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	<title>Max Herre Archive - Mostdope</title>
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	<title>Max Herre Archive - Mostdope</title>
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		<title>Von der Akzeptanz der Veränderung: Ein Rückblick auf Max Herres »Athen« </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 14:01:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spotlights]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich ist es unüblich, ohne speziellen Anlass sechs Jahre nach Veröffentlichung auf ein Album zurückzublicken. Im Falle von Max Herres »Athen« gab es für mich persönliche Gründe, sich noch einmal gesondert mit der Platte auseinanderzusetzen. 2019 erschienen, habe ich zwei Jahre später das erste Mal das Album gehört. Vom ersten Ton an übte es eine unübliche Faszination auf mich aus, die weit über mein Interesse für Hip-Hop und die griechische Hauptstadt hinausgeht.  Als ich vor ungefähr einem Jahr begann, mich genauer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/spotlights/von-der-akzeptanz-der-veraenderung-ein-rueckblick-auf-max-herres-athen">Von der Akzeptanz der Veränderung: Ein Rückblick auf Max Herres »Athen« </a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Eigentlich ist es unüblich, ohne speziellen Anlass sechs Jahre nach Veröffentlichung auf ein Album zurückzublicken. Im Falle von Max Herres »Athen« gab es für mich persönliche Gründe, sich noch einmal gesondert mit der Platte auseinanderzusetzen. 2019 erschienen, habe ich zwei Jahre später das erste Mal das Album gehört. Vom ersten Ton an übte es eine unübliche Faszination auf mich aus, die weit über mein Interesse für Hip-Hop und die griechische Hauptstadt hinausgeht. </strong></p>



<p>Als ich vor ungefähr einem Jahr begann, mich genauer auf »Athen« einzulassen, stieß ich auf eine Vielzahl an Themen, die in mir nach wie vor für Nachklang sorgen. Themen, die durch das metaphorische Gebilde Athens kaschiert werden und von denen das bloße Bild der Stadt schier die Spitze des Eisbergs darstellt. Wie der Zufall es wollte, war ich sogar über den letzten Jahreswechsel auch mehrere Monate in Athen, um meine Familie zu besuchen, wodurch die Stadt für mich mittlerweile auch zu einem derartigen Ort der Sehnsucht, wie ihn Herre beschreibt, geworden ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Realitätsflucht gen Mittelmeer</h3>



<p>Zusammenfassend beginnt die Reise des Albums in einer Verfassung der Aufregung. Der Protagonist hält sich krampfhaft an makellosen Erinnerungen und einer idealisierten Vorstellung der Gegenwart fest, die lange nicht mehr der Gegenwart entsprechen. Die Antwort? Verdrängen, wie auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/75vtuFEZ4cpEDntLU6x11L?si=24f708e5f4284684">Lass gehen</a>« und die Flucht in ein Erlösung versprechendes Refugium &#8211; Athen.</p>



<p>In den ersten, von <strong>Tua</strong> gesungenen, Zeilen des titelgebenden Intro-Tracks »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5QB2GXXK516eOTZwTibTI5?si=0430ebb8d9ac4576">Athen</a>« wird die Aussichtslosigkeit dieser Suche entlang der Balkanroute deutlich.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Fünf km/h aufm Seitenstreifen. Wie bring&#8217; ich dich dazu, wieder einzusteigen? Wir kommen nie bis Athen und du wolltest so sehr nach Athen.</p>
<cite>Max Herre &#8211; Athen</cite></blockquote>



<p>Während das Schicksal des lyrischen Ichs hier schon besiegelt scheint, wird deutlich, dass der Fokus nicht auf dem Erleichterung schaffenden Zielort selbst, sondern auf dem Prozess, diesen zu erreichen, liegt.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Max Herre – Athen (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/TywvnNGQDSU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Auf den Spuren des Vaters </h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2161" height="1405" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-19.49.02-edited-2.png" alt="" class="wp-image-19885" style="width:356px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-19.49.02-edited-2.png 2161w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-19.49.02-edited-2-300x195.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-19.49.02-edited-2-1024x666.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-19.49.02-edited-2-768x499.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-19.49.02-edited-2-1536x999.png 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-19.49.02-edited-2-2048x1332.png 2048w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-19.49.02-edited-2-770x501.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-19.49.02-edited-2-1400x910.png 1400w" sizes="(max-width: 2161px) 100vw, 2161px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: ATHEN &#8211; Musikfilm </figcaption></figure>
</div>


<p>Was folgt ist ein lyrisch verpacktes Auf und Ab der Emotionen, in denen Herre mal mehr oder weniger tief in seine persönliche Historie blicken lässt. Auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4UaJtlr3kewhU1fvFb3IOT?si=cfc258a0b1b24566">Terminal C (7. Sek)</a>«&nbsp;gibt er einen Einblick in Kindheitserinnerungen, in denen sich schon früh eine traumabedingte Angst vor Veränderung erkennen lässt. Der Song beschreibt wehvoll die Momente, in denen er und seine Familie seinem Vater Frank nach einem kurzen Urlaub wieder Lebwohl sagen mussten. Dieser wurde damals als Architekt mit dem Bau des Athener Olympiakomplexs OAKA beauftragt und verbrachte deshalb mehrere Jahre in der griechischen Metropole.&nbsp;</p>



<p>Ein besonderer Bezug zu den OAKA-Kulissen wird auch im Musikfilm zum Album hergestellt. Diese dienen hier als Bindeglied zwischen diversen Ausschnitten der Musikvideos und werden immer durch eine Gruppe völlig maskierter Personen und eine griechische gedichtähnliche Erzählung begleitet.&nbsp;</p>



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<iframe title="Max Herre - ATHEN - Ein Musikfilm von LEONELRUBEN" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/ftFwqnpV0zc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Musikalisch bewegt sich Herre von Zuständen der Romantisierung (»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2VZxm0ErrFWYhch86jmHET?si=e29162b42c30438e">Villa auf der Klippe</a>« &amp; »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1fRsvrVXoRpxTjJmiSijMC?si=038a2148c7314e7b">Fälscher</a>«), der Überwältigung (»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/23UAHp3QOv29NbV8hjjOho?si=7673ff8f44ad4951">Nachts</a>«), bis hin zur Erkenntnis, dass er sich lediglich etwas vorgespielt hat (»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7wYIsOPDWxvq8h5xOQ0gRV?si=644e4f38c6ca445f">Diebesgut</a>«) und dem wuterfüllten Wunsch, sich davon zu befreien (»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1icqwzNOgeacpmdKIBkDmm?si=ebe8c8437d3f4b70">Konny Kujau</a>«).&nbsp;</p>



<p>Das Bild der erdrückenden Veränderung und der Wunsch ihr zu entfliehen stehen hier weiterhin stets im Vordergrund. Im Verlauf des Albums, scheint sich der Protagonist jedoch mehr und mehr damit zurechtzufinden. Immer wieder tauchen chronologische Knotenpunkte auf, die zeigen, wie sehr sich eine Situation über die Zeit verändern kann und dadurch einen Perspektivwechsel erfordert. Dies reicht vom Athener Stadtbild, das mittlerweile nicht mehr weitflächig von neoklassizistischen Gebäuden, sondern von mit Graffitis geschmückten Wohnhausblöcken (ποληκατοικίες) geprägt wird, bis zu Herres Rolle als Vater, in der er immer mehr und mehr Muster seiner eigenen Eltern in sich wiederfindet (»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2otCNFrOnl2tXv0GWDag6C?si=d6c6cf2346b84933">Siebzehn</a>«). </p>



<h3 class="wp-block-heading">Veränderung und Flucht im weltpolitischen Kontext </h3>



<p>Einen politischen Exkurs, der sich diesem Thema angleicht, liefert der Künstler ebenfalls. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3trghC439UU33ZxSi0mceX?si=ce59cd5e20c54ec2">Dunkles Kapitel</a>« setzt sich mit dem wachsenden Rechtsruck auseinander, der erschreckende Ähnlichkeit zu Geschehnissen im dritten Reich aufweist und sechs Jahre nach Veröffentlichung des Albums aktueller nicht sein könnte. Auch hier befinden wir uns eine geraume Zeit später wieder an einem ähnlichen Punkt, an dem wir uns nicht vor dem gewandelten Gesicht der Gesellschaft verstecken dürfen, sondern aktiv dagegen handeln müssen.&nbsp;</p>



<p>»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6OwoOyg9MsYqvxkF7f11gb?si=55e194b3ac4f4e30">Sans Papier</a>« hingegen bietet das Gegenstück zu Herres Reise auf »Athen«. Auf der entgegengesetzten Spur der E75 beschreibt der Song den Weg fliehender Personen auf der Suche nach Schutz, Perspektive und einer Heimat, die ihnen in dem Lied letztendlich verwehrt bleibt. Parallelen werden hier unter anderem durch eine mazedonische Tankstelle und einen Weddinger Hinterhof gezogen, die im Intro ebenfalls erwähnt werden. Die zwei Orte, welche für die Akteure gänzlich unterschiedliche Bedeutungen haben, stehen sinnbildlich sowohl für eine Änderung in der Konnotation der Balkanroute als auch dafür, dass der Mensch per se immer auf der Suche nach einem besseren Zustand ist und sich gegebenenfalls auf die Realität und die eigenen Privilegien besinnen sollte.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



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<iframe title="Max Herre feat. YONII - Sans Papiers | A COLORS SHOW" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/qNHPBNvvDUU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Trotz aller Strapazen findet die von Herre beschriebene Odyssee schließlich im Outro »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1qrftyvEzyCvqHT12CjsIV?si=9c86ec543a304350">Das Wenigste</a>«, in dem er von seiner Ehefrau <strong>Joy Denalane</strong> als Feature unterstützt wird, ein Ende. Obwohl die beiden hier vordergründig ihre eigene Beziehung und das Überwinden plagender Probleme beschreiben, lässt sich dieser Verlauf auch auf die anderen Motive des Albums beziehen. Durch die Auseinandersetzung der Veränderung und einem Verständnis dafür, dass es sich nicht lohnt, nicht existenten Utopien hinterherzujagen, findet letztendlich eine resignative Katharsis statt, die das gegenwärtige Leben wieder mehr als erträglich macht.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Max Herre - Das Wenigste ft. Joy Denalane" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/e8PzGkNqOOY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>»Athen« ist eines dieser Alben, bei denen es sich lohnt, sich immer und immer wieder damit auseinanderzusetzen, weil man stets neue Aspekte entdeckt.&nbsp; Darüber hinaus ist es ein hervorragendes Beispiel dafür, wie man als ein Künstler, der bereits Ende der 90er mit <strong>Freundeskreis</strong> den deutschen Hip-Hop geprägt hat, auch zwanzig Jahre später noch nachhaltige Alben machen kann. Auch wenn »Athen« sich teils antizyklisch nicht den gegenwärtigen „Richtlinien” des Streamingzeitalters angepasst hat, hat es keinesfalls an künstlerischem Wert oder Zeitlosigkeit verloren.&nbsp;</p>



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<iframe title="Spotify Embed: ATHEN" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/5HAfjiDmgU8iMB0mHFzJvW?si=IXhVpw2oQuyY_BeJWXIN2w&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/spotlights/von-der-akzeptanz-der-veraenderung-ein-rueckblick-auf-max-herres-athen">Von der Akzeptanz der Veränderung: Ein Rückblick auf Max Herres »Athen« </a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Die meist erwarteten Alben der zweiten Jahreshälfte 2024</title>
		<link>https://mostdope.tv/editorials/alben-die-in-der-zweiten-haelfte-2024-noch-erscheinen-koennten</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jul 2024 11:21:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorials]]></category>
		<category><![CDATA[$OHO BANI]]></category>
		<category><![CDATA[A$AP Rocky]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die zweite Hälfte des Jahres wurde bereits sehr gut eingeläutet. Neben Denzel Curry haben auch BLK ODYSSY und Childish Gambino bereits neue Alben veröffentlicht, die unseren Horizont erweitert haben und gleichzeitig aber auch Hunger auf mehr machen. Welche weiteren Alben, sowohl englisch- als auch deutschsprachig, ihr neben Skepta auf jeden Fall nicht vergessen solltet, haben wir euch einmal aufgelistet. Lauscher auf, denn der Sommer ist noch lange nicht vorbei. A$AP Rocky &#8211; Don&#8217;t Be Dumb (30.08.) Es gibt wohl keinen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/alben-die-in-der-zweiten-haelfte-2024-noch-erscheinen-koennten">Die meist erwarteten Alben der zweiten Jahreshälfte 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Die zweite Hälfte des Jahres wurde bereits sehr gut eingeläutet. Neben Denzel Curry haben auch BLK ODYSSY und Childish Gambino bereits neue Alben veröffentlicht, die unseren Horizont erweitert haben und gleichzeitig aber auch Hunger auf mehr machen. Welche weiteren Alben, sowohl englisch- als auch deutschsprachig, ihr neben Skepta auf jeden Fall nicht vergessen solltet, haben wir euch einmal aufgelistet. Lauscher auf, denn der Sommer ist noch lange nicht vorbei.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">A$AP Rocky &#8211; Don&#8217;t Be Dumb (30.08.)</h2>



<p>Es gibt wohl keinen Künstler, der dieses Jahr einen so großen medialen Album-Rollout hatte wie <strong>A$AP Rocky</strong>. Angefangen mit der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zoeNdCLLOzc">Bottega Veneta Kampagne</a>, in welcher der zweifache Papa mit seinen Kiddies zu sehen ist, oder auf dem Laufsteg der Debüt Fashion Show seines Labels <strong>AWGE</strong>. Zugegeben, die Kollektion hat uns jetzt nicht ganz so überzeugt wie Rockys privater Stil. Da ist es fast gut, dass man sich eh nichts aus der Kollektion leisten könnte. Dennoch, es gab kaum einen Monat, an dem wir nicht über A$AP Rocky gesprochen haben.&nbsp;<br>Das alles führt uns nun endlich zu dem Release von »Don’t Be Dumb«, ein Album, auf das wir uns seit sechs Jahren freuen. Nun ist endlich der Zeitpunkt gekommen, und wir können ihn von unserer Wunschlisten streichen. Am 30. August ist der offizielle Stichtag und wenn das Album nur halb so gut wird wie Tracks wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=0NzlbBmkM3E">D.M.B</a>«, »Sundress« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=pPFgxRkcGds">RIOT (Rowdy Pipe’n)</a>«, sollten die ganzen aufgestauten und aufgebauten Erwartungen mehr als erfüllt werden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="A$AP Rocky - Sundress (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Ec3LoKpGJxY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Frank Ocean </h2>



<p>An dieser Stelle bitte kurz nicht ausrasten, denn nein, wir haben keinen Insider-Tipp und offiziell veröffentlicht <strong>Frank Ocean</strong> auch kein Album. Da wir aber unseren Glauben und unsere Hoffnung nicht aufgeben, manifestieren wir es an dieser Stelle. Es ist geschrieben und damit Teil des Universums geworden und wir kommen dem Album hoffentlich ein Stück näher. Nach diversen Instagram Stories von Frank mit Fotos aus dem Studio würde kürzlich ein Interview in der <a href="https://www.nytimes.com/2024/07/19/arts/music/michael-uzowuru-childish-gambino.html">New York Times</a> veröffentlicht, aus dem wir erfahren konnten, dass <strong>Michael Uzowuru</strong> kürzlich mit Frank in Miami an neuer Musik gearbeitet hat. <br>Uzowuru steckt hinter den Tracks »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=r4l9bFqgMaQ">Nights</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=XnbsIl2BnWw">Chanel</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=hEq8jBUbbWE">In My Room</a>«. Man kann diese Nachricht also als weiteren Brotkrumen auf unserer langen Suche nach Antworten sehen. Nachdem dieses Jahr bereits Artists wie <strong>Rapsody</strong> und bald auch A$AP Rocky langersehnte Alben veröffentlichen, erflammt eben wieder auch der kleine Funke in uns, der uns sagt: Dieses Jahr ist es soweit und Frank Ocean wird ein Album veröffentlichen, das alle anderen in den Schatten stellt und all unsere Erwartungen übertrifft. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt oder in dem Fall einfach nie.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Bad Religion" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/JMpypbtrcCg?list=OLAK5uy_mAGTQmYeosOR-Pp17OnnzkKHPeEbzSFOg" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Pale Jay &#8211; Low End Love Songs (06.09.)</h2>



<p>Mit »Bewilderment« veröffentlichte <strong>Pale Jay</strong> letztes Jahr einen leider etwas zu spät entdeckten Insider-Tipp aus der Redaktion. Ausgebildet in klassischer Jazzmusik und leidenschaftlich verwurzelt im Soul, verbindet er beides in seiner eigenen Musik zur absoluten Herzensmusik. Gerade Fans von <strong>Jungle</strong> und <strong>BLK ODYSSY</strong> sollten dem neuen Track »The Garden« unbedingt zwei Ohren schenken. Wie&nbsp;im mystischen Sog wird der eigene Garten zur letzten ruhigen und sicheren Oase. Unbedingt mal reinhören. Noch etwas nostalgischer wird es auf dem Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZXNG6hIy9Hs">Easy, Lee</a>«, welchen Pale Jay diese Woche im Doppelpack mit »The Garden« veröffentlichte und welcher uns sanft und bittersüß zum Takt schwanken lässt. Beide Tracks bilden nur die Vorhut der bald erscheinenden LP »Low End Love Songs«.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Pale Jay-The Garden [OFFICIAL VISUALIZER]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/-PjROeR9eN8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ezra Collective &#8211; Dance, No One&#8217;s Watching (27.09.)</h2>



<p><strong>Ezra Collective </strong>ist in UK schon lange kein Underground-Pick mehr und auch bei uns in den Internationalen Releases ein gern gesehenes Highlight. Die Band hat sich dem Jazz verschrieben, allerdings auf ihre ganz eigene Art und Weise. Neben der Insel sind vor allem auch Einflüsse aus Nigeria auf ihren Releases zu hören. Gemischt mit diversen anderen Genres ist es eben nicht der klassische Jazz, den leicht versnobte Musikkritiker*innen auflegen, wenn sie ihren Intellekt beweisen wollen. Vielmehr ist es Jazz, der Genregrenzen bricht, uns mit verdammt viel Energie und Seele ansteckt &#8211; wer da still im Ohrensessel sitzen bleibt, hat ganz andere Probleme. Das neue Album erscheint Ende September und trägt den passenden Titel »Dance, No One’s Watching«. Perfekt, um vor dem Winter nochmal etwas Wärme und positive Energie zu tanken.</p>



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<iframe title="Ezra Collective - God Gave Me Feet For Dancing (ft. Yazmin Lacey)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/5JUjFN9AuFU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ravyn Lenae &#8211; Bird&#8217;s Eye (09.08.)</h2>



<p><strong>Ravyn Lenae</strong> ist die Künstlerin, die von deinem Lieblingsartist am liebsten als Featuregast eingeladen wird. Seien es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=kzwam6_gm7s">Smino</a>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=R8SjtOhBAZQ">Noname</a>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=sN75MTEwTV8">Mick Jenkins</a> oder zuletzt <a href="https://www.youtube.com/watch?v=TyiSkahS0Cg">Channel Tres</a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1aZqiXNOhhc">KAYTRANADA</a>, sie alle haben in jüngerer Zeit mit ihr zusammengearbeitet. Unfassbar vielseitig kann Lenae sich eigentlich jedem Genre anpassen und hat dabei eine Stimme, die zwar ungewohnt ist, aber viel Charakter besitzt. Solo ist sie hierzulande leider noch kein so geläufiger Name, dabei hat ihr letztes Album »HYPNOS« jede Aufmerksamkeit verdient. Fans von <strong>Mereba</strong> und <strong>Foushé</strong> sollten verlorene Zeit nachholen und sich Revyn Lenaes Musikkatalog ganz genau anhören, bis dann im August das neue Album »Bird’s Eye« erscheint.</p>



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<iframe title="Ravyn Lenae - Love Me Not (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/cswfR85D7jM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Apsilon &#8211; Haut wie Pelz (04.10)</h2>



<p>Es gibt diese aufkommenden Künstler*innen im Deutschrapkosmos, bei denen sich schon nach wenigen Singles hartnäckig der Verdacht hält, das in ihnen ein bedeutungsvolles Album steckt. <strong>Apsilon </strong>ist so ein Künstler, der bereits mit seinen ersten Songs und EPs viel Vorfreude auf einen potentiellen Langspieler entfachen konnte.</p>



<p>Im Oktober ist es soweit und sein Debütalbum »Haut wie Pelz« erscheint, von dem bereits zwei Singles erschienen sind. »Lost in Berlin« skizziert die Ohnmacht eines jungen Berliners, dessen Gedanken ständig um die Geschehnisse seiner tausende Kilometer entfernten Heimat kreisen, während »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ewnFy_1UPdM">Reiche Freunde</a>« mit <strong>Boondawg </strong>deutlich mehr austeilt und sich an die Rich Kids richtet.</p>



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<iframe title="Apsilon - Lost in Berlin - (Official Video | Prod. Arman &amp; Ralph Heidel)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/UTxU6e22ntk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ski Aggu &#8211; Wilmersdorfer Kind (30.08)</h2>



<p>Bereits im Oktober des letzten Jahres hat <strong>Ski Aggu</strong> mit seinem Tape »denk ma drüber nach« angeteast, wie ein Langspieler des sonst eher für virale Singles stehenden Berliner Rapper klingen könnte. Ende August soll nun das Debütalbum von Aggu folgen, das bereits mit Songs wie dem <strong>Ikkimel</strong>-gefeatureten »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1SxMowpD-14">Deutschland</a>« oder dem jüngst erschienenen »abgelenkt« zu einem heiß erwarteten Album heranwächst. Feiern wird der gut vernetzte Aggu das Release so oder so groß, denn am 5.9. lädt er zur Releaseshow in die Berliner Columbiahalle, das mit all seinen geladenen Special Guests beinahe zum eigenen kleinen Aggu-Festival anmutet.</p>



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<iframe title="Ski Aggu – abgelenkt (prod. Barré, Dauner &amp; Berky)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Us90BZQz6Wc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Max Herre &amp; Joy Denalane &#8211; Alles Liebe (01.11)</h2>



<p>25 Jahre ist es her, dass <strong>Max Herre</strong> für den Freundeskreis-Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HoeQCQKK_lU">Mit dir</a>« einen Konterpart für ein Duett suchte und ihn in <strong>Joy Denalane</strong> fand. Er fand aber nicht nur die Stimme, sondern auch die Frau, die er später heiraten sollte. Musikalisch haben beide in diesem Vierteljahrhundert seitdem viele weitere Meilensteine gelegt und hier und da auch immer wieder zusammen vereinzelte Songs aufgenommen, doch das gemeinsame Album stand bislang noch aus &#8211; bis zu diesem Jahr. Im November erscheint das Kollabo-Album eines Ehepaars, das die deutsche Musikszene auf ihre ganz eigene Weise geprägt hat und nun auch musikalisch voll und ganz zusammenkommt.</p>



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<iframe title="MAX&amp;JOY - Alles Liebe (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/U0WCkinMEIA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Nina Chuba &#8211; tba (tba)</h2>



<p>Noch gibt es kein offizielles Datum für eine mögliche LP2 von <strong>Nina Chuba</strong>, doch im Prinzip spricht alles für ein kommendes Album: Single um Single wird gedroppt, eine Arenatour (!) für 2025 ist mitten in der noch laufenden 2024er Tour angekündigt worden und ganz ehrlich: Genau jetzt wäre auch der Moment zum Nachlegen für Nina, denn wirklich jedes Kind in Deutschland kennt mittlerweile ihren Namen &#8211; und dieser Höhenflug seit Mitte 2022 soll ganz sicher nicht ins Stocken geraten.</p>



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<iframe title="Nina Chuba - NINA (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/dx5lJ-bNnM0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">$OHO BANI &#8211; tba (tba)</h2>



<p>Während <strong>$OHO BANI</strong> derweil auf gefühlt jedem zweiten Festival der Republik gebucht ist und nebenbei die Charts mit seinem <strong>Herbert Grönemeye</strong>r-Neuaufleger »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GwTveAHmDp8">ZEIT, DASS SICH WAS DREHT</a>« gepachtet hat, scheint auch voller Kurs auf ein neues Projekt gefahren zu werden. Mit der für Ende 24 angekündigten »Gott segne $OHO BANI«-Tour ist auch das Livegame wieder im Anlaufen &#8211; und in den meisten Fällen ist daran ja neue Musik gekoppelt. Die erscheint auch bereits in regelmäßigen Abständen, zuletzt versuchte sich $OHO auf »YO HABIB« sogar an einem <strong>Fred again..</strong>-Sample und schürt so viel Vorfreude auf die Experimente auf einem potentiellen neuen Album.</p>



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<iframe title="$oho Bani - YO HABIB (prod. by Ericson)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/cYrq0LdbDWI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/alben-die-in-der-zweiten-haelfte-2024-noch-erscheinen-koennten">Die meist erwarteten Alben der zweiten Jahreshälfte 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Unreleased Berlin: Zwischen secret Acts und secret Tracks</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jun 2024 12:29:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Eventreihe Unreleased Berlin sollte mittlerweile jedem ein Begriff sein: Auftritte von Größen des deutschen Hip-Hops wie Nina Chuba oder Marvin Game bis zu Newcomern wie maïa oder moé, nach wenigen Minuten ausverkaufte Shows und ein Sammelpunkt der Berliner Szene. Warum aber sind die Karten so heiß begehrt, was ist das genaue Konzept hinter der Veranstaltung und wie ist diese entstanden? Nach dem Ende der Covid-19 Pandemie wurde den drei Künstlern Frustra, FEDE 404 und Rei Moura schlagartig bewusst, dass [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/spotlights/unreleased-berlin-zwischen-secret-acts-und-secret-tracks">Unreleased Berlin: Zwischen secret Acts und secret Tracks</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Die Eventreihe Unreleased Berlin sollte mittlerweile jedem ein Begriff sein: Auftritte von Größen des deutschen Hip-Hops wie Nina Chuba oder Marvin Game bis zu Newcomern wie maïa oder moé, nach wenigen Minuten ausverkaufte Shows und ein Sammelpunkt der Berliner Szene. Warum aber sind die Karten so heiß begehrt, was ist das genaue Konzept hinter der Veranstaltung und wie ist diese entstanden?</strong></p>



<p>Nach dem Ende der Covid-19 Pandemie wurde den drei Künstlern <strong>Frustra</strong>, <strong>FEDE 404 </strong>und <strong>Rei Moura </strong>schlagartig bewusst, dass in Berlin mittlerweile die konkreten Anlaufstellen für Veranstaltungen auf denen Rap-Musik gehört, gespielt und performt wird, fehlen.</p>



<p>Frühere Klassiker wie Royal Bunker und Rap am Mittwoch wurden mit der Zeit entweder abgesetzt oder entsprechen nicht mehr den aktuellen Standards, wodurch in einer Stadt, die den größten künstlerischen Ballungsraum Deutschlands darstellt, eine klaffende Lücke entstanden ist, die die drei Freunde mit ihrer Eventreihe Unreleased Berlin zu füllen versuchen und damit zeitgemäßem Rap und Musik wieder einen Platz geben.</p>



<figure class="wp-block-image alignwide size-large"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-unreleased.berlin.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-unreleased.berlin-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-14989" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-unreleased.berlin-1024x683.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-unreleased.berlin-300x200.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-unreleased.berlin-768x512.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-unreleased.berlin-1536x1024.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-unreleased.berlin-2048x1366.jpg 2048w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-unreleased.berlin-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-unreleased.berlin-500x333.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-unreleased.berlin-800x533.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-unreleased.berlin-1280x854.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-unreleased.berlin-1920x1280.jpg 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-unreleased.berlin-720x480.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-unreleased.berlin-770x513.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-unreleased.berlin-1400x934.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">foto via @saybyetoit</figcaption></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Safespace für Artists und Besucher*innen</h2>



<p>Neben dem ausgeklügelten Awareness Konzept, unter anderem bestehend aus einem Awareness Team und wiederholter Betonung der Intoleranz jeglicher Form von Diskriminierung bei jeder Show, legt Unreleased einen großen Wert darauf, dass sich auch die Künstler*innen wohlfühlen. Ihr besonderes Merkmal ist nämlich, dass bei ihren Konzerten, abgesehen von der eigens engagierten Produktionsfirma, keinerlei Aufnahmen oder Mitschnitte der Performances erlaubt sind. Dadurch entsteht ein Safespace für die Artists, in dem es ihnen möglich ist, unveröffentlichte Aufnahmen zu testen und dabei in Echtzeit die Reaktion des Publikums einzufangen, um herauszufinden, ob sie einen Song veröffentlichen sollten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/unreleased.berlin_1705598167_3283117842797602766_57500197444.jpg"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/unreleased.berlin_1705598167_3283117842797602766_57500197444-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-14990" style="width:280px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/unreleased.berlin_1705598167_3283117842797602766_57500197444-819x1024.jpg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/unreleased.berlin_1705598167_3283117842797602766_57500197444-240x300.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/unreleased.berlin_1705598167_3283117842797602766_57500197444-768x960.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/unreleased.berlin_1705598167_3283117842797602766_57500197444-1229x1536.jpg 1229w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/unreleased.berlin_1705598167_3283117842797602766_57500197444-500x625.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/unreleased.berlin_1705598167_3283117842797602766_57500197444-800x1000.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/unreleased.berlin_1705598167_3283117842797602766_57500197444-1280x1600.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/unreleased.berlin_1705598167_3283117842797602766_57500197444-770x963.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/unreleased.berlin_1705598167_3283117842797602766_57500197444-1400x1750.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/unreleased.berlin_1705598167_3283117842797602766_57500197444.jpg 1440w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via @saybyetoit</figcaption></figure>
</div>


<p>Um Leaks dieser Songs zu verhindern, werden nach dem Vorbild der Technoszene am Einlass die Handys der Gäste abgeklebt, eine Aktion, die auf Vertrauen basiert, denn natürlich kann man diesen Sticker leicht wieder entfernen. Nach eigenen Angaben kam es jedoch nur vereinzelt zu derartigen Vorfällen, bei denen noch bei der Veranstaltung die Aufnahmen nach Mahnung des Teams wieder gelöscht wurden.</p>



<p>Obwohl das Abkleben von Handys in Zeiten von Social Media und Daueraufnahmen von Konzerten recht antizyklisch ist, findet es großen Anklang bei Artists und Besucher*innen. Auch <strong>Souly</strong>, der schon bei Unreleased aufgetreten ist, folgte diesem Konzept auf seiner Tour zu »Ich wünschte es würd‘ mich kümmern« Anfang dieses Jahres und erzeugte damit eine energetische Atmosphäre, in der alle den Moment genießen konnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufbau und Konzept</h2>



<p>Die monatlichen Veranstaltungen folgen stets dem gleichen Aufbau: Ein geheimes Lineup von circa 10 Artists, wobei auf eine 50:50 Verteilung von männlichen und FLINTA* Acts geachtet wird. Jeder von ihnen spielt ein kurzes Set von zwei bis drei Songs, von denen mindestens einer unreleased sein muss.</p>



<p>Der Fokus der Veranstalter liegt jedoch nicht auf den großen Namen, sondern viel mehr darauf, Newcomern eine Bühne zu geben, die im Zweifelsfall weder gesigned noch zuvor schon einmal aufgetreten sind,<em> </em>wodurch sie sich inzwischen als Tastemaker neben Formaten wie <strong>ColorsxStudios</strong> etablieren konnten.</p>



<p>Bei der Veranstaltung im Mai hatte zum Beispiel <strong>Jassin</strong>, der noch gar keine Musik veröffentlicht hat, seinen ersten Auftritt und konnte dabei das Publikum für sich begeistern.&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:550; line-height:18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div></div><div style="padding: 12.5% 0;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;"><div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div></div><div style="margin-left: 8px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; 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margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/C7hJl5iMQEw/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von unreleased (@unreleased.berlin)</a></p></div></blockquote> <script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Nichtsdestotrotz treten bei jeder Show drei bis vier bekannte Acts auf. In der Vergangenheit durften bereits <strong>Trettmann</strong>, <strong>Nura</strong>, <strong>Max Herre </strong>&amp; <strong>Joy Denalane </strong>und der Brite <strong>Aitch </strong>als erster internationaler Act das Publikum überraschen. In einem <a href="https://youtu.be/q3xAuL4Q3_g?si=3YW7jyzt8eJeXJON&amp;t=1851">kürzlich erschienenen Interview</a> mit <strong>Aria Nejati</strong> lobte Trettmann die Veranstaltungsreihe insbesondere dafür, dass sie es geschafft haben, den Überraschungsfaktor in Zeiten von fast identischen Festival Line-Ups wiederherzustellen.&nbsp;</p>



<p>Die gute Vernetzung der Schöpfer von Unreleased ist einer der Gründe der hochkarätigen Line-Ups jeden Monat und ist wohl auch auf den Podcast <a href="https://open.spotify.com/show/6CvMpf0IS5w5SJkke8zLbI?si=4accf1b7c5d7434e">resumæ</a> zurückzuführen, in dem Frustra und <strong>Credibil </strong>bis Mitte 2022 neue Releases besprochen und regelmäßig Gäste aus dem deutschen Hip-Hop Kosmos eingeladen haben.&nbsp;</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1_unreleased.berlin_1715875549_3369330770151917055_57500197444.jpg"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1_unreleased.berlin_1715875549_3369330770151917055_57500197444-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-14992" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1_unreleased.berlin_1715875549_3369330770151917055_57500197444-819x1024.jpg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1_unreleased.berlin_1715875549_3369330770151917055_57500197444-240x300.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1_unreleased.berlin_1715875549_3369330770151917055_57500197444-768x960.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1_unreleased.berlin_1715875549_3369330770151917055_57500197444-1229x1536.jpg 1229w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1_unreleased.berlin_1715875549_3369330770151917055_57500197444-500x625.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1_unreleased.berlin_1715875549_3369330770151917055_57500197444-800x1000.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1_unreleased.berlin_1715875549_3369330770151917055_57500197444-1280x1600.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1_unreleased.berlin_1715875549_3369330770151917055_57500197444-770x963.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1_unreleased.berlin_1715875549_3369330770151917055_57500197444-1400x1750.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1_unreleased.berlin_1715875549_3369330770151917055_57500197444.jpg 1440w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via @saybyetoit</figcaption></figure>
</div>


<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann Unreleaseds Philosophie mit der hohen Nachfrage mithalten?</h2>



<p>Angefangen in der Monarch Bar am Kottbusser Tor im Juni 2023, wechselten sie schnell ins Lido und vor kurzem in den Festsaal Kreuzberg, der eine Kapazität von 1500 Personen hat. Der hohen Nachfrage werden sie damit jedoch längst nicht gerecht, denn die Karten sind immer noch innerhalb von Minuten ausverkauft. Dieses Problem ist jedoch nur schwer zu lösen, wenn die intime Atmosphäre, die Unreleased so besonders macht, erhalten bleiben soll. Zudem wird es dann schwieriger, Videoaufnahmen zu verhindern. Ob Unreleased auch in Zukunft den Spagat zwischen einem größeren Publikum und ihrem einzigartigen Konzept schaffen, bleibt abzusehen. Man kann hoffen, dass es erstmal eine exklusive Veranstaltung bleibt für Liebhaber*innen, Stammgäste und alle, die schnell genug an Tickets gekommen sind.</p>



<p>Es lohnt sich definitiv, die Veranstaltung im Auge zu behalten und ihr im besten Fall auch selbst einen Besuch abzustatten. Das ist dieses Jahr auch auf dem Splash! Festival möglich, da Unreleased Berlin einen eigenen Slot auf der Backyard Stage bekommen hat. Vorbeischauen lohnt sich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/spotlights/unreleased-berlin-zwischen-secret-acts-und-secret-tracks">Unreleased Berlin: Zwischen secret Acts und secret Tracks</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Joy Denalane &#038; Max Herre kündigen gemeinsames Album an</title>
		<link>https://mostdope.tv/news/joy-denalane-max-herre-kuendigen-gemeinsames-album-an</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2024 10:54:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jay-Z und Beyoncé bekommen Konkurrenz. Die Berliner Soul-Queen Joy Denalane und Max Herre kündigen ihr erstes gemeinsames Album als Ehepaar, »Alles Liebe«, für den 1. November an, begleitet von der »Alles Liebe Tour 2024«. Der Titelsong wird bereits am Freitag, dem 26. April, veröffentlicht. Nachdem sie sich vor gut 25 Jahren bei der Arbeit an dem Sommerhit »Mit Dir« kennenlernten, präsentieren sie nun ihr lang erwartetes Debütalbum. Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein von @allesliebe1999 geteilter Beitrag &#160;</p>
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<p><strong>Jay-Z und Beyoncé bekommen Konkurrenz.</strong></p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-14219" width="512" height="512" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-1536x1536.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-800x800.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-1280x1280.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-1920x1920.jpg 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-1400x1400.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vibraagency_1713774320_3351704372418566522_11641125551.jpg 2048w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /></figure>
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<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die Berliner Soul-Queen<strong> Joy Denalane</strong> und <strong>Max Herre</strong> kündigen ihr erstes gemeinsames Album als Ehepaar, »Alles Liebe«, für den 1. November an, begleitet von der »Alles Liebe Tour 2024«.</p>



<p>Der Titelsong wird bereits am Freitag, dem 26. April, veröffentlicht. Nachdem sie sich vor gut 25 Jahren bei der Arbeit an dem Sommerhit »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HoeQCQKK_lU">Mit Dir</a>« kennenlernten, präsentieren sie nun ihr lang erwartetes Debütalbum.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Freundeskreis - Mit Dir (Videoclip) ft. Joy Denalane" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/HoeQCQKK_lU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p></p>



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font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:550; line-height:18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div></div><div style="padding: 12.5% 0;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;"><div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div></div><div style="margin-left: 8px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; 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margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/C6DmiT_tCRn/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein von @allesliebe1999 geteilter Beitrag</a></p></div></blockquote> <script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script>



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		<title>Die Alben des Monats &#124; Oktober 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 17:11:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alben des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während der November schon wieder voll angelaufen ist, werfen wir den Blick noch einmal zurück auf den Oktober und all die Alben, die dort erschienen sind. Und in diesem Monat ist wirklich eine ganze Reihe an dopen Releases erschienen, die die Wahl auf lediglich drei Alben des Monats nicht wirklich erleichtert haben. Die Wahl fiel schlussendlich auf drei Projekte, die in Aufmachung nicht unterschiedlicher sein könnten &#8211; und doch alle auf ihre Art und Weise großes Handwerk sind. Das eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Während der November schon wieder voll angelaufen ist, werfen wir den Blick noch einmal zurück auf den Oktober und all die Alben, die dort erschienen sind.</strong></p>



<p>Und in diesem Monat ist wirklich eine ganze Reihe an dopen Releases erschienen, die die Wahl auf lediglich drei Alben des Monats nicht wirklich erleichtert haben. Die Wahl fiel schlussendlich auf drei Projekte, die in Aufmachung nicht unterschiedlicher sein könnten &#8211; und doch alle auf ihre Art und Weise großes Handwerk sind. Das eine ist von dem momentan vielleicht gehyptesten New Wave-Künstler, den Deutschland derzeit zu bieten hat und bietet erstmals über eine halbe Stunde Musik auf einem Projekt. Das nächste ist ebenfalls von einer Newcomerin mit Techno-Poprap Anfängen, die allerdings auf ihrem neuen Album einen gänzlich anderen Pfad einschlägt. Zu guter Letzt findet sich eine Künstlerin in den Top 3 Alben des Monats wieder, die alleine mindestens doppelt so lange dabei ist wie die anderen beiden zusammen. Ihr neues Album kann aufgrund ihres Status in der Musikszene sogar ein Feature von none other than <strong>Ghostface Killah</strong> aufweisen.</p>



<p>Die Rede ist natürlich von <strong>Ski Aggu</strong> und seinem Nummer 1-Album »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/2amQje8nzCnpbbjYpTJizx?si=G3fpP23fSMeQzyqnszX7Ew">denk mal drüber nach..</a>«, von <strong>Dilla</strong> und ihrem Debüt »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/0HICsKReOoeoblyeiLClEd?si=-r9TmyeKSFmXhks7rHkzyA">Also bin ich</a>« und schlussendlich von <strong>Joy Denalane</strong> und ihrem mittlerweile fünften Album »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5ww58uFQd1fC2MkUaoA4AT?si=RPnsnYXfQoOeM4RL4vIp0A">WILLPOWER</a>«.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Dilla &#8211; Also bin ich</h2>


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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-13094" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich-500x500.png 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich-800x800.png 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich-1280x1280.png 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich-125x125.png 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dilla-also-bin-ich.png 1358w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover via TwoSides / Four Music / Sony Music</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Dilla</strong>: Der Name steht seit zwei Jahren nicht mehr nur für den zweiten Namensteil einer viel zu früh verstorbene amerikanische Producerlegende, sondern auch für energiereiche Up-Tempo Songs, die mittlerweile auf keiner Party mehr fehlen. Tracks wie die <strong>emi x</strong>-gefeatureten »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=WtCOpg-JF1s" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Photosynthese</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=JBjmY301nF8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unter ihrem Dress</a>« sind dabei aber seit Anfang an nur die eine Seite der Medaille. Immer wieder mischten sich unter ihre poppigen bis technoiden Songs auch Balladen wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=EHXpfgP5bJM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Junge</a>« oder pop-punkige Ausflüge wie auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=c5Vk3jSEwyc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Girls</a>«. </p>



<p>Single an Single reihte sich so über die vergangenen Jahre aneinander und immer wieder überraschte die Wahlberlinerin ihrer Zuhörer*innenschaft mit einer neuen und dennoch sofort vertrauten Facette ihrer Musik. Nach knapp zwei Jahren in der Szene folgte im Oktober aber nun der nächste große Schritt: Das Debütalbum. Und spätestens hier zeigt sich bei aufstrebenden New Wave-Künstler*innen häufig, wer imstande ist, über eingängige aber eben doch recht schnell verhallende Singles hinauszugehen. </p>



<p>Und bei Dilla deutet spätestens seit diesem Release alles daraufhin, dass sie auf jeden Fall dazu gehört. Wer nämlich dachte, die Dilla-Erfolgsformel sei so langsam durchgespielt, wird eines besseren belehrt. Im Prinzip gibt es nämlich gar keine Formel, wie spätestens auf diesem Album deutlich wird. Stattdessen zeigt die Musikerin auf »Also bin ich« einen erneuten Kurswechsel. Die Techno-Pop Hymnen, für die sie vielleicht am bekanntesten ist, fehlen gänzlich, stattdessen dominieren mit einem Mal nostalgische 80&#8217;s Reminiszenzen mit ganz viel Synth und jeder Menge NDW-Anleihen. Das zieht sich recht stringent durch das Album und gibt so einen ziemlich konstanten Untergrund, auf dem Dilla wiederum ziemlich unterschiedliche Inhalte verpackt. Mit Ausnahme von Seit-Anfang-An-Wegbegleiter <strong>TimmyT</strong> gibt es keine Features auf den elf Tracks und dadurch ganz viel Raum, um etwas mehr über den Menschen hinter Musik zu erfahren. Sei es ihre titelgebende Interesse an der »Philosophie«, ihr in die Existenz gesprochenes »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Gw5X_w6-JCs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Star</a>«dasein oder die Worte, die sie ihrer »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Oj5pCfQMgHE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mama</a>« schon immer einmal mitgegeben haben wollte: Nie äußerte sich Dilla direkter und unverschachtelter als auf ihrem Debütalbum. </p>



<p>Das unterstreicht dann ein weiteres Mal, dass Dillas Hype der letzten Jahre eben nicht nur von kurzer Dauer sein wird, sondern dass ihr Sound Substanz hat und vor allem noch eine ganze Menge an Überraschungen parat haben dürfte.</p>



<p class="has-small-font-size"><em>&#8211; Matthi Hilge</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Ski Aggu &#8211; denk mal drüber nach..</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-13093" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach-500x500.png 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach-800x800.png 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach-1280x1280.png 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach-125x125.png 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/ski-aggu-denkmaldruebernach.png 1358w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover via jungeratze</figcaption></figure>
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<p><strong>Ski Aggu </strong>hat es geschafft. Innerhalb von 3 Jahren hat er die deutschen Charts im Sturm erobert und scheint dabei den Spaß an der Sache keinesfalls verloren zu haben. Kaum ein deutscher Artist versteht es so gut, sich dermaßen effektiv und nahbar via TikTok und co. zu vermarkten. Wohl keiner kann sich mit dem aktuellen Hype und Superstar-Appeal des Berliners messen. Ski Aggu scheint den Nerv einer ganzen ganzen Generation zu treffen und ist spätestens seit »Friesenjung« „in aller Munde wie Elfbar“. Nach diesem &#8211; seinem ersten &#8211; Nummer-1-Hit, hat nun auch sein zweites Tape die Spitze der Charts erreicht. Doch wird »denk mal drüber nach…« dem Hype auch gerecht?</p>



<p>Der Single-Grind bis zum Tape wurde mit der Zeit schon ein wenig eintönig. Woche für Woche konnte man einen neuen Ski Aggu Track nach immer gleichem Schema im Release Radar entdecken. 7 von 14 Songs waren bereits vorab bekannt und schlugen zum größten Teil in die gleiche Kerbe: Gen-Z tauglicher Raver-Rap auf wummernden 4-To-The-Floor-Beats mit mal mehr mal weniger innovativen Wortspielen. Der Erfolg gibt ihm wohl bis heute recht. Dennoch war es erfrischend, auf den übrigen 7 Songs endlich mal wieder ein paar andere Facetten des selbsternannten Bundeskanzlerkandidaten hören zu können.&nbsp;</p>



<p>So erinnert der verspielte Trapbeat auf »vodka soda« stark an Ski Aggus musikalische Anfänge und wird nicht zuletzt durch den starken Featurepart von Sampagne zu einem echten Highlight des Albums. Auch »negativer rizz« begeistert durch die angenehme Harmonie aus lockerem Storytelling, melodischem Flow und melodischem Beat.&nbsp;</p>



<p>Inhaltlich passiert nach wie vor nicht wirklich viel im Ski Aggu Kosmos. Mal ist der Wilmersdorfer verliebt und überglücklich, mal verliebt und traurig und andere Male möchte er sich einfach nur in schnellen Flirts verlieren. Stets erzählt er jedoch aus einer egozentrischen und nicht wirklich vielschichtigen Perspektive. Das ist für eine Weile unterhaltsam, auf Dauer lässt es aber doch eine gewisse Tiefe vermissen. </p>



<p>Auch das Drogenthema wird überstrapaziert und lediglich auf »nicht nachmachen« äußerst halbherzig reflektiert. Zwischen Ketamin, Kokain und Kappies bleibt Ski Aggu der verklatschte Lebemacker. Er ist sicher nicht das erste schlechte Vorbild der Deutschrapgeschichte und doch stellt sich die Frage, wie lange diese Masche noch aufgehen kann. Immerhin weiß er hin und wieder auch wichtige Messages einzustreuen, zum Beispiel zur entscheidenden Bedeutung von Konsens beim Flirten (»Maximum Rizz«).&nbsp;</p>



<p>Viel mehr als schnelllebigen Partyrap kann er derzeit dennoch nicht liefern. Wahrscheinlich ist das auch gar nicht sein Anspruch. Ski Aggu lebt eine Kunstfigur und das mit Erfolg. Ob sein kommendes Debütalbum mehr Tiefe und Abwechslung liefert, bleibt abzuwarten. Den Freigeist Aggu in ein Albumkonzept gezwängt zu erleben, scheint aktuell noch schwer vorstellbar.</p>



<p class="has-small-font-size"><em>&#8211; M</em>agnus Menzer</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Ski Aggu – nicht nachmachen!! feat. Monk &amp; Longus Mongus (prod. nilly &amp; Oh.no.ty)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/7VcVQNmKZxo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="has-small-font-size"><em>&#8211; Magnus Menzer</em></p>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Joy Denalane &#8211; WILLPOWER</h2>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-13097" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower-500x500.png 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower-800x800.png 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower-1280x1280.png 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower-125x125.png 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/joy-denalane-willpower.png 1358w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /></figure>
</div>


<p>Joy Denalane entführt uns mit »Willpower« in die Seele des 70er-Jahre-Souls und verwebt dabei geschickt ihre persönlichen Lebensgeschichten. Sie verarbeitet den Verlust ihres Vaters ebenso wie das Erwachsenwerden ihrer Kinder. Ihre Musik, die sich anfühlt, als wäre sie direkt aus den Herzen von Philadelphia, New York oder Miami entsprungen, ist eine Verneigung vor den großen Namen des Soul und R&amp;B, durch die sie den Spirit der Vergangenheit in die Gegenwart trägt.</p>



<p>Die Veröffentlichung von »Willpower« fällt zusammen mit dem Debütalbum ihres Sohnes <strong>Isaiah</strong>, was die musikalische Familie in den Fokus rückt. Isaiah zeigt sich in unserem Interview als eigenständiger Künstler, der über seinen Heimatbezirk Charlottenburg und die Prägung durch seinen Großvater spricht. Checkt das Interview für die ganze Story <a href="https://mostdope.tv/interviews/isaiah-ueber-und-seine-debuet-ep-farben">hier</a>. </p>



<p>Produziert wurde »Willpower« von <strong>Max Herre</strong>, nicht nur Joys Ehemann und damit verbunden auch Isaiahs Vater, sondern auch ein langjähriger Weggefährte ihres musikalischen Werdegangs. Seine Handschrift ist unverkennbar und verstärkt die authentische Soul-Atmosphäre, die sich besonders in Liedern wie »Happy« zeigt, der Zusammenarbeit mit <strong>Ghostface Killah</strong> vom <strong>Wu-Tang</strong> und einer Hommage an ihren Vater.</p>



<p>Joy Denalane präsentiert sich auf »Willpower« als eine Künstlerin, die mit Selbstbewusstsein und Respekt vor der Vergangenheit den Herausforderungen des Lebens begegnet und dabei stets nach vorne schaut. Ihre Musik verliert nie an Authentizität und bleibt relevant, selbst wenn sich der Zeitgeist wandelt.</p>



<p class="has-small-font-size"><em>&#8211; Krow</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Joy Denalane x Ghostface Killah - Happy (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/9MEtHeiMKmA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Von Deutschland bis Kolumbien: Neue Musik von Joy Denalane, J Balvin und EKKSTACY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Krow]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 12:24:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Blink-182]]></category>
		<category><![CDATA[EKKSTACY]]></category>
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		<category><![CDATA[Max Herre]]></category>
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		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Shuko]]></category>
		<category><![CDATA[Travis Barker]]></category>
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		<category><![CDATA[Usher]]></category>
		<category><![CDATA[Willpower]]></category>
		<category><![CDATA[Wu-Tang Clan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Freut euch auf&#8217;s Wochenende. Der September bringt frische Tracks direkt in eure Playlists. Von der deutschen Soul-Queen Joy Denalane, die mit Wu-Tang Clan-Legende Ghostface Killah auf Spurensuche geht, über EKKSTACY, der seine Post-Punk-Wurzeln mit Trippie Redd&#8217;s Emo-Hip-Hop kreuzt, bis hin zu J Balvin, der einen Usher-Klassiker neu interpretiert – diese Woche steht ganz im Zeichen musikalischer Grenzgänger. 01. Joy Denalane &#38; Ghostface Killah &#8211; Happy Joy Denalane ist zurück und hat ihre neue Single »Happy« im Gepäck. Der Song ist [&#8230;]</p>
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<p><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-black-color"><strong>Freut euch auf&#8217;s Wochenende</strong>. <strong>Der September bringt frische Tracks direkt in eure Playlists</strong>. <strong>Von der deutschen Soul-Queen Joy Denalane, die mit Wu-Tang Clan-Legende Ghostface Killah auf Spurensuche geht, über EKKSTACY, der seine Post-Punk-Wurzeln mit Trippie Redd&#8217;s Emo-Hip-Hop kreuzt, bis hin zu J Balvin, der einen Usher-Klassiker neu interpretiert – diese Woche steht ganz im Zeichen musikalischer Grenzgänger</strong></mark><strong>.</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"> 01. Joy Denalane &amp; Ghostface Killah &#8211; Happy</h3>



<p><strong>Joy Denalane</strong> ist zurück und hat ihre neue Single »Happy« im Gepäck. Der Song ist ein zentraler Bestandteil ihres neuen Albums »Willpower«, das am 6. Oktober erscheinen wird. Besonders bemerkenswert ist, dass sie auf diesem Track von <strong>Wu-Tang</strong> Clan-Legende <strong>Ghostface Killah</strong> begleitet wird. Für Fans des Wu-Tang Clans ist dies nicht ihre erste Kollaboration; bereits 2006 gab es eine Zusammenarbeit mit Raekwon für den Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=UnIY8sSMZhE">Heaven Or Hell</a>«. Denalane widmet den Song ihrem verstorbenen Vater und macht ihn damit zu einem persönlichen und emotionalen Meilenstein in ihrer Karriere. Für die Produktion des Tracks waren u.a. <strong>Max Herre</strong> und <strong>Shuko</strong> verantwortlich.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Joy Denalane x Ghostface Killah - Happy (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/9MEtHeiMKmA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="j-balvin-usher-dj-khaled-dientes">02. J Balvin, Usher &amp; DJ Khaled &#8211; Dientes </h3>



<p>J Balvin führt uns mit seiner neuesten Single »Dientes«auf die Tanzfläche. Der Track bringt uns nicht nur <strong>Usher</strong>&#8216;s 2004er Hit »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GxBSyx85Kp8">Yeah</a>« zurück, sondern fügt auch eine ordentliche Portion Reggaeton und EDM hinzu. Und weil man einen Klassiker nicht allein angeht, ist Usher selbst mit dabei.<strong> DJ Khaled</strong> übernimmt dabei die Rolle des Hype-Mannes, die <strong>Lil Jon</strong> einst ausfüllte. Hier wurde so ziemlich jeder Trick aus dem Hut gezogen, um einen Chart-Hit zu landen.</p>



<p>Das Produktionsteam, darunter <strong>Mura</strong> <strong>Masa</strong> und <strong>Tainy</strong>, hat alle Register gezogen – vielleicht sogar ein paar zu viele. Die Frage bleibt offen: Ist es eine gelungene Neuinterpretation oder eher ein Versuch, an den Ruhm vergangener Tage anzuknüpfen? </p>



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<iframe title="J Balvin, Usher, DJ Khaled - Dientes (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/gVPgwoXm5Rc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="ekkstacy-trippie-redd-problems">03. EKKSTACY &amp; Trippie Redd &#8211; problems</h3>



<p><strong>EKKSTACY</strong>, der kanadische Post-Punk-Sänger, meldet sich mit der neuen Single »problems« zurück, und zwar in unerwarteter Begleitung von <strong>Trippie Redd</strong>, der bereits bei seinem Kollaboalbum »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/4Sj1MJMO2jaIZyr00ipCkl?si=X3IsEtkcSm6rnlwLtYJFdA">Neon Shark vs. Pegasus</a>« (2021) mit <strong>Blink-182</strong>-Schlagzeuger <strong>Travis Barker </strong>experimentelle Pfade betrat.</p>



<p>Mit fast 4 Millionen monatlichen Hörer:innen hat sich EKKSTACY musikalisch deutlich seit seinem Debütalbum »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/2momrvUqAMigmBoOOKuavE?si=2zkYqZnYQWSCWb265xg20w">NEGATIVE</a>« verändert. Auf seinem vorherigen Album »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/6yV72GH0QevmcUDNrRmaNd?si=VaYqgjaYTCaD6jjTFMGG5w">Misery</a>« erkundete er intensiv die Sphären des Post-Punk und Goth-Rock. In seinem neuesten Track »Problems« nimmt er jedoch eine andere musikalische Route und kombiniert Dream-Pop mit leichten Surf-Gitarrenklängen.</p>



<p>Der Song entstand in einer nächtlichen Session in Miami und wurde von seinem deutschen Produzenten<strong> MANGET$U</strong> produziert. »problems« legt den Grundstein für EKKSTACYS künftige musikalische Entwicklung und lässt Fans auf ein drittes Album hoffen, das in naher Zukunft erscheinen soll.</p>



<p></p>



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<iframe title="EKKSTACY, Trippie Redd - problems [Official Music Video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/EgPaU9EBpls?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Isaiah &#8211; Farbenfroh auf dem Weg zur Frührente</title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/isaiah-ueber-und-seine-debuet-ep-farben</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Magnus Menzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2023 15:43:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Celo & Abdi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An manchen Wintertagen wird man lange vergeblich seine Blicke schweifen lassen, auf der Suche nach Farben. Um nicht komplett im Grau zu versinken, muss man deshalb hin und wieder auf anderen Wegen fündig werden. Hier ist Isaiah zur Stelle. Nicht nur trägt seine Debüt-EP samt Titeltrack den Namen »Farben«, auch seine Songs bringen verspielte neue Facetten und Töne in eine teils farblos gewordene Landschaft. Mit einer guten Mischung aus Instinkt und Mut, jugendlicher Frechheit und akribischem Perfektionismus führt er das [&#8230;]</p>
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<p><strong>An manchen Wintertagen wird man lange vergeblich seine Blicke schweifen lassen, auf der Suche nach Farben. Um nicht komplett im Grau zu versinken, muss man deshalb hin und wieder auf anderen Wegen fündig werden. Hier ist Isaiah zur Stelle. Nicht nur trägt seine Debüt-EP samt Titeltrack den Namen »Farben«, auch seine Songs bringen verspielte neue Facetten und Töne in eine teils farblos gewordene Landschaft. Mit einer guten Mischung aus Instinkt und Mut, jugendlicher Frechheit und akribischem Perfektionismus führt er das musikalische Erbe, das ihm in die Wiege gelegt wurde auf neue Wege. Mostdope hat ihn im letzten Jahr zum Interview getroffen und ein Gespräch führen dürfen, das zeigt: Isaiah ist weit mehr als nur der Sohn von Max Herre und Joy Denalane. Es geht um seinen musikalischen Anspruch und seine Ziele, seinen Großvater, sein Label und selbstverständlich seinen Bezirk.</strong></p>



<p><strong>Hi Isaiah, wie geht&#8217;s dir heute?</strong><br>Schlechten Menschen gehts immer gut… Nee im Ernst, ich bin ein bisschen kaputt, aber sonst geht’s gut.</p>



<p><strong>Kaputt von der Vorbereitung auf das Release morgen?</strong><br>Genau. Es ist ja ein EP-Release, das heißt, es ist immer ein bisschen mehr Aufwand als bei einer Single. Da gibt es dann immer noch ein paar Baustellen, die aufklaffen. Heute kommt erschwerend hinzu, dass ich gestern eine Show in Hamburg gespielt habe. Nicht meine eigene Show. Ich war Voract für <strong>Savvy</strong> und bin dann erst sehr spät wieder in Berlin Charlottenburg angekommen. Deshalb bin ich noch ein wenig im Gestern heute. Aber ansonsten geht&#8217;s mir top.</p>



<p><strong>Wie sieht es generell aus mit deiner Bühnenerfahrung? Bist du mittlerweile schon öfter aufgetreten?</strong></p>



<p>Nee, ich sammel’ gerade meine ersten Live-Erfahrungen. Vor kurzem habe ich eine kleinere Veranstaltung in Stuttgart gespielt, die Bekannte von mir organisiert haben und dann mal eine kleinere Bühne auf so einem internationalen Austausch.</p>



<p><strong>Und findest du Spaß daran?</strong></p>



<p>Ich muss gestehen, es ist nicht mein Lieblingsteil der Arbeit. Im Studio zu sein, liegt mir schon sehr viel mehr, aber ich denke, es gehört halt dazu. Und wenn wir ganz ehrlich sind, performen wir doch alle immer so ein bisschen vor dem Spiegel. Das heißt, es wäre ja auch schade, wenn das ganze Potenzial dann einfach brach liegt, dass ich mir über Jahre im Badezimmer angeeignet habe.</p>



<p><strong>Wenn du meinst, du bist ein wenig kaputt, spürst du jetzt eine gewisse Erleichterung, dass die EP abgegeben ist und endlich veröffentlicht wird?</strong></p>



<p>Ja, total. Es ist quasi mein Jahresabschluss. Also nicht, dass ich jetzt nicht mehr arbeiten müsste dieses Jahr. Ich bin natürlich nach wie vor in Management-Terminen und im Studio und Sessions und muss Sachen schreiben. Aber der Druck fällt mir natürlich gerade so ein bisschen von den Schultern. Das ist ja auch meine erste EP. Das heißt, da lag natürlich eine besondere Erwartungshaltung drauf und ich bin eh so der kurz-vor-knapp-Typ &#8211; das Video zum Beispiel habe ich letzte Woche gedreht &#8211; darum knallt es dann immer doch sehr auf mich rauf, kurz vor dem Release. Aber ich hab’ zum Glück ein gutes Team, das hinter mir steht und mir hilft und die Sachen dann möglichst schnell möglichst gut zuarbeitet.</p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Wie würdest du dein Aufregungslevel jetzt kurz vor Release beschreiben?</strong></p>



<p>Es ist weniger, als ich jetzt zum Anfang der Releases gedacht hätte. Ich denke, weil es nicht mehr der erste Release ist und ich diese Rutsche jetzt schon ein paar mal hatte. Deswegen weiß ich natürlich auch schon ein bisschen, was auf mich zukommt. Zwei Tage lang ist dein Handy auf einmal sehr, sehr aktiv. Hoffentlich sind es diesmal drei oder vier Tage. Aber das sind so die kleinen Babysteps, die da vorgehen. Und natürlich bin ich irgendwie aufgeregt und hoffe auch, dass die Musik Leuten gefällt und irgendjemand damit was anfangen kann, außer mir. Aber richtiges Muffensausen oder so habe ich nicht. Ich glaube, das wird cool. Ich habe lange und hart dafür gearbeitet, die EP dieses Jahr noch rausbringen zu können und darum bin ich eher froh, den Schritt zu schaffen, als dass ich irgendwie Angst davor hätte, wie die Leute das finden könnten.</p>



<p></p>



<p><strong>Und geht es dann in Richtung Album oder erstmal weiter mit Singles und EPs?</strong></p>



<p>Ich mag EPs total gerne, weil sie einem ähnliche Möglichkeiten geben wie ein Album – einen Kosmos aufzumachen, Storytelling, einen Faden zu verfolgen innerhalb von einer Welt – aber das ganze dabei kürzer zu halten. Das heißt, ich kann die Welt abschließen mit fünf Songs und ne neue aufmachen und muss nicht unbedingt zwölf Songs auf dieselbe Story abzielen lassen. Darum gefallen mir EPs total gut. Ich würd&#8217; auch in Erwägung ziehen nochmal eine zu machen bzw. habe ich eine wieder mal mit Storyline, auf die ich mich freue. So ein kleines Konzeptprojekt, was ich wahrscheinlich nächstes Jahr releasen werde. Aber ja, dann sind die nächsten Schritte definitiv auch mal Richtung Album.</p>



<p><strong>Wenn du meinst, das EP-Konzept reizt dich schon, hast du dann auch einen gewissen roten Faden im Kopf während der Entstehung?</strong></p>



<p>Als ich angefangen habe, diese EP zu schreiben, hatte ich ein stehendes Konzept, an dem ich unbedingt festhalten wollte. Dann sind aber im Entstehungsprozess die ganze Zeit neue Songs dazu gekommen und von der EP, wie ich sie eigentlich mal geplant hatte, stehen nur noch zwei Nummern »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=wUf7jt68Axs&amp;ab_channel=isaiah_otg">CHBABY</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=dx8_6_gY5tU&amp;ab_channel=isaiah_otg">Farben</a>«. Was natürlich nicht heißt, dass die anderen Sachen komplett weggefallen sind, aber um den Storyfaden beizubehalten sind die erstmal nach hinten gerückt. Und jetzt bin ich gerade an dem Punkt, wo meine Konzeptidee, die ich eigentlich geplant hatte, hoffentlich mein nächstes Projekt wird.</p>



<p><strong>»CHBABY« ist ein ganz guter Aufhänger. Einen roten Faden in der EP sehe ich nämlich zum Beispiel in deinem Bezug zu Charlottenburg. Was würdest du meinen, seit wann du dich über deinen Bezirk identifizierst? Seit wann siehst du dich als CHBABY?</strong></p>



<p>Also ich muss dazu sagen, dass ich in Stuttgart geboren bin. Mein Vater ist Stuttgarter und meine Mutter ist Kreuzbergerin. Sie hat sich dann sehr früh durchgesetzt, wofür ich ihr wahnsinnig dankbar bin. Meine erste Adresse in Berlin war tatsächlich Charlottenburg. Darum würde ich sagen, ich habe mich im Kindesalter angefangen, über den Bezirk zu identifizieren. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/4-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-8628" width="341" height="516"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto by Gabriela Alatorre</figcaption></figure>
</div>


<p>Charlottenburg funktioniert so wie die meisten Gegenden auf der Welt. Es gibt bessere und schlechtere Ecken und dann gehst du halt bis die Laternen angehen auf den Fußballplatz und der einzige gemeinsame Nenner, den du mit allen Kids hast, ist, dass sie aus deinem Bezirk sind. Unabhängig davon, was der Background ist, ist das die eine Sache, die einen eint, dass alle um die Ecke wohnen. Und ich glaube, da fängt man schon sehr früh an, sich über seinen Heimatort zu identifizieren, unabhängig davon, wie groß man in jetzt steckt. Ob ich sage, es ist mein Block, es ist meine Straße, es ist mein Kiez oder meine Stadt. In meinem Fall ist es halt mein Kiez. </p>



<p>Es ist natürlich nochmal viel stärker geworden, als diese Hip-Hop-Affinität gekickt hat und ich gemerkt habe, dass ich gar nicht der einzige Mensch auf der Welt bin, der sich über seine Bezirksnummer identifiziert. Dann hat man den Bezug nochmal ein bisschen größer ausgebaut, um auch Flagge zu zeigen.</p>



<p><strong>Spannend, dass du jetzt auch den Hip-Hop-Bezug mit einbringst. Letztens meintest du in einem Backspin-Podcast, dass die drei prägendsten deutschen Rap-Alben für dich »Azzlack Stereotyp« (Haftbefehl), »Mietwagen Tape« (Celo &amp; Abdi) und »M.Bilal 2010« (Manuellsen) sind. Da ist jetzt gar kein Berliner dabei. Könntest du auch einen Berliner Rapper, vielleicht sogar einen Charlottenburger, als Bezug für dich nennen?</strong></p>



<p>Berliner Rapper als Bezug&#8230; (überlegt) Es gibt Rap in Charlottenburg, auf jeden Fall. Was da gerade so passiert, allgemein in Berlin oder im „Newcomer-Deutschrap”, ist, ohne da irgendwen diskreditieren zu wollen, vor allem thematisch nicht so meine Welt. Ich versteh’ die Soundästhetik. Es geht alles sehr in diese Trap-Richtung und in die amerikanische Southside-Richtung. Ich find’ das cool, ich kann das hören. Meine persönliche Welt ist es aber nicht. Das heißt, den identitären Sound aus Charlottenburg musste ich tatsächlich für mich selber schreiben, weil ich ihn woanders nicht bekommen habe.</p>



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<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich denke, man kann nicht immer das machen, wovon man Fan ist. Man muss das machen, wofür man selber steht.</strong></p>
</blockquote>



<p><strong>Was meinst du, wie viel fließt von den drei genannten oder anderen Alben in diesen eigenen identitären Sound ein?</strong></p>



<p>Ich versuche es natürlich möglichst wenig reinzulassen. Fandom hin oder her. Ich denke, man kann nicht immer das machen, wovon man Fan ist. Man muss das machen, wofür man selber steht. Und auch wenn ich die Leute cool finde, sie als jüngerer Mensch vielleicht noch als direkte Vorbilder empfunden habe, ist mir heute natürlich bewusst, dass es bei mir ein bisschen in eine andere Richtung geht, dass ich auch woanders herkomme. Es spielt in meinem Sound selber also keine große Rolle, außer vielleicht, dass ich mir was die Beat-Ästhetik angeht, etwas abgeschaut habe. Das guckt man sich natürlich immer bei den Sachen ab, die man selber gerne hört, weil man ja auch Musik machen will, die man selber gut findet. Aber ansonsten würde ich sagen, dass die Deutschrap-Einflüsse relativ gering sind. Im Writing waren sie mal sehr viel größer als ich jünger war und noch unbedachter geschrieben habe. Ich habe relativ früh angefangen Texte zu schreiben und mit 15, 16 machst du keinen Reality Check auf dich selbst. Das kommt dann irgendwann mit der Zeit, vor allem mit persönlichen Erfahrungen. Dann musst du nicht mehr die Storys von anderen erzählen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich habe mittlerweile genug eigene Storys gesammelt in meinem Leben, um noch ein paar Alben zu füllen</strong></p>
</blockquote>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Isaiah-2-by-Emmanuel-Ofori-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-8640" width="368" height="251"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto by Emmanuel Ofori</figcaption></figure>
</div>


<p>Ich habe mittlerweile genug eigene Storys gesammelt in meinem Leben, um noch ein paar Alben zu füllen. Und irgendwann funktioniert diese Transition von: Das ist, was ich cool finde und das ist aber, wer ich selber bin. Und natürlich bin ich auch ein Produkt meiner Einflüsse, aber ich muss dann auch ganz klar dazu sagen, dass es sehr verschiedene Einflüsse sind. Das ist nicht nur der Street Deutschrap, der mich in meiner Jugend beeinflusst hat. Es ist auch Soulmusik. Es ist Jazzmusik, es ist aber auch Studentenrap, der einfach clever geschrieben ist, weil ich ein Hip-Hop-Fan bin und Bar für Bar höre. Auch wenn ich den Typen Dulli finde, kann ich ihn als Rapper krass finden und da ist es mir auch immer wichtig zu differenzieren. Weil man sonst einfach … wenn man in diesem Land von jedem Artist, dessen Sound man gut findet, noch erwartet, dass er unsere Coolness-Ansprüche erfüllt – gar nichts mehr hören könnte.</p>



<p><strong>Würdest du bei aller Bereitschaft neue Sachen auszuprobieren, behaupten, dass du perfektionistisch bist, in dem was du machst? Weil ich finde, aus deinen Texten klingt schon immer eine große Akribie für Reime, Flows und Silben heraus.</strong></p>



<p>Ja, ich habe so eine sehr interessante Art zu schreiben. In einer halben Stunde schreibe dir&nbsp;von Scratch einen ganzen Song runter, einen guten Song. Und dann reite ich drei Tage lang auf irgendwelchen Endreimen rum. Ich denke, es ist dieses Mittelding aus Perfektionismus und Sachen, die aus dem Gefühl und aus dem Moment entstehen. Das ist immer die beste Basis. Es muss wirklich einen Klick geben, dass ich emotional connected bin oder was sagen will. Manchmal reicht es auch aus, dass der Beat mich dazu reizt, irgendwie besonders frech oder schelmisch zu performen. Aber die Nachbearbeitung ist dann, wo ich schon ins Detail gehe, weil ich bestimmte Qualitätsansprüche an mich selber habe.<em> </em>Ich kenne das auch so von meiner eigenen Musikhörgewohnheit, dass man hört, wenn ein Song richtig, richtig gut ist und der eine Reim dann halt schnell geschrieben wurde. Je nachdem, wie rapaffin man ist und wie viel man sich selber damit beschäftigt, kriegt man da ein sehr gutes Gefühl für. Ich würde nicht wollen, dass irgendjemand, den ich vielleicht raptechnisch interessant finde, sich meine Sachen anhört und denkt „Cooler Song, aber die Mühe hat er sich nicht gegeben”. Das will ich einfach nicht.</p>



<p><strong>Den Feinschliff hört man auf jeden Fall raus und aus künstlerischer Perspektive ist das natürlich der beste Ansatz. Jetzt würde ich gern nochmal ein anderes Thema aufmachen: Eine prägende Quelle, die immer wieder auftaucht, wenn man sich mit dir befasst, ist dein mittlerweile leider verstorbener Großvater. Magst du vielleicht noch ein paar Worte dazu verlieren, welche Rolle er in deinem Leben gespielt hat und wo er dich vielleicht auch hingebracht hat als Mensch?</strong></p>



<p>Ich finde, du stellst die Fragen sehr gut formuliert, so dass ich direkt darauf eingehen kann. Erstmal war mein Großvater das Familienoberhaupt und hat immer auf die Befindlichkeiten von allen geachtet, immer ein offenes Ohr gehabt. Darüber hinaus war er auch sehr lustig, man konnte immer viel mit ihm lachen, auch wenn er als Teil der älteren Generation natürlich an manchen Stellen Traditionalist war und auch konkrete Wertvorstellungen hatte. Eigentlich konntest du mit ihm immer über alles reden, was glaube ich, wenige Leute in dem Alter, die dann noch aus einem ganz anderen Land kommen, so gut hinbekommen. Auf der anderen Seite muss ich ihm aber auch den Credit dafür geben, dass er mich insofern dahin gebracht hat, wo ich bin, als dass ich, nur weil er nach Deutschland gekommen ist, in Deutschland in besten Verhältnissen aufwachsen konnte. Natürlich gibt es einen Schritt, den meine Eltern gemacht haben. Aber ich denke, den größten Schritt hat tatsächlich mein Großvater hingelegt. Und die größte Diskrepanz ist wahrscheinlich nicht zwischen dem Startpunkt von mir und dem meiner Mutter, sondern zwischen dem meines Großvaters und dem meiner Mutter. Es in Deutschland zu etwas zu bringen, wenn man schon in Deutschland aufwächst ist zwar nicht unbedingt leicht, aber machbar. Aber er hat es zu etwas gebracht, obwohl er ganz woanders herkam und auch in einer Zeit hier angekommen ist, in der es gar nicht leicht war, sich zu etablieren. Er hat als Zahnmediziner gearbeitet, als afrikanischer Mann, zu einer Zeit, in der sich noch nicht jeder von einem Schwarzen hat behandeln lassen wollen. Und darum ist er eine total identitäre Figur für mich. </p>


<div class="wp-block-image">
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</div>


<p>Natürlich auch weil ich in ihm immer sehen konnte, was mein ethnischer Background ist. Da musste ich nicht weit greifen, weil es für mich immer total klar war. Ich muss dazu sagen, wir sehen uns sehr, sehr ähnlich, von den Gesichtsstrukturen, haben aber eine komplett andere Hautfarbe. Ich war als junges Kind in einer gemischten Familie mit Abstand der hellste und auch als einziger blond. Sogar mein deutscher Vater hat schwarze Haare. Da fragt man sich schon: „Wieso sehe ich so aus und alle anderen sehen so aus?&#8221; Und das coole an ihm war halt, dass er genauso aussieht wie ich. Mit einem Anstrich, weißt du? Darum konnte ich mir das dann immer total gut erklären, wo ich bin.</p>



<p><strong>Richtig schön, wie du das beschreibst. Ich hatte ein bisschen Gänsehaut gerade.</strong></p>



<p>Hey, das freut mich, Mann. Wenn ich das jetzt noch mit meiner Musik hinbekomme, dann läuft&#8217;s richtig gut.</p>



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<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Nun hast du ja dein eigenes Label OTG (OFF THE GRID) auf die Beine gestellt, auch mit deinem Großvater als Gesicht. Wie kam das zustande? Was war die Ambition dahinter?</strong></p>



<p>Genau richtig. Ich glaube, das muss man den Leuten erklären. Du und ich haben da jetzt einen ganz anderen Blick drauf, wenn man sagt, man hat ein Label eröffnet. Das ist aber in Wahrheit gar nicht so bedeutungsschwer, wie es jetzt klingt. Ich habe keine Millionen von Euro Budget zur Verfügung und ziehe auch nicht in Erwägung, irgendjemand alsbald zu signen oder so. Ich habe nur ein Label gegründet. Und das bedeutet: Ich habe eine Firma gegründet und release meine Songs darüber. Und für mich persönlich war das cool, weil ich nicht den Major-Weg gegangen bin bzw. keinen Label Deal, sondern einen – da komme ich immer durcheinander – Verlagsdeal?, Vertriebsdeal? (Hilfe aus dem Off:) &#8220;Vertriebsdeal!&#8221; unterzeichnet habe.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/5-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-8632" width="386" height="257" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/5-1024x683.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/5-300x200.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/5-768x512.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/5-1536x1025.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/5-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/5-500x333.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/5-800x534.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/5-1280x854.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/5-1920x1281.jpg 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/5-720x480.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/5-770x514.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/5-1400x934.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/5.jpg 2048w" sizes="(max-width: 386px) 100vw, 386px" /></figure>
</div>


<p>Das heißt, ich brauchte sowieso eine Labelstruktur, die dahinter steht und für mich hat es sich dann total angeboten, da einfach ein eigenes Ding aufzumachen, weil das generell so ein bisschen meine Grundeinstellung ist: Auf eigenen Füßen mit dem Kopf durch die Wand und hoffentlich klappt&#8217;s. Ich konnte mir dann niemanden Besseren als Markenbotschafter vorstellen als meinen Großvater, weil ich eigentlich gerne gehabt hätte, dass er meine ersten Schritte noch mitbekommt und er sie leider sehr, sehr knapp verpasst hat. Dann dachte ich, dass ich es vielleicht für ihn ein Stückchen sichtbarer mache, wenn ich ihn da namentlich mit reinhole. Vielleicht wundert er sich jetzt, wer die ganzen fremden Deutschen sind, die wissen wollen, wer er ist. Aber es wird in jedem Fall über ihn geredet.</p>



<p><strong>Ja, voll! Das ist aus der Perspektive definitiv ein logischer Schritt.</strong></p>



<p>Genau. Also versteh mich nicht falsch, ich bin da super stolz drauf und ich finde es richtig cool. Man muss aber für den Otto Normalverbraucher da ganz klar erklären, was der Unterschied zwischen <strong>OFF THE GRID</strong> und <strong>Universal</strong> ist.</p>



<p><strong>Dann noch eine kleine Klischee Frage in Richtung Label und Zukunft. Wenn du dich in 5 Jahren siehst, womit wärst du happy? Was würdest du gerne erreichen und beibehalten, woran vielleicht noch arbeiten?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-8631" width="375" height="250" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-1024x683.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-300x200.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-768x512.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-1536x1024.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-500x333.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-800x533.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-1280x853.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-1920x1280.jpg 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-720x480.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-770x513.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1-1400x933.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 375px) 100vw, 375px" /></figure>
</div>


<p>Es gibt nur einen Weg, mit dem ich in fünf Jahren wirklich happy wäre, dann wäre ich Frührentner. Ich bin aber Realist. Wenn ich in fünf Jahren behaupten kann, dass alles, was ich die letzten Jahre gemacht habe, inklusive dem, was bis jetzt passiert ist, mir selber Spaß gemacht hat, ich mit bestem Wissen und Gewissen gearbeitet habe und es vielleicht sogar zwei drei Leuten gefallen oder gar etwas bedeutet hat, dann wäre ich mehr als happy. Ich weiß nicht, ob ich mir für immer vorstellen kann, als Musiker und vor allem öffentlichkeitswirksam zu arbeiten, weil die Öffentlichkeitsarbeit einfach bei weitem nicht mein favorite Teil des Jobs ist. Aber Musik machen würde ich vermutlich schon gerne immer. Wie lange ich sie releasen werde, weiß ich selber noch nicht. Solange es sich lohnt wahrscheinlich.&nbsp;</p>



<p>Oh und ein Kind hätte ich gerne!</p>



<p></p>
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		<title>RELEASE RADAR KW 41 &#8211; Die Neuerscheinungen der Woche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2021 21:02:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der&#160;NEW MUSIC FRIDAY&#160;wirft seine Schatten voraus und hat so einiges im Gepäck. Neben Alben-Releases u.a. von Yael,&#160;Lyriquent und&#160;Marteria gibt es auch Singles von&#160;Rote Mütze Raphi,&#160;Odd John,&#160;Ipp Halver&#160;&#38;&#160;John Known. Ausgewählte Highlights diese Woche: Das neue Album von Bartek&#160;erscheint heute! »Knäul« ist sein allererstes Soloalbum und er ist damit tatsächlich der letzte der&#160;Orsons der ein eigenes Album veröffentlicht. Außerdem gibt es die nächste Single aus dem an Heiligabend erscheinenden Antilopen Gang Labelsampler »Antilopen Geldwäsche Sampler 1«. Das eine Drittel der Gang Danger [&#8230;]</p>
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<p>Der&nbsp;<strong>NEW MUSIC FRIDAY</strong>&nbsp;wirft seine Schatten voraus und hat so einiges im Gepäck. Neben Alben-Releases u.a. von <strong>Yael</strong>,&nbsp;Lyriquent und&nbsp;<strong>Marteria </strong>gibt es auch Singles von&nbsp;<strong>Rote Mütze Raphi</strong>,&nbsp;<strong>Odd John</strong>,&nbsp;<strong>Ipp Halver</strong>&nbsp;&amp;&nbsp;<strong>John Known</strong>.</p>



<p>Ausgewählte Highlights diese Woche: Das neue Album von <strong>Bartek</strong>&nbsp;erscheint heute! »Knäul« ist sein allererstes Soloalbum und er ist damit tatsächlich der letzte der&nbsp;<strong>Orsons</strong> der ein eigenes Album veröffentlicht.</p>



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<iframe title="Bartek - Oben (prod. by Hägi)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/V-2Lr0c7V5k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Außerdem gibt es die nächste Single aus dem an Heiligabend erscheinenden Antilopen Gang Labelsampler »Antilopen Geldwäsche Sampler 1«. Das eine Drittel der Gang <strong>Danger Dan</strong>&nbsp;hat dafür den Freundeskreis erweitert und mit <strong>Max Herre</strong> einen Track aufgenommen, der heute um 0 Uhr rauskommt.</p>



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<iframe title="Danger Dan &amp; Max Herre - Mir kann nichts passieren" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Rgu13BZcMBY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<p>Währenddessen hält <strong>Pajel</strong> die nächste Bombe für uns bereit. Nachdem er vor kurzer Zeit mit »10von10« schon einen wahnsinnigen Erfolg für sich verbuchen konnte, folgt heute Nacht mit »Verkackt« der nächste Song, um den Hype weiter zu befeuern.</p>



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<iframe title="Pajel - Verkackt [official video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/aZW-BXxl1Z0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<p>Eine neue Single hat auch&nbsp;<strong>Audio88</strong>&nbsp;für uns. Wie gewohnt ist er nicht alleine unterwegs, doch anstatt&nbsp;<strong>Yassin</strong> sitzt diesmal jemand anderes auf dem Beifahrersitz. Auf »Kofferraum« hat Audio den jüngst selber veröffentlichenden&nbsp;<strong>Shogoon</strong>&nbsp;im Gepäck. Was die beiden für uns dabei haben? Wir erfahren es um 0:00 Uhr.</p>



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<iframe title="Kofferraum" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/YHebJRDnfiM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Auf welche Singles/Alben freut ihr euch am meisten? Schreibt‘s in die Kommentare.</p>



<p>Ab Morgen findet ihr dann wie gewohnt eine Auswahl der Releases der Woche in unserer&nbsp;<a href="https://open.spotify.com/playlist/196MX5AEmUbJZaCIXqLJPp?si=c0fe9cb745a1440d">Release Radar-Playlist</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/release-radar/release-radar-kw-41">RELEASE RADAR KW 41 &#8211; Die Neuerscheinungen der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Megaloh &#8211; Endlich Unendlich</title>
		<link>https://mostdope.tv/essentials/megaloh-endlich-unendlich</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2021 11:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Chima Ede]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Cooper]]></category>
		<category><![CDATA[Endlich Unendlich]]></category>
		<category><![CDATA[Grace]]></category>
		<category><![CDATA[Joy Denalane]]></category>
		<category><![CDATA[Max Herre]]></category>
		<category><![CDATA[Megaloh]]></category>
		<category><![CDATA[Samy Deluxe]]></category>
		<category><![CDATA[Staff Pick]]></category>
		<category><![CDATA[Stieber Twins]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Megaloh. Einer dieser Künstler, der trotz langer Historie in der Rapszene und nicht von der Hand zu weisenden Skills ungleich Aufmerksamkeit bekommen hatte. Das sollte sich 2013 endlich ändern, als der frisch bei&#160;Max Herre&#160;und&#160;Joy Denalane&#160;gesignte Moabiter sein erstes groß vermarktetes Albumdebüt gab und »Endlich Unendlich« veröffentlichte. Auf 15 Tracks, größtenteils produziert von Stammproducer&#160;Ghanaian Stallion, zeigt sich Megaloh gewohnt dynamisch und sprachgewaltig. Schon auf dem Introsong »Dr. Cooper (Ich weiss)« macht er deutlich, worum es ihm im Hip-Hop insgesamt geht: „Einzige [&#8230;]</p>
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<p><strong>Megaloh. Einer dieser Künstler, der trotz langer Historie in der Rapszene und nicht von der Hand zu weisenden Skills ungleich Aufmerksamkeit bekommen hatte. Das sollte sich 2013 endlich ändern, als der frisch bei&nbsp;Max Herre&nbsp;und&nbsp;Joy Denalane&nbsp;gesignte Moabiter sein erstes groß vermarktetes Albumdebüt gab und »Endlich Unendlich« veröffentlichte.</strong></p>



<p>Auf 15 Tracks, größtenteils produziert von Stammproducer&nbsp;<strong>Ghanaian Stallion</strong>, zeigt sich <strong>Megaloh</strong> gewohnt dynamisch und sprachgewaltig. Schon auf dem Introsong »Dr. Cooper (Ich weiss)« macht er deutlich, worum es ihm im Hip-Hop insgesamt geht: „Einzige Mucke, wo man das was man sagt auch verkörpern muss.“ Dass der Track in Anlehnung und mit anerkennendem Blick auf die&nbsp;<strong>Stieber Twins</strong>&nbsp;kommt, unterstreicht seine Definition des Genres noch einmal.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Megaloh - Dr. Cooper (Ich Weiss) | 16BARS.TV PREMIERE" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/1b6Fk71n1nA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Im weiteren Verlauf des Albums zieht Megaloh häufig persönliche Saiten auf. Ob es seine Rolle als Stiefvater ist, die er auf »In deinen Augen« reflektiert oder autobiographisch den Hustle parallel zum Rapperleben auf »Loser« niederschreibt: Die Tracks bieten viel inhaltliche Tiefe und Blick ins Innere, immer mit einem optimistischen und niemals resignierenden Grundton.</p>



<p>Ein Blick auf die Featureliste fällt indes wenig überraschend aus: Unter anderem die Wegbegleiter&nbsp;<strong>Grace</strong>,&nbsp;<strong>Samy Deluxe</strong>,&nbsp;<strong>Chima Ede</strong>&nbsp;und die beiden Labelbegründer Max Herre und Joy Denalane runden die Platte mit ihren Parts ab. Sie ergänzen jeweils passgenau die mal reggae-, mal blues- und mal funklastigen Beats, die das Album über die gesamte Zeit abwechslungsreich halten.</p>



<p>»Endlich Unendlich« ist das Album, das man eigentlich von einem Newcomer erwartet hätte, so hungrig klingt es. Gleichzeitig rappt hier aber ein gestandener Künstler, der zum ersten Mal die Möglichkeit hat, dem Fluch und Segen zugleich bergenden Szenelieblingstatus zu entfliehen – und trotzdem seinen Wurzeln treu bleibt. Das Credo dabei immer: „Rap ohne Weitsicht – uhhh, ich weiß nicht.“</p>
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		<title>Release Radar KW 34 &#8211; Die Neuerscheinungen der Woche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2021 11:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Release Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Badchieff]]></category>
		<category><![CDATA[Döll]]></category>
		<category><![CDATA[Graffiti]]></category>
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		<category><![CDATA[Longuz Monguz]]></category>
		<category><![CDATA[Max Herre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Donnerstagabend ist&#160;Release Radar-Zeit. Wieder liefern wir euch pünktlich um 19 Uhr die passende Übersicht zum New Music Friday&#160;. Neben Singles von Pajel, KC Rebell, Palas&#160;und&#160;Kwam.E gibt es dieses Mal Album-Releases von Max Herre&#160;gemeinsam mit den Jazzmusikern von Web Web&#160;und das Produzentenalbum vom Coach Torky Tork&#160;mit Features wie Nico KIZ , Döll und Longus Monguz. Auch MC Fitti&#160;veröffentlicht morgen sein neues Album »Grafitti«. Wir haben ihn vor einiger Zeit zum Interview getroffen und spannende Hintergrundinfos erfahren. Hört rein ins neue Album [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/release-radar/release-radar-kw-34">Release Radar KW 34 &#8211; Die Neuerscheinungen der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p>Donnerstagabend ist&nbsp;Release Radar-Zeit. Wieder liefern wir euch pünktlich um 19 Uhr die passende Übersicht zum New Music Friday&nbsp;. Neben Singles von <strong>Pajel, KC Rebell</strong>, <strong>Palas</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Kwam.E </strong>gibt es dieses Mal Album-Releases von <strong>Max Herre</strong>&nbsp;gemeinsam mit den Jazzmusikern von <strong>Web Web&nbsp;</strong>und das Produzentenalbum vom Coach <strong>Torky Tork</strong>&nbsp;mit Features wie <strong>Nico KIZ , Döll </strong>und<strong> Longus Monguz</strong>.</p>



<p>Auch<strong> MC Fitti</strong>&nbsp;veröffentlicht morgen sein neues Album »Grafitti«. Wir haben ihn vor einiger Zeit zum Interview getroffen und spannende Hintergrundinfos erfahren. Hört rein ins neue Album und natürlich in den ON AIR Podcast.&nbsp;</p>



<iframe src="https://open.spotify.com/embed/episode/3e7fTHl8Qyx4OEHwO7A8GX?theme=0" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen="" allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture"></iframe>



<p>Die wohl überraschendste Kollabo bilden <strong>Badchieff</strong> &amp; <strong>Tokio Hotel</strong>. Ob »Sorry Not Sorry« auch eine musikalische Überraschung ist, erfahren wir heute Nacht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="badchieff x Tokio Hotel - SORRY NOT SORRY (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/DM7Jlu8VaMk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ab Morgen findet ihr dann wie gewohnt eine Auswahl der Releases der Woche in unserer&nbsp;<a href="https://open.spotify.com/playlist/196MX5AEmUbJZaCIXqLJPp?si=f185294b83ee4a17">Release Radar-Playlist</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/release-radar/release-radar-kw-34">Release Radar KW 34 &#8211; Die Neuerscheinungen der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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