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	<title>Tarek K.I.Z Archive - Mostdope</title>
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	<title>Tarek K.I.Z Archive - Mostdope</title>
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		<title>Gut Song will Weile haben: Grower-Tracks mit langer Halbwertzeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2025 13:27:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorials]]></category>
		<category><![CDATA[070 Shake]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei manchen Songs oder Alben macht es beim ersten Hören „Klick“ und man weiß direkt, dass die Musik einem gefällt. In Deutschland hatten vor drei Jahren viele diese Erfahrung mit Paula Hartmanns Debütsingle und dem gleichnamigen Debütalbum »Nie Verliebt. Den Gegenpol dazu liefern Projekte wie z.B. Playboi Cartis »Whole Lotta Red« und Tyler the Creators »IGOR«, die anfangs noch verhöhnt und missverstanden wurden, sich aber mit der Zeit zu wahren Fan-Lieblingen entwickelt haben. Releases dieser Art werden oft als „Grower“ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/grower-tracks-mit-langer-halbwertzeit">Gut Song will Weile haben: Grower-Tracks mit langer Halbwertzeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><br><strong>Bei manchen Songs oder Alben macht es beim ersten Hören „Klick“ und man weiß direkt, dass die Musik einem gefällt. In Deutschland hatten vor drei Jahren viele diese Erfahrung mit Paula Hartmanns Debütsingle und dem gleichnamigen Debütalbum »Nie Verliebt</strong>. <strong>Den Gegenpol dazu liefern Projekte wie z.B. Playboi Cartis »Whole Lotta Red« und Tyler the Creators »IGOR«, die anfangs noch verhöhnt und missverstanden wurden, sich aber mit der Zeit zu wahren Fan-Lieblingen entwickelt haben. Releases dieser Art werden oft als „Grower“ bezeichnet und zeichnen sich typischerweise durch einen avantgardistischen und unkonventionellen Stil aus. Wir haben 6 solcher Songs zusammengetragen. </strong></p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Souly &#8211; Woah</strong></h2>



<p>Mit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6xj728rYlpugDELJ440l1e?si=b214d5dfd97b46a5">Woah</a>« als zweite Single leitete <strong>Souly</strong> vor knapp zwei Jahren gebührend die »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/0N5tvHsq4LEOH7snMpeRbW?si=0lEoGfSWTtahEUcOkbXPtw">Ich wünschte, es würd’ mich kümmern</a>« Ära ein. Bestehend aus einem Trap-Loop mit gechopptem Vocal-Sample, ironischen kreativen Punchlines, Referenzen zu seiner italienischer Herkunft und einem Camcorder Musikvideo, das irgendwo in Kalifornien gedreht wurde, handelt es sich hier eigentlich um einen klassischen Souly-Track.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Sind wir bei den Simpsons? Deine Bitch sieht aus wie Homer, ja</strong>/ <br><strong>Hol&#8217; mir deine Seele und deswegen heiß&#8217; ich Souly, ja</strong></p>
<cite>Woah</cite></blockquote>



<p>Beim ersten Hören empfand ich seinen individuellen Stil, der sich mitunter von seinen vorherigen Releases abhebt, als etwas ungewohnt und teils auch unangenehm. Wegen der Simpson-Line im zweiten Part, bei der ich jedes Mal stark schmunzeln muss, bin ich zum Glück dran geblieben und habe nach ein paar weiteren Hördurchgängen dann doch seine Vision für das Projekt verstanden.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="SOULY - WOAH (OFFICIAL VIDEO)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/Qq4ki542wQk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kendrick Lamar &amp; AzChike &#8211; peekaboo</strong></h2>



<p>Das erste Hören von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/0hvT3yIEysuuvkK73vgdcW?si=YVDt1h0nRcmElL1t5wymSQ">GNX</a>«, ganz kurz nach dem Surprise-Drop im November, war ein Erlebnis: Das Intro baut sich beinahe episch auf und ordnet sein erfolgreichstes musikalisches Jahr überhaupt ein, die lang erwartete Single »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0nj9Bq5sHDiTxSHunhgkFb?si=3e1b8f9b0d52413e">squabble up</a>« ist endlich da, <strong>Kendrick </strong>spricht auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0RgjEkSbeuStKfT2Pa4Zai?si=7c37f4a9de584e84">reincarnated</a>« mit dem Teufel und dann &#8211; »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2Uts1QFB4u2YNIMiqcb4de?si=fda33520fafe444d">peakaboo</a>«. „Whattheytalkinbouttheytalkboutnothin“, „Bim Bap Boom“? Was will dieser <strong>AzChike</strong> mit seinem Finger machen? Was ist dieser Song?&nbsp;</p>



<p>Es dauert vielleicht drei, vier Hördurchgänge und auf einmal landet »peakaboo« im On Repeat von Spotify ganz oben. In einem Album, das Kendrick so losgelöst wie selten zeigt, ist dieser Song der vermutlich losgelösteste und nistet sich gerade wegen der angesprochenen Quotables so besonders im Kopf fest. Den Rest übernehmen <a href="https://www.tiktok.com/@remygumbs/video/7449371756755799328">ein paar Meerschweinchen</a> bei der Fütterung.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Kendrick Lamar - peekaboo (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/cbHkzwa0QmM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Haiyti &#8211; kokaina</h2>



<p>Bei dem Songtitel liegt es nicht fern, zuerst mal die Melodie des 10er-Jahre Überhits von Miami Yacine im Kopf zu haben, der wiederum vom Konzept des Growers kaum weiter entfernt sein könnte. Unser Pick von <strong>Haiyti </strong>funktioniert konträr dazu um einiges reduzierter und lädt mehr zum Mitfühlen als -grölen ein. Im Mittelpunkt steht der Refrain aus schmerzverzerrten, serbokroatischen Lines, deren Bedeutung sich auch ohne inhaltliches Verständnis gut erschließt. Die Geschichte ist nicht neu, die Perspektive der Verletzten im Abgrund aus Drogen und Liebe typisch für Haiyti. Doch der Art und Weise, wie sie auf der sphärischen Produktion ihre flehenden Autotune-Vocals in die Leere zwischen Zeit und Raum ruft, tut der Status als am wenigsten gestreamter Song auf dem (zugegeben starken) Album »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/7MguPrKUh0eyZY0VqmMO0G?si=pws3DH-RRpK8QKuLwJktpg">influencer</a>« unrecht. Je öfter man ihn hört, desto stärker hitten all die kleinen Melodien und Momente des Tracks.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="kokaina" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/vyBhIXXfBjI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Shindy &#8211; Crispy</strong></h2>



<p>Ein scheppernder<strong> OZ</strong>-Beat und <strong>Shindy </strong>auf seinem maximalen Überheblichkeitsfilm – was will man mehr? Nun ist »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/35jdHCzOuZp6dBaKzUKXPS?si=5318e9a5dd8149c5">Crispy</a>« darüber hinaus auch noch mit diversen Flowswitches, mächtigen Reimketten und filigranen Stilmitteln beladen. Die textliche Struktur mag gerade zu Beginn des ersten Parts ein bisschen verkopft sein, seine betonte Lässigkeit geht darüber aber kein bisschen verloren.&nbsp;</p>



<p><br>Wer sich den Weg durch das Dickicht bahnt und ein paar Mal genauer hinhört, wird umso mehr belohnt. Es verstecken sich Zeilen in dem Track, die sonst niemand in Deutschland kicken könnte und die Shindys Ignoranz so sehr rechtfertigen wie kaum ein anderer Song in seiner Diskografie. Wer hier einmal eintaucht, fühlt sich mit jedem Durchlauf ein Stück „extra crispy“, was auch immer das bedeuten mag.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Shindy - Crispy (prod. by OZ x Pro Logic)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/vB0hXdOJMgA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tua &#8211; Gloria</strong></h2>



<p>Fairerweise sei gesagt: <strong>Tua </strong>ist einer dieser Künstler*innen, wo viele Songs sich erst nach einigen Durchläufen so richtig entschlüsseln lassen. Doch gerade sein selbstbetiteltes Album aus 2019 hat mit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5B2UdByD7LZ94ZUfeJHU67?si=b17d4e79d2b4414b">Vorstadt</a>« oder »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/00yXb1NU2vtNBUxsRhahX6?si=e32b6da5e76046f3">Wem mach ich was vor</a>« eigentlich einige recht eingängige Songs parat. Nicht so »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0iKKjVCzwPiyu7xHiKJ1Eu?si=552724c548504b24">Gloria</a>«.&nbsp;</p>



<p>Dabei fängt der Sechsminüter recht klassisch an: das albumumspannende gesprochene Intro, drückende Parts, voluminöse Drums. Doch zunehmend gerät der Song in ein mehraktiges Drama, das immer abstrakter greifbar scheint. Das endlos wiederholte „Hass – Liebe – Hass“ von <strong>Tarek K.I.Z</strong>, die wie aus einer anderen Atmosphäre klingenden Vocals von <strong>Wanja Janeva</strong>, zwischen denen ein im Hintergrund verzweifelnder Tua sich Gehör verschaffen will. Man muss es mehrfach hören, doch »Gloria« wirkt – gerade durch das Wellenrauschen gegen Ende – wie aus einer anderen Welt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="TUA - Gloria / Liebe lebt (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/NSTcJVFvtGc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>070 Shake &#8211; Cocoon</strong></h2>



<p><strong>070 Shake </strong>ist bekannt für ihre vielschichtigen, synth-geladenen Hymnen mit emotionalem und sphärischem Sound. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/069mlD5el7f9hcN4Wh4YXb?si=ef21f033086f43ad">Cocoon</a>«, der Teil ihres zweiten Studioalbums »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/6KQa2rAuOS2rX18xyA9eru?si=Uu3SLEtbQI-QwQOBY4ZjlQ">You Can’t Kill Me</a>« ist, wirkt mit seinem unmittelbar einsetzenden und unruhig paukenden Bass, im Vergleich zu ihrem üblichen Stil, zunächst unvertraut. Gepaart mit hypnotischem Gesang und düsteren, ruhelosen Synths wächst der Track in der Hook über seinen sperrigen Sound hinaus und lässt pures Chaos walten.&nbsp;</p>



<p><br>Wie ein Schmetterling, der zunächst noch in seinem Kokon gefangen ist, lässt <strong>070 Shake</strong> im Anschluss all ihrem Frust, ihrer Verwirrung und Wut freien Lauf. Jeder, der sie seit dem Release schon mal live gesehen hat, wird bezeugen können, dass »Cocoon«, zumindest stimmungsmäßig, eins der Highlights ihrer Shows ist. Der Song scheint nicht nur bei uns Anklang gefunden zu haben: <strong>Paula Hartmann</strong>, die bekanntlich ebenfalls Fan von ihr ist, releaste letztes Jahr mit ihrem zweiten Album »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/672lt6au46TYlrsYLLvTTa?si=2E6qMN6bRy6EGP7IjqgaSw">kleine Feuer</a>« die Single »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/30J3diVI4ybFgrOI2sXyst?si=f9151ed4fd524874">Candy Crush</a>«, deren Bassline von »Cocoon« inspiriert zu sein scheint.</p>



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 <iframe title="070 Shake- Cocoon (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/WUu39PJ_TI0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>Alligatoah ist mit  neuem Album zurück</title>
		<link>https://mostdope.tv/news/alligatoahs-neues-albumoff-kommt-diesen-freitag-raus</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 17:53:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Viel war (mal wieder) los bei Alligatoah in der vergangenen Zeit: Auf das letzte Album »Rotz &#38; Wasser« aus 2022 folgte eine große Tour (unter anderem auch auf dem Lollapalooza), die mit einem großen Knall endete &#8211; auf der Bühne in Köln sowie kurz darauf auch auf Instagram deutete er mit den Worten &#8220;fin&#8221;, &#8220;1989-2023&#8221; und einem Querverweis zu seinem »Trauerfeier Lied« sein Karriereende an. Daraufhin verschwand Alligatoah auch für einige Zeit spurlos und an seiner Stelle kümmerte sich vermeintlich [&#8230;]</p>
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<p><strong>Viel war (mal wieder) los bei Alligatoah in der vergangenen Zeit: Auf das letzte Album »Rotz &amp; Wasser« aus 2022 folgte eine große Tour (unter anderem auch auf dem Lollapalooza), die mit einem großen Knall endete &#8211; auf der Bühne in Köln sowie kurz darauf auch auf Instagram deutete er mit den Worten &#8220;fin&#8221;, &#8220;1989-2023&#8221; und einem Querverweis zu seinem »Trauerfeier Lied« sein Karriereende an. Daraufhin verschwand Alligatoah auch für einige Zeit spurlos und an seiner Stelle kümmerte sich vermeintlich sein langjähriger Begleiter Battleboi Basti um den Nachlass des Rappers.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/timlukask-lollapalooza-34-1-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-13921" width="342" height="512" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/timlukask-lollapalooza-34-1-683x1024.jpg 683w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/timlukask-lollapalooza-34-1-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/timlukask-lollapalooza-34-1-768x1152.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/timlukask-lollapalooza-34-1-1024x1536.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/timlukask-lollapalooza-34-1-1365x2048.jpg 1365w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/timlukask-lollapalooza-34-1-500x750.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/timlukask-lollapalooza-34-1-800x1200.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/timlukask-lollapalooza-34-1-1280x1920.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/timlukask-lollapalooza-34-1-1920x2880.jpg 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/timlukask-lollapalooza-34-1-770x1155.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/timlukask-lollapalooza-34-1-1400x2100.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/timlukask-lollapalooza-34-1-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 342px) 100vw, 342px" /><figcaption class="wp-element-caption">Alligatoah auf dem Lollapalooza 2023 // Foto via Tim-Lukas Kühl</figcaption></figure>
</div>


<p>Die letzten Wünsche des Vollblutmusikers entpuppten sich nach und nach aber als gelungene Inszenierung einer Promo eines neuen Albums. Der dem Metal schon immer nahestehende Alligatoah weilte anscheinend noch auf dem Mond, da erschien bereits die erste Single »So raus« mit einem Featuregast, der ausgefallener kaum hätte sein können: <strong>Fred Durst</strong>, Frontsänger der 2000er Nu-Metal Band <strong>Limp Bizkit</strong>, ließ sicher nicht nur einen der größten Träume von Alligatoah wahr werden, sondern zeigte gleichzeitig auch auf, in welche Richtung der Sound des neuen Albums wohl gehen würde: Deutlich gitarrenlastiger, deutlich alternativer und eine noch größere Annäherung an den Sound, den Alligatoah schon öfters in Interviews als seine Musik beim Aufwachsen bezeichnete.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="612" height="603" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alligatoah-off-albumcover.jpg" alt="" class="wp-image-13877" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alligatoah-off-albumcover.jpg 612w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alligatoah-off-albumcover-300x296.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alligatoah-off-albumcover-500x493.jpg 500w" sizes="(max-width: 612px) 100vw, 612px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Nationofzoom</figcaption></figure>
</div>


<p>Nun steht das Release des gesamten Albums für diesen Freitag, den 22. März an. Auf »So raus« folgten nicht nur einige Metalcover bekannter Songs, sondern auch die weiteren Auskopplungen »Scheissdreck«, »Küssen« und »Ich Ich Ich«. Verraten hat der Musiker bereits jetzt schon, dass auch der <strong>Kreator</strong>-Gitarrist <strong>Mille </strong>ein Solo auf der Platte hat &#8211; Alligatoah scheint seine Metal-Era wirklich voll und ganz anzugehen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Alligatoah - SCHEISSDRECK / KÜSSEN / ICH ICH ICH" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/zGFWKs7y2Tk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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		<title>Tarek K.I.Z &#8211; Golem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2021 13:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das erste Soloalbum eines&#160;K.I.Z-Mitglieds, nachdem es die Gruppe schon seit fast zwei Jahrzehnte gab? Die Jungs kannte man bis auf einige Solofeature-Ausflüge bisher quasi nur als Kollektiv.&#160;Tarek K.I.Z&#160;hat den Schritt Anfang 2020 gewagt und mit »Golem« seine erste Soloplatte rausgebracht und damit auch gleich mal ganz neue Saiten aufgezogen. Die langjährige und treue Fanbase der Berliner ist ja vor allem ihren bösen bis schwarzen Humor und die vielen Übertreibungen gewöhnt, mit denen die Jungs sonst an ihre Songs gehen. Die [&#8230;]</p>
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<p></p>



<p><strong>Das erste Soloalbum eines&nbsp;K.I.Z-Mitglieds, nachdem es die Gruppe schon seit fast zwei Jahrzehnte gab? Die Jungs kannte man bis auf einige Solofeature-Ausflüge bisher quasi nur als Kollektiv.&nbsp;Tarek K.I.Z&nbsp;hat den Schritt Anfang 2020 gewagt und mit »Golem« seine erste Soloplatte rausgebracht und damit auch gleich mal ganz neue Saiten aufgezogen.</strong></p>



<p>Die langjährige und treue Fanbase der Berliner ist ja vor allem ihren bösen bis schwarzen Humor und die vielen Übertreibungen gewöhnt, mit denen die Jungs sonst an ihre Songs gehen. Die gibt es auf »Golem« natürlich auch genügend (»Bang Bang«, »Wenn du stirbst« oder »Nach wie vor«) aber Tarek nutzt das ganz eigene Projekt vor allem dafür, um mal vom doppelten Boden wegzukommen und persönlichere Saiten aufzuziehen. Allen voran im letzten Track »Frühlingstag«, in dem er seinem verstorbenen Vater eine unglaublich berührende Ballade widmet, verlässt er seine gewohnte Ironie-Komfortzone so deutlich wie noch nie zuvor und gibt so viel Privates preis wie selten zuvor.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="894" height="894" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tarek-kiz-golem.jpg" alt="" class="wp-image-20374" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tarek-kiz-golem.jpg 894w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tarek-kiz-golem-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tarek-kiz-golem-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tarek-kiz-golem-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tarek-kiz-golem-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tarek-kiz-golem-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tarek-kiz-golem-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tarek-kiz-golem-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tarek-kiz-golem-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tarek-kiz-golem-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tarek-kiz-golem-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 894px) 100vw, 894px" /><figcaption class="wp-element-caption">Backcover von Golem</figcaption></figure>
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<p>Auch musikalisch wird die gewohnte Zone ein Stück weit verlassen. Autotune hier, Trapbeats da und deutlich gefühlvollere Passagen bestimmen das Soundbild des Albums und zeigen die ganze Bandbreite von Tareks musikalischem Talent auf.</p>



<p>Ein weiteres Talent kann Tarek auf »Golem« ebenso gut unter Beweis stellen. Maxim hat es im Backspin- Interview zum neuen K.I.Z-Album »Rap über Hass« gut auf den Punkt gebracht: Niemand in der Crew kann so gut Bilder vor dem inneren Auge entstehen lassen wie Tarek. Wenn er in »Nubischer Prinz« durch die Wüste zieht oder auf »Ticket hier raus« einen fast apokalyptischen Alltag zeichnet, dann beginnt sich automatisch ein Film vor dem Auge abzuspielen.</p>



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<p>So steht am Ende mit »Golem« ein gelungener erster Soloausflug aus dem K.I.Z-Universum, das genauso gut für sich allein stehen kann wie es auch an die bereits bestehende Diskographie der Berliner anknüpft.</p>
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		<title>K.I.Z &#8211; Hahnenkampf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum zu glauben, dass dieses Album so alt ist, dass im CD-Booklet noch der Myspace-Link als Social Media-Tag genutzt wird. Viele Songs von »Hahnenkampf« verdienen jedenfalls – im Gegensatz zum sozialen Netzwerk – das Prädikat „Zeitlos“. Das dritte Album von&#160;K.I.Z&#160;ist einer der Deutschrap-Klassiker und unser Staff Pick der Woche. Auf Techno-, Rock- oder klassischen Hip-Hop-Beats bringen die Berliner ihren typischen Humor das erste Mal mit Majorlabel im Rücken ins Land. Die 19 Tracks beinhalten alles, was Mitte der 2000er im [&#8230;]</p>
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<p><strong>Kaum zu glauben, dass dieses Album so alt ist, dass im CD-Booklet noch der Myspace-Link als Social Media-Tag genutzt wird. Viele Songs von »Hahnenkampf« verdienen jedenfalls – im Gegensatz zum sozialen Netzwerk – das Prädikat „Zeitlos“. Das dritte Album von&nbsp;K.I.Z&nbsp;ist einer der Deutschrap-Klassiker und unser Staff Pick der Woche.</strong></p>



<p><br>Auf Techno-, Rock- oder klassischen Hip-Hop-Beats bringen die Berliner ihren typischen Humor das erste Mal mit Majorlabel im Rücken ins Land. Die 19 Tracks beinhalten alles, was Mitte der 2000er im deutschen Rap schmerzlich vermisst wurde: Nichts und niemand wird ernstgenommen – erst recht nicht man selber. Provokante Zeilen sind an jeder Ecke, mit Tabus wird ständig gebrochen. Der beißende, nicht aufgesetzte Humor macht »Hahnenkampf« und K.I.Z allgemein dabei aus. Die Songthemen auf dem Album sind kreuz und quer gewählt, vom Kettenrauchen über Klassenfahrten bis zum Kannibalismus wird wirklich alles behandelt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="K.I.Z. - Geld essen (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/veBaB_JEBrA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p><br>Gezeichnet von Übertreibungen und Überspitzungen bedienen <strong>Tarek</strong>, <strong>Maxim</strong>, <strong>Nico </strong>und <strong>DJ Craft</strong> (Cuts) eine Nische, die der teilweise sehr ernst gehaltene deutsche Rap gut gebrauchen kann. Gängige Inhalte im Deutschrap wie Sexismus, Homophobie oder Gewalt werden in den Tracks satirisch aufgegriffen und verzerrt. Das geschieht etwa wie im Video zu »Geld essen« bewusst provokant durch zwei sich küssende Männer, aber auch durch viele Lines, die sich indirekt oder direkt auf diese Themen beziehen. Der Song »Herbstzeitblätter« ist bspw. voller Referenzen auf Lines anderer deutscher Rapper und macht sich über die Inhalte anderer lustig.</p>
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		<title>Tua &#8211; Tua</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2020 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Afrob]]></category>
		<category><![CDATA[Bausa]]></category>
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		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Wanja Janeva]]></category>
		<category><![CDATA[Wem mach ich was vor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tua ist das, was man einen Vollblutkünstler nennen kann. Er kann wie kaum jemand sonst in Deutschland Atmosphäre und Tiefe in seinen Liedern schaffen und ist deshalb seit vielen Jahren auch bei anderen Künstlern gefragt als Unterstützung für eigene Projekte: In jüngerer Vergangenheit ist der Reutlinger bspw. bei »Athen« von&#160;Max Herre&#160;oder bei »Golem« von&#160;Tarek K.I.Z&#160;bei den Produktionen tätig geworden. Kein Wunder, denn Tua schafft den Spagat zwischen ernsten, persönlichen Themen und eingängigen Melodien, ohne zu sperrig oder verkopft zu werden. [&#8230;]</p>
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<p><strong>Tua ist das, was man einen Vollblutkünstler nennen kann. Er kann wie kaum jemand sonst in Deutschland Atmosphäre und Tiefe in seinen Liedern schaffen und ist deshalb seit vielen Jahren auch bei anderen Künstlern gefragt als Unterstützung für eigene Projekte: In jüngerer Vergangenheit ist der Reutlinger bspw. bei »Athen« von&nbsp;Max Herre&nbsp;oder bei »Golem« von&nbsp;Tarek K.I.Z&nbsp;bei den Produktionen tätig geworden. Kein Wunder, denn Tua schafft den Spagat zwischen ernsten, persönlichen Themen und eingängigen Melodien, ohne zu sperrig oder verkopft zu werden. Das stellt er auch solo bereits seit Mitte der 2000er Jahre unter Beweis, auch wenn er statt kommerziell erfolgreichem Künstler eher den Status des „Lieblingsrapper deines Lieblingsrappers“ besitzt.</strong></p>



<p><br>Sein selbstbetiteltes Soloalbum ist autobiographisch gehalten und behandelt die großen Themen wie Heimat, Identität, Verlust oder Liebe – aber ohne jemals in Pathos abzurutschen. Musikalisch ist <strong>Tua</strong> seit jeher schwer einzugrenzen, zu verschieden sind die Stile, die er für seine Produktionen nutzt. Elektronische Dance-Klänge kommen genauso zum Einsatz wie der klassische Boombap. Als ganz und gar persönlich gehaltenes Album kommt »Tua« so gut wie ohne lange Gastbeiträge aus, allerdings werden öfters gezielt Vocalelemente eingestreut. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="TUA - Vorstadt (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/nFumyOaTYDs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die ukrainische Band&nbsp;<strong>KAZKA</strong>&nbsp;kommt mit einer ganzen Strophe noch am längsten zum Einsatz, sonst sind es nur einzelne Wortfetzen die von verschiedenen Künstlern wie&nbsp;<strong>Wanja Janeva</strong>,&nbsp;<strong>Afrob</strong>,&nbsp;<strong>RAF Camora</strong>,&nbsp;<strong>Tristan Brusch</strong>,&nbsp;<strong>Bausa</strong>&nbsp;oder <strong>Tarek</strong> beigesteuert werden. Das passt zu der akribischen Kleinstarbeit, für die Tua bekannt ist und bei der jedes Wort seinen bestimmten Platz hat.</p>



<p><br>Dieser Hang zum Perfektionismus sorgt für ein Album, das von vorne bis hinten bis ins letzte Detail abgestimmt ist. Über 80 Songs wurden wohl dafür geschrieben, am Ende sind 12 übrig geblieben und sorgen für viele tiefgehende Momente.&nbsp;</p>
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		<title>Tarek K.I.Z &#8211; Der Golem erhebt sich aus dem K.I.Z-Gehege</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2020 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spotlights]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschrap]]></category>
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		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Nico K.I.Z]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Spotlight]]></category>
		<category><![CDATA[Tarek Ebené]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tarek Ebéné wird 1986 in Freiburg geboren, zieht aber bereits mit sechs Jahren mit seiner Mutter nach Spanien. Dort verbringt er die nächsten acht Jahre, bevor es mit 14 wieder zurück nach Deutschland, genauer gesagt nach Berlin, geht. Dies ist auch der Ort, an dem die HipHop-Karriere langsam ins Rollen kommt. Mit dem Kennenlernen von den späteren Kollegen Maxim, Euro8000 (Nico) und DJ Craft und der Entdeckung durch Royal Bunker-Chef Marcus Staiger beginnt 2005 das erfolgreiche Kapitel K.I.Z. Außerhalb von [&#8230;]</p>
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<p><strong>Tarek Ebéné</strong> wird 1986 in Freiburg geboren, zieht aber bereits mit sechs Jahren mit seiner Mutter nach Spanien. Dort verbringt er die nächsten acht Jahre, bevor es mit 14 wieder zurück nach Deutschland, genauer gesagt nach Berlin, geht. Dies ist auch der Ort, an dem die HipHop-Karriere langsam ins Rollen kommt. Mit dem Kennenlernen von den späteren Kollegen <strong>Maxim</strong>, <strong>Euro8000</strong> (<strong>Nico</strong>) und <strong>DJ Craft</strong> und der Entdeckung durch <strong>Royal Bunker</strong>-Chef <strong>Marcus Staiger</strong> beginnt 2005 das erfolgreiche Kapitel <strong>K.I.Z</strong>. Außerhalb von Featurebeiträgen für bspw. <strong>MC Basstard</strong>, <strong>Blokkmonsta</strong>, <strong>RAF Camora</strong> oder <strong>Maxwell187</strong> tritt Tarek quasi nur in der Crewform in Erscheinung; individuelle und persönlichere Aspekte werden bei den Berlinern höchstens Mal in ironischen Texten und mit viel Übertreibung thematisiert.</p>



<p><br>Das ändert sich 2020, als Tarek als erster der drei Rapper sich in einem Soloalbum verwirklicht. In Interviews hat er schon häufiger durchblicken lassen, dass eine Soloplatte von ihm viel eher von zwischenmenschlichen Themen handeln würde, als von der K.I.Z-typischen Gesellschaftskritik. So kommt »Golem« schließlich auch mit viel weniger Humor als gewohnt daher, dafür jedoch mit umso mehr Experimentierfreudigkeit, Musikalität, Melancholie und persönlichen Themen. Insbesondere der musikalische Aspekt ist hervorzuheben, es wird mit viel Autotune und deutlich melodiöser gearbeitet. Ans Herz zu legen ist dabei die Golem-Session, die zum Release auf YouTube veröffentlicht wurde und das Album in der Unplugged-Version vorstellt.</p>
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