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		<title>Who the Fuck is Dahi?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 12:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind BINA., Olivia Rodrigo und Dahi. Dahi &#8211; Black Boy (Alternative) Wer ist eigentlich Dahi? kam als Frage sogar in unserer Redaktion auf. Der Produzent, Composer, Schreiber (und vieles mehr) steckt hinter Hits und, sind wir ehrlich, fast schon Klassikern wie »Money Trees«, »Count Me Out«, »LOYALTY« und wirklich diversen anderen Tracks von Kendrick Lamar. Hat aber zum Beispiel auch »vent« von Baby Keem, »Love Me Not« von Ravyn Lenae, »a [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind BINA., Olivia Rodrigo und Dahi.</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Dahi &#8211; Black Boy (Alternative)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer ist eigentlich <strong>Dahi</strong>? kam als Frage sogar in unserer Redaktion auf. Der Produzent, Composer, Schreiber (und vieles mehr) steckt hinter Hits und, sind wir ehrlich, fast schon Klassikern wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=smqhSl0u_sI">Money Trees</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=5GhhVHpPR_M">Count Me Out</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Dlh-dzB2U4Y">LOYALTY</a>« und wirklich diversen anderen Tracks von <strong>Kendrick Lamar</strong>. Hat aber zum Beispiel auch »vent« von <strong>Baby Keem</strong>, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=cswfR85D7jM">Love Me Not</a>« von <strong>Ravyn Lenae</strong>, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DmWWqogr_r8">a lot</a>« von <strong>21 Savage</strong>, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=SsKT0s5J8ko">Self Care</a>« von <strong>Mac Miller</strong> oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=BuNBLjJzRoo">90210</a>« von <strong>Travis Scott</strong> produziert, komponiert und/oder mitgeschrieben. Auch da kratzen wir noch an der Oberfläche. Der Künstler schaffte es dabei, Songs zu entwickeln, die Tiefe haben. <br>Es fühlt sich eher an wie kleine Soundwelten, durch die wir noch lange nach dem Hören streifen. Nun ist es endlich so weit und Dahi tritt aus dem Schatten, um sein erstes Solalbum namens »Black Boy (Altnernative)« zu veröffentlichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Range, die Dahi hat, wird schon bei der (sind wir ehrlich, absurden) Liste an Features deutlich: Kendrick Lamar, <strong>Fousheé</strong>, <strong>Childish Gambino</strong>, <strong>Vince Staples</strong>, <strong>Channel Tres</strong>, <strong>French Anthony</strong>, <strong>Moses Sumney</strong>, <strong>Mez</strong>, <strong>Kurtis Wells</strong>, <strong>Amber Mark</strong>, <strong>Jesse Boykins III</strong>, <strong>Baby Rose</strong>, <strong>Ant Clemons</strong>, <strong>Obongjayar</strong>, <strong>Ravyn Lenae</strong> und <strong>Elmiene</strong>. Die Liste an Künstler*innen macht eigentlich deutlich, dass jeder mit dem Mann arbeiten möchte. Wem das jetzt immer noch nicht als Anreiz dient, der hat hier leider wirklich nichts zu suchen. Das Ergebnis ist ein teils recht ruhiges, aber auch vielschichtiges Album, das wahnsinnig viel zu bieten hat.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Dahi - How To Pray ft. Kendrick Lamar, Amber Mark (Official Music Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/hj5BZJ5OflE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">BINA. &#8211; The Art of Anger</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir lieben Frauen, die ihre Wut endlich nicht mehr runterschlucken, und wir lieben BINA. Wenn <strong>BINA.</strong> dann auch noch einen Song namens »The Art of Anger« veröffentlicht und damit endlich mit gesellschaftlichen Normen bricht und ihrer Wut freien Lauf lässt, schweben wir auf Wolke 7. Das Ergebnis ist ein magischer Song. „I‘m afraid of me and you should be too“ ist unser neues Lebensmotto. Wut ist eben nicht nur eine Emotion, sondern eine Kunstform.<br></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="BINA. - The Art of Anger (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/FGfWIIxT9Ww?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Olivia Rodrigo &#8211; serena joy</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Everything is just fine“. Aber leider eben nicht und deshalb redet <strong>Olivia Rodrigo </strong>da nicht nur drüber, sondern unternimmt auch etwas. Eigentlich reicht ihre Musik ja schon aus, um aus uns große Fans zu machen. Die Künstlerin macht Pop, wie wir ihn lieben: mit ehrlichen Texten, die einem manchmal das Herz zerreißen, aber gleichzeitig auch clever geschrieben sind. Dazu kommen Ohrwurm-Melodien, die immer wieder auch etwas Richtung Rock abdriften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dann die Person hinter der Musik auch noch eine so starke junge Frau ist, dann ist das Gesamtpaket ziemlich perfekt (oder so perfekt, wie ein Mensch halt sein kann).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rodrigo eroberte langsam auch unsere Millennial-Herzen, indem sie Musiker*innen mit auf die Bühne holt, die jetzt vielleicht nicht wirklich der Demografie ihrer jungen Fans entsprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir reden hier zum Beispiel von <strong>The Cure</strong> Frontsänger <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=MDTlUtrzeFI">Robert Smith</a></strong> oder mit <strong>Lily Allen</strong> <br>»Fuck You« performen als Statement gegen diverse Politiker*innen. Mit ersterem hat sie nicht nur zwei Cover-Songs auf ihrem Live-Album, sondern auch einen neuen gemeinsamen Song auf dem aktuellen Projekt. Allen ist mittlerweile wie wir ein absoluter Die Hard Fan. Olivia Rodrigo eröffnet vor allem ihren ganz jungen Fans die Musik, die sie inspiriert hat, und das bringt uns dann manchmal als ältere Fans ein bisschen Pipi in die Augen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wirklich cool ist, dass sie sich immer deutlich und ohne Blatt vor dem Mund gegen die aktuellen Missstände in den USA, verursacht durch Tyrannenpräsident Trump, äußert. Den Höhepunkt (aber eigentlich auch Anfang einer großartigen Sache) findet dieses Engagement nun im <strong><a href="https://www.daisychainfields.com">Daisy Chain Fields Music Festival</a></strong>. Alleine der Name, etwas ganz Kindliches und Unschuldiges als Symbol für eine Gegenbewegung. Informieren dazu könnt ihr euch hier und den Song solltet ihr euch unbedingt anhören, wir zitieren: &#8220;If you can&#8217;t throw a punch, you can learn how to spit&#8221; denn &#8220;If they do it to them, they&#8217;ll do it to you&#8221;. Hauptsache, wir wehren uns und nehmen es nicht still hin.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Olivia Rodrigo - serena joy (Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/NI0rodDL-U8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Gott hat einen Afro</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 10:23:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Rapsody, Cleo Sol, Kenny Beats und Denzel Curry Rapsody &#8211; God Gotta Afro Über Rapsody als Künstlerin müssen wir an dieser Stelle wohl nichts mehr schreiben, dass wir große Fans sind, sollte mittlerweile klar sein. Das neue Album »God Gotta Afro &#38; Golden Hoops« ist für uns ein weiterer Grund, wieso. Es ist vielleicht nicht ganz das in sich zu 100 % stimmige Album wie »Eve«, dafür ist es etwas [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Rapsody, Cleo Sol, Kenny Beats und Denzel Curry</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Rapsody &#8211; God Gotta Afro</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über<strong> Rapsody</strong> als Künstlerin müssen wir an dieser Stelle wohl nichts mehr schreiben, dass wir große Fans sind, sollte mittlerweile klar sein. Das neue Album »God Gotta Afro &amp; Golden Hoops« ist für uns ein weiterer Grund, wieso. Es ist vielleicht nicht ganz das in sich zu 100 % stimmige Album wie »<a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLjE6eh2eTeXuBEZaJ_UevPm2fh1U2c6dm">Eve</a>«, dafür ist es etwas mehr durcheinander, aber genau das bringt dafür so wahnsinnig viel Spaß. Es ist eine große Freude, als Fans mitzuerleben, wie die Industrie Rapsody einfach nicht kleinkriegt und sie mit jedem Album selbstsicherer wird. <br><br>Auf dem neuen Projekt probiert sich Rapsody weiter aus. Es wird viel experimentiert, angetrieben wird sie dabei von den Beats von <strong>Mr. Porter</strong>, der bis auf wenige Ausnahmen einen Großteil der Tracks produziert hat. Insgesamt ein verdammt cooles Album von einer verdammt coolen Frau.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Rapsody - God Gotta Afro (Official Music Video) ft. KARABO YA MORENA" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/3oTauhBaZ64?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Denzel Curry &amp; Kenny Beats &#8211; ii</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine musikalische Freundschaft, wie sie im Bilderbuch steht. Ein bisschen fragt man sich allerdings auch, ob Kenny Beats gerade noch Zeit für anderes bleibt. Vor allem mit seiner Zusammenarbeit mit Bands wie <strong>IDLES</strong> oder <strong>Geese</strong> hat er sich auch außerhalb der Hip-Hop-Szene einen Namen gemacht, allerdings unter seinem richtigen Namen <strong>Kenneth Blume</strong>. Es scheint fast, als ob er dadurch etwas seriöser erscheinen möchte, obwohl er seine Erfahrungen oder Inspirationen durchaus in seine Hip-Hop-Projekte wie das letzte Projekt mit <strong>Rico Nasty</strong>, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=I0aNF5KOgtI&amp;list=PLFyT26uHwRwE">RX</a>«, einfließen lässt. Genau das hört man auch auf dem neuen Album »ii« mit <strong>Denzel Curry</strong>. Es ist das zweite Kollabo-Album der beiden und Fans von beiden kommen hier auf volle Kosten. Typisch für beide ist es etwas experimenteller und chaotischer, auf die beste Art und Weise. Denzel liefert starke Lyrics über großartige Beats und vielleicht hat Fana Hues sie inspiriert, aber es geht zum Teil auch ums Angeln. Wer ist da bitte nicht abgeholt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für alle, die doch lieber Kenneth und nicht Kenny hören möchten, hat der Produzent diese Woche auch ein neues Album mit <strong>Weezer</strong> in petto.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Denzel Curry &amp; Kenneth Blume - GONE FISHING (Visualizer)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/rZlDB7qHz0Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Cleo Sol &#8211; Gentlewoman</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue <strong>Cleo Sol</strong> Album kam mit bittersüßen und vor allem gemischten Gefühlen. Zum einen freut man sich als großer Cleo Sol Fan wahnsinnig, wenn ein doch recht seltener Solo-Release der Künstlerin veröffentlicht wird. Sols Stimme und Texte gehen direkt unter die Haut und setzen sich dort lange fest, ihre Musik ist wortwörtlich Seelenbalsam. Aber auf der anderen Seite wurde das Album wie auch ihre anderen Projekte von <strong>Inflo</strong> produziert, dem Mann an ihrer Seite und dem Kopf hinter <strong>Sault</strong> und vielen <strong>Little Simz</strong> Alben, außer eben dem letzten. Wäre das letzte Little-Simz-Album nicht gewesen, gäbe es auch keine bitteren Gefühle, aber leider haben sich Simz und wir wohl in Inflo getäuscht und er ist doch nur einer von vielen Männern der Musikszene, die zwar musikalisch Großartiges leisten, aber menschlich mehr als fragwürdig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was tun wir also mit dem neuen Cleo-Sol-Projekt, wenn der Mann, der eine andere Künstlerin angeblich so respektlos ausgenutzt hat, nun hinter Musik steckt, die wir vom Herzen gerne hören? Können wir in dem Fall die Künstlerin vom Produzenten trennen oder müssen wir kritischer hinterfragen, was Sols Rolle ist? Oder ist es unfair, Sol dafür ”büßen“ zu lassen? Es sind komplizierte und sehr gemixte Gefühle und ehrlicherweise ist genau Cleo Sols Musik der beste Trost dafür … wenn da nicht der unschöne Beigeschmack wäre.</p>



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<iframe title="Gentlewoman" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/dpks7iSMuUQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Jungle&#8217;s »Sunshine« ist der entspannte Sonntagmorgen nach »Volcano«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 14:12:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Flo Milli, L&#8217;Rain, Nemzzz und Jungle. Jungle &#8211; Sunshine Mit dem letzten Album »Volcano« hat Jungle ein Album geschaffen, das perfekt den Zenit des Sommers eingefangen hat. Das neue Projekt »Sunshine« wird zwar dem Albumtitel gerecht, hört sich aber eher wie der faule Sonntag nach »Volcano« an. Es ist etwas weniger experimentell und etwas einheitlicher. Die perfekte Musik, um an einem lauen Sommertag Rad zu fahren, während einem der Wind [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/jungles-sunshine-ist-der-entspannte-sonntagmorgen-nach-volcano">Jungle&#8217;s »Sunshine« ist der entspannte Sonntagmorgen nach »Volcano«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Flo Milli, L&#8217;Rain, Nemzzz und Jungle.</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Jungle &#8211; Sunshine</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem letzten Album »<a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLge2MK9JRniaRyNPHYOFrZplx12WhI4Zs">Volcano</a>« hat <strong>Jungle</strong> ein Album geschaffen, das perfekt den Zenit des Sommers eingefangen hat. Das neue Projekt »Sunshine« wird zwar dem Albumtitel gerecht, hört sich aber eher wie der faule Sonntag nach »Volcano« an. Es ist etwas weniger experimentell und etwas einheitlicher. Die perfekte Musik, um an einem lauen Sommertag Rad zu fahren, während einem der Wind durch die Haare streift oder für ein Treffen mit Freunden im Park. <br><br>Es wird immer noch getanzt, vor allem in den wirklich großartigen Visualisierungen, die genauso erfrischend sind wie zuvor, aber musikalisch ist das Projekt etwas gefälliger und homogener. Das könnte aber vor allem auch daran liegen, dass es dieses Mal keine Features gibt. Die Frontfrau der Band,<strong> Lydia Kitto</strong>, ist die einzige Stimme neben T<strong>om McFarland</strong> und <strong>Josh Lloyd-Watson</strong>. Insgesamt schafft es das neue Projekt also nicht aus dem Schatten der Vorgängerin heraus, aber die Messlatte lag da auch so weit oben, dass das völlig okay ist. »Sunshine« macht trotzdem Spaß, besonders in Kombination mit den Musikvideos.</p>



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<iframe title="Jungle - Sunshine (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/5f3sMmdG2sg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Flo Milli &#8211; To Bo$$y </h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Flo Milli Shit“! Viel mehr müssen wir eigentlich nicht mehr dazu schreiben. Ein typischer Beat, auf dem <strong>Flo Milli</strong> typisch auf die Fresse und direkt rappt. Aber das meinen wir nicht negativ, sondern im Gegenteil, es ist genau das, was wir manchmal brauchen. <br>Ein Selbstbewusstseinsboost, wie nur sie es kann. Manche würden sagen: zu Boss für uns, niemals bossy genug.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Flo Milli - Too Bo$$y (Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/ZtVAv8Pcfpw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">L&#8217;Rain &#8211; fata morgana</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Projekt, das besonders ist und in Deutschland leider noch als Geheimtipp gilt, ist »Fata Morgana« von <strong>L’Rain</strong>. Die Künstlerin aus Brooklyn macht wahnsinnig spannende Musik und lässt sich (wie wir es am liebsten haben) nicht einem Genre zuordnen. Auf Instagram schrieb sie selbst dazu: „I hope to make one thing clear – I do what the fuck I want“ In Bezug darauf, dass sie gerne mal dem Jazz zugeordnet wird, weil man als Schwarze Künstler*in laut dem Mainstream ja nur Jazz, Hip-Hop, Soul oder R&amp;B machen kann. Das ist aber nicht nur äußerst rassistisch, sondern auch ziemlich faul. <br>L’Rain zieht ihre Inspirationen aus viel zu vielen Einflüssen und macht Musik, die man am besten laut hört, um alle Dimensionen zu verstehen. Inhaltlich geht es viel um Selbstzweifel und das Gefühl, sich manchmal wie ein Alien zu fühlen. Uns überzeugt es sehr und wir legen es allen ans Herz.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="L&amp;apos;Rain - elmyra (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/PIJWnnQLVXA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Nemzzz &#8211; 4AM</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die UK-Rap-Fans haben wir heute auch noch eine Perle von <strong>Nemzzz</strong>. Seit Mai herrscht der Rapper aus Manchester über die UK-Charts mit dem Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=v2OS2LOD-G8">GEEKIN</a>« (mit Feature von <br><strong>Lil Yachty</strong>). Es folgten weitere Singles und schließlich diese Woche der Track »4AM«. Wie immer reflektiert Nemzzz über sein Leben, aber gleichzeitig ist es auch eine Ansage: Trotz allem, was er schon in seinen recht jungen Jahren gesehen hat, ist dies nur der Anfang und wir werden ihn (zum Glück) so schnell nicht mehr loswerden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="NEMZZZ - 4AM [OFFICIAL VIDEO]" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/VLDJ_-wrwj8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/jungles-sunshine-ist-der-entspannte-sonntagmorgen-nach-volcano">Jungle&#8217;s »Sunshine« ist der entspannte Sonntagmorgen nach »Volcano«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Rachel Chinouriri sah nie besser aus und hat sich dabei noch nie schlechter gefühlt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 09:37:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Fred again.., Latin Mafia, KeepVibesNear und Rachel Chinouriri. Rachel Chinouriri &#8211; One Song Away From Crying Die Londoner Indie-Queen hat sich zurückgemeldet mit einem neuen Song, der mal wieder beweist, dass musikalisches Genredenken wirklich passé ist und sie Pop genauso gut beherrscht wie Indie und Rock, gerne auch in jeglicher Kombination. Rachel Chinouriri schafft es zudem wieder, dieses eine bestimmte Gefühl einzufangen, ein Grund, wieso ihre Musik mittlerweile auch außerhalb [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Fred again.., Latin Mafia, KeepVibesNear und Rachel Chinouriri.</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Rachel Chinouriri &#8211; One Song Away From Crying</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Londoner Indie-Queen hat sich zurückgemeldet mit einem neuen Song, der mal wieder beweist, dass musikalisches Genredenken wirklich passé ist und sie Pop genauso gut beherrscht wie Indie und Rock, gerne auch in jeglicher Kombination. <strong>Rachel Chinouriri</strong> schafft es zudem wieder, dieses eine bestimmte Gefühl einzufangen, ein Grund, wieso ihre Musik mittlerweile auch außerhalb der UK so viele begeistert. »One Song Away From Crying« ist ziemlich das, was der Titel verspricht. Man stellt sich eine Nacht im Club vor. Äußerlich stimmt alles: der Look, die Haare, das Make-up, alles sitzt, wie es soll, außer eben die eigene Gefühlswelt. Das Ganze über einem poppigen Beat mit zugehörigem Musikvideo und der Song trifft einfach. Das neue Album »I think I Spoke To Soon« soll am <strong>16. Oktober</strong> erscheinen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Rachel Chinouriri - One song away from crying (Official Music Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/dL5ZCqLCAY4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fred again.. &amp; LATIN MAFIA &#8211; 9 months &amp; 50 hours</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ziemlich spannendes Projekt kommt diese Woche von <strong>Fred again.. </strong>und <strong>LATIN MAFIA</strong>, aka. den drei <strong>de la Rosa-Brüdern</strong> <strong>Milton</strong>, <strong>Emilio</strong> und <strong>Mike</strong>. Fred ist selbst großer Bewunderer der drei. Er arbeitet ebenfalls viel mit seinem jüngeren Bruder an Musik und dadurch fühlte sich die Zusammenarbeit laut eigener Aussage an, als würden einfach fünf Brüder zusammenkommen. Die Arbeit an dem neuen Projekt ist zwar schon etwas länger im Gange gewesen, damit es aber nicht bei einzelnen verstreuten Tracks bleibt, beschlossen die fünf, sich in <strong>Mexico City</strong> zu treffen und sich so lange zusammenzusetzen, bis das Projekt als Ganzes abgeschlossen ist. Bis dahin eigentlich ein recht gewöhnlicher Ablauf, das Besondere daran war aber, dass dieser finale Schritt der Zusammenarbeit komplett als Livestream für Fans aufgenommen wurde.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="LATIN MAFIA, Fred again.., bby - Quiereme" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/9lIOmv6keSI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">KeepVibesNear &#8211; Get It Right</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte könnten wir uns fast ausgedacht haben. <strong>KeepVibesNear</strong> hatte für den Mittwoch eigentlich nur die Veröffentlichung seiner neuen Single geplant, daraus wurde dann aber direkt eine noch größere Zelebrierung. <strong>Mrs. KeepVibesNear</strong> hat nämlich am selben Tag auch das erste gemeinsame Kind der beiden zur Welt gebracht. Passenderweise geht es in dem neuen Track »Get It Right« auch darum, die Liebe nicht aufzugeben und weiter an sich zu arbeiten. Es ist aber über allem auch – wie viele seiner Tracks – eine Liebeshymne an die Stärke seiner Frau. Wir hatten auf jeden Fall ein bisschen Pipi in den Augen und wünschen der Mrs. eine gute Genesung zu Hause.</p>



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<iframe title="Spotify Embed: Get It Right" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/5lZKdIOgyE6jF2XSeMsNTd?si=d41e8f7ac3e64ac2&amp;utm_source=oembed"></iframe>
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		<title>Chad Hugo tritt aus dem Schatten und hört sich trotzdem gut an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 14:38:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind John Glacier, Everything Is Recorded, IDK, Peter Gabriel, SunandMoon, Tierra Whack, Leikeli47 und Chad Hugo. Chad Hugo, Leikeli47 &#38; Tierra Whack &#8211; Jumpupw!nya Was genau zwischen Chad Hugo und Pharrell Williams nach dem Ende von N.E.R.D und The Neptunes geschehen ist, interessiert uns ehrlich gesagt wenig. Wahrscheinlich geht es wie immer um Geld. Seit dem öffentlichen Zwist wird musikalisch allerdings ziemlich intensiv darüber argumentiert, wer von den beiden denn nun [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind John Glacier, Everything Is Recorded, IDK, Peter Gabriel, SunandMoon, Tierra Whack, Leikeli47 und Chad Hugo.</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Chad Hugo, Leikeli47 &amp; Tierra Whack &#8211; Jumpupw!nya</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was genau zwischen <strong>Chad Hugo</strong> und <strong>Pharrell Williams</strong> nach dem Ende von <strong>N.E.R.D</strong> und <br><strong>The Neptunes</strong> geschehen ist, interessiert uns ehrlich gesagt wenig. Wahrscheinlich geht es wie immer um Geld. Seit dem öffentlichen Zwist wird musikalisch allerdings ziemlich intensiv darüber argumentiert, wer von den beiden denn nun eigentlich den Sound der beiden – und damit auch den Sound der frühen 2000er-Popmusik – wirklich geprägt hat. Pharrell soll wohl angeblich eher der kreative Kopf mit den Ideen gewesen sein und Hugo derjenige, der sie musikalisch umsetzen kann. Nachdem Pharrell aber sowohl musikalisch als auch modisch ziemlich gut solo klarkommt, lautet die große Frage: Was macht denn eigentlich Chad Hugo?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort kam dann diese Woche (also auch schon vorher, aber für den dramatischen Effekt diese Woche). Hugo veröffentlicht seit sehr langer Zeit seine eigene Musik und holt sich dafür Unterstützung von zwei der aktuellen Leading Ladies und Favorite Artists von uns: <strong>Leikeli47</strong> und <strong>Tierra Whack</strong>. Das Ergebnis: ein sehr geiler Track, der uns tatsächlich zurück in die 2000er versetzt. Allerdings eher, weil es einer von diesen Songs ist, bei denen die Energie sofort auf uns übergeht und wir uns bewegen müssen. Das Musikvideo dazu ist ein großartiger Fiebertraum (und wir wollen Pharrells Genie nicht leugnen, aber Hugos Anteil daran wird eindeutig unterschätzt).</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Chad Hugo- Jumpupw!nya (Official Video) Ft. Tierra Whack, Leikeli47" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Lw0IKI_HsF0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">John Glacier &#8211; Bond Girl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Traum ist es zwar nicht unbedingt, <strong>Bond Girl </strong>zu werden, aber <strong>John Glacier</strong> gönnen wir es aus vollem Herzen. Sei es auch nur für ein Musikvideo, aber Glacier sieht verdammt gut aus und hört sich natürlich auch verdammt gut an. Auf ihrem Debütalbum »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ycbpwP1OjRc&amp;list=OLAK5uy_kYtTK1hY5AFTwQ8lKtZYQCe4YSJoeT_2U">Like A Ribbon</a>« hat die Londonerin schon bewiesen, dass sie sich in diversen Genres wohlfühlt und sowohl ruhige Spoken-Word-Tracks als auch schnellere Beats beherrscht. Der neue Track geht ein bisschen mehr in Richtung Y2K-Party-Sound mit Ohrwurmgarantie.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="John Glacier - Bond Girl" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/cIJ8C8u-0GA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Everything Is Recorded, Peter Gabriel &amp; IDK &#8211; Beyond the brilliant Haze</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird experimenteller, aber alles andere hätte uns von <strong>Richard Russell</strong> sonst auch enttäuscht. Die neue Single »Beyond The Brilliant Haze« entstand in Zusammenarbeit mit <br><strong>Peter Gabriel</strong> und <strong>IDK</strong>. Hört sich erst mal an, als würden da Welten aufeinandertreffen, die man sich zusammen nicht wirklich vorstellen kann, aber wie immer macht <strong>Everything is Recorded</strong> es möglich.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Everything Is Recorded - Beyond The Brilliant Haze (feat. IDK and Peter Gabriel)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/OXdcf4b09yo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:82px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">SunandMoon &#8211; In the Movies</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss noch ein bisschen Seelenbalsam. Die Künstlerin <strong>Ogi</strong> hatte mit ihrer EP »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=CQToyJU4sNU&amp;list=RDCQToyJU4sNU&amp;start_radio=1">Monologues</a>« 2022 einen kleinen Moment und hat uns damals auf dem <strong>Dockville</strong> live völlig verzaubert. Produziert von <strong>No ID</strong> war die EP eine stimmige Mischung aus whimsical YA-Texten und einer Stimme, die uns wirklich dazu bringen würde, alles zu tun. Gut, dass Ogi scheinbar auf der Seite der Guten (so weit wir das beurteilen können) ist und seitdem eher im Hintergrund auf Songs von <strong>IDK</strong>, <strong>Terrace Martin</strong>, <strong>Saba</strong> und zuletzt <strong>YG</strong> erscheint. Jetzt tritt sie allerdings zusammen mit dem Artist Anoop wieder etwas mehr in den Vordergrund als Teil des Duos SunandMoon.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: In The Movies" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/4l9YqlaH1UKCHwJHnH9fZg?utm_source=oembed"></iframe>
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		<title>Nia Archives macht widersprüchliche Musik – alles und nichts fühlen</title>
		<link>https://mostdope.tv/international-releases/nia-archives-macht-widerspruechliche-musik-alles-und-nichts-fuehlen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 14:08:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Syd, Steve Lacy, Masego und Nia Archives. Nia Archives &#8211; Emotional Junglist Mit ihrem letzten Projekt »Silence is loud« hat Nia Archives es geschafft, UK-Jungle wieder radiotauglich zu machen (zumindest für die guten Stationen). Oder vielmehr wieder ins Gedächtnis zu rufen und nicht nur als ferne Erinnerung aus den Noughties. Aber manchmal braucht es eben diesen einen Artist, der auch der nächsten Generation eine neue musikalische Welt eröffnet. Nia Archives [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Syd, Steve Lacy, Masego und Nia Archives.</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Nia Archives &#8211; Emotional Junglist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihrem letzten Projekt »Silence is loud« hat <strong>Nia Archives</strong> es geschafft, UK-Jungle wieder radiotauglich zu machen (zumindest für die guten Stationen). Oder vielmehr wieder ins Gedächtnis zu rufen und nicht nur als ferne Erinnerung aus den Noughties. Aber manchmal braucht es eben diesen einen Artist, der auch der nächsten Generation eine neue musikalische Welt eröffnet. Nia Archives schafft es, indem sie traditionellen Jungle-Beats ihren ganz eigenen Twist gibt: einen Hauch von Indie und Alternative und über allem <strong>emotionale Texte</strong>, die sie selber singt. Es geht um das Gefühl, sich auch umgeben von Menschen alleine zu fühlen, um das Gefühl, dass manchmal nichts so läuft, wie es sollte, um die großen Gefühle wie Liebe und Enttäuschung und all die aufwühlenden Gedanken, die das so mit sich bringt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der einen Seite fühlt man alles zu doll, auf der anderen dann wieder nichts. Passenderweise heißt das neue Album deshalb auch »Emotional Junglist«. Unterstützt wird sie in der Produktion von <strong>Ethan P. Flynn</strong>, der auch bereits auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=tHxEQ1oaYig&amp;list=PL6nJma2GvUvBsPzo2CcJJ0KDwrEC3leNS">Silence Is Loud</a>« dabei war, sowie von <strong>James Ford</strong>, bei dem vor allem Arctic-Monkeys-Fans aufgeregt aufhorchen werden. Features gibt es nur von zwei Artists, aber dafür sind es <strong>Jorja Smith</strong> und <strong>Sampha</strong> und mehr ist auch absolut nicht nötig. Archives hat mit dem zweiten Projekt erfolgreich ihren Sound etabliert, der einen ziemlich einzigartigen und wichtigen Stellenwert in der leider immer noch recht männlich dominierten UK-Szene hat.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Nia Archives - There Goes Ma Head (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/B4y2IsDpQpU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Syd &#8211; Beard</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es war zwar in den letzten Jahren nie ganz still, aber doch recht ruhig um<strong> Syd</strong>. Vier Jahre hat sich die Künstlerin bis auf einige Singles erst einmal etwas zurückgezogen. Dafür gibt es nun das langersehnte Album »Beard« und die Auszeit scheint gutgetan zu haben. Entstanden ist ein wirklich schönes R&amp;B-Album, das uns auf Tracks wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=RZSEaPjsTSs&amp;list=RDRZSEaPjsTSs&amp;start_radio=1">Calling</a>« oder »Do Better« zeigt, was gefehlt hat. Aber am meisten glänzt Syd für uns in Kollaboration mit anderen Artists wie <br><strong>Blu June</strong> oder <strong>Big Sean</strong>. Umso besser, dass mit dem Release von zwei Fünfteln der Band auch die News kamen, dass wir nicht mehr weit weg sind von einem neuen <strong>The Internet</strong> Album und da strahlt Syd für uns immer noch am größten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Syd - Any Time (feat. James Fauntleroy) [Official Music Video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/iJ86c_zAXZc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Steve Lacy &#8211; oh yeah?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kodependenz der beiden scheint doch größer zu sein, als wir dachten. Es ist ebenfalls vier Jahre her, seit <strong>Steve Lacy</strong> sein letztes Soloalbum »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=jeeA2MyGXBE&amp;list=PLvXUSeeIjR5wYPXPXmbHU_jExjRm2ZMO4">Gemini Rights</a>« veröffentlicht hat. Auch wenn es 2022 noch unterschiedliche Monate waren, gibt es dieses Jahr einfach einen Doppelrelease, der uns doppelt so glücklich macht. Ebenso wie bei Kollegin <strong>Syd</strong> ist das neue Album von Lacy namens »Oh yeah?« auch etwas auf der ruhigen Seite, was nach dem ersten Hören aber auch nicht schadet. Es gibt Features von <strong>SZA</strong>, <strong>Erykah Badu</strong> und <strong>Cecile Believe</strong>, aber im Mittelpunkt steht definitiv Lacy. Genau da überzeugt er uns nämlich auch am meisten, auf Songs wie: »doom«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=2z0TC3YAcb0&amp;list=RD2z0TC3YAcb0&amp;start_radio=1">nice shoes / in your world</a>« und dem Outro »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=iZGRJHr68Fc&amp;list=RDiZGRJHr68Fc&amp;start_radio=1">bebe</a>«.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Steve Lacy - doom (Visualizer)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/-eLELmylo4g?list=OLAK5uy_ksxzZ7banYmi1e8lxJZOrbbQmqDR_2pUY" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:82px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Masego &#8211; Fix your Face</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bewegen uns wieder weiter Richtung R&amp;B, aber diesmal mit diesem gewissen Spin, wie nur ein <strong>Masego</strong> ihn kann. Eigentlich reicht seine Stimme uns ja meistens schon aus, um zu überzeugen, aber der Mann ist ein Multiinstrumentalist und das ist wohl der größte Einfluss. <br>Das Ergebnis sind wirklich richtig schöne Tracks, die einen fast umschmeicheln und Spaß machen, genauer hinzuhören.</p>



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<iframe title="Masego - Recommend (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/A8eyJMLrT_g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>Master Peace: Die »Stupid Kids« haben es nach oben geschafft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Stahldecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[Declan McKenna]]></category>
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		<category><![CDATA[Indie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon seit Monaten füttert Master Peace seine Fans mit Tracks der neuen EP »Stupid Kids« – jetzt ist sie endlich draußen. Besonders Indie-Liebhaber können sich freuen. Auch wenn es nur sechs Tracks sind, überzeugt Master Peace mit Emotionen, die von Weltuntergangsstimmung bis hin zu »Good Times« reichen. Auf seinem Debütalbum »How To Make A Master Peace« klang schon viel Indie durch, allerdings experimentierte Master Peace auf der Platte stärker mit elektronischen Beats. Auf seiner neuen EP bewegt sich der junge [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schon seit Monaten füttert Master Peace seine Fans mit Tracks der neuen EP »Stupid Kids« – jetzt ist sie endlich draußen. Besonders Indie-Liebhaber können sich freuen. Auch wenn es nur sechs Tracks sind, überzeugt Master Peace mit Emotionen, die von Weltuntergangsstimmung bis hin zu »Good Times« reichen.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="640" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover.jpg" alt="Master Peace - Stupid Kids" class="wp-image-20705" style="width:400px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover.jpg 640w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/master-peace-stupid-kids-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Master Peace &#8211; »Stupid Kids«</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Auf seinem Debütalbum »How To Make A Master Peace« klang schon viel Indie durch, allerdings experimentierte <strong>Master Peace</strong> auf der Platte stärker mit elektronischen Beats. Auf seiner neuen EP bewegt sich der junge Brite deutlich näher in Richtung Indie. Das belegt auch FC 26. Die Fußballsimulation von EA Sports ist bekannt dafür, kleineren Indie-Artists eine Bühne zu bieten. Master Peace hat es mit »Spin The Block« und »There‘s No More Underground« gleich doppelt auf das Game geschafft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit letzterem Track startet die EP. Producer <strong>Julian Bunetta</strong> nutzt markante Synthesizer-Leads, um sofort die Energie von Master Peace deutlich zu machen. Halb singend, halb schreiend erklärt dieser, dass in Zeiten von Handys kein Underground mehr existiert. Doch die Gesellschaftskritik reicht noch viel weiter: „They’re cutting down the Amazon to make more room for Amazon.“</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Master Peace - There’s No More Underground" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/NmmVkO4QLSw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Gute Zeit für gute Zeiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Indie im Jahr 2026 funktionieren kann, zeigt Master Peace auf »My Guitar«. Seine E-Gitarre und die simple Hook „I’m tryna be like that, I’m tryna be like this“ gehen ins Ohr und bleiben drin. Ein bisschen mehr Komplexität findet man dafür auf »Spin The Block«. Auf dem Song erklärt der Künstler alten Liebschaften, dass es zu spät ist, zu ihm zurückzukehren – er hat genug Leid erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun lebt er ein neues, ein sorgloses Leben und das feiert er auf »Good Times«. Ob One-Night-Stands oder Geld im Stripclub loswerden: Was er macht, das ist ihm egal, denn sein Lebensmotto lautet: „I could die tonight, so it’s a damn good times for good times.“</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Master Peace - Good Times" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/HJzJhS5qP24?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der vorletzte Track »Stupid Kids« ist zwar titelgebend für die EP, aber das einzige Lied, das zum Release kein Musikvideo erhielt. Dabei hätte der Track es nicht weniger verdient. Mit der Hymne feiert Master Peace, wie weit es seine Clique geschafft hat – obwohl sie „Stupid Kids“ waren. Von jugendlichen Dummheiten ging es für ihn ins Rockstar-Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»<a href="https://www.instagram.com/p/DTyC1GTjyBy/">Fuck It Up</a>« ist als letzter Track praktisch eine Verlängerung des vorigen Songs. Ein Highlight ist hier das einzige Feature der EP, <strong>Declan McKenna</strong>. Schnelle Drums und ein Wechselgesang der beiden Artists sorgen für eine Menge Power und einen krönenden Abschluss des rundum gelungenen Projekts.</p>
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		<title>Lavz ist Indie to the Core und gestaltet die Szene neu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:47:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorials]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer die größeren UK-Releases von weiblichen Artists der letzten Jahre verfolgt hat, wird bestimmt Alben wie »My 21st Century Blues« von RAYE, »NO, THANK YOU« oder »Lotus« von Little Simz oder »We Go Again« von ENNY oder »What A Devastatiing Turn of Events« von Rachel Chinouriri auf dem Schirm haben. Obwohl all diese Projekte musikalisch in unterschiedliche Richtungen gehen und unterschiedliche Genres repräsentieren, verbindet sie jedoch alle etwas: eine ziemlich große Wut und Überdrüssigkeit über ein sehr tiefsitzendes Problem der [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer die größeren UK-Releases von weiblichen Artists der letzten Jahre verfolgt hat, wird bestimmt Alben wie »My 21st Century Blues« von RAYE, »NO, THANK YOU« oder »Lotus« von Little Simz oder »We Go Again« von ENNY oder »What A Devastatiing Turn of Events« von Rachel Chinouriri auf dem Schirm haben. Obwohl all diese Projekte musikalisch in unterschiedliche Richtungen gehen und unterschiedliche Genres repräsentieren, verbindet sie jedoch alle etwas: eine ziemlich große Wut und Überdrüssigkeit über ein sehr tiefsitzendes Problem der Musikindustrie – eine Industrie, die bewiesenermaßen sexistisch und rassistisch ist und somit vor allem Frauen gerne nur in einem bestimmten Format abbildet. </strong><br><strong>Für diejenigen, die dazwischenstehen, also BIPoC oder queere Frauen oder – god forbid! – queere BIPoC-Frauen, bedeutet es doppelt so viele Hürden und doppelt so viel Arbeit, um nicht mal die gleiche Anerkennung zu bekommen. Zudem leben wir in einer modernen Welt, die gesteuert wird von Social Media, Streamingplattformen und Algorithmen. Wenn wir uns angucken, wer wirtschaftlich Anteile an diesen Plattformen besitzt, reden wir hier nicht über neutrale Algorithmen, die tatsächlich unserem Geschmack dienen.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="684" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-684x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20678" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-684x1024.jpg 684w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-scaled.jpg 1710w" sizes="(max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lavz by Sam Nahirny</figcaption></figure>



<div style="height:58px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl fast jede Person mit einem Laptop Musik machen und veröffentlichen kann, ist es dennoch fast nie so schwierig gewesen, aus der Masse an Artists hervorzustechen. Wir haben in den UK nicht mehr das Phänomen von Artists wie <strong>Arctic Monkeys</strong> oder <strong>Lily Allen</strong>, die in den Noughties quasi durch <strong>MySpace</strong> über Nacht weltweiten Erfolg erlangt haben. Wir haben aber auch nicht mehr das Novum, das Grime-Musik mit sich gebracht hat, dieser DIY-Ethos, der aus unbekannten Artists wie <strong>Dizzee Rascal</strong> und der nachfolgenden Drill-Generation internationale Stars gemacht hat. Heute läuft eigentlich alles über TikTok (oder für die Älteren, mich eingeschlossen, einen Tag später über Instagram). Aber was hat das für Auswirkungen auf Indie-Künstler*innen? Was heißt das für Artists, die DIY sind, genug Talent haben, aber eben von ganz unten in der breiten Masse anfangen müssen, ohne große Hilfe oder Backup von einem Label?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was all diese Künstlerinnen aber auch verbindet, ist die Art, in der sie Musik veröffentlicht haben, nämlich über viele Umwege und mit wenig Unterstützung von klassischen Major-Labels. Die Londoner Indie-Künstlerin Lavz steht gerade vor diesem riesigen Berg an Problemen, Fragen, aber auch endlosen Möglichkeiten. Wir haben zuerst im Januar 2025 mit ihr gesprochen und nun nach einem Jahr noch mal eine Art <strong>Vanity Fair</strong>-Check-up à la <strong>Billie Eilish</strong> gemacht, um zu gucken, was in einem Jahr alles so passiert ist. Die Veröffentlichung ihrer neuen EP »<a href="https://itslavz.bandcamp.com/album/kaos-on-saturn">Kaos on Saturn</a>« wollten wir einmal als Anlass nehmen, um zu schauen, wie es ihr persönlich ergangen ist und was es aktuell eigentlich bedeutet, sich als Frau musikalisch zu verwirklichen.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Indie to the Core, aber was bedeutet &#8220;Indie&#8221; heute eigentlich?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber zu Anfang erst mal die wichtigste Frage zum Vokabular: „Indie“ – ein Wort, das in der Musikbranche ähnlich ausgelutscht ist wie „Authentisch“. Zum einen wird damit das Genre Indie-Rock-Musik bezeichnet, in diesem Fall geht es aber um zwei andere Aspekte. Zum einen geht es hier um den Status des Artists an sich: Ist die Person bei einem Label unter Vertrag? Und auch hier gibt es wieder Unterschiede zwischen Major-Labels wie Warner oder Sony oder halbwegs Indie-Labels wie z.B. <strong>AWAL</strong> oder <strong>Human Re Sources</strong>, die einen Vertrag mit Artists wie Little Simz, RAYE oder <strong>CMAT</strong> haben und von Distribution über Management unterschiedliche Pakete anbieten. <br>Die Artists sind dann technisch gesehen noch unabhängig mit einem eigenen Label, bekommen aber eben Hilfe in gewissen Bereichen der Branche. Diese Firmen sind dann wie ein Dienstleister für die Artists und lassen ihnen deutlich mehr Freiheit, als ein Major-Label es tun würde. Allerdings gehören beide Beispielfirmen wiederum zu <strong>Sony Music Entertainment</strong>. Es gibt also schon eine gewisse Verbindung zu den drei Major-Labels, die den globalen Markt beherrschen, aber eben über drei Ecken und nicht direkt.<br><br>Zum anderen gibt es dann Artists wie Lavz, die keinen Distributionsdeal und keinen klassischen Plattenvertrag mit einem Major- oder Indie-Label haben. Lavz ist das, was wir als richtige Indie-Künstlerin bezeichnen würden: Sie produziert, veröffentlicht und vermarktet ihre eigene Musik. Klar gibt es da auch künstlerische Kollaborationen mit Producern und anderen Artists, aber niemanden, der ihr Entscheidungen abnimmt oder sich um das Organisatorische kümmert. <br>2025 hat Lavz sich als „Indie to the Core“ beschrieben, weil ihr die kreative Freiheit als unabhängige Künstlerin wichtiger war als ein Vertrag mit einem Major. Vor allem hat sie damals abgeschreckt, dass Artists bei solchen Labels als „Paket“ vermarktet werden – mit Songs, die dafür gemacht sind, der Masse zu gefallen und dadurch fast ein bisschen abgemildert sind und sich zu ähnlich anhören. Als würde man einen richtig leckeren, frisch gepressten Saft mit Wasser verdünnen. Funktioniert, um Kinder reinzulegen, mehr zu trinken, aber auf Dauer ist das nicht richtig befriedigend.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Lavz hat sich die Einstellung zum Unabhängig sein etwas geändert, aber vor allem auch, weil der Begriff nicht mehr so greifbar ist wie früher: „Ja, ich denke, ich bin immer noch Indie. Aber dann frage ich mich, was ist heutzutage die Definition von unabhängig? Denn es wird irgendwie so vermarktet, dass man sich abrackert und alles neben dem Leben und den Verpflichtungen jongliert und sein Ding durchzieht.“ Außerdem bemerkt Lavz diese neue Struktur, in der wir leben. Artists haben mittlerweile mehr Möglichkeiten, ihren eigenen Idealen treu zu bleiben und trotzdem Unterstützung von einem Label oder einer Distributionsfirma zu bekommen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lavz - Under The Sun (BBC Introducing at Radio 1&#039;s Big Weekend 2024)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/vrWDdtQC_uQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:49px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>6x work – die Romantisierung des abmühenden Künstlers ist gar nicht so wirklich romantisch</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was sich bei Rihanna noch nach Spaß und Girlboss-Energie angehört hat, ist im richtigen Leben für Künstlerinnen – egal aus welchem Medium – nicht mehr ganz so witzig. Lavz beschreibt es als „abrackern“ und hat diese Work/Life/Art-Balance jahrelang mitgemacht. Als wir zuerst mit ihr gesprochen haben, hat sie freiberuflich als Special-Effects-Technikerin für Musikerinnen gearbeitet. Sie war damit verantwortlich für Special Effects wie Konfetti oder Pyrotechnik bei Konzerten. Dann hat sie noch Workshops für jüngere Menschen, Kinder und Teenager gegeben und ihnen quasi Musik beigebracht: Songs schreiben und zum Teil sogar Musiktherapie. Ganz nebenbei war sie dann selbst noch Künstlerin und hat eigene Musik aufgenommen. Der Job als Technikerin war aber der, der alles andere finanziert hat – eine Tatsache, die große Resonanz findet. <br>Im Januar 2025 war Lavz Ende Zwanzig und spiegelt damit ziemlich perfekt die moderne Hustler-Generation wider: Wir wollen nicht einen Vollzeitjob haben, der alles einnimmt und uns eventuell am Wochenende Zeit lässt, kreativ zu sein – wenn man nicht zu kaputt ist von der Woche oder die kurze Freizeit schon mit sozialen Verabredungen vollgepackt hat, wie Lavz es auch in ihrem Freundeskreis beobachtet. Die Alternative ist es also, Teilzeitjobs zu haben, aber ein Teilzeitjob kann nicht wirklich die enormen Lebenskosten decken. Denn auch London als Stadt ist nicht günstiger als Hamburg oder Berlin. Also muss noch ein Zweit- oder Drittjob her. Immerhin war der von Lavz schon in der Musikszene, aber dabei ging es eben nicht um ihre eigene Musik, sondern die von anderen. Zwischen den vielen Jobs arbeitet man auf einmal also mehr als vorher und hat noch weniger Zeit und – noch wichtiger – Energie, um sich mit der eigenen Musik zu befassen.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Lavz war das eine der größten Veränderungen dieses Jahr: „[…] ich hatte das Gefühl, dass mir das keinen Raum ließ, an meiner eigenen Kunst zu arbeiten. Und ich habe die negativen Auswirkungen davon gesehen. Eigentlich muss ich Dinge erschaffen, ich muss meinen Lebensunterhalt verdienen. Aber ich muss auch, für meinen eigenen Verstand und meinen Ausdruck, Kunst machen. Was auch immer ich also tue, um mich zu finanzieren, muss mir diesen Raum lassen. Also dachte ich mir Ende letzten Jahres tatsächlich: Weißt du was? Dieses Jahr, 2026, werde ich mir eine kleine Auszeit davon nehmen und mich auf andere Aufträge konzentrieren, die mir den Raum und den Platz geben, das zu tun, was ich liebe. Und ich denke, weil ich ein bisschen Musikpädagogik mache […] das nährt diese Seite von mir, während ich gleichzeitig als Künstlerin aktiv bin. Ich denke also, das ist eher das Spektrum dieses Jahr, wie es für mich aussieht.“ Ein Schritt, der aber auch viel Mut verlangt, weil man das Beständige und Sichere gegen etwas Erfüllendes, aber auch sehr Unbeständiges eintauscht.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist auch, dass wir uns in Erinnerung rufen, dass Lavz einen Großteil der Artists widerspiegelt, die Musik veröffentlichen und weniger als tausend Hörer*innen pro Woche oder sogar Monat haben. Wenn man bedenkt, dass Artists pro Stream weit unter einem Cent verdienen und davon häufig noch etwas an Labels, Management &amp; Co. abgeben müssen, ist schnell klar, warum hier niemand davon leben kann. Ein Grund, wieso Artists wie James Blake mittlerweile ihre eigene Streamingplattform gründen, um diesen unfairen Verhältnissen entgegenzuwirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>KI – Die Konkurrenz aus der Tiefe</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der wohl größten Veränderungen im letzten Jahr war die Entwicklung mit KI – ein Thema, das wir beim letzten Mal noch gar nicht besprochen hatten, weil es keinen Bedarf gab und scheinbar aus dem Nichts (für alle außerhalb der Tech-Branche) gekommen ist und alles vereinnahmt hat. Die Streaming-Plattform <a href="https://newsroom-deezer.com/2025/04/deezer-reveals-18-of-all-new-music-uploaded-to-streaming-is-fully-ai-generated/"><strong>Deezer</strong></a> veröffentlichte im April letzten Jahres einen Bericht, dass fast 18 % der neu hochgeladenen Inhalte durch KI erstellt wurden, das sind ca. 20.000 Lieder, die komplett durch KI erschaffen wurden. Im Januar des gleichen Jahres waren es nur 10 %. Selbst BBC Introducing, über dessen Reihe wir auch auf Lavz gestoßen sind, hatte auf einmal einen KI-Song im Radioprogramm. <br>Etwas, das Lavz vor allem auch in ihrer Arbeit mit Jugendlichen mitbekommt, weil einer der Teilnehmenden in ihrem Kurs einen KI-Song präsentiert hat: „Ich musste sogar einen meiner Teilnehmer, der KI benutzt, um einfach kleine Songs und so zu machen, sanft in eine andere Richtung lenken. Er hat nichts veröffentlicht, aber es ist einfach so: Oh ja, ich habe einen Song gemacht, und ich denke mir, in meinem Kopf&#8230; Ich denke: Das ist KI […]. Aber wir schreiben den Song hier gemeinsam in diesem Raum. Hier ist das Instrument, mit dem wir arbeiten. Lass uns sehen, wie du zu dem, was schon da ist, etwas beitragen kannst. […] Die Inspiration, die wir daraus ziehen, ist nicht&#8230; sie ist nicht greifbar. Es geschieht durch unsere gelebten Erfahrungen. Durch die Dinge, die wir hören, sehen, als ob wir es fühlen. Eine Maschine wird das niemals können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Lavz ist das undenkbar und gibt der Szene und Artists aber auch eine neue Chance. Denn da, wo KI nicht punkten kann, nämlich live, haben Artists die Chance, durch Auftritte richtige Emotionen und Verbindungen zu Fans aufzubauen, die zunehmende KI wird laut Lavz: „Nachfrage danach schaffen, dass mehr Menschen gemeinsam in Räumen sind, in Gemeinschaft, und Dinge live erleben und zwar kein Hologramm, sondern die Person steht vor mir. Ich kann den Schweiß auf ihrer Stirn sehen.“ Das bestätigen auch die Touren von den bereits erwähnten Artists: Little Simz und ihre Lotus Tour, bei der die Hälfte der Show auf einmal wie zu einem riesigen Rave wurde, weil Simz am DJ-Pult stand. RAYE, die live »Ice Cream Man« in der Royal Albert Hall performt und uns zum Weinen bringt. <strong>Charli xcx</strong>, die nach Jahren in der Szene endlich ihren Moment hatte und mit brat die Welt erobert. <strong>Doechii</strong>, die uns in ihre »Alligator Bites Never Heal«-Welt eintauchen lässt. <br>Authentische menschliche Erfahrungen, die aber auch wichtige Repräsentationen für Indie-Artists wie Lavz sind: „für Doechii war es eine sensationelle Zeit. Und ich finde, das ist ein guter Bezugspunkt für mich. Das ist eine queere Schwarze Frau. Noch dazu dunkelhäutig. Und sie rockt es total.“ Auch wenn der Weg dorthin zwar deutlich schwieriger ist, sind dies alles Erfolgsgeschichten die jungen Artists zeigen das es andere Wege gibt und es neben der Eintönigen KI-Masse auch noch Platz für Individualität und Einzigartigkeit gibt. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Frausein in einem chaotischen Universum.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Erfahrungen, zu denen es in Lavz’ Werdegang durchaus Parallelen gibt. Ihre neue EP »Kaos on Saturn« ist inspiriert von der <a href="https://www.youtube.com/shorts/JoXUa61ol_w">Saturn-Rückkehr</a> und den damit verbundenen großen Veränderungen in Lavz’ Leben: „Dein Saturn- Return ist im Grunde der Punkt im Leben, wo es heißt: Okay, so war dein Leben bis jetzt. Als würde das Leben dir die Leviten lesen. Das Universum liest dir die Leviten. Bist du wirklich glücklich mit dem, was du tust? Wie du dich zeigst? Die Dinge, an die du glaubst, harmonisieren die noch mit dir? Es ist irgendwie wie ein großer Check-in, den ich mit mir selbst hatte. Und aus diesen Momenten heraus begannen sich die Songs zu formen. Frausein sieht für mich also so aus: mein authentischstes Ich. Sich zeigen. Ohne Entschuldigung.“ Es ging ihr vor allem auch darum, mit den wiederkehrenden Mustern zu brechen und nicht alles hinzunehmen, wie es kommt. Floskeln wie: „Es ist wie es ist“ oder „Alles hat seinen Grund“ – genau mit dieser Mentalität brechen, den eigenen Rhythmus wiederfinden und vor allem Gleichgesinnte finden und etwas Neues aufbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geschafft hat sie das vor allem durch viel Reflexion, aber auch durch drastische Schritte: die Sicherheit ihres Jobs zum großen Teil aufgeben und dafür die ganze Energie in die eigene Musik stecken. „Das Leben rief mich einfach dazu auf, bestimmten Dingen Aufmerksamkeit zu schenken und vielleicht ein paar Sachen nicht mehr schleifen zu lassen, die ich bisher ignoriert hatte, oder Dinge anzugehen, die ich vermieden habe.“ Unterstützung hatte sie dabei von langen Weggefährten wie Producer <strong>Hurricane</strong>, der aus dem gleichen Viertel kommt wie sie, aber auch von neuen Bekanntschaften, die sie per Zufall im Studio getroffen hat, wie <strong>David Ariza</strong>, wo der Vibe-Check einfach stimmte und man spontan zusammen einen Song aufnehmen konnte. Eine Erfahrung, die auch nur möglich war, nachdem Lavz ihren Lebenswandel geändert hatte.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Brand New Day (prod. Hurricane) [Visualiser]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/3Xohs-OKI8w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die EP behandelt all diese Themen, die sie schon länger mit sich trägt. Den Anfang macht »Under The Sun«, ein Lied, bei dem Lavz die Morde an <strong>George Floyd</strong> und <strong>Sarah Everard</strong> verarbeitet hat: &#8220;Dabei sollten wir unsere eigene Kraft nicht vergessen und nicht vergessen, auf uns selbst zu achten, während wir gegen diese Dinge kämpfen. Gegen diese Systeme kämpfen. Sogar die Redewendung &#8220;unter der Sonne&#8221; deutet auf diesen Kreislauf hin. Du hast das schon einmal gesehen. Es ist nur anders verpackt.“ Ein ziemlich schwerer Einstieg. Obwohl die EP musikalisch sehr jazzig und fast schon lo-fi angehaucht ist, sollte einen das nicht ablenken von dem, was gesagt wird. <br>Der erste Track bleibt nicht der einzig schwere. Lavz verarbeitet in ihren Songs Beziehungen, die vorbeigehen, weil eine Person sich nicht weiterentwickelt. Auf dem dritten Track »<a href="https://itslavz.bandcamp.com/track/backpack">Backpack</a>« verarbeitet sie dann quasi alles, was vorher passiert ist, und diesen riesigen Ballast, den sie wie einen Rucksack mit sich trägt: „Ich kann nicht mit leichtem Gepäck reisen, wenn ich wortwörtlich all das Zeug mitschleppe, das ich mich weigere loszulassen. Ich möchte zwar weitergehen, aber an diesem Punkt bin ich daran gewöhnt, es zu tragen.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Abgeschlossen wird »Kaos on Saturn« durch die Tracks »Brand New Day« und »<a href="https://itslavz.bandcamp.com/track/reside-ft-tori-cross">Reside</a>«. Es geht um neue Chancen, um neue Liebe und darum, neue Energien kennenzulernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben Lavz quasi ein Jahr begleitet, auch mit der EP. Es geht um ihre persönliche Reise, die große Resonanz finden sollte, weil es so viele Parallelen zum eigenen Leben gibt. Es ist sicherlich kein einfacher Schritt, aber Lavz hat ihn getan und sich einmal gefragt, wo sie gerade steht und wo sie eigentlich hinwill. Dafür musste sie Opfer bringen und hat aber auch einiges gewonnen. Sie hat Frausein für sich definiert, und das bedeutet für sie, kompromisslos sie selbst zu sein – in einer Industrie, die das nicht gerade zu schätzen weiß. Aber wer »Kaos on Saturn« hört, wird wissen, dass es sich lohnt. Und für Lavz und auch für uns hat das Jahr gerade erst angefangen. Vielleicht sollten wir uns das alle einmal zu Herzen nehmen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/lavz-ist-indie-to-the-core-und-gestaltet-die-szene-neu">Lavz ist Indie to the Core und gestaltet die Szene neu</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Baby Keem findet im wahrsten Sinne des Wortes seine Stimme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei KeepVibesNear, Kojey Radical, Kofi Stone, Yaya Bey &#38; Baby Keem. Baby Keem &#8211; Ca$ino Dieses Jahr beginnen sehr viele Beiträge mit “endlich ist es soweit” oder “nach langem” Warten, von daher bleiben wir der Tradition treu, denn endlich ist es soweit und Baby Keem veröffentlicht nach langem Warten sein neues Album »Ca$ino«. Dafür dass wir gerade mal Februar haben ist die Messlatte an neuen guten Alben schon ziemlich weit oben. Fans [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei KeepVibesNear, Kojey Radical, Kofi Stone, Yaya Bey &amp; Baby Keem. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Baby Keem &#8211; Ca$ino</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Jahr beginnen sehr viele Beiträge mit “endlich ist es soweit” oder “nach langem” Warten, von daher bleiben wir der Tradition treu, denn endlich ist es soweit und <strong>Baby Keem</strong> veröffentlicht nach langem Warten sein neues Album »Ca$ino«. Dafür dass wir gerade mal Februar haben ist die Messlatte an neuen guten Alben schon ziemlich weit oben. Fans werden sich wie wir nach dem ersten Hören vielleicht erst mal gewundert haben, denn die Stimme von Keem hört sich tatsächlich ein bisschen anders an, etwas sanfter. <br><br>Aber der Zauber ist definitiv nicht ganz weg, nur eben etwas anders geworden. »Ca$ino« glänzt mit ein paar sehr geilen Beats und Baby Keem verarbeitet in den Lyrics Schlüsselmomente seiner Kindheit. Während einer Listening-Party sprach er vor Fans über den Verlust seiner Großmutter bei der er aufgewachsen ist und über seine Jugend die wirklich nicht einem klassischen Bilderbuch entsprach. Umso wichtiger war es für ihn darüber zu sprechen, nicht nur in seiner Musik, sondern auch in der zugehörigen Doku. Neben Cousin <strong>Kendrick</strong>, gibt es noch weitere Features von <strong>Too $hort</strong>, <strong>Momo Boyd</strong> und <strong>Che Ecru</strong>. Ein sehr starkes Album bei dem sich genaueres Hinhören lohnt.<br><br>Einzige Kritik die wir bisher haben: 37 Minuten auf 11 Songs sind uns zu kurz, bitte mehr.</p>



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<iframe title="Baby Keem - Good Flirts (ft. Kendrick Lamar &amp; Momo Boyd) (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/0S8vbwqyhjQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">KeepVibesNear, Kojey Radical &amp; Kofi Stone &#8211; LOVE N DRUGS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Gebet wurde erhört (war jetzt nicht das Wichtigste, aber wir nehmen was wir kriegen können). Drei unserer UK-Darlings <strong>KeepVibesNear</strong>, <strong>Kofi Stone</strong> und<strong> Kojey Radical</strong> (zum Interview mit letzterem geht es <a href="https://mostdope.tv/interviews/kojey-radical-ueber-seinen-reason-to-smile">hier</a>) kommen auf dem neuen Track »Love N Drugs« zusammen. <br>Kojey und Kofi liefern feine Rap-Lyrics und KeepVibesNear den Rest in seinem typischen Sprechgesang der uns direkt eine Gänsehaut verpasst. Die drei Künstler haben in anderer Kombination schon öfter miteinander kollaboriert, aber zu dritt sollten sie unserer Meinung nach direkt eine Boyband gründen. Kofi Stone könnt ihr übrigens im April in Hamburg Köln und München live sehen, eine Show die ihr auf keinen Fall verpassen solltet.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Love N Drugs" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/Rn70K2RDouU?list=OLAK5uy_kyDCRH3q1yL2HSOA2iuxwNRYkw98nD_V8" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Yaya Bey &#8211; Blue</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was müssen wir hier noch über die Frau schreiben was wir nicht schon geschrieben haben? Die New Yorker Künstlerin <strong>Yaya Bey</strong> hat jetzt über mehrere Projekte und Jahre R&amp;B ihren ganz eigenen Stempel aufgedrückt, mal jazziger, mal mehr Hip-Hop, mal mehr Bajan. Das Ergebnis hat uns noch nie enttäuscht. Unser Glück, denn am 17. April soll ihr neues Album »Fidelity« erscheinen und die neue Single »Blue« macht da ordentlich Laune drauf. Ganz nebenbei hat die Single auch ein Cover das wir uns wie auch schon ihre letzten beiden Albumcover am liebsten aufhängen wollen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Yaya Bey - Blue (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/UvRib_n3AnA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Ein perfektes Album von Dave?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Oct 2025 12:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Lily Allen, Miguel und Dave. Dave &#8211; The Boy Who Played the Harp Es fühlt sich an wie ein wahres Homecoming. Nach vier Jahren bringt Dave endlich sein neues Solo-Projekt raus, auf das wir gefühlt schon viel länger warten. Auch wenn seit seinem letzten Projekt »We’re All Alone In This Together« diverse Features und das Central-Cee-Kollabo-Projekt »Split Decision« erschienen sind, ist Dave solo doch immer nochmal anders und vor allem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/ein-perfektes-album-von-dave">Ein perfektes Album von Dave?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Lily Allen, Miguel und Dave. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Dave &#8211; The Boy Who Played the Harp</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es fühlt sich an wie ein wahres Homecoming. Nach vier Jahren bringt <strong>Dave</strong> endlich sein neues Solo-Projekt raus, auf das wir gefühlt schon viel länger warten. Auch wenn seit seinem letzten Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DrLuMZoAcN8&amp;list=OLAK5uy_n1ID7iUcCiYXnlk2pc-qTSOToMJ9j4cEk">We’re All Alone In This Together</a>« diverse Features und das <strong>Central-Cee</strong>-Kollabo-Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=TfWlKxydkEs&amp;list=OLAK5uy_n-R6X-j3JmiKhpLTxRb8ojd8VCf7qRi80">Split Decision</a>« erschienen sind, ist Dave solo doch immer nochmal anders und vor allem intensiver. Es gibt wieder längere Texte, die nicht dafür gemacht sind, Hits im Radio zu werden, sondern eher als Ventil dienen. Klingt nach Klischee, aber das ist für uns Kunst. Dabei versammelt Dave auf »The Boy Who Played The Harp« einige unserer Lieblingsartists, die sich an diesem Punkt aber fast wie seine erweiterte Familie anfühlen und anhören. <br><br>Die zwei Tracks mit <strong>James Blake</strong> zeigen, dass die beiden nur Gutes zusammen produzieren können (und wir bereit sind für ein Kollabo-Album). Der Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1qmrq6I_jHI&amp;list=OLAK5uy_m_bt81z-SVh6kLoWanqoIEjP_zWcOkUrk&amp;index=5">Raindance</a>« mit <strong>Tems</strong> ist Honig für die Seele. Die Legende der Szene, <strong>Kano</strong>, überreicht spielerisch und stolz die Fackel an Dave, aber auch an <strong>Little Simz</strong>. Dave wiederum gibt diese Fackel weiter an <strong>Jim Legxacy</strong>. Aber der Song, der am tiefsten trifft, ist wohl »Fairchild« mit <strong>Nicole Blakk</strong>. Im Gegensatz zu Rappern hierzulande – ja, wir meinen <strong><a href="https://www.instagram.com/reel/DQEupLSDmLI/">Finch</a></strong> – hat Dave das Problem nämlich wirklich verstanden. Zum einen, indem er Blakk die furchtbare Geschichte erzählen lässt, die wohl fast jeder Frau* durch den Kopf geht, wenn sie nachts nach Hause geht. <br>Dabei geht es nicht darum, dass sie eine Schwester, Mutter oder Cousine sein könnte, es geht um die reale Gewalt an Frauen*: “Danger doesn’t look like no killer in a mask.” Insgesamt hat sich Dave mit diesem Album mal wieder einen Schritt weiterentwickelt. Es sind reflektierte Texte, die aus der Seele kommen und auf denen Dave alles rauslässt. Für uns gibt es wirklich keinen Song auf dem Projekt, an dem wir irgendwas aussetzen könnten. Hut ab.</p>



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<iframe title="Fairchild" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/6kS6OIZT9j8?list=OLAK5uy_m_bt81z-SVh6kLoWanqoIEjP_zWcOkUrk" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Lily Allen &#8211; West End Girl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Noch deutlich länger als auf Dave haben wir auf das Projekt einer anderen UK-Künstlerin gewartet. <strong>Lily Allen</strong> ist nach sieben langen Jahren endlich wieder mit neuer Musik zurück. Zuletzt war die Künstlerin vor allem als Schauspielerin im Fernsehen und im Theater zu sehen. Zusätzlich spricht sie zweimal wöchentlich mit ihrer besten Freundin <strong>Miquita Oliver</strong> im <br>BBC-Podcast »<a href="https://www.bbc.com/audio/brand/p0hhgmp6">Miss Me</a>« über alles, was den beiden so durch den Kopf geht. Von daher wissen Fans wie wir auch, dass die letzten Jahre nicht gerade einfach und auch nicht immer nett zu Allen waren. <br>Vor allem die Trennung von Ehemann und Schauspieler <strong>Dave Harbour</strong> war ziemlich heftig. Allerdings können wir an dieser Stelle leider nicht mal ein Fünkchen Empathie für einen Mann bringen, der den Erfolg (s)einer Frau nicht teilen kann, sondern sich als Reaktion dermaßen beschissen verhält – sorry, but not sorry. Dumm vor allem, wenn diese Frau dann nicht nur gut singen, sondern vor allem auch sehr gute Texte schreiben kann. »West End Girl« ist damit nicht nur eine Meisterklasse für ein großartiges Pop-Album, sondern vor allem eine sehr schlaue Abrechnung mit dem Ex. Das Album macht wütend und traurig, bringt aber auch unglaublich viel Freude beim Tanzen und Mitsingen. Eine starke, emotional offene und resiliente Lily Allen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lily Allen - Dallas Major (Visualiser)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/YNdYkjYCGRc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Miguel &#8211; CAOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">’Tis the season für Makabres, für Grusel, Horror, Schabernack (wie gut ist dieses Wort bitte?), aber auch für Leidenschaft. Wer hätte gedacht, dass <strong>Miguel</strong> der Künstler ist, der genau das liefert, wonach wir uns im Oktober am meisten sehnen? Dabei hat es uns fast überrascht, dass sein Solo-Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1HgITh8Vx14&amp;list=OLAK5uy_nqtoFw5VU0XGk1RosWVCfqogewg2bBnHA">War &amp; Leisure</a>« nun schon acht Jahre zurückliegt. Die Zeit vergeht verdammt schnell. Es gab seit 2017 vereinzelte Singles und zuletzt sein Feature für Kilo Kish auf deren Song »Negotiate«. Auf seinem neuen Album »CAOS« geht es auf Spanisch und Englisch um die eigenen Dämonen. Der Sound ist teils typisch Miguel, aber teils auch alternativer, düsterer, chaotischer und, sind wir ehrlich: got damn sexy. Bester Beweis: Song fünf, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=al14Vm5B0yg&amp;list=OLAK5uy_ll6K2ubvmJMXE2tEmonr2f2AQMJEFxmzw&amp;index=5">Triggered</a>«. Must be the season of the… warlock?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Miguel - RIP (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/vz2ljrSxUsk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/ein-perfektes-album-von-dave">Ein perfektes Album von Dave?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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