<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>RAYE Archive - Mostdope</title>
	<atom:link href="https://mostdope.tv/tag/raye/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://mostdope.tv/tag/raye</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 05 Mar 2026 10:24:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://mostdope.tv/wp-content/uploads/cropped-95771152_2791612430936428_3447360593965613056_n-32x32.jpg</url>
	<title>RAYE Archive - Mostdope</title>
	<link>https://mostdope.tv/tag/raye</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Lavz ist Indie to the Core und gestaltet die Szene neu</title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/lavz-ist-indie-to-the-core-und-gestaltet-die-szene-neu</link>
					<comments>https://mostdope.tv/interviews/lavz-ist-indie-to-the-core-und-gestaltet-die-szene-neu#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:47:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorials]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Arctic Monkeys]]></category>
		<category><![CDATA[AWAL]]></category>
		<category><![CDATA[BBC Introducing]]></category>
		<category><![CDATA[Billie Eilish]]></category>
		<category><![CDATA[Charli xcx]]></category>
		<category><![CDATA[CMAT]]></category>
		<category><![CDATA[David Ariza]]></category>
		<category><![CDATA[Deezer]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Dizzee Rascal]]></category>
		<category><![CDATA[Doechii]]></category>
		<category><![CDATA[Enny]]></category>
		<category><![CDATA[George Floyd]]></category>
		<category><![CDATA[Human Re Sources]]></category>
		<category><![CDATA[Hurricane]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Indie to the Core]]></category>
		<category><![CDATA[Kaos on Saturn]]></category>
		<category><![CDATA[Lavz]]></category>
		<category><![CDATA[Lily Allen]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[RAYE]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Everard]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn Returns]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn-Rückkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Sony Music Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>
		<category><![CDATA[Vanity Fair]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=20667</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer die größeren UK-Releases von weiblichen Artists der letzten Jahre verfolgt hat, wird bestimmt Alben wie »My 21st Century Blues« von RAYE, »NO, THANK YOU« oder »Lotus« von Little Simz oder »We Go Again« von ENNY oder »What A Devastatiing Turn of Events« von Rachel Chinouriri auf dem Schirm haben. Obwohl all diese Projekte musikalisch in unterschiedliche Richtungen gehen und unterschiedliche Genres repräsentieren, verbindet sie jedoch alle etwas: eine ziemlich große Wut und Überdrüssigkeit über ein sehr tiefsitzendes Problem der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/lavz-ist-indie-to-the-core-und-gestaltet-die-szene-neu">Lavz ist Indie to the Core und gestaltet die Szene neu</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wer die größeren UK-Releases von weiblichen Artists der letzten Jahre verfolgt hat, wird bestimmt Alben wie »My 21st Century Blues« von RAYE, »NO, THANK YOU« oder »Lotus« von Little Simz oder »We Go Again« von ENNY oder »What A Devastatiing Turn of Events« von Rachel Chinouriri auf dem Schirm haben. Obwohl all diese Projekte musikalisch in unterschiedliche Richtungen gehen und unterschiedliche Genres repräsentieren, verbindet sie jedoch alle etwas: eine ziemlich große Wut und Überdrüssigkeit über ein sehr tiefsitzendes Problem der Musikindustrie – eine Industrie, die bewiesenermaßen sexistisch und rassistisch ist und somit vor allem Frauen gerne nur in einem bestimmten Format abbildet. </strong><br><strong>Für diejenigen, die dazwischenstehen, also BIPoC oder queere Frauen oder – god forbid! – queere BIPoC-Frauen, bedeutet es doppelt so viele Hürden und doppelt so viel Arbeit, um nicht mal die gleiche Anerkennung zu bekommen. Zudem leben wir in einer modernen Welt, die gesteuert wird von Social Media, Streamingplattformen und Algorithmen. Wenn wir uns angucken, wer wirtschaftlich Anteile an diesen Plattformen besitzt, reden wir hier nicht über neutrale Algorithmen, die tatsächlich unserem Geschmack dienen.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="684" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-684x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20678" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-684x1024.jpg 684w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-scaled.jpg 1710w" sizes="(max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lavz by Sam Nahirny</figcaption></figure>



<div style="height:58px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Obwohl fast jede Person mit einem Laptop Musik machen und veröffentlichen kann, ist es dennoch fast nie so schwierig gewesen, aus der Masse an Artists hervorzustechen. Wir haben in den UK nicht mehr das Phänomen von Artists wie <strong>Arctic Monkeys</strong> oder <strong>Lily Allen</strong>, die in den Noughties quasi durch <strong>MySpace</strong> über Nacht weltweiten Erfolg erlangt haben. Wir haben aber auch nicht mehr das Novum, das Grime-Musik mit sich gebracht hat, dieser DIY-Ethos, der aus unbekannten Artists wie <strong>Dizzee Rascal</strong> und der nachfolgenden Drill-Generation internationale Stars gemacht hat. Heute läuft eigentlich alles über TikTok (oder für die Älteren, mich eingeschlossen, einen Tag später über Instagram). Aber was hat das für Auswirkungen auf Indie-Künstler*innen? Was heißt das für Artists, die DIY sind, genug Talent haben, aber eben von ganz unten in der breiten Masse anfangen müssen, ohne große Hilfe oder Backup von einem Label?</p>



<p>Was all diese Künstlerinnen aber auch verbindet, ist die Art, in der sie Musik veröffentlicht haben, nämlich über viele Umwege und mit wenig Unterstützung von klassischen Major-Labels. Die Londoner Indie-Künstlerin Lavz steht gerade vor diesem riesigen Berg an Problemen, Fragen, aber auch endlosen Möglichkeiten. Wir haben zuerst im Januar 2025 mit ihr gesprochen und nun nach einem Jahr noch mal eine Art <strong>Vanity Fair</strong>-Check-up à la <strong>Billie Eilish</strong> gemacht, um zu gucken, was in einem Jahr alles so passiert ist. Die Veröffentlichung ihrer neuen EP »<a href="https://itslavz.bandcamp.com/album/kaos-on-saturn">Kaos on Saturn</a>« wollten wir einmal als Anlass nehmen, um zu schauen, wie es ihr persönlich ergangen ist und was es aktuell eigentlich bedeutet, sich als Frau musikalisch zu verwirklichen.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Indie to the Core, aber was bedeutet &#8220;Indie&#8221; heute eigentlich?</strong></h2>



<p>Aber zu Anfang erst mal die wichtigste Frage zum Vokabular: „Indie“ – ein Wort, das in der Musikbranche ähnlich ausgelutscht ist wie „Authentisch“. Zum einen wird damit das Genre Indie-Rock-Musik bezeichnet, in diesem Fall geht es aber um zwei andere Aspekte. Zum einen geht es hier um den Status des Artists an sich: Ist die Person bei einem Label unter Vertrag? Und auch hier gibt es wieder Unterschiede zwischen Major-Labels wie Warner oder Sony oder halbwegs Indie-Labels wie z.B. <strong>AWAL</strong> oder <strong>Human Re Sources</strong>, die einen Vertrag mit Artists wie Little Simz, RAYE oder <strong>CMAT</strong> haben und von Distribution über Management unterschiedliche Pakete anbieten. <br>Die Artists sind dann technisch gesehen noch unabhängig mit einem eigenen Label, bekommen aber eben Hilfe in gewissen Bereichen der Branche. Diese Firmen sind dann wie ein Dienstleister für die Artists und lassen ihnen deutlich mehr Freiheit, als ein Major-Label es tun würde. Allerdings gehören beide Beispielfirmen wiederum zu <strong>Sony Music Entertainment</strong>. Es gibt also schon eine gewisse Verbindung zu den drei Major-Labels, die den globalen Markt beherrschen, aber eben über drei Ecken und nicht direkt.<br><br>Zum anderen gibt es dann Artists wie Lavz, die keinen Distributionsdeal und keinen klassischen Plattenvertrag mit einem Major- oder Indie-Label haben. Lavz ist das, was wir als richtige Indie-Künstlerin bezeichnen würden: Sie produziert, veröffentlicht und vermarktet ihre eigene Musik. Klar gibt es da auch künstlerische Kollaborationen mit Producern und anderen Artists, aber niemanden, der ihr Entscheidungen abnimmt oder sich um das Organisatorische kümmert. <br>2025 hat Lavz sich als „Indie to the Core“ beschrieben, weil ihr die kreative Freiheit als unabhängige Künstlerin wichtiger war als ein Vertrag mit einem Major. Vor allem hat sie damals abgeschreckt, dass Artists bei solchen Labels als „Paket“ vermarktet werden – mit Songs, die dafür gemacht sind, der Masse zu gefallen und dadurch fast ein bisschen abgemildert sind und sich zu ähnlich anhören. Als würde man einen richtig leckeren, frisch gepressten Saft mit Wasser verdünnen. Funktioniert, um Kinder reinzulegen, mehr zu trinken, aber auf Dauer ist das nicht richtig befriedigend.<br></p>



<p>Für Lavz hat sich die Einstellung zum Unabhängig sein etwas geändert, aber vor allem auch, weil der Begriff nicht mehr so greifbar ist wie früher: „Ja, ich denke, ich bin immer noch Indie. Aber dann frage ich mich, was ist heutzutage die Definition von unabhängig? Denn es wird irgendwie so vermarktet, dass man sich abrackert und alles neben dem Leben und den Verpflichtungen jongliert und sein Ding durchzieht.“ Außerdem bemerkt Lavz diese neue Struktur, in der wir leben. Artists haben mittlerweile mehr Möglichkeiten, ihren eigenen Idealen treu zu bleiben und trotzdem Unterstützung von einem Label oder einer Distributionsfirma zu bekommen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lavz - Under The Sun (BBC Introducing at Radio 1&#039;s Big Weekend 2024)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/vrWDdtQC_uQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:49px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>6x work – die Romantisierung des abmühenden Künstlers ist gar nicht so wirklich romantisch</strong></h2>



<p>Was sich bei Rihanna noch nach Spaß und Girlboss-Energie angehört hat, ist im richtigen Leben für Künstlerinnen – egal aus welchem Medium – nicht mehr ganz so witzig. Lavz beschreibt es als „abrackern“ und hat diese Work/Life/Art-Balance jahrelang mitgemacht. Als wir zuerst mit ihr gesprochen haben, hat sie freiberuflich als Special-Effects-Technikerin für Musikerinnen gearbeitet. Sie war damit verantwortlich für Special Effects wie Konfetti oder Pyrotechnik bei Konzerten. Dann hat sie noch Workshops für jüngere Menschen, Kinder und Teenager gegeben und ihnen quasi Musik beigebracht: Songs schreiben und zum Teil sogar Musiktherapie. Ganz nebenbei war sie dann selbst noch Künstlerin und hat eigene Musik aufgenommen. Der Job als Technikerin war aber der, der alles andere finanziert hat – eine Tatsache, die große Resonanz findet. <br>Im Januar 2025 war Lavz Ende Zwanzig und spiegelt damit ziemlich perfekt die moderne Hustler-Generation wider: Wir wollen nicht einen Vollzeitjob haben, der alles einnimmt und uns eventuell am Wochenende Zeit lässt, kreativ zu sein – wenn man nicht zu kaputt ist von der Woche oder die kurze Freizeit schon mit sozialen Verabredungen vollgepackt hat, wie Lavz es auch in ihrem Freundeskreis beobachtet. Die Alternative ist es also, Teilzeitjobs zu haben, aber ein Teilzeitjob kann nicht wirklich die enormen Lebenskosten decken. Denn auch London als Stadt ist nicht günstiger als Hamburg oder Berlin. Also muss noch ein Zweit- oder Drittjob her. Immerhin war der von Lavz schon in der Musikszene, aber dabei ging es eben nicht um ihre eigene Musik, sondern die von anderen. Zwischen den vielen Jobs arbeitet man auf einmal also mehr als vorher und hat noch weniger Zeit und – noch wichtiger – Energie, um sich mit der eigenen Musik zu befassen.<br></p>



<p>Für Lavz war das eine der größten Veränderungen dieses Jahr: „[…] ich hatte das Gefühl, dass mir das keinen Raum ließ, an meiner eigenen Kunst zu arbeiten. Und ich habe die negativen Auswirkungen davon gesehen. Eigentlich muss ich Dinge erschaffen, ich muss meinen Lebensunterhalt verdienen. Aber ich muss auch, für meinen eigenen Verstand und meinen Ausdruck, Kunst machen. Was auch immer ich also tue, um mich zu finanzieren, muss mir diesen Raum lassen. Also dachte ich mir Ende letzten Jahres tatsächlich: Weißt du was? Dieses Jahr, 2026, werde ich mir eine kleine Auszeit davon nehmen und mich auf andere Aufträge konzentrieren, die mir den Raum und den Platz geben, das zu tun, was ich liebe. Und ich denke, weil ich ein bisschen Musikpädagogik mache […] das nährt diese Seite von mir, während ich gleichzeitig als Künstlerin aktiv bin. Ich denke also, das ist eher das Spektrum dieses Jahr, wie es für mich aussieht.“ Ein Schritt, der aber auch viel Mut verlangt, weil man das Beständige und Sichere gegen etwas Erfüllendes, aber auch sehr Unbeständiges eintauscht.<br></p>



<p>Wichtig ist auch, dass wir uns in Erinnerung rufen, dass Lavz einen Großteil der Artists widerspiegelt, die Musik veröffentlichen und weniger als tausend Hörer*innen pro Woche oder sogar Monat haben. Wenn man bedenkt, dass Artists pro Stream weit unter einem Cent verdienen und davon häufig noch etwas an Labels, Management &amp; Co. abgeben müssen, ist schnell klar, warum hier niemand davon leben kann. Ein Grund, wieso Artists wie James Blake mittlerweile ihre eigene Streamingplattform gründen, um diesen unfairen Verhältnissen entgegenzuwirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>KI – Die Konkurrenz aus der Tiefe</strong></h2>



<p>Eine der wohl größten Veränderungen im letzten Jahr war die Entwicklung mit KI – ein Thema, das wir beim letzten Mal noch gar nicht besprochen hatten, weil es keinen Bedarf gab und scheinbar aus dem Nichts (für alle außerhalb der Tech-Branche) gekommen ist und alles vereinnahmt hat. Die Streaming-Plattform <a href="https://newsroom-deezer.com/2025/04/deezer-reveals-18-of-all-new-music-uploaded-to-streaming-is-fully-ai-generated/"><strong>Deezer</strong></a> veröffentlichte im April letzten Jahres einen Bericht, dass fast 18 % der neu hochgeladenen Inhalte durch KI erstellt wurden, das sind ca. 20.000 Lieder, die komplett durch KI erschaffen wurden. Im Januar des gleichen Jahres waren es nur 10 %. Selbst BBC Introducing, über dessen Reihe wir auch auf Lavz gestoßen sind, hatte auf einmal einen KI-Song im Radioprogramm. <br>Etwas, das Lavz vor allem auch in ihrer Arbeit mit Jugendlichen mitbekommt, weil einer der Teilnehmenden in ihrem Kurs einen KI-Song präsentiert hat: „Ich musste sogar einen meiner Teilnehmer, der KI benutzt, um einfach kleine Songs und so zu machen, sanft in eine andere Richtung lenken. Er hat nichts veröffentlicht, aber es ist einfach so: Oh ja, ich habe einen Song gemacht, und ich denke mir, in meinem Kopf&#8230; Ich denke: Das ist KI […]. Aber wir schreiben den Song hier gemeinsam in diesem Raum. Hier ist das Instrument, mit dem wir arbeiten. Lass uns sehen, wie du zu dem, was schon da ist, etwas beitragen kannst. […] Die Inspiration, die wir daraus ziehen, ist nicht&#8230; sie ist nicht greifbar. Es geschieht durch unsere gelebten Erfahrungen. Durch die Dinge, die wir hören, sehen, als ob wir es fühlen. Eine Maschine wird das niemals können.“</p>



<p>Für Lavz ist das undenkbar und gibt der Szene und Artists aber auch eine neue Chance. Denn da, wo KI nicht punkten kann, nämlich live, haben Artists die Chance, durch Auftritte richtige Emotionen und Verbindungen zu Fans aufzubauen, die zunehmende KI wird laut Lavz: „Nachfrage danach schaffen, dass mehr Menschen gemeinsam in Räumen sind, in Gemeinschaft, und Dinge live erleben und zwar kein Hologramm, sondern die Person steht vor mir. Ich kann den Schweiß auf ihrer Stirn sehen.“ Das bestätigen auch die Touren von den bereits erwähnten Artists: Little Simz und ihre Lotus Tour, bei der die Hälfte der Show auf einmal wie zu einem riesigen Rave wurde, weil Simz am DJ-Pult stand. RAYE, die live »Ice Cream Man« in der Royal Albert Hall performt und uns zum Weinen bringt. <strong>Charli xcx</strong>, die nach Jahren in der Szene endlich ihren Moment hatte und mit brat die Welt erobert. <strong>Doechii</strong>, die uns in ihre »Alligator Bites Never Heal«-Welt eintauchen lässt. <br>Authentische menschliche Erfahrungen, die aber auch wichtige Repräsentationen für Indie-Artists wie Lavz sind: „für Doechii war es eine sensationelle Zeit. Und ich finde, das ist ein guter Bezugspunkt für mich. Das ist eine queere Schwarze Frau. Noch dazu dunkelhäutig. Und sie rockt es total.“ Auch wenn der Weg dorthin zwar deutlich schwieriger ist, sind dies alles Erfolgsgeschichten die jungen Artists zeigen das es andere Wege gibt und es neben der Eintönigen KI-Masse auch noch Platz für Individualität und Einzigartigkeit gibt. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Frausein in einem chaotischen Universum.</strong></h2>



<p>Alles Erfahrungen, zu denen es in Lavz’ Werdegang durchaus Parallelen gibt. Ihre neue EP »Kaos on Saturn« ist inspiriert von der <a href="https://www.youtube.com/shorts/JoXUa61ol_w">Saturn-Rückkehr</a> und den damit verbundenen großen Veränderungen in Lavz’ Leben: „Dein Saturn- Return ist im Grunde der Punkt im Leben, wo es heißt: Okay, so war dein Leben bis jetzt. Als würde das Leben dir die Leviten lesen. Das Universum liest dir die Leviten. Bist du wirklich glücklich mit dem, was du tust? Wie du dich zeigst? Die Dinge, an die du glaubst, harmonisieren die noch mit dir? Es ist irgendwie wie ein großer Check-in, den ich mit mir selbst hatte. Und aus diesen Momenten heraus begannen sich die Songs zu formen. Frausein sieht für mich also so aus: mein authentischstes Ich. Sich zeigen. Ohne Entschuldigung.“ Es ging ihr vor allem auch darum, mit den wiederkehrenden Mustern zu brechen und nicht alles hinzunehmen, wie es kommt. Floskeln wie: „Es ist wie es ist“ oder „Alles hat seinen Grund“ – genau mit dieser Mentalität brechen, den eigenen Rhythmus wiederfinden und vor allem Gleichgesinnte finden und etwas Neues aufbauen.</p>



<p>Geschafft hat sie das vor allem durch viel Reflexion, aber auch durch drastische Schritte: die Sicherheit ihres Jobs zum großen Teil aufgeben und dafür die ganze Energie in die eigene Musik stecken. „Das Leben rief mich einfach dazu auf, bestimmten Dingen Aufmerksamkeit zu schenken und vielleicht ein paar Sachen nicht mehr schleifen zu lassen, die ich bisher ignoriert hatte, oder Dinge anzugehen, die ich vermieden habe.“ Unterstützung hatte sie dabei von langen Weggefährten wie Producer <strong>Hurricane</strong>, der aus dem gleichen Viertel kommt wie sie, aber auch von neuen Bekanntschaften, die sie per Zufall im Studio getroffen hat, wie <strong>David Ariza</strong>, wo der Vibe-Check einfach stimmte und man spontan zusammen einen Song aufnehmen konnte. Eine Erfahrung, die auch nur möglich war, nachdem Lavz ihren Lebenswandel geändert hatte.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Brand New Day (prod. Hurricane) [Visualiser]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/3Xohs-OKI8w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die EP behandelt all diese Themen, die sie schon länger mit sich trägt. Den Anfang macht »Under The Sun«, ein Lied, bei dem Lavz die Morde an <strong>George Floyd</strong> und <strong>Sarah Everard</strong> verarbeitet hat: &#8220;Dabei sollten wir unsere eigene Kraft nicht vergessen und nicht vergessen, auf uns selbst zu achten, während wir gegen diese Dinge kämpfen. Gegen diese Systeme kämpfen. Sogar die Redewendung &#8220;unter der Sonne&#8221; deutet auf diesen Kreislauf hin. Du hast das schon einmal gesehen. Es ist nur anders verpackt.“ Ein ziemlich schwerer Einstieg. Obwohl die EP musikalisch sehr jazzig und fast schon lo-fi angehaucht ist, sollte einen das nicht ablenken von dem, was gesagt wird. <br>Der erste Track bleibt nicht der einzig schwere. Lavz verarbeitet in ihren Songs Beziehungen, die vorbeigehen, weil eine Person sich nicht weiterentwickelt. Auf dem dritten Track »<a href="https://itslavz.bandcamp.com/track/backpack">Backpack</a>« verarbeitet sie dann quasi alles, was vorher passiert ist, und diesen riesigen Ballast, den sie wie einen Rucksack mit sich trägt: „Ich kann nicht mit leichtem Gepäck reisen, wenn ich wortwörtlich all das Zeug mitschleppe, das ich mich weigere loszulassen. Ich möchte zwar weitergehen, aber an diesem Punkt bin ich daran gewöhnt, es zu tragen.“ </p>



<p>Abgeschlossen wird »Kaos on Saturn« durch die Tracks »Brand New Day« und »<a href="https://itslavz.bandcamp.com/track/reside-ft-tori-cross">Reside</a>«. Es geht um neue Chancen, um neue Liebe und darum, neue Energien kennenzulernen.</p>



<p>Wir haben Lavz quasi ein Jahr begleitet, auch mit der EP. Es geht um ihre persönliche Reise, die große Resonanz finden sollte, weil es so viele Parallelen zum eigenen Leben gibt. Es ist sicherlich kein einfacher Schritt, aber Lavz hat ihn getan und sich einmal gefragt, wo sie gerade steht und wo sie eigentlich hinwill. Dafür musste sie Opfer bringen und hat aber auch einiges gewonnen. Sie hat Frausein für sich definiert, und das bedeutet für sie, kompromisslos sie selbst zu sein – in einer Industrie, die das nicht gerade zu schätzen weiß. Aber wer »Kaos on Saturn« hört, wird wissen, dass es sich lohnt. Und für Lavz und auch für uns hat das Jahr gerade erst angefangen. Vielleicht sollten wir uns das alle einmal zu Herzen nehmen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/lavz-ist-indie-to-the-core-und-gestaltet-die-szene-neu">Lavz ist Indie to the Core und gestaltet die Szene neu</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/interviews/lavz-ist-indie-to-the-core-und-gestaltet-die-szene-neu/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wut die man hören sollte &#8211; 5 Songs die mit Abusern abrechnen</title>
		<link>https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/wut-die-man-hoeren-sollte-5-songs-die-mit-abusern-abrechnen</link>
					<comments>https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/wut-die-man-hoeren-sollte-5-songs-die-mit-abusern-abrechnen#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Menzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jul 2025 15:46:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editor's Picks]]></category>
		<category><![CDATA[Abuser]]></category>
		<category><![CDATA[BANGERFABRIQUE]]></category>
		<category><![CDATA[emmamaelo]]></category>
		<category><![CDATA[FLINTA*]]></category>
		<category><![CDATA[Jessie Reyez]]></category>
		<category><![CDATA[Karol G]]></category>
		<category><![CDATA[Kitana]]></category>
		<category><![CDATA[melle]]></category>
		<category><![CDATA[nebou]]></category>
		<category><![CDATA[RAYE]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Kidd]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=18950</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wut, Hass und Frustration sind unbequeme Emotionen, die gesellschaftlich insbesondere dann ungern gesehen und als normabweichend missbilligt werden, wenn FLINTA*-Personen sie verkörpern. Wir wollen mit diesem Beitrag das Gegenteil versuchen: die Daseinsberechtigung bzw. die dringende Notwendigkeit starker, negativer Emotionen herausstellen, der Energie, die sie entfalten, Raum geben und den Geschichten dahinter Aufmerksamkeit schenken. Denn: Jede dritte Frau in Deutschland ist in ihrem Leben mindestens einmal von körperlicher und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Jede vierte Frau erlebt körperliche und/oder sexuelle Gewalt in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/wut-die-man-hoeren-sollte-5-songs-die-mit-abusern-abrechnen">Wut die man hören sollte &#8211; 5 Songs die mit Abusern abrechnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wut, Hass und <strong>Frustration</strong> sind unbequeme Emotionen, die gesellschaftlich insbesondere dann ungern gesehen und als normabweichend missbilligt werden, wenn FLINTA*-Personen sie verkörpern. Wir wollen mit diesem Beitrag das Gegenteil versuchen: die Daseinsberechtigung bzw. die dringende Notwendigkeit starker, negativer Emotionen herausstellen, der Energie, die sie entfalten, Raum geben und den Geschichten dahinter Aufmerksamkeit schenken. Denn:</strong> <br><br><em>Jede dritte Frau in Deutschland ist in ihrem Leben mindestens einmal von körperlicher und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. <br>Jede vierte Frau erlebt körperliche und/oder sexuelle Gewalt in ihrer Partnerschaft.<br>Zwei von drei Frauen erleben sexuelle Belästigung.</em> (Quelle: <a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/frauen-vor-gewalt-schuetzen/haeusliche-gewalt/formen-der-gewalt-erkennen-80642">BMFSFJ</a>)</p>



<p>Schon bei oberflächlichen Internet-Recherchen finden sich etliche statistische Belege für das reale Problem patriarchaler Gewalt. Dass auch die Musikindustrie davon unterwandert ist, ist längst kein Geheimnis mehr.&nbsp;Doch die gefährliche Kombination aus großen Träumen auf der einen und gewissenlosem Machtmissbrauch auf der anderen Seite bleibt akut.</p>



<p>Umso wichtiger ist es, dass FLINTA*s gehört und unterstützt werden, am besten bevor, aber spätestens wenn sie selbst laut werden und ihre Machtposition reclaimen müssen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="800" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/800x800.png" alt="" class="wp-image-19309" style="width:402px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/800x800.png 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/800x800-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/800x800-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/800x800-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/800x800-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/800x800-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/800x800-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/800x800-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/800x800-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/800x800-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/800x800-125x125.png 125w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
</div>


<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bangerfabrique – Crash Out</strong></h2>



<p><strong>„</strong>Death to all abusers” lassen <strong>emmamaelo</strong>, <strong>nebou</strong> und <strong>melle</strong> recht unmissverständlich direkt zu Beginn von »CRASH OUT« wissen. In ihrer Haltung sind <strong>bangerfabrique</strong> ja sowieso schon immer ziemlich klar und direkt gewesen, haben sich dabei vor allem sexpositiv und&nbsp; feministisch positioniert. Doch mit der vor zwei Wochen veröffentlichten Single richten die Hamburgerinnen sich nun explizit gegen Täter und rechnen hart ab mit übergriffigem Verhalten. Auch wenn »CRASH OUT« ohne Namedropping auskommt, so verraten die gepeepten Stellen und die Delivery dieser und weiterer Zeilen des Tracks doch, dass Abuser sich nicht mehr sicher fühlen dürfen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Woran erkennt man Abuser? Dass sie bald keiner mehr bucht! </strong></p>
</blockquote>



<p>Das wäre ja schon mal ein Anfang&#8230;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="bangerfabrique - CRASH OUT (prod. Cato) ft. emmamaelo, melle, nebou" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/3QF8CXUfWdg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kitana – Alte Geister</strong></h2>



<p>Noch expliziter, wenn auch ohne namentliche Erwähnung, wird <strong>Kitana</strong> im Outro ihres jüngsten Albums »Fatality«. Auf »Alte Geister« adressiert sie ein Trauma und dessen Verursacher. Es geht dabei ganz klar um eine männliche Person, die Macht und Vertrauen gegenüber einer Minderjährigen missbraucht und dabei schwerwiegende psychische Schäden hinterlassen haben muss. Auch ohne weitere Details wird die Tragweite dessen unmissverständlich deutlich. In wortgewaltigen Zeilen und Rachefantasien kanalisiert Kitana nun eine über Jahre angestaute Wut. Auf der Suche nach gerechten Konsequenzen erkämpft sie sich mindestens eines: Sie wird vom passiven Opfer zum handelnden Subjekt, das den Täter uneingeschüchtert konfrontiert und zur Verantwortung zwingt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Sah keine Reue, kein Bedauern in dei’m Blick // Ich hatte keine Zeugen, keine Aussage die hilft // Ich brauch’ keine Justiz, du bist ein kranker Psychopath // deshalb ramm’ ich dir die Gun in deinen Rachen bis du platzt</strong></p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Alte Geister" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/V267FanhRjI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sierra Kidd – Big Boi</strong></h2>



<p>Auch »Big Boi« behandelt einen Fall patriarchaler Gewalt. Als erste männliche Stimme in dieser Auflistung tritt <strong>Sierra Kidd</strong> darin lediglich als angehöriger Beobachter auf, dennoch ähnelt seine Attitüde der von Kitana. Der gut fünf Minuten lange Song ist biographisch aufgebaut und behandelt diverse Struggles seines Lebens sowie seiner Familie. Der komplette dritte Part widmet sich schließlich einem ehemaligen Stiefvater, der sich erst das familiäre Vertrauen erschlichen hat, um anschließend Kidds Mutter „fast blind” zu schlagen. Auch in diesem Fall scheint der Abuser ohne weitere Konsequenzen davongekommen zu sein, was in Kidd eine Wut hinterlässt, die er in einigen mehr oder weniger expliziten Drohungen stilistisch verarbeitet.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Du weißt, wen ich kenne, und sie kennen dein Gesicht // Bis heute weiß ich nicht, was passiert, wenn ich dich erwisch&#8217;</strong></p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Sierra Kidd - Big Boi" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/IpSX-Q7B3DU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>RAYE – Ice Cream Man.</strong></h2>



<p>Bei Fällen von sexueller Gewalt wird gerne von Einzeltäter*innen und Einzelfällen gesprochen. Dass die Erfahrungen, die Kitana und Bangerfabrique in ihrer Musik schildern, aber genau das <strong>nicht</strong> sind, zeigt der Song »Ice Cream Man.« der britischen Künstlerin <strong>RAYE</strong>. Ein Song, der einen – besonders in der Live-Version – nicht nur Gänsehaut gibt, sondern auch dicke Tränen in den Augen ansammeln lässt. RAYE beschreibt die Situation im Studio – ein Kontext, der oft gefährlich für FLINTA*-Artists ist, da Musikstudios nicht nur sehr isoliert sind, sondern die Arbeit an Musik auch zu anderen Zeiten stattfindet und so die Linien zwischen professionell und privat oft verschwimmen. Es gibt genügend Berichte von Producern und Studiobossen, die dieses intime Setting ausnutzen – sexuelle Praktiken als Tausch für die Hoffnung auf eine Musikkarriere. Wenn das nicht funktioniert, wird sich einfach genommen, was nicht aus freien Stücken gegeben wurde.&nbsp;Diese und mehr Situationen besingt RAYE mit ihrer kraftvollen Stimme: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>And I was 7 // was 21, was 17, I was 11 // It took a while to understand what my consent means // If I was ruthless, they’d be in the penitentiary.</strong></p>
</blockquote>



<p>Dabei scheut sie sich auch nicht davor, auf die Folgen einzugehen und was das alles mit ihr gemacht hat. Ein sehr beeindruckendes Lied, das aber nicht nur tragisch ist, sondern auch wütend macht. In der Tat: RAYE ist eine verdammt mutige und starke Frau, die ihr Debütalbum »My 21st Century Blues« genutzt hat, um diesen Gefühlen einen Ausdruck zu verleihen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Ice Cream Man. (Live at the Royal Albert Hall)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/2dgucwJAh00?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Jessie Reyez – Gatekeeper</strong></h2>



<p>Produzenten und Studiobosse sind die Wächter der Musikwelt. Wer Karriere in dieser Welt machen möchte, wird früher oder später auf sie stoßen. Die ungleichen Machtverhältnisse, die RAYE im Studio besingt, sind aber nur ein Beispiel für die Wurzeln des Problems. Es ist ein strukturelles Problem, das sich durch die ganze Musikindustrie zieht. Kaum jemand spricht dies so direkt an wie <strong>Jessie Reyez</strong>, die auf »Gatekeeper« direkt aus der Perspektive der Täter singt.&nbsp;Wer jetzt meint: <strong><strong>„</strong></strong>Sag doch einfach Nein.”, sollte sich einmal überlegen, wie sich der Druck einer ganzen Industrie anfühlt – nach langen Jahren harter Arbeit, ohne voranzukommen. Oder ob ein <strong><strong>„</strong></strong>Nein” wirklich ernst genommen wird in einem Raum voller Männer, die dieses Wort sonst nicht kennen. Eine Erfahrung, die häufiger gemacht wird, als man denken möchte.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>We are the gatekeepers, spread your legs, open up // You could be famous, girl, on your knees // Don&#8217;t you know what your place is?</strong></p>
</blockquote>



<p>In ihrer neuen Dokumentation <em>Mañana Fue Muy Bonito</em> spricht die kolumbianische Sängerin <strong>Karol G</strong> erstmals über ihre Erfahrung mit sexuellem Missbrauch in der Musikwelt. Sie ist fast identisch mit der, die Jessie Reyez beschreibt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Jessie Reyez - Gatekeeper (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/_0G2TmuDjL8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><br></h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/wut-die-man-hoeren-sollte-5-songs-die-mit-abusern-abrechnen">Wut die man hören sollte &#8211; 5 Songs die mit Abusern abrechnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/wut-die-man-hoeren-sollte-5-songs-die-mit-abusern-abrechnen/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leve &#038; Bo über ihren Weg zur Musik, Vertrauen und ihre Vorsätze für 2025</title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/leve-und-bo-ueber-ihre-vorsaetze-fuer-2025</link>
					<comments>https://mostdope.tv/interviews/leve-und-bo-ueber-ihre-vorsaetze-fuer-2025#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Marie Binge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2025 13:54:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Avicii]]></category>
		<category><![CDATA[Bon Iver]]></category>
		<category><![CDATA[BROCKHAMPTON]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Kudella]]></category>
		<category><![CDATA[Cro]]></category>
		<category><![CDATA[cuffa]]></category>
		<category><![CDATA[DANJU]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschrap]]></category>
		<category><![CDATA[Dua Lipa]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Ocean]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[KATHA PAUER]]></category>
		<category><![CDATA[Kendrick Lamar]]></category>
		<category><![CDATA[Leve und Bo]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[RAYE]]></category>
		<category><![CDATA[Sasha Alex Sloan]]></category>
		<category><![CDATA[Skuth]]></category>
		<category><![CDATA[Tame Impala]]></category>
		<category><![CDATA[Tjark]]></category>
		<category><![CDATA[Tuffy]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Lindenberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=17692</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte des Hamburger Produzenten-Duos beginnt zwar erst im Sommer 2022 – doch seither sind Leve und Bo unzertrennlich und ein eingespieltes Team. Was als spontane Begeisterung in der Kindheit begann, hat sich für beide zu einem gemeinsamen Lebenstraum entwickelt. In ihrem Hamburger Studio verbinden sie Leichtigkeit und Leidenschaft, um Musik zu kreieren, die Ihnen am Herzen liegt. Dabei arbeiten sie sowohl mit aufstrebenden Newcomern als auch mit bereits etablierten Artists zusammen. Zu ihren wichtigsten Projekten zählen die Zusammenarbeit mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/leve-und-bo-ueber-ihre-vorsaetze-fuer-2025">Leve &amp; Bo über ihren Weg zur Musik, Vertrauen und ihre Vorsätze für 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><strong>Die Geschichte des Hamburger Produzenten-Duos beginnt zwar erst im Sommer 2022 – doch seither sind Leve und Bo unzertrennlich und ein eingespieltes Team. Was als spontane Begeisterung in der Kindheit begann, hat sich für beide zu einem gemeinsamen Lebenstraum entwickelt. In ihrem Hamburger Studio verbinden sie Leichtigkeit und Leidenschaft, um Musik zu kreieren, die Ihnen am Herzen liegt. Dabei arbeiten sie sowohl mit aufstrebenden Newcomern als auch mit bereits etablierten Artists zusammen. Zu ihren wichtigsten Projekten zählen die Zusammenarbeit mit Danju, dessen Album »Zwischen Gestern und Morgen« sie maßgeblich geprägt haben, sowie die mit Singer-Songwriter TJARK. </strong></strong></p>



<p><strong>Mostdope-Autorin Lara hat sich mit den beiden in ihrem Studio in Hamburg getroffen. Ein Ort, an dem sie schon des Öfteren war, um ihren großen Bruder (Leve) zu besuchen. Sie begleitet das Duo nun schon von Beginn an und trotz dessen, oder vielleicht auch genau deshalb, hatte sie einige Fragen und das Bedürfnis zu dokumentieren, wer die beiden sind und wohin sie mit ihrer Musik möchten.</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Danju - Crispy" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/kkPYGirrXdQ?list=PLn_YxLw2gT5Td0ihGTnQu-mVdKzu5bWI5" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Der Startpunkt</h2>



<p><strong>Wo genau beginnt eure Beziehung zur Musik? Und wie seid ihr dann später zum Produzieren gekommen?</strong></p>



<p><strong>Bo: </strong>Früher&#8230; ganz lange her. Mit zwölf war ich auf der Weihnachtsfeier vom Sportverein meines Bruders&#8230; das habe ich dir (Leve) noch nie erzählt. Dort hat ein DJ, ungefähr in meinem Alter, aufgelegt. Ich fand es sehr cool, dass er eben so Musik für andere macht. Dann habe ich mir ein Mischpult zu Weihnachten gewünscht und ab da in meinem Kinderzimmer aufgelegt. Später hat mir ein Kollege FL Studio gezeigt. Ich habe einfach random drauf losgelegt. Und ab dann war es eigentlich immer da. Zu Beginn habe ich hauptsächlich EDM gemacht. Ich weiß auch nicht, wieso&#8230; wahrscheinlich, weil ich nicht wirklich einen musikalischen Background habe, bis dahin kein Instrument gelernt habe. Nach der Schule kam ich dann ganz zufällig in dieses Studio hier, und es hat sich irgendwie so ergeben, dass es jetzt so ist, wie es heute ist.</p>



<p><strong>Leve: </strong>So eine Erinnerung aus der Kindheit war bei mir mein Opa, der mit einem alten Schifferklavier für uns gespielt hat. Und es hat mich irgendwie schon damals inspiriert, wie Musik uns alle zusammenbringen kann. Ah, und ich weiß noch, in der Schule sollten wir mal aufschreiben, was unser größter Traum ist, und ich habe aufgeschrieben: „Gitarre spielen können.“ Dann hat mich irgendwann mal ein Kollege mit zu seinem Gitarrenunterricht genommen. Als ich später angefangen habe, E-Gitarre zu spielen, habe ich mich gefragt, wie man das aufnehmen kann, und es mir dann hauptsächlich mit Tutorials auf YouTube selbst beigebracht. Durch die Pandemie habe ich viel Musik alleine gemacht, in einem kleinen Proberaum in der Heimat. Da habe ich Tag und Nacht verbracht. Nach dem Abi bin ich nach Hamburg gezogen, um Tontechnik zu studieren. Aus Zufall habe ich von einem Praktikum in diesem Studio hier erfahren und habe dann Bo kennengelernt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17852" style="width:338px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-683x1024.jpg 683w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-768x1152.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-1024x1536.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-1365x2048.jpg 1365w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-500x750.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-800x1200.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-1280x1920.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-1920x2880.jpg 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-770x1155.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-1400x2100.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-scaled.jpg 1706w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
</div>


<p><strong><strong>War das, was ihr heute macht, euer Plan A, oder gab es eigentlich andere Zukunftspläne?</strong></strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Ich wollte eigentlich Politikwissenschaften studieren. Aber als ich mich dann für das Studium hier in Hamburg entschieden habe, dachte ich eigentlich, ich werde Tontechniker. Als ich dann hier im Studio war und gesehen habe, wie die Leute hier arbeiten, habe ich erst wirklich gecheckt: Das kann auch ein Beruf sein&#8230; Songs zu schreiben und zu produzieren.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Also für mich war das hier schon immer irgendwie ein Traum, seit ich circa sechzehn war. Aber ich wusste, dass es super schwer wird, damit sein Geld zu verdienen. Also realistisch gesehen habe ich gedacht, dass es vielleicht auch nicht funktionieren wird. Aber wie gesagt, es war schon immer irgendwie mein Traum.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Arbeit als Duo</h2>



<p><strong><strong>Nun wäre es natürlich auch möglich gewesen, diesen Traum alleine zu verwirklichen. Warum geht ihr den Weg zu zweit?</strong></strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Ein ganz großer Punkt, der zu zweit wegfällt, sind diese großen Selbstzweifel, die man hatte, als man noch versucht hat, sich alleine durchzuschlagen. Dadurch, dass wir diese gemeinsame Idee, diese Vision haben und immer weiter nach vorne gehen wollen, hat man auch eine gewisse Verantwortung dem anderen gegenüber, das stimmt. Aber gerade, wenn man mal wieder ins Grübeln kommt und sich fragt: „Ist es das jetzt?“, fängt der andere das immer ganz gut auf. Eigentlich stellen wir uns diese grundsätzliche Frage, „kann das überhaupt was werden?“, gar nicht mehr. Auf jeden Fall nicht mehr so oft, als wäre man alleine. Das ist, glaube ich, der Punkt, weshalb es zu zweit so gut funktioniert. Ich glaube auch, dass wir es nie wirklich formulieren mussten, um zu wissen: Okay, wir wollen das hier jetzt wirklich machen. Wir haben da nie drüber sprechen müssen, ob wir das hier jetzt noch Jahre machen wollen. Das Commitment war eigentlich schon immer da.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Ja, zu hundert Prozent. Ich wüsste nicht, was ich dem Ganzen noch hinzufügen sollte.</p>



<p><strong>Was konntet ihr in der Vergangenheit von dem jeweils anderen lernen, von dem ihr denkt, dass ihr das nicht hättet alleine schaffen oder sein können?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17853" style="width:296px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-683x1024.jpg 683w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-768x1152.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-1024x1536.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-1365x2048.jpg 1365w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-500x750.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-800x1200.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-1280x1920.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-1920x2880.jpg 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-770x1155.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-1400x2100.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-scaled.jpg 1706w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
</div>


<p><strong>Bo: </strong>Es ist schwierig zu beschreiben, aber Leve kommt irgendwie immer ans Ziel, egal wobei. Dann kämpft er sich dahin, und manchmal gucke ich ihm dabei zu und frage mich, was er da eigentlich macht. Aber am Ende hört es sich dann geil an. Und ich denke mir, ich wäre sehr wahrscheinlich selber gar nicht dahin gekommen. Einfach dieses Durchhaltevermögen. Durch ihn bin ich auch etwas mehr Entdecker geworden. Einfach offener Neuem gegenüber in musikalischen Bereichen.</p>



<p><strong>Leve: </strong>Also von Bo habe ich auf jeden Fall viel Optimismus gelernt, euphorische Momente zuzulassen. Sich auch mal sagen zu können, dass es gerade richtig gut ist, was wir hier machen. Das habe ich mich alleine nie getraut, weil es sich in meinem Kopf immer so falsch angehört hat.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Das ist ja fast wie in einer Paartherapie hier (lacht).</p>



<p><strong>Wie kann ich mir einen typischen Tag in eurem Leben vorstellen? Wie arbeitet ihr? Wo fangt ihr an?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Es gibt auf jeden Fall Tage, an denen treffen nur wir beide uns, erledigen Bürokratisches, planen die Woche oder verarbeiten Feedback. Wir probieren auch gerne zu zweit viel herum. Die Mehrheit der Tage arbeiten wir aber mit Artists zusammen. Am Anfang setzen wir uns gerne einfach gemeinsam hin und reden viel über das, was einen bewegt. Wir starten eigentlich immer mit einer Thematik, manchmal auch einfach mit einem Satz, der im Gespräch fällt. Meistens setzt sich dann jemand ans Klavier oder an die Gitarre, und es ergibt sich ein fließender Übergang. Wir sitzen dann oft bis spät in die Nacht an den Songs. Häufig ähneln sich die Tagesabläufe auch, gleichzeitig ist aber keine Woche wie die andere.</p>



<p><strong>Kann es dann für euch, vor allem weil ihr euch ja auch noch am Anfang befindet, so etwas wie eine Routine oder Grenzen geben?</strong></p>



<p><strong>Bo: </strong>Das ist noch super schwierig für uns. Da haben wir auch noch keine richtige Lösung gefunden. Denn wir wollen immer das Maximale an einem Tag schaffen. Und da bleibt leider super viel, vor allem Privates, auf der Strecke, weil wir einfach irgendwie den Drang haben, immer noch mehr zu machen. Da fällt es uns auch sehr schwer, uns gegenseitig zu stoppen, habe ich das Gefühl. Also da gibt es keinen von uns, der zum anderen sagt: „Bro, chill jetzt mal kurz.“</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="TJARK - Nimmerland | Leve &amp; Bo - Behind The Song (Part 1)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/NV9NrpQJF5Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die große Leidenschaft</h2>



<p><strong>Was ist denn euer liebster Teil an eurer Arbeit?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Ich glaube, wenn man das Gefühl hat, dass es läuft. Wenn man merkt, hier ist etwas in der Luft. Es gibt diese Momente im Studio, die man sich selber nicht wirklich erklären kann, in denen sich alle Beteiligten denken: Was passiert hier gerade? Man muss es auch gar nicht immer aussprechen. Das ist dieses Gefühl, das uns, glaube ich, auch so antreibt. Es kann auch ein super trauriges Gefühl sein. Etwas, bei dem man merkt, dass es noch nie da gewesen ist, eine Emotion, die man noch nicht kannte.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, bei mir ist es besonders der Moment, wenn der oder die Künstler anfängt zu singen und du weißt: Okay, das hier wird jetzt etwas Großes.</p>



<p><strong>Ihr arbeitet ja sowohl mit Newcomer*innen als auch mit bereits erfahrenen Künstler*innen zusammen. Wo liegen dort die größten Unterschiede, und welche Arbeit macht euch besonders Spaß?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Die Arbeit mit Newcomern macht uns natürlich super viel Spaß. Diese Arbeit ist meistens aber auch etwas sensibler. Oft sind es die ersten Sachen, die veröffentlicht werden, und da spürt man dann auch etwas mehr Verantwortung. Dort spielt unsere Meinung oft eine größere Rolle, und uns wird gleichzeitig auch mehr vertraut. Es ist super intensiv. Wenn wir jetzt zum Beispiel mit einem <strong>TJARK </strong>arbeiten, verteilt sich die Verantwortung ganz anders. Vor allem, weil er jemand ist, der eine ganz genaue Vorstellung von dem hat, was er machen möchte. Es macht beides Spaß. Egal, ob mit einem <strong>Danju</strong>, der das schon seit über 15 Jahren macht, oder mit jemandem, der erst dieses Jahr angefangen hat. Am Ende unterscheidet es sich dann doch gar nicht so krass.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Im Endeffekt möchte ja jeder einfach einen guten Song machen. So simpel es auch klingt, kommt es dann am Ende, egal bei wem, wirklich nur darauf an.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="TJARK - nimmerland (Official Visualizer)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/FQ9emuZMl5A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Empfehlungen, Träume und Inspirationen</h2>



<p><strong>Welche deutschen Künstler (Newcomer) sollten wir denn eurer Meinung nach im Auge behalten?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Mir fällt direkt <strong><a href="https://mostdope.tv/next-up/next-up-cuffa-zwischen-boombap-und-cloudrap">cuffa</a> </strong>ein&#8230; der hat mich im letzten Jahr richtig umgehauen.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Ich würde sagen, <strong>skuth </strong>ist auch ein echt insaner Typ. Und <strong>Katha Pauer </strong>finde ich auch echt mega. Es gibt aber auf jeden Fall noch so viele andere.</p>



<p><strong>Stellen wir uns mal vor, nichts wäre unmöglich: Mit wem würdet ihr gerne einmal zusammenarbeiten?</strong></p>



<p><strong>Bo: </strong>Ich glaube, wir würden einen mega Song mit <strong>Dua Lipa </strong>machen. (Beide lachen herzhaft)</p>



<p><strong>Leve: </strong>Es gibt noch einen Newcomer, den ich eben vergessen habe, mit dem ich gerne einen Song machen würde. Und zwar <strong>Tuffy</strong>. Auch ein richtig krasser Typ. Und natürlich mit <strong>Udo Lindenberg </strong>würden wir beide unfassbar gerne zusammenarbeiten.</p>



<p><strong>Wer waren beziehungsweise sind immer noch eure Idole aus der Musikwelt? Wer hat euch besonders geprägt und inspiriert?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-17851" style="width:354px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-1024x683.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-300x200.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-768x512.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-1536x1024.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-2048x1365.jpg 2048w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-500x333.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-800x533.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-1280x853.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-1920x1280.jpg 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-720x480.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-770x513.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-1400x933.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p><strong>Leve: </strong>In meiner Schulzeit habe ich viel <strong><a href="https://mostdope.tv/news/brockhampton-letzte-alben-the-family-tm">BROCKHAMPTON</a> </strong>gehört. Deren ganze Energie, dass es bei ihnen um mehr ging als Musik, und das Konzept, auch die Menschen aus dem Hintergrund nach vorne zu holen, hat mich beeindruckt. Einfach das kompromisslose Erschaffen von Kunst. Das hat mir damals viel Mut gegeben. In Deutschland war es unter anderem <strong>CRO</strong>, mit »<a href="https://mostdope.tv/essentials/cro-tru">tru.</a>«. Das ist auch auf jeden Fall etwas, das Bo und mich verbindet. Natürlich auch viel <strong><a href="https://mostdope.tv/soundchecks/kendrick-lamar-mr-morale-the-big-steppers-review">Kendrick</a> </strong>oder <strong><a href="https://mostdope.tv/spotlights/frank-ocean-schoene-stimme-und-viel-dahinter">Frank Ocean</a></strong>. Alles Mögliche einfach. Wir hören ja auch viel Singer-Songwriter-„Schmuse-Pop“. Für mich gab es irgendwie immer aus vielen Bereichen Leute, die mich fasziniert haben, die einfach eine tolle Aura hatten.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Bei mir ist es auch ähnlich. Ich habe schon immer viel Verschiedenes gehört. Angefangen in dieser Dance-Bubble mit <strong>Avicii</strong>, der mich von seiner Persönlichkeit inspiriert hat und damit, dass er einfach eine Art eigenes Genre erschaffen hat. <strong><a href="https://www.instagram.com/p/C1IGzd4sJle/?img_index=3">RAYE</a> </strong>ist für mich auch auf jeden Fall noch zu nennen. Aber so wie Leve gesagt hat, mag ich auch Singer-Songwriter-Musik. Zum Beispiel <strong>Sasha Alex Sloan </strong>finde ich mega, wie sie schreibt und Emotionen verpacken kann.</p>



<p><strong>Leve: </strong>Bei mir sind es vom Sound und der Produktion auch noch <strong>Bon Iver </strong>und <strong>Tame Impala</strong>. Ja, so viele&#8230; Aber immer etwas super Ehrliches. Ich glaube, das fasst es ganz gut zusammen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="682" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245-682x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-17878" style="width:277px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245-682x1024.jpeg 682w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245-200x300.jpeg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245-768x1152.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245-500x750.jpeg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245-800x1200.jpeg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245-770x1155.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245.jpeg 853w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /></figure>
</div>


<p><strong>Könnt ihr beiden eigentlich noch ganz normal, unvoreingenommen Musik hören? Oder ist es eurem Beruf geschuldet, dass man ständig ein bisschen kritischer und vielleicht etwas zu genau hinhört?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Ich glaube, wenn man Songs hört, die einen so richtig berühren, dann ist man schnell wieder so wie mit 14 und denkt sich: Das klingt so gut. Man achtet aber auf jeden Fall deutlich mehr auf Details. Klar gibt es auch Songs, bei denen mich etwas nervt, bei denen man sich schon manchmal denkt: „Das hätte ich vielleicht anders gemacht.“ Aber ich glaube, bei Musik, die so super authentisch ist, ist das egal.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Also ich persönlich kann auch gut einfach nur Zuhörer sein.</p>



<p><strong>Leve: </strong>Aber ich höre auf jeden Fall privat viel weniger Musik als früher.&nbsp;</p>



<p><strong>Bo: </strong>Weil man auch einfach keine Zeit mehr dazu hat.</p>



<p><strong>Leve: </strong>Eine Sache, die ich auch noch zu dem Thema sagen wollte, ist, dass ich nicht glaube, dass wir Musik „besser“ beurteilen können. Ich glaube, dass jede Person, die emotional fähig und bereit ist, Sachen zu spüren, alles gut bewerten kann. Egal welche Art von Kunst. Da geht es dann auch nicht darum, zu erklären, woher das Gefühl kommt. Man nimmt es einfach an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Blick zurück</h2>



<p><strong>Bevor wir gleich einen kleinen Blick in eure Zukunft werfen, möchte ich kurz mit euch über das sprechen, was in der vergangenen Zeit passiert ist. Auch wenn die Antwort wahrscheinlich etwas schwerfallen mag&#8230; Auf welches gemeinsame Projekt seid ihr besonders stolz?</strong></p>



<p><strong>Bo: </strong>Super schwer. In allem, was wir machen, steckt auf jeden Fall unser Herz drin. Wir machen nie etwas, worauf wir keinen Bock haben. Aber etwas, das auf jeden Fall einen ganz besonderen Platz in unserem Herzen hat, ist die Arbeit an dem Album »Zwischen Gestern und Morgen« von Danju. Das war das erste Album, das wir machen durften.</p>



<p><strong>Leve: </strong>Dabei haben wir super viel gelernt. Es ist auch eigentlich immer noch super random, dass er uns beiden da so früh so sehr vertraut hat. Das war schon krass. Wir sind währenddessen, glaube ich, über uns selber hinausgewachsen, haben viel gelernt auf dem Weg, viele Dinge zum ersten Mal gemacht. Das war eine ganz tolle Erfahrung, für die wir sehr dankbar sind.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Und eine Sache, die man auf jeden Fall noch erwähnen muss, ist unsere Band <strong>Hotbeanwater</strong>. Definitiv bedeutet uns diese Zeit auch super viel.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Hoffnung lügt - Charlotte Kudella (Visualizer)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/br1yZT1JqXQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:34px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>In den letzten zwei Jahren ist bei euch eine Menge passiert. Könnt ihr euch an einen „Wie bin ich hier gelandet“-Moment erinnern?</strong></p>



<p><strong>Bo: </strong>Es sind, glaube ich, vor allem die Momente, die wir jetzt im letzten Jahr gehabt haben&#8230; Wenn wir auf Konzerte von Künstlern gegangen sind und wir hören, wie ein Song, der mit uns erschaffen wurde, vor so vielen Leuten gespielt wird. Das erste Mal, als ich das hatte, war in Kiel, bei <strong><a href="https://open.spotify.com/intl-de/artist/237KrHWanV4SzWmqWRdpyg?si=JtO_rre2QpuOlg8UY2cSGw">Charlotte</a></strong>, als sie Support bei der Mark-Forster-Tour war. Da waren dann einfach fünftausend Leute in dieser Arena, die unseren Song live hören. Das fühlte sich irgendwie etwas falsch an. (Lacht)</p>



<p><strong>Leve: </strong>Ich habe das manchmal bei Songs, bei denen man gar nicht das Gefühl hat, als hätte man sie wirklich gemacht. Man hört sich dann den fertigen Song an und fragt sich: „War ich da überhaupt dabei?“ Aber so oft blicken wir eigentlich gar nicht zurück. Denn normalerweise fühlt es sich noch gar nicht so an, als hätten wir schon etwas geschafft. Klar, es ist natürlich ein großes Privileg, dass wir das hier machen dürfen&#8230;</p>



<p><strong>Bo: </strong>Ja, ich glaube, das fühlt sich so an, weil das Setting immer das bleibt, wie vorher. Die Grundvoraussetzungen bleiben die gleichen.</p>



<p><strong>Leve: </strong>Ja, man fängt eigentlich jeden Tag von vorne an.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Genau&#8230; wir zwei, im Studio. Ob das jetzt hier ist in Hamburg, in Berlin oder sonst irgendwo. Es fängt alles immer ähnlich an.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="682" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-IMG_6557-682x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-17877" style="width:301px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-IMG_6557-682x1024.jpeg 682w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-IMG_6557-200x300.jpeg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-IMG_6557-768x1152.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-IMG_6557-500x750.jpeg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-IMG_6557-800x1200.jpeg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-IMG_6557-770x1155.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-IMG_6557.jpeg 853w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /></figure>
</div>


<p><strong>Gibt es etwas, das ihr euch noch nicht zugetraut habt?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Wir würden uns auf jeden Fall gerne trauen, mehr englischsprachige Musik zu machen. Das ist auf jeden Fall geplant für nächstes Jahr. Dass wir nicht nur aus Deutschland raus arbeiten, sondern uns auch im Ausland nach Projekten umschauen. Das würden wir super gerne mal ausprobieren. Und das ist es auch, wo wir uns in Zukunft sehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Blick nach vorn</h2>



<p><strong>Was steht für euch 2025 an? Worauf freut ihr euch am meisten?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Wir wollen auf jeden Fall versuchen mal wieder live zu spielen. Das hat uns schon immer sehr viel Spaß gemacht. Und dann kommt sehr wahrscheinlich noch ein Projekt unter unserem eigenen <a href="https://open.spotify.com/intl-de/artist/0MUdIGFD7D8gcEfxpiAPk8?si=31IgtajwQlKnLqkZKrlvaQ">Artist-Profil</a>&#8230; Wer weiß, was es genau wird, aber es kommt auf jeden Fall etwas. Generell möchten wir in Zukunft auch eigene Musik releasen.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Es gibt eine Art Masterplan (lacht).</p>



<p><strong>Gibt es irgendwelche Vorsätze oder Ziele für die nächste Zeit?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Wie wir vorhin schon gesagt haben, wollen wir mal ins Ausland, einfach mal rauskommen. Neue Leute kennenlernen, sowohl im Ausland als auch hier in Deutschland. Mit den Leuten, mit denen wir hier jetzt schon zusammenarbeiten, die wir lieben, wollen wir natürlich weitermachen. Einfach weiter fleißig Songs produzieren. Vielleicht auch lernen, alles ein bisschen entspannter zu sehen, nicht so verbissen zu sein. Aber etwas, was wir auf jeden Fall beibehalten wollen, ist, Dinge zum ersten Mal zu machen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: prod. / written by. Leve &amp; Bo" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/3C8CdvYnP9dQaVtcE7Ux9d?si=e2286d00820b405a&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/leve-und-bo-ueber-ihre-vorsaetze-fuer-2025">Leve &amp; Bo über ihren Weg zur Musik, Vertrauen und ihre Vorsätze für 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/interviews/leve-und-bo-ueber-ihre-vorsaetze-fuer-2025/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die besten Releases der Woche mit Doechii u.v.m.</title>
		<link>https://mostdope.tv/international-releases/die-besten-releases-der-woche-mit-doechii-u-v-m</link>
					<comments>https://mostdope.tv/international-releases/die-besten-releases-der-woche-mit-doechii-u-v-m#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 13:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Beyoncé]]></category>
		<category><![CDATA[BLACKPINK]]></category>
		<category><![CDATA[Doechii]]></category>
		<category><![CDATA[Doja Cat]]></category>
		<category><![CDATA[Grammys]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Joy Crookes]]></category>
		<category><![CDATA[Kano]]></category>
		<category><![CDATA[Kanye West]]></category>
		<category><![CDATA[LISA]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[RAYE]]></category>
		<category><![CDATA[Vince Staples]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=17865</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Joy Crookes, Kano, LISA, RAYE, Doja Cat und Doechii. Doechii &#8211; Nosebleeds Gibt es tatsächlich noch Hoffnung bei den Grammys? Kann es wirklich sein, dass die Kritik an der Organisation ernst genommen wurde und Diversität endlich im Mittelpunkt steht? Es scheint fast so. Nicht nur, dass Beyoncé endlich einen Grammy für das beste Album erhalten hat – als vierte Schwarze Frau in der Geschichte der Grammys –, sondern auch Doechii [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/die-besten-releases-der-woche-mit-doechii-u-v-m">Die besten Releases der Woche mit Doechii u.v.m.</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Joy Crookes, Kano, LISA, RAYE, Doja Cat und Doechii. </strong></p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Doechii &#8211; Nosebleeds</h2>



<p>Gibt es tatsächlich noch Hoffnung bei den Grammys? Kann es wirklich sein, dass die Kritik an der Organisation ernst genommen wurde und Diversität endlich im Mittelpunkt steht? Es scheint fast so. Nicht nur, dass <strong>Beyoncé</strong> endlich einen Grammy für das beste Album erhalten hat – als vierte Schwarze Frau in der Geschichte der Grammys –, sondern auch Doechii hat für »Alligator Bites Never Heal« ihren ersten Grammy gewonnen. Und das als dritte Frau überhaupt in der Kategorie „Bestes Rap-Album“. Ein wahrlich historisches Ereignis, das uns ein wenig Hoffnung gibt.</p>



<p>Natürlich feiert Doechii diesen Moment gebührend – wie es sich für eine Swamp Queen gehört –, indem sie den Song »Nosebleeds« veröffentlicht. Darin featured sie nicht nur die legendäre Line von <strong>Kanye West</strong>, als er seinen Award entgegennahm, sondern macht auch deutlich, warum sie diese Auszeichnung mehr als verdient hat. Hut ab – und verbeugt euch vor Doechii the Don!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Doechii - Nosebleeds (Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/AcIqoSLeATs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Joy Crookes &amp; Kano &#8211; Mathematics</h2>



<p><strong>Joy Crookes</strong> is back, Baby! Mit ihrem Debütalbum »Skin« hat sich Crookes 2022 einen festen Platz in unseren Herzen ersungen. Gut, dass die Songs genug Material boten, um die lange Pause zu überbrücken, die sie musikalisch seitdem eingelegt hat. Doch im Januar veröffentlichte sie mit »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=CDTAyyKsjiE">Pass the Salt</a>« endlich neue Musik – und entfachte unsere tiefe Zuneigung aufs Neue. Ein sehr starker Track, auf dem <strong>Vince Staples</strong> gefeatured ist und mit dem Joy Crookes direkt mehr Musik ankündigt.<br><br>Diese Woche liefert sie zusammen mit <strong>Kano</strong> und dem Song »Mathematics« Nachschub. Zum Musikvideo schrieb sie auf <a href="https://www.instagram.com/p/DFxV2sNtXEf/">Instagram</a>:<br><em>„We also wanted to celebrate the colour and vibrancy often overlooked in domesticity and normality – something I’ve found true contentment in. So instead of developing a narrative, we created a series of vignettes or moments in time.“</em><br>Beide Tracks überzeugen uns sehr, und es fühlt sich an, als wäre ein neues Album nicht mehr allzu fern.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Joy Crookes - Mathematics (Official Video) ft. Kano" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/c7rpPrjWzJA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">LISA, RAYE &amp; Doja Cat &#8211; Born Again</h2>



<p>Sorry, Boys – aber diese Woche dominieren FLINTA*-Artists, und das ist auch gut so! Die thailändische Künstlerin und <strong>BLACKPINK</strong>-Mitglied <strong>LISA</strong> holt sich für ihren neuen Song »Born Again« Unterstützung von <strong>RAYE</strong> und <strong>Doja Cat</strong>. Ein starker Popsong von drei starken Frauen. Was wollen wir mehr?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="LISA - BORN AGAIN feat. Doja Cat &amp; RAYE (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/kbEC-AGr9n0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:44px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/die-besten-releases-der-woche-mit-doechii-u-v-m">Die besten Releases der Woche mit Doechii u.v.m.</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/international-releases/die-besten-releases-der-woche-mit-doechii-u-v-m/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jahresrückblick 2024: Die 10 besten internationalen Singles</title>
		<link>https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresrueckblick-2024-die-10-besten-internationalen-singles</link>
					<comments>https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresrueckblick-2024-die-10-besten-internationalen-singles#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2024 14:32:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editor's Picks]]></category>
		<category><![CDATA[Alligator Bites Never Heal]]></category>
		<category><![CDATA[Anderson .Paak]]></category>
		<category><![CDATA[Burberry]]></category>
		<category><![CDATA[Childish Gambino]]></category>
		<category><![CDATA[Doechii]]></category>
		<category><![CDATA[Ghetts]]></category>
		<category><![CDATA[Glastonbury Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[International Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Jakwob]]></category>
		<category><![CDATA[Kendrick Lamar]]></category>
		<category><![CDATA[Little Simz]]></category>
		<category><![CDATA[Lola Young]]></category>
		<category><![CDATA[Miu Miu]]></category>
		<category><![CDATA[Montreux Jazz festival]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Niko B]]></category>
		<category><![CDATA[Not Like Us]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[RAYE]]></category>
		<category><![CDATA[Sampha]]></category>
		<category><![CDATA[TDE]]></category>
		<category><![CDATA[Tommy Richman]]></category>
		<category><![CDATA[Vans Europe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=17108</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist wieder Zeit für den Mostdope-Jahresrückblick. Jeden Adventssonntag blicken wir auf das Jahr 2024 zurück und stellen euch unsere Bestenlisten in verschiedenen Kategorien vor. Welche Künstler*innen haben das zurückliegende Jahr mit ihren Songs, EPs oder Alben am meisten geprägt für uns? Zum 1. Advent stellen wir euch hier unsere Top 10 der internationalen Singles vor. Welche Tracks aus diesem Jahr hat die Redaktion am meisten gefeiert? Honorable Mentions Bevor die vordersten zehn Plätze kommen, gibt es hier noch einmal [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresrueckblick-2024-die-10-besten-internationalen-singles">Jahresrückblick 2024: Die 10 besten internationalen Singles</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist wieder Zeit für den <strong>Mostdope-Jahresrückblick</strong>. Jeden Adventssonntag blicken wir auf das Jahr 2024 zurück und stellen euch unsere Bestenlisten in verschiedenen Kategorien vor. Welche Künstler*innen haben das zurückliegende Jahr mit ihren Songs, EPs oder Alben am meisten geprägt für uns?</p>



<p>Zum 1. Advent stellen wir euch hier unsere <strong>Top 10 der internationalen Singles </strong>vor. Welche Tracks aus diesem Jahr hat die Redaktion am meisten gefeiert?</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Honorable Mentions</h2>



<p>Bevor die vordersten zehn Plätze kommen, gibt es hier noch einmal eine Auswahl an Tracks, die das Ranking nur ganz knapp verpasst haben. Unter den über 80 zur Auswahl stehenden Songs bei unserer Bestenliste haben es diese Tracks zwar nicht ganz nach oben geschafft, aber unser Jahr 2024 stark geprägt.</p>



<p><meta charset="utf-8"><strong>•  A$AP Rocky &amp; Jessica Pratt &#8211;</strong> HIGHJACK<br><meta charset="utf-8"><strong>•  Rapsody &amp; Erykah Badu &#8211;</strong> 3AM<br><meta charset="utf-8"><strong>•  FKA twigs &#8211;</strong> Eusexua<br><meta charset="utf-8"><strong>•  Future, Travis Scott &amp; Playboi Carti &#8211;</strong> Type Shit<br><meta charset="utf-8"><strong>•  ScHoolboy Q &#8211;</strong> tHank god 4 me<br><strong>•  Pale Jay &amp;  jev &#8211; </strong>Simple Days</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 10: Little Simz &#8211; Mood Swings (VÖ: 09.02.)</h2>



<p><strong>Little Simz</strong> war dieses Jahr musikalisch etwas ruhiger, hat sich aber dennoch nicht auf den Lorbeeren ihres letzten Albums&nbsp;»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GqwOCq0MXPU">NO THANK YOU</a>«&nbsp;ausgeruht. Im Februar veröffentlichte sie die EP&nbsp;»Drop 7«, auf der sie gemeinsam mit dem britischen Produzenten und Komponisten <strong>Jakwob</strong> einen neuen Sound ausprobiert. Der Sound steht Simz hervorragend, und die Single&nbsp;»Mood Swings«&nbsp;sticht aus dem Projekt besonders hervor. </p>



<p>Neben der Musik hat Little Simz in diesem Jahr endlich die Aufmerksamkeit erhalten, die ihr schon lange zusteht. Sie lief während der Paris Fashion Week den Laufsteg für das Modelabel <strong><a href="https://www.tiktok.com/@littlesimz/video/7422026241638665505">Miu Miu</a></strong> und war außerdem das Gesicht von <strong>Vans Europe</strong>. Zusätzlich ist Simz weltweit auf Plakaten und Anzeigen für die legendäre britische Modemarke<strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=SsBrAw8VRfI">Burberry</a></strong> zu sehen. Ganz nebenbei lieferte sie im Sommer auch noch ein beeindruckendes Set auf dem <strong>Glastonbury Festival</strong> ab. Gibt es eigentlich noch etwas, das International Simbi nicht kann?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Little Simz - Mood Swings (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/4M4XOfXusuo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 9: Lola Young &#8211; Big Brown Eyes (VÖ: 05.04.)</h2>



<p>Vom UK-Geheimtipp zu Features mit <strong>Lil Yachty</strong> und<strong> Tyler, The Creator</strong>.<strong> Lola Young</strong> hat 2024 einen beachtlichen Aufstieg hingelegt. Und das völlig zurecht, denn die Vielseitigkeit ihrer Stimme und die Menge an Emotionen, die sie mit voller Wucht verkörpern kann, machen sie zum absoluten Ausnahmetalent. Auf »Big Brown Eyes« präsentiert sie diese Qualität wütend und sarkastisch in einem verwirrenden Spannungsfeld zwischen Ablehnung und Anziehung. Wie natürlich sie Beleidigungen und Komplimente, Zuneigung und tiefste Feindseligkeit in eingängigen Melodien verknüpft, ist einmalig. „You can eat shit…“ klang noch nie besser.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lola Young - Big Brown Eyes" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/-oOocsfe0Z0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 8: RAYE &#8211; Genesis. (VÖ: 07.06.)</h2>



<p>Ein Song, sieben intensive Minuten, die sowohl als Ganzes als auch in drei Teilen gehört werden können. Die britische Künstlerin <strong>RAYE</strong> hat mit&nbsp;»Genesis.«&nbsp;ein Projekt veröffentlicht, das uns – ähnlich wie der Teufelskreis aus Selbstzweifel und Sucht – erst mit nach unten zieht, nur um uns am Ende das Licht erblicken zu lassen. Spannend an der Single sind jedoch nicht nur die Lyrics, die eine sehr dunkle, aber leider auch alltägliche Geschichte erzählen. Vielmehr gelingt es RAYE, in drei Parts vollkommen unterschiedliche Genres flüssig miteinander zu verknüpfen. Dabei sitzt jede Note perfekt. Neben einer großartigen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1Qsv07FB5Q4">Live-Version</a> gibt es auch ein Musikvideo, das uns ebenso beeindruckt und die Message noch klarer vermittelt. Ein großartiger Track mit ebenso großartigen Visuals.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="RAYE - Genesis." width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/aOX8gyc27K4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 7: Tommy Richman &#8211; MILLION DOLLAR BABY (VÖ: 26.04.)</h2>



<p>Urplötzlich war dieser Song im Frühling da &#8211; und wollte überhaupt nicht mehr aus den Playlists, TikToks und Ohren rausgehen. Wer ist dieser <strong>Tommy Richman</strong> und was ist das überhaupt für eine Musikrichtung, die da in einer bewusst retro gehaltenen Soundästhetik präsentiert wird? Aufmerksame R&#8217;n&#8217;B-Kenner*innen werden Richman schon durch seine Zusammenarbeit mit <strong>Brent Faiyaz </strong>kennengelernt haben, doch so extravagant eigen wie auf seiner Durchbruchssingle »MILLION DOLLAR BABY« war er nicht davor und nicht mehr danach. Die Vintage-Melange aus R&#8217;n&#8217;B, Rap und Funk hat auf diesem Song beinahe Lightning in a Bottle-Charakter &#8211; alles hat für einen Moment gestimmt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Tommy Richman - MILLION DOLLAR BABY (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Zf1d8SGuxfs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 6: Niko B &#8211; it&#8217;s not litter if you bin it (VÖ: 04.04.)</h2>



<p>Wer einmal die Hook von »it’s not litter if you bin it« gehört hat, bekommt sie seitdem wahrscheinlich nicht mehr aus dem Kopf. Nach seinem steilen Durchbruch im Jahr 2020 hat sich der erst 23-Jährige <strong>Niko B</strong> in diesem Jahr mit seinem Debütalbum »dog eat dog food world« endgültig in der britischen Hip-Hop-Szene etabliert. Mit einer Mischung aus elektronischen und jazzigen Beats kreiert er seit Jahren seinen ganz eigenen Sound. In seiner Single »it’s not litter if you bin it« stellt er seine unterhaltsame Art unter Beweis und erzählt persönliche Anekdoten, die sich um die kleinen, chaotischen Momente seines Lebens drehen. Das dazugehörige Musikvideo spiegelt dabei die schräge, aber gleichzeitig humorvolle Atmosphäre wider und fängt die Stimmung des Tracks perfekt ein.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Niko B - it&#039;s not litter if you bin it" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/0_h7HBuOAWM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 5: Ghetts &amp; Sampha &#8211; Double Standards (VÖ: 08.02.)</h2>



<p>Wenn der Name <strong>Ghetts </strong>fällt, wissen viele außerhalb vom UK eher wenig damit anzufangen. Doch mit seiner Single »Double Standards« mit Landsmann <strong>Sampha</strong> hat der 40-jährige Rapper erneut gezeigt, dass er zu den bedeutendsten Stimmen der britischen Rap-Szene gehört. Ghetts liefert eine kraftvolle Botschaft über Rassismus, die Ungleichbehandlung von Minderheiten und die Heuchelei in der Gesellschaft, besonders in Bezug auf die britische Regierung. Sampha macht das, wofür wir ihn alle am meisten lieben, und ergänzt den Song mit seiner einzigartigen Stimme, die dafür sorgt, dass der Track noch lange im Gedächtnis bleibt und in unserem Ranking den 5. Platz belegt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Ghetts - Double Standards (feat Sampha) [Lyric Video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/w21ZUXnvlTs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 4: Fred again.., Anderson .Paak &amp; CHIKA &#8211; places to be (VÖ: 31.05.)</h2>



<p><strong>Fred again.. </strong>hat mal wieder abgeliefert – und wir fragen uns langsam, ob es überhaupt jemanden gibt, mit dem er nicht harmoniert. Zusammen mit <a href="https://www.instagram.com/p/BUxV8uplvC7/?hl=de"><strong>CHIKA</strong>, die mit ihrem Vocal-Sample die Basis legt</a>, und <strong>Anderson .Paak</strong>, der neben den fast schon obligatorischen Drums eine unfassbare, ansteckende Energie mitbringt, haben die drei den perfekten Startschuss für den Sommer geliefert. »places to be« reißt uns aus dem Sitz und vermittelt dabei das Gefühl, live mittendrin zu sein. Noch näher kommt man dem in der Videoversion der Jam-Session.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>I don&#8217;t know, there&#8217;s something about that song / </strong><br><strong>That just make you wanna get up and bust a motherfuckin&#8217; move</strong></p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Fred again.. &amp; Anderson .Paak - places to be (Eagle Rock, 16th April 2024) feat Chika" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/0bVFEOb39vk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 3: Childish Gambino &#8211; Lithonia (VÖ: 02.07.)</h2>



<p>Seit jeher ist <strong>Childish Gambino</strong>, das musikalische Alter Ego von Schauspieler Donald Glover, nicht festzuzurren auf einen Sound: bereits auf ewig hat das Multitalent Soul genauso wie Frat-Rap oder R&#8217;n&#8217;B in seinem Portfolio stehen. Auf seinem letzten Album unter dem Moniker treibt Gambino die Genrelosigkeit noch einmal in die Höhe und versucht sich an dutzenden Stimmungen innerhalb eines Album. Sinnbildich dafür steht »Lithonia«. Beinahe rockhymnenartig bauen sich die Gitarren auf und entladen sich in einem Mantra, das über dem gesamten Song (und eigentlich auch seinem gesamten Schaffen) steht: „Nobody gives a fuck“.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Childish Gambino - Lithonia (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/yD9Xo0V-hPw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 2: Doechii &#8211; NISSAN ALTIMA (VÖ: 02.08.)</h2>



<p>Auch wenn dieses Jahr offiziell vom Brat Summer geprägt war, gab es in Hip Hop-Kreisen noch eine andere Bewegung: Die Welt ist <strong>Doechiis</strong> „Swamp“ und wir sind die „Bitches“, die darin schwimmen. Mit ihrem Album&nbsp;»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=P1t5LyNCbFw">Alligator Bites Never Heals</a>«&nbsp;hat Doechii ein Konzeptalbum veröffentlicht, das eine Boom Bap-Hommage darstellt – allerdings mit einem Southern Swamp-Spin. Neben ihren vier Grammy-Nominierungen steht die TDE-Künstlerin damit dieses Jahr an der Spitze der Bestenlisten. Für uns begann alles mit der Single&nbsp;»NISSAN ALTIMA«. Harte, schnelle Lyrics, in denen sich Doechii selbst zur „Hip Hop-Madonna“ und „Trap Grace-Jones“ kürt. Eine klare Ansage an alle anderen Artists der Szene.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Doechii - NISSAN ALTIMA" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/iGbeZNqklic?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 1: Kendrick Lamar &#8211; Not Like Us (VÖ: 04.05.)</h2>



<p>Gab es einen Song, der dieses Jahr mehr repräsentiert hat als »Not Like Us«? Ganz gleich, wie überspielt <strong>Kendrick Lamars</strong> finaler Streich im größten Beef der jüngeren Rapgeschichte auch sein mag, ganz gleich wie viel an den schweren Pädophilie-Vorwürfen, die der Compton-Rapper seinem Kontrahenten <strong>Drake </strong>auf den 4:33 Minuten macht: Dieser Disstrack ist für immer untrennbar mit 2024 verbunden. Der Zeitpunkt seiner Veröffentlichung, die viralen Catchphrases in den Zeilen, der sich im Gehörgang einnistende Westcoast-Bounce-Beat von <strong>Mustard</strong>, die Beanspruchung der ganzen Kultur für sich: »Not Like Us« ist mehr als nur ein Disstrack gewesen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Kendrick Lamar - Not Like Us" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/H58vbez_m4E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresrueckblick-2024-die-10-besten-internationalen-singles">Jahresrückblick 2024: Die 10 besten internationalen Singles</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresrueckblick-2024-die-10-besten-internationalen-singles/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die besten Releases der Woche mit Central Cee X RAYE u.v.m.</title>
		<link>https://mostdope.tv/international-releases/die-besten-releases-der-woche-mit-central-cee-x-raye-u-v-m</link>
					<comments>https://mostdope.tv/international-releases/die-besten-releases-der-woche-mit-central-cee-x-raye-u-v-m#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Sep 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Anderson .Paak]]></category>
		<category><![CDATA[Benny The Butcher]]></category>
		<category><![CDATA[Central Cee]]></category>
		<category><![CDATA[CHIKA]]></category>
		<category><![CDATA[Four Tet]]></category>
		<category><![CDATA[Fred Again..]]></category>
		<category><![CDATA[Freddie Gibbs]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[JID]]></category>
		<category><![CDATA[KingTrey]]></category>
		<category><![CDATA[KW36]]></category>
		<category><![CDATA[Mick Jenkins]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Obangjayar]]></category>
		<category><![CDATA[RAYE]]></category>
		<category><![CDATA[Sampha]]></category>
		<category><![CDATA[SOAK]]></category>
		<category><![CDATA[TOBi]]></category>
		<category><![CDATA[Vic Mensa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=15867</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Fred again.., KinTrey &#38; Mick Jenkins und Central Cee &#38; RAYE . Central Cee &#38; RAYE &#8211; »Moi« RAYE ist gerade nicht mehr zu stoppen, das hat auch Central Cee gecheckt. Die Süd-Londonerin ist auf Cees neuen Track »Moi« nicht nur in ihrem typisch britischen Englisch zu hören, sondern singt im Intro auch französisch. RAYE veröffentlichte zuletzt die EP »Genesis« der gleichnamige Song funktioniert entweder als ein Stück oder in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/die-besten-releases-der-woche-mit-central-cee-x-raye-u-v-m">Die besten Releases der Woche mit Central Cee X RAYE u.v.m.</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Fred again.., KinTrey &amp; Mick Jenkins und Central Cee &amp; RAYE   .</strong></p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Central Cee &amp; RAYE &#8211; »Moi«</h2>



<p><strong>RAYE</strong> ist gerade nicht mehr zu stoppen, das hat auch <strong>Central Cee</strong> gecheckt. <br>Die Süd-Londonerin ist auf Cees neuen Track »Moi« nicht nur in ihrem typisch britischen Englisch zu hören, sondern singt im Intro auch französisch. RAYE veröffentlichte zuletzt die EP »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=aOX8gyc27K4">Genesis</a>« der gleichnamige Song funktioniert entweder als ein Stück oder in drei Parts und zieht einen beim Hören komplett in den Bann. Für Central Cee ist es eine weitere erfolgreiche Single dieses Jahr und dennoch bleibt die große Frage offen, wann und ob er dieses Jahr endlich sein Debütalbum <br>»Can’t Rush Greatness« veröffentlichen wird?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="CENTRAL CEE X RAYE - MOI (MUSIC VIDEO)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Fc09UUvysbE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fred again.. &#8211; »ten days«</h2>



<p>Nachdem <strong>Fred again..</strong> mit Singles wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=MMSfBy2gdT4">adore u</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=0bVFEOb39vk">places to be</a>« den Hype um sein neues Album »ten days« schon ordentlich aufgebaut hat, ist das Warten nun endlich vorbei. Es gibt insgesamt 20 Songs, 10 davon sind kurze Interludes, so dass die Songs fließend ineinander übergehen. Dadurch wird »ten days« zu einem spannenden und vor allem abwechslungsreichen Hörerlebnis. Neben den bereits bekannten Features von <strong>Anderson .Paak</strong>, <strong>CHIKA</strong> und <strong>Obangjayar</strong> gibt es noch weitere Überraschungen wie<strong> Sampha</strong>, <strong>SOAK</strong> und <strong>Four Tet</strong>. Ein sehr gelungenes Album, mit dem man gut die Zeit vertreiben kann.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Fred again.. &amp; Sampha - fear less" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/-nXOxGlmAUM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">KingTrey &amp; Mick Jenkins &#8211; »Practice«</h2>



<p><strong>Mick Jenkins</strong> ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Vor etwas mehr als einem Jahr veröffentlichte er »The Patience«, ein Jazz geladenes Album, welches Mick Jenkins rohes Talent für Lyrics perfekt zur Schau stellt. Das Album ist eines seiner besten Projekte und zeigt, dass er nach zehn Jahren immer noch Hunger hat. Vor allem ist es aber auch ein Statement von Jenkins gegen die Industrie und für gute Lyrics und die Kunst über allem. Das spiegelt sich auch durch die Gäste auf dem Album wider:<strong> J.I.D</strong>, <strong>Benny The Butcher</strong>, <strong>Freddie Gibbs</strong> und <strong>Vic Mensa</strong>, abgerundet von <strong>TOBi</strong> als Tournee-Opener. Gute Kunst ist Mick Jenkins wichtig und somit kann man ein Feature von ihm auf einem anderen Projekt auch als eine Art Gütesiegel für diesen Artists sehen. Das »Practice« dieses Jahr bereits die zweite Single mit <strong>KingTrey</strong> ist, kann also nur für den 21 Jährigen Newcomer sprechen. Wir sind überzeugt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Practice" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/NpwC313De04?list=OLAK5uy_m0J2TLbAmg7tVzYvyuMHn5PH4kYwEQJ6o" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/die-besten-releases-der-woche-mit-central-cee-x-raye-u-v-m">Die besten Releases der Woche mit Central Cee X RAYE u.v.m.</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/international-releases/die-besten-releases-der-woche-mit-central-cee-x-raye-u-v-m/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
