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	<title>London Archive - Mostdope</title>
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	<title>London Archive - Mostdope</title>
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		<title>Lavz ist Indie to the Core und gestaltet die Szene neu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:47:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorials]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer die größeren UK-Releases von weiblichen Artists der letzten Jahre verfolgt hat, wird bestimmt Alben wie »My 21st Century Blues« von RAYE, »NO, THANK YOU« oder »Lotus« von Little Simz oder »We Go Again« von ENNY oder »What A Devastatiing Turn of Events« von Rachel Chinouriri auf dem Schirm haben. Obwohl all diese Projekte musikalisch in unterschiedliche Richtungen gehen und unterschiedliche Genres repräsentieren, verbindet sie jedoch alle etwas: eine ziemlich große Wut und Überdrüssigkeit über ein sehr tiefsitzendes Problem der [&#8230;]</p>
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<p><strong>Wer die größeren UK-Releases von weiblichen Artists der letzten Jahre verfolgt hat, wird bestimmt Alben wie »My 21st Century Blues« von RAYE, »NO, THANK YOU« oder »Lotus« von Little Simz oder »We Go Again« von ENNY oder »What A Devastatiing Turn of Events« von Rachel Chinouriri auf dem Schirm haben. Obwohl all diese Projekte musikalisch in unterschiedliche Richtungen gehen und unterschiedliche Genres repräsentieren, verbindet sie jedoch alle etwas: eine ziemlich große Wut und Überdrüssigkeit über ein sehr tiefsitzendes Problem der Musikindustrie – eine Industrie, die bewiesenermaßen sexistisch und rassistisch ist und somit vor allem Frauen gerne nur in einem bestimmten Format abbildet. </strong><br><strong>Für diejenigen, die dazwischenstehen, also BIPoC oder queere Frauen oder – god forbid! – queere BIPoC-Frauen, bedeutet es doppelt so viele Hürden und doppelt so viel Arbeit, um nicht mal die gleiche Anerkennung zu bekommen. Zudem leben wir in einer modernen Welt, die gesteuert wird von Social Media, Streamingplattformen und Algorithmen. Wenn wir uns angucken, wer wirtschaftlich Anteile an diesen Plattformen besitzt, reden wir hier nicht über neutrale Algorithmen, die tatsächlich unserem Geschmack dienen.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="684" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-684x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20678" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-684x1024.jpg 684w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-scaled.jpg 1710w" sizes="(max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lavz by Sam Nahirny</figcaption></figure>



<div style="height:58px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Obwohl fast jede Person mit einem Laptop Musik machen und veröffentlichen kann, ist es dennoch fast nie so schwierig gewesen, aus der Masse an Artists hervorzustechen. Wir haben in den UK nicht mehr das Phänomen von Artists wie <strong>Arctic Monkeys</strong> oder <strong>Lily Allen</strong>, die in den Noughties quasi durch <strong>MySpace</strong> über Nacht weltweiten Erfolg erlangt haben. Wir haben aber auch nicht mehr das Novum, das Grime-Musik mit sich gebracht hat, dieser DIY-Ethos, der aus unbekannten Artists wie <strong>Dizzee Rascal</strong> und der nachfolgenden Drill-Generation internationale Stars gemacht hat. Heute läuft eigentlich alles über TikTok (oder für die Älteren, mich eingeschlossen, einen Tag später über Instagram). Aber was hat das für Auswirkungen auf Indie-Künstler*innen? Was heißt das für Artists, die DIY sind, genug Talent haben, aber eben von ganz unten in der breiten Masse anfangen müssen, ohne große Hilfe oder Backup von einem Label?</p>



<p>Was all diese Künstlerinnen aber auch verbindet, ist die Art, in der sie Musik veröffentlicht haben, nämlich über viele Umwege und mit wenig Unterstützung von klassischen Major-Labels. Die Londoner Indie-Künstlerin Lavz steht gerade vor diesem riesigen Berg an Problemen, Fragen, aber auch endlosen Möglichkeiten. Wir haben zuerst im Januar 2025 mit ihr gesprochen und nun nach einem Jahr noch mal eine Art <strong>Vanity Fair</strong>-Check-up à la <strong>Billie Eilish</strong> gemacht, um zu gucken, was in einem Jahr alles so passiert ist. Die Veröffentlichung ihrer neuen EP »<a href="https://itslavz.bandcamp.com/album/kaos-on-saturn">Kaos on Saturn</a>« wollten wir einmal als Anlass nehmen, um zu schauen, wie es ihr persönlich ergangen ist und was es aktuell eigentlich bedeutet, sich als Frau musikalisch zu verwirklichen.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Indie to the Core, aber was bedeutet &#8220;Indie&#8221; heute eigentlich?</strong></h2>



<p>Aber zu Anfang erst mal die wichtigste Frage zum Vokabular: „Indie“ – ein Wort, das in der Musikbranche ähnlich ausgelutscht ist wie „Authentisch“. Zum einen wird damit das Genre Indie-Rock-Musik bezeichnet, in diesem Fall geht es aber um zwei andere Aspekte. Zum einen geht es hier um den Status des Artists an sich: Ist die Person bei einem Label unter Vertrag? Und auch hier gibt es wieder Unterschiede zwischen Major-Labels wie Warner oder Sony oder halbwegs Indie-Labels wie z.B. <strong>AWAL</strong> oder <strong>Human Re Sources</strong>, die einen Vertrag mit Artists wie Little Simz, RAYE oder <strong>CMAT</strong> haben und von Distribution über Management unterschiedliche Pakete anbieten. <br>Die Artists sind dann technisch gesehen noch unabhängig mit einem eigenen Label, bekommen aber eben Hilfe in gewissen Bereichen der Branche. Diese Firmen sind dann wie ein Dienstleister für die Artists und lassen ihnen deutlich mehr Freiheit, als ein Major-Label es tun würde. Allerdings gehören beide Beispielfirmen wiederum zu <strong>Sony Music Entertainment</strong>. Es gibt also schon eine gewisse Verbindung zu den drei Major-Labels, die den globalen Markt beherrschen, aber eben über drei Ecken und nicht direkt.<br><br>Zum anderen gibt es dann Artists wie Lavz, die keinen Distributionsdeal und keinen klassischen Plattenvertrag mit einem Major- oder Indie-Label haben. Lavz ist das, was wir als richtige Indie-Künstlerin bezeichnen würden: Sie produziert, veröffentlicht und vermarktet ihre eigene Musik. Klar gibt es da auch künstlerische Kollaborationen mit Producern und anderen Artists, aber niemanden, der ihr Entscheidungen abnimmt oder sich um das Organisatorische kümmert. <br>2025 hat Lavz sich als „Indie to the Core“ beschrieben, weil ihr die kreative Freiheit als unabhängige Künstlerin wichtiger war als ein Vertrag mit einem Major. Vor allem hat sie damals abgeschreckt, dass Artists bei solchen Labels als „Paket“ vermarktet werden – mit Songs, die dafür gemacht sind, der Masse zu gefallen und dadurch fast ein bisschen abgemildert sind und sich zu ähnlich anhören. Als würde man einen richtig leckeren, frisch gepressten Saft mit Wasser verdünnen. Funktioniert, um Kinder reinzulegen, mehr zu trinken, aber auf Dauer ist das nicht richtig befriedigend.<br></p>



<p>Für Lavz hat sich die Einstellung zum Unabhängig sein etwas geändert, aber vor allem auch, weil der Begriff nicht mehr so greifbar ist wie früher: „Ja, ich denke, ich bin immer noch Indie. Aber dann frage ich mich, was ist heutzutage die Definition von unabhängig? Denn es wird irgendwie so vermarktet, dass man sich abrackert und alles neben dem Leben und den Verpflichtungen jongliert und sein Ding durchzieht.“ Außerdem bemerkt Lavz diese neue Struktur, in der wir leben. Artists haben mittlerweile mehr Möglichkeiten, ihren eigenen Idealen treu zu bleiben und trotzdem Unterstützung von einem Label oder einer Distributionsfirma zu bekommen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lavz - Under The Sun (BBC Introducing at Radio 1&#039;s Big Weekend 2024)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/vrWDdtQC_uQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:49px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>6x work – die Romantisierung des abmühenden Künstlers ist gar nicht so wirklich romantisch</strong></h2>



<p>Was sich bei Rihanna noch nach Spaß und Girlboss-Energie angehört hat, ist im richtigen Leben für Künstlerinnen – egal aus welchem Medium – nicht mehr ganz so witzig. Lavz beschreibt es als „abrackern“ und hat diese Work/Life/Art-Balance jahrelang mitgemacht. Als wir zuerst mit ihr gesprochen haben, hat sie freiberuflich als Special-Effects-Technikerin für Musikerinnen gearbeitet. Sie war damit verantwortlich für Special Effects wie Konfetti oder Pyrotechnik bei Konzerten. Dann hat sie noch Workshops für jüngere Menschen, Kinder und Teenager gegeben und ihnen quasi Musik beigebracht: Songs schreiben und zum Teil sogar Musiktherapie. Ganz nebenbei war sie dann selbst noch Künstlerin und hat eigene Musik aufgenommen. Der Job als Technikerin war aber der, der alles andere finanziert hat – eine Tatsache, die große Resonanz findet. <br>Im Januar 2025 war Lavz Ende Zwanzig und spiegelt damit ziemlich perfekt die moderne Hustler-Generation wider: Wir wollen nicht einen Vollzeitjob haben, der alles einnimmt und uns eventuell am Wochenende Zeit lässt, kreativ zu sein – wenn man nicht zu kaputt ist von der Woche oder die kurze Freizeit schon mit sozialen Verabredungen vollgepackt hat, wie Lavz es auch in ihrem Freundeskreis beobachtet. Die Alternative ist es also, Teilzeitjobs zu haben, aber ein Teilzeitjob kann nicht wirklich die enormen Lebenskosten decken. Denn auch London als Stadt ist nicht günstiger als Hamburg oder Berlin. Also muss noch ein Zweit- oder Drittjob her. Immerhin war der von Lavz schon in der Musikszene, aber dabei ging es eben nicht um ihre eigene Musik, sondern die von anderen. Zwischen den vielen Jobs arbeitet man auf einmal also mehr als vorher und hat noch weniger Zeit und – noch wichtiger – Energie, um sich mit der eigenen Musik zu befassen.<br></p>



<p>Für Lavz war das eine der größten Veränderungen dieses Jahr: „[…] ich hatte das Gefühl, dass mir das keinen Raum ließ, an meiner eigenen Kunst zu arbeiten. Und ich habe die negativen Auswirkungen davon gesehen. Eigentlich muss ich Dinge erschaffen, ich muss meinen Lebensunterhalt verdienen. Aber ich muss auch, für meinen eigenen Verstand und meinen Ausdruck, Kunst machen. Was auch immer ich also tue, um mich zu finanzieren, muss mir diesen Raum lassen. Also dachte ich mir Ende letzten Jahres tatsächlich: Weißt du was? Dieses Jahr, 2026, werde ich mir eine kleine Auszeit davon nehmen und mich auf andere Aufträge konzentrieren, die mir den Raum und den Platz geben, das zu tun, was ich liebe. Und ich denke, weil ich ein bisschen Musikpädagogik mache […] das nährt diese Seite von mir, während ich gleichzeitig als Künstlerin aktiv bin. Ich denke also, das ist eher das Spektrum dieses Jahr, wie es für mich aussieht.“ Ein Schritt, der aber auch viel Mut verlangt, weil man das Beständige und Sichere gegen etwas Erfüllendes, aber auch sehr Unbeständiges eintauscht.<br></p>



<p>Wichtig ist auch, dass wir uns in Erinnerung rufen, dass Lavz einen Großteil der Artists widerspiegelt, die Musik veröffentlichen und weniger als tausend Hörer*innen pro Woche oder sogar Monat haben. Wenn man bedenkt, dass Artists pro Stream weit unter einem Cent verdienen und davon häufig noch etwas an Labels, Management &amp; Co. abgeben müssen, ist schnell klar, warum hier niemand davon leben kann. Ein Grund, wieso Artists wie James Blake mittlerweile ihre eigene Streamingplattform gründen, um diesen unfairen Verhältnissen entgegenzuwirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>KI – Die Konkurrenz aus der Tiefe</strong></h2>



<p>Eine der wohl größten Veränderungen im letzten Jahr war die Entwicklung mit KI – ein Thema, das wir beim letzten Mal noch gar nicht besprochen hatten, weil es keinen Bedarf gab und scheinbar aus dem Nichts (für alle außerhalb der Tech-Branche) gekommen ist und alles vereinnahmt hat. Die Streaming-Plattform <a href="https://newsroom-deezer.com/2025/04/deezer-reveals-18-of-all-new-music-uploaded-to-streaming-is-fully-ai-generated/"><strong>Deezer</strong></a> veröffentlichte im April letzten Jahres einen Bericht, dass fast 18 % der neu hochgeladenen Inhalte durch KI erstellt wurden, das sind ca. 20.000 Lieder, die komplett durch KI erschaffen wurden. Im Januar des gleichen Jahres waren es nur 10 %. Selbst BBC Introducing, über dessen Reihe wir auch auf Lavz gestoßen sind, hatte auf einmal einen KI-Song im Radioprogramm. <br>Etwas, das Lavz vor allem auch in ihrer Arbeit mit Jugendlichen mitbekommt, weil einer der Teilnehmenden in ihrem Kurs einen KI-Song präsentiert hat: „Ich musste sogar einen meiner Teilnehmer, der KI benutzt, um einfach kleine Songs und so zu machen, sanft in eine andere Richtung lenken. Er hat nichts veröffentlicht, aber es ist einfach so: Oh ja, ich habe einen Song gemacht, und ich denke mir, in meinem Kopf&#8230; Ich denke: Das ist KI […]. Aber wir schreiben den Song hier gemeinsam in diesem Raum. Hier ist das Instrument, mit dem wir arbeiten. Lass uns sehen, wie du zu dem, was schon da ist, etwas beitragen kannst. […] Die Inspiration, die wir daraus ziehen, ist nicht&#8230; sie ist nicht greifbar. Es geschieht durch unsere gelebten Erfahrungen. Durch die Dinge, die wir hören, sehen, als ob wir es fühlen. Eine Maschine wird das niemals können.“</p>



<p>Für Lavz ist das undenkbar und gibt der Szene und Artists aber auch eine neue Chance. Denn da, wo KI nicht punkten kann, nämlich live, haben Artists die Chance, durch Auftritte richtige Emotionen und Verbindungen zu Fans aufzubauen, die zunehmende KI wird laut Lavz: „Nachfrage danach schaffen, dass mehr Menschen gemeinsam in Räumen sind, in Gemeinschaft, und Dinge live erleben und zwar kein Hologramm, sondern die Person steht vor mir. Ich kann den Schweiß auf ihrer Stirn sehen.“ Das bestätigen auch die Touren von den bereits erwähnten Artists: Little Simz und ihre Lotus Tour, bei der die Hälfte der Show auf einmal wie zu einem riesigen Rave wurde, weil Simz am DJ-Pult stand. RAYE, die live »Ice Cream Man« in der Royal Albert Hall performt und uns zum Weinen bringt. <strong>Charli xcx</strong>, die nach Jahren in der Szene endlich ihren Moment hatte und mit brat die Welt erobert. <strong>Doechii</strong>, die uns in ihre »Alligator Bites Never Heal«-Welt eintauchen lässt. <br>Authentische menschliche Erfahrungen, die aber auch wichtige Repräsentationen für Indie-Artists wie Lavz sind: „für Doechii war es eine sensationelle Zeit. Und ich finde, das ist ein guter Bezugspunkt für mich. Das ist eine queere Schwarze Frau. Noch dazu dunkelhäutig. Und sie rockt es total.“ Auch wenn der Weg dorthin zwar deutlich schwieriger ist, sind dies alles Erfolgsgeschichten die jungen Artists zeigen das es andere Wege gibt und es neben der Eintönigen KI-Masse auch noch Platz für Individualität und Einzigartigkeit gibt. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Frausein in einem chaotischen Universum.</strong></h2>



<p>Alles Erfahrungen, zu denen es in Lavz’ Werdegang durchaus Parallelen gibt. Ihre neue EP »Kaos on Saturn« ist inspiriert von der <a href="https://www.youtube.com/shorts/JoXUa61ol_w">Saturn-Rückkehr</a> und den damit verbundenen großen Veränderungen in Lavz’ Leben: „Dein Saturn- Return ist im Grunde der Punkt im Leben, wo es heißt: Okay, so war dein Leben bis jetzt. Als würde das Leben dir die Leviten lesen. Das Universum liest dir die Leviten. Bist du wirklich glücklich mit dem, was du tust? Wie du dich zeigst? Die Dinge, an die du glaubst, harmonisieren die noch mit dir? Es ist irgendwie wie ein großer Check-in, den ich mit mir selbst hatte. Und aus diesen Momenten heraus begannen sich die Songs zu formen. Frausein sieht für mich also so aus: mein authentischstes Ich. Sich zeigen. Ohne Entschuldigung.“ Es ging ihr vor allem auch darum, mit den wiederkehrenden Mustern zu brechen und nicht alles hinzunehmen, wie es kommt. Floskeln wie: „Es ist wie es ist“ oder „Alles hat seinen Grund“ – genau mit dieser Mentalität brechen, den eigenen Rhythmus wiederfinden und vor allem Gleichgesinnte finden und etwas Neues aufbauen.</p>



<p>Geschafft hat sie das vor allem durch viel Reflexion, aber auch durch drastische Schritte: die Sicherheit ihres Jobs zum großen Teil aufgeben und dafür die ganze Energie in die eigene Musik stecken. „Das Leben rief mich einfach dazu auf, bestimmten Dingen Aufmerksamkeit zu schenken und vielleicht ein paar Sachen nicht mehr schleifen zu lassen, die ich bisher ignoriert hatte, oder Dinge anzugehen, die ich vermieden habe.“ Unterstützung hatte sie dabei von langen Weggefährten wie Producer <strong>Hurricane</strong>, der aus dem gleichen Viertel kommt wie sie, aber auch von neuen Bekanntschaften, die sie per Zufall im Studio getroffen hat, wie <strong>David Ariza</strong>, wo der Vibe-Check einfach stimmte und man spontan zusammen einen Song aufnehmen konnte. Eine Erfahrung, die auch nur möglich war, nachdem Lavz ihren Lebenswandel geändert hatte.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Brand New Day (prod. Hurricane) [Visualiser]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/3Xohs-OKI8w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die EP behandelt all diese Themen, die sie schon länger mit sich trägt. Den Anfang macht »Under The Sun«, ein Lied, bei dem Lavz die Morde an <strong>George Floyd</strong> und <strong>Sarah Everard</strong> verarbeitet hat: &#8220;Dabei sollten wir unsere eigene Kraft nicht vergessen und nicht vergessen, auf uns selbst zu achten, während wir gegen diese Dinge kämpfen. Gegen diese Systeme kämpfen. Sogar die Redewendung &#8220;unter der Sonne&#8221; deutet auf diesen Kreislauf hin. Du hast das schon einmal gesehen. Es ist nur anders verpackt.“ Ein ziemlich schwerer Einstieg. Obwohl die EP musikalisch sehr jazzig und fast schon lo-fi angehaucht ist, sollte einen das nicht ablenken von dem, was gesagt wird. <br>Der erste Track bleibt nicht der einzig schwere. Lavz verarbeitet in ihren Songs Beziehungen, die vorbeigehen, weil eine Person sich nicht weiterentwickelt. Auf dem dritten Track »<a href="https://itslavz.bandcamp.com/track/backpack">Backpack</a>« verarbeitet sie dann quasi alles, was vorher passiert ist, und diesen riesigen Ballast, den sie wie einen Rucksack mit sich trägt: „Ich kann nicht mit leichtem Gepäck reisen, wenn ich wortwörtlich all das Zeug mitschleppe, das ich mich weigere loszulassen. Ich möchte zwar weitergehen, aber an diesem Punkt bin ich daran gewöhnt, es zu tragen.“ </p>



<p>Abgeschlossen wird »Kaos on Saturn« durch die Tracks »Brand New Day« und »<a href="https://itslavz.bandcamp.com/track/reside-ft-tori-cross">Reside</a>«. Es geht um neue Chancen, um neue Liebe und darum, neue Energien kennenzulernen.</p>



<p>Wir haben Lavz quasi ein Jahr begleitet, auch mit der EP. Es geht um ihre persönliche Reise, die große Resonanz finden sollte, weil es so viele Parallelen zum eigenen Leben gibt. Es ist sicherlich kein einfacher Schritt, aber Lavz hat ihn getan und sich einmal gefragt, wo sie gerade steht und wo sie eigentlich hinwill. Dafür musste sie Opfer bringen und hat aber auch einiges gewonnen. Sie hat Frausein für sich definiert, und das bedeutet für sie, kompromisslos sie selbst zu sein – in einer Industrie, die das nicht gerade zu schätzen weiß. Aber wer »Kaos on Saturn« hört, wird wissen, dass es sich lohnt. Und für Lavz und auch für uns hat das Jahr gerade erst angefangen. Vielleicht sollten wir uns das alle einmal zu Herzen nehmen.</p>
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		<title>Knucks hält auf »A Fine African Man« die Flagge Nigerias hoch</title>
		<link>https://mostdope.tv/soundchecks/knucks-haelt-auf-a-fine-african-man-die-flagge-nigerias-hoch</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Stahldecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 14:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem Knucks sich in »ALPHA PLACE« als den harten Gangster aus London gezeigt hat, will er uns nun eine andere Seite präsentieren: Er ist auch »A Fine African Man« oder kurz AFAM. Afamefuna ist nämlich der Igbo-Name, den ihm seine Familie gegeben hat, und er bedeutet: „Möge mein Name nicht vergessen werden“. Mit diesem Album will Knucks sicherstellen, dass niemand seinen Namen vergisst. Auf »A Fine African Man« präsentiert Knucks seine nigerianischen Wurzeln, die für ihn eine große Rolle spielen, [&#8230;]</p>
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<p><strong>Nachdem Knucks sich in »ALPHA PLACE« als den harten Gangster aus London gezeigt hat, will er uns nun eine andere Seite präsentieren: Er ist auch »A Fine African Man« oder kurz AFAM. Afamefuna ist nämlich der Igbo-Name, den ihm seine Familie gegeben hat, und er bedeutet: „Möge mein Name nicht vergessen werden“. Mit diesem Album will Knucks sicherstellen, dass niemand seinen Namen vergisst.</strong></p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-1024x1024.png"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-1024x1024.png" alt="Albumcover A Fine African Man" class="wp-image-19921" style="width:400px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man.png 1382w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Albumcover A Fine African Man</figcaption></figure>
</div>


<p>Auf »A Fine African Man« präsentiert <strong>Knucks </strong>seine nigerianischen Wurzeln, die für ihn eine große Rolle spielen, auch wenn er in Großbritannien lebt: „Big house in the belly of Britain but still eatin&#8217; Okra soup“ heißt es im ersten Track »MASQUERADE«. Als Jugendlicher verbrachte er einige Zeit auf einem Internat in Nigeria, nachdem er in England fast von der Schule geflogen wäre, erklärt er im <a href="https://www.instagram.com/reel/DPl-S_mkSx2/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">Interview bei „The Ebro Show“</a>.</p>



<p>»MASQUERADE« ist dabei ein idealer Einstieg ins Album, denn er gibt einen kurzen Einblick in seine Erfahrungen und seine Verbindung zu Nigeria. Im <a href="https://youtu.be/RfZHamd94MM?si=X2e0XaDKQ9ByaKsm">Musikvideo</a> steht er zunächst an einer Bushaltestelle in England, doch plötzlich ist er mitten in Nigeria. Er verfolgt eine traditionell maskierte Person und reißt dieser schließlich die Maske ab, nur um zu erkennen, dass er selbst unter der Maske ist – und unter Knucks‘ Maske steckt der Junge, der in Nigeria lediglich mit einem Eimer baden musste. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Knucks - MASQUERADE (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/RfZHamd94MM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Auch der zweite Track »MY NAME IS MY NAME« ist ein sehr persönlicher Song. In der Schule konnten viele seinen Namen Afamefuna aussprechen, daher <a href="http://(https://www.instagram.com/reel/DQe9Xq2Coyv/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">wünschte er sich</a>, mit seinem Zweitnamen Ashley angesprochen zu werden Rückblickend bereut er dies und zeigt sich stolz auf seine Herkunft und seinen Namen: „But now I&#8217;m indoors with a bunch of awards <a href="https://genius.com/37480535/Knucks-my-name-is-my-name/With-my-long-ass-african-name-on">with my long ass African name on</a>“. »GOLDTOOTH« wurde als zweite Single released und bekam ebenfalls ein <a href="https://youtu.be/XzM-LVuSHUY?si=UPQ4Qyc2U6DFSmKO">Musikvideo</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Features aus der Heimat</h2>



<p>Auf diesem Track wird Knucks von <strong>Blaqbonez </strong>unterstützt. Auf »NO SHAKING« tritt <strong>Phyno </strong>auf, während auf »YAM PORRIDGE« <strong>Tiwa Savage</strong> und auf »CONTAINER« <strong>KCee </strong>zu hören sind. Dies sind allesamt nigerianische Künstler*innen, die vorrangig in ihrer Heimat bekannt sind. Ihr Stil und ihr Akzent, den auch Knucks stellenweise einfließen lässt, bauen klangtechnisch die Brücke nach Nigeria. Die Produktion der Songs, für die größtenteils <strong>Swindle </strong>und <strong>Beat Butcha </strong>verantwortlich sind, erinnert oft an Knucks 2022er-Album »ALPHA PLACE«, wobei es auf AFAM nicht so hart zugeht. Knucks kann dadurch seinen entspannten Tonfall beibehalten und sich auf die Inhalte fokussieren, ohne abseits davon viel zu experimentieren.</p>



<p>Die erste Hälfte des Albums, der viele persönliche Geschichten von Knucks‘ Mitmenschen in und aus Nigeria enthält, endet mit »NWANNE«, was auf Igbo Bruder und Schwester bedeutet. Nachdem er als Kind viele Feste mit seinen Cousins gefeiert hat, wurde dies mit der Zeit weniger. Sein Vater und dessen Brüder hatten Probleme – oder wie Knucks sagt: „The typical Nigerian dramas“. Dennoch kümmert er sich um seine Familie und die Leute in Nigeria und dies zeigt er auf verschiedenen Tracks, denn für ihn gilt: „I just want the best for my people“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die zwei Seiten von »A Fine African Man«</h2>



<p>Die zweite Hälfte ist hingegen weniger heimatverbunden. Die Songs zeigen den Macho, den wir in Knucks‘ vorherigen Projekten bereits kennengelernt haben. Auch die Features <strong>Fimiguerrero </strong>(auf »NKITA«) und <strong>Tyler Daley </strong>sind Briten. Letzterer ist auf dem Track »FRIENDS« vertreten. Hier offenbart Knucks, dass er nicht nur ein Player ist, sondern auch Beziehungen und verpasste Chancen bereut. Er berichtet über eine Freundin, mit der er auch eine sexuelle Beziehung führt. Gleichzeitig ist er sich über seine Gefühle im Unklaren und fragt wiederholt: „We friends right?“. Ihm gefällt es, mit ihr zusammen zu sein, aber sie sind nur Freunde. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Knucks - FRIENDS (Visualiser)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/3QjCTB188ek?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Sie können auch Monate getrennt sein und kein Wort reden, aber, sobald sie sich wiedersehen, ist alles wie früher. Beide daten auch andere Personen, wobei Knucks ein schlechtes Gewissen hat.&nbsp; Schließlich gibt er zu, dass er sich eine ernsthafte Beziehung wünschte, nun sei es aber zu spät, da sie in einer Beziehung ist. Zudem fragt er sich, ob sie auch als Paar eine solche Bindung hätten oder ob dies nur so war, weil sie eine F+ hatten. Auch wenn dieser Song wenig mit dem eigentlichen Thema des Albums zu tun hat, überzeugt Knucks hier besonders mit lebendigem Storytelling – der Track ist ein hidden hero.</p>



<p>Nach »FRIENDS« schließt das Album mit »ARE YOU OKAY?« und der ersten Single »CUT KNUCKLES«. Inhaltlich orientiert er sich bei Letzterem wieder an seine lehrreiche Zeit in Nigeria: „No washing machine, man wasn&#8217;t a teen, but was washin&#8217; my clothes by hand. Cut knuckles, the water stang.“ Auch im Musikvideo wird die Entwicklung vom jungen Afam, der die Kleidung per Hand wäscht, zum erfolgreichen Rapper Knucks, der vor dem Trockner wartet, gut deutlich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/knucks-haelt-auf-a-fine-african-man-die-flagge-nigerias-hoch">Knucks hält auf »A Fine African Man« die Flagge Nigerias hoch</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Ein perfektes Album von Dave?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Oct 2025 12:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Lily Allen, Miguel und Dave. Dave &#8211; The Boy Who Played the Harp Es fühlt sich an wie ein wahres Homecoming. Nach vier Jahren bringt Dave endlich sein neues Solo-Projekt raus, auf das wir gefühlt schon viel länger warten. Auch wenn seit seinem letzten Projekt »We’re All Alone In This Together« diverse Features und das Central-Cee-Kollabo-Projekt »Split Decision« erschienen sind, ist Dave solo doch immer nochmal anders und vor allem [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Lily Allen, Miguel und Dave. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Dave &#8211; The Boy Who Played the Harp</h2>



<p>Es fühlt sich an wie ein wahres Homecoming. Nach vier Jahren bringt <strong>Dave</strong> endlich sein neues Solo-Projekt raus, auf das wir gefühlt schon viel länger warten. Auch wenn seit seinem letzten Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DrLuMZoAcN8&amp;list=OLAK5uy_n1ID7iUcCiYXnlk2pc-qTSOToMJ9j4cEk">We’re All Alone In This Together</a>« diverse Features und das <strong>Central-Cee</strong>-Kollabo-Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=TfWlKxydkEs&amp;list=OLAK5uy_n-R6X-j3JmiKhpLTxRb8ojd8VCf7qRi80">Split Decision</a>« erschienen sind, ist Dave solo doch immer nochmal anders und vor allem intensiver. Es gibt wieder längere Texte, die nicht dafür gemacht sind, Hits im Radio zu werden, sondern eher als Ventil dienen. Klingt nach Klischee, aber das ist für uns Kunst. Dabei versammelt Dave auf »The Boy Who Played The Harp« einige unserer Lieblingsartists, die sich an diesem Punkt aber fast wie seine erweiterte Familie anfühlen und anhören. <br><br>Die zwei Tracks mit <strong>James Blake</strong> zeigen, dass die beiden nur Gutes zusammen produzieren können (und wir bereit sind für ein Kollabo-Album). Der Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1qmrq6I_jHI&amp;list=OLAK5uy_m_bt81z-SVh6kLoWanqoIEjP_zWcOkUrk&amp;index=5">Raindance</a>« mit <strong>Tems</strong> ist Honig für die Seele. Die Legende der Szene, <strong>Kano</strong>, überreicht spielerisch und stolz die Fackel an Dave, aber auch an <strong>Little Simz</strong>. Dave wiederum gibt diese Fackel weiter an <strong>Jim Legxacy</strong>. Aber der Song, der am tiefsten trifft, ist wohl »Fairchild« mit <strong>Nicole Blakk</strong>. Im Gegensatz zu Rappern hierzulande – ja, wir meinen <strong><a href="https://www.instagram.com/reel/DQEupLSDmLI/">Finch</a></strong> – hat Dave das Problem nämlich wirklich verstanden. Zum einen, indem er Blakk die furchtbare Geschichte erzählen lässt, die wohl fast jeder Frau* durch den Kopf geht, wenn sie nachts nach Hause geht. <br>Dabei geht es nicht darum, dass sie eine Schwester, Mutter oder Cousine sein könnte, es geht um die reale Gewalt an Frauen*: “Danger doesn’t look like no killer in a mask.” Insgesamt hat sich Dave mit diesem Album mal wieder einen Schritt weiterentwickelt. Es sind reflektierte Texte, die aus der Seele kommen und auf denen Dave alles rauslässt. Für uns gibt es wirklich keinen Song auf dem Projekt, an dem wir irgendwas aussetzen könnten. Hut ab.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Fairchild" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/6kS6OIZT9j8?list=OLAK5uy_m_bt81z-SVh6kLoWanqoIEjP_zWcOkUrk" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Lily Allen &#8211; West End Girl</h2>



<p>Noch deutlich länger als auf Dave haben wir auf das Projekt einer anderen UK-Künstlerin gewartet. <strong>Lily Allen</strong> ist nach sieben langen Jahren endlich wieder mit neuer Musik zurück. Zuletzt war die Künstlerin vor allem als Schauspielerin im Fernsehen und im Theater zu sehen. Zusätzlich spricht sie zweimal wöchentlich mit ihrer besten Freundin <strong>Miquita Oliver</strong> im <br>BBC-Podcast »<a href="https://www.bbc.com/audio/brand/p0hhgmp6">Miss Me</a>« über alles, was den beiden so durch den Kopf geht. Von daher wissen Fans wie wir auch, dass die letzten Jahre nicht gerade einfach und auch nicht immer nett zu Allen waren. <br>Vor allem die Trennung von Ehemann und Schauspieler <strong>Dave Harbour</strong> war ziemlich heftig. Allerdings können wir an dieser Stelle leider nicht mal ein Fünkchen Empathie für einen Mann bringen, der den Erfolg (s)einer Frau nicht teilen kann, sondern sich als Reaktion dermaßen beschissen verhält – sorry, but not sorry. Dumm vor allem, wenn diese Frau dann nicht nur gut singen, sondern vor allem auch sehr gute Texte schreiben kann. »West End Girl« ist damit nicht nur eine Meisterklasse für ein großartiges Pop-Album, sondern vor allem eine sehr schlaue Abrechnung mit dem Ex. Das Album macht wütend und traurig, bringt aber auch unglaublich viel Freude beim Tanzen und Mitsingen. Eine starke, emotional offene und resiliente Lily Allen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lily Allen - Dallas Major (Visualiser)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/YNdYkjYCGRc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Miguel &#8211; CAOS</h2>



<p>’Tis the season für Makabres, für Grusel, Horror, Schabernack (wie gut ist dieses Wort bitte?), aber auch für Leidenschaft. Wer hätte gedacht, dass <strong>Miguel</strong> der Künstler ist, der genau das liefert, wonach wir uns im Oktober am meisten sehnen? Dabei hat es uns fast überrascht, dass sein Solo-Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1HgITh8Vx14&amp;list=OLAK5uy_nqtoFw5VU0XGk1RosWVCfqogewg2bBnHA">War &amp; Leisure</a>« nun schon acht Jahre zurückliegt. Die Zeit vergeht verdammt schnell. Es gab seit 2017 vereinzelte Singles und zuletzt sein Feature für Kilo Kish auf deren Song »Negotiate«. Auf seinem neuen Album »CAOS« geht es auf Spanisch und Englisch um die eigenen Dämonen. Der Sound ist teils typisch Miguel, aber teils auch alternativer, düsterer, chaotischer und, sind wir ehrlich: got damn sexy. Bester Beweis: Song fünf, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=al14Vm5B0yg&amp;list=OLAK5uy_ll6K2ubvmJMXE2tEmonr2f2AQMJEFxmzw&amp;index=5">Triggered</a>«. Must be the season of the… warlock?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Miguel - RIP (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/vz2ljrSxUsk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p></p>
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		<title>Neues aus London – Giya veröffentlicht »BODIES« Ep</title>
		<link>https://mostdope.tv/spotlights/neues-aus-london-giya-veroeffentlicht-bodies-ep</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2025 07:29:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spotlights]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Pop]]></category>
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		<category><![CDATA[ODD FISH]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Momente, in denen man sich dabei ertappt, dass man leider doch in Schubladen denkt und der erste Eindruck meistens täuscht. Im September 2023 eröffnet GIYA die Show für Hak Baker im Hamburger Molotow Club. Mit einem Pint-Glas in der Hand, klarem Gesicht, das ungeschminkt wirkt, und einem natürlichen Swagger, der nur wenigen Menschen vorbehalten ist, betrat sie die Bühne. Als sie die ersten Töne auf der Gitarre spielte und dazu sang, war der ganze Raum gebannt. GIYA schafft [&#8230;]</p>
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<p><strong>Es gibt Momente, in denen man sich dabei ertappt, dass man leider doch in Schubladen denkt und der erste Eindruck meistens täuscht. Im September 2023 eröffnet GIYA die Show für Hak Baker im Hamburger Molotow Club. Mit einem Pint-Glas in der Hand, klarem Gesicht, das ungeschminkt wirkt, und einem natürlichen Swagger, der nur wenigen Menschen vorbehalten ist, betrat sie die Bühne. Als sie die ersten Töne auf der Gitarre spielte und dazu sang, war der ganze Raum gebannt. GIYA schafft es, mit einer scheinbar mühelosen Coolness emotional offene Texte zu singen und dabei dem ganzen Raum ihre Seele zu offenbaren. Beides müsste im Kontrast stehen, aber bei ihr funktioniert es.</strong><br><strong><br>Nach ihrem Set spielte sie dann noch lässig Bass in Bakers Band.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Junk houses und Odd Fishes </h2>



<p>Frauen in Bands sind leider nach wie vor kein Standard, von daher ist das schon immer etwas, das positiv auffällt. Fans hierzulande dürfte die Londonerin also eher bekannt sein als Bandmitglied von <strong>Hak Baker</strong> – und leider nicht als Solo-Künstlerin. <br>Ihre erste EP »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=c6v_CouYKNg&amp;list=OLAK5uy_lUvYWyab_h3cZARsXMBfpQJLuh6cSD_1Y">junk house</a>« erschien vor zwei Jahren und war musikalisch noch etwas mehr Singer-Songwriter als die neueren Sachen. Giya überzeugt seitdem mit rohen Lyrics, in denen sie ihre Emotionen auf der Zunge trägt. Dabei sind die Gefühle auf EPs wie »ODD FISH« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=iRc8UU59UpU&amp;list=OLAK5uy_npwpL2JsfC_G14cREe0sqHuJlhC4fp2q4">Almost Real</a>« so nachvollziehbar alltäglich, dass es niemals fake klingt. GIYA scheint sich niemals anpassen zu wollen. Im Gegenteil, sie schreibt ihre Musik selbst und das hört man mit jeder Zeile.<br><br>In früheren <a href="https://cloutcloutclout.com/features/who-tf/giya/">Interviews</a> erzählt die Londonerin von der Musik, die sie geprägt hat. Neben den großen Stimmen wie <strong>Etta Jones</strong> oder <strong>Aretha Franklin</strong> sind es aber auch die großen Lyriker unserer Szene wie <strong>Rakim</strong>, <strong>Nas</strong>, <strong>Jay-Z</strong> oder <strong>Eminem</strong>, die sie beim Schreiben beeinflusst haben. Damit liegt sie ganz in der britischen Tradition anderer Künstler*innen, mit deren Musik sie aufgewachsen ist – wie <strong>Amy Winehouse</strong>, <strong>Jamie T</strong> oder <strong>Lily Allen</strong>. Dieser typische Londoner Sound, der eben so komplett unterschiedlich sein kann, aber eben immer gemeinsam hat, dass so viele verschiedene Szenen und Kulturen aufeinandertreffen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="junk house - live performance" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/r4tl2jlllhU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">DRIVE &amp; GARCON</h2>



<p>GIYAS Musik ist also ganz in der Tradition der Hauptstadt, vor allem, da sie selbst aus Süd-London stammt – einem Teil Londons, der Artists wie <strong>Ms Banks</strong> oder <strong>Stormzy</strong> hervorgebracht hat. Giya verbindet all diese Einflüsse und Traditionen und schafft daraus einen Alt-Pop-Sound, der zwar zum Teil noch nicht ganz geschliffen, aber dafür unverwechselbar ist. Ihre neue EP zeigt diese Kontraste ziemlich perfekt.<br>Nach wie vor absoluter Lieblingstrack ist »Drive«, die zweite Single aus »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=5Aw5TK42Qdo&amp;list=OLAK5uy_k3KNTlk7oUxibOQZsaP0WxSBReng-xeEs">BODIES</a>« (Zum Artikel geht es <a href="https://mostdope.tv/international-releases/die-besten-releases-der-woche-mit-giya-u-v-m">hier</a>.). Über eine hallige Gitarrenmelodie, die einen irgendwie heimsucht und an Zwielicht und eine unbestimmte Reise erinnert, reflektiert GIYA schonungslos über ihre eigenen Verhaltensweisen. Im Kontrast dazu: »GARCON«, ein Track, der eine Hommage an Hak Bakers »<a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLitHOJOkiS0wKV9XXPtmnRACplAhwG4ER">Worlds End FM</a>«-Album ist und vom Sound her eher Richtung Upbeat-Pop-Ohrwurm geht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="DRIVE" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/SJEy10qKy9A?list=OLAK5uy_mZ3R5WOU9c8uID2tBMOOA5UQ7jM3Yx-_o" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Insgesamt gibt es vier neue Tracks auf »BODIES«, die sich allesamt unterschiedlich anhören und uns wünschen lassen, dass es ein Album wäre. Auch wenn GIYA noch am Anfang ihrer Karriere steht, sollte die EP ein Schritt sein, damit sie nicht länger nur ein Geheimtipp bleibt, sondern eine Künstlerin, die bereits in aller Munde ist. Verdient hätte sie es allemal – und sind wir ehrlich: Wer so fucking cool ist, gehört nicht in den Schatten, sondern ins Rampenlicht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="GARCON" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/Ri18oNXSBBE?list=OLAK5uy_k3KNTlk7oUxibOQZsaP0WxSBReng-xeEs" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/spotlights/neues-aus-london-giya-veroeffentlicht-bodies-ep">Neues aus London – Giya veröffentlicht »BODIES« Ep</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>It&#8217;s been a minute: Enny ist (endlich) zurück mit neuer Musik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2025 07:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen (britischen) Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Knucks, IDLES und Enny. Enny &#8211; Cabin Feva Wir mussten etwas mehr als eine Minute warten seit dem letzten Release von Enny. Obwohl ihr zweites Album »We Go Again« jetzt schon zwei Jahre zurückliegt, fühlt es sich nicht danach an – was daran liegen könnte, dass wir ihre Tracks rauf und runter spielen und Enny so nie wirklich verschwunden ist. Wer die Londoner Künstlerin immer noch nicht kennt, ist [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen (britischen) Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Knucks, IDLES und Enny. </strong></p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Enny &#8211; Cabin Feva </h2>



<p>Wir mussten etwas mehr als eine Minute warten seit dem letzten Release von <strong>Enny</strong>. Obwohl ihr zweites Album »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=LE8XMmidCbY&amp;list=PL8sYTU_oa4Qyo8i8pOE-foJsTXnGrsfpX">We Go Again</a>« jetzt schon zwei Jahre zurückliegt, fühlt es sich nicht danach an – was daran liegen könnte, dass wir ihre Tracks rauf und runter spielen und Enny so nie wirklich verschwunden ist. Wer die Londoner Künstlerin immer noch nicht kennt, ist spät dran. Mit ihren Lyrics malt Enny Szenen nach, die von alltäglichen Situationen über politische und soziale Missstände reichen, alles wird behandelt. Dabei hat sie aber eine Ruhe weg und lässt sich nie aus der Fassung bringen. Genau in dieser Tradition ist auch ihr neuer Track »Cabin Feva«: entspannter Beat, lässiger Flow und smarte Lyrics. Am besten hört man Enny aber einfach zu, um zu begreifen: &#8220;Now we ain&#8217;t got to split the bill, I got it / It&#8217;s not an ego thing I promise&#8221;. <br><br>Hinzu kommen auch noch die Visuals: Zusammen mit <strong>Otis Dominique</strong> hat Enny Kunst geschaffen. Es scheint ein neuer Abschnitt in ihrer Karriere zu sein, der mit »Cabin Feva« und sechs Shows in New York im August beginnt. Davon supported sie auf drei Shows Jorja Smith und ist Headlinerin für die anderen drei, ein sehr großer Schritt. Wir halten die Daumen gedrückt, dass ein neues Album im Herbst oder spätestens zum Winter folgt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="ENNY - Cabin Feva" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/BVYnhILqnTQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">IDLES &#8211; Rabbit Run</h2>



<p>Es fühlt sich ein bisschen nostalgisch an, dass die Vorfreude auf einen Film durch den Soundtrack steigt. Wenn einen Songs so doll packen, dass man kaum noch abwarten kann, wann diese im Film zu hören sein werden. Wenn es dann noch um den neuen <strong>Darren Aronofsky</strong> Film geht und der Song von <strong>IDLES</strong> kommt, dann können wir eigentlich gar nicht enttäuscht werden. <br>»Rabbit Run« ist der perfekte Verfolgungsszenen-Track und <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=6mIvD-GN-p4">Caught Stealing</a></strong> scheint davon einige im Petto zu haben.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="IDLES - Rabbit Run (Official Lyric Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/RaMK4gDYl4o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Knucks &#8211; CUT KNUCKLES</h2>



<p>Eine ähnliche Situation wie bei Enny: Obwohl sein letztes Album »alpha place« nun auch schon drei Jahre her ist, sind Songs wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=AZ688CN2uG8">Hide &amp; Seek</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=JK1So1S_1fk">Checkmate</a>« mit <strong>Lex Amor</strong> so ein fester Bestandteil unserer Playlisten, dass wir nicht das Gefühl haben, es wäre viel Zeit vergangen. <strong>Knucks</strong> hat uns in der Zeit allerdings auch mit regelmäßigen Singles und Features warmgehalten. Der neue Track »CUT KNUCKLES« bringt aber nicht nur gute Vibes und Visuals, sondern auch sehr gute Nachrichten: Der Song ist die erste Single des kommenden Albums »<a href="https://knucks.lnk.to/a-fine-african-man?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAaegnDhVfyYNNeE-Ob8m4Ddb_SkcWv3H2b61K90KmBwuBpna9Rvvcxu9qQuxtg_aem_0U_8hivNUia8g1uBBxYBYw">A FINE AFRICAN MAN</a>«, welches bald erscheinen soll.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Knucks - CUT KNUCKLES (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/EyV9vai8V5Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p></p>
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		<title>Little Simz zeigt sich auf »Lotus«  stark, befreit und widerstandsfähig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 15:17:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Cashh]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Asien steht die Lotusblüte für Reinheit, Treue, Schöpferkraft und Weisheit. Da ihre Blätter und Blüten Wasser und Dreck abprallen lassen, ist die Lotusblüte die einzige Blume, die im Schlamm wachsen kann. Dadurch, dass der Dreck nicht an ihr haften kann, weist sie auch Pilze oder andere Organismen ab, die ihr schaden könnten. Der Titel hat uns zwar schon einiges über die Gefühlswelt von Simz erahnen lassen, aber selbst Fans, die die Karriere von Little Simz schon seit Jahren verfolgen, [&#8230;]</p>
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<p><strong>In Asien steht die Lotusblüte für Reinheit, Treue, Schöpferkraft und Weisheit. Da ihre Blätter und Blüten Wasser und Dreck abprallen lassen, ist die Lotusblüte die einzige Blume, die im Schlamm wachsen kann. Dadurch, dass der Dreck nicht an ihr haften kann, weist sie auch Pilze oder andere Organismen ab, die ihr schaden könnten. Der Titel hat uns zwar schon einiges über die Gefühlswelt von Simz erahnen lassen, aber selbst Fans, die die Karriere von Little Simz schon seit Jahren verfolgen, werden von den jüngsten Interviews, welche infolge der Promo für »Lotus« veröffentlicht wurden, überrascht sein.</strong></p>



<p><strong>Die Künstlerin hat hart gekämpft, vor allem mit sich selbst. In Interviews mit unterschiedlichen BBC-Radio-Formaten gab sie preis, dass sie sich verloren gefühlt hat. Sie wusste während des Prozesses häufig nicht, wo es hinführen würde. Obwohl sie bekannt ist für ihre tiefen, ehrlichen und persönlichen Lyrics, war es trotzdem schwer, sich unter den neuen Bedingungen zu öffnen. Der Selbstzweifel war zum Teil wohl sogar so stark, dass sie überlegt hat, die Musik ganz aufzuhören – zu unserem Glück hat sie sich dann aber entschieden, alles reinzustecken und keine Limits oder Grenzen zu haben. Für den Fall, dass es wirklich ihr letztes Album werden sollte. Genau danach hört sich »Lotus« aber auch an: grenzenlos und frei.</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Little Simz - Lion ft. Obongjayar (Live At The BBC)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/mW_6UQOlDxM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:36px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Produktion</h2>



<p>Der größte Wandel ist wohl die Produktion von »Lotus«. <br>Die letzten drei Alben »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=syaYvz2PCL0&amp;list=PLluZQCi5D-7W55ZSVggPdCy-22eQwMFJD">NO THANK YOU</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLluZQCi5D-7UpYBjvaka4V_mJf613naFx">Sometimes I Might Be Introvert</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLluZQCi5D-7UizakQTAusc973jmzrDXa2">GREY Area</a>« sind zwar drei sehr unterschiedliche Projekte gewesen, dennoch wurden sie alle vom Producer und Sault-Mastermind <strong>Inflo</strong> produziert. Simz und Inflo gingen eigentlich kreativ Hand in Hand – nicht nur, weil sie in den gleichen Kreisen aufgewachsen sind, sondern vor allem auch, weil sie eine kreative Vision teilten. Die letzte EP »<a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLluZQCi5D-7VlbigDgNZPo8ZY69Ca1ElX">Drop 7</a>« war aber nicht nur ein großer Stilbruch zu den vorherigen Projekten, sondern vor allem auch ein Bruch mit Inflo.</p>



<p>Der Sound war zwar ganz anders, aber keineswegs schlechter. Hinter der Produktion steckt diesmal <strong>Jakwob</strong>. Der britische Producer und DJ hat eine ganz neue Seite von Simz zum Vorschein gebracht, die viel elektronischer und experimenteller im Sound ist. Die erste Single-Auskopplung ihres neuen Projekts mit dem Titel »Flood« wurde ebenfalls nicht von Inflo, sondern von <strong>Miles Clinton James</strong> produziert. Wieder hören wir eine ganz neue Seite von Simz, die durch die eindringlichen Drums intensiv und eindringlich – auf die beste Art – klingt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Little Simz - Flood (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/GvrNPiz7rHw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:39px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Der Bruch</h2>



<p>Allerdings verbirgt sich hinter dem Bruch mit Inflo auch eine nicht ganz so schöne Geschichte: Es geht leider um Geld – und zwar sehr viel –, das Little Simz von diesem nicht erhalten hat. Die Enttäuschung und Wut darüber ziehen sich wie ein roter Faden durch »Lotus«.                Vielleicht interpretieren wir auch zu viel hinein, aber man muss sich nur den Intro-Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=fV7ejQsetAI">Thief</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=AH_WxtbjyWk">Hollow</a>« anhören und kann sich seine Schlüsse ziehen.<br>So traurig das für Fans auch sein mag, vor allem wenn eine so enge Freundschaft wegen etwas so Dummem wie Geld zerbricht – bitte bezahlt eure Artists anständig! – dem Sound von Little Simz schadet es nicht. Im Gegenteil: Die drei vorab veröffentlichten Singles könnten kaum unterschiedlicher sein. »Flood« hat die Messlatte an Erwartungen bereits sehr hoch gelegt.     Es folgt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=goChcI7lH0o">Free</a>«, ein Song, der so smooth im Sound ist und die rohen Lyrics wie eine heilende Decke umschmeichelt. Eine wahrlich freie Simz, die sich auf der dritten Single im Bunde »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=s07gWh37Xcc">Young</a>« in eine cheeky Grandma verwandelt und eine rockige Seite offenbart, die wir so noch gar nicht gehört haben. Absolut britisch – im besten Sinne.</p>



<p>Miles Clinton James mag zwar noch recht unbekannt sein, aber dafür hat der Mann eine Bandbreite, die wirklich alle Facetten von Little Simz hervorbringt. Besonders ist vor allem, dass jedes Lied auf »Lotus« wie ein eigener Film gehört werden kann – das Kopfkino rattert nur so vor sich hin. Das Team hinter »Lotus« mag zwar neu sein und der Prozess war sicherlich nicht einfach, aber das Ergebnis hat hoffentlich auch die letzte zweifelnde Stimme im Kopf von Little Simz gelöscht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Features</h2>



<p>Ein weiteres Highlight sind die Features auf »Lotus«. Es ist fast, als hätte Simz unsere Lieblings-Artists unserer Musikbubble auf einem Projekt vereint. Alte und treue Gefährten wie <strong>Obongjayar</strong> und <strong>Wretch 32</strong> treffen auf weitere bekannte Kollaborateure wie <strong>Michael Kiwanuka</strong> und <strong>Sampha</strong>. Aber es sind eben auch eine <strong>Moonchild Sanelly</strong> und <strong>Yukimi</strong> vertreten, sowie <strong>Moses Sumney</strong>, <strong>Lydia Kitto</strong>, <strong>Miraa May</strong> und <strong>Yussef Dayes</strong>. Jede einzelne Person trägt genau das perfekte Etwas zu den jeweiligen Songs bei. Es fühlt sich wirklich an, als hätte Simz für jeden kreativen Topf den passenden Deckel gefunden.</p>



<p>»Lion« ist der zweite Track des Projekts mit Obongjayar und zeigt eine stolze Simz zu einem spielerischen Beat, der ganz eindeutig von ihren nigerianischen Wurzeln inspiriert wurde. Es folgt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=bQszcj-u82Q">Enough</a>« mit Yukimi, die gerade selbst – nach Jahren als Frontfrau von <strong>Little Dragon</strong> – ihr erstes Soloalbum »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=VLPsdX7VWM4&amp;list=PLt788Racgz0G2hyMtZrZMr6AiWnLGzoj3">For You</a>« veröffentlicht hat. Beide zusammen auf einem Song sind absolutes Dynamit.<br>Aber wir müssen vor allem auch über »Blood« sprechen – ein Track, auf dem Simz ein ganzes Gespräch in Rapform mit Wretch 32 führt, als Geschwister mit schwieriger Beziehung. Wem spätestens nach »I only phoned you cause I need a friend« nicht Gänsehaut über die Arme läuft und Pippi in die Augen steigt, ist ein Stein. Hinzu kommt noch <strong>Cashh</strong> im Refrain, und der Song ist eine absolut runde Sache.</p>



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<iframe title="Little Simz - Blood feat. Wretch 32 &amp; Cashh" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/kyCZctQXCAw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Einen ähnlichen Effekt hat der Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Z2BplWSCZpY">Lotus</a>«, auf dem Michael Kiwanuka und Yussef Dayes mitwirken. Simz zeigt sich genauso emotional, aber eher in ihrer Wut – und es ist wohl der Song, auf dem sie lyrisch am meisten auf den inneren Kampf der letzten Jahre eingeht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>My pen has always been respected / I’m still connected / And when I write, it&#8217;s introspective / Somewhat subjective / I’m not sure who you think I am / Or what you&#8217;re expecting / But I been human all my life / So, please accept it</p>
<cite>Little Simz »Lotus«</cite></blockquote>



<p>Little Simz zeigt auf dem Song, wieso sie lyrisch eine der besten der UK ist. Das Ende ist allerdings nochmal ein Highlight. »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DcrRZrY1iNk">Blue</a>« ist der emotionalste Song, auf dem sie nochmal alles rauslässt, was sich angestaut hat. Zudem kommt, dass es nach »Satellite Business 2.0« die zweite Kollaboration mit Sampha ist – und die beiden harmonieren so, wie wir es uns erträumt haben. Absoluter Tearjerker of a Song.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Album im Ganzen</h2>



<p>Der Vorsatz, nichts zurückzuhalten, hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Little Simz zeigt so viele unterschiedliche Facetten auf diesem Album. Offene und verletzliche Songs wie »Lonely«, »Hollow« oder »Blood« treffen auf wütendere Tracks wie »Lotus«, nur um dann auf »Young« oder »Enough« wieder spielerisch neue Genres auszuprobieren. Das Album ist mal wieder ein gelungenes Konzeptalbum, das uns auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitnimmt. Dabei überzeugt Little Simz mit einer Widerstandsfähigkeit und einem Feuer (um <strong>Joy Crookes</strong> zu zitieren), die beweisen, dass Offenheit und Vulnerabilität ihre größten Waffen sind. Das Album bietet wahrlich alles, was man sich von einem guten Konzeptalbum wünscht: Tränen aus Trauer und aus Wut, befreites und verschmitztes Lachen – und vor allem eine Stärke, die von der Künstlerin direkt auf die Hörenden übergeht. Klar ist man als Fan immer voreingenommen, aber es gibt absolut nichts Negatives, was ich über »Lotus« sagen könnte. Die Erwartungen wurden mal wieder übertroffen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>I was lonely making an album till I realized I&#8217;m all I needed to get through</p>
<cite>Little Simz »Lonely«</cite></blockquote>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Little-Simz-Lead-By-Thibaut-Grevet-1-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-19055" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Little-Simz-Lead-By-Thibaut-Grevet-1-819x1024.jpg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Little-Simz-Lead-By-Thibaut-Grevet-1-240x300.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Little-Simz-Lead-By-Thibaut-Grevet-1-768x960.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Little-Simz-Lead-By-Thibaut-Grevet-1-1228x1536.jpg 1228w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Little-Simz-Lead-By-Thibaut-Grevet-1-1638x2048.jpg 1638w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Little-Simz-Lead-By-Thibaut-Grevet-1-770x963.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Little-Simz-Lead-By-Thibaut-Grevet-1-1400x1751.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Little-Simz-Lead-By-Thibaut-Grevet-1.jpg 2047w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption">Little Simz by Thibaut Grevet</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>Greentea Peng über Musik die wie Alchemie klingt und die Reise, die sie zu                           »Tell Dem It&#8217;s Sunny« geführt hat</title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/greentea-peng-ueber-musik-die-wie-alchemie-klingt-und-die-reise-die-sie-zu-tell-dem-its-sunny-gefuehrt-hat</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 11:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Für alle UK-Fans sollte Greentea Peng zwar nach wie vor ein ungewöhnlicher, aber keinesfalls ein neuer Name sein. Aria, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, ist eine Weltenbummlerin, die allein schon wegen ihrer Kunst ständig auf Reisen ist. Zwischen ihrer Musik, Familie und Karriere lastet mittlerweile eine größere Bürde auf den Schultern der Londonerin. Hinzu kommt, dass Peng ihre Stimme schon immer genutzt hat, um sich gegen politische Missstände zu äußern. Dass diese gesamte Last nicht spurlos an ihr vorbeigeht, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/greentea-peng-ueber-musik-die-wie-alchemie-klingt-und-die-reise-die-sie-zu-tell-dem-its-sunny-gefuehrt-hat">Greentea Peng über Musik die wie Alchemie klingt und die Reise, die sie zu                           »Tell Dem It&#8217;s Sunny« geführt hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Für alle UK-Fans sollte Greentea Peng zwar nach wie vor ein ungewöhnlicher, aber keinesfalls ein neuer Name sein. Aria, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, ist eine Weltenbummlerin, die allein schon wegen ihrer Kunst ständig auf Reisen ist. Zwischen ihrer Musik, Familie und Karriere lastet mittlerweile eine größere Bürde auf den Schultern der Londonerin. Hinzu kommt, dass Peng ihre Stimme schon immer genutzt hat, um sich gegen politische Missstände zu äußern. Dass diese gesamte Last nicht spurlos an ihr vorbeigeht, kann man auf dem neuen Album <strong>»Tell Dem It’s Sunny«</strong></strong> <strong>hören.</strong></p>



<p><strong>Nach&nbsp;»Man Made«&nbsp;ist es das zweite Album von Greentea Peng und deutlich düsterer – ihrer Spiritualität bleibt sie jedoch treu. Auf&nbsp;»Tell Dem It’s Sunny«&nbsp;wird schonungslos über die eigenen Fehler und Verluste reflektiert – allerdings mit einem Hoffnungs-schimmer, denn all das gehört zur menschlichen Veränderung. Für uns ein wahnsinnig spannendes Album, das nicht nur emotionalen, sondern vor allem auch großen künstlerischen Wachstum bei Greentea Peng zeigt. Wir sind extrem froh, dass wir die Gelegenheit hatten, uns via Zoom persönlich mit der Künstlerin über diese Reise zu unterhalten.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="878" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Greentea-Peng-album-lead-photo-by-William-Spooner-Large-878x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-18439" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Greentea-Peng-album-lead-photo-by-William-Spooner-Large-878x1024.jpeg 878w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Greentea-Peng-album-lead-photo-by-William-Spooner-Large-257x300.jpeg 257w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Greentea-Peng-album-lead-photo-by-William-Spooner-Large-768x896.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Greentea-Peng-album-lead-photo-by-William-Spooner-Large-770x898.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Greentea-Peng-album-lead-photo-by-William-Spooner-Large.jpeg 1097w" sizes="(max-width: 878px) 100vw, 878px" /><figcaption class="wp-element-caption">via William Spooner</figcaption></figure>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Zunächst einmal: Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Album. Wie fühlst du dich jetzt wo die Veröffentlichung endlich da ist?</strong></p>



<p>Ich bin aufgeregt. Ich bin bereit. Ich bin bereit, mich fallen zu lassen. Es war lange in der Mache, und es ist schön zu sehen, dass es endlich Wirklichkeit wird.</p>



<p><strong>Sehr schön. Das Album ist großartig. Ich finde, dass du deinen einzigartigen Stil beibehalten hast, aber es fühlt sich auch so an, als hättest du deinen Sound noch weiter entwickelt, wie ein neues Kapitel. Und wenn wir uns die Credits dieses Albums ansehen, scheinst du viel mehr in die Produktion involviert zu sein, da du bei einigen Songs auch Bass gespielt hast. War die Entstehung von »Tell Dem It&#8217;s Sunny« anders als bei        »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=YiVg24-wrlo&amp;list=OLAK5uy_m90Qk5KI8ZFVCvLRSeMoRSgj143NTmUuA">Man Made</a>« und den Projekten davor?</strong></p>



<p>Es war definitiv ganz anders als »Man Made«. Es war viel sporadischer und verteilte sich über einen längeren Zeitraum. Außerdem bin ich einfach ein ganz anderer Mensch, seit das Album herauskam. Ja, es ist ganz anders als die früheren Projekte, aber ich habe auch das Gefühl, dass es sich in der gleichen Sphäre befindet. Ich habe nicht das Gefühl, dass es ein großer Sprung in etwas anderes ist. Aber wie du schon sagtest, ist es in gewisser Weise eine natürliche Entwicklung. </p>



<p>Und ich hoffe, dass ich mich als Mensch und als Künstlerin immer weiter entwickeln kann. Also ja, ich bin froh über dieses Feedback. Ich danke dir. Und ja, ich schätze, ich war klanglich viel stärker involviert, auch wenn ich keine Instrumente spielte. Ich war sozusagen im Raum und diktierte, wie sich die Sonics anfühlen und bewegen sollten, weißt du? Das war cool. Und ich glaube, das wird in Zukunft immer häufiger der Fall sein.</p>



<p><strong>Das ist gut zu hören. Und ich finde, dass das ganze Projekt generell ein anderes Gefühl vermittelt. Ich will nicht zu klischeehaft klingen, wenn ich sage, dass es sich ein bisschen &#8220;düsterer&#8221; anfühlt, weil du schon immer sehr politisch und sehr offen warst. Aber neben deiner persönlichen Reflexion auf diesem Album gibt es auch eine Art &#8220;die Schnauze voll haben&#8221;, würde ich sagen, vom Status Quo. Zum Beispiel auf »Tardis (the hardest)«, wenn das Sinn macht?</strong></p>



<p>Ja, das habe ich gehört. Ich schätze, ich habe mich in diesem Album mit punkigeren und dunkleren Aspekten von mir selbst beschäftigt. Ich war in der Lage, ich meine, es gibt viele Sonics, also gibt es viele verschiedene Sounds. Ich denke, dass ich in diesem Album verschiedene Aspekte meiner Persönlichkeit sehr gut herausarbeiten konnte, was sehr schön ist. Aber ja, ich denke, es gibt immer einen Unterton von Melancholie oder, ich weiß nicht, ich denke, es gibt ein wenig Wut in diesem Album, aber nicht zu viel. Ich glaube, ich habe es geschafft, es einigermaßen zu verpacken.</p>



<p><strong>Ja, es gibt ein gutes Gleichgewicht, würde ich sagen.</strong></p>



<p>Ja, es ist ein Gleichgewicht. »Tardis« ist ein sehr selbstbewusster und selbstsicherer Song. Ich schätze, da sind Elemente von &#8220;die Schnauze voll haben&#8221; drin. Ja, das ist schon seltsam. Es ist nicht so offenkundig politisch wie »Man Made« es als Projekt war. Es ist eher Selbstpolitisch. So beschreibe ich es gerne. Aber ja, es gibt viele Themen und ja, ich habe die Rückmeldung gehört, dass es viel düsterer ist, sogar das Artwork ist, du weißt schon, schwarz-weiß und so. Ich denke, dass ich diese launische Version von mir in diesem Projekt geehrt habe.</p>



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<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Und auf »Nowhere Man« sprichst du davon, dass du keinen konkreten Plan hast, es fühlt sich an wie eine moderne Version des Beatles-Songs, den du im Refrain zitierst</strong></p>



<p>Ist da ein Beatles Referenz drin? Ich höre mir die Beatles nicht wirklich an.</p>



<p><strong>Ja, sehr sogar (lacht)</strong></p>



<p>Wirklich? Wie das?</p>



<p><strong>Der Beatles-Song »Nowhere Man«, in deinem Refrain wirkt es als hättest du eine moderne Version des Liedes geschaffen. Ich war wirklich begeistert davon. Aber wenn es nicht so ist (lacht)</strong></p>



<p>Das ist so lustig (lacht).</p>



<p>Ja, nein, ich habe mich nie wirklich mit den Beatles beschäftigt. Das ist verrückt, denn es gab auch eine Anspielung auf Roots Manuva, die ich gar nicht kannte, weil ich den Song gemacht habe. Aber ja, »Nowhere Man« ist für mich eher ein Gespräch darüber mixed race zu sein oder ein gemischtes Erbe zu besitzen. Es geht um meine Erfahrung, mixed race zu sein und nicht wirklich zu wissen, wo ich herkomme. Physisch und technisch gesehen bin ich natürlich aus London, aber ich passe nicht in diese Art von Vorstellung, die Vorstellung, dass ich von nirgendwo herkomme, aber eigentlich, scheiß drauf, ich bin von überall her und behaupte das. Das ist es also, worum es in diesem Lied geht. Aber das ist so witzig, dass die Beatles einen Song namens Nowhere Man haben. Ich werde mir das anhören müssen (lacht).</p>



<p><strong>Es ist lustig, dein Refrain ist wirklich mit dem alten Song verbunden, aber ich denke, dein Song fühlt sich wie deine eigene Version davon an, natürlich mit anderen Themen, aber es ist sehr lustig.</strong></p>



<p>Das ist so lustig. Ich werde mir das anhören müssen. Ja, ich hatte keine Ahnung.</p>



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<iframe title="Spotify Embed: Nowhere Man - Remastered 2009" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/5SUlhldQJtOhUr2GzH5RI7?si=5d77b13be1404298&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<p><strong>Es ist ein sehr alter Beatles-Song.</strong></p>



<p>Ich finde das ist so ein kranker Titel, da dachte ich, den nehme ich! That&#8217;s jokes. Das werde ich mir anhören müssen. Ja, da geht es nur um Verwechslungen und so. Ich identifiziere mich nicht wirklich mit irgendeiner Gruppe.</p>



<p><strong>Hast du manchmal das Gefühl, dass die Menschen oder die Gesellschaft dich in eine bestimmte Schublade stecken wollen, in die du nicht gehören willst?</strong></p>



<p>Um ehrlich zu sein, spüre ich keinen Druck von der Gesellschaft. Ich habe meine eigene kleine Realität, die ich für mich geschaffen habe. Und ja, ich habe das Gefühl, dass ich mich in einer kleinen Blase befinde. Ich glaube, in der Musikindustrie stecken mich die Leute gerne in eine R&amp;B-Kiste, was nervig sein kann. Aber ansonsten ignoriere ich die Kisten, ich zerschlage sie.</p>



<p><strong>Auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=JNaNWwHGpUg&amp;list=OLAK5uy_nPlPnRqnjWzqZo-EQPVxGARh4WQ1oe9X0&amp;index=5">Glory</a>« erzählst du am Anfang des Liedes, wie die Welt sein könnte. Das klingt vielleicht komisch, aber was bedeutet die “Sonne“ für dich? Denn abgesehen vom Albumtitel ist es etwas, das meiner Meinung nach immer wieder in deiner Musik auftaucht und das wir nicht nur auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=JNaNWwHGpUg&amp;list=OLAK5uy_nPlPnRqnjWzqZo-EQPVxGARh4WQ1oe9X0&amp;index=5">Glory</a>« hören, sondern auch auf älteren Songs wie »Mr. Sun (miss da sun)« was bedeutet ein wirklich sonniger Tag für dich?</strong></p>



<p>Ich meine. Für mich ist die Sonne die Spenderin des Lebens, verstehst du? Sie war schon immer meine Herrscherin, weißt du, ich werde von der Sonne beherrscht. Meine herrschenden Planeten sind Jupiter und die Sonne. Ich war schon immer von der Sonne besessen. Ein Sonnenschein-Mädchen, weißt du? Also, ja, für mich, Sonne ist das Leben. Und einen großen Teil meines Lebens, vielleicht nicht jetzt, aber einen großen Teil meines Lebens, habe ich die Sonne angebetet. Viele meiner Tätowierungen haben mit der Sonne zu tun. Und ja, ich glaube, »Glory« ist meine Vorstellung von einem besseren Tag für das Kollektiv. Ich bin es, die sich in diese Situation hineinversetzt.</p>



<p><strong>Sehr schön.</strong></p>



<p>Die Sonne ist ein wichtiger Bestandteil meiner, wie heißt es? Meiner Verfassung (lacht).</p>



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<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Das ist sehr gut. Und einer meiner, ich will nicht sagen Lieblingstracks, denn das wäre sehr, sehr schwer. Aber »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=JWG632njcIk&amp;list=OLAK5uy_nPlPnRqnjWzqZo-EQPVxGARh4WQ1oe9X0&amp;index=6">My Neck</a>« gefällt mir besonders gut wegen der eindringlichen, gespenstischen Stimmung der Melodie. Und du sprichst davon, dass die Taschen und Koffer zu schwer für deinen Nacken, deinen Rücken und deine Knie sind und dass du wieder frei tanzen möchtest. Aber du warst sozusagen eingesperrt und bist in Gewässern ertrunken, die nicht deine eigenen sind. Kannst du ein bisschen mehr über den Song und die Bedeutung dahinter erzählen?</strong></p>



<p>Ich meine, der Song ist metaphorisch, aber auch ziemlich wörtlich. Ich leide oft unter Rücken- und Nackenschmerzen. Ich fühle mich sowohl metaphorisch als auch physisch wie eine ziemlich schwere Person. Ich befinde mich in einer Phase meines Lebens, in der ich während der Aufnahmen zu diesem Album viel hin und her reise. Ich lebe in Portugal, aber meine Arbeit ist in London. Mein Kind ist dort, meine Band ist hier. Weißt du, was ich meine? <br><br>Ich habe viele verschiedene Häuser. Ich bin ständig mit Koffern und Taschen unterwegs. Es ist also buchstäblich, aber auch metaphorisch, denn ich habe das Gefühl, dass ich eine ziemlich schwere Last auf meinen Schultern trage. Eine Menge Verantwortung, eine Menge Stress. Es geht also darum, diese Themen zu erforschen, die sich irgendwie unterdrückt und gefangen anfühlen. Ja, eine schwere Last, eine schwere Bürde. Sich belastet fühlen weißt du?</p>



<p><strong>Ja, auf jeden Fall und ich denke, viele dieser Reflexionen über dich selbst können wir auch auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=WSeRPAyRW6Y&amp;list=OLAK5uy_nPlPnRqnjWzqZo-EQPVxGARh4WQ1oe9X0&amp;index=9">Raw</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=AyHiWgmw9-c&amp;list=OLAK5uy_nPlPnRqnjWzqZo-EQPVxGARh4WQ1oe9X0&amp;index=10">Stones Throw</a>« hören, und du bist, wie ich finde, auch sehr offen, was deine eigenen Schwächen und Fehler angehen. Inwieweit hilft dir die Musik dabei, diese Gefühle und vielleicht sogar Verluste zu verarbeiten?</strong></p>



<p>Ja, zu 100 %. Das ist Musik für mich, sie ist wie Alchemie. Es ist meine Art, Schmerz und Leid in etwas Schönes zu verwandeln. Es ist mein Transmutations Prozess. Es ist Blei zu Gold machen. Als würde man Scheiße in Rosen verwandeln, verstehst du? Ohne sie? Ja, es wäre eine schwierige Situation.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Greentea-Peng-3-by-AWAL-Recordings-Large-819x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-18440" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Greentea-Peng-3-by-AWAL-Recordings-Large-819x1024.jpeg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Greentea-Peng-3-by-AWAL-Recordings-Large-240x300.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Greentea-Peng-3-by-AWAL-Recordings-Large-768x960.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Greentea-Peng-3-by-AWAL-Recordings-Large-770x963.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Greentea-Peng-3-by-AWAL-Recordings-Large.jpeg 1024w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption">via William Spooner</figcaption></figure>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Ich finde du nimmst uns Hörer*innen durch das ganze Album mit auf deine persönliche Reise, mit all den Höhen und Tiefen. Besonders auf »The End (Peace)« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ubriq3dw54U&amp;list=OLAK5uy_nPlPnRqnjWzqZo-EQPVxGARh4WQ1oe9X0&amp;index=13">I AM (Reborn)</a>« beschreibst du, dass alles, was dir passiert, dich formt. Du bist aber auch nicht mehr dieselbe Person, weil du ein Mensch bist, und hoffentlich kann sich jeder Mensch ändern. Bist du der Meinung, dass die Menschen offener dafür sein sollten, Frieden zu finden, indem sie ihre Schwächen akzeptieren und daran arbeiten, anstatt nach Perfektion und Makellosigkeit zu streben?</strong></p>



<p>Ja, auf jeden Fall. Ich denke, dass ich aus meiner persönlichen Erfahrung heraus festgestellt habe, dass Frieden durch Akzeptanz entsteht. Es ist nicht immer ein ständiges Bestreben, die Dinge direkt zu verändern. Frieden kann auch dadurch entstehen, dass man einfach akzeptiert, dass manche Dinge so sind, wie sie sind, und dass sie morgen vielleicht nicht mehr so sind. Aber im Moment sind sie noch so. Und es hat keinen Sinn, sich ständig darüber aufzuregen. </p>



<p>Das bedeutet nicht, dass wir keine Verantwortung übernehmen. Das Gegenteil ist der Fall. Zum Beispiel Verantwortung übernehmen, aber auch akzeptieren. Und das ist der eigentliche Punkt, an dem Fortschritt und Wandel einsetzen. Sobald du dich selbst akzeptierst und einfühlsam mit dir selbst umgehst, weißt du?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="The End (Peace)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/1ls1Vzh9258?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Sehr gut. Ich hab nur noch eine Frage. Ich weiß, dass du einen anstrengenden Tag hast.</strong></p>



<p>Ich mag deine Fragen.</p>



<p><strong>Dankeschön. Ich möchte noch über deine Tour sprechen. Im Mai gehts los und ich habe bereits meine Tickets für Hamburg gekauft. Ich bin sehr aufgeregt.</strong></p>



<p>Ich danke dir.</p>



<p><strong>Künstler*innen wie <a href="https://www.instagram.com/p/DC7N2M3oMSx/">Kate Nash</a> und Organisationen wie <a href="https://www.instagram.com/saveoursceneuk/">Save Our Scene UK</a> haben begonnen, öffentlich über die Belastung zu sprechen, die das Touren für Künstler*innen bedeutet. Du tourst mit einer Band, also nicht als Solokünstlerin. Zusätzlich stirbt die Clubkultur in London langsam, weil die Unterstützung durch die Regierung fehlt, etc., das ist etwas, was wir in Hamburg sehr gut nachempfinden können, weil wir hier ähnliche große Probleme haben. Wie geht es dir mit deiner anstehenden Tournee?</strong></p>



<p>Ich bin wirklich aufgeregt. Ich meine, ich liebe das, was ich tue. Am liebsten trete ich auf, weißt du? Es ist buchstäblich eines meiner Lieblingsdinge auf der Welt. Ich liebe es, mit meiner Band zu spielen. Also ja, ich bin aufgeregt. Aber offensichtlich ist es halbwegs stressig. Ich meine, auf Tournee zu gehen, ist definitiv kein Geldbringer. Es kann sogar das Gegenteil der Fall sein. Man hat Glück, wenn man einigermaßen kostendeckend arbeitet. Vor allem, wenn man wie ich eine so große Band hat. Es gibt eine zehnköpfige Reisegruppe, verstehst du, was ich sagen will? Aber ich habe schon immer mit der Band gespielt, also war es für mich immer so. Es war schon immer ein teures Unterfangen, aber für mich ist es das wert. </p>



<p>Aber es ist bedauerlich, dass Musiker*innen mit Auftritten an sich kein Geld verdienen können. Du wirst gezwungen andere Wege zu gehen. Wie brand stuff. Es ist eine schwierige Zeit. Es ist eine schwierige Zeit für alle, nicht wahr? Ich glaube, wir müssen aufhören, von der Regierung zu erwarten, dass sie unsere Bemühungen unterstützt. Denn ich glaube, die Regierung will nicht, dass wir singen und tanzen. Sie wollen, dass wir Wirtschaftssklaven sind, die Käfer fressen und Scheiße bei Amazon bestellen. Also, ja, ich schätze, es geht darum, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, was die Rave-Kultur und solche Sachen angeht. Meiner Erfahrung nach ist es auf jeden Fall teuer, aber es macht auch verdammt viel Spaß.</p>



<p><strong>Ab April geht es auf Tour und im Mai ist Greentea Peng für zwei Stops in Berlin und Hamburg. Tickets gibt es auf ihrer <a href="https://greenteapeng.net/#tour">Website</a>. Eine Tour die wir euch nur ans Herz legen können, da ihre Stimme Live nochmal eine ganz andere Magie entfacht.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/greentea-peng-ueber-musik-die-wie-alchemie-klingt-und-die-reise-die-sie-zu-tell-dem-its-sunny-gefuehrt-hat">Greentea Peng über Musik die wie Alchemie klingt und die Reise, die sie zu                           »Tell Dem It&#8217;s Sunny« geführt hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Die besten Releases der Woche mit Rico Nasty u.v.m.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2025 14:36:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Ezra Collective]]></category>
		<category><![CDATA[Fueled By Ramen]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind NAO, Ezra Collective, Sasha Keable und Rico Nasty Rico Nasty &#8211; TEETHSUCKER  (YEA3X) Eine neue Ära beginnt – und das ausnahmsweise mal im positiven Sinne! Rico Nasty veröffentlicht diese Woche den Song »TEETHSUCKER  (YEA3X)«. Besonders an dem Track ist nicht nur der Sound, der rockiger ist als je zuvor, sondern auch die Tatsache, dass es der erste Song ist, den sie für ihr kommendes Album  »LETHAL« geschrieben hat. Dass der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/die-besten-releases-der-woche-mit-rico-nasty-u-v-m">Die besten Releases der Woche mit Rico Nasty u.v.m.</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind NAO, Ezra Collective, Sasha Keable und Rico Nasty </strong></p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Rico Nasty &#8211; TEETHSUCKER  (YEA3X)</h2>



<p>Eine neue Ära beginnt – und das ausnahmsweise mal im positiven Sinne! <strong>Rico Nasty</strong> veröffentlicht diese Woche den Song »TEETHSUCKER  (YEA3X)«. Besonders an dem Track ist nicht nur der Sound, der rockiger ist als je zuvor, sondern auch die Tatsache, dass es der erste Song ist, den sie für ihr kommendes Album  »LETHAL« geschrieben hat.</p>



<p>Dass der Sound deutlich rockiger ist, könnte auch an <strong>Imad Royal</strong> liegen. Der Grammy-nominierte Produzent hat zuvor mit Bands wie <strong>The Chainsmokers</strong> oder <strong>Panic! At The Disco</strong> zusammengearbeitet.  »LETHAL« soll am 16. Mai erscheinen und wird außerdem das erste Album sein, das Rico mit dem Label <strong>Fueled By Ramen</strong> veröffentlicht – demselben Alternative-Label, unter dem auch Paramore ihr erstes Album herausgebracht haben und von denen Rico Nasty bekanntlich ein großer Fan ist. Die Kombination scheint also perfekt zu sein, und der neue Song »TEETHSUCKER  (YEA3X)« zeigt uns eine selbstbewusste und starke Rico Nasty, wie wir sie kennen und lieben.</p>



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<iframe title="Rico Nasty - TEETHSUCKER (YEA3X) [Video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Xydmu4mbuzI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">NAO &#8211; JUPITER</h2>



<p><strong>NAO</strong> ist offiziell zurück! Nach sieben langen Jahren erscheint heute endlich das langersehnte Album »Jupiter«. Nachdem sie uns letztes Jahr schon mit diversen Single-Auskopplungen am Leben gehalten hat, ist es umso schöner, endlich wieder ein ganzes Album am Stück zu hören.Die britische Künstlerin hat sich mit ihrer einzigartigen Stimme eine ganz eigene Nische in der R&amp;B-Welt geschaffen. Wir sind auf jeden Fall überzeugte <strong>Nayliens</strong> – und wer die Möglichkeit hat, sollte NAO im März am besten live mit ihrer Band auf Tour erleben.</p>



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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">EZRA COLLECTIVE &amp; SASHA KEABLE &#8211; BODY LANGUAGE</h2>



<p>Die extrem kalten Wintertage neigen sich dem Ende zu, und ein Hauch von Frühling liegt in der Luft. Wenn es nach dem UK-Jazz-Kollektiv <strong>Ezra Collective</strong> geht, hört der Sommer eigentlich nie auf. Für ihren neuen Track »Body Language« haben sie sich Unterstützung von der Londoner Sängerin <strong>Sasha Keable</strong> geholt. Die Südlondonerin hat Wurzeln in Kolumbien und switcht auf dem Track flüssig zwischen Spanisch und Englisch. Ihre starke Stimme ist die perfekte Ergänzung zu den Beats von Ezra Collective.</p>



<p>Vor dem Wahl-Wochenende, das uns allen ein bisschen Angst macht, ist »Body Language« der perfekte Song, um sich die Sorgen auf dem Weg zur Wahlurne einfach wegzutanzen.</p>



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<iframe title="Ezra Collective - Body Language (feat. Sasha Keable) [Official Audio]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/SZ-wnUdafMs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:44px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Die besten Releases der Woche mit AJ Tracey, Jorja Smith u.v.m.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 13:33:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Rizzle Kicks, Obongjayar, AJ Tracey und Jorja Smith AJ Tracey &#38; Jorja Smith &#8211; Crush Nach ihrem gemeinsamen Song »Ladbroke Grove«, der 2019 dafür sorgte, dass AJ Tracey auch hierzulande bekannt wurde, sind Tracey und Jorja Smith nun mit neuer Musik zurück. Passend zum Valentinstag heißt die Single »Crush« – und die Chemie zwischen den beiden stimmt nach wie vor. Wer sich davon noch einmal überzeugen möchte, sollte sich auch das gemeinsame Cover [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Rizzle Kicks, Obongjayar, AJ Tracey und Jorja Smith </strong></p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">AJ Tracey &amp; Jorja Smith &#8211; Crush</h2>



<p>Nach ihrem gemeinsamen Song »Ladbroke Grove«, der 2019 dafür sorgte, dass <strong>AJ Tracey</strong> auch hierzulande bekannt wurde, sind Tracey und<strong> Jorja Smith</strong> nun mit neuer Musik zurück. Passend zum Valentinstag heißt die Single »Crush« – und die Chemie zwischen den beiden stimmt nach wie vor.</p>



<p>Wer sich davon noch einmal überzeugen möchte, sollte sich auch das gemeinsame Cover von »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=-Xh5gMREXXQ">Flowers (Sunship Remix)</a>« in der BBC Live Lounge anschauen. Der neue Track ist ein schöner, wenn auch kurzweiliger Song – am meisten freut uns aber, dass J Money uns mal wieder ein paar Bars liefert, die sie genauso gut beherrscht wie ihren Gesang im Refrain.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="AJ Tracey - Crush (feat. Jorja Smith)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/BouNQ9lREyA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Rizzle Kicks &#8211; Competition is for Losers</h2>



<p>Es fühlt sich an wie ein Homecoming: Das britische Duo <strong>Rizzle Kicks</strong> feiert heute sein großes Comeback mit dem neuen Album »Competition Is for Losers« – dem ersten gemeinsamen Werk von <strong>Jordan Stephens</strong> und <strong>Harley Sylvester</strong> seit 2013. Zwar gab es in den letzten zwölf Jahren immer mal wieder gemeinsame Tracks, aber Stephens und Sylvester waren in den letzten Jahren vor allem solo aktiv.</p>



<p>Rizzle Kicks sind in Großbritannien und auch hierzulande für ihre uplifting Musik bekannt, die zwar in ihren Lyrics auch mal ernstere Themen behandelte, aber in den Beats und der Einstellung deutlich fröhlicher war. Mit der Kombination aus Rap und Gesang konnte das Duo sich von den damaligen Grime-Tracks abheben. Doch wir sind in der Zwischenzeit erwachsener geworden und auch das allgemeine soziale Klima fühlt sich schwerer und düsterer an als damals. Ein Comeback von RK kommt daher zum perfekten Zeitpunkt. Stephens und Sylvester hatten zudem genug eigene Dämonen – in Form von Abhängigkeiten und Angststörungen – zu bekämpfen, bevor ein neues Album überhaupt möglich war.</p>



<p>Der Track »New Energy« ist für uns ein gutes Beispiel dafür, warum das Konzept von Rizzle Kicks auch 2025 noch funktioniert. Produziert von Stephens und <strong>Swindle</strong>, mit einem Feature von <strong>Mick Jenkins</strong> (der diese Woche auch den großartigen Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=JHAumc-wjFE">Wars &amp; Rumors of War (Freestyle)</a>« veröffentlicht hat), bleibt unsere Begeisterung für Rizzle Kicks ungebrochen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="New Energy (feat. Mick Jenkins)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/f3UYeO9dWEo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Obongjayar &#8211; Not in Surrender</h2>



<p>Nachdem im Oktober letzten Jahres die Doppel-Single »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=mLrQ_A7mVsw">Just My Luck</a> / <a href="https://www.youtube.com/watch?v=I6wogZSu2kk">Tomorrow Man</a>« erschien, folgt nun mit »Not in Surrender« der erste Release des Jahres für <strong>Obongjayar</strong>. Das Cover-Design führt den Stil der vorherigen Single fort: roter Hintergrund, auf dem eine silberne Obongjayar-Münze liegt, die mit dem Titel geprägt ist. Für uns fühlt sich das stark nach einem Album-Rollout an – offizielle News dazu gibt es allerdings noch nicht.</p>



<p>Fans von <strong>Little Simz</strong> dürften ihn jedoch bereits in einem der Audio-Snippets gehört haben, die die Künstlerin kürzlich in ihrer Instagram-Story teilte. Wir werden also so oder so in diesem Jahr noch mehr von ihm hören. Bis dahin können wir im Dauermodus zu »Not in Surrender« tanzen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Obongjayar - Not In Surrender (Lyric Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/vMm8naokMSY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:44px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Die 10 meist erwarteten Internationalen Alben 2025</title>
		<link>https://mostdope.tv/editorials/die-10-meist-erwarteten-internationalen-alben-2025</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bruno Bessler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 12:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorials]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben gerade mal Februar, und trotzdem fühlt sich dieses Jahr schon verdammt lang an. Neben Umweltkatastrophen, Kriegen und politischen Figuren, die den schlimmsten Bösewichten aus Film, Fernsehen und Comics ähneln, wirkt die Welt gerade sehr instabil und chaotisch. Musikalisch geht es jedoch endlich bergauf: Die Grammys haben den Anfang gemacht und die vielen Kritiken scheinbar endlich ernst genommen – ein kleiner Beweis dafür, dass rassistische und misogynistische Strukturen durchaus geändert werden können. Außerdem haben Künstler*innen wie FKA twigs, The [&#8230;]</p>
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<p><strong>Wir haben gerade mal Februar, und trotzdem fühlt sich dieses Jahr schon verdammt lang an. Neben Umweltkatastrophen, Kriegen und politischen Figuren, die den schlimmsten Bösewichten aus Film, Fernsehen und Comics ähneln, wirkt die Welt gerade sehr instabil und chaotisch. Musikalisch geht es jedoch endlich bergauf: Die Grammys haben den Anfang gemacht und die vielen Kritiken scheinbar endlich ernst genommen – ein kleiner Beweis dafür, dass rassistische und misogynistische Strukturen durchaus geändert werden können.</strong></p>



<p><strong>Außerdem haben Künstler*innen wie FKA twigs, The Weeknd, Moonchild Sanelly und Mac Miller (posthum, zum Soundcheck geht es <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/mac-millers-vermaechtnis-balloonerism-als-fehlendes-puzzlestueck">hier</a>) bereits Alben veröffentlicht, die die Messlatte ganz oben ansetzen. Seit Beyoncés Album »BEYONCÉ« sind große Album-Rollouts und feste Veröffentlichungstermine out – wir arbeiten mit dem, was wir haben und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Alben, die angekündigt sind</h1>



<p><em>Diese Alben wurden angekündigt und haben wenigstens schon einen Namen, oder ein Releasedatum.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Playboy Carti &#8211; I am Music</strong></h2>



<p>&#8220;2024 Music&#8221; – sang <strong>Playboi Carti </strong>noch im Jahr 2023 und ebnete damit den Weg für sein drittes Studioalbum »I am Music«. Es folgte eine Welle von Singles wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=D8iTxZEg7ro">HOODBYAIR</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ftaXMKV3ffE">Backr00ms</a>« mit <strong>Travis Scott</strong> – allerdings ausschließlich auf Instagram oder YouTube. Seitdem ist der Hype um das neue Album riesig und fast kein anderer Artist hat das Rap-Game derzeit so fest im Griff wie der 30-Jährige. Doch nun schreiben wir das Jahr 2025 und die Fans warten immer noch sehnlichst auf das Album. Doch statt neuer Musik gibt es vor allem mysteriöse Outfit-Posts und kryptische Instagram-Storys. </p>



<p>Aber es gibt Licht am Ende des Tunnels: Bereits im September konnte das Album in verschiedenen Box-Sets vorbestellt werden, und die Produktbeschreibung verspricht eine Lieferung bis spätestens 13. März. Zudem spielte der Rapper im Dezember beim 10-Jährigen Jubiläum von Rolling Loud in Miami zahlreiche neue Songs und kündigte zusammen mit <strong>The Weeknd</strong> eine gemeinsame Tour an, die am 09. Mai in Phoenix starten wird. Ob Playboi Carti sein Versprechen einhält und bis dahin sein Album veröffentlicht, bleibt abzuwarten. Wir sind auf jeden Fall gespannt, ob er den hohen Erwartungen gerecht wird. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="&quot;BACKR00MS&quot; FT TRAVIS SCOTT SEXISDEATH INDIANA420BITCH" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/ftaXMKV3ffE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Doechii &#8211; Debütalbum TBA</h2>



<p>Mit »Alligator Bites Never Heal« hat <strong>Doechii</strong> nicht nur ein Projekt veröffentlicht, das als moderne Hip-Hop Studie angesehen werden kann – study the greats to become even greater. Das Mixtape ist auch eine Studie über sie selbst und die zeigt, dass sie als Schwarze Frau in der Musikindustrie nicht nur in ein Genre gesteckt werden kann. Vielmehr hat die Swamp Queen alle Nuance studiert und in einem Konzept-Mixtape gemeistert. Der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=h1whp7ndRCs">Grammy</a> für das beste Rap-Album war der krönende Abschluss.</p>



<p>Harte Arbeit und Entschlossenheit zahlen sich nämlich doch aus und auch Schwarze queere Frauen lassen sich nicht länger unterkriegen, sondern zeigen, dass sie die neuen Musiktrends angeben und ihnen nicht blind folgen. Auf »Alligator Bites Never Heal« konnte sich Doechii kreativ komplett ausleben. Wir hoffen sehr, dass sie diese kreative Arbeit auf ihr nächstes Projekt überträgt, denn auf den Lorbeeren wird sich nicht lange ausgeruht. Doechii machte in einem Interview mit <a href="https://variety.com/2024/music/news/doechii-hitmakers-hip-hop-disruptor-alligator-bites-never-heal-1236237397/">Variety </a>öffentlich, dass dieses Jahr ihr Debütalbum folgen soll. Ein Veröffentlichungsdatum gibt es aktuell noch nicht, aber wir können uns ziemlich sicher sein, dass bis dahin noch einige erfolgreiche Singles folgen werden. Ihre Grammy-Siegeshymne »Nosebleeds« macht schonmal einen grandiosen Anfang. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Doechii - Nosebleeds (Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/AcIqoSLeATs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>A$AP Rocky &#8211; Don’t Be Dumb</strong></h2>



<p>Wo soll man überhaupt anfangen? <strong>A$AP Rocky</strong>, der bereits im letzten Jahr auf unserer Liste der meist erwarteten Alben vertreten war, sichert sich auch dieses Mal wieder einen Platz. Bereits im Dezember 2022 vermeldete Rocky: „Album’s finished. Don’t Be Dumb. Let’s go!“ Doch trotz dieser Ansage lässt Lord Pretty Flacko seine Fans weiter zappeln. Der ursprünglich für den 30. August 2024 angesetzte Veröffentlichungstermin wurde mehrfach verschoben: erst auf Herbst, dann auf Winter und nun auf unbestimmte Zeit.</p>



<p>Dabei lief es doch eigentlich alles so gut. Mit drei starken Singles inklusive einer Grammy-Nominierung für das beste Musikvideo für »Tailor Swif« weckte das A$AP-Mob-Mitglied Hoffnungen auf ein Comeback. Doch stattdessen häufen sich die Rückschläge. Vorbestellungen wurden storniert und erstattet und ein neues Releasedatum ist nicht in Sicht. Hauptgrund für die ständigen Verzögerungen seien sowohl Leaks als auch nach eigenen Aussagen sein Perfektionismus.<br>Eine zeitnahe Veröffentlichung von »Don’t Be Dumb« scheint aktuell doch wohl eher in weiter Ferne zu liegen, denn dem US-Rapper drohen bis zu 24 Jahre Haft wegen schwerer Körperverletzung. Laut <a href="https://www.youtube.com/watch?v=yhaa97WDYYY&amp;t=64s">Anklage</a> soll er nach einem Streit auf seinen ehemaligen Weggefährten <strong>A$AP Relli</strong> geschossen haben. Der Prozess begann bereits im letzten Jahr und wurde jetzt im Januar fortgesetzt. Inwiefern der Prozess die Veröffentlichung des Albums beeinflusst, bleibt abzuwarten. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass sich der Release dadurch weiter verzögern wird.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="A$AP Rocky - Tailor Swif (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/5URefVYaJrA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Clipse &#8211; Let God Sort Em Out (TBA)</strong></h2>



<p>Gerüchte um ein neues <strong>Clipse-Album</strong> gibt es schon seit einiger Zeit. Seit der Louis Vuitton <a href="https://www.youtube.com/watch?v=krfcr9DtB4M">Spring-Summer 2025 Show</a> von <strong>Pharrell Williams</strong>, die letztes Jahr im Juni präsentiert wurde, wird aus dem Gerücht langsam etwas Handfestes. Neben der neuen funkelnden Kollektion präsentierte Pharell auch neue Musik wie den Song »Birds Don’t Sing« von Clipse featuring <strong>John Legend</strong>. <br>Es folgte die Nachricht von <strong>Pusha T</strong> im November, dass die Arbeiten offiziell beendet wurden und das Album fertig sei. Für Pusha und seinen Bruder<strong> Malice</strong> wäre es nach sechzehn Jahren das erste gemeinsame Album. Auch Pharell, als inoffizieller dritter Bruder im Geiste, soll als Produzent das Comeback komplett machen. Auch hier gibt es leider noch kein offizielles Veröffentlichungsdatum, aber das Album soll nicht nur authentisch, sondern mit größter Sorgfalt produziert sein – ein wahrer Schatz. Das neuste Gerücht unter Fans ist außerdem, dass <strong>Kendrick Lamar</strong> als Feature auftauchen könnte. Nicht ganz unwahrscheinlich – und ein Gedanke, der <strong>Drake</strong> wahrscheinlich in seinen Albträumen verfolgt. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Pusha T - I Pray For You ft. Labrinth &amp; MALICE (Alternate Visualizer)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/dVnBv3AMnwo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lana Del Rey &#8211; The Right Person Will Stay</strong></h2>



<p>Ganz egal, ob man sie mag oder nicht – eines steht fest: Kaum eine Künstlerin prägt den modernen Pop so sehr wie <strong>Lana Del Rey</strong>. Doch während Künstlerin wie <strong>Beyoncé</strong>, <strong>Taylor Swift</strong> und <strong>Sabrina Carpenter</strong> im vergangenen Jahr allesamt neue Alben veröffentlichten, blieb es um Lana ungewohnt still. Dabei hatte sie noch im Januar 2024 ihr neues Album »Lasso« angekündigt, das ursprünglich im September erscheinen sollte. Zwar blieb uns dieses Album verwehrt, doch im Gegensatz zu anderen Artists auf dieser Liste hat Lana bereits ein neues Releasedatum bekanntgegeben: Demnach erscheint am 25. Mai ihr neues Projekt&nbsp; »The Right Person Will Stay« – der Twist? Es wird ein Country-Album. Auf <a href="https://www.instagram.com/p/DCzwsqYzuUm/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">Instagram </a>schrieb sie:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich bin so dankbar, dass meine 13 Tracks mit meiner wunderbaren Arbeit zwischen Luke, Jack, Zach und Drew Erickson und anderen zusammengekommen sind.</strong></p>
</blockquote>



<p>Gemeint sind unter anderem die Musiker und Produzenten <strong>Jack Antonoff,</strong> der durch seine jüngste Zusammenarbeit mit <strong>Kendrick Lamar</strong> auf »GNX« große Aufmerksamkeit erregte, <strong>Zachary Dawes</strong> und <strong>Luke Laird</strong>, die bereits an dem 2023 veröffentlichten Album »Did You Know That There’s a Tunnel Under Ocean Blvd« mitgewirkt haben.<br>Lanas Schritt in Richtung Country-Musik mag auf den ersten Blick zwar ungewöhnlich erscheinen, ergibt bei genauerem Hinschauen aber durchaus Sinn. Lana Del Rey ist eine Künstlerin, die sich immer wieder in neue musikalische Richtungen wagt. Ein Beispiel dafür ist ihr 2019 erschienenes Album »Norman Fucking Rockwell!«, auf dem sie in eine psychedelische Rock-Atmosphäre eintaucht. Außerdem ist ihr das Country-Genre nicht völlig fremd. Sie hat bereits einige Klassiker wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=cQavxXHpoSU">Stand By Your Man</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=muWEOXE5zeQ">Take Me Home, Country Roads</a>« gecovert und wird im April als Headlinerin auf dem größten Country-Festival der Welt, dem Stagecoach, auftreten. In ihrem Instagram-Post kündigte sie außerdem an, dass ihre erste Single aus dem neuen Album, »Henry«, die sie bereits vor einigen Monaten angeteasert hat, zeitnah erscheinen wird. Fans können sich also schon bald auf neue Musik von „Mother Lana“ freuen.</p>



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<iframe title="Lana Del Rey - Take Me Home, Country Roads (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/muWEOXE5zeQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Summer Walker &#8211; Finally Over It (TBA)</strong></h2>



<p>Nach »Over It« und »Still Over It« will <strong>Summer Walker</strong> die erfolgreiche Albumreihe dieses Jahr als Trilogie mit »Finally Over It« beenden. Dabei können sich Fans nicht wirklich beschweren. Obwohl das letzte Album bereits vier Jahre zurückliegt, fütterte Walker unsere Sehnsucht regelmäßig mit neuen Singles und EPs wie der »CLEAR 2: SOFT LIFE EP« (zum Soundcheck geht es <a href="https://mostdope.tv/news/smooth-sounds-self-love-summer-walker-die-neue-ep-clear-2-soft-life">hier</a>) und zuletzt mit ihrem Feature auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=cygmozoGLI8">POOKIE’S REQUIEM</a>« der Sängerin <strong>SAILORR</strong>. Von ihrer Interview-Show <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FN_VororB_o&amp;list=PLJseMeypmy7mj-GRoAKCEyVNEM4Aa2V68">Over It</a> Radio auf <strong>Apple Music 1</strong> mal ganz abgesehen. Die erste offizielle Single für »Finally Over It« erschien bereits im Oktober und heißt »Heart Of A Women« – ein klassischer R&amp;B Track, der verständlich macht, wieso wir Walker so treu ergeben sind. Wir sind bereit für das neue Album und den epische Abschluss dieser Reihe. </p>



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<iframe title="Summer Walker - Heart Of A Woman (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/1ipRd0WgB0c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Freddie Gibbs &amp; Madlib &#8211; Montana</strong></h2>



<p>Es wäre wohl der Traum eines jeden Hip-Hop Fans: Ein drittes Kollabo-Album von <strong>Freddie Gibbs</strong> und <strong>Madlib</strong>. Doch während Fans seit Jahren auf eine neue Zusammenarbeit warten, könnte dieser Traum dieses Jahr tatsächlich in Erfüllung gehen. Bereits im Mai 2019 und somit sogar noch vor dem Release von »Bandana«, kündigten die beiden an, dass sie ein drittes Album geplant haben, das ihre Trilogie vervollständigen soll. Der Name: »Montana«. <br>Letztes Jahr feierte ihr erstes gemeinsames Album »Piñata« sein 10-Jähriges Jubiläum. Das Album, das sowohl Fans als auch Kritiker begeisterte, gilt mittlerweile als eines der besten Rap-Alben der 2010er und umso mehr sehnen sich Fans nach einer Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit. Madlib weckte Hoffnungen, als er im Mai letzten Jahres auf einem Konzert ankündigte: „Y’all ready for Freddie Gibbs? I’m about to drop this live shit on y’all. Montana up next.“ Doch anstatt »Montana« erschien zusammen mit <strong>Talib Kweli</strong> »Liberation 2« sowie Freddie Gibbs Solo-Album »You Only Die 1nce«. Wann genau das Album erscheint, ist noch unklar, »Montana« scheint allerdings nur noch eine Frage der Zeit zu sein und wir rechnen damit, dass Madlib und Freddie Gibbs noch dieses Jahr mit einem neuen Album zurückkehren.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Yugen Blakrok &#8211; The Illusion of Being (21.05.2025)</strong></h2>



<p>Ein Name, der leider nach wie vor viel zu wenigen ein Begriff ist, aber dieses Jahr in aller Munde sein wird, ist <strong>Yugen Blakrok</strong>. Die Künstlerin aus Südafrika ist nicht nur ein <strong>Astra Goth</strong>, sondern auch ein <strong>Dot Connector</strong> und <strong>Microphone Checker</strong>. Mit ihren Lyrics spinnt sie detaillierte Netze von anderen kosmischen Welten. Zusammen mit den Beats ihres Produzenten <strong>Kanif The Jhatmaster</strong> entstehen dadurch Soundwelten, die sich nicht so leicht in eine Schublade stecken lassen. <br>Bis auf einige verstreute Singles ist es seit ihrem letzten Projekt »Anima Mysterium« aus 2019 eher ruhiger bei Blakrok geworden. Sie nutzte die Zeit, um die Welt zu bereisen und Musik aufzunehmen, unter anderem auch in Berlin. Seit Ende letzten Jahres ist sie aber offiziell zurück, zuerst zusammen mit Lee Scott auf der Single »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZCrpvnvC9aA">Outnumbered</a>«, gefolgt von ihrem Solotrack »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=qap6Zc8Hv8Q">Niacin</a>«. Zuletzt erschien Yugen Blakrok als Feature auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=pwoh3h7uDr0">Osiris</a>« von der Band <strong>Mohama Saz</strong> und obwohl die Songs alle nicht Teil eines neuen Albums sind, folgte heute am 11. Februar die gute Nachricht: das neue Album »The Illusions of Being« kommt im Mai und die erste offizielle Single dazu folgt in der kommenden Woche. Das Album wird mit I.O.T Records veröffentlicht. Obwohl die Zeiten gerade wirklich nicht einfach sind, ist dies ein kleiner Lichtblick. Wie Blakrok es am besten <a href="https://www.instagram.com/p/DDWczQosH2W/">schreibt</a>: <strong>„It doesn’t get easier, we just go harder“</strong>.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Joey Bada$$ &#8211; TBA</strong></h2>



<p>Mit neuer Single inklusive Musikvideo und den Worten “I’m Back” meldete sich <strong>Joey Bada$$</strong> pünktlich am 01. Januar dieses Jahres zurück. Mit gewohnt starkem Flow und Punchlines wie: “Too much West Coast dick lickin&#8217;, I&#8217;m hearin&#8217; n*ggas throwin&#8217; rocks, really ain&#8217;t shit stickin&#8217;”, rappt Joey über einen souligen Boom-Bap-Beat von <strong>Conductor Williams</strong> und macht definitiv Lust auf mehr. Und sind wir doch mal ehrlich, ein bisschen ist uns Joey Bada$$ doch auch ein neues Album schuldig. <br>Schließlich liegt sein letztes Album »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=wBHzV_oatMA&amp;list=PLxA687tYuMWjWz4uSU2IuYkfxgwD1fCTz">2000</a>« inzwischen über zweieinhalb Jahre zurück und während es einige solide Tracks und nostalgische 90s-Vibes lieferte, blieb es für viele Fans doch eher hinter den Erwartungen zurück. Joey selbst hat immer wieder angedeutet, dass er noch einiges in petto hat und »The Ruler’s Back« könnte der erste Vorgeschmack auf etwas Größeres sein. Die Frage bleibt also: Kommt 2025 endlich ein neues Album? Die Voraussetzungen stehen gut, denn wenn »The Ruler’s Back« eines zeigt, dann, dass Joey Bada$$ immer noch hungrig ist. Außerdem feierte er vor einigen Wochen seinen 30. Geburtstag – ein Meilenstein, der nach unserem Geschmack in Form eines Albums zelebriert werden darf.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Greentea Peng &#8211; Tell Dem It’s Sunny (21.03.25)</strong></h2>



<p>Ein Album, bei dem mal nicht nur der Name, sondern auch schon das Release-Date im März und die zugehörige Tour im Mai feststehen, ist »Tell Dem It’s Sunny« der britischen Neo-Soul-Künstlerin <strong>Greentea Peng</strong>. Die Londonerin hat mit den Single-Auskopplungen »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=z4fcW3l2uTg">TARDIS (hardest)</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=IBDdK3tQG58">One Foot</a>« und »Stone Throw« bereits ein sehr düsteres Bild vom neuen Album geschaffen. <br>Die Cover und zum Teil auch Musikvideos sind alle in Schwarz-Weiß gehalten und auch thematisch geht es eher ernster zu: mit jede Menge Wut und Frustration, aber auch Reflexion über die eigenen Fehltritte. Das alles mit einem Sound der zwischen Neo-Soul und typischen UK-Elementen wandelt, immer auch spirituell angehaucht, aber genauso im Flow wie Peng mit ihren Reimen und Gesang. »Tell Dem It’s Sunny« soll am 21.03. erscheinen und wer noch keine Tickets für die Tour hat, sollte sich dringend welche besorgen. Live zieht die Stimme von Greentea Peng einen noch mehr in den Bann als die Aufnahme es schafft. </p>



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<h1 class="wp-block-heading">Wunschalben, die hoffentlich kommen</h1>



<p><em>Diese Alben sollen gerüchteweise noch dieses Jahr erscheinen oder wir wünschen sie uns herbei.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Frank Ocean</h2>



<p>Und täglich grüßt das Murmeltier. Was wäre eine Mostdope-Liste mit den meist erwarteten Alben ohne eine <strong>Frank Ocean</strong> Erwähnung? Doch mal ganz ehrlich, wie groß ist die Hoffnung noch? Wir sind ja schon froh, wenn Frank sich alle sechs Monate mal mit einer Instagram-Story meldet – von einem öffentlichen Auftritt ganz zu schweigen. Doch wie <a href="https://variety.com/2025/film/news/david-jonsson-frank-ocean-film-1236291928/">Variety</a> kürzlich berichtet hat, arbeitet Frank Ocean zurzeit an einem Film, bei dem er selbst Regie führt. <br>Gedreht wird in Mexiko-City und die Hauptrolle übernimmt <strong>David Johnson</strong>. Worum es in seinem Filmdebüt geht, wann er erscheint und ob er einen Soundtrack dazu liefern wird, ist bislang unklar. <strong>Pharrell Williams</strong> <a href="https://www.complex.com/music/a/treyalston/pharrell-frank-ocean-new-music">sagte</a> über Frank Ocean noch vor einigen Monaten: „Frank stays in the kitchen. And that’s probably the reason why he doesn’t serve as much. He really enjoys the culinary process.&#8221; Wir können nur hoffen, dass Frank bald fertig gekocht hat und uns an seinem leckerem Essen teilhaben lässt. Bis dahin bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als »Nostalgia Ultra«, »Channel Orange«, »Endless« und »Blonde« auf Dauerschleife zu hören.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rosalía</h2>



<p>Die spanische Künstlerin <strong>Rosalía</strong> hat mit ihrem Stilmix aus traditioneller Flamenco-Musik, Pop und Einflüssen von Trap, Hip Hop und Reggaeton ein ganz neues Genre geschaffen, mit dem sie Kritiker*innen und Fans weltweit begeistern könnte. Ihr letztes Album »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=EslzthDFm2w">Motomami</a>« wurde stark von japanischen Animes wie <strong>Durarara!!</strong> beeinflusst, ohne sich dabei in peinlichen Klischees zu verlieren. Dennoch liegt das Album nun auch schon drei Jahre zurück. <br>Zu Halloween postet Rosí dann Bilder von ihrem <a href="https://www.instagram.com/p/DB1wbtoS8qU/?img_index=1">Kostüm</a>, das Fans aufgeregt spekulieren ließ. Mit einer CD, die blutig in ihrer Stirn steckt, ist es eine Homage an das Albumcover zu »Imaginal Disk« von <strong>Magdalena Bay</strong>. Spannend daran ist aber der Schriftzug auf der CD. Mit schwarzem Edding wurde &#8220;R4&#8221; auf die Disc geschrieben, was für ihr kommendes viertes Projekt stehen könnte. Immerhin blieb Rosalía nie ganz still und veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Singles wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=F84pjEryeC0">TUYA</a>« oder diverse Features mit Artists wie <strong>Björk</strong>, <strong>LISA</strong>, <strong>Tokischa</strong> und <strong>Ralphie Choo</strong>. Die Sterne scheinen dieses Jahr aber sehr gut zu stehen. Auf ihrer <a href="https://www.instagram.com/p/DES8572MGfH/?img_index=3">Vorsatzliste</a> für 2025 hat Rosalía „Saar nuevo disco“ geschrieben, auf deutsch „neues Album veröffentlichen“. Ein Vorsatz, den wir mehr als unterstützen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Baby Keem &#8211; Child with Wolves</strong></h2>



<p>Während <strong>Kendrick Lamar</strong> 2024 wortwörtlich alles auseinander genommen hat, was ihm im Weg stand und gerade einen neuen Grammy-Rekord aufgestellt hat mit den meisten Auszeichnungen für einen Rap-Song, war es um seinen Cousin im vergangenen Jahr ziemlich still. Dabei kündigte Baby Keem bereits im letzten Jahr sein Album inklusive Titel an und launchte eine dazugehörige <a href="https://eerietimes.com/">Webseite</a>. Alle Zeichen standen auf ein Rollout, doch seit Februar letzten Jahres gibt es so gut wie kein Lebenszeichen mehr des Rappers. »The Melodic Blue« jährt sich in diesem Jahr zum vierten Mal und bis auf die Singles »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Yhivl6fln3s">The Hillbillies</a>« mit Kendrick Lamar und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=rNv8K8AYGi8">leavemealone</a>« mit <strong>Fred again…</strong> gab es keine neue Musik des 24-Jährigen. Wir können nur hoffen, dass ihn der Erfolg seines Cousins angespornt hat und er in diesem Jahr sein Album veröffentlicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">J.I.D &amp; Metro Boomin</h2>



<p>Eine Kollaboration, die sich bereits auf dem Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GizQn9rdiho">Danger (Spider)</a>« bewährt hat und von beiden seit längerem angeteased wird. Producer <strong>Metro Boomin</strong> soll angeblich ein Album mit <strong>JID</strong> in Arbeit oder sogar schon fertig haben. Beide nutzen immer wieder die Gelegenheit, auf Social Media das Album zu erwähnen oder sogar Songausschnitte zu spielen. Vier der gemeinsamen Songs sind bereits teilweise im Umlauf gewesen, darunter einer, der <strong>JAY-Z</strong> als Feature hat. Ob und wann das Album nun wirklich erscheint, ist unklar, aber das von beiden solo oder als Kollabo definitiv Musik erscheinen wird, ist dafür ziemlich sicher. Vielleicht nutzt Metro auch den Soundtrack für die Fortsetzung der Spiderman Miles Morales Filme, um diese Traum wahr werden zu lassen. Wir bleiben gespannt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/die-10-meist-erwarteten-internationalen-alben-2025">Die 10 meist erwarteten Internationalen Alben 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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