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	<title>Raekwon Archive - Mostdope</title>
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	<title>Raekwon Archive - Mostdope</title>
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		<title>Black Thought und Danger Mouse zählen zu den besten ihres Fachs – keine »Cheat Codes« erforderlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2022 20:06:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Album, das schon ewig in Arbeit ist, über das schon lange unter der Hand gemunkelt wurde und auf das Fans und Hip-Hop Heads schon seit den ersten Ankündigungen im Mai gespannt warten ist nun endlich erschienen. Zeit, sich das Kollaboalbum »Cheat Codes« genauer anzuschauen. Es gibt Künstler*innen, die einen so großen Einfluss haben auf die Musik ihrer Zeit und dennoch nicht annähernd das Spotlight bekommen, welches sie verdienen. Besonders in Deutschland werden gerade jüngere Hip-Hop Fans Black Thought vor [&#8230;]</p>
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<p><strong>Ein Album, das schon ewig in Arbeit ist, über das schon lange unter der Hand gemunkelt wurde und auf das Fans und Hip-Hop Heads schon seit den ersten Ankündigungen im Mai gespannt warten</strong> <strong>ist nun endlich erschienen. Zeit, sich das Kollaboalbum »Cheat Codes« genauer anzuschauen.</strong></p>



<p>Es gibt Künstler*innen, die einen so großen Einfluss haben auf die Musik ihrer Zeit und dennoch nicht annähernd das Spotlight bekommen, welches sie verdienen. Besonders in Deutschland werden gerade jüngere Hip-Hop Fans <strong>Black Thought</strong> vor allem aus der amerikanischen <strong>Tonight Show</strong> von <strong>Jimmy Fallon</strong> kennen. Dabei ist <strong>Tariq Trotter</strong> (bürgerlicher Name von Black Thought) zweifellos einer der besten MCs unserer Zeit. Seit Anfang der 90er ist er als Gründungsmitglied von <strong>The Roots</strong> ein fester Bestandteil der Hip-Hop Szene und hat sich durch seinen intelligenten, extrem unbeugsamen und schon immer politischen Rap einen Namen gemacht, der auch noch von der jungen Generation sehr hoch gehalten wird. The Roots, die Hip-Hop Supergroup aus Philadelphia, ist bis heute ungeschlagen darin, Live Instrumente mit Hip-Hop zu verbinden. Jedes einzelne Mitglied, von Drummer <strong>Questlove</strong>, zu Pianovirtuose <strong>James Poyser</strong> bis hin zu Leadrapper Black Thought selbst, ist dabei Meister seines Fachs. Es ist selten, das man eine Band sieht, die nicht nur so außerordentlich gut ist in dem was sie tut, sondern mit jedem neuen Projekt nur noch besser wird und nach all der Zeit auch noch so viel Spaß dabei hat. Genau dadurch sticht Black Thought auch hervor. Er ist ein wahrer Meister des Reimens, der schon immer mit den Instrumenten in einem Flow ist, dabei aber durch seinen fast schon starren Stil aber niemals untergeht.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Danger Mouse &amp; Black Thought - Belize (feat. MF DOOM) (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/oKwmu0kE4JE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><br></figcaption></figure>



<p>Genau das macht diese Kollaboration auch so außerordentlich gut. <strong>Danger Mouse</strong>, der schon immer Respekt für die alte Schule hat und außerdem als Produzent mittlerweile ein mehr als überzeugendes Portfolio hat, übernimmt die gesamte Instrumentalarbeit und liefert dem MC die passenden Unterbauten. In seinen Kollaborationsprojekten mit <strong>MF DOOM</strong> oder als eine Hälfte von <strong>Gnarls Barkley</strong>, aber auch als Produzent von Größen wie <strong>Adele</strong>, <strong>The Black Keys</strong> und <strong>Karen O </strong>hat er bewiesen, wie unglaublich vielschichtig seine Producerarbeit ist. Dennoch wird er in mir immer einen Fan haben für eines seiner ersten Projekte: »The Grey Album«. Ein fast schon wahnsinniger Mashup des »White Album« der <strong>Beatles</strong>, das er mit dem »Black Album« von <strong>Jay-Z</strong> fusioniert hat. Zwei klassische Alben der Populären Musik, die beide auf ihre Weise Kultstatus haben und aus denen Danger Mouse sein ziemlich geniales »The Grey Album« produziert hat. Danger Mouse hat Black Thought bereits 2005 auf seinem gemeinsamen Projekt mit MF DOOM »The Mouse &amp; The Mask« mit ins Boot geholt &#8211; die jetzige Zusammenarbeit kommt also nicht gänzlich aus dem Nichts.</p>



<p>Was mich jetzt auch endlich zu dem langersehnten Album »Cheat Codes« bringt. Zeitlos ist ein Wort, das schnell fehlinterpretiert werden kann &#8211; etwas das halt nie aus der Zeit kommt aber auch nie wirklich im Trend war. Für mich bedeutet es im Kontext von Musik und insbesondere mit diesem Album, dass »Cheat Codes« einerseits vor 20 Jahren hätte erscheinen können, sich dann gleichzeitig aber auch anhört wie nichts was es damals gab oder jetzt gerade im Umlauf ist. Einfach, weil es eben nicht den schnelllebigen mainstreamradiofreundlichen Musiktrends folgt. Es geht nicht um Verkaufszahlen oder darum, wer die fetteste und teuerste Produktion hat. Nein, »Cheat Codes« lebt in seiner eigenen Zeit. Es geht um Werte, um gute Lyrics, um die Fähigkeit mit Worten ganze Bildlandschaften zu erzeugen, die im perfekten Einklang mit den maßgeschneidert ausgewählten Samples steht. Genau diese Atmosphäre wird bereits durch den Intro Track »Sometimes« erzeugt. Danger Mouse hat hier ein Sample aus »Love Without Sex« von <strong>Gwen McCrae</strong> gekonnt eingesetzt und schafft durch die Streichinstrumente eine melancholische Atmosphäre, die perfekt zu Black Thoughts Text passt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Danger Mouse &amp; Black Thought - Cheat Codes (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/I0U7wgn5uoY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><br></figcaption></figure>



<p>Auf »Sometimes« folgt »Cheat Codes«, welches das Album betitelt und für mich einer der stärksten Tracks ist. Zu hören sind hier die großartigen Drums aus »Loaded Back«. »Cheat Codes« erschafft eine psychedelische Atmosphäre, die stark an die späten Sechziger Jahre erinnert. Black Thought glänzt wiederum lyrisch, indem er das Leben &#8211; oder vielmehr das Überleben &#8211; als Schwarze Person mit dem Überleben in einem Videospiel vergleicht:&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>In the hood, mouth full of blood, tasting the same sting / Playing a game, trying hard to hang by the same string / You better get the cheat code or get RICO-ed, n***a / Bad credit get your shit repoed, listen</strong></p>
</blockquote>



<p>Auf den doch psychedelisch-düsteren Track folgt »The Darkest Part«, auf dem die beiden sich Unterstützung von New York Legende und <strong>Wu-Tang Clan</strong> Mitglied <strong>Raekwon </strong>holen. Im Refrain ist die Sängerin <strong>Kid Sister</strong> zu hören und hier komme ich zu einem meiner wenigen Kritikpunkte. Kid Sister ist leider die einzige weibliche Künstlerin, die auf diesem Album zu hören ist. Gerade von Black Thought, der schon einige weibliche MCs&nbsp;unterstützt hat, hätte ich mir mehr Female Empowerment gewünscht. Ein Feature von <strong>Rapsody</strong>, <strong>Little Simz</strong> oder <strong>Yugen Blakrok</strong> hätte perfekt zu diesem Projekt gepasst. Dennoch: Trotz fehlender weiblichen Stimmen sind die anderen Features äußerst passend ausgewählt. Der gerade erste selbst released habende <strong>Joey Bada$$</strong> überzeugt auf dem ruhigen Track »Because« und zeigt, wieso auch New Yorker Legenden wie <strong>Nas </strong>und <strong>Diddy </strong>ihn zurecht als alte Seele bezeichnen (lies <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/joey-badass-2000-review" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> die Review zum neuen Album). Auf »Belize« schließt sich der Kreis durch ein Feature des verstorbenen MF DOOM mit einem Track, der das ein oder andere Herz schwer werden lässt. Gefühle, die durch den darauffolgenden Track »Aquamarine« mit <strong>Michael Kiwanuka</strong> genau richtig aufgefangen werden (zur Review des Tracks geht es <a href="https://mostdope.tv/international-releases/international-releases-kw28-mit-steve-lacy-black-thought-danger-mouse-dj-premier-arrdee-u-v-m" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). Etwas mehr Aufschwung bekommt das Album dann auf »Strangers«, einem sehr energetischen Track, der einerseits durch <strong>A$AP Rocky</strong> und anderseits <strong>Run The Jewels</strong> auch einige Nachwuchs Hip-Hop Heads zurecht abholen wird.<br>&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Danger Mouse &amp; Black Thought - Strangers (feat. A$AP Rocky and Run The Jewels) (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/yPdHD1neCV8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><br></figcaption></figure>



<p>Insgesamt haben Danger Mouse und Black Thought mit »Cheat Codes« eine extrem atmosphärische Landschaft geschaffen, die zwar zum großen Teil eine fast schon mystisch-, düstere- und melancholische Schwere mit sich trägt und andererseits auch durch psychedelische Boom Bap-Momente glänzt. Ein sehr gelungenes Album, das meine eh schon hohen Erwartungen mehr als erfüllt hat. Alleine durch den Outrotrack »Violas und Lupitas« wird »Cheat Codes« für immer einen Platz in meinem Herzen haben.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Danger Mouse &amp; Black Thought - Violas &amp; Lupitas (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/12J3BJKY7xo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p></p>
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		<title>GZA &#8211; Liquid Swords</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 14:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mitte-Ende der 90er: Während die US-Rapwelt auf den gipfelnden Westcoast-Eastcoast-Streit schaut, ist man beim Wu-Tang Clan vor allem damit beschäftigt, die Solokarrieren der Clanmember voranzutreiben. Das Gruppendebütalbum »Enter the Wu-Tang (36 Chambers)« ist 1993 erschienen und sorgte für so viel Wirbel, dass die Standoutnames des Clans auf dieser Welle des Erfolgs kurz aufeinanderfolgend ihre jeweiligen Soloalben droppten. Angefangen mit Method Man und seinem Erstling »Tical« (1994) ging es über Fanliebling Ol&#8217; Dirty Bastard und seinem »Return to the 36 Chambers« [&#8230;]</p>
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<p><strong>Mitte-Ende der 90er: Während die US-Rapwelt auf den gipfelnden Westcoast-Eastcoast-Streit schaut, ist man beim Wu-Tang Clan vor allem damit beschäftigt, die Solokarrieren der Clanmember voranzutreiben. Das Gruppendebütalbum »Enter the Wu-Tang (36 Chambers)« ist 1993 erschienen und sorgte für so viel Wirbel, dass die Standoutnames des Clans auf dieser Welle des Erfolgs kurz aufeinanderfolgend ihre jeweiligen Soloalben droppten. Angefangen mit Method Man und seinem Erstling »Tical« (1994) ging es über Fanliebling Ol&#8217; Dirty Bastard und seinem »Return to the 36 Chambers« hin zu <a href="https://mostdope.tv/staff-picks/raekwon-only-built-4-cuban-linx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Raekwon und seinem Mafia-Rapalbum »Only Built 4 Cuban Linx&#8230;«</a>.</strong></p>



<p>Allesamt Klassiker auf ihre Art, aber als im November &#8217;95 die Fackel an <strong>GZA</strong> weitergegeben wurde, sorgte er für das bis dahin und vielleicht auch bis heute stärkste <strong>Wu-Tang</strong> Soloalbum überhaupt: »Liquid Swords«</p>



<p>Wie gewohnt hat sich <strong>RZA</strong>, das Hirn des Clans, dem Großteil der Produktion angenommen und für die detailreichen, samplelastigen und vor allem düsteren Klänge gesorgt, die einem ab Sekunde 1 entgegenschallen. Da wird für den Titeltrack und gleichzeitiges Intro der Martial Arts-Film <strong>Shogun Assasin</strong> aus 1980 gesampled, der übrigens auch im weiteren Verlauf des Albums immer wieder Satzfetzen zur Bearbeitung für den RZA bietet. Und wenn dann eine merkwürdig ruhige Kinderstimme erzählt, wie der Vater getötet werden sollte und wie sich seitdem alles geändert hat, dann weiß man: Dieses Album wird keine leichte Kost: Es wird dunkel, es wird gewalttätig und es wird verflochten. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="GZA - Liquid Swords" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/1YOOxeFr1b8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Das unterstreichen auch das Schachbrett, das der passionierte Schachspieler GZA auf sein Cover setzen hat lassen. Gemeinsam mit den abgetrennten Köpfen und den Kampfszenen wird die Richtung des Albums bereits hier vorgegeben. GZA lässt dem auf den Songs dann auch Taten folgen, wenn er über &#8220;bloodbaths in elevator shafts&#8221; (»Duel Of The Iron Mic«) oder &#8220;hitmen who pull out TECs and then drop those who crack like tacos from mexican&#8221; (»Gold«) rappt. Berichte von den Straßen erfinden im Hip-Hop und auch beim Wu-Tang Clan wahrlich nicht das Rad neu, aber wenige beschreiben die Geschehnisse so eindrücklich und sprachgewaltig wie der GZA auf »Liquid Swords«.</p>



<p>Es drehen sich aber nicht alle seiner Texte ausschließlich um die Gewalt da draußen und das harte Leben in den Projects. Auf »Labels« rechnet er zum Beispiel mit ausbeuterischen Hip-Hop Labels ab &#8211; Erfahrungen, die er selber vor den Erfolgen beim Clan am eigenen Leibe gemacht hat. &#8220;Tommy ain&#8217;t my motherf*ckin boy&#8221; ist eine der Zeilen aus diesem Track, die vermutlich nicht nur dem vormalig bei <strong>Tommy Boy </strong>gesigneten RZA sondern bis zuletzt auch <a href="https://hiphopdx.com/news/id.50449/title.maseo-on-de-la-souls-war-with-tommy-boy-theres-been-a-lot-of-pain-suffering" target="_blank" rel="noreferrer noopener">De La Soul aus der Seele gesprochen haben</a>. »Living In The World Today« ist dagegen ein Social Commentary-Track, der zwar eigentlich auf die Probleme der damaligen Zeit Bezug nimmt, in vielen Fällen aber leider immer noch höchst aktuell ist. </p>



<p>Die absolute Highlight-Passage des Albums setzt aber zur Mitte des Albums ein: Erst sorgen GZA, RZA, <strong>Ghostface Killah</strong> und <strong>Killah Priest </strong>auf »4th Chamber« für einen Song, der genauso gut auf dem Wu-Debüt hätte landen können, dann stellt <strong>Method Man</strong> beinahe GZA auf seinem eigenen Album in den Schatten. Auf »Shadowboxin&#8217;« gehen beide All-In und bringen den vermutlich bekanntesten &#8211; und auch besten &#8211; Song des gesamten Albums hervor. &#8220;Allow me to demonstrate the skill of Shaolin&#8221; = Peak Wu-Tang! Abgerundet wird dieser Drei-Track-Run von »Hell&#8217;s Wind Staff / Killah Hills 10304«. Ohne Hook und mit langem Intro ist der Track deutlich sperriger als seine beiden Vorgänger, macht das aber dafür mit einem ausgiebigen und metaphergetränktem Verse des GZAs mehr als wett. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="GZA - Shadowboxin&#039; ft. Method Man" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/5qDhaWqeNMc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Der hintere Teil des Albums lässt einen schließlich etwas durchatmen, bevor es zum Bonus-Song kommt &#8211; dem einzigen nicht vom RZA produzierten Song des Albums. Es ist auch der einzige Track des Albums, auf dem GZA selber nicht rappt oder überhaupt beteiligt ist. Stattdessen sind es <strong>4th Disciple</strong> an den Geräten und <strong>Killah Priest</strong> am Mic, die sich hier austoben dürfen. »B.I.B.L.E.« fällt aber nicht aus der Reihe, sondern ist mit seinen tiefgehenden Parts und dem <strong>Ohio Players</strong>-Sample stattdessen sogar einer der Höhepunkte des Albums. </p>



<p>Irgendwie passt es deshalb zum gesamten Album und zum Clan allgemein, dass der 13. und letzte Track von »Liquid Swords« nicht etwa vom Hauptcharakter GZA aufgeführt wird, sondern einer der vermeintlich schwächeren Parts des Wu-Tang Clans die Hörer*innen nach dieser beinahe filmischen Albumerfahrung entlässt. Man wird eben immer wieder aufs Neue überrascht bei den Jungs aus Staten Island.</p>
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		<title>Raekwon &#8211; Only Built 4 Cuban Linx&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2021 13:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wu-Tang Clan hat neben einigen legendären gemeinsamen Alben mindestens genauso viele legendäre Soloalben von fast allen einzelnen Wu Membern hervorgebracht. Eins davon ist das Debüt von&#160;Raekwon: »Only Built 4 Cuban Linx&#8230;«. Ein Jahr nach dem Durchbruchsalbum des Clans »Enter the Wu-Tang (36 Chambers)« begann 1994 eine beispiellose Reihe an erfolgreichen Solodebüts der einzelnen Artists:&#160;Method Man&#160;legte im November 94 mit »Tical« vor. Nur vier Monate später folgte das Debüt von&#160;Ol&#8217; Dirty Bastard&#160;und wiederum knappe fünf Monate später war Raekwon an [&#8230;]</p>
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<p><strong>Der Wu-Tang Clan hat neben einigen legendären gemeinsamen Alben mindestens genauso viele legendäre Soloalben von fast allen einzelnen Wu Membern hervorgebracht. Eins davon ist das Debüt von&nbsp;Raekwon: »Only Built 4 Cuban Linx&#8230;«.</strong></p>



<p>Ein Jahr nach dem Durchbruchsalbum des Clans »Enter the Wu-Tang (36 Chambers)« begann 1994 eine beispiellose Reihe an erfolgreichen Solodebüts der einzelnen Artists:&nbsp;Method Man&nbsp;legte im November 94 mit »Tical« vor. Nur vier Monate später folgte das Debüt von&nbsp;Ol&#8217; Dirty Bastard&nbsp;und wiederum knappe fünf Monate später war Raekwon an der Reihe.</p>



<p>Sein Album ist nicht nur eine erfolgreiche Einreihung in die Einzelvorstellungen der Wu-Tang Artists gewesen, es sorgte auch für ein kleines Revival vom Mafia-Rap. Den hatte&nbsp;Kool G Rap&nbsp;gegen Ende der 80er erfolgreich geprägt, doch nach einer kleinen Durststrecke war es Raekwon, der das Subgenre wieder aufleben ließ. Mafia-Rap als Form des Hardcore Hip-Hops lebt vor allem von den Referenzen auf die bekannten Mafiosi, die organisierte Kriminalität und stellt allgemein den Hustle in den Mittelpunkt.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="929" height="929" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/only-built-fpr-cuban-linx.jpg" alt="" class="wp-image-20369" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/only-built-fpr-cuban-linx.jpg 929w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/only-built-fpr-cuban-linx-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/only-built-fpr-cuban-linx-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/only-built-fpr-cuban-linx-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/only-built-fpr-cuban-linx-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/only-built-fpr-cuban-linx-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/only-built-fpr-cuban-linx-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/only-built-fpr-cuban-linx-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/only-built-fpr-cuban-linx-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/only-built-fpr-cuban-linx-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/only-built-fpr-cuban-linx-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 929px) 100vw, 929px" /><figcaption class="wp-element-caption">Backcover von Only Built 4 Cuban Linx&#8230;</figcaption></figure>
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<p>In »Only Built 4 Cuban Linx&#8230;« werden diese Elemente in ein großes Ganzes verpackt und beinahe filmreif konzipiert. Das Cover zeigt es auf: Raekwon übernimmt die Rolle des Chefs, während&nbsp;Tony Starks&nbsp;aka&nbsp;Ghostface Killah&nbsp;als Guest Star agiert. Das Wu-Tang Hirn&nbsp;RZA&nbsp;mimt derweil in der Rolle des Directors die großen Mafiafilmregisseure wie&nbsp;Coppola&nbsp;oder&nbsp;Scorsese.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Raekwon - Ice Cream (Official HD Video) ft. Ghostface Killah, Method Man, Cappadonna" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/jgh10of6DKA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Überhaupt RZA: Seine wie gewohnt samplelastigen Produktionen liefern den Grundstein, der dieses Gefühl eines Mafia-Films vor den Augen entstehen lässt. Es hat dann an Raekwon und Ghostface Killah in den Hauptrollen gelegen, diese Sounds mit ihrem Storytelling und ihrer besonderen Chemie zu füllen – und sie führten diese Aufgabe oscarreif durch. Die restlichen Clanmember tun dann als Nebendarsteller ihr Übriges und streuen hier und da ihre Parts ein. Ein ganz besonderer Cameoauftritt kommt in Form von&nbsp;Nas&nbsp;auf »Verbal Intercourse«, denn der hier passenderweise als Nas Escobar aufgeführte Rapper war das erste Feature außerhalb des Wu-Tang Dunstkreises.</p>



<p>Keine Frage: Mit »Only Built 4 Cuban Linx&#8230;« gelang Raekwon ein ganz großer Schritt, um die Wu-Tang Saga weiterzuführen!</p>
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		<title>Freddie Gibbs &#038; Madlib &#8211; Piñata</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2020 13:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Anfang diesen Jahres hat Freddie Gibbs gemeinsam mit The Alchemist das ebenfalls sehr zu empfehlende Album »Alfredo« veröffentlicht. Unser heutiger Staff Pick ist jedoch eine weitere Kollaboration des Amerikaners mit einer anderen Produzenten-Legende: »Piñata« mit Madlib. Auf insgesamt 17 Tracks tobt sich der Mann hinter den Beats aufs Feinste aus und unterstreicht abermals den Ruf als kreatives Samplegenie, den er sich schon in früheren Zusammenarbeiten mit MF DOOM oder J Dilla erarbeitet hat. Freddie erzählt währenddessen von seinem düsteren Thug Life – und während [&#8230;]</p>
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<p><strong>Anfang diesen Jahres hat Freddie Gibbs gemeinsam mit The Alchemist das ebenfalls sehr zu empfehlende Album »Alfredo« veröffentlicht. Unser heutiger Staff Pick ist jedoch eine weitere Kollaboration des Amerikaners mit einer anderen Produzenten-Legende: »Piñata« mit Madlib.</strong></p>



<p><br>Auf insgesamt 17 Tracks tobt sich der Mann hinter den Beats aufs Feinste aus und unterstreicht abermals den Ruf als kreatives Samplegenie, den er sich schon in früheren Zusammenarbeiten mit <strong>MF DOOM</strong> oder <strong>J Dilla</strong> erarbeitet hat. Freddie erzählt währenddessen von seinem düsteren Thug Life – und während diese Thematik natürlich nicht gerade das Rad neu erfindet, wirkt das Album bei weitem nicht austauschbar. Seine vielen Bars werden von ihm mit exzellentem Flow vorgetragen und sind manchmal gerade wegen seiner unaufgeregten Erzählweise besonders charismatisch.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Freddie Gibbs &amp; Madlib - Thuggin&#039; (Official) - Piñata" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/vbxcPy1qJTU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Auch die Auswahl der Featuregäste trägt dazu bei, dass das Album trotz der stolzen Trackanzahl nicht unabwechslungsreich ausfällt: So ist von alten Hasen wie&nbsp;<strong>Wu-Tang</strong> Legende <strong>Raekwon</strong>&nbsp;bis zu (damals) neueren Gästen wie&nbsp;<strong>Earl Sweatshirt</strong>&nbsp;alles vertreten – und alle drücken den jeweiligen Songs ihren ganz eigenen Stempel auf und fügen sich so nahtlos in das Gesamtwerk ein. Die Stunde Laufzeit, die das Kollaborationsalbum hat, vergeht wie im Flug.</p>



<p><br>Mit »Piñata« haben Freddie Gibbs &amp; Madlib ein kleines Highlight von 2014 geschaffen. Das Album ist in all seiner Schlichtheit ein raues und straightes Straßenrapalbum geworden. Ihre grandiose Zusammenarbeit ist 2019 durch »Bandana« übrigens noch einmal unterstrichen worden &#8211; ein ebenfalls zu empfehlendes Album!</p>
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		<title>Kanye West &#8211; My Beautiful Dark Twisted Fantasy</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2020 13:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Genie und Wahnsinn liegt, gerade im künstlerisch-kreativen Bereich, bekanntlich meist nicht viel. Im Hip-Hop gibt es dabei kaum jemanden, der diese Gratwanderung so stark macht wie Kanye West. Wo er einerseits als Pionier für musikalische und modische Kreationen steht, sorgt er ebenso für Kontroversität wie bspw. bei den MTV Awards 2009 oder seiner US-Präsidentschaftsbewerbung in diesem Jahr. Aber heute soll es ausschließlich um die Musik gehen. Mit seinem fünften Soloalbum MBDTF hat Kanye zu Beginn der 2010er ein Werk [&#8230;]</p>
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<p><strong>Zwischen Genie und Wahnsinn liegt, gerade im künstlerisch-kreativen Bereich, bekanntlich meist nicht viel. Im Hip-Hop gibt es dabei kaum jemanden, der diese Gratwanderung so stark macht wie Kanye West. Wo er einerseits als Pionier für musikalische und modische Kreationen steht, sorgt er ebenso für Kontroversität wie bspw. bei den MTV Awards 2009 oder seiner US-Präsidentschaftsbewerbung in diesem Jahr.</strong></p>



<p>Aber heute soll es ausschließlich um die Musik gehen. Mit seinem fünften Soloalbum MBDTF hat <strong>Kanye</strong> zu Beginn der 2010er ein Werk geschrieben, das den Musiker und die Person Kanye West gleichermaßen ins Licht rückt. Auf 13 Titeln werden Themen wie Reichtum und Dekadenz, Liebe und Macht, aber auch Selbstzweifel und im Allgemeinen die dunkleren Seiten des Lebens im Rampenlicht behandelt. </p>



<p>Dabei ist das Album auf einer musikalischen Ebene ein Vorzeigewerk für herausragende Samplearbeit, es werden etwa Künstler wie&nbsp;<strong>Black Sabbath</strong>,&nbsp;<strong>King Crimson</strong>&nbsp;oder&nbsp;<strong>Aphex Twins</strong>&nbsp;so geschickt verarbeitet, dass sie sich wie neu aufgenommen anhören. Hinzu kommt eine illustre Runde an Featuregästen und Produktionsverantwortlichen (von&nbsp;<strong>Rihanna</strong>&nbsp;über&nbsp;<strong>Raekwon</strong>&nbsp;bis zu&nbsp;<strong>Bon Iver</strong>), die im Zuge der Albumarbeiten auf Hawaii zusammenkamen und Kanyes verdrehte Fantasien bis ins letzte Detail vollendeten.</p>



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<iframe title="Kanye West - POWER" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/L53gjP-TtGE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Kanye West zeigt sich gewohnt protzig, großmäulig und arrogant, dann aber auch im selben Atemzug wieder angreifbar und verletzlich. Mit MBDTF lotet er die musikalischen Grenzen bis ins Letzte aus, zeigt sich detailversessen und weit vor seiner Zeit &#8211; und hat damit eins der Highlights des vergangenen Jahrzehnts geschaffen.</p>
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