<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Tropikel Ltd Archive - Mostdope</title>
	<atom:link href="https://mostdope.tv/tag/tropikel-ltd/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://mostdope.tv/tag/tropikel-ltd</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Mar 2026 15:13:19 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://mostdope.tv/wp-content/uploads/cropped-95771152_2791612430936428_3447360593965613056_n-32x32.jpg</url>
	<title>Tropikel Ltd Archive - Mostdope</title>
	<link>https://mostdope.tv/tag/tropikel-ltd</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Track by Track: Jugo Ürdens über sein Album »Hund«</title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/track-by-track/track-by-track-jugo-uerdens-ueber-sein-album-hund</link>
					<comments>https://mostdope.tv/interviews/track-by-track/track-by-track-jugo-uerdens-ueber-sein-album-hund#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 15:04:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Track by Track]]></category>
		<category><![CDATA[01099]]></category>
		<category><![CDATA[102 Boyz]]></category>
		<category><![CDATA[AVO]]></category>
		<category><![CDATA[bennibeatz]]></category>
		<category><![CDATA[Casper]]></category>
		<category><![CDATA[Charli xcx]]></category>
		<category><![CDATA[DIVISION]]></category>
		<category><![CDATA[Duke102]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Jugo Ürdens]]></category>
		<category><![CDATA[KMN Gang]]></category>
		<category><![CDATA[LilliPop]]></category>
		<category><![CDATA[Misc.Inc]]></category>
		<category><![CDATA[Mo.Nomad]]></category>
		<category><![CDATA[No.Ri]]></category>
		<category><![CDATA[Plavi Orkestar]]></category>
		<category><![CDATA[Radio Rudina]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Wallner]]></category>
		<category><![CDATA[Stacks102]]></category>
		<category><![CDATA[Tatort]]></category>
		<category><![CDATA[Ted Candy]]></category>
		<category><![CDATA[Tiavo]]></category>
		<category><![CDATA[Tropikel Ltd]]></category>
		<category><![CDATA[Turnup Tun]]></category>
		<category><![CDATA[Wenzel Beck]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wings]]></category>
		<category><![CDATA[Zuna]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=17276</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach einem großen Labelumbruch und einem fehlgeschlagenen Umzug nach Berlin meldet sich Jugo Ürdens in frischer Manier mit neu-altem Künstlernamen und einem ganzen Album zurück. Auf »Hund« reflektiert der Wiener seine Zeit in der deutschen Hauptstadt, erzählt von Exzess und destruktivem Konsum, dem Aufwachsen zwischen zwei Kulturen und dem Gefühl des Fremdseins. Getrieben vom Wunsch, wie ein Hund gänzlich ohne Verantwortung tun zu können, worauf man Lust hat, findet sich Jugo in vielfältigen Erzählungen und Soundwelten wieder. Deren Hintergründen sind [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/track-by-track/track-by-track-jugo-uerdens-ueber-sein-album-hund">Track by Track: Jugo Ürdens über sein Album »Hund«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Nach einem großen Labelumbruch und einem fehlgeschlagenen Umzug nach Berlin meldet sich Jugo Ürdens in frischer Manier mit neu-altem Künstlernamen und einem ganzen Album zurück.</strong> </p>



<p><strong>Auf »Hund« reflektiert der Wiener seine Zeit in der deutschen Hauptstadt, erzählt von Exzess und destruktivem Konsum, dem Aufwachsen zwischen zwei Kulturen und dem Gefühl des Fremdseins. Getrieben vom Wunsch, wie ein Hund  gänzlich ohne Verantwortung tun zu können, worauf man Lust hat, findet sich Jugo in vielfältigen Erzählungen und Soundwelten wieder. </strong></p>



<p>Deren Hintergründen sind wir im ausführlichen Interview Track by Track auf die Spur gekommen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">1. Romelu</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6nWk8crXYWu1686VcJdgvJ?si=133e083de2fa4a21"><strong>»</strong>Romelu<strong>«</strong></a> ist am selben Tag entstanden wie <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/69yuxviDlccQ9oDNJQmhgA?si=9380f6961b2a46fe">»Benzin«</a>. Zwei komplett unterschiedliche Tracks – das war mit <strong>Turnup Tun</strong>, der viel vom Album produziert hat.&nbsp;Wir haben die Songs in den Outskirts von Wien in so einem Container Studio von einem Kumpel aufgenommen. Das war wirklich einfach ein Baucontainer, in den er ein Studio reingebaut hat. Nach ein, zwei Stunden stand er schon, das ging sehr schnell. Wir haben währenddessen auch die ganze Zeit zwischen den beiden Songs hin und her geswitcht.&nbsp;</p>



<p><strong>Der hat mir als erste „Comeback“ Single sehr gut gefallen. „Ich bin back so wie ein Frisbee, rappe wie Prime Shindy“ <strong>(Zitat aus »Romelu«)</strong>, ist auf jeden Fall direkt hängengeblieben. </strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Ja, auf die Line bin ich sehr stolz (lacht).</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Jugo Ürdens - Romelu" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/kt-2UL8kJbQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">2. MW2</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Auch, wenn Modern Warfare 2 sehr schlecht war, habe ich das viel gezockt. Ich spiele generell gerne sehr, sehr viel Call of Duty, wenn ich die Zeit finde.&nbsp;</p>



<p>Der Song wurde auch von Turnup Tun produziert. Wir hatten davor einen Italo-Dance Song mit Tatort-Sample gemacht, haben dann aber gesagt, „das ist Bullshit“ und sind dann zusammen mit <strong>No.Ri</strong>, einem zweiten Produzenten, auf die Songidee gekommen. Ich habe jetzt eine längere Zeit in Berlin gewohnt und erzähle darauf von meiner Zeit dort.&nbsp;</p>



<p><strong>Ist dieser Song dann auch in Wien entstanden?</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Ja, zu dem Zeitpunkt habe ich zwar noch in Berlin gelebt, war da aber gerade in Wien. Bis auf zwei, drei Songs ist eigentlich alles vom Album in Berlin recordet worden und entstanden.&nbsp;</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">3. Smog (feat. LilliPop)</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Das ist einer meiner Favourites vom Album. Ich liebe den. Ich finde, der braucht ein bisschen, aber ich höre den auch privat sehr gerne. Lilli hat mich plus-minus spontan gefragt, ob ich bei einer Session für einen Song von ihr mit einem anderen Producer Input geben und mitwriten kann. Als das durch war ist <strong>bennibeatz,</strong> der Producer von und glaub ich auch best Friends mit Lilli ist, ins NEUBAU Music Studio gekommen. Wir haben ihn ein bisschen dazu gezwungen. Zu dritt hat dann voll die schöne Symbiose stattgefunden, woraus letztendlich dieser Song entstanden ist.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17303" style="width:695px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-768x769.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-800x801.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-770x771.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited.jpg 1181w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">4. Mein Sohn</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Entstanden ist der zusammen mit <strong>AVO</strong>. Der hat <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2QAsTQ1tydZ6mhYH2FyzfG?si=461de07183b34beb"><strong>»</strong>Durstlöscher<strong>«</strong></a> für <strong>01099</strong> produziert und ganz viele Sachen mit <strong>Zuna </strong>und der <strong>KMN Gang</strong> gemacht.</p>



<p>Ich war auf einem polnischen Dance-Song von <strong>Duke102</strong> drauf, den er zusammen mit <strong>Misc.Inc </strong>produziert hat (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3BCUVJdHYE0BlP3dXoZLty?si=c360b70cf2424e75"><strong>»</strong>Skóra<strong>«</strong></a>). Im Anschluss haben die beiden mich angeschrieben und gesagt, ich muss mal nach Dresden kommen. Wir haben dann zwei Tage Session gemacht, wobei dieser Song entstanden ist.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Warum trägst du ein&#8217;n Ohrring? Bist du schwul?</strong></p>
<cite>Mein Sohn</cite></blockquote>



<p>Ich fand die ersten Lines sehr lustig und wir haben darauf dann den ganzen Song aufgebaut.&nbsp;</p>



<p><strong>Hast du den Kontrast zwischen diesem ernsteren Thema und einem 4-to-the-floor Beat, der nach vorne geht, bewusst gewählt?</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Ja, da schwingt eine gewisse Ironie mit, diese Thematik auf solch einem Type Beat einzufangen</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">5. Selfcare</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Die Ursprungsdemo ist Ende 2022 bei einem Festival irgendwo in Salzburg in einem kleinen Dorf entstanden. Die hatten da so Studios hingebaut.&nbsp;</p>



<p>Irgendwann dieses Jahr haben <strong>Robert</strong> (<strong>Wallner</strong>) und ich ein paar Demos durchgehört, den Song wiederentdeckt, das Sample rausgenommen und einen neuen Song draus gemacht. Die Hook ist aber seit der ersten Skizze gleich geblieben. Robert hat das ganze Album quasi executive produced und alles einmal in Reih und Glied gebracht.&nbsp;</p>



<p>Ich mag den Song extrem und finde das Sample und meine Parts unfassbar geil. Das Berlin-Bashing im zweiten Part sowieso.&nbsp;</p>



<p><strong>Ich mochte den Vergleich vom ersten Part, der davon handelt, sich in Wien fremd zu fühlen, zum zweiten Part, in dem du dich als Wiener in Berlin fremd fühlst.</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Voll! Der Track behandelt dieses Heritage-Thema, was ich in mir trage und auch in meinem Künstlernamen drin ist. Der Vergleich zwischen dem Aufwachsen und wo man gerade steht. Das Gefühl, in zwei ganz verschiedenen Welten zwischen den Stühlen zu sitzen.&nbsp;</p>



<p><strong>Ist es wirklich so, dass Wienern das Berliner Wasser nicht schmeckt? (siehe Line: <strong>„</strong>Sogar das Leitungswasser schmeckt hier nur nach Kalk&#8221;)</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Es sind Welten dazwischen. Das kann man nicht beschreiben. Das erste was man wirklich macht, wenn man nach Wien kommt, ist einmal den Wasserhahn aufdrehen und den Kopf drunter halten.&nbsp;</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">6. Seiten auf Calliou</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1xDJ1lKUDeT3joAz86jmqL?si=30e470ef06c14443">»Seiten auf Calliou«</a> hat es durch eine unglückliche Fügung als letztes aufs Album geschafft, weil ein anderer Song mit Feature, der schon fertig war, leider doch nicht drauf konnte.&nbsp;</p>



<p>Tun hat aus diesem Sample wirklich einen geisteskranken Beat gemacht. Das kommt von einer Ex-Jugo Band, <strong>Plavi Orkestar</strong> (zu deutsch: Blaues Orchester), die ein Cover von <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1ZEOIhSn6BKErV59bIgn76?si=5af7df48e33b4af8">»California Dreamin&#8217;«</a> gemacht haben. Das Intro von ihrem Cover auf serbisch, »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5cnLxj0yaibiZmqLxaj4Kt?si=ef2de77972574442">Ljubi se istok i zapad</a>« haben wir dann gesampled.&nbsp;</p>



<p>Der ist auch einer meiner Favourites vom Album. Mir gefällt diese Leichtigkeit. Er ist unbeschwert und einfach straight up.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Laut meinem Arzt hab&#8217; ich ein psychisches Problem. Ich hab&#8217; ihm gesagt, er soll sich bitte ficken geh’n.</strong></p>
<cite>Seiten auf Calliou</cite></blockquote>



<p>Das ist meine Lieblings-Line vom Song.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">7. Necessaire</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Ein Necessaire ist eine Art Beutel. Leute, die versuchen schlau zu sein, benutzen diesen Begriff (lacht). Das ist mitunter der traurigste und ehrlichste Song auf dem Album. Der ist mit <strong>Wenzel Beck</strong>, einem Wiener Produzent, zusammen in Wien entstanden und ich spreche darauf Online-Casino-Süchte und sämtliche andere Laster an.&nbsp;</p>



<p>Wir machen jetzt ein Remix-Album zu »Hund«. Die Idee kam ein bisschen spät, aber auf jeden Fall vor <strong>Charli XCX</strong>. Tun hat darauf aus <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1PuUIIEnR93GIqBfV4rh4n?si=7dfba0b995c747bd">»Necessaire«</a> den ekelhaftesten Drum’n’Bass-Remix gemacht. Es ist so geil, der ballert unfassbar. Wir machen dazu auch eine Live-Show bei <strong><a href="https://www.instagram.com/radiorudina?utm_source=ig_web_button_share_sheet&amp;igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==">Radio Rudina</a></strong>.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1.jpg"><img decoding="async" width="1181" height="1182" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited.jpg" alt="" class="wp-image-17304" style="width:669px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited.jpg 1181w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-768x769.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-800x801.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-770x771.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 1181px) 100vw, 1181px" /></a></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">8. Benzin (feat. Tiavo)</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Wie gesagt, der ist am selben Tag wie »Romelu« in diesem Container entstanden. Wir haben da gefühlt ein Alternativprogramm für unsere Köpfe gebraucht, damit wir den einen Loop nicht tot hören.&nbsp;</p>



<p>Die erste Strophe von mir, gab es 1:1 schon auf einer ewig alten Demo mit <strong>Tropikel Ltd</strong>. Ursprünglich sollte das also ein ganz dummer Disco-Song in deren Synth-Pop Stil werden. Es hat dann ewig gedauert, bis wir das passende Instrumental zu <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/69yuxviDlccQ9oDNJQmhgA?si=ff3fc3556b7947ff">»Benzin«</a> gefunden haben. Die Ursprungshook ging damals noch mit „Schenk mir nochmal nach“ los.&nbsp;</p>



<p><strong>Tiavo</strong> und ich haben uns dann irgendwann in Berlin getroffen und gegenseitig Demos gezeigt. Ich war bei dem Song dann so: „Hey, hier fehlt noch eine Person drauf, ich glaub ihr könntet voll passen.“ Er hat beim Hören direkt die Augen aufgerissen: „Geil!“&nbsp; Dann ist Zeit verstrichen und Anfang des Sommers ist er recht spontan aus Saarbrücken zu mir nach Luxemburg gekommen, um den Song fertig aufzunehmen. Dort haben wir dann auch aus „Schenk mir nochmal nach“ „Mir geht es wieder hässlich“ gemacht.&nbsp;Mal was anderes als sonst, aber ich liebe den Song sehr.&nbsp;</p>



<p><strong>Zum Ende des Albums geht es ja generell mehr in die Indie-Richtung</strong></p>



<p><strong>Jugo: </strong>Voll, 100%. Ich liebe Künstler, die einen Film fahren und das konsequent machen können, ohne sich dabei zu langweilen. Ich schaffe das halt nicht, wodurch es eher zufällig zum Schluss hin diese Indie-Richtung angenommen hat.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">9. Hund</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Der ist in Berlin entstanden, mit <strong>Mo.Nomad</strong> und <strong>Wings</strong>. Am Abend davor, war ich mit meiner Freundin unterwegs und wir haben ein bisschen rumgeblödelt. Ich meinte dann: „Ich möchte ‘nen Song machen, ich wünscht ich wäre ein Hund.“ Im Studio ist er dann einfach aus dieser Idee entstanden. Wings hat seinen Gitarren-Part eingespielt und Mo. hat ihn dann weiter produziert. Wir beide haben den Text auch zusammen geschrieben. Der Song ist so schön!&nbsp;Vielleicht teilweise zu pathetisch und kitschig, aber es waren halt echte Emotionen.&nbsp;</p>



<p>Wings hatte das Gitarren-Sample vorher schon mal <strong>Casper</strong> vorgespielt, der es dann aber abgelehnt hat. Ein paar Monate nach dem <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4DJwmxXtDMUe3pHVUTIAsp?si=f224a58a06a2403a">»Hund«</a> entstanden ist, hat er mir dann aber geschrieben, dass Casper sich nun doch entschlossen hat, das Sample zu picken. Daraus hat er dann »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1dosdZO9T87aPhwtLVHAto?si=727c8e8ec4ae4108">verliebt in der stadt die es nicht gibt</a>«, von seinem neuen Album gemacht.&nbsp;</p>



<p>Ich hab’ Casper dann geschrieben, ob er auf meinen Song draufhoppen möchte. Bzw. ging es mir in erster Linie darum, ob ich das Sample verwenden kann. Zu der Zeit, hat er mitten in den Vorbereitungen für seine Stadion-Show gesteckt und hatte dementsprechend keine Zeit. Er hat aber urlieb geantwortet, meinte er feiert den Song und ich kann das gerne benutzen.&nbsp;</p>



<p>Thematisch geht es einfach um das Gefühl nicht nachdenken zu müssen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Jugo Ürdens - Hund (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/ZWCxb67G5H4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Wann kam für dich der Punkt, an dem du entschieden hast, das Album so zu nennen?</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Ich hab eh nach einem Titel gesucht und dann hat „Hund“ am meisten Sinn gemacht. Ich habe überlegt, wie man thematisch die Brücke schlägt und ein Hund geht wirklich immer der Nase nach, was sehr dem Album entspricht. Die Beats und Richtungen, die es einschlägt, sind oft sehr random und nach Lust und Laune.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">10. Alle meine Freunde (feat. Stacks102)</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Diesen Song gab es ursprünglich in einer sehr sehr anderen Version, aber mit gleicher Hook. Ich hab ihn damals Stacks geschickt, der den Beat und die Produktion absolut gar nicht gefeiert hat.&nbsp;</p>



<p>Dann war ich mit Robert im Studio in Berlin, er hat dieses geile Riff gemacht und der Song war ziemlich schnell fertig. Ich hab ihn dann nochmal Stacks geschickt und diesmal hat er ihm gefallen. Wir haben seinen Part dann zusammen im Studio geschrieben und er hat nochmal über die Hook rübergeschrien. Ich dachte mir, wer könnte bei dem Song besser passen als Stacks von den <strong>102 Boyz</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Jugo Ürdens, Stacks102 - Alle meine Freunde (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/cvxf93ZXjGU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">11. Ich will nicht sein wie ich bin</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Der Song ist zusammen mit Mo.Nomad entstanden, der auch viel vom Album davor (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/4mnEdunviHz9UFgSuI5s2F?si=CX_iHiFQSRGyktKAX2k9uw">»Das Album, das schon 2020 erscheinen sollte«</a>) produziert hat. Es ist schon länger her, dass wir den Song gemacht haben und haben ihn mehr oder weniger so gelassen, wie die Ursprungsdemo war, weil wir der Meinung war, das man den nicht ausproduzieren oder nochmal drüber gehen darf. Das Ding steht so, wie es war.&nbsp;</p>



<p>Ich finde den thematisch sehr schön und ehrlich. Diese Wiederholungen haben fast schon einen Kinderlied-Vibe, was mir gut gefallen hat.&nbsp;</p>



<p><strong>Klassischerweise packt man solch einen ruhigeren Song eher an die letzte Stelle. Warum hast du dich hierbei für die vorletzte entschieden?</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Eigentlich ist es sogar der letzte Song. <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0WoLVCWId0eotoKkT3MxHE?si=e06f33b6a09248a1">»Sonntag im August«</a> ist für mich mehr ein Bonus-Track. Ich wusste aber nicht, wo ich den sonst reintun soll, deshalb ist er am Ende gelandet.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">12. Sonntag im August</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Die Idee zu dem Song ist in der gleichnamigen Bar in Berlin entstanden – wieder gemeinsam mit meiner Freundin. Wir waren dort etwas trinken, haben besoffen etwas Scheiße gelabert, bis ich auf diese Line „an einem Sonntag im August“ kam. Am Tag darauf habe ich mich drangesetzt, den generischsten Gitarren-Loop, den ich finden konnte, genommen und den Song eingesungen.&nbsp;Damit bin ich dann im tiefsten Winter auf ein Songwriting-Camp gefahren, wo wir den nochmal aufgerollt haben etc. und über ein Jahr später hat Robert ihn dann hübsch gemacht und finalisiert.&nbsp;</p>



<p>Ich finde den Song der Song macht Laune, er ist dumm. Eigentlich dachte ich, er passe nicht mit rein, aber thematisch passt er schon.&nbsp;Durch ihn entsteht eine Art Kreislauf. Auf den Exzess folgt der Kater, das Zur-Ruhe-Kommen und Hinterfragen und kurz darauf geht es wieder los.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited.jpg"><img decoding="async" width="945" height="945" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited.jpg" alt="" class="wp-image-17298" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited.jpg 945w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-800x800.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 945px) 100vw, 945px" /></a></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><span id="docs-internal-guid-45f3ff55-7fff-a9d4-23bd-fd845b371d41" style="white-space: normal;"><strong>Was hat dich eigentlich bewegt, nach Berlin zu ziehen?</strong></span></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Ich dachte, es würde mir mit der Musik helfen. Ich wollte actually auch versuchen, für andere zu schreiben, habe das dann ein paar Mal gemacht und fand es überhaupt nicht geil.</p>



<p>Meine Freundin ist auch aus Wien und ist zu der Zeit so oder so nach Berlin gezogen, weil sie modelt. Mit dem Ende meiner Zeit bei <strong>DIVISION</strong> und allem drum herum musste ich einfach weg aus Wien und wollte es mal in Berlin versuchen.&nbsp;Andere haben das geschafft, aber ich komme mit der Infrastruktur und dem Aufbau der Stadt nicht zurecht. Obwohl da jeden Tag so viel los war und Action ist, hab’ ich mich irgendwann komplett isoliert und bin gar nicht mehr rausgegangen. Das ging total in die falsche Richtung.&nbsp;</p>



<p>Man kennt zwar viele, aber diese Core-Core-Leute hat es da nicht gegeben und solche Freundschaften kann man auch nicht in drei Monaten aufbauen. Das hat mir einfach komplett gefehlt.&nbsp;Ich bin sehr glücklich mit meiner Entscheidung, jetzt wieder hier in Wien zu leben.</p>



<p><strong>Warum hast du deinen Namen wieder zurück zum ursprünglichen Jugo Ürdens geändert?</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Das YUGO-Ding sieht zwar optisch schön aus mit den vier Buchstaben, aber ich verbinde damit einfach eine unfassbare scheiß Zeit und sehr, sehr schlechte Sachen. Ich möchte nicht undankbar klingen, aber ich verbinde mit meinem Kapitel bei Division viel Negatives und wollte damit abschließen. Um ein bisschen die Ernsthaftigkeit rauszunehmen, bin ich wieder beim ursprünglichen Namen gelandet.&nbsp;</p>



<p><strong>Du durftest vor kurzem im Wiener Tatort den fiktiven Rapper „Ted Candy“ spielen und für die Rolle auch einen Song aufnehmen. Wie war diese Erfahrung für dich?</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Crazy! Das war eine unfassbare Erfahrung. Ich durfte mich in das Ganze extrem involvieren, hab Namen von den anderen Charakteren geändert und die Songs geschrieben für die anderen Darsteller. Man schlüpft halt echt in eine Rolle. Ich hab mir die Haare ein bisschen wachsen lassen und gefärbt. Das ganze hat einfach mega Bock gemacht.&nbsp;Sollte irgendwo mal wieder eine Anfrage reintrudeln, dann nehme ich die sicher an.</p>



<p><strong>Würdest du sagen, das hat dich musikalisch noch mal inspiriert, andere Perspektiven auf deinen Songs einzunehmen?&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Jein. Es hat mir wieder gezeigt, dass ich eigentlich ziemlich gut für andere schreiben könnte. Dass ich mich wirklich in eine andere Person reinversetzen kann, egal ob echt oder unecht.</p>



<p><strong>Was hast du in naher Zukunft noch so geplant?</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Es gibt noch kein Release Date, aber das Remix-Album wird sehr geil.&nbsp;Das nächste Tape, was in Planung ist, wird „Dumm“ heißen. Das wird auch nur dumm sein. Es wird keine emotionalen und tiefen Einblicke in das Innenleben geben</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/track-by-track/track-by-track-jugo-uerdens-ueber-sein-album-hund">Track by Track: Jugo Ürdens über sein Album »Hund«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/interviews/track-by-track/track-by-track-jugo-uerdens-ueber-sein-album-hund/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>futurebae über ihre zweite EP, Sommer und Selbstbestimmung in der Liebe</title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/futurebae-ueber-ihre-zweite-ep-sommer-und-selbstbestimmung-in-der-liebe</link>
					<comments>https://mostdope.tv/interviews/futurebae-ueber-ihre-zweite-ep-sommer-und-selbstbestimmung-in-der-liebe#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roman Zingel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2022 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[DISSY]]></category>
		<category><![CDATA[Dominic Fike]]></category>
		<category><![CDATA[futurebae]]></category>
		<category><![CDATA[Hans & Hans]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Kotburschi]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Remi Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[Rootsen Sneeky]]></category>
		<category><![CDATA[Schorl3]]></category>
		<category><![CDATA[Sia]]></category>
		<category><![CDATA[Tilmann Jarmer]]></category>
		<category><![CDATA[Tropikel Ltd]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=6060</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Freitag erscheint mit »Willst du mit mir gehen?« die zweite EP von futurebae. Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Wahlberliner einen Namen in der Szene machen können und einen ganz eigenen Sound geschaffen. Als vor zwei Jahren eine spontane Jam-Session futurebae gezeigt hat, dass Musik für sie vielleicht doch mehr als Hobby ist, folgte alles Schlag auf Schlag. Features mit DISSY, Tropikel Ltd und zahlreiche Songs mit Tilmann Jarmer brachten futurebae und ihren sommerlichen, eingängigen Sound einem immer schneller [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/futurebae-ueber-ihre-zweite-ep-sommer-und-selbstbestimmung-in-der-liebe">futurebae über ihre zweite EP, Sommer und Selbstbestimmung in der Liebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Am Freitag erscheint mit »Willst du mit mir gehen?« die zweite EP von futurebae. Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Wahlberliner einen Namen in der Szene machen können und einen ganz eigenen Sound geschaffen. Als vor zwei Jahren eine spontane Jam-Session futurebae gezeigt hat, dass Musik für sie vielleicht doch mehr als Hobby ist, folgte alles Schlag auf Schlag. Features mit DISSY, Tropikel Ltd und zahlreiche Songs mit Tilmann Jarmer brachten futurebae und ihren sommerlichen, eingängigen Sound einem immer schneller wachsenden Publikum näher.</strong></p>



<p><strong><strong>»Willst du mit mir gehen?«</strong></strong> <strong>wurde ebenfalls maßgeblich von Tilmann Jarmer produziert. Wir haben mit ihr über die letzten zwei Jahre gesprochen und darüber sinniert, was den Sommer mit der Liebe verbindet, und welche Rolle diese beiden Themen in ihrer Musik und ihrem Leben spielen.</strong></p>



<p><strong>Am 27. Mai erscheint mit »Willst du mit mir gehen?« schon deine zweite EP. Die erste vor zwei Jahren trug den Titel »K.T.U.L.E.S.«. Hat sich in der Zeit schon eine Art Routine eingestellt oder ist alles immer noch total neu und aufregend?</strong><br>Es ist alles immer noch super aufregend und neu, weil das ja jetzt die erste EP ist, die ich über Virgin release. Dadurch ist das natürlich nochmal ein ganz anderer Vibe und Flow, weil ich mit der EP ja auch entschieden habe, dass Musik das ist, was ich machen will und machen werde. Und alles andere hab ich gestrichen. Das war bei der ersten EP noch ganz anders. Deswegen ist es super aufregend!</p>



<p><strong>Der Test mit der ersten EP ist also geglückt und jetzt gehst du in die Vollen</strong><br>(lacht) Ja, so kann man das sagen.</p>



<p><strong>Du bist ja noch nicht super lange dabei und in den zwei Jahren in einer Zeit in das Game gekommen bist, in der es für viele Künstler*innen schwierig war, sich zu etablieren. Durch deine Features mit Tropikel Ltd und DISSY und da du natürlich auch sehr viel mit Tilmann Jarmer zusammengearbeitet hast, habe ich das Gefühl, dass du dir schon ein recht buntes Umfeld aufbauen konntest. Fühlst du dich dadurch auch ein bisschen im Game angekommen?</strong><br>Irgendwie schon. Ich weiß nicht, ob man jemals so richtig im Game ankommt, aber es fühlt sich auf jeden Fall alles super schön an. Ich freue mich auch immer, mit anderen Künstler*innen und Musiker*innen zusammenzuarbeiten. Das macht mir viel Freude und es ist schon krass, diese Features. Ich habe letztens mit den Jungs von <strong>Tropikel</strong> darüber gesprochen, dass ich mich noch genau an den Moment erinnere, als ihre Anfrage für »Puls 1000« reinkam, ob ich da draufhüpfen will. Wie sehr ich mich gefreut habe und wie viel seitdem passiert ist, das ist schon Wahnsinn.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Tropikel Ltd. x futurebae - Puls 1000" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/cDQYkynkZII?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><strong>Ihr wirkt mittlerweile auf jeden Fall wie eine sehr eingeschworene Truppe.</strong><br>Ja, es ist auch einfach eine richtig tolle Band. Ich liebe die sehr.</p>



<p><strong>Ein großes Thema, das du auf der EP behandelst, ist Selbstfindung. Gerade auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ps6RNzg7l_o">Comme ci, Comme ça</a>« hast du ja eine Hymne an dich selbst geschaffen. Die Musik begleitet dich schon dein ganzes Leben, aber im Stillen. Wie fühlt es sich denn an, jetzt endgültig den Schritt gemacht zu haben, dass du sagen kannst, du bist Musikerin?</strong><br>Mir ging es noch nie besser in meinem Leben. Mit der Entscheidung hat sich alles für mich und in mir verändert. Ich habe ganz lange nicht gewusst, wo ich hingehöre im Leben und wo mein Platz ist, und gerade habe ich das Gefühl, zum ersten Mal angekommen zu sein und so richtig zu fühlen, was ich da mache.</p>



<p><strong>War das dann auch ein bisschen die Inspiration für diese EP? Das Verlorensein und seinen Weg finden ist ja auch ein wichtiges Thema für »Willst du mit mir gehen?«.</strong><br>Ich glaube schon. Es ist der bewusste Start dieser Reise und ich glaube, dass ich viel, was ich da geschrieben und worüber ich mir Gedanken gemacht habe, rückblickend erlebt habe. Und das ist genau diese Findungsphase und die Frage &#8220;Wo gehöre ich hin in meinem Leben?&#8221;, die ich in der EP verarbeitet habe.</p>



<p><strong>Und was für eine Zeitspanne fließt da so mit ein? Der Grundstein wurde ja mal bei einer relativ zufällig entstandenen Jam-Session gelegt vor ungefähr zwei Jahren, oder?</strong><br>Naja, das ist ein bisschen länger. Ich glaube, das waren dann ungefähr zweieinhalb Jahre. Es kam dann alles ziemlich schnell Schlag auf Schlag. Ich bin auch ganz schlecht mit genauen Daten, aber es muss alles so um den Dreh gewesen sein. Irgendwo zwischen 2 und 3 Jahren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="635" height="957" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/futurebae-interview-02.jpg" alt="" class="wp-image-6063" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/futurebae-interview-02.jpg 635w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/futurebae-interview-02-199x300.jpg 199w" sizes="(max-width: 635px) 100vw, 635px" /></figure></div>



<p><strong>Und mittlerweile hast du dich ja mit Tilmann Jarmer schon voll eingespielt. Er hat die gesamte EP produziert. Was schätzt du denn an eurer Zusammenarbeit am meisten?</strong><br>Das ist alles so super spontan entstanden und war nichts, was industriegemacht ist, sondern einfach ein Gefühl. Ein Gefühl für die Musik, die uns verbindet. Er hat von Anfang an meine Vision geteilt und verstanden, wo ich hin möchte: Dass ich gerne ausprobiere und mich nicht auf einen Sound festlegen will. Und er gibt mir auch ganz viel Vertrauen in mich und in das, was ich mache. Das ist total schön. Bei der EP haben aber auch bei »Fieber« und »Comme ci, comme ça« noch <strong>Hans &amp; Hans</strong> mitproduziert. Die gehören zu <strong>Schorl3</strong>.</p>



<p><strong>Das ist ja auch das einzige Feature geworden.</strong><br>Genau, ganz bewusst. Ich wollte eigentlich gar kein Feature machen für die EP. Das war aber so Arsch auf Eimer, als dieser Song entstanden ist, dass ich dachte, der muss mit drauf. Das ist einfach geil.</p>



<p><strong>Ich verbinde dich eigentlich sehr mit Features und du hattest ja schon erwähnt, dass du diesen ganzen Featuregedanken und den Austausch auch so sehr schätzt. Warum war denn dann der Grundgedanke, diese EP ursprünglich alleine angehen zu wollen?</strong><br>Ich habe gedacht, dass es vielleicht cool wäre, eine EP zu haben, wo nur ich drauf bin. Weil so sehr ich das liebe, mit anderen Künstler*innen zusammenzuarbeiten, es glaube ich Themen und Sachen in mir drin gibt, die ich nur auf Songs mit mir selber verarbeiten will. Das war eigentlich mein erster Impuls für diese EP, dass sie so intim ist, dass ich da gerne komplett bei mir bleiben würde. Aber ja, »Fieber« hat&#8217;s trotzdem geschafft. (beide lachen) Der matcht einfach zu gut.</p>



<p><strong>Eine EP ist ja für viele Künstler*innen ein Einstiegsmedium in die Kunstwelt. Was gefällt dir denn eigentlich an dieser knappen Releaseform von 6 Songs?</strong><br>Wir sind ja jetzt so eine schnelllebige Gesellschaft geworden mit dieser TikTok-Welt, wo alles kurz und knapp ist. Alle Songs werden immer kürzer. Ganz oft werden nur noch Singles releast und die wenigsten, so sehr sie auch Musik lieben, nehmen sich die Zeit, um wirklich ein Album am Stück durchzuhören. Das ist ganz viel Liebe, die man dann reinsteckt und ganz viel Zeit, ganz oft wird das aber nicht in dem Maße gewürdigt, dass es sich wirklich rentiert und lohnt. Ich finde bei einem Album auch geil, wenn das ein Konzept hat. Bei einer EP kann man ein bisschen freier arbeiten und intuitiver gehen, welche Songs zusammenpassen. Es tut mir dann weniger weh, wenn die Leute das nicht von Anfang bis Ende durchhören. Ich freue mich natürlich sehr darüber, aber es ist okay, wenn Shuffle an ist und es einfach bunt gemischt wird. Bei einem Album fände ich das schlimmer, weil ich mir da nochmal anders Gedanken mache.</p>



<p><strong>Ich habe trotzdem die Theorie, dass auch diese EP ein kleines Konzept hat, dazu würde ich aber später noch eine Frage stellen. Ich würde ganz gerne auf ein paar Songs zu sprechen kommen, zuerst mal zu »Deine Haut«. Du hast den Song ja schon mal bei AUF LEVEL performt, aber da noch unter dem Titel »Ryan Gosling«.</strong><br>Ja, gut recherchiert! (beide lachen)</p>



<p><strong>Was hat Ryan gemacht, dass der Song nicht mehr nach ihm benannt ist?</strong><br>Er hat mir einfach nicht auf meine DM geantwortet. (lacht) Dann dachte ich, ich widme dir auch keinen Song mehr.</p>



<p><strong>Sehr konsequent. (beide lachen)</strong><br>Ne, »Ryan Gosling« war mein Arbeitstitel, und es ging so schnell mit dieser AUF-LEVEL-Session, dass ich von Arbeitstitel zu Richtigtitel noch nicht so geswitcht habe, aber eigentlich immer wusste, dass ich den auf jeden Fall nochmal umbenennen will. Und ich fand es dann auch irgendwie geil, dass der noch im Internet unter einem anderen Namen unterwegs ist und irgendwann können dann nur noch echte Fans diese AUF-LEVEL-Session finden.</p>



<p><strong>Für die Day Ones als kleines Easter Egg? (lacht)</strong><br>Die Day Ones, die wissen Bescheid.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="futurebae - Ryan Gosling (Live Auf Level Premiere) | @16BARS" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/kCAddC0NsKs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><strong>Wenn man sich die Kommentare dazu durchliest, haben sich ja viele darüber beschwert, dass das nichts mit Rap zu tun habe. AUF LEVEL ist kein reines Rap-Format, aber natürlich mit dem Fokus. Wie hast du denn die Resonanz auf diesen Auftritt damals erlebt?</strong><br>Das ist tatsächlich ziemlich krass an mir abgeprallt. Ich bin nicht so empfänglich für so Hasskommentare. Ich muss sagen, es ist ja auch kein Rapsong. Also wer bei »Deine Haut« denkt, es wäre ein Rapsong, hat glaube ich Rap nicht verstanden. Das ist es halt einfach nicht. Ich finde, dass es gut in das Format reingepasst hat, aber deswegen haben mich die Kommentare überhaupt nicht berührt. Ich dachte: „Ja, stimmt. Gut gesehen, gut gehört.“ (beide lachen)</p>



<p><strong>Ihr habt jetzt auch ein Video zu dem Track releast. Das war ja von Rootsen Sneeky und ihr habt da eine Collage an ganz vielen Illustration geschaffen. Es wirkt alles sehr sinnlich und teilweise ja auch erotisch, aber alles komplett jugendfrei. Kannst du vielleicht was zu dem Entstehungsprozess und zu der Idee hinter diesem Video sagen?</strong><br>Ich habe für die EP mit den<strong> Kotburschis</strong> zusammengearbeitet, da ist ja <strong>Rootsen Sneeky</strong> auch ein Part von. Das ist ein Künstlerkollektiv aus Dresden. Und denen hab ich sehr viel freie Hand gelassen bei der Interpretation meiner Songs. Also alle Videos und alle Cover kommen von den Jungs und das Konzept hinter dem Video hat mir Rootsen Sneeky auf jeden Fall geschickt und ich fand es auch krass, aber ich hab da tatsächlich selber gar nicht viel mit reingegeben. Ich habe ihm den Song geschickt und gesagt: &#8220;Fühl das und mach, was du fühlst.&#8221; Und daraus ist dieses Video entstanden und ich find es einfach krass. Er hat es einfach geschafft, die Essenz des Songs so visuell darzustellen. Ich find das völlig irre. Fand ich auch spannend, weil das hätte ja auch mega schiefgehen können, nur zu sagen, mach mal was du dazu fühlst. Ich hatte auch kurz Angst, weil ich nicht wusste, ob mir das am Ende wirklich gefällt, aber er hat es so krass begriffen und gemacht. Das ist echt Wahnsinn.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="futurebae - Deine Haut (prod. by Tilmann Jarmer)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/TlvjPUr-MJs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><strong>Interessant, dass du das aus der Hand gegeben hast. Ich habe das Gefühl, dass deine Videos schon ein sehr wichtiger Teil der ganzen Persona futurebae sind. Wie wichtig ist es dir denn, eine gemeinsame Ästhetik zu finden, die sich durch deine Musik und alles, was sie begleitet, zieht?</strong><br>Schon super wichtig, aber es fällt mir nicht schwer, ein Stück weit Verantwortung oder das Kreative abzugeben. Ich arbeite nur mit Leuten zusammen, die mich kennen und wo ich das Gefühl hab, ich hab da so ein Vertrauen und ich weiß genau, dass die das fühlen. Dann mach ich mir da nicht so viele Sorgen drum, dass das irgendwie schiefgehen könnte. Ich bin halt auch keine Grafikdesignerin. Ich kann ein Gefühl mit reingeben, das tu ich aber im Prinzip immer schon durch die Musik, und finde dann schön, dass mein Gedanke und mein Lied erweitert werden um ein Video oder ein Cover von jemandem, dessen Spezialität woanders liegt. Sodass das ganze Produkt da drum erweitert wird und das Projekt noch einen ganz anderen Anstrich bekommt, aber immer noch einen, der irgendwie geil zu mir passt. Es ist wieder dieses Miteinander. Es ist wie ein Feature zu machen. Man holt einfach noch jemanden ran, der da seine Handschrift reinsetzt. Das finde ich schön.</p>



<p><strong>Dadurch entsteht ja auch ein sehr buntes Gesamtwerk. Sehr viele kleine Ideen, die man irgendwo entdecken kann.</strong><br>Voll, und ganz ehrlich, das ging jetzt bei mir alles so schnell. Ich würde mich total übernehmen, wenn ich versuchen würde, alles selber zu machen. Ich find das toll, wenn Leute das können, aber ich krieg das nicht hin. Dafür ist es einfach zu viel. Dann Leute zu haben, wo ich merke, bei denen funktioniert das und die haben die Vision verstanden, ist einfach geil und genauso die dann machen zu lassen und zu sagen: „Ey, ich bin keine Videografin, aber du und das, was du machst, ist geil. Wie interpretierst du meinen Song? Go for it!“</p>



<p><strong>Diese Zusammenarbeit und das Aufgreifen verschiedener Ideen merkt man schon im musikalischen Endprodukt. Ich finde es sehr schwierig, deine Musik in bestimmten Genregrenzen zu beschreiben. Wer inspiriert dich denn musikalisch aktuell am meisten und wer lief denn viel während der Produktionsphase der EP?</strong><br>Das ist &#8216;ne schöne Frage, wer in der Zeit viel lief. Ich glaube, ich hab sehr viel <strong>Remi Wolf</strong> gehört. Kennst du die?</p>



<p><strong>Ne gar nicht tatsächlich.</strong><br>Ich glaube, ihren bekanntesten Song hat sie mit <strong>Dominic Fike</strong> gemacht: »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=VueBGZ1VXgc">Photo ID</a>«. Und sie hat &#8216;ne sehr gute und richtig schöne EP gemacht und die hat mich auf jeden Fall sehr inspiriert. Und auch viel&#8230; Was hab ich noch viel gehört? <strong>Sia</strong> habe ich auch viel gehört und an mehr erinner ich mich gar nicht. Ich glaube, ich hatte eigentlich keinen Track, wo ich dachte: „Lass mal direkt sowas wie den machen.“ Ich kenn das, dass manchmal Leute so arbeiten, aber das hatte ich auf jeden Fall nicht. Ich glaube, dass es so vielschichtig ist und auch viele verschiedene Richtungen sind, kommt einfach aus mir heraus. Wenn ich glücklich bin, mache ich halt lieber einen happy Track und wenn ich traurig bin, mache ich lieber ‘nen traurigen Track. Wenn ich mich nachdenklich fühle, dann sowas. Wenn ich gerade auf ‘ner sexy Party war, schreibe ich so einen »Deine Haut«-Song. (beide lachen) Das ist einfach sehr mit meinen Emotionen verknüpft.</p>



<p><strong>Ich hatte vielleicht erwartet, dass du noch jemanden Deutschsprachiges nennst. Du meintest mal in einem Interview mit dem t.akt Magazin, dass man im Deutschen um Texte zu schreiben „mehr Poesie“ braucht. Wo findest du denn in deinen eigenen Texten mehr Poesie?</strong><br>Äh ja, ich würde mich mal so ein bisschen von meiner Aussage von damals distanzieren. (beide lachen) Ich finde das gar nicht so. Ich glaube, ich hab einfach die falsche englische Musik gehört. Ich hab inzwischen echt viel entdeckt, wo wirklich toll mit Sprache umgegangen wird, gerade bei Sia zum Beispiel. Echt Schande über mich, dass ich das jemals gesagt hab. Wer Sia hört, der sieht, dass sie wunderschöne Bildwelten auch erschafft. Ich glaube, man kann sagen ich kann poetischer auf Deutsch schreiben, weil es meine Sprache ist, als auf Englisch. (lacht) Das wäre die richtige Aussage.</p>



<p><strong>Gut, dass wir das richtig gestellt haben. (beide lachen)</strong><br>Ja, man entwickelt sich ja auch. Ist ja auch schon ein bisschen her, als ich das gesagt hab. Da war ich einfach noch grün hinter den Ohren. (lacht)</p>



<p><strong>Klar, und die Poesie bringst du ja auch mit. Ich denke gerade an Tracks wie »Fieber« mit den ganzen Hitze-Metaphoriken verarbeitet werden und so. Ist das eigentlich eine mobile Sauna im Video?</strong><br>Ja, es ist eine mobile Sauna. Ist das nicht cool? (lacht) An sich müsste man nochmal ein ganzes Video mit dieser Sauna drehen. Einfach Ehrenvideo. Da kann man die Füße von der Seite extra reinstecken. Das ist komplett absurd. Ich glaube, bei einer Sequenz sieht man das.</p>



<p><strong>Ist ja auch schade, wenn nur eine Person davon profitiert.</strong><br>Hast du auf jeden Fall gut gesehen. (lacht)</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="futurebae &amp; Schorl3 - Fieber (prod. by Tilmann Jarmer, Hans &amp; Hans)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/l8mrlr_YpOg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><strong>Hitze spielt bei dir ja eh immer wieder eine Rolle. Gerade in Form des Sommers auf Tracks wie »Immer Sommer« und »Summer Love«. Was inspiriert dich eigentlich so am Sommer, dass er so regelmäßig in deiner Musik wiederkehrt?</strong><br>Ich glaube, es ist zum einen, dass ich nicht gerne friere. (beide lachen)</p>



<p><strong>Fair.</strong><br>Und dass man mit dem Sommer alles verbindet, was glaube ich auch meine Musik ausmacht. Alles ist irgendwie leichter, alles ist freier, man bewegt sich spontan, man tanzt Nächte durch, man läuft über bunte Wiesen. Es ist viel offener. Im Winter ist alles ein bisschen dunkler und melancholisch und das ist nichts, was meine Musik ausmacht. Deswegen fühle ich mich glaube ich in diesem Bild des Sommers sehr wohl.</p>



<p><strong>Der erste Track der EP verknüpft den Sommer ja schon mit einem zweiten Motiv, das immer wieder bei dir auftaucht, nämlich mit der Liebe. Inwiefern sind für dich diese beiden Komplexe auch miteinander verzahnt?</strong><br>Ja, im Sommer ist die Liebe immer ein bisschen aufregender als im Winter. (beide lachen) Ich glaube, das ist genau diese Hitze, Wärme. Frühlingsgefühle heißen glaube ich auch nicht umsonst Frühlingsgefühle.</p>



<p><strong>Aber nicht Sommergefühle!</strong><br>Das stimmt. Es ist dieses Bild, so ein Generationsding. Ich habe irgendwann mal gelesen, dass sich im Winter ganz viele eine Winteraffäre suchen. So einen Menschen, mit dem man sich durch den Winter kuschelt, und im Sommer eben Sommeraffären, die aber viel offener und freier sind. So mal hier, mal dort, mal jenes.</p>



<p><strong>Ist die EP so zu lesen, dass sie die Geschichte einer dieser Sommeraffären von Anfang bis Ende erzählt?</strong><br>Ja, schon so ein bisschen. Ich wollte das gar nicht nach außen kommunizieren, dass ich dieses krasse Konzept habe. Aber ich finde es schön, wenn man es schafft, das reinzulesen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="futurebae - Sowas Wie Ja (prod. Tilmann Jarmer)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/k1GJILCCqsc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><strong>Du hattest ja gerade schon angesprochen, dass die Liebe im Sommer auch freier ist. Gerade am Anfang der EP auf »Summer Love« ist es ja auch ein bisschen ein Widerspiel zwischen diesen beiden Personen, die zwar beide spielen wollen, aber auch nicht mit sich spielen lassen. Irgendwie hat man das Gefühl, dass jetzt zwar beide zusammenkommen, aber nicht, dass es so eine wahnsinnig erfüllende Sache ist.</strong><br>Es ist Berlin. (lacht)</p>



<p><strong>Also hast du da die Stadt verarbeitet?</strong><br>Ja irgendwie alle Datinggeschichten, die ich aus dieser Stadt selber erlebt habe und von Freund*innen kenne. Irgendwie ist es schön, aber gleichzeitig hat es auch einen faden Beigeschmack und alles ist nur kurzlebig und einer zieht immer den Kürzeren. Obwohl, es ist natürlich nicht immer so. Man darf nicht verallgemeinern.</p>



<p><strong>Aber auf der EP verknüpfst du es ja auch sehr stark mit solchen Themen, für sich selbst einzustehen und sich selbst auch genug zu sein. Lässt sich das dann innerhalb von so einer hitzigen Sommerliebe überhaupt miteinander vereinbaren?</strong><br>Ja, ich glaube, da geht es viel um diesen Empowerment-Faktor und sich als Frau das Recht rauszunehmen, auch kurze Romanzen haben zu können. So dieses „Ja, ich mach das für mich, weil ich das fühle und gut ist.“ Und das ist etwas, was ich in Berlin sehr inspirierend finde. Auch in dem Umfeld, in dem ich mich bewege, gibt es einfach ganz viele Frauen, die sich wirklich frei ausleben und frei lieben, wie sie wollen. Das finde ich total schön. Gleichzeitig kenne ich aber auch viele, die sich immer noch sehr zurückhalten und denken, „Nein, ich muss irgendwie anderen entsprechen und gelte als Bitch, wenn ich mal hier mal da Sex habe.“ Und da wollte ich schon, dass es einfach unterschwellig die ganze Zeit mitklingt, dass es okay ist, einfach zu lieben, wen du lieben möchtest. Wenn du das nicht mehr willst, dann lass es.</p>



<p><strong>Ich finde, das fasst die EP sehr gut zusammen. Wir bleiben trotzdem noch kurz beim Sommer. Bald stehen auch für dich ein paar Auftritte an und es ist bestätigt, dass du auf dem splash! und Melt! spielen wirst. Worauf freust du dich denn diesen Sommer am meisten?</strong><br>Auf alles, auf alle Festivals! Ich hab so Bock, live zu spielen. Das ist ja mein erster Festivalsommer. Ich bin super aufgeregt und hab richtig viel Bock. Auf jeden einzelnen Gig freue ich mich. Ich freue mich auch sehr, dass jetzt die EP rauskommt, aber noch viel mehr freue ich mich auf jeden Fall drauf, die dann live zu spielen. Also es gibt für mich nichts Schöneres, als auf der Bühne zu stehen.</p>



<p><strong>Ein bisschen Erfahrung konntest du letztes Jahr schon sammeln.</strong><br>Ja, ein paar Sachen. Noch nicht viel, aber ein bisschen.</p>



<p><strong>Das ist ja schon eine sehr gute Perspektive für dich und den Sommer. Du hast über diese EP gesagt, dass es auch darum geht, mit Verlorensein klarzukommen. Und du meintest auch, dass es ganz schön sein kann, nicht zu wissen, wohin die Reise als Nächstes weitergeht. Hast du trotzdem eine Ahnung oder Hoffnung, wo es denn auf deinem Weg hingeht?</strong><br>Deutsche Charts Platz 1. (lacht) Ne, ich hab keine Ahnung. Ich versuche es immer nur noch alles zu nehmen, wie es kommt und da auch nicht zu weit in die Zukunft zu blicken. Ich hab so ein paar Sachen, die anstehen, natürlich weiter Musik machen, an der nächsten EP zu tüfteln oder vielleicht auch an so einer Albumsache. Das halte ich mir alles ein bisschen offen. Aber weiterzumachen und zu hoffen, dass die Leute, die die Musik hören und fühlen und zu den Konzerten kommen, sodass das alles vielleicht größer wird, das fände ich schön.</p>



<p><strong>Dabei auf jeden Fall sehr viel Erfolg.</strong><br>Danke, ich bin gespannt! Wenn nicht, ist auch okay, aber ich bin bereit. (lacht)</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="669" height="1008" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/futurebae-interview-03.jpg" alt="" class="wp-image-6064" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/futurebae-interview-03.jpg 669w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/futurebae-interview-03-199x300.jpg 199w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /><figcaption>Foto via Porli Parker</figcaption></figure></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/futurebae-ueber-ihre-zweite-ep-sommer-und-selbstbestimmung-in-der-liebe">futurebae über ihre zweite EP, Sommer und Selbstbestimmung in der Liebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/interviews/futurebae-ueber-ihre-zweite-ep-sommer-und-selbstbestimmung-in-der-liebe/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RELEASE RADAR KW 30 &#8211; Die Neuerscheinungen der Woche</title>
		<link>https://mostdope.tv/release-radar/release-radar-kw-30</link>
					<comments>https://mostdope.tv/release-radar/release-radar-kw-30#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vivian Wegener]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2021 13:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Release Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Chimperator]]></category>
		<category><![CDATA[fiio]]></category>
		<category><![CDATA[futurebae]]></category>
		<category><![CDATA[Lary]]></category>
		<category><![CDATA[Mic Raw Wavy]]></category>
		<category><![CDATA[Miwata]]></category>
		<category><![CDATA[On Air]]></category>
		<category><![CDATA[Phillie]]></category>
		<category><![CDATA[Pimf]]></category>
		<category><![CDATA[Tropikel Ltd]]></category>
		<category><![CDATA[Tua]]></category>
		<category><![CDATA[Wiz The Mc]]></category>
		<category><![CDATA[Yakama]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=613</guid>

					<description><![CDATA[<p>Time’s running: letzter&#160;New Music Friday&#160;im Juli. Mit dabei sind u.a. Releases von&#160;Miwata und&#160;Tua,&#160;Tropikel Ltd und&#160;futurebae,&#160;Phillie, Mic Raw Wavy und Yakama, von Wiz The MC und von&#160;Lary. Eine Auswahl der Releases dieser Woche findet ihr wie immer in unserer Release Radar-Playlist. Diese Woche auf dem Cover:&#160;Elmäx, der in der Nacht auf heute sein Solo-Debütalbum »NAÏVE« veröffentlicht hat. 9 Tracks, die harmonisch und selbstkritisch zeigen, dass auch Deutschrap Gefühle hat. Das Album nimmt uns mit auf eine Reise, Antworten auf die großen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/release-radar/release-radar-kw-30">RELEASE RADAR KW 30 &#8211; Die Neuerscheinungen der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Time’s running: letzter&nbsp;New Music Friday&nbsp;im Juli. Mit dabei sind u.a. Releases von&nbsp;<strong>Miwata</strong> und&nbsp;<strong>Tua</strong>,&nbsp;<strong>Tropikel Ltd </strong>und&nbsp;<strong>futurebae</strong>,&nbsp;<strong>Phillie</strong>, <strong>Mic Raw Wavy</strong> und<a href="https://www.instagram.com/yakama66/"> </a><strong>Yakama</strong>, von <strong>Wiz The MC</strong> und von&nbsp;<strong>Lary</strong>. Eine Auswahl der Releases dieser Woche findet ihr wie immer in unserer <a href="https://open.spotify.com/playlist/196MX5AEmUbJZaCIXqLJPp?si=fab5aea213194414" data-type="URL" data-id="https://open.spotify.com/playlist/196MX5AEmUbJZaCIXqLJPp?si=fab5aea213194414">Release Radar-Playlist</a>.</p>



<p>Diese Woche auf dem Cover:&nbsp;<strong>Elmäx</strong>, der in der Nacht auf heute sein Solo-Debütalbum »NAÏVE« veröffentlicht hat. 9 Tracks, die harmonisch und selbstkritisch zeigen, dass auch Deutschrap Gefühle hat. Das Album nimmt uns mit auf eine Reise, Antworten auf die großen existenziellen Fragen des Lebens zu finden und zeigt dabei auf verletzliche und selbstironische Art und Weise, dass es letztendlich nur eine Konstante gibt: Die naive Liebe zur Musik. Im einzigen Feature-Track des Albums »Geh noch nicht« bekommt Elmäx Unterstützung von keinem geringeren als <strong>Pimf</strong>. Zu schade, dass unser <a href="https://open.spotify.com/show/3TJkBuVcgUFoc4VZNjZISh?si=NFV20x4rT0m9TScOkA7LkQ&amp;dl_branch=1" data-type="URL" data-id="https://open.spotify.com/show/3TJkBuVcgUFoc4VZNjZISh?si=NFV20x4rT0m9TScOkA7LkQ&amp;dl_branch=1">On Air-Podcast</a> aktuell in der Sommerpause ist, denn ein Wunschgast ist er allemal. Zu hören gibt’s ihn heute trotzdem schon: »Barcelona« findet ihr in unserer <a href="https://open.spotify.com/playlist/196MX5AEmUbJZaCIXqLJPp?si=09a59d79fa1d4c82" data-type="URL" data-id="https://open.spotify.com/playlist/196MX5AEmUbJZaCIXqLJPp?si=09a59d79fa1d4c82">Playlist</a>.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Elmäx - Barcelona (Prod by Cop Dickie)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/PrGwgTVQZKc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:34px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Freunde, nun folgt ein absoluter Geheimtipp: »Touri« lautet die neueste Single von <strong>fiio</strong>. Den super sympathischen Wiener und spannenden Newcomer aus dem <strong>Chimperator</strong> Dunstkreis sollte man sich nicht entgehen lassen. Also reinhören und weitersagen!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Elmäx - Barcelona (Prod by Cop Dickie)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/PrGwgTVQZKc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/release-radar/release-radar-kw-30">RELEASE RADAR KW 30 &#8211; Die Neuerscheinungen der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/release-radar/release-radar-kw-30/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tropikel Ltd &#8211; Aus den 80ern direkt ins Herz</title>
		<link>https://mostdope.tv/next-up/tropikel-ltd</link>
					<comments>https://mostdope.tv/next-up/tropikel-ltd#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Klefisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2021 22:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Next Up]]></category>
		<category><![CDATA[futurebae]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[MOAT]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Tropikel Ltd]]></category>
		<category><![CDATA[Young Meyerlack]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=1266</guid>

					<description><![CDATA[<p>In unserem Format&#160;Next Up&#160;stellen wir euch aufstrebende Artists vor, die dem Genre neues Leben einhauchen und dabei die Fusionierung mit anderen Musikeinflüssen wagen. Hierzu präsentieren wir euch in der heutigen Ausgabe das bunte Dreiergespann&#160;Tropikel Ltd. Das Berliner-Trio Tropikel Ltd verbindet achtziger Jahre Electropop mit verträumt verliebten Lyrics und gelegentlicher Rap-Attitüde. Eine Mischung, die auf dem Papier merkwürdig klingt, aber schon einige Ohrwurm-Hits hervorgebracht hat. Noch sind Tropikel Ltd bei vielen unter dem Radar, doch mit Singles wie »Puls1000« zusammen mit&#160;futurebae, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/next-up/tropikel-ltd">Tropikel Ltd &#8211; Aus den 80ern direkt ins Herz</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>In unserem Format&nbsp;Next Up&nbsp;stellen wir euch aufstrebende Artists vor, die dem Genre neues Leben einhauchen und dabei die Fusionierung mit anderen Musikeinflüssen wagen. Hierzu präsentieren wir euch in der heutigen Ausgabe das bunte Dreiergespann&nbsp;Tropikel Ltd.</strong></p>



<p>Das Berliner-Trio <strong>Tropikel Ltd</strong> verbindet achtziger Jahre Electropop mit verträumt verliebten Lyrics und gelegentlicher Rap-Attitüde. Eine Mischung, die auf dem Papier merkwürdig klingt, aber schon einige Ohrwurm-Hits hervorgebracht hat. Noch sind Tropikel Ltd bei vielen unter dem Radar, doch mit Singles wie »Puls1000« zusammen mit&nbsp;<strong>futurebae</strong>, »SWMMK« feat.&nbsp;<strong>Young Meyerlack</strong>&nbsp;oder »Ich lächel dich an« konnten sie kleinere Untergrunderfolge erzielen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1024" height="722" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/next-up-tropikel-ltd-2.jpeg" alt="" class="wp-image-1573" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/next-up-tropikel-ltd-2.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/next-up-tropikel-ltd-2-300x212.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/next-up-tropikel-ltd-2-768x542.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/next-up-tropikel-ltd-2-770x543.jpeg 770w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>»Immer Sommer« Screenshot by Dilan Capan</figcaption></figure>



<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ihre Songs erzählen von Momenten der Sehnsucht, Zuneigung und – ganz klassisch – der Liebe. Die drei Rosen-Romantiker untermalen Ihre Emotionen mit Synthesizer-Melodien, Drum Machine und Stimmeffekten. Egal ob zu dritt in hautengen Sportanzügen, zu zweit in einer nur wenig beleuchteten Halle, oder einsam auf einem Karussell, dass was Sie machen ziehen Sie mit leidenschaftlicher Ernsthaftigkeit durch.</p>



<p>Auf Ihrer neuen Single »Straße« zusammen mit&nbsp;<strong>MOAT</strong>&nbsp;besingen Tropikel Ltd die Romantik der sommerlichen Zweisamkeit. Uptempo Beat, eingängige Hook, ein Track der sich gut in Ihre bisherigen Erfolgssingles einreiht. Ein Song, perfekt für unbeschwerte Sommerabende.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Tropikel Ltd x MOAT - Straße" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/5EPwKiWGtsY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:16px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Tropikel Ltd sind aus der Zeit gefallen. </strong><br><br>Schwer zu sagen, ob zurück in die Achtziger, oder doch in die Zukunft. <br>Ihre Melodien bleiben sofort im Ohr, Beat und Gesang zwingen zum Mitwippen und die programmierten Drums geben das Tanztempo vor. Ihre Musik ist ein liebevoll und sanft vorgetragenes Angebot. Wenn man sich darauf einlässt, sich fallen lässt und den Moment genießt, dann bekommt man von Tropikel Ltd die volle Ladung „echte Gefühle“.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/next-up/tropikel-ltd">Tropikel Ltd &#8211; Aus den 80ern direkt ins Herz</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/next-up/tropikel-ltd/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
