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		<title>„Jetzt brauchen wir nur noch deinen Text“ &#8211; Skofi über ihr neues Album, die Wiener Musikszene und das Auflegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 11:27:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>»Halt Mich Fest«, Skofis neuer Langspieler, bietet augenscheinlich ein Kontrastprogramm zu ihrem Debütalbum »Lass Mich Los« (2023). Die Platte als Sammlung von Affirmationen zu beschreiben, würde dem künstlerischen Ausmaß des Werks nicht gerecht werden, trifft aber trotzdem einen Teil seiner Essenz.  Die Wiener Künstlerin zeigt auf den insgesamt zwanzig Songs ein hohes Maß an Selbstreflexion, wirkt gefestigt und klar. Sie animiert dazu, mehr auf sich selbst und weniger auf andere Personen zu schauen. „Scheiß mal auf dein Bling-Bling, ich muss [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/jetzt-brauchen-wir-nur-noch-deinen-text-skofi-ueber-ihr-neues-album-die-wiener-musikszene-und-das-auflegen">„Jetzt brauchen wir nur noch deinen Text“ &#8211; Skofi über ihr neues Album, die Wiener Musikszene und das Auflegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>»Halt Mich Fest«, Skofis neuer Langspieler, bietet augenscheinlich ein Kontrastprogramm zu ihrem Debütalbum »Lass Mich Los« (2023). Die Platte als Sammlung von Affirmationen zu beschreiben, würde dem künstlerischen Ausmaß des Werks nicht gerecht werden, trifft aber trotzdem einen Teil seiner Essenz. </strong></p>



<p><strong>Die Wiener Künstlerin zeigt auf den insgesamt zwanzig Songs ein hohes Maß an Selbstreflexion, wirkt gefestigt und klar. Sie animiert dazu, mehr auf sich selbst und weniger auf andere Personen zu schauen. „Scheiß mal auf dein Bling-Bling, ich muss nicht wie RIN klingen, obwohl ich&#8217;s nicht mal schlimm find&#8217;“, heißt es schon im Intro. Nichtsdestotrotz kommt auch der Hip-Hop-Aspekt auf »Halt Mich Fest« nicht zu kurz. Sei es Boom-Bap oder Jersey Club flowt Skofi mühelos über die Instrumentals von Producern wie Philipp Mülleder und Skyfarmer. </strong></p>



<p>Kurz vor dem Release haben wir uns in einem Café in der Nähe des Wiener Museumsquartiers getroffen, um über das neue Album zu reden. Im Gespräch hat uns Skofi mehr über den Entstehungsprozess, die Wiener Musikszene, ihre DJ-Karriere sowie ihren letzten Ikea-Einkauf verraten.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong><strong><strong>Wie geht es dir heute? Wie hast du den Tag bisher verbracht?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p>Ganz gut. Ich bin grundsätzlich ein bisschen müde, weil jetzt so kurz vor dem Album-Release einfach viel abgeht.&nbsp;Ich hatte heute tatsächlich Therapie und war kurz in der Stadt unterwegs, weil ich einen neuen Duschkopf besorgen musste, weil der in meiner Wohnung meier gegangen ist. Ging zum Glück sehr easy. Ich habe mich davor nie damit auseinandergesetzt, aber es gibt anscheinend so eine Standardgröße in Österreich und Deutschland und Ikea hat geregelt. Dann hatte ich kurz vor unserem noch Treffen eine kurze Session mit der Social-Media-Beauftragten von meinem Verlag, die nochmal ein kurzes Reel zusammenschneidet für den Album-Release.</p>



<p><strong><strong><strong><strong>Ich habe mich gefragt, warum das Intro »Ich mag&#8217;s« und »Graue Wolken« als erste Single ihre jeweiligen Positionen haben. Warum ist es nicht andersrum – sprich »Ich mag&#8217;s« als erste Single und »Graue Wolken« als Intro</strong></strong></strong></strong>?</p>



<p>Da habe ich mir tatsächlich länger Gedanken drüber gemacht. <strong>Philipp Mülleder</strong>, der Produzent von »Ich mag&#8217;s«, hätte da auch sehr Bock drauf gehabt, wenn das eine Single geworden wäre.&nbsp;</p>



<p>Ich finde aber, dass »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/76TheqLz9k0hkym9NBcrqg?si=fa0a260df40f47ed">Ich mag&#8217;s</a>« zu wenig für das ganze Album spricht. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4h4ytOvGOzjRRQTUFFypUM?si=936bd27a89474ade">Graue Wolken</a>« hat dann auch in die kälteren Monate noch besser reingepasst. Mir war beim Musik-Releasen immer schon wichtig, dass es ein bisschen zur Jahreszeit passt, weil ich das selber auch mag. Im Frühling höre ich schon andere Mucke als im Herbst. Es hat sich dann einfach besser angefühlt und ich bin sehr happy mit der Entscheidung.</p>



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</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong><strong><strong>Auf dem Album geht es viel um Themen wie Selbstfindung, Wachstum, gesundes Loslassen und das Wertschätzen und Reflektieren schlechterer Phasen. Was hat dir persönlich bei diesem Prozess geholfen?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p>In erster Linie das Mucke-Machen. Das ist, glaube ich, wie für andere das Tagebuch-Schreiben. Wenn ich im Studio bin und mit dem Produzenten schaue, worauf man Bock hat, kommt der Text bei mir meistens von allein oder passt sich ein bisschen an die Musik und den Beat an. Ur viele Leute stellen sich vor, dass einem im Studio voll emotional die Tränen herunterrinnen, und man den Ort zum Verarbeiten nutzt. Meistens ist das dann aber schon passiert, wenn ich die Songs aufnehme. Sobald es in dem Song drin ist, ist es erledigt.&nbsp;</p>



<p>Gleichzeitig auch Freundeskreis, Familie, einfach gehalten zu werden. Irgendwo auch immer noch Wien. Ich habe nie woanders gewohnt und bin hier aufgewachsen. Es gibt mir schon sehr viel, sagen zu können, dass mir Wien immer noch nicht auf den Arsch geht. Ich check’ voll, wenn Leute mal einen Tapetenwechsel haben wollen, aber irgendwie reicht mir das immer auf Reisen. Ich mag es schon sehr gerne, egal wie schön ein Urlaub war, zurückzukommen. All diese Punkte helfen einem dann durch schwere Zeiten, I guess (lacht).</p>



<p><strong><strong><strong><strong>Welche Tipps würdest du anderen für mehr Achtsamkeit und Fokus auf sich selbst geben?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p>Ich glaube, das ist krasses Training und Arbeit. So kitschig es klingt, wahrscheinlich sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, was die guten Dinge im Leben sind und was man geschafft hat. Egal wie scheiße eine Zeit sein kann, sich dran erinnern, was man schon durchgemacht hat. Sich auch trauen, mit Leuten darüber zu reden und bestimmte Copingmechanismen zu finden – sei es das Musikmachen, Sport oder andere kreative Dinge.</p>



<p><strong><strong><strong><strong>Zum Ende des Albums sagst du auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1fINHhcS1u2RJjaiQkhv8t?si=d964530cf813465a">Vereinbart</a>«: „Ich hab‘ die ganzen Zweifel satt, statt mit &#8216;ner weißen Fahne, komm‘ ich mit &#8216;nem Feigenblatt.“ Was für eine Bedeutung hat dieses Symbol für dich?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p>Lustigerweise, ich sag’s ganz ehrlich, ist mir einfach nur der Reim „Feigenblatt“ eingefallen. Ich wusste natürlich, dass es den Feigenbaum mit seinen Blättern gibt. Tatsächlich hat mich dann <strong>Skyfarmer</strong> darauf angesprochen und meinte: „Weißt du eigentlich, dass das voll die christliche Bedeutung hat?“ Grob geht es darum, etwas bedeckt zu halten. Das könnte ich jetzt zwar als Metapher nehmen, aber ehrlicherweise fand ich das Wort irgendwie cool, als Alternative zur weißen Fahne. Feigen auch nettes Obst (lacht).&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="766" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6-1024x766.jpg" alt="" class="wp-image-21146" style="aspect-ratio:1.3368418197108212;width:430px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6-1024x766.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6-300x225.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6-768x575.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6-770x576.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Lea Horsten</figcaption></figure>
</div>


<p><strong><strong><strong><strong>Auf dem Album, wie wahrscheinlich auch privat, spielen deine Freund*innen eine große Rolle für dich. Was ist gerade eure Lieblingsaktivität gemeinsam?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p>Das ist eigentlich sehr schwierig. Meinen engen Freundeskreis, den ich schon seit 10 Jahren habe, kenne ich noch aus der Schulzeit. Es ist mega cool, dass wir immer noch so close und connected sind, aber wir machen halt alle komplett unterschiedliche Dinge im Leben und dadurch ist es einfach schwierig, sich auf eine gemeinsame Aktivität zu einigen. Außer wahrscheinlich in Bars oder draußen abzuhängen. Das funktioniert wieder recht easy hier in Wien.&nbsp;</p>



<p>Da sind wir immer schnell d’accord – sei es 16. Bezirk Yppenplatz oder im 4. die Secession und die Karlsplatz-Gegend. Irgendwo auch immer noch das Zwidemu – das ist der Wiener Begriff für „zwischen den Museen“. Die kleinen Wiesen zwischen dem kunsthistorischen und dem naturhistorischen Museum. Das ist ein bisschen funny, weil das in Wien eigentlich so der Space für alle 14 bis 18-jährigen Schulkids ist. In letzter Zeit, seitdem der Sommer angefangen hat, haben wir aber auch geschaut, dass wir uns immer mal früher, nachmittags treffen. Statt abends auf ein paar Bier, nimmt man dann einen Ball, eine Frisbee oder Kartenspiele mit.&nbsp;</p>



<p><strong><strong><strong><strong>Ein Album mit zwanzig Songs zu veröffentlichen, spricht für eine Liebe zum Format. Was sind aktuell deine Lieblingsalben?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p>Seit letztem Jahr habe ich wieder viel mehr angefangen, wirklich Alben durchzuhören. Das neueste ist von der Popsängerin <strong>SIENNA SPIRO</strong>. Eigentlich war ich lange gar nicht in dem International-Pop-Game drinnen, aber sie hat jetzt einen Song zum Soundtrack vom neuen „Der Teufel trägt Prada“-Film beigesteuert. Den Film fand ich schrecklich langweilig, aber der Soundtrack hat mir ganz gut gefallen. Dann habe ich mir ihr aktuelles Album »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3I4wGPLbEK018FP6jk124k?si=5XzUpPZ5QBKaennFdkZifQ">SINK NOW, SWIM LATER</a>« angehört. Ihre Stimme und Texte sind einfach crazy. Das Albumcover finde ich auch iconic.&nbsp;</p>



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<iframe title="Spotify Embed: SINK NOW, SWIM LATER" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/3I4wGPLbEK018FP6jk124k?si=fAf4kg8JTH6AjlzMlBWu8w&amp;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p><strong><strong><strong><strong>»Halt Mich Fest« erscheint erstmals auch auf Vinyl. Wie geht es dir mit diesem Schritt?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p>Ich wusste, dass ich mein zweites Album endlich mal auf Vinyl pressen lassen wollte. Was ich aber nicht bedacht habe ist, dass es bei zwanzig Songs gar nicht anders geht, als eine Doppel-Vinyl zu machen, weil auf eine Vinyl-Seite nur bis zu zwanzig Minuten draufpassen – wenn die Qualität halbwegs in Ordnung sein soll.&nbsp;</p>



<p>Ja, es wird crazy. Ich habe es noch nicht in den Händen. Die Bestellung ist abgegeben, aber bis ich die dann kriege, braucht es noch ein paar Wochen. Ich glaube, davor bin ich am nervösesten tatsächlich. Ich habe lange nicht die Kapazitäten oder auch das Cash gehabt, mich mit physischen Sachen zu beschäftigen. Eh auch, weil ich das meiste noch independent mache. Als ich angefangen habe, Mucke zu machen, hätte ich nie gedacht, dass ich dann mal so ein Teil in der Hand halten werde.&nbsp;</p>



<p><strong><strong><strong><strong>Gibt es etwas, was du an der Wiener Szene besonders schätzt?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p>Wenn man in Wien aufwächst, weiß man, dass die Bubbles sehr schnell connected sind – allein schon durch die Schulzeit. Wien hat eine gute Größe, in der man sich schnell kennt und auch an den gleichen Plätzen in der Jugend chillt.&nbsp;</p>



<p>Dann noch diese Klassiker: <strong>Donna Savage</strong> macht im Sommer fast jede Woche eine Story, wie sie auf der alten Donau Boot fährt, weil sie das schon immer gemacht hat. Man checkt einfach warum. Es ist nicht so, dass wir alle unterschiedliche Hobbys oder Places to Chill haben. Ich bin zwar nicht immer auf der alten Donau, aber verstehe komplett, warum sie es tut.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2.jpeg"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-21151" style="aspect-ratio:1.5003805754300503;width:531px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-1024x682.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-300x200.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-768x512.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-1536x1024.jpeg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-360x240.jpeg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-720x480.jpeg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-770x513.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-1400x933.jpeg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2.jpeg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Nika Holub</figcaption></figure>
</div>


<p><strong><strong><strong><strong>Würdest du sagen, dass es bei Wiener Musikschaffenden den Wunsch gibt in Deutschland Anschluss zu finden oder muss das gar nicht passieren?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p>Ja, ich würde schon sagen – wir geben es nicht so zu vielleicht. Ich glaube schon, dass Wien nochmal einen eigenen Vibe hat. Österreich hat einfach eine andere Geschichte als Deutschland und vor allem in den letzten 40-50 Jahren eine ganz andere musikalische Geschichte. Vor zwanzig bis fünfzehn Jahren, gab es voll das Loch, in dem gar nicht viel passiert ist – außer <strong>Bilderbuch</strong> und <strong>Wanda</strong>. Mit unserer Generation hat es dann wieder mehr angefangen. Alle haben natürlich mitgekriegt, was in Deutschland passiert, aber wollten dann ein eigenes Ding machen.</p>



<p>Ich glaube nicht, dass es darum geht, komplett herauszustechen. Es ist immer eine Symbiose, die im deutschsprachigen Raum passiert und dann heißt es zu schauen, sich da anzuhängen und dann etwas Eigenes draus zu machen. Das wurde mir jedenfalls von ein paar Industrie-Leuten in Berlin als Feedback gegeben. Da war ich bei einer Freundin auf einer Release-Feier, ungefähr zu der Zeit, als ich angefangen habe, deutsche Musik herauszubringen. Die waren alle so: „Ja krass, Wien hat so einen eigenen Vibe. Die Jugendstil-Häuser und die Pastellfarben.“ Ich war überfordert, was ich dazu sagen soll, aber irgendwie erinnere ich mich an dieses Gespräch. Kind of true nämlich – Wien hat schon so einen Touch.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong><strong><strong>Neben dem Performen legst du auch noch auf. Inwiefern hilft es dir dich musikalisch und kreativ noch anderweitig auszuleben?</strong></strong></strong></p>



<p>Ich wusste auch schon als Kind, dass ich selbst Mucke machen möchte. Ich hatte einfach Bock Instrumente zu spielen, Musik zu hören und später dann zu singen und zu rappen. In Wahrheit war ich auch schon lange fasziniert von DJ-Sets und elektronischer Mucke.&nbsp;Ich habe mir immer diese DJ-Sets und Boiler Rooms angesehen und war so: „Alter, es muss so Bock machen, seine eigene Selection von Songs oder Genres, die man gerne hört, zu vereinen und Leute zum Tanzen zu bringen“. Dann hatte ich einfach während Corona die Zeit, habe von Skyfarmer seinen ersten Traktor-Mixer ausgeborgt, mich daheim hingesetzt und ein paar Tutorials angeschaut. In Wahrheit ist es echt ein bisschen wie Training. Du musst schon ein paar kleine technische Dinge wissen, aber es gehört trotzdem ur viel Ausprobieren dazu.&nbsp;</p>



<p>Am Anfang war ich, vielleicht als auch Frau in der Szene, eingeschüchtert, dass mir auf die Finger geschaut wird: Wie sind deine Übergänge? Wie ist die Auswahl? In Wahrheit hatte ich aber mega gute Erfahrungen mit anderen erfahrenen DJs. Die meinten eh alle: „Solange du einen Vibe oder deine Passion rüberbringst, ist alles cool.“ Das hat mir echt viel Stress abgenommen und ich habe jetzt sehr viel Spaß dabei.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="771" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-771x1024.jpg" alt="Skofi IV " class="wp-image-21152" style="aspect-ratio:0.7529411764705882;width:285px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-771x1024.jpg 771w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-226x300.jpg 226w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-768x1021.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-1156x1536.jpg 1156w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-1541x2048.jpg 1541w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-770x1023.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-1400x1861.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3.jpg 1830w" sizes="(max-width: 771px) 100vw, 771px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Lea Horsten</figcaption></figure>
</div>


<p><strong><strong><strong>Auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2lBV8GPH0yprcdGTg0ifWc?si=9b3473feec104a5a">Glas</a>« sagst du: „Ich wollte eigentlich niemals singen, weiß nicht, was damals der Grund war.“ Wie hast du denn ursprünglich zur Musik und zum Musikmachen gefunden?</strong></strong></strong></p>



<p>Meine Family war immer schon recht musikalisch, aber so im hobbymäßigen Sinne. Damals war ich dann auch in einer Art musikalischen Früherziehung. Da steckt man dann vier-, fünfjährige Kids rein, die dann mit Percussion-Instrumenten Rhythmus lernen. Ich glaube, meine Eltern haben immer gesehen, dass mir das Spaß macht. Dann habe ich mit sechs, sieben angefangen, Geige zu spielen. Meine Eltern haben am Wochenende voll oft so Orchester-Sachen im Fernsehen angesehen. Die Geigen sitzen halt in der ersten Reihe. Meine Theorie ist, dass mir das Instrument deshalb als erstes aufgefallen ist und ich dann spannend fand, wie es ausschaut. Dann ist es immer mehr geworden. Mit Zehn habe ich zur Gitarre gegriffen, weil meine Mom eine daheim hatte. Schon auch immer vor mich her gesungen. Als ich mehr Gitarre gespielt habe, habe ich dann auch probiert, mal eigene Chordfolgen zu schreiben, aber textmäßig kam lange nichts.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Als ich Skyfarmer damals in seiner Jazz, Trip-Hop, Soundcloud-Era kennengelernt habe, bin ich mit meiner E-Gitarre zu ihm ins Studio gefahren und dachte halt, dass wir ein Instrumental aufnehmen. Sobald das dann recht schnell durch war, hat er mich angeschaut und war so: „Jetzt brauchen wir nur noch deinen Text.“ Das war dann eigentlich der krasseste Push.</p>



<p><strong><strong><strong>Welche Künstler*innen würdest du in Bezug auf das Album als musikalische Einflüsse nennen?&nbsp;</strong></strong></strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44.jpg"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-21153" style="aspect-ratio:0.6670072545213037;width:291px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44-683x1024.jpg 683w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44-768x1152.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44-1024x1536.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44.jpg 1500w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Georg Baumann</figcaption></figure>
</div>


<p>Fuck, das ist so schwierig. Ich könnte das nur Song-spezifisch machen. Bei »Graue Wolken« auf jeden Fall <strong>070 Shake</strong>. In der Phase habe ich sie viel gehört. Der Song ist im Frühsommer entstanden, während es fett geregnet hat – also typischer Sommerregen. Auf dem Weg zum Studio habe ich 070 Shake gehört und meinte zu Philipp: „Ich habe Bock auf diesen epischen, dystopischen Vibe.“&nbsp;</p>



<p>Ähnlich war es mit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3oiyVEuK668LWaM8Shoqvv?si=bb0cc23788304525">20er</a>«, auch von Philipp Mülleder produziert. In der Phase habe ich wieder mehr 2000er-Indie gehört – <strong>Radiohead</strong>, <strong>Coldplay</strong>, Sachen, die er auch feiert.&nbsp;</p>



<p>Bei »Ich mag&#8217;s« kam die Beat-Idee tatsächlich wieder mehr von Philipp. Er meinte, er hat Bock mit diesem Trompeten-Sample einen <strong>Lil Nas X</strong> Vibe zu schaffen. Ich hab nichts gegen ihn und die Songs, die ich kenne, finde ich cool, aber ich habe ihn eigentlich nie viel gehört. Ich finde es eh immer schwieriger, happy Songs zu machen bzw. nicht so deepe Songs. Dann war es ganz gut, dass er mir das vorgeschlagen hat.&nbsp;</p>



<p><strong><strong><strong>Im Oktober spielst du hier in Wien eine Album-Release-Show mit Band. Mit was für einem Gefühl blickst du jetzt auf diesen Abend?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ahhh, ich habe so Bock. Es ist viel geiler mit Band auf jeden Fall. Ich habe einfach nur Bock.&nbsp;Ich würde sogar sagen, dass ich gestresst bin, aber irgendwie wurde mir dieser Stress durch die Layback-Session, die wir im Frühling aufgenommen haben, abgenommen. Dadurch haben wir einen Großteil vom Album schon drinnen und mal geprobt.&nbsp;</p>



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</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>In der Band hätten auch ein paar Leute Bock gehabt, es ganz akustisch zu probieren. Das war aber nicht der Ansatz, den ich machen wollte. Gar nicht, weil ich Angst hatte, dass die Songs zu anders klingen, sondern weil ich die Produktion schon auch mag und nicht alles aufgeben wollte.&nbsp;Ich finde es auch selbst cool, bei Konzerten zu sein, bei denen noch Elemente Playback-mäßig im Hintergrund laufen. Es kommt immer darauf an, wie man es macht.</p>



<p><strong>Liegt dir sonst noch etwas zum Album auf dem Herzen?&nbsp;</strong></p>



<p>Ich würde mir echt wünschen, dass sich Leute Zeit nehmen, es zumindest einmal durchzuhören. Das finde ich halt das Spannende mit den 20 Songs. Ich wäre schon happy, wenn Leute sagen, sie haben es einmal durchgehört, aber feiern nur zwei Songs. Dann bin ich so: „Hey, fair.“</p>



<p>Ich kenne es nämlich von mir selbst, dass man sich weniger Zeit nimmt, wenn man merkt, dass es sau viele Tracks sind. Ein bisschen mehr Durchhaltevermögen wünsche ich mir von Listeners. Generell, nicht nur bei mir, sondern bei vielen Artists.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Halt Mich Fest" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/4W0XVV3PJ3ckiid5e7D5q4?si=l69PO8LYSPq76Vs_s2l5GA&amp;utm_source=oembed"></iframe>
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		<title>»Cry Baby«: Ein Album von Aufbau, Abbau und Revolution</title>
		<link>https://mostdope.tv/soundchecks/cry-baby-ein-album-von-aufbau-abbau-und-revolution</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[Blackberry Marmalade]]></category>
		<category><![CDATA[Cry Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Fred Hampton]]></category>
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		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Slick Rick]]></category>
		<category><![CDATA[Soundcheck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vince Staples ist zurück und dabei plakativ, ohne den Tiefgang zu verlieren. Nach Eröffnung der Leadsingle »Black Marmalade« durch einen verzerrten Bass, der über das Album hinweg den musikalischen Nährboden bietet, führen die zehn Tracks erweiternd aus, was das Cover in zugespitzter Form darstellt: ein weinendes Baby mit verblüffender Ähnlichkeit zu Donald Trump. Während das Vorgängeralbum »Dark Times« fokussiert und düster den Blick nach innen richtet, dreht Vince Staples dieses Mal die Kamera um und schafft eine Momentaufnahme, bei der [&#8230;]</p>
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<p><strong><strong>Vince Staples</strong> ist zurück und dabei plakativ, ohne den Tiefgang zu verlieren. Nach Eröffnung der Leadsingle »Black Marmalade« durch einen verzerrten Bass, der über das Album hinweg den musikalischen Nährboden bietet, führen die zehn Tracks erweiternd aus, was das Cover in zugespitzter Form darstellt: ein weinendes Baby mit verblüffender Ähnlichkeit zu Donald Trump.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover.png"><img decoding="async" width="1334" height="1334" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover.png" alt="Vince Staples - Cry Baby Cover" class="wp-image-21123" style="width:400px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover.png 1334w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-cry-baby-cover-125x125.png 125w" sizes="(max-width: 1334px) 100vw, 1334px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Cover via Section Eight Arthouse</figcaption></figure>
</div>


<p>Während das Vorgängeralbum »Dark Times« fokussiert und düster den Blick nach innen richtet, dreht <strong>Vince Staples</strong> dieses Mal die Kamera um und schafft eine Momentaufnahme, bei der schnell realisiert wird, dass die gezeigten Verhältnisse eigentlich schon eine lange Zeit existieren. Dies wird damit gut auf den Punkt gebracht, dass im Track »<a href="https://youtu.be/lZwQtNo7mZE?si=Jh6Ek7bV9WH-m7rC">The Big Bad Wolf</a>« ein <strong>Slick Rick</strong> Sample aus dem Jahre 1989 die Rolle der Polizei als ausführendes Organ der Gewalt an der Schwarzen Bevölkerung immernoch aktuell beschreibt: “<a href="https://genius.com/40080534/Vince-staples-the-big-bad-wolf/Chorus-slick-rick-once-upon-a-time-not-long-ago-rat-a-tat-tatted-and-all-the-cops-scattered-cops-shot-the-kid-cops-shot-the-kid-cops-shot-the-kid-once-upon-a-time-not-long-ago-cops-shot-the-kid-cops-shot-the-kid-cops-shot-the-kid-cops-shot-the-kid-cops-shot-the-kid-cops-shot-the-kid">Once upon a time not long ago Cops shot the kid, cops shot the kid”</a></p>



<p>»Cry Baby« ist übersät von historischen Referenzen, die ein System beschreiben, dessen heutiges Gesicht zwar <strong>Donald Trump</strong> sein mag, das allerdings auch vorher existiert hat und auch danach existieren wird, wenn es keine Änderungen daran gibt. Der Präsident ist zwar das Gesicht. Dahinter stehen trotzdem auch eine Bevölkerung, das Kapital, das den Struggle finanziell ausschlachtet und in seine Abhängigkeit bringt, die Medien (»<a href="https://youtu.be/N5vU_hcWzcE?si=VHo7LS28n1xcfzkJ">TV Guide</a>«) und eben die Polizei, deren Rolle auf mehreren Tracks beschrieben wird.</p>



<p>Auf »<a href="https://youtu.be/97S5ETaoOx4?si=EEOmq56p4NUTWddy">Go!Go!Gorilla</a>« berichtet <strong>Vince Staples</strong> von seinen eigenen gewaltvollen Erfahrungen mit einer Polizei, die von vornherein aus einer entmentschlichend rassistischen Sichtweise auf die Situation zugeht und in der Folge die Art der Konfrontation von der Hautfarbe abhängig macht. In der zweiten Strophe wird dies mit der historischen Einordnung in die Durchsetzung von Segregation und Verhinderung von Eintritten in Gewerkschaften ergänzt &#8211; also der legalen und sanktionierten Durchsetzung eines in sich rassistischen Systems.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Vince Staples - Blackberry Marmalade" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/qdcD99Pd0oo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Einstürzen, neubauen</h2>



<p>Ein weiteres Thema, das sich durch das Album zieht, ist Aufbau und Abriss. Sowohl auf der individuellen, Staples als Musiker betreffenden Ebene, als auch im großen, historischen Beispiel am Track »Tulsa, OK«. Dieser Track ist nicht auf der regulären Version von »Cry Baby«, sondern stand jetzt nur auf der Vinyl erhältlich &#8211; es gibt allerdings auch eine Live-Version des Albums zum Release, auf der dieser Track, der wahrscheinlich punkigste des Albums, empfehlenswert anzuhören ist. »Tulsa, OK« handelt vom Massaker im Jahr 1921 in der gleichnamigen Stadt, in dem die sogenannte Black Wall Street niedergebrannt und verwüstet wurde, nachdem diese sich trotz segregationistischer Gesetzgebung zu einer wohlhabenden Gegend der Schwarzen Bevölkerung durch Handel untereinander aufgebaut hatte. Weiterhin werden in dem Track mehrere Personen genannt (u.a. <strong>Fred Hampton</strong>), die als Mitglieder der Black Panther Party nach dem Organisieren gegen das System von diesem ermordet wurden.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Vince Staples - White Flag" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/uYU1J7QszpU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ein zweiter Weg, im Umgang mit denjenigen, die es entgegen des Systems zu Erfolg schaffen, ist in »Cry Baby« die Kommodifizierung durch das Kapital. Einmal die Kommodifizierung der Musik und des Tanzes (wie im Song »Cotton«: “I wanna see you dance for me”), die während der Sklaverei zum Durchhalten und über die Jahre zur Resistenz verholfen haben. Zum Anderen, dass diejenigen, die politischen Erfolg im System hatten, trotzdem vom System vereinnahmt werden und dennoch oftmals auf ihre Hautfarbe reduziert werden (<strong>Barack Obama</strong> und <strong>Kamala Harris</strong> im Track »Blackberry Marmalade«).</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://genius.com/39522474/Vince-staples-blackberry-marmalade/Crackers-watched-me-work-and-break-my-back-and-said-they-gave-me-this-you-know-it-crackers-tapped-my-pockets-with-a-tax-and-said-they-made-me-rich-yeah-cracker-jacked-the-sound-and-soul-then-boxed-me-in-and-shelved-my-shit-like-black-men-uh-uh">Crackers watched me work and break my back and said they gave me this (You know it)</a> <br><a href="https://genius.com/39522474/Vince-staples-blackberry-marmalade/Crackers-watched-me-work-and-break-my-back-and-said-they-gave-me-this-you-know-it-crackers-tapped-my-pockets-with-a-tax-and-said-they-made-me-rich-yeah-cracker-jacked-the-sound-and-soul-then-boxed-me-in-and-shelved-my-shit-like-black-men-uh-uh">Crackers tapped my pockets with a tax and said they made me rich (Yeah)</a><br><a href="https://genius.com/39522474/Vince-staples-blackberry-marmalade/Crackers-watched-me-work-and-break-my-back-and-said-they-gave-me-this-you-know-it-crackers-tapped-my-pockets-with-a-tax-and-said-they-made-me-rich-yeah-cracker-jacked-the-sound-and-soul-then-boxed-me-in-and-shelved-my-shit-like-black-men-uh-uh">Cracker jacked the sound and soul, then boxed me in and shelved my shit like Black men (<em>Uh, uh</em>)</a></p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Vince Staples - Cotton" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/ylpG7zCR4ao?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">The revolution will not be televised</h2>



<p>Für <strong>Vince Staples</strong> ist die Lösung für diesen Kreislauf Resistenz und Revolution gegenüber des über Laufzeit präzise sezierten Konglomerats deren, die die White Supremacy propagieren. Wenn man seine Interviews und vergangenen Alben anhört, dann ist das auch kein zu überraschender Take. Die monotone Delivery und Redensart gibt ihm dabei zwar oftmals plausible deniability; je mehr allerdings in »Cry Baby« hineingehört wird, umso ernster und dringlicher wird es ihm darum, dass sich (zur Not auch mit Gewalt) etwas um die Umstände ändert, die in den zehn Tracks dargestellt werden.</p>



<p>Musikalisch unterstützt <strong>Staples </strong>seine Texte dieses Mal mit organischen Instrumenten statt 808s. Angefangen mit dem fuzzy Bass in »Blackberry Marmalade« werden verschiedene Rock-Subgenres in den Instrumentals ausgepackt, über die <strong>Vince Staples</strong> wieder beweist, dass er als lyrisches Chamäleon über jegliche Genres rappen kann. Fast jeder Track hat eine auffallende Bassline im Zentrum und die Sounds gehen von punkig (»Blackberry Marmalade«) über elektronisch (»TV Guide«) bis funkig-tanzbar im Track »Cotton«, um den Punkt des Songs zu unterstreichen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto-1024x576.png" alt="Vince Staples hat sein neues Album Cry Baby veröffentlicht" class="wp-image-21120" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto-1024x576.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto-300x169.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto-768x432.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto-1536x864.png 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto-770x433.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto-1400x788.png 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-2026-credit-adrian-nieto.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Adrian Niento</figcaption></figure>
</div>


<p>Dennoch ist die Auswahl der Instrumentals auch ein Spiel mit den Erwartungen. Für die plakative Leadsingle »Blackberry Marmalade« ist der Rest des Albums in der Erwartung eines vollständigen Punk-Albums etwas zahm, insbesondere im Vergleich zur Schwere der Inhalte.&nbsp;</p>



<p>Das doppelt sich gleichzeitig auch inhaltlich, wo vom Albumcover auf 35 Minuten ausführliche Kritik in Richtung der jetztzeitigen Regierung der Vereinigten Staaten geschlossen werden könnte. In dieser Hinsicht is »Cry Baby« ein trojanisches Pferd, in dem in rockigen, leicht abgeschliffenen Beats mit monotoner Vince Staples-Delivery nicht nur die jetzige Administration abgestraft wird, sondern mit historischer Ausgestaltung der jetzigen Momentaufnahme der Wunsch nach Revolution mitverpackt wird. Und für die Punk-Fans gibt es weiterhin die Live Version von »Tulsa, OK«.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Cry Baby by Vince Staples (Livestream from the El Rey)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/mF_axuy5a5Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>
<div class="lets-review-block__wrap lets-review-block__wrap-10 lr-cf lets-review-wrap-21114 lets-review--center lets-review-skin-1 lets-review-design-2 lets-review-ani-1 lets-review-score-type-2 lets-review-type-2 lets-review-score-type__bar proscons__off" data-design="2" data-score-type="2" data-skin="1"><div class="lets-review-block lets-review-block__conclusion__wrap lets-review-block__pad"><div class="lets-review-block__conclusion__title lets-review-block__title lr-font-h" style="">Fazit</div><div class="lets-review-block__conclusion">»Cry Baby« ist eine inhaltlich großartige politische LP, die auch in Jahren noch referenziert werden kann. In Teilen kommt das Pacing der ersten paar Tracks und die Kategorie Studio Album einer noch roheren Ausführung in die Quere. Das lenkt aber in keinster Weise davon ab, dass dieses Album die Themenlage, die auch schon in vergangenen Alben zerstreut zu finden war, so präzise und ohne Füller in die Tracks gießt und dennoch den nötigen Tiefgang hinzugibt. Wiederholt hörbar!</div></div><div class="lets-review-block lets-review-block__final-score lets-review-block__final-score-type-2 lets-review-block__pad score-level-9"><div class="score__wrap lr-all-c" style="background:#2bcba7; color: #fff"><div class="score">9</div></div></div></div><script type="application/ld+json">{"@context": "http://schema.org/",
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		<title>„Das ist das, was ich gerade schreiben muss“ &#8211; moé über sein Debütalbum, Emotionalität und Tooloudfortheroom </title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/das-ist-das-was-ich-gerade-schreiben-muss-moe-ueber-sein-debuetalbum-emotionalitaet-und-tooloudfortheroom</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 11:01:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist kein Geheimnis, dass uns Tooloudfortheroom schon länger ein Begriff ist. Neben zwei Interviews mit Mitglied FRISO, berichteten wir bereits 2024 in einem ausführlichen Spotlight über die Anfänge des Kreativkollektivs. Nun ist es aber Zeit den Scheinwerfer auf einen weiteren verheißungsvollen Artist der Hamburger Gruppe zu richten: moé.&#160; Zwei EPs, eine eigene Tour in Deutschland und Österreich und Auftritte auf Festivals wie dem MS Dockville und dem splash! sprechen für sich. Seit mehreren Jahren ist moé mit seiner bittersüßen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/das-ist-das-was-ich-gerade-schreiben-muss-moe-ueber-sein-debuetalbum-emotionalitaet-und-tooloudfortheroom">„Das ist das, was ich gerade schreiben muss“ &#8211; moé über sein Debütalbum, Emotionalität und Tooloudfortheroom </a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
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<p><strong>Es ist kein Geheimnis, dass uns Tooloudfortheroom schon länger ein Begriff ist. Neben zwei Interviews mit Mitglied FRISO, berichteten wir bereits 2024 <a href="https://mostdope.tv/spotlights/tooloudfortheroom-bald-auf-deiner-box-2">in einem ausführlichen Spotlight</a> über die Anfänge des Kreativkollektivs. Nun ist es aber Zeit den Scheinwerfer auf einen weiteren verheißungsvollen Artist der Hamburger Gruppe zu richten: moé.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Zwei EPs, eine eigene Tour in Deutschland und Österreich und Auftritte auf Festivals wie dem MS Dockville und dem splash! sprechen für sich. Seit mehreren Jahren ist moé mit seiner bittersüßen, von jugendlicher Euphorie getränkten Melancholie aus der deutschen Indie-Rap-Szene nicht mehr wegzudenken. Kontinuierlicher Output, organisches Wachstum und seine Stilfestigung führen unweigerlich zu dem Grund für unser Interview: Sein Debütalbum.&nbsp;</strong></p>



<p>»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/4ZWKcllgvIA5rQ9LZN2X1G?si=ugmbM_gJTgauxYVItpIZFw">Geschichten, die wir niemandem erzählen</a>« hält genau das, was es verspricht. Die ehrlichste Version eines Künstlers, der indessen für all das Aufgestaute ein Ventil gefunden hat. Ungeschönte Erzählungen, die keinesfalls nach Vergebung, sondern bloß nach Gehör suchen und damit der Welt ein vertontes Bruchstück von <strong>moé</strong>’s Seele offenbaren. Begleitet wird das Album von minimalistischen und zugleich stilbewussten Produktionen von <strong>Leve &amp; Bo</strong>, <strong>Lawin</strong> und <strong>SOMA</strong> sowie Visuals von <strong>Tomke Mendt</strong> und <strong>Jannik Dietz</strong>.&nbsp;</p>



<p>Ein paar Tage vor der Veröffentlichung haben wir uns in einem Café auf St. Pauli getroffen, um über die Hintergründe der Platte zu sprechen. Im Gespräch verriet uns moé mehr über die Entstehung des Albums, wie Therapie seinen Schreibprozess beeinflusst hat und das kommende Tape von <strong>Tooloudfortheroom</strong>.&nbsp;</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Triggerwarnung</strong>: In diesem Interview werden u.a. Themen wie Suizid und Depressionen behandelt. Hilfsangebote sind beispielsweise:</p>



<p>Telefonseelsorge: 0800 111 0 111</p>



<p>Nummer gegen Kummer: 116 111</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong><strong>Du releast schon länger Musik. Dein ältester Song auf den Streamingplattformen ist von 2022. Woher kam der Impuls, jetzt ein vollständiges, kohärentes Projekt wie das Album anzugehen?</strong></strong></strong></p>



<p>Es ist mehr oder weniger organisch entstanden. Mir war klar, dass ich wieder ein Projekt machen wollte, insbesondere weil ich nach meiner letzten EP <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/2BlO7bXeHDgarO01FEdogq?si=YakJYL5rQX-6nrOpKnxEwg">»… bis ich aufprall&#8217;</a>« schon mehrere Singles herausgebracht hatte. Es hätte sich falsch angefühlt, dann genauso weiterzumachen.&nbsp;</p>



<p>Während der Projektarbeit haben wir schnell gemerkt, dass die Stilmittel, die wir etabliert und die Welt, die wir aufgemacht haben, uns zu schade sind, um sie nur auf fünf bis sechs Songs zu erzählen. Außerdem hatten wir schnell so viele geile Skizzen, die wir nicht streichen wollten. Stattdessen entstand dann das erste Mal der Gedanke vom Album.&nbsp;</p>



<p>Daraufhin kamen dann schnell Zweifel auf wie: „Können wir das überhaupt? Was für Erwartungen hat man selbst, wenn man sich entschließt, ein Album zu machen?“ –&nbsp; Ich habe in Phasen das Gefühl gehabt, da gar nicht bereit für gewesen zu sein. Es gab einen Moment, in dem ich mit <strong>Lawin</strong> im Camp saß und wir an diesen Songs weitergearbeitet haben. Ich meinte da zu ihm: „Ich weiß nicht, ob ich mich traue, aus diesen Skizzen ein Album zu machen und generell eins herauszubringen“. Er hat mich dann lächelnd angeguckt und meinte: „Eigentlich ist es schon passiert. Du quälst dich zwar gerade noch um die Entscheidung, aber sie ist eigentlich schon getroffen.“ – Dadurch, dass ich so viele Demos in derselben Zeit gemacht hatte, von denen ich eigentlich alle herausbringen wollte, musste ich das als Album tun: „Alles andere würde überhaupt keinen Sinn ergeben. Finde dich mit der Entscheidung ab, weil irgendwas in dir sie eh schon getroffen hat.“ Das war der Moment, in dem feststand: „Dann wird es jetzt ein Album“ – mit der Zeit ist man dann erst da reingewachsen.</p>



<p><strong><strong><strong>Das heißt der Wunsch ein Projekt in Albumform zu machen, kam in den letzten Jahren, in denen du Musik gemacht hast, nicht auf?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ne, ich würde sagen, dass in der Zeit davor noch viel Soundfindung in mir selbst und meinem Musizieren stattgefunden. »…bis ich aufprall&#8217;« war für mich zum Beispiel, im Vergleich zu dem, was davor passiert ist, eine ganz neue Welt. Seitdem war jedes Projekt und jede Single etwas Neues, an das man sich heranwagt, bis man fürs Erste einen Sound gefunden hat.</p>



<p>Als ich an diesem Punkt angekommen war, hat es erst Sinn ergeben, ein Album zu machen. Davor ist der Wunsch oder die Idee nicht aufgekommen, weil ich es gar nicht erst hätte machen können.</p>



<p><strong><strong><strong>Als »</strong><a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3JjB9wIQAujz172OONlUkI?si=43508c82beee4963"><strong>Eisen</strong></a><strong>« im Herbst 2023 herausgekommen ist, habe ich den Prozess, den du gerade beschreibst, sehr gemerkt. Der Kontrast von diesem Song zu der Musik, die du davor gemacht hast, war einschneidend.&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Hundertprozentig. Ich habe es auch geliebt. Wenn ich Musik mache, suche ich wirklich immer nach dem nächsten Ding. Nichts soll sich anfühlen, wie das davor.&nbsp;</p>



<p>Das ist sehr schön zu hören. Das war damals genau das Ziel und auch das, worauf man am stolzesten war, in dem Moment als »Eisen« als Aufschlag für die ganze Welt danach herauskam. Es ist im besten Fall auch künstlerisch über dem Level davor. Ich selbst versuche, mich mit jedem Projekt und mit jedem Song skilltechnisch zu steigern.&nbsp;</p>



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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong><strong>Lass uns mal genauer über den Albumtitel sprechen. Wie entstand die Entscheidung, diese intimen Geschichten genau jetzt zu teilen?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ich glaube, es ist primär durch zwei Sachen entstanden. Zum einen war ich, als ich wusste, ich möchte wieder anfangen zu schreiben, sehr viel auf der Suche nach Sachen, die mich berühren. Wo kommt der Writing-Geek aus mir raus? Der war eine lange Zeit auch nicht vorhanden und ich dachte, ich habe das Schreiben verlernt. Warum kickt mich hier nichts? Irgendwann habe ich versucht, über bestimmte Themen wie Liebe oder gewisse Momente zu schreiben, aber nichts davon hat mich wirklich berührt.&nbsp;</p>



<p>Das lag glaube ich daran – und damit komme ich auch zum zweiten Punkt –, dass ich zu der Zeit sehr tief in mir gegraben habe und angefangen habe Therapie zu machen. Damit kamen dann auf einmal Themen und Gefühle hoch, von denen ich vorher gar nicht wusste, dass sie mich beschäftigen. Gerade durch diesen Therapieprozess und all dem, was in mir passiert ist, gab es dann beim Musikschreiben die Momente, in denen es geklickt hat. Momente in denen es mich, durch die Art von Gefühlen und Geschichten, die ich im Zeitraum der Therapie kennengelernt habe, wieder begeistert hat, zu schreiben. Momente, in denen ich wusste: „Das ist das, was ich gerade schreiben muss“. Bei jedem Song, der es jetzt aufs Album geschafft hat, kann ich für mich mit Sicherheit sagen, dass das genau so war.&nbsp;</p>



<p><strong><strong><strong>Deine Musik war immer schon von einer gewissen Melancholie und Düsternis geprägt. Im Vergleich zu vorherigen Releases fällt jedoch auf, dass du die Sachen jetzt beim Namen nennst &#8211; Themen wie Suizid werden explizit angesprochen. Wie kam es zu diesem Wandel?</strong></strong></strong></p>



<p>Ich hatte das Gefühl, dass ich mich mit so existenziellen Themen beschäftigt habe, dass ich das auch schreiben wollte. Dazu kam dann der Ansatz von Ehrlichkeit. Ich wollte auf dem Album so ehrlich sein, wie ich es noch nie zuvor gewesen bin. Das war eins der großen Leitmotive. So kam es letztendlich dazu, dass der Writing-Stil so direkt ist.&nbsp;</p>



<p>Außerdem habe ich mir vorgenommen, so wenig Metaphern wie möglich zu benutzen. Für mich war der höchste Wert einer Zeile nur, ob sie ehrlich gemeint ist oder nicht – wenn ja, war sie immer besser als eine Zeile mit einer guten Metapher. Das war der einzige Maßstab, nach dem ich geschrieben habe.</p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-21102" style="aspect-ratio:1.5014939687926518;width:534px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1024x682.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-300x200.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-768x512.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1536x1024.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-720x480.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-770x513.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1400x933.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Jannik Dietz</figcaption></figure>
</div>


<p>Musik, die nach gewissen Themen greift – also gerade Depressionen und Ähnliches – stellt eine massive Gefahr dar, dass die Sachen zu plakativ und stumpf dargestellt werden. Sowas macht mich beim Hören gefühlt wütend und gibt mir oft das Gefühl, dass sich Menschen an diesen Themen bedienen, nur um ihrer Musik eine Pseudotiefe zu geben oder einen Schockfaktor hinzuzufügen. Das war wahrscheinlich eine der Sachen, die mich im Albumprozess mit am deutlichsten beschäftigt hat, weil mir so wichtig war, nicht so zu sein.&nbsp;</p>



<p>Am Ende sind alle Songs nur aus meiner Perspektive. Also entweder über meine Themen oder die Themen von Menschen um mich herum, durch meine Beobachtung. Ich habe mir nie angemaßt, in einen Menschen reinzugehen und aus seiner Sicht zu schreiben. Das könnte ich nicht.</p>



<p><strong><strong><strong>Das ist zwar keine herkömmliche Metapher, aber mir ist das Bild der Zeile „Vier Hände kommen auf zwei Ohren“ von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/73InMSUKJWRQHBpIv3dk33?si=5ad1fdbd0e2b44fc">4-2</a>« am stärksten im Kopf geblieben.&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ja, ich liebe es auch. Ich muss dazu aber sagen, dass ich die tatsächlich nicht geschrieben habe. Obwohl ich eigentlich das gesamte Projekt selbst geschrieben habe – was auch das erste Mal so war – muss man bei dieser Line von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/73InMSUKJWRQHBpIv3dk33?si=5ad1fdbd0e2b44fc">4-2</a>« tatsächlich Lawin die Credits geben.&nbsp;</p>



<p>Wir haben zusammen an diesem Song gearbeitet, ich kam beim Intro nicht voran und habe ihm dann erzählt, was für ein Bild ich beschreiben wollte. Ich hatte auch so vier bis fünf Ansätze, wie man das beschreiben könnte. Das ist immer so mein Writing-Stil: Für jedes Problem sieben Möglichkeiten finden und dann brauche ich gefühlt jemanden, der mir sagt „Das ist die beste“. Ich bin sehr gut darin, Sachen auf den Tisch zu legen, aber nicht immer so gut im Entscheiden.&nbsp;</p>



<p>Lawin hat dann kurz die Augen zugemacht, kam nach zehn Minuten mit der Idee zurück und meinte „Das ist es“. Ich finde, das ist das Schöne, wenn man mit Leuten arbeitet, die wirklich verstehen, was man machen will. Der ganze Song ist meine Geschichte und dann ist man mit jemandem, der das so gut versteht, dass er selbst noch ein Bild hinzufügen kann, was das Thema genau beschreibt</p>



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<p><strong><strong><strong>Im Intro »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1tanOzBHi38hCYyoAOb8Ze?si=2dc42bc6731145b2">Geschichten</a>« sagst du „Ich rede seitdem ich klein bin zu viel, nur zu wenig über was mich berührt“. Ich nehme an, das impliziert das Gefühl, dass es keinen Raum dafür gab.&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Möglicherweise. Wahrscheinlich.&nbsp;</p>



<p><strong><strong><strong>Woher kam dieses Gefühl und was hättest du dir gewünscht, um diesen Raum zu haben?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ich weiß gar nicht, warum in mir so doll das Gefühl da war, dass es diesen Raum nicht gibt. Es wird irgendwas gegeben haben, weshalb in mir über so lange Zeit so tief verankert gewesen ist, dass man über gewisse Dinge nicht spricht.</p>



<p>Was ich mir gewünscht hätte, ist das, was ich jedem Menschen wünsche: Von früh an, einen Umgang mit Emotionen zu lernen. Einen Umgang mit wirklich allen Emotionen. Ich glaube, das fällt Kindern oft viel leichter als Erwachsenen. Sehr vielen Menschen wird aufgrund unserer Gesellschaft gerade beim Erwachsenwerden der Zugang zu Emotionen wie Trauer, Angst und Schmerz so abtrainiert, dass sie darin eine Gefahr sehen.</p>



<p>Wenn man einen guten Umgang mit all diesen Emotionen findet, kann das wie eine kleine Superpower sein. Das besagt zum Beispiel auch das Outro »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5WZVWfnLmJQHbBfonjPuEr?si=06b55af03fc94d60">1000 Worte</a>«. Heißt, durch einen Umgang mit Schmerz, Trauer und Angst tangieren einen diese Gefühle zwar trotzdem, aber man kann sie einfach wahrnehmen und sie werden dadurch Teil des Alltags und Teil vom Leben. Ich glaube, das entspannt sehr viel. Ich würde grundsätzlich jedem, aber insbesondere jungen Menschen wünschen, dass dieses Verhalten früh gefördert wird und sie darin Erfahrungen sammeln können, sodass es normalisiert wird.&nbsp;</p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="691" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1024x691.jpg" alt="" class="wp-image-21103" style="aspect-ratio:1.4819269862272209;width:453px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1024x691.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-300x202.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-768x518.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1536x1036.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-770x519.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1400x944.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77.jpg 1582w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Jannik Dietz</figcaption></figure>
</div>


<p><strong><strong><strong>Hast du Ansätze, wie man das (strukturell) angehen könnte?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ich glaube, einfach Räume dafür schaffen. Das ist etwas, was im besten Fall zu Hause durch die Aufarbeitung der Eltern passiert. Dass Eltern es quasi aushalten können, wenn das Kind zum Beispiel ganz traurig oder ganz wütend ist. Dem können und sollten natürlich Grenzen gesetzt werden, aber im ersten Moment geht es darum, diesen Zustand auszuhalten und dem Kind liebevoll zur Seite stehen zu können, anstatt zu versuchen, die Probleme des Kindes zu lösen. Es ist auch wichtig, dass diese Emotionen nicht als etwas Negatives bewertet werden.</p>



<p>Wir sind durch die Gesellschaft leider tiefgehend auf Funktion geprägt. Grundsätzlich sollte man Kindern auch beibringen, dass auch nicht funktionieren super wertvoll ist. Manchmal vielleicht sogar wertvoller als funktionieren. Da liegt ganz viel Besonderes drin und ganz viel Glück.&nbsp;</p>



<p>Ich glaube, dass gewisse strukturelle Veränderungen gigantisch wären. Gerade sowas wie Social Media trägt nicht dazu bei, dass Menschen gut darin werden, die Seiten ihres Lebens zu akzeptieren, die nicht so geil sind, wenn man dauerhaft mit den präsentierfähigsten Seiten der Menschen konfrontiert ist.</p>



<p><strong><strong><strong>Inwiefern hat dir Musik dabei geholfen diesen Raum zu finden? Wie sahen zum Beispiel deine musikalischen Anfänge aus?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Musik hat mir auf jeden Fall geholfen diesen Raum zu finden. Anfangs mehr emotional als themenbasiert. Ich konnte kein Englisch, als ich angefangen habe, ganz viel englische Musik zu hören. Irgendwas in den Emotionen hat mir aber so doll ein Gefühl gegeben, zu Hause zu sein, und wurde schnell für mich zu einem Sicherheitsort.</p>



<p>Meinen allerersten Text habe ich auf einer Klassenfahrt auf Papier geschrieben, in einem Moment, in dem es mir nicht gut ging – wahrscheinlich Liebeskummer – und dachte, dass es ein cooler Moment wäre, das in Reime zu verpacken, weil ich ein riesen Rap-Fan war. Obwohl er bestimmt unglaublich grässlich geschrieben war, kam es vom Gefühl schon aus dem Herzen und hatte einen verarbeitenden Charakter. So ging es von da an immer weiter.&nbsp;</p>



<p>Ich habe, bevor ich Musik veröffentlicht habe, vier Jahre lang gefühlt drei Tracks die Woche aufgenommen und nie rausgehauen. Von Straßenrap bis zu <strong>Travis Scott</strong> Beats war da wirklich alles dabei. Ich habe aber schon gemerkt, dass mein Sweetspot in dem Verarbeiten von Dingen liegt.&nbsp;</p>



<p>Ich hatte das große Glück, dass <strong>SOMA</strong> das sehr früh gesehen hat. Damit war er einer der wenigen. Viele von meinen Freunden konnten mit meiner Deepness gar nichts anfangen und waren fast schon peinlich berührt davon. Es war gut, dass ich Menschen gefunden habe, die genau das wertgeschätzt haben und mir die Kraft gegeben haben, Musik zu releasen.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Hattest du ein bestimmtes Ziel oder eine bestimmte Wirkung, die du mit der Platte erreichen wolltest?&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Ich wünsche mir, dass der Titel »Geschichten, die wir niemandem erzählen«, so auch wahrgenommen wird. Das sind wirklich Geschichten, die ich auf diesem Album zum ersten Mal mir, den Menschen um mich herum und der Welt erzählt habe.&nbsp;</p>



<p>Das große Ziel ist es, Menschen zu inspirieren, sowas auch zu machen. Heißt mehr Kommunikation zu führen – vielleicht auch die Kommunikation, die ich mich nicht getraut habe zu führen. Ich habe im Endeffekt ein Album darüber geschrieben, weil mir das absurderweise viel leichter fällt, als diese Themen persönlich mit Freunden anzusprechen. Hoffentlich schaffen es Menschen – und wenn es nur eine Person ist – dadurch mehr Mut zu haben, Sachen zu kommunizieren, Missstände und Zustände allgemein zu teilen.</p>



<p>Im besten Fall erhoffe ich mir, karrieretechnisch mit dem Album ein Fundament zu bauen. Ein Projekt, auf das man in drei Jahren noch gucken und sagen kann: „Geil, dass es das gibt. Das ist ein wichtiger Baustein meiner künstlerischen Laufbahn.“</p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-21104" style="aspect-ratio:1.4992850406157778;width:399px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1024x683.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-300x200.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-768x512.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1536x1024.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-2048x1366.jpg 2048w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-720x480.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-770x513.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1400x934.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Jannik Dietz</figcaption></figure>
</div>


<p><strong><strong>Wäre das ein Projekt gewesen, was du dir als Konsument selbst gewünscht hättest?&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Ja, auf jeden Fall. Die Art von Tiefe, gepaart mit einem modernen Sound, habe ich mir auf jeden Fall lange gewünscht. Das Album zu machen, kam auch aus dem Impuls, dass ich mir eigentlich so ein Projekt gewünscht habe. Im internationalen Rahmen gibt es diese zwar, im Deutschen sehe ich sie aber eigentlich nicht. Daher kam das Bedürfnis sich dieser Aufgabe anzunehmen.</p>



<p><strong><strong>Mir ist beim Hören aufgefallen, dass es dir, meinem Gefühl nach, beim Aufarbeiten der Thematiken, in denen es teils auch um Schuld geht bzw. bei denen man theoretisch Schuld zuweisen könnte, nicht um Vergebung geht. Stattdessen finden bloß eine Schilderung und ein Durchleben mit einem wahrscheinlich kathartischen, therapeutischen Effekt statt. Ein Beispiel dafür wäre »4-2«.</strong><br><br></strong>Das ist auf jeden Fall ein sehr persönliches Thema. Ich wollte bloß das beschreiben, was in dem Moment wirklich ist und nicht unbedingt eine Entwicklung von Dingen. Eine Momentaufnahme, um es wieder ehrlicher zu machen. Sonst wäre es ein Prozess. Ich wollte möglichst wenig Prozesse, wie in dem Fall, Fragen von Schuld und Vergebung beschreiben, sondern mehr Ist-Zustände erklären.&nbsp;</p>



<p>Gerade dieses ganze Storytelling birgt immer die Gefahr, dass man wirkt, als würde man auf einem erhabenen Stuhl sitzen und den Menschen erklären, wie die Welt funktioniert. Das bin ich nicht und das will ich auch nicht sein. Deshalb geht es gar nicht um Lösungen, sondern nur um mich in Situationen. Nicht erklären oder verstehen, denn was verstehe ich schon?&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Ein weiteres Thema des Albums, das vor allem auf »</strong><a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/02DYvomBFL8SzeR5hMwC8b?si=d41d62bf8d0b4818"><strong>Trends</strong></a><strong>« dominant auftritt, ist eine Antihaltung gegenüber Schnelllebigkeit und Oberflächlichkeit wie sie vor allem in der Musikszene weit verbreitet ist. Ist das ein Grund, weshalb es von dir nur wenige „fröhliche“ Songs gibt?&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Nicht unbedingt. Wenn ich den swaggy, coolen, fröhlichen Song bis hierhin hätte schreiben können, dann hätte ich das super gerne gemacht. Es fällt mir einfach schwer, ein fröhliches Gefühl musikalisch einzufangen. Ich war seit dem Album noch nicht viel im Studio, aber ich habe Lust mit den nächsten Dingen wieder in eine ganz neue Richtung zu gehen und mal zu gucken, wie sich leichte Musik von mir anfühlt. Wie will ich, dass sie sich anfühlt? Wo ist da der spannende Punkt, der mich begeistert? Für mich hängt das nicht so sehr mit Fröhlichkeit zusammen. Ich mag es gerne, wenn Songs mehr als eine Ebene beinhalten. Das geht bestimmt auch mit positiven Gefühlen. Ich glaube, es ist nur schwieriger.&nbsp;</p>



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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong>Fällt dir sowas leichter, wenn du mit Tooloudfortheroom Musik machst? Bei eurem letzten Release »Daydreamer« kam diese sorglosere Seite von dir auf jeden Fall mehr zum Vorschein</strong></strong>.</p>



<p>Das fällt oft leichter, weil man sich dann einfach auf mehr einlässt und es im Schreibprozess weniger um mich, sondern mehr um ein gemeinsames Ziel geht. Es macht auch viel aus, an welchem Ort und zu welchem Zeitpunkt Musik entsteht. Das Tooloudfortheroom-Album ist ja mainly in Marokko entstanden.&nbsp;</p>



<p>Klar, kann man überall Sorgen haben. Aber wenn man in der Sonne ist, dafür selbst keinen Cent bezahlt hat – auch wenn man keinen Cent verdient, aber immerhin hat man auch keinen bezahlt (lacht) – und irgendwo mit Blick aufs Meer mit seinen besten Freunden ist, ist es deutlich leichter Musik entstehen zu lassen, die Spaß macht.</p>



<p>Es gibt ja aber auch Musik, die keinen Spaß machen muss. Musik ist am Ende auch Kunst und Kunst muss nicht immer Spaß machen. Manchmal gibt es Bilder, die du dir nicht angucken willst. Dann gibt es Menschen, die sagen, das hat für mich nichts mit Kunst zu tun und das kann ich voll verstehen. Trotzdem finde ich es unnormal spannend, warum man sich das nicht angucken möchte und wie hat es jemand geschafft etwas zu kreieren, was so eine Wirkung erzielt.&nbsp;</p>



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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong>Ich habe neulich eine Demo von lex! gehört, auf der er eigentlich auf einem modernen treibenden Beat von romantischem Gefühlen während eines Clubabends erzählt. Irgendwann taucht dann aber die Line „In der Factory waren Kinder und die Kinder nähen flawless“ auf. Ich finde, das ist genau das, was du beschreibst. Man kriegt dadurch so ein ekliges Gefühl und genau deshalb ist es gut.&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Ja, genau. Geile Zeile auch. <strong>lex!</strong> ist krass, er checkt schon sehr. Musik muss nicht immer Spaß machen beim Zuhören.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Das tut dein Album ja auch nicht.&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Nein, das musste ich mir auch eingestehen. Das ist mir erst im Nachhinein aufgefallen. So wirklich leicht zu hören, ist es auf jeden Fall nicht.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>War der Fakt, dass die Musik schwer zu konsumieren und damit auch schwerer zu vermarkten ist, eine Sorge beim Prozess?</strong></strong></p>



<p>Ja, würde ich schon sagen. Vielleicht war es an manchen Stellen weniger eine Sorge, als mehr eine bewusste Entscheidung. Ich habe mir schon gedacht, dass das nicht das Projekt ist, bei dem es unglaublich leicht wird, gerade fremde Menschen davon zu überzeugen. Gerade im Vorhinein des Releasens habe ich versucht, mich auf jede Form der Resonanz einzustellen, von viel bis wenig und von gut bis schlecht.</p>



<p>Auch so kurz vor Albumrelease macht mir das immer noch Angst. Wenn ich mich mal wieder in diesem Musikmarketing verliere, versuchen ich und die Menschen um mich herum immer mich daran zu erinnern, dass das eine bewusste und mit Sicherheit auch eine gute Wahl war. Gerade der Fundament-Punkt ist etwas, an das ich sehr glaube.</p>



<p><strong><strong>Was bedeutet dir die Arbeit mit deinem Kollektiv Tooloudfortheroom?&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Die Arbeit bedeutet für mich gemeinsame Visionen. Größere Visionen, als sie allein denkbar sind. Zur selben Zeit komplett an einem Strang zu ziehen ist insane. Das Gefühl von einem Gesamtpaket auch. Das Wissen, dass wir theoretisch alles allein können, was es braucht. Wir haben genug Menschen und genug Expertise, um eigentlich fast alles irgendwie hinzubekommen. Ich finde das unglaublich.&nbsp;</p>



<p>Das bedeutet auch sehr viel Gleichsein in der Sache. Etwas sehr Demokratisches, was sonst in der Musikindustrie eher wenig vorhanden ist. Ansonsten wird immer klar nach Benefit und wirtschaftlicher Erbringung geguckt. Wer kann wie viel Geld zur Sache beisteuern? Wer hat wie viel Reichweite und danach klassifizieren wir die Relevanz von jedem einzelnen Menschen. Sowas haben wir gar nicht. Wir entscheiden alles zusammen und teilen auch alles durch 16. Sowohl das was reinkommt als auch das was rausgeht. Dadurch ist jeder Mensch gleich relevant. Meinetwegen kann ein Label uns sagen, wie viel wir Wert sind, aber innerhalb unserer Gruppe sehen wir uns alle als gleichwertig an. Das ist eben leider eine Rarität.&nbsp;</p>



<p>Zum anderen macht es einfach viel Spaß. Es erinnert daran, dass Musik und Kunst Spaß machen können. An das Gefühl, wegen dem man angefangen hat.</p>



<p><strong><strong>Im August erscheint euer mittlerweile zweites Album als Kollektiv. Kannst du schon etwas darüber verraten?&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Es ist ein sehr buntes Album. Es gibt viele, sehr verschiedene Soundwelten und Songs. Ich würde sagen, dass es auf jeden Fall unser bestes Album ist. Ich mag es deutlich lieber als lemvig (Anm.d.Red.: »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/69tis1ay5SU50ABmfsNY31?si=QhbgldQ1Roaw1IRR_mbfsQ">tooloud vol.1 (lemvig</a>)«). Es sind viele Songs – ich glaube, fast 20. Man kann echt mit Frieden sagen, dass dieses Album genau der Stand ist von allem Potenzial, was damals da war. Es war uns unnormal wichtig, das Gefühl zu haben, dass wir wirklich alles gegeben haben und nichts unausgeschöpft zu lassen.</p>



<p><strong><strong><strong>Eine letzte Frage noch zum Album. Jetzt, wo es mittlerweile auch abgegeben ist – bist du zufrieden?&nbsp;</strong><br><br></strong></strong>Ich bin noch nie so richtig zufrieden gewesen, in dem Moment, wo man abgibt. Die Zufriedenheit kommt bei mir oft später. Ich habe mir diese Frage vor kurzem selbst gestellt und bin dadurch sehr ins Grübeln gekommen. Dann hat eine Freundin zu mir gesagt: „Das ist gerade gar nicht der Moment, dir diese Frage zu stellen. Frag dich das ein halbes Jahr nach Release, wenn du Abstand von Zahlen hast, Abstand von Promo. Hör es dir nochmal an und entscheide dann“. Das fand ich sehr schlau!</p>



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<iframe title="moé - Hochhaus (prod. by Leve&amp;Bo) (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/5n-UECXR0ps?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ich weiß, dass es das Beste war, was ich machen konnte. Das ist meine Musik wirklich immer. Ob ich damit im Nachhinein zufrieden bin, werde ich sehen. So oder so werde ich damit meinen Frieden machen können. Ich habe aber auch sehr viel Lust weiterzumachen. Wir haben vor anderthalb Jahren angefangen, an dem Album zu arbeiten. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5AjIxBCf7pVb5ZopqftVsw?si=efe444b1fe814ec1">Hochhaus</a>«, der jetzt mit dem Album herauskommt, ist way back in der ersten Session mit <strong>Leve &amp; Bo</strong> entstanden. Ich glaube, ich muss eine kurze Pause machen, um wieder neue Sachen zu fühlen, die ich erzählen kann. Trotzdem habe ich gerade auch wirklich Bock, diesen Sommer-Drive mitzunehmen und mit dieser Energie Musik zu machen.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/das-ist-das-was-ich-gerade-schreiben-muss-moe-ueber-sein-debuetalbum-emotionalitaet-und-tooloudfortheroom">„Das ist das, was ich gerade schreiben muss“ &#8211; moé über sein Debütalbum, Emotionalität und Tooloudfortheroom </a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<item>
		<title>Releaseübersicht: Die Alben im Juni 2026</title>
		<link>https://mostdope.tv/releaseuebersicht/releaseuebersicht-die-alben-im-juni-2026</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Releaseübersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Afrob]]></category>
		<category><![CDATA[Bella Bazz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschrap]]></category>
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		<category><![CDATA[Neunundneunzig]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Rick Ross]]></category>
		<category><![CDATA[Summer Cem]]></category>
		<category><![CDATA[Vince Staples]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »KitschKrieg Zwei« von KitschKrieg, »Ein Fall für Zwei« von Afrob &#38; Ferris MC und »Duman« von Summer Cem. 05.06. National: ABSENT &#8211; MISERYKITSCHKRIEG &#8211; KITSCHKRIEG ZWEILITTLE MILA &#8211; DEINE MAMAMOÉ &#8211; GESCHICHTEN DIE WIR NIEMANDEM ERZÄHLENRAF CAMORA &#8211; FOREVER RR International: LIZZO &#8211; BITCHLUH TYLER &#8211; DESTINED FOR GREATNESSVINCE STAPLES &#8211; CRY BABY 12.06. National: CRUCCHI GANG &#8211; OMBRELLONI &#38; GRULYYLA &#8211; CLOSER KOMMT NICHTS RANSKOFI &#8211; [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »KitschKrieg Zwei« von KitschKrieg, <strong>»Ein Fall für Zwei«</strong> von Afrob &amp; Ferris MC und <strong>»Duman«</strong> von Summer Cem.</strong></p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">05.06.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>ABSENT &#8211; MISERY<br>KITSCHKRIEG &#8211; KITSCHKRIEG ZWEI<br>LITTLE MILA &#8211; DEINE MAMA<br>MOÉ &#8211; GESCHICHTEN DIE WIR NIEMANDEM ERZÄHLEN<br>RAF CAMORA &#8211; FOREVER RR</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>LIZZO &#8211; BITCH<br>LUH TYLER &#8211; DESTINED FOR GREATNESS<br>VINCE STAPLES &#8211; CRY BABY</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">12.06.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>CRUCCHI GANG &#8211; OMBRELLONI &amp; GRU<br>LYYLA &#8211; CLOSER KOMMT NICHTS RAN<br>SKOFI &#8211; HALT MICH FEST<br>SUMMER CEM &#8211; DUMAN</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>JESSIE REYEZ &#8211; A LITTLE VENGEANCE<br>RICK ROSS &#8211; SET IN STONE</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">19.06.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>BELLA BAZZ &#8211; EINE WOLKE, DIE SICH VOR DIE SONNE SCHIEBT<br>NEUNUNDNEUNZIG &#8211; 99 NICHTS FÜR IMMER</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>YG &#8211; THE GENTLEMAN’S CLUB</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">26.06.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>AFROB &amp; FERRIS MC &#8211; EIN FALL FÜR ZWEI<br>ESTHER GRAF &#8211; WOFÜR ES SICH ZU LEBEN LOHNT<br>FINCH &#8211; AUSSENSEITER SPITZENREITER<br>INA &#8211; KEIN MÄRCHENLAND EP</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>ALEWYA &#8211; ZERO</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>luci &#8211; Rap ohne Mackertum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Aslı Köroğlu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 15:59:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Next Up]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschrap]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal ergeben sich die spannendsten Rap-Projekte nicht aus großen Industrieplänen, sondern aus jahrelanger Freundschaft, gemeinsamen Discord-Calls und dem gegenseitigen Pushen. Hieraus ist auch das Mini-Tape »Sterben und sterben lassen« entstanden, das luci gemeinsam mit LEOH! am 22. Mai veröffentlicht hat. Mit Tracks wie »Rocky Beach«, »8ball« und »Bassam« macht luci derzeit deutlich, wohin seine musikalische Reise führt. Und zwar weg von glatt poliertem Algorithmus-Rap und hin zu einem Sound, der roh und detailverliebt wirkt. Hannover-Linden &#38; Kabel8 Wir treffen luci [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/next-up/luci-rap-ohne-mackertum">luci &#8211; Rap ohne Mackertum</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Manchmal ergeben sich die spannendsten Rap-Projekte nicht aus großen Industrieplänen, sondern aus jahrelanger Freundschaft, gemeinsamen Discord-Calls und dem gegenseitigen Pushen. Hieraus ist auch das Mini-Tape »Sterben und sterben lassen« entstanden, das luci gemeinsam mit LEOH! am 22. Mai veröffentlicht hat.</strong></p>



<p>Mit Tracks wie »Rocky Beach«, »8ball« und »Bassam« macht <strong>luci</strong> derzeit deutlich, wohin seine musikalische Reise führt. Und zwar weg von glatt poliertem Algorithmus-Rap und hin zu einem Sound, der roh und detailverliebt wirkt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="luci &amp; LEOH! - Rocky Beach (Official Video) (prod. by 808liebhaber)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/mK1yTKxaFVU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hannover-Linden &amp; Kabel8</strong></h2>
</div></div>



<p>Wir treffen luci online zum Gespräch, wo er über seine Musik, Freund*innen und sein Come-Up spricht. Er beschreibt Hannover-Linden als seinen prägenden Ort. Ein ehemaliges Arbeiter*innenviertel, postmigrantisch beeinflusst und wie üblich mit allen belebten Vierteln zunehmend von Gentrifizierung betroffen. Er ist Teil des Kollektivs <strong>Kabel8</strong>, das sich ursprünglich aus einem langjährigen Freundeskreis entwickelte. Während Corona wurde gemeinsam gezockt, Musik gemacht und auf SoundCloud released. Irgendwann entstand daraus der Entschluss, Musik ernster zu verfolgen und kreative Kräfte zu bündeln. Zum Umfeld gehören unter anderem der weitere Rapkollege <strong>LEOH!</strong>, Produzent <strong>808Liebhaber</strong> sowie Mixing- und Mastering-Engineer <strong>Kevin Bulay</strong>. Somit bringt jeder eine erkennbare Rolle mit ins Tape. Vor allem die Dynamik zwischen luci und LEOH! trägt das gemeinsame Projekt. Beide verbindet eine ähnliche Liebe für Punchlines und Reimketten. Diese ist natürlich begleitet von technischer Stärke. Im Interview beschreiben sie ihre Zusammenarbeit wie einen freundschaftlichen Wettkampf, denn jeder neue Part motiviert den anderen dazu, noch stärker zurückzukommen.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hi</strong>dden Samples statt Trend-Playlisten</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Statusbericht-2.jpg"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Statusbericht-2-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-21083" style="aspect-ratio:0.7998005816368924;width:307px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Statusbericht-2-819x1024.jpg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Statusbericht-2-240x300.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Statusbericht-2-768x960.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Statusbericht-2-770x963.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Statusbericht-2.jpg 1148w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></a></figure>
</div>


<p>Musikalisch ist das Projekt beladen zwischen 70 und 80 BPM, Drums und Jazzsamples, sodass eine Ästhetik irgendwo zwischen <strong>Griselda</strong>, <strong>Action</strong> <strong>Bronson</strong> und deutschem Underground entsteht.&nbsp;Verantwortlich dafür ist Produzent 808Liebhaber, der sich in den letzten Jahren zunehmend auf genau diesen Stil fokussiert. Statt überladener Arrangements stehen markante Samplechops im Vordergrund, teils ausgegraben aus obskuren Jazzforen nach stundenlanger Suche, wie er uns erzählt.&nbsp;Die Beats wirken dabei nie nostalgisch um der Nostalgie willen, sondern vielmehr wie eine Übersetzung in einen modernen Kontext und sind vielleicht auch gerade deswegen so passend für langjährige Underground-Hörer*innen wie&nbsp;für jüngere Fans. Zusätzlich sind auch kleine Sounddetails wie Eastereggs in den Beat eingebettet. So folgt auf die Zeile von LEOH! in der Single »8ball«<em> “Blüten grün wie Trauben, das eine exotische Rebe” </em>ein dezenter Korkensound.&nbsp;Laut 808Liebhaber und Kevin Bulay ziehen sich solche spielerischen Effekte bereits seit Jahren durch ihre Musik und sollen Songs beim wiederholten Hören lebendig halten.</p>



<p><br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Jenseits der Punchlines </h2>



<p>Diese Produktionen funktionieren deshalb so gut, weil lucis Stimme sich wie ein weiteres Instrument darüber legt. Rau, aber mit erkennbarer Attitüde. Interessant ist dabei, dass, laut eigener Aussage, er seinen Stil über Jahre für sich finden musste. Frühere Aufnahmen hätten noch völlig anders geklungen, erst Projekte wie »Guapo Guava« hätten ihn klänglich näher an das gebracht, was heute seinen Sound ausmacht. Auch inhaltlich verfolgen luci und LEOH! bewusst Punchlines mit mehr Substanz als bloßer Provokation. Auf stumpfe Schocker, wie Sexismus und die einmillionste Mutter-Line, wird verzichtet, indem heutige gesellschaftliche Entwicklungen und religiöse Bildhaftigkeit in schwarzem Humor verpackt werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Samstags Pharisäer, sonntags aufstehen wie Lazarus</strong></p>
<cite>luci &amp; LEOH! &#8211; »8ball«</cite></blockquote>



<p>Dieses Zitat setzte sich beispielsweise zusammen aus lucis frühen Berührungen mit Kirche und Kindergottesdienst, aber weniger aus Religiosität selbst und mehr aus seiner Faszination für ebenjene monumentale religiöse Bildsprache. Hiermit schafft das Tape Härte und Attitüde an den Tag zu legen, ohne übliches Nach-unten-Treten.&nbsp;Das Tape beweist eben, dass Rap auch ohne kalkulierten Hype hart und durchdacht klingen kann. Es wird hier nichts beschönigt.&nbsp;</p>



<p>Wenn das Kollektiv diesen Weg weitergeht, dürfte das kaum das letzte Mal gewesen sein, dass man ihre Namen hört.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Sterben und sterben lassen" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/0kRiXps5VYinAz1pq99bN8?si=2dQDMb41Syy8xtCsIgWUYw&amp;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>
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		<title>Für einen musikalischen Neuanfang kehrten Ibeyi zurück in ihre Heimat</title>
		<link>https://mostdope.tv/international-releases/fuer-einen-musikalischen-neuanfang-kehrten-ibeyi-zurueck-in-ihre-heimat</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 11:45:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Almeda]]></category>
		<category><![CDATA[Big.Ass.Kids]]></category>
		<category><![CDATA[Bon Iver]]></category>
		<category><![CDATA[Dua Saleh]]></category>
		<category><![CDATA[Ibeyi]]></category>
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		<category><![CDATA[International Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Liim]]></category>
		<category><![CDATA[Lisa Kaindé]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Naomi Diaz]]></category>
		<category><![CDATA[Ovrkast]]></category>
		<category><![CDATA[Pigeons & Planes]]></category>
		<category><![CDATA[Samara Cyn]]></category>
		<category><![CDATA[See You Next Year]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Dua Saleh, See You Next Year und Ibeyi. Ibeyi &#8211; Aset Es war länger ruhig um die Zwillingsschwestern Lisa Kaindé und Naomi Diaz. Als Ibeyi haben sie sich sehr schnell einen Namen für ihre Musik gemacht, in der sie neue elektronische Musik mit Elementen aus ihrer Yoruba-Herkunft väterlicherseits und traditionellen Spirituals mütterlicherseits verbinden. Aufgewachsen in Paris und Havanna kommen die beiden Schwestern aus einer sehr musikalischen Familie und haben alle [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Dua Saleh, See You Next Year und Ibeyi. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ibeyi &#8211; Aset</h2>



<p>Es war länger ruhig um die Zwillingsschwestern <strong>Lisa Kaindé</strong> und <strong>Naomi Diaz</strong>. Als <strong>Ibeyi</strong> haben sie sich sehr schnell einen Namen für ihre Musik gemacht, in der sie neue elektronische Musik mit Elementen aus ihrer Yoruba-Herkunft väterlicherseits und traditionellen Spirituals mütterlicherseits verbinden. Aufgewachsen in <strong>Paris</strong> und <strong>Havanna</strong> kommen die beiden Schwestern aus einer sehr musikalischen Familie und haben alle Einflüsse um sich herum scheinbar wie Schwämme aufgesogen und zu etwas ganz Neuem gebaut. Das letzte Soloalbum »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=gRgiS3Ef6lo&amp;list=PLDhajrZgo0TJG13eeY0NPxOXQPGx9iSmD">Spell 31</a>« erschien 2022.</p>



<p>Um neue Musik zu kreieren, war ein etwas größerer Wandel nötig, der Ibeyi zurück zu ihren Wurzeln nach Kuba führte. Der neue Song »Aset« ist eine Liebeserklärung an Drums und ans Tanzen und zieht einen spätestens mit dem ersten Refrain komplett in seinen Bann. <br>Aber das Allerbeste an dem Song? Es ist die erste Single des kommenden Albums »OFFERING«, welches am 26. Juni erscheinen soll.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Ibeyi - Aset (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/XwxA_oOzMDY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">See You Next Year &#8211; Pigeons &amp; Planes Presents: See You Next Year 3 </h2>



<p><strong>Pigeons &amp; Planes</strong> ist eine Plattform, die wir als Musik Nerds sehr feiern. Zusammen mit <strong>Big.Ass.Kids</strong> veröffentlichen sie nun zum dritten Mal ein Kollaborationsalbum, auf dem die spannendsten neuen Artists zusammenkommen und Musik machen. Das Ganze ist natürlich mit wahnsinnig viel Arbeit verbunden. Das Endergebnis ist aber ein wahnsinnig vielseitiges Album, das die unterschiedlichsten Genres umfasst und dadurch viel Spaß beim Entdecken macht. Neben unseren Favorites wie <strong>Samara Cyn</strong>, <strong>Almeda</strong> und <strong>Ovrkast</strong> könnt ihr auf dem Projekt noch Artists wie <strong>Oliver Malcolm</strong>, <strong>Liim</strong>, <strong>Igwe Aka</strong> und viele mehr finden. Ein wirklich richtig cooles Projekt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Samara Cyn, Hit-Boy -  Clink (Official Video) | See You Next Year 3" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/NCtcUQ_E-b4?list=PLaQiYAQbyrTforRFAMhHUwPLlWdTDracU" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Dua Saleh &#8211; Of Earth &amp; Wires </h2>



<p>Was sollen wir noch zu <strong>Dua Saleh</strong> schreiben? Wir sind absolute Fans von der Solo-Musik, wir sind absolute Fans von den bisherigen Singles mit <strong>Bon Iver</strong> und alles zusammen auf dem Album »Of Earth &amp; Wires« macht uns sehr, sehr glücklich.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Dua Saleh - Firestorm (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/IvdgzKNoP9Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/fuer-einen-musikalischen-neuanfang-kehrten-ibeyi-zurueck-in-ihre-heimat">Für einen musikalischen Neuanfang kehrten Ibeyi zurück in ihre Heimat</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<item>
		<title>Zucker hat noch nie so gut geschmeckt – Neue EP von Little Simz</title>
		<link>https://mostdope.tv/international-releases/zucker-hat-noch-nie-so-gut-geschmeckt-neue-ep-von-little-simz</link>
					<comments>https://mostdope.tv/international-releases/zucker-hat-noch-nie-so-gut-geschmeckt-neue-ep-von-little-simz#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 13:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
		<category><![CDATA[070 Shake]]></category>
		<category><![CDATA[DEELA]]></category>
		<category><![CDATA[International Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Isaiah Rashad]]></category>
		<category><![CDATA[Jakwob]]></category>
		<category><![CDATA[JT]]></category>
		<category><![CDATA[Little Simz]]></category>
		<category><![CDATA[pablopablo]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Ray Vaughn]]></category>
		<category><![CDATA[Silvana Estrada]]></category>
		<category><![CDATA[SZA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Silvana Estrada, pablopablo, Ray Vaughn, Isaiah Rashad und Little Simz. Little Simz &#8211; Sugar Girl (EP) Eine EP, die wahrscheinlich wieder etwas die Meinungen der doch sehr treuen Fangemeinde von Little Simz spalten wird. Ein paar Promo Videos und ein Überraschungsauftritt von JT während Simz’ Coachella Sets waren die einzigen Vorzeichen für die »Sugar Girl« EP. Vier neue Tracks, die wie bereits »Drop 7« komplett von Producer Jakwob produziert wurden. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/zucker-hat-noch-nie-so-gut-geschmeckt-neue-ep-von-little-simz">Zucker hat noch nie so gut geschmeckt – Neue EP von Little Simz</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Silvana Estrada, pablopablo, Ray Vaughn, Isaiah Rashad und Little Simz. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Little Simz &#8211; Sugar Girl (EP)</h2>



<p>Eine EP, die wahrscheinlich wieder etwas die Meinungen der doch sehr treuen Fangemeinde von <strong>Little Simz </strong>spalten wird. Ein paar Promo Videos und ein Überraschungsauftritt von <strong>JT</strong> während Simz’ Coachella Sets waren die einzigen Vorzeichen für die »Sugar Girl« EP. Vier neue Tracks, die wie bereits »Drop 7« komplett von Producer <strong>Jakwob</strong> produziert wurden. Es ist vielleicht nicht der typische Little Simz Sound, den wir von ihren großartigen Konzeptalben kennen, aber dafür fühlt es sich mehr nach DJ Little Simz an. Es ist experimenteller und scheint sowohl ihr wie auch uns sehr viel Spaß gemacht zu haben. Neben JT gibt es Features von <br><strong>070 Shake</strong> und <strong>DEELA</strong> und gerade der Track »Open Arms« mit Letzterer ist jetzt schon unser Favorit.</p>



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<iframe title="Little Simz - Open Arms ft. DEELA (Official Visualiser)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/C6A5Xb7dnm8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Silvana Estrada &amp; pablopablo &#8211; Antes De Ti</h2>



<p><strong>Silvana Estrada</strong> fühlt sich für uns immer noch wie ein Geheimtipp an, obwohl sie längst die Lieblingskünstlerin vieler unserer Lieblingskünstler*innen ist. Auch ihr Covershooting für das spanische Rolling Stone Magazin dieses Jahr zeigt, dass sie schon lange kein Geheimnis mehr ist und das auch zurecht. Ihre Musik ist so wunderschön, dass sie uns daran glauben lässt, dass es vielleicht doch eine geheime magische Feenwelt gibt und Estrada und <strong>SZA</strong> deren Botschafterinnen sind, die uns langsam auf die Existenz von Magie vorbereiten sollen. Wer jetzt den Kopf schüttelt und das absolut nicht nachvollziehen kann, sollte sich nur den neuen Track »Antes De Ti« von Silvana Estrada und <strong>pablopablo</strong> anhören und wird staunen.</p>



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<iframe title="Silvana Estrada &amp; pablopablo — Antes de Ti (Video Oficial)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/6DQe6HCR3IA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ray Vaughn &amp; Isaiah Rashad &#8211; Vibe Responsibly</h2>



<p>Wir wissen schon lange, dass man verantwortungsvoll handeln sollte und es immer gut ist, wenn man sein Limit kennt. Laut <strong>Ray Vaughn</strong> gilt das auch fürs Viben. Um diese Message noch deutlicher kommunizieren zu können, holt sich Vaughn für seinen neuen Track »Vibe Responsibly« Unterstützung von seinem TDE Kollegen Isaiah Rashad, der gerade selber mit seinem neuen Album »IT’S BEEN AWFUL« die Lorbeeren langer und harter Arbeit ernten kann.</p>



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<iframe title="Ray Vaughn - Vibe Responsibly (Audio) ft. Isaiah Rashad" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/ddYWfXXK91w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>Die Alben des Monats &#124; April 2026</title>
		<link>https://mostdope.tv/alben-des-monats/die-alben-des-monats-april-2026-2</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 14:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alben des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[CEREN]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Levin Liam]]></category>
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		<category><![CDATA[Lugatti & 9ine]]></category>
		<category><![CDATA[Mit der Concorde über den Atantik]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Musikempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pech]]></category>
		<category><![CDATA[Traya]]></category>
		<category><![CDATA[XOXO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der April ist vorbei, die Sonne hat uns alle am vergangenen Wochenende nach draußen getrieben und wir konnten den Monat musikalisch noch einmal Revue passieren lassen. Wir stellen fest: Der Sommer kann kommen, denn die ersten Songs für unsere Playlists haben wir schon. Levin Liam &#8211; Pech Wie viel »Pech« kann ein Mensch eigentlich haben? Wenn man den 17 Songs des zweiten Albums von Levin Liam Glauben schenken mag, dann eine ganze Menge. Verloren gegangene Liebschaften reihen sich aneinander, Enttäuschungen [&#8230;]</p>
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<p><strong>Der April ist vorbei, die Sonne hat uns alle am vergangenen Wochenende nach draußen getrieben und wir konnten den Monat musikalisch noch einmal Revue passieren lassen. Wir stellen fest: Der Sommer kann kommen, denn die ersten Songs für unsere Playlists haben wir schon.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Levin Liam &#8211; Pech </h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild.jpeg" alt="" class="wp-image-20992" style="width:193px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild.jpeg 1000w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-300x300.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-150x150.jpeg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-768x768.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-120x120.jpeg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-240x240.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-360x360.jpeg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-540x540.jpeg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-720x720.jpeg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-770x770.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-125x125.jpeg 125w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Levin Liam &#8211; »Pech«</figcaption></figure>
</div>


<p>Wie viel »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/50MPz6SA53Eh8LTArkGMiK?si=xYZIL3cbR9ysyaAQnm3tKA">Pech</a>« kann ein Mensch eigentlich haben? Wenn man den 17 Songs des zweiten Albums von <strong>Levin Liam</strong> Glauben schenken mag, dann eine ganze Menge. Verloren gegangene Liebschaften reihen sich aneinander, Enttäuschungen so weit das Auge reicht und vergebene Chancen noch und nöcher.<br><br>Ohne Zweifel, der Würfel des Hamburgers landet deutlich öfters auf der 1 als auf der 6 &#8211; was die Aufmachung des Würfels auf dem Cover auch nochmal visuell unterstreicht.<br>Und doch ist da immer wieder eine ganze Menge Hoffnung, die zwischendrin aufblitzt: Etwa, wenn Levin gemeinsam mit dem ebenfalls aus Hamburg stammenden <strong>c4rl </strong>durch die Nächte streift, die Blicke auf sich zieht. Ähnlich wie <strong>Trettmann </strong>damals Levin auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4HRsmwpC0fWgBUADvLJpCy?si=bcb3fce2985949a2">Für dich da</a>« mit auf die Tanzfläche und rein in den Mainstream gezogen hat, so scheint es dieses Mal in der Staffelübergabe dem Newcomer c4rl zu ergehen. Eine im Ohr hängenbleibende Hook, eine unique Stimme und ein Gespür für Stimmung bleiben &#8211; der junge Rapper legt mit seinen vor Quotables nur so strotzend Part, einen der memorabelsten Auftritte auf dem Album hin.</p>



<p>Überhaupt zieht es Levin Liam auf so gut wie jedem Track in die Clubs, erst recht wenn das Pech wieder an ihm zu kleben scheint. Man kann es Eskapismus nennen, man kann es Hedonismus nennen, aber zweifelsohne ist dieser Platz ein inspirationsgebender Ort für die Entstehung des Albums gewesen. Umso tiefer gehen daher die vielen leisen Momenten, die Levin durch das ganze Album pflastert. Ähnlich wie der Heimweg nach einer langen Partynacht fühlen sich manche der Momente an, auf denen Levin über die meist auf ein Minimum reduzierte Gitarrenklänge schwebt.</p>



<p>Das ist die Art von Musik, mit der sich der 26-Jährige über die vergangenen Jahre unaufhaltsam seinen Platz in der New Gen der deutschen Musikszene geschaffen hat und auch hier breitet er sein unverkennbares Rezept wieder über <strong>Cindy Lauper</strong>-Samples und detailverliebte Syntheinstreuungen aus. Mit kleinen neuen Ausarbeitungen wie dem ausufernden Gitarrensolo auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4YeUaR6PRIkh6jAmOEQO0q?si=04e4dbd226594cfc">Hunde</a>«, der ersten Singleauskopplung des Albums, hat er aber früh aufgezeigt, dass diese Rezeptur immer und immer wieder neue Updates erhält.</p>



<p>Eigenen Sound gefunden, ausgefeilt und verbreitet: Levin Liam stellt mit seinem Zweitling »Pech« unter Beweis, warum er lange schon nicht mehr nur noch den Favorite Artist of your Favorite Artist-Status innehat. Nicht umsonst zeigen sich Menschen wie <strong>Max Herre</strong>, <strong>Apache207 </strong>oder sogar <strong>André Schürrle</strong> begeistert vom LLL-Sound. Pech, wer immer noch auf Levin Liam schläft.</p>



<p><em>Matthi Hilge</em> </p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Levin Liam - Hunde" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/u9qAmV0EUlk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ceren &#8211; xoxo, Ceren</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-20.jpeg" alt="" class="wp-image-20991" style="width:193px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-20.jpeg 1000w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-20-300x300.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-20-150x150.jpeg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-20-768x768.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-20-120x120.jpeg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-20-240x240.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-20-360x360.jpeg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-20-540x540.jpeg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-20-720x720.jpeg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-20-770x770.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-20-125x125.jpeg 125w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ceren &#8211; »xoxo, Ceren«</figcaption></figure>
</div>


<p>Es gab Post aus Berlin! Mit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5c7Et33y3c2hsFCuISXyJR?si=faRO-WkjQ2q-VyNvmRJksg">xoxo, Ceren</a>« kam vor zwei Wochen die erste EP der Berlinerin und gibt einen kurzen, zehnminütigen Einblick in ihr musikalisches Tagebuch.</p>



<p>So spontan wie der Hit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1JjHQ4lfAjbDq7wmOmH9wM?si=07d8d5385b4f4289">Shabab(e)s im VIP</a>« mit <strong>Pashanim</strong> vor fast genau einem Jahr auch entstanden ist, konnte sich die junge Berlinerin für die eigene EP ihre Zeit nehmen. Die ersten Treffer landete sie bereits Anfang dieses Jahres mit Singles wie »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1dT1kwKFJ94U8wEAMwvMdP?si=3121fc68d50c404a">DVD</a>« und »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4bGE5BdC6qUND3OMhp1dt0?si=0de84ad662b2424d">Fashion Killa</a>« und etablierte so Stück für Stück ihre Ästhetik, getränkt in Y2K-Nostalgie.</p>



<p>Ob auf Deutsch oder auf Türkisch, Cerens Texte handeln von Kindheitsträumen, einmal auf der großen Bühne zu stehen, junger Liebe und von ersten warmen Frühlingstagen. Dass die Mischung aus Großstadtmelancholie, catchy Hooks und verträumten Tönen funktioniert, ist nichts Neues und so findet man auch hier mit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0HlZZTIru4DqZBYvIPP3oB?si=36f7274f78ef493b">Damals</a>« oder »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6lA1ZLXny3mldB5Bj7gOLv?si=c24fd43835044afa">Spring Luv</a>« Paradebeispiele für dieses Erfolgsrezept; <strong>Ceren</strong> hat also verstanden, was es braucht, um Hits zu machen, die im Ohr bleiben.</p>



<p>Ihre erste EP war zwar nur ein kurzer Gruß, doch gleichzeitig ein weiterer Grund dafür, dass es sich lohnen wird, Ceren in Zukunft im Auge zu behalten. Und bis zum nächsten Drop läuft dann eben »xoxo, Ceren« rauf und runter.</p>



<p><em>Lara Binge</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Ceren -  Fashion Killa" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/YU0mpuCli1U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Lugatti &amp; Traya   &#8211; Mit der Concorde über den Atlantik</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-19.jpeg" alt="" class="wp-image-20993" style="width:193px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-19.jpeg 1000w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-19-300x300.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-19-150x150.jpeg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-19-768x768.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-19-120x120.jpeg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-19-240x240.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-19-360x360.jpeg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-19-540x540.jpeg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-19-720x720.jpeg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-19-770x770.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bild-19-125x125.jpeg 125w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lugatti &amp; Traya &#8211; »Mit der Concorde über den Atlantik«</figcaption></figure>
</div>


<p>Unverkennbare Kicks, präzise Sampleauswahl, ein Flow mit Wiedererkennungswert. Ein Soloalbum, auf das viele gewartet haben, denn <strong>Trayas </strong>Beats und <strong>Lugattis </strong>lyrischer Feinsinn passen zusammen wie Sauce zu dem Brot. Bereits die Singles der letzten Monate wie »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4vq8AD6WZjOk12jZnkh8sm?si=96cb208cc9994637">quiet times</a>« und »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1HDhNDxJUF0JFz8yjAB31R?si=725ed88fd244484c">get buck</a>« haben die Erwartungen hochgeschraubt und neugierig auf das Gesamtwerk gemacht.</p>



<p><br>Bodenständigkeit und Reflexion über vergangene Zeiten ziehen sich wie ein roter Faden durch die Tracks. Auch wenn thematische Anknüpfungspunkte zu früheren Releases bestehen, Stichwort Gas und tiefe Verbundenheit mit Köln, eröffnet sich hier dennoch eine neue Ebene. Nostalgie und Reminiszenz sind klar hörbar, doch gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn. Ein spürbares Innehalten, ein bewusster Schritt hin zu einem gesünderen, reflektierteren Lebensstil. Lines über Fitness und Ernährung wirken dabei nicht beiläufig, sondern wie ein Statement: mehr Selbstachtung durch Reduktion, mehr Klarheit durch Veränderung. </p>



<p>Auch kleine Rückgriffe auf frühere Projekte wie »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/2rWVXgfbyzwLETqa4bs3JZ?si=OcovC1AyTHuQayIQg6rKLw">Cansado</a>« (2022) oder »MKS 2.0« (2018) finden ihren Platz, etwa in Tracks wie »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2kGIWeJj1AkCK5zrEb1VIu?si=1a1fb3313b644a0e">Barbarossaplatzblues</a>« oder »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6MVj9d322JbL7EqEYvkdpc?si=d4bfb0eca9a14545">Sürtherstraßenfunk II</a>«, letzterer mit einem stimmigen Feature von <strong>9ine</strong>, der anderen Hälfte des Rap-Duos.<br>Zum ersten Mal taucht zudem <strong>OG LU</strong> auf dem Album auf und bringt in »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/13GxMDqVnevcPvyoim12o6?si=c9a0d74103fe4d1a">fühl mich</a>« die gewohnte Mischung aus markantem Flow sowie politischen und feministischen Themen ein.</p>



<p><br>Mit der Concorde über den Atlantik als neues Soloalbum von Lugatti lässt sich dabei auch als bewusster Schritt des Zurückblickens lesen. Ein Moment der Schwerelosigkeit über Köln, über dem Rhein, der sich fast wie der Atlantik anfühlt. Erinnerungen, die anklopfen, Verbundenheit, die das Herz erwärmt und eine gewisse Sättigung, die zeigt, dass man angekommen, aber noch lange nicht am Ende ist.</p>



<p><em>Victoria Schumacher</em></p>



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<iframe title="LUGATTI x OG LU - FÜHL MICH prod. by TRAYA x ELI x BLOODGROUND" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/MHH2hAAo5ys?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p></p>
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		<item>
		<title>Releaseübersicht: Die Alben im Mai 2026</title>
		<link>https://mostdope.tv/releaseuebersicht/releaseuebersicht-die-alben-im-mai-2026</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Releaseübersicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »Frech« von Mariybu, »Poppstar« von Ikkimel und »Iceman« von Drake. 01.05. National: BÄST &#8211; BP EPBERNARD. &#38; AYO &#8211; BISACODYL EPC4RL &#8211; OKAY.WILSON &#8211; AUSBRUCH AUS DEM FLEISCHGEFÄNGNISZYNIK &#8211; WÜRD’ ICH MEHR FÜHLEN, WÄR ICH TRAURIG EP International: ISAIAH RASHAD &#8211; IT’S BEEN AWFULKNEECAP &#8211; FENIANLIL TJAY &#8211; THEY JUST AIN’T YOUPLAQUEBOYMAX &#8211; CRASH DUMMY 08.05. National: SYMBA &#8211; BRIEFE AUS BERLIN International: AZ &#8211; DOE OR [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »Frech« von Mariybu, <strong>»Poppstar«</strong> von Ikkimel und <strong>»Iceman«</strong> von Drake.</strong></p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">01.05.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>BÄST &#8211; BP EP<br>BERNARD. &amp; AYO &#8211; BISACODYL EP<br>C4RL &#8211; OKAY.<br>WILSON &#8211; AUSBRUCH AUS DEM FLEISCHGEFÄNGNIS<br>ZYNIK &#8211; WÜRD’ ICH MEHR FÜHLEN, WÄR ICH TRAURIG EP</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>ISAIAH RASHAD &#8211; IT’S BEEN AWFUL<br>KNEECAP &#8211; FENIAN<br>LIL TJAY &#8211; THEY JUST AIN’T YOU<br>PLAQUEBOYMAX &#8211; CRASH DUMMY</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">08.05.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>SYMBA &#8211; BRIEFE AUS BERLIN</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>AZ &#8211; DOE OR DIE III<br>ESTEE NACK &amp; COOKIN SOUL &#8211; AL-ANDALUS</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">15.05.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>IKKIMEL &#8211; POPPSTAR<br>MARIYBU &#8211; FRECH<br>SARAH4K &#8211; OKAY?! VOL . 1</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>BNYX® &#8211; GENESIS FM<br>DRAKE &#8211; ICEMAN<br>GENESIS OWUSU &#8211; REDSTAR WU &amp; THE WORLDWIDE SCOURGE<br>GIVĒON &#8211; BELOVED: ACT II<br>LUCKI &#8211; DR*GS R BAD</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">22.05.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>AUDIO88 &amp; YASSIN &#8211; ZEIT ZU STERBEN<br>KATJA KRASAVICE &#8211; BUNDESKANZLERIN</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>6LACK &#8211; LOVE IS THE NEW GANGSTA</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">29.05.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>FARID BANG &#8211; SO MUSS MAN GEHEN<br>OK KID &#8211; KOMM, WIR BLEIBEN STEHEN</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>LATTO &#8211; BIG MAMA<br>LUH TYLER &#8211; DESTINED FOR GREATNESS</p>
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		<title>Zehn Alben, die 2026 zehn Jahre alt werden</title>
		<link>https://mostdope.tv/allgemein/zehn-alben-die-2016-zehn-jahre-alt-werden</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 10:04:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Für alle, die mal eben an ihr Alter erinnert werden möchten: Ja, 2016 ist schon zehn Jahre her und ja, Alben, die auch heute noch einen festen Platz in unserem Repertoire haben, sind es auch. Deshalb nehmen wir uns die Zeit, ein bisschen nostalgisch zu werden. Aber nicht im Sinne von „Damals war alles besser“, sondern eher im Sinne von: Diese 10 Alben haben die Musikszene eben auch die letzten 10 Jahre enorm geprägt. Also Füße hoch und Boxen lauter [&#8230;]</p>
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<p><strong>Für alle, die mal eben an ihr Alter erinnert werden möchten: Ja, 2016 ist schon zehn Jahre her und ja, Alben, die auch heute noch einen festen Platz in unserem Repertoire haben, sind es auch. Deshalb nehmen wir uns die Zeit, ein bisschen nostalgisch zu werden. Aber nicht im Sinne von „Damals war alles besser“, sondern eher im Sinne von: Diese 10 Alben haben die Musikszene eben auch die letzten 10 Jahre enorm geprägt. Also Füße hoch und Boxen lauter drehen, wir präsentieren unsere Favoriten aus 2016.</strong></p>



<div style="height:16px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">SXTN &#8211; Asozialisierungsprogramm (06.02.)</h2>



<p>»Asozialisierungsprogramm« machte seinem Namen alle Ehre und sorgte 2016 für einen Durchbruch im Deutschrap. Mit ihrem Debüt-Projekt erkämpfte sich das damalige Newcomer-Duo aus <strong>Nura</strong> und <strong>Juju</strong> mit ihrem feministisch-kompromisslosen Rap einen festen Platz in einer (heut immer noch) stark von Männern dominierten Szene. Songs wie »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3OSjGvo7Cv04JTfZaXnZaL?si=28d97126e4e7480a">Fotzen im Club</a>« legten den Grundstein für das Werk von Künstlerinnen wie <strong>Ikkimel</strong> und <strong>6euroneunzig</strong> und haben immer noch nicht an Relevanz verloren, wie u.a. das Reclaiming des Begriffs „Fotze“ zeigt.&nbsp;<br></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="SXTN - FTZN IM CLB (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/NH9HRlyos80?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Beyoncé &#8211; LEMONADE (23.04.)</h2>



<p>Der <strong>SNL</strong> Sketch »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ociMBfkDG1w">The Day Beyoncé Turned Black</a>« hat es 2016 zwar etwas überspitzt, aber ziemlich genau auf den Punkt gebracht. »LEMONADE« ist das Album, das sich am meisten von den vorherigen Projekten unterscheidet. Es ist vor allem das bis dato persönlichste Projekt von B, es ging weniger darum zu gefallen, denn wer bis dato noch nicht von ihrer Diskografie überzeugt ist, wird es auch in Zukunft sein. Beyoncé zeigt sich hier authentisch, verletzlich und ehrlich. Es geht um Betrug, Vergebung, Selbstliebe und die eigenen Wurzeln. </p>



<p>Dabei experimentiert sie auf den 12 Tracks mit ihrem Sound und ebnet so den Weg für die aktuelle Trilogie bestehend aus »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=b2xLsCo8zmQ&amp;list=PLHFeMk_LSwG5VVTbOVIutGbA3PsGP0NPO&amp;index=1">RENAISSANCE</a>«, »COWBOY CARTER« und dem angeblichen Rock Projekt, das laut Gerüchteküche am 29. Mai erscheinen soll. »LEMONADE« ist ein No Skip Album, bei dem jeder Song trifft und uns im Ganzen auch nach dem 10.000. Mal hören noch zu Tränen rührt. Wenn man sich dann noch die Zeit nimmt und den Film guckt, ist eh Game Over. Unser Lieblingsalbum, an dem sich alle anderen Beyoncé Alben messen müssen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Beyoncé - Formation (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/WDZJPJV__bQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">KAYTRANADA &#8211; 99,9% (06.05.)</h2>



<p>Ein Album, das den Sound ziemlich vieler anderer Artists um die Zeit beeinflusst hat. <strong>KAYTRANDA</strong> hat mit »99.9%« nicht nur ein Album veröffentlicht, das so perfekt seinen Stil definiert: Montreal trifft auf House und nostalgischen und gleichzeitig futuristischen R&amp;B, Hip-Hop und Breakdance Sound. Bis heute ist auf jeder Partyplaylist mindestens ein Song aus dem Werk vertreten. Aber das ganze Album am Stück ohne Unterbrechungen macht immer noch am meisten Spaß.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="KAYTRANADA - LITE SPOTS" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/KZnou4zthz4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:82px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Frank Ocean &#8211; blond (19.08.)</h2>



<p>Vor zehn Jahren schenkte uns <strong>Frank Ocean</strong> sein, bis jetzt, letztes offizielles Projekt. Er spielt mit vielen Einflüssen wie Gospelchor, Gitarrensolos und persönlichen Monologen. Ein Album, was den Sommer so schön verkörpert, obwohl er durchdrungen von Herzschmerz ist. Sei es mit »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=AE005nZeF-A">Ivy</a>« in denen Erinnerungen wach werden, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=BME88lS6aVY">Self Control</a>«, wo man nicht loslassen möchte und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=P18g4rKns6Q">Godspeed</a>«, in dem man es schafft sich doch auf eine bittersüße Art zu verabschieden. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Frank Ocean - Nikes" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/diIFhc_Kzng?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:90px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mac Miller &#8211; The Divine Feminine (16.09.)</h2>



<p>10 Songs, 52 Minuten und eine Reihe namhafter Features später lässt sich feststellen:            Ein <strong>Mac Miller</strong> mit rosaroter Brille, inspiriert von der großen Liebe, kreierte mit <strong>»The Divine Feminine«</strong> eines der romantischsten Hip-Hop-Alben der letzten zehn Jahre. </p>



<p>In Songs wie  <strong>»</strong>Dang!<strong>«</strong> (er)klingt diese Liebe laut und dringlich, als könne man nicht anders, als seine Gefühle der ganzen Welt mitzuteilen. In anderen Teilen des Albums trifft Mac Miller die leisen, schon fast andächtigen Töne des Verliebtseins und scheint stets bewegt zu sein von einer femininen Sinnlichkeit und Wärme. </p>



<p>Mac Miller hat 2016, mit seinem damals vierten Studioalbum eine verspielte und liebevolle Traumwelt erschaffen, in die es sich auch eine Dekade später immer noch  lohnt zurückzukehren. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Mac Miller - Stay" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/5WU7oGiwiao?list=PLoXL8KeHXDAuQTylDlGxcTSJ9n2-PHwTK" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:83px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Solange &#8211; A Seat At the Table (30.09.)</h2>



<p>Der Spätsommer endete und der Übergang zum Herbst gab uns <strong>Solange </strong>mit ihrem dritten Album. Voller himmlischen Tönen des Funk, Gospel und Neo-Soul, widmet sie ihre Songs existenziellen Gedanken, wie Independence und Selbstheilung/Wiederentdeckung. Ausdrucksstarke Tracks wie  »Cranes in the Sky«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Njp2vaBzgto">F.U.B.U.</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=tyRYwXHWAtM">Rise</a>« legen hierfür das Fundament. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Solange - Cranes in the Sky (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/S0qrinhNnOM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:80px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Trettmann &amp; KitschKrieg &#8211; KITSCHKRIEG VOL. 1-3  (29.01/11.05/26.10)</h2>



<p>Scheinwerfer auf die Kombination, die Deutschrap für einige Jahre den Stempel aufdrücken sollte: Exemplarisch ist es »KITSCHKRIEG 3«, das genannt wird, aber eigentlich ist es eine ganze EP-Trilogie, die den Start der Erfolgsgeschichte von <strong>Trettmann</strong> &amp; <strong>KitschKrieg</strong> markieren sollte. 2016 bleibt für immer in Gedanken etwas schwarzweiß verhangen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="TRETTMANN - ADRIANO (prod. KITSCHKRIEG)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/D9vHqGzOxiI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:83px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Shindy &#8211; Dreams (11.11.)</h2>



<p>„Die Realität des Michael Schindlers“ oder auch »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5YnLi6ZnTk2sq9a2goXZPS?si=xw0vqy-XS8S1cc0d7cl5AQ">DREAMS</a>« lässt sich von manchen wohl als Magnum Opus des deutsch-griechischen Rappers verordnen. Aufgenommen im 29. Stock des Berliner Waldorf Astoria findet man über 15 Tracks verteilt die tonale Manifestation von Wohlstand, Arroganz und Geschmack. Auf seinem dritten Studioalbum liefert <strong>Shindy</strong>, direkt im Anschluss an die Veröffentlichung seiner Biographie, einen verheißungsvollen Statusbericht. Von der schwäbischen Kleinstadt zur Präsidentensuite am Kudamm flutet »DREAMS« die Boxen mit Sample-Chops, Image-Rap und einer gewaltigen Portion Dekadenz. Apropos Boxen: Im Rahmen der Album-Promo, bewarb Shindy eine Album-Box mit dem angeblich teuersten <strong>EGJ</strong>-Boxinhalt jemals. Schlussendlich handelte es sich hier lediglich um einen geringwertigen Rucksack, der folglich für Aufruhr unter seinen Fans sorgte.&nbsp;</p>



<p>Mit seinem unverkennbaren Stil und legendären Featureparts vom Bietigheim-Bissinger Nachbar <strong>Rin</strong> oder dem mittlerweile Popstar <strong>Nico Santos</strong> stellt »DREAMS« einen Meilenstein in der Geschichte des 2010er-Deutschraps dar. Nichtsdestotrotz sollte man trotzdem den flächendeckenden misogynen Ausdruck Schindlers kritisch hinterfragen. Schlecht gealterte <strong>Bushido</strong>-Arafat-Lines sind übrigens auch vorhanden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Dreams" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/2ThVBdQtUSk66KooVXY12D?si=0b848a79dedf4b86&amp;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<div style="height:76px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Childish Gambino &#8211; Awaken, My Love (02.12.)</h2>



<p>Mit »Awaken, My Love« hat <strong>Childish Gambino</strong> ein aus einer anderen Zeit zu stammend scheinendes Soul-Album mitten in den 2010ern geschaffen. Unglaublich warmherzig singt Donald Glover über die tiefsten menschlichen Gefühle und zeigt nach Jahren von Hip-Hop Projekten mit einem Mal eine gänzlich andere Seite seiner schier unerschöpflichen Varietät.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Terrified" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/mZGTuDVSRaA?list=OLAK5uy_kyOU4P3qjfOHihCi33zrZF9TpvEKrViP8" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Little Simz &#8211; Stillness in Wonderland (16.12.)</h2>



<p>Das Album, mit dem wir <strong>Little Simz</strong> entdeckt und lieben gelernt haben. Die Londonerin war damals noch Anfang 20 und nicht ganz so feingeschliffen und versiert wie heute. Aber genau das macht das Album noch immer zu diesem Rohdiamanten. Wir werden entführt ins <strong>Wunderland</strong>, aber eben in das von Simz und nicht von Alice und eben mit den Problemen, die man hat, wenn man in den Ends aufwächst. Dazu kommen Features von <strong>Chronixx</strong>, <strong>SiR</strong>, <strong>Syd</strong>, <strong>Chip</strong>, <strong>Ghetts</strong> und vielen mehr. Großartig verdrehte, schräge Sounds und das Album, mit dem klar wurde: Auf diese Künstlerin müssen wir ein Auge behalten, denn sie kann Geschichten erzählen wie nur wenige andere.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Little Simz - Doorways + Trust Issues (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/gqu_fw7IDc0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p></p>
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