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	<title>Markus Stahldecker, Autor bei Mostdope</title>
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	<title>Markus Stahldecker, Autor bei Mostdope</title>
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		<title>„Sollte ich nicht eigentlich ein bisschen Schiss haben?“ &#8211; Leo Kaminski auf der Erfolgswelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Stahldecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 17:09:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 10. Juli kommt Leo Kaminskis EP »Flugangst« raus. Im Interview mit Mostdope spricht Leo Kaminski über seine Verbindung zu seinem Bruder und seiner Heimatregion. Bereits im letzten Jahr trat er auf dem splash! Festival auf. In diesem Sommer freut er sich auf sein EP-Release. Für ihn ist es etwas besonderes, wenn seine Musik an die Leute kommt. Doch auf das, was danach geplant ist, freut er sich noch mehr. Was studierst du denn nochmal? Design, ist das korrekt? Das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/sollte-ich-nicht-eigentlich-ein-bisschen-schiss-haben-leo-kaminski-auf-der-erfolgswelle">„Sollte ich nicht eigentlich ein bisschen Schiss haben?“ &#8211; Leo Kaminski auf der Erfolgswelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 10. Juli kommt Leo Kaminskis EP »Flugangst« raus. Im Interview mit Mostdope spricht Leo Kaminski über seine Verbindung zu seinem Bruder und seiner Heimatregion. Bereits im letzten Jahr trat er auf dem splash! Festival auf. In diesem Sommer freut er sich auf sein EP-Release. Für ihn ist es etwas besonderes, wenn seine Musik an die Leute kommt. Doch auf das, was danach geplant ist, freut er sich noch mehr.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was studierst du denn nochmal? Design, ist das korrekt?</strong><br><br>Das ist richtig, ja. Also der Studiengang heißt Integrated Design. Da sind alle möglichen Gestaltungsformen gemischt. Wir haben auch ein Studio in der Uni, was sich ganz gut anbietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Also ist im Studium Audio-Design das, was dir am besten gefällt?</strong><br><br>Ja, was ich auch am meisten mache, würde ich sagen. Im Studio ist nie jemand aus der Uni. Und da kann ich mich gratis reinbuchen und mache da auch Teile von meinem eigenen Kram. Das bietet sich an.<br><br><strong>Du studierst und hast nebenbei über 100.000 monatliche Hörer auf Spotify. Das ist jetzt nicht der Normalfall für einen Studenten. Wie ist es so für dich? Wissen das deine Kommilitonen?</strong><br><br>Also so Leute, mit denen ich zu tun habe, natürlich. Einfach weil das mein Lebensinhalt ist und man davon erzählt. Ob andere jetzt darüber Bescheid wissen? Vielleicht, aber das weiß ich nicht. Und für mich ist es schon so, dass das Studium momentan eher nebensächlich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Okay, klingt entspannt. Dein Bruder Emil hilft dir beim Schreiben der Texte. Wie ist das denn entstanden? Hat er dich auch zum Musikmachen inspiriert?</strong><br><br>Ja, tatsächlich schon. Ich war schon immer musikinteressiert, habe auch Instrumente gespielt. Aber Emil hat immer schon Texte, Gedichte und Songtexte geschrieben. Er kam dann irgendwann zu mir und meinte: „Du musst mal anfangen zu produzieren, das würde passen. Es wäre geil, wenn du das machst und ich schreibe dann.“ Dann habe ich erstmal drei, vier Jahre Beats für und mit Emil gemacht. Da habe ich Spaß daran gefunden, selbst aufzunehmen und was auszuprobieren. Für den Start war das praktisch, dass ich nicht angewiesen war auf den Produzenten. Ich konnte Tag und Nacht einfach meinen Kram machen und rumprobieren. Dadurch sind coole Sachen entstanden. Ein Großteil meiner meistgestreamten Songs ist auch noch von mir produziert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg-1024x576.png" alt="Leo Kaminski im Interview über seine EP Flugangst" class="wp-image-21157" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg-1024x576.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg-300x169.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg-768x432.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg-1536x864.png 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg-770x433.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg-1400x788.png 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via BMG</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Du hast aber auch mal gesagt, dass du dich mit deinen Liedern identifizieren können müsst. Wie ist es mit der Identifikation, wenn dein Bruder die Texte schreibt?</strong><br><br>Damals hat Emil Texte für sich selber geschrieben. Aktuell gehen wir zusammen ins Studio. Meistens fange ich mit einer Idee an und er macht den Feinschliff. Er wirft dann Worte oder Reime rein und sagt: „Ey, die Sache kommt eher weniger cool und mach‘ es eher so rum.“ Da hat sich schon so eine Symbiose entwickelt, dass der Text nicht von einem von uns ist. Das ist dann unser Text. Natürlich gibt es noch einige Sessions, wo ich einfach allein schreibe. Aber wenn er dabei ist, dann fühlt es sich nicht so an, als würde jemand für mich schreiben. Er weiß, was mein Stil ist und was ich mag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Hat Musik bei euch in der Familie einen hohen Stellenwert?</strong><br><br>Ich würde nicht sagen extrem hoch, aber meine Mama war schon immer sehr musikalisch. Sie hat Klavier und Saxofon gespielt. Sie hat immer Spaß daran gehabt. Ich glaube, daher kam es auch, dass schon Wert daraufgelegt wurde, dass uns Musik nähergebracht wurde. Aber wir sind jetzt keine Musikerfamilie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Du hast vorhin angesprochen, dass ein Teil deiner Musik in Aachen entsteht. Du selbst bist aus Aachen. Du hast auch mit $ONO$ CLIQ zusammengearbeitet, das ist ja ein Aachener Duo. Und du hast in einem Jugendtreffen im belgischen Raeren einige Musik-Sessions gehabt. Was bedeutet dir denn deine Heimatregion? Was macht sie besonders für dich?</strong><br><br>Dieses Grenzübergreifende macht es sehr besonders. Also dass wir einfach drei Grenzen haben, die sich treffen, und dass man in 20 Minuten oder einer Viertelstunde drüben ist. Dadurch habe ich die Leute in Belgien kennengelernt. Ich glaube, das hast du in kaum einer anderen Stadt, dass es so nah an anderen Kulturen und Ländern dran ist. Und natürlich politisch – Aachen ist bekannt als sehr linke, sehr offene Stadt – was für mich auch wichtig war und in meiner Entwicklung eine große Rolle gespielt hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ist Aachen keine Kleinstadt, aber kleiner als Köln und Berlin. Ich habe ja mehrere Shows bei mir zuhause im Musikbunker gespielt. Das war für mich so dieses Gefühl, selbst Kultur zu erschaffen in einer kleinen Stadt, in der es vielleicht weniger Angebote gibt als in Berlin oder Köln oder Hamburg. Das hat sich so besonders angefühlt, weil es da gefühlt eine Venue gibt. Dass man dann das auf die Beine stellt, dass man da ein eigenes Konzert veranstaltet, wo dann Leute hinkommen – das war schon anfangs ein sehr besonderes Gefühl. Und es ist auch immer noch so.<br><br><strong>Du hast gesagt, Aachen ist jetzt nicht wie Berlin. In den letzten Jahren kamen schon einige Musiker aus der Stadt: THIZZY52 und $ONO$ CLIQ zum Beispiel. Kommt da eine Aachener Wave?</strong><br><br>Bestimmt. Aachen bringt schon einiges Gutes hervor. In den letzten Jahren ist die Rap- und Newcomerkultur in Aachen nicht zu unterschätzen.<br><br><strong>Wir können gespannt sein, was noch so aus Aachen kommt. Jetzt zu deiner EP: Am 10. Juli kommt »Flugangst« raus. Hast du selbst Angst vor dem Fliegen?</strong><br><br>Tatsächlich ja, das hat sich irgendwie so entwickelt. Also Angst wäre vielleicht übertrieben, aber ich feiere es auf jeden Fall nicht. Es ist einfach dieser Kontrollverlust. Du kannst überhaupt nichts beeinflussen und man zerdenkt dann zu viel, was gerade eigentlich passiert. Man kann es nicht so ganz erklären. Aber der Name ist nicht nur auf dieses Gefühl bezogen. Es ist vor allem dieses Bild, dass mehr passiert und das Projekt und der Traum größer werden. Träume werden erreicht. Es fühlt sich wie Fliegen an, aber gleichzeitig ist da dieses reflektierende Auge, was draufschaut und überlegt: „Sollte ich nicht eigentlich ein bisschen Schiss haben?“ Ich will nicht abheben. Das fasst es für mich zusammen. Jeder Song ist ein Teil von Selbstentwicklung und Weiterentwicklung und handelt vom Rauskommen aus alten Mustern und dem Erleben von neuen verrückten Dingen.</p>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Wo spürst du den Kontrollverlust jetzt, wo du ein bisschen mehr Erfolg hast?</strong><br><br>Ich glaube der Kontrollverlust ist eher dadurch gekommen, dass ich mehr Kontrolle haben will und merke, dass es einfach teilweise nicht kontrollierbar ist. Gerade lebe ich von der Musik und ich möchte auch weiterhin davon leben. Bei Musik kann es sein, dass ich mir in drei Monaten einen Nebenjob suchen muss, weil es nicht mehr läuft. Oder in einem Jahr läuft es noch besser als jetzt. Das macht für mich den Reiz aus. Man muss aber auch Kontrolle abgeben. Ich versuche das Beste zu machen und meine eigenen Lieblingssongs zu machen. Was damit dann passiert, liegt nicht mehr in meiner Hand.<br><br><strong>Es ist eine krasse Branche, das stimmt. Du hast für die ersten Tracks der EP auch Musikvideos gedroppt. Auf den Bildern zu »Nie im Club« sind Heizstrahler zu sehen. Wie kalt war es denn in dem Gebäude?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Der Bunker of Art in Aachen ist meistens sehr kalt. Der kühlt sich im Winter runter und geht im Sommer wieder hoch. Es war ein echt kalter Dreh, aber umso geiler, dass die Leute mit durchgezogen haben. Ich glaube, es waren 30 oder 40 Leute, die waren bis zum Ende dabei und haben kein Mal gemeckert. Es war sehr schön.<br><br><strong>Bei den Musikvideos, dadurch, dass du ja auch Design studierst, so ist ja gemeint, bei dir geht es eher in Richtung Audio Design, konntest du dich da trotzdem auch ein bisschen ausleben? Wie groß ist da dein Einfluss auf die Musikvideos?</strong><br><br>Die Musikvideos macht mein bester Freund und Mitbewohner, Julman (Anm. d. Red.: Julian Mann). Der Großteil der Videos und der Ideen entspringt seinem Kopf. Aber dadurch, dass wir zusammenwohnen und sehr viel Zeit miteinander verbringen, bin ich da schon auch immer tief drin in der Planung. Ich hatte immer Interesse daran, aber ich hatte nie so das Talent wie Julian. Ich kann teilweise meine Ideen reinbringen und weiß, dass er es geil umsetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, wenn man einen Song visuell vernünftig umsetzt, kann man damit nochmal mehr Gefühle erzeugen. So wirkt der Song auch qualitativer. Ich will das weiterhin machen. Da bin ich froh, dass wir da so ein gutes Team haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Zurück zur EP: Gibt es da ein Lied, das dir besonders wichtig ist?</strong><br><br>Mir sind natürlich alle sehr wichtig. Ich glaube, »Gewinner« ist schon ein Song, der mich am persönlichsten betrifft, beziehungsweise der persönlichste Song, den ich je released habe. Deswegen war&#8217;s mir auch wichtig, den als Single zu droppen. Der Song ist für mich auf jeden Fall ein Kernteil der EP.</p>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wieso ist er so wichtig?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Song geht darum, wie man mit dem möglichen Verlust eines Menschen umgeht und wenn Leute sich auf einmal verändern. Man kann nicht mehr einschätzen, was bei Personen abgeht, zum Beispiel was Drogenkonsum und so weiter angeht. Der Titel ist ein bisschen ironisch. Eigentlich sind wir Gewinner, aber es ist trotzdem passiert, das ist die Hook-Line.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Ist »Gewinner« dann auch dein Lieblingssong oder ist es nur der Persönlichste?</strong><br><br>Mein Favorit ist die Single »Bauchgefühl«. Der ist ein bisschen anders als alle anderen. Ich glaube, den mag ich am meisten.<br><br><strong>Letztes Jahr hast du auf dem splash! performt. Wie war das denn für dich, damals dort aufzutreten? Dort treten so viele nationale und internationale Größen auf. Wie ist es für dich, an derselben Stelle zu stehen?</strong><br><br>Das war natürlich extrem surreal. Es war tatsächlich mein allererstes Festival überhaupt. Ich war natürlich bei kleineren Campus-Festivals, aber was an diese Größen dann herankommt, da war ich noch nie. Einerseits heißt das natürlich, dass ich nie auf dem splash! war. Ich hatte nie diesen riesigen Splash-Traum. Andererseits war es für mich die völlige Reizüberflutung. Am ersten Tag war mein Slot. Dann waren wir auch noch die restlichen zwei Tage da und haben Party gemacht. Das war schon sehr besonders. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss sagen, an den Moment, als ich auf der Bühne stand, erinnere ich mich nicht mehr so so klar, weil es einfach ein totaler Rausch war. Ich war nüchtern, aber es war trotzdem ein Rausch. Extrem krass. Auch, dass man dann am gleichen Tag, wie du meintest, internationale Größen gesehen hat. Ich habe hundert Meter von hier selbst eben gespielt. Das ist schon ein besonderer Moment. Da bin ich <strong>Zeitfang </strong>auf jeden Fall dankbar, dass er mir die Möglichkeit gegeben hat.<br><br><strong>Hast du dir denn irgendwelche Ziele für die nächsten Steps gesetzt? Auch trotz des vorher genannten Kontrollverlusts?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstmal will ich die EP über die Bühne und endlich zu den Leuten bringen. Das ist für mich immer ein besonderer Moment, wenn man es quasi freilässt und dann wieder einen frischen Kopf hat. Dann will ich mich an mein erstes Album setzen. Das ist auf jeden Fall ein Ziel, was ich habe und was mir sehr wichtig ist. Generell will ich einfach wieder zurückkommen zum Kern der Sache, also Musik machen, die mir und meinen Leuten gefällt. Ich glaube, darauf kann man alles aufbauen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg-1024x576.png" alt="Leo Kaminski im Interview über seine EP Flugangst" class="wp-image-21158" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg-1024x576.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg-300x169.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg-768x432.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg-1536x864.png 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg-770x433.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg-1400x788.png 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via BMG</figcaption></figure>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/sollte-ich-nicht-eigentlich-ein-bisschen-schiss-haben-leo-kaminski-auf-der-erfolgswelle">„Sollte ich nicht eigentlich ein bisschen Schiss haben?“ &#8211; Leo Kaminski auf der Erfolgswelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Fetty Wap zeigt sich auf »Zavier.« reifer als vor der Gefängniszeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Stahldecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
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		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fetty Wap hat seine Haftstrafe verbüßt. Am 7. Januar wurde er entlassen – und laut eigener Aussage stand am 10. Januar schon sein neues Album »Zavier.«. Mit den Sounds überrascht er wahrscheinlich selbst seine treuesten Hörer. Wer Lines über die harte Zeit hinter Gittern erwartet hat, wird enttäuscht: Auf »Zavier.« singt und fokussiert sich Fetty Wap auf das, was er im Gefängnis wohl am meisten vermisst hat: Romantik. Direkt in seinem ersten Track »Right Back To You« macht er das [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fetty Wap hat seine Haftstrafe verbüßt. Am 7. Januar wurde er entlassen – und laut eigener Aussage stand am 10. Januar schon sein neues Album »Zavier.«. Mit den Sounds überrascht er wahrscheinlich selbst seine treuesten Hörer.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover.png"><img decoding="async" width="1334" height="1334" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover.png" alt="Fetty Wap kehrt mit Comeback-Album zurück - und klingt gänzlich anders" class="wp-image-20820" style="width:400px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover.png 1334w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/fetty-wap-zavier-cover-125x125.png 125w" sizes="(max-width: 1334px) 100vw, 1334px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Fetty Wap kehrt mit Comeback-Album zurück &#8211; und klingt gänzlich anders</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wer Lines über die harte Zeit hinter Gittern erwartet hat, wird enttäuscht: Auf »Zavier.« singt und fokussiert sich <strong>Fetty Wap</strong> auf das, was er im Gefängnis wohl am meisten vermisst hat: Romantik. Direkt in seinem ersten Track »Right Back To You« macht er das deutlich: „I’ve been gone for a while, but I came right back to you.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar ist mit <strong>Wiz Khalifa</strong> (als Feature auf »Like A Taylor«) einer der prägendsten Künstler des 2010er Hip-Hops vertreten, die Sounds sind aber andere als bei Fetty Waps Durchbruch 2015. Er ist reifer und legt viel Gefühl in seine Stimme. Auf Lines wie „Ate a whole eighth of shrooms, roll a big fat J, baby, I&#8217;m about to fade away“ verzichtet er aber nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch überwiegen die romantischen Anteile auf dem Album. Für das Duett »Real Love« mit <strong>Honey Bxby</strong> setzt er daher auf minimale Sounds und Violinen statt auf Club-Musik. Rap-Beats wie auf »N LUV« mit <strong>Monty </strong>sind in der ersten Hälfte des Tapes eher die Ausnahme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fetty Waps persönliches Highlight des Albums ist die Lead-Single »White Roses«, auf dem auch seine Schwestern gefeatured sind. Von ihrem Zusammenspiel kann man sich im Musikvideo überzeugen:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Fetty Wap - White Roses (feat. Divinity &amp; Ymanie) [Official Video]" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/aB57_9rLZE8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Elf Jahre sind eine lange Zeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur musikalisch zeigt sich der Künstler anders. Über den Titel sagt er, dass er selbst Zavier sei. Das sei ein verbesserter Fetty Wap. Er zeigt eine andere Seite von sich, nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fetty Waps Fans wissen durch seine früheren Projekte, dass er ein versatiler Künstler ist, der auch mit Gefühlen überzeugen kann. Ganz so viele Gefühle ist man vom Rapper aber nicht gewohnt. Fast schon schnulzig wird es auf »Spot Back« mit <strong>Rob McCoy</strong>. Mit diesem Track erreicht der Romantiker in Fetty Wap eine neue Ebene.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer damit nichts anfangen kann und das ikonische „Yeah Baby“-Adlib vermisst, wird vom Artist aber nicht vergessen. Besonders die zweite Hälfte des Albums richtet sich an diese Hörer. »With It Or What« hätte auch auf dem 2015er Album »Fetty Wap« erscheinen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schlussspurt des Albums ist garniert mit Features von Artists wie <strong>Max B</strong> oder <strong>G Herbo</strong>. Von der romantischen Thematik rückt Fetty Wap auf »Real Ones« und »Never Tell« gänzlich ab. Für letzteren Song nutzt Fetty Wap die Melodie von <strong>Polo Gs</strong> »RAPSTAR«. Auf den Tracks geht er auf seine Verurteilung sowie das geteilte Schicksal von Weggefährten ein. Fetty Wap betont aber, dass er diese niemals verraten hätte – eine Eigenschaft, die er von anderen vermisst.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/fetty-wap-zeigt-sich-auf-zavier-reifer-als-vor-der-gefaengniszeit">Fetty Wap zeigt sich auf »Zavier.« reifer als vor der Gefängniszeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Master Peace: Die »Stupid Kids« haben es nach oben geschafft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Stahldecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 14:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Schon seit Monaten füttert Master Peace seine Fans mit Tracks der neuen EP »Stupid Kids« – jetzt ist sie endlich draußen. Besonders Indie-Liebhaber können sich freuen. Auch wenn es nur sechs Tracks sind, überzeugt Master Peace mit Emotionen, die von Weltuntergangsstimmung bis hin zu »Good Times« reichen. Auf seinem Debütalbum »How To Make A Master Peace« klang schon viel Indie durch, allerdings experimentierte Master Peace auf der Platte stärker mit elektronischen Beats. Auf seiner neuen EP bewegt sich der junge [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schon seit Monaten füttert Master Peace seine Fans mit Tracks der neuen EP »Stupid Kids« – jetzt ist sie endlich draußen. Besonders Indie-Liebhaber können sich freuen. Auch wenn es nur sechs Tracks sind, überzeugt Master Peace mit Emotionen, die von Weltuntergangsstimmung bis hin zu »Good Times« reichen.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover.jpg"><img decoding="async" width="640" height="640" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover.jpg" alt="Master Peace - Stupid Kids" class="wp-image-20705" style="width:400px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover.jpg 640w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Master Peace &#8211; »Stupid Kids«</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Auf seinem Debütalbum »How To Make A Master Peace« klang schon viel Indie durch, allerdings experimentierte <strong>Master Peace</strong> auf der Platte stärker mit elektronischen Beats. Auf seiner neuen EP bewegt sich der junge Brite deutlich näher in Richtung Indie. Das belegt auch FC 26. Die Fußballsimulation von EA Sports ist bekannt dafür, kleineren Indie-Artists eine Bühne zu bieten. Master Peace hat es mit »Spin The Block« und »There‘s No More Underground« gleich doppelt auf das Game geschafft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit letzterem Track startet die EP. Producer <strong>Julian Bunetta</strong> nutzt markante Synthesizer-Leads, um sofort die Energie von Master Peace deutlich zu machen. Halb singend, halb schreiend erklärt dieser, dass in Zeiten von Handys kein Underground mehr existiert. Doch die Gesellschaftskritik reicht noch viel weiter: „They’re cutting down the Amazon to make more room for Amazon.“</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Master Peace - There’s No More Underground" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/NmmVkO4QLSw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Gute Zeit für gute Zeiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Indie im Jahr 2026 funktionieren kann, zeigt Master Peace auf »My Guitar«. Seine E-Gitarre und die simple Hook „I’m tryna be like that, I’m tryna be like this“ gehen ins Ohr und bleiben drin. Ein bisschen mehr Komplexität findet man dafür auf »Spin The Block«. Auf dem Song erklärt der Künstler alten Liebschaften, dass es zu spät ist, zu ihm zurückzukehren – er hat genug Leid erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun lebt er ein neues, ein sorgloses Leben und das feiert er auf »Good Times«. Ob One-Night-Stands oder Geld im Stripclub loswerden: Was er macht, das ist ihm egal, denn sein Lebensmotto lautet: „I could die tonight, so it’s a damn good times for good times.“</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Master Peace - Good Times" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/HJzJhS5qP24?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der vorletzte Track »Stupid Kids« ist zwar titelgebend für die EP, aber das einzige Lied, das zum Release kein Musikvideo erhielt. Dabei hätte der Track es nicht weniger verdient. Mit der Hymne feiert Master Peace, wie weit es seine Clique geschafft hat – obwohl sie „Stupid Kids“ waren. Von jugendlichen Dummheiten ging es für ihn ins Rockstar-Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»<a href="https://www.instagram.com/p/DTyC1GTjyBy/">Fuck It Up</a>« ist als letzter Track praktisch eine Verlängerung des vorigen Songs. Ein Highlight ist hier das einzige Feature der EP, <strong>Declan McKenna</strong>. Schnelle Drums und ein Wechselgesang der beiden Artists sorgen für eine Menge Power und einen krönenden Abschluss des rundum gelungenen Projekts.</p>
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		<title>idolinjo zwischen Problemen und Glauben auf »DUNAMIS«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Stahldecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2025 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>idolinjo hat sich in den letzten anderthalb Jahren mit seinem stark britisch beeinflussten Stil einen Namen in der deutschen Rap-Szene gemacht. In seiner noch jungen Karriere hat er es geschafft, mit Größen wie Billa Joe oder den Producern Juh-Dee und Young Mesh zusammenzuarbeiten. Besonders gerne flowt er aber auf Beats von Brasco und DAVY – und diese waren auch die Grundlage seines ersten Mixtapes »DUNAMIS«. Die Platte ist für idolinjo sehr persönlich. Das wird direkt mit dem Intro »2006« – [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>idolinjo hat sich in den letzten anderthalb Jahren mit seinem stark britisch beeinflussten Stil einen Namen in der deutschen Rap-Szene gemacht. In seiner noch jungen Karriere hat er es geschafft, mit Größen wie Billa Joe oder den Producern Juh-Dee und Young Mesh zusammenzuarbeiten. Besonders gerne flowt er aber auf Beats von Brasco und DAVY – und diese waren auch die Grundlage seines ersten Mixtapes »DUNAMIS«.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ab67616d00001e02ad2682a6a0427a0e86462430.jpeg"><img decoding="async" width="300" height="300" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ab67616d00001e02ad2682a6a0427a0e86462430.jpeg" alt="" class="wp-image-20273" style="width:400px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ab67616d00001e02ad2682a6a0427a0e86462430.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ab67616d00001e02ad2682a6a0427a0e86462430-150x150.jpeg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ab67616d00001e02ad2682a6a0427a0e86462430-120x120.jpeg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ab67616d00001e02ad2682a6a0427a0e86462430-240x240.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ab67616d00001e02ad2682a6a0427a0e86462430-125x125.jpeg 125w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mixtapecover DUNAMIS</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Platte ist für <strong>idolinjo</strong> sehr persönlich. Das wird direkt mit dem Intro »2006« – sein Geburtsjahr – deutlich. Wenn man dem jungen Rapper Glauben schenken mag, wusste der Arzt im Klinikum damals schon, dass idolinjo anders sei. Sein gewohnt schneller Flow führt durch die großen Themen des Mixtapes. Dazu zählen neben seinem Talent auch die Probleme innerhalb seiner Familie, Konflikte mit dem Gesetz und der Glaube: „Gott gab uns Hände, um Häuser zu bauen, denn wir lebten auf nichts.“ Allerdings folgt direkt darauf eine Schwäche des Tapes: „Manche starben beim Bauen und sind runtergefallen. Manche fuhren zu schnell und wurden geblitzt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selten, aber immer wieder, nutzt idolinjo Reime, die die Story schwächen oder für Widersprüche sorgen. So geschieht es auf dem zweiten und dritten Track. Während er auf »UNDANKBAR« meint „Für die Nachbarschaft sind wir Verbrecher, aber kein Stress, ich wurd‘ gut erzogen“, heißt es auf »DUNAMIS«: „Ich wuchs auf in toxischer Liebe – zeig‘ ich dir die Wohnung, wo ich damals lebte, siehst du das Blut an der Wand kleben“. Auch wenn er hier die Beziehung zwischen seinen Eltern anspricht, erscheinen die Zeilen widersprüchlich.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Idolinjo - Undankbar (Prod. by Brasco)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/HuEF6mFexKg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Von Philosophie und Glaube</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür zeigt idolinjo in diesem Track viele Gefühle – es war schwer für ihn, ohne Vater zum Mann zu werden. Aber: „Dunamis hat dich ersetzt“. Dunamis kommt aus dem Altgriechischen und steht für ein philosophisches Konzept zu Macht oder Potenzial. In der Bibel steht Dunamis für die Kraft von Gott. Zum Erreichten zählt, dass er seine kriminelle Vergangenheit zurückgelassen hat. Daher dankt er dem da oben: „Thank you lord, denn anscheinend konntest du mich besinnen“ rappt er auf »SKENG«. Der Glaube ist ihm wichtig und das bringt er in dem Track glasklar rüber. Dieser kam als zweite Single heraus und hat auch ein black &amp; white Musikvideo erhalten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Idolinjo - Skeng (Prod.by Davy)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/jdbLdBk9jhM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich geht es auf »QUELLE/VERSTÄNDNIS« und »NACHVOLLZIEHEN« weiter. Hier zeigt er aber auch, dass er den Rapper-Status genießt – egal ob es um Eliantte oder um Frauen, an denen er aber wenig Interesse zeigt, geht. Anderen Menschen fehlt das Verständnis für ihn. Der Einzige, der ihn nachvollziehen kann, sei Gott.<br>idolinjo hat viel dafür getan, um da zu sein, wo er gerade ist – und es soll nur nach oben gehen. Auf dem Track »TIMMY TURNER«, der als erste Single released wurde, ist er noch der Bäcker, der seiner Familie schon früh das Brot auf den Tisch bringen musste. Das will er auf ein anderes Level bringen. Auf »BIGGER PICTURE« erklärt er nämlich, dass seine Kinder Bonzen werden sollen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Idolinjo - Timmy Turner (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/j-PnbLBCesU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Von Kim Possible und Charlie Sheen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem er bereits Timmy Turner einen Song gewidmet hat und sich mit Dexter verglichen hat, zeigt idolinjo auf »PEACE«, dass er ein Serienfan ist: Phineas und Ferb, Kim Possible oder auch Charlie Sheen, der vor allem aus Two and a Half Men bekannt ist – sie alle erhalten Erwähnungen.<br>Als Abschluss des Mixtapes präsentiert <strong>Brasco </strong>einen Jazz-Beat, der sich deutlich von den vorherigen Songs abhebt. idolinjos Part harmoniert mit dem Piano. Das Saxofon erinnert an das 2022er Album »ALPHA PLACE« von Knucks. Nicht nur aufgrund von idolinjos Schlussrede sticht dieser Song heraus und sorgt für ein rundes Ende.</p>
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		<title>Knucks hält auf »A Fine African Man« die Flagge Nigerias hoch</title>
		<link>https://mostdope.tv/soundchecks/knucks-haelt-auf-a-fine-african-man-die-flagge-nigerias-hoch</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Stahldecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 14:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[A Fine African Man]]></category>
		<category><![CDATA[Beat Butcha]]></category>
		<category><![CDATA[Knucks]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem Knucks sich in »ALPHA PLACE« als den harten Gangster aus London gezeigt hat, will er uns nun eine andere Seite präsentieren: Er ist auch »A Fine African Man« oder kurz AFAM. Afamefuna ist nämlich der Igbo-Name, den ihm seine Familie gegeben hat, und er bedeutet: „Möge mein Name nicht vergessen werden“. Mit diesem Album will Knucks sicherstellen, dass niemand seinen Namen vergisst. Auf »A Fine African Man« präsentiert Knucks seine nigerianischen Wurzeln, die für ihn eine große Rolle spielen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/knucks-haelt-auf-a-fine-african-man-die-flagge-nigerias-hoch">Knucks hält auf »A Fine African Man« die Flagge Nigerias hoch</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachdem Knucks sich in »ALPHA PLACE« als den harten Gangster aus London gezeigt hat, will er uns nun eine andere Seite präsentieren: Er ist auch »A Fine African Man« oder kurz AFAM. Afamefuna ist nämlich der Igbo-Name, den ihm seine Familie gegeben hat, und er bedeutet: „Möge mein Name nicht vergessen werden“. Mit diesem Album will Knucks sicherstellen, dass niemand seinen Namen vergisst.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-1024x1024.png"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-1024x1024.png" alt="Albumcover A Fine African Man" class="wp-image-19921" style="width:400px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man.png 1382w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Albumcover A Fine African Man</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Auf »A Fine African Man« präsentiert <strong>Knucks </strong>seine nigerianischen Wurzeln, die für ihn eine große Rolle spielen, auch wenn er in Großbritannien lebt: „Big house in the belly of Britain but still eatin&#8217; Okra soup“ heißt es im ersten Track »MASQUERADE«. Als Jugendlicher verbrachte er einige Zeit auf einem Internat in Nigeria, nachdem er in England fast von der Schule geflogen wäre, erklärt er im <a href="https://www.instagram.com/reel/DPl-S_mkSx2/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">Interview bei „The Ebro Show“</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»MASQUERADE« ist dabei ein idealer Einstieg ins Album, denn er gibt einen kurzen Einblick in seine Erfahrungen und seine Verbindung zu Nigeria. Im <a href="https://youtu.be/RfZHamd94MM?si=X2e0XaDKQ9ByaKsm">Musikvideo</a> steht er zunächst an einer Bushaltestelle in England, doch plötzlich ist er mitten in Nigeria. Er verfolgt eine traditionell maskierte Person und reißt dieser schließlich die Maske ab, nur um zu erkennen, dass er selbst unter der Maske ist – und unter Knucks‘ Maske steckt der Junge, der in Nigeria lediglich mit einem Eimer baden musste. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Knucks - MASQUERADE (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/RfZHamd94MM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der zweite Track »MY NAME IS MY NAME« ist ein sehr persönlicher Song. In der Schule konnten viele seinen Namen Afamefuna aussprechen, daher <a href="http://(https://www.instagram.com/reel/DQe9Xq2Coyv/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">wünschte er sich</a>, mit seinem Zweitnamen Ashley angesprochen zu werden Rückblickend bereut er dies und zeigt sich stolz auf seine Herkunft und seinen Namen: „But now I&#8217;m indoors with a bunch of awards <a href="https://genius.com/37480535/Knucks-my-name-is-my-name/With-my-long-ass-african-name-on">with my long ass African name on</a>“. »GOLDTOOTH« wurde als zweite Single released und bekam ebenfalls ein <a href="https://youtu.be/XzM-LVuSHUY?si=UPQ4Qyc2U6DFSmKO">Musikvideo</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Features aus der Heimat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diesem Track wird Knucks von <strong>Blaqbonez </strong>unterstützt. Auf »NO SHAKING« tritt <strong>Phyno </strong>auf, während auf »YAM PORRIDGE« <strong>Tiwa Savage</strong> und auf »CONTAINER« <strong>KCee </strong>zu hören sind. Dies sind allesamt nigerianische Künstler*innen, die vorrangig in ihrer Heimat bekannt sind. Ihr Stil und ihr Akzent, den auch Knucks stellenweise einfließen lässt, bauen klangtechnisch die Brücke nach Nigeria. Die Produktion der Songs, für die größtenteils <strong>Swindle </strong>und <strong>Beat Butcha </strong>verantwortlich sind, erinnert oft an Knucks 2022er-Album »ALPHA PLACE«, wobei es auf AFAM nicht so hart zugeht. Knucks kann dadurch seinen entspannten Tonfall beibehalten und sich auf die Inhalte fokussieren, ohne abseits davon viel zu experimentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Hälfte des Albums, der viele persönliche Geschichten von Knucks‘ Mitmenschen in und aus Nigeria enthält, endet mit »NWANNE«, was auf Igbo Bruder und Schwester bedeutet. Nachdem er als Kind viele Feste mit seinen Cousins gefeiert hat, wurde dies mit der Zeit weniger. Sein Vater und dessen Brüder hatten Probleme – oder wie Knucks sagt: „The typical Nigerian dramas“. Dennoch kümmert er sich um seine Familie und die Leute in Nigeria und dies zeigt er auf verschiedenen Tracks, denn für ihn gilt: „I just want the best for my people“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die zwei Seiten von »A Fine African Man«</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Hälfte ist hingegen weniger heimatverbunden. Die Songs zeigen den Macho, den wir in Knucks‘ vorherigen Projekten bereits kennengelernt haben. Auch die Features <strong>Fimiguerrero </strong>(auf »NKITA«) und <strong>Tyler Daley </strong>sind Briten. Letzterer ist auf dem Track »FRIENDS« vertreten. Hier offenbart Knucks, dass er nicht nur ein Player ist, sondern auch Beziehungen und verpasste Chancen bereut. Er berichtet über eine Freundin, mit der er auch eine sexuelle Beziehung führt. Gleichzeitig ist er sich über seine Gefühle im Unklaren und fragt wiederholt: „We friends right?“. Ihm gefällt es, mit ihr zusammen zu sein, aber sie sind nur Freunde. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Knucks - FRIENDS (Visualiser)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/3QjCTB188ek?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Sie können auch Monate getrennt sein und kein Wort reden, aber, sobald sie sich wiedersehen, ist alles wie früher. Beide daten auch andere Personen, wobei Knucks ein schlechtes Gewissen hat.&nbsp; Schließlich gibt er zu, dass er sich eine ernsthafte Beziehung wünschte, nun sei es aber zu spät, da sie in einer Beziehung ist. Zudem fragt er sich, ob sie auch als Paar eine solche Bindung hätten oder ob dies nur so war, weil sie eine F+ hatten. Auch wenn dieser Song wenig mit dem eigentlichen Thema des Albums zu tun hat, überzeugt Knucks hier besonders mit lebendigem Storytelling – der Track ist ein hidden hero.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach »FRIENDS« schließt das Album mit »ARE YOU OKAY?« und der ersten Single »CUT KNUCKLES«. Inhaltlich orientiert er sich bei Letzterem wieder an seine lehrreiche Zeit in Nigeria: „No washing machine, man wasn&#8217;t a teen, but was washin&#8217; my clothes by hand. Cut knuckles, the water stang.“ Auch im Musikvideo wird die Entwicklung vom jungen Afam, der die Kleidung per Hand wäscht, zum erfolgreichen Rapper Knucks, der vor dem Trockner wartet, gut deutlich.</p>
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		<title>Nüchtern, verliebt und gewohnt experimentell: Danny Brown zeigt sich verwandelt auf »Stardust«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Stahldecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 14:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man Danny Browns Album »Stardust« hört, darf man eine Sache nicht vergessen: Es ist das erste Album, das er nüchtern geschrieben hat. Als Fan freut man sich für ihn, aber klingt die Musik dadurch weniger spannend? Ganz und gar nicht, denn Danny Brown macht das, was er am besten kann, und sorgt für eine Menge Überraschungen auf dem Album. Die vielen elektronischen Einflüsse klingen ungewohnt, sind aber nicht vollkommen neu, denn schon auf seinem 2013 erschienenen Album »Old« hat [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn man Danny Browns Album »Stardust« hört, darf man eine Sache nicht vergessen: Es ist das erste Album, das er nüchtern geschrieben hat. Als Fan freut man sich für ihn, aber klingt die Musik dadurch weniger spannend? Ganz und gar nicht, denn Danny Brown macht das, was er am besten kann, und sorgt für eine Menge Überraschungen auf dem Album. Die vielen elektronischen Einflüsse klingen ungewohnt, sind aber nicht vollkommen neu, denn schon auf seinem 2013 erschienenen Album »Old« hat er mit Electronic-Producer*innen gearbeitet.</strong></p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-19847" style="width:400px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-1536x1536.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-2048x2048.jpg 2048w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ALBUM-COVER-1400x1400.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Vor zwei Wochen erschien der Director’s Cut von »Scaring The Hoes« (<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/danny-brown-und-jpegmafia-reissen-auf-scaring-the-hoes-genregrenzen-ein">lies hier unsere Review zum originalen Album</a>), jetzt droppt <strong>Danny Brown</strong> sein Soloprojekt »Stardust« – wobei von solo nicht wirklich die Rede sein kann. Auf gleich zwölf der 14 Tracks hat sich Danny Brown Verstärkung von jungen, aufstrebenden Artists geholt. Durch die Kollaborationen und seine Drogenabstinenz hat er <a href="https://youtube.com/shorts/qRoeIpykBkA?si=3y1-nro5JYEUQbrT">laut eigener Aussage</a> wieder den kindlichen Zustand und den Spaß an der Musik gefunden. Daher geht es im Album auch darum, seinen Sinn zu finden und zu verstehen, wieso man etwas überhaupt macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich also etwas Zeit nimmt, sich im Schlafzimmer einsperrt und die Kopfhörer aufsetzt, wird man bei »Stardust« verschiedenste Gefühlswelten durchleben. Direkt im ersten Track »Book Of Daniel« zeigt er seine verletzliche Seite und geht darauf ein, was er in seiner Karriere und besonders in der letzten Zeit gelernt hat. Zum einen kritisiert er dabei die Entwicklung der Musikszene und den Fokus auf Klicks anstatt auf die Kunst. Zum anderen reflektiert er sich selbst und ist stolz, dass er seine Süchte überwunden hat. „When I didn’t have hope, I was turning to dope“ gilt für ihn heute nicht mehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Genre- und konventionslos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Album wird es allerdings nicht nur um Gefühle gehen – auch das Image des harten Rappers wird gefüttert. Das beweist er im zweiten Song »Starburst«, der im September als erste Single erschien: „They woke up the monster, so I divide and conquer“. Und wenn man sich das von <strong>DEADHORSES </strong>produzierte Musikvideo anschaut, weiß man, dass mit diesem Monster nicht zu spaßen ist. Ein Workout im Glaskasten und Sounds, die aus einer Industriehalle sein könnten, lassen den Mann mit dem stählernen Oberkörper wie eine Maschine wirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danny Brown wäre aber nicht Danny Brown, wenn er für den Rest des Albums den harten Rapper raushängen lassen würde. Er ist nämlich auch ein „Rapstar, Popstar, Rockstar“ wie <strong>underscores </strong>in »Copycats« immer wieder wiederholt und den Hörer*innen so einen Ohrwurm eintrichtert. Die junge Kalifornierin hat den Partysong selbst produziert und Danny Brown nachhaltig beeindruckt. Nachdem er den Song mit ihr <a href="https://www.reddit.com/r/underscoresplus/comments/1jxyiz2/full_video_of_the_danny_collab_from_coachella/">bereits auf Coachella performt hat</a>, nimmt er sie nun mit auf seine Nordamerika-Tour. Und auch beim Musikvideo-Dreh, in dem sie sich in einer Limousine vor Groupies verstecken, haben die beiden mit ihrer guten Chemie überzeugt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Danny Brown - Copycats ft. Underscores (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/F7h3PTMioAU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Album geht es stark elektronisch weiter. Während <strong>JOHNNASCUS </strong>seine Stimme mit Screams auf »1999« komplett verausgabt, erinnert <strong>8485 </strong>auf »Flowers« eher an <strong>Jennifer Lopez</strong> vor 15 Jahren. Auf letzterem Song hebt sich Danny Brown mit energiegeladenen Parts stark ab und sorgt für Kontraste, die keine Langeweile aufkommen lassen. Das ist bei »Lift you up« nicht möglich, da dieser neben „Starburst“ der einzige Track ohne Feature ist. Der Titel verspricht gute Laune und der Beat ist dafür wie gemacht. Kombiniert mit Danny Browns Flow und seiner Aufforderung „Get your ass up off the couch“ verleitet der Song zum Tanzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Danny Brown lässt so tief blicken wie nie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum ist »Lift You Up« vorbei, kann man sich wieder setzen – oder sogar hinlegen und die Augen schließen: Auf »Green Light« erwartet uns eine verträumte Melodie und das Feature von <strong>Frost Children</strong> ist hier gut gewählt. Die helle Stimme von Sänger <strong>Lulu Prost</strong> eröffnet eine kurze, aber wichtige Liebes-Episode des Albums. Auf »What You See« gibt Danny Brown zu, nicht an Liebe interessiert gewesen zu sein, nachdem sein Herz einmal gebrochen wurde. Er liebte nicht einmal sich selbst und hoffte, dass Drogen ihm in seiner Situation helfen. Nun, da er seinen Lebensstil geändert hat, hat sich auch sein Blick auf die Liebe geändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er will allen Versuchungen widerstehen und clean bleiben, denn er sagt, dass es etwas gibt, wofür es sich zu leben lohnt. Die Liebeserklärung an seine Partnerin, die ihm in den schwierigen Zeiten zur Seite gestanden hat, ist der emotionale Höhepunkt des Albums und zeigt, was es Danny Brown bedeutet, clean zu sein und zu bleiben. Es geht ihm nämlich um mehr als nur seine eigene Gesundheit, er zeigt sich als liebender Partner. Solche Emotionen sieht man von Rappern ganz, ganz selten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem zweiten elektronischen Partysong »Baby« reißen uns Danny Brown und underscores aus der Liebesepisode. Doch nicht nur Danny Brown zeigt, dass man auf diese Beats mit Power rappen kann. <strong>IssBrokie </strong>macht es ihm als weiblicher Gegenpart auf »Whatever the Case« nach. Sie zeigt, dass Danny Brown seine Features für das Album sorgfältig ausgewählt hat – er kennt die meisten und hat mit vielen bereits auf anderen Tracks zusammengearbeitet. Die gemeinsame Arbeit macht ihm Spaß und daher lautet auch der Song mit <strong>Femtanyl </strong>»1L0v3myL1f3!«. Sie ist für ihre schnellen Beats bekannt und wird ihn auf seiner Tour ebenso wie underscores unterstützen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Danny Brown - Starburst (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/RA2BB5o0Hp4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">»The End« ist nicht The End</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Abschluss des Albums nimmt Danny Brown das Tempo zunächst etwas raus und reflektiert sich selbst. Mithilfe von <strong>Nnamdi </strong>zeigt er, dass er früher »RIGHT FROM WRONG« nicht unterscheiden konnte. Er legt seine Eifersucht auf andere offen dar und möchte sich ändern. Künftig will er von anderen stattdessen inspiriert werden. Dann wird es mit »The End« wieder schneller. Der Track ist der einzige mit zwei Features: die Ukrainerin <strong>Ta Ukrainka</strong> und die Australierin <strong>Zheani </strong>sorgen für einen Track, der es auf fast 9 Minuten bringt. Ein besonderes Highlight ist hier der osteuropäische Touch von Ta Ukrainka, denn sie rappt und singt auf Ukrainisch und Polnisch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">»The End« ist aber nicht der letzte Titel des Albums. Danny Brown hat noch einen im Köcher und beendet das Album mit dem Track »All4U!« mit <strong>Jane Remover</strong>. Er resümiert nochmal seine Karriere und zeigt sich stolz auf seine Reise: „I didn’t know I could make it this far“. Gleichzeitig ist er sich bewusst, dass der Kampf gegen seine Suchterkrankungen nicht vorbei ist und er hier beständig bleiben muss. Dabei wiederholt er, dass er jemanden hat, für den er es tut: „Now I do it all for you.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danny Brown zeigt sich auf seinem sechsten Album besonders verletzlich, aber auch stark. Auch wenn die Drogengeschichten aus seinem Podcast unterhaltsam sind, konnte er nie als gutes Vorbild gesehen werden. Mit diesem Album vollzieht er einen Imagewandel, von dem man hofft, dass er lange anhält. Musikalisch ist er hingegen ganz der Alte: Er zeigt sich neugierig und experimentiert mit verschiedensten Artists. Dabei lässt er sich von der neuen Generation inspirieren und bringt so ein Album heraus, dass durch seine Vielschichtigkeit nie an Energie verliert.</p>



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