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	<title>Swindle Archive - Mostdope</title>
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	<title>Swindle Archive - Mostdope</title>
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		<title>Knucks hält auf »A Fine African Man« die Flagge Nigerias hoch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Stahldecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 14:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem Knucks sich in »ALPHA PLACE« als den harten Gangster aus London gezeigt hat, will er uns nun eine andere Seite präsentieren: Er ist auch »A Fine African Man« oder kurz AFAM. Afamefuna ist nämlich der Igbo-Name, den ihm seine Familie gegeben hat, und er bedeutet: „Möge mein Name nicht vergessen werden“. Mit diesem Album will Knucks sicherstellen, dass niemand seinen Namen vergisst. Auf »A Fine African Man« präsentiert Knucks seine nigerianischen Wurzeln, die für ihn eine große Rolle spielen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/knucks-haelt-auf-a-fine-african-man-die-flagge-nigerias-hoch">Knucks hält auf »A Fine African Man« die Flagge Nigerias hoch</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Nachdem Knucks sich in »ALPHA PLACE« als den harten Gangster aus London gezeigt hat, will er uns nun eine andere Seite präsentieren: Er ist auch »A Fine African Man« oder kurz AFAM. Afamefuna ist nämlich der Igbo-Name, den ihm seine Familie gegeben hat, und er bedeutet: „Möge mein Name nicht vergessen werden“. Mit diesem Album will Knucks sicherstellen, dass niemand seinen Namen vergisst.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-1024x1024.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-1024x1024.png" alt="Albumcover A Fine African Man" class="wp-image-19921" style="width:400px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/knucks-a-fine-african-man.png 1382w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Albumcover A Fine African Man</figcaption></figure>
</div>


<p>Auf »A Fine African Man« präsentiert <strong>Knucks </strong>seine nigerianischen Wurzeln, die für ihn eine große Rolle spielen, auch wenn er in Großbritannien lebt: „Big house in the belly of Britain but still eatin&#8217; Okra soup“ heißt es im ersten Track »MASQUERADE«. Als Jugendlicher verbrachte er einige Zeit auf einem Internat in Nigeria, nachdem er in England fast von der Schule geflogen wäre, erklärt er im <a href="https://www.instagram.com/reel/DPl-S_mkSx2/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">Interview bei „The Ebro Show“</a>.</p>



<p>»MASQUERADE« ist dabei ein idealer Einstieg ins Album, denn er gibt einen kurzen Einblick in seine Erfahrungen und seine Verbindung zu Nigeria. Im <a href="https://youtu.be/RfZHamd94MM?si=X2e0XaDKQ9ByaKsm">Musikvideo</a> steht er zunächst an einer Bushaltestelle in England, doch plötzlich ist er mitten in Nigeria. Er verfolgt eine traditionell maskierte Person und reißt dieser schließlich die Maske ab, nur um zu erkennen, dass er selbst unter der Maske ist – und unter Knucks‘ Maske steckt der Junge, der in Nigeria lediglich mit einem Eimer baden musste. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Knucks - MASQUERADE (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/RfZHamd94MM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Auch der zweite Track »MY NAME IS MY NAME« ist ein sehr persönlicher Song. In der Schule konnten viele seinen Namen Afamefuna aussprechen, daher <a href="http://(https://www.instagram.com/reel/DQe9Xq2Coyv/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">wünschte er sich</a>, mit seinem Zweitnamen Ashley angesprochen zu werden Rückblickend bereut er dies und zeigt sich stolz auf seine Herkunft und seinen Namen: „But now I&#8217;m indoors with a bunch of awards <a href="https://genius.com/37480535/Knucks-my-name-is-my-name/With-my-long-ass-african-name-on">with my long ass African name on</a>“. »GOLDTOOTH« wurde als zweite Single released und bekam ebenfalls ein <a href="https://youtu.be/XzM-LVuSHUY?si=UPQ4Qyc2U6DFSmKO">Musikvideo</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Features aus der Heimat</h2>



<p>Auf diesem Track wird Knucks von <strong>Blaqbonez </strong>unterstützt. Auf »NO SHAKING« tritt <strong>Phyno </strong>auf, während auf »YAM PORRIDGE« <strong>Tiwa Savage</strong> und auf »CONTAINER« <strong>KCee </strong>zu hören sind. Dies sind allesamt nigerianische Künstler*innen, die vorrangig in ihrer Heimat bekannt sind. Ihr Stil und ihr Akzent, den auch Knucks stellenweise einfließen lässt, bauen klangtechnisch die Brücke nach Nigeria. Die Produktion der Songs, für die größtenteils <strong>Swindle </strong>und <strong>Beat Butcha </strong>verantwortlich sind, erinnert oft an Knucks 2022er-Album »ALPHA PLACE«, wobei es auf AFAM nicht so hart zugeht. Knucks kann dadurch seinen entspannten Tonfall beibehalten und sich auf die Inhalte fokussieren, ohne abseits davon viel zu experimentieren.</p>



<p>Die erste Hälfte des Albums, der viele persönliche Geschichten von Knucks‘ Mitmenschen in und aus Nigeria enthält, endet mit »NWANNE«, was auf Igbo Bruder und Schwester bedeutet. Nachdem er als Kind viele Feste mit seinen Cousins gefeiert hat, wurde dies mit der Zeit weniger. Sein Vater und dessen Brüder hatten Probleme – oder wie Knucks sagt: „The typical Nigerian dramas“. Dennoch kümmert er sich um seine Familie und die Leute in Nigeria und dies zeigt er auf verschiedenen Tracks, denn für ihn gilt: „I just want the best for my people“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die zwei Seiten von »A Fine African Man«</h2>



<p>Die zweite Hälfte ist hingegen weniger heimatverbunden. Die Songs zeigen den Macho, den wir in Knucks‘ vorherigen Projekten bereits kennengelernt haben. Auch die Features <strong>Fimiguerrero </strong>(auf »NKITA«) und <strong>Tyler Daley </strong>sind Briten. Letzterer ist auf dem Track »FRIENDS« vertreten. Hier offenbart Knucks, dass er nicht nur ein Player ist, sondern auch Beziehungen und verpasste Chancen bereut. Er berichtet über eine Freundin, mit der er auch eine sexuelle Beziehung führt. Gleichzeitig ist er sich über seine Gefühle im Unklaren und fragt wiederholt: „We friends right?“. Ihm gefällt es, mit ihr zusammen zu sein, aber sie sind nur Freunde. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Knucks - FRIENDS (Visualiser)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/3QjCTB188ek?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Sie können auch Monate getrennt sein und kein Wort reden, aber, sobald sie sich wiedersehen, ist alles wie früher. Beide daten auch andere Personen, wobei Knucks ein schlechtes Gewissen hat.&nbsp; Schließlich gibt er zu, dass er sich eine ernsthafte Beziehung wünschte, nun sei es aber zu spät, da sie in einer Beziehung ist. Zudem fragt er sich, ob sie auch als Paar eine solche Bindung hätten oder ob dies nur so war, weil sie eine F+ hatten. Auch wenn dieser Song wenig mit dem eigentlichen Thema des Albums zu tun hat, überzeugt Knucks hier besonders mit lebendigem Storytelling – der Track ist ein hidden hero.</p>



<p>Nach »FRIENDS« schließt das Album mit »ARE YOU OKAY?« und der ersten Single »CUT KNUCKLES«. Inhaltlich orientiert er sich bei Letzterem wieder an seine lehrreiche Zeit in Nigeria: „No washing machine, man wasn&#8217;t a teen, but was washin&#8217; my clothes by hand. Cut knuckles, the water stang.“ Auch im Musikvideo wird die Entwicklung vom jungen Afam, der die Kleidung per Hand wäscht, zum erfolgreichen Rapper Knucks, der vor dem Trockner wartet, gut deutlich.</p>
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		<title>Die besten Releases der Woche mit AJ Tracey, Jorja Smith u.v.m.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 13:33:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Rizzle Kicks, Obongjayar, AJ Tracey und Jorja Smith AJ Tracey &#38; Jorja Smith &#8211; Crush Nach ihrem gemeinsamen Song »Ladbroke Grove«, der 2019 dafür sorgte, dass AJ Tracey auch hierzulande bekannt wurde, sind Tracey und Jorja Smith nun mit neuer Musik zurück. Passend zum Valentinstag heißt die Single »Crush« – und die Chemie zwischen den beiden stimmt nach wie vor. Wer sich davon noch einmal überzeugen möchte, sollte sich auch das gemeinsame Cover [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Rizzle Kicks, Obongjayar, AJ Tracey und Jorja Smith </strong></p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">AJ Tracey &amp; Jorja Smith &#8211; Crush</h2>



<p>Nach ihrem gemeinsamen Song »Ladbroke Grove«, der 2019 dafür sorgte, dass <strong>AJ Tracey</strong> auch hierzulande bekannt wurde, sind Tracey und<strong> Jorja Smith</strong> nun mit neuer Musik zurück. Passend zum Valentinstag heißt die Single »Crush« – und die Chemie zwischen den beiden stimmt nach wie vor.</p>



<p>Wer sich davon noch einmal überzeugen möchte, sollte sich auch das gemeinsame Cover von »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=-Xh5gMREXXQ">Flowers (Sunship Remix)</a>« in der BBC Live Lounge anschauen. Der neue Track ist ein schöner, wenn auch kurzweiliger Song – am meisten freut uns aber, dass J Money uns mal wieder ein paar Bars liefert, die sie genauso gut beherrscht wie ihren Gesang im Refrain.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="AJ Tracey - Crush (feat. Jorja Smith)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/BouNQ9lREyA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Rizzle Kicks &#8211; Competition is for Losers</h2>



<p>Es fühlt sich an wie ein Homecoming: Das britische Duo <strong>Rizzle Kicks</strong> feiert heute sein großes Comeback mit dem neuen Album »Competition Is for Losers« – dem ersten gemeinsamen Werk von <strong>Jordan Stephens</strong> und <strong>Harley Sylvester</strong> seit 2013. Zwar gab es in den letzten zwölf Jahren immer mal wieder gemeinsame Tracks, aber Stephens und Sylvester waren in den letzten Jahren vor allem solo aktiv.</p>



<p>Rizzle Kicks sind in Großbritannien und auch hierzulande für ihre uplifting Musik bekannt, die zwar in ihren Lyrics auch mal ernstere Themen behandelte, aber in den Beats und der Einstellung deutlich fröhlicher war. Mit der Kombination aus Rap und Gesang konnte das Duo sich von den damaligen Grime-Tracks abheben. Doch wir sind in der Zwischenzeit erwachsener geworden und auch das allgemeine soziale Klima fühlt sich schwerer und düsterer an als damals. Ein Comeback von RK kommt daher zum perfekten Zeitpunkt. Stephens und Sylvester hatten zudem genug eigene Dämonen – in Form von Abhängigkeiten und Angststörungen – zu bekämpfen, bevor ein neues Album überhaupt möglich war.</p>



<p>Der Track »New Energy« ist für uns ein gutes Beispiel dafür, warum das Konzept von Rizzle Kicks auch 2025 noch funktioniert. Produziert von Stephens und <strong>Swindle</strong>, mit einem Feature von <strong>Mick Jenkins</strong> (der diese Woche auch den großartigen Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=JHAumc-wjFE">Wars &amp; Rumors of War (Freestyle)</a>« veröffentlicht hat), bleibt unsere Begeisterung für Rizzle Kicks ungebrochen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="New Energy (feat. Mick Jenkins)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/f3UYeO9dWEo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Obongjayar &#8211; Not in Surrender</h2>



<p>Nachdem im Oktober letzten Jahres die Doppel-Single »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=mLrQ_A7mVsw">Just My Luck</a> / <a href="https://www.youtube.com/watch?v=I6wogZSu2kk">Tomorrow Man</a>« erschien, folgt nun mit »Not in Surrender« der erste Release des Jahres für <strong>Obongjayar</strong>. Das Cover-Design führt den Stil der vorherigen Single fort: roter Hintergrund, auf dem eine silberne Obongjayar-Münze liegt, die mit dem Titel geprägt ist. Für uns fühlt sich das stark nach einem Album-Rollout an – offizielle News dazu gibt es allerdings noch nicht.</p>



<p>Fans von <strong>Little Simz</strong> dürften ihn jedoch bereits in einem der Audio-Snippets gehört haben, die die Künstlerin kürzlich in ihrer Instagram-Story teilte. Wir werden also so oder so in diesem Jahr noch mehr von ihm hören. Bis dahin können wir im Dauermodus zu »Not in Surrender« tanzen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Obongjayar - Not In Surrender (Lyric Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/vMm8naokMSY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:44px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/die-besten-releases-der-woche-mit-aj-tracey-u-v-m-2">Die besten Releases der Woche mit AJ Tracey, Jorja Smith u.v.m.</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>INTERNATIONAL RELEASES KW 33 (MIT AITCH, GREENTEA PENG, SWINDLE U.V.M.)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2022 12:31:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind u.a. Anitta &#38; Missy Elliott, Big K.R.I.T., Offset, Tank, Demo Genesis, 070 Shake und mehr. Auf dem Cover: Aitch Die gesamte Liste mit allen Releases der Woche findet ihr wie immer auf Instagram. AITCH &#8211; CLOSE TO HOME (A) Manchester: Das ist die britische Stadt, die man mit Menschen wie (dem eigentlich schottischen) Sir Alex Ferguson, den Gallagher-Brüdern oder Ian McKellen verbindet. Einer, der seinen Namen ebenfalls tief in dieser großen popkulturellen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/international-releases-kw-33">INTERNATIONAL RELEASES KW 33 (MIT AITCH, GREENTEA PENG, SWINDLE U.V.M.)</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind u.a.</strong> Anitta &amp; Missy Elliott, Big K.R.I.T., Offset, Tank, Demo Genesis, 070 Shake<strong> und mehr.</strong></p>



<p>Auf dem Cover: <strong>Aitch</strong></p>



<p>Die gesamte Liste mit allen Releases der Woche findet ihr wie immer auf Instagram.</p>



<h2 class="wp-block-heading">AITCH &#8211; CLOSE TO HOME (A)</h2>



<p>Manchester: Das ist die britische Stadt, die man mit Menschen wie (dem eigentlich schottischen) <strong>Sir Alex Ferguson</strong>, den <strong>Gallagher</strong>-Brüdern oder <strong>Ian McKellen</strong> verbindet. Einer, der seinen Namen ebenfalls tief in dieser großen popkulturellen Stadt verwurzeln möchte, ist <strong>Aitch</strong>. Der 99er-Jahrgang ist seit dem Ende der 2010er auch sehr hinterher, diesen Status zu erreichen, denn Aitch geht seit einiger Zeit durch die Decke &#8211; und plant auch nicht gerade, damit aufzuhören. </p>



<p>Mit seinem nun erschienenen neuen Album »Close To Home« tritt der Senkrechtstarter einen Schritt zurück und stellt eher seine reflektierende Seite in den Vordergrund. Wie der Albumtitel schon verrät, handelt das Album auch viel von seiner Heimatstadt und enthält so einige Liebesbekundungen in Richtung Manchester. Unterstützung bekommt er dabei u.a. auch von zwei großen Namen: In <strong>AJ Tracey</strong> ist ein weiterer gehypter UK-Rapper mit drauf und mit <strong>Ed Sheeran</strong> featured einer der momentan größten Popstars der Erde die Platte. Ansonsten verzichtet Aitch aber größtenteils auf weitere Stimmen und verlässt sich auf den 16 Tracks vor allem auf sich selber. So entsteht ein Album, das die ungeschönte Seite von Aitch und damit auch die von Manchester als Stadt selber zeichnet und klarmacht, das der Rapper in große Fußstapfen treten will.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Close To Home" style="border-radius: 12px" width="100%" height="380" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/album/4ZBwKt9Zp3MF9iqqa9Z01R?si=PKM18w1jTHa_gMJaMMlVaA&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>GREENTEA PENG &#8211; LOOK TO HIM</strong>&nbsp;</h2>



<p>Allen die entspannt in dieses Wochenende kommen möchten empfehlen wir den neuen Song »Look To Him« der Künstlerin <strong>Greentea Peng</strong>. Ein wunderschöner Track der typisch für die Londonerin durch Live Instrumente überzeugt, für alle Trompeten Freunde hat der Producer <strong>St Francis Hotel</strong> hier etwas sehr feines geschaffen. »Look To Him« erscheint als gleichnamige EP, die auch die zwei schon veröffentlichten Singles »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=rIG0MabnOaM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stuck In The Middle</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=edAp-JvWp-o&amp;list=OLAK5uy_k-0mOTzherCjU5OVeooqC3payJGFjzZRI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Your Mind</a>« umfasst. Alle die bisher noch nicht rein gehört haben sollten das jetzt unbedingt nachholen, mehr als nur empfehlenswert.&nbsp;</p>



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<iframe title="Spotify Embed: Look To Him" style="border-radius: 12px" width="100%" height="380" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/album/6fN3UIZmBIbLJeXymGyXS1?si=qudcn2tESe-FLfhylBOgsg&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">SWINDLE &#8211; MISS KANE</h2>



<p>Der UK Producer Swindle hat gerade einen Lauf. Neben seinem Solo Album »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=f_lhAe33Kk8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">THE NEW WORLD</a>« das letztes Jahr erschien und ein paar von Großbritanniens feinste*n Künstler*innen featured, wirkte er auch an diversen erfolgreichen Projekten wie Kojey&nbsp;Radical&#8217;s Debut Album »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GROTTbCaYv0&amp;list=PLVG2vl6CYzila9SoldOEc6W7-RHN1eVpQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reason To Smile</a>« mit (Zum Interview geht es <a href="https://mostdope.tv/interviews/kojey-radical-ueber-seinen-reason-to-smile" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.). Zuletzt steckte er hinter Greentea Peng’s Single »Stuck In The Middle«, die wir seit dem mehr als nur einmal gehört haben. Solo hat Swindle heute den Instrumental Track »Miss Kane« veröffentlicht, auf welchem der Produzent sein ganzes orchestrales können unter Beweis stellt. »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=hNCyfFFBILw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Miss Kane</a>« ist Swindles spin des gleichnamigen Track von Donald Byrd, der 1973 erschien. Sehr genial, unbedingt laut hören.&nbsp;</p>



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<iframe title="Spotify Embed: Miss Kane" style="border-radius: 12px" width="100%" height="380" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/album/5HzRLKWt1K2eCNP1RMwOoX?si=csWYhVR1SYGcQcJReLX-LQ&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>tba &#8211; tba</strong> </h2>



<p>text</p>


<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/international-releases-kw-33">INTERNATIONAL RELEASES KW 33 (MIT AITCH, GREENTEA PENG, SWINDLE U.V.M.)</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Kojey Radical über seinen »Reason To Smile«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2022 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>UK Hip-Hop ist zurzeit vor allem für Grime und Drill bekannt. Der Londoner Rapper Kojey Radical hat sich einen Namen außerhalb dieser Schubladen gemacht und damit seine ganz eigene Platform geschaffen. Bekannt für seine Konzept-Projekte im ganz eigenen Stil, ist seine Musik durchzogen von Themen wie sozialer Ungerechtigkeit, Selbstzweifel und eine allgemeine Wut auf die sozialen Missstände in London. Sein Sound ist aufregend anders, was er auch seiner langjährigen Zusammenarbeit mit UK Produzenten wie KZ oder Swindle zu verdanken hat. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/kojey-radical-ueber-seinen-reason-to-smile">Kojey Radical über seinen »Reason To Smile«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>UK Hip-Hop ist zurzeit vor allem für Grime und Drill bekannt. Der Londoner Rapper Kojey Radical hat sich einen Namen außerhalb dieser Schubladen gemacht und damit seine ganz eigene Platform geschaffen. Bekannt für seine Konzept-Projekte im ganz eigenen Stil, ist seine Musik durchzogen von Themen wie sozialer Ungerechtigkeit, Selbstzweifel und eine allgemeine Wut auf die sozialen Missstände in London. Sein Sound ist aufregend anders, was er auch seiner langjährigen Zusammenarbeit mit UK Produzenten wie KZ oder Swindle zu verdanken hat.</strong></p>



<p><strong>Sein Debütalbum »Reason To Smile« bedient sich wieder ähnlicher Motive und hört sich doch ganz anders an. Das neue Album ist hoffnungsvoller, Kojey hat seinen Weg gefunden. Unglaublich einfühlsam, reflektiert und erkenntnisreich ist »Reason To Smile« nicht nur eine Hommage an die starken weiblichen Vorbilder in seinem Leben, es ist auch eine Art Leitfaden für seinen Sohn und damit sein Vermächtnis an die nächste Generation.&nbsp;</strong></p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Du hast gesagt, dass deine älteren Projekte für dich wie eine Art&nbsp; &#8220;Aufwärmphase&#8221; waren und auf »Reason To Smile« bist du &#8220;warm geworden&#8221;, du bist startklar. Kannst du uns verraten, was du damit meinst?</strong><br>Weißt du was? Im Grunde genommen hatte ich immer das Gefühl von &#8220;learning-on-the-job&#8221;. Als ich mit Musik angefangen habe, war es erst eine Art Experiment, eine Art Selbsttest. Aber ich hatte direkt Erfolg, es hat den Menschen etwas bedeutet. Die Leute wollten es sehen und zuhören. Ich denke, jetzt ist die perfekte Zeit für dieses Album, weil ich das Gefühl habe, mich selbst und meine Stimme gefunden zu haben. Ich weiß, was ich sagen möchte, was für ein Künstler ich sein möchte und wie ich mich präsentieren möchte. Ich glaube, das hängt damit zusammen, dass ich einfach auf einem anderen Level als der Durchschnitt gearbeitet habe. Damit sind die Erwartungen mit jedem neuen Projekt gestiegen und ich hatte das Gefühl, dass ich diesen Erwartungen an meine Projekte gerecht werden muss. Jetzt habe ich aber das Gefühl, dass ich das Tempo selber angebe.</p>



<p><strong>Ich finde, das hört man auch auf dem Album. Etwas, das mir auch beim Hören von »Reason To Smile« in den Sinn kam, war das Gefühl, das ich auch habe, wenn ich Songs wie Kendrick Lamars »i«, oder JAY-Zs »Hard Knock Life« höre. Dieses Gefühl, dass obwohl die Lebensumstände, die in den Songs beschrieben werden mehr als hart sind, die Musik einem trotzdem Hoffnung gibt. Ähnlich wie du es ja auch auf deinem Album sagst, obwohl die Umstände mitunter frustrierend sind, musst du deinen persönlichen Grund zum Lächeln finden. Es ist ähnlich wie beim Funk, Alben wie Stevie Wonders »Innervisions«, haben diese »keep going mentality«, das man einfach weitermachen muss, kannst du das nachvollziehen?</strong><br>Klar. Ich denke, das ist der Punkt, zu dem ich immer wieder zurückkomme. Bevor ich ein Projekt anfange, egal welche Art von Projekt, suche ich mir meine Inspirationsquelle. Du fängst an, dir die Musik anzuhören die dir das Gefühl gibt: ich bin bereit. Wir sind immer wieder zu jede Menge <strong>Justice League Production</strong>, jede Menge <strong>Pharrell </strong>und insbesondere zu den frühen <strong>Neptunes</strong> Sounds zurückgekommen. Aber vor allem ging es mir auch um die Aussage, die ich mit einem Song machen möchte. <strong>Bob Marley</strong> wird zum Beispiel niemals aufhören, relevant zu sein, da die Menschen immer in der Lage sein werden, seine Musik zu fühlen. Einfach nur aus dem Grund, dass er über etwas Echtes spricht und das in einer Art tut, die nachvollziehbar ist. Das war jedenfalls das Ziel dieses Albums.&nbsp;</p>



<p><strong>Die Stimmung von »Reason To Smile« hebt sich von vorherigen Projekten ab, die sich teilweise noch düsterer oder frustrierter, im Sinne von sozialen und politischen Missständen, anhören. Dein neues Album behandelt zwar ähnliche Thematiken aber mit einem anderen Ansatz, fast wie eine neue &#8220;Kampfstrategie&#8221;?</strong><br>Sicher, ganz bestimmt! Ich meine, ich war offensichtlich noch sehr jung, als ich die letzten Projekte gemacht habe. Als ich an »Dear Daisy« gearbeitet habe, war ich gerade frisch aus der Uni. Ich hab erst ein Jahr Musik gemacht, als ich »23 Winters« veröffentlicht habe und in »In Gods Body« kam dann direkt das Jahr danach. Den größten Abstand, den ich zwischen Projekten &#8211; und damit verbunden auch die einzig größere persönliche Entwicklung, die ich hatte, war zwischen »In Gods Body« und »Cashmere Tears«. Das war für mich eine Zeit, in der ich persönlich den größten Wandel durchlebt habe. Es hängt also für mich auch immer damit zusammen, welche Veränderungen ich gerade erlebe, das hilft mir meinen Sound zu bestimmen und wie ich mich diesem annähere. Natürlich hatte ich auch schön früh Fan-Lieblinge wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=i7zoDNT8U1s">Bambu</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=qLOghqlROGA">Kwame Nkrumah</a>«, »Open Hand« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=tOSGzKE9MY4">Gallons</a>«. Auf diesen Tracks war ich einfach noch jung und sehr wütend auf die Welt. Ich hab mich nur auf die Wut fokussiert und das ist keine Lösung. Ich hatte einfach noch nicht die Lebenserfahrung zu sagen: Ok, die Wut ist wie ein Geschwür und nicht hilfreich, nicht positiv. Ich hab auch soundmäßig, im Sinne von Musik machen, noch nicht genug Erfahrungen gesammelt gehabt, um zu wissen wie ich meine Message vermitteln kann.&nbsp;</p>



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<iframe title="KOJEY RADICAL &quot;OPEN HAND&quot; [DIR. BY THE REST]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/0LGcPd4y50k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Ich würde sagen, diese Botschaft wird auch sehr deutlich durch die Features auf dem Album. Das Album sticht vor allem durch die schwarzen Musikerinnen hervor, die für mich eine neue &#8211; extrem unterschätzte &#8211; Generation von Künstlerinnen darstellen wie z.B: Tiana Major9, Shaé Universe, Ego Ella May, Lex Amor. Wie hast du die Features für das Album ausgesucht?</strong> <br>Ich bin einfach ein Glückspilz! [lacht]. Ich hasse diese geheuchelten Allyship. Ich denke, das ist Bullshit. Wenn du dich für Menschen einsetzt und an deren Seite stehst, dann musst du diese Leute auch reden lassen. Es wäre nicht richtig von mir, über die Perspektive von schwarzen Frauen zu sprechen oder in deren Namen zu handeln, ohne sie selber zu Wort kommen und ihr Ding machen zu lassen. Es geht darum, einen Platz für Künstler*innen zu schaffen, der unabhängig ist vom Background, Geschlecht oder was auch immer, jeder muss für sich selbst sprechen können. Außerdem spiegelt es am besten meine eigenen Erfahrungen wider. Es waren immer die Frauen um mich herum, denen ich meine Fragen stellen konnte, oder die da waren, wenn ich mich im Versuch herauszufinden selbst verlor. Es war mir einfach wichtig, diese Momente auch durch die Features zu repräsentieren.</p>



<p><strong>Aus der Sicht von Außenstehenden fühlt sich das fast schon an wie eine eingeschworene Community aus Künstler*innen. Die UK Szene generell, vor allem&nbsp; aber die Musikszene in London ist da sehr einzigartig</strong>.<br>Ja, ich meine, ich arbeite jetzt schon einige Jahre mit den gleichen paar Leuten. Mit <strong>Shaé Universe</strong> arbeite ich jetzt schon seit »In Gods Body« zusammen und mit <strong>Tiana</strong> auch schon seit Jahren. Tiana und ich sind damals zusammen in denselben Open Mic Kreisen aufgetreten. Sie hat früher Akustiksets gespielt mit ihrem Bruder an der Gitarre. Viele der Leute, die auf dem Album sind, kenne ich jetzt schon über Jahre. Ich erinnere mich noch, wie <strong>Knucks</strong> als erstes sein Video auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7XE75wMYypY">SBTV</a> veröffentlicht hat. So lange höre ich schon Knucks. Die Musik von <strong>Cashtastic</strong> hat mich meine ganze Schulzeit lang begleitet, er war wirklich der erste junge große Superstar, den das Land je gesehen hat, als er in meiner Kindheit rauskam. Die Probleme mit der Einwanderungsbehörde haben zwar seinen Aufstieg gehindert, aber auf keinen Fall sein Talent. Es ist einfach cool, dass ich jetzt die Möglichkeit habe, ihm die Plattform zu geben um sein Ding zu machen. <strong>Lex Amor</strong> feier ich schon eine Weile, Ich bin generell ein Fan von allen, die auf dem Album sind, weißt du? Ich bin einfach mit jeden als Fan in Kontakt getreten, ich hab mein Ego hinten angestellt und einfach gehofft, dass sie ja sagen [lacht]. Glücklicherweise haben sie dann ja auch ja gesagt. <strong>Ego Ella May</strong> war sogar schon auf »Dear Daisy« (2014) und jetzt ist sie eine MOBO Award Gewinnerin. Es ist fast so, als würde jeder in die Rolle wachsen, die schon immer für ihn oder sie bestimmt war.&nbsp;</p>



<p><strong>Als du die Tracklist auf Instagram gepostet hast…</strong><br>»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=EUjHt1lBNko">War Outside</a>« ist auf dem Album. Das war ein Fehler [alle lachen].</p>



<p><strong>Vielen ist&nbsp;da direkt der Name von Kelis aufgefallen. Einfach auch weil das die größte Überraschung für die meisten Fans war, könntest du uns sagen wie dieser Track zustande kam?</strong><br>Das war so: Tiana und ich haben einen neuen Song richtig gefühlt. Ich wusste einfach, ich wollte etwas Aggressives, so ein &#8220;»Phantom of the Oprah« type shit&#8221;. <br><strong>KZ</strong> und <strong>Swindle</strong> haben an diesem Beat gearbeitet und Tiana kam einfach mit einer &#8220;next level energy&#8221; ins Studio und hat einfach diese Stimmung heraufbeschworen und angefangen zu schreien. Ich dachte nur: WOW der Song ist etwas ganz anderes. Wir hatten ihn dann ewig rumliegen. Ich erinnere mich daran, dass ich bevor der Song überhaupt entstanden ist <strong>Kelis</strong>’ Namen bereits auf mein Vision Board für das Album getan hatte, einfach ohne Hintergedanken: &#8220;yeah I’m gonna put Kelis on my album&#8221;. Eines Tages bekomme ich dann ein &#8220;Ringeling&#8221; auf meinem &#8220;Dingeling&#8221; von meinem Manager, der das Instrumentals für Kelis haben wollte. Ich dachte ewig, dass er nur Quatsch geredet hat. Ich habe einfach nichts geglaubt, was mit ihr zu tun hatte &#8211; bis dann der Verse zurück kam. Es war komplett durchgeknallt. Dann hat mich KZ angerufen. Er war gerade in LA und einfach mit Kelis im Studio. Wir haben dann einfach ewig am Telefon gequatscht. Sie hat mir gesagt, dass ich zur <a href="https://www.instagram.com/p/CW84yArlN0a/?utm_source=ig_web_copy_link">Farm</a> kommen sollte. Sie war super nett und ich dachte, dass es so ein surrealer Moment ist, aber gleichzeitig auch die Bestätigung dafür, dass ich diesmal wirklich an einem Album arbeite. Ich hab bisher in meiner Karriere einfach genug getan, um diese Dinge zu pushen, es wirklich zu probieren und diesen Dingen nachzugehen. Von daher war es einfach wichtig.    </p>



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<iframe title="Talkin (feat. Kelis &amp; Tiana Major9)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/mVk3zs7xQb8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Ein anderer sehr wichtiger Moment war bestimmt auch die Geburt deines Sohnes. Du erwähnst ihn mehrmals unter anderem auf »Reason To Smile«: &#8220;My life better cause my son got his mom’s smile&#8221; und auf »Gangsta«: &#8220;Moonwalking through the fire, a generational curse / my son he getting big, he getting tall, he getting handsome / If he got my pen, I’m betting he going platinum / no good at the lullaby’s I’m better when I rap to him.&#8221; Außerdem schreibst du als Caption zu einem Video von euch beiden auf <a href="https://www.instagram.com/tv/CYL54XBB9oC/?utm_source=ig_web_copy_link">Instagram</a>, dass er für dich dein Grund zum Lächeln ist. Ich hoffe, wir treten dir nicht zu nahe, aber hat dein Sohn deinen kreativen Prozess oder deine Perspektive auf die Dinge verändert?</strong><br>Yeah, yeah, yeah, einhundert Prozent! Es gibt Dinge, die einfach dazu da sind, dich wieder zu erden. Ich denke, egal was passiert, es gibt keine genaue Möglichkeit vorherzusagen, auf welcher Bahn du dich befindest. Wenn ich die Richtung bedenke, in die sich mein Leben entwickelt hat, musste es Veränderung geben. Der Grund warum mein Album so heißt, wie es heißt, liegt daran, dass es eine der größten Veränderungen war, die in meinem Leben passiert ist. Wahrscheinlich auch eine der angsteinflößendsten. Ich war noch nicht bereit, weißt du? Jeder beglückwünscht dich, jeder hat ein Lächeln für dich und es sind gute Nachrichten. Währenddessen versuchst du selber rauszufinden: Wo stehe ich? Wer bin ich? Was weiß ich denn schon über dieses Leben, um es einem anderen beizubringen und ihn zu erziehen? Dann war er da und ich gucke ihn an und denke, Junge! Du hast nur ein Wissen von X Monaten. Ich bin der Meinung, dass es Männer in ihren Dreißigern gibt, die noch komplette Idioten sind. Von daher ist die Tatsache, dass du nur sechzehn, siebzehn, zwölf Monate – oder was auch immer – auf der Welt bist, so inspirierend. Ich kann dir einfach den Weg weisen durch alles, was du erlebst. Ich möchte es nicht kontrollieren, ich möchte es nicht verändern. Ich kann dir einfach dabei helfen und hoffen, dass du gewisse Dinge verstehst. Weil irgendwann wird der Punkt kommen, an dem du selbst reflektierst und nach den Antworten auf deine Fragen suchst. Ich hoffe einfach, dass mein Album genau das für meinen Sohn ist, weißt du? Dass es ihn anleitet und helfen wird, einen Grund zu finden.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Im Zusammenhang mit deinem Sohn erwähnst du auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=jAAJVnSBc4I">Gangsta</a>« außerdem &#8220;moonwalking through the fire / a generational curse&#8230;&#8221;</strong><br>..a generational curse, yeah, yeah, yeah.. Eine Menge Kinder haben keinen Vater. Von daher fühlt es sich fast wie etwas an, an das man sich gewöhnen muss und vielleicht ist da zu sein gerade der angsteinflößende Teil. Du musst durchs Feuer gehen. Das ist einfach das, was du tun musst. Ich hab das schon auf Swindles Album gesagt: &#8220;Walking through the fire is something that dads do&#8221; (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=iMyZQVyoPz0">»HOW I’VE BEEN«</a>). Es ist furchterregend durchs Feuer zu rennen, oder? Du bist kein Feuerwehrmann, aber trotzdem rennst du rein, um dein Kind zu retten.  </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="786" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-786x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4736" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-786x1024.jpg 786w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-230x300.jpg 230w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-768x1001.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-1179x1536.jpg 1179w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-1572x2048.jpg 1572w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-770x1003.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-1400x1824.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/000043540006-scaled.jpg 1965w" sizes="(max-width: 786px) 100vw, 786px" /><figcaption>Foto via Warner Music</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Ein anderes wiederkehrendes Thema, das sich durch das Album zieht, sind unterschiedliche Formen von Druck. Auf dem Track »Pressure« rappst du: &#8220;You’re supposed to be the king / People still dependent on you / Even on your dark days, keep a little love inside you.&#8221; Würdest du sagen, der Druck, den du beschreibst, kommt von außen oder von dir selber?</strong><br>Ich denke beide Aussagen treffen zu. Egal, was du gerade in deinem Leben durchmachst, dir werden immer neue Herausforderungen in den Weg gestellt. Wie du mit diesen Herausforderungen umgehst, ist das worauf es ankommt. Es gibt Motivation und Disziplin, du kannst dazu motiviert werden, alles zu tun. Disziplin ist aber es zu tun, selbst wenn du nicht motiviert bist. Diese Balance zu finden ist das, was dir hilft weiter zu machen, egal was kommt.&nbsp;</p>



<p><strong>Irgendein Vorschlag dazu, wie man mit diesem Druck umgeht?</strong><br>Fuck me, nein [lacht]. Einfach weil ich das durchstehe, weißt du? Mehr ist es nicht. Du musst einfach dadurch kommen, ganz buchstäblich. Es gibt keinen Weg daran vorbei, du kannst es nicht unterwandern. Du musst da ganz buchstäblich durch. Die Person, die du auf der anderen Seite sein wirst, wird besser für dich sein. So gehst du mit Druck um.&nbsp;</p>



<p><strong>Wir haben leider keine Zeit, um detailliert über alle Lyrics zu sprechen. Aber eine Zeile, die uns nicht mehr aus dem Kopf geht, ist im zweiten Teil von »Pusher Man: BWI«, wo du am Ende wiederholst: &#8220;There’s nothing more dangerous than a black man with intelligence / especially one with relevance.&#8221; Könntest du uns etwas mehr dazu erzählen?</strong><br>Also »Pusher Man: BWI« ist eigentlich eine Metapher innerhalb einer Metapher. Ich bin mir bewusst, dass diese Industrie, also Medien, Radio, Fernsehen was auch immer es genau ist, aktiv Gewalt, Sex, Drogen, Geld und Frauen bewirbt, &#8220;all day &#8211; everyday&#8221;. Und das tut sie mit vollem Bewusstsein. Wenn du dir jetzt anguckst, was gerade an der Spitze unserer Kultur steht, im Sinne von Einfluss auf Menschen und deren Alltag, egal aus welcher Gesellschaftsschicht, dann würdest du Hip Hop sagen.</p>



<p>Wenn du jetzt der Autor bist, fühlst du dich dafür verantwortlich, weil dir auch bewusst ist, was das in deiner Gemeinschaft anrichtet. Während ich also diese Musik pushe, diese Wörter pushe, diese Vorstellungen und Ideen pushe, fühle ich mich wie ein Drogendealer. Ich fühle mich wie all diese Dinge, weißt du? Wie schon erwähnt, die 50/50 Verteilung auf meinem Album ist auch meine Anerkennung von schwarzen Frauen, besonders die in meinem Leben. Es ist aber eben auch die Erkenntnis, dass die Balance zurzeit nicht fair ist. Gucken wir uns nur die Hierarchie des Einflusses innerhalb des Hip Hop an, dann steht der schwarze Mann ganz klar an oberster Stelle. Wenn er sich dem nun aber bewusst ist und sich entscheidet so zu handeln, wäre das gefährlich. Von daher ist es eine Metapher innerhalb einer Metapher innerhalb einer Metapher. Außerdem ist es einfach ein kranker Song [lacht].</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><strong>As the author now you feel responsible because you&#8217;re also aware of what that does to your community. So, as I&#8217;m pushing this music. I&#8217;m pushing these words. I&#8217;m pushing these notions, these ideas, I feel like the drug dealer. I feel like all of these things, you know?</strong></p><cite>Kojey Radical über die Inspiration hinter »Pusher Man: BWI«</cite></blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Pusher Man: BWI" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/2b6kzby3ojY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Wir wollten dich auch noch zu deiner Zusammenarbeit mit dem Produzenten Swindle befragen. Auf dessen letzten Album »THE NEW WORLD« warst du auf 5 von 9 Songs zu hören und Songs von deinem Album wie »Payback« fühlen sich fast wie ein Zusatz zu diesem Projekt an. Als ob diese Lieder Teil einer Session gewesen wären. Wie kam es dazu?</strong><br>Ich und Swindle – das passt einfach. Er denkt wie ich, wenn es ums Arbeiten geht, uns kümmern keine bestimmten Projekte, es geht uns einfach nur um das, woran wir gerade arbeiten. Innerhalb kürzester Zeit entstehen einfach eine Menge Tracks. Ich fühl mich fast schlecht, weil er den schwierigeren Teil der Arbeit hat: er muss die Songs aussuchen, auf denen ich nicht mit drauf bin [lacht].</p>



<p>Am Ende des Tages weiß er einfach: Wenn er etwas bestimmtes braucht, dann kann ich ihm das liefern. Andersrum genauso. Wenn er einen bestimmten Verse über XYZ in einem bestimmten Style und Flow braucht, oder eine Stimme, die in einem bestimmten Falsetto singt, dann kann er sich auf mich verlassen. Mit einem so torsicherem Team muss man nicht argumentieren. Am Ende des Tages ist es egal, wer den Hattrick geschossen hat, da steckt ein System hinter, gute Pässe, genau das passiert, wenn Swindle und ich zusammenarbeiten. Songs wie »Payback« entstehen da andauernd.</p>



<p>Als ich das erste mal mit Swindle zusammengearbeitet habe, haben wir in einer Session zusammen »Water« und »Coming Home« gemacht. Er hat »Coming Home« behalten und dafür hab ich »Water« bekommen. Ich kann mich nicht mehr an den anderen Track erinnern, aber wir haben den und »Cashmere Tears« gemacht, Er hat den anderen Track genommen und ich dafür »Cashmere Tears«. Während wir an seinem Album <a href="https://www.youtube.com/watch?v=f_lhAe33Kk8">»THE NEW WORLD«</a> gearbeitet haben, meinte ich nur ich gebe dir die fünf Tracks, dafür brauche ich aber »Payback« [lacht]. Fünf für einen [lacht]. So funktioniert das einfach, ich hab also »Payback« tatsächlich während »THE NEW WORLD« gemacht.</p>



<p><strong>Gibt es etwas, von dem du dir erhoffst, dass Fans das von diesem Album mitnehmen? Wie glaubst du wird es sich in deren Leben widerspiegeln?</strong><br>Auf welcher Reise sie sich auch immer befinden, macht einfach weiter. Ich möchte sie einfach gewinnen sehen. Wenn du als anders wahrgenommen oder verstanden wirst, wenn dein Weg nicht direkt linear ist, du noch keinen großen Erfolg hattest, noch nicht auf der Bildfläche erschienen bist, du immer noch am schuften bist. Wenn du immer noch versuchst herauszufinden, wer zu deinem Tribe gehört, wer deine Fans sind und oft einfach nur fertig bist, weil du keinen um dich rum siehst, der das Gleiche macht wie du und Erfolg hat. Diese Leute müssen einen Erfolg sehen. Darum geht’s. Einfach dass diese Menschen weitermachen können. Mir ist es scheißegal, ob ich morgen groß rauskomme und der größte Künstler aller Zeiten werde, aber meine Musik wird für immer bestehen. Wenn also in zehn, fünfzehn Jahren jemand meine Musik hört und sich denkt: Rah! Und dann den geilsten Scheiß macht, dann hab ich gewonnen. Ich bin am gewinnen. &#8220;I’m winding up, fuck you lot&#8221; [lacht]. Mir geht’s einfach darum, den Traum am Leben zu halten. In den meisten meiner Projekte geht es um den Weg. Und wir sind immer noch dabei: »Cashmere Tears« hatte keinen Schlusspunkt, es hat mit einer Frage geendet. »Reason To Smile« endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern stellt eine weitere Frage. Siehst du worauf ich hinaus will? Wir werden diese Fragen weiterhin stellen und gemeinsam durchs Leben gehen.</p>



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<iframe title="Kojey Radical - Payback (feat. Knucks)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/GROTTbCaYv0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<p>                                                                                                                          </p>
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		<title>Mostdope Adventskalender</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Magnus Menzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2021 12:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bis Weihnachten dürft ihr euch täglich über einen kleinen Text zu redaktionsgepickten Highlights des Jahres 2021 freuen, die in den größeren Toplisten vermutlich nicht zu finden sein werden.&#160; Im Stile eines Adventskalenders wird hinter jedem „Türchen“ ein Song vorgestellt, der für je eine*n unserer Autor*innen aus verschiedensten Gründen besonders in Erinnerung geblieben ist. Am Ende findet ihr alle 24 Songs in unserer Adventskalender-Playlist auf Spotify. Benzko &#8211; Blitzlichter (24.12.) Bringen wir das Ganze mal zum Abschluss. Es wird Zeit, auch [&#8230;]</p>
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<p><strong>Bis Weihnachten dürft ihr euch täglich über einen kleinen Text zu redaktionsgepickten Highlights des Jahres 2021 freuen, die in den größeren Toplisten vermutlich nicht zu finden sein werden.&nbsp;</strong></p>



<p>Im Stile eines Adventskalenders wird hinter jedem „Türchen“ ein Song vorgestellt, der für je eine*n unserer Autor*innen aus verschiedensten Gründen besonders in Erinnerung geblieben ist. Am Ende findet ihr alle 24 Songs in unserer Adventskalender-Playlist auf Spotify.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Mostdope-Adventskalender 2021" style="border-radius: 12px" width="100%" height="380" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/7dbg5zyuWGJbmrdclVa9BH?si=9674c9957e8e439a&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Benzko &#8211; Blitzlichter (24.12.)</h2>



<p>Bringen wir das Ganze mal zum Abschluss. Es wird Zeit, auch das letzte Türchen unseres Adventskalenders zu öffnen. Und wie bei einer Schiffstaufe, bei der der Schampus einmal volle Breitseite gegen den Bug gehämmert wird, möchte ich dieses Projekt mit einem Knall beenden.</p>



<p>Anstatt das besinnliche Beieinander mit einem Weihnachtstrack noch weiter in den Kitsch zu treiben, wird es jetzt nämlich laut.</p>



<p>Können wir mal über <strong>Benzko</strong> sprechen? Wer ihn noch nicht auf dem Schirm hat, geht bitte direkt mal auf Spotify und fügt mindestens »Kopf ist Pilot«, »Drama« oder »Blitzlichter« seiner Party-Banger-Playlist hinzu – die haben wir doch alle.</p>



<p>In einer Aboveground Session aus 2020, die Benzko ordentlich Fahrtwind gegeben hat, definierte der Newcomer aus dem MV nochmal neu was eigentlich Hunger bedeutet und marschierte über den Beat, als wenn es keinen Morgen gäbe.</p>



<p>Dieselbe Energie entlädt er auf dem Drill-Song »Blitzlichter«. Wäre es nicht so kalt, wäre das der Song zum Fenster-Runterkurbeln und Ellenbogen-Raushängen. Bis die Temperaturen das wieder zulassen, wird der Song jetzt erstmal unterm Weihnachtsbaum gepumpt, und sich auf die Festivalseason 2022 gefreut.</p>



<p>Leute, ich wünsche euch ein frohes Fest, eine gute Zeit, lasst die Korken knallen und tut mir einen Gefallen: Bleibt gesund!</p>



<p><em>&#8211; Krow</em></p>



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<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Harry Quintana, Blanko Malte &#8211; Lago Maggiore (23.12.)</h2>



<p>Als <strong>Harry Quintana</strong> Mitte Februar aus dem Nichts sein neues Album »Blue Sky Szenario« veröffentlichte, gab es durchaus Hoffnung auf etwas Blau am Himmel. Die zweite Welle und der zum gefühlt 30sten Mal verlängerte Lockdown, von dem niemand mehr den aktuellen Namen wusste, waren zwar noch nicht überwunden, aber man verspürte allseits das Gefühl, dass sich vieles bald bessern würde.</p>



<p>Auf diesem Hoffnungsschimmer eines Albums fand sich dann auch ein Song, der meinen Sommer wie kaum ein anderer prägen sollte. »Lago Maggiore« ist nur auf den ersten Blick eine Ode an einen Urlaubsort. In der Zeit seines Releases wohnt Zeilen wie „Also fahr&#8217; ich Richtung Lindau im schwarzen Coupé / Plötzlich macht alles Sinn, es ist alles okay“ eine Sehnsucht nach einfacheren Zeiten und Entspannung am Steg inne, die wohl alle nachfühlen konnten. Und trotz aller Schnulzigkeit schafft es Quintana dennoch, real zu bleiben, denn:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Gardasee is not okay</strong></p>
</blockquote>



<p><em>&#8211; Roman Zingel</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lago Maggiore (feat. Blanko Malte)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/P_J9szzF0wk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Beyazz, Dante YN &#8211; Don&#8217;t cry (22.12.)</h2>



<p>Passend zum Fahrstuhl-Type-Beat von <strong>JYDN</strong> steigt auch die Protagonistin zu Beginn des »Don’t Cry« Musikvideos in den Lift und eröffnet so einen stimmungsvollen Song, der perfekt zu diesem Sommer gepasst hat. Für die vierte Singleauskopplung aus seinem »Kara Tape 2« hat sich <strong>Beyazz</strong> den Wolfsburger Trapstar <strong>Dante YN</strong> dazu geholt.<br><br>Die beiden liefern zusammen den perfekten Trap Sound ab, der vielleicht nicht mit den längsten Reimketten oder den hochwertigsten Lyrics glänzen kann, dafür aber mit melodischen Vibes, die Lust auf entspannte Sommernächte mit »Shawty« machen, und einer Hook, die direkt ins Ohr geht. »Don’t Cry, wie du bist, bist du perfekt« war genau die Message, die ich gebraucht habe, um im Sommerurlaub vollkommen befreit am Strand zu liegen und die Gedanken abdriften zu lassen.</p>



<p><em>&#8211; Lene Daetweiler</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Beyazz feat. Dante YN - DON&#039;T CRY (prod. by JYDN)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/I5bz6dJhBUo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mac Miller &#8211; Yeah (21.12.)</h2>



<p>Viel besser lässt sich eine Legacy von den Hinterbliebenen nicht handhaben. Was nach <strong>Mac Millers</strong> plötzlichem Tod im September 2018 eine riesige Lücke für die Musikwelt hinterließ, wurde durch seine Familie und Wegbegleiter*innen posthum so gut wie nur irgendwie möglich gefüllt – dieser Track ist eins der vielen Beweisstücke dafür.</p>



<p>Nachdem schon sein Album »Circles« aus dem Januar 2020 ein Geschenk an seine Fans war, wurde dieses Jahr im Oktober auch noch ein weiterer Wunsch erfüllt: Macs 2014er Mixtape »Faces« wurde offiziell zum Streaming freigegeben, auf Vinyl veröffentlicht und sogar mit einem kleinen Extra versehen. Als 25. Song des Tapes kam der bislang unveröffentlichte Bonustrack »Yeah« hinzu, der nochmal allzu deutlich machte, was für gute Musik Mac in seiner Lebenszeit geschaffen hat &#8211; und was noch alles gekommen wäre.</p>



<p><em>&#8211; Matthi</em></p>



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<iframe title="Mac Miller - Yeah (bonus)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/qPRKc5BDe8A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Schmyt &amp; Majan &#8211; Universum regelt (20.12.)</h2>



<p>Erst am Freitag erschien dieser Track, doch seither läuft er bei mir im Loop. Dabei kann ich an dieser Stelle nicht einmal genau sagen, was mich an »Universum regelt« nun eigentlich am meisten catcht.</p>



<p>Ist es mehr das harmonische Zusammenspiel beider Stimmen und Vibes von <strong>Schmyt</strong> und <strong>Majan</strong>? Sind es die in ihrer Form speziell intensiven Bars und Beats, die nachhaltig für Gänsehaut sorgen? Oder ist es die eingängige Message, dass das Universum das (eigene) Handeln zur Verantwortung trägt und das Leben in einer entsprechenden Bahn verlaufen lässt?</p>



<p>Sicherlich ist es eine Kombination aller Faktoren, sodass man sich der Dauerschleife nur schwer entziehen kann und ich das für meinen Teil auch gar nicht möchte.</p>



<p>Absolut nicht unerwähnt sollte an dieser Stelle die Spendenaktion von Artworker <strong>Mathias Fleck</strong> und Schmyt bleiben: Der Erlös des Verkaufs einer limitierten Stückzahl an Siebdrucken des Covers geht als Spende an den „Weißer Ring e.V.“.</p>



<p>&#8211; <em>Vivian Wegener</em></p>



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<iframe title="Schmyt - UNIVERSUM REGELT feat. MAJAN (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/9F2I2DLMA_A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">RAPK &#8211; Taxifahrt (19.12.)</h2>



<p>Den Namen verkürzt, das musikalische Spektrum erweitert. So könnte man das Jahr 2021 für <strong>RAPK </strong>grob zusammenfassen. Beispielhaft für die Experimentierfreudigkeit von Tariq und Victor auf »GPS«, ihrem einzigen Tape-Release in diesem Jahr, ist der Track »Taxifahrt«, der weniger nach Berliner Untergrund und dafür stark nach 80s klingt. </p>



<p>Wie üblich produziert von <strong>MotB </strong>lässt die musikalische „Taxifahrt nach Afrika” hochfliegen und sanft fallen. Bouncende Disco-Drums und seichte Synthie-Melodien transportieren im Zusammenspiel mit der dezenten Verzerrung der Hook gerade so viel Nostalgie, um den Zeitgeist zu treffen. </p>



<p>»Taxifahrt« ist das musikalische Äquivalent zu einem Auto, das sich in Slow-Motion und 4:3 Retro-Optik gen Sonnenuntergang bewegt. Es ist der Soundtrack für im Urlaub barfuß vom Strand in die Wellen rennen und gleichzeitig melancholisch genug, um im Dezember den immer dunklen Heimweg aufzuwerten. RAPK liefert auf knapp drei Minuten die warme Symbiose aus Heimkommen und Fernweh, in der sich jeder ab und zu mal wiederfindet. </p>



<p>Wenn mich die Sehnsucht nach Sommer und Sonne packt, „dann hör ich wieder dieses Lied”.</p>



<p>&#8211; <em>Magnus Menzer</em></p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">CONNY &#8211; Drake ist auch nicht glücklich (18.12.) </h2>



<p>Im Februar schmiss sich <strong>CONNY</strong> zum ersten Mal in das knallig&nbsp;pinke Gewand des Manic Pixie Dream Boy, das&nbsp;weder <strong>Liberace</strong> noch <strong>Elton John</strong> hätten&nbsp;in Extravaganz übertreffen können.&nbsp;Die rosa Föhnfrisur war zu dem Zeitpunkt bereits&nbsp;etabliert und auffällig gestylte Haare waren ohnehin schon ein paar Tage länger ein Markenzeichen, das&nbsp;man mit CONNY in Verbindung brachte.<br>Nun startete aber ein neues Kapitel und&nbsp;obwohl auch die optische Veränderung eine wichtige Rolle hierbei&nbsp;spielt, steht sie&nbsp;nicht im Vordergrund dieser Reise.<br></p>



<p>Für die Arbeit am ersten Teil, der noch unvollständigen Trilogie, wurde eine eigene Welt erschaffen. Ausgehend vom visuellen Konzept ist diese bisher zwar noch etwas kryptisch und vielleicht sogar ein wenig verkünstelt, aber in der Rolle des MPDB schaffte es CONNY über die Spanne der letzten Monate durch jeden neu releasten Song seine Vision zunehmend mehr in Worte zu fassen. Jenes Spiel mit Worten ist es, was »<strong>Drake</strong> ist auch nicht glücklich« zu seinem meiner Meinung nach bisherigen Standout Track macht. Und obwohl sein Name fast schon clickbaithaft im Songtitel steht, wird der selbsternannte Champagne Papi schnell zum Requisit degradiert, um eine größere Botschaft zu vermitteln.</p>



<p>Sorry Aubrey, aber danke und mad respect CONNY.</p>



<p>&#8211;<em> Krow</em></p>



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<iframe title="CONNY - Drake ist auch nicht glücklich (prod. von DONKONG &amp; BLACK LEMON)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/B1u1KD2NMXc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Baby Keem, Kendrick Lamar &#8211; range brothers (17.12.)</h2>



<p>Die Frage danach, was man auf ein gelungenes Album folgen lässt, beschäftigt Artists seit jeher. <strong>Kendrick Lamar</strong> steht gerade aber nicht nur vor der Aufgabe, einen Nachfolger für ein gutes Album, sondern darüber hinaus für einen Pulitzer-Preis liefern zu müssen. Für eine Ehrung solchen Ausmaßes gibt es bisher absolut kein Rezept und trotzdem scheint Kendrick großes Interesse daran zu haben, jegliche Regeln über den Haufen zu werfen.</p>



<p>»Range brothers« ist einer der merkwürdigsten Songs des Jahres. Nachdem <strong>Baby Keem</strong> und Kendrick schon auf »family ties« einige Fans überrascht hatten, lösen sie auf ihrem zweiten Kollabo-Track den Freifahrtschein ein, den das ungebrochene mediale Interesse ihnen mittlerweile beschert hat.</p>



<p>Auf drei beim ersten Hören völlig unvorhersehbaren Parts liefern sich die beiden ein Duell wahnwitziger Lines, die den Kopf erst zum Schütteln, dann aber immer mehr zum Nicken bringen. Dieses Hin und Her mündet mit Kendricks „Top o‘ the mornin‘“ in letzter Konsequenz in einem der größten Rap-Memes des letzten Jahres und lebt seitdem fröhlich in meinem Kopf weiter und verweigert mir die Mietzahlungen.</p>



<p><em>&#8211; Roman Zingel</em></p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Domani, D Smoke, DaVionne &#8211; I Know It&#8217;s Real (16.12.)</h2>



<p>»I Know It’s Real« bildet den musikalischen Einstieg in <strong>Domanis</strong> neuestes Album »SKYDIVE«, welches trotz seines jungen Alters von gerade einmal 20 Jahren bereits sein fünftes Tape ist. Der Sohn des wohlbekannten Rappers <strong>T.I.</strong> hat sich für den von Gefühlen nur so triefenden Song zwei Gäste eingeladen. <strong>D Smoke</strong>, welcher dem ein oder anderen vielleicht noch eher ein Begriff ist, ist einer davon und für den zweiten lyrisch hochwertigen Part verantwortlich. Abgerundet wird »I Know It’s Real« von der 18-jährigen Sängerin <strong>DaVionne</strong>, welche mit ihren engelsgleichen Harmonien nicht nur den Chorus veredelt.</p>



<p>Die stimmungsvollen Klaviertöne zusammen mit einer eingängigen Bassline und gefühlvollen Harfenklängen sorgen dafür, dass »I Know It’s Real« eigentlich schon ein Muss in jeder »Bedroom Jams«-Playlist ist. Oder ihr schreibt gerade an eurer Bachelorarbeit – dann kann ich den Song auf Repeat auch nur empfehlen.</p>



<p>&#8211; <em>Lene Daetweiler</em></p>



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<iframe title="Domani - I Know It&#039;s Real ft. D Smoke, DaVionne" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/X8Jf_KHXSJ0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">070 Shake, NLE Choppa &#8211; Lose my cool (15.12.)</h2>



<p>Experimentierfreudig ist sie ja, aber das war trotzdem eine Kombo, mit der ich im Leben nicht gerechnet hätte: G.O.O.D. Music Signing <strong>070 Shake</strong> hat sich für ihre im Dezember erschienene Single »Lose My Cool« mit Memphis-Rapper <strong>NLE Choppa</strong> zusammengetan. Der ist zwar normalerweise in ganz anderen Kreisen unterwegs als in den Alternative- bis Ambient-Genreausflügen von Shake, hat aber immer schon auch einen Hang zum Melodischen in seinen explosiven Tracks gehabt.&nbsp;</p>



<p>Und irgendwie funktioniert das auf »Lose My Cool« richtig gut. NLE Choppa fügt sich in seinem Part gegen Ende des Tracks nahtlos in die synthieverhangenen Melodien ein und rappt so, als ob diese Art von Song schon immer genau sein Stil gewesen wäre. Auch 070 Shake bleibt sich nur darin treu, dass man nie weiß, was in ihrem Sound als nächstes konsequent umgeworfen wird und lässt große Vorfreude auf ihr mutmaßlich im nächsten Frühjahr erscheinendes neues Album aufkommen.</p>



<p>&#8211;<em> Matthi Hilge</em></p>



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<iframe title="070 Shake - Lose My Cool ft. NLE Choppa (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/3Eg3cQkCKX0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Maeckes &#8211; Zu sensibel (14.12.)</h2>



<p>Als 6. Singleauskopplung vor dem »Pool«-Release im Sommer hat mich dieser Track besonders gecatcht: Es ist diese Mischung aus Gesellschaftskritik und Wut, gepaart mit Sarkasmus und der nötigen Ernsthaftigkeit.</p>



<p>Punk Sounds und ein fast schreiender <strong>Maeckes</strong> unterstreichen diese Gefühlswelten, das Chaos und Gedankengänge weitaus besser als bisher gewohnte seichte Gitarrenklänge oder Hip-Hop Beats.</p>



<p>Viel zu vieles prasselt auf uns ein. Spricht man offen und (selbst-)reflektiert darüber, ist man in den Augen und Ohren derer, denen das nicht passt, ganz einfach „zu sensibel“ und wird plötzlich wie ein zerbrechliches rohes Ei behandelt.</p>



<p>Sei‘s drum. Ich bin lieber zu sensibel als zu sensibel zu sensibel zu sein. 💙</p>



<p>&#8211;<em> Vivian Wegener</em></p>



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<iframe title="Maeckes - Zu sensibel (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Gq2L7-gRmso?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Carlifornia, morten, Brown-Eyes White Boy &amp; Torky Tork &#8211; 110 (13.12.)</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Fühle mich wie morten, jedes Mal wenn ich release neue Level.</strong></p>
</blockquote>



<p>So beginnt <strong>Brown-Eyes White Boy</strong> gleichermaßen anerkennend wie selbstbewusst seinen Part auf »110« und lässt prompt Taten folgen. Melodiös und monetär mathematisch segnen <strong>morten </strong>und er mit Flows und Vergleichen den düster bouncenden Trap-Beat von <strong>Carlifornia </strong>und <strong>Torky Tork</strong>.</p>



<p>Eine mutige Kollabo, deren Formel in allen Punkten fehlerfrei aufgeht und aufs Neue beweist, wie brillant morten alte und neue Schule vereinen kann. Komplexe Reimstrukturen treffen auf New-Wave-Trap-Lingo, gestandene Künstler auf hungrige Youngsters &#8211; geschickt zusammengeschweißt durch ein für morten typisches Vocal Sample.</p>



<p>Wie der Berliner es nach wie vor schafft, bei konstant hoher Quantität, das Level der Qualität weiter zu steigern und sich dabei mehr und mehr wohlzufühlen in seinem Sound, hat mich auch 2021 wieder einige Male staunen lassen. Was das angeht, dürfen morten Fans wohl unbesorgt in die Zukunft blicken, denn in Moabit bleibt die Devise klar: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Stoppen ist keine Wahl wie die Hundertzehn.</strong></p>



<p></p>
</blockquote>



<p><em>&#8211; Magnus Menzer</em></p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fergy53, Lélé &#8211; Chamonix (12.12.)</h2>



<p>»Chamonix« ist Harmonie aus der Zukunft. Sphärischer Sound und Autotune auf einem melodischen Trap-Beat von <strong>Al Majeed</strong> und <strong>mistersir</strong> und die Reise kann beginnen. </p>



<p>Nach ihrer gemeinsamen EP »Slime« aus dem Jahr 2018 vereinigen <strong>Lélé</strong> und <strong>Fergy</strong> auf »Chamonix« ein weiteres Mal ihre Kräfte. Und was soll man sagen, es ist mal wieder ein Blockbuster auf 3 Minuten geworden. Keiner bringt diese Vibes so gut rüber und malt nur mit der Stimme neue Welten wie diese beiden Künstler.</p>



<p>Ein bisschen Botanik in das Paper, die Boxen auf Anschlag und sich treiben lassen. Für die ultimative Experience kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen, sich das Musikvideo zu Gemüte zu führen. Es lohnt sich sehr.</p>



<p><em>&#8211; Fynn</em></p>



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<iframe title="FERGY53 &amp; LÉLÉ  - CHAMONIX (PROD. BY AL MAJEED &amp; MISTERSIR)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/FzGzWx3zwnY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Tubab, Rafiki PZK &amp; DieZelle, vyno &#8211; HEX HEX (11.12.) </h2>



<p>Die Jungs von <strong>PZK</strong> waren für mich persönlich die Entdeckung 2021. Allein <strong>DieZelle</strong>, dessen im August erschienenes Debütalbum »SAFT PUR« des Öfteren mal aus meinen Boxen schallte, hat meinen Algorithmus in diesem Jahr stark geprägt.</p>



<p>Das Frankfurter Kollektiv <strong>Pilzkultur</strong>, kurz PZK, besteht aber nicht nur aus einem sondern drei gleichermaßen talentierten Rappern, die sich auf »HEX HEX« für einen der unterhaltsamsten Songs der letzten 12 Monate zusammentun. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Meinen Flavour ist die Szene nicht wert / Darum bleib ich in der Regel leger</strong></p>
</blockquote>



<p>Abgerundet von <strong>vynos</strong> rumpelnden Beat und einem kreativen Video geben sich <strong>Tubab</strong>, <strong>Rafiki</strong> und DieZelle die Klinke in die Hand und zeigen, dass Rap manchmal auch einfach nur Spaß machen kann.</p>



<p><em>&#8211; Roman Zingel</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="HEX HEX - PZK (prod. vyno)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/HDxtn9ABwrs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Swindle, JNR Williams, Kojey Radical, Loyle Carner &#8211; LOST (10.12.)</h2>



<p><strong>Swindle</strong> zaubert mit »LOST« eines meiner Lieblingsprojekte des Jahres. Gekonnt verschmilzt er die verschiedensten Elemente — Hip-Hop trifft auf Elektro, Jazz auf Grime, dazu ein Hauch von R&amp;B, unterstützt durch den Einsatz eindrucksvoller Blasinstrumente.&nbsp;</p>



<p>Ebenso wie der Beat spielen auch die unterschiedlichen Künstler perfekt zusammen — <strong>Loyle Carner</strong> tänzelt in für ihn typischer britischer Understatement-Manier über den Beat, ab dem zweiten Verse unterstützt durch <strong>Kojey Radical</strong>. Die beiden sind so lässig in ihrem abwechselndem Wortspiel, dass der Eindruck entsteht, sie würden schon ewig zusammen Musik machen. Abgerundet wird der ganze Track durch den souligen Chorus von <strong>JNR Williams</strong>.&nbsp;</p>



<p>Für mich ist »LOST« ein unglaublich smoother Song, der durch seinen fetten und vielseitigen Beat nicht nur den klassischen Hip-Hop Fan anspricht und damit auf diversen Playlists einen Platz finden kann.</p>



<p><em>&#8211; Hannah</em></p>



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<iframe title="Swindle - LOST (feat. Loyle Carner, Kojey Radical &amp; JNR Williams) (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/44nTGcUxWAU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Jan Delay &#8211; INTRO (29.01.)</h2>



<p>Sieben Jahre Solopause. <strong>Jan Delay </strong>Fans mussten sich lange gedulden, bis neue Musik des Hamburgers kam, obwohl es 2016 mit dem <strong>Beginner</strong>-Comeback natürlich etwas Aufschub gab.</p>



<p>Im Frühjahr 2021 war es dann aber wieder so weit und Jan kam mit der ersten Single aus dem kommenden Album im Gepäck zurück, um zu zeigen, was er diesmal vorhatte. Ein Jan Delay-Projekt ist bekanntermaßen nie das gleiche wie das vergangene und auch diesmal hatte er sich neu ausprobiert. Vorbei die Rockzeiten, der Sound vom »INTRO« versprach nicht nur durch die <strong>Fiji-Kris</strong>-Produktion zeitgeistige Klänge mit tiefen Frequenzen. Die Texte aber, die sind wie immer geblieben: Wortspiele, Musik-Referenzen an jeder Ecke und ganz besonders viele positive Vibes &#8211; wie man es eben seit Jahrzehnten gewohnt ist und wie sie gerade in so einem Jahr ganz besonders wichtig waren.</p>



<p>&#8211; <em>Matthi Hilge</em></p>



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<iframe title="Jan Delay - Intro (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/nsor2KHk6_s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Goldy.mp3 &#8211; Karma (08.12.)</h2>



<p>Das Frühjahr 2021 beginnt mit einem goldygen Knall. Im März released die Newcomerin <strong>Goldy.mp3</strong> ihren Debüt-Track »Karma« und landet damit direkt einen Volltreffer. Die junge Bremerin, die unter anderem als Featuregast auf <strong>Tightills</strong> Album »Straßenpop« in Erscheinung tritt, kommt neu ins Game und stellt selbiges gleich mal auf den Kopf. Als hätte sie nie etwas anderes gemacht, fliegt sie mit engelsgleicher Stimme über den selbstproduzierten Beat und gibt einen F*** darauf, was andere über sie denken.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Egal was sie auch wollen, ich bleibe chill.</strong></p>
</blockquote>



<p>Frei nach dem Motto „Ignorance is bliss“.</p>



<p>Gerade in der aktuell stressigen Zeit ist »Karma« eine Übung in Gelassenheit und eine Rückbesinnung zu sich selbst. Einfach mal Kopf aus, Goldy auf die Ohren und ein bisschen Liebe statt Missgunst verteilen. Dann wird das Karma vielleicht auch deine Schwester sein.</p>



<p><em>&#8211; Fynn</em></p>



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<iframe title="goldy.mp3 - Karma (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Oj4QwX5JYWg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Cro &#8211; Alice (07.12.)</h2>



<p>Auch nach zehn Jahren im Rap-Geschehen verliert <strong>Cro</strong> weder Hunger noch kreativen Geist. 2021 löst er sich einmal mehr von alten Genre-Stempeln. Im Vergleich zu »tru.« ist »trip« zwar wieder mehr „Raop“, doch die Soundvielfalt in Carlos Repertoire übersteigt alles bisher Gehörte deutlich. Das große Highlight des Albums bleibt für mich ganz klar »alice«.</p>



<p>Alice wie LSD? Wie „Alice im Wunderland“? Man kann nur mutmaßen. Doch was sich öffnet, erstaunt auf wahrlich zauberhafte Weise. »Alice« ist eine musikalische Wunderwelt, die in Deutschland vergeblich ihresgleichen sucht. Eine Hymne, die in synästhetischen Zeilen auf einem sphärisch farbenfrohen Klangteppich zu einem dreiminütigen Trip entführt, zu einer schwebenden Reise durch Raum und Zeit, aus den 60ern auf das sommerliche Bali, von Insel zu Insel, durch Strudel und Kaninchenbauten hinein in Filme und Märchen.&nbsp;</p>



<p>In welchem Zustand dieser Song entstanden ist, bleibt Cros Geheimnis. Welche Drogen da auch im Spiel gewesen sein sollten, sie werden obsolet in Anbetracht der Trance in die »alice« ihre Hörer*innen allein musikalisch versetzt.</p>



<p>Man sollte das gehört haben. Am besten mit guten Kopfhörern und geschlossenen Augen und ohne Angst davor vom Sog dieses Songs gänzlich eingenommen zu werden.</p>



<p><em>&#8211; Magnus</em> <em>Menzer</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="CRO - Alice" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/OpErMP81V-c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Yunus &amp; beatmensch5000 &#8211; Todessüß (06.12.)</h2>



<p>Ist es eigentlich selbstverliebt zu sagen, dass man sich selber todessüß findet? Ich würde sagen, Ansichtssache. <strong>Shindy</strong> würde sagen, Statements. Und <strong>Yunus</strong> sagt eben genau das:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich bin sugar für die Ohren &#8211; Diabetes/ </strong></p>



<p><strong>Doch vor allem bin ich todessüß-todessüß.</strong></p>
</blockquote>



<p>Das Release der Single liegt zwar schon ein paar Monate zurück, aber die catchy Hook, der fast schon penetrant eingängige MIDI-Beat von <strong>beatmensch5000</strong> und die absurd-bescheuerten Vergleiche, die Yunus in den 2:49 Minuten vom Stapel lässt, machen den Song zu einem Ohrwurm, der kleben bleibt wie – naja wie Zucker.&nbsp;</p>



<p>Quotables en masse werden präsentiert und dürften auch dem härtesten Gangstarap-Fan zumindest ein kleines Schmunzeln entlocken.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich bin ein bildschönes Milchbrötchen/</strong></p>



<p><strong>mit der Poesie eines miesbösen Windstößchens.</strong></p>



<p><strong>Wavy und sweet wie ein Schildkrötchen/</strong></p>



<p><strong>Ey so beliebt wie ein Singvögelchen.</strong></p>
</blockquote>



<p>Scrollt man durch Yunus’ in schlumpfblau gefärbten Feed, stolpert man auch schon mal über einen Kommentar von einem gewissen <strong>Felix Lobrecht</strong>, von dem der ein oder andere evtl. mal gehört haben könnte. Ob Felix »Todessüß« heimlich beim Pumpen hört, wissen wir zwar leider nicht, aber eine klare Hörempfehlung können auch wir definitiv aussprechen.</p>



<p><em>&#8211; Krow</em></p>



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<iframe title="Yunus - Todessüß (prod. by beatmensch5000)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/6QjjwkTNkos?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Money Boy &#8211; 50S 100S (05.12.)</h2>



<p>Als wir Anfang Mai in einer der lustigsten Folgen von ON AIR <strong>Pimf </strong>zu Gast hatten, wünschte er sich für unsere Playlist den „Song des Jahres 2021, Stand heute“. Er erwies so niemand geringerem als <strong>Money Boy</strong> die Ehre eines ganz besonderen Picks und sollte damit durchaus Recht behalten.&nbsp;</p>



<p>»50S 100S« ist ein Bollwerk des Swags. Wenn Money Boy begleitet von dem vielleicht merkwürdigsten Video des Jahres davon rappt, welchen Scheinen er genau hinterherjagt, wohnt dem Ganzen ein Hunger inne, den er wenn überhaupt nur zu seinen Hochzeiten bei Joiz TV und anderen Auftritten an den Tag legte. Denn auch wenn die Zahl an erinnerungswürdigen Interviews in den letzten Jahren etwas zurückgegangen ist, zweifelt wohl keiner daran, dass der Boy in bester Verfassung ist.</p>



<p>&#8211; <em>Roman Zingel</em></p>



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</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">ENNY &#8211; Same Old (04.12.)</h2>



<p>»Same Old« ist für mich der Song, den ich höre, wenn ich frustriert bin und das Gefühl habe, egal wie viel Arbeit man leistet, es werden einem immer nur neue Steine in den Weg gelegt. Es ist das Lied, das mir durch den Kopf geht, wenn ich mit meinen Mädels durch unsere Viertel in Hamburg laufe, mit dem Eindruck, dass wir uns unser Zuhause nicht mehr leisten können. <strong>Enny</strong> ist für mich eine Künstlerin die diese Frustration versteht und zusammen mit noch viel komplexeren Themen auf Ihrer EP »Under 25« verarbeitet.&nbsp;</p>



<p>Das beeindruckende daran, ihre Musik zieht einen in keiner Weise runter — »Same Old« oder »I Want« sind Lieder, unterlegt von Soul geladenen Beats und einem Hauch von UK Garage, die in Kombi mit Ennys Flow ernst und humoristisch das Gefühl von Spätsommer in der Großstadt vermitteln. Gerade in Hamburg, wo es im Winter durchgehend grau und dunkel ist, wünsche ich mir zu Weihnachten am meisten den Sommer zurück.</p>



<p><em>&#8211; Hannah</em></p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Kanye West &#8211; No Child Left Behind (03.12.)</h2>



<p>Dieses Spongebob-Meme, bei dem er mit Kopfhörern durch Raum und Zeit schwebt und einfach nur voll und ganz in der Musik aufgeht: Genau dieser beinahe transzendentale Zustand kann bei <strong>Kanye Wests</strong> »No Child Left Behind« erreicht werden.</p>



<p>Bei dem Riesenprojekt »Donda«, das mit beinahe 100 Min Spielzeit, Features links und rechts und überbordenden Produktionen schnell zu viel werden kann, sorgt dieser Song für eine dringend benötigte Erdung gegen Ende des Albums. Orgelklänge, wunderschöne Harmonien und <strong>Vorys</strong> engelsgleiche Vocals auf den knapp 3 Min Laufzeit lassen die Zeit dabei beinahe ein wenig stillstehen. Nicht umsonst wurde das de-facto Outro von »Donda« in den Listening Events vor Albumrelease so vorgestellt, dass Ye am Ende der Show an Seilen in die Luft gezogen wurde und in Richtung Himmel stieg. Man muss nicht einmal Christ sein, um sich bei diesem Track irgendwie so ein wenig spiritueller als sonst zu fühlen.</p>



<p><em>&#8211; Matthi Hilge</em></p>



<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">ALCATRAZ &amp; Pashanim &#8211; amore çok (02.12.)</h2>



<p>Als der Herbst schon von der Tür steht, lassen <strong>ALCATRAZ</strong> und <strong>Pashanim</strong> mit ihrem Song »amore çok« noch einmal sommerliche Gefühle hochkommen. Nach ihrer ersten Single »amore unlimited« erschien jener zweite Song der beiden Brüder <strong>Lenny</strong> und <strong>Aaron Altras</strong> am ersten Oktober unter ihrem Berliner Label<strong> Live From Earth</strong>, welches vielen seit der Zusammenarbeit mit <strong>Yung Hurn</strong> ein Begriff sein sollte.</p>



<p>Die Musik der beiden ist eine künstlerische Hommage an ihre ursprüngliche Heimat Italien. Ihren Sound beschreiben sie selbst als „Italo Electro“, der besonders eins in den Vordergrund hebt: Amore!<br>So auch bei »amore çok«. Der stimmliche Kontrast zwischen Pashanim und Lenny Altras macht den kulturellen Kontrast zwischen Berlin und Italien erfahrbar und zeigt zugleich, dass sie sich wunderbar ergänzen. Der Song nimmt den Hörer mit auf eine romantische Fahrt irgendwo zwischen Kreuzberg und Rom und stellt einmal mehr Pashas Unvorhersehbarkeit und künstlerische Vielfalt unter Beweis. Es lohnt sich reinzuhören!</p>



<p><em>&#8211; Fynn</em></p>



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</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">BHZ &#8211; Halb Vier Interlude (01.12.)</h2>



<p>Wäre Besinnlichkeit ein Rapsong aus diesem Jahr, für mich wäre sie ganz klar das »Halb Vier Interlude« vom gleichnamigen <strong>BHZ</strong>-Album. Zugegeben, manche Textstellen muss man überhören für das Maximum an weihnachtlicher Sorglosigkeit. Doch schafft man das, wird man wahrhaftig wärmstens in den Arm genommen vom friedlichen Akustik-Instrumental und der behütet melancholischen Stimmung. Angenehm unaufgeregt und harmonisch singen, summen und rappen <strong>Dead Dawg</strong>, <strong>Monk</strong> und <strong>Ion Miles</strong> ihre Parts auf einer sanften Gitarrenmelodie. So wird aus dem Interlude eine gemütliche Ballade, die man gut und gerne auch an einem kerzenbeleuchteten Familienabend anklingen lassen kann.</p>



<p>Statt Pint einen Tee oder Glühwein wärmend in beiden Händen, dazu ein bisschen Weihnachtsgebäck anstelle der besungen Tabletten, den Blick auf Schnee hoffend aus dem Fenster gerichtet, um dabei getragen von der besinnlichen Laidback-Dynamik nostalgisch in Erinnerungen an Kindheit oder wärmere Tage zu schwelgen. So kann BHZ euch kommende Wintertage verschönern, an denen es bereits nachmittags um halb vier dunkel sein wird.</p>



<p><em>&#8211; Magnus Menzer</em></p>



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<p></p>
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