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	<title>Tiana Major9 Archive - Mostdope</title>
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	<title>Tiana Major9 Archive - Mostdope</title>
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		<title>Mahalia über gescheiterte Beziehungen, Selbstliebe und den notwendigen Wandel in der UK Szene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2022 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende Mai erschien bereits Mahalia&#8217;s EP »Letter To Ur Ex«, das erste größere Soloprojekt seitdem die UK-Sängerin und Songwriterin ihr Debütalbum »Love and Compromise« 2019 veröffentlichte. Typisch für Mahalia geht es wieder um ihre eigenen Erlebnisse und Beziehungen. Obwohl die fünf Tracks deutlich ruhiger sind als Hits des vergangenen Jahres &#8211; wie »Roadside« mit AJ Tracey oder »Jealous« featuring Rico Nasty &#8211; glänzt »Letter To Ur Ex« mit dem, wodurch Mahalia damals durch ihr erstes Projekt »Diary of Me« bekannt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/mahalia-ueber-gescheiterte-beziehungen-selbstliebe-und-den-notwendigen-wandel-in-der-uk-szene">Mahalia über gescheiterte Beziehungen, Selbstliebe und den notwendigen Wandel in der UK Szene</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ende Mai erschien bereits Mahalia&#8217;s EP »Letter To Ur Ex«, das erste größere Soloprojekt seitdem die UK-Sängerin und Songwriterin ihr Debütalbum »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=nNgk-wX3xZQ&amp;list=RDnNgk-wX3xZQ&amp;start_radio=1&amp;rv=nNgk-wX3xZQ&amp;t=13" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Love and Compromise</a>« 2019 veröffentlichte. Typisch für Mahalia geht es wieder um ihre eigenen Erlebnisse und Beziehungen. Obwohl die fünf Tracks deutlich ruhiger sind als Hits des vergangenen Jahres &#8211; wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Vyro-LqQuEI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Roadside</a>« mit AJ Tracey oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=QyBGzYkHLRk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jealous</a>« featuring Rico Nasty &#8211; glänzt »Letter To Ur Ex« mit dem, wodurch Mahalia damals durch ihr erstes Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ilf0uQ53r_E" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Diary of Me</a>« bekannt geworden ist: Ihrem Talent fürs Schreiben. Auf den Tracks »Letter To Ur Ex« und »Letter To Ur N(ex)t« spielt sie gekonnt mit Trennungsklischees und beweist vor allem, dass die meisten davon gar nicht stimmen und Frauen sich sehr wohl verstehen können und vor allem auch Verständnis für die gegenseitige Situation zeigen können. »Whatever Simon Says« ist eine sehr ruhige und atmosphärische Kampfansage an die Beautystandards, die unsere Gesellschaft gerade heute noch an Frauen und insbesondere Frauen, die wie Mahalia selbst in der Öffentlichkeit stehen, stellen.&nbsp;</strong><br><br><strong>Für uns hat sich die Wahllondonerin Zeit genommen, um über Selbstliebe und den positiven Wandel der UK-Szene zu sprechen, vor allem aber auch warum eigene Erfahrungen und Ehrlichkeit immer noch das beste Futter fürs Schreiben liefern.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Dein letztes Album »Love and Compromise« war sowohl bei den Fans als auch Kritiker*innen ein großer Erfolg. Du hast zwei MOBO Awards gewonnen und wurdest für einen Grammy nominiert. Allerdings kam das Album im September 2019 raus und im Dezember fing dann quasi die Pandemie an. Konntest du den Erfolg überhaupt genießen?</strong><br>Ich denke ich konnte ihn ein bisschen genießen. Als wir das Album veröffentlichten hatte ich erst meine Nordamerika Tour, dann kam die UK/Europa-Tour und dann Australien. Von daher konnte ich es quasi ein bisschen ausleben, aber ich hab mich danach dennoch ein bisschen &#8220;beraubt&#8221; gefühlt. Denn das passierte alles so kurz nach dem Release, ich konnte nicht wirklich die &#8220;Love and Compromise Era&#8221; leben. Von daher, ja, ich hatte ein bisschen das Gefühl als ob mir das genommen wurde aber ich konnte immerhin sehr viel touren, von daher war ich deshalb nicht allzu enttäuscht.</p>



<p><strong>Du hast gerade erst einen Teil deiner UK-Tour beendet und bist im September auf US-Tour, wie fühlt es sich jetzt an zurück auf Tour zu sein?</strong><br>Oh, es ist wunderbar! Ich glaube ich hab gar nicht realisiert, wie doll mir das gefehlt hat. Ich meine touren ist hart und es verlangt dir auch eine Menge ab &#8211; dein Schlafzyklus ändert sich und all der ganze Kram &#8211; aber es war einfach schön wieder &#8220;back on the road&#8221; zu sein. Außerdem auch einfach wieder auf der Bühne zu stehen, zu performen und den Menschen zeigen zu können was ich tue, wieder diese Beziehung zwischen mir und den Fans zu haben. Ich denke das ist es was ich am meisten vermisst habe, während die Pandemie die ganze Welt übernommen hat. Von daher ist es großartig, ich bin super aufgeregt auf den Sommer und dass ich wieder Nordamerika touren kann.</p>



<p><strong>Du hast ja schon erwähnt, dass es auch sehr anstrengend sein kann und viel abverlangt. Wie bereitest du dich darauf vor, quasi ein halbes Jahr, mit Unterbrechungen, zu touren?</strong><br>Es ist ziemlich schwer sich dafür vorzubereiten. Du musst quasi einfach alles in die Wege leiten. Ein paar Wochen vorher war ich sehr viel im Fitnessstudio und habe einfach wieder trainiert und meine Ausdauer aufgebaut. Auf der Bühne zu sein sein ist wie ein Work-Out. Man schwitzt jede Menge und du musst deinen Atem kontrollieren während du singst und tanzt. Von daher: Vorbereiten bedeutet für mich einfach wieder fit zu werden. Ich musste wieder anfangen mich gesünder zu ernähren.<br><strong>[Lacht] Ja das mussten wir, glaube ich, alle</strong><br>[Lacht] ja ja und ich versuche immer noch die Corona Pfunde los zu werden&nbsp;<br><strong>Ich auch [lacht]</strong><br>Von daher war es zwar anders aber trotzdem großartig. Auch einfach wieder Struktur zu haben, so was wie genug Wasser zu trinken. Ich habe vor einem Jahr aufgehört zu rauchen, von daher war es auch komisch zu touren ohne zu rauchen. Ich rauche Zigaretten seit ich siebzehn bin, ich hab also immer meine Show mit `ner Kippe beendet. Es war also sehr anders für mich ein gesunder Mensch zu sein, während ich toure. Es ist wirklich hart sich vorzubereiten. Zu einem gewissen Grad kann man sich zwar physisch vorbereiten, aber mental muss man einfach loslegen und anfangen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Seit deinem Debüt Projekt »Diary of Me« bist du dafür bekannt sehr ehrlich über dich und deine Erfahrungen zu sprechen. Dadurch bist du auch eine Person, mit der man sich identifizieren kann. Okayplayer hat dich auch als <a href="https://www.okayplayer.com/originals/first-look-friday-mahalia-interview.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">»Sound of Youth«</a> beschrieben, was ich sehr passend finde. Wie schwer ist es so offen zu sein und alle an deinen Erfahrungen teilhaben zu lassen?</strong><br>Ich fand es eigentlich nie schwer. Ich bin von Natur aus immer schon sehr ehrlich gewesen, das war ich schon als Kind. Ich mochte es auch schon immer über die Dinge zu reden, die in meinem Leben passierten und hatte nie Angst, das mit anderen Menschen zu teilen. Es ist manchmal sehr schwer, weil man als Künstler*in eine Menge Verantwortung hat, besonders wenn du online bist und zu deinen Fans sprichst. Ich denke da ist immer diese Sorge, dass ich kein gutes Vorbild sein könnte. Von daher denke ich schon immer daran zu versuchen das richtige zu sagen &#8211; naja nicht &#8220;das richtige&#8221; zu sagen aber so in der Art. Ich denke ich bin ehrlich, weil es der beste Weg für mich ist. Manche Menschen denken nicht so &#8211; und das ist okay &#8211; aber das ist einfach die Art, wie ich es mag eine Beziehung zu den Menschen aufzubauen, die meine Musik hören. Von daher ja, es kann manchmal sehr beängstigend sein sich so zu öffnen. Ich kann etwas vor vier Jahren gesagt haben, das ich so heute nicht mehr sagen würde. Aber ich mag das eigentlich sehr, ich denke es ist sehr viel Schönes in Veränderung und es gibt darin auch eine Menge Liebe zu finden. Ich war einfach immer sehr ehrlich und ich habe auch keine Angst vor Ehrlichkeit. Im Gegenteil, ich fühle mich sehr wohl damit. Zum Beispiel bringe ich Morgen, also wenn das Interview draußen ist dann ist es auch draußen. Aber ich veröffentliche ein Video für einen meiner neuen Songs von der neuen EP, namens <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mwn_ZLb9UKQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">»Forever«</a>. Es ist ein Video, für das ich einfach einen Camcorder mitgenommen habe, als ich Zeit mit meinem Freund verbracht habe. Es sind einfach Momentaufnahmen von ihm und uns zusammen und solche Sachen und ich hab das alles in ein Video getan. Ich weiß noch, das ich dachte: Gott,&nbsp; möchte ich das wirklich mit der ganzen Welt teilen? Was, wenn wir uns vorher trennen? Was, wenn alles schiefgeht? Es ist einfach diese Momentaufnahme, wo ich gerade bin und wenn es in fünf Jahren anders ist, dann ist das auch okay. Ich entscheide mich dafür, dass ich es zulasse, dass die Menschen mit mir zusammen aufwachsen und alle Teile meines Lebens zu sehen bekommen.</p>



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</div><figcaption><br></figcaption></figure>



<p><strong>Ich denke, das ist auch etwas, wo du ein sehr großes Vorbild für viele bist, besonders in der Musikindustrie. Du hast keine Angst zu dir selbst zu stehen und brichst damit auch einige Grenzen. In dem Kontext muss ich mit dir über »Whatever Simon Say« reden. Das Video alleine war schon erfrischend aufrichtig und dann sind da noch Lyrics wie: „Cost me pennies on pennies, pounds on pounds / when I didn&#8217;t really want you / turned my heart and my pockets inside out&#8221; oder „I&#8217;m not that kind of girl / if you like her, could you like me, too?&#8221;. Könntest du uns mehr dazu erzählen?</strong><br>Ich habe den Song eigentlich mit meinem Freund zusammen geschrieben. Wir haben zuerst einfach nur einen Song geschrieben und dann habe ich erst realisiert, dass es eigentlich um einen Freund ging, mit dem ich zusammen war, als ich noch jünger war. Der Song spricht über jemanden, der sehr kontrollierend ist und über mich, die nicht wollte, dass diese Person diese Kontrolle über mich besitzt. Es ist eigentlich lustig denn die Lyrics, die du gerade vorgetragen hast, sind auch meine Favoriten. Ich denke es ist genau der Teil, der wirklich erklärt, worum es in dem Song geht. Wenn ich also sage: „How did I pay to love you? Cost me pennies on pennies and&nbsp; pounds on pounds&#8221;. Offensichtlich stehen „pennies on pennies&#8221; für echtes Geld. Weißt du? Ich war in einer Beziehung, wo ich der Versorger war und ich meine das in einer respektvollen Art (lacht). Er war dafür eher derjenige, der mich mit Hass versorgt hat. Er wollte, dass ich einen gewissen Look habe, mich auf eine bestimmte Weise verhalte, in einer gewissen Art anziehe, meine Haare auf eine gewisse Art trage und das mochte ich nicht.<br>In dieser Zeile bin ich es, die sagt: Wie konnte es dazu kommen? Wieso musste ich quasi dafür &#8220;bezahlen&#8221; Liebe und Nettigkeiten von dir zu bekommen? Eigentlich habe ich einfach sehr viele Sachen &#8211; wie Geschenke kaufen&nbsp; und bestimmtes Verhalten – getan, um ihn glücklich zu machen. Es hat mich Pennies und Pennies gekostet. &#8220;Pounds on pounds&#8221; ist zum einen ein Wortspiel mit Geld und zum anderen dann mit Gewicht. Ich habe in dieser Beziehung eine Menge zugenommen und war ziemlich depressiv, das hat sich vor allem auch physisch bemerkbar gemacht. [Mahalia fängt an das Lied zu summen, um die nächste Strophe zu finden] &#8220;..when I didn&#8217;t really want you&#8221;, weißt du? Ich wollte eigentlich nicht wirklich mit ihm zusammen sein, aber ich hatte Angst ihn zu verlassen und dann alleine zu sein. Ich war jung und gerade erst nach London gezogen. Dann ist da noch die Zeile &#8220;turned my heart and my pockets inside out&#8221;. Das ist alles eine Anspielung auf diese Situation. Also erstmal, dass ich mich physisch komplett umkremple. Aber dann bleibt da auch das Gefühl zurück, dass ich gerade mein ganzes Geld für diese Person ausgegeben habe, das kommt halt alles zusammen. Es ist ein Song darüber in einer sehr sehr heiklen Situation zu stecken und sich dann zu&nbsp;fragen: Was um Himmels Willen soll ich jetzt machen? Da steckt Angst drin. Die Angst, dass wenn ich gehe alles schlimmer wird. Aus diesem Gefühl heraus kommen diese Fragen: Was soll ich bloß mit dir machen? Von daher liebe ich diesen Song, er ist voller versteckter Bedeutungen. Ich denke, wenn du Lyrics magst und auch hinhörst, dann wirst du diese finden.</p>



<p><strong>Ja auf jeden Fall! Das ist auch ein roter Faden, der sich durch deine neue EP zieht. Diese sehr offene Reflexion über eine Beziehung von beiden Seiten. »Letter to Ur Ex« und »Letter to Ur N(ex)t« sind zwei Songs die sich auch wieder sehr von anderen Songs unterscheiden. Es sind keine &#8220;typischen Beziehungssongs&#8221; bei dem die Ex die klassische &#8220;Bitch&#8221; ist oder ähnliches. Du brichst mit vielen Klischees. »Letter to Ur N(ex)t« hat sich schon fast wie ein plot twist angefühlt. Ich denke, dass viele Fans diese Situation nachvollziehen können oder so etwas selber bereits erlebt haben. Kannst du uns mehr über das Konzept verraten?</strong><br>Als ich »Letter to Ur Ex« geschrieben habe, war das eine ziemlich ernste Situation, die mir sehr schwer auf dem Magen lag. Ich erinnere mich, dass ich das Gefühl hatte, unbedingt mit diesem Mädchen reden zu müssen, um ihr zu erklären, dass ihre Handlungen mir wirklich wehtun. Von daher habe ich dann »Letter to Ur Ex« geschrieben. Ich hab den Song nicht mit der Intention geschrieben, ihn zu veröffentlichen, ich musste das einfach aus mir rausbekommen und auf Papier bringen. Als ich dann nach dem Schreiben nochmal darüber nachgedacht habe, dachte ich: Ich hab eigentlich gar keine Vorstellung davon, was sie gerade durchmacht. Ich weiß außerdem nicht, wie ihre Erfahrung mit meinem Partner war, weiß du? Ich weiß ganz sicher, dass es Typen gibt, mit den ich zusammen war, die vielleicht eine richtig beschissene Erfahrung mit mir hatten aber mit der nächsten Freundin ist es dafür großartig. Deshalb habe ich beim Schreiben von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DslL51FnWb8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">»Letter to Ur N(ex)t«</a> versucht daran zu denken, wie ich mich in dieser Situation gefühlt habe und was ich gesagt hätte, wenn ich so einen Brief erhalten würde. Selbstverständlich kann ich nicht aus der Sicht dieses Mädchens schreiben &#8211; weil ich ihre Ansicht nicht kenne &#8211; aber ich hab versucht aus einer Perspektive zu schreiben, die ich schon mal hatte, wo ich vielleicht in einer sehr toxischen Beziehung war und ich die potenzielle nächste Freundin vorwarnen wollte. Außerdem neigen Frauen dazu, sich gegenseitig die Schuld zu geben und auch gegenseitig zu hassen ohne den gemeinsamen Faktor der Situation zu beachten, der in dieser Situation einfach der Mann ist. »Letter to your N(ex)t« soll nicht ich sein die aus der Perspektive der Ex schreibt und meinen jetzigen Typen einen &#8220;bad guy&#8221; nennt [schmunzelt], es ging mir darum eine tiefere Bedeutung zu finden. Außerdem ging es auch darum, zwei Geschichten zusammen zu bringen, deshalb hab ich mich auch dazu entschieden den gleichen Refrain zu benutzen. Ich wollte eine direkte Verbindung haben, sodass die beiden Songs quasi &#8220;verheiratet&#8221; sind. Die beiden zusammen sind wirklich mein stolzester Moment als Songwriter. Für den einen saß ich in meinem Wohnzimmer, am Laptop und hab einfach geschrieben. Für den nächsten saß ich auch wieder alleine und hab einfach darüber nachgedacht, wie ich mich fühle und das dann geschrieben. Dadurch war es ein einfacher Prozess, weil ich an diesem Punkt schon mal war. Ich finde es auf jeden Fall schwer, Songs über Dinge zu schreiben, die ich nicht erlebt habe, oder über Gefühle die ich noch nicht gefühlt habe, ich weiß einfach nicht wie ich solche Songs schreiben sollte. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum ich niemals ein Ghostwriter sein könnte [lacht], ich wüsste einfach nicht was ich sagen sollte.</p>



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</div><figcaption><br></figcaption></figure>



<p><strong>Ich wollte dich auch noch zur UK-Szene befragen. Als Außenseiterin, die sich die Musikszene in UK anguckt, besonders die weiblichen Künstler*innen, kommt es mir so vor, dass es besonders auffällig in den letzten fünf Jahren &#8211; wahrscheinlich schon viel früher &#8211; diesen visuellen und musikalischen Umschwung gegeben hat. Wir haben eine von weißen Männern dominierte Musikszene, aber in den UK kann man vor allem POC Künstler*innen, speziell Schwarze Künstler*innen wie dich aber auch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=B0A1fvE8v_A" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jorja Smith</a>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jqp_fsJlw5A" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Enny</a>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=v9BtXaiLVA0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ray BLK</a> oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DQ5xYwtZkK0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tiana Major9</a>, sehen. Es wurde auch schon als &#8220;Renaissance&#8221; bezeichnet, eine Revolution die stattfindet. Da du jetzt schon sehr lange Teil der Musikszene bist, kannst du das nachvollziehen?</strong><br>Ja auf jeden Fall! Ich denke allgemein &#8211; aber besonders in der UK-Musik &#8211; schaffen gerade sehr viele Schwarze Frauen den Durchbruch und es wird auch erlaubt, dass dieser Durchbruch passiert. Es gab eine Zeit, wo wir &#8211; nicht nur &#8220;wir&#8221;, sondern wir alle &#8211; da waren und sie waren auch alle schon da bevor ich und Jorja und Tiana und alle anderen Mädels da waren. Aber was geschehen ist, hat sich definitiv wie ein Wandel angefühlt. Es war eine Verschiebung dazu, dass Schwarze Frauen durchkommen. Selbst als ich gerade meine ersten Erfolge hatte, war es sehr auffällig, dass die Aufmerksamkeit besonders auf hellhäutige Schwarze Frauen gelenkt wurde, was sich auch anfängt zu ändern. Ich denke je mehr die Leute darüber reden und es nachvollziehen &#8211; besonders wir, die darin involviert sind &#8211; solange die Branche darüber redet, wird es auch Veränderung geben und genau das sehen wir gerade. Das Künstler*innen wie Tiana Major9 oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hxfGQ2AJHGk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Little Simz</a> endlich ihre Lorbeeren bekommen. Oder in dieser Minute gibt es diese brillanten Mädels namens <a href="https://www.youtube.com/watch?v=r-go07SLxlU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cat Burns</a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2QXSnc_9OuU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rachel Chinouriri</a>, die gerade Bekanntheit erlangen. Ich denke, daran können wir den Wandel sehen. Denn es gab auf jeden Fall eine Zeit, wo die Konversation rund um colorism in der Branche noch riesig war. Es ging darum, dass hellhäutige Schwarze Frauen gegenüber dunkelhäutigeren Schwarzen Frauen bevorzugt wurden. Je mehr wir diese Konversationen haben, desto mehr Veränderung wird passieren. Du hast Recht, es gibt diesen Wandel und es wird immer mehr kleinere Umschwünge in unserer Gesellschaft geben und das ist auch sehr wichtig. Interessant ist vor allem auch, dass wir Männer durchstarten sehen. Schwarze Männer &#8211; in allen Farben, Schattierungen und Mixes &#8211; und wir sehen, wie sie Erfolg haben. Diese Unterscheidung gibt es eigentlich nur bei Frauen. Das kommt daher, dass wir ziemlich kaputte Schönheitsideale in unserer Gesellschaft haben, die einen bestimmten Frauentyp hervorhebt und dadurch andere ausschließt. Also, ich denke schon das wir Veränderung sehen und ich denke &#8211; wie kann ich das am besten erklären? [überlegt] Ich denke, dass alle Branchen zusammen arbeiten. Wenn du also einen Wandel in der Makeupindustrie siehst, in der Fashionindustrie, dann wirst du diesen Wandel auch in der Musik-, Film-, und Tanzindustrie sehen. Wenn du also mehr schwarze Frauen auf den Covern von Magazinen siehst, wird es auch mehr Schwarze Frauen als Hauptrollen in Filmen geben. Wenn du mehr Schwarze Frauen auf dem Laufsteg siehst, dann werden auch mehr Schwarze Frauen den Durchbruch in der Musik schaffen. Ich denke, diese Branchen arbeiten alle Hand in Hand. Macht das Sinn?<br><strong>Ja, auf jeden Fall!</strong><br>Von daher ist es unglaublich wichtig, dass wir das auch andauernd sehen, sodass wir das akzeptieren und Leute die das vorher nicht akzeptiert hätten es jetzt doch tun, weißt du? Denn ich habe es immer akzeptiert, ich wollte schon immer alle Leute, alle möglichen Menschen überall sehen. Aber es ist auch wichtig, dass diese Branchen da mitziehen, damit Musikkünstler*innen aufblühen können.</p>



<p><strong>Das ist eine ziemlich gute Überleitung zu einem anderen Thema, auf das ich dich ansprechen wollte. Es gibt gerade diese Kontroverse, dass besonders weibliche Künstlerinnen von ihren Labels dazu gezwungen werden ihre Musik auf TikTok zu promoten. Bei einigen war es jetzt sogar der Fall das Labels bestimmte Songs zurückhalten und erst veröffentlichen, wenn Künstlerinnen diese Promovorstellungen durch Tanzvideos oder ähnliches erfüllen. Hast du dazu eine Meinung?</strong><br>Ja, ich habe da tatsächlich ziemlich viel zu gelesen und mitbekommen. Ich denke, dass Labels das auf jeden Fall tun. Es ist super schwierig, weil Social Media einfach schon für sehr lange Zeit ein Mittel ist, um Musik zu promoten. Aber ich denke auch was Labels nicht sehen ist, dass ihre Konsument*innen intelligent sind. Wenn sie also etwas zu oft in ihr Gesicht geschoben bekommen oder es zu viel beworben wird, dann werden sie es sich nicht allzu lange anschauen. Denn weißt du, als wir noch Kinder waren und Fernsehen geguckt haben und dann in der Pause von Werbungen überflutet wurden – sagen wir, ich bin acht Jahre alt und sehe jeden Tag eine Werbung für eine Baby Annabell, dann gehe ich auch jeden Tag zu meinen Eltern und frage sie nach einer Baby Annabell. Aber die Zeiten haben sich geändert und die Art der Werbung hat sich geändert. Kinder heutzutage sind nicht mehr so, wie ich als Kind war. Sie gucken sich nicht mehr etwas an und wollen es haben nur weil der Fernseher ihnen das vorgibt. Wir können mittlerweile selber nach Dingen suchen, es ist einfach ein ganz anderes Klima. Es kann auf jeden Fall frustrierend sein. Mein Label hat mir zwar noch nie damit gedroht, Musik zurückzuhalten aber ich bin auch keine Künstlerin, die in diese Industrie mit Instagram und TikTok geboren wurde. Aber es gibt auf jeden Fall Druck, so etwas zu machen, was hart ist, weil wenn du nicht gut bist mit diesem Zeug, ist es sehr schwer darin gut zu werden. Es gibt einige Künstler*innen, die es lieben und das respektiere ich auch. Ich hab schon immer kurze Clips gedreht. Schon seit <a href="https://www.youtube.com/watch?v=fCxygfLdkDM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">»Sober«</a>, meinem ersten richtigem Release, habe ich kurze Videos für Instagram gedreht, einfach von mir, wie ich den Song singe. Ich hab das einfach schon immer gemacht und das jetzt für TikTok umzuwandeln fühlt sich nicht komplett verrückt an. Aber trotzdem, Tänze zu Songs zu machen ist schräg. Wenn ich es unbedingt möchte, dann mach ich das. Es gab diesen einen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=SbqsI_OovHw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lizzo Song</a> [singt: „It&#8217;s about damn time..&#8221;] und ich kann mich erinnern wie das gesehen habe und dachte: Oh Mein Gott, ich liebe diesen Tanz, ich möchte das auch tanzen und dann hab ich das auch gemacht. Aber ich hab mich ehrlich gesagt am meisten gefreut, weil Lizzo es kommentiert hat. Auf jeden Fall mehr als jetzt Teil eines TikTok Trends zu sein. Von daher denke ich es ist ein sehr schwieriges Thema, es kommt wirklich darauf an, was für eine Beziehung du zu deinem Label hast.&nbsp;<br></p>



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<iframe title="Mahalia Presents... Chrissi, Victor Ray + Valntna | 7th June 2022" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/-Vhx5Cq-A98?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption><br></figcaption></figure>



<p><strong>Abschließend dann vielleicht noch eine Frage, die nicht ganz ohne eigenes Interesse ist. Aber da du gerade sehr viele Shows hast und viel auf Tour bist &#8211;&nbsp; wirst du auch wieder nach Deutschland kommen?</strong><br>Ja, auf jeden Fall! Ich denke nach diesem Sommer und Nordamerika werden wir definitiv eine UK/Europa-Tour planen, einhundert Prozent. Denn selbst die UK-Shows, die wir bis jetzt hatten, da haben wir eine Menge der großen Städte ausgelassen. Einfach auch, weil wir in die kleineren Städte wollten, die schon länger keine Musik mehr gesehen haben. Von daher werde ich auf jeden Fall wieder zurückkommen!</p>



<p><strong>Ich wollte außerdem noch unbedingt mit dir über dein neuestes Projekt »Mahalia presents« sprechen. Du hast ja bereits etwas in die Richtung mit dem<a href="https://www.youtube.com/watch?v=q-49rHsvvCg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> »Sister &amp; Sound Project«</a> von Dr. Martens gemacht und dein neues Projekt ist wirklich spannend. Die erste Show war im April und wirkte von außen wie ein wirklich großer Erfolg. Für mich ist dieses Projekt ein Grund, warum du als Künstlerin so hervorstichst. Du gibst anderen jungen Künstler*innen wortwörtlich eine Bühne &#8211; du bist quasi eine Kuratorin für neue Talente. Kannst du uns mehr über diese Veranstaltungen erzählen und was deine Pläne dahinter sind?</strong><br>Ja klar! Als ich ungefähr sechzehn Jahre alt war habe ich bereits in meiner Heimatstadt Leicester  »Mahalia presents« organisiert. Meine Mutter, mein Vater und ich haben die Shows zusammen kuratiert, sie haben mir dabei geholfen unterschiedliche Künstler*innen auszusuchen und sie dann zu uns zu bringen. Der ganze Punkt der Aktion war einfach, Künstler*innen außerhalb von Leicester, von denen noch niemand in Leicester gehört hat, in die Stadt zu bringen und eine Show zu performen. Damals hatten wir ungefähr ein Publikum von sechzig Leuten. Mir hat es immer schon riesigen Spaß gemacht, aber ich hatte einfach nie die Plattform da etwas Größeres draus zu machen. Vor sechs Monaten habe ich mich dann dafür entschieden, das Ganze wieder auf die Beine zu stellen, aber diesmal in London. Ich wollte den Scheinwerfer auf junge Künstler*innen richten, die solche Sachen sonst nicht machen können. Ich hab mit einigen Künstler*innen aus meinem Freundeskreis geredet, die versuchen den Durchbruch zu schaffen, sich einen Namen zu machen und die meinten, dass es einfach kaum Möglichkeiten gibt. Es gibt vielleicht ein paar, aber entweder ist das Publikum sehr klein oder an einem Abend werden zehn Künstler*innen vorgestellt und jede*r kann nur ein paar Lieder singen. Ich wollte jungen Talenten diese Bühne zur Verfügung stellen, die ich selber als Kind nicht hatte. Da ich jetzt ein gewisse Stufe erreicht habe, kann ich so einen Abend zusammenstellen, Leute dazu einladen und sagen: Hier sind 350 Tickets, nehmt sie euch! Dadurch kann ich einem/einer neuen Künstler*in einen Raum mit über 300 Leuten geben, die da sind um sich seine oder ihre Musik anzuhören. Die erste Show war großartig, es war wirklich toll! Auf eine Art wie ich es mir vorgestellt habe, aber dann auch wieder ganz anders. Ich konnte vorher nicht einschätzen wie die Leute es aufnehmen werden. Die zweite Show ist jetzt gerade ausverkauft, was auch wieder wirklich aufregend ist. Sie findet am 7. Juni statt. Die Idee war, diese Shows jetzt alle zwei Monate stattfinden zu lassen und dann zwei bis drei neue Künstler*innen zu holen. Mir macht es unglaublich viel Spaß und wir haben gerade angefangen unsere Website für Einreichungen zur öffnen. Offensichtlich kann ich nicht jedes Mal selber Leute finden.<br><strong>Ja, darüber hab ich mich auch gewundert, da das wirklich eine Menge Arbeit ist..</strong><br>Ja herumzugehen und Leute zu suchen ist wirklich schwierig, du kannst sie nicht immer finden, von daher sind wir jetzt offen für Bewerbungen. Bis jetzt haben wir hunderte erhalten, von daher hoffe ich, dass wir mit dieser Menge an Einreichungen auch in der Lage sein werden eine Menge Shows zusammen zu stellen. Was wirklich ein großer Spaß ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/mahalia-ueber-gescheiterte-beziehungen-selbstliebe-und-den-notwendigen-wandel-in-der-uk-szene">Mahalia über gescheiterte Beziehungen, Selbstliebe und den notwendigen Wandel in der UK Szene</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Kojey Radical über seinen »Reason To Smile«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2022 14:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>UK Hip-Hop ist zurzeit vor allem für Grime und Drill bekannt. Der Londoner Rapper Kojey Radical hat sich einen Namen außerhalb dieser Schubladen gemacht und damit seine ganz eigene Platform geschaffen. Bekannt für seine Konzept-Projekte im ganz eigenen Stil, ist seine Musik durchzogen von Themen wie sozialer Ungerechtigkeit, Selbstzweifel und eine allgemeine Wut auf die sozialen Missstände in London. Sein Sound ist aufregend anders, was er auch seiner langjährigen Zusammenarbeit mit UK Produzenten wie KZ oder Swindle zu verdanken hat. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/kojey-radical-ueber-seinen-reason-to-smile">Kojey Radical über seinen »Reason To Smile«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>UK Hip-Hop ist zurzeit vor allem für Grime und Drill bekannt. Der Londoner Rapper Kojey Radical hat sich einen Namen außerhalb dieser Schubladen gemacht und damit seine ganz eigene Platform geschaffen. Bekannt für seine Konzept-Projekte im ganz eigenen Stil, ist seine Musik durchzogen von Themen wie sozialer Ungerechtigkeit, Selbstzweifel und eine allgemeine Wut auf die sozialen Missstände in London. Sein Sound ist aufregend anders, was er auch seiner langjährigen Zusammenarbeit mit UK Produzenten wie KZ oder Swindle zu verdanken hat.</strong></p>



<p><strong>Sein Debütalbum »Reason To Smile« bedient sich wieder ähnlicher Motive und hört sich doch ganz anders an. Das neue Album ist hoffnungsvoller, Kojey hat seinen Weg gefunden. Unglaublich einfühlsam, reflektiert und erkenntnisreich ist »Reason To Smile« nicht nur eine Hommage an die starken weiblichen Vorbilder in seinem Leben, es ist auch eine Art Leitfaden für seinen Sohn und damit sein Vermächtnis an die nächste Generation.&nbsp;</strong></p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Du hast gesagt, dass deine älteren Projekte für dich wie eine Art&nbsp; &#8220;Aufwärmphase&#8221; waren und auf »Reason To Smile« bist du &#8220;warm geworden&#8221;, du bist startklar. Kannst du uns verraten, was du damit meinst?</strong><br>Weißt du was? Im Grunde genommen hatte ich immer das Gefühl von &#8220;learning-on-the-job&#8221;. Als ich mit Musik angefangen habe, war es erst eine Art Experiment, eine Art Selbsttest. Aber ich hatte direkt Erfolg, es hat den Menschen etwas bedeutet. Die Leute wollten es sehen und zuhören. Ich denke, jetzt ist die perfekte Zeit für dieses Album, weil ich das Gefühl habe, mich selbst und meine Stimme gefunden zu haben. Ich weiß, was ich sagen möchte, was für ein Künstler ich sein möchte und wie ich mich präsentieren möchte. Ich glaube, das hängt damit zusammen, dass ich einfach auf einem anderen Level als der Durchschnitt gearbeitet habe. Damit sind die Erwartungen mit jedem neuen Projekt gestiegen und ich hatte das Gefühl, dass ich diesen Erwartungen an meine Projekte gerecht werden muss. Jetzt habe ich aber das Gefühl, dass ich das Tempo selber angebe.</p>



<p><strong>Ich finde, das hört man auch auf dem Album. Etwas, das mir auch beim Hören von »Reason To Smile« in den Sinn kam, war das Gefühl, das ich auch habe, wenn ich Songs wie Kendrick Lamars »i«, oder JAY-Zs »Hard Knock Life« höre. Dieses Gefühl, dass obwohl die Lebensumstände, die in den Songs beschrieben werden mehr als hart sind, die Musik einem trotzdem Hoffnung gibt. Ähnlich wie du es ja auch auf deinem Album sagst, obwohl die Umstände mitunter frustrierend sind, musst du deinen persönlichen Grund zum Lächeln finden. Es ist ähnlich wie beim Funk, Alben wie Stevie Wonders »Innervisions«, haben diese »keep going mentality«, das man einfach weitermachen muss, kannst du das nachvollziehen?</strong><br>Klar. Ich denke, das ist der Punkt, zu dem ich immer wieder zurückkomme. Bevor ich ein Projekt anfange, egal welche Art von Projekt, suche ich mir meine Inspirationsquelle. Du fängst an, dir die Musik anzuhören die dir das Gefühl gibt: ich bin bereit. Wir sind immer wieder zu jede Menge <strong>Justice League Production</strong>, jede Menge <strong>Pharrell </strong>und insbesondere zu den frühen <strong>Neptunes</strong> Sounds zurückgekommen. Aber vor allem ging es mir auch um die Aussage, die ich mit einem Song machen möchte. <strong>Bob Marley</strong> wird zum Beispiel niemals aufhören, relevant zu sein, da die Menschen immer in der Lage sein werden, seine Musik zu fühlen. Einfach nur aus dem Grund, dass er über etwas Echtes spricht und das in einer Art tut, die nachvollziehbar ist. Das war jedenfalls das Ziel dieses Albums.&nbsp;</p>



<p><strong>Die Stimmung von »Reason To Smile« hebt sich von vorherigen Projekten ab, die sich teilweise noch düsterer oder frustrierter, im Sinne von sozialen und politischen Missständen, anhören. Dein neues Album behandelt zwar ähnliche Thematiken aber mit einem anderen Ansatz, fast wie eine neue &#8220;Kampfstrategie&#8221;?</strong><br>Sicher, ganz bestimmt! Ich meine, ich war offensichtlich noch sehr jung, als ich die letzten Projekte gemacht habe. Als ich an »Dear Daisy« gearbeitet habe, war ich gerade frisch aus der Uni. Ich hab erst ein Jahr Musik gemacht, als ich »23 Winters« veröffentlicht habe und in »In Gods Body« kam dann direkt das Jahr danach. Den größten Abstand, den ich zwischen Projekten &#8211; und damit verbunden auch die einzig größere persönliche Entwicklung, die ich hatte, war zwischen »In Gods Body« und »Cashmere Tears«. Das war für mich eine Zeit, in der ich persönlich den größten Wandel durchlebt habe. Es hängt also für mich auch immer damit zusammen, welche Veränderungen ich gerade erlebe, das hilft mir meinen Sound zu bestimmen und wie ich mich diesem annähere. Natürlich hatte ich auch schön früh Fan-Lieblinge wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=i7zoDNT8U1s">Bambu</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=qLOghqlROGA">Kwame Nkrumah</a>«, »Open Hand« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=tOSGzKE9MY4">Gallons</a>«. Auf diesen Tracks war ich einfach noch jung und sehr wütend auf die Welt. Ich hab mich nur auf die Wut fokussiert und das ist keine Lösung. Ich hatte einfach noch nicht die Lebenserfahrung zu sagen: Ok, die Wut ist wie ein Geschwür und nicht hilfreich, nicht positiv. Ich hab auch soundmäßig, im Sinne von Musik machen, noch nicht genug Erfahrungen gesammelt gehabt, um zu wissen wie ich meine Message vermitteln kann.&nbsp;</p>



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<iframe title="KOJEY RADICAL &quot;OPEN HAND&quot; [DIR. BY THE REST]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/0LGcPd4y50k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Ich würde sagen, diese Botschaft wird auch sehr deutlich durch die Features auf dem Album. Das Album sticht vor allem durch die schwarzen Musikerinnen hervor, die für mich eine neue &#8211; extrem unterschätzte &#8211; Generation von Künstlerinnen darstellen wie z.B: Tiana Major9, Shaé Universe, Ego Ella May, Lex Amor. Wie hast du die Features für das Album ausgesucht?</strong> <br>Ich bin einfach ein Glückspilz! [lacht]. Ich hasse diese geheuchelten Allyship. Ich denke, das ist Bullshit. Wenn du dich für Menschen einsetzt und an deren Seite stehst, dann musst du diese Leute auch reden lassen. Es wäre nicht richtig von mir, über die Perspektive von schwarzen Frauen zu sprechen oder in deren Namen zu handeln, ohne sie selber zu Wort kommen und ihr Ding machen zu lassen. Es geht darum, einen Platz für Künstler*innen zu schaffen, der unabhängig ist vom Background, Geschlecht oder was auch immer, jeder muss für sich selbst sprechen können. Außerdem spiegelt es am besten meine eigenen Erfahrungen wider. Es waren immer die Frauen um mich herum, denen ich meine Fragen stellen konnte, oder die da waren, wenn ich mich im Versuch herauszufinden selbst verlor. Es war mir einfach wichtig, diese Momente auch durch die Features zu repräsentieren.</p>



<p><strong>Aus der Sicht von Außenstehenden fühlt sich das fast schon an wie eine eingeschworene Community aus Künstler*innen. Die UK Szene generell, vor allem&nbsp; aber die Musikszene in London ist da sehr einzigartig</strong>.<br>Ja, ich meine, ich arbeite jetzt schon einige Jahre mit den gleichen paar Leuten. Mit <strong>Shaé Universe</strong> arbeite ich jetzt schon seit »In Gods Body« zusammen und mit <strong>Tiana</strong> auch schon seit Jahren. Tiana und ich sind damals zusammen in denselben Open Mic Kreisen aufgetreten. Sie hat früher Akustiksets gespielt mit ihrem Bruder an der Gitarre. Viele der Leute, die auf dem Album sind, kenne ich jetzt schon über Jahre. Ich erinnere mich noch, wie <strong>Knucks</strong> als erstes sein Video auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7XE75wMYypY">SBTV</a> veröffentlicht hat. So lange höre ich schon Knucks. Die Musik von <strong>Cashtastic</strong> hat mich meine ganze Schulzeit lang begleitet, er war wirklich der erste junge große Superstar, den das Land je gesehen hat, als er in meiner Kindheit rauskam. Die Probleme mit der Einwanderungsbehörde haben zwar seinen Aufstieg gehindert, aber auf keinen Fall sein Talent. Es ist einfach cool, dass ich jetzt die Möglichkeit habe, ihm die Plattform zu geben um sein Ding zu machen. <strong>Lex Amor</strong> feier ich schon eine Weile, Ich bin generell ein Fan von allen, die auf dem Album sind, weißt du? Ich bin einfach mit jeden als Fan in Kontakt getreten, ich hab mein Ego hinten angestellt und einfach gehofft, dass sie ja sagen [lacht]. Glücklicherweise haben sie dann ja auch ja gesagt. <strong>Ego Ella May</strong> war sogar schon auf »Dear Daisy« (2014) und jetzt ist sie eine MOBO Award Gewinnerin. Es ist fast so, als würde jeder in die Rolle wachsen, die schon immer für ihn oder sie bestimmt war.&nbsp;</p>



<p><strong>Als du die Tracklist auf Instagram gepostet hast…</strong><br>»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=EUjHt1lBNko">War Outside</a>« ist auf dem Album. Das war ein Fehler [alle lachen].</p>



<p><strong>Vielen ist&nbsp;da direkt der Name von Kelis aufgefallen. Einfach auch weil das die größte Überraschung für die meisten Fans war, könntest du uns sagen wie dieser Track zustande kam?</strong><br>Das war so: Tiana und ich haben einen neuen Song richtig gefühlt. Ich wusste einfach, ich wollte etwas Aggressives, so ein &#8220;»Phantom of the Oprah« type shit&#8221;. <br><strong>KZ</strong> und <strong>Swindle</strong> haben an diesem Beat gearbeitet und Tiana kam einfach mit einer &#8220;next level energy&#8221; ins Studio und hat einfach diese Stimmung heraufbeschworen und angefangen zu schreien. Ich dachte nur: WOW der Song ist etwas ganz anderes. Wir hatten ihn dann ewig rumliegen. Ich erinnere mich daran, dass ich bevor der Song überhaupt entstanden ist <strong>Kelis</strong>’ Namen bereits auf mein Vision Board für das Album getan hatte, einfach ohne Hintergedanken: &#8220;yeah I’m gonna put Kelis on my album&#8221;. Eines Tages bekomme ich dann ein &#8220;Ringeling&#8221; auf meinem &#8220;Dingeling&#8221; von meinem Manager, der das Instrumentals für Kelis haben wollte. Ich dachte ewig, dass er nur Quatsch geredet hat. Ich habe einfach nichts geglaubt, was mit ihr zu tun hatte &#8211; bis dann der Verse zurück kam. Es war komplett durchgeknallt. Dann hat mich KZ angerufen. Er war gerade in LA und einfach mit Kelis im Studio. Wir haben dann einfach ewig am Telefon gequatscht. Sie hat mir gesagt, dass ich zur <a href="https://www.instagram.com/p/CW84yArlN0a/?utm_source=ig_web_copy_link">Farm</a> kommen sollte. Sie war super nett und ich dachte, dass es so ein surrealer Moment ist, aber gleichzeitig auch die Bestätigung dafür, dass ich diesmal wirklich an einem Album arbeite. Ich hab bisher in meiner Karriere einfach genug getan, um diese Dinge zu pushen, es wirklich zu probieren und diesen Dingen nachzugehen. Von daher war es einfach wichtig.    </p>



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<iframe title="Talkin (feat. Kelis &amp; Tiana Major9)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/mVk3zs7xQb8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Ein anderer sehr wichtiger Moment war bestimmt auch die Geburt deines Sohnes. Du erwähnst ihn mehrmals unter anderem auf »Reason To Smile«: &#8220;My life better cause my son got his mom’s smile&#8221; und auf »Gangsta«: &#8220;Moonwalking through the fire, a generational curse / my son he getting big, he getting tall, he getting handsome / If he got my pen, I’m betting he going platinum / no good at the lullaby’s I’m better when I rap to him.&#8221; Außerdem schreibst du als Caption zu einem Video von euch beiden auf <a href="https://www.instagram.com/tv/CYL54XBB9oC/?utm_source=ig_web_copy_link">Instagram</a>, dass er für dich dein Grund zum Lächeln ist. Ich hoffe, wir treten dir nicht zu nahe, aber hat dein Sohn deinen kreativen Prozess oder deine Perspektive auf die Dinge verändert?</strong><br>Yeah, yeah, yeah, einhundert Prozent! Es gibt Dinge, die einfach dazu da sind, dich wieder zu erden. Ich denke, egal was passiert, es gibt keine genaue Möglichkeit vorherzusagen, auf welcher Bahn du dich befindest. Wenn ich die Richtung bedenke, in die sich mein Leben entwickelt hat, musste es Veränderung geben. Der Grund warum mein Album so heißt, wie es heißt, liegt daran, dass es eine der größten Veränderungen war, die in meinem Leben passiert ist. Wahrscheinlich auch eine der angsteinflößendsten. Ich war noch nicht bereit, weißt du? Jeder beglückwünscht dich, jeder hat ein Lächeln für dich und es sind gute Nachrichten. Währenddessen versuchst du selber rauszufinden: Wo stehe ich? Wer bin ich? Was weiß ich denn schon über dieses Leben, um es einem anderen beizubringen und ihn zu erziehen? Dann war er da und ich gucke ihn an und denke, Junge! Du hast nur ein Wissen von X Monaten. Ich bin der Meinung, dass es Männer in ihren Dreißigern gibt, die noch komplette Idioten sind. Von daher ist die Tatsache, dass du nur sechzehn, siebzehn, zwölf Monate – oder was auch immer – auf der Welt bist, so inspirierend. Ich kann dir einfach den Weg weisen durch alles, was du erlebst. Ich möchte es nicht kontrollieren, ich möchte es nicht verändern. Ich kann dir einfach dabei helfen und hoffen, dass du gewisse Dinge verstehst. Weil irgendwann wird der Punkt kommen, an dem du selbst reflektierst und nach den Antworten auf deine Fragen suchst. Ich hoffe einfach, dass mein Album genau das für meinen Sohn ist, weißt du? Dass es ihn anleitet und helfen wird, einen Grund zu finden.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Im Zusammenhang mit deinem Sohn erwähnst du auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=jAAJVnSBc4I">Gangsta</a>« außerdem &#8220;moonwalking through the fire / a generational curse&#8230;&#8221;</strong><br>..a generational curse, yeah, yeah, yeah.. Eine Menge Kinder haben keinen Vater. Von daher fühlt es sich fast wie etwas an, an das man sich gewöhnen muss und vielleicht ist da zu sein gerade der angsteinflößende Teil. Du musst durchs Feuer gehen. Das ist einfach das, was du tun musst. Ich hab das schon auf Swindles Album gesagt: &#8220;Walking through the fire is something that dads do&#8221; (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=iMyZQVyoPz0">»HOW I’VE BEEN«</a>). Es ist furchterregend durchs Feuer zu rennen, oder? Du bist kein Feuerwehrmann, aber trotzdem rennst du rein, um dein Kind zu retten.  </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="786" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-786x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4736" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-786x1024.jpg 786w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-230x300.jpg 230w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-768x1001.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-1179x1536.jpg 1179w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-1572x2048.jpg 1572w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-770x1003.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-1400x1824.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-scaled.jpg 1965w" sizes="(max-width: 786px) 100vw, 786px" /><figcaption>Foto via Warner Music</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Ein anderes wiederkehrendes Thema, das sich durch das Album zieht, sind unterschiedliche Formen von Druck. Auf dem Track »Pressure« rappst du: &#8220;You’re supposed to be the king / People still dependent on you / Even on your dark days, keep a little love inside you.&#8221; Würdest du sagen, der Druck, den du beschreibst, kommt von außen oder von dir selber?</strong><br>Ich denke beide Aussagen treffen zu. Egal, was du gerade in deinem Leben durchmachst, dir werden immer neue Herausforderungen in den Weg gestellt. Wie du mit diesen Herausforderungen umgehst, ist das worauf es ankommt. Es gibt Motivation und Disziplin, du kannst dazu motiviert werden, alles zu tun. Disziplin ist aber es zu tun, selbst wenn du nicht motiviert bist. Diese Balance zu finden ist das, was dir hilft weiter zu machen, egal was kommt.&nbsp;</p>



<p><strong>Irgendein Vorschlag dazu, wie man mit diesem Druck umgeht?</strong><br>Fuck me, nein [lacht]. Einfach weil ich das durchstehe, weißt du? Mehr ist es nicht. Du musst einfach dadurch kommen, ganz buchstäblich. Es gibt keinen Weg daran vorbei, du kannst es nicht unterwandern. Du musst da ganz buchstäblich durch. Die Person, die du auf der anderen Seite sein wirst, wird besser für dich sein. So gehst du mit Druck um.&nbsp;</p>



<p><strong>Wir haben leider keine Zeit, um detailliert über alle Lyrics zu sprechen. Aber eine Zeile, die uns nicht mehr aus dem Kopf geht, ist im zweiten Teil von »Pusher Man: BWI«, wo du am Ende wiederholst: &#8220;There’s nothing more dangerous than a black man with intelligence / especially one with relevance.&#8221; Könntest du uns etwas mehr dazu erzählen?</strong><br>Also »Pusher Man: BWI« ist eigentlich eine Metapher innerhalb einer Metapher. Ich bin mir bewusst, dass diese Industrie, also Medien, Radio, Fernsehen was auch immer es genau ist, aktiv Gewalt, Sex, Drogen, Geld und Frauen bewirbt, &#8220;all day &#8211; everyday&#8221;. Und das tut sie mit vollem Bewusstsein. Wenn du dir jetzt anguckst, was gerade an der Spitze unserer Kultur steht, im Sinne von Einfluss auf Menschen und deren Alltag, egal aus welcher Gesellschaftsschicht, dann würdest du Hip Hop sagen.</p>



<p>Wenn du jetzt der Autor bist, fühlst du dich dafür verantwortlich, weil dir auch bewusst ist, was das in deiner Gemeinschaft anrichtet. Während ich also diese Musik pushe, diese Wörter pushe, diese Vorstellungen und Ideen pushe, fühle ich mich wie ein Drogendealer. Ich fühle mich wie all diese Dinge, weißt du? Wie schon erwähnt, die 50/50 Verteilung auf meinem Album ist auch meine Anerkennung von schwarzen Frauen, besonders die in meinem Leben. Es ist aber eben auch die Erkenntnis, dass die Balance zurzeit nicht fair ist. Gucken wir uns nur die Hierarchie des Einflusses innerhalb des Hip Hop an, dann steht der schwarze Mann ganz klar an oberster Stelle. Wenn er sich dem nun aber bewusst ist und sich entscheidet so zu handeln, wäre das gefährlich. Von daher ist es eine Metapher innerhalb einer Metapher innerhalb einer Metapher. Außerdem ist es einfach ein kranker Song [lacht].</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><strong>As the author now you feel responsible because you&#8217;re also aware of what that does to your community. So, as I&#8217;m pushing this music. I&#8217;m pushing these words. I&#8217;m pushing these notions, these ideas, I feel like the drug dealer. I feel like all of these things, you know?</strong></p><cite>Kojey Radical über die Inspiration hinter »Pusher Man: BWI«</cite></blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Pusher Man: BWI" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/2b6kzby3ojY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Wir wollten dich auch noch zu deiner Zusammenarbeit mit dem Produzenten Swindle befragen. Auf dessen letzten Album »THE NEW WORLD« warst du auf 5 von 9 Songs zu hören und Songs von deinem Album wie »Payback« fühlen sich fast wie ein Zusatz zu diesem Projekt an. Als ob diese Lieder Teil einer Session gewesen wären. Wie kam es dazu?</strong><br>Ich und Swindle – das passt einfach. Er denkt wie ich, wenn es ums Arbeiten geht, uns kümmern keine bestimmten Projekte, es geht uns einfach nur um das, woran wir gerade arbeiten. Innerhalb kürzester Zeit entstehen einfach eine Menge Tracks. Ich fühl mich fast schlecht, weil er den schwierigeren Teil der Arbeit hat: er muss die Songs aussuchen, auf denen ich nicht mit drauf bin [lacht].</p>



<p>Am Ende des Tages weiß er einfach: Wenn er etwas bestimmtes braucht, dann kann ich ihm das liefern. Andersrum genauso. Wenn er einen bestimmten Verse über XYZ in einem bestimmten Style und Flow braucht, oder eine Stimme, die in einem bestimmten Falsetto singt, dann kann er sich auf mich verlassen. Mit einem so torsicherem Team muss man nicht argumentieren. Am Ende des Tages ist es egal, wer den Hattrick geschossen hat, da steckt ein System hinter, gute Pässe, genau das passiert, wenn Swindle und ich zusammenarbeiten. Songs wie »Payback« entstehen da andauernd.</p>



<p>Als ich das erste mal mit Swindle zusammengearbeitet habe, haben wir in einer Session zusammen »Water« und »Coming Home« gemacht. Er hat »Coming Home« behalten und dafür hab ich »Water« bekommen. Ich kann mich nicht mehr an den anderen Track erinnern, aber wir haben den und »Cashmere Tears« gemacht, Er hat den anderen Track genommen und ich dafür »Cashmere Tears«. Während wir an seinem Album <a href="https://www.youtube.com/watch?v=f_lhAe33Kk8">»THE NEW WORLD«</a> gearbeitet haben, meinte ich nur ich gebe dir die fünf Tracks, dafür brauche ich aber »Payback« [lacht]. Fünf für einen [lacht]. So funktioniert das einfach, ich hab also »Payback« tatsächlich während »THE NEW WORLD« gemacht.</p>



<p><strong>Gibt es etwas, von dem du dir erhoffst, dass Fans das von diesem Album mitnehmen? Wie glaubst du wird es sich in deren Leben widerspiegeln?</strong><br>Auf welcher Reise sie sich auch immer befinden, macht einfach weiter. Ich möchte sie einfach gewinnen sehen. Wenn du als anders wahrgenommen oder verstanden wirst, wenn dein Weg nicht direkt linear ist, du noch keinen großen Erfolg hattest, noch nicht auf der Bildfläche erschienen bist, du immer noch am schuften bist. Wenn du immer noch versuchst herauszufinden, wer zu deinem Tribe gehört, wer deine Fans sind und oft einfach nur fertig bist, weil du keinen um dich rum siehst, der das Gleiche macht wie du und Erfolg hat. Diese Leute müssen einen Erfolg sehen. Darum geht’s. Einfach dass diese Menschen weitermachen können. Mir ist es scheißegal, ob ich morgen groß rauskomme und der größte Künstler aller Zeiten werde, aber meine Musik wird für immer bestehen. Wenn also in zehn, fünfzehn Jahren jemand meine Musik hört und sich denkt: Rah! Und dann den geilsten Scheiß macht, dann hab ich gewonnen. Ich bin am gewinnen. &#8220;I’m winding up, fuck you lot&#8221; [lacht]. Mir geht’s einfach darum, den Traum am Leben zu halten. In den meisten meiner Projekte geht es um den Weg. Und wir sind immer noch dabei: »Cashmere Tears« hatte keinen Schlusspunkt, es hat mit einer Frage geendet. »Reason To Smile« endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern stellt eine weitere Frage. Siehst du worauf ich hinaus will? Wir werden diese Fragen weiterhin stellen und gemeinsam durchs Leben gehen.</p>



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<iframe title="Kojey Radical - Payback (feat. Knucks)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/GROTTbCaYv0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<p>                                                                                                                          </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/kojey-radical-ueber-seinen-reason-to-smile">Kojey Radical über seinen »Reason To Smile«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>International Releases KW8 (mit EARTHGANG, Kanye West, DENZEL CURRY u.v.m.)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2022 14:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Denzel Curry]]></category>
		<category><![CDATA[Donda 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind&#160;u.a. Kanye West, Kehlani, ScHoolboy Q, Lil Yachty, KRS-One, Dave East, Erica Banks und mehr. Auf dem Cover: EARTHGANG Die gesamte Liste findet ihr wie immer auf unserem Instagram-Account. Zur Liste geht&#8217;s hier: International Releases auf Instagram. EARTHGANG, J.I.D &#38; J. Cole &#8211; WATERBOYZ Das Warten hat endlich ein Ende. Nach vielem Hin und Her ist »GHETTO GODS« von&#160;EARTHGANG&#160;heute endlich erschienen. Insgesamt ist es extrem schwer sich nur auf einen Track [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind&nbsp;u.a. Kanye West, Kehlani, ScHoolboy Q, Lil Yachty, KRS-One, Dave East, Erica Banks und mehr.</strong></p>



<p>Auf dem Cover: <strong>EARTHGANG</strong></p>



<p>Die gesamte Liste findet ihr wie immer auf unserem Instagram-Account. Zur Liste geht&#8217;s hier: <a href="https://www.instagram.com/p/CaZyI2oKH_i/?utm_source=ig_web_copy_link" target="_blank" rel="noreferrer noopener">International Releases auf Instagram</a>.</p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">EARTHGANG, J.I.D &amp; J. Cole &#8211; WATERBOYZ</h2>



<p>Das Warten hat endlich ein Ende. Nach vielem Hin und Her ist »GHETTO GODS« von&nbsp;<strong>EARTHGANG</strong>&nbsp;heute endlich erschienen. Insgesamt ist es extrem schwer sich nur auf einen Track zu konzentrieren, da das Album ein in sich stimmiges, abgerundetes Werk ist, dass das Warten wert war. Ein Track, auf den wohl vor allem die <strong>Dreamville</strong>-Fans gehofft haben, ist »WATERBOYZ«, auf dem nicht nur&nbsp;<strong>Spillage Village</strong>&nbsp;Kollege&nbsp;<strong>J.I.D</strong>&nbsp;vertreten ist, sondern das auch mit einem Feature von Labelchef&nbsp;<strong>J.Cole</strong>&nbsp;glänzt. Die Kombi hat noch nie enttäuscht und untermalt von dem Laidback-Beat wird dies mit Sicherheit direkt ein Fan-Liebling werden. So oder so sollte sich jeder auf jeden Fall das ganze Album anhören &#8211;  jetzt schon ein Favorit für die Best-Of-2022 Listen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="EARTHGANG - WATERBOYZ (Audio) ft. JID" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/BPNNuiPIYnI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Denzel Curry &amp; slowthai &#8211; Zatoichi</h2>



<p>Die zweite Single zum kommenden Album »Melt My Eyez, See Your Future« beweist erneut eindrucksvoll, wie wandelbar <strong>Denzel Curry</strong> in seiner Musik eigentlich ist. »Zatoichi« kommt mit einer Art Drum&#8217;n&#8217;Bass-Beat aus der Feder von <strong>Powers Pleasant</strong> und einem abermals atemberaubenden, cinematischen Video. Als Featuregast ist <strong>slowthai</strong> gelistet, der zwar als UK-Rapper bestens mit dieser Art von Beat vertraut sein sollte, jedoch nur wenige Sekunden Einsatzzeit in seinem Auftritt bekommt. Trotzdem geht die Idee voll auf und Zel lässt auch mit seiner zweiten Single die Vorfreude aufs Album nicht gerade schrumpfen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Denzel Curry - Zatoichi ft. slowthai (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/C-com9M91-4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Tiana Major9 &amp; Smino &#8211; 2 seater</h2>



<p>Die Londonerin <strong>Tiana Major9 </strong>hat einfach ein Talent dafür, extrem atmosphärische Liebeslieder zu schreiben, bei denen man das Video dazu schon beim Hören im Kopf hat. »2 seater« ist wieder eines der Lieder, wo die MOBO Award-Nominierte ihr Talent unter Beweis stellt. Zusammen mit US-Rapper <strong>Smino</strong> überzeugt der Track und Tiana zeigt, dass sie nicht nur eine talentierte Sängerin ist, sondern auch noch Bars spitten kann. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: 2 seater (feat. Smino)" style="border-radius: 12px" width="100%" height="380" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/album/74cs9FDpfW0pxPCMXu89xj?si=hRYPvO0iTj-7bYXeYhMWQw&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Robert Glasper &#8211; Black Radio III (A)</h2>



<p>Der Jazz-Pianist <strong>Robert Glasper</strong> erfreut sich großer Beliebtheit in Hip-Hop Kreisen und hat in seiner langen Wirkungszeit schon mit Artists wie <strong>Mos Def</strong>, <strong>J Dilla</strong>, <strong>Jay-Z</strong> oder <strong>Erykah Badu</strong> zusammengearbeitet. Auch seine Soloalben beweisen Mal für Mal seine Virtuosität, wobei sich die Projekte durchaus stark unterscheiden in Hinblick auf die Nutzung von klassischen Hip-Hop Elementen. Auf seinem neuesten Werk »Black Radio III« gehen die Sounds zwar wieder mehr in Richtung Jazz, die Features in Form von <strong>Q-Tip</strong>, <strong>Common </strong>oder <strong>Killer Mike</strong> bieten aber mehr als genug Stoff für die Hip-Hop Puristen.</p>



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<iframe title="Spotify Embed: Black Radio III" style="border-radius: 12px" width="100%" height="380" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/album/0rLSX7OMtwRHDjjCWL6tHC?si=itGMWsqVTmGikkIiZ8rs9g&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Dieses Tracks und viele andere vom heutigen Releasetag findet ihr natürlich in unserer  <a href="https://open.spotify.com/playlist/1xniMbQ5EFJ9AIUJJJgxrR?si=9dc26401a32342af">Releases Worldwide-Playlist</a>!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Releases Worldwide | Mostdope" style="border-radius: 12px" width="100%" height="380" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/1xniMbQ5EFJ9AIUJJJgxrR?si=ddea3ae98c934cfe&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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		<title>Stormzy &#8211; Heavy Is the Head</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
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		<category><![CDATA[Stormzy]]></category>
		<category><![CDATA[Tiana Major9]]></category>
		<category><![CDATA[UK-Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Vossi Bop]]></category>
		<category><![CDATA[Wiley Flow]]></category>
		<category><![CDATA[Yebba]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das zweite Album des britischen Rappers strahlt schon mit dem Cover viel Aussagekraft aus. Da steht Stormzy mit Blick auf die Weste, die ihm der legendäre Banksy für seinen Glastonbury Auftritt auf den Leib geschneidert hat, sein Kopf trägt eine Krone aus den Initialien des Albums h.i.t.h. Auch der Titel ist angelehnt an einen, der in GB als König verehrt wird: In einem von Shakespeares Dramen heißt es „Uneasy lies the head that wears a crown“. Keine Frage, Stormzy spielt [&#8230;]</p>
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<p><strong>Das zweite Album des britischen Rappers strahlt schon mit dem Cover viel Aussagekraft aus. Da steht Stormzy mit Blick auf die Weste, die ihm der legendäre Banksy für seinen Glastonbury Auftritt auf den Leib geschneidert hat, sein Kopf trägt eine Krone aus den Initialien des Albums h.i.t.h. Auch der Titel ist angelehnt an einen, der in GB als König verehrt wird: In einem von Shakespeares Dramen heißt es „Uneasy lies the head that wears a crown“. Keine Frage, Stormzy spielt mit dem Status, den er sich mittlerweile erarbeitet hat.</strong></p>



<p><br>Auf h.i.t.h. reflektiert er diese Rolle an verschiedenen Stellen und resümiert, dass die Last der Krone schwer auf ihm liegt. Musikalisch hat sich Stormzy indes etwas weiter vom reinen Grime positioniert: Das Album hat häufig poppige Stellen (inklusive Ed Sheeran Feature) und wirkt an vielen Stellen sehr glatt gebügelt, der Anspruch an die Massentauglichkeit ist definitiv da. Trotzdessen gibt es auf bspw. »Wiley Flow« oder »Pop Boy« noch die altbekannten roughen und bisweilen bösen Tracks und auch Einflüsse aus RnB, Soul oder Gospel sind wie auf »Lessons« oder »Rainfall« klar erkennbar. Absolutes Highlight ist der Überhit »Vossi Bop« zum Ende der Platte, der auf jeder Liveperformance tausende von jungen Briten dazu bewegt, lauthals „Fuck the government and fuck Boris“ zu brüllen. Es bleibt abzuwarten, was der Werdegang des jungen Königs noch alles bereithält.</p>



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<iframe title="STORMZY - VOSSI BOP" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/9ClYy0MxsU0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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