bedeutungen. Ich denke, wenn du Lyrics magst und auch hinhörst, dann wirst du diese finden.</p>



<p><strong>Ja auf jeden Fall! Das ist auch ein roter Faden, der sich durch deine neue EP zieht. Diese sehr offene Reflexion über eine Beziehung von beiden Seiten. »Letter to Ur Ex« und »Letter to Ur N(ex)t« sind zwei Songs die sich auch wieder sehr von anderen Songs unterscheiden. Es sind keine &#8220;typischen Beziehungssongs&#8221; bei dem die Ex die klassische &#8220;Bitch&#8221; ist oder ähnliches. Du brichst mit vielen Klischees. »Letter to Ur N(ex)t« hat sich schon fast wie ein plot twist angefühlt. Ich denke, dass viele Fans diese Situation nachvollziehen können oder so etwas selber bereits erlebt haben. Kannst du uns mehr über das Konzept verraten?</strong><br>Als ich »Letter to Ur Ex« geschrieben habe, war das eine ziemlich ernste Situation, die mir sehr schwer auf dem Magen lag. Ich erinnere mich, dass ich das Gefühl hatte, unbedingt mit diesem Mädchen reden zu müssen, um ihr zu erklären, dass ihre Handlungen mir wirklich wehtun. Von daher habe ich dann »Letter to Ur Ex« geschrieben. Ich hab den Song nicht mit der Intention geschrieben, ihn zu veröffentlichen, ich musste das einfach aus mir rausbekommen und auf Papier bringen. Als ich dann nach dem Schreiben nochmal darüber nachgedacht habe, dachte ich: Ich hab eigentlich gar keine Vorstellung davon, was sie gerade durchmacht. Ich weiß außerdem nicht, wie ihre Erfahrung mit meinem Partner war, weiß du? Ich weiß ganz sicher, dass es Typen gibt, mit den ich zusammen war, die vielleicht eine richtig beschissene Erfahrung mit mir hatten aber mit der nächsten Freundin ist es dafür großartig. Deshalb habe ich beim Schreiben von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DslL51FnWb8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">»Letter to Ur N(ex)t«</a> versucht daran zu denken, wie ich mich in dieser Situation gefühlt habe und was ich gesagt hätte, wenn ich so einen Brief erhalten würde. Selbstverständlich kann ich nicht aus der Sicht dieses Mädchens schreiben &#8211; weil ich ihre Ansicht nicht kenne &#8211; aber ich hab versucht aus einer Perspektive zu schreiben, die ich schon mal hatte, wo ich vielleicht in einer sehr toxischen Beziehung war und ich die potenzielle nächste Freundin vorwarnen wollte. Außerdem neigen Frauen dazu, sich gegenseitig die Schuld zu geben und auch gegenseitig zu hassen ohne den gemeinsamen Faktor der Situation zu beachten, der in dieser Situation einfach der Mann ist. »Letter to your N(ex)t« soll nicht ich sein die aus der Perspektive der Ex schreibt und meinen jetzigen Typen einen &#8220;bad guy&#8221; nennt [schmunzelt], es ging mir darum eine tiefere Bedeutung zu finden. Außerdem ging es auch darum, zwei Geschichten zusammen zu bringen, deshalb hab ich mich auch dazu entschieden den gleichen Refrain zu benutzen. Ich wollte eine direkte Verbindung haben, sodass die beiden Songs quasi &#8220;verheiratet&#8221; sind. Die beiden zusammen sind wirklich mein stolzester Moment als Songwriter. Für den einen saß ich in meinem Wohnzimmer, am Laptop und hab einfach geschrieben. Für den nächsten saß ich auch wieder alleine und hab einfach darüber nachgedacht, wie ich mich fühle und das dann geschrieben. Dadurch war es ein einfacher Prozess, weil ich an diesem Punkt schon mal war. Ich finde es auf jeden Fall schwer, Songs über Dinge zu schreiben, die ich nicht erlebt habe, oder über Gefühle die ich noch nicht gefühlt habe, ich weiß einfach nicht wie ich solche Songs schreiben sollte. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum ich niemals ein Ghostwriter sein könnte [lacht], ich wüsste einfach nicht was ich sagen sollte.</p>



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</div><figcaption><br></figcaption></figure>



<p><strong>Ich wollte dich auch noch zur UK-Szene befragen. Als Außenseiterin, die sich die Musikszene in UK anguckt, besonders die weiblichen Künstler*innen, kommt es mir so vor, dass es besonders auffällig in den letzten fünf Jahren &#8211; wahrscheinlich schon viel früher &#8211; diesen visuellen und musikalischen Umschwung gegeben hat. Wir haben eine von weißen Männern dominierte Musikszene, aber in den UK kann man vor allem POC Künstler*innen, speziell Schwarze Künstler*innen wie dich aber auch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=B0A1fvE8v_A" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jorja Smith</a>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jqp_fsJlw5A" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Enny</a>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=v9BtXaiLVA0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ray BLK</a> oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DQ5xYwtZkK0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tiana Major9</a>, sehen. Es wurde auch schon als &#8220;Renaissance&#8221; bezeichnet, eine Revolution die stattfindet. Da du jetzt schon sehr lange Teil der Musikszene bist, kannst du das nachvollziehen?</strong><br>Ja auf jeden Fall! Ich denke allgemein &#8211; aber besonders in der UK-Musik &#8211; schaffen gerade sehr viele Schwarze Frauen den Durchbruch und es wird auch erlaubt, dass dieser Durchbruch passiert. Es gab eine Zeit, wo wir &#8211; nicht nur &#8220;wir&#8221;, sondern wir alle &#8211; da waren und sie waren auch alle schon da bevor ich und Jorja und Tiana und alle anderen Mädels da waren. Aber was geschehen ist, hat sich definitiv wie ein Wandel angefühlt. Es war eine Verschiebung dazu, dass Schwarze Frauen durchkommen. Selbst als ich gerade meine ersten Erfolge hatte, war es sehr auffällig, dass die Aufmerksamkeit besonders auf hellhäutige Schwarze Frauen gelenkt wurde, was sich auch anfängt zu ändern. Ich denke je mehr die Leute darüber reden und es nachvollziehen &#8211; besonders wir, die darin involviert sind &#8211; solange die Branche darüber redet, wird es auch Veränderung geben und genau das sehen wir gerade. Das Künstler*innen wie Tiana Major9 oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hxfGQ2AJHGk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Little Simz</a> endlich ihre Lorbeeren bekommen. Oder in dieser Minute gibt es diese brillanten Mädels namens <a href="https://www.youtube.com/watch?v=r-go07SLxlU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cat Burns</a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2QXSnc_9OuU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rachel Chinouriri</a>, die gerade Bekanntheit erlangen. Ich denke, daran können wir den Wandel sehen. Denn es gab auf jeden Fall eine Zeit, wo die Konversation rund um colorism in der Branche noch riesig war. Es ging darum, dass hellhäutige Schwarze Frauen gegenüber dunkelhäutigeren Schwarzen Frauen bevorzugt wurden. Je mehr wir diese Konversationen haben, desto mehr Veränderung wird passieren. Du hast Recht, es gibt diesen Wandel und es wird immer mehr kleinere Umschwünge in unserer Gesellschaft geben und das ist auch sehr wichtig. Interessant ist vor allem auch, dass wir Männer durchstarten sehen. Schwarze Männer &#8211; in allen Farben, Schattierungen und Mixes &#8211; und wir sehen, wie sie Erfolg haben. Diese Unterscheidung gibt es eigentlich nur bei Frauen. Das kommt daher, dass wir ziemlich kaputte Schönheitsideale in unserer Gesellschaft haben, die einen bestimmten Frauentyp hervorhebt und dadurch andere ausschließt. Also, ich denke schon das wir Veränderung sehen und ich denke &#8211; wie kann ich das am besten erklären? [überlegt] Ich denke, dass alle Branchen zusammen arbeiten. Wenn du also einen Wandel in der Makeupindustrie siehst, in der Fashionindustrie, dann wirst du diesen Wandel auch in der Musik-, Film-, und Tanzindustrie sehen. Wenn du also mehr schwarze Frauen auf den Covern von Magazinen siehst, wird es auch mehr Schwarze Frauen als Hauptrollen in Filmen geben. Wenn du mehr Schwarze Frauen auf dem Laufsteg siehst, dann werden auch mehr Schwarze Frauen den Durchbruch in der Musik schaffen. Ich denke, diese Branchen arbeiten alle Hand in Hand. Macht das Sinn?<br><strong>Ja, auf jeden Fall!</strong><br>Von daher ist es unglaublich wichtig, dass wir das auch andauernd sehen, sodass wir das akzeptieren und Leute die das vorher nicht akzeptiert hätten es jetzt doch tun, weißt du? Denn ich habe es immer akzeptiert, ich wollte schon immer alle Leute, alle möglichen Menschen überall sehen. Aber es ist auch wichtig, dass diese Branchen da mitziehen, damit Musikkünstler*innen aufblühen können.</p>



<p><strong>Das ist eine ziemlich gute Überleitung zu einem anderen Thema, auf das ich dich ansprechen wollte. Es gibt gerade diese Kontroverse, dass besonders weibliche Künstlerinnen von ihren Labels dazu gezwungen werden ihre Musik auf TikTok zu promoten. Bei einigen war es jetzt sogar der Fall das Labels bestimmte Songs zurückhalten und erst veröffentlichen, wenn Künstlerinnen diese Promovorstellungen durch Tanzvideos oder ähnliches erfüllen. Hast du dazu eine Meinung?</strong><br>Ja, ich habe da tatsächlich ziemlich viel zu gelesen und mitbekommen. Ich denke, dass Labels das auf jeden Fall tun. Es ist super schwierig, weil Social Media einfach schon für sehr lange Zeit ein Mittel ist, um Musik zu promoten. Aber ich denke auch was Labels nicht sehen ist, dass ihre Konsument*innen intelligent sind. Wenn sie also etwas zu oft in ihr Gesicht geschoben bekommen oder es zu viel beworben wird, dann werden sie es sich nicht allzu lange anschauen. Denn weißt du, als wir noch Kinder waren und Fernsehen geguckt haben und dann in der Pause von Werbungen überflutet wurden – sagen wir, ich bin acht Jahre alt und sehe jeden Tag eine Werbung für eine Baby Annabell, dann gehe ich auch jeden Tag zu meinen Eltern und frage sie nach einer Baby Annabell. Aber die Zeiten haben sich geändert und die Art der Werbung hat sich geändert. Kinder heutzutage sind nicht mehr so, wie ich als Kind war. Sie gucken sich nicht mehr etwas an und wollen es haben nur weil der Fernseher ihnen das vorgibt. Wir können mittlerweile selber nach Dingen suchen, es ist einfach ein ganz anderes Klima. Es kann auf jeden Fall frustrierend sein. Mein Label hat mir zwar noch nie damit gedroht, Musik zurückzuhalten aber ich bin auch keine Künstlerin, die in diese Industrie mit Instagram und TikTok geboren wurde. Aber es gibt auf jeden Fall Druck, so etwas zu machen, was hart ist, weil wenn du nicht gut bist mit diesem Zeug, ist es sehr schwer darin gut zu werden. Es gibt einige Künstler*innen, die es lieben und das respektiere ich auch. Ich hab schon immer kurze Clips gedreht. Schon seit <a href="https://www.youtube.com/watch?v=fCxygfLdkDM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">»Sober«</a>, meinem ersten richtigem Release, habe ich kurze Videos für Instagram gedreht, einfach von mir, wie ich den Song singe. Ich hab das einfach schon immer gemacht und das jetzt für TikTok umzuwandeln fühlt sich nicht komplett verrückt an. Aber trotzdem, Tänze zu Songs zu machen ist schräg. Wenn ich es unbedingt möchte, dann mach ich das. Es gab diesen einen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=SbqsI_OovHw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lizzo Song</a> [singt: „It&#8217;s about damn time..&#8221;] und ich kann mich erinnern wie das gesehen habe und dachte: Oh Mein Gott, ich liebe diesen Tanz, ich möchte das auch tanzen und dann hab ich das auch gemacht. Aber ich hab mich ehrlich gesagt am meisten gefreut, weil Lizzo es kommentiert hat. Auf jeden Fall mehr als jetzt Teil eines TikTok Trends zu sein. Von daher denke ich es ist ein sehr schwieriges Thema, es kommt wirklich darauf an, was für eine Beziehung du zu deinem Label hast.&nbsp;<br></p>



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</div><figcaption><br></figcaption></figure>



<p><strong>Abschließend dann vielleicht noch eine Frage, die nicht ganz ohne eigenes Interesse ist. Aber da du gerade sehr viele Shows hast und viel auf Tour bist &#8211;&nbsp; wirst du auch wieder nach Deutschland kommen?</strong><br>Ja, auf jeden Fall! Ich denke nach diesem Sommer und Nordamerika werden wir definitiv eine UK/Europa-Tour planen, einhundert Prozent. Denn selbst die UK-Shows, die wir bis jetzt hatten, da haben wir eine Menge der großen Städte ausgelassen. Einfach auch, weil wir in die kleineren Städte wollten, die schon länger keine Musik mehr gesehen haben. Von daher werde ich auf jeden Fall wieder zurückkommen!</p>



<p><strong>Ich wollte außerdem noch unbedingt mit dir über dein neuestes Projekt »Mahalia presents« sprechen. Du hast ja bereits etwas in die Richtung mit dem<a href="https://www.youtube.com/watch?v=q-49rHsvvCg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> »Sister &amp; Sound Project«</a> von Dr. Martens gemacht und dein neues Projekt ist wirklich spannend. Die erste Show war im April und wirkte von außen wie ein wirklich großer Erfolg. Für mich ist dieses Projekt ein Grund, warum du als Künstlerin so hervorstichst. Du gibst anderen jungen Künstler*innen wortwörtlich eine Bühne &#8211; du bist quasi eine Kuratorin für neue Talente. Kannst du uns mehr über diese Veranstaltungen erzählen und was deine Pläne dahinter sind?</strong><br>Ja klar! Als ich ungefähr sechzehn Jahre alt war habe ich bereits in meiner Heimatstadt Leicester  »Mahalia presents« organisiert. Meine Mutter, mein Vater und ich haben die Shows zusammen kuratiert, sie haben mir dabei geholfen unterschiedliche Künstler*innen auszusuchen und sie dann zu uns zu bringen. Der ganze Punkt der Aktion war einfach, Künstler*innen außerhalb von Leicester, von denen noch niemand in Leicester gehört hat, in die Stadt zu bringen und eine Show zu performen. Damals hatten wir ungefähr ein Publikum von sechzig Leuten. Mir hat es immer schon riesigen Spaß gemacht, aber ich hatte einfach nie die Plattform da etwas Größeres draus zu machen. Vor sechs Monaten habe ich mich dann dafür entschieden, das Ganze wieder auf die Beine zu stellen, aber diesmal in London. Ich wollte den Scheinwerfer auf junge Künstler*innen richten, die solche Sachen sonst nicht machen können. Ich hab mit einigen Künstler*innen aus meinem Freundeskreis geredet, die versuchen den Durchbruch zu schaffen, sich einen Namen zu machen und die meinten, dass es einfach kaum Möglichkeiten gibt. Es gibt vielleicht ein paar, aber entweder ist das Publikum sehr klein oder an einem Abend werden zehn Künstler*innen vorgestellt und jede*r kann nur ein paar Lieder singen. Ich wollte jungen Talenten diese Bühne zur Verfügung stellen, die ich selber als Kind nicht hatte. Da ich jetzt ein gewisse Stufe erreicht habe, kann ich so einen Abend zusammenstellen, Leute dazu einladen und sagen: Hier sind 350 Tickets, nehmt sie euch! Dadurch kann ich einem/einer neuen Künstler*in einen Raum mit über 300 Leuten geben, die da sind um sich seine oder ihre Musik anzuhören. Die erste Show war großartig, es war wirklich toll! Auf eine Art wie ich es mir vorgestellt habe, aber dann auch wieder ganz anders. Ich konnte vorher nicht einschätzen wie die Leute es aufnehmen werden. Die zweite Show ist jetzt gerade ausverkauft, was auch wieder wirklich aufregend ist. Sie findet am 7. Juni statt. Die Idee war, diese Shows jetzt alle zwei Monate stattfinden zu lassen und dann zwei bis drei neue Künstler*innen zu holen. Mir macht es unglaublich viel Spaß und wir haben gerade angefangen unsere Website für Einreichungen zur öffnen. Offensichtlich kann ich nicht jedes Mal selber Leute finden.<br><strong>Ja, darüber hab ich mich auch gewundert, da das wirklich eine Menge Arbeit ist..</strong><br>Ja herumzugehen und Leute zu suchen ist wirklich schwierig, du kannst sie nicht immer finden, von daher sind wir jetzt offen für Bewerbungen. Bis jetzt haben wir hunderte erhalten, von daher hoffe ich, dass wir mit dieser Menge an Einreichungen auch in der Lage sein werden eine Menge Shows zusammen zu stellen. Was wirklich ein großer Spaß ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/mahalia-ueber-gescheiterte-beziehungen-selbstliebe-und-den-notwendigen-wandel-in-der-uk-szene">Mahalia über gescheiterte Beziehungen, Selbstliebe und den notwendigen Wandel in der UK Szene</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>International Releases KW11 (mit Lil Uzi Vert, ENNY, u.v.m.)</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 14:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind&#160;u.a. ArrDee, ROSALÍA, Coi Leray &#38; Nicki Minaj, Fivio Foreign &#38; Quavo und mehr. Auf dem Cover: Hilltop Hoods Die gesamte Liste findet ihr wie immer auf dem Mostdope Instagram-Account. Boj &#38; ENNY &#8211; Culture ENNY erscheint heute direkt auf zwei Kollaborationen. Zum einen ist die Londoner Rapperin auf dem extrem smoothen Song »Sit Back« von Sháe Universe zu hören. &#8220;Sit back, feel the music, let it relax you&#8221; ist das Motto und genau [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/international-releases-kw11">International Releases KW11 (mit Lil Uzi Vert, ENNY, u.v.m.)</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind&nbsp;u.a. ArrDee, ROSALÍA, Coi Leray &amp; Nicki Minaj, Fivio Foreign &amp; Quavo und mehr.</strong></p>



<p>Auf dem Cover: <strong>Hilltop Hoods</strong></p>



<p>Die gesamte Liste findet ihr wie immer auf dem <a href="https://www.instagram.com/p/CbP2xQJKgzc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mostdope Instagram-Account</a>.</p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Boj &amp; ENNY &#8211; Culture</h2>



<p><strong>ENNY</strong> erscheint heute direkt auf zwei Kollaborationen. Zum einen ist die Londoner Rapperin auf dem extrem smoothen Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=n_iNs6QXbsY" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sit Back</a>« von <strong>Sháe Universe</strong> zu hören. &#8220;Sit back, feel the music, let it relax you&#8221; ist das Motto und genau das ist es auch was dieser Track tut So entschleunigend, dass man nach dem Hören auch kein ASMR Video mehr braucht. Zum anderen ist heute auch die Single »Culture« mit<strong> Boj </strong>erschienen. Durch den smoothen Mix aus Afrobeat und R&amp;B ist der Track zwar ähnlich entspannend, lädt aber eher zum Tanzen als Sitzen ein. »Culture« ist die erste Auskopplung von Boj’s kommenden Album, auf dem die beiden Künstler*innen genau zeigen was &#8220;Culture&#8221; heute eigentlich bedeutet.</p>



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<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Lil Uzi Vert &amp; Nigo &#8211; Heavy</h2>



<p>Von <strong>Lil Uzi Vert</strong> ist musikalisch momentan nicht sonderlich viel zu hören. Nachdem seit langer Zeit das »Pink Tape« in Aussicht gestellt wurde, aber nicht viel weiteres dazu kam, scheint er sich jetzt langsam in Releaseposition zu bewegen. Dazu passt es, dass er bei dem nächste Woche erscheinenden <strong>Nigo</strong>-Album gefeatured ist und dazu seit heute Nacht auf »Heavy« zu hören ist. Der japanische Designer Nigo versammelt für sein Projekt alle möglichen modeaffinen Rapper*innen und hat sich so mit Uzi einen Gast geholt, der wie die Faust aufs Auge passt.</p>



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<iframe title="Nigo &amp; Lil Uzi Vert - Heavy (Official Lyric Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/lTg9rPV6B-0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Doechii &#8211; Persuasive&nbsp;</h2>



<p>Nachdem <strong>Doechii</strong> zuletzt mit <strong>Missy Elliott</strong> und <strong>Bia</strong> auf dem Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=NhI6Gppsb6U">Trampoline</a>« von <strong>David Guetta</strong> und <strong>Afro Jack</strong> zu hören war, gibt es nun endlich wieder eine Solosingle. Auf »Persuasive« zeigt die US-Rapperin mal wieder wie wandlungsfähig sie ist. Produziert wurde der R&amp;B-House Beat von <strong>Kal Banx</strong>, der zuletzt auch hinter »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=fOO1mWLGhh8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Walkin</a>« von <strong>Denzel Curry</strong> steckte. Wir bleiben auf jeden Fall gespannt, was die »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=8qnOpJfFfpU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Yucky Blucky Fruitcake</a>«-Künstlerin dieses Jahr noch für uns bereit hält.</p>



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<iframe title="Doechii - Persuasive (Lyric Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/QTJbOIWNBpQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Dieses Tracks und viele andere vom heutigen Releasetag findet ihr natürlich in unserer  <a href="https://open.spotify.com/playlist/1xniMbQ5EFJ9AIUJJJgxrR?si=9dc26401a32342af">Releases Worldwide-Playlist</a>!</p>



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		<title>Mostdope Adventskalender</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Magnus Menzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2021 12:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bis Weihnachten dürft ihr euch täglich über einen kleinen Text zu redaktionsgepickten Highlights des Jahres 2021 freuen, die in den größeren Toplisten vermutlich nicht zu finden sein werden.&#160; Im Stile eines Adventskalenders wird hinter jedem „Türchen“ ein Song vorgestellt, der für je eine*n unserer Autor*innen aus verschiedensten Gründen besonders in Erinnerung geblieben ist. Am Ende findet ihr alle 24 Songs in unserer Adventskalender-Playlist auf Spotify. Benzko &#8211; Blitzlichter (24.12.) Bringen wir das Ganze mal zum Abschluss. Es wird Zeit, auch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Bis Weihnachten dürft ihr euch täglich über einen kleinen Text zu redaktionsgepickten Highlights des Jahres 2021 freuen, die in den größeren Toplisten vermutlich nicht zu finden sein werden.&nbsp;</strong></p>



<p>Im Stile eines Adventskalenders wird hinter jedem „Türchen“ ein Song vorgestellt, der für je eine*n unserer Autor*innen aus verschiedensten Gründen besonders in Erinnerung geblieben ist. Am Ende findet ihr alle 24 Songs in unserer Adventskalender-Playlist auf Spotify.</p>



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<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Benzko &#8211; Blitzlichter (24.12.)</h2>



<p>Bringen wir das Ganze mal zum Abschluss. Es wird Zeit, auch das letzte Türchen unseres Adventskalenders zu öffnen. Und wie bei einer Schiffstaufe, bei der der Schampus einmal volle Breitseite gegen den Bug gehämmert wird, möchte ich dieses Projekt mit einem Knall beenden.</p>



<p>Anstatt das besinnliche Beieinander mit einem Weihnachtstrack noch weiter in den Kitsch zu treiben, wird es jetzt nämlich laut.</p>



<p>Können wir mal über <strong>Benzko</strong> sprechen? Wer ihn noch nicht auf dem Schirm hat, geht bitte direkt mal auf Spotify und fügt mindestens »Kopf ist Pilot«, »Drama« oder »Blitzlichter« seiner Party-Banger-Playlist hinzu – die haben wir doch alle.</p>



<p>In einer Aboveground Session aus 2020, die Benzko ordentlich Fahrtwind gegeben hat, definierte der Newcomer aus dem MV nochmal neu was eigentlich Hunger bedeutet und marschierte über den Beat, als wenn es keinen Morgen gäbe.</p>



<p>Dieselbe Energie entlädt er auf dem Drill-Song »Blitzlichter«. Wäre es nicht so kalt, wäre das der Song zum Fenster-Runterkurbeln und Ellenbogen-Raushängen. Bis die Temperaturen das wieder zulassen, wird der Song jetzt erstmal unterm Weihnachtsbaum gepumpt, und sich auf die Festivalseason 2022 gefreut.</p>



<p>Leute, ich wünsche euch ein frohes Fest, eine gute Zeit, lasst die Korken knallen und tut mir einen Gefallen: Bleibt gesund!</p>



<p><em>&#8211; Krow</em></p>



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<iframe title="BENZKO - BLITZLICHTER (prod.by Chris Jarbee)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/sITLb8-i9TA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Harry Quintana, Blanko Malte &#8211; Lago Maggiore (23.12.)</h2>



<p>Als <strong>Harry Quintana</strong> Mitte Februar aus dem Nichts sein neues Album »Blue Sky Szenario« veröffentlichte, gab es durchaus Hoffnung auf etwas Blau am Himmel. Die zweite Welle und der zum gefühlt 30sten Mal verlängerte Lockdown, von dem niemand mehr den aktuellen Namen wusste, waren zwar noch nicht überwunden, aber man verspürte allseits das Gefühl, dass sich vieles bald bessern würde.</p>



<p>Auf diesem Hoffnungsschimmer eines Albums fand sich dann auch ein Song, der meinen Sommer wie kaum ein anderer prägen sollte. »Lago Maggiore« ist nur auf den ersten Blick eine Ode an einen Urlaubsort. In der Zeit seines Releases wohnt Zeilen wie „Also fahr&#8217; ich Richtung Lindau im schwarzen Coupé / Plötzlich macht alles Sinn, es ist alles okay“ eine Sehnsucht nach einfacheren Zeiten und Entspannung am Steg inne, die wohl alle nachfühlen konnten. Und trotz aller Schnulzigkeit schafft es Quintana dennoch, real zu bleiben, denn:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Gardasee is not okay</strong></p>
</blockquote>



<p><em>&#8211; Roman Zingel</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lago Maggiore (feat. Blanko Malte)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/P_J9szzF0wk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Beyazz, Dante YN &#8211; Don&#8217;t cry (22.12.)</h2>



<p>Passend zum Fahrstuhl-Type-Beat von <strong>JYDN</strong> steigt auch die Protagonistin zu Beginn des »Don’t Cry« Musikvideos in den Lift und eröffnet so einen stimmungsvollen Song, der perfekt zu diesem Sommer gepasst hat. Für die vierte Singleauskopplung aus seinem »Kara Tape 2« hat sich <strong>Beyazz</strong> den Wolfsburger Trapstar <strong>Dante YN</strong> dazu geholt.<br><br>Die beiden liefern zusammen den perfekten Trap Sound ab, der vielleicht nicht mit den längsten Reimketten oder den hochwertigsten Lyrics glänzen kann, dafür aber mit melodischen Vibes, die Lust auf entspannte Sommernächte mit »Shawty« machen, und einer Hook, die direkt ins Ohr geht. »Don’t Cry, wie du bist, bist du perfekt« war genau die Message, die ich gebraucht habe, um im Sommerurlaub vollkommen befreit am Strand zu liegen und die Gedanken abdriften zu lassen.</p>



<p><em>&#8211; Lene Daetweiler</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Beyazz feat. Dante YN - DON&#039;T CRY (prod. by JYDN)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/I5bz6dJhBUo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mac Miller &#8211; Yeah (21.12.)</h2>



<p>Viel besser lässt sich eine Legacy von den Hinterbliebenen nicht handhaben. Was nach <strong>Mac Millers</strong> plötzlichem Tod im September 2018 eine riesige Lücke für die Musikwelt hinterließ, wurde durch seine Familie und Wegbegleiter*innen posthum so gut wie nur irgendwie möglich gefüllt – dieser Track ist eins der vielen Beweisstücke dafür.</p>



<p>Nachdem schon sein Album »Circles« aus dem Januar 2020 ein Geschenk an seine Fans war, wurde dieses Jahr im Oktober auch noch ein weiterer Wunsch erfüllt: Macs 2014er Mixtape »Faces« wurde offiziell zum Streaming freigegeben, auf Vinyl veröffentlicht und sogar mit einem kleinen Extra versehen. Als 25. Song des Tapes kam der bislang unveröffentlichte Bonustrack »Yeah« hinzu, der nochmal allzu deutlich machte, was für gute Musik Mac in seiner Lebenszeit geschaffen hat &#8211; und was noch alles gekommen wäre.</p>



<p><em>&#8211; Matthi</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Mac Miller - Yeah (bonus)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/qPRKc5BDe8A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Schmyt &amp; Majan &#8211; Universum regelt (20.12.)</h2>



<p>Erst am Freitag erschien dieser Track, doch seither läuft er bei mir im Loop. Dabei kann ich an dieser Stelle nicht einmal genau sagen, was mich an »Universum regelt« nun eigentlich am meisten catcht.</p>



<p>Ist es mehr das harmonische Zusammenspiel beider Stimmen und Vibes von <strong>Schmyt</strong> und <strong>Majan</strong>? Sind es die in ihrer Form speziell intensiven Bars und Beats, die nachhaltig für Gänsehaut sorgen? Oder ist es die eingängige Message, dass das Universum das (eigene) Handeln zur Verantwortung trägt und das Leben in einer entsprechenden Bahn verlaufen lässt?</p>



<p>Sicherlich ist es eine Kombination aller Faktoren, sodass man sich der Dauerschleife nur schwer entziehen kann und ich das für meinen Teil auch gar nicht möchte.</p>



<p>Absolut nicht unerwähnt sollte an dieser Stelle die Spendenaktion von Artworker <strong>Mathias Fleck</strong> und Schmyt bleiben: Der Erlös des Verkaufs einer limitierten Stückzahl an Siebdrucken des Covers geht als Spende an den „Weißer Ring e.V.“.</p>



<p>&#8211; <em>Vivian Wegener</em></p>



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<iframe title="Schmyt - UNIVERSUM REGELT feat. MAJAN (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/9F2I2DLMA_A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">RAPK &#8211; Taxifahrt (19.12.)</h2>



<p>Den Namen verkürzt, das musikalische Spektrum erweitert. So könnte man das Jahr 2021 für <strong>RAPK </strong>grob zusammenfassen. Beispielhaft für die Experimentierfreudigkeit von Tariq und Victor auf »GPS«, ihrem einzigen Tape-Release in diesem Jahr, ist der Track »Taxifahrt«, der weniger nach Berliner Untergrund und dafür stark nach 80s klingt. </p>



<p>Wie üblich produziert von <strong>MotB </strong>lässt die musikalische „Taxifahrt nach Afrika” hochfliegen und sanft fallen. Bouncende Disco-Drums und seichte Synthie-Melodien transportieren im Zusammenspiel mit der dezenten Verzerrung der Hook gerade so viel Nostalgie, um den Zeitgeist zu treffen. </p>



<p>»Taxifahrt« ist das musikalische Äquivalent zu einem Auto, das sich in Slow-Motion und 4:3 Retro-Optik gen Sonnenuntergang bewegt. Es ist der Soundtrack für im Urlaub barfuß vom Strand in die Wellen rennen und gleichzeitig melancholisch genug, um im Dezember den immer dunklen Heimweg aufzuwerten. RAPK liefert auf knapp drei Minuten die warme Symbiose aus Heimkommen und Fernweh, in der sich jeder ab und zu mal wiederfindet. </p>



<p>Wenn mich die Sehnsucht nach Sommer und Sonne packt, „dann hör ich wieder dieses Lied”.</p>



<p>&#8211; <em>Magnus Menzer</em></p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">CONNY &#8211; Drake ist auch nicht glücklich (18.12.) </h2>



<p>Im Februar schmiss sich <strong>CONNY</strong> zum ersten Mal in das knallig&nbsp;pinke Gewand des Manic Pixie Dream Boy, das&nbsp;weder <strong>Liberace</strong> noch <strong>Elton John</strong> hätten&nbsp;in Extravaganz übertreffen können.&nbsp;Die rosa Föhnfrisur war zu dem Zeitpunkt bereits&nbsp;etabliert und auffällig gestylte Haare waren ohnehin schon ein paar Tage länger ein Markenzeichen, das&nbsp;man mit CONNY in Verbindung brachte.<br>Nun startete aber ein neues Kapitel und&nbsp;obwohl auch die optische Veränderung eine wichtige Rolle hierbei&nbsp;spielt, steht sie&nbsp;nicht im Vordergrund dieser Reise.<br></p>



<p>Für die Arbeit am ersten Teil, der noch unvollständigen Trilogie, wurde eine eigene Welt erschaffen. Ausgehend vom visuellen Konzept ist diese bisher zwar noch etwas kryptisch und vielleicht sogar ein wenig verkünstelt, aber in der Rolle des MPDB schaffte es CONNY über die Spanne der letzten Monate durch jeden neu releasten Song seine Vision zunehmend mehr in Worte zu fassen. Jenes Spiel mit Worten ist es, was »<strong>Drake</strong> ist auch nicht glücklich« zu seinem meiner Meinung nach bisherigen Standout Track macht. Und obwohl sein Name fast schon clickbaithaft im Songtitel steht, wird der selbsternannte Champagne Papi schnell zum Requisit degradiert, um eine größere Botschaft zu vermitteln.</p>



<p>Sorry Aubrey, aber danke und mad respect CONNY.</p>



<p>&#8211;<em> Krow</em></p>



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<iframe title="CONNY - Drake ist auch nicht glücklich (prod. von DONKONG &amp; BLACK LEMON)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/B1u1KD2NMXc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Baby Keem, Kendrick Lamar &#8211; range brothers (17.12.)</h2>



<p>Die Frage danach, was man auf ein gelungenes Album folgen lässt, beschäftigt Artists seit jeher. <strong>Kendrick Lamar</strong> steht gerade aber nicht nur vor der Aufgabe, einen Nachfolger für ein gutes Album, sondern darüber hinaus für einen Pulitzer-Preis liefern zu müssen. Für eine Ehrung solchen Ausmaßes gibt es bisher absolut kein Rezept und trotzdem scheint Kendrick großes Interesse daran zu haben, jegliche Regeln über den Haufen zu werfen.</p>



<p>»Range brothers« ist einer der merkwürdigsten Songs des Jahres. Nachdem <strong>Baby Keem</strong> und Kendrick schon auf »family ties« einige Fans überrascht hatten, lösen sie auf ihrem zweiten Kollabo-Track den Freifahrtschein ein, den das ungebrochene mediale Interesse ihnen mittlerweile beschert hat.</p>



<p>Auf drei beim ersten Hören völlig unvorhersehbaren Parts liefern sich die beiden ein Duell wahnwitziger Lines, die den Kopf erst zum Schütteln, dann aber immer mehr zum Nicken bringen. Dieses Hin und Her mündet mit Kendricks „Top o‘ the mornin‘“ in letzter Konsequenz in einem der größten Rap-Memes des letzten Jahres und lebt seitdem fröhlich in meinem Kopf weiter und verweigert mir die Mietzahlungen.</p>



<p><em>&#8211; Roman Zingel</em></p>



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<iframe title="Baby Keem, Kendrick Lamar - range brothers (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/IkuBYRUwWdg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Domani, D Smoke, DaVionne &#8211; I Know It&#8217;s Real (16.12.)</h2>



<p>»I Know It’s Real« bildet den musikalischen Einstieg in <strong>Domanis</strong> neuestes Album »SKYDIVE«, welches trotz seines jungen Alters von gerade einmal 20 Jahren bereits sein fünftes Tape ist. Der Sohn des wohlbekannten Rappers <strong>T.I.</strong> hat sich für den von Gefühlen nur so triefenden Song zwei Gäste eingeladen. <strong>D Smoke</strong>, welcher dem ein oder anderen vielleicht noch eher ein Begriff ist, ist einer davon und für den zweiten lyrisch hochwertigen Part verantwortlich. Abgerundet wird »I Know It’s Real« von der 18-jährigen Sängerin <strong>DaVionne</strong>, welche mit ihren engelsgleichen Harmonien nicht nur den Chorus veredelt.</p>



<p>Die stimmungsvollen Klaviertöne zusammen mit einer eingängigen Bassline und gefühlvollen Harfenklängen sorgen dafür, dass »I Know It’s Real« eigentlich schon ein Muss in jeder »Bedroom Jams«-Playlist ist. Oder ihr schreibt gerade an eurer Bachelorarbeit – dann kann ich den Song auf Repeat auch nur empfehlen.</p>



<p>&#8211; <em>Lene Daetweiler</em></p>



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</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">070 Shake, NLE Choppa &#8211; Lose my cool (15.12.)</h2>



<p>Experimentierfreudig ist sie ja, aber das war trotzdem eine Kombo, mit der ich im Leben nicht gerechnet hätte: G.O.O.D. Music Signing <strong>070 Shake</strong> hat sich für ihre im Dezember erschienene Single »Lose My Cool« mit Memphis-Rapper <strong>NLE Choppa</strong> zusammengetan. Der ist zwar normalerweise in ganz anderen Kreisen unterwegs als in den Alternative- bis Ambient-Genreausflügen von Shake, hat aber immer schon auch einen Hang zum Melodischen in seinen explosiven Tracks gehabt.&nbsp;</p>



<p>Und irgendwie funktioniert das auf »Lose My Cool« richtig gut. NLE Choppa fügt sich in seinem Part gegen Ende des Tracks nahtlos in die synthieverhangenen Melodien ein und rappt so, als ob diese Art von Song schon immer genau sein Stil gewesen wäre. Auch 070 Shake bleibt sich nur darin treu, dass man nie weiß, was in ihrem Sound als nächstes konsequent umgeworfen wird und lässt große Vorfreude auf ihr mutmaßlich im nächsten Frühjahr erscheinendes neues Album aufkommen.</p>



<p>&#8211;<em> Matthi Hilge</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="070 Shake - Lose My Cool ft. NLE Choppa (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/3Eg3cQkCKX0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Maeckes &#8211; Zu sensibel (14.12.)</h2>



<p>Als 6. Singleauskopplung vor dem »Pool«-Release im Sommer hat mich dieser Track besonders gecatcht: Es ist diese Mischung aus Gesellschaftskritik und Wut, gepaart mit Sarkasmus und der nötigen Ernsthaftigkeit.</p>



<p>Punk Sounds und ein fast schreiender <strong>Maeckes</strong> unterstreichen diese Gefühlswelten, das Chaos und Gedankengänge weitaus besser als bisher gewohnte seichte Gitarrenklänge oder Hip-Hop Beats.</p>



<p>Viel zu vieles prasselt auf uns ein. Spricht man offen und (selbst-)reflektiert darüber, ist man in den Augen und Ohren derer, denen das nicht passt, ganz einfach „zu sensibel“ und wird plötzlich wie ein zerbrechliches rohes Ei behandelt.</p>



<p>Sei‘s drum. Ich bin lieber zu sensibel als zu sensibel zu sensibel zu sein. 💙</p>



<p>&#8211;<em> Vivian Wegener</em></p>



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<iframe title="Maeckes - Zu sensibel (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Gq2L7-gRmso?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Carlifornia, morten, Brown-Eyes White Boy &amp; Torky Tork &#8211; 110 (13.12.)</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Fühle mich wie morten, jedes Mal wenn ich release neue Level.</strong></p>
</blockquote>



<p>So beginnt <strong>Brown-Eyes White Boy</strong> gleichermaßen anerkennend wie selbstbewusst seinen Part auf »110« und lässt prompt Taten folgen. Melodiös und monetär mathematisch segnen <strong>morten </strong>und er mit Flows und Vergleichen den düster bouncenden Trap-Beat von <strong>Carlifornia </strong>und <strong>Torky Tork</strong>.</p>



<p>Eine mutige Kollabo, deren Formel in allen Punkten fehlerfrei aufgeht und aufs Neue beweist, wie brillant morten alte und neue Schule vereinen kann. Komplexe Reimstrukturen treffen auf New-Wave-Trap-Lingo, gestandene Künstler auf hungrige Youngsters &#8211; geschickt zusammengeschweißt durch ein für morten typisches Vocal Sample.</p>



<p>Wie der Berliner es nach wie vor schafft, bei konstant hoher Quantität, das Level der Qualität weiter zu steigern und sich dabei mehr und mehr wohlzufühlen in seinem Sound, hat mich auch 2021 wieder einige Male staunen lassen. Was das angeht, dürfen morten Fans wohl unbesorgt in die Zukunft blicken, denn in Moabit bleibt die Devise klar: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Stoppen ist keine Wahl wie die Hundertzehn.</strong></p>



<p></p>
</blockquote>



<p><em>&#8211; Magnus Menzer</em></p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fergy53, Lélé &#8211; Chamonix (12.12.)</h2>



<p>»Chamonix« ist Harmonie aus der Zukunft. Sphärischer Sound und Autotune auf einem melodischen Trap-Beat von <strong>Al Majeed</strong> und <strong>mistersir</strong> und die Reise kann beginnen. </p>



<p>Nach ihrer gemeinsamen EP »Slime« aus dem Jahr 2018 vereinigen <strong>Lélé</strong> und <strong>Fergy</strong> auf »Chamonix« ein weiteres Mal ihre Kräfte. Und was soll man sagen, es ist mal wieder ein Blockbuster auf 3 Minuten geworden. Keiner bringt diese Vibes so gut rüber und malt nur mit der Stimme neue Welten wie diese beiden Künstler.</p>



<p>Ein bisschen Botanik in das Paper, die Boxen auf Anschlag und sich treiben lassen. Für die ultimative Experience kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen, sich das Musikvideo zu Gemüte zu führen. Es lohnt sich sehr.</p>



<p><em>&#8211; Fynn</em></p>



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<iframe title="FERGY53 &amp; LÉLÉ  - CHAMONIX (PROD. BY AL MAJEED &amp; MISTERSIR)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/FzGzWx3zwnY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Tubab, Rafiki PZK &amp; DieZelle, vyno &#8211; HEX HEX (11.12.) </h2>



<p>Die Jungs von <strong>PZK</strong> waren für mich persönlich die Entdeckung 2021. Allein <strong>DieZelle</strong>, dessen im August erschienenes Debütalbum »SAFT PUR« des Öfteren mal aus meinen Boxen schallte, hat meinen Algorithmus in diesem Jahr stark geprägt.</p>



<p>Das Frankfurter Kollektiv <strong>Pilzkultur</strong>, kurz PZK, besteht aber nicht nur aus einem sondern drei gleichermaßen talentierten Rappern, die sich auf »HEX HEX« für einen der unterhaltsamsten Songs der letzten 12 Monate zusammentun. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Meinen Flavour ist die Szene nicht wert / Darum bleib ich in der Regel leger</strong></p>
</blockquote>



<p>Abgerundet von <strong>vynos</strong> rumpelnden Beat und einem kreativen Video geben sich <strong>Tubab</strong>, <strong>Rafiki</strong> und DieZelle die Klinke in die Hand und zeigen, dass Rap manchmal auch einfach nur Spaß machen kann.</p>



<p><em>&#8211; Roman Zingel</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="HEX HEX - PZK (prod. vyno)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/HDxtn9ABwrs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Swindle, JNR Williams, Kojey Radical, Loyle Carner &#8211; LOST (10.12.)</h2>



<p><strong>Swindle</strong> zaubert mit »LOST« eines meiner Lieblingsprojekte des Jahres. Gekonnt verschmilzt er die verschiedensten Elemente — Hip-Hop trifft auf Elektro, Jazz auf Grime, dazu ein Hauch von R&amp;B, unterstützt durch den Einsatz eindrucksvoller Blasinstrumente.&nbsp;</p>



<p>Ebenso wie der Beat spielen auch die unterschiedlichen Künstler perfekt zusammen — <strong>Loyle Carner</strong> tänzelt in für ihn typischer britischer Understatement-Manier über den Beat, ab dem zweiten Verse unterstützt durch <strong>Kojey Radical</strong>. Die beiden sind so lässig in ihrem abwechselndem Wortspiel, dass der Eindruck entsteht, sie würden schon ewig zusammen Musik machen. Abgerundet wird der ganze Track durch den souligen Chorus von <strong>JNR Williams</strong>.&nbsp;</p>



<p>Für mich ist »LOST« ein unglaublich smoother Song, der durch seinen fetten und vielseitigen Beat nicht nur den klassischen Hip-Hop Fan anspricht und damit auf diversen Playlists einen Platz finden kann.</p>



<p><em>&#8211; Hannah</em></p>



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<iframe title="Swindle - LOST (feat. Loyle Carner, Kojey Radical &amp; JNR Williams) (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/44nTGcUxWAU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Jan Delay &#8211; INTRO (29.01.)</h2>



<p>Sieben Jahre Solopause. <strong>Jan Delay </strong>Fans mussten sich lange gedulden, bis neue Musik des Hamburgers kam, obwohl es 2016 mit dem <strong>Beginner</strong>-Comeback natürlich etwas Aufschub gab.</p>



<p>Im Frühjahr 2021 war es dann aber wieder so weit und Jan kam mit der ersten Single aus dem kommenden Album im Gepäck zurück, um zu zeigen, was er diesmal vorhatte. Ein Jan Delay-Projekt ist bekanntermaßen nie das gleiche wie das vergangene und auch diesmal hatte er sich neu ausprobiert. Vorbei die Rockzeiten, der Sound vom »INTRO« versprach nicht nur durch die <strong>Fiji-Kris</strong>-Produktion zeitgeistige Klänge mit tiefen Frequenzen. Die Texte aber, die sind wie immer geblieben: Wortspiele, Musik-Referenzen an jeder Ecke und ganz besonders viele positive Vibes &#8211; wie man es eben seit Jahrzehnten gewohnt ist und wie sie gerade in so einem Jahr ganz besonders wichtig waren.</p>



<p>&#8211; <em>Matthi Hilge</em></p>



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<iframe title="Jan Delay - Intro (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/nsor2KHk6_s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Goldy.mp3 &#8211; Karma (08.12.)</h2>



<p>Das Frühjahr 2021 beginnt mit einem goldygen Knall. Im März released die Newcomerin <strong>Goldy.mp3</strong> ihren Debüt-Track »Karma« und landet damit direkt einen Volltreffer. Die junge Bremerin, die unter anderem als Featuregast auf <strong>Tightills</strong> Album »Straßenpop« in Erscheinung tritt, kommt neu ins Game und stellt selbiges gleich mal auf den Kopf. Als hätte sie nie etwas anderes gemacht, fliegt sie mit engelsgleicher Stimme über den selbstproduzierten Beat und gibt einen F*** darauf, was andere über sie denken.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Egal was sie auch wollen, ich bleibe chill.</strong></p>
</blockquote>



<p>Frei nach dem Motto „Ignorance is bliss“.</p>



<p>Gerade in der aktuell stressigen Zeit ist »Karma« eine Übung in Gelassenheit und eine Rückbesinnung zu sich selbst. Einfach mal Kopf aus, Goldy auf die Ohren und ein bisschen Liebe statt Missgunst verteilen. Dann wird das Karma vielleicht auch deine Schwester sein.</p>



<p><em>&#8211; Fynn</em></p>



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<iframe title="goldy.mp3 - Karma (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Oj4QwX5JYWg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Cro &#8211; Alice (07.12.)</h2>



<p>Auch nach zehn Jahren im Rap-Geschehen verliert <strong>Cro</strong> weder Hunger noch kreativen Geist. 2021 löst er sich einmal mehr von alten Genre-Stempeln. Im Vergleich zu »tru.« ist »trip« zwar wieder mehr „Raop“, doch die Soundvielfalt in Carlos Repertoire übersteigt alles bisher Gehörte deutlich. Das große Highlight des Albums bleibt für mich ganz klar »alice«.</p>



<p>Alice wie LSD? Wie „Alice im Wunderland“? Man kann nur mutmaßen. Doch was sich öffnet, erstaunt auf wahrlich zauberhafte Weise. »Alice« ist eine musikalische Wunderwelt, die in Deutschland vergeblich ihresgleichen sucht. Eine Hymne, die in synästhetischen Zeilen auf einem sphärisch farbenfrohen Klangteppich zu einem dreiminütigen Trip entführt, zu einer schwebenden Reise durch Raum und Zeit, aus den 60ern auf das sommerliche Bali, von Insel zu Insel, durch Strudel und Kaninchenbauten hinein in Filme und Märchen.&nbsp;</p>



<p>In welchem Zustand dieser Song entstanden ist, bleibt Cros Geheimnis. Welche Drogen da auch im Spiel gewesen sein sollten, sie werden obsolet in Anbetracht der Trance in die »alice« ihre Hörer*innen allein musikalisch versetzt.</p>



<p>Man sollte das gehört haben. Am besten mit guten Kopfhörern und geschlossenen Augen und ohne Angst davor vom Sog dieses Songs gänzlich eingenommen zu werden.</p>



<p><em>&#8211; Magnus</em> <em>Menzer</em></p>



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<iframe title="CRO - Alice" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/OpErMP81V-c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Yunus &amp; beatmensch5000 &#8211; Todessüß (06.12.)</h2>



<p>Ist es eigentlich selbstverliebt zu sagen, dass man sich selber todessüß findet? Ich würde sagen, Ansichtssache. <strong>Shindy</strong> würde sagen, Statements. Und <strong>Yunus</strong> sagt eben genau das:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich bin sugar für die Ohren &#8211; Diabetes/ </strong></p>



<p><strong>Doch vor allem bin ich todessüß-todessüß.</strong></p>
</blockquote>



<p>Das Release der Single liegt zwar schon ein paar Monate zurück, aber die catchy Hook, der fast schon penetrant eingängige MIDI-Beat von <strong>beatmensch5000</strong> und die absurd-bescheuerten Vergleiche, die Yunus in den 2:49 Minuten vom Stapel lässt, machen den Song zu einem Ohrwurm, der kleben bleibt wie – naja wie Zucker.&nbsp;</p>



<p>Quotables en masse werden präsentiert und dürften auch dem härtesten Gangstarap-Fan zumindest ein kleines Schmunzeln entlocken.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich bin ein bildschönes Milchbrötchen/</strong></p>



<p><strong>mit der Poesie eines miesbösen Windstößchens.</strong></p>



<p><strong>Wavy und sweet wie ein Schildkrötchen/</strong></p>



<p><strong>Ey so beliebt wie ein Singvögelchen.</strong></p>
</blockquote>



<p>Scrollt man durch Yunus’ in schlumpfblau gefärbten Feed, stolpert man auch schon mal über einen Kommentar von einem gewissen <strong>Felix Lobrecht</strong>, von dem der ein oder andere evtl. mal gehört haben könnte. Ob Felix »Todessüß« heimlich beim Pumpen hört, wissen wir zwar leider nicht, aber eine klare Hörempfehlung können auch wir definitiv aussprechen.</p>



<p><em>&#8211; Krow</em></p>



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<iframe title="Yunus - Todessüß (prod. by beatmensch5000)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/6QjjwkTNkos?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Money Boy &#8211; 50S 100S (05.12.)</h2>



<p>Als wir Anfang Mai in einer der lustigsten Folgen von ON AIR <strong>Pimf </strong>zu Gast hatten, wünschte er sich für unsere Playlist den „Song des Jahres 2021, Stand heute“. Er erwies so niemand geringerem als <strong>Money Boy</strong> die Ehre eines ganz besonderen Picks und sollte damit durchaus Recht behalten.&nbsp;</p>



<p>»50S 100S« ist ein Bollwerk des Swags. Wenn Money Boy begleitet von dem vielleicht merkwürdigsten Video des Jahres davon rappt, welchen Scheinen er genau hinterherjagt, wohnt dem Ganzen ein Hunger inne, den er wenn überhaupt nur zu seinen Hochzeiten bei Joiz TV und anderen Auftritten an den Tag legte. Denn auch wenn die Zahl an erinnerungswürdigen Interviews in den letzten Jahren etwas zurückgegangen ist, zweifelt wohl keiner daran, dass der Boy in bester Verfassung ist.</p>



<p>&#8211; <em>Roman Zingel</em></p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">ENNY &#8211; Same Old (04.12.)</h2>



<p>»Same Old« ist für mich der Song, den ich höre, wenn ich frustriert bin und das Gefühl habe, egal wie viel Arbeit man leistet, es werden einem immer nur neue Steine in den Weg gelegt. Es ist das Lied, das mir durch den Kopf geht, wenn ich mit meinen Mädels durch unsere Viertel in Hamburg laufe, mit dem Eindruck, dass wir uns unser Zuhause nicht mehr leisten können. <strong>Enny</strong> ist für mich eine Künstlerin die diese Frustration versteht und zusammen mit noch viel komplexeren Themen auf Ihrer EP »Under 25« verarbeitet.&nbsp;</p>



<p>Das beeindruckende daran, ihre Musik zieht einen in keiner Weise runter — »Same Old« oder »I Want« sind Lieder, unterlegt von Soul geladenen Beats und einem Hauch von UK Garage, die in Kombi mit Ennys Flow ernst und humoristisch das Gefühl von Spätsommer in der Großstadt vermitteln. Gerade in Hamburg, wo es im Winter durchgehend grau und dunkel ist, wünsche ich mir zu Weihnachten am meisten den Sommer zurück.</p>



<p><em>&#8211; Hannah</em></p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Kanye West &#8211; No Child Left Behind (03.12.)</h2>



<p>Dieses Spongebob-Meme, bei dem er mit Kopfhörern durch Raum und Zeit schwebt und einfach nur voll und ganz in der Musik aufgeht: Genau dieser beinahe transzendentale Zustand kann bei <strong>Kanye Wests</strong> »No Child Left Behind« erreicht werden.</p>



<p>Bei dem Riesenprojekt »Donda«, das mit beinahe 100 Min Spielzeit, Features links und rechts und überbordenden Produktionen schnell zu viel werden kann, sorgt dieser Song für eine dringend benötigte Erdung gegen Ende des Albums. Orgelklänge, wunderschöne Harmonien und <strong>Vorys</strong> engelsgleiche Vocals auf den knapp 3 Min Laufzeit lassen die Zeit dabei beinahe ein wenig stillstehen. Nicht umsonst wurde das de-facto Outro von »Donda« in den Listening Events vor Albumrelease so vorgestellt, dass Ye am Ende der Show an Seilen in die Luft gezogen wurde und in Richtung Himmel stieg. Man muss nicht einmal Christ sein, um sich bei diesem Track irgendwie so ein wenig spiritueller als sonst zu fühlen.</p>



<p><em>&#8211; Matthi Hilge</em></p>



<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">ALCATRAZ &amp; Pashanim &#8211; amore çok (02.12.)</h2>



<p>Als der Herbst schon von der Tür steht, lassen <strong>ALCATRAZ</strong> und <strong>Pashanim</strong> mit ihrem Song »amore çok« noch einmal sommerliche Gefühle hochkommen. Nach ihrer ersten Single »amore unlimited« erschien jener zweite Song der beiden Brüder <strong>Lenny</strong> und <strong>Aaron Altras</strong> am ersten Oktober unter ihrem Berliner Label<strong> Live From Earth</strong>, welches vielen seit der Zusammenarbeit mit <strong>Yung Hurn</strong> ein Begriff sein sollte.</p>



<p>Die Musik der beiden ist eine künstlerische Hommage an ihre ursprüngliche Heimat Italien. Ihren Sound beschreiben sie selbst als „Italo Electro“, der besonders eins in den Vordergrund hebt: Amore!<br>So auch bei »amore çok«. Der stimmliche Kontrast zwischen Pashanim und Lenny Altras macht den kulturellen Kontrast zwischen Berlin und Italien erfahrbar und zeigt zugleich, dass sie sich wunderbar ergänzen. Der Song nimmt den Hörer mit auf eine romantische Fahrt irgendwo zwischen Kreuzberg und Rom und stellt einmal mehr Pashas Unvorhersehbarkeit und künstlerische Vielfalt unter Beweis. Es lohnt sich reinzuhören!</p>



<p><em>&#8211; Fynn</em></p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">BHZ &#8211; Halb Vier Interlude (01.12.)</h2>



<p>Wäre Besinnlichkeit ein Rapsong aus diesem Jahr, für mich wäre sie ganz klar das »Halb Vier Interlude« vom gleichnamigen <strong>BHZ</strong>-Album. Zugegeben, manche Textstellen muss man überhören für das Maximum an weihnachtlicher Sorglosigkeit. Doch schafft man das, wird man wahrhaftig wärmstens in den Arm genommen vom friedlichen Akustik-Instrumental und der behütet melancholischen Stimmung. Angenehm unaufgeregt und harmonisch singen, summen und rappen <strong>Dead Dawg</strong>, <strong>Monk</strong> und <strong>Ion Miles</strong> ihre Parts auf einer sanften Gitarrenmelodie. So wird aus dem Interlude eine gemütliche Ballade, die man gut und gerne auch an einem kerzenbeleuchteten Familienabend anklingen lassen kann.</p>



<p>Statt Pint einen Tee oder Glühwein wärmend in beiden Händen, dazu ein bisschen Weihnachtsgebäck anstelle der besungen Tabletten, den Blick auf Schnee hoffend aus dem Fenster gerichtet, um dabei getragen von der besinnlichen Laidback-Dynamik nostalgisch in Erinnerungen an Kindheit oder wärmere Tage zu schwelgen. So kann BHZ euch kommende Wintertage verschönern, an denen es bereits nachmittags um halb vier dunkel sein wird.</p>



<p><em>&#8211; Magnus Menzer</em></p>



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<p></p>
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