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	<title>Rap Archive - Mostdope</title>
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		<title>Ovrkasts neues Album überzeugt, trotz absurder Klage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 13:50:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Vince Staples, FreshMula und ovrkast. ovrkast &#8211; STRIKING Ein Album, bei dem unsere Vorfreude wirklich extrem hoch war, vor allem nach der letzten Single »KNOCK« mit Samara Cyn und MAVI. Der Rest des Albums überzeugt uns zum Glück genauso. Jazzige, zum Teil fast schon Lo-Fi-loopige Beats, die uns langsam einlullen, aber im positiven Sinne. Ovrkast stellt sein ganzes Talent als Producer und Rapper zur Schau, auch solo, aber am meisten [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Vince Staples, FreshMula und ovrkast.</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">ovrkast &#8211; STRIKING</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Album, bei dem unsere Vorfreude wirklich extrem hoch war, vor allem nach der letzten Single »KNOCK« mit <strong>Samara Cyn</strong> und <strong>MAVI</strong>. Der Rest des Albums überzeugt uns zum Glück genauso. Jazzige, zum Teil fast schon Lo-Fi-loopige Beats, die uns langsam einlullen, aber im positiven Sinne. Ovrkast stellt sein ganzes Talent als Producer und Rapper zur Schau, auch solo, aber am meisten glänzt er für uns in Kollaboration mit anderen Artists. Sehr grandios zum Beispiel auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=l63tK-qcIfY&amp;list=RDl63tK-qcIfY&amp;start_radio=1">STATIC</a>« mit <strong>Joey Bada$$</strong> und <strong>Nali</strong> oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Mm6B_JNSihA&amp;list=RDMm6B_JNSihA&amp;start_radio=1">HEROES &amp; VILLAINS</a>« mit <br><strong>MARCO PLUS</strong> und <strong>Ben Reilly</strong>. <br>Es hat schon einen Grund, warum er mit Earl Sweatshirt auf Tour war, denn genau in dieser Nische überzeugt er auch. Der einzige Schatten, der gerade über Ovrkast liegt, kommt von Outkast, die den Künstler absurderweise verklagen, weil sich die beiden Namen zu ähnlich anhören. Irritiert uns ein bisschen, da wir das nicht von <strong>Andre 3000</strong> und <strong>Big Boi </strong>erwartet hätten. Wir drücken die Daumen, dass sich dieser wirklich dumme Fall legt und dahinter nur gierige Label Executives stecken und nicht Outkast persönlich. Wir empfehlen auf jeden Fall den Namen<strong> Lil Wilson</strong>, weil der ist wirklich einzigartig.</p>



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<iframe title="Ovrkast. - KNOCK ft. Samara Cyn, MAVI" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/nUkbmApYzh4?list=OLAK5uy_lAP4cdEK3zN-8N84NR35cZ5SoUTBH4ddw" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">FreshMula &#8211; FUORI DI TESTA</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir Google Translate glauben dürfen, bedeutet der neue Titel so viel wie „völlig verrückt“. Gefühlt könnte das auch die letzte Zeit des Künstlers <strong>FreshMula</strong> perfekt zusammenfassen. Ehrlicherweise haben wir den Artist erst auf dem Schirm, weil er als Opening Act für <br><strong>Tyler, the Creator</strong> in Mailand aufgetreten ist. Passenderweise wurde ihm auch der Spitzname Italian Tyler verliehen, der neue Track zeigt ganz gut, wieso. »FUORI DI TESTA« bewegt sich musikalisch zwischen »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=IGXS45Gp8jA&amp;list=OLAK5uy_mip0ac7q4MTI7HeDbYSG8ew0JMT7TsGlY">DON’T TAP THE GLASS</a>« und dem entspannten House, den wir von Artists wie KAYTRANADA kennen. <br>Aber fast noch mehr als musikalisch überzeugt der Funky-House-Track durch das beeindruckende Schwarz-Weiß-Video, bei dem FreshMula sogar selbst Regie geführt hat. Wir haben schon lange nicht mehr ein Musikvideo gesehen, in dem so wahnsinnig viel Stil gezeigt wurde. Es wird getanzt, aber gleichzeitig auch gezeigt, wie politisch Mode sein kann. Ein wahres Fashion Statement, kein Wunder, dass auch Tyler persönlich Fan ist.</p>



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<iframe title="FreshMula - FUORI DI TESTA (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/QWFi_gz8x1E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Vince Staples &#8211; Tulsa, OK</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es bleibt politisch und da sind wir natürlich direkt bei <strong>Vince Staples</strong>. Das neue Album <br>»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1N8ZpVBu18M&amp;list=PLxA687tYuMWhM16kdB38z4xDvUv44un8w">Cry Baby</a>« wird bei uns immer noch intensiv rauf und runter gehört. Für die Vinyllovers unter uns ist der Track daher nichts Neues, aber alle, die nur auf Streaming-Plattformen unterwegs sind, können nun auch endlich die Single »Tulsa, OK« hören. Es bleibt musikalisch gitarrenlastiger, auch wenn das für einige Fans eine harte Umstellung war, wundert es uns nach wie vor, warum, da auch schon die ersten Projekte deutlich alternativer waren. <br>Thematisch geht es um den Überfall von Tulsa im Jahr 1921, bei dem weiße Terroristen (auch wenn die USA das bis heute nicht so labeln möchte) eine hauptsächlich Schwarze Nachbarschaft angegriffen haben. In Zeiten, wo wir aktuell wieder von Lynchmorden lesen, denn Selbstmorde sind das sicher nicht, hat der Song leider wieder eine ziemlich aktuelle Relevanz. Aber Vince Staples hat Recht und es gibt nicht das, was mehr Gangsta ist, als sich der Widerstandsbewegung anzuschließen und für das Richtige und Wichtige zu kämpfen.</p>



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<iframe title="Vince Staples - Tulsa, OK (Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/UXNV9RVXZE0?list=OLAK5uy_n395WnEsuzXHj-T2zjiBdoWuRtwQyntTc" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>earthsignchels &#8211; bad bitches be crazy</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 11:14:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Michael Kiwanuka, Fontaines D.C. und earthsignchels. earthsignhels &#8211; CRAZY? Wie bei vielen guten Entdeckungen brauchen wir manchmal einfach SZA als Kuratorin. Wer der Künstlerin noch nicht auf Instagram folgt, sollte das dringend tun, denn es ist ein absoluter Fiebertraum aus Umweltposts, Tiervideos, Witzen, Selfies und verdammt guten Musikempfehlungen. Denn SZA ist vor allem immer auch ein Hype-Girl von anderen Künstlerinnen. Eine dieser Empfehlungen war earthsignchels mit ihrem ziemlich krassen Song [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Michael Kiwanuka, Fontaines D.C. und earthsignchels.</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">earthsignhels &#8211; CRAZY?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bei vielen guten Entdeckungen brauchen wir manchmal einfach <strong>SZA </strong>als Kuratorin. Wer der Künstlerin noch nicht auf Instagram folgt, sollte das dringend tun, denn es ist ein absoluter Fiebertraum aus Umweltposts, Tiervideos, Witzen, Selfies und verdammt guten Musikempfehlungen. Denn SZA ist vor allem immer auch ein Hype-Girl von anderen Künstlerinnen. Eine dieser Empfehlungen war <strong>earthsignchels</strong> mit ihrem ziemlich krassen Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1ZgSqHvK0-Y">Daddy Died</a>«, der im Juni erschien und uns seitdem nicht mehr loslässt. Nicht nur, dass er inhaltlich ziemlich heavy ist, sondern der Flow ist einfach nur crazy. Ganz in der Tradition von Artists wie <strong>Missy Elliott</strong>, <strong>Tierra Whack</strong> und zuletzt auch <strong>Doechii</strong>. Der neueste Track von earthsignchels heißt passenderweise »CRAZY?« und ist zwar weniger schwermütig, aber genauso großartig verrückt. Absolutes Highlight.</p>



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<iframe title="earthsignchels - CRAZY?" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/5qrpFNPenEk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Michael Kiwanuka &#8211; Summer Clothes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ziemlich bittersüße Nachricht kam diesen Monat von <strong>Michael Kiwanuka</strong>. Süß, weil Kiwanuka sein neues Album »Fudge« für den<strong> 23. Oktobe</strong>r angekündigt hat. Bitter, weil der Künstler in den letzten Monaten extreme Gesundheitsprobleme hatte. Wie er auf Instagram mitteilte, erlitt er eine Hirnblutung, die wiederum einen Schlaganfall auslöste. Die Folgen sind, dass Michael Kiwanuka erstmal nicht in der Lage sein wird, neue Musik zu schaffen. Deshalb musste er auch einige Live-Shows absagen. Wir wünschen Michael Kiwanuka von Herzen eine gute Besserung, denn wie er in seinem neuen Song »Summer Clothes« beschreibt, hat seine Musik für uns den gleichen Effekt wie die geliebten Sommerklamotten. Songs wie <br>»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=61_qsDeuFu8">Always Waiting</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ivvs_qL6t_c">You Ain’t the Problem</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=VTPCbmXX4Qw">Rule The World</a>« begleiten uns nämlich schon länger, lassen uns gut fühlen und haben uns durch die ein oder andere schwierige Zeit geholfen.<br></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Michael Kiwanuka - Summer Clothes (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/gyv7buFhdvk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fontaine D.C. &#8211; Tongue</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend gibt es noch ein Projekt von unserer irischen Lieblings-Hip-Hop-Gruppierung, die sich mit ihrem neuen Album fast schon eher Richtung R&amp;B bewegen. <br>Spaß beiseite, <strong>Fontaines D.C.</strong> mag wohl ziemlich jede*r, sowohl musikalisch wie auch politisch haben wir da absolut nicht dran auszusetzen. Hinzu kommt, dass die Band mit ihren Artworks coole Künstler*innen ins Rampenlicht stellt. Dieses Mal eine Fotografin, die wir schon lange kennen und schätzen, <strong>Elizaveta Porodina</strong>. Der neue Track »Tongues« ist übrigens auch ziemlich gut. Das neue Album »Dopamine Chamber« wird am 16. Oktober erscheinen. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Fontaines D.C. - Tongue (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/5OsIwKHppho?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/earthsignchels-bad-bitches-be-crazy">earthsignchels &#8211; bad bitches be crazy</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<item>
		<title>Releaseübersicht: Die Alben im Oktober 2026</title>
		<link>https://mostdope.tv/releaseuebersicht/releaseuebersicht-die-alben-im-oktober-2026</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »Selbstgespräche« von Fabian Römer, »Ski Aggu Musik« von Ski Aggu und »Stur« von Antifuchs. 02.10. National: DANGER DAN &#8211; KEINE ANGSTKESHIA &#8211; PHOTOSYNTHESE EPKID KAPRI &#8211; KLEINE DINGER EPMEHNERSMOOS &#8211; SAUFEN.OMAR JATTA &#8211; NYATHOUFO361 &#8211; WALDEMAR HOF International: FRENCH MONTANA &#38; MAX B &#8211; NIGHT TO REMEMBERMAC MILLER &#8211; THE DIVINE FEMININE 10 YEARS ANNIVERSARYMASTER PEACE &#8211; IF I DON’T LOVE YOU WHO WILLNOCAP &#8211; HEAVEN ON [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/releaseuebersicht/releaseuebersicht-die-alben-im-oktober-2026">Releaseübersicht: Die Alben im Oktober 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »Selbstgespräche« von Fabian Römer, <strong>»Ski Aggu Musik«</strong> von Ski Aggu und <strong>»Stur«</strong> von Antifuchs.</strong></p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">02.10.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">DANGER DAN &#8211; KEINE ANGST<br>KESHIA &#8211; PHOTOSYNTHESE EP<br>KID KAPRI &#8211; KLEINE DINGER EP<br>MEHNERSMOOS &#8211; SAUFEN.<br>OMAR JATTA &#8211; NYATHO<br>UFO361 &#8211; WALDEMAR HOF</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">FRENCH MONTANA &amp; MAX B &#8211; NIGHT TO REMEMBER<br>MAC MILLER &#8211; THE DIVINE FEMININE 10 YEARS ANNIVERSARY<br>MASTER PEACE &#8211; IF I DON’T LOVE YOU WHO WILL<br>NOCAP &#8211; HEAVEN ON MARS<br>QUAVO &#8211; QRÖMELIFE</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">09.10.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">FABIAN RÖMER &#8211; SELBSTGESPRÄCHE<br>JONNY MAHORO &#8211; NICHTS IST FÜR IMMER<br>SHARAKTAH &#8211; SHARAKTAH<br>T9 &#8211; 10/10</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">OVRKAST &#8211; STRIKING<br>PITBULL &#8211; PITCOIN<br>TOBE NWIGWE &#8211; THE BRIDGE</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">16.10.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">BRUNO KAWELKE &#8211; DIE KUGEL<br>LUZEY &#8211; HEAVEN<br>PREZIDENT &#8211; UND DANN LERNE ES ZU LIEBEN</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">RACHEL CHINOURIRI &#8211; I THINK I SPOKE TOO SOON</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">23.10.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">ANTIFUCHS &#8211; STUR<br>HINTERLANDGANG &#8211; KLEINE SCHRITTE EP<br>JAS &#8211; WIR SIND SO SCHÖN VERLOREN<br>PAKOPENG &#8211; SCHÖN, WENN DAS ALLES WAHR WÄR<br>SKI AGGU &#8211; SKI AGGU MUSIK<br>SOFFIE &#8211; KEIN STREIT DEN MAN NICHT LÖSEN KANN</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">ANDERSON .PAAK &amp; CORDAE &#8211; HEAVY IS THE CROWN</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">30.10.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">LENA STOEHRFAKTOR &#8211; GOLDEN SHOWER<br>LEX! &#8211; LEX!/TAPE<br>SHINDY &#8211; BLÜTE 2<br>TOM HENGST &#8211; ZWEI ZIMMER</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">DESTROY LONELY &amp; KEN CARSON &#8211; 00TWINZ</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/releaseuebersicht/releaseuebersicht-die-alben-im-oktober-2026">Releaseübersicht: Die Alben im Oktober 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>AZ Chike &#8211; Das Böse ruht nie, Gott sei Dank</title>
		<link>https://mostdope.tv/international-releases/az-chike-das-boese-ruht-nie-gott-sei-dank</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 12:06:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Joy Crookes, Denzel Curry, Kareen Lomax und AZ Chike. AZ Chike &#8211; No Rest for The Wicked AZ Chike ist ein Artist, der schon lange am Rande unserer Wahrnehmung existiert, aber nie ganz in unserem Fokus stand. Dabei war er Teil von vielen unserer Lieblingsprojekte der letzten Jahre. Sei es auf »BLUE LIPS« von ScHoolboy Q, »Love is the New Gangsta« von 6LACK oder »GNX« von Kendrick Lamar. Irgendwie schon [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Joy Crookes, Denzel Curry, Kareen Lomax und AZ Chike.</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">AZ Chike &#8211; No Rest for The Wicked </h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>AZ Chike</strong> ist ein Artist, der schon lange am Rande unserer Wahrnehmung existiert, aber nie ganz in unserem Fokus stand. Dabei war er Teil von vielen unserer Lieblingsprojekte der letzten Jahre. Sei es auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=FCn2qcHix28&amp;list=RDFCn2qcHix28&amp;start_radio=1">BLUE LIPS</a>« von <strong>ScHoolboy Q</strong>, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=0RMKRA7tIUI&amp;list=RD0RMKRA7tIUI&amp;start_radio=1">Love is the New Gangsta</a>« von <strong>6LACK</strong> oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=CqKhf71AdxI">GNX</a>« von <strong>Kendrick Lamar</strong>. Irgendwie schon bestens connected und alles wirklich auch keine vergesslichen Songs, dennoch musste ein Kollabo-Track mit <strong>Tyler, the Creator</strong> her, damit Chike auch endlich in unserer Bubble auftaucht. Der Song »Look Like My Mama« hat aber nicht nur musikalisch auf sich aufmerksam gemacht, sondern vor allem auch durch das starke Musikvideo. Die beiden zollen Hommage an ein paar absolute Blockbuster und Klassiker der Filmgeschichte, der rote Faden, alle haben einen Schwarzen Main-Charakter. Tyler und AZ schlüpfen also in die Hauptrollen von<strong> Napoleon Dynamite</strong>, <strong>Dead Presidents</strong>, <strong>Men in Black</strong>, <strong>Paid in Full </strong>und <strong>Sinners</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden verbindet mittlerweile eine enge Freundschaft und Tyler ist noch auf einem weiteren Track von AZ Chikes neuem Album »No Rest for the Wicked« zu hören. Das Album hat ansonsten wenig Features, dafür aber eine beeindruckende Liste an Producern, mit denen Chike zum Großteil schon zusammengearbeitet hat. <strong>Pharrell</strong>, <strong>Sounwave</strong>,<strong> As If!</strong>, <strong>Terrace Martin</strong> und <strong>HIT-BOY</strong>, um nur ein paar zu nennen. Nach dem ganzen Name-Dropping bleibt noch die Frage, wie sich der Artist selber schlägt? Und die Antwort ist: verdammt gut! <br>Es ist ein sehr solides Album, das typisch in der Tradition vieler großer anderer West-Coast-Artists steht. Manchmal werden wir an <strong>YG</strong> erinnert, aber insgesamt überzeugt uns AZ Chike auch solo und ohne große Stars an seiner Seite.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="AZ Chike - Look Like My Mama ft. Tyler, The Creator" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/87gO7HMUHeo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Joy Crookes &amp; Denzel Curry &#8211; Painkiller</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dass <strong>Joy Crookes</strong> auch eine romantische Seite hat, wissen wir schon lange, damit hat sie ja schließlich auch uns komplett um den Finger gewickelt. Dass <strong>Denzel Curry</strong> die aber auch hat, vergessen wir regelmäßig, vor allem nach dem explosiven <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Quam6DgVXys&amp;list=RDQuam6DgVXys&amp;start_radio=1">Kollabo-Album</a> mit <strong>Kenny Beats</strong> tritt diese Seite eher in den Hintergrund. Umso schöner, dass es diese Woche nun dieses wunderschöne, etwas ungewöhnliche Duett der beiden gibt (aber beide sind so fucking cool, dass es uns eigentlich nicht wirklich wundert).<br></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Joy Crookes - Painkiller (Official Video) ft. Denzel Curry" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/lz1R_bQqjiA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Kareen Lomax &#8211; NAJI</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Release, den wir fast verpasst hätten, aber froh sind, dass der Instagram-Algorithmus ausnahmsweise mal etwas Gutes ausgespuckt hat. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Artists wie <strong>BLK ODYSSY</strong>, <strong>Dahi</strong>, <strong>Kirby</strong>, <strong>Mahalia</strong> und <strong>Bina</strong> sie schon längst auf dem Schirm haben. <strong>Kareen Lomax</strong> macht ziemlich schönen und auf ihre Art und Weise auch klassischen R&amp;B, aber dann halt auch wieder gar nicht klassisch, weil was bedeutet das heute eigentlich noch? <br>Sie hat auf jeden Fall eine wahnsinnig starke und spannende Stimme und sollte vor allem auch Fans von <strong>Leon Thomas</strong> abholen. Uns hat sie damit auf jeden Fall an der Angel – hook, line, and sinker.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="WARFARE" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/CVfIHiRVLPQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Releaseübersicht: Die Alben im September 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »Typologie eines Lebens« von Ebow, »Die ewigen Jagdgründe« von Ramzey und »KNAX« von Wa22ermann. 04.09. National: APOLLO ONLINE &#8211; OFFENE MESSER EPCIVO &#8211; ICH MUSS DIR NOCH WAS SAGENMINE &#8211; KILLERPAUL 01099 &#8211; PANZERGLAS POPQUERIS &#8211; HINTER VERBORGENEN TÜRENRUFIO &#8211; AUGEN HINTERM FENSTERTOOLOUDFORTHEROOM &#8211; VOLUME 2 International: LU &#38; SNDTRAK &#8211; LADIZZEE RASCAL &#8211; WE WANT BASSFRENCH MONTANA &#38; MAX B &#8211; NIGHT TO REMEMBERNEMZZ &#8211; LOCKED [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/releaseuebersicht/releaseuebersicht-die-alben-im-september-2026">Releaseübersicht: Die Alben im September 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alle Deutschrap-Alben und internationalen Hip-Hop Projekte, die in diesem Monat erscheinen sollen. Mit »Typologie eines Lebens« von Ebow, <strong>»Die ewigen Jagdgründe«</strong> von Ramzey und <strong>»KNAX«</strong> von Wa22ermann.</strong></p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">04.09.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">APOLLO ONLINE &#8211; OFFENE MESSER EP<br>CIVO &#8211; ICH MUSS DIR NOCH WAS SAGEN<br>MINE &#8211; KILLER<br>PAUL 01099 &#8211; PANZERGLAS POP<br>QUERIS &#8211; HINTER VERBORGENEN TÜREN<br>RUFIO &#8211; AUGEN HINTERM FENSTER<br>TOOLOUDFORTHEROOM &#8211; VOLUME 2</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">LU &amp; SNDTRAK &#8211; LA<br>DIZZEE RASCAL &#8211; WE WANT BASS<br>FRENCH MONTANA &amp; MAX B &#8211; NIGHT TO REMEMBER<br>NEMZZ &#8211; LOCKED IN</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">11.09.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">EBOW &#8211; TYPOLOGIE EINES LEBENS<br>HELIOCOPTA &#8211; DIE LEGENDE VON PETI FREE<br>JACE &#8211; FREE GAME 3<br>PATINA RECORDS &#8211; BIS ES PLATZT</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">EST GEE &#8211; BIGGER THAN THE DEVIL<br>FKJ &#8211; TYBER<br>HOODRICH PABLO JUAN &#8211; THE BLOPRINT<br>RIO DA YUNG OG &#8211; THE WORLD IS YOURS</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">18.09.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">AYMEN &#8211; GOLDJUNGE<br>FIGGDASGELD &#8211; HIT MUSIC ONLY</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">AZ CHIKE &#8211; NO REST FOR THE WICKED<br>EZRA COLLECTIVE &#8211; HERE BECAUSE OF HOPE<br>NOCAP &#8211; HEAVEN ON MARS<br>RAKIM, KURUPT &amp; MASTA KILLA &#8211; THE GODBODY</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">25.09.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">ERROR &#8211; DAS BESTE VOM SCHLECHTESTEN EP<br>RAMZEY &#8211; DIE EWIGEN JAGDGRÜNDE<br>WA22ERMANN &#8211; KNAX</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">APOLLO BROWN &amp; SKYZOO &#8211; LUXURY TAX<br>LEON BRIDGES &#8211; HAPPINESS ANYTIME<br>TEE GRIZZLEY &#8211; THEY FORGOT<br>TINASHE &#8211; POPSTAR<br>UCHE YARA &#8211; BODYSCANNER</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Who the Fuck is Dahi?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 12:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind BINA., Olivia Rodrigo und Dahi. Dahi &#8211; Black Boy (Alternative) Wer ist eigentlich Dahi? kam als Frage sogar in unserer Redaktion auf. Der Produzent, Composer, Schreiber (und vieles mehr) steckt hinter Hits und, sind wir ehrlich, fast schon Klassikern wie »Money Trees«, »Count Me Out«, »LOYALTY« und wirklich diversen anderen Tracks von Kendrick Lamar. Hat aber zum Beispiel auch »vent« von Baby Keem, »Love Me Not« von Ravyn Lenae, »a [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind BINA., Olivia Rodrigo und Dahi.</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Dahi &#8211; Black Boy (Alternative)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer ist eigentlich <strong>Dahi</strong>? kam als Frage sogar in unserer Redaktion auf. Der Produzent, Composer, Schreiber (und vieles mehr) steckt hinter Hits und, sind wir ehrlich, fast schon Klassikern wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=smqhSl0u_sI">Money Trees</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=5GhhVHpPR_M">Count Me Out</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Dlh-dzB2U4Y">LOYALTY</a>« und wirklich diversen anderen Tracks von <strong>Kendrick Lamar</strong>. Hat aber zum Beispiel auch »vent« von <strong>Baby Keem</strong>, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=cswfR85D7jM">Love Me Not</a>« von <strong>Ravyn Lenae</strong>, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DmWWqogr_r8">a lot</a>« von <strong>21 Savage</strong>, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=SsKT0s5J8ko">Self Care</a>« von <strong>Mac Miller</strong> oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=BuNBLjJzRoo">90210</a>« von <strong>Travis Scott</strong> produziert, komponiert und/oder mitgeschrieben. Auch da kratzen wir noch an der Oberfläche. Der Künstler schaffte es dabei, Songs zu entwickeln, die Tiefe haben. <br>Es fühlt sich eher an wie kleine Soundwelten, durch die wir noch lange nach dem Hören streifen. Nun ist es endlich so weit und Dahi tritt aus dem Schatten, um sein erstes Solalbum namens »Black Boy (Altnernative)« zu veröffentlichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Range, die Dahi hat, wird schon bei der (sind wir ehrlich, absurden) Liste an Features deutlich: Kendrick Lamar, <strong>Fousheé</strong>, <strong>Childish Gambino</strong>, <strong>Vince Staples</strong>, <strong>Channel Tres</strong>, <strong>French Anthony</strong>, <strong>Moses Sumney</strong>, <strong>Mez</strong>, <strong>Kurtis Wells</strong>, <strong>Amber Mark</strong>, <strong>Jesse Boykins III</strong>, <strong>Baby Rose</strong>, <strong>Ant Clemons</strong>, <strong>Obongjayar</strong>, <strong>Ravyn Lenae</strong> und <strong>Elmiene</strong>. Die Liste an Künstler*innen macht eigentlich deutlich, dass jeder mit dem Mann arbeiten möchte. Wem das jetzt immer noch nicht als Anreiz dient, der hat hier leider wirklich nichts zu suchen. Das Ergebnis ist ein teils recht ruhiges, aber auch vielschichtiges Album, das wahnsinnig viel zu bieten hat.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Dahi - How To Pray ft. Kendrick Lamar, Amber Mark (Official Music Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/hj5BZJ5OflE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">BINA. &#8211; The Art of Anger</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir lieben Frauen, die ihre Wut endlich nicht mehr runterschlucken, und wir lieben BINA. Wenn <strong>BINA.</strong> dann auch noch einen Song namens »The Art of Anger« veröffentlicht und damit endlich mit gesellschaftlichen Normen bricht und ihrer Wut freien Lauf lässt, schweben wir auf Wolke 7. Das Ergebnis ist ein magischer Song. „I‘m afraid of me and you should be too“ ist unser neues Lebensmotto. Wut ist eben nicht nur eine Emotion, sondern eine Kunstform.<br></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="BINA. - The Art of Anger (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/FGfWIIxT9Ww?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Olivia Rodrigo &#8211; serena joy</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Everything is just fine“. Aber leider eben nicht und deshalb redet <strong>Olivia Rodrigo </strong>da nicht nur drüber, sondern unternimmt auch etwas. Eigentlich reicht ihre Musik ja schon aus, um aus uns große Fans zu machen. Die Künstlerin macht Pop, wie wir ihn lieben: mit ehrlichen Texten, die einem manchmal das Herz zerreißen, aber gleichzeitig auch clever geschrieben sind. Dazu kommen Ohrwurm-Melodien, die immer wieder auch etwas Richtung Rock abdriften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dann die Person hinter der Musik auch noch eine so starke junge Frau ist, dann ist das Gesamtpaket ziemlich perfekt (oder so perfekt, wie ein Mensch halt sein kann).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rodrigo eroberte langsam auch unsere Millennial-Herzen, indem sie Musiker*innen mit auf die Bühne holt, die jetzt vielleicht nicht wirklich der Demografie ihrer jungen Fans entsprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir reden hier zum Beispiel von <strong>The Cure</strong> Frontsänger <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=MDTlUtrzeFI">Robert Smith</a></strong> oder mit <strong>Lily Allen</strong> <br>»Fuck You« performen als Statement gegen diverse Politiker*innen. Mit ersterem hat sie nicht nur zwei Cover-Songs auf ihrem Live-Album, sondern auch einen neuen gemeinsamen Song auf dem aktuellen Projekt. Allen ist mittlerweile wie wir ein absoluter Die Hard Fan. Olivia Rodrigo eröffnet vor allem ihren ganz jungen Fans die Musik, die sie inspiriert hat, und das bringt uns dann manchmal als ältere Fans ein bisschen Pipi in die Augen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wirklich cool ist, dass sie sich immer deutlich und ohne Blatt vor dem Mund gegen die aktuellen Missstände in den USA, verursacht durch Tyrannenpräsident Trump, äußert. Den Höhepunkt (aber eigentlich auch Anfang einer großartigen Sache) findet dieses Engagement nun im <strong><a href="https://www.daisychainfields.com">Daisy Chain Fields Music Festival</a></strong>. Alleine der Name, etwas ganz Kindliches und Unschuldiges als Symbol für eine Gegenbewegung. Informieren dazu könnt ihr euch hier und den Song solltet ihr euch unbedingt anhören, wir zitieren: &#8220;If you can&#8217;t throw a punch, you can learn how to spit&#8221; denn &#8220;If they do it to them, they&#8217;ll do it to you&#8221;. Hauptsache, wir wehren uns und nehmen es nicht still hin.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Olivia Rodrigo - serena joy (Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/NI0rodDL-U8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Gott hat einen Afro</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 10:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Rapsody, Cleo Sol, Kenny Beats und Denzel Curry Rapsody &#8211; God Gotta Afro Über Rapsody als Künstlerin müssen wir an dieser Stelle wohl nichts mehr schreiben, dass wir große Fans sind, sollte mittlerweile klar sein. Das neue Album »God Gotta Afro &#38; Golden Hoops« ist für uns ein weiterer Grund, wieso. Es ist vielleicht nicht ganz das in sich zu 100 % stimmige Album wie »Eve«, dafür ist es etwas [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Rapsody, Cleo Sol, Kenny Beats und Denzel Curry</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Rapsody &#8211; God Gotta Afro</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über<strong> Rapsody</strong> als Künstlerin müssen wir an dieser Stelle wohl nichts mehr schreiben, dass wir große Fans sind, sollte mittlerweile klar sein. Das neue Album »God Gotta Afro &amp; Golden Hoops« ist für uns ein weiterer Grund, wieso. Es ist vielleicht nicht ganz das in sich zu 100 % stimmige Album wie »<a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLjE6eh2eTeXuBEZaJ_UevPm2fh1U2c6dm">Eve</a>«, dafür ist es etwas mehr durcheinander, aber genau das bringt dafür so wahnsinnig viel Spaß. Es ist eine große Freude, als Fans mitzuerleben, wie die Industrie Rapsody einfach nicht kleinkriegt und sie mit jedem Album selbstsicherer wird. <br><br>Auf dem neuen Projekt probiert sich Rapsody weiter aus. Es wird viel experimentiert, angetrieben wird sie dabei von den Beats von <strong>Mr. Porter</strong>, der bis auf wenige Ausnahmen einen Großteil der Tracks produziert hat. Insgesamt ein verdammt cooles Album von einer verdammt coolen Frau.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Rapsody - God Gotta Afro (Official Music Video) ft. KARABO YA MORENA" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/3oTauhBaZ64?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Denzel Curry &amp; Kenny Beats &#8211; ii</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine musikalische Freundschaft, wie sie im Bilderbuch steht. Ein bisschen fragt man sich allerdings auch, ob Kenny Beats gerade noch Zeit für anderes bleibt. Vor allem mit seiner Zusammenarbeit mit Bands wie <strong>IDLES</strong> oder <strong>Geese</strong> hat er sich auch außerhalb der Hip-Hop-Szene einen Namen gemacht, allerdings unter seinem richtigen Namen <strong>Kenneth Blume</strong>. Es scheint fast, als ob er dadurch etwas seriöser erscheinen möchte, obwohl er seine Erfahrungen oder Inspirationen durchaus in seine Hip-Hop-Projekte wie das letzte Projekt mit <strong>Rico Nasty</strong>, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=I0aNF5KOgtI&amp;list=PLFyT26uHwRwE">RX</a>«, einfließen lässt. Genau das hört man auch auf dem neuen Album »ii« mit <strong>Denzel Curry</strong>. Es ist das zweite Kollabo-Album der beiden und Fans von beiden kommen hier auf volle Kosten. Typisch für beide ist es etwas experimenteller und chaotischer, auf die beste Art und Weise. Denzel liefert starke Lyrics über großartige Beats und vielleicht hat Fana Hues sie inspiriert, aber es geht zum Teil auch ums Angeln. Wer ist da bitte nicht abgeholt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für alle, die doch lieber Kenneth und nicht Kenny hören möchten, hat der Produzent diese Woche auch ein neues Album mit <strong>Weezer</strong> in petto.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Denzel Curry &amp; Kenneth Blume - GONE FISHING (Visualizer)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/rZlDB7qHz0Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Cleo Sol &#8211; Gentlewoman</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue <strong>Cleo Sol</strong> Album kam mit bittersüßen und vor allem gemischten Gefühlen. Zum einen freut man sich als großer Cleo Sol Fan wahnsinnig, wenn ein doch recht seltener Solo-Release der Künstlerin veröffentlicht wird. Sols Stimme und Texte gehen direkt unter die Haut und setzen sich dort lange fest, ihre Musik ist wortwörtlich Seelenbalsam. Aber auf der anderen Seite wurde das Album wie auch ihre anderen Projekte von <strong>Inflo</strong> produziert, dem Mann an ihrer Seite und dem Kopf hinter <strong>Sault</strong> und vielen <strong>Little Simz</strong> Alben, außer eben dem letzten. Wäre das letzte Little-Simz-Album nicht gewesen, gäbe es auch keine bitteren Gefühle, aber leider haben sich Simz und wir wohl in Inflo getäuscht und er ist doch nur einer von vielen Männern der Musikszene, die zwar musikalisch Großartiges leisten, aber menschlich mehr als fragwürdig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was tun wir also mit dem neuen Cleo-Sol-Projekt, wenn der Mann, der eine andere Künstlerin angeblich so respektlos ausgenutzt hat, nun hinter Musik steckt, die wir vom Herzen gerne hören? Können wir in dem Fall die Künstlerin vom Produzenten trennen oder müssen wir kritischer hinterfragen, was Sols Rolle ist? Oder ist es unfair, Sol dafür ”büßen“ zu lassen? Es sind komplizierte und sehr gemixte Gefühle und ehrlicherweise ist genau Cleo Sols Musik der beste Trost dafür … wenn da nicht der unschöne Beigeschmack wäre.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Gentlewoman" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/dpks7iSMuUQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Jungle&#8217;s »Sunshine« ist der entspannte Sonntagmorgen nach »Volcano«</title>
		<link>https://mostdope.tv/international-releases/jungles-sunshine-ist-der-entspannte-sonntagmorgen-nach-volcano</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 14:12:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Brooklyn]]></category>
		<category><![CDATA[experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Flo Milli]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Josh Lloyd-Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Jungle]]></category>
		<category><![CDATA[L'Rain]]></category>
		<category><![CDATA[Lil Yachty]]></category>
		<category><![CDATA[Lydia Kitto]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Nemzzz]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Soul]]></category>
		<category><![CDATA[Tom McFarland]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Flo Milli, L&#8217;Rain, Nemzzz und Jungle. Jungle &#8211; Sunshine Mit dem letzten Album »Volcano« hat Jungle ein Album geschaffen, das perfekt den Zenit des Sommers eingefangen hat. Das neue Projekt »Sunshine« wird zwar dem Albumtitel gerecht, hört sich aber eher wie der faule Sonntag nach »Volcano« an. Es ist etwas weniger experimentell und etwas einheitlicher. Die perfekte Musik, um an einem lauen Sommertag Rad zu fahren, während einem der Wind [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Flo Milli, L&#8217;Rain, Nemzzz und Jungle.</strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Jungle &#8211; Sunshine</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem letzten Album »<a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLge2MK9JRniaRyNPHYOFrZplx12WhI4Zs">Volcano</a>« hat <strong>Jungle</strong> ein Album geschaffen, das perfekt den Zenit des Sommers eingefangen hat. Das neue Projekt »Sunshine« wird zwar dem Albumtitel gerecht, hört sich aber eher wie der faule Sonntag nach »Volcano« an. Es ist etwas weniger experimentell und etwas einheitlicher. Die perfekte Musik, um an einem lauen Sommertag Rad zu fahren, während einem der Wind durch die Haare streift oder für ein Treffen mit Freunden im Park. <br><br>Es wird immer noch getanzt, vor allem in den wirklich großartigen Visualisierungen, die genauso erfrischend sind wie zuvor, aber musikalisch ist das Projekt etwas gefälliger und homogener. Das könnte aber vor allem auch daran liegen, dass es dieses Mal keine Features gibt. Die Frontfrau der Band,<strong> Lydia Kitto</strong>, ist die einzige Stimme neben T<strong>om McFarland</strong> und <strong>Josh Lloyd-Watson</strong>. Insgesamt schafft es das neue Projekt also nicht aus dem Schatten der Vorgängerin heraus, aber die Messlatte lag da auch so weit oben, dass das völlig okay ist. »Sunshine« macht trotzdem Spaß, besonders in Kombination mit den Musikvideos.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Jungle - Sunshine (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/5f3sMmdG2sg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Flo Milli &#8211; To Bo$$y </h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Flo Milli Shit“! Viel mehr müssen wir eigentlich nicht mehr dazu schreiben. Ein typischer Beat, auf dem <strong>Flo Milli</strong> typisch auf die Fresse und direkt rappt. Aber das meinen wir nicht negativ, sondern im Gegenteil, es ist genau das, was wir manchmal brauchen. <br>Ein Selbstbewusstseinsboost, wie nur sie es kann. Manche würden sagen: zu Boss für uns, niemals bossy genug.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Flo Milli - Too Bo$$y (Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/ZtVAv8Pcfpw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">L&#8217;Rain &#8211; fata morgana</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Projekt, das besonders ist und in Deutschland leider noch als Geheimtipp gilt, ist »Fata Morgana« von <strong>L’Rain</strong>. Die Künstlerin aus Brooklyn macht wahnsinnig spannende Musik und lässt sich (wie wir es am liebsten haben) nicht einem Genre zuordnen. Auf Instagram schrieb sie selbst dazu: „I hope to make one thing clear – I do what the fuck I want“ In Bezug darauf, dass sie gerne mal dem Jazz zugeordnet wird, weil man als Schwarze Künstler*in laut dem Mainstream ja nur Jazz, Hip-Hop, Soul oder R&amp;B machen kann. Das ist aber nicht nur äußerst rassistisch, sondern auch ziemlich faul. <br>L’Rain zieht ihre Inspirationen aus viel zu vielen Einflüssen und macht Musik, die man am besten laut hört, um alle Dimensionen zu verstehen. Inhaltlich geht es viel um Selbstzweifel und das Gefühl, sich manchmal wie ein Alien zu fühlen. Uns überzeugt es sehr und wir legen es allen ans Herz.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="L&amp;apos;Rain - elmyra (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/PIJWnnQLVXA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Nemzzz &#8211; 4AM</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die UK-Rap-Fans haben wir heute auch noch eine Perle von <strong>Nemzzz</strong>. Seit Mai herrscht der Rapper aus Manchester über die UK-Charts mit dem Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=v2OS2LOD-G8">GEEKIN</a>« (mit Feature von <br><strong>Lil Yachty</strong>). Es folgten weitere Singles und schließlich diese Woche der Track »4AM«. Wie immer reflektiert Nemzzz über sein Leben, aber gleichzeitig ist es auch eine Ansage: Trotz allem, was er schon in seinen recht jungen Jahren gesehen hat, ist dies nur der Anfang und wir werden ihn (zum Glück) so schnell nicht mehr loswerden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="NEMZZZ - 4AM [OFFICIAL VIDEO]" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/VLDJ_-wrwj8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>Donna Savage &#038; Brenk Sinatra im Gespräch über ihre gemeinsame Arbeit am Debütalbum »GUSCH«</title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/donna-savage-brenk-sinatra-im-gespraech-ueber-ihre-gemeinsame-arbeit-am-debuetalbum-gusch</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Marie Binge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 10:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Brenk Sinatra]]></category>
		<category><![CDATA[Donna savage]]></category>
		<category><![CDATA[Gusch]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Wa22ermann]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anfang des Monats erschien mit »GUSCH« das langersehnte Debütalbum der Wiener Rapperin Donna Savage, auf welches sie gemeinsam mit Produzent Brenk Sinatra lange und intensiv hingearbeitet hat. Wie viel Entschlossenheit, Herausforderung &#38; Weiterentwicklung hinter diesen 14 Tracks stecken, verraten uns die beiden in einem gemeinsamen Gespräch in der Wiener Mittagshitze. Mischa: Warum ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, ein Album herauszubringen? Donna Savage: In dem Jahr, bevor wir das beschlossen haben, haben wir die ganze Zeit nur Features und Singles [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/donna-savage-brenk-sinatra-im-gespraech-ueber-ihre-gemeinsame-arbeit-am-debuetalbum-gusch">Donna Savage &amp; Brenk Sinatra im Gespräch über ihre gemeinsame Arbeit am Debütalbum »GUSCH«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anfang des Monats erschien mit »GUSCH« das langersehnte Debütalbum der Wiener Rapperin Donna Savage, auf welches sie gemeinsam mit Produzent Brenk Sinatra lange und intensiv hingearbeitet hat. Wie viel Entschlossenheit, Herausforderung &amp; Weiterentwicklung hinter diesen 14 Tracks stecken, verraten uns die beiden in einem gemeinsamen Gespräch in der Wiener Mittagshitze.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mischa: Warum ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, ein Album herauszubringen?</strong><br><br>Donna Savage: In dem Jahr, bevor wir das beschlossen haben, haben wir die ganze Zeit nur Features und Singles gemacht. Der Plan, ein Album zu machen, steht schon länger fest. Es hat sich einfach nie zeitlich gut ergeben. Die Ansprüche, die wir zwei an ein Album haben, erfordern ein gewisses Level. Ein Jahr davor wäre ich gar nicht imstande gewesen, das zu machen, was wir jetzt gemacht haben. Ich wollte auf keinen Fall aufhören, bevor ich nicht stolz sagen kann, dass das mit Abstand das Beste ist, was wir zusammen gemacht haben. Da sind wir Gott sei Dank hingekommen. Vorher hätten wir auch nicht abgegeben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Brenk Sinatra: Dafür sind wir beide zu perfektionistisch. Der Anspruch an ein Album ist bei uns beiden extrem hoch, vor allem beim Debüt. Ich kenne den Druck und habe ihr auf jeden Fall Zeit gegeben, damit wir uns ein bisschen austoben und Sachen wie Temposwitches ausprobieren können, die wir ansonsten nicht so oft machen. Von den 14 Tracks ist jeder eine Single. Ich weiß, jeder sagt das, aber es gibt keinen Skip-Track. Ich soll verdammt sein, wenn ich lüge!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lara: Manchmal gibt es den Arbeitstitel schon vorher, manchmal entwickelt er sich erst im Laufe des Prozesses. Wie war das bei »Gusch«?</strong><a href="L: Manchmal gibt es den Arbeitstitel schon vorher, manchmal entwickelt er sich erst im Laufe des Prozesses. Wie war das bei/mit „Gusch“"><br></a><br>D: Bei solchen Sachen ist wirklich Brenk das Creative Brain. Er hat immer die ärgsten Namen parat (lacht). Ohne ihn würde ich auch gar nicht Donna Savage heißen. Woher kam diese Eingebung? Erzähl mal!</p>



<p class="wp-block-paragraph">B:  Seit dem Kindergarten habe ich schon sehr vielen Leuten Spitznamen gegeben. Mir liegt es einfach irgendwelche Dinge oder Gruppen zu betiteln. Ich kenne Donna halt mittlerweile gut und weiß, glaube ich, auch wie sie funktioniert. Wir wollten irgendwas haben, was uns als Wiener represented und kein supergängiges Wort in Deutschland ist. Etwas, was einen Exotenfaktor hat, aber für uns das Normalste der Welt ist. Etwas, was ihre und meine Attitude zu 100 Prozent zeigt. Das kann man nur mit „Gusch“ zusammenfassen. Es ist nicht einfach nur „Halts Maul“. Es ist so viel mehr. Einfach die Wiener Seele in einem Wort. </p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Ich wusste von Anfang an, dass ich ein deutsches oder wienerisches Wort haben will, was das ganze beschreibt und eben nicht supergängig ist. Ich wollte keinen Satz, keine Frage oder sowas. Einfach eine Art Feststellung. Da gibt’s nichts anderes rundherum. Ich habe super lange überlegt, aber irgendwie hat nichts den Spot gehittet. Dann hat Brenk mich angerufen und war so: „Alice, ich hab&#8217;s. GUSCH!&#8221; Ich meinte dann: „Oh mein Gott, oh mein Gott, das ist urgeil“. Am nächsten Tag hast du es direkt in einem Satz benutzt, als wäre es schon der Albumtitel und es klang direkt richtig gut.<br><br><strong>M: Wie oft benutzt ihr den Begriff im Alltag?</strong><br><br>D: Boah, ich benutze das schon mit Vorsicht (lacht). Dann, wenn es vonnöten ist, weil ich nicht möchte, dass es den Bumms verliert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">B: Das sagst du schon eher zu Leuten, die nicht unbedingt deine besten Freunde sind.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Zu Catcallern, kann man das auf jeden Fall immer empfehlen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">B: Da passt’s perfekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Guuuuusch!</p>



<p class="wp-block-paragraph">B: 80% der Zeit, in der wir nicht arbeiten müssen, reden wir Scheiße und lachen uns dumm und dämlich.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-21241" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-1024x682.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-300x200.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-768x512.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-1536x1024.jpeg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-360x240.jpeg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-720x480.jpeg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-770x513.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1-1400x933.jpeg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/01_GUSCH_DONNA-Brenk_c-Daniel-Shaked-1.jpeg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Wave Planet Records</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><br><br><strong>M: Ihr macht nun schon seit mehreren Jahren zusammen Musik. Was schätzt ihr besonders an eurer Zusammenarbeit?</strong><br><br>D: A) Ich kenne einfach absolut niemanden, der sein Handwerk so versteht wie er. Das liegt natürlich zum einen an den fucking 20 Jahren, die du das mittlerweile machst. Zum anderen ist er super wissbegierig und hat permanent Bock, neue Sachen zu entdecken. Er bleibt einfach nicht stehen. Trotzdem bleibt er irgendwie seiner roten Linie und seinem Sound treu. In genau den Sound habe ich mich am Anfang verliebt. Es passt einfach wie die Faust aufs Auge! Außerdem sind gemeinsam sehr on point. Wir sind wirklich das Gegenteil von faul. Das schätze ich so sehr an unserer Arbeitsweise. Die Dinge werden so lange gemacht, bis sie fertig sind und nicht so lange, wie es gerade chillig ist. Das ist eine Devise, mit der ich sehr gut arbeiten kann. B) sind wir auch einfach gute Homies geworden über die Jahre. At some point lache ich immer Tränen, wenn wir uns sehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L: Habt ihr Rituale oder Dinge, die nicht fehlen dürfen, wenn ihr zusammenarbeitet?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Ja, ich habe schon meine eigenen süßen Hausschuhe, wenn ich ins Studio komme.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">B: Du hast auch immer die Wahl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Ich nehme immer die pinken Plüschschuhe! Und bei Brenk zu Hause ist alles sehr bio und hat urgeile Qualität. Er zeigt mir dann immer die ärgsten Sachen. Ich wusste nicht, dass Erbsenmilch ein Ding ist, bis ich bei ihm im Studio war. Ansonsten kommst du öfter auf den Balkon und sagst mir, ich soll aufhören zu rauchen. Das ist irgendwie zum Ritual geworden (lacht).</p>



<p class="wp-block-paragraph">B: Ritual ist eher, dass wir, wenn wir uns zum Recorden treffen, unter zwei Songs probably nicht das Studio verlassen werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L: Also, ihr experimentiert gerne herum, aber der Grundbaustein muss immer sein, dass ihr die gleiche hohe Arbeitsmoral habt.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">B: Genau! Wir wissen, wann es Zeit zum Blödeln ist und wir wissen, wann es Zeit zum Hustlen ist. Ich hatte viele Homies, die sehr talentiert waren, aber die leider nicht den nötigen Biss gehabt haben. Die haben dann irgendwann aufgehört, obwohl sie Potenzial gehabt hätten. Es ist so wichtig, dass man beim Gegenüber merkt, dass die Person die Zeit wertschätzt, die man selbst reinsteckt. Umgekehrt will ich auch keine Zeit von jemandem vergeuden. Nur weil ich das Ganze länger mache als du, heißt es nicht, dass ich über dir stehe. Alles passiert auf Augenhöhe. Ich schätze sehr an Donna, dass sie einfach ein Hustler ist. Wenn es Zeit to move ist, dann movet sie – egal was sonst gerade passiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>D: Vor allem als Frau bekommt man so oft, in egal welchen Bereichen, von Leuten – mainly von Männern – die Welt erklärt. Ich sprühe seit ich 15 bin, gehe skaten seit ich 6 bin und habe mit 18 mit dem Rappen begonnen. Irgendwelche Hobby-Rapper oder Vollidioten, die zweimal eine Dose in der Hand gehabt haben, glauben einfach aufgrund ihres Geschlechtes, dass sie dir irgendwas sagen können. Dadurch habe ich irgendwann eine Abwehrhaltung entwickelt und lasse mir especially, wenn es um solche Sachen geht sehr wenig sagen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben da aber mittlerweile eine Vertrauensbasis miteinander. Das ist saugeil, weil wir im Studio einfach in den Austausch kommen. Von niemand anderem würde ich Kritik oder Vorschläge so annehmen können und dann auch noch umsetzen und appreciaten. Es macht unsere langjährige Zusammenarbeit aus, dass wir miteinander reden können, ohne dass jemand es komisch aufnimmt und wir beide wirklich in einem Boot sitzen, an einem Strang ziehen und das geilste Ergebnis haben wollen. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Parole Donna" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/2fHTyyBTUfmp9iL47sE8k5?si=Opn7KWvARuyVf_OlC3JUbg&amp;utm_source=oembed"></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>M: Eure erste EP »Parole Donna« ist damals in einer 4-Tage-Dauersession entstanden. Wie hat sich eure Arbeitsweise im Vergleich zu damals entwickelt? Was macht ihr heute anders?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Ans Album sind wir auf jeden Fall anders rangegangen. Daran, dass wir viel im Studio waren und durchgezogen haben, hat sich wenig verändert. Prinzipiell schreibe ich am liebsten alleine. Mittlerweile kann ich das zwar auch in Sessions und mit anderen im Raum, aber am einfachsten und am liebsten mach’ ich das immer noch alleine.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als wir letztes Jahr beschlossen haben, dass wir das mit dem Album machen, habe ich mich echt ein paar Wochenenden bei allen abgemeldet, hab mich eingesperrt und jeden Tag geschrieben, geschrieben, geschrieben. Wenn ich bei den Achtern, Zwölfern oder teilweise ganzen Songs gemerkt habe, dass das in eine Richtung geht, die mir gefällt, habe ich Brenk eine Demo geschickt. Erst ab dem Zeitpunkt im Austausch, an dem wir beide gesagt haben „Es lohnt sich, das Ding fertig zu machen“, komme ich zu ihm ins Studio. Wir haben dann immer gesammelt bis wir drei, vier Songs hatten, haben die aufgenommen, Feinschliff gemacht und rumprobiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Bretter sind jetzt auch komplett auf dem letzten Schuss entstanden. »GUSCH« ist tatsächlich das Letzte, was wir zwei Wochen vor Abgabe gemacht haben. Brenk hat mir irgendeinen Beat geschickt und meinte: „Wir brauchen noch einen langsamen Moshpit-Banger“. Erst als ich den Beat gehört habe, hab’ ich verstanden, was er damit meinte. Ich hatte da relativ viel zu tun und nur eineinhalb Tage Zeit, den Song zu machen. Dann habe ich mich nach Kaisermühlen ans Wasser gesetzt und habe einfach nur geschrieben. Im Studio mussten wir dann sogar noch aussortieren, was wir nehmen, weil alles irgendwie geil war.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als die ersten drei, vier Songs gestanden sind, die brutal waren, war ich innerlich schon sehr beruhigt. Da war ich so: „Okay, wir kriegen das hin.“ Grundsätzlich habe ich mich im Vergleich zu&nbsp;»Parole Donna« einfach enorm weiterentwickelt, was Flows, Reime, sich was&nbsp; trauen und auch meine Stimmlage angeht. Ganz am Anfang meiner Karriere, um klarzumachen „Ich bin gekommen, um zu bleiben“, habe ich sehr gebellt. Ich war sehr tief in meiner Stimmlage, sehr airy und sehr pressed. Bei »Parole Donna« haben wir genau die andere Richtung ausprobiert. Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich einen Bausteinkasten habe, aus dem ich pro Song auswählen kann und nicht mehr nur diese zwei Würfel, mit denen ich spielen kann. Ich fühle mich viel, viel wohler, neue Stimmen auszuprobieren, ohne das Gefühl zu haben, meine Identität zu verlieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L: Du hast schon angesprochen, dass es andere Herausforderungen gibt, wenn man die Arbeit an einem Album mit der an Singles oder EPs vergleicht. Was war für euch beide die größte Herausforderung</strong> <strong>bei diesem Album?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Also für mich gab es da zwei Sachen. Das Erste war, dass wir wirklich sehr viele Features auf diesem Album haben. Das ist zwar saugeil bedeutet, aber einfach auch Arbeit, weil nicht alle in Wien sind und man viel dribbeln muss, damit das alles irgendwie funktioniert und es sich am Ende wie aus einem Guss anhört. Zeitweise war ich wie Karla Kolumna nur am Telefon. Das hat sich aber komplett ausgezahlt! Alle haben abgeliefert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zweite, was für mich die größere Hürde war, ist, dass es ein zwei Tracks gibt, die super persönlich sind. Das ist eine Grenze, die ich sonst immer für mich behalten habe, weil ich der Meinung war, dass es niemanden etwas angeht. Das ist super dumm, weil ich eigentlich gerne persönlichere Sachen von Leuten hören, vor allem wenn ich mich damit identifizieren kann. Der letzte Song auf dem Album hat mich auf jeden Fall gechallenged. Das ist ein Thema, in das ich schon länger reingehen wollte. Ich hab’s aber nicht mal vor mir selbst geschafft. Selbst wenn ich mich mit dem Gedanken hingesetzt habe, dass das nie jemand hören muss und es nur für mich ist, habe ich es trotzdem nicht gepackt, etwas in die Richtung zu schreiben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch, dass man sich für ein Album mehr Zeit nimmt, gab es irgendwann mal einen Vormittag, wo ich das Bedürfnis hatte, alles aufzuschreiben. Ich wollte, dass es so roh und ehrlich wie möglich bleibt. Bis auf zwei veränderte Worte und einen Vierer, den ich geaddet habe, ist alles so geblieben, wie es aus diesem einen Guss rausgekommen ist. Es war auch sehr befremdlich, es Brenk zu schicken. Das ist eine Seite, die er rap-technisch gar nicht von mir kannte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">B: Aber ich kenne natürlich die Story dahinter.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Das stimmt. Ich habe dir auf jeden Fall den Song geschickt und meinte: „Hey, mir ist das ein bisschen unangenehm, aber es ist super ehrlich. Was sagst du dazu?“ Er war dann so: „Peinlich wäre es, wenn wir uns nicht alles schicken würden. Wir machen ein Album!“ Dann hat er nen so fucking geilen Beat drunter gemacht. Mir war sehr wichtig, dass der Beat nicht diesen melancholischen, Concious-Rap, Violionen-Style hat, sondern den schmalen Grat zwischen cringe und cool trifft. Brenks Beat war genau das, was ich gesucht habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war kurz am Hadern, ob wir den drauf nehmen und bin jetzt sehr, sehr froh, dass das das Abschlusslied vom Album ist. »TOCHTER MEINER MUTTER« erklärt einfach auch nochmal, warum ich bin, wie ich bin.<br><br></p>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L: Was sind eure Lieblings-Punchlines auf dem Album? Da gibt es ja einige.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Da gibt es wirklich einige, oh Backe. Da fragst du mich was. Eine, die mir spontan einfällt, ist von dem Song mit <strong>Wa22ermann</strong> »FAST ALLE RAPPER«: <em>&nbsp;</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>“Blonde Locken, große Klappe und die Stimme markant / Vielleicht hast du mich damals als Alice D noch gekannt / Und wenn das so ist, weiß ich nicht wovon du redest / So wie Alice Weidel, wenn sie Queer nicht verstehen will.”</em></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Finde ich schon hilarious. Bei »FRIDA KAHLO« gibt es auch sehr gute:&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>“Kenn nicht mal meinen Vater / Wer bist du für mich dann? / Dass du ein Loser bist, habe ich schon an deinen Schuhen erkannt / Was für Gang-Gang, ihr seht aus wie ein Jugendverband / 2026 und ihr lutscht Abusern den Schwanz.”</em></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L: In deinen Texten gibt es viele Referenzen zu Leuten, die dich früher bzw. immer noch inspirieren. Wer hat dich schlussendlich wirklich motiviert zu rappen?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Was mich raptechnisch super früh geprägt hat, war vor allem <strong>Lady Sovereign</strong>. Das ist eine Zeiterscheinung, die nicht mehr viele Leute heute kennen. Anfang der 2000er war sie mit 15 oder so eine der ersten Grime MCs. Sie hat sehr früh einfach sehr lesbischen, sehr Auf-die-Fresse-Rap gemacht. Wenn wir uns zurückerinnern, musste damals eigentlich skinny, sexy und keine Ahnung was sein. Die einzige andere, die in der Liga gespielt hat und aus diesem Muster rausgefallen ist, war <strong>Missy Elliott</strong>. Der Rest war schon immer sehr in dieser einen Schiene zu verorten. Sie halt gar nicht. Deshalb fand ich sie immer enorm cool und wurde sehr früh durch sie und auch Missy geprägt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was Deutschrap angeht, hab ich am Anfang eh super viel <strong>Audio 88, Yassin, Döll, Mädness, Lakmann, Bushido</strong> (lacht), <strong>Celo &amp; Abdi, Xatar, Hanybal</strong>, so die Schiene eigentlich immer gehört. Es waren nicht unbedingt einzelne Personen, sondern mehr das Feeling, was mich inspiriert hat. Das Zusammenspiel aus Beats und diesem Brachialen.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>M: Auf »STELL DIR VOR« beschreibst du eine Welt, in der du nicht angefangen hast zu rappen. Wie würde Deutschrap heute ohne dich aussehen?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Schon traurig irgendwie. Ich glaube, dass vor allem in Wien auf jeden Fall etwas fehlen würde. Ohne mich selbst auf ein riesiges Podest zu heben, bin ich eine von den wenigen, die das hier schon sehr lange machen und auch dran geblieben sind. Der Rest hat irgendwann keinen Bock mehr gehabt. Das ist auch voll verständlich, weil es war nicht geil und eher super anstrengend. Wir wurden sehr gegeneinander ausgespielt. Ich habe mir jahrelang nur blöde Kommentare gehört. Für meine Charakterentwicklung war es aber glaube ich wichtig, sich da ein Fell wachsen zu lassen und sein eigenes Ding weiterhin durchzuziehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben auf jeden Fall eine sehr große Indie- und Pop- und Austropopszene, aber von der Rapszene her, fehlt es in Wien auf jeden Fall immer noch an FLINTAs und weiblichen Artists, die so richtigen Rap-Rap machen. Die Einzige, die mir da spontan einfällt und ähnlich auf die Fresse ist, ist <strong>Kitana</strong>. Das ist nicht so eine lange Liste. Und trotzdem machen Kitana und ich super verschiedene Sachen. Wir haben ganz andere Angles, POVs und sind ganz anders groß geworden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>M: Wie würde auf der anderen Seite Austropop mit Donna aussehen?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Ich glaube, das würde richtig viel Spaß machen (lacht). Irgendwann will ich einen Song mit <strong>Ernst Molden</strong> oder <strong>Laurenz Nikolaus</strong>. Ich glaube, das wäre sehr fun. Vielleicht träller’ ich auch selbst irgendwas. Aber klar, Austropop hat mich ultra geprägt. Ich finde es auch gar nicht so weit weg voneinander. Austropop hat so einen argen Schmäh und Humor und war auch immer schon politisch. Da ist eine Art von Storytelling und Punchlines drinnen, wo es dich anscheißt. Es ist überhaupt nicht mit Volksliedern oder Schlager zu vergleichen, sondern eine ganz eigene Schiene, die man einfach verstehen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>M: Mögt ihr uns vielleicht mehr über die Entstehung vom Albumcover erzählen? Das Artwork ist ja ziemlich besonders und eindrucksvoll.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Ich hatte zwei finale Ideen für das Cover, die wir auch beide umgesetzt haben, und das war einfach die, die mich mehr abgeholt hat und mehr überzeugt hat. Ich habe ja Kunst studiert, und ich wollte, dass das einfach wirklich auch da meine Laufbahn mit einfließen lässt. Mir war auch wichtig, dass auf jeden Fall mein Gesicht ganz groß vorne drauf ist auf meinem Debütalbum. Aber ich wollte, dass das cool und artsy kommt, ohne irgendwie krampfig zu sein. Und was uns beiden wichtig ist, ist, dass es nicht wie jedes zweite Ding aussieht, sondern dass das was Uniques ist. Auch in Zeiten von KI und wo man eigentlich so schnell Fotos einfach aus dem Nix machen kann, irgendwelche Menschen erfinden kann, die es vorher gar nicht gab und so weiter, wollte ich, dass das alles enorm analog ist. Also wir haben wirklich alles mit der Hand gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="715" height="709" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GUSCH_Albumcover.png" alt="" class="wp-image-21244" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GUSCH_Albumcover.png 715w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GUSCH_Albumcover-300x297.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GUSCH_Albumcover-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GUSCH_Albumcover-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/GUSCH_Albumcover-125x125.png 125w" sizes="(max-width: 715px) 100vw, 715px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Wave Planet Records</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ich wollte einfach, dass da irgendwie so ein Teil von mir mit drauf und mit drinnen ist. Einfach das ganze Bild mit den Lockenwicklern, aber trotzdem mit den Tschicks drinnen, zeigt irgendwie so diese beiden Seiten von mir. Einerseits liebe ich so girly, girly Sachen und pink und rosa und Glitzer und keine Ahnung, andererseits bin ich trotzdem einfach die Person, die ich bin und kann da auch nicht raus. Ach und Shoutout an Laura, die das Ganze fotografiert hat und mit mir umgesetzt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L: Wenn ihr das Album heute hört: Worauf seid ihr am meisten stolz? </strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Für meinen Part bin ich über das Gesamtding am Stolzesten. Einfach physisch etwas in der Hand zu halten, was man selbst gemacht hat. Wo bei jeder Schriftart 500-mal drübergeschaut wurde. Wo vom ganzen Design her alles passt und wo es vom Sound her keinen Skipper gibt. Darauf bin ich am stolzesten und denke mir auch manchmal: „Boah, wie habe ich das gemacht? Wie bin ich dahin gekommen?“ Ich höre das Album als Konsumentin einfach gerne und denke mir: „Wow, geil!“ Und du?</p>



<p class="wp-block-paragraph">B: Wie gesagt, bin ich wirklich von A bis Z stolz. Ich hoffe, dass sich die Leute auch die Zeit nehmen. Ich weiß, dass in der heutigen Zeit alles sehr kurz ist. Die Attention Span ist basically zwei Sekunden, wie man beim Auswerten von TikTok sieht. Trotzdem haben wir extrem viel Arbeit in diesem Album gesteckt. Auch in Dinge, wo ich mir sicher bin, dass es die meisten nie hören werden. In erster Linie macht man es natürlich für sich selber. Kunst sollte sich nicht an dem orientieren, was gerade passiert oder mit irgendwas mithalten. Kunst sollte aus uns heraus sprechen. Und das tut’s. Es steht für sich allein und that’s it! Das Album ist ein Statement – soundtechnisch und textlich.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">D: Obwohl es viele Auf-die-Fresse-Sachen sind, ist es trotzdem enorm musikalisch. Das ist eben einfach unsere Kombi.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/donna-savage-brenk-sinatra-im-gespraech-ueber-ihre-gemeinsame-arbeit-am-debuetalbum-gusch">Donna Savage &amp; Brenk Sinatra im Gespräch über ihre gemeinsame Arbeit am Debütalbum »GUSCH«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>MelloKitty – Radikale Echtheit in einer normierten Musikindustrie</title>
		<link>https://mostdope.tv/next-up/mellokitty-radikale-echtheit-in-einer-normierten-musikindustrie</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Victoria Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Musik als Kunstform ist immer &#8211; so wie jede andere auch &#8211; unweigerlich verbunden mit dem Entblößen seiner selbst. Kontrolle darüber, wie viel man jedoch preisgibt, bleibt in der Regel bei der Künstler*in selbst. MelloKitty aus Bonn wählt ganz bewusst den Weg der radikalen Ehrlichkeit und gewährt viel Einblick in ihr Innerstes. Im Gespräch mit Mostdope-Redakteurin Victoria reflektiert die Musikerin diesen Ansatz. Kompakt &#38; Deep MelloKittys Tracks basieren auf ihren unmittelbaren Lebenserfahrungen, den dunklen Facetten sowie den bunten Momenten. Das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/next-up/mellokitty-radikale-echtheit-in-einer-normierten-musikindustrie">MelloKitty – Radikale Echtheit in einer normierten Musikindustrie</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Musik als Kunstform ist immer &#8211; so wie jede andere auch &#8211; unweigerlich verbunden mit dem Entblößen seiner selbst. Kontrolle darüber, wie viel man jedoch preisgibt, bleibt in der Regel bei der Künstler*in selbst. MelloKitty aus Bonn wählt ganz bewusst den Weg der radikalen Ehrlichkeit und gewährt viel Einblick in ihr Innerstes. Im Gespräch mit Mostdope-Redakteurin Victoria reflektiert die Musikerin diesen Ansatz. </strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/image00001-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-21184" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/image00001-1024x576.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/image00001-300x169.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/image00001-768x432.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/image00001-770x433.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/image00001.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via @maximilian_hock</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kompakt &amp; Deep</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MelloKittys </strong>Tracks basieren auf ihren unmittelbaren Lebenserfahrungen, den dunklen Facetten sowie den bunten Momenten. Das ist der Katalysator für ihre kreative Energie beim Schreiben der Texte. Wo keine bewegende Erfahrung, da keine Muße etwas zu erschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich habe einfach versucht alles, auch wenn es nicht positiv war, was in meinem Leben</em> <em>passiert ist oder was ich erlebt habe, in Kunst umzuwandeln und dementsprechend fällt es mir</em> <em>schwer, zu sagen, ich mache jetzt und ich zwinge mich dazu, einen Song zu machen, wenn das</em> <em>nicht mit einer wahren Erfahrung oder mit einem wahren Gefühl verbunden ist.“</em></p>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Symbiose im Studio</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Tracks, die bis jetzt veröffentlicht worden sind, entstanden in Zusammenarbeit mit Liam oder auch <strong>LYME SIXTEEN</strong>. Ihn zu treffen beschreibt sie als schicksalhaft, denn er war es auch, durch den ihr Wunsch nach kreativem Ausdruck in Form von Musik endlich Ausdruck finden konnte. Zum ersten Mal hielt sie vor ihm ein Mic in der Hand, sang, schrieb und dachte sich Melodien aus. Hier wird auch die Rolle der Producer*in als Begleiter des kreativen Outputs besonders wichtig. Wenn man sich wohlfühlt und sich traut, seine rohen unfertigen Ideen und Gefühle vor einem Gegenüber auszubreiten, zeugt das nicht nur von einem sicheren Kreativspace, sondern auch von hoher Kompetenz. Jackpot ist dann natürlich, wenn die kreativen Geister auch synergetisch matchen wie bei den beiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich hatte auch keinen in meinem Kreis, der irgendwas mit Musik oder Kunst macht und durch</em> <em>Liam fing das dann alles an und der erste Song, den ich dann aufgenommen habe, war auch</em> <em>der erste Song, den ich mit fester Überzeugung releast habe, weil ich mir so sicher war, dass ich</em> <em>das mit der Welt teilen will und mit der Welt teilen muss einfach und ab dem Tag an wusste</em> <em>ich, dass ich immer wieder Musik machen werde und das für mich ab dort auf jeden Fall die</em> <em>Karriere einfach beginnt.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass dieser radikal ehrliche Ansatz Früchte trägt, zeigt sich schnell in den Reaktionen auf ihre Veröffentlichungen. Die Resonanz aus der Community, von Freunden und sogar von völlig Fremden ist geprägt von einer tiefen, emotionalen Verbundenheit. Es sind Momente, die ihr zeigen, dass ihre Kunst genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Das waren auf jeden Fall Momente, wo ich wusste, okay, es gibt auf jeden Fall einige</em> <em>Menschen, die meine Musik sehr fühlen und denen es auch nahe geht [&#8230;] und zu denen ich gar</em> <em>keinen Kontakt habe, die mir einfach in meinem DM sliden und mir sagen, wie sehr sie zu</em> <em>einem Song relaten können.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese spürbare Liebe der Hörer*innen fungiert als Bestätigung für einen kompromisslosen Weg. Für MelloKitty ist Musik kein mathematisch kalkuliertes Produkt, sondern ein intimes Kommunikationsmittel. Es geht ihr nicht um austauschbare, algorithmengerechte Hits, sondern darum, nahbar zu sein und eine echte Brücke zu den Menschen zu schlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Mir ist es auf jeden Fall sehr, sehr wichtig, authentisch zu bleiben in meiner Kunst.</em> <em>Dementsprechend lege ich auch viel Wert in meinen Texten, nahbar zu sein mit den Leuten</em> <em>und mit den Erfahrungen anstatt etwas Schönes aufeinander zu reimen, sondern eher die</em> <em>Gefühle und Emotionen, die wirklich vorhanden sind, in schönem Wort wiederzugeben.“</em></p>



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<iframe title="Anthrazit - MelloKitty (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/A-1aUbZ9D-8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Machtstrukturen und Männlichkeitsdomäne</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter den melancholischen Melodien steht eine Künstlerin, die gehört und verstanden werden will, nämlich als ganzer Mensch und nicht als bloße Projektionsfläche. Doch der Weg als Newcomerin in einer nach wie vor stark männlich dominierten Musikindustrie bringt unweigerlich auch Schattenseiten mit sich. Sobald man den geschützten Raum des vertrauten Studios verlässt und sich nach anderen Kooperationen umschaut, wird die Grenze zwischen professionellem Interesse und grenzüberschreitendem Verhalten oft schmerzhaft dünn. MelloKitty berichtet von gemischten Erfahrungen und einer strukturellen Diskrepanz, mit der Frauen in der Szene permanent konfrontiert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Es kamen halt immer wieder Anfragen von männlichen Produzenten, wo ich aber nicht</em> <em>wirklich unterscheiden konnte: Geht es diesem Produzenten gerade um mich, um meine Kunst</em> <em>oder geht es diesem Produzenten um mich als Frau, weil hier und da immer mal Kommentare</em> <em>kamen oder eher auf Aussehen und Sachen eingegangen worden ist, als auf das Wesentliche,</em> <em>wofür ich eigentlich stehe.“</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-komprimiert-819x1024.png" alt="" class="wp-image-21216" style="aspect-ratio:0.7998052422299765;width:336px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-komprimiert-819x1024.png 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-komprimiert-240x300.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-komprimiert-768x960.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-komprimiert-770x963.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-komprimiert.png 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via <em>@nessas_shots</em><br><em>Styling: @angelina.dgs</em></figcaption></figure>
</div>


<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Skepsis ist kein unbegründetes Gefühl, sondern das Resultat einer Industrie, die weibliche Körper allzu oft als Marketinginstrumente sexualisiert, statt das künstlerische Talent in den Vordergrund zu stellen. Unterschwellige Hintergedanken und plumpe Ratschläge zur Selbstinszenierung gehören für viele Künstlerinnen leider zum Alltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ja, habe ich tatsächlich auch des Öfteren leider [&#8230;] ob&#8217;s irgendwie Männer sind,</em> <em>die mir gesagt haben, ey, wenn du bisschen mehr Haut zeigen würdest, wenn du bisschen mehr</em> <em>dich zeigen würdest, wenn du dein Aussehen in Vordergrund stellen würdest, dann würde das</em> <em>alles noch besser poppen und solche Kommentare und einfach Sexualisierung, die ich einfach</em> <em>wirklich sehr ekelhaft finde.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders alarmierend ist dabei, dass solches Verhalten keineswegs nur im „unprofessionellen“ Underground stattfindet. Gerade etablierte Namen nutzen ihre Machtpositionen aus, eine Dynamik, die gerade für Neueinsteigerinnen gefährlich werden kann und Wachsamkeit erfordert. MelloKittys Konsequenz daraus ist klar: Sie bricht Kontakte ab, bei denen die Kunst zur Nebensache degradiert wird, und wünscht sich für die Zukunft eine Szene, in der Frauen frei, geschützt und auf Augenhöhe arbeiten können und das idealerweise auch vermehrt mit weiblichen Produzentinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Es müsste sich auf jeden Fall einiges in der Szene ändern, damit Frauen auch frei arbeiten</em> <em>können [&#8230;] dass man als Frau ein sicheres Gefühl einfach hat, wenn man mit einem neuen</em> <em>Produzenten zusammenarbeitet, dass man weiß, okay, diese Person ist nicht fixiert und</em> <em>fokussiert auf mein Aussehen [&#8230;] sondern wirklich auf das Innere, was aus mir</em> <em>rauskommt, die Kunst, die ich gerade hier versuche in Gold umzuwandeln.“</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kein Bock auf Kopien</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Musikalisch bewegt sich MelloKitty abseits starrer Konventionen. Sie beschreibt ihren Sound selbst als „melancholisch, düster, ein bisschen mystisch“. Tracks wie »Astral« sollen genau das transportieren, was ihr Titel verspricht: eine fast außerkörperliche Erfahrung, bei der Emotion und Klangkulisse nahtlos miteinander verschmelzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ein Künstler, der mich auf jeden Fall stark geprägt hat, ist The Weeknd. Sein Sound und die Entwicklung von diesem Dark-Vibe bis zum Synthetischen ist für mich als Hörer der ersten Stunde extrem interessant. Ich bewundere seinen Entwicklungsprozess als Künstler und ziehe mir daraus immer wieder Inspiration.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch genau diese Verweigerung, sich in klassische Genregrenzen pressen zu lassen, wird in der deutschen Musiklandschaft zur doppelten Herausforderung. Der hiesige Markt zeigt sich oft träge und risikoavers. Statt innovative Impulse zu pushen, regiert allzu oft die sichere Gewohnheit der Wiederholung und das Kopieren internationaler Trends. Newcomer*innen, die mit außergewöhnlichen oder mehrsprachigen Ansätzen experimentieren, stoßen anfangs auf Skepsis.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich finde, die deutsche Musikindustrie reagiert zur Zeit noch nicht wirklich überhaupt auf</em> <em>etwas, was sich klassischen Schubladen entzieht. Anstatt auf dieses Potenzial zu schauen,</em> <em>wird das halt etwas kleingeredet oder Menschen sagen, okay, damit wirst du in Deutschland</em> <em>nicht weiterkommen [&#8230;] weil Deutschland Sound und Musik hören will, die bereits bestehen, die</em> <em>wollen nichts Neues.“</em></p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-2-819x1024.png" alt="MelloKitty besticht durch radikale Ehrlichkeit" class="wp-image-21218" style="aspect-ratio:0.7998052422299765;width:336px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-2-819x1024.png 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-2-240x300.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-2-768x960.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-2-770x963.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/mellokitty-2.png 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto via @nessas_shots<br>Styling: @angelina.dgs</figcaption></figure>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser Hürden bleibt MelloKitty unnachgiebig. Das anfängliche Hindernis, nirgends sofort reinzupassen, begreift sie als langfristigen Vorteil. Denn wahrer, eigenständiger Sound braucht vielleicht Zeit, um verstanden zu werden, aber er besitzt eine Langlebigkeit, die keinem kurzfristigen Trend innewohnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Deshalb ist es eine große Herausforderung, aber ich denke, sobald man seinem eigenen Sound</em> <em>treu ist, werden sich die Leute, die dich finden sollten, auch finden. Manche checken&#8217;s direkt,</em> <em>manche brauchen deren Zeit, aber egal wie lange es dauert, irgendwann wird&#8217;s auf jeden Fall</em> <em>verstanden.“</em></p>
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