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		<title>Chad Hugo tritt aus dem Schatten und hört sich trotzdem gut an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 14:38:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind John Glacier, Everything Is Recorded, IDK, Peter Gabriel, SunandMoon, Tierra Whack, Leikeli47 und Chad Hugo. Chad Hugo, Leikeli47 &#38; Tierra Whack &#8211; Jumpupw!nya Was genau zwischen Chad Hugo und Pharrell Williams nach dem Ende von N.E.R.D und The Neptunes geschehen ist, interessiert uns ehrlich gesagt wenig. Wahrscheinlich geht es wie immer um Geld. Seit dem öffentlichen Zwist wird musikalisch allerdings ziemlich intensiv darüber argumentiert, wer von den beiden denn nun [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/chad-hugo-tritt-aus-dem-schatten-und-hoert-sich-trotzdem-gut-an">Chad Hugo tritt aus dem Schatten und hört sich trotzdem gut an</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind John Glacier, Everything Is Recorded, IDK, Peter Gabriel, SunandMoon, Tierra Whack, Leikeli47 und Chad Hugo.</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Chad Hugo, Leikeli47 &amp; Tierra Whack &#8211; Jumpupw!nya</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was genau zwischen <strong>Chad Hugo</strong> und <strong>Pharrell Williams</strong> nach dem Ende von <strong>N.E.R.D</strong> und <br><strong>The Neptunes</strong> geschehen ist, interessiert uns ehrlich gesagt wenig. Wahrscheinlich geht es wie immer um Geld. Seit dem öffentlichen Zwist wird musikalisch allerdings ziemlich intensiv darüber argumentiert, wer von den beiden denn nun eigentlich den Sound der beiden – und damit auch den Sound der frühen 2000er-Popmusik – wirklich geprägt hat. Pharrell soll wohl angeblich eher der kreative Kopf mit den Ideen gewesen sein und Hugo derjenige, der sie musikalisch umsetzen kann. Nachdem Pharrell aber sowohl musikalisch als auch modisch ziemlich gut solo klarkommt, lautet die große Frage: Was macht denn eigentlich Chad Hugo?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort kam dann diese Woche (also auch schon vorher, aber für den dramatischen Effekt diese Woche). Hugo veröffentlicht seit sehr langer Zeit seine eigene Musik und holt sich dafür Unterstützung von zwei der aktuellen Leading Ladies und Favorite Artists von uns: <strong>Leikeli47</strong> und <strong>Tierra Whack</strong>. Das Ergebnis: ein sehr geiler Track, der uns tatsächlich zurück in die 2000er versetzt. Allerdings eher, weil es einer von diesen Songs ist, bei denen die Energie sofort auf uns übergeht und wir uns bewegen müssen. Das Musikvideo dazu ist ein großartiger Fiebertraum (und wir wollen Pharrells Genie nicht leugnen, aber Hugos Anteil daran wird eindeutig unterschätzt).</p>



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<iframe title="Chad Hugo- Jumpupw!nya (Official Video) Ft. Tierra Whack, Leikeli47" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Lw0IKI_HsF0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">John Glacier &#8211; Bond Girl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Traum ist es zwar nicht unbedingt, <strong>Bond Girl </strong>zu werden, aber <strong>John Glacier</strong> gönnen wir es aus vollem Herzen. Sei es auch nur für ein Musikvideo, aber Glacier sieht verdammt gut aus und hört sich natürlich auch verdammt gut an. Auf ihrem Debütalbum »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ycbpwP1OjRc&amp;list=OLAK5uy_kYtTK1hY5AFTwQ8lKtZYQCe4YSJoeT_2U">Like A Ribbon</a>« hat die Londonerin schon bewiesen, dass sie sich in diversen Genres wohlfühlt und sowohl ruhige Spoken-Word-Tracks als auch schnellere Beats beherrscht. Der neue Track geht ein bisschen mehr in Richtung Y2K-Party-Sound mit Ohrwurmgarantie.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="John Glacier - Bond Girl" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/cIJ8C8u-0GA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Everything Is Recorded, Peter Gabriel &amp; IDK &#8211; Beyond the brilliant Haze</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird experimenteller, aber alles andere hätte uns von <strong>Richard Russell</strong> sonst auch enttäuscht. Die neue Single »Beyond The Brilliant Haze« entstand in Zusammenarbeit mit <br><strong>Peter Gabriel</strong> und <strong>IDK</strong>. Hört sich erst mal an, als würden da Welten aufeinandertreffen, die man sich zusammen nicht wirklich vorstellen kann, aber wie immer macht <strong>Everything is Recorded</strong> es möglich.</p>



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<iframe title="Everything Is Recorded - Beyond The Brilliant Haze (feat. IDK and Peter Gabriel)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/OXdcf4b09yo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:82px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">SunandMoon &#8211; In the Movies</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss noch ein bisschen Seelenbalsam. Die Künstlerin <strong>Ogi</strong> hatte mit ihrer EP »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=CQToyJU4sNU&amp;list=RDCQToyJU4sNU&amp;start_radio=1">Monologues</a>« 2022 einen kleinen Moment und hat uns damals auf dem <strong>Dockville</strong> live völlig verzaubert. Produziert von <strong>No ID</strong> war die EP eine stimmige Mischung aus whimsical YA-Texten und einer Stimme, die uns wirklich dazu bringen würde, alles zu tun. Gut, dass Ogi scheinbar auf der Seite der Guten (so weit wir das beurteilen können) ist und seitdem eher im Hintergrund auf Songs von <strong>IDK</strong>, <strong>Terrace Martin</strong>, <strong>Saba</strong> und zuletzt <strong>YG</strong> erscheint. Jetzt tritt sie allerdings zusammen mit dem Artist Anoop wieder etwas mehr in den Vordergrund als Teil des Duos SunandMoon.</p>



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<iframe title="Spotify Embed: In The Movies" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/4l9YqlaH1UKCHwJHnH9fZg?utm_source=oembed"></iframe>
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		<title>Donna Savage &#038; Brenk Sinatra im Gespräch über ihre gemeinsame Arbeit am Debütalbum »GUSCH«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Marie Binge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 10:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Brenk Sinatra]]></category>
		<category><![CDATA[Donna savage]]></category>
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		<category><![CDATA[Rap]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anfang des Monats erschien mit »GUSCH« das langersehnte Debütalbum der Wiener Rapperin Donna Savage, auf welches sie gemeinsam mit Produzent Brenk Sinatra lange und intensiv hingearbeitet hat. Wie viel Entschlossenheit, Herausforderung &#38; Weiterentwicklung hinter diesen 14 Tracks stecken, verraten uns die beiden in einem gemeinsamen Gespräch in der Wiener Mittagshitze. Mischa: Warum ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, ein Album herauszubringen? Donna Savage: In dem Jahr, bevor wir das beschlossen haben, haben wir die ganze Zeit nur Features und Singles [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/donna-savage-brenk-sinatra-im-gespraech-ueber-ihre-gemeinsame-arbeit-am-debuetalbum-gusch">Donna Savage &amp; Brenk Sinatra im Gespräch über ihre gemeinsame Arbeit am Debütalbum »GUSCH«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anfang des Monats erschien mit »GUSCH« das langersehnte Debütalbum der Wiener Rapperin Donna Savage, auf welches sie gemeinsam mit Produzent Brenk Sinatra lange und intensiv hingearbeitet hat. Wie viel Entschlossenheit, Herausforderung &amp; Weiterentwicklung hinter diesen 14 Tracks stecken, verraten uns die beiden in einem gemeinsamen Gespräch in der Wiener Mittagshitze.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mischa: Warum ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, ein Album herauszubringen?</strong><br><br>Donna Savage: In dem Jahr, bevor wir das beschlossen haben, haben wir die ganze Zeit nur Features und Singles gemacht. Der Plan, ein Album zu machen, steht schon länger fest. Es hat sich einfach nie zeitlich gut ergeben. Die Ansprüche, die wir zwei an ein Album haben, erfordern ein gewisses Level. Ein Jahr davor wäre ich gar nicht imstande gewesen, das zu machen, was wir jetzt gemacht haben. Ich wollte auf keinen Fall aufhören, bevor ich nicht stolz sagen kann, dass das mit Abstand das Beste ist, was wir zusammen gemacht haben. Da sind wir Gott sei Dank hingekommen. Vorher hätten wir auch nicht abgegeben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Brenk Sinatra: Dafür sind wir beide zu perfektionistisch. Der Anspruch an ein Album ist bei uns beiden extrem hoch, vor allem beim Debüt. Ich kenne den Druck und habe ihr auf jeden Fall Zeit gegeben, damit wir uns ein bisschen austoben und Sachen wie Temposwitches ausprobieren können, die wir ansonsten nicht so oft machen. Von den 14 Tracks ist jeder eine Single. Ich weiß, jeder sagt das, aber es gibt keinen Skip-Track. Ich soll verdammt sein, wenn ich lüge!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lara: Manchmal gibt es den Arbeitstitel schon vorher, manchmal entwickelt er sich erst im Laufe des Prozesses. Wie war das bei »Gusch«?</strong><a href="L: Manchmal gibt es den Arbeitstitel schon vorher, manchmal entwickelt er sich erst im Laufe des Prozesses. Wie war das bei/mit „Gusch“"><br></a><br>D: Bei solchen Sachen ist wirklich Brenk das Creative Brain. Er hat immer die ärgsten Namen parat (lacht). Ohne ihn würde ich auch gar nicht Donna Savage heißen. Woher kam diese Eingebung? Erzähl mal!</p>



<p class="wp-block-paragraph">B:  Seit dem Kindergarten habe ich schon sehr vielen Leuten Spitznamen gegeben. Mir liegt es einfach irgendwelche Dinge oder Gruppen zu betiteln. Ich kenne Donna halt mittlerweile gut und weiß, glaube ich, auch wie sie funktioniert. Wir wollten irgendwas haben, was uns als Wiener represented und kein supergängiges Wort in Deutschland ist. Etwas, was einen Exotenfaktor hat, aber für uns das Normalste der Welt ist. Etwas, was ihre und meine Attitude zu 100 Prozent zeigt. Das kann man nur mit „Gusch“ zusammenfassen. Es ist nicht einfach nur „Halts Maul“. Es ist so viel mehr. Einfach die Wiener Seele in einem Wort. </p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Ich wusste von Anfang an, dass ich ein deutsches oder wienerisches Wort haben will, was das ganze beschreibt und eben nicht supergängig ist. Ich wollte keinen Satz, keine Frage oder sowas. Einfach eine Art Feststellung. Da gibt’s nichts anderes rundherum. Ich habe super lange überlegt, aber irgendwie hat nichts den Spot gehittet. Dann hat Brenk mich angerufen und war so: „Alice, ich hab&#8217;s. GUSCH!&#8221; Ich meinte dann: „Oh mein Gott, oh mein Gott, das ist urgeil“. Am nächsten Tag hast du es direkt in einem Satz benutzt, als wäre es schon der Albumtitel und es klang direkt richtig gut.<br><br><strong>M: Wie oft benutzt ihr den Begriff im Alltag?</strong><br><br>D: Boah, ich benutze das schon mit Vorsicht (lacht). Dann, wenn es vonnöten ist, weil ich nicht möchte, dass es den Bumms verliert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">B: Das sagst du schon eher zu Leuten, die nicht unbedingt deine besten Freunde sind.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Zu Catcallern, kann man das auf jeden Fall immer empfehlen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">B: Da passt’s perfekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Guuuuusch!</p>



<p class="wp-block-paragraph">B: 80% der Zeit, in der wir nicht arbeiten müssen, reden wir Scheiße und lachen uns dumm und dämlich.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-21241" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-1024x682.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-300x200.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-768x512.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-1536x1024.jpeg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-360x240.jpeg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-720x480.jpeg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-770x513.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-1400x933.jpeg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1.jpeg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Wave Planet Records</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><br><br><strong>M: Ihr macht nun schon seit mehreren Jahren zusammen Musik. Was schätzt ihr besonders an eurer Zusammenarbeit?</strong><br><br>D: A) Ich kenne einfach absolut niemanden, der sein Handwerk so versteht wie er. Das liegt natürlich zum einen an den fucking 20 Jahren, die du das mittlerweile machst. Zum anderen ist er super wissbegierig und hat permanent Bock, neue Sachen zu entdecken. Er bleibt einfach nicht stehen. Trotzdem bleibt er irgendwie seiner roten Linie und seinem Sound treu. In genau den Sound habe ich mich am Anfang verliebt. Es passt einfach wie die Faust aufs Auge! Außerdem sind gemeinsam sehr on point. Wir sind wirklich das Gegenteil von faul. Das schätze ich so sehr an unserer Arbeitsweise. Die Dinge werden so lange gemacht, bis sie fertig sind und nicht so lange, wie es gerade chillig ist. Das ist eine Devise, mit der ich sehr gut arbeiten kann. B) sind wir auch einfach gute Homies geworden über die Jahre. At some point lache ich immer Tränen, wenn wir uns sehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L: Habt ihr Rituale oder Dinge, die nicht fehlen dürfen, wenn ihr zusammenarbeitet?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Ja, ich habe schon meine eigenen süßen Hausschuhe, wenn ich ins Studio komme.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">B: Du hast auch immer die Wahl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Ich nehme immer die pinken Plüschschuhe! Und bei Brenk zu Hause ist alles sehr bio und hat urgeile Qualität. Er zeigt mir dann immer die ärgsten Sachen. Ich wusste nicht, dass Erbsenmilch ein Ding ist, bis ich bei ihm im Studio war. Ansonsten kommst du öfter auf den Balkon und sagst mir, ich soll aufhören zu rauchen. Das ist irgendwie zum Ritual geworden (lacht).</p>



<p class="wp-block-paragraph">B: Ritual ist eher, dass wir, wenn wir uns zum Recorden treffen, unter zwei Songs probably nicht das Studio verlassen werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L: Also, ihr experimentiert gerne herum, aber der Grundbaustein muss immer sein, dass ihr die gleiche hohe Arbeitsmoral habt.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">B: Genau! Wir wissen, wann es Zeit zum Blödeln ist und wir wissen, wann es Zeit zum Hustlen ist. Ich hatte viele Homies, die sehr talentiert waren, aber die leider nicht den nötigen Biss gehabt haben. Die haben dann irgendwann aufgehört, obwohl sie Potenzial gehabt hätten. Es ist so wichtig, dass man beim Gegenüber merkt, dass die Person die Zeit wertschätzt, die man selbst reinsteckt. Umgekehrt will ich auch keine Zeit von jemandem vergeuden. Nur weil ich das Ganze länger mache als du, heißt es nicht, dass ich über dir stehe. Alles passiert auf Augenhöhe. Ich schätze sehr an Donna, dass sie einfach ein Hustler ist. Wenn es Zeit to move ist, dann movet sie – egal was sonst gerade passiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>D: Vor allem als Frau bekommt man so oft, in egal welchen Bereichen, von Leuten – mainly von Männern – die Welt erklärt. Ich sprühe seit ich 15 bin, gehe skaten seit ich 6 bin und habe mit 18 mit dem Rappen begonnen. Irgendwelche Hobby-Rapper oder Vollidioten, die zweimal eine Dose in der Hand gehabt haben, glauben einfach aufgrund ihres Geschlechtes, dass sie dir irgendwas sagen können. Dadurch habe ich irgendwann eine Abwehrhaltung entwickelt und lasse mir especially, wenn es um solche Sachen geht sehr wenig sagen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben da aber mittlerweile eine Vertrauensbasis miteinander. Das ist saugeil, weil wir im Studio einfach in den Austausch kommen. Von niemand anderem würde ich Kritik oder Vorschläge so annehmen können und dann auch noch umsetzen und appreciaten. Es macht unsere langjährige Zusammenarbeit aus, dass wir miteinander reden können, ohne dass jemand es komisch aufnimmt und wir beide wirklich in einem Boot sitzen, an einem Strang ziehen und das geilste Ergebnis haben wollen. </p>



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<iframe title="Spotify Embed: Parole Donna" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/2fHTyyBTUfmp9iL47sE8k5?si=Opn7KWvARuyVf_OlC3JUbg&amp;utm_source=oembed"></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>M: Eure erste EP »Parole Donna« ist damals in einer 4-Tage-Dauersession entstanden. Wie hat sich eure Arbeitsweise im Vergleich zu damals entwickelt? Was macht ihr heute anders?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Ans Album sind wir auf jeden Fall anders rangegangen. Daran, dass wir viel im Studio waren und durchgezogen haben, hat sich wenig verändert. Prinzipiell schreibe ich am liebsten alleine. Mittlerweile kann ich das zwar auch in Sessions und mit anderen im Raum, aber am einfachsten und am liebsten mach’ ich das immer noch alleine.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als wir letztes Jahr beschlossen haben, dass wir das mit dem Album machen, habe ich mich echt ein paar Wochenenden bei allen abgemeldet, hab mich eingesperrt und jeden Tag geschrieben, geschrieben, geschrieben. Wenn ich bei den Achtern, Zwölfern oder teilweise ganzen Songs gemerkt habe, dass das in eine Richtung geht, die mir gefällt, habe ich Brenk eine Demo geschickt. Erst ab dem Zeitpunkt im Austausch, an dem wir beide gesagt haben „Es lohnt sich, das Ding fertig zu machen“, komme ich zu ihm ins Studio. Wir haben dann immer gesammelt bis wir drei, vier Songs hatten, haben die aufgenommen, Feinschliff gemacht und rumprobiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Bretter sind jetzt auch komplett auf dem letzten Schuss entstanden. »GUSCH« ist tatsächlich das Letzte, was wir zwei Wochen vor Abgabe gemacht haben. Brenk hat mir irgendeinen Beat geschickt und meinte: „Wir brauchen noch einen langsamen Moshpit-Banger“. Erst als ich den Beat gehört habe, hab’ ich verstanden, was er damit meinte. Ich hatte da relativ viel zu tun und nur eineinhalb Tage Zeit, den Song zu machen. Dann habe ich mich nach Kaisermühlen ans Wasser gesetzt und habe einfach nur geschrieben. Im Studio mussten wir dann sogar noch aussortieren, was wir nehmen, weil alles irgendwie geil war.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als die ersten drei, vier Songs gestanden sind, die brutal waren, war ich innerlich schon sehr beruhigt. Da war ich so: „Okay, wir kriegen das hin.“ Grundsätzlich habe ich mich im Vergleich zu&nbsp;»Parole Donna« einfach enorm weiterentwickelt, was Flows, Reime, sich was&nbsp; trauen und auch meine Stimmlage angeht. Ganz am Anfang meiner Karriere, um klarzumachen „Ich bin gekommen, um zu bleiben“, habe ich sehr gebellt. Ich war sehr tief in meiner Stimmlage, sehr airy und sehr pressed. Bei »Parole Donna« haben wir genau die andere Richtung ausprobiert. Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich einen Bausteinkasten habe, aus dem ich pro Song auswählen kann und nicht mehr nur diese zwei Würfel, mit denen ich spielen kann. Ich fühle mich viel, viel wohler, neue Stimmen auszuprobieren, ohne das Gefühl zu haben, meine Identität zu verlieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L: Du hast schon angesprochen, dass es andere Herausforderungen gibt, wenn man die Arbeit an einem Album mit der an Singles oder EPs vergleicht. Was war für euch beide die größte Herausforderung</strong> <strong>bei diesem Album?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Also für mich gab es da zwei Sachen. Das Erste war, dass wir wirklich sehr viele Features auf diesem Album haben. Das ist zwar saugeil bedeutet, aber einfach auch Arbeit, weil nicht alle in Wien sind und man viel dribbeln muss, damit das alles irgendwie funktioniert und es sich am Ende wie aus einem Guss anhört. Zeitweise war ich wie Karla Kolumna nur am Telefon. Das hat sich aber komplett ausgezahlt! Alle haben abgeliefert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zweite, was für mich die größere Hürde war, ist, dass es ein zwei Tracks gibt, die super persönlich sind. Das ist eine Grenze, die ich sonst immer für mich behalten habe, weil ich der Meinung war, dass es niemanden etwas angeht. Das ist super dumm, weil ich eigentlich gerne persönlichere Sachen von Leuten hören, vor allem wenn ich mich damit identifizieren kann. Der letzte Song auf dem Album hat mich auf jeden Fall gechallenged. Das ist ein Thema, in das ich schon länger reingehen wollte. Ich hab’s aber nicht mal vor mir selbst geschafft. Selbst wenn ich mich mit dem Gedanken hingesetzt habe, dass das nie jemand hören muss und es nur für mich ist, habe ich es trotzdem nicht gepackt, etwas in die Richtung zu schreiben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch, dass man sich für ein Album mehr Zeit nimmt, gab es irgendwann mal einen Vormittag, wo ich das Bedürfnis hatte, alles aufzuschreiben. Ich wollte, dass es so roh und ehrlich wie möglich bleibt. Bis auf zwei veränderte Worte und einen Vierer, den ich geaddet habe, ist alles so geblieben, wie es aus diesem einen Guss rausgekommen ist. Es war auch sehr befremdlich, es Brenk zu schicken. Das ist eine Seite, die er rap-technisch gar nicht von mir kannte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">B: Aber ich kenne natürlich die Story dahinter.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Das stimmt. Ich habe dir auf jeden Fall den Song geschickt und meinte: „Hey, mir ist das ein bisschen unangenehm, aber es ist super ehrlich. Was sagst du dazu?“ Er war dann so: „Peinlich wäre es, wenn wir uns nicht alles schicken würden. Wir machen ein Album!“ Dann hat er nen so fucking geilen Beat drunter gemacht. Mir war sehr wichtig, dass der Beat nicht diesen melancholischen, Concious-Rap, Violionen-Style hat, sondern den schmalen Grat zwischen cringe und cool trifft. Brenks Beat war genau das, was ich gesucht habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war kurz am Hadern, ob wir den drauf nehmen und bin jetzt sehr, sehr froh, dass das das Abschlusslied vom Album ist. »TOCHTER MEINER MUTTER« erklärt einfach auch nochmal, warum ich bin, wie ich bin.<br><br></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="TOCHTER MEINER MUTTER" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/su0IImh71es?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L: Was sind eure Lieblings-Punchlines auf dem Album? Da gibt es ja einige.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Da gibt es wirklich einige, oh Backe. Da fragst du mich was. Eine, die mir spontan einfällt, ist von dem Song mit <strong>Wa22ermann</strong> »FAST ALLE RAPPER«: <em>&nbsp;</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>“Blonde Locken, große Klappe und die Stimme markant / Vielleicht hast du mich damals als Alice D noch gekannt / Und wenn das so ist, weiß ich nicht wovon du redest / So wie Alice Weidel, wenn sie Queer nicht verstehen will.”</em></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Finde ich schon hilarious. Bei »FRIDA KAHLO« gibt es auch sehr gute:&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>“Kenn nicht mal meinen Vater / Wer bist du für mich dann? / Dass du ein Loser bist, habe ich schon an deinen Schuhen erkannt / Was für Gang-Gang, ihr seht aus wie ein Jugendverband / 2026 und ihr lutscht Abusern den Schwanz.”</em></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L: In deinen Texten gibt es viele Referenzen zu Leuten, die dich früher bzw. immer noch inspirieren. Wer hat dich schlussendlich wirklich motiviert zu rappen?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Was mich raptechnisch super früh geprägt hat, war vor allem <strong>Lady Sovereign</strong>. Das ist eine Zeiterscheinung, die nicht mehr viele Leute heute kennen. Anfang der 2000er war sie mit 15 oder so eine der ersten Grime MCs. Sie hat sehr früh einfach sehr lesbischen, sehr Auf-die-Fresse-Rap gemacht. Wenn wir uns zurückerinnern, musste damals eigentlich skinny, sexy und keine Ahnung was sein. Die einzige andere, die in der Liga gespielt hat und aus diesem Muster rausgefallen ist, war <strong>Missy Elliott</strong>. Der Rest war schon immer sehr in dieser einen Schiene zu verorten. Sie halt gar nicht. Deshalb fand ich sie immer enorm cool und wurde sehr früh durch sie und auch Missy geprägt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was Deutschrap angeht, hab ich am Anfang eh super viel <strong>Audio 88, Yassin, Döll, Mädness, Lakmann, Bushido</strong> (lacht), <strong>Celo &amp; Abdi, Xatar, Hanybal</strong>, so die Schiene eigentlich immer gehört. Es waren nicht unbedingt einzelne Personen, sondern mehr das Feeling, was mich inspiriert hat. Das Zusammenspiel aus Beats und diesem Brachialen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: STELL DIR VOR" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/4n4AYTbuXCh0GDL12AomG6?si=f5380e778c9c49fc&amp;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>M: Auf »STELL DIR VOR« beschreibst du eine Welt, in der du nicht angefangen hast zu rappen. Wie würde Deutschrap heute ohne dich aussehen?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Schon traurig irgendwie. Ich glaube, dass vor allem in Wien auf jeden Fall etwas fehlen würde. Ohne mich selbst auf ein riesiges Podest zu heben, bin ich eine von den wenigen, die das hier schon sehr lange machen und auch dran geblieben sind. Der Rest hat irgendwann keinen Bock mehr gehabt. Das ist auch voll verständlich, weil es war nicht geil und eher super anstrengend. Wir wurden sehr gegeneinander ausgespielt. Ich habe mir jahrelang nur blöde Kommentare gehört. Für meine Charakterentwicklung war es aber glaube ich wichtig, sich da ein Fell wachsen zu lassen und sein eigenes Ding weiterhin durchzuziehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben auf jeden Fall eine sehr große Indie- und Pop- und Austropopszene, aber von der Rapszene her, fehlt es in Wien auf jeden Fall immer noch an FLINTAs und weiblichen Artists, die so richtigen Rap-Rap machen. Die Einzige, die mir da spontan einfällt und ähnlich auf die Fresse ist, ist <strong>Kitana</strong>. Das ist nicht so eine lange Liste. Und trotzdem machen Kitana und ich super verschiedene Sachen. Wir haben ganz andere Angles, POVs und sind ganz anders groß geworden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>M: Wie würde auf der anderen Seite Austropop mit Donna aussehen?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Ich glaube, das würde richtig viel Spaß machen (lacht). Irgendwann will ich einen Song mit <strong>Ernst Molden</strong> oder <strong>Laurenz Nikolaus</strong>. Ich glaube, das wäre sehr fun. Vielleicht träller’ ich auch selbst irgendwas. Aber klar, Austropop hat mich ultra geprägt. Ich finde es auch gar nicht so weit weg voneinander. Austropop hat so einen argen Schmäh und Humor und war auch immer schon politisch. Da ist eine Art von Storytelling und Punchlines drinnen, wo es dich anscheißt. Es ist überhaupt nicht mit Volksliedern oder Schlager zu vergleichen, sondern eine ganz eigene Schiene, die man einfach verstehen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>M: Mögt ihr uns vielleicht mehr über die Entstehung vom Albumcover erzählen? Das Artwork ist ja ziemlich besonders und eindrucksvoll.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Ich hatte zwei finale Ideen für das Cover, die wir auch beide umgesetzt haben, und das war einfach die, die mich mehr abgeholt hat und mehr überzeugt hat. Ich habe ja Kunst studiert, und ich wollte, dass das einfach wirklich auch da meine Laufbahn mit einfließen lässt. Mir war auch wichtig, dass auf jeden Fall mein Gesicht ganz groß vorne drauf ist auf meinem Debütalbum. Aber ich wollte, dass das cool und artsy kommt, ohne irgendwie krampfig zu sein. Und was uns beiden wichtig ist, ist, dass es nicht wie jedes zweite Ding aussieht, sondern dass das was Uniques ist. Auch in Zeiten von KI und wo man eigentlich so schnell Fotos einfach aus dem Nix machen kann, irgendwelche Menschen erfinden kann, die es vorher gar nicht gab und so weiter, wollte ich, dass das alles enorm analog ist. Also wir haben wirklich alles mit der Hand gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="715" height="709" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GUSCH_Albumcover.png" alt="" class="wp-image-21244" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GUSCH_Albumcover.png 715w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GUSCH_Albumcover-300x297.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GUSCH_Albumcover-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GUSCH_Albumcover-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GUSCH_Albumcover-125x125.png 125w" sizes="(max-width: 715px) 100vw, 715px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Wave Planet Records</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ich wollte einfach, dass da irgendwie so ein Teil von mir mit drauf und mit drinnen ist. Einfach das ganze Bild mit den Lockenwicklern, aber trotzdem mit den Tschicks drinnen, zeigt irgendwie so diese beiden Seiten von mir. Einerseits liebe ich so girly, girly Sachen und pink und rosa und Glitzer und keine Ahnung, andererseits bin ich trotzdem einfach die Person, die ich bin und kann da auch nicht raus. Ach und Shoutout an Laura, die das Ganze fotografiert hat und mit mir umgesetzt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L: Wenn ihr das Album heute hört: Worauf seid ihr am meisten stolz? </strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Für meinen Part bin ich über das Gesamtding am Stolzesten. Einfach physisch etwas in der Hand zu halten, was man selbst gemacht hat. Wo bei jeder Schriftart 500-mal drübergeschaut wurde. Wo vom ganzen Design her alles passt und wo es vom Sound her keinen Skipper gibt. Darauf bin ich am stolzesten und denke mir auch manchmal: „Boah, wie habe ich das gemacht? Wie bin ich dahin gekommen?“ Ich höre das Album als Konsumentin einfach gerne und denke mir: „Wow, geil!“ Und du?</p>



<p class="wp-block-paragraph">B: Wie gesagt, bin ich wirklich von A bis Z stolz. Ich hoffe, dass sich die Leute auch die Zeit nehmen. Ich weiß, dass in der heutigen Zeit alles sehr kurz ist. Die Attention Span ist basically zwei Sekunden, wie man beim Auswerten von TikTok sieht. Trotzdem haben wir extrem viel Arbeit in diesem Album gesteckt. Auch in Dinge, wo ich mir sicher bin, dass es die meisten nie hören werden. In erster Linie macht man es natürlich für sich selber. Kunst sollte sich nicht an dem orientieren, was gerade passiert oder mit irgendwas mithalten. Kunst sollte aus uns heraus sprechen. Und das tut’s. Es steht für sich allein und that’s it! Das Album ist ein Statement – soundtechnisch und textlich.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Obwohl es viele Auf-die-Fresse-Sachen sind, ist es trotzdem enorm musikalisch. Das ist eben einfach unsere Kombi.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/donna-savage-brenk-sinatra-im-gespraech-ueber-ihre-gemeinsame-arbeit-am-debuetalbum-gusch">Donna Savage &amp; Brenk Sinatra im Gespräch über ihre gemeinsame Arbeit am Debütalbum »GUSCH«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Nia Archives macht widersprüchliche Musik – alles und nichts fühlen</title>
		<link>https://mostdope.tv/international-releases/nia-archives-macht-widerspruechliche-musik-alles-und-nichts-fuehlen</link>
					<comments>https://mostdope.tv/international-releases/nia-archives-macht-widerspruechliche-musik-alles-und-nichts-fuehlen#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 14:08:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Big Sean]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Syd, Steve Lacy, Masego und Nia Archives. Nia Archives &#8211; Emotional Junglist Mit ihrem letzten Projekt »Silence is loud« hat Nia Archives es geschafft, UK-Jungle wieder radiotauglich zu machen (zumindest für die guten Stationen). Oder vielmehr wieder ins Gedächtnis zu rufen und nicht nur als ferne Erinnerung aus den Noughties. Aber manchmal braucht es eben diesen einen Artist, der auch der nächsten Generation eine neue musikalische Welt eröffnet. Nia Archives [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Syd, Steve Lacy, Masego und Nia Archives.</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Nia Archives &#8211; Emotional Junglist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihrem letzten Projekt »Silence is loud« hat <strong>Nia Archives</strong> es geschafft, UK-Jungle wieder radiotauglich zu machen (zumindest für die guten Stationen). Oder vielmehr wieder ins Gedächtnis zu rufen und nicht nur als ferne Erinnerung aus den Noughties. Aber manchmal braucht es eben diesen einen Artist, der auch der nächsten Generation eine neue musikalische Welt eröffnet. Nia Archives schafft es, indem sie traditionellen Jungle-Beats ihren ganz eigenen Twist gibt: einen Hauch von Indie und Alternative und über allem <strong>emotionale Texte</strong>, die sie selber singt. Es geht um das Gefühl, sich auch umgeben von Menschen alleine zu fühlen, um das Gefühl, dass manchmal nichts so läuft, wie es sollte, um die großen Gefühle wie Liebe und Enttäuschung und all die aufwühlenden Gedanken, die das so mit sich bringt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der einen Seite fühlt man alles zu doll, auf der anderen dann wieder nichts. Passenderweise heißt das neue Album deshalb auch »Emotional Junglist«. Unterstützt wird sie in der Produktion von <strong>Ethan P. Flynn</strong>, der auch bereits auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=tHxEQ1oaYig&amp;list=PL6nJma2GvUvBsPzo2CcJJ0KDwrEC3leNS">Silence Is Loud</a>« dabei war, sowie von <strong>James Ford</strong>, bei dem vor allem Arctic-Monkeys-Fans aufgeregt aufhorchen werden. Features gibt es nur von zwei Artists, aber dafür sind es <strong>Jorja Smith</strong> und <strong>Sampha</strong> und mehr ist auch absolut nicht nötig. Archives hat mit dem zweiten Projekt erfolgreich ihren Sound etabliert, der einen ziemlich einzigartigen und wichtigen Stellenwert in der leider immer noch recht männlich dominierten UK-Szene hat.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Nia Archives - There Goes Ma Head (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/B4y2IsDpQpU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Syd &#8211; Beard</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es war zwar in den letzten Jahren nie ganz still, aber doch recht ruhig um<strong> Syd</strong>. Vier Jahre hat sich die Künstlerin bis auf einige Singles erst einmal etwas zurückgezogen. Dafür gibt es nun das langersehnte Album »Beard« und die Auszeit scheint gutgetan zu haben. Entstanden ist ein wirklich schönes R&amp;B-Album, das uns auf Tracks wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=RZSEaPjsTSs&amp;list=RDRZSEaPjsTSs&amp;start_radio=1">Calling</a>« oder »Do Better« zeigt, was gefehlt hat. Aber am meisten glänzt Syd für uns in Kollaboration mit anderen Artists wie <br><strong>Blu June</strong> oder <strong>Big Sean</strong>. Umso besser, dass mit dem Release von zwei Fünfteln der Band auch die News kamen, dass wir nicht mehr weit weg sind von einem neuen <strong>The Internet</strong> Album und da strahlt Syd für uns immer noch am größten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Syd - Any Time (feat. James Fauntleroy) [Official Music Video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/iJ86c_zAXZc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Steve Lacy &#8211; oh yeah?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kodependenz der beiden scheint doch größer zu sein, als wir dachten. Es ist ebenfalls vier Jahre her, seit <strong>Steve Lacy</strong> sein letztes Soloalbum »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=jeeA2MyGXBE&amp;list=PLvXUSeeIjR5wYPXPXmbHU_jExjRm2ZMO4">Gemini Rights</a>« veröffentlicht hat. Auch wenn es 2022 noch unterschiedliche Monate waren, gibt es dieses Jahr einfach einen Doppelrelease, der uns doppelt so glücklich macht. Ebenso wie bei Kollegin <strong>Syd</strong> ist das neue Album von Lacy namens »Oh yeah?« auch etwas auf der ruhigen Seite, was nach dem ersten Hören aber auch nicht schadet. Es gibt Features von <strong>SZA</strong>, <strong>Erykah Badu</strong> und <strong>Cecile Believe</strong>, aber im Mittelpunkt steht definitiv Lacy. Genau da überzeugt er uns nämlich auch am meisten, auf Songs wie: »doom«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=2z0TC3YAcb0&amp;list=RD2z0TC3YAcb0&amp;start_radio=1">nice shoes / in your world</a>« und dem Outro »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=iZGRJHr68Fc&amp;list=RDiZGRJHr68Fc&amp;start_radio=1">bebe</a>«.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Steve Lacy - doom (Visualizer)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/-eLELmylo4g?list=OLAK5uy_ksxzZ7banYmi1e8lxJZOrbbQmqDR_2pUY" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:82px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Masego &#8211; Fix your Face</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bewegen uns wieder weiter Richtung R&amp;B, aber diesmal mit diesem gewissen Spin, wie nur ein <strong>Masego</strong> ihn kann. Eigentlich reicht seine Stimme uns ja meistens schon aus, um zu überzeugen, aber der Mann ist ein Multiinstrumentalist und das ist wohl der größte Einfluss. <br>Das Ergebnis sind wirklich richtig schöne Tracks, die einen fast umschmeicheln und Spaß machen, genauer hinzuhören.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Masego - Recommend (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/A8eyJMLrT_g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>MelloKitty – Radikale Echtheit in einer normierten Musikindustrie</title>
		<link>https://mostdope.tv/next-up/mellokitty-radikale-echtheit-in-einer-normierten-musikindustrie</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Victoria Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Next Up]]></category>
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		<category><![CDATA[Radikal]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Musik als Kunstform ist immer &#8211; so wie jede andere auch &#8211; unweigerlich verbunden mit dem Entblößen seiner selbst. Kontrolle darüber, wie viel man jedoch preisgibt, bleibt in der Regel bei der Künstler*in selbst. MelloKitty aus Bonn wählt ganz bewusst den Weg der radikalen Ehrlichkeit und gewährt viel Einblick in ihr Innerstes. Im Gespräch mit Mostdope-Redakteurin Victoria reflektiert die Musikerin diesen Ansatz. Kompakt &#38; Deep MelloKittys Tracks basieren auf ihren unmittelbaren Lebenserfahrungen, den dunklen Facetten sowie den bunten Momenten. Das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/next-up/mellokitty-radikale-echtheit-in-einer-normierten-musikindustrie">MelloKitty – Radikale Echtheit in einer normierten Musikindustrie</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Musik als Kunstform ist immer &#8211; so wie jede andere auch &#8211; unweigerlich verbunden mit dem Entblößen seiner selbst. Kontrolle darüber, wie viel man jedoch preisgibt, bleibt in der Regel bei der Künstler*in selbst. MelloKitty aus Bonn wählt ganz bewusst den Weg der radikalen Ehrlichkeit und gewährt viel Einblick in ihr Innerstes. Im Gespräch mit Mostdope-Redakteurin Victoria reflektiert die Musikerin diesen Ansatz. </strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/image00001-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-21184" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/image00001-1024x576.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/image00001-300x169.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/image00001-768x432.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/image00001-770x433.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/image00001.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via @maximilian_hock</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kompakt &amp; Deep</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MelloKittys </strong>Tracks basieren auf ihren unmittelbaren Lebenserfahrungen, den dunklen Facetten sowie den bunten Momenten. Das ist der Katalysator für ihre kreative Energie beim Schreiben der Texte. Wo keine bewegende Erfahrung, da keine Muße etwas zu erschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich habe einfach versucht alles, auch wenn es nicht positiv war, was in meinem Leben</em> <em>passiert ist oder was ich erlebt habe, in Kunst umzuwandeln und dementsprechend fällt es mir</em> <em>schwer, zu sagen, ich mache jetzt und ich zwinge mich dazu, einen Song zu machen, wenn das</em> <em>nicht mit einer wahren Erfahrung oder mit einem wahren Gefühl verbunden ist.“</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="ASTRAL - MelloKitty ft. LYME SIXTEEN (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/rNBcCJ8qjCI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Symbiose im Studio</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Tracks, die bis jetzt veröffentlicht worden sind, entstanden in Zusammenarbeit mit Liam oder auch <strong>LYME SIXTEEN</strong>. Ihn zu treffen beschreibt sie als schicksalhaft, denn er war es auch, durch den ihr Wunsch nach kreativem Ausdruck in Form von Musik endlich Ausdruck finden konnte. Zum ersten Mal hielt sie vor ihm ein Mic in der Hand, sang, schrieb und dachte sich Melodien aus. Hier wird auch die Rolle der Producer*in als Begleiter des kreativen Outputs besonders wichtig. Wenn man sich wohlfühlt und sich traut, seine rohen unfertigen Ideen und Gefühle vor einem Gegenüber auszubreiten, zeugt das nicht nur von einem sicheren Kreativspace, sondern auch von hoher Kompetenz. Jackpot ist dann natürlich, wenn die kreativen Geister auch synergetisch matchen wie bei den beiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich hatte auch keinen in meinem Kreis, der irgendwas mit Musik oder Kunst macht und durch</em> <em>Liam fing das dann alles an und der erste Song, den ich dann aufgenommen habe, war auch</em> <em>der erste Song, den ich mit fester Überzeugung releast habe, weil ich mir so sicher war, dass ich</em> <em>das mit der Welt teilen will und mit der Welt teilen muss einfach und ab dem Tag an wusste</em> <em>ich, dass ich immer wieder Musik machen werde und das für mich ab dort auf jeden Fall die</em> <em>Karriere einfach beginnt.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass dieser radikal ehrliche Ansatz Früchte trägt, zeigt sich schnell in den Reaktionen auf ihre Veröffentlichungen. Die Resonanz aus der Community, von Freunden und sogar von völlig Fremden ist geprägt von einer tiefen, emotionalen Verbundenheit. Es sind Momente, die ihr zeigen, dass ihre Kunst genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Das waren auf jeden Fall Momente, wo ich wusste, okay, es gibt auf jeden Fall einige</em> <em>Menschen, die meine Musik sehr fühlen und denen es auch nahe geht [&#8230;] und zu denen ich gar</em> <em>keinen Kontakt habe, die mir einfach in meinem DM sliden und mir sagen, wie sehr sie zu</em> <em>einem Song relaten können.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese spürbare Liebe der Hörer*innen fungiert als Bestätigung für einen kompromisslosen Weg. Für MelloKitty ist Musik kein mathematisch kalkuliertes Produkt, sondern ein intimes Kommunikationsmittel. Es geht ihr nicht um austauschbare, algorithmengerechte Hits, sondern darum, nahbar zu sein und eine echte Brücke zu den Menschen zu schlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Mir ist es auf jeden Fall sehr, sehr wichtig, authentisch zu bleiben in meiner Kunst.</em> <em>Dementsprechend lege ich auch viel Wert in meinen Texten, nahbar zu sein mit den Leuten</em> <em>und mit den Erfahrungen anstatt etwas Schönes aufeinander zu reimen, sondern eher die</em> <em>Gefühle und Emotionen, die wirklich vorhanden sind, in schönem Wort wiederzugeben.“</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Machtstrukturen und Männlichkeitsdomäne</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter den melancholischen Melodien steht eine Künstlerin, die gehört und verstanden werden will, nämlich als ganzer Mensch und nicht als bloße Projektionsfläche. Doch der Weg als Newcomerin in einer nach wie vor stark männlich dominierten Musikindustrie bringt unweigerlich auch Schattenseiten mit sich. Sobald man den geschützten Raum des vertrauten Studios verlässt und sich nach anderen Kooperationen umschaut, wird die Grenze zwischen professionellem Interesse und grenzüberschreitendem Verhalten oft schmerzhaft dünn. MelloKitty berichtet von gemischten Erfahrungen und einer strukturellen Diskrepanz, mit der Frauen in der Szene permanent konfrontiert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Es kamen halt immer wieder Anfragen von männlichen Produzenten, wo ich aber nicht</em> <em>wirklich unterscheiden konnte: Geht es diesem Produzenten gerade um mich, um meine Kunst</em> <em>oder geht es diesem Produzenten um mich als Frau, weil hier und da immer mal Kommentare</em> <em>kamen oder eher auf Aussehen und Sachen eingegangen worden ist, als auf das Wesentliche,</em> <em>wofür ich eigentlich stehe.“</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-komprimiert-819x1024.png" alt="" class="wp-image-21216" style="aspect-ratio:0.7998052422299765;width:336px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-komprimiert-819x1024.png 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-komprimiert-240x300.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-komprimiert-768x960.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-komprimiert-770x963.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-komprimiert.png 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via <em>@nessas_shots</em><br><em>Styling: @angelina.dgs</em></figcaption></figure>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Skepsis ist kein unbegründetes Gefühl, sondern das Resultat einer Industrie, die weibliche Körper allzu oft als Marketinginstrumente sexualisiert, statt das künstlerische Talent in den Vordergrund zu stellen. Unterschwellige Hintergedanken und plumpe Ratschläge zur Selbstinszenierung gehören für viele Künstlerinnen leider zum Alltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ja, habe ich tatsächlich auch des Öfteren leider [&#8230;] ob&#8217;s irgendwie Männer sind,</em> <em>die mir gesagt haben, ey, wenn du bisschen mehr Haut zeigen würdest, wenn du bisschen mehr</em> <em>dich zeigen würdest, wenn du dein Aussehen in Vordergrund stellen würdest, dann würde das</em> <em>alles noch besser poppen und solche Kommentare und einfach Sexualisierung, die ich einfach</em> <em>wirklich sehr ekelhaft finde.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders alarmierend ist dabei, dass solches Verhalten keineswegs nur im „unprofessionellen“ Underground stattfindet. Gerade etablierte Namen nutzen ihre Machtpositionen aus, eine Dynamik, die gerade für Neueinsteigerinnen gefährlich werden kann und Wachsamkeit erfordert. MelloKittys Konsequenz daraus ist klar: Sie bricht Kontakte ab, bei denen die Kunst zur Nebensache degradiert wird, und wünscht sich für die Zukunft eine Szene, in der Frauen frei, geschützt und auf Augenhöhe arbeiten können und das idealerweise auch vermehrt mit weiblichen Produzentinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Es müsste sich auf jeden Fall einiges in der Szene ändern, damit Frauen auch frei arbeiten</em> <em>können [&#8230;] dass man als Frau ein sicheres Gefühl einfach hat, wenn man mit einem neuen</em> <em>Produzenten zusammenarbeitet, dass man weiß, okay, diese Person ist nicht fixiert und</em> <em>fokussiert auf mein Aussehen [&#8230;] sondern wirklich auf das Innere, was aus mir</em> <em>rauskommt, die Kunst, die ich gerade hier versuche in Gold umzuwandeln.“</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kein Bock auf Kopien</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Musikalisch bewegt sich MelloKitty abseits starrer Konventionen. Sie beschreibt ihren Sound selbst als „melancholisch, düster, ein bisschen mystisch“. Tracks wie »Astral« sollen genau das transportieren, was ihr Titel verspricht: eine fast außerkörperliche Erfahrung, bei der Emotion und Klangkulisse nahtlos miteinander verschmelzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ein Künstler, der mich auf jeden Fall stark geprägt hat, ist The Weeknd. Sein Sound und die Entwicklung von diesem Dark-Vibe bis zum Synthetischen ist für mich als Hörer der ersten Stunde extrem interessant. Ich bewundere seinen Entwicklungsprozess als Künstler und ziehe mir daraus immer wieder Inspiration.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch genau diese Verweigerung, sich in klassische Genregrenzen pressen zu lassen, wird in der deutschen Musiklandschaft zur doppelten Herausforderung. Der hiesige Markt zeigt sich oft träge und risikoavers. Statt innovative Impulse zu pushen, regiert allzu oft die sichere Gewohnheit der Wiederholung und das Kopieren internationaler Trends. Newcomer*innen, die mit außergewöhnlichen oder mehrsprachigen Ansätzen experimentieren, stoßen anfangs auf Skepsis.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich finde, die deutsche Musikindustrie reagiert zur Zeit noch nicht wirklich überhaupt auf</em> <em>etwas, was sich klassischen Schubladen entzieht. Anstatt auf dieses Potenzial zu schauen,</em> <em>wird das halt etwas kleingeredet oder Menschen sagen, okay, damit wirst du in Deutschland</em> <em>nicht weiterkommen [&#8230;] weil Deutschland Sound und Musik hören will, die bereits bestehen, die</em> <em>wollen nichts Neues.“</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-2-819x1024.png" alt="MelloKitty besticht durch radikale Ehrlichkeit" class="wp-image-21218" style="aspect-ratio:0.7998052422299765;width:336px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-2-819x1024.png 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-2-240x300.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-2-768x960.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-2-770x963.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-2.png 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via @nessas_shots<br>Styling: @angelina.dgs</figcaption></figure>
</div>


<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser Hürden bleibt MelloKitty unnachgiebig. Das anfängliche Hindernis, nirgends sofort reinzupassen, begreift sie als langfristigen Vorteil. Denn wahrer, eigenständiger Sound braucht vielleicht Zeit, um verstanden zu werden, aber er besitzt eine Langlebigkeit, die keinem kurzfristigen Trend innewohnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Deshalb ist es eine große Herausforderung, aber ich denke, sobald man seinem eigenen Sound</em> <em>treu ist, werden sich die Leute, die dich finden sollten, auch finden. Manche checken&#8217;s direkt,</em> <em>manche brauchen deren Zeit, aber egal wie lange es dauert, irgendwann wird&#8217;s auf jeden Fall</em> <em>verstanden.“</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/next-up/mellokitty-radikale-echtheit-in-einer-normierten-musikindustrie">MelloKitty – Radikale Echtheit in einer normierten Musikindustrie</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Lebenstipps von FKA twigs: Gegen Schwere Herzen und erdrückende Gedanken hilft tanzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 16:06:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind J Hus, Fana Hues, FKA twigs und Lil Yachty. FKA twigs &#38; Lil Yachty &#8211; On Your Mind Es fühlt sich ein bisschen an, als wären wir wieder in den frühen 2000ern angekommen. Step Up erobert unsere Herzen, Step Up 2 the Streets bringt den Tanz zurück auf die Straße, „wo alles angefangen hat“ (obwohl die Hauptdarstellerin eigentlich gar keine Tänzerin war) und es gibt quasi keine arbeitslosen Choreograf*innen mehr, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/lebenstipps-von-fka-twigs-gegen-schwere-herzen-und-erdrueckende-gedanken-hilft-tanzen">Lebenstipps von FKA twigs: Gegen Schwere Herzen und erdrückende Gedanken hilft tanzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind J Hus, Fana Hues, FKA twigs und Lil Yachty. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">FKA twigs &amp; Lil Yachty &#8211; On Your Mind</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es fühlt sich ein bisschen an, als wären wir wieder in den frühen 2000ern angekommen. <strong>Step Up</strong> erobert unsere Herzen, <strong>Step Up 2 the Streets</strong> bringt den Tanz zurück auf die Straße, „wo alles angefangen hat“ (obwohl die Hauptdarstellerin eigentlich gar keine Tänzerin war) und es gibt quasi keine arbeitslosen Choreograf*innen mehr, weil in jedem Musikvideo getanzt wird. <strong>FKA twigs</strong> und ihr Team aus Choreograf*innen haben auf ihrer <strong>EUSEXUA</strong>&#8211; und <strong>Body High Tour </strong>bereits eine wahnsinnige Tanzinszenierung geschaffen, mit der sie die halbe Welt <div>betourte. <div>Ihre Show ließ dabei einige Kinnladen permanent herunterhängen und die Körper ihrer Tänzer*<em>i</em>nnen an die absolute Grenze der Biegsamkeit bringen. Aber es ist verdammt schön, dass nach langer Zeit Musik, Tanz und Bewegung wieder Hand in Hand gehen. Twigs neuester Song »On Your Mind« ist eine Hommage an Streetdance, Freestyle und die Battle-Kultur, die Tanzfilme meist eher schlecht als recht porträtieren. Zusammen mit Lil Yachty und diversen Tänzer*innen ist das für FKA twigs kein Problem. </div></div><br><div><div>Für alle, die ihre schweren Herzen und turbulenten Gedanken ebenfalls etwas erleichtern möchten, gibt es auch ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=bETI3y4hNjU">zweites Musikvideo</a> nur mit der Choreo.</div></div></p>



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<iframe title="FKA twigs - On Your Mind (feat. Lil Yachty) (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/AI2BwwLX_7s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">J Hus &#8211; Moonlight</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Song, der sich beim ersten Hören nach langsamem Tanzen zu lazy Afrobeats anhört, nach einem langen heißen Sommertag die Brise am Abend genießen und sorgenlos mit dem Fahrrad durch die Stadt fahren. Hat eigentlich ein deutlich ernsteres Thema. <br>Turns out it’s about <strong>Gun Crime</strong>. Ein sorgenloser Beat, über dem <strong>J Hus </strong>ein Thema behandelt, das einige Sorgen bereitet. Obwohl wir uns auch nicht sicher sind, ob es hier wirklich um die Problematik geht oder eher als Werbeanzeige für J Hus&#8217; Fähigkeiten. Wie man es auch interpretiert, wir sind froh über neue Musik von Hus und lassen euch entscheiden, ob ihr näher hinhört oder euch der Desillusionierung verweigert und weiter tanzen möchtet.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Moonlight" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/HSJETSHoweI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fana Hues &#8211; Sweet n&#8217; Sour</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss wird es etwas ruhiger, aber auf die beste Art und Weise. Nachdem uns <strong>Fana Hues</strong> mit ihrem letzten Album »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HBFqOqxzjdc">Moth</a>« schon den perfekten Soundtrack für den Sommer 2024 veröffentlicht hat, geht es nun in die nächste Runde. Das Gewand der menschlichen <strong>Tinkerbell</strong> wurde damals gegen das einer Disco-Elfe eingetauscht, aber bei den steigenden Temperaturen sehnt sich auch Hues nach Wasser und scheinbar auch nach <strong>Angeln</strong>? <br>Mit dem neuen Track »Sweet n’ Sour« würden wir es auf jeden Fall auch einen Tag am See aushalten. Die Fische kann man ja auch zurück ins Wasser werfen (oder essen).</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Dua Saleh - Firestorm (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/IvdgzKNoP9Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>DO GOOD. BE DOPE. &#124; Juni</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Magnus Menzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 09:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Playlists]]></category>
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		<category><![CDATA[Do Good. Be Dope.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die erste Hitzewelle ist überstanden und lässt uns nun auf einen Monat zurückblicken, der vielleicht keine Bandbreite an Alben, dafür aber einige spannende Single-Releases zu bieten hatte. Mit »checkst du?« meldet R1AH sich als potenzieller neuer Shootingstar der Wiener Szene an. Catchy Melodieführung, ein paar verspielte Vocal-Effekte und ein locker bouncender Beat &#8211; ihr checkt oder? Dieses und weitere Highlights des vergangenen Monats findet ihr wie immer unter DO GOOD. BE DOPE. auf Spotify. Mit dabei sind: LGOONY, JULIE, JUNO030, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-juni-5">DO GOOD. BE DOPE. | Juni</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die erste Hitzewelle ist überstanden und lässt uns nun auf einen Monat zurückblicken, der vielleicht keine Bandbreite an Alben, dafür aber einige spannende Single-Releases zu bieten hatte.</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <strong>»</strong>checkst du?« meldet R1AH sich als potenzieller neuer Shootingstar der Wiener Szene an.  Catchy Melodieführung, ein paar verspielte Vocal-Effekte und ein locker bouncender Beat &#8211; ihr checkt oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses und weitere Highlights des vergangenen Monats findet ihr wie immer unter <a href="https://open.spotify.com/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=fc325df73c10445e">DO GOOD. BE DOPE. auf Spotify</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dabei sind: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>LGOONY, JULIE, JUNO030, RIN, BIBIZA, HELMUTH, TARA EMELY, WA22ERMANN</strong> uvm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<iframe title="Spotify Embed: DO GOOD. BE DOPE.  März" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=73ed3847017c4aa3&amp;utm_source=oembed"></iframe>
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<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-juni-5">DO GOOD. BE DOPE. | Juni</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Releaseübersicht: Die Alben im Juli 2026</title>
		<link>https://mostdope.tv/releaseuebersicht/releaseuebersicht-die-alben-im-juli-2026</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »Lösch meine Nummer« von BRKN, »Glanz Null« von Apsilon und »Nostalgia« von RIN. 03.07. National: AZAD &#8211; DER BOZZ 3BONEZ MC &#8211; JOHNNY’S TAPEDONNA SAVAGE &#38; BRENK SINATRA &#8211; GUSCHDR. FAUSTUS &#8211; NETFLIX ‘N KILLFATONI &#8211; DRAMA ENDET NIEFLAVIO &#8211; OCTOPUSSILLA &#8211; SBM International: KEN CARSON &#8211; XPERIMENT 10.07. National: BRKN &#8211; LÖSCH MEINE NUMMERHOODBLAQ &#8211; BLAQJUGO ÜRDENS &#8211; FÜR MICHLEO KAMINSKI &#8211; FLUGANGST EPPTK &#8211; AUS [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/releaseuebersicht/releaseuebersicht-die-alben-im-juli-2026">Releaseübersicht: Die Alben im Juli 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »Lösch meine Nummer« von BRKN, <strong>»Glanz Null«</strong> von Apsilon und <strong>»Nostalgia«</strong> von RIN.</strong></p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">03.07.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">AZAD &#8211; DER BOZZ 3<br>BONEZ MC &#8211; JOHNNY’S TAPE<br>DONNA SAVAGE &amp; BRENK SINATRA &#8211; GUSCH<br>DR. FAUSTUS &#8211; NETFLIX ‘N KILL<br>FATONI &#8211; DRAMA ENDET NIE<br>FLAVIO &#8211; OCTOPUS<br>SILLA &#8211; SBM</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">KEN CARSON &#8211; XPERIMENT</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">10.07.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">BRKN &#8211; LÖSCH MEINE NUMMER<br>HOODBLAQ &#8211; BLAQ<br>JUGO ÜRDENS &#8211; FÜR MICH<br>LEO KAMINSKI &#8211; FLUGANGST EP<br>PTK &#8211; AUS AKTUELLEM ANLASS<br>YOLA MARIE &#8211; ALLES WAS ICH HAB EP</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">FUTURE &#8211; THE REAL ME<br>ICEWEAR VEZZO &#8211; RICH OFF PINTS 4<br>NOCAP &#8211; HEAVEN ON MARS<br>YUNGEEN ACE &#8211; PAIN &amp; WAR IS ART</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">17.07.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">AZET &amp; DARDAN &#8211; EUROSPORT 2</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">DJ KHALED &#8211; AALAM OF GOD<br>NIA ARCHIVES &#8211; EMOTIONAL JUNGLIST<br>RICK ROSS &#8211; SET IN STONE<br>ROME STREETZ &#8211; SOCK IT 2 MY POCKET<br>STEVE LACY &#8211; OH YEAH?<br>SYD &#8211; BEARD</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">24.07.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">APSILON &#8211; GLANZ NULL<br>RIN &#8211; NOSTALGIA</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">CYPRESS HILL &#8211; DIOS BENDIGA<br>TYLA &#8211; A*POP*</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">31.07.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">BIBIZA &#8211; ROCKNROLLST★R<br>JOSI MILLER &#8211; HOW TO BREAK YOUR HEART</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">DOMI &amp; JD BECK &#8211; WHO ASKED?<br>HOMEBOY SANDMAN &amp; JACK SPLASH &#8211; R.F.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>„Sollte ich nicht eigentlich ein bisschen Schiss haben?“ &#8211; Leo Kaminski auf der Erfolgswelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Stahldecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 17:09:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[$ono$ Cliq]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitfang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 10. Juli kommt Leo Kaminskis EP »Flugangst« raus. Im Interview mit Mostdope spricht Leo Kaminski über seine Verbindung zu seinem Bruder und seiner Heimatregion. Bereits im letzten Jahr trat er auf dem splash! Festival auf. In diesem Sommer freut er sich auf sein EP-Release. Für ihn ist es etwas besonderes, wenn seine Musik an die Leute kommt. Doch auf das, was danach geplant ist, freut er sich noch mehr. Was studierst du denn nochmal? Design, ist das korrekt? Das [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 10. Juli kommt Leo Kaminskis EP »Flugangst« raus. Im Interview mit Mostdope spricht Leo Kaminski über seine Verbindung zu seinem Bruder und seiner Heimatregion. Bereits im letzten Jahr trat er auf dem splash! Festival auf. In diesem Sommer freut er sich auf sein EP-Release. Für ihn ist es etwas besonderes, wenn seine Musik an die Leute kommt. Doch auf das, was danach geplant ist, freut er sich noch mehr.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was studierst du denn nochmal? Design, ist das korrekt?</strong><br><br>Das ist richtig, ja. Also der Studiengang heißt Integrated Design. Da sind alle möglichen Gestaltungsformen gemischt. Wir haben auch ein Studio in der Uni, was sich ganz gut anbietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Also ist im Studium Audio-Design das, was dir am besten gefällt?</strong><br><br>Ja, was ich auch am meisten mache, würde ich sagen. Im Studio ist nie jemand aus der Uni. Und da kann ich mich gratis reinbuchen und mache da auch Teile von meinem eigenen Kram. Das bietet sich an.<br><br><strong>Du studierst und hast nebenbei über 100.000 monatliche Hörer auf Spotify. Das ist jetzt nicht der Normalfall für einen Studenten. Wie ist es so für dich? Wissen das deine Kommilitonen?</strong><br><br>Also so Leute, mit denen ich zu tun habe, natürlich. Einfach weil das mein Lebensinhalt ist und man davon erzählt. Ob andere jetzt darüber Bescheid wissen? Vielleicht, aber das weiß ich nicht. Und für mich ist es schon so, dass das Studium momentan eher nebensächlich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Okay, klingt entspannt. Dein Bruder Emil hilft dir beim Schreiben der Texte. Wie ist das denn entstanden? Hat er dich auch zum Musikmachen inspiriert?</strong><br><br>Ja, tatsächlich schon. Ich war schon immer musikinteressiert, habe auch Instrumente gespielt. Aber Emil hat immer schon Texte, Gedichte und Songtexte geschrieben. Er kam dann irgendwann zu mir und meinte: „Du musst mal anfangen zu produzieren, das würde passen. Es wäre geil, wenn du das machst und ich schreibe dann.“ Dann habe ich erstmal drei, vier Jahre Beats für und mit Emil gemacht. Da habe ich Spaß daran gefunden, selbst aufzunehmen und was auszuprobieren. Für den Start war das praktisch, dass ich nicht angewiesen war auf den Produzenten. Ich konnte Tag und Nacht einfach meinen Kram machen und rumprobieren. Dadurch sind coole Sachen entstanden. Ein Großteil meiner meistgestreamten Songs ist auch noch von mir produziert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg-1024x576.png" alt="Leo Kaminski im Interview über seine EP Flugangst" class="wp-image-21157" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg-1024x576.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg-300x169.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg-768x432.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg-1536x864.png 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg-770x433.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg-1400x788.png 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-2-credit-bmg.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via BMG</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Du hast aber auch mal gesagt, dass du dich mit deinen Liedern identifizieren können müsst. Wie ist es mit der Identifikation, wenn dein Bruder die Texte schreibt?</strong><br><br>Damals hat Emil Texte für sich selber geschrieben. Aktuell gehen wir zusammen ins Studio. Meistens fange ich mit einer Idee an und er macht den Feinschliff. Er wirft dann Worte oder Reime rein und sagt: „Ey, die Sache kommt eher weniger cool und mach‘ es eher so rum.“ Da hat sich schon so eine Symbiose entwickelt, dass der Text nicht von einem von uns ist. Das ist dann unser Text. Natürlich gibt es noch einige Sessions, wo ich einfach allein schreibe. Aber wenn er dabei ist, dann fühlt es sich nicht so an, als würde jemand für mich schreiben. Er weiß, was mein Stil ist und was ich mag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Hat Musik bei euch in der Familie einen hohen Stellenwert?</strong><br><br>Ich würde nicht sagen extrem hoch, aber meine Mama war schon immer sehr musikalisch. Sie hat Klavier und Saxofon gespielt. Sie hat immer Spaß daran gehabt. Ich glaube, daher kam es auch, dass schon Wert daraufgelegt wurde, dass uns Musik nähergebracht wurde. Aber wir sind jetzt keine Musikerfamilie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Du hast vorhin angesprochen, dass ein Teil deiner Musik in Aachen entsteht. Du selbst bist aus Aachen. Du hast auch mit $ONO$ CLIQ zusammengearbeitet, das ist ja ein Aachener Duo. Und du hast in einem Jugendtreffen im belgischen Raeren einige Musik-Sessions gehabt. Was bedeutet dir denn deine Heimatregion? Was macht sie besonders für dich?</strong><br><br>Dieses Grenzübergreifende macht es sehr besonders. Also dass wir einfach drei Grenzen haben, die sich treffen, und dass man in 20 Minuten oder einer Viertelstunde drüben ist. Dadurch habe ich die Leute in Belgien kennengelernt. Ich glaube, das hast du in kaum einer anderen Stadt, dass es so nah an anderen Kulturen und Ländern dran ist. Und natürlich politisch – Aachen ist bekannt als sehr linke, sehr offene Stadt – was für mich auch wichtig war und in meiner Entwicklung eine große Rolle gespielt hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ist Aachen keine Kleinstadt, aber kleiner als Köln und Berlin. Ich habe ja mehrere Shows bei mir zuhause im Musikbunker gespielt. Das war für mich so dieses Gefühl, selbst Kultur zu erschaffen in einer kleinen Stadt, in der es vielleicht weniger Angebote gibt als in Berlin oder Köln oder Hamburg. Das hat sich so besonders angefühlt, weil es da gefühlt eine Venue gibt. Dass man dann das auf die Beine stellt, dass man da ein eigenes Konzert veranstaltet, wo dann Leute hinkommen – das war schon anfangs ein sehr besonderes Gefühl. Und es ist auch immer noch so.<br><br><strong>Du hast gesagt, Aachen ist jetzt nicht wie Berlin. In den letzten Jahren kamen schon einige Musiker aus der Stadt: THIZZY52 und $ONO$ CLIQ zum Beispiel. Kommt da eine Aachener Wave?</strong><br><br>Bestimmt. Aachen bringt schon einiges Gutes hervor. In den letzten Jahren ist die Rap- und Newcomerkultur in Aachen nicht zu unterschätzen.<br><br><strong>Wir können gespannt sein, was noch so aus Aachen kommt. Jetzt zu deiner EP: Am 10. Juli kommt »Flugangst« raus. Hast du selbst Angst vor dem Fliegen?</strong><br><br>Tatsächlich ja, das hat sich irgendwie so entwickelt. Also Angst wäre vielleicht übertrieben, aber ich feiere es auf jeden Fall nicht. Es ist einfach dieser Kontrollverlust. Du kannst überhaupt nichts beeinflussen und man zerdenkt dann zu viel, was gerade eigentlich passiert. Man kann es nicht so ganz erklären. Aber der Name ist nicht nur auf dieses Gefühl bezogen. Es ist vor allem dieses Bild, dass mehr passiert und das Projekt und der Traum größer werden. Träume werden erreicht. Es fühlt sich wie Fliegen an, aber gleichzeitig ist da dieses reflektierende Auge, was draufschaut und überlegt: „Sollte ich nicht eigentlich ein bisschen Schiss haben?“ Ich will nicht abheben. Das fasst es für mich zusammen. Jeder Song ist ein Teil von Selbstentwicklung und Weiterentwicklung und handelt vom Rauskommen aus alten Mustern und dem Erleben von neuen verrückten Dingen.</p>



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<iframe title="Leo Kaminski - Bauchgefühl" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/2QYxAQJrlzY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Wo spürst du den Kontrollverlust jetzt, wo du ein bisschen mehr Erfolg hast?</strong><br><br>Ich glaube der Kontrollverlust ist eher dadurch gekommen, dass ich mehr Kontrolle haben will und merke, dass es einfach teilweise nicht kontrollierbar ist. Gerade lebe ich von der Musik und ich möchte auch weiterhin davon leben. Bei Musik kann es sein, dass ich mir in drei Monaten einen Nebenjob suchen muss, weil es nicht mehr läuft. Oder in einem Jahr läuft es noch besser als jetzt. Das macht für mich den Reiz aus. Man muss aber auch Kontrolle abgeben. Ich versuche das Beste zu machen und meine eigenen Lieblingssongs zu machen. Was damit dann passiert, liegt nicht mehr in meiner Hand.<br><br><strong>Es ist eine krasse Branche, das stimmt. Du hast für die ersten Tracks der EP auch Musikvideos gedroppt. Auf den Bildern zu »Nie im Club« sind Heizstrahler zu sehen. Wie kalt war es denn in dem Gebäude?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Der Bunker of Art in Aachen ist meistens sehr kalt. Der kühlt sich im Winter runter und geht im Sommer wieder hoch. Es war ein echt kalter Dreh, aber umso geiler, dass die Leute mit durchgezogen haben. Ich glaube, es waren 30 oder 40 Leute, die waren bis zum Ende dabei und haben kein Mal gemeckert. Es war sehr schön.<br><br><strong>Bei den Musikvideos, dadurch, dass du ja auch Design studierst, so ist ja gemeint, bei dir geht es eher in Richtung Audio Design, konntest du dich da trotzdem auch ein bisschen ausleben? Wie groß ist da dein Einfluss auf die Musikvideos?</strong><br><br>Die Musikvideos macht mein bester Freund und Mitbewohner, Julman (Anm. d. Red.: Julian Mann). Der Großteil der Videos und der Ideen entspringt seinem Kopf. Aber dadurch, dass wir zusammenwohnen und sehr viel Zeit miteinander verbringen, bin ich da schon auch immer tief drin in der Planung. Ich hatte immer Interesse daran, aber ich hatte nie so das Talent wie Julian. Ich kann teilweise meine Ideen reinbringen und weiß, dass er es geil umsetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, wenn man einen Song visuell vernünftig umsetzt, kann man damit nochmal mehr Gefühle erzeugen. So wirkt der Song auch qualitativer. Ich will das weiterhin machen. Da bin ich froh, dass wir da so ein gutes Team haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Zurück zur EP: Gibt es da ein Lied, das dir besonders wichtig ist?</strong><br><br>Mir sind natürlich alle sehr wichtig. Ich glaube, »Gewinner« ist schon ein Song, der mich am persönlichsten betrifft, beziehungsweise der persönlichste Song, den ich je released habe. Deswegen war&#8217;s mir auch wichtig, den als Single zu droppen. Der Song ist für mich auf jeden Fall ein Kernteil der EP.</p>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wieso ist er so wichtig?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Song geht darum, wie man mit dem möglichen Verlust eines Menschen umgeht und wenn Leute sich auf einmal verändern. Man kann nicht mehr einschätzen, was bei Personen abgeht, zum Beispiel was Drogenkonsum und so weiter angeht. Der Titel ist ein bisschen ironisch. Eigentlich sind wir Gewinner, aber es ist trotzdem passiert, das ist die Hook-Line.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Ist »Gewinner« dann auch dein Lieblingssong oder ist es nur der Persönlichste?</strong><br><br>Mein Favorit ist die Single »Bauchgefühl«. Der ist ein bisschen anders als alle anderen. Ich glaube, den mag ich am meisten.<br><br><strong>Letztes Jahr hast du auf dem splash! performt. Wie war das denn für dich, damals dort aufzutreten? Dort treten so viele nationale und internationale Größen auf. Wie ist es für dich, an derselben Stelle zu stehen?</strong><br><br>Das war natürlich extrem surreal. Es war tatsächlich mein allererstes Festival überhaupt. Ich war natürlich bei kleineren Campus-Festivals, aber was an diese Größen dann herankommt, da war ich noch nie. Einerseits heißt das natürlich, dass ich nie auf dem splash! war. Ich hatte nie diesen riesigen Splash-Traum. Andererseits war es für mich die völlige Reizüberflutung. Am ersten Tag war mein Slot. Dann waren wir auch noch die restlichen zwei Tage da und haben Party gemacht. Das war schon sehr besonders. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss sagen, an den Moment, als ich auf der Bühne stand, erinnere ich mich nicht mehr so so klar, weil es einfach ein totaler Rausch war. Ich war nüchtern, aber es war trotzdem ein Rausch. Extrem krass. Auch, dass man dann am gleichen Tag, wie du meintest, internationale Größen gesehen hat. Ich habe hundert Meter von hier selbst eben gespielt. Das ist schon ein besonderer Moment. Da bin ich <strong>Zeitfang </strong>auf jeden Fall dankbar, dass er mir die Möglichkeit gegeben hat.<br><br><strong>Hast du dir denn irgendwelche Ziele für die nächsten Steps gesetzt? Auch trotz des vorher genannten Kontrollverlusts?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstmal will ich die EP über die Bühne und endlich zu den Leuten bringen. Das ist für mich immer ein besonderer Moment, wenn man es quasi freilässt und dann wieder einen frischen Kopf hat. Dann will ich mich an mein erstes Album setzen. Das ist auf jeden Fall ein Ziel, was ich habe und was mir sehr wichtig ist. Generell will ich einfach wieder zurückkommen zum Kern der Sache, also Musik machen, die mir und meinen Leuten gefällt. Ich glaube, darauf kann man alles aufbauen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg-1024x576.png" alt="Leo Kaminski im Interview über seine EP Flugangst" class="wp-image-21158" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg-1024x576.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg-300x169.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg-768x432.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg-1536x864.png 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg-770x433.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg-1400x788.png 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/leo-kaminski-3-credit-bmg.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via BMG</figcaption></figure>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/sollte-ich-nicht-eigentlich-ein-bisschen-schiss-haben-leo-kaminski-auf-der-erfolgswelle">„Sollte ich nicht eigentlich ein bisschen Schiss haben?“ &#8211; Leo Kaminski auf der Erfolgswelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>„Jetzt brauchen wir nur noch deinen Text“ &#8211; Skofi über ihr neues Album, die Wiener Musikszene und das Auflegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 11:27:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[070 Shake]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>»Halt Mich Fest«, Skofis neuer Langspieler, bietet augenscheinlich ein Kontrastprogramm zu ihrem Debütalbum »Lass Mich Los« (2023). Die Platte als Sammlung von Affirmationen zu beschreiben, würde dem künstlerischen Ausmaß des Werks nicht gerecht werden, trifft aber trotzdem einen Teil seiner Essenz.  Die Wiener Künstlerin zeigt auf den insgesamt zwanzig Songs ein hohes Maß an Selbstreflexion, wirkt gefestigt und klar. Sie animiert dazu, mehr auf sich selbst und weniger auf andere Personen zu schauen. „Scheiß mal auf dein Bling-Bling, ich muss [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/jetzt-brauchen-wir-nur-noch-deinen-text-skofi-ueber-ihr-neues-album-die-wiener-musikszene-und-das-auflegen">„Jetzt brauchen wir nur noch deinen Text“ &#8211; Skofi über ihr neues Album, die Wiener Musikszene und das Auflegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Halt Mich Fest«, Skofis neuer Langspieler, bietet augenscheinlich ein Kontrastprogramm zu ihrem Debütalbum »Lass Mich Los« (2023). Die Platte als Sammlung von Affirmationen zu beschreiben, würde dem künstlerischen Ausmaß des Werks nicht gerecht werden, trifft aber trotzdem einen Teil seiner Essenz. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Wiener Künstlerin zeigt auf den insgesamt zwanzig Songs ein hohes Maß an Selbstreflexion, wirkt gefestigt und klar. Sie animiert dazu, mehr auf sich selbst und weniger auf andere Personen zu schauen. „Scheiß mal auf dein Bling-Bling, ich muss nicht wie RIN klingen, obwohl ich&#8217;s nicht mal schlimm find&#8217;“, heißt es schon im Intro. Nichtsdestotrotz kommt auch der Hip-Hop-Aspekt auf »Halt Mich Fest« nicht zu kurz. Sei es Boom-Bap oder Jersey Club flowt Skofi mühelos über die Instrumentals von Producern wie Philipp Mülleder und Skyfarmer. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz vor dem Release haben wir uns in einem Café in der Nähe des Wiener Museumsquartiers getroffen, um über das neue Album zu reden. Im Gespräch hat uns Skofi mehr über den Entstehungsprozess, die Wiener Musikszene, ihre DJ-Karriere sowie ihren letzten Ikea-Einkauf verraten.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Wie geht es dir heute? Wie hast du den Tag bisher verbracht?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz gut. Ich bin grundsätzlich ein bisschen müde, weil jetzt so kurz vor dem Album-Release einfach viel abgeht.&nbsp;Ich hatte heute tatsächlich Therapie und war kurz in der Stadt unterwegs, weil ich einen neuen Duschkopf besorgen musste, weil der in meiner Wohnung meier gegangen ist. Ging zum Glück sehr easy. Ich habe mich davor nie damit auseinandergesetzt, aber es gibt anscheinend so eine Standardgröße in Österreich und Deutschland und Ikea hat geregelt. Dann hatte ich kurz vor unserem noch Treffen eine kurze Session mit der Social-Media-Beauftragten von meinem Verlag, die nochmal ein kurzes Reel zusammenschneidet für den Album-Release.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Ich habe mich gefragt, warum das Intro »Ich mag&#8217;s« und »Graue Wolken« als erste Single ihre jeweiligen Positionen haben. Warum ist es nicht andersrum – sprich »Ich mag&#8217;s« als erste Single und »Graue Wolken« als Intro</strong></strong></strong></strong>?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da habe ich mir tatsächlich länger Gedanken drüber gemacht. <strong>Philipp Mülleder</strong>, der Produzent von »Ich mag&#8217;s«, hätte da auch sehr Bock drauf gehabt, wenn das eine Single geworden wäre.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde aber, dass »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/76TheqLz9k0hkym9NBcrqg?si=fa0a260df40f47ed">Ich mag&#8217;s</a>« zu wenig für das ganze Album spricht. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4h4ytOvGOzjRRQTUFFypUM?si=936bd27a89474ade">Graue Wolken</a>« hat dann auch in die kälteren Monate noch besser reingepasst. Mir war beim Musik-Releasen immer schon wichtig, dass es ein bisschen zur Jahreszeit passt, weil ich das selber auch mag. Im Frühling höre ich schon andere Mucke als im Herbst. Es hat sich dann einfach besser angefühlt und ich bin sehr happy mit der Entscheidung.</p>



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<iframe title="Skofi - Graue Wolken (prod. Philipp Mülleder) Official Music Video" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/G2byRMpPyzA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Auf dem Album geht es viel um Themen wie Selbstfindung, Wachstum, gesundes Loslassen und das Wertschätzen und Reflektieren schlechterer Phasen. Was hat dir persönlich bei diesem Prozess geholfen?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In erster Linie das Mucke-Machen. Das ist, glaube ich, wie für andere das Tagebuch-Schreiben. Wenn ich im Studio bin und mit dem Produzenten schaue, worauf man Bock hat, kommt der Text bei mir meistens von allein oder passt sich ein bisschen an die Musik und den Beat an. Ur viele Leute stellen sich vor, dass einem im Studio voll emotional die Tränen herunterrinnen, und man den Ort zum Verarbeiten nutzt. Meistens ist das dann aber schon passiert, wenn ich die Songs aufnehme. Sobald es in dem Song drin ist, ist es erledigt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig auch Freundeskreis, Familie, einfach gehalten zu werden. Irgendwo auch immer noch Wien. Ich habe nie woanders gewohnt und bin hier aufgewachsen. Es gibt mir schon sehr viel, sagen zu können, dass mir Wien immer noch nicht auf den Arsch geht. Ich check’ voll, wenn Leute mal einen Tapetenwechsel haben wollen, aber irgendwie reicht mir das immer auf Reisen. Ich mag es schon sehr gerne, egal wie schön ein Urlaub war, zurückzukommen. All diese Punkte helfen einem dann durch schwere Zeiten, I guess (lacht).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Welche Tipps würdest du anderen für mehr Achtsamkeit und Fokus auf sich selbst geben?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, das ist krasses Training und Arbeit. So kitschig es klingt, wahrscheinlich sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, was die guten Dinge im Leben sind und was man geschafft hat. Egal wie scheiße eine Zeit sein kann, sich dran erinnern, was man schon durchgemacht hat. Sich auch trauen, mit Leuten darüber zu reden und bestimmte Copingmechanismen zu finden – sei es das Musikmachen, Sport oder andere kreative Dinge.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Zum Ende des Albums sagst du auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1fINHhcS1u2RJjaiQkhv8t?si=d964530cf813465a">Vereinbart</a>«: „Ich hab‘ die ganzen Zweifel satt, statt mit &#8216;ner weißen Fahne, komm‘ ich mit &#8216;nem Feigenblatt.“ Was für eine Bedeutung hat dieses Symbol für dich?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lustigerweise, ich sag’s ganz ehrlich, ist mir einfach nur der Reim „Feigenblatt“ eingefallen. Ich wusste natürlich, dass es den Feigenbaum mit seinen Blättern gibt. Tatsächlich hat mich dann <strong>Skyfarmer</strong> darauf angesprochen und meinte: „Weißt du eigentlich, dass das voll die christliche Bedeutung hat?“ Grob geht es darum, etwas bedeckt zu halten. Das könnte ich jetzt zwar als Metapher nehmen, aber ehrlicherweise fand ich das Wort irgendwie cool, als Alternative zur weißen Fahne. Feigen auch nettes Obst (lacht).&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="766" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6-1024x766.jpg" alt="" class="wp-image-21146" style="aspect-ratio:1.3368418197108212;width:430px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6-1024x766.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6-300x225.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6-768x575.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6-770x576.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Lea Horsten</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Auf dem Album, wie wahrscheinlich auch privat, spielen deine Freund*innen eine große Rolle für dich. Was ist gerade eure Lieblingsaktivität gemeinsam?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist eigentlich sehr schwierig. Meinen engen Freundeskreis, den ich schon seit 10 Jahren habe, kenne ich noch aus der Schulzeit. Es ist mega cool, dass wir immer noch so close und connected sind, aber wir machen halt alle komplett unterschiedliche Dinge im Leben und dadurch ist es einfach schwierig, sich auf eine gemeinsame Aktivität zu einigen. Außer wahrscheinlich in Bars oder draußen abzuhängen. Das funktioniert wieder recht easy hier in Wien.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da sind wir immer schnell d’accord – sei es 16. Bezirk Yppenplatz oder im 4. die Secession und die Karlsplatz-Gegend. Irgendwo auch immer noch das Zwidemu – das ist der Wiener Begriff für „zwischen den Museen“. Die kleinen Wiesen zwischen dem kunsthistorischen und dem naturhistorischen Museum. Das ist ein bisschen funny, weil das in Wien eigentlich so der Space für alle 14 bis 18-jährigen Schulkids ist. In letzter Zeit, seitdem der Sommer angefangen hat, haben wir aber auch geschaut, dass wir uns immer mal früher, nachmittags treffen. Statt abends auf ein paar Bier, nimmt man dann einen Ball, eine Frisbee oder Kartenspiele mit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Ein Album mit zwanzig Songs zu veröffentlichen, spricht für eine Liebe zum Format. Was sind aktuell deine Lieblingsalben?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit letztem Jahr habe ich wieder viel mehr angefangen, wirklich Alben durchzuhören. Das neueste ist von der Popsängerin <strong>SIENNA SPIRO</strong>. Eigentlich war ich lange gar nicht in dem International-Pop-Game drinnen, aber sie hat jetzt einen Song zum Soundtrack vom neuen „Der Teufel trägt Prada“-Film beigesteuert. Den Film fand ich schrecklich langweilig, aber der Soundtrack hat mir ganz gut gefallen. Dann habe ich mir ihr aktuelles Album »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3I4wGPLbEK018FP6jk124k?si=5XzUpPZ5QBKaennFdkZifQ">SINK NOW, SWIM LATER</a>« angehört. Ihre Stimme und Texte sind einfach crazy. Das Albumcover finde ich auch iconic.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: SINK NOW, SWIM LATER" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/3I4wGPLbEK018FP6jk124k?si=fAf4kg8JTH6AjlzMlBWu8w&amp;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>»Halt Mich Fest« erscheint erstmals auch auf Vinyl. Wie geht es dir mit diesem Schritt?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wusste, dass ich mein zweites Album endlich mal auf Vinyl pressen lassen wollte. Was ich aber nicht bedacht habe ist, dass es bei zwanzig Songs gar nicht anders geht, als eine Doppel-Vinyl zu machen, weil auf eine Vinyl-Seite nur bis zu zwanzig Minuten draufpassen – wenn die Qualität halbwegs in Ordnung sein soll.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, es wird crazy. Ich habe es noch nicht in den Händen. Die Bestellung ist abgegeben, aber bis ich die dann kriege, braucht es noch ein paar Wochen. Ich glaube, davor bin ich am nervösesten tatsächlich. Ich habe lange nicht die Kapazitäten oder auch das Cash gehabt, mich mit physischen Sachen zu beschäftigen. Eh auch, weil ich das meiste noch independent mache. Als ich angefangen habe, Mucke zu machen, hätte ich nie gedacht, dass ich dann mal so ein Teil in der Hand halten werde.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Gibt es etwas, was du an der Wiener Szene besonders schätzt?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man in Wien aufwächst, weiß man, dass die Bubbles sehr schnell connected sind – allein schon durch die Schulzeit. Wien hat eine gute Größe, in der man sich schnell kennt und auch an den gleichen Plätzen in der Jugend chillt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann noch diese Klassiker: <strong>Donna Savage</strong> macht im Sommer fast jede Woche eine Story, wie sie auf der alten Donau Boot fährt, weil sie das schon immer gemacht hat. Man checkt einfach warum. Es ist nicht so, dass wir alle unterschiedliche Hobbys oder Places to Chill haben. Ich bin zwar nicht immer auf der alten Donau, aber verstehe komplett, warum sie es tut.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2.jpeg"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-21151" style="aspect-ratio:1.5003805754300503;width:531px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-1024x682.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-300x200.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-768x512.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-1536x1024.jpeg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-360x240.jpeg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-720x480.jpeg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-770x513.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-1400x933.jpeg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2.jpeg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Nika Holub</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Würdest du sagen, dass es bei Wiener Musikschaffenden den Wunsch gibt in Deutschland Anschluss zu finden oder muss das gar nicht passieren?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, ich würde schon sagen – wir geben es nicht so zu vielleicht. Ich glaube schon, dass Wien nochmal einen eigenen Vibe hat. Österreich hat einfach eine andere Geschichte als Deutschland und vor allem in den letzten 40-50 Jahren eine ganz andere musikalische Geschichte. Vor zwanzig bis fünfzehn Jahren, gab es voll das Loch, in dem gar nicht viel passiert ist – außer <strong>Bilderbuch</strong> und <strong>Wanda</strong>. Mit unserer Generation hat es dann wieder mehr angefangen. Alle haben natürlich mitgekriegt, was in Deutschland passiert, aber wollten dann ein eigenes Ding machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube nicht, dass es darum geht, komplett herauszustechen. Es ist immer eine Symbiose, die im deutschsprachigen Raum passiert und dann heißt es zu schauen, sich da anzuhängen und dann etwas Eigenes draus zu machen. Das wurde mir jedenfalls von ein paar Industrie-Leuten in Berlin als Feedback gegeben. Da war ich bei einer Freundin auf einer Release-Feier, ungefähr zu der Zeit, als ich angefangen habe, deutsche Musik herauszubringen. Die waren alle so: „Ja krass, Wien hat so einen eigenen Vibe. Die Jugendstil-Häuser und die Pastellfarben.“ Ich war überfordert, was ich dazu sagen soll, aber irgendwie erinnere ich mich an dieses Gespräch. Kind of true nämlich – Wien hat schon so einen Touch.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Neben dem Performen legst du auch noch auf. Inwiefern hilft es dir dich musikalisch und kreativ noch anderweitig auszuleben?</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wusste auch schon als Kind, dass ich selbst Mucke machen möchte. Ich hatte einfach Bock Instrumente zu spielen, Musik zu hören und später dann zu singen und zu rappen. In Wahrheit war ich auch schon lange fasziniert von DJ-Sets und elektronischer Mucke.&nbsp;Ich habe mir immer diese DJ-Sets und Boiler Rooms angesehen und war so: „Alter, es muss so Bock machen, seine eigene Selection von Songs oder Genres, die man gerne hört, zu vereinen und Leute zum Tanzen zu bringen“. Dann hatte ich einfach während Corona die Zeit, habe von Skyfarmer seinen ersten Traktor-Mixer ausgeborgt, mich daheim hingesetzt und ein paar Tutorials angeschaut. In Wahrheit ist es echt ein bisschen wie Training. Du musst schon ein paar kleine technische Dinge wissen, aber es gehört trotzdem ur viel Ausprobieren dazu.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang war ich, vielleicht als auch Frau in der Szene, eingeschüchtert, dass mir auf die Finger geschaut wird: Wie sind deine Übergänge? Wie ist die Auswahl? In Wahrheit hatte ich aber mega gute Erfahrungen mit anderen erfahrenen DJs. Die meinten eh alle: „Solange du einen Vibe oder deine Passion rüberbringst, ist alles cool.“ Das hat mir echt viel Stress abgenommen und ich habe jetzt sehr viel Spaß dabei.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="771" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-771x1024.jpg" alt="Skofi IV " class="wp-image-21152" style="aspect-ratio:0.7529411764705882;width:285px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-771x1024.jpg 771w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-226x300.jpg 226w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-768x1021.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-1156x1536.jpg 1156w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-1541x2048.jpg 1541w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-770x1023.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-1400x1861.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3.jpg 1830w" sizes="(max-width: 771px) 100vw, 771px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Lea Horsten</figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2lBV8GPH0yprcdGTg0ifWc?si=9b3473feec104a5a">Glas</a>« sagst du: „Ich wollte eigentlich niemals singen, weiß nicht, was damals der Grund war.“ Wie hast du denn ursprünglich zur Musik und zum Musikmachen gefunden?</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Family war immer schon recht musikalisch, aber so im hobbymäßigen Sinne. Damals war ich dann auch in einer Art musikalischen Früherziehung. Da steckt man dann vier-, fünfjährige Kids rein, die dann mit Percussion-Instrumenten Rhythmus lernen. Ich glaube, meine Eltern haben immer gesehen, dass mir das Spaß macht. Dann habe ich mit sechs, sieben angefangen, Geige zu spielen. Meine Eltern haben am Wochenende voll oft so Orchester-Sachen im Fernsehen angesehen. Die Geigen sitzen halt in der ersten Reihe. Meine Theorie ist, dass mir das Instrument deshalb als erstes aufgefallen ist und ich dann spannend fand, wie es ausschaut. Dann ist es immer mehr geworden. Mit Zehn habe ich zur Gitarre gegriffen, weil meine Mom eine daheim hatte. Schon auch immer vor mich her gesungen. Als ich mehr Gitarre gespielt habe, habe ich dann auch probiert, mal eigene Chordfolgen zu schreiben, aber textmäßig kam lange nichts.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich Skyfarmer damals in seiner Jazz, Trip-Hop, Soundcloud-Era kennengelernt habe, bin ich mit meiner E-Gitarre zu ihm ins Studio gefahren und dachte halt, dass wir ein Instrumental aufnehmen. Sobald das dann recht schnell durch war, hat er mich angeschaut und war so: „Jetzt brauchen wir nur noch deinen Text.“ Das war dann eigentlich der krasseste Push.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Welche Künstler*innen würdest du in Bezug auf das Album als musikalische Einflüsse nennen?&nbsp;</strong></strong></strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44.jpg"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-21153" style="aspect-ratio:0.6670072545213037;width:291px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44-683x1024.jpg 683w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44-768x1152.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44-1024x1536.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44.jpg 1500w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Georg Baumann</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Fuck, das ist so schwierig. Ich könnte das nur Song-spezifisch machen. Bei »Graue Wolken« auf jeden Fall <strong>070 Shake</strong>. In der Phase habe ich sie viel gehört. Der Song ist im Frühsommer entstanden, während es fett geregnet hat – also typischer Sommerregen. Auf dem Weg zum Studio habe ich 070 Shake gehört und meinte zu Philipp: „Ich habe Bock auf diesen epischen, dystopischen Vibe.“&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich war es mit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3oiyVEuK668LWaM8Shoqvv?si=bb0cc23788304525">20er</a>«, auch von Philipp Mülleder produziert. In der Phase habe ich wieder mehr 2000er-Indie gehört – <strong>Radiohead</strong>, <strong>Coldplay</strong>, Sachen, die er auch feiert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei »Ich mag&#8217;s« kam die Beat-Idee tatsächlich wieder mehr von Philipp. Er meinte, er hat Bock mit diesem Trompeten-Sample einen <strong>Lil Nas X</strong> Vibe zu schaffen. Ich hab nichts gegen ihn und die Songs, die ich kenne, finde ich cool, aber ich habe ihn eigentlich nie viel gehört. Ich finde es eh immer schwieriger, happy Songs zu machen bzw. nicht so deepe Songs. Dann war es ganz gut, dass er mir das vorgeschlagen hat.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Im Oktober spielst du hier in Wien eine Album-Release-Show mit Band. Mit was für einem Gefühl blickst du jetzt auf diesen Abend?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ahhh, ich habe so Bock. Es ist viel geiler mit Band auf jeden Fall. Ich habe einfach nur Bock.&nbsp;Ich würde sogar sagen, dass ich gestresst bin, aber irgendwie wurde mir dieser Stress durch die Layback-Session, die wir im Frühling aufgenommen haben, abgenommen. Dadurch haben wir einen Großteil vom Album schon drinnen und mal geprobt.&nbsp;</p>



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</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Band hätten auch ein paar Leute Bock gehabt, es ganz akustisch zu probieren. Das war aber nicht der Ansatz, den ich machen wollte. Gar nicht, weil ich Angst hatte, dass die Songs zu anders klingen, sondern weil ich die Produktion schon auch mag und nicht alles aufgeben wollte.&nbsp;Ich finde es auch selbst cool, bei Konzerten zu sein, bei denen noch Elemente Playback-mäßig im Hintergrund laufen. Es kommt immer darauf an, wie man es macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liegt dir sonst noch etwas zum Album auf dem Herzen?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich würde mir echt wünschen, dass sich Leute Zeit nehmen, es zumindest einmal durchzuhören. Das finde ich halt das Spannende mit den 20 Songs. Ich wäre schon happy, wenn Leute sagen, sie haben es einmal durchgehört, aber feiern nur zwei Songs. Dann bin ich so: „Hey, fair.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kenne es nämlich von mir selbst, dass man sich weniger Zeit nimmt, wenn man merkt, dass es sau viele Tracks sind. Ein bisschen mehr Durchhaltevermögen wünsche ich mir von Listeners. Generell, nicht nur bei mir, sondern bei vielen Artists.</p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/jetzt-brauchen-wir-nur-noch-deinen-text-skofi-ueber-ihr-neues-album-die-wiener-musikszene-und-das-auflegen">„Jetzt brauchen wir nur noch deinen Text“ &#8211; Skofi über ihr neues Album, die Wiener Musikszene und das Auflegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>»Cry Baby«: Ein Album von Aufbau, Abbau und Revolution</title>
		<link>https://mostdope.tv/soundchecks/cry-baby-ein-album-von-aufbau-abbau-und-revolution</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[Blackberry Marmalade]]></category>
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		<category><![CDATA[Vince Staples]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vince Staples ist zurück und dabei plakativ, ohne den Tiefgang zu verlieren. Nach Eröffnung der Leadsingle »Black Marmalade« durch einen verzerrten Bass, der über das Album hinweg den musikalischen Nährboden bietet, führen die zehn Tracks erweiternd aus, was das Cover in zugespitzter Form darstellt: ein weinendes Baby mit verblüffender Ähnlichkeit zu Donald Trump. Während das Vorgängeralbum »Dark Times« fokussiert und düster den Blick nach innen richtet, dreht Vince Staples dieses Mal die Kamera um und schafft eine Momentaufnahme, bei der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Vince Staples</strong> ist zurück und dabei plakativ, ohne den Tiefgang zu verlieren. Nach Eröffnung der Leadsingle »Black Marmalade« durch einen verzerrten Bass, der über das Album hinweg den musikalischen Nährboden bietet, führen die zehn Tracks erweiternd aus, was das Cover in zugespitzter Form darstellt: ein weinendes Baby mit verblüffender Ähnlichkeit zu Donald Trump.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover.png"><img decoding="async" width="1334" height="1334" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover.png" alt="Vince Staples - Cry Baby Cover" class="wp-image-21123" style="width:400px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover.png 1334w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-125x125.png 125w" sizes="(max-width: 1334px) 100vw, 1334px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Cover via Section Eight Arthouse</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Während das Vorgängeralbum »Dark Times« fokussiert und düster den Blick nach innen richtet, dreht <strong>Vince Staples</strong> dieses Mal die Kamera um und schafft eine Momentaufnahme, bei der schnell realisiert wird, dass die gezeigten Verhältnisse eigentlich schon eine lange Zeit existieren. Dies wird damit gut auf den Punkt gebracht, dass im Track »<a href="https://youtu.be/lZwQtNo7mZE?si=Jh6Ek7bV9WH-m7rC">The Big Bad Wolf</a>« ein <strong>Slick Rick</strong> Sample aus dem Jahre 1989 die Rolle der Polizei als ausführendes Organ der Gewalt an der Schwarzen Bevölkerung immernoch aktuell beschreibt: “<a href="https://genius.com/40080534/Vince-staples-the-big-bad-wolf/Chorus-slick-rick-once-upon-a-time-not-long-ago-rat-a-tat-tatted-and-all-the-cops-scattered-cops-shot-the-kid-cops-shot-the-kid-cops-shot-the-kid-once-upon-a-time-not-long-ago-cops-shot-the-kid-cops-shot-the-kid-cops-shot-the-kid-cops-shot-the-kid-cops-shot-the-kid-cops-shot-the-kid">Once upon a time not long ago Cops shot the kid, cops shot the kid”</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cry Baby« ist übersät von historischen Referenzen, die ein System beschreiben, dessen heutiges Gesicht zwar <strong>Donald Trump</strong> sein mag, das allerdings auch vorher existiert hat und auch danach existieren wird, wenn es keine Änderungen daran gibt. Der Präsident ist zwar das Gesicht. Dahinter stehen trotzdem auch eine Bevölkerung, das Kapital, das den Struggle finanziell ausschlachtet und in seine Abhängigkeit bringt, die Medien (»<a href="https://youtu.be/N5vU_hcWzcE?si=VHo7LS28n1xcfzkJ">TV Guide</a>«) und eben die Polizei, deren Rolle auf mehreren Tracks beschrieben wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf »<a href="https://youtu.be/97S5ETaoOx4?si=EEOmq56p4NUTWddy">Go!Go!Gorilla</a>« berichtet <strong>Vince Staples</strong> von seinen eigenen gewaltvollen Erfahrungen mit einer Polizei, die von vornherein aus einer entmentschlichend rassistischen Sichtweise auf die Situation zugeht und in der Folge die Art der Konfrontation von der Hautfarbe abhängig macht. In der zweiten Strophe wird dies mit der historischen Einordnung in die Durchsetzung von Segregation und Verhinderung von Eintritten in Gewerkschaften ergänzt &#8211; also der legalen und sanktionierten Durchsetzung eines in sich rassistischen Systems.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Einstürzen, neubauen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Thema, das sich durch das Album zieht, ist Aufbau und Abriss. Sowohl auf der individuellen, Staples als Musiker betreffenden Ebene, als auch im großen, historischen Beispiel am Track »Tulsa, OK«. Dieser Track ist nicht auf der regulären Version von »Cry Baby«, sondern stand jetzt nur auf der Vinyl erhältlich &#8211; es gibt allerdings auch eine Live-Version des Albums zum Release, auf der dieser Track, der wahrscheinlich punkigste des Albums, empfehlenswert anzuhören ist. »Tulsa, OK« handelt vom Massaker im Jahr 1921 in der gleichnamigen Stadt, in dem die sogenannte Black Wall Street niedergebrannt und verwüstet wurde, nachdem diese sich trotz segregationistischer Gesetzgebung zu einer wohlhabenden Gegend der Schwarzen Bevölkerung durch Handel untereinander aufgebaut hatte. Weiterhin werden in dem Track mehrere Personen genannt (u.a. <strong>Fred Hampton</strong>), die als Mitglieder der Black Panther Party nach dem Organisieren gegen das System von diesem ermordet wurden.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Vince Staples - White Flag" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/uYU1J7QszpU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zweiter Weg, im Umgang mit denjenigen, die es entgegen des Systems zu Erfolg schaffen, ist in »Cry Baby« die Kommodifizierung durch das Kapital. Einmal die Kommodifizierung der Musik und des Tanzes (wie im Song »Cotton«: “I wanna see you dance for me”), die während der Sklaverei zum Durchhalten und über die Jahre zur Resistenz verholfen haben. Zum Anderen, dass diejenigen, die politischen Erfolg im System hatten, trotzdem vom System vereinnahmt werden und dennoch oftmals auf ihre Hautfarbe reduziert werden (<strong>Barack Obama</strong> und <strong>Kamala Harris</strong> im Track »Blackberry Marmalade«).</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://genius.com/39522474/Vince-staples-blackberry-marmalade/Crackers-watched-me-work-and-break-my-back-and-said-they-gave-me-this-you-know-it-crackers-tapped-my-pockets-with-a-tax-and-said-they-made-me-rich-yeah-cracker-jacked-the-sound-and-soul-then-boxed-me-in-and-shelved-my-shit-like-black-men-uh-uh">Crackers watched me work and break my back and said they gave me this (You know it)</a> <br><a href="https://genius.com/39522474/Vince-staples-blackberry-marmalade/Crackers-watched-me-work-and-break-my-back-and-said-they-gave-me-this-you-know-it-crackers-tapped-my-pockets-with-a-tax-and-said-they-made-me-rich-yeah-cracker-jacked-the-sound-and-soul-then-boxed-me-in-and-shelved-my-shit-like-black-men-uh-uh">Crackers tapped my pockets with a tax and said they made me rich (Yeah)</a><br><a href="https://genius.com/39522474/Vince-staples-blackberry-marmalade/Crackers-watched-me-work-and-break-my-back-and-said-they-gave-me-this-you-know-it-crackers-tapped-my-pockets-with-a-tax-and-said-they-made-me-rich-yeah-cracker-jacked-the-sound-and-soul-then-boxed-me-in-and-shelved-my-shit-like-black-men-uh-uh">Cracker jacked the sound and soul, then boxed me in and shelved my shit like Black men (<em>Uh, uh</em>)</a></p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Vince Staples - Cotton" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/ylpG7zCR4ao?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">The revolution will not be televised</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für <strong>Vince Staples</strong> ist die Lösung für diesen Kreislauf Resistenz und Revolution gegenüber des über Laufzeit präzise sezierten Konglomerats deren, die die White Supremacy propagieren. Wenn man seine Interviews und vergangenen Alben anhört, dann ist das auch kein zu überraschender Take. Die monotone Delivery und Redensart gibt ihm dabei zwar oftmals plausible deniability; je mehr allerdings in »Cry Baby« hineingehört wird, umso ernster und dringlicher wird es ihm darum, dass sich (zur Not auch mit Gewalt) etwas um die Umstände ändert, die in den zehn Tracks dargestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musikalisch unterstützt <strong>Staples </strong>seine Texte dieses Mal mit organischen Instrumenten statt 808s. Angefangen mit dem fuzzy Bass in »Blackberry Marmalade« werden verschiedene Rock-Subgenres in den Instrumentals ausgepackt, über die <strong>Vince Staples</strong> wieder beweist, dass er als lyrisches Chamäleon über jegliche Genres rappen kann. Fast jeder Track hat eine auffallende Bassline im Zentrum und die Sounds gehen von punkig (»Blackberry Marmalade«) über elektronisch (»TV Guide«) bis funkig-tanzbar im Track »Cotton«, um den Punkt des Songs zu unterstreichen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto-1024x576.png" alt="Vince Staples hat sein neues Album Cry Baby veröffentlicht" class="wp-image-21120" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto-1024x576.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto-300x169.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto-768x432.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto-1536x864.png 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto-770x433.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto-1400x788.png 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Adrian Niento</figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Dennoch ist die Auswahl der Instrumentals auch ein Spiel mit den Erwartungen. Für die plakative Leadsingle »Blackberry Marmalade« ist der Rest des Albums in der Erwartung eines vollständigen Punk-Albums etwas zahm, insbesondere im Vergleich zur Schwere der Inhalte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das doppelt sich gleichzeitig auch inhaltlich, wo vom Albumcover auf 35 Minuten ausführliche Kritik in Richtung der jetztzeitigen Regierung der Vereinigten Staaten geschlossen werden könnte. In dieser Hinsicht is »Cry Baby« ein trojanisches Pferd, in dem in rockigen, leicht abgeschliffenen Beats mit monotoner Vince Staples-Delivery nicht nur die jetzige Administration abgestraft wird, sondern mit historischer Ausgestaltung der jetzigen Momentaufnahme der Wunsch nach Revolution mitverpackt wird. Und für die Punk-Fans gibt es weiterhin die Live Version von »Tulsa, OK«.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Cry Baby by Vince Staples (Livestream from the El Rey)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/mF_axuy5a5Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div class="lets-review-block__wrap lets-review-block__wrap-10 lr-cf lets-review-wrap-21114 lets-review--center lets-review-skin-1 lets-review-design-2 lets-review-ani-1 lets-review-score-type-2 lets-review-type-2 lets-review-score-type__bar proscons__off" data-design="2" data-score-type="2" data-skin="1"><div class="lets-review-block lets-review-block__conclusion__wrap lets-review-block__pad"><div class="lets-review-block__conclusion__title lets-review-block__title lr-font-h" style="">Fazit</div><div class="lets-review-block__conclusion">»Cry Baby« ist eine inhaltlich großartige politische LP, die auch in Jahren noch referenziert werden kann. In Teilen kommt das Pacing der ersten paar Tracks und die Kategorie Studio Album einer noch roheren Ausführung in die Quere. Das lenkt aber in keinster Weise davon ab, dass dieses Album die Themenlage, die auch schon in vergangenen Alben zerstreut zu finden war, so präzise und ohne Füller in die Tracks gießt und dennoch den nötigen Tiefgang hinzugibt. Wiederholt hörbar!</div></div><div class="lets-review-block lets-review-block__final-score lets-review-block__final-score-type-2 lets-review-block__pad score-level-9"><div class="score__wrap lr-all-c" style="background:#2bcba7; color: #fff"><div class="score">9</div></div></div></div><script type="application/ld+json">{"@context": "http://schema.org/",
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			}}</script><p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/cry-baby-ein-album-von-aufbau-abbau-und-revolution">»Cry Baby«: Ein Album von Aufbau, Abbau und Revolution</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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