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	<title>Rap Archive - Mostdope</title>
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		<title>„Das ist das, was ich gerade schreiben muss“ &#8211; moé über sein Debütalbum, Emotionalität und Tooloudfortheroom </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 11:01:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist kein Geheimnis, dass uns Tooloudfortheroom schon länger ein Begriff ist. Neben zwei Interviews mit Mitglied FRISO, berichteten wir bereits 2024 in einem ausführlichen Spotlight über die Anfänge des Kreativkollektivs. Nun ist es aber Zeit den Scheinwerfer auf einen weiteren verheißungsvollen Artist der Hamburger Gruppe zu richten: moé.&#160; Zwei EPs, eine eigene Tour in Deutschland und Österreich und Auftritte auf Festivals wie dem MS Dockville und dem splash! sprechen für sich. Seit mehreren Jahren ist moé mit seiner bittersüßen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/das-ist-das-was-ich-gerade-schreiben-muss-moe-ueber-sein-debuetalbum-emotionalitaet-und-tooloudfortheroom">„Das ist das, was ich gerade schreiben muss“ &#8211; moé über sein Debütalbum, Emotionalität und Tooloudfortheroom </a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Es ist kein Geheimnis, dass uns Tooloudfortheroom schon länger ein Begriff ist. Neben zwei Interviews mit Mitglied FRISO, berichteten wir bereits 2024 <a href="https://mostdope.tv/spotlights/tooloudfortheroom-bald-auf-deiner-box-2">in einem ausführlichen Spotlight</a> über die Anfänge des Kreativkollektivs. Nun ist es aber Zeit den Scheinwerfer auf einen weiteren verheißungsvollen Artist der Hamburger Gruppe zu richten: moé.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Zwei EPs, eine eigene Tour in Deutschland und Österreich und Auftritte auf Festivals wie dem MS Dockville und dem splash! sprechen für sich. Seit mehreren Jahren ist moé mit seiner bittersüßen, von jugendlicher Euphorie getränkten Melancholie aus der deutschen Indie-Rap-Szene nicht mehr wegzudenken. Kontinuierlicher Output, organisches Wachstum und seine Stilfestigung führen unweigerlich zu dem Grund für unser Interview: Sein Debütalbum.&nbsp;</strong></p>



<p>»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/4ZWKcllgvIA5rQ9LZN2X1G?si=ugmbM_gJTgauxYVItpIZFw">Geschichten, die wir niemandem erzählen</a>« hält genau das, was es verspricht. Die ehrlichste Version eines Künstlers, der indessen für all das Aufgestaute ein Ventil gefunden hat. Ungeschönte Erzählungen, die keinesfalls nach Vergebung, sondern bloß nach Gehör suchen und damit der Welt ein vertontes Bruchstück von <strong>moé</strong>’s Seele offenbaren. Begleitet wird das Album von minimalistischen und zugleich stilbewussten Produktionen von <strong>Leve &amp; Bo</strong>, <strong>Lawin</strong> und <strong>SOMA</strong> sowie Visuals von <strong>Tomke Mendt</strong> und <strong>Jannik Dietz</strong>.&nbsp;</p>



<p>Ein paar Tage vor der Veröffentlichung haben wir uns in einem Café auf St. Pauli getroffen, um über die Hintergründe der Platte zu sprechen. Im Gespräch verriet uns moé mehr über die Entstehung des Albums, wie Therapie seinen Schreibprozess beeinflusst hat und das kommende Tape von <strong>Tooloudfortheroom</strong>.&nbsp;</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Triggerwarnung</strong>: In diesem Interview werden u.a. Themen wie Suizid und Depressionen behandelt. Hilfsangebote sind beispielsweise:</p>



<p>Telefonseelsorge: 0800 111 0 111</p>



<p>Nummer gegen Kummer: 116 111</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong><strong>Du releast schon länger Musik. Dein ältester Song auf den Streamingplattformen ist von 2022. Woher kam der Impuls, jetzt ein vollständiges, kohärentes Projekt wie das Album anzugehen?</strong></strong></strong></p>



<p>Es ist mehr oder weniger organisch entstanden. Mir war klar, dass ich wieder ein Projekt machen wollte, insbesondere weil ich nach meiner letzten EP <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/2BlO7bXeHDgarO01FEdogq?si=YakJYL5rQX-6nrOpKnxEwg">»… bis ich aufprall&#8217;</a>« schon mehrere Singles herausgebracht hatte. Es hätte sich falsch angefühlt, dann genauso weiterzumachen.&nbsp;</p>



<p>Während der Projektarbeit haben wir schnell gemerkt, dass die Stilmittel, die wir etabliert und die Welt, die wir aufgemacht haben, uns zu schade sind, um sie nur auf fünf bis sechs Songs zu erzählen. Außerdem hatten wir schnell so viele geile Skizzen, die wir nicht streichen wollten. Stattdessen entstand dann das erste Mal der Gedanke vom Album.&nbsp;</p>



<p>Daraufhin kamen dann schnell Zweifel auf wie: „Können wir das überhaupt? Was für Erwartungen hat man selbst, wenn man sich entschließt, ein Album zu machen?“ –&nbsp; Ich habe in Phasen das Gefühl gehabt, da gar nicht bereit für gewesen zu sein. Es gab einen Moment, in dem ich mit <strong>Lawin</strong> im Camp saß und wir an diesen Songs weitergearbeitet haben. Ich meinte da zu ihm: „Ich weiß nicht, ob ich mich traue, aus diesen Skizzen ein Album zu machen und generell eins herauszubringen“. Er hat mich dann lächelnd angeguckt und meinte: „Eigentlich ist es schon passiert. Du quälst dich zwar gerade noch um die Entscheidung, aber sie ist eigentlich schon getroffen.“ – Dadurch, dass ich so viele Demos in derselben Zeit gemacht hatte, von denen ich eigentlich alle herausbringen wollte, musste ich das als Album tun: „Alles andere würde überhaupt keinen Sinn ergeben. Finde dich mit der Entscheidung ab, weil irgendwas in dir sie eh schon getroffen hat.“ Das war der Moment, in dem feststand: „Dann wird es jetzt ein Album“ – mit der Zeit ist man dann erst da reingewachsen.</p>



<p><strong><strong><strong>Das heißt der Wunsch ein Projekt in Albumform zu machen, kam in den letzten Jahren, in denen du Musik gemacht hast, nicht auf?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ne, ich würde sagen, dass in der Zeit davor noch viel Soundfindung in mir selbst und meinem Musizieren stattgefunden. »…bis ich aufprall&#8217;« war für mich zum Beispiel, im Vergleich zu dem, was davor passiert ist, eine ganz neue Welt. Seitdem war jedes Projekt und jede Single etwas Neues, an das man sich heranwagt, bis man fürs Erste einen Sound gefunden hat.</p>



<p>Als ich an diesem Punkt angekommen war, hat es erst Sinn ergeben, ein Album zu machen. Davor ist der Wunsch oder die Idee nicht aufgekommen, weil ich es gar nicht erst hätte machen können.</p>



<p><strong><strong><strong>Als »</strong><a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3JjB9wIQAujz172OONlUkI?si=43508c82beee4963"><strong>Eisen</strong></a><strong>« im Herbst 2023 herausgekommen ist, habe ich den Prozess, den du gerade beschreibst, sehr gemerkt. Der Kontrast von diesem Song zu der Musik, die du davor gemacht hast, war einschneidend.&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Hundertprozentig. Ich habe es auch geliebt. Wenn ich Musik mache, suche ich wirklich immer nach dem nächsten Ding. Nichts soll sich anfühlen, wie das davor.&nbsp;</p>



<p>Das ist sehr schön zu hören. Das war damals genau das Ziel und auch das, worauf man am stolzesten war, in dem Moment als »Eisen« als Aufschlag für die ganze Welt danach herauskam. Es ist im besten Fall auch künstlerisch über dem Level davor. Ich selbst versuche, mich mit jedem Projekt und mit jedem Song skilltechnisch zu steigern.&nbsp;</p>



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<iframe title="moé - &quot;Eisen&quot; (prod. by Soma) (Offizielles Musikvideo)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/_h2-DxJkPLE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong><strong>Lass uns mal genauer über den Albumtitel sprechen. Wie entstand die Entscheidung, diese intimen Geschichten genau jetzt zu teilen?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ich glaube, es ist primär durch zwei Sachen entstanden. Zum einen war ich, als ich wusste, ich möchte wieder anfangen zu schreiben, sehr viel auf der Suche nach Sachen, die mich berühren. Wo kommt der Writing-Geek aus mir raus? Der war eine lange Zeit auch nicht vorhanden und ich dachte, ich habe das Schreiben verlernt. Warum kickt mich hier nichts? Irgendwann habe ich versucht, über bestimmte Themen wie Liebe oder gewisse Momente zu schreiben, aber nichts davon hat mich wirklich berührt.&nbsp;</p>



<p>Das lag glaube ich daran – und damit komme ich auch zum zweiten Punkt –, dass ich zu der Zeit sehr tief in mir gegraben habe und angefangen habe Therapie zu machen. Damit kamen dann auf einmal Themen und Gefühle hoch, von denen ich vorher gar nicht wusste, dass sie mich beschäftigen. Gerade durch diesen Therapieprozess und all dem, was in mir passiert ist, gab es dann beim Musikschreiben die Momente, in denen es geklickt hat. Momente in denen es mich, durch die Art von Gefühlen und Geschichten, die ich im Zeitraum der Therapie kennengelernt habe, wieder begeistert hat, zu schreiben. Momente, in denen ich wusste: „Das ist das, was ich gerade schreiben muss“. Bei jedem Song, der es jetzt aufs Album geschafft hat, kann ich für mich mit Sicherheit sagen, dass das genau so war.&nbsp;</p>



<p><strong><strong><strong>Deine Musik war immer schon von einer gewissen Melancholie und Düsternis geprägt. Im Vergleich zu vorherigen Releases fällt jedoch auf, dass du die Sachen jetzt beim Namen nennst &#8211; Themen wie Suizid werden explizit angesprochen. Wie kam es zu diesem Wandel?</strong></strong></strong></p>



<p>Ich hatte das Gefühl, dass ich mich mit so existenziellen Themen beschäftigt habe, dass ich das auch schreiben wollte. Dazu kam dann der Ansatz von Ehrlichkeit. Ich wollte auf dem Album so ehrlich sein, wie ich es noch nie zuvor gewesen bin. Das war eins der großen Leitmotive. So kam es letztendlich dazu, dass der Writing-Stil so direkt ist.&nbsp;</p>



<p>Außerdem habe ich mir vorgenommen, so wenig Metaphern wie möglich zu benutzen. Für mich war der höchste Wert einer Zeile nur, ob sie ehrlich gemeint ist oder nicht – wenn ja, war sie immer besser als eine Zeile mit einer guten Metapher. Das war der einzige Maßstab, nach dem ich geschrieben habe.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-21102" style="aspect-ratio:1.5014939687926518;width:534px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1024x682.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-300x200.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-768x512.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1536x1024.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-720x480.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-770x513.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1400x933.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Jannik Dietz</figcaption></figure>
</div>


<p>Musik, die nach gewissen Themen greift – also gerade Depressionen und Ähnliches – stellt eine massive Gefahr dar, dass die Sachen zu plakativ und stumpf dargestellt werden. Sowas macht mich beim Hören gefühlt wütend und gibt mir oft das Gefühl, dass sich Menschen an diesen Themen bedienen, nur um ihrer Musik eine Pseudotiefe zu geben oder einen Schockfaktor hinzuzufügen. Das war wahrscheinlich eine der Sachen, die mich im Albumprozess mit am deutlichsten beschäftigt hat, weil mir so wichtig war, nicht so zu sein.&nbsp;</p>



<p>Am Ende sind alle Songs nur aus meiner Perspektive. Also entweder über meine Themen oder die Themen von Menschen um mich herum, durch meine Beobachtung. Ich habe mir nie angemaßt, in einen Menschen reinzugehen und aus seiner Sicht zu schreiben. Das könnte ich nicht.</p>



<p><strong><strong><strong>Das ist zwar keine herkömmliche Metapher, aber mir ist das Bild der Zeile „Vier Hände kommen auf zwei Ohren“ von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/73InMSUKJWRQHBpIv3dk33?si=5ad1fdbd0e2b44fc">4-2</a>« am stärksten im Kopf geblieben.&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ja, ich liebe es auch. Ich muss dazu aber sagen, dass ich die tatsächlich nicht geschrieben habe. Obwohl ich eigentlich das gesamte Projekt selbst geschrieben habe – was auch das erste Mal so war – muss man bei dieser Line von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/73InMSUKJWRQHBpIv3dk33?si=5ad1fdbd0e2b44fc">4-2</a>« tatsächlich Lawin die Credits geben.&nbsp;</p>



<p>Wir haben zusammen an diesem Song gearbeitet, ich kam beim Intro nicht voran und habe ihm dann erzählt, was für ein Bild ich beschreiben wollte. Ich hatte auch so vier bis fünf Ansätze, wie man das beschreiben könnte. Das ist immer so mein Writing-Stil: Für jedes Problem sieben Möglichkeiten finden und dann brauche ich gefühlt jemanden, der mir sagt „Das ist die beste“. Ich bin sehr gut darin, Sachen auf den Tisch zu legen, aber nicht immer so gut im Entscheiden.&nbsp;</p>



<p>Lawin hat dann kurz die Augen zugemacht, kam nach zehn Minuten mit der Idee zurück und meinte „Das ist es“. Ich finde, das ist das Schöne, wenn man mit Leuten arbeitet, die wirklich verstehen, was man machen will. Der ganze Song ist meine Geschichte und dann ist man mit jemandem, der das so gut versteht, dass er selbst noch ein Bild hinzufügen kann, was das Thema genau beschreibt</p>



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</div></figure>



<p><strong><strong><strong>Im Intro »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1tanOzBHi38hCYyoAOb8Ze?si=2dc42bc6731145b2">Geschichten</a>« sagst du „Ich rede seitdem ich klein bin zu viel, nur zu wenig über was mich berührt“. Ich nehme an, das impliziert das Gefühl, dass es keinen Raum dafür gab.&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Möglicherweise. Wahrscheinlich.&nbsp;</p>



<p><strong><strong><strong>Woher kam dieses Gefühl und was hättest du dir gewünscht, um diesen Raum zu haben?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ich weiß gar nicht, warum in mir so doll das Gefühl da war, dass es diesen Raum nicht gibt. Es wird irgendwas gegeben haben, weshalb in mir über so lange Zeit so tief verankert gewesen ist, dass man über gewisse Dinge nicht spricht.</p>



<p>Was ich mir gewünscht hätte, ist das, was ich jedem Menschen wünsche: Von früh an, einen Umgang mit Emotionen zu lernen. Einen Umgang mit wirklich allen Emotionen. Ich glaube, das fällt Kindern oft viel leichter als Erwachsenen. Sehr vielen Menschen wird aufgrund unserer Gesellschaft gerade beim Erwachsenwerden der Zugang zu Emotionen wie Trauer, Angst und Schmerz so abtrainiert, dass sie darin eine Gefahr sehen.</p>



<p>Wenn man einen guten Umgang mit all diesen Emotionen findet, kann das wie eine kleine Superpower sein. Das besagt zum Beispiel auch das Outro »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5WZVWfnLmJQHbBfonjPuEr?si=06b55af03fc94d60">1000 Worte</a>«. Heißt, durch einen Umgang mit Schmerz, Trauer und Angst tangieren einen diese Gefühle zwar trotzdem, aber man kann sie einfach wahrnehmen und sie werden dadurch Teil des Alltags und Teil vom Leben. Ich glaube, das entspannt sehr viel. Ich würde grundsätzlich jedem, aber insbesondere jungen Menschen wünschen, dass dieses Verhalten früh gefördert wird und sie darin Erfahrungen sammeln können, sodass es normalisiert wird.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="691" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1024x691.jpg" alt="" class="wp-image-21103" style="aspect-ratio:1.4819269862272209;width:453px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1024x691.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-300x202.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-768x518.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1536x1036.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-770x519.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1400x944.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77.jpg 1582w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Jannik Dietz</figcaption></figure>
</div>


<p><strong><strong><strong>Hast du Ansätze, wie man das (strukturell) angehen könnte?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ich glaube, einfach Räume dafür schaffen. Das ist etwas, was im besten Fall zu Hause durch die Aufarbeitung der Eltern passiert. Dass Eltern es quasi aushalten können, wenn das Kind zum Beispiel ganz traurig oder ganz wütend ist. Dem können und sollten natürlich Grenzen gesetzt werden, aber im ersten Moment geht es darum, diesen Zustand auszuhalten und dem Kind liebevoll zur Seite stehen zu können, anstatt zu versuchen, die Probleme des Kindes zu lösen. Es ist auch wichtig, dass diese Emotionen nicht als etwas Negatives bewertet werden.</p>



<p>Wir sind durch die Gesellschaft leider tiefgehend auf Funktion geprägt. Grundsätzlich sollte man Kindern auch beibringen, dass auch nicht funktionieren super wertvoll ist. Manchmal vielleicht sogar wertvoller als funktionieren. Da liegt ganz viel Besonderes drin und ganz viel Glück.&nbsp;</p>



<p>Ich glaube, dass gewisse strukturelle Veränderungen gigantisch wären. Gerade sowas wie Social Media trägt nicht dazu bei, dass Menschen gut darin werden, die Seiten ihres Lebens zu akzeptieren, die nicht so geil sind, wenn man dauerhaft mit den präsentierfähigsten Seiten der Menschen konfrontiert ist.</p>



<p><strong><strong><strong>Inwiefern hat dir Musik dabei geholfen diesen Raum zu finden? Wie sahen zum Beispiel deine musikalischen Anfänge aus?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Musik hat mir auf jeden Fall geholfen diesen Raum zu finden. Anfangs mehr emotional als themenbasiert. Ich konnte kein Englisch, als ich angefangen habe, ganz viel englische Musik zu hören. Irgendwas in den Emotionen hat mir aber so doll ein Gefühl gegeben, zu Hause zu sein, und wurde schnell für mich zu einem Sicherheitsort.</p>



<p>Meinen allerersten Text habe ich auf einer Klassenfahrt auf Papier geschrieben, in einem Moment, in dem es mir nicht gut ging – wahrscheinlich Liebeskummer – und dachte, dass es ein cooler Moment wäre, das in Reime zu verpacken, weil ich ein riesen Rap-Fan war. Obwohl er bestimmt unglaublich grässlich geschrieben war, kam es vom Gefühl schon aus dem Herzen und hatte einen verarbeitenden Charakter. So ging es von da an immer weiter.&nbsp;</p>



<p>Ich habe, bevor ich Musik veröffentlicht habe, vier Jahre lang gefühlt drei Tracks die Woche aufgenommen und nie rausgehauen. Von Straßenrap bis zu <strong>Travis Scott</strong> Beats war da wirklich alles dabei. Ich habe aber schon gemerkt, dass mein Sweetspot in dem Verarbeiten von Dingen liegt.&nbsp;</p>



<p>Ich hatte das große Glück, dass <strong>SOMA</strong> das sehr früh gesehen hat. Damit war er einer der wenigen. Viele von meinen Freunden konnten mit meiner Deepness gar nichts anfangen und waren fast schon peinlich berührt davon. Es war gut, dass ich Menschen gefunden habe, die genau das wertgeschätzt haben und mir die Kraft gegeben haben, Musik zu releasen.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Hattest du ein bestimmtes Ziel oder eine bestimmte Wirkung, die du mit der Platte erreichen wolltest?&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Ich wünsche mir, dass der Titel »Geschichten, die wir niemandem erzählen«, so auch wahrgenommen wird. Das sind wirklich Geschichten, die ich auf diesem Album zum ersten Mal mir, den Menschen um mich herum und der Welt erzählt habe.&nbsp;</p>



<p>Das große Ziel ist es, Menschen zu inspirieren, sowas auch zu machen. Heißt mehr Kommunikation zu führen – vielleicht auch die Kommunikation, die ich mich nicht getraut habe zu führen. Ich habe im Endeffekt ein Album darüber geschrieben, weil mir das absurderweise viel leichter fällt, als diese Themen persönlich mit Freunden anzusprechen. Hoffentlich schaffen es Menschen – und wenn es nur eine Person ist – dadurch mehr Mut zu haben, Sachen zu kommunizieren, Missstände und Zustände allgemein zu teilen.</p>



<p>Im besten Fall erhoffe ich mir, karrieretechnisch mit dem Album ein Fundament zu bauen. Ein Projekt, auf das man in drei Jahren noch gucken und sagen kann: „Geil, dass es das gibt. Das ist ein wichtiger Baustein meiner künstlerischen Laufbahn.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-21104" style="aspect-ratio:1.4992850406157778;width:399px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1024x683.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-300x200.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-768x512.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1536x1024.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-2048x1366.jpg 2048w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-720x480.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-770x513.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1400x934.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Jannik Dietz</figcaption></figure>
</div>


<p><strong><strong>Wäre das ein Projekt gewesen, was du dir als Konsument selbst gewünscht hättest?&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Ja, auf jeden Fall. Die Art von Tiefe, gepaart mit einem modernen Sound, habe ich mir auf jeden Fall lange gewünscht. Das Album zu machen, kam auch aus dem Impuls, dass ich mir eigentlich so ein Projekt gewünscht habe. Im internationalen Rahmen gibt es diese zwar, im Deutschen sehe ich sie aber eigentlich nicht. Daher kam das Bedürfnis sich dieser Aufgabe anzunehmen.</p>



<p><strong><strong>Mir ist beim Hören aufgefallen, dass es dir, meinem Gefühl nach, beim Aufarbeiten der Thematiken, in denen es teils auch um Schuld geht bzw. bei denen man theoretisch Schuld zuweisen könnte, nicht um Vergebung geht. Stattdessen finden bloß eine Schilderung und ein Durchleben mit einem wahrscheinlich kathartischen, therapeutischen Effekt statt. Ein Beispiel dafür wäre »4-2«.</strong><br><br></strong>Das ist auf jeden Fall ein sehr persönliches Thema. Ich wollte bloß das beschreiben, was in dem Moment wirklich ist und nicht unbedingt eine Entwicklung von Dingen. Eine Momentaufnahme, um es wieder ehrlicher zu machen. Sonst wäre es ein Prozess. Ich wollte möglichst wenig Prozesse, wie in dem Fall, Fragen von Schuld und Vergebung beschreiben, sondern mehr Ist-Zustände erklären.&nbsp;</p>



<p>Gerade dieses ganze Storytelling birgt immer die Gefahr, dass man wirkt, als würde man auf einem erhabenen Stuhl sitzen und den Menschen erklären, wie die Welt funktioniert. Das bin ich nicht und das will ich auch nicht sein. Deshalb geht es gar nicht um Lösungen, sondern nur um mich in Situationen. Nicht erklären oder verstehen, denn was verstehe ich schon?&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Ein weiteres Thema des Albums, das vor allem auf »</strong><a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/02DYvomBFL8SzeR5hMwC8b?si=d41d62bf8d0b4818"><strong>Trends</strong></a><strong>« dominant auftritt, ist eine Antihaltung gegenüber Schnelllebigkeit und Oberflächlichkeit wie sie vor allem in der Musikszene weit verbreitet ist. Ist das ein Grund, weshalb es von dir nur wenige „fröhliche“ Songs gibt?&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Nicht unbedingt. Wenn ich den swaggy, coolen, fröhlichen Song bis hierhin hätte schreiben können, dann hätte ich das super gerne gemacht. Es fällt mir einfach schwer, ein fröhliches Gefühl musikalisch einzufangen. Ich war seit dem Album noch nicht viel im Studio, aber ich habe Lust mit den nächsten Dingen wieder in eine ganz neue Richtung zu gehen und mal zu gucken, wie sich leichte Musik von mir anfühlt. Wie will ich, dass sie sich anfühlt? Wo ist da der spannende Punkt, der mich begeistert? Für mich hängt das nicht so sehr mit Fröhlichkeit zusammen. Ich mag es gerne, wenn Songs mehr als eine Ebene beinhalten. Das geht bestimmt auch mit positiven Gefühlen. Ich glaube, es ist nur schwieriger.&nbsp;</p>



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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong>Fällt dir sowas leichter, wenn du mit Tooloudfortheroom Musik machst? Bei eurem letzten Release »Daydreamer« kam diese sorglosere Seite von dir auf jeden Fall mehr zum Vorschein</strong></strong>.</p>



<p>Das fällt oft leichter, weil man sich dann einfach auf mehr einlässt und es im Schreibprozess weniger um mich, sondern mehr um ein gemeinsames Ziel geht. Es macht auch viel aus, an welchem Ort und zu welchem Zeitpunkt Musik entsteht. Das Tooloudfortheroom-Album ist ja mainly in Marokko entstanden.&nbsp;</p>



<p>Klar, kann man überall Sorgen haben. Aber wenn man in der Sonne ist, dafür selbst keinen Cent bezahlt hat – auch wenn man keinen Cent verdient, aber immerhin hat man auch keinen bezahlt (lacht) – und irgendwo mit Blick aufs Meer mit seinen besten Freunden ist, ist es deutlich leichter Musik entstehen zu lassen, die Spaß macht.</p>



<p>Es gibt ja aber auch Musik, die keinen Spaß machen muss. Musik ist am Ende auch Kunst und Kunst muss nicht immer Spaß machen. Manchmal gibt es Bilder, die du dir nicht angucken willst. Dann gibt es Menschen, die sagen, das hat für mich nichts mit Kunst zu tun und das kann ich voll verstehen. Trotzdem finde ich es unnormal spannend, warum man sich das nicht angucken möchte und wie hat es jemand geschafft etwas zu kreieren, was so eine Wirkung erzielt.&nbsp;</p>



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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong>Ich habe neulich eine Demo von lex! gehört, auf der er eigentlich auf einem modernen treibenden Beat von romantischem Gefühlen während eines Clubabends erzählt. Irgendwann taucht dann aber die Line „In der Factory waren Kinder und die Kinder nähen flawless“ auf. Ich finde, das ist genau das, was du beschreibst. Man kriegt dadurch so ein ekliges Gefühl und genau deshalb ist es gut.&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Ja, genau. Geile Zeile auch. <strong>lex!</strong> ist krass, er checkt schon sehr. Musik muss nicht immer Spaß machen beim Zuhören.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Das tut dein Album ja auch nicht.&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Nein, das musste ich mir auch eingestehen. Das ist mir erst im Nachhinein aufgefallen. So wirklich leicht zu hören, ist es auf jeden Fall nicht.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>War der Fakt, dass die Musik schwer zu konsumieren und damit auch schwerer zu vermarkten ist, eine Sorge beim Prozess?</strong></strong></p>



<p>Ja, würde ich schon sagen. Vielleicht war es an manchen Stellen weniger eine Sorge, als mehr eine bewusste Entscheidung. Ich habe mir schon gedacht, dass das nicht das Projekt ist, bei dem es unglaublich leicht wird, gerade fremde Menschen davon zu überzeugen. Gerade im Vorhinein des Releasens habe ich versucht, mich auf jede Form der Resonanz einzustellen, von viel bis wenig und von gut bis schlecht.</p>



<p>Auch so kurz vor Albumrelease macht mir das immer noch Angst. Wenn ich mich mal wieder in diesem Musikmarketing verliere, versuchen ich und die Menschen um mich herum immer mich daran zu erinnern, dass das eine bewusste und mit Sicherheit auch eine gute Wahl war. Gerade der Fundament-Punkt ist etwas, an das ich sehr glaube.</p>



<p><strong><strong>Was bedeutet dir die Arbeit mit deinem Kollektiv Tooloudfortheroom?&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Die Arbeit bedeutet für mich gemeinsame Visionen. Größere Visionen, als sie allein denkbar sind. Zur selben Zeit komplett an einem Strang zu ziehen ist insane. Das Gefühl von einem Gesamtpaket auch. Das Wissen, dass wir theoretisch alles allein können, was es braucht. Wir haben genug Menschen und genug Expertise, um eigentlich fast alles irgendwie hinzubekommen. Ich finde das unglaublich.&nbsp;</p>



<p>Das bedeutet auch sehr viel Gleichsein in der Sache. Etwas sehr Demokratisches, was sonst in der Musikindustrie eher wenig vorhanden ist. Ansonsten wird immer klar nach Benefit und wirtschaftlicher Erbringung geguckt. Wer kann wie viel Geld zur Sache beisteuern? Wer hat wie viel Reichweite und danach klassifizieren wir die Relevanz von jedem einzelnen Menschen. Sowas haben wir gar nicht. Wir entscheiden alles zusammen und teilen auch alles durch 16. Sowohl das was reinkommt als auch das was rausgeht. Dadurch ist jeder Mensch gleich relevant. Meinetwegen kann ein Label uns sagen, wie viel wir Wert sind, aber innerhalb unserer Gruppe sehen wir uns alle als gleichwertig an. Das ist eben leider eine Rarität.&nbsp;</p>



<p>Zum anderen macht es einfach viel Spaß. Es erinnert daran, dass Musik und Kunst Spaß machen können. An das Gefühl, wegen dem man angefangen hat.</p>



<p><strong><strong>Im August erscheint euer mittlerweile zweites Album als Kollektiv. Kannst du schon etwas darüber verraten?&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Es ist ein sehr buntes Album. Es gibt viele, sehr verschiedene Soundwelten und Songs. Ich würde sagen, dass es auf jeden Fall unser bestes Album ist. Ich mag es deutlich lieber als lemvig (Anm.d.Red.: »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/69tis1ay5SU50ABmfsNY31?si=QhbgldQ1Roaw1IRR_mbfsQ">tooloud vol.1 (lemvig</a>)«). Es sind viele Songs – ich glaube, fast 20. Man kann echt mit Frieden sagen, dass dieses Album genau der Stand ist von allem Potenzial, was damals da war. Es war uns unnormal wichtig, das Gefühl zu haben, dass wir wirklich alles gegeben haben und nichts unausgeschöpft zu lassen.</p>



<p><strong><strong><strong>Eine letzte Frage noch zum Album. Jetzt, wo es mittlerweile auch abgegeben ist – bist du zufrieden?&nbsp;</strong><br><br></strong></strong>Ich bin noch nie so richtig zufrieden gewesen, in dem Moment, wo man abgibt. Die Zufriedenheit kommt bei mir oft später. Ich habe mir diese Frage vor kurzem selbst gestellt und bin dadurch sehr ins Grübeln gekommen. Dann hat eine Freundin zu mir gesagt: „Das ist gerade gar nicht der Moment, dir diese Frage zu stellen. Frag dich das ein halbes Jahr nach Release, wenn du Abstand von Zahlen hast, Abstand von Promo. Hör es dir nochmal an und entscheide dann“. Das fand ich sehr schlau!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="moé - Hochhaus (prod. by Leve&amp;Bo) (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/5n-UECXR0ps?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ich weiß, dass es das Beste war, was ich machen konnte. Das ist meine Musik wirklich immer. Ob ich damit im Nachhinein zufrieden bin, werde ich sehen. So oder so werde ich damit meinen Frieden machen können. Ich habe aber auch sehr viel Lust weiterzumachen. Wir haben vor anderthalb Jahren angefangen, an dem Album zu arbeiten. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5AjIxBCf7pVb5ZopqftVsw?si=efe444b1fe814ec1">Hochhaus</a>«, der jetzt mit dem Album herauskommt, ist way back in der ersten Session mit <strong>Leve &amp; Bo</strong> entstanden. Ich glaube, ich muss eine kurze Pause machen, um wieder neue Sachen zu fühlen, die ich erzählen kann. Trotzdem habe ich gerade auch wirklich Bock, diesen Sommer-Drive mitzunehmen und mit dieser Energie Musik zu machen.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/das-ist-das-was-ich-gerade-schreiben-muss-moe-ueber-sein-debuetalbum-emotionalitaet-und-tooloudfortheroom">„Das ist das, was ich gerade schreiben muss“ &#8211; moé über sein Debütalbum, Emotionalität und Tooloudfortheroom </a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Releaseübersicht: Die Alben im Juni 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Releaseübersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Afrob]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »KitschKrieg Zwei« von KitschKrieg, »Ein Fall für Zwei« von Afrob &#38; Ferris MC und »Duman« von Summer Cem. 05.06. National: ABSENT &#8211; MISERYKITSCHKRIEG &#8211; KITSCHKRIEG ZWEILITTLE MILA &#8211; DEINE MAMAMOÉ &#8211; GESCHICHTEN DIE WIR NIEMANDEM ERZÄHLENRAF CAMORA &#8211; FOREVER RR International: LIZZO &#8211; BITCHLUH TYLER &#8211; DESTINED FOR GREATNESSVINCE STAPLES &#8211; CRY BABY 12.06. National: CRUCCHI GANG &#8211; OMBRELLONI &#38; GRULYYLA &#8211; CLOSER KOMMT NICHTS RANSKOFI &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/releaseuebersicht/releaseuebersicht-die-alben-im-juni-2026">Releaseübersicht: Die Alben im Juni 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »KitschKrieg Zwei« von KitschKrieg, <strong>»Ein Fall für Zwei«</strong> von Afrob &amp; Ferris MC und <strong>»Duman«</strong> von Summer Cem.</strong></p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">05.06.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>ABSENT &#8211; MISERY<br>KITSCHKRIEG &#8211; KITSCHKRIEG ZWEI<br>LITTLE MILA &#8211; DEINE MAMA<br>MOÉ &#8211; GESCHICHTEN DIE WIR NIEMANDEM ERZÄHLEN<br>RAF CAMORA &#8211; FOREVER RR</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>LIZZO &#8211; BITCH<br>LUH TYLER &#8211; DESTINED FOR GREATNESS<br>VINCE STAPLES &#8211; CRY BABY</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">12.06.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>CRUCCHI GANG &#8211; OMBRELLONI &amp; GRU<br>LYYLA &#8211; CLOSER KOMMT NICHTS RAN<br>SKOFI &#8211; HALT MICH FEST<br>SUMMER CEM &#8211; DUMAN</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>JESSIE REYEZ &#8211; A LITTLE VENGEANCE<br>RICK ROSS &#8211; SET IN STONE</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">19.06.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>BELLA BAZZ &#8211; EINE WOLKE, DIE SICH VOR DIE SONNE SCHIEBT<br>NEUNUNDNEUNZIG &#8211; 99 NICHTS FÜR IMMER</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>YG &#8211; THE GENTLEMAN’S CLUB</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">26.06.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>AFROB &amp; FERRIS MC &#8211; EIN FALL FÜR ZWEI<br>ESTHER GRAF &#8211; WOFÜR ES SICH ZU LEBEN LOHNT<br>FINCH &#8211; AUSSENSEITER SPITZENREITER<br>INA &#8211; KEIN MÄRCHENLAND EP</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>ALEWYA &#8211; ZERO</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>luci &#8211; Rap ohne Mackertum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Aslı Köroğlu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 15:59:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Next Up]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschrap]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal ergeben sich die spannendsten Rap-Projekte nicht aus großen Industrieplänen, sondern aus jahrelanger Freundschaft, gemeinsamen Discord-Calls und dem gegenseitigen Pushen. Hieraus ist auch das Mini-Tape »Sterben und sterben lassen« entstanden, das luci gemeinsam mit LEOH! am 22. Mai veröffentlicht hat. Mit Tracks wie »Rocky Beach«, »8ball« und »Bassam« macht luci derzeit deutlich, wohin seine musikalische Reise führt. Und zwar weg von glatt poliertem Algorithmus-Rap und hin zu einem Sound, der roh und detailverliebt wirkt. Hannover-Linden &#38; Kabel8 Wir treffen luci [&#8230;]</p>
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<p><strong>Manchmal ergeben sich die spannendsten Rap-Projekte nicht aus großen Industrieplänen, sondern aus jahrelanger Freundschaft, gemeinsamen Discord-Calls und dem gegenseitigen Pushen. Hieraus ist auch das Mini-Tape »Sterben und sterben lassen« entstanden, das luci gemeinsam mit LEOH! am 22. Mai veröffentlicht hat.</strong></p>



<p>Mit Tracks wie »Rocky Beach«, »8ball« und »Bassam« macht <strong>luci</strong> derzeit deutlich, wohin seine musikalische Reise führt. Und zwar weg von glatt poliertem Algorithmus-Rap und hin zu einem Sound, der roh und detailverliebt wirkt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="luci &amp; LEOH! - Rocky Beach (Official Video) (prod. by 808liebhaber)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/mK1yTKxaFVU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hannover-Linden &amp; Kabel8</strong></h2>
</div></div>



<p>Wir treffen luci online zum Gespräch, wo er über seine Musik, Freund*innen und sein Come-Up spricht. Er beschreibt Hannover-Linden als seinen prägenden Ort. Ein ehemaliges Arbeiter*innenviertel, postmigrantisch beeinflusst und wie üblich mit allen belebten Vierteln zunehmend von Gentrifizierung betroffen. Er ist Teil des Kollektivs <strong>Kabel8</strong>, das sich ursprünglich aus einem langjährigen Freundeskreis entwickelte. Während Corona wurde gemeinsam gezockt, Musik gemacht und auf SoundCloud released. Irgendwann entstand daraus der Entschluss, Musik ernster zu verfolgen und kreative Kräfte zu bündeln. Zum Umfeld gehören unter anderem der weitere Rapkollege <strong>LEOH!</strong>, Produzent <strong>808Liebhaber</strong> sowie Mixing- und Mastering-Engineer <strong>Kevin Bulay</strong>. Somit bringt jeder eine erkennbare Rolle mit ins Tape. Vor allem die Dynamik zwischen luci und LEOH! trägt das gemeinsame Projekt. Beide verbindet eine ähnliche Liebe für Punchlines und Reimketten. Diese ist natürlich begleitet von technischer Stärke. Im Interview beschreiben sie ihre Zusammenarbeit wie einen freundschaftlichen Wettkampf, denn jeder neue Part motiviert den anderen dazu, noch stärker zurückzukommen.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hi</strong>dden Samples statt Trend-Playlisten</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Statusbericht-2.jpg"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Statusbericht-2-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-21083" style="aspect-ratio:0.7998005816368924;width:307px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Statusbericht-2-819x1024.jpg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Statusbericht-2-240x300.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Statusbericht-2-768x960.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Statusbericht-2-770x963.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Statusbericht-2.jpg 1148w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></a></figure>
</div>


<p>Musikalisch ist das Projekt beladen zwischen 70 und 80 BPM, Drums und Jazzsamples, sodass eine Ästhetik irgendwo zwischen <strong>Griselda</strong>, <strong>Action</strong> <strong>Bronson</strong> und deutschem Underground entsteht.&nbsp;Verantwortlich dafür ist Produzent 808Liebhaber, der sich in den letzten Jahren zunehmend auf genau diesen Stil fokussiert. Statt überladener Arrangements stehen markante Samplechops im Vordergrund, teils ausgegraben aus obskuren Jazzforen nach stundenlanger Suche, wie er uns erzählt.&nbsp;Die Beats wirken dabei nie nostalgisch um der Nostalgie willen, sondern vielmehr wie eine Übersetzung in einen modernen Kontext und sind vielleicht auch gerade deswegen so passend für langjährige Underground-Hörer*innen wie&nbsp;für jüngere Fans. Zusätzlich sind auch kleine Sounddetails wie Eastereggs in den Beat eingebettet. So folgt auf die Zeile von LEOH! in der Single »8ball«<em> “Blüten grün wie Trauben, das eine exotische Rebe” </em>ein dezenter Korkensound.&nbsp;Laut 808Liebhaber und Kevin Bulay ziehen sich solche spielerischen Effekte bereits seit Jahren durch ihre Musik und sollen Songs beim wiederholten Hören lebendig halten.</p>



<p><br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Jenseits der Punchlines </h2>



<p>Diese Produktionen funktionieren deshalb so gut, weil lucis Stimme sich wie ein weiteres Instrument darüber legt. Rau, aber mit erkennbarer Attitüde. Interessant ist dabei, dass, laut eigener Aussage, er seinen Stil über Jahre für sich finden musste. Frühere Aufnahmen hätten noch völlig anders geklungen, erst Projekte wie »Guapo Guava« hätten ihn klänglich näher an das gebracht, was heute seinen Sound ausmacht. Auch inhaltlich verfolgen luci und LEOH! bewusst Punchlines mit mehr Substanz als bloßer Provokation. Auf stumpfe Schocker, wie Sexismus und die einmillionste Mutter-Line, wird verzichtet, indem heutige gesellschaftliche Entwicklungen und religiöse Bildhaftigkeit in schwarzem Humor verpackt werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Samstags Pharisäer, sonntags aufstehen wie Lazarus</strong></p>
<cite>luci &amp; LEOH! &#8211; »8ball«</cite></blockquote>



<p>Dieses Zitat setzte sich beispielsweise zusammen aus lucis frühen Berührungen mit Kirche und Kindergottesdienst, aber weniger aus Religiosität selbst und mehr aus seiner Faszination für ebenjene monumentale religiöse Bildsprache. Hiermit schafft das Tape Härte und Attitüde an den Tag zu legen, ohne übliches Nach-unten-Treten.&nbsp;Das Tape beweist eben, dass Rap auch ohne kalkulierten Hype hart und durchdacht klingen kann. Es wird hier nichts beschönigt.&nbsp;</p>



<p>Wenn das Kollektiv diesen Weg weitergeht, dürfte das kaum das letzte Mal gewesen sein, dass man ihre Namen hört.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Sterben und sterben lassen" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/0kRiXps5VYinAz1pq99bN8?si=2dQDMb41Syy8xtCsIgWUYw&amp;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>
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		<title>Releaseübersicht: Die Alben im Mai 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »Frech« von Mariybu, »Poppstar« von Ikkimel und »Iceman« von Drake. 01.05. National: BÄST &#8211; BP EPBERNARD. &#38; AYO &#8211; BISACODYL EPC4RL &#8211; OKAY.WILSON &#8211; AUSBRUCH AUS DEM FLEISCHGEFÄNGNISZYNIK &#8211; WÜRD’ ICH MEHR FÜHLEN, WÄR ICH TRAURIG EP International: ISAIAH RASHAD &#8211; IT’S BEEN AWFULKNEECAP &#8211; FENIANLIL TJAY &#8211; THEY JUST AIN’T YOUPLAQUEBOYMAX &#8211; CRASH DUMMY 08.05. National: SYMBA &#8211; BRIEFE AUS BERLIN International: AZ &#8211; DOE OR [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »Frech« von Mariybu, <strong>»Poppstar«</strong> von Ikkimel und <strong>»Iceman«</strong> von Drake.</strong></p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">01.05.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>BÄST &#8211; BP EP<br>BERNARD. &amp; AYO &#8211; BISACODYL EP<br>C4RL &#8211; OKAY.<br>WILSON &#8211; AUSBRUCH AUS DEM FLEISCHGEFÄNGNIS<br>ZYNIK &#8211; WÜRD’ ICH MEHR FÜHLEN, WÄR ICH TRAURIG EP</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>ISAIAH RASHAD &#8211; IT’S BEEN AWFUL<br>KNEECAP &#8211; FENIAN<br>LIL TJAY &#8211; THEY JUST AIN’T YOU<br>PLAQUEBOYMAX &#8211; CRASH DUMMY</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">08.05.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>SYMBA &#8211; BRIEFE AUS BERLIN</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>AZ &#8211; DOE OR DIE III<br>ESTEE NACK &amp; COOKIN SOUL &#8211; AL-ANDALUS</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">15.05.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>IKKIMEL &#8211; POPPSTAR<br>MARIYBU &#8211; FRECH<br>SARAH4K &#8211; OKAY?! VOL . 1</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>BNYX® &#8211; GENESIS FM<br>DRAKE &#8211; ICEMAN<br>GENESIS OWUSU &#8211; REDSTAR WU &amp; THE WORLDWIDE SCOURGE<br>GIVĒON &#8211; BELOVED: ACT II<br>LUCKI &#8211; DR*GS R BAD</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">22.05.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>AUDIO88 &amp; YASSIN &#8211; ZEIT ZU STERBEN<br>KATJA KRASAVICE &#8211; BUNDESKANZLERIN</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>6LACK &#8211; LOVE IS THE NEW GANGSTA</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">29.05.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>FARID BANG &#8211; SO MUSS MAN GEHEN<br>OK KID &#8211; KOMM, WIR BLEIBEN STEHEN</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>LATTO &#8211; BIG MAMA<br>LUH TYLER &#8211; DESTINED FOR GREATNESS</p>
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		<item>
		<title>Zehn Alben, die 2026 zehn Jahre alt werden</title>
		<link>https://mostdope.tv/allgemein/zehn-alben-die-2016-zehn-jahre-alt-werden</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 10:04:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Editorials]]></category>
		<category><![CDATA[10 Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[6EURONEUNZIG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für alle, die mal eben an ihr Alter erinnert werden möchten: Ja, 2016 ist schon zehn Jahre her und ja, Alben, die auch heute noch einen festen Platz in unserem Repertoire haben, sind es auch. Deshalb nehmen wir uns die Zeit, ein bisschen nostalgisch zu werden. Aber nicht im Sinne von „Damals war alles besser“, sondern eher im Sinne von: Diese 10 Alben haben die Musikszene eben auch die letzten 10 Jahre enorm geprägt. Also Füße hoch und Boxen lauter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Für alle, die mal eben an ihr Alter erinnert werden möchten: Ja, 2016 ist schon zehn Jahre her und ja, Alben, die auch heute noch einen festen Platz in unserem Repertoire haben, sind es auch. Deshalb nehmen wir uns die Zeit, ein bisschen nostalgisch zu werden. Aber nicht im Sinne von „Damals war alles besser“, sondern eher im Sinne von: Diese 10 Alben haben die Musikszene eben auch die letzten 10 Jahre enorm geprägt. Also Füße hoch und Boxen lauter drehen, wir präsentieren unsere Favoriten aus 2016.</strong></p>



<div style="height:16px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">SXTN &#8211; Asozialisierungsprogramm (06.02.)</h2>



<p>»Asozialisierungsprogramm« machte seinem Namen alle Ehre und sorgte 2016 für einen Durchbruch im Deutschrap. Mit ihrem Debüt-Projekt erkämpfte sich das damalige Newcomer-Duo aus <strong>Nura</strong> und <strong>Juju</strong> mit ihrem feministisch-kompromisslosen Rap einen festen Platz in einer (heut immer noch) stark von Männern dominierten Szene. Songs wie »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3OSjGvo7Cv04JTfZaXnZaL?si=28d97126e4e7480a">Fotzen im Club</a>« legten den Grundstein für das Werk von Künstlerinnen wie <strong>Ikkimel</strong> und <strong>6euroneunzig</strong> und haben immer noch nicht an Relevanz verloren, wie u.a. das Reclaiming des Begriffs „Fotze“ zeigt.&nbsp;<br></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="SXTN - FTZN IM CLB (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/NH9HRlyos80?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Beyoncé &#8211; LEMONADE (23.04.)</h2>



<p>Der <strong>SNL</strong> Sketch »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ociMBfkDG1w">The Day Beyoncé Turned Black</a>« hat es 2016 zwar etwas überspitzt, aber ziemlich genau auf den Punkt gebracht. »LEMONADE« ist das Album, das sich am meisten von den vorherigen Projekten unterscheidet. Es ist vor allem das bis dato persönlichste Projekt von B, es ging weniger darum zu gefallen, denn wer bis dato noch nicht von ihrer Diskografie überzeugt ist, wird es auch in Zukunft sein. Beyoncé zeigt sich hier authentisch, verletzlich und ehrlich. Es geht um Betrug, Vergebung, Selbstliebe und die eigenen Wurzeln. </p>



<p>Dabei experimentiert sie auf den 12 Tracks mit ihrem Sound und ebnet so den Weg für die aktuelle Trilogie bestehend aus »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=b2xLsCo8zmQ&amp;list=PLHFeMk_LSwG5VVTbOVIutGbA3PsGP0NPO&amp;index=1">RENAISSANCE</a>«, »COWBOY CARTER« und dem angeblichen Rock Projekt, das laut Gerüchteküche am 29. Mai erscheinen soll. »LEMONADE« ist ein No Skip Album, bei dem jeder Song trifft und uns im Ganzen auch nach dem 10.000. Mal hören noch zu Tränen rührt. Wenn man sich dann noch die Zeit nimmt und den Film guckt, ist eh Game Over. Unser Lieblingsalbum, an dem sich alle anderen Beyoncé Alben messen müssen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Beyoncé - Formation (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/WDZJPJV__bQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">KAYTRANADA &#8211; 99,9% (06.05.)</h2>



<p>Ein Album, das den Sound ziemlich vieler anderer Artists um die Zeit beeinflusst hat. <strong>KAYTRANDA</strong> hat mit »99.9%« nicht nur ein Album veröffentlicht, das so perfekt seinen Stil definiert: Montreal trifft auf House und nostalgischen und gleichzeitig futuristischen R&amp;B, Hip-Hop und Breakdance Sound. Bis heute ist auf jeder Partyplaylist mindestens ein Song aus dem Werk vertreten. Aber das ganze Album am Stück ohne Unterbrechungen macht immer noch am meisten Spaß.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="KAYTRANADA - LITE SPOTS" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/KZnou4zthz4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:82px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Frank Ocean &#8211; blond (19.08.)</h2>



<p>Vor zehn Jahren schenkte uns <strong>Frank Ocean</strong> sein, bis jetzt, letztes offizielles Projekt. Er spielt mit vielen Einflüssen wie Gospelchor, Gitarrensolos und persönlichen Monologen. Ein Album, was den Sommer so schön verkörpert, obwohl er durchdrungen von Herzschmerz ist. Sei es mit »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=AE005nZeF-A">Ivy</a>« in denen Erinnerungen wach werden, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=BME88lS6aVY">Self Control</a>«, wo man nicht loslassen möchte und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=P18g4rKns6Q">Godspeed</a>«, in dem man es schafft sich doch auf eine bittersüße Art zu verabschieden. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Frank Ocean - Nikes" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/diIFhc_Kzng?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:90px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mac Miller &#8211; The Divine Feminine (16.09.)</h2>



<p>10 Songs, 52 Minuten und eine Reihe namhafter Features später lässt sich feststellen:            Ein <strong>Mac Miller</strong> mit rosaroter Brille, inspiriert von der großen Liebe, kreierte mit <strong>»The Divine Feminine«</strong> eines der romantischsten Hip-Hop-Alben der letzten zehn Jahre. </p>



<p>In Songs wie  <strong>»</strong>Dang!<strong>«</strong> (er)klingt diese Liebe laut und dringlich, als könne man nicht anders, als seine Gefühle der ganzen Welt mitzuteilen. In anderen Teilen des Albums trifft Mac Miller die leisen, schon fast andächtigen Töne des Verliebtseins und scheint stets bewegt zu sein von einer femininen Sinnlichkeit und Wärme. </p>



<p>Mac Miller hat 2016, mit seinem damals vierten Studioalbum eine verspielte und liebevolle Traumwelt erschaffen, in die es sich auch eine Dekade später immer noch  lohnt zurückzukehren. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Mac Miller - Stay" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/5WU7oGiwiao?list=PLoXL8KeHXDAuQTylDlGxcTSJ9n2-PHwTK" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:83px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Solange &#8211; A Seat At the Table (30.09.)</h2>



<p>Der Spätsommer endete und der Übergang zum Herbst gab uns <strong>Solange </strong>mit ihrem dritten Album. Voller himmlischen Tönen des Funk, Gospel und Neo-Soul, widmet sie ihre Songs existenziellen Gedanken, wie Independence und Selbstheilung/Wiederentdeckung. Ausdrucksstarke Tracks wie  »Cranes in the Sky«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Njp2vaBzgto">F.U.B.U.</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=tyRYwXHWAtM">Rise</a>« legen hierfür das Fundament. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Solange - Cranes in the Sky (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/S0qrinhNnOM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:80px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Trettmann &amp; KitschKrieg &#8211; KITSCHKRIEG VOL. 1-3  (29.01/11.05/26.10)</h2>



<p>Scheinwerfer auf die Kombination, die Deutschrap für einige Jahre den Stempel aufdrücken sollte: Exemplarisch ist es »KITSCHKRIEG 3«, das genannt wird, aber eigentlich ist es eine ganze EP-Trilogie, die den Start der Erfolgsgeschichte von <strong>Trettmann</strong> &amp; <strong>KitschKrieg</strong> markieren sollte. 2016 bleibt für immer in Gedanken etwas schwarzweiß verhangen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="TRETTMANN - ADRIANO (prod. KITSCHKRIEG)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/D9vHqGzOxiI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:83px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Shindy &#8211; Dreams (11.11.)</h2>



<p>„Die Realität des Michael Schindlers“ oder auch »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5YnLi6ZnTk2sq9a2goXZPS?si=xw0vqy-XS8S1cc0d7cl5AQ">DREAMS</a>« lässt sich von manchen wohl als Magnum Opus des deutsch-griechischen Rappers verordnen. Aufgenommen im 29. Stock des Berliner Waldorf Astoria findet man über 15 Tracks verteilt die tonale Manifestation von Wohlstand, Arroganz und Geschmack. Auf seinem dritten Studioalbum liefert <strong>Shindy</strong>, direkt im Anschluss an die Veröffentlichung seiner Biographie, einen verheißungsvollen Statusbericht. Von der schwäbischen Kleinstadt zur Präsidentensuite am Kudamm flutet »DREAMS« die Boxen mit Sample-Chops, Image-Rap und einer gewaltigen Portion Dekadenz. Apropos Boxen: Im Rahmen der Album-Promo, bewarb Shindy eine Album-Box mit dem angeblich teuersten <strong>EGJ</strong>-Boxinhalt jemals. Schlussendlich handelte es sich hier lediglich um einen geringwertigen Rucksack, der folglich für Aufruhr unter seinen Fans sorgte.&nbsp;</p>



<p>Mit seinem unverkennbaren Stil und legendären Featureparts vom Bietigheim-Bissinger Nachbar <strong>Rin</strong> oder dem mittlerweile Popstar <strong>Nico Santos</strong> stellt »DREAMS« einen Meilenstein in der Geschichte des 2010er-Deutschraps dar. Nichtsdestotrotz sollte man trotzdem den flächendeckenden misogynen Ausdruck Schindlers kritisch hinterfragen. Schlecht gealterte <strong>Bushido</strong>-Arafat-Lines sind übrigens auch vorhanden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Dreams" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/2ThVBdQtUSk66KooVXY12D?si=0b848a79dedf4b86&amp;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<div style="height:76px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Childish Gambino &#8211; Awaken, My Love (02.12.)</h2>



<p>Mit »Awaken, My Love« hat <strong>Childish Gambino</strong> ein aus einer anderen Zeit zu stammend scheinendes Soul-Album mitten in den 2010ern geschaffen. Unglaublich warmherzig singt Donald Glover über die tiefsten menschlichen Gefühle und zeigt nach Jahren von Hip-Hop Projekten mit einem Mal eine gänzlich andere Seite seiner schier unerschöpflichen Varietät.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Terrified" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/mZGTuDVSRaA?list=OLAK5uy_kyOU4P3qjfOHihCi33zrZF9TpvEKrViP8" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Little Simz &#8211; Stillness in Wonderland (16.12.)</h2>



<p>Das Album, mit dem wir <strong>Little Simz</strong> entdeckt und lieben gelernt haben. Die Londonerin war damals noch Anfang 20 und nicht ganz so feingeschliffen und versiert wie heute. Aber genau das macht das Album noch immer zu diesem Rohdiamanten. Wir werden entführt ins <strong>Wunderland</strong>, aber eben in das von Simz und nicht von Alice und eben mit den Problemen, die man hat, wenn man in den Ends aufwächst. Dazu kommen Features von <strong>Chronixx</strong>, <strong>SiR</strong>, <strong>Syd</strong>, <strong>Chip</strong>, <strong>Ghetts</strong> und vielen mehr. Großartig verdrehte, schräge Sounds und das Album, mit dem klar wurde: Auf diese Künstlerin müssen wir ein Auge behalten, denn sie kann Geschichten erzählen wie nur wenige andere.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Little Simz - Doorways + Trust Issues (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/gqu_fw7IDc0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p></p>
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		<title>Kehlani – Full-Circle-Moment auf neuem Album</title>
		<link>https://mostdope.tv/international-releases/kehlani-full-circle-moment-auf-neuem-album</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 13:15:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Accra]]></category>
		<category><![CDATA[Brandy]]></category>
		<category><![CDATA[Clipse]]></category>
		<category><![CDATA[Femi Koleoso]]></category>
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		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Tom McFarland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Genesis Owusu, Jordan Rakei und Kehlani. Kehlani &#8211; Kehlani Es ist ein richtiger Full-Circle-Moment. Nachdem Kehlani in ihrer Karriere immer wieder größere Steine in den Weg gelegt wurden, konnte sie mit ihrem Track »Folded« bei den Grammys 2026 gleich zwei verdiente Trophäen abholen. Nicht, dass Awards heutzutage noch wirklich viel bedeuten, aber bei Kehlani haben nicht nur wir uns mit ein bisschen Pipi in den Augen aus tiefstem Herzen gefreut. [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Genesis Owusu, Jordan Rakei und Kehlani. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Kehlani &#8211; Kehlani</h2>



<p>Es ist ein richtiger Full-Circle-Moment. Nachdem <strong>Kehlani</strong> in ihrer Karriere immer wieder größere Steine in den Weg gelegt wurden, konnte sie mit ihrem Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=KFMYx1TibeQ">Folded</a>« bei den Grammys 2026 gleich zwei verdiente Trophäen abholen. Nicht, dass Awards heutzutage noch wirklich viel bedeuten, aber bei Kehlani haben nicht nur wir uns mit ein bisschen Pipi in den Augen aus tiefstem Herzen gefreut. Die Künstlerin ist dabei scheinbar an einem Punkt in ihrer Karriere angekommen, wo sie wahrlich sie selbst sein kann. <br>Das hört man auch auf ihrem neuen Album »Kehlani«. Es ist ein wunderschönes, recht klassisches R&amp;B-Album und die Liste an hochkarätigen Features wie <strong>Little Wayne</strong>, <strong>Missy Elliott</strong>, <strong>Brandy</strong>, <strong>Clipse</strong> und <strong>Leon Thomas</strong> ist für uns auch ein Zeichen von deren Anerkennung (ja, sicherlich wurden alle dafür auch mit einigen Scheinen bezahlt, aber gönnt uns doch den Blick durch die rosarote Brille).</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="KEHLANI Album Trailer" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/DcokJA0caAs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Genesis Owusu &#8211; LIFE KEEPS GOING</h2>



<p>Nach »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=iDa1ZVuvSEA">Pirate Radio</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=vFT7fZA3ybw">Death Cult Zombie</a>« liefert uns <strong>Genesis Owusu</strong> diese Woche wieder einen neuen Certified Banger (wie die coolen Kidz das so sagen). Ein energetischer Track mit schnellem Beat, der uns, wie von Owusu gewünscht, wieder etwas Leben einhaucht und vor allem weitermachen (und tanzen) lässt. Das Video wurde auf dem <strong>Black Star Square</strong> in Accra gedreht. Ein Monument, welches der Unabhängigkeit von Ghana gewidmet wurde und vor allem dem blutigen Kampf gegen die kolonialen Mächte gedenken soll. </p>



<p>Ghana war das erste Land in Afrika, das Unabhängigkeit erkämpfen konnte. Genesis Owusu ist zwar in Australien aufgewachsen, aber in Koforidua, Ghana, geboren, das Rackern und der Kampf liegen ihm laut eigener Aussage im Blut und sind auch der Grund, wieso er immer weitermachen muss und nicht ans Aufgeben denken kann. Es dürfte eine der letzten Singles sein, bevor dann am 15. Mai das neue Album »REDSTAR WU &amp; THE WORLDWIDE SCOURGE« erscheint. Bei den Singles sind die Erwartungen an das ganze Projekt extrem hoch.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Genesis Owusu - LIFE KEEPS GOING (Official Music Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/gluT1ObPmQA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Jordan Rakei &#8211; Between Us</h2>



<p>Seit November bringt <strong>Jordan Rakei</strong> mit einigen Abständen sehr großartige Tracks raus, die nun alle zusammen mit zwei weiteren neuen auf einer EP erschienen sind. Alle Songs von »Between Us« wurden an einem Tag in den Abbey Road Studios geschrieben und aufgenommen und es ist ein reines Kollaborationsprojekt. Unterstützung hatte Rakei neben einigen anderen von: <strong>Jalen Ngonda</strong>, <strong>Tom McFarland</strong>, <strong>Femi Koleoso</strong>, <strong>FKJ</strong> und <strong>Nubya Garcia</strong>. Das Ergebnis ist eine jazzgeladene EP, die zum Teil auch recht funky wird. Die Instrumente stehen hier definitiv im Mittelpunkt für uns, aber alles zusammen ist einfach nur großartig und magisch.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Jordan Rakei, FKJ - Problems (Official Visualiser)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/ZYauyRqjxJo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/kehlani-full-circle-moment-auf-neuem-album">Kehlani – Full-Circle-Moment auf neuem Album</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Releaseübersicht: Die Alben im April 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »(Selbst)Bewusst« von Eli Preiss, »Pech« von Levin Liam und »Prince of Worry« von Beastboy. 03.04. National: ACHTVIER &#8211; DER ALTE ACHTI VOL. 3BARAN KOK &#8211; FAG LIFE EPBEASTBOY &#8211; PRINCE OF WORRYFANNY &#8211; ROCKSTAR BBY EPKATLIX &#8211; ZU SCHÖNYOSHO &#38; LAERM &#8211; GARROS International: EARL SWEATSHIRT, MIKE &#38; SURF GANG &#8211; P/UMARLON CRAFT &#8211; T. I. K. T. N.SWAE LEE &#8211; SAME DIFFERENCETHUNDERCAT &#8211; DISTRACTED 10.04. National: [&#8230;]</p>
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<p><strong>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »(Selbst)Bewusst« von Eli Preiss, <strong>»Pech«</strong> von Levin Liam und <strong>»Prince of Worry«</strong> von Beastboy.</strong> </p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">03.04.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>ACHTVIER &#8211; DER ALTE ACHTI VOL. 3<br>BARAN KOK &#8211; FAG LIFE EP<br>BEASTBOY &#8211; PRINCE OF WORRY<br>FANNY &#8211; ROCKSTAR BBY EP<br>KATLIX &#8211; ZU SCHÖN<br>YOSHO &amp; LAERM &#8211; GARROS</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>EARL SWEATSHIRT, MIKE &amp; SURF GANG &#8211; P/U<br>MARLON CRAFT &#8211; T. I. K. T. N.<br>SWAE LEE &#8211; SAME DIFFERENCE<br>THUNDERCAT &#8211; DISTRACTED</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">10.04.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>ELI PREISS &#8211; (SELBST)BEWUSST<br>JAZEEK &#8211; 4LAP</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>DJ MUGGS &amp; T.F. &#8211; DON’T CALL ME LUCKY<br>WESLEY JOSEPH &#8211; FOREVER ENDS SOMEDAY</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">17.04.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>AMO &amp; AYMEN &#8211; AYMO DLX<br>FALK &#8211; 5/5 EP<br>LYZA &#8211; HASSLIEBE EP</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>YAYA BEY &#8211; FIDELITY</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">24.04.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>HERR ULRICH &#8211; GUT GENUG<br>LEVIN LIAM &#8211; PECH<br>LUGATTI &amp; TRAYA &#8211; M. D. C. Ü. D. A.<br>PAULK &#8211; BONN CHANCE</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>BLU &amp; EXILE &#8211; TIME HEALS EVERYTHING<br>JORDAN RAKEI &#8211; BETWEEN US EP<br>KEHLANI &#8211; KEHLANI<br>KNEECAP &#8211; FENIAN</p>



<p><br><br></p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>KiD RiCK – From Nothing zum splash!-Act</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Victoria Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Next Up]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Kid Rick]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Moment, in dem alles klickte, war kein Studioabend, sondern ein Besuch auf dem splash!-Festival. Als KiD RiCK auf dem Festival die Energie von Ski Aggu live erlebte, war da ein Gedanke: Das könnte ich auch. Nicht morgen, nicht ohne Arbeit, aber irgendwann. Für KiD RiCK ist dieses „irgendwann“ keine vage Vorstellung, sondern das Resultat Konsistenz. Sein Ziel: splash!-Act 2026 zu sein. Mithilfe von Sound Design und Animation verleiht er seinen Tracks und der Promotion drumherum einen ganz neuen persönlichen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/next-up/kid-rick-from-nothing-zum-splash-act">KiD RiCK – From Nothing zum splash!-Act</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Der Moment, in dem alles klickte, war kein Studioabend, sondern ein Besuch</strong> <strong>auf dem splash!-Festival. Als KiD RiCK auf dem Festival die Energie von Ski Aggu live</strong> <strong>erlebte, war da ein Gedanke: Das könnte ich auch. Nicht morgen, nicht ohne</strong> <strong>Arbeit, aber irgendwann. Für KiD RiCK ist dieses „irgendwann“ keine vage Vorstellung, sondern das Resultat Konsistenz. Sein Ziel: splash!-Act 2026 zu sein.</strong></p>



<p>Mithilfe von Sound Design und Animation verleiht er seinen Tracks und der Promotion drumherum einen ganz neuen persönlichen Anstrich. Welcher Artist verbindet schon eigenständig derart viele kreative Disziplinen in seiner Arbeit? Eigene Cover, eigene Promo, eigene Vertonung der Reels und Tiktoks. Egal, ob als eine Art Musikvideo-Snippet oder unterhaltsame animierte Storylines über seine Arbeitsweise: Wir nehmen Teil an seinem Weg zur Stage. Er schafft es, dass man hängen bleibt und überrascht ist, etwas wirklich Originelles zu sehen in einer Welt von schnell konsumiertem Content.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="512" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/4-Rick-Rick_1200scaled-1024x512.jpg" alt="KiD RiCK - From Nothing to splash!-Act" class="wp-image-20740" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/4-Rick-Rick_1200scaled-1024x512.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/4-Rick-Rick_1200scaled-300x150.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/4-Rick-Rick_1200scaled-768x384.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/4-Rick-Rick_1200scaled-770x385.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/4-Rick-Rick_1200scaled-1140x570.jpg 1140w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/4-Rick-Rick_1200scaled.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Dmod.pxl</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Innerhalb von 2 Wochen auf 5k</strong></h2>



<p>Auf seinen Accounts postet <strong>KiD RiCK</strong> eine Zeit lang fast täglich, um Act auf dem splash!-Festival zu werden und tatsächlich fruchtete seine Strategie deutlich, denn in nur 2 Wochen sind seine Listener-Zahlen von 100 auf 5000 gestiegen. So bekommt seine Musik nicht nur ungleich mehr Aufmerksamkeit, sondern er schafft es, darüber hinaus mit seiner visuellen Welt in Erinnerung zu bleiben.</p>



<p>Obwohl er offiziell erst seit 2023 Musik eigenhändig aufnimmt und produziert, erweckt sein künstlerisches Repertoire einen ganz anderen Eindruck. Menschen wie er stampfen Projekte aus dem Boden, ohne zu wissen, was mit ihnen geschehen wird. Und genau diese Eigenschaft inspiriert auch einen selbst, Konsistenz für die eigenen Ziele an den Tag zu legen. Mittlerweile ist er bei fast 20.000 monatlichen Hörer*innen angelangt und somit auch ein ganzes Stück näher daran, auf einer splash!-Stage zu performen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="SCHWARZ.mp3" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/XIvLJMWQXQk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hinter den Kulissen</strong></h2>



<p>Die meisten wissen nicht, wie zeitaufwändig Animation eigentlich ist. Zum Teil steckt Cedric, wie der Kölner bürgerlich heißt, in seine unterhaltsamen Reels bis zu acht Stunden Arbeit, um einen 12-sekündigen Clip zu erstellen. Deswegen konzentriert er sich mittlerweile nicht mehr auf tägliche Beiträge, sondern auf die Ausarbeitung seiner Tracks und gelegentliche Animationen.<br><br>Sein künstlerischer Background und seine Stage-Präsenz beschränkt sich auf Theater-AGs aus Kindertagen und Schulzeiten, aber dort merkte er schon früh, wie sehr er darin aufblüht. Auch das Malen und Zeichnen brachte er sich selbst bei, um einen Kanal für seine Gedanken und Gefühle zu haben. So erhielt er bei seinem Schulkamerad*Innen sehr schnell den Ruf des „Künstlers“. Sobald jemand aus seinem Umfeld visuellen Support oder Coverart brauchte, war er der allgegenwärtige Ansprechpartner.</p>



<p>Schon damals träumte er, gemeinsam mit seinem Rap-Kollegen <strong>Boy King</strong> auf Stages zu spielen. Seit 2019 produzierten sie gemeinsam Songs, inspiriert durch <strong>BHZ</strong>, <strong>Pashanim </strong>oder <strong>Makko</strong>. Corona machte dem damaligen Workflow einen Strich durch die Rechnung und die aufblühende Dynamik wurde gezwungenermaßen im Keim erstickt. Obwohl sich sein bester Freund von der musikalischen Verwirklichung im Rap dadurch abwandte, war das umso mehr Ansporn für Cedric den Traum seines Kollegen weiterzuleben: „Und dann habe ich mir gesagt, weißt du was, wenn er das nicht macht, dann mache ich das halt eben“. Angelehnt an die innige freundschaftliche Geschwisterdynamik zu Boy King nannte er sich als Pendant zu ihm schließlich KiD RiCK und pushte sich in die Gewohnheit, wie er in einem Gespräch erzählt:</p>



<p>„Ich habe jeden Tag Songs geschrieben, weil ich diese Routine reinbekommen wollte. Und wenn du jeden Tag ein bisschen machst, jeden Tag ein wenig dazu lernst, dann kommst du deinem Ziel immer, immer näher. Es scheint so unglaublich unwahrscheinlich, aber du schaffst es trotzdem. Und ey, nach zwei, drei Monaten kamen da schon ein paar Songs, wo Freunde meinten: ´Hey, der ist tough.´ Zum Beispiel »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7iGBZPuJSDsBrhhhSAOjh9?si=b43a17d8352146df">Aral</a>«. Das ist mein zweitmeistgehörter Song. Den Song habe ich 2023 geschrieben. Das ist mein vierter Song jemals gewesen. Und der hat jetzt was? 30.000 Streams.“</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="ARAL" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/L0rpKHWodVM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hard Work vs Gifted Kid</strong></h2>



<p>Er glaubt nicht an die naheliegende Theorie vom geborenen Talent, sondern an Wiederholung: „Und ich finde es irgendwie schade, dass wir in einer Welt leben, wo mir jeder sagt, man kann nichts schaffen, es ist nichts possible.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2-819x1024.png" alt="KiD RiCK - From Nothing to splash!-Act" class="wp-image-20746" style="aspect-ratio:0.7998052422299765;width:336px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2-819x1024.png 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2-240x300.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2-768x960.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2-770x963.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/2.png 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via @AnalogBender</figcaption></figure>
</div>


<p>Er bezeichnet sich selbst als jemanden, der in allem erst einmal der Schlechteste war. Beim Malen fing alles damit an, dass er ein Mädchen beeindrucken wollte. Als sie plötzlich 3D-Häuser zeichnete, setzte er sich hin und übte, bis seine besser wurden. Dieses Prinzip zieht sich durch sein ganzes Leben. Auch heute noch sitzt er teilweise 30 Minuten an einem einzigen Wort, weil sein Sprachfehler es ihm schwer macht, es sauber auszusprechen. Für ihn ist es der Beweis, dass Fortschritt keine Gabe ist, sondern eine Entscheidung. Die Geschichte vom „Gifted Kid“ ist vielleicht ein schönes romantisches Label, aber Disziplin erzählt auf lange Sicht die inspirierende Geschichte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Underrated Heavyweight Köln</strong></h2>



<p>Wenn man in Deutschland nach Rap-Metropolen fragt, fällt fast automatisch Berlin. Vielleicht noch Hamburg. Aber Köln? Für viele endet die Liste nach Namen wie <strong>Lugatti &amp; 9ine</strong>. Für KiD RiCK ist genau das ein weiterer Ansporn, Köln als Rohdiamant mit anderen gemeinsam weiterzuschleifen. Köln ist eine „Goldmine“, wie er sagt. Und trotzdem spielen viele Artists hier auf Sparflamme oder schielen Richtung Hauptstadt, als müsste man erst Berliner Luft atmen, um relevant zu sein zu dürfen.<br>KiD RiCK will dieses Mindset aufbrechen. Er will, dass Köln nicht nur als Stadt mit dem Dom in einer Line auftaucht, sondern als echtes musikalisches Epizentrum wahrgenommen wird: „Ich will, dass Köln genauso ein Heavyweight ist, wie Berlin in der Musik. Und da will ich natürlich auch, dass Leute ehrlich zueinander sind und einfach zeigen, dass sie nerdy sind, dass man nerdy und cool sein kann. Und drittens, dass man alles schaffen kann, was man schaffen will.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/3-819x1024.png" alt="KiD RiCK - From Nothing to splash!-Act" class="wp-image-20747" style="aspect-ratio:0.7998052422299765;width:336px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/3-819x1024.png 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/3-240x300.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/3-768x960.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/3-770x963.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/3.png 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via anniberens</figcaption></figure>
</div>


<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Haben wir am Ende nicht alle Träume von denen wir wissen, dass sie eigentlich keine sind, sondern Teil unserer Zukunft werden? Dinge, für die wir brennen und in die wir unser ganzes Herzblut hinein geben, ohne wirklich zu wissen, wohin uns einzelne Handlungen führen werden? Am Ende ist KiD RiCK auch kein Märchen vom plötzlichen Durchbruch, sondern jemand der sich selbst formt. From Nothing ist bei ihm kein Ausgangspunkt mehr. Es ist ein Beweis, dass man aus einer Idee eine Realität bauen kann, wenn man lange genug daran arbeitet. Vielleicht steht er also 2026 tatsächlich auf der splash!-Stage und wird sich an den Moment erinnern, als er beschloss, nicht nur Zuschauer sein zu wollen.</p>
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		<title>Releaseübersicht: Die Alben im März 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 13:40:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Releaseübersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Audio88]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht nur die zurückkehrende Sonne und zweistelligen Temperaturen kehren zurück, auch einige sind in diesem vollgepackten März endlich wieder da. Allen voran grim104 veröffentlicht am 27.03. sein neues Album »No Country for Old Grim« und ist damit nach zweieinhalb Jahren zurück in der Deutschrap-Manege. Ob es zurück auf das Dorffest seines alten Heimatkaffs oder direkt zum Griechen geht, so oder so werden die damit einhergehenden Traditionen und Muster in typisch grimscher Manier seziert und vorgetragen. Weitere Projekte kommen in diesem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Nicht nur die zurückkehrende Sonne und zweistelligen Temperaturen kehren zurück, auch einige sind in diesem vollgepackten März endlich wieder da. Allen voran grim104 veröffentlicht am 27.03. sein neues Album »No Country for Old Grim« und ist damit nach zweieinhalb Jahren zurück in der Deutschrap-Manege. Ob es zurück auf das Dorffest seines alten Heimatkaffs oder direkt zum Griechen geht, so oder so werden die damit einhergehenden Traditionen und Muster in typisch grimscher Manier seziert und vorgetragen.</strong></p>



<p>Weitere Projekte kommen in diesem Monat unter anderem von <strong>Levin Liam</strong>, <strong>Audio88 &amp; Yassin </strong>oder <strong>Vicky</strong>.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">06.03.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>DANI LIA &#8211; BABY T EP<br>LEVIN LIAM &#8211; PECH<br>MIKA NOÉ &#8211; IRGENDWANN EP<br>NAVACHA &#8211; ÜBERLEBT<br>YU &#8211; TO BE CONTINUED</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>FLYING LOTUS &#8211; BIG MAMA EP<br>GNARLS BARKLEY &#8211; ATLANTA</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">13.03.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>MAÏA – HINTER MEINER ZUNGE</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>JACK HARLOW &#8211; MONICA<br>JAMES BLAKE &#8211; TRYING TIMES<br>MS BANKS &#8211; SOUTH LDN LOVER GIRL<br>WALLIE THE SENSEI &#8211; MADD DOGG</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">20.03.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>ALLESS. &#8211; WER ICH BIN<br>AUDIO88 &amp; YASSIN &#8211; ZEIT ZU STERBEN<br>HERZOG &amp; TAYLER &#8211; V.ON DER WAAGE AUF DIE STRASSE<br>KASI &amp; ANTONIUS &#8211; KIDS</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>ALEX ISLEY &#8211; WHEN THE CITY SLEEPS<br>CENTRAL CEE &#8211; ALL ROADS LEAD HOME<br>MACH-HOMMY &amp; PLAYA HAZE &#8211; 5786 AM</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">27.03.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>CHAPO102 &#8211; FAHRT INS BLAUE<br>GRIM104 &#8211; NO COUNTRY FOR OLD GRIM<br>SIOVO &#8211; FÜR IMMER: BABYBOY<br>TJARK &#8211; AUCH WENN‘S UNS MORGEN NICHT MEHR GIBT<br>VICKY &#8211; SWAGLORD</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>JUSTINE SKYE &#8211; CANDY EP</p>



<p><br><br></p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/releaseuebersicht/releaseuebersicht-die-alben-im-maerz-2026">Releaseübersicht: Die Alben im März 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Die meist erwarteten Deutschrap-Alben 2026</title>
		<link>https://mostdope.tv/editorials/diese-deutschrap-alben-erscheinen-2026</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2026 15:37:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorials]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[257ers]]></category>
		<category><![CDATA[6EURONEUNZIG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Alben stehen im Deutschrap für 2026 an? Einige sind bereits seit längerer Zeit angekündigt, andere ganz frisch. Über wiederum andere lässt sich aufgrund einiger Hinweise nur spekulieren – Titel oder Erscheinungsdaten fehlen aber noch. Einige sind die langersehnten Nachfolger von alten Klassikern, andere die Debüts von aufstrebenden Künstler*innen. Fest steht nur: Auch 2026 wird der Deutschrap wieder einige hoch gehandelte Werke in seinen Händen halten können. Diese Liste gibt einen ersten Überblick über die bisher bekannten Alben sowie einige [&#8230;]</p>
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<p><strong>Welche Alben stehen im Deutschrap für 2026 an? Einige sind bereits seit längerer Zeit angekündigt, andere ganz frisch. Über wiederum andere lässt sich aufgrund einiger Hinweise nur spekulieren – Titel oder Erscheinungsdaten fehlen aber noch. Einige sind die langersehnten Nachfolger von alten Klassikern, andere die Debüts von aufstrebenden Künstler*innen. Fest steht nur: Auch 2026 wird der Deutschrap wieder einige hoch gehandelte Werke in seinen Händen halten können. Diese Liste gibt einen ersten Überblick über die bisher bekannten Alben sowie einige Mutmaßungen. </strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Alben, die fest angekündigt sind</h1>



<p><em>Diese Alben haben schon ein Releasedatum und einen Namen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">6euroneunzig &#8211; Fotzen an die Macht (06.02.2026)</h2>



<p>2026 soll ihr Jahr werden: Die Jobs sind gekündigt, die erste eigene Headliner-Tour steht an und das Tape ist fertig. <strong>6euroneunzig </strong>sind bereit für alles, was da noch kommen soll und pressen ihren von Selbstermächtigung, Provokation und Feierlaune geprägten Rap auf ein ganzes Projekt. »Fotzen an die Macht« ist dementsprechend auch der gewählte Titel, der dieses ganze Vorhaben ziemlich gut einfängt.</p>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">257ers &#8211; HRNSHN 2 (27.02.2026)</h2>



<p>Ihr 2012er Album »HRNSHN« ist eine kleine Zeitkapsel dessen, wie Rap Anfang der 2010er Jahre häufig aussah: Klamauk, Punchlines en masse und Mutterwitze in jeglicher Form. Die <strong>257ers </strong>haben die Clownrap-Ära mindestens mal geprägt und sich von diesem Album aus (damals noch zu dritt) ihren eigenen Weg in den Deutschrap-Zirkus geebnet, dem sie später noch Songs wie »Holz« oder »Holland« schenken sollten. Mit »HRNSHN 2« folgt 14 Jahre später der Nachfolger zu dem vielleicht wichtigsten, wenn auch nicht größten Werk der 257ers.</p>



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<iframe title="257ers - Kopfstösse" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/_pm1ylDjxOE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Levin Liam &#8211; Pech (07.03.2026)</h2>



<p>Sein im September 2024 erschienenes Debütalbum »gesicht verlieren« hat <strong>Levin Liam</strong> endgültig ausverkaufte Touren, Streaming-Rekorde und nicht endende Lobeshymnen beschert. Ein richtiger Albumkünstler, eine ja beinahe auszusterben scheinende Art, das ist der Hamburger ganz augenscheinlich. Weiter geht&#8217;s deshalb nun mit seinem zweiten Album »Pech«, das mit dem Würfel(un)glück auf dem Cover und Vorabsingles seinem Vorgänger in nichts nachstehen soll.</p>



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<iframe title="Levin Liam - Hunde" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/u9qAmV0EUlk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Audio88 &amp; Yassin &#8211; Zeit zu sterben (20.03.2026)</h2>



<p>Nach Soloalben von sowohl <strong>Yassin </strong>(2023) als auch <strong>Audio88 </strong>(2025) ist es jetzt wieder Zeit für ein gemeinsames Album des Deutschrap-Duos &#8211; das siebte an der Zahl. Die ersten Singles versprechen schon wieder wie gewohnt bissige, gesellschaftseinfangende Zeilen noch und nöcher. Doch eine Besonderheit hat sich <strong>Team Normale Musik</strong> doch einfallen lassen: Auf Vinyl kommt »Zeit zu sterben« schon am 20. März, im Streaming erst zwei Monate später.</p>



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<iframe title="Audio88 &amp; Yassin - KOMM RAN (prod. The Krauts)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/RI-ZxD1cask?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fabian Römer &#8211; Selbstgespräche (25.04.2026)</h2>



<p>Beinahe sieben Jahre ist es her, dass <strong>Fabian Römer</strong> fka <strong>F.R.</strong> sein letztes Album »L_BENSLAUF« veröffentlicht hat. Nach vier Singles in 2025 sowie einer angekündigten Tour ist jetzt endlich klar, dass sein neues Album »Selbstgespräche« im April erscheinen soll und der langjährigen Albumpause ein dringend benötigtes Ende setzt.</p>



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<iframe title="Fabian Römer - Wenn mich jemand sieht" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/oNCn-yq1nG8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Weitere Alben, die dieses Jahr erscheinen</h1>



<p><strong>Souly </strong>&#8211; Moth Music (Januar 2026)<br><strong>Billa Joe</strong> &#8211; Kill Bills (30.01.2026)<br><strong>GOODCOMPANY.</strong> &#8211; TBA (30.01.2026)<br><strong>Katja Krasavice</strong> &#8211; Bundeskanzlerin (30.01.2026)<br><strong>Ufo361 </strong>&#8211; Beware (30.01.2026)<br><strong>KALIM </strong>&#8211; Free Game (06.02.2026)<br><strong>RIAN </strong>&#8211; Blumendisko (06.02.2026)<br><strong>Tape Head &amp; NONI</strong> &#8211; Nicht ins Leben verliebt, aber es lieben gelernt (06.02.2026)<br><strong>AchtVier </strong>&#8211; Der alte Achti Vol. 4 (13.02.2026)<br><strong>Herr Kuchen</strong> &#8211; Kerze (13.02.2026)<br><strong>Kane </strong>&#8211; Farben (13.02.2026)<br><strong>Nils Keppel</strong> &#8211; Super Sonic Youth (13.02.2026)<br><strong>Soufian </strong>&#8211; Ruff³ (13.02.2026)<br><strong>Crystal F</strong> &#8211; Fiebertrauma (20.02.2026)<br><strong>Bushido </strong>&#8211; Bushido (27.02.2026)<br><strong>Credibil </strong>&#8211; Resilænz (27.02.2026)<br><strong>Torky Tork</strong> &#8211; AKA der Coach III (27.02.2026)<br><strong>Dani Lia</strong> &#8211; Baby T (06.03.2026)<br><strong>Yu </strong>&#8211; To Be Continued (06.03.2026)<br><strong>Maïa </strong>&#8211; Hinter meiner Zunge (13.03.2026)<br><strong>Herzog &amp; Tayler</strong> &#8211; Von der Waage auf die Straße (20.03.2026)<br><strong>Inspektah One &amp; Tombs Beats</strong> &#8211; Magen Knurrt (20.03.2026)<br><strong>Kasi &amp; Antonius </strong>&#8211; Kids (20.03.2026)<br><strong>Vicky </strong>&#8211; Swaglord (20.03.2026)<br><strong>Chapo102</strong> &#8211; Fahrt ins Blaue (27.03.2026)<br><strong>grim104 </strong>&#8211; No Country for old Grim (27.03.2026)<br><strong>Yosho &amp; Laerm</strong> &#8211; Garros (04.04.2026)<br><strong>Faroon </strong>&#8211; Baby Blue Season (08.04.2026)</p>



<h1 class="wp-block-heading">Alben, die eventuell rauskommen</h1>



<p><em>Diese Alben sollen gerüchteweise noch dieses Jahr erscheinen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">OG Keemo &amp; Funkvater Frank </h2>



<p>@albumkommt2026jungs hieß der Alt-Account auf Instagram von <strong>OG Keemo</strong> und <strong>Funkvater Frank</strong>, der mittlerweile nicht mehr aufzufinden ist. Doch wenn in der Vergangenheit eins auf erste Hinweise für ein neues Album der beiden sorgte, dann semi-mysteriöse Instagram-Accounts. Und sind wir mal ehrlich: Das letzte große Projekt, das »Fieber«-Mixtape, liegt immerhin zwei Jahre zurück. </p>



<h2 class="wp-block-heading">RIN </h2>



<p>Schon in der <a href="https://mostdope.tv/editorials/die-meist-erwarteten-hip-hop-alben-2025">Jahresvorschau für 2025</a> ist dieser Name gefallen aber der Rap-Rentner hat sich nicht weiter stressen lassen und seinem Lifestyle als Golfer, Kaffee-Connaiseur und Riesterentrepeneur weiter gefrönt. Doch etwas hat sich geändert: Für dieses Jahr ist <strong>RIN </strong>u.a. auf dem Frauenfeld Openair als Headliner gebucht &#8211; ein möglicher Hinweis darauf, dass tatsächlich neue Musik wartet?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Haftbefehl </h2>



<p>2025 war das Jahr des <strong>Haftbefehl </strong>&#8211; und das obwohl er bis auf eine Handvoll Features und einer gänzlich türkischen Comeback-Single keine Musik veröffentlicht hat. Dafür hat die »Babo«-Doku a) ziemlich eindrucksvoll erklärt, warum das so gewesen ist und b) sämtliche Rekorde gebrochen. 2026 soll jetzt aber wieder ganz die Musik im Fokus stehen, wie angekündigte Singles und gebuchte Festivalshows durchblicken lassen. Vielleicht wird 2026 ja auch das Jahr des Hafti – diesmal aber aus erfreulicheren Gründen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">$oho Bani </h2>



<p>Seit einer ganzen Weile schon releast <strong>$oho Bani</strong> neue Singles, gemein ist ihnen allen eins: Die Songs haben allesamt (noch?) keine Titel im klassischen Sinne. Stattdessen sind sie betitelt mit griffigen Namen wie »Song 10« oder »Song 4« (feat. <strong>Ansu</strong>), die auf eine eventuelle Platzierung in einem möglichen Albumkontext hinweisen könnten? Möglich ist aber auch, dass $oho die größtmögliche <a href="https://youtu.be/SSbBvKaM6sk?si=wDyDW0_18hlXLrt5">Hommage an </a><strong><a href="https://youtu.be/SSbBvKaM6sk?si=wDyDW0_18hlXLrt5">Blur</a> </strong>setzen wollte &#8211; 2026 wird man das vermutlich herausfinden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">BHZ </h2>



<p>Die Berliner Crew hat zuletzt im November 2023 mit »2013« ein Album veröffentlicht &#8211; lediglich zwei Monate vor dem plötzlichen und viel zu frühen Tod von <strong>Dead Dawg</strong>. Seitdem ist es verständlicherweise etwas ruhiger um die Gruppe geworden, ergreifende Auftritte beim splash! oder liebevolle Zeilen aus Soloprojekten der einzelnen Member sind die Ausnahme. Nun häufen sich aber die Singlereleases (»2018«, »winterfeldtplatz«) und es wird immer wahrscheinlicher, dass <strong>BHZ </strong>2026 ihr erstes Album seit Dead Dawgs Tod veröffentlichen.</p>
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