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	<title>Pop Archive - Mostdope</title>
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		<title>„Europäische Musik ist peak!“ – Musikalische Inspiration hinter siovo’s »für immer: babyboy«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:17:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Track by Track]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>»Kauft dem Jungen Blumen«, siovo‘s Debütprojekt, liegt mittlerweile fast zwei Jahre zurück. Zwischen Festivalshows, Support-Auftritten bei Zartmann und Zimmer 90 sowie einer ausverkauften Solo-Tour hat der deutsche Künstler offensichtlich auch viel Zeit im Studio verbracht. Ende März erschien mit »für immer: babyboy« sein Debütalbum: Ein Indie-Release, das nur so vor Experimentierfreude und Selbstbestimmung strotzt.&#160; Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist »für immer: babyboy« nun deutlich mutiger, verspielter und digitaler, bleibt aber trotzdem siovo’s Spirit treu. Zwischen Orgeln, Synth-Theatralik und Electro-Drums [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/track-by-track/europaeische-musik-ist-peak-musikalische-inspiration-hinter-siovos-fuer-immer-babyboy">„Europäische Musik ist peak!“ – Musikalische Inspiration hinter siovo’s »für immer: babyboy«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Kauft dem Jungen Blumen«, siovo‘s Debütprojekt, liegt mittlerweile fast zwei Jahre zurück. Zwischen Festivalshows, Support-Auftritten bei Zartmann und Zimmer 90 sowie einer ausverkauften Solo-Tour hat der deutsche Künstler offensichtlich auch viel Zeit im Studio verbracht. Ende März erschien mit »für immer: babyboy« sein Debütalbum: Ein Indie-Release, das nur so vor Experimentierfreude und Selbstbestimmung strotzt.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist »für immer: babyboy« nun deutlich mutiger, verspielter und digitaler, bleibt aber trotzdem siovo’s Spirit treu. Zwischen Orgeln, Synth-Theatralik und Electro-Drums kommt immer noch die wohlbekannte, Autotune-versetzte Melancholie hervor. Bei einem Gespräch vor seinem Tourstopp in Wien hat der Musiker uns eine Sammlung an Songs erstellt, die ihn bei dem Album wie auch allgemein beeinflusst haben.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Anekdoten aus seinen kreativen Kinderschuhen wird deutlich, dass eine bestimmte Art von Musik bei ihm gerade besonders hoch im Kurs steht: <em>„Europäische Musik ist krass!“</em>. In Zeiten der maximalen Vernetzung appelliert <strong>siovo </strong>daran, sich nicht in der Bequemlichkeit der eigenen Muttersprache zu wiegen, sondern auch mal den Blick über den regionalen Tellerrand hinaus zu richten:&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/merch-post-final-1.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="500" height="667" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/merch-post-final-1.png" alt="" class="wp-image-20914" style="aspect-ratio:0.7496370595222384;width:182px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/merch-post-final-1.png 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/merch-post-final-1-225x300.png 225w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Presse</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich kann mir wirklich mit einem Klick alles anhören, was ich will und genießen. In den nächsten Jahren wird sich internationale Musik wahrscheinlich auch noch mehr vermischen. Ich finde es so schade, dass diese Ländergrenzen musikalisch existieren. In diesem Kontext sind Sprachbarrieren meiner Meinung nach eher made up. Am Ende des Tages sind Emotionen das, was die Leute am meisten abholt. Viele sprechen auch kein gutes Englisch und hören trotzdem englische Musik.”</em></p>



<div style="height:0px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">1. ROSALÍA &#8211; »COMO UN G«</h3>



<p class="wp-block-paragraph">»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/6jbtHi5R0jMXoliU2OS0lo?si=XFm_qu1HTUW4iCIJdPq9vA">MOTOMAMI</a>« bekommt ja auch ein Shoutout auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0jsK8zf0nVI9GEOYzP3NTJ?si=62600d11fc8f4f2d">BABYBOY</a>«. Für mich war es eins der prägendsten Alben, die ich in meiner späten Jugend gehört habe. Diese Welt aus Balladen und Autotune ist eine, in der mich zum einen musikalisch voll verloren aber dann auch wiedergefunden habe. Auch auf der visuellen Seite war sie schon immer ein Vorbild für mich. <strong>ROSALÍA</strong> macht ein Album nicht nur, um Songs in eine Reihenfolge zu bringen, sondern um eine komplette Idee sowohl musikalisch als auch live umzusetzen. Das ist sehr, was wir versucht haben, mit »für immer: babyboy« und der Tour auch zu machen. Sicherzustellen, dass alles auf dem gleichen Planeten stattfindet – von großen Sachen wie Videos und Bühnenbild bis hin zu Kleinigkeiten wie Outfits oder Schriftarten. Diese Welt blutet in alles, was dazugehört. Bei ihr habe ich das, das erste Mal richtig gesehen und war komplett stoked.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: COMO UN G" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/7MDfNYdpdohHjmFsYK44KU?si=88d8ca1abef04387&amp;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">2. Troye Sivan &#8211; »Rush«</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, das ist der most obvious Song, den ich in dieser Liste habe, weil ich oft mit ihm verglichen werde. Er ist der größte queere Pop-Artist in den Staaten und hat mich auch am meisten geprägt, was männliche Popmusik angeht. Meiner Meinung nach gibt es wenig Männer, auch in Amerika, von denen groß was erwartet wird, wenn es um Pop geht – wie zum Beispiel ein ausproduziertes Rollout. Er ist einer von den Menschen, bei denen die Leute dieselben Anforderungen haben, wie bei den großen Pop-Girls. Ich glaube, dass das eine Sache ist, die sich auch bei mir ins Deutsche übersetzt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt einfach so wenig Repräsentation, dass er immer das Erste ist, woran Leute denken. Ich sehe das aber total und höre ihn schon seit Ewigkeiten. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5UcGyEltve5psjxSRsHx8E?si=rmOf4k7ET7GIMeZdqol37g">Something To Give Each Other</a>«, war auch eines der prägendsten Alben für mich. Das Musikvideo zu »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4ZnkygoWLzcGbQYCm3lkae?si=c81f4b72cec447ae">Rush</a>« hat er sogar in Berlin gedreht mit Bekannten und Freunden von mir – in Locations in Friedrichshain, die ich kenne. Ich habe mich einfach sehr repräsentiert gefühlt in diesem ganzen Kosmos. Auch wenn nicht unbedingt musikalisch ist er auf jeden Fall von der Message her ein großer Einfluss.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Troye Sivan - Rush (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/b53QJYP-lqY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">3. Ralphie Choo &#8211; »VOYCONTODO«</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/3A0EF7ED-E1A6-4731-BF47-4AEB0755BCDC.jpg"><img decoding="async" width="923" height="1378" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/3A0EF7ED-E1A6-4731-BF47-4AEB0755BCDC-edited.jpg" alt="" class="wp-image-20919" style="aspect-ratio:0.669928319490272;width:174px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/3A0EF7ED-E1A6-4731-BF47-4AEB0755BCDC-edited.jpg 923w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/3A0EF7ED-E1A6-4731-BF47-4AEB0755BCDC-edited-201x300.jpg 201w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/3A0EF7ED-E1A6-4731-BF47-4AEB0755BCDC-edited-686x1024.jpg 686w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/3A0EF7ED-E1A6-4731-BF47-4AEB0755BCDC-edited-768x1147.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/3A0EF7ED-E1A6-4731-BF47-4AEB0755BCDC-edited-770x1150.jpg 770w" sizes="(max-width: 923px) 100vw, 923px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Presse</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ralphie Choo</strong> ist ein spanischer Artist, den ich schon jetzt seit einer Weile verfolge, weil er sehr weirden europäischen Pop macht. Ich würde sagen, es ist analoger Hyperpop. Die deutsche Definition von Hyperpop ist manchmal ein bisschen langweilig, weil es hier immer eine gewisse Vorstellung davon gibt, dass es einfach nur verzerrte Sounds sein müssen – 4-to-the-Floor und technoid. Hyperpop muss aber gar nicht diese Verwurzelung in der Techno-Welt haben, sondern kann auch vom Indie-Sound kommen. Das ist eine Welt, die die Spanier bereits gut entdeckt haben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen sind viele Callbacks dazu auf meinem Album. Wir haben super viele Gitarren und Streicher komplett hochgepitcht und zerstückelt, viele Vocals komplett verzogen und verzerrt. In meinen Augen pioneert Ralphie Choo das Ganze. Er spielt dieses Jahr auch beim <strong>Primavera Sound</strong> und ich will lowkey hin, um ihn zu sehen. Europäische Musik ist einfach peak!</p>



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<iframe title="Spotify Embed: VOYCONTODO" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/3nktnXU3MIsO50g7pd1f2W?si=aa531dcdcb4647c9&amp;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">4. BLANCO &#8211; »David«</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>BLANCO</strong> ist ein italienischsprachiger Artist, der vor Jahren tatsächlich mal beim ESC war (Anm.d.Red: BLANCO vertrat Italien 2022 zusammen mit <strong>Mahmood</strong> beim ESC in Turin). Deswegen ist er aber eigentlich nicht bekannt, sondern war schon davor ein Riesenstar in Italien. Deutsche würden seine Musik wahrscheinlich als Indie in einem Punk-Mantel verstehen. Als ich angefangen habe Musik zu machen, war ich sehr sehr obsessed mit ihm. Viel von meiner Performance und der Art und Weise wie ich Emotionen und Musik herüberbringe, ist daher von ihm inspiriert. Zum einen gibt es die Balladen mit intimen und ruhigen Momenten. Manche Sachen grenzen dann teilweise aber schon an gesungenem Grölen. Ich schreie also auch gerne Leute an bei Live-Shows (lacht). Trotzdem ist es super technisch und dabei eine unglaublich emotionale Art und Weise fragil und trotzdem fast schon Hooligan-mäßig zu singen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hooligan-Approach hat für mich auf dem ganzen Album eine Rolle gespielt. Auf »BABYBOY« hört man ja auch diesen Chor. Für mich war das in gewisser Art das Reclaiming einer Welt, die einem früher widersprochen und nicht im eigenen Team gespielt hat, aber heute mit und für einen schreit. Bei BLANCO habe ich verstanden, dass diese überdreht maskuline Art auch von einem verletzlichen und emotionalen Punkt ausgehen kann.</p>



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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">5. ABBA &#8211; »Lay All Your Love On Me«&nbsp;</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ABBA</strong> sind natürlich auch Europäer (lacht). Schweden! Oft vercheckt man, dass die auch aus unserer Ecke sind und eben auch europäische und vor allem weirde Musik machen. Das ist ein Riesenpunkt. Leute experimentieren hier mehr! Leider tendiert man vor allem in der Popmusik dazu, direkt nach Amerika zu schauen. Das ist aber ein bisschen boring, weil deren geleckte und perfekte Soundwelt auf Deutsch eh nicht so geil klingen wird. Außerdem sind es unsere sehr spezifische Kultur und unser markanter, weirder und edgy Musik-Background, die uns ausmachen. Leute die eine Identität haben, wie <strong>Nina Hagen</strong> und <strong>Herbert Grönemeyer</strong>. Ich finde, man sollte das – so wie Europa – mehr embracen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/8FECD307-9D1C-41E9-A381-EEE0CA12F9C4.jpeg"><img decoding="async" width="1024" height="687" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/8FECD307-9D1C-41E9-A381-EEE0CA12F9C4-1024x687.jpeg" alt="" class="wp-image-20918" style="aspect-ratio:1.4905780224433622;width:456px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/8FECD307-9D1C-41E9-A381-EEE0CA12F9C4-1024x687.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/8FECD307-9D1C-41E9-A381-EEE0CA12F9C4-300x201.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/8FECD307-9D1C-41E9-A381-EEE0CA12F9C4-768x515.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/8FECD307-9D1C-41E9-A381-EEE0CA12F9C4-770x516.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/8FECD307-9D1C-41E9-A381-EEE0CA12F9C4-1400x939.jpeg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/8FECD307-9D1C-41E9-A381-EEE0CA12F9C4.jpeg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Presse</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Meine allererste CD als Kind früher war eben diese von ABBA. Ich glaube, man hört das zwar nicht offensichtlich aus meiner Musik raus, ist aber auf jeden Fall immer meine unbewusste Core-Inspiration gewesen. Dieser ganze tatsächliche Pop-Approach und die Danceability-Faktoren stammen noch aus der Welt von ABBA. Eine Welt des Hochglanz-Pops, die mich immer noch sehr prägt.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Lay All Your Love On Me" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/4euAGZTszWPrriggYK0HG9?si=fb8fa8d795dc4ef8&amp;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">6. Andrew Lloyd Webber &#8211; »Memory«</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Song ist aus »Cats«, dem ersten Musical, das ich als Kind gesehen habe. Ich selbst habe damals auch drei Jahre lang <strong>Tarzan</strong> im Musical gespielt. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/697kFTt1wZeJglXxS57Dms?si=febccf8cc55349e6">Memory</a>« war der Grund, warum mein Dad meinen Keller umbauen musste und mein Bruder nicht dort spielen durfte. Ich habe eine Bühne gebraucht. Dort habe ich dann Konzerte für meine Familie gegeben, mich mit Taschenlampen angeleuchtet und zu »Cats« gesungen. Nobody tell this to <strong>Andrew Lloyd Webber</strong>, aber ich habe lowkey so viel Geld mit diesem Song gemacht (lacht). Ich habe immer für Taschengeld auf Hochzeiten gesungen und »Memory« war der Song, den sich dann alle von einem Elfjährigen gewünscht haben. Auch wenn der Text eigentlich gar nicht so gut ist und es viel mehr um die Emotionen und das Vocal-Showcase ging.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist auch wieder eine sehr intrinsische Inspo. Es ist die Grundidee von großen Emotionen, Streichern und diesem Musical-esquen, die daher stammt und bis heute noch tief in mir verwurzelt ist. Wenn ich einen Song Karaoke singen müsste, wäre es der. Wenn ich traurig bin und singen möchte, dann ist es Andrew Lloyd Webber-Musik.</p>



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</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">7. Charli xcx &#8211; »Chains of Love«</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, sie hatte bei diesem Album die gleichen Influences wie ich. Oft höre ich Sachen von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/4oniyB3TRFhjglVSqVgy9e?si=K-s1Zh2lQ362AKojcWbwxQ">Wuthering Heights</a>« und denke mir: „<em>Krass, wir haben ähnliche Musik gehört</em>“. Als das Album im Februar herauskam, war meins natürlich schon fertig.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin sehr, sehr begeistert von der Art und Weise, wie sie auch analoge Sounds mit einer sehr synthetischen Welt verbindet. Vor allem da ist alles sehr ausgewogen, nahbar und ehrlich, obwohl es gleichzeitig ein totales Hyperpop-Album ist. Ich hätte gerne alle Songs geschrieben, die da drauf sind (lacht). Es ist eine große Inspiration für mich und ich finde es so toll, dass die Art von Musik jetzt auch eine derartige Fläche und Daseinsberechtigung hat. Statt nur 4-to-the-floor und Hau Drauf geht es fast schon in eine Operesque Richtung und bleibt trotzdem noch Charli. Wahrscheinlich macht das klassische Musik ein bisschen zugänglicher für ein Publikum, das sonst nur Clubmusik hört.&nbsp;</p>



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<iframe title="Charli xcx - Chains of Love (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/tG1HKY6Jwas?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Gab es einen bestimmten Auslöser für den musikalischen Shift von »Kauft dem Jungen Blumen« zu »für immer: babyboy«?</strong><br><br></strong>siovo</strong>: Mein Growth als Person. Ich habe einfach keine Lust mehr gehabt nur komplett traurige Musik zu machen. Früher war das zwar schön und das Richtige, aber diesmal wollte ich einfach mehr Liebe zelebrieren – meinen queeren Background und diese Kultur mehr in den Vordergrund stellen als mein eigenes Leid. Trotzdem kommt die Melancholie durch und ist stets präsent. Das ist wohl einfach die Core-Identität meiner Musik. Egal wie glücklich der Song auch ist, schwingt sie immer mit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte das bei »Kauft dem Jungen Blumen« und auch den Singles vorher nicht, aber dieses Mal bin ich wirklich so überzeugt von meiner Musik. Mein FOH sagt die ganze Zeit wie er krass er es findet, dass ich gar nicht müde von meinen Songs werde. Normalerweise höre ich die nach Release auch nicht mehr – jetzt aber schon. Wahrscheinlich liegt das daran, dass es ein anderes Level von Stolz auf ein Produkt ist. Ich musste so viel kämpfen, damit das Projekt sich jetzt so anhört, anfühlt und aussieht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/siovo2025-edit47-edited.png"><img decoding="async" width="1334" height="1000" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/siovo2025-edit47-edited-1.png" alt="" class="wp-image-20922" style="aspect-ratio:1.3340191115562654;width:659px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/siovo2025-edit47-edited-1.png 1334w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/siovo2025-edit47-edited-1-300x225.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/siovo2025-edit47-edited-1-1024x768.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/siovo2025-edit47-edited-1-768x576.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/siovo2025-edit47-edited-1-770x577.png 770w" sizes="(max-width: 1334px) 100vw, 1334px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Presse</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Freust du dich schon darauf, dich in Zukunft noch weiter musikalisch auszuprobieren und kannst du vielleicht schon verraten, wo es hingehen wird?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>siovo</strong>: Ich habe schon den Anspruch mit jedem Projekt etwas anderes zu machen, weil ich zu schnell von einer Sache gelangweilt bin. Ich würde zum Beispiel nicht mit demselben Album zweimal auf Tour gehen. Für mich ist das auch, was Popmusik ausmacht. Ich reclaime „Pop“ im Deutschpop. Popmusik bedeutet nicht einfach einen Song zum Mitsingen zu machen. Popmusik ist eine Idee, eine Brand und ein Konzept. Es wird auch immer Konzepte geben, die sich über meine Projekte drüberlegen. Ich habe schon das Gefühl, dass das jetzt auf jeden Fall eine Ära sein wird, die sich in einem Rahmen für längere Zeit halten wird und mit der sich Leute identifizieren können und in der Welt suhlen können. Ab einem gewissen Punkt bin ich dann aber auch froh, weitermachen zu können. Wer da noch dran hängen will, kann das gerne. Für mich kommt dann irgendwann doch die nächste Geschichte.&nbsp;<br><br></p>



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<iframe title="Spotify Embed: für immer: babyboy" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/6CzAfB0irUJqGq3l4LdUgL?si=rk6kIJWgQj-Q02_ZA_xfjg&amp;utm_source=oembed"></iframe>
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		<title>Shut the F*ck up und hört Uzi Freyja zu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 12:40:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bhelize Don't Cry]]></category>
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		<category><![CDATA[Uzi Freyja]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hierzulande ist Uzi Freyja noch kein allzu bekannter Name, was sich hoffentlich jetzt ändern wird. Die Künstlerin ist geboren in Kamerun und dann als Teenagerin nach Frankreich gekommen. Musikalisch hätte man ihre Musik früher als Punk bezeichnet, weil es neu und aufregend ist, weil Freyja aber eine schwarze Frau ist, wird sie gerne mal in den Hip-Hop Topf geworfen. Die Einflüsse sind auch da, vor allem in ihrer Art zu rappen, aber das ist zu einfach (und faul) gedacht. Solange [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hierzulande ist Uzi Freyja noch kein allzu bekannter Name, was sich hoffentlich jetzt ändern wird. Die Künstlerin ist geboren in Kamerun und dann als Teenagerin nach Frankreich gekommen. Musikalisch hätte man ihre Musik früher als Punk bezeichnet, weil es neu und aufregend ist, weil Freyja aber eine schwarze Frau ist, wird sie gerne mal in den Hip-Hop Topf geworfen. Die Einflüsse sind auch da, vor allem in ihrer Art zu rappen, aber das ist zu einfach (und faul) gedacht. Solange es Musikbegeisterte aber überhaupt dazu bringt, ihr eine Chance zu geben, steht sie da drüber.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aktuell ist Uzi Freyja als Opening Act für Noga Erez unterwegs. Wir hatten die Gelegenheit mit ihr via Zoom über ihr letztes Album »Bhelize Don&#8217;t Cry« und ihre lange &#8211; und sind wir ehrlich richtig harte &#8211; Reise zu sprechen, die sie durchgemacht hat. Es gibt einiges, das sie wütend macht, aber auch einen Lichtblick am Horizont. Uzi Freyja hat viel zu sagen und verdient es, das man ihr zuhört.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_Tom_Kleinberg_04.jpeg"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_Tom_Kleinberg_04-819x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-20057" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_Tom_Kleinberg_04-819x1024.jpeg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_Tom_Kleinberg_04-240x300.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_Tom_Kleinberg_04-768x960.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_Tom_Kleinberg_04-1229x1536.jpeg 1229w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_Tom_Kleinberg_04-770x963.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_Tom_Kleinberg_04-1400x1750.jpeg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_Tom_Kleinberg_04.jpeg 1440w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Uzi Freyja by Tom Kleinberg</figcaption></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hannah: Du bist bald mit Noga Erez auf Tour und Opener zu sein ist nicht immer eine leichte Aufgabe, je nach Publikum. Wie fühlst du dich damit, gibt es eine gewisse Angst, oder reine Vorfreude?</strong><br>Uzi Freyja: Ich denke, es ist beides, denn als Opener kann man sagen, dass es nicht um einen selbst geht. Manchmal kommen die Leute, wenn du mit dem Singen fertig bist. Man weiß es vorher nicht. Das kann ein bisschen Angst machen, weil man vor zwanzig oder zehn Leuten auftreten kann. Sie sind nicht gekommen, um dich zu sehen, verstehst du? Und das kann ein bisschen stressig sein und man kann denken: &#8220;Oh mein Gott, vielleicht bin ich nicht gut genug.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">So muss man also an seinem Verstand arbeiten, denn das kann schwierig sein. Aber es ist auch aufregend, weil man die Möglichkeit hat, neue Leute kennenzulernen und seine Arbeit vor Leuten zu zeigen, die einem nie zuhören würden. Und es ist für mich wie ein Speed-Dating. Ich habe sozusagen 30 Minuten Zeit, um ihnen zu zeigen, wer ich bin. Und wenn sie mich lieben, Ja, wenn sie es nicht tun ist das in Ordnung. Aber das ist es, was meiner Meinung nach die beiden Ängste ausmacht. Und ich bin auch super aufgeregt, weil ich nicht weiß, wie man als Opener für eine Künstlerin wie sie auftritt, aber super cool.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich finde die Metapher des Speed-Datings wirklich gut.</strong><br>Ja, für mich ist es wirklich wie eine spirituelle Sache. Du hast 30 Minuten Zeit, um dich zu präsentieren und den Leuten zu zeigen, was du ihnen am besten bieten kannst. Also los geht’s.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich habe online einige Live-Auftritte von dir gesehen und ich liebe die Energie, die du mit auf die Bühne bringst. Aber was ich auch richtig gut finde, ist deine Band, die nur aus Frauen besteht, was leider nach wie vor sehr selten ist. Das sieht man nicht so oft, wie man sollte. Und ich halte das für sehr, sehr wichtig.</strong><br>Deshalb bin ich auch ein bisschen sauer, da ich ein Opener bin, habe ich nicht viel, was ich vorzeigen kann. Ich werde also meine Show nicht mit meiner Band präsentieren.<br><br><strong>Oh, okay.</strong><br>Ja, das ist wirklich das, was mich mehr beunruhigt, als der Opener zu sein, denn es wird das erste Mal sein, dass ich alleine auftrete, ohne dass meine Mädels im Hintergrund sind und mir Liebe geben und so. <br><br><strong>Und wie bereitet man sich darauf vor?</strong> <br>Als Opener kann man nicht alles machen, was man will. Zumindest, wenn man kein bekannter Opening Act ist. Aber wenn man kein großer Name ist, der die Tür öffnet, dann habe ich nur 30 Minuten Zeit, um den Menschen zu zeigen, wer ich bin. Dem Publikum zu vermitteln, warum sie mich sehen müssen und zu mir kommen sollen, um etwas Größeres und mehr zu erleben. Um mich im Gesamtpaket zu sehen. Ich stimme dir aber vollkommen zu, es ist super seltsam, wenn man eine weibliche Rapperin hat, hat man auch immer einen Mann auf der Bühne. Immer Männer, die irgendwas machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich war es wirklich wichtig, dass ich mit meinen Mädels zusammen bin. Ich bin natürlich ich selbst, sie stehlen mir nicht das Licht oder so. Mädchen auf der Bühne zu haben, das ist, als wenn du mit deinen Freundinnen zusammen bist. Als wir in der Highschool waren und die Leute dich schikaniert haben und du nicht wusstest, was du tun sollst und du deine Mädels im Rücken hattest, dachtest du dir: „Ja, ich werde die Schlampe verprügeln. Was soll der Scheiß? Ich werde ihr den Arsch versohlen!“ (lacht). Das ist also der Grund, ich weiß nicht, wie ich diese Energie erklären soll.</p>



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<iframe title="Uzi Freyja - Don&#039;t Disturb Me (Official Music Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/vhg1XDvqOwM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das ist etwas besonderes, vor allem weil es auch zeigt das wir alle Instrumente genauso gut spielen können.&nbsp;</strong><br>Ganz genau. Dazu haben wir eine lustige Geschichte: Ich und meine Schlagzeugerin <strong>Doriane</strong> (Doriane Gamba) traten bei einem Festival in Frankreich auf. Als wir geprobt haben, kam ein Mann – manchmal sage ich einfach: Ich mag keine Männer, aber ich toleriere sie – der kam und sagte: &#8220;Oh, mein Gott, ich bin ein Schlagzeuger. Aber, weißt du, du wirst besser sein, wenn du sitzt, um die Trommel zu schlagen, denn, weißt du, lass es mich dir erklären.“ Der fing an, ein Mansplaining zu machen. Ich habe ihn angeschaut, und ich war kurz davor, zu sagen: „Jo, was soll der Scheiß? Halt die Fresse!.“ Und Doriane sagte zu mir, lass ihn doch sein Ding machen. Sie ist einfach besser als er. Das war&#8217;s.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie ist besser als er, weil sie im Stehen auftreten kann. Das kann er nämlich nicht. Deshalb müssen sie kommen und Ihre Schwäche zeigen. Aber diese Art von Menschen gibt es bei uns immer. Also. Ja, Frauen auf der Bühne zu haben, ist ein tolles Gefühl. Wir sind eine Band. Wir können gegen alle Leute kämpfen, aber meistens beschützen sie die Leute vor mir (lacht).<br><br><strong>Es ist also ein gutes Gleichgewicht (lacht)</strong><br>Ja, sie sind bei sowas entspannter als ich. Sie wollen mich beschützen, aber sie sind einfach zu nett. Sie lächeln, Ich? Wenn mir jemand sowas sagen würde, ich würde ihm sagen: „Halt deine Fresse!“. Aber ich bin auch das Baby, ich bin die jüngste in der Band.<br><br><strong>Ja, ich denke wir müssen lernen unsere Energie nicht an solchen Menschen zu verschwenden.</strong><br>Ganz genau. Ich verschwende meine Energie nicht mehr, aber das Problem ist, dass ich meinen Mund zwar halte, aber mein Gesicht zeigt die Untertitel (lacht).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich möchte mehr über deinen Sound sprechen, denn deine Musik wird meist als eine Mischung aus Hip-Hop, Techno und Elementen des Punk beschrieben. Nachdem ich »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=P5mhzemQh_0&amp;list=PLJkOSRPJdKc_WKOe_XdgUHS--cM4J7cmE">Bhelize Don&#8217;t Cry</a>« gehört habe, verstehe ich das auch. Aber ich finde auch, dass es eine Art “fauler Journalismus“ ist, wenn man versucht, deine Musik in bestimmte Schubladen zu stecken. Es steckt viel mehr dahinter, es gibt viel mehr unterschiedliche Einflüsse. Wie geht es dir damit?</strong><br>Ich kann sagen, dass es wirklich schwer ist, Musik zu machen, wenn man nicht aus einer Familie kommt, die schon einen Fuß in der Musikindustrie hat oder einen finanziell unterstützt und hilft, seine Karriere aufzubauen. <br>Die Leute mögen normale Musik, in Frankreich sind das französische Popsongs, französischer R&amp;B oder was auch immer. Wenn man ihnen also etwas anderes präsentiert, werden die Leute das nicht verstehen. Ich kam einfach so an, mit meinen großen Brüsten, mit meinen Schuhen, mit meiner lauten Stimme und ich sagte: &#8220;Okay, ich bin hier!&#8221; Ich bin einfach angekommen als eine Frau, eine schwarze Frau, die sich einen Dreck um ihre Stadt schert. Als ob ich mich eines Tages langweilen könnte. Meine Haare sind immer anders. Manchmal zeige ich meinen Körper auf der Bühne, weil ich einen Rock trage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das können die Leute alles noch tolerieren und dann kommt meine Musik und auf einmal ist es untolerierbar. Am Anfang, als ich meine beiden EPs gemacht habe, war das ein wirklich großer Kampf. Die Leute konnten meine Musik nicht verstehen, deshalb versuchten sie ihr einen Namen zu geben, damit die Leute wissen, was ich tue. Nenne es Hip-Hop, Rap, Punk oder was auch immer du willst. Ich will meine Energie nicht darauf verschwenden. Ich mache Musik. Das war&#8217;s.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde das ein bisschen heuchlerisch. Die Leute wollen dich immer in ein bestimmtes Genre stecken, aber die gleichen Leute hören ja privat auch nicht nur das gleiche Genre. Zeige mir jemanden, der nur Jazzmusik hört, oder jemanden, der nur Elektromusik hört. Wir hören verschiedene Arten von Musik, denn so ist der Mensch. Aber was ich nicht verstehe ist, warum du versuchst, mich in eine Kiste zu stecken? Damit es für sie einfacher ist, mir zuzuhören und weil sie sich dabei wohl und sicher fühlen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist Musik. Wenn ich eines Tages einen reinen Rapsong machen möchte, werde ich das tun. Wenn ich einen Popsong machen will, dann tue ich das. Es ist Musik und es sind dieselben Leute, die dich andersrum schikanieren würden, wenn ich immer nur die gleiche Musik machen würde. Dann würden sie sagen, dass ich immer nur den gleichen Scheiß mache und meinen Sound nicht erneuere. Sie haben immer etwas zu sagen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Menschen sind manchmal so dumm (&#8230;). Sie kennen die Definition von Punk nicht. Punk am Anfang war etwas seltsames, etwas, bei dem man viele Dinge mischt, um etwas neues zu schaffen, das ist es, was ich mache.</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist noch schwieriger, wenn man eine Schwarze Frau ist. Die Leute haben so viel zu sagen über mich: „Du musst solche Musik machen. Oh mein Gott, du bist zu groß, um einen Rock zu tragen, oh mein Gott, so schön bist du nicht. Sei reich, verändere deinen Körper. Tu dies, tu das.“ Lass mich einfach in Ruhe, verdammt. Also tue ich die Dinge, die ich tun möchte. Früher habe ich es zugelassen, dass die Leute mir den Kopf verdrehen und mir das Gefühl geben, dass ich nicht gut genug bin. Als ob ich nicht das Gleiche verdient hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weißt du, ich sehe so viele Musiker*innen, die mit mir angefangen haben und viel schneller gewachsen sind. Ich habe nicht die gleichen Chancen wie sie und ich arbeite härter. Ich versuche also das was ich tue zu genießen. Wenn du dich also besser fühlst, wenn du einen Namen für meine Art von Musik hast, dann tu es. Aber sie sollen mir diesen Namen nicht aufzwingen. Die Menschen sind manchmal so dumm. Ich weiß nicht, ob man das schreiben kann, aber die Leute sind so dumm. Sie kennen die Definition von Punk nicht. Punk am Anfang war etwas seltsames, etwas, bei dem man viele Dinge mischt, um etwas neues zu schaffen, das ist es, was ich mache.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_010-1024x683.jpeg"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_010-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-20058" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_010-1024x683.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_010-300x200.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_010-768x512.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_010-360x240.jpeg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_010-720x480.jpeg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_010-770x513.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_010-1400x933.jpeg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_010.jpeg 1440w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Uzi Freyja by Tom Kleinberg</figcaption></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das ist wahr und ich denke, wie du schon sagtest, vor allem du als Schwarze Frau, wirst immer in diese Kategorie gesteckt: es gibt nur R&amp;B und Hip-Hop, und du kannst im Grunde keine andere Art von Musik machen.</strong><br>Ganz genau.<br><br><strong>Das gilt auch für männliche Schwarze Künstler in der Rockindustrie. Aber für Frauen ist es noch schwieriger.</strong><br>Noch härter. Außerdem werde ich mit einer Menge Sexualisierung konfrontiert. Leute, die zu mir kommen und mir sagen, ich sei zu sexuell mit meiner Musik. Ich sage nicht, dass ich garnicht über Sex spreche, aber haben sie mir zugehört? Sie sagen, dass sie darüber besorgt sind. Über die Tatsache, dass ich meine Sexualität so auslebe. Ja, aber das ist nur ein Lied, vielleicht zwei. Aber es gibt 12 Songs auf meinem Album. Wovon zum Teufel reden wir also? Und dann stelle ich die Frage: &#8220;Okay, aber hast du die gleiche Frage auch dem Typen gestellt, der im Grunde genommen nur solche Songs macht?&#8221;<br>Nur Lieder darüber, wie sie eine Frau zerstören werden und dergleichen. Haben Sie die gleiche Frage auch den Männern gestellt? Es ist schwer und ich habe nicht den einfachen Weg gewählt. Aber hier sind wir nun.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich denke an die Zeit, als ich eine Teenagerin war. Es gab nur wenige Schwarze Frauen in der Musikbranche, die sehr erfolgreich waren. Aber alle Frauen, mit denen ich musikalisch aufgewachsen bin, waren trotzdem &#8220;ein Typ&#8221;. Sie waren alle sehr, sehr dünn. Sie haben ihre Musik meistens nicht selbst geschrieben. Es war übersexualisiert, aber auf eine Art und Weise, die dem männlichen Publikum gefallen soll. Wie soll ich mich dabei fühlen? Ich finde deine Songs deshalb so großartig, weil es darin um Zustimmung geht und darum, wie man seine eigene Sexualität zu seinen eigenen Bedingungen ausdrückt. Ds ist etwas sehr Wichtiges.</strong><br>Sage das nicht zu laut. Sie hören uns zu und sagen: „Du magst keine Männer“ Ich sage, wie zum Teufel kann ich Männer nicht mögen, meine Katze ist ein Mann. Mein Kater ist buchstäblich ein Mann (lacht).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ja, es ist wirklich schwer. Und ein anderes Thema, das damit eng verbunden ist, ist Female Rage. Du hast viele Songs über Ärger und Wut auf deinem Album und es sind im Grunde dieselben Leute, die Frauen, egal ob wir über Wut reden, singen oder rappen. Sobald es um Wut geht werden wir alle in einen Topf geworfen…</strong><br>…Du bist immer wütend, du beschwerst dich immer. Ich finde das echt lustig, weil wenn ich Männern zuhöre, einigen Männern heutzutage, die reden ständig darüber, “Gangster“ zu sein. Aber die meisten haben nie jemanden sterben sehen. Die meisten waren nie wirklich in einer Prügelei. Die meisten haben nie eine Waffe gehalten, die meisten sind überhaupt nicht “Gangster“. Ich habe auf der Straße gelebt. Selbst jetzt habe ich nicht genug Geld auf meinem Konto, um meine Katze und mich zu füttern, Gott sei Dank sind wir schon am Ende des Monats. Ich rede über meine Struggles.&nbsp;Aber ich struggle, weil ich drei- oder viermal so hart kämpfen muss wie alle anderen. Weil ich beweisen muss, dass ich hier bin. Und das macht mich wütend, das bringt diese Wut in mir hoch. Abgesehen davon habe ich ja auch noch mein privates Leben.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich will keine starke Frau mehr sein. Ich will einfach nur eine normale Frau sein.</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin wütend über mein Leben. Ich bin wütend, dass ich als Schwarze Frau geboren wurde, weil ich es lange Zeit gehasst habe, dass ich als Schwarze Frau geboren wurde. Ich hatte das Gefühl, alles stürzt nur auf mich ein. Mein Name klingt nicht „afrikanisch“, also wenn ich zu Jobinterviews gehe und sie mich sehen, sind sie so: „Oh mein Gott, du sprichst so gut Französisch.“ Sie sehen zuerst ein Schwarzes Mädchen, eine große Schwarze Frau. Also komm mir nicht damit, du wüsstest, was Struggle ist. Und ja, sorry, ich bin wütend. Das Land akzeptiert mich nicht wirklich. Ich bin wütend. Ich lebe in einer Welt, in die ich nicht reinpasse, ich bin wütend.<br>Sogar meine eigenen Leute, Schwarze Leute, einige Schwarze Männer, sie mögen mich nicht wirklich so, wie ich bin. Sie sagen, ich sei „zu dies“, „zu das“. Und deshalb denken weiße Männer, sie hätten das Recht, schlecht mit mir zu reden — weil sie gesehen haben, wie Schwarze Männer das tun.<br>Ich bin so wütend, dass wir Frauen gegeneinander kämpfen müssen, Schwarze Frauen gegeneinander. Weil die Kolonisierung uns das beigebracht hat. Ich bin wütend, eine Familie zu haben, die mich nicht unterstützt. Ich bin wütend, allein zu sein. Ich bin wütend, kämpfen zu müssen. Und ich bin wütend, wenn Leute mir sagen, ich sei eine starke Frau. Ich will keine starke Frau mehr sein. Ich will einfach nur eine normale Frau sein.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich bin eine wütende Frau. Wenn wir nicht wütend sind, was bleibt uns dann? Wir haben nichts. Wirklich gar nichts. Wenn du nicht wütend bist, wenn du diese Wut nicht fühlst, glaube ich, verbrennst du innerlich.</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin 28. Und in 28 Jahren auf dieser Welt habe ich nicht einmal das Leben meines Lebens gelebt. Mit sieben musste ich erwachsen sein. Mit zehn musste ich Mutter sein, weil meine Mom meinen kleinen Bruder bekommen hat. Ich musste mich um dieses Wesen kümmern. Mit zwölf kam ich in dieses Land, zu einer Familie, die ich nicht einmal kenne. Und ich musste kämpfen. Für alles. Mobbing und dies und das. Und mit 17 musste ich hier wieder eine erwachsene Frau sein. Keine Familie, nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also ja, entschuldige, dass ich wütend bin und darüber rede. Und ja, du bist wütend, wenn sie kein Heilmittel für Krebs finden, aber sie finden auch kein Heilmittel für Menstruationskrämpfe. Ich bin wütend, dass ich für Tampons zahlen muss. Und wenn ich einen Tampon benutze, kann ich daran sterben. Ich bin wütend, eine Frau zu sein. Und das Problem ist: Wir Frauen konzentrieren uns mehr darauf, Männern zu gefallen, statt uns auf uns selbst zu konzentrieren.</p>



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<iframe title="Uzi Freyja - Anger (Lyrics Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/7flV8gxTzFc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin wütend auf weiße Frauen, die über Feminismus reden, aber mich nicht mit einbeziehen. Ich bin wütend, weil ich „zu groß“ bin und sie deswegen nicht über mich sprechen. Ich bin wütend, wenn mich irgendwelche pseudo-feministischen Frauen anmachen mit: „Ja, er hat dich angefasst, weil du einen Rock getragen hast.“<br>Ich bin eine wütende Frau. Wenn wir nicht wütend sind, was bleibt uns dann? Wir haben nichts. Wirklich gar nichts. Wenn du nicht wütend bist, wenn du diese Wut nicht fühlst, glaube ich, verbrennst du innerlich. Wir müssen diese Wut ausdrücken. Manche Leute töten sogar Menschen, um ihre Wut auszudrücken. Macht das nicht. Vielleicht müssen wir einfach ins Gefängnis gehen, weil die Miete so teuer ist, im Gefängnis ist die Miete kostenlos (lacht). Ich sag ja nur, ein Mord, und ich bin einfach da, weil die Miete frei ist und es Essen gibt.<br>Keine Ahnung, diese Welt ist komplett fucked up. Ich glaube, ich trage diese Wut in meinem Leben, und ich versuche, sie nicht mich auffressen zu lassen, sondern mit ihr zu leben. Ja, ich bin wütend, aber ich gebe mir selbst nicht mehr die Schuld.<br>Daran arbeite ich. Und der erste Schritt ist herauszufinden, warum du wütend bist. Und jetzt, wo ich weiß, warum ich wütend bin, weiß ich auch, dass ich nie die Entschuldigungen bekommen werde, die ich mir von den Leuten wünsche, die mich wütend gemacht haben.</p>



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<iframe title="Uzi Freyja ft. Carbon Killer - Medusa (Official Music Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/RUcZFHclmiw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aber was ich wirklich mochte, ist: Natürlich, da ist Wut. Aber du hast etwas so Schönes daraus gemacht. Du hast ein ganzes wunderschönes Album daraus geschaffen. Und du hast deine Wut geteilt — was wichtig ist, damit andere Menschen wissen, dass es nicht nur dein Kampf ist, sondern dass viele denselben Kampf haben.</strong><br>Genau.<br><br><strong>Viele fühlen sich dadurch gesehen. Das finde ich total wichtig.</strong><br>Und ich weiß, du kannst die komplette Show heute nicht sehen, weil es nur 30 Minuten sind. Nicht viel Zeit, um das zu erschaffen, was ich eigentlich erschaffen will.<br>Aber wenn ich eine eigene Show mache, eine Stunde, dann mache ich etwas wirklich wichtiges bevor ich anfange zu performen: Ich sage den Leuten, dass das eine Stunde ist, in der sie sich ausdrücken dürfen. Eine Stunde, in der sie ihre Emotionen fühlen dürfen.<br>Wenn du auf der Straße weinst, wirst du verurteilt. Wenn du auf der Straße schreist, wirst du verurteilt. Du kannst nicht tun, was du willst. Selbst hinter geschlossenen Türen können Leute um dich rum hören, was du tust. Also will ich, dass die Leute diese eine Stunde genießen, tanzen, an nichts denken. Eine Stunde lang. Ich erzähle immer Witze. Ich lache die ganze Zeit auf der Bühne, weil ich so tollpatschig bin. Ich erzähle von meinem Datingleben, weil hey — euer Girl weiß nicht, wie man Männer aussucht. Woher soll ich wissen, welche ich tolerieren soll? Und ja, Frauen denken, ich sei nicht gay — doch, ich bin gay as fuck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weißt du, wie ich meine Musik auswähle? Ich denke mir: Okay, wir haben eine Stunde, also mache ich 45 Minuten Musik und 15 Minuten nur reden, weil das genauso wichtig ist. Diese eine Stunde habe ich die Möglichkeit, etwas zu teilen. Zu teilen, dass ja, ich bin wütend. Ja, ich bin traurig. Ja, so ist meine Sexualität. Ja, ich liebe Geld. Wer nicht? Aber ich bin immer noch hier. Und ich will keine starke Frau mehr sein. Ich will nicht dieses Label. Aber ich habe keine Wahl. Aber ich bin hier und wenn ich hier bin, kannst du auch hier sein. Wir können zusammen kämpfen. Schau dir an, wie Leute mitsingen. Wenn wir diese Energie bündeln könnten und gegen etwas kämpfen würden… ich sag’s ja nur.<br>Vielleicht kandidiere ich für das Präsidentenamt. Ich weiß ja nicht (lacht).<br><br><strong>Meine Stimme hättest du (lacht).</strong><br>Oh mein Gott (lacht).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ich auch sehr mochte, ist die Reise auf deinem Album — viel Wut, aber auch viel Liebe und Akzeptanz. Und vom ersten Track, »I Don’t Luv Me«, hast du diese Reise zur Selbstliebe. Das mochte ich total. Wie schaffst du es, auch diese Seite von dir in deine Musik zu bringen?</strong><br>Als wir angefangen haben, das Cover zu gestalten, wollte ich etwas Unterschiedliches für vorne und hinten. Etwas, wo Leute denken: Oh mein Gott, so stark. Und wenn man’s umdreht: Oh mein Gott, du wirkst depressiv. Ich wollte beide Seiten zeigen. Ich weiß nicht, wie ich das mache, für mich ist das normal. Wir haben ein Leben. Und in diesem Leben — ich weiß nicht, wie es bei dir ist — aber ich hatte nie eine Woche voller Glück.<br>Ich werde weinen, ich werde hungrig sein, ich werde nur im Bett liegen wollen und nicht aufstehen wollen. Und das ist das Leben. Das Album ist wie ein Brief an mein siebenjähriges Ich. Jetzt bin ich 28. Da ist viel passiert. Als ich glücklich war, habe ich mich trotzdem gehasst, und so weiter. Und manchmal bin ich traurig. Ich bin am Boden, meine Gefühle sind am Boden. Am nächsten Tag bin ich dann wieder glücklich. Auf geht’s. Es ist okay.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liebe dich, wenn du kannst. Das ist die Wahrheit.</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Weißt du, mit Internet und Social Media, Body Positivity oder wie auch immer sie das nennen — es ist Bullshit. Es gibt niemanden auf dieser Welt, der sich von Kopf bis Fuß liebt. Niemand. Du kannst mich nicht vom Gegenteil überzeugen. Also wenn Leute sagen: „Du musst dich selbst lieben“, nein. Liebe dich, wenn du kannst. Das ist die Wahrheit.<br>Ich bin ein großes Mädchen. Aber manchmal ziehe ich ein Kleid an und denke: „Damn, Beyoncé, ich bin Beyoncé!“ Am nächsten Tag ziehe ich dasselbe Kleid an und denke: „Jesus, ich sehe aus wie Shrek. Nein danke! Gebt mir wieder meine Baggy-Klamotten.“<br>Aber das ist normal. Wir müssen das akzeptieren. Ich habe keine Lust mehr auf diese Leute, die sagen: „Ich liebe meinen Bauch, also musst du deinen auch lieben.“ Nein. Lass mich meinen Bauch hassen, wenn ich will. Lass mich mich lieben, wann ich will. Wir müssen Menschen beibringen, sich selbst zu lieben — auf ihre Art. Weil manchmal ist dein Gehirn fucked up und lässt dich Dinge fühlen, die nicht wahr sind. Um herauszufinden, was wahr ist oder nicht, musst du damit leben. Ich will, dass Menschen meine Musik hören und wissen: Ich liebe mich nicht immer und das ist okay.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_02-819x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-20074" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_02-819x1024.jpeg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_02-240x300.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_02-768x960.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_02-1229x1536.jpeg 1229w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_02-770x963.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_02-1400x1750.jpeg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/PRESS_BHELIZE_DONT_CRY_02.jpeg 1440w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption">Uzi Freyja by Tim Kleinberg</figcaption></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das ist super wichtig. Was mich außerdem noch sehr interessiert ist, wie die Reaktionen auf das Album waren? Es ist seit Ende Januar draußen, wie waren die Reaktionen?</strong><br>Oh, ich habe… sagen wir drei Arten von Reaktionen.<br>Die erste: „Oh mein Gott, wir lieben deine Musik, so cool“, aber man merkt, sie lieben einfach den Vibe. Die Musik trifft sie einfach. Dann gibt es Leute, die sagen: „Ja, ich mag es, aber es sind zu viele Genres. Ich kann mich nicht mit einem verbinden, also auch nicht mit dem ganzen Album.“ Und dann gibt es Menschen, die es nicht mögen, weil es ihnen zu viel ist, zu viele Genres, sie sehen keinen Anfang und kein Ende. Aber was soll ich machen? Danke für den Stream, du hast es ja trotzdem gehört. Ich frage Leute gerne nach ihren Top-Drei-Songs und niemand hat dieselben zwei Lieblingssongs. Niemand<br>Ich glaube, meine Musik ist eher Musik, die wächst. Am Anfang sind Leute so: „Keine Ahnung…“ Und jetzt hören sie es wirklich. Und sie sagen: „Oh mein Gott, ich liebe diesen Song, der hat mir eine Nachricht geschickt.“ Leute haben mir erzählt, sie hören »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=RUcZFHclmiw">Medusa</a>« nach einem Streit, um dem Boss zu sagen, er soll sich verpissen. Meine Musik hilft euch, gefeuert zu werden (lacht).&nbsp;<br><br><strong>Ein sehr, sehr großes Kompliment (lacht).</strong><br>Thank Lord. Thank Lord. Ich werde Therapeutin. Du willst deinen Boss schlagen? Tu es nicht — hör einfach meine Musik. Vor zwei Jahren war ich total auf Zahlen fixiert. Artists um mich rum sind schnell berühmt geworden, Leute, die gleichzeitig mit mir angefangen haben. Meine Zahlen waren so niedrig, ich war so: Wie soll ich das schaffen? Also habe ich aufgehört, auf Zahlen zu schauen. Ich schaue nicht mehr. Ich weiß, meine größte Stärke ist die Bühne und wie ich mit Menschen spreche. Und ja, Streams zählen heute, aber keine Ahnung — ich mache mein Ding.</p>



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<iframe title="Uzi Freyja - Love Is Unfair (Official Music Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/YaIFG_vgGJU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Als abschließende Frage: Das Album war für dein inneres Kind — gibt es etwas, das du jüngeren Menschen mit auf den Weg geben würdest? Etwas, das du während des Albums oder der Veröffentlichung gelernt hast?</strong><br>Ich habe in dieser Zeit etwas gelernt, während Interviews und Gesprächen mit meinen Leuten. Was ich am meisten gelernt habe: Es ist nicht unsere Schuld. Verstehst du? Es ist nicht unsere Schuld. Du bist ein Kind. Die Aufgabe unserer Eltern ist es, Eltern zu sein.<br>Ich möchte, dass Menschen aufhören, sich selbst die Schuld zu geben, weil sie keine „normalen“ Familien haben. Oder keine Menschen, die an sie glauben. Wir müssen anfangen, zuerst an uns selbst zu glauben. Wir werden alle sterben und dann sind wir Erinnerungen. Wir müssen unser Leben jetzt genießen. Genießen heißt nicht, wütend oder gemein zu anderen zu sein. Es heißt: Mach das, was dich glücklich macht. Mach das, was dir guttut.<br><br><strong>Ja</strong>!<br>Erzwinge nichts. Schritt für Schritt. Wenn du scheiterst, weine. Wenn Leute sagen „Wein nicht, es wird schon“, dann schrei. Bleib in deinem Zimmer. Iss einen Monat lang Eis. Aber wenn du das Zimmer verlässt, fang wieder von vorne an. Versuch es nochmal.<br>Nimm dir Zeit. Lass dir Zeit. Ich habe mein Album vor zwei Jahren fertig geschrieben. Die Vocals habe ich erst im Januar 2024 fertig gemacht. Und das Album kam erst jetzt im Januar raus. Es braucht Zeit.<br>Ich will, dass die nächste Generation… ich glaube, sie fokussiert sich zu sehr auf Social Media. Und sie denken wirklich, dass das Leben einfacher sein kann durch Social Media.<br>Je einfacher etwas ist, desto weniger bleibt es. Wenn du willst, dass etwas bleibt, musst du daran arbeiten. Du musst etwas aufbauen. Wenn du etwas Starkes aufbaust, übersteht es einen Sturm, und du kannst es wieder aufbauen. Aber wenn du einfach irgendwas lose hinlegst — der Sturm wird kommen und viel Glück damit. Und das habe ich gelernt.<br>Sei einfach gut zu dir selbst. Ja, sei gut zu dir selbst. Denn wir sind unsere eigenen Feinde</p>
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		<title>Die vielen musikalischen Facetten von Celeste</title>
		<link>https://mostdope.tv/international-releases/die-vielen-musikalischen-facetten-von-celeste</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 13:56:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind TOBi, Real Bad Man, Charli xcx, John Cale und Celeste. Celeste &#8211; Women Of Faces Nach sehnsüchtigem Warten kommt nach den großartigen Singles »On With The Show«, »Time Will Tell« und »Woman Of Faces« nun endlich das gleichnamige Album von Celeste. Die Stimme reicht eigentlich schon – sind wir ehrlich, sie könnte uns eine Einkaufsliste vorsingen und wir würden niederknien.In Kombination mit den melancholischen, manchmal düsterer, manchmal hoffnungsvoll, aber immer [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind TOBi, Real Bad Man, Charli xcx, John Cale und Celeste. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Celeste &#8211; Women Of Faces</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach sehnsüchtigem Warten kommt nach den großartigen Singles »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=zUA9fxmuvx8">On With The Show</a>«, <br>»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=mOPMFYCHbJs&amp;list=OLAK5uy_nyedcYUMcJRcCDRooplLK2-BaWHI7RryU&amp;index=5">Time Will Tell</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=4Wa3RWq_3U4">Woman Of Faces</a>« nun endlich das gleichnamige Album von Celeste. Die Stimme reicht eigentlich schon – sind wir ehrlich, sie könnte uns eine Einkaufsliste vorsingen und wir würden niederknien.<br>In Kombination mit den melancholischen, manchmal düsterer, manchmal hoffnungsvoll, aber immer stimmungsvollen Songs gibt es wirklich keinen Track, der uns nicht nahegeht. Dabei nutzt Celeste »Woman of Faces«, um ihre gesamte Bandbreite zu präsentieren. <br>Ein wirklich wunderschönes, rohes Album, das uns nicht mehr missmutig auf die kommenden grauen Tage blicken lässt, sondern sie als Chance sieht, das Album richtig genießen zu können.</p>



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<iframe title="People Always Change" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/APKR1RsXHWM?list=OLAK5uy_nyedcYUMcJRcCDRooplLK2-BaWHI7RryU" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Charli xcx &amp; John Cale &#8211; House</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als große Verehrerin des Romans von <strong>Charlotte Brontë</strong> hat die Ankündigung, dass <br><strong>Emerald Fennell</strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=3fLCdIYShEQ">Wuthering Heights</a> neu verfilmt und die Hauptrollen von <strong>Margot Robbie</strong> und <strong>Jacob Elordi</strong> übernommen wurden, ehrlicherweise wenig Freude ausgelöst. <br>Don’t get me wrong, ich bin ein großer Fan von allen dreien, aber die Besetzung ist mehr als fragwürdig. Auch der erste Trailer sieht zwar visuell sehr beeindruckend aus, aber legt mir persönlich ein bisschen zu sehr den Fokus auf Sex sells und geht damit in eine ähnliche Richtung wie gerade sehr viele Amazon-Prime- und Netflix-Verfilmungen. Werden wir uns den Film trotzdem angucken? Natürlich!<br>Der erste Lichtblick kam diese Woche dann durch die erste Single von <strong>Charli xcx</strong>, die den Soundtrack zum Film liefern wird. Hört sich erstmal auch etwas wild an, aber Charli fasst auf dem Song »House« ziemlich perfekt die komplexe und sehr düstere Welt der Yorkshire Moore zusammen wie Brontë sie beschreibt. Den Song hat sie zusammen mit der absoluten Legende <strong>John Cale</strong> veröffentlicht – wird vielen jüngeren Leser*innen vielleicht erstmal nichts sagen, aber bitte googelt den Namen, es lohnt sich.<br>Zurück zur Musik: Charli hat die brat-Ära hinter sich gelassen und öffnet sich nun neuen Welten. Ein düsterer, verdrehter Horror-Track, der so krass im Kontrast zu der Zeit des Romans steht und gleichzeitig aber perfekt die Essenz des Lebens von <strong>Heathcliff </strong>und <strong>Catherine</strong> einfängt.</p>



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<iframe title="Charli xcx - House featuring John Cale (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/Xgp7wlBfASA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">TOBi &amp; Real Bad Man &#8211; The Perfect Blue</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Da wir <strong>TOBis</strong> letztes Album »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=7Fy48hvpQvI&amp;list=PLS_nOop19hgkdxbFx1rJCCMiAwTj9wfqt">Panic</a>« regelmäßig hören, fühlt es sich nicht wirklich an, als wären schon zwei Jahre vorbeigegangen. Umso schöner, dass es diese Woche ein neues Album gibt. »The Perfect Blue« ist zusammen mit <strong>Real Bad Man </strong>entstanden, einem Musik- und Fashion-Label aus Los Angeles.<br>Zusammen haben sie ein sehr lässiges Projekt produziert; unsere aktuellen Favoriten sind die Tracks »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=kjfVA5W2vdA&amp;list=OLAK5uy_ncRhMenlevAaAoxD8hHXNr9CI9PwqqR28&amp;index=3">Light Show</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=TyLCze1Fnyk&amp;list=OLAK5uy_ncRhMenlevAaAoxD8hHXNr9CI9PwqqR28&amp;index=8">Taste Like Freedom</a>«, es gibt aber noch wesentlich mehr zu entdecken. Aber alles eben ein bisschen mehr lowkey und laidback, als wir TOBi sonst kennen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="TOBi &amp; Real Bad Man &quot;OUT THE MUD&quot; (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/YkRK2fGdJgA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading"></h2>
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		<title>Hat Rosalía uns das beste Album des Jahres geliefert?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 14:46:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind De La Soul, Demae, MoRuf und Rosalía. Rosalía &#8211; LUX Die Erwartungen waren extrem hoch, nachdem La Rosalía vor zwei Wochen relativ spontan ihr neues Album »LUX« ankündigte. Wird das neue Projekt an »MOTOMAMI« anknüpfen können? In welche Richtung wird es diesmal gehen – eher wieder traditionell Flamenco oder eine Vertiefung in die jazzige Anime-trifft-auf-Reggaeton-Welt, die das letzte Projekt erkundigte?Die erste Single »Berghain« konnte uns schon einen kleinen Eindruck geben: Wir [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind De La Soul, Demae, MoRuf und Rosalía. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Rosalía &#8211; LUX</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erwartungen waren extrem hoch, nachdem La <strong>Rosalía</strong> vor zwei Wochen relativ spontan ihr neues Album »LUX« ankündigte. Wird das neue Projekt an »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ApNQX6fVWQ4&amp;list=PLN3HOJ-INNEKW5CbU9NjhIloc_y4pPLs3&amp;index=1">MOTOMAMI</a>« anknüpfen können? In welche Richtung wird es diesmal gehen – eher wieder traditionell Flamenco oder eine Vertiefung in die jazzige Anime-trifft-auf-Reggaeton-Welt, die das letzte Projekt erkundigte?<br>Die erste Single »Berghain« konnte uns schon einen kleinen Eindruck geben: Wir bewegen uns mehr Richtung Oper. Genau so geht es auf »LUX« weiter, viele orchestrale Einlagen und  Klassische Musik, die aber mit unseren geliebten Rosalía-Elementen fusionieren. Es sind immer noch Klassische Flamenco- und elektronische Einflüsse da, aber alles wird zu etwas Neuem und aufregendem, das wir vorher so noch nicht gehört haben. Dabei gibt es aber auch inhaltlich einen roten Faden der den ersten und letzten Track mit einander verbindet. Es ist die Suche nach dem Licht, nach dem Ort zwischen Gott und der Erde.  <br>Damit definiert Rosalía Popmusik ganz neu und sprengt die ein oder andere Grenze.<br>Die Grenzen werden aber auch sprachlich gesprengt, denn sie singt nicht nur in ihrer Muttersprache Spanisch, sondern auch auf Deutsch, Englisch, Italienisch, Ukrainisch, Portugiesisch, Japanisch und noch einige mehr. Wichtig war es der Künstlerin aber auch, deutlich zu machen, dass dies ein ganz und gar menschliches Projekt ist, das ohne jegliche Hilfe von KI entstanden ist. Damit ist die Rückbesinnung auf Klassik in einem moderneren Mantel vielleicht auch gerade so wichtig.<br><br>Ob »LUX« es zum Album des Jahres schafft, wird sich noch herausstellen – die Erwartungen von uns langjährigen Fans hat sie auf jeden Fall übertroffen. <br>Hut ab, eine absolute Meisterleistung von einem Konzeptalbum.</p>



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<iframe title="ROSALÍA - Porcelana (Official Lyric Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/2bFquRBvonc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">De La Soul &#8211; The Package</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hätten es fast nicht mehr für möglich gehalten, aber nach etwas mehr als neun Jahren Warten wird es endlich ein neues Album von <strong>De La Soul</strong> geben. Mit der Veröffentlichung der Single »The Package« gibt die Gruppe diese Woche bekannt, dass am 21. November das Album »Cabin in the Sky« folgen soll. Das zehnte Studioalbum von De La Soul wird das erste Projekt ohne Gründungsmitglied <strong>Trugoy the Dove</strong> sein, der viel zu früh im Februar 2023 verstorben ist.<br>Die neue Single »The Package« zeigt aber, dass De La auch nach über einem Vierteljahrhundert im Hip-Hop immer noch relevant ist und genug zu sagen hat.<br>Das kommende Album wurde produziert von ebenso großen Namen wie <strong>DJ Premier</strong>, <strong>Super Dave</strong> und <strong>Pete Rock</strong>. Features soll es von <strong>Black Thought</strong>, <strong>Nas</strong>,<strong> Yukimi</strong> und <strong>Killer Mike</strong> geben. Damit bleibt es quasi in der Familie, und für uns ist es wahrlich ein Grund zum Feiern. Wer hätte gedacht, dass es zum Ende des Jahres noch solche Alben geben würde?</p>



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<iframe title="De La Soul - &quot;The Package&quot; (Visualizer)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/u9N994FmnxU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Demae &#8211; Deep Dive</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Demae</strong> nimmt uns auf ihrem neuen Album »Deep Dive« mit auf einen Tauchgang in ihr Innerstes. Die Künstlerin erschien zuletzt auf dem großartigen Album »Tuff Timer Never Last« von <strong>Kokoro</strong>. Ihr neues Solo-Album ist ein sehr magisches Projekt, das die unterschiedlichsten Einflüsse mitbringt. Fans von <strong>Solange</strong> und <strong>Yukimi</strong> sollten hier nicht nur an dem Yukimi Feature-Track Gefallen finden. Tief durchatmen und sich einfach mal auf die mystische und experimentelle Reise einlassen, die »Deep Dive« ist. Unser aktueller Favorit ist der Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=YZaLPsuSlSs">Bliss</a>«.</p>



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<iframe title="Demae - Thank You (feat. Yukimi)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/zFW4xeDbnmg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">MoRuf &#8211; MOOLODIC: Hotep Luxury</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Projekt, das fast an uns vorbeigegangen wäre – und das, obwohl wirklich eine Menge unserer Lieblingsartists als Features auftauchen – ist »MOOLODIC: Hotep Luxury«.<br><strong>MoRuf</strong> hat auf dem Album Jazz-Elemente mit seinen Rap-Lyrics verknüpft; damit ist er nicht der Erste und hat das Rad auch ganz sicher nicht neu erfunden, es ist aber trotzdem ein sehr schönes Projekt geworden.<br>An seiner Seite steht <strong>Jesse Boykins III</strong> als Produzent des Projekts. Auch wenn es noch Hilfe von diversen anderen Künstler*innen gab, sind die beiden ein starkes Team.<br>Abgerundet wird »MOOLODIC: Hotep Luxury« durch eine Reihe hochkarätiger Gäste wie <strong>SZA</strong>, <strong>Ogi</strong>, <strong>Fousheé</strong> und <strong>Mick Jenkins</strong>. Sehr spannend und wirklich für jeden was dabei.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="MoRuf - PT Cruiser ft. SZA (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/fAmSmQ5JBs0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>An Halloween feiern wir die Auferstehung von Big L</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:02:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Bricknasty, Rosalía, KeiyaA und Big L. Big L &#8211; Harlem&#8217;s Finest: Return of the King Wir stehen posthumen Alben grundsätzlich eher kritisch gegenüber und folgen da ganz Tyler, The Creator’s Motto: unfertige Musik mit random Features sollte nicht veröffentlicht werden. Was aber nun bei einem Artist wie Big L, der in den Neunzigern zu einem der vielversprechendsten seiner Zeit gehörte und dann – ebenfalls wie viele seiner Zeit – zu [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Bricknasty, Rosalía, KeiyaA und Big L. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Big L &#8211; Harlem&#8217;s Finest: Return of the King</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir stehen posthumen Alben grundsätzlich eher kritisch gegenüber und folgen da ganz Tyler, The Creator’s Motto: unfertige Musik mit random Features sollte nicht veröffentlicht werden. <br>Was aber nun bei einem Artist wie <strong>Big L</strong>, der in den Neunzigern zu einem der vielversprechendsten seiner Zeit gehörte und dann – ebenfalls wie viele seiner Zeit – zu früh ums Leben kam. Big L ist nur 24 Jahre alt geworden und hatte gerade seinen Vertrag bei <strong>Roc Nation</strong> unterschrieben. Für Artists wie <strong>Nas</strong> war er einer der besten Lyriker seiner Zeit. <br><br>Die Songs mit ihm und <strong>Jay-Z</strong> machen durchaus Sinn, und selbst der <strong>Joey Bada$$</strong> Track <br>»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=aUW7fyMeEEU">Grant Tomb ’97 (Jazz Mobile)</a>« ist eine schöne Hommage. Den Joe-Budden-Track brauchen wir persönlich nicht, grundsätzlich sollte man von diesem Mann eher weniger als noch mehr hören. Auch wenn wir uns immer freuen, <strong>Mac Miller</strong> zu hören und er ein großer Fan des Rappers war, fühlt sich das trotzdem nicht ganz richtig an. »Harlem’s Finest: Return of the King« ist eine Mischung aus alten Freestyles und Live-Tracks mit dem ein oder anderen neuen Spin – ein Album für Liebhaber*innen und Fans.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="7 Minute Freestyle" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/gB_04WG4inw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Rosalía &#8211; Berghain</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sie hat es schon wieder geschafft: <strong>Rosalía</strong> hat mit der ersten Single zu ihrem kommenden Album »LUX« gefühlt mal wieder das ganze Genre umgekrempelt und Pop neu definiert. »Berghain« ist nicht nur nach dem legendären Berliner Club benannt, sondern der erste Teil des Songs ist auch komplett auf Deutsch. Zu Vivaldis »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZPdk5GaIDjo&amp;list=RDZPdk5GaIDjo&amp;start_radio=1">Winter</a>« (Klassikfans, korrigiert hier bitte) gibt es eine deutsche Oper erst im Chor dann als Solo von Rosalía persönlich, gefolgt von Spanisch, nur um dann Platz für Features von <strong>Björk</strong> und <strong>Yves Tumor</strong> zu machen. <br>Absolut wild, verrückt und so unfassbar gut, dass wir die Tage zählen, bis am 7. November dann endlich das Album erscheint. Es wird gemunkelt über Features von <strong>Patti Smith</strong> und <strong>Frank Ocean</strong>, und Rosalía soll neben ihrer Muttersprache und Deutsch noch einige weitere sprachliche Ausflüge machen. Die Künstlerin hat sich ein ganzes Jahr nur den Lyrics und unterschiedlichsten Sprachen gewidmet.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="ROSALÍA - Berghain (Official Video) feat. Björk &amp; Yves Tumor" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/htQBS2Ikz6c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Bricknasty &#8211; BLACKS LAW</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem wir von den Singles vorab wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=lMMaQjondqk">go get that blade</a>« (zum Artikel geht es <a href="https://mostdope.tv/international-releases/bricknasty-ueberzeugen-mit-disharmonie-und-geordnetem-chaos">hier</a>) schon sehr überzeugt waren, gibt es nun endlich das zugehörige Album von Bricknasty. <br>Auf »BLACKS LAW« hat die Band aus Irland alles gelassen, was sie haben: Blut, Schweiß, Tränen, Sucht und wohl jede Menge Konflikt. Das Ergebnis ist ein großartiges Album, das die Gruppe komplett selbst produziert hat. Perfekte Disharmonie, die experimentell ist und genau das ist, was unsere Musikindustrie gerade braucht: frischer Wind. <br>Wir sind Fans, ihr hoffentlich danach auch.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Bricknasty - eternity in grace" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/7Vd0qXin1b4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">KeiyaA &#8211; hooke&#8217;s law</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls auf der experimentellen Seite und ebenfalls sehr, sehr toll ist das neue Album von <strong>KeiyaA</strong>. Laut der Künstlerin war die Arbeit eine sehr lange und harte Reise zur Selbstfindung und ultimativ zur Selbstliebe. Welche Höhen und Tiefen sie dabei durchlebt hat, hört man auf jedem einzelnen Song. Die sie übrigens auch alle selbst produziert und geschrieben hat – sollte eigentlich Standard sein, wir wissen aber alle, dass es das heutzutage nicht mehr ist. <br>Zuletzt erschien 2020 das Debüt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=b5KMlLlwj6o&amp;list=PL5UKGaOCAVUe1zh9UzGy82oehL16W5sE7">Forever, Ya Girl</a>«, mit dem KeiyaA sich neben uns ein paar sehr namhafte Fans gemacht hat. Das neue Projekt überzeugt durch vielseitige Tracks, die mal ein bisschen mehr Elektro, mal ein bisschen mehr R&amp;B und mal ein bisschen mehr in Richtung Spoken Word gehen. Am besten macht ihr euch selbst ein Bild davon, es lohnt sich nämlich sehr.</p>



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<iframe title="keiyaA - k.i.s.s. (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/fZGwyJBKcgg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Ein perfektes Album von Dave?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Oct 2025 12:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Lily Allen, Miguel und Dave. Dave &#8211; The Boy Who Played the Harp Es fühlt sich an wie ein wahres Homecoming. Nach vier Jahren bringt Dave endlich sein neues Solo-Projekt raus, auf das wir gefühlt schon viel länger warten. Auch wenn seit seinem letzten Projekt »We’re All Alone In This Together« diverse Features und das Central-Cee-Kollabo-Projekt »Split Decision« erschienen sind, ist Dave solo doch immer nochmal anders und vor allem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/ein-perfektes-album-von-dave">Ein perfektes Album von Dave?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Lily Allen, Miguel und Dave. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Dave &#8211; The Boy Who Played the Harp</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es fühlt sich an wie ein wahres Homecoming. Nach vier Jahren bringt <strong>Dave</strong> endlich sein neues Solo-Projekt raus, auf das wir gefühlt schon viel länger warten. Auch wenn seit seinem letzten Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DrLuMZoAcN8&amp;list=OLAK5uy_n1ID7iUcCiYXnlk2pc-qTSOToMJ9j4cEk">We’re All Alone In This Together</a>« diverse Features und das <strong>Central-Cee</strong>-Kollabo-Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=TfWlKxydkEs&amp;list=OLAK5uy_n-R6X-j3JmiKhpLTxRb8ojd8VCf7qRi80">Split Decision</a>« erschienen sind, ist Dave solo doch immer nochmal anders und vor allem intensiver. Es gibt wieder längere Texte, die nicht dafür gemacht sind, Hits im Radio zu werden, sondern eher als Ventil dienen. Klingt nach Klischee, aber das ist für uns Kunst. Dabei versammelt Dave auf »The Boy Who Played The Harp« einige unserer Lieblingsartists, die sich an diesem Punkt aber fast wie seine erweiterte Familie anfühlen und anhören. <br><br>Die zwei Tracks mit <strong>James Blake</strong> zeigen, dass die beiden nur Gutes zusammen produzieren können (und wir bereit sind für ein Kollabo-Album). Der Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1qmrq6I_jHI&amp;list=OLAK5uy_m_bt81z-SVh6kLoWanqoIEjP_zWcOkUrk&amp;index=5">Raindance</a>« mit <strong>Tems</strong> ist Honig für die Seele. Die Legende der Szene, <strong>Kano</strong>, überreicht spielerisch und stolz die Fackel an Dave, aber auch an <strong>Little Simz</strong>. Dave wiederum gibt diese Fackel weiter an <strong>Jim Legxacy</strong>. Aber der Song, der am tiefsten trifft, ist wohl »Fairchild« mit <strong>Nicole Blakk</strong>. Im Gegensatz zu Rappern hierzulande – ja, wir meinen <strong><a href="https://www.instagram.com/reel/DQEupLSDmLI/">Finch</a></strong> – hat Dave das Problem nämlich wirklich verstanden. Zum einen, indem er Blakk die furchtbare Geschichte erzählen lässt, die wohl fast jeder Frau* durch den Kopf geht, wenn sie nachts nach Hause geht. <br>Dabei geht es nicht darum, dass sie eine Schwester, Mutter oder Cousine sein könnte, es geht um die reale Gewalt an Frauen*: “Danger doesn’t look like no killer in a mask.” Insgesamt hat sich Dave mit diesem Album mal wieder einen Schritt weiterentwickelt. Es sind reflektierte Texte, die aus der Seele kommen und auf denen Dave alles rauslässt. Für uns gibt es wirklich keinen Song auf dem Projekt, an dem wir irgendwas aussetzen könnten. Hut ab.</p>



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<iframe title="Fairchild" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/6kS6OIZT9j8?list=OLAK5uy_m_bt81z-SVh6kLoWanqoIEjP_zWcOkUrk" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Lily Allen &#8211; West End Girl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Noch deutlich länger als auf Dave haben wir auf das Projekt einer anderen UK-Künstlerin gewartet. <strong>Lily Allen</strong> ist nach sieben langen Jahren endlich wieder mit neuer Musik zurück. Zuletzt war die Künstlerin vor allem als Schauspielerin im Fernsehen und im Theater zu sehen. Zusätzlich spricht sie zweimal wöchentlich mit ihrer besten Freundin <strong>Miquita Oliver</strong> im <br>BBC-Podcast »<a href="https://www.bbc.com/audio/brand/p0hhgmp6">Miss Me</a>« über alles, was den beiden so durch den Kopf geht. Von daher wissen Fans wie wir auch, dass die letzten Jahre nicht gerade einfach und auch nicht immer nett zu Allen waren. <br>Vor allem die Trennung von Ehemann und Schauspieler <strong>Dave Harbour</strong> war ziemlich heftig. Allerdings können wir an dieser Stelle leider nicht mal ein Fünkchen Empathie für einen Mann bringen, der den Erfolg (s)einer Frau nicht teilen kann, sondern sich als Reaktion dermaßen beschissen verhält – sorry, but not sorry. Dumm vor allem, wenn diese Frau dann nicht nur gut singen, sondern vor allem auch sehr gute Texte schreiben kann. »West End Girl« ist damit nicht nur eine Meisterklasse für ein großartiges Pop-Album, sondern vor allem eine sehr schlaue Abrechnung mit dem Ex. Das Album macht wütend und traurig, bringt aber auch unglaublich viel Freude beim Tanzen und Mitsingen. Eine starke, emotional offene und resiliente Lily Allen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lily Allen - Dallas Major (Visualiser)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/YNdYkjYCGRc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Miguel &#8211; CAOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">’Tis the season für Makabres, für Grusel, Horror, Schabernack (wie gut ist dieses Wort bitte?), aber auch für Leidenschaft. Wer hätte gedacht, dass <strong>Miguel</strong> der Künstler ist, der genau das liefert, wonach wir uns im Oktober am meisten sehnen? Dabei hat es uns fast überrascht, dass sein Solo-Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1HgITh8Vx14&amp;list=OLAK5uy_nqtoFw5VU0XGk1RosWVCfqogewg2bBnHA">War &amp; Leisure</a>« nun schon acht Jahre zurückliegt. Die Zeit vergeht verdammt schnell. Es gab seit 2017 vereinzelte Singles und zuletzt sein Feature für Kilo Kish auf deren Song »Negotiate«. Auf seinem neuen Album »CAOS« geht es auf Spanisch und Englisch um die eigenen Dämonen. Der Sound ist teils typisch Miguel, aber teils auch alternativer, düsterer, chaotischer und, sind wir ehrlich: got damn sexy. Bester Beweis: Song fünf, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=al14Vm5B0yg&amp;list=OLAK5uy_ll6K2ubvmJMXE2tEmonr2f2AQMJEFxmzw&amp;index=5">Triggered</a>«. Must be the season of the… warlock?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Miguel - RIP (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/vz2ljrSxUsk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Neues aus London – Giya veröffentlicht »BODIES« Ep</title>
		<link>https://mostdope.tv/spotlights/neues-aus-london-giya-veroeffentlicht-bodies-ep</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2025 07:29:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spotlights]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Momente, in denen man sich dabei ertappt, dass man leider doch in Schubladen denkt und der erste Eindruck meistens täuscht. Im September 2023 eröffnet GIYA die Show für Hak Baker im Hamburger Molotow Club. Mit einem Pint-Glas in der Hand, klarem Gesicht, das ungeschminkt wirkt, und einem natürlichen Swagger, der nur wenigen Menschen vorbehalten ist, betrat sie die Bühne. Als sie die ersten Töne auf der Gitarre spielte und dazu sang, war der ganze Raum gebannt. GIYA schafft [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/spotlights/neues-aus-london-giya-veroeffentlicht-bodies-ep">Neues aus London – Giya veröffentlicht »BODIES« Ep</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es gibt Momente, in denen man sich dabei ertappt, dass man leider doch in Schubladen denkt und der erste Eindruck meistens täuscht. Im September 2023 eröffnet GIYA die Show für Hak Baker im Hamburger Molotow Club. Mit einem Pint-Glas in der Hand, klarem Gesicht, das ungeschminkt wirkt, und einem natürlichen Swagger, der nur wenigen Menschen vorbehalten ist, betrat sie die Bühne. Als sie die ersten Töne auf der Gitarre spielte und dazu sang, war der ganze Raum gebannt. GIYA schafft es, mit einer scheinbar mühelosen Coolness emotional offene Texte zu singen und dabei dem ganzen Raum ihre Seele zu offenbaren. Beides müsste im Kontrast stehen, aber bei ihr funktioniert es.</strong><br><strong><br>Nach ihrem Set spielte sie dann noch lässig Bass in Bakers Band.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Junk houses und Odd Fishes </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Frauen in Bands sind leider nach wie vor kein Standard, von daher ist das schon immer etwas, das positiv auffällt. Fans hierzulande dürfte die Londonerin also eher bekannt sein als Bandmitglied von <strong>Hak Baker</strong> – und leider nicht als Solo-Künstlerin. <br>Ihre erste EP »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=c6v_CouYKNg&amp;list=OLAK5uy_lUvYWyab_h3cZARsXMBfpQJLuh6cSD_1Y">junk house</a>« erschien vor zwei Jahren und war musikalisch noch etwas mehr Singer-Songwriter als die neueren Sachen. Giya überzeugt seitdem mit rohen Lyrics, in denen sie ihre Emotionen auf der Zunge trägt. Dabei sind die Gefühle auf EPs wie »ODD FISH« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=iRc8UU59UpU&amp;list=OLAK5uy_npwpL2JsfC_G14cREe0sqHuJlhC4fp2q4">Almost Real</a>« so nachvollziehbar alltäglich, dass es niemals fake klingt. GIYA scheint sich niemals anpassen zu wollen. Im Gegenteil, sie schreibt ihre Musik selbst und das hört man mit jeder Zeile.<br><br>In früheren <a href="https://cloutcloutclout.com/features/who-tf/giya/">Interviews</a> erzählt die Londonerin von der Musik, die sie geprägt hat. Neben den großen Stimmen wie <strong>Etta Jones</strong> oder <strong>Aretha Franklin</strong> sind es aber auch die großen Lyriker unserer Szene wie <strong>Rakim</strong>, <strong>Nas</strong>, <strong>Jay-Z</strong> oder <strong>Eminem</strong>, die sie beim Schreiben beeinflusst haben. Damit liegt sie ganz in der britischen Tradition anderer Künstler*innen, mit deren Musik sie aufgewachsen ist – wie <strong>Amy Winehouse</strong>, <strong>Jamie T</strong> oder <strong>Lily Allen</strong>. Dieser typische Londoner Sound, der eben so komplett unterschiedlich sein kann, aber eben immer gemeinsam hat, dass so viele verschiedene Szenen und Kulturen aufeinandertreffen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="junk house - live performance" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/r4tl2jlllhU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">DRIVE &amp; GARCON</h2>



<p class="wp-block-paragraph">GIYAS Musik ist also ganz in der Tradition der Hauptstadt, vor allem, da sie selbst aus Süd-London stammt – einem Teil Londons, der Artists wie <strong>Ms Banks</strong> oder <strong>Stormzy</strong> hervorgebracht hat. Giya verbindet all diese Einflüsse und Traditionen und schafft daraus einen Alt-Pop-Sound, der zwar zum Teil noch nicht ganz geschliffen, aber dafür unverwechselbar ist. Ihre neue EP zeigt diese Kontraste ziemlich perfekt.<br>Nach wie vor absoluter Lieblingstrack ist »Drive«, die zweite Single aus »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=5Aw5TK42Qdo&amp;list=OLAK5uy_k3KNTlk7oUxibOQZsaP0WxSBReng-xeEs">BODIES</a>« (Zum Artikel geht es <a href="https://mostdope.tv/international-releases/die-besten-releases-der-woche-mit-giya-u-v-m">hier</a>.). Über eine hallige Gitarrenmelodie, die einen irgendwie heimsucht und an Zwielicht und eine unbestimmte Reise erinnert, reflektiert GIYA schonungslos über ihre eigenen Verhaltensweisen. Im Kontrast dazu: »GARCON«, ein Track, der eine Hommage an Hak Bakers »<a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLitHOJOkiS0wKV9XXPtmnRACplAhwG4ER">Worlds End FM</a>«-Album ist und vom Sound her eher Richtung Upbeat-Pop-Ohrwurm geht.</p>



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<iframe title="DRIVE" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/SJEy10qKy9A?list=OLAK5uy_mZ3R5WOU9c8uID2tBMOOA5UQ7jM3Yx-_o" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt gibt es vier neue Tracks auf »BODIES«, die sich allesamt unterschiedlich anhören und uns wünschen lassen, dass es ein Album wäre. Auch wenn GIYA noch am Anfang ihrer Karriere steht, sollte die EP ein Schritt sein, damit sie nicht länger nur ein Geheimtipp bleibt, sondern eine Künstlerin, die bereits in aller Munde ist. Verdient hätte sie es allemal – und sind wir ehrlich: Wer so fucking cool ist, gehört nicht in den Schatten, sondern ins Rampenlicht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="GARCON" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/Ri18oNXSBBE?list=OLAK5uy_k3KNTlk7oUxibOQZsaP0WxSBReng-xeEs" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>Die besten Releases der Woche mit Yukimi u.v.m.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2025 13:42:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Dancehall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Mahalia, Masicka, Little Simz und Yukimi. Yukimi &#8211; For You Das schönste Geschenk, das Artists uns machen können, sind Konzeptalben, die beim ersten Hören direkt ins Herz treffen. Genau so ein Geschenk ist das neue Album »For You« von Yukimi. Yukimi Nagano ist die Frontfrau und Mitgründerin der schwedischen Band Little Dragon, die seit Ende der Neunziger feinsten Synth-Pop machen. Hip-Hop-Fans sollten die Gruppe vor allem durch ihre Features auf [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Mahalia, Masicka, Little Simz und Yukimi. </strong></p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Yukimi &#8211; For You</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das schönste Geschenk, das Artists uns machen können, sind Konzeptalben, die beim ersten Hören direkt ins Herz treffen. Genau so ein Geschenk ist das neue Album »For You« von <strong>Yukimi</strong>. Yukimi Nagano ist die Frontfrau und Mitgründerin der schwedischen Band <strong>Little Dragon</strong>, die seit Ende der Neunziger feinsten Synth-Pop machen. Hip-Hop-Fans sollten die Gruppe vor allem durch ihre Features auf Projekten von <strong>Mac Miller</strong>, <strong>Little Simz</strong>, <strong>De La Soul</strong>, <strong>Gorillaz</strong>, <strong>KAYTRANADA</strong> oder <strong>Tinashe</strong> kennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»For You« ist das erste Album, das Yukimi nun solo veröffentlicht. Es überzeugt durch sehr persönliche und nachempfindbare Lyrics. Das Projekt ist eher ruhiger, trotz ihrer Sanftheit verbindet sie aber dennoch elegant unterschiedlichste Genres und wirkt dadurch niemals langweilig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das einzige Feature auf dem Album stammt von <strong>Lianne La Havas</strong> auf dem Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=sFsSiVwoyUs">Stream of Consciousness</a>«, der bereits im Februar als Single veröffentlicht wurde. Yukimi singt sich vom ersten bis zum letzten Song unter unsere Haut – und damit hat sie genau das erreicht, was sie im Prelude angekündigt hat: Es sind zwar ihre sehr persönlichen Erfahrungen und Gefühle, doch vor allem sind diese Emotionen menschlich. Sie verbinden uns mit ihr und miteinander – und das macht »For You« zu einem Album für wirklich jede Person.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Yukimi - &#039;Make Me Whole&#039; (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/lRFefcAfY78?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Little Simz &#8211; Free</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir befinden uns langsam im Endspurt: Der 9. Mai – und damit auch der Release von <strong>Little Simz</strong>’ neuem Album »Lotus« – ist nicht mehr weit. Zuletzt gab es einige News rund um die Künstlerin, die erklären, warum das kommende Projekt das erste seit Langem ist, das nicht von <strong>Inflo</strong> produziert wurde. Da wir aber keine Gossip-Website sind und so ein Bruch bestimmt keine einfache Entscheidung war, lassen wir lieber die Musik für sich sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Track heißt »Free«, und auch wenn der Ton ein ganz anderer ist als bei »<a href="https://www.google.com/search?q=little+simz+flood&amp;client=safari&amp;sca_esv=2933a441490df8b0&amp;rls=en&amp;sxsrf=AHTn8zrz7oQabuxH-aL-2NEYe-jpWoK_jQ%3A1743169116420&amp;ei=XKbmZ7WrGfyF9u8Pree68QI&amp;ved=0ahUKEwi1yd7_8qyMAxX8gv0HHa2zLi4Q4dUDCBA&amp;uact=5&amp;oq=little+simz+flood&amp;gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LXNlcnAiEWxpdHRsZSBzaW16IGZsb29kMgUQLhiABDIIEAAYgAQYywEyCBAAGIAEGMsBMggQABiABBjLATIIEAAYgAQYywEyCBAAGIAEGMsBMggQABiABBjLATIFEAAY7wUyBRAAGO8FMgUQABjvBUibD1CwCVj1DXABeAGQAQCYAV2gAaoDqgEBNbgBA8gBAPgBAZgCBqAC3QPCAgoQABiwAxjWBBhHwgIEECMYJ8ICBBAAGAPCAggQLhiABBjUAsICBRAAGIAEwgIIEC4YgAQYywHCAggQABgWGAoYHpgDAIgGAZAGCJIHAzUuMaAHgi6yBwM0LjG4B9ID&amp;sclient=gws-wiz-serp">Flood</a>«, glänzt Simz mal wieder mit Lyrics, die mit jedem Projekt besser werden und sie zurecht nicht nur in den UK an die Spitze bringen. Auch wenn wir große Inflo-Fans sind, müssen wir sagen, dass  <strong>Miles Clinton</strong> <strong>James</strong>, der Producer beider bisherigen Singles, nicht in seinem Schatten untergeht. Ein wunderschöner Track, auf dem Simz nicht nur befreiter klingt, sondern uns auch auf Wolken in Richtung »Lotus« schweben lässt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Little Simz - Free (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/goChcI7lH0o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mahalia &amp; Masicka &#8211; Different Type of Love</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dass wir große <strong>Mahalia</strong>-Fans sind, sollte mittlerweile bekannt sein (zu den Interviews geht es <a href="https://mostdope.tv/interviews/mahalia-ueber-gescheiterte-beziehungen-selbstliebe-und-den-notwendigen-wandel-in-der-uk-szene">hier</a> und <a href="https://mostdope.tv/interviews/mahalia-ueber-fg-harte-arbeit-und-selbstvertrauen">hier</a>). Wer die Künstlerin aufmerksam auf Instagram verfolgt, wird bemerkt haben, dass die Britin dieses Jahr nicht nur durch viele Releases überzeugt, sondern vor allem auch viel Zeit auf Jamaika verbracht hat. Allerdings nicht als Touristin – zum einen hat sie dort mütterlicherseits Familie, zum anderen war sie dort, um Musik aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn sich alle dort entstandenen Tracks so anhören wie »Different Types of Love«, der in Zusammenarbeit mit <strong>Masicka</strong> entstanden ist, dann hoffen wir sehr, dass Mahalia dort regelmäßig sein wird. Ein wunderschöner Dancehall-Song, der perfekt das Ende der kalten und grauen Tage einklinkt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Mahalia - Different Type Of Love (feat. Masicka)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/p17xLnscC2s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Gewinnt 2&#215;2 Tickets für die Blue Lips Tour von Schoolboy Q!</title>
		<link>https://mostdope.tv/events/gewinnt-2x2-tickets-fuer-die-blue-lips-tour-von-schoolboy-q</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Krow]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2025 14:07:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Für alle Fans, die ScHoolboy Q live sehen möchten: Mostdope verlost zusammen mit Hush Hush Agency 2&#215;2 Tickets für den Tourstopp in Köln! Hier geht’s zur Verlosung auf Instagram: Schoolboy Q &#8211; Blue Lips Tour Datum: 01. Juli 2025Ort: Carlswerk Victoria, KölnEinlass: 18:30 UhrBeginn: 20:00 Uhr Der Ticketverkauf läuft über Eventim: Hier Tickets sichern Pressetext: Es gibt viele Messwerte, um das Standing eines Rappers zu bewerten. Nennen wir aus aktuellem Anlass diesen hier: Feature-Gast auf dem Rap-Album zu sein, über [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Für alle Fans, die <strong>ScHoolboy Q</strong> live sehen möchten: <strong>Mostdope</strong> verlost zusammen mit <strong>Hush Hush Agency</strong> <strong>2&#215;2 Tickets</strong> für den Tourstopp<strong> </strong>in <strong>Köln</strong>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier geht’s zur Verlosung auf Instagram:</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schoolboy Q &#8211; Blue Lips Tour</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Datum:</strong> 01. Juli 2025<br><strong>Ort:</strong> Carlswerk Victoria, Köln<br><strong>Einlass:</strong> 18:30 Uhr<br><strong>Beginn:</strong> 20:00 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ticketverkauf läuft über Eventim: <a href="https://www.eventim.de/event/schoolboy-q-blue-lips-live-carlswerk-victoria-19461566/?affiliate=GMD">Hier Tickets sichern</a></p>



<div style="height:36px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Pressetext:</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt viele Messwerte, um das Standing eines Rappers zu bewerten. Nennen wir aus aktuellem Anlass diesen hier: Feature-Gast auf dem Rap-Album zu sein, über das gerade die halbe Welt spricht. Und damit wären wir bei ScHoolboy Q, den man aktuell auf Tyler, The Creators „CHROMAKOPIA“ hören kann, wo er an der Seite von Santigold und Tyler im Track „Thought I Was Dead“ am Start ist. Aber der aus L.A. stammende Quincy Matthew Hanley alias SchHoolboy Q hat selbst ein starkes Album im Rücken: Im März veröffentlichte er das lange erwartete „Blue Lips“ – die sechste Platte einer eindrucksvollen Diskografie, die 2011 mit „Setbacks“ ihren Anfang nahm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Karriere hat der in South Central aufgewachsene ScHoolboy Q Gold- und Platin-Auszeichnungen gesammelt, war fünfmal für einen Grammy nominiert, machte Tracks mit Kendrick Lamar, A$AP Rocky, 2 Chainz, oder eben Tyler, The Creator. Aber ScHoolboy Q war und ist vor allem ein Rapper, der von Fans und Konkurrenten gleichermäßen für seine Skills gefeiert wird. Tracks wie „Collared Greens“, „X“ vom ikonischen „Black Panther“-Soundtrack oder „Hands On The Wheel“ sind massiv gestreamte und gekaufte Hits, obwohl sie mit gängigen Rap-Konventionen brechen und mit einem sehr eigenen, faszinierenden Flow funktionieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem dauerte es fast fünf Jahre, bis sich ScHoolboy Q mit einem neuen Album zurückmeldete. Kurz vor Ausbruch der Pandemie wähnte er sich in einer Sackkasse und sagte später in einem Interview: „Ich war nicht mehr ich selbst. Ich habe so viel erreicht in der Branche, meine eigene Bucket List längst abgearbeitet. Ich hatte das Game gewonnen. Und war trotzdem nicht glücklich.“ Die 18 Songs auf „Blue Lips“ verarbeiten diese Erkenntnis, ringen mit einer tiefsitzenden Traurigkeit, reflektieren die Gründe seines Downs. Man hat fast das Gefühl, in Echtzeit zuzuhören, wie ScHoolboy Q sich aus dem Loch herauskämpft und dabei eine stilistische Abenteuerlust findet, die selbst in seinem vor Ideen sprühenden Werk heraussticht. Man höre nur Tracks wie wütend brummende „Yeern 101“, das den Boxen einiges zumutet, oder das angriffslustige „Pop“ mit Rico Nasty, das mit einem herzlichen „Oh, fuckface! Punkrock! Bi(a)tch“ eröffnet wird. &#8220;Germany86&#8221; wiederum klingt wie eine Rap-Matinee, bei der ScHoolboy Q in einem schummrigen Club erst Schampus zur Performance reicht – und einem dann das Glas ins Gesicht schmeißt. „oHio“ feat. Freddie Gibbs wiederum hat einen jazzigen, schwebenden Vibe.<br>Lange Zeit konnte man ScHoolboy Q nicht mehr live in Deutschland erleben – aber nun schafft es endlich über den großen Teich und wird im Juli 2025 in Berlin und Köln spielen.</p>



<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/reel/DCrwYquSm4f/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/reel/DCrwYquSm4f/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank" rel="noopener"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; 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margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/DCrwYquSm4f/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von ScHoolboy Q (@groovyq)</a></p></div></blockquote> <script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>
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		<title>Gewinne Tickets für das Boloboys &#038; Friends Festival // Gewinnspiel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2024 14:56:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Boloboys rund um makko, beslik oder Okfella sind seit einigen Jahren wichtiger Teil der New Wave-Bewegung im deutschen Hip-Hop. Immer am Kochen und mit ihren höchst unterschiedlichen Styles im Gepäck machen sich die sieben Jungs auf den Weg nach Bochum, um dort ihr eigenes Indoor Festival abzureißen. Für ihre Boloboys &#38; Friends Show am 31.05 könnt ihr bei uns 2 x 2 Gästelistenplätze gewinnen! Wer einmal bei einem Auftritt der sieben Jungs war weiß, welche Energie die Crew auf [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Boloboys rund um makko, beslik oder Okfella sind seit einigen Jahren wichtiger Teil der New Wave-Bewegung im deutschen Hip-Hop. Immer am Kochen und mit ihren höchst unterschiedlichen Styles im Gepäck machen sich die sieben Jungs auf den Weg nach Bochum, um dort ihr eigenes Indoor Festival abzureißen. Für ihre Boloboys &amp; Friends Show am 31.05 könnt ihr bei uns 2 x 2 Gästelistenplätze gewinnen!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer einmal bei einem Auftritt der sieben Jungs war weiß, welche Energie die Crew auf die Bühne bringt. Trotz höchst unterschiedlichen Styles wie dem Laidback-Flow von makko, Punk-Attitüde von Can mit Me$$r oder Trapsound von beslik – als Boloboys werfen sie alles in einen Topf und lassen mit erfrischender Unbekümmertheit alle Konventionen hinter sich. Für ihre Show haben sie sich mit #Boondawg, #Rrotzer und noch unangekündigten Special Guests jede Menge Begleitung besorgt, die am 31.05 ebenfalls für eine Menge Moshpits sorgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">⚡️GEWINNSPIEL⚡️<br>Wir verlosen 2×2 Gästelistenplätze für die Show im Bochumer Matrix!</p>



<p class="wp-block-paragraph">1.⁠ ⁠Folgt @mostdope auf Instagram.<br>2.⁠ ⁠Markiert eure Begleitung in den Kommentaren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel Glück!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Teilnahmeschluss ist der 15. Mai 2024. Die Gewinner*innen werden per Direktnachricht benachrichtigt.</p>
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