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	<title>Matt Mendo Archive - Mostdope</title>
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	<title>Matt Mendo Archive - Mostdope</title>
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		<title>Track by Track: MARNELE über ihre EP »Steppenwolf«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 14:22:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Track by Track]]></category>
		<category><![CDATA[9inebro]]></category>
		<category><![CDATA[Katanna]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf »Steppenwolf«, ihrer mittlerweile dritten EP, nimmt sich die Bochumer Rapperin MARNELE den Klassiker von Hermann Hesse frei als Modell und erzählt ihre eigene Geschichte von Zwiespalt zwischen fälschlicher Assimilation und Ausgrenzung durch Ehrlichkeit – alles verpackt in ein Gerüst aus sphärischen Pads, düsterem Drum’n’Bass und dem gelegentlichen 4-to-the-Floor Einschub.&#160; Den Hintergründen der EP sind wir im ausführlichen Track by Track Interview auf die Spur gekommen. 1. Steppenwolf (Intro) MARNELE: Der Song ist entstanden, als ich das erste Mal außerhalb [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/track-by-track/track-by-track-marnele-ueber-ihre-ep-steppenwolf">Track by Track: MARNELE über ihre EP »Steppenwolf«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Auf »Steppenwolf«, ihrer mittlerweile dritten EP, nimmt sich die Bochumer Rapperin MARNELE den Klassiker von Hermann Hesse frei als Modell und erzählt ihre eigene Geschichte von Zwiespalt zwischen fälschlicher Assimilation und Ausgrenzung durch Ehrlichkeit – alles verpackt in ein Gerüst aus sphärischen Pads, düsterem Drum’n’Bass und dem gelegentlichen 4-to-the-Floor Einschub.&nbsp;</strong></p>



<p>Den Hintergründen der EP sind wir im ausführlichen Track by Track Interview auf die Spur gekommen.</p>



<div style="height:0px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">1. Steppenwolf (Intro)</h3>



<p><strong>MARNELE:</strong> Der Song ist entstanden, als ich das erste Mal außerhalb von Bochum – wo ich eigentlich herkomme – Musik gemacht habe. In Berlin mit <strong>Matt Mendo</strong>. Generell war ich schon voll aufgeregt, überhaupt mit jemand anderem zusammenzuarbeiten und dann auch noch direkt mit Matt.&nbsp;</p>



<p>Eigentlich ist der Song schon älter. Ich mochte ihn die ganze Zeit, aber habe ihn nie als eigenständigen Song, sondern mehr als Intro gesehen. Bei dieser EP hat es sich richtig angefühlt, ihn als Überthema und Intro draufzupacken. »Steppenwolf« ist ja schließlich auch der Titel der EP. Für mich spiegelt er gut die zwei Seiten, die das Thema der EP sind, wider. Zum einen etwas Nachdenkliches und nach innen gerichtetes und zum anderen etwas nach vorne treibendes und nach außen gerichtetes. Der Begriff steht für mich ein bisschen für die Zerrissenheit zwischen den beiden Welten, die koexistieren, aber auch manchmal im Konflikt zueinander stehen.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">2. Alle gleich</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen3863_Final_HighRes.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="964" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen3863_Final_HighRes-964x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20216" style="aspect-ratio:0.9414102049783177;width:305px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen3863_Final_HighRes-964x1024.jpg 964w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen3863_Final_HighRes-282x300.jpg 282w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen3863_Final_HighRes-768x816.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen3863_Final_HighRes-1445x1536.jpg 1445w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen3863_Final_HighRes-1927x2048.jpg 1927w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen3863_Final_HighRes-770x818.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen3863_Final_HighRes-1400x1488.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen3863_Final_HighRes.jpg 1946w" sizes="(max-width: 964px) 100vw, 964px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Daniel Nguyen</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>MARNELE:</strong> Der Song ist in Wien zusammen mit <strong>prod.suki</strong> entstanden. Das war auch unsere erste Session zusammen und hat direkt harmoniert. Es war geil auf dem Song Genre-mäßig bisschen was anderes auszuprobieren. Er macht ja sowieso viel Drum’n’Bass, Jungle-Sachen. Als ich in die Session gekommen bin, war ich erstmal so „Wow, ich weiß nicht, ob ich mich so doll in dieser Richtung sehe“, aber irgendwie sind wir dann doch da gelandet.&nbsp;</p>



<p>Für mich geht es in dem Song um das Gefühl der (Anfang) 20er. Das Gefühl, dass manchmal alles ein Labyrinth ist. In einem Moment ist man voll auf dem richtigen Weg und im anderen Moment gibt es noch tausend andere Wege und Türen, die man auch hätte wählen können. Bezüglich der zwei Seiten der EP findet »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7JlUB55lWbjWHzGEaYgyX0?si=5520533631b9472c">Alle Gleich</a>« sehr in der Innenwelt statt und spiegelt meine Gedanken wider.&nbsp;</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">3. Flügel feat. 9inebro</h3>



<p><strong>MARNELE:</strong> Bei »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4wjOdlvSIEGOAOWbjJo1oM?si=e06b1e1ea67c44dd">Flügel</a>« haben wir weniger mit einem Überthema, sondern mehr aus dem Gefühl und Bildern im Kopf heraus gearbeitet. Was ich immer mag, ist ein Gefühl von Melancholie und gleichzeitig von Freiheit. Nachts in der Stadt unterwegs sein und sich frei fühlen. Diese Welt liegt mir voll und in der schreibe ich eh gerne.&nbsp;Das war so der Modus vom Song. Die Zusammenarbeit war auch mega nice. Das war tatsächlich das erste Mal, dass ich mit einer anderen Person im Studio zusammen war und hat direkt voll gevibed.&nbsp;</p>



<p>Es war auch cool, sich bei »Flügel« ein bisschen auf die Arbeitsweise von anderen Leuten im Studio einzulassen und sich da ein bisschen mittreiben zu lassen. Gerade bei jemandem, der schon viel länger Mucke macht als ich, war es cool, sich ein paar Sachen anzugucken und sich inspirieren zu lassen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="MARNELE - Flügel (ft. 9ine) (Offizielles Musikvideo)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/oAXhle5Drus?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">4. Verliebt</h3>



<p><strong>MARNELE:</strong> Den habe ich in Wien gemacht, mit dem Produzenten, mit dem ich schon meine erste EP zusammen gemacht habe, der eigentlich aus Bochum kommt (Anm. d. Red.: <strong>Luca Bachmann</strong>). Wir waren in der Session ein bisschen verkatert und hatten deshalb nicht so richtig einen Plan, was wir machen wollen (lacht). Deswegen ist der voll spontan entstanden und mir sehr leicht von der Feder gerutscht.&nbsp;</p>



<p>Das Thema hat sich einfach für mich angeboten, weil es eh etwas ist, was mir häufiger passiert ist und das ich auch in meinem Freundinnenumfeld beobachtet habe. Bei vielen denke ich mir: „Alter, ne Granate, was die alles macht und wie sie drauf ist und was sie dann teilweise für Loser daten.“. Deswegen ist es auch ein bisschen ein Song für meine Freundinnen</p>



<p>Weil ich es schon gerne mag, ernster zu schreiben, war es nice eine Lachkick-Seite von sich auszuprobieren, einfach loszuschreiben und das ganze ein bisschen witziger anzugehen.&nbsp;</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">5. NRW Chayas feat. Katanna</h3>



<p><strong>MARNELE:</strong> Entstanden im Ruhrpott natürlich! Wir haben den in Dortmund bei <strong>Katanna </strong>zuhause gemacht. Ich hatte eh schon voll lange Bock, mit ihr zusammenzuarbeiten, weil uns beiden der Ruhrpott ja sehr am Herzen liegt. Da hat es sich angeboten, zusammen eine kleine Hymne zu schreiben. Der Beat trägt das Ganze sehr nach vorne und transportiert diesen Baddie-Modus. Wir hatten einfach Bock, eine Hymne für NRW-Baddies zu schreiben. Es war geil, das mit ihr zusammen zu machen. Diese Dortmund-Bochum-Connection.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">6. Bei dir</h3>



<p><strong>MARNELE: </strong>Den habe ich in Köln gemacht, zusammen mit <strong>Salux</strong>. Der Song spielt wieder in dieser Nachtwelt, die an die EP davor, »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/4bhr4cl5AWlMMdfIae9NWB?si=DfUOfOG8TpWav5hxQeZglA">RAUSCH</a>«, anschließt. Ich habe mich einfach in den Beat fallen gelassen und Assoziationen und Bilder aufgenommen, die mir durch den Kopf geschossen sind. Ich hatte direkt einen bestimmten Film im Kopf: Tunnel, Schnelligkeit und Neonlichter.&nbsp;</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">7. Move feat. PLH</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MARNELExPLH_2-2.jpeg"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MARNELExPLH_2-2-819x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-20215" style="aspect-ratio:0.7998138731013394;width:247px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MARNELExPLH_2-2-819x1024.jpeg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MARNELExPLH_2-2-240x300.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MARNELExPLH_2-2-768x960.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MARNELExPLH_2-2-770x963.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MARNELExPLH_2-2.jpeg 1000w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Presse</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>MARNELE:</strong> Ach, da hatte ich einfach Bock mal wieder einen Auf-die-Fresse, Anti-Macker Track zu machen und feministischen Rage ‘rauszulassen. Es ist einfach ein Thema, das mich viel beschäftigt. Auf meiner ersten EP bzw. auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2lY6dcAYcuUyeIQHj8OawV?si=291d5b81f166491e">Macker</a>« habe ich das schon deutlich gemacht. Ich möchte mit meiner Mucke FLINTA-Personen erreichen und es ist eine schöne Vorstellung, die in einen guten Rage-Modus zu bringen.&nbsp;</p>



<p>Der ist in Köln zusammen mit <strong>Traya</strong> entstanden und <strong>PLH</strong> ist dann im Nachhinein draufgesprungen. Ich habe sie vorher schon voll gefeiert und das war dann wie eine Symbiose.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Wie kamst du eigentlich auf »Steppenwolf« als Titel? Spielt das Buch von Hesse schon länger eine Rolle in deinem Leben?</strong></strong></p>



<p><strong>MARNELE: </strong>Ich hab ihn nicht ganz gelesen &#8211; nur den Anfang. Das Buch war auf jeden Fall nicht die krasseste Inspiration, aber generell nehme ich mir oft Buchtitel als Impulse. Sowieso habe ich eine Faszination für Wörter, bei denen ich direkt Assoziationen entwickle. So war es auch bei „Steppenwolf“.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Im Intro sagst du „Niemand will ein Steppenwolf sein“. Willst du das denn?</strong></strong></p>



<p><strong>MARNELE: </strong>Nein, ich verbinde ein Steppenwolf zu sein nicht mit positiven Assoziationen. Darum geht es ja auch im Intro. Wie viel man sich anpassen und dazugehören will oder sich widersetzt und dann außen vor. Ich glaube, da muss man einen Zwischenweg finden. Ein Steppenwolf möchte ich also nicht sein.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen4276_Final_HighRes.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="827" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen4276_Final_HighRes-1024x827.jpg" alt="" class="wp-image-20220" style="aspect-ratio:1.2382220658810523;width:430px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen4276_Final_HighRes-1024x827.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen4276_Final_HighRes-300x242.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen4276_Final_HighRes-768x621.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen4276_Final_HighRes-1536x1241.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen4276_Final_HighRes-770x622.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen4276_Final_HighRes-1400x1131.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/250803_MARNELE_DanielNguyen4276_Final_HighRes.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Daniel Nguyen</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Du meintest ja, dass du generell gerne über düstere Themen wie zum Beispiel die Nacht schreibst. Gibt es etwas Bestimmtes, was dich an diesem Themenfeld begeistert?</strong></p>



<p><strong>MARNELE:</strong> Es fällt mir irgendwie leichter, dazu interessante Bilder im Kopf zu malen. Dieses Märchenhafte hat für mich eine größere Bandbreite als die Stimmung am Tag, wo alles happy und hell ist. Das Nachtthema bietet mehr Tiefe und spannende Symbole für mich.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>»Steppenwolf« ist mittlerweile deine dritte EP. Ist vielleicht ein längeres Projekt in Planung?</strong></strong></p>



<p><strong>MARNELE:</strong> (lacht) We’ll see. Ich hätte natürlich schon Bock, aber mal schauen wann. Das muss man natürlich zeitlich packen, weil es eine andere Intensität ist, sich an ein Album zu setzen. Ich mache ja noch andere Sachen nebenbei. Irgendwann wird aber der richtige Zeitpunkt kommen.&nbsp;<br></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Steppenwolf" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/3iqpesGdtxtBNUAaRM4J0t?si=4To8ti-GStKwAuWrx-9-fw&amp;utm_source=oembed"></iframe>
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		<title>Von »LVL UP« zu »b.a.d.« &#8211; Eli Preiss&#8217; künstlerischer Neustart in blau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Mahler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2023 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[2woEazy]]></category>
		<category><![CDATA[b.a.d.]]></category>
		<category><![CDATA[Donna savage]]></category>
		<category><![CDATA[Eli Preiss]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Exakt 315 Tage nach Eli Preiss&#8217; (hier in unserem Interview) erstem Album »LVL UP« erschien am 21.4.2023 mit »b.a.d.« ihr zweites Studioalbum. In dieser kurzen Zeit macht sich ein facettenreicher Umbruch der Künstlerperson Eli Preiss bemerkbar. Die Großbuchstaben aus »LVL UP« weichen den Kleinbuchstaben auf »b.a.d.«, ihre Haare sind nun dunkelrot statt bisher blond und die farbliche Stimmung des Albumcovers hat sich ebenfalls geändert. Auf das knallig rote Cover folgt nun ein kühles Blau. Damit ihren neuen Sound zu versinnbildlichen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/von-lvl-up-zu-b-a-d-eli-preiss-kuenstlerischer-neustart-in-blau">Von »LVL UP« zu »b.a.d.« &#8211; Eli Preiss&#8217; künstlerischer Neustart in blau</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Exakt 315 Tage nach Eli Preiss&#8217; (<a href="https://mostdope.tv/video/eli-preiss-zu-diesem-song-wuerde-ich-am-ehesten-acid-nehmen-video-interview-splash-2022" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier in unserem Interview</a>) erstem Album <strong>»</strong><a href="https://open.spotify.com/album/577JijVRB5HoJAy4r9L7Y0?si=4kNTlIFmRmeO8D2i48DXlg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">LVL UP</a><strong>«</strong> erschien am 21.4.2023 mit »<a href="https://open.spotify.com/album/4kqYMOaRZkArxO2NOpLCJX?si=kCt2jdFWTIevnJk1WCUH0w" target="_blank" rel="noreferrer noopener">b.a.d.</a>« ihr zweites Studioalbum. In dieser kurzen Zeit macht sich ein facettenreicher Umbruch der Künstlerperson Eli Preiss bemerkbar. Die Großbuchstaben aus <strong>»</strong>LVL UP<strong>«</strong> weichen den Kleinbuchstaben auf <strong><strong>»</strong></strong>b.a.d.<strong><strong>«</strong></strong></strong>,<strong> ihre Haare sind nun dunkelrot statt bisher blond und die farbliche Stimmung des Albumcovers hat sich ebenfalls geändert. Auf das knallig rote Cover folgt nun ein kühles Blau. Damit ihren neuen Sound zu versinnbildlichen ist gar nicht so abwegig. Denn das Projekt ist sensibler, distanzierter und melancholischer. </strong></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Von Vorne</strong></strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-1024x1024.jpg" alt="Soundcheck: Eli Preiss - b.a.d. Cover" class="wp-image-10533" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-800x800.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-1280x1280.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/eli-preiss-bad-cover.jpg 1370w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover via MOM I MADE IT REC</figcaption></figure>
</div>


<p>Die ersten Anzeichen von <strong>Eli Preiss</strong>&#8216; Weiterentwicklung: die erste Single-Auskopplung »<a href="https://open.spotify.com/track/4Qk1JxvjzD3rd6J6DfIxJA?si=8d149bffe40544ae" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wein in wien</a>«. Das elegant betitelte Musikstück schreit zwar nicht &#8221;NEUSTART&#8221;, ist aber mehr foreshadowing als man beim ersten Hören vermuten möchte. Dunkel wabernde Synthesizer, treibender Drum &#8216;n&#8217; Bass und die erstmals leicht rötlichen Haare aus dem dazugehörigen <a href="https://youtu.be/hOU_pTv1eTs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Musikvideo</a> lassen schon am 25. November mit einer sich im Umbruch befindenden Eli rechnen.</p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Du weißt, ich bin verrückt/<br>Nimm meine Hand, bring&#8217; dich weg, wenn der Alltag drückt</strong></p>
<cite>wein in wien</cite></blockquote>



<p>Auch der Text macht ein für sie neues Fass auf. Er handelt von der Zuflucht in Ekstase. Zwei Gestalten tanzen durch die Nacht, trinken Alkohol, rauchen Weed, haben Spaß in ihrer Verdrängung. Eine Vorstufe der Erkenntnis könnte man vermuten, denn was dann folgt ist »<a href="https://open.spotify.com/track/4TgxM5dSl4jIAl9OinDRbN?si=b7292f0f04854402" target="_blank" rel="noreferrer noopener">flackerndes licht</a>«.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich war doch nur naiv und vertieft in Momente/<br>Jetzt werd&#8217; ich dafür brennen</strong></p>
<cite>flackerndes licht</cite></blockquote>



<p>Lauernd nähert sich der flimmernde Beat. Sie reflektiert, bereut und ist unruhig. Interpretationsspielraum inklusive. Adressiert sie hier eine verflossene Liebe? Oder ihr Gewissen? Der dazugehörige Visualizer steht dem Lied in Sachen Mystik in nichts nach. In den auf Island aufgenommenen Drohnenshots steht sie mit nun erstmals dunkelroten Haaren, Stärke ausstrahlend im Sonnenuntergang. Zack, Bumm. Spätestens hier merkt auch der*die Letzte: »b.a.d.« wird anders.</p>



<div style="height:23px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Eli Preiss - flackerndes licht (outro) [prod. Melik &amp; Tschickgott]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/xJ1_lTTSUj0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:17px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei Wochen vor Veröffentlichung</h2>



<p>Mit der dritten Vorab-Single »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=6RtUz3VSNkM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">was ist der prei$$</a>« läutete die Österreicherin die letzten Meter vor Veröffentlichung ihres Albums ein. Ein düsterer Vorbote mit schlechten Neuigkeiten und gutem Sound.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Habgier, Wolllust blenden unseren Weg/<br>aber Hauptsache wir sehn&#8217; dabei gut aus</strong></p>
<cite>was ist der prei$$</cite></blockquote>



<p>In Memento-Mori-Manier prangert sie die Konsumgesellschaft an. Die Künstlerin fühlt den von Geld verursachten Schmerz, aber ist sich auch bewusst, dass sie mit Schmerz Geld macht. <strong>Matt Mendo</strong> liefert dazu einen schaurig dröhnenden Beat mit vielen Breaks und Kunstpausen um den Zeilen Elis mehr Raum zu geben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Happy Release Day</h2>



<p>Endlich ist der 21.4. da. »b.a.d.« erscheint über Nacht auf allen Streaming-Plattformen. »<a href="https://open.spotify.com/track/1U2ejMTI4C1vOlWER98Ybd?si=5a726f37ea26411d" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bewusstseinsaufbauende downs</a>« eröffnet und überrascht tatsächlich nochmal auf musikalischer Ebene. Der Track, der dem Album seinen Namen gibt, erzeugt durch jazzige Klaviereinspielungen Matt Mendos eine Atmosphäre, die an <strong>Tyler, the Creator</strong> erinnert. Zuerst flüsternd, dann sanft singend, bereitet Preiss mit einem vorerst letzten Kuss die Hörenden auf das Folgende vor.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Verwirrt/<br>Verweint, ja/<br>Nicht hier/<br>Will nicht hier sein</strong></p>
<cite>Eli Preiss &#8211; bewusstseinsaufbauende downs</cite></blockquote>



<p>Dann der Übergang so behutsam wie hart in den bereits bekannten Song »was ist der prei$$«. Ab diesem Moment heißt es Abfahrt in die Untiefen ihrer Gedanken. Man merkt ihr durchgehend eine gesunde, aber schmerzhafte Distanz zu verletzenden Themen an. Sie tastet sich, auf der Suche nach Orientierung, zwischen dem Nebel der Clubs und Drogen hindurch und findet sie in einzelnen Personen wieder. Songs wie »<a href="https://open.spotify.com/track/3AEChkx5lDSP9tckzl4cJJ?si=0b40ef89e82b4092" target="_blank" rel="noreferrer noopener">konzentrier dich</a>«, »<a href="https://open.spotify.com/track/3ORoMQxntXlCz26DdKhfmD?si=ba1c086986de4441" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gazelle</a>« und »<a href="https://open.spotify.com/track/1pQjOU8m7Mi9nnKQCkpp5l?si=afddbee9b7324cd0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">für ihm er</a>« sind kleine Inseln, auf die sie sich flüchten möchte. Zu zweit allein, weg von all dem.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Fick auf die Party, Babe/<br>Hier suchen alle nur das/<br>Suchen alle nur das, was wir schon haben, Babe</strong></p>
<cite>Eli Preiss &#8211; konzentrier dich</cite></blockquote>



<p>Das gesamte Projekt wird von düsteren Club-Vibes begleitet. Stimmung und Mood von Elis Texte werden musikalisch aufgegriffen und widergespiegelt. Synthesizer aus verschiedenen Epochen gemischt mit tiefer gepitchten Klängen, mal schnellen, mal langsamen Hip-Hop- und Trap-Elementen und Breakbeats. Ein modernes Techno/Rap-Beat Crossover mit ihrem unverkennbaren R&amp;B-Gesang erzeugen einen ganz eigenen Kosmos. Und das obwohl sechs unterschiedliche Producer*innen mitwirken. Viele Köche verderben also nicht immer den Brei. <strong>Matt Mendo</strong>, <strong>2woEazy</strong>, <strong>prod.suki</strong>, <strong>Sirin</strong>, <strong>Tschickgott</strong> und <strong>Melik</strong> verschmelzen mit und unter der Regie von Eli Preiss zu einem einheitlichen Sound. Das muss man erst mal nachmachen. Dies wird von der Musikerin honoriert, indem sie die Producer*innen als vollwertige Artists direkt neben ihrem Namen auf Spotify und Co. listet. Ein viel zu seltener Move im deutschen Hip-Hop.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstbestimmtheit und Orientierungslosigkeit</h2>



<p>Zwar hat die Wienerin mit vielen Leuten am Album gearbeitet, Vocal-Features hat sie allerdings kaum. Das könnte auch an der Intimität des Album liegen. Einzig <strong>DONNA SAVAGE</strong> bekommt auf dem angriffslustigen Feministen-Track »<a href="https://open.spotify.com/track/4YRN4TwZjB4xSAjnT3JixX?si=17a00270f0f14e3d" target="_blank" rel="noreferrer noopener">uff, nein</a>« einen Part zur Verfügung. Das Lied verkörpert die Attitude starker, selbstbestimmter Frauen. Mit Wortspielen, interessanten Flows und Disses hier und da bilden die beiden Wienerinnen ein Pendant zu ihren männlichen Kollegen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Dein Hype, ist mir egal Alder/<br>sag deim&#8217; Management die Zahlen sind nix wert wenn du klingst wie mein Fuß/<br>Hab keine Zeit, leb nur ein mal Alder/<br>Jungs wollen meine Jugend und mein Nerv, ich sag gib&#8217; lieber meiner &#8221;ah&#8221; einen Kuss</strong></p>
<cite>Eli Preiss &#8211; uff, nein (feat. DONNA SAVAGE)</cite></blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Eli Preiss &amp; DONNA SAVAGE - uff, nein (prod.suki) / bad bitchez (prod. Melik)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/949ncqyW_AI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Jeder Song bietet den Hörer*innen ein Highlight, für jeden ist etwas dabei. »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=EcGZH_MgM58" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gen z</a>« bietet gleich einer ganzen Generation relatable Topics. Die namensgebende Altersgruppe bekommt ordentlich was zu verdauen und kriegt Begriffe wie unzufrieden, unzurechnungsfähig oder unzuverlässig um die Ohren gehauen. Auf den tanzbaren Technobeat, der nicht passender für Gen-Z sein könnte, bringt sie die Orientierungslosigkeit einer ganzen Generation auf den Punkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aus Schmerz wurde Kunst</h2>



<p>Auch wenn »b.a.d.« eher dunkel daher kommt, ist es ein strahlendes Projekt. Musikalisch hat sie sich in ein bisher unerforschtes Terrain aus R&amp;B, Techno, Breakbeats und Hip-Hop vorgewagt und am immer weiter wachsenden Baum der deutschen Musiklandschaft einen neuen Zweig sprießen lassen.<br>Doch vor allem persönlich hat sie Riesenschritte gemacht. Der ehrliche Umgang mit Themen, die sie abfucken und verletzen, macht Mut sich nicht diesem Sumpf hinzugeben. Denn trotz all der belastenden Themen kommt nicht das Gefühl auf, dass sie sich darin verloren hat. Vielmehr bewahrt sie durch diese Liedersammlung ein Stück Realität um klar zu bleiben.</p>



<p>Genau wie Picasso durch seine blaue Periode ging um zur Rosa Periode zu finden, geht Eli Preiss mit »b.a.d.« durch eine ähnlich melancholische Phase um am Ende stärker, reifer und besser daraus hervorzutreten. Aus Schmerz wurde Kunst.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Tracklist: Eli Preis &#8211; b.a.d.</h2>



<p>01. bewusstseinsaufbauende downs (mit <strong>Matt Mendo</strong>)<br>02. was ist der prei$$ (mit <strong>Matt Mendo</strong>)<br>03. konzentrier dich (mit <strong>2woEazy</strong>)<br>04. wein in wien (mit <strong>prod.suki</strong>)<br>05. uff, nein (mit <strong>prod.suki</strong>, feat. <strong>DONNA SAVAGE</strong>)<br>06. fern von mir (mit <strong>Matt Mendo</strong> &amp; <strong>Sirin</strong>)<br>07. gen z (mit <strong>Tschickgott</strong>)<br>08. phasen (mit <strong>Tschickgott</strong>)<br>09. gazelle (mit <strong>Tschickgott</strong>)<br>10. bad bitchez (mit <strong>Melik</strong>)<br>11. für ihm er (mit <strong>Tschickgott</strong>)<br>12. flackerndes licht (mit <strong>Melik </strong>&amp; <strong>Tschickgott</strong>)</p>



<div style="height:13px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<iframe style="border-radius:12px" src="https://open.spotify.com/embed/album/4kqYMOaRZkArxO2NOpLCJX?utm_source=generator" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen="" allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy"></iframe>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/von-lvl-up-zu-b-a-d-eli-preiss-kuenstlerischer-neustart-in-blau">Von »LVL UP« zu »b.a.d.« &#8211; Eli Preiss&#8217; künstlerischer Neustart in blau</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Soulys erstes Album zeigt: Der junge Künstler hat das Zeug zum Großen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Mahler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2023 11:52:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[Chief Keef]]></category>
		<category><![CDATA[Gianni Suave]]></category>
		<category><![CDATA[Ich wünschte es würd&#039; mich kümmern]]></category>
		<category><![CDATA[Layla]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Mendo]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[OG Keemo]]></category>
		<category><![CDATA[Souly]]></category>
		<category><![CDATA[Soundcheck]]></category>
		<category><![CDATA[Stoopid Lou]]></category>
		<category><![CDATA[Waterboutus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Souly ist einer der aufstrebendsten Künstler im Moment. Am 31.3. veröffentlichte er sein erstes Album »Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern«. Aufgewachsen in Neuenkirchen, weitergezogen nach Osnabrück bis er schließlich am Puls der Zeit landete. Berlin, wo sonst. Nachdem sein Track »9PM Frankfurter Tor« im Frühjahr 2020 in Underground-Kreisen für Aufsehen sorgte, folgte im März 2021 das Tape »Engel fliegen« und im Februar 2022 dann der Nachfolger »Teufel fallen«. Mit stabiler musikalischer Weiterentwicklung und stetig wachsenden Klickzahlen kann man durchaus [&#8230;]</p>
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<p></p>



<p><strong>Souly ist einer der aufstrebendsten Künstler im Moment. Am 31.3. veröffentlichte er sein erstes Album »Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern«. Aufgewachsen in Neuenkirchen, weitergezogen nach Osnabrück bis er schließlich am Puls der Zeit landete. Berlin, wo sonst. Nachdem sein Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=SacZ0--Ritw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">9PM Frankfurter Tor</a>« im Frühjahr 2020 in Underground-Kreisen für Aufsehen sorgte, folgte im März 2021 das Tape »Engel fliegen« und im Februar 2022 dann der Nachfolger »Teufel fallen«. Mit stabiler musikalischer Weiterentwicklung und stetig wachsenden Klickzahlen kann man durchaus von einem natürlichen Wachstum sprechen. Daher ist es auch nur folgerichtig, dass Souly diesen Frühling den nächsten Step macht. Mit einer eigenen Tour und einem eigenem Album.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Einstieg ins Album</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-1024x1024.jpg" alt="Album des Monats: Souly - IWEWMK" class="wp-image-10149" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-800x800.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-1280x1280.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover.jpg 1370w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover via Souly/Groove Attack</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Souly</strong>&#8216;s erstes Album »Ich wünschte, es würd’ mich kümmern« beginnt mit dem passenden Opener »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=5F7GkdgQlhY" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das erste Mal</a>«. Die sanften Klänge des Synthesizers nehmen die Zuhörer*innen mit auf eine Reise in Soulys musikalischen Kosmos. Schallbelegte Adlibs fliegen vorbei, während seine ersten Worte <em>&#8220;Ich bin zu weit weg, ich bin nichts mehr&#8221;</em> verschwommen durch den Raum hallen. Mit jedem Ton steigt die Stimmung und die Hörerinnen werden in die Welt von Soulys Musik entführt. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Und die Bitches lieben Souly/<br>Marihuana Codeine/<br>Du warst immer lowkey/<br>Mehr als nur ein Homie/<br>Ich kann nicht mehr ohne dich/<br>Shawty, you&#8217;re my only/<br>Ich komm&#8217; nie zurück, ich komm&#8217; nie zurück</strong></p>
<cite>Souly &#8211; Das erste Mal</cite></blockquote>



<p>Für Kenner*innen eine Hommage an <strong>Chief Keef</strong>&#8221;s »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=YWyHZNBz6FE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Love Sosa</a>«, für die Unwissenden eine passende Pre-Hook. Dann droppt der Beat und man kommt an. Eine sanfte, doch drückende 808, konstante Snares überdeckt von den sphärischen Synthies. Souly fügt sich ein wie ein Instrument. Der Rapper performt regelrecht und flowt mit Echo auf der Stimme über den perfekt inszenierten Einstieg. Auch Producerduo <strong>Waterboutus</strong> hat ganze Arbeit geleistet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aus einem Guss</h2>



<p>»Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern« ist auch insofern ein Album, als dass sich die einzelnen Tracks die Klinke in die Hand geben. Trotz gegensätzlicher Stimmungen zwischen Turn Up-Songs und ruhigeren Passagen wird man am Ende eines Tracks abgeholt und an den Nächsten übergeben. Dies liegt auch an den gut platzierten Brücken wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=V-OnZszefA4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nebel</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=FgpsE6PTEy0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Style und das Geld</a>«, die fast schon einem Skit ähneln.</p>



<p>Die flüssigste Überleitung findet sich zwischen Track Nummer vier und fünf. »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=rkTnQTeftZE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Matt Mendo Interlude</a>« ist ein melancholisches Klavierstück von Soulys langjährigem Freund und Producer, welches im darauffolgenden Lied in einen Loop übergeht und zur Grundlage von »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DSYpp1xeG3g" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bunte Bündel</a>« wird. Dieses hält auch eine Überraschung parat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Mehrwert der anderen</h2>



<p>Mit <em>&#8221;Hallelujah&#8221;</em> steigt <strong>OG Keemo</strong> in seinen Part ein und segnet das Lied mit ein paar Bars über die Jagd nach Geld. Die anderen Features, <strong>LAYLA</strong> und <strong>Gianni Suave</strong>, reihen sich ebenso gut in die Tracklist mit ein. Im schwärmerischen Duett singen Souly und LAYLA auf »Chrysanthemen« über wilde Liebe und durch »Ok Ok« laden Souly und Gianni zum Bouncen ein. Symbiosen, die sich thematisch in seine Diskographie einreihen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Souly  - CHRYSANTHEMEN (FEAT. LAYLA) / OK OK (FEAT. GIANNI SUAVE)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/noWW8yXb-zs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Neben den drei Featuregästen sind mit<strong> Matt Mendo, Waterboutus, Neveroldben</strong> und <strong>Stoopid Lou</strong> auch vier Producer am Start. Sie kreieren kontrastreichen Sound und schaffen eine Balance zwischen verträumten Samples und scheppernden 808s. Soulys Gäste machen das Projekt bunter, professioneller und abwechslungsreicher. Definitiv ein Mehrwert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Leidenschaft der Lines</h2>



<p>Liebe und Geld sind allgegenwärtige Themen in Soulys Musik. Durch sie entsteht eine thematische Welt, in der das Album stattfindet.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Sag, warum bist du so schön?/<br>Ja, das ist Yves Saint Laurent/<br>Babe, ja, das ist Jean Paul Gaultier/<br>Ja, das ist Christian Dior</strong></p>
<cite>Souly &#8211; Style und das Geld</cite></blockquote>



<p>Es ist eine Attitüde, die sich durchzieht. Hier ein Diamantstein, da eine Shawty. Was zugegeben ein wenig banal klingt, wird durch Darbietung wett gemacht. Seine Leidenschaft, Mühe und die Dramatik seiner Stimme geben jedem Wort ein Gefühl. Das lässt selbst ein fragwürdiges <em>&#8221;Bitch&#8221;</em> in einem eher schönem Setting dastehen.</p>



<p>Auch wenn Reime manchmal zugunsten von Delivery weniger sitzen und Stories nicht zu Ende erzählt werden: Überall tauchen einzelne Passagen auf, die herausstechen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Du stehst in deinem Garten so wie Chrysanthemen/<br>Du kommst raus, wir reden über Themen</strong></p>
<cite>Souly &#8211; Chrysanthemen (feat. LAYLA)</cite></blockquote>



<p>Solcherlei Textfragmente bieten Orientierung und erzeugen Bilder. Manchmal begründet eine Line-Idee die Mood des ganzen Stücks und manchmal stehen sie kontextlos dazwischen und regen zum Denken an. Als Impuls sozusagen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ja, Sex ist cool &#8211; doch warum mussten&#8217;s meine Eltern tun?</strong></p>
<cite>Souly &#8211; Diamantstein</cite></blockquote>



<p>Genauso verhält es sich mit dem Albumtitel. Ebenfalls eine quotable Line und ein Gedanke, der die Grundstimmung des Albums begründet. Zusammen mit dem zerknüllten Hunnis auf dem Cover kommt man bereits auf die Grundthemen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Soulys Name fasst es schon ganz gut zusammen, wie er seine Mucke macht und wie man sie am besten hört. Durch die Seele, durch das Innerstes, durch Fühlen. Fühlt man die Lieder, versteht man sie. Genau so ist es mit diesem Album. Mit »Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern« hat Souly einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Gefühlt wurde an jeder Stellschraube einmal gedreht um ein authentisches Werk zu produzieren mit dem man viben kann. Die Gesamtperformance ist rund und von Leidenschaft geprägt, die alles zusammenhält.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Tracklist: Souly &#8211; Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern</h2>



<p>01. Das erste Mal<br>02. Nebel<br>03. Diamantstein<br>04. Matt Mendo Interlude<br>05. Bunte Bündel (feat. <strong>OG Keemo</strong>)<br>06. Chrysanthemen (feat. <strong>LAYLA</strong>)<br>07. Ok Ok (feat. <strong>Gianni Suave</strong>)<br>08. Style und das Geld<br>09. Bloody Rain<br>10. Woah<br>11. Heute nicht<br>12. Herbst<br>13. Wie fühlt sich sterben an?<br>14. Für immer</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Ich wünschte, es würd&amp;apos; mich kümmern" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/7qEWw8ZmwrDqzMR07opQ9S?si=n0KXHaCMTsiVeYk_8tnZYg&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>
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		<title>No cheatin&#8217;, only grindin&#8217;: Eli Preiss bringt Rap auf Deutsch ein »LVL UP«</title>
		<link>https://mostdope.tv/soundchecks/eli-preiss-lvl-up-review</link>
					<comments>https://mostdope.tv/soundchecks/eli-preiss-lvl-up-review#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Maturo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2022 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[2woEazy]]></category>
		<category><![CDATA[Eli Preiss]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[LVL UP]]></category>
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		<category><![CDATA[Matt Mendo]]></category>
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		<category><![CDATA[Tschickgott]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit schon schwappt immer wieder gute Musik von unseren österreichischen Nachbarn zu uns hinüber. So auch von Eli Preiss und ihrer Crew Swift Circle. Bereits mit 20 Jahren hat die Wienerin ihre erste – damals noch englischsprachige – Single »Back At You« releast. Nach einiger Zeit entschloss sie sich auch auf Deutsch zu singen und bahnte sich damit recht schnell ihren Weg in die New Wave der deutschsprachigen Hip-Hop Szene.&#160;Dort als Geheimtipp gehandelt, will sie sich nun mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/eli-preiss-lvl-up-review">No cheatin&#8217;, only grindin&#8217;: Eli Preiss bringt Rap auf Deutsch ein »LVL UP«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Seit einiger Zeit schon schwappt immer wieder gute Musik von unseren österreichischen Nachbarn zu uns hinüber. So auch von Eli Preiss und ihrer Crew Swift Circle. Bereits mit 20 Jahren hat die Wienerin ihre erste – damals noch englischsprachige – Single »Back At You« releast. Nach einiger Zeit entschloss sie sich auch auf Deutsch zu singen und bahnte sich damit recht schnell ihren Weg in die New Wave der deutschsprachigen Hip-Hop Szene.&nbsp;Dort als Geheimtipp gehandelt, will sie sich nun mit ihrem Debütalbum »LVL UP«</strong> <strong>der breiten Masse präsentieren.</strong></p>



<center> <blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CetvfSxs1Lk/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/CetvfSxs1Lk/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank" rel="noopener"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; 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margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/CetvfSxs1Lk/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Eli Preiss 🌗 (@elipreiss911)</a></p></div></blockquote> <script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script> </center>



<p>Die Platte bietet ein regelrechtes Potpourri an Musikgenres. So wartet der Opener »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=aXIcvlZJ9Wo" target="_blank" rel="noreferrer noopener">REGENBOGEN BOULEVARD</a>« mit fast hypnotischem Neo-Soul auf, während die Kick auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=lj1mXbwgeks" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GAMEBOY</a>« zu einem 4-to-the-Floor-Beat pulsiert. Darauf folgt dann mit »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=rPWvYQIYf1Q" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SIMULATION</a>« eine waschechte Drum&#8217;n&#8217;Bass Nummer, welche dann von dem modernen R&#8217;n&#8217;B Song »SLIDE« abgelöst wird. »LVL UP« endet mit »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=-e88wuQJq3E" target="_blank" rel="noreferrer noopener">003/008</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Wr53o9c5JIg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ZIEL?</a>« auf recht trappigen Beats. Bemerkenswert ist hierbei, dass <strong>Eli Preiss</strong> auf jedem der verschiedenen Instrumentals gut performt und ihre butterweiche Stimme einzusetzen weiß. Auf dem Album finden sich keine Featureparts und lediglich die fünf Produzenten &#8211; <strong>2woEazy</strong>, <strong>Matt Mendo</strong>, <strong>MNPHB</strong>, <strong>prodbypengg </strong>&amp; <strong>Tschickgott </strong>&#8211; haben neben verschiedenen Songwriter*innen an den 14 Songs mitgewirkt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Eli Preiss - SLIDE (prod. Matt Mendo)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/ViZWkxcT7NA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Inhaltlich bewegt sich die 23-Jährige zwischen Selbstreflexion, Erwachsenwerden, verschiedenen Liebschaften und Representing. Zeitgleich schafft sie es stellenweise Gesellschaftskritik anzubringen, ohne dabei jedoch den Zeigefinger zu heben. Wie der Albumtitel bereits erahnen lässt, finden sich auf den knapp 35 Minuten Spielzeit immer wieder Videospielreferenzen. Dies schlägt sich auch in Songnamen wie »GAMEBOY«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=2RqP6PsY4jQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PRINCESS PEACH</a>« oder den Mario Kart-Strecken »REGENBOGEN BOULEVARD« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Uja8EDe4WEs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GLÜHHEISSE WÜSTE</a>« nieder. Schon im Video der im Jahr 2021 erschienenen Single »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=7-aAoOyyIcI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nimmasatt</a>« zeigte sich Eli als Videospielfigur. Und das kommt nicht von ungefähr: Wie sie in einem <a href="https://open.spotify.com/episode/6rGsOpw5AN5w34gowg6WTb?si=ceadc6ed28bf4545" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Podcast</a> verrät, ist &#8220;nichts mehr comforting für mich als Mario Kart oder Nintendo&#8221;. Sie habe viele positive Erinnerungen an vergangene Gaming-Zeiten. Kein Wunder, dass ein derart selbstreflektiertes und introspektives Album auch diesen für sie wichtigen Teil ihres Lebens aufgreift. Und wie in einem Videospiel macht sie mit ihrer Musik nun eben den nächsten Schritt und das damit verbundene Level-Up. </p>



<p>Es lässt sich festhalten, dass »LVL UP« ein sehr gelungenes Erstlingswerk ist, das die Vielseitigkeit der Protagonistin in den Vordergrund rückt und ihr großes Potenzial unterstreicht. Von der Stimme über die Lyrics bis zur Performance passt hier alles und lässt auf viele weitere Releases hoffen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/eli-preiss-lvl-up-review">No cheatin&#8217;, only grindin&#8217;: Eli Preiss bringt Rap auf Deutsch ein »LVL UP«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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