Die 20 meist erwarteten Alben 2022 International

Die 20 meist erwarteten Alben 2022 | International

2021 war ein tolles Jahr für Hip-Hop und Musik allgemein. Selten fiel es so schwer, sich auf die zehn besten Releases des Jahres festzulegen.

Auch 2022 sieht ganz danach aus, als ob es ein Jahr voller Highlights werden könnte. Wir haben einen Ausblick auf das kommende Jahr erstellt, in dem 20 Alben aufgelistet sind. Zehn, die bereits feststehen und safe noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Fünf, die eventuell erscheinen und in den vergangenen Monaten genügend in der Gerüchteküche behandelt wurden. Weitere fünf Alben sind lange überfällig, entspringen aber leider eher der Kategorie Wunschdenken. Wir geben die Hoffnung aber nicht auf!


Alben, die fest angekündigt sind

Diese Alben haben entweder schon ein Releasedatum, einen Namen oder sogar beides.

J.I.D – The Forever Story (Noch kein Termin)

Obwohl mit »DiCaprio 2« (2018) das letzte Soloalbum des Atlanta-Rappers J.I.D jetzt schon vier Jahre zurück liegt, dominierte der Dreamville-Rapper dennoch die letzten Jahre durch seine sehr düsteren und politischen Singles wie »Skegee« (2021) oder auch leichteren Sachen wie dem von Kenny Beats produzierten Track »Baguetti« mit Smino (2020). Seine neue Single »Surround Sound« featuring 21 Savage und Baby Tate gibt schon einen Eindruck, in welche Richtung sein neues Album »The Forever Story« gehen wird.

Das kommende Album soll die lang ersehnte Fortsetzung zu seinem Debütalbum »The Never Story« (2017) werden. Lyrisch ist J.I.D einer der unterschätztesten Künstler der Szene, auch als Teil des Kollektivs Spillage Village zeigt er immer wieder das Atlanta Rap nach wie vor eine aufregende Alternative zum Mainstream Hip-Hop-Pop ist. Dennoch wird »The Forever Story« hoffentlich das Album mit dem J.I.D endgültig beweisen kann, dass er einen festen Platz neben seinem Labelchef J. Cole verdient hat und auch nicht vor einem Kendrick Lamar Vergleich zurückschrecken muss.

EARTHGANG – Ghetto Gods (28.01.2022)

Johnny Venus und Doctur Dot veröffentlichen gemeinsam als EARTHGANG schon seit über zehn Jahren Musik. Genau wie der eben vorgestellte J.I.D sind sie Gründungsmitglieder des Spillage Village und haben sich darüber seit den Anfängen der 2010er ihren Namen gemacht. Spätestens aber seit 2017 und ihrem Signing bei J. Coles Label Dreamville sind die beiden nochmal eine Popularitätsstufe aufgestiegen. Ihr kommendes Album »Ghetto Gods« hat mehrere Verschiebungen erfahren, jetzt soll es aber endgültig Ende Januar erscheinen und laut dem eigenen Twitterauftritt “eins ihrer besten Werke überhaupt sein”. Na klar, das behaupten erstmal alle Künstler*innen von sich und ihrer kommenden Musik aber Singles wie »American Horror Story« oder »Options« versprechen in der Tat ein gehaltenes Wort.

Denzel Curry – Melt My Eyez See Your Future (Noch kein Termin)

Denzel Curry hat mit »TA13OO« eines der spannendsten Releases in den letzten fünf Jahren veröffentlicht. Sein Style reicht von ruhigem, jazzinspirierten Rap bis hin zu einer ausufernden metalähnlichen Variation von Hip-Hop. Was für Sounds uns auf dem nächsten Album erwarten kann man deshalb unmöglich genau festzurren, sicher ist bislang nur der Name: »Melt My Eyez See Your Future« soll sein fünftes Studioalbum heißen. In einem Teaserfilm lässt er uns außerdem wissen, dass Featuregäste wie slowthai, 6lack, J.I.D oder Rico Nasty dabei sein werden. Produktionen von JPEGMAFIA, Thundercat oder Kenny Beats lassen vermuten, dass der Sound wieder abwechslungsreich wie eh und je wird.

Che` Noir – Food For Thought (21.01.2022)

Die US Rapperin Che` Noir gehört zu einer neuen Generation an MCs durch die die schlagfertige, direkte Art der 90er Eastcoast-Szene wiederbelebt wird. Ihr Flow ist ernstzunehmen, nicht umsonst wird sie häufig auch mit New York-Raplegende Foxy Brown verglichen und das nicht unverdient. 2020 erschien ihr Debütalbum »Juno« das von 38Spesh produziert wurde. Der Produzent und die Rapperin scheinen zusammen den richtigen Vibe gefunden zu haben, was auch auf ihrem neuesten Track »Table For 3« deutlich wird. Auf ihr Debütalbum folgte noch im gleichen Jahr das nächstes Projekt zusammen mit Apollo Brown: »As God Intended«. Das Album ist eine Hommage an den Ghetto Hustle, durch das Feature von The Roots MC Black Thought auf dem Track »Hustle Don’t Give« bekam sie obendrauf auch noch die verdiente Anerkennung aus der Szene. Black Thought kollaboriert bekanntermaßen nur mit Künstlern von dessen Talent er überzeugt ist und Talent kann man Che` auf keinen Fall abstreiten. Wir sind gespannt auf ihr kommendes Album »Food For Thought« – die Erwartungen sind auf jeden Fall hoch gesteckt.

Saba – Few Good Things (04.02.2022)

Das letzte Soloalbum des Chicago Rapper Saba ist nun schon einige Jahre her. »CARE FOR ME« erschien 2018 und eroberte vor allem die Herzen von Fans der Alternativen Indierap-Szene. Obwohl seit dem kein weiteres Soloalbum veröffentlicht wurde, pausierte Saba sein musikalisches Schaffen seitdem nicht und veröffentlichte diverse Singles wie »Ziplock/Rich Don’t Stop« und »Fearmonger« in 2021. Besonders begehrt ist Saba auch als Featureartist und so erschien er unter anderem auf dem Ensemble Album von Dreamville »Revenge of the Dreamers III« auf dem Song »Sacrifices« oder auch auf dem Track »Talk« aus Aminé’s Album »Limbo« 2020.

Conway the Machine – God Don’t Make Mistakes (25.02.2022)

Der US-Rapper Conway the Machine ist kein Künstler, bei dem lange auf neue Musik gewartet werden muss. Besonders sein letztes Album »La Maquina« wird auf einigen Hip-Hop Best Of 2021 Listen vertreten gewesen sein. Mit Bangern wie »Scatter Brain« mit Atlanta Rapper J.I.D und Dirty South-Rapikone Ludacris, aber auch mit ruhigeren Tracks wie »200 Pies« mit 2 Chainz bietet Conway auf jeden Fall eine breite Palette. Durch seinen einzigartigen Style braucht der Rapper sich auch nicht hinter seiner Verwandtschaft, Halbbruder Westside Gunn und Cousin Benny the Butcher verstecken. Dennoch ruht er sich nicht auf seinem Erfolg aus und kündigt für 2022 bereits sein nächstes Projekt »God Don’t Make Mistakes« an, das gleichzeitig sein Debüt bei Eminem’s Label Shady Records sein soll.

Kehlani – Blue Water Road (Noch kein Termin)

Bereits vergangenes Jahr im September kündigte US-Sängerin Kehlani mit einem Visual Trailer ihr kommendes Album »Blue Water Road« für den Winter 2021 an. In dem einminütigen Clip sieht man die Sängerin etwa ramponiert mit blutigen Knien einen mit blauen Scherben übersehenen Pfad lang humpeln. Untermalt von Violinen gibt der Teaser noch nicht viel preis über die musikalische Richtung, die sie auf dem neuen Album einschlagen wird. Eins lässt sich allerdings schon entnehmen – dass sie wieder einiges zu verarbeitet hat. Ihr letztes Album »It was Good Until It Wasn’t« erschien vor zwei Jahren und beschäftigte sich mit den Ups und Downs einer Beziehung. Durch Features von Jhené Aiko, Masego und Ty Dolla $ign sind Top Künstler*innen der neuen R&B Generation vertreten. Obwohl Kehlani sich selber nicht als R&B Künstlerin bezeichnen will sind wir gespannt in welche Richtung »Blue Water Road« gehen wird und welche Collabs dieses Mal vertreten sein werden.

Kid Cudi – Entergalactic (Ende Sommer 2022)

Nachdem Kid Cudi im Dezember 2020 seine »Man On The Moon«-Trilogie beendet hat, ist der Rapper in der vergangenen Zeit immer mehr in der Schauspieler-Ecke zu finden gewesen (»Don’t Look Up«, »X«). Aber auch für die Musik hat er weiterhin große Pläne: Im Sommer 2022 soll »Entergalactic« erscheinen – natürlich aber in Verbindung mit seiner zweiten großen Liebe: Einem Film. Auf Festivals hat er schon an verschiedenen Stellen kleinere Einblicke in die neue Musik gegeben – weitere Infos werden hoffentlich bald folgen.

https://www.youtube.com/watch?v=CwBHWJB0x5o

Kojey Radical – Reason To Smile (04.03.2022)

Der Rapper Kojey Radical aus East London ist vielen in Deutschland vielleicht noch kein geläufiger Name. In der UK Szene hingegen setzt er sich vor allem durch seinen alternativen und sehr vielfältigen Sound von anderen Künstlern ab. Ähnlich wie die großen US Kollegen J. Cole oder Drake setzt Radical in seinem Sound auf eine gelungene Mischung aus tiefem Conscious Rap und rauem Gesang. Bisher hat der UK-Artist 2 Alben rausgebracht: »In Gods Body«, das 2017 erschien, gefolgt von »Cashmere Tears« aus dem Jahr 2019. Im letzten Jahr stach er vor allem durch spannende Singles wie die jazzgeladene Kollaboration »Hustle« mit der britischen Band Sons of Kemet und dem apokalyptische Track »War Outside« featuring Lex Amor hervor. 2022 erscheint nun sein neues Album »Reason to Smile«. Zumindest der Titel lässt schonmal auf Schönes hoffen.

Phife Dawg – Forever (22.03.2022)

Das erste posthume Album des 2016 verstorbenen A Tribe Called Quest-Rappers soll am 22. März diesen Jahres erscheinen – dem sechsten Todestag von Phife. Aufgenommen wurde das Album schon vor seinem Ableben, ein Album aus lauter losen Teilen ist also nicht zu erwarten. Stattdessen geben die bisherigen Singles Hoffnung darauf, dass die Entourage von Phife Dawg sich allergrößte Mühe gibt, seine Legacy zu würdigen. Features von Busta Rhymes, Redman oder Illa J (der Bruder der ebenfalls verstorbenen Producerlegende J Dilla) lassen die Vorfreude auf eine gelungene posthume Fortsetzung seines Schaffens defintiiv steigen.


Alben, die eventuell rauskommen

Diese Alben sollen gerüchteweise noch dieses Jahr erscheinen.

A$AP Rocky – All $miles

»TESTING«, das letzte Album von A$AP Rocky, liegt mittlerweile auch schon beinahe vier Jahre zurück. Mode-, Feature- und Beziehungstechnisch hört man zwar genug vom New Yorker Rapper, aber zum vor bereits längerer Zeit angeteaserten Follow-Up-Album »All $miles« gibt es momentan nicht viele Updates. Ein Release in 2022 scheint trotzdem nicht ganz unwahrscheinlich – hat er doch schon einige neue Tracks auf Festivals vorgespielt.

Kendrick Lamar – oklama

Was macht eigentlich Kendrick Lamar? Diese Frage hat man sich seit 2017 und seinem letzten Album »DAMN.« eigentlich jedes Jahr aufs Neue gestellt – und in keinem Jahr gab es eine wirklich zufriedenstellende Antwort. Immerhin ist 2021 einiges ins Rollen gekommen: Ein ominöser Brief, unterzeichnet mit oklama (vielleicht ein neuer Alias, vielleicht der Albumtitel?), Features bei seinem Cousin Baby Keem, Ankündigung für die Super Bowl Halftimeshow und ein großer Festivalauftritt bei Day ‘N’ Vegas. Kendrick kommt immer mehr wieder auf die Bildfläche und scheint sich auf etwas großes vorzubereiten. Wir sind bereit.

Missy Elliott – TBA

Es ist lange her, dass Rapperin und Sängerin Missy Elliott ein ganzes Album veröffentlicht hat. Mit ihrem ersten Album »Supa Dupa Fly« stellte sie 1997 die komplette Hip-Hop Szene auf den Kopf. Zusammen mit dem futuristischen Sound, den sie mit Langzeitproduzent Timbaland erschuf, machte sie Hip-Hop wieder tanzbar. Dieses Jahr feiert Missy’s legendäres Album »Under Construction« 20-Jähriges Jubiläum. Missy hat zuletzt 2005 mit »The Cookbook« ein vollständiges Album herausgebracht, seitdem blieb es auch durch ihre schwere Erkrankung lange still um die Rapperin. Seit 2012 veröffentlichte sie dann sehr vereinzet erfolgreich Singles wie 2016 »WTF« oder 2017 »I’m Better«. Dennoch, für Old School und New School Fans der Künstlerin wäre es wohl eine der langersehntesten Releases im Hip-Hop dieses Jahr wenn Missy & Timbo wieder ein gemeinsames Album rausbringen würden. Timbaland teaserte Dezember 2021 über seinen Twitteraccount »Are you ready for that @MissyElliott Timbo Album??????«. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Sampa the Great – TBA

Eigene große Tour für 2022 geplant, im Coachella-Lineup: Das sind eigentlich immer gute Zeichen, dass die Künstler*innen etwas großes geplant haben für das Jahr. Sampa the Great ist genau das eingetreten und auch in ihrem Social Media-Auftritt war 2021 bereits die Rede von etwas Neuem “Early Next Year”. Weitere Infos gibt es bisher nicht, aber das klingt ganz so, als ob da was Albummäßiges auf uns zukommen würde. Beschweren würden wir uns nicht, denn die Rapperin aus Zambia füllt mit ihrer Mischung aus Blues, Weltmusik, Poesie und einer Menge Rap eine Lücke im Hip-Hop, die wohl nur sie bedecken kann.

Pusha T – TBA

US-Rapper Pusha T ist einer der Künstler die einfach viel zu viel Spaß am Pushen von neuen Projekten haben. Im Sommer letzten Jahres kündigte er bereits an: “New album coming soon. Check for Donda”. Über »Donda« lässt sich streiten, aber wir können wohl erwarten, dass sein angekündigtes Album sein letztes Meisterwerk »Daytona« (2018), wie von Pusha selbst versprochen, übertreffen wird. Ein Titel für das Album ist noch nicht bekannt – das 12 Tracks schon fertig sind, die eventuell durch zwei weitere ergänzt werden steht dagegen wohl fest. Das ganze Album soll von The Neptunes und Kanye West produziert sein. The Neptunes haben schon 2002 das Debüt Album »Lord Willin’« von Clipse produziert, hinter dem Pusha und sein Bruder No Malice stecken. 2022 ist hoffentlich das Jahr, wo Fans endlich mit seinem neuen Album rechnen können. Mal sehen, was Pusha T diesmal enthüllen wird.


Wunschdenken-Alben

Diese Alben erscheinen wohl nur dann, wenn die Sterne richtig stehen.

Frank Ocean – TBA

Dass Frank allgemein nicht gerade häufig Musik released, ist gemeinhin bekannt. Aber mittlerweile sind es eben auch schon wieder 5 1/2 Jahre, seitdem »Endless« & »Blonde« erschienen sind. Zwischendurch hat er sich vor allem im Luxusschmucksegment breitgemacht, aber vielleicht ist ja parallel dazu auch neues an der Musikfront entstanden. Ein knapp neunminütiges Lied aus seiner Blonded-Radioshow gibt derweil aber Grund zur Hoffnung.

Jay-Z – TBA

Der King of Rap ist durch sein Business-Imperium mittlerweile nicht mehr abhängig von Plattenverkäufen, überrascht dennoch aber immer wieder Konzeptalben wie »4:44«, das 2017 erschien. 2018 veröffentlichte er zusammen mit Beyoncé unter dem Künstlernamen The Carters das Album »Everything is Love« und war ebenfalls an Beyonce’s Konzept Album zu »The Lion King« beteiligt. Nebenbei gab es mehrere Features mit (mittlerweile Freund) Bronx Rapper Nas, unter anderem »Bath Salt«, das auf DMX posthumem Album »Exodus« letztes Jahr erschien. Zusätzlich produzierte Hova den 2021 auf Netflix veröffentlichten Film »The Harder They Fall« und ist auch mehrfach auf dem Soundtrack zu finden: Unter anderem auf dem Track »Guns Go Bang« mit Kid Cudi und »King Kong Riddim« mit Conway The Machine und BackRoad Gee. Nach den vielen Nebenprojekten und Features könnte 2022 endlich das Jahr für ein neues Soloalbum sein. Genug Material müsste sich mittlerweile angesammelt haben und genug Abstand zum letzten Werk ist auch da.

Q-Tip – The Last Zulu/AlGoRhythms/Riotdiaries

Über US-Raplegende Q-Tip muss nicht viel gesagt werden. Als Gründungsmitglied von A Tribe Called Quest beeinflusste er in den 1990ern die Hip-Hop Szene wie kaum jemand sonst und ist bis heute ein enorm gefragter Rapper und Produzent. Hinter der Szene wirkte er an diversen Hip-Hop Classics wie Kanye West’s »My Beautiful Dark Twisted Fantasy« und D’Angelos »Black Messiah« mit, das letzte Album brachte er 2019 mit A Tribe Called Quest raus. »We got it from Here… Thank You 4 Your Service« erfüllte und übertraf alle Erwartungen der Fans und Kritiker*innen.

Als Solokünstler teasert Tip schon seit mehreren Jahren unterschiedliche Album Projekte an, richtig viel kam aber nicht rum. Eine der letzten Singles war »More Life« (April 2021), wo er allerdings “nur” das Feature von Cordae war. Wir können nur hoffen das 2022 das Jahr ist in dem wenigstens eines der drei angekündigten Alben »AlGoRhythms«, »Riot Diaries« oder »The Last Zulu« endlich veröffentlicht wird. Mit ganz viel Wunschdenken kommen ja vielleicht sogar alle drei. 

De La Soul – Art Official Intelligence

Die legendären De La Soul waren erst vor Kurzem in voller Besetzung auf Instagram Live, um mal in Ruhe über alles Mögliche zu reden. Nicht nur die ewig währenden Master-Streitereien mit dem Ex-Label Tommy Boy und die damit verbundenen Streamingprobleme waren Thema, auch neue Musik wurde diskutiert. So arbeiten sie wohl momentan an neuer Musik mit den Golden Age-Ikonen Pete Rock und DJ Premier. Wann und wie das alles erscheinen soll, das bleibt nach wie vor ein Geheimnis aber das Wunschdenken, dass z.B. der dritte Teil von »Art Official Intelligence« erscheinen wird bleibt trotzdem bestehen.

Dr. Dre – Detox

Mit Dr. Dre und neuer Musik wird es wohl für immer beim Wunschdenken bleiben. Nicht nur das mittlerweile beinahe mystisch anmutende »Detox« hat seinen Teil dazu beigetragen, auch der zweite Teil von »Jesus Is King« mit Kanye oder Berichte von tausenden unveröffentlichten Songs auf der Festplatte hat für diesen Zustand gesorgt. Aber: 2022 scheint es so möglich wie lange nicht mehr, dass Dre uns mit neuen Projekten versorgt. Sein geplanter Halftimeshow-Auftritt beim Superbowl lässt genauso Bewegung in der Sache erkennen wie sein Mitwirken beim nächsten Marsha Ambrosius Album, das in einem Instagrampost verkündet wurden. Vielleicht kommt dieses Jahr ja doch mal der Dre-Day.