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	<title>Marcel Heym Archive - Mostdope</title>
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	<title>Marcel Heym Archive - Mostdope</title>
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		<title>Track by Track: Orbit über sein Debütalbum »Countless Feelings but So Few Words«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Marie Binge]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 14:50:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Warten hat ein Ende. Nach einer fünfjährigen Reise gipfelt das Projekt Orbit nun im Debütalbum »Countless Feelings But So Few Words« – eine Coming-of-Age-Story getränkt in Nostalgie und jugendlicher Leichtigkeit. Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als die Augen zu schließen, tief durchzuatmen und abzutauchen in die Welt des Orbit. Marcel Heym, besser bekannt unter dem Alias Orbit, nimmt uns per Video Call mit auf einen Spaziergang durch seine Heimatstadt, durch seine Gefühlswelt und hin zu den Ursprüngen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/track-by-track/track-by-track-orbit-ueber-sein-debuetalbum-countless-feelings-but-so-few-words">Track by Track: Orbit über sein Debütalbum »Countless Feelings but So Few Words«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Das Warten hat ein Ende. Nach einer fünfjährigen Reise gipfelt das Projekt Orbit nun im Debütalbum »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=2oCqAPaubJA">Countless Feelings But So Few Words</a>« – eine Coming-of-Age-Story getränkt in Nostalgie und jugendlicher Leichtigkeit. Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als die Augen zu schließen, tief durchzuatmen und abzutauchen in die Welt des Orbit</strong>.</p>



<p><strong>Marcel Heym, besser bekannt unter dem Alias Orbit, nimmt uns per Video Call mit auf einen Spaziergang durch seine Heimatstadt, durch seine Gefühlswelt und hin zu den Ursprüngen, die sein erstes Album prägen.</strong></p>



<p><strong>Orbit:</strong> Ich kann mal ein bisschen Kontext geben: Ich habe das Album in den letzten zwei Jahren geschrieben, aber es sind auch viele Songs drauf, die schon ein bisschen älter sind. Das Album ist für mich ein Abschluss von einer Phase meines Lebens, die 2020, mit dem Anfang von Orbit, begonnen hat. 2020 habe ich angefangen, die ersten Songs als <strong>Orbit </strong>rauszubringen. Sie handelten viel vom Kleinstadtleben, davon hier groß zu werden. Ich wohne in der Nähe von Bremen und bin hier mit meinen Freunden aufgewachsen. Darüber habe ich schon von Anfang an viel berichtet. Das Album ist ein Abschluss von dieser Phase, weil ich das Gefühl habe, dass ich in eine neue Ära meines Lebens komme, dass ich erwachsener geworden bin.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="679" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_1-@Marc-Bischoff-3-1024x679.jpg" alt="" class="wp-image-20018" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_1-@Marc-Bischoff-3-1024x679.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_1-@Marc-Bischoff-3-300x199.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_1-@Marc-Bischoff-3-768x509.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_1-@Marc-Bischoff-3-1536x1019.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_1-@Marc-Bischoff-3-2048x1358.jpg 2048w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_1-@Marc-Bischoff-3-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_1-@Marc-Bischoff-3-770x511.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_1-@Marc-Bischoff-3-1400x928.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. »SUMMERTIME</strong>«</h2>



<p><strong>Orbit: </strong>»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=IMjsAMRXwBw">Summertime</a>« eröffnet für mich ein bisschen die Sommer-Szenerie, die Erinnerung an den Sommer zu Hause. Ich war in meiner Jugend viel mit meinen Freunden hier am Fluss. Ich kann es euch vielleicht sogar gleich mal zeigen, wenn ich daran vorbeilaufe (Dreht die Kamera und zeigt die Umgebung). Hier sind wir immer zusammen mit dem Fahrrad an den Strand gefahren. Dann haben wir entweder gekickt oder sind schwimmen gegangen. Das war schon sehr Bilderbuch-mäßig. Irgendwann ist die Phase ein bisschen zu Ende gegangen. Ich glaube, der Song ist für mich eine Erinnerung an die Sommer damals, die sich sehr magisch angefühlt haben. Ich zeige es euch mal kurz: Da drüben auf der anderen Seite ist einer dieser Strände (zeigt auf das andere Ufer des Flusses).</p>



<p><strong>Magnus: Ich finde, durch deine ganze Diskographie zieht sich immer so ein sehr warmer, sommerlicher Vibe. Und du sagst, das ist für dich jetzt der Abschluss einer Lebensphase, das Ende von einem scheinbar nie endenden Sommer. Würdest du dann sagen, dass jetzt vielleicht danach, auch eine neue Jahreszeit bevorsteht, neue Temperaturen, die man in deinen Songs hören kann?</strong></p>



<p><strong>Orbit:</strong> Zumindest kann ich von mir selber behaupten, dass ich den Herbst mittlerweile viel, viel lieber mag. Früher konnte ich den nicht ganz annehmen, weil ich für immer im Sommer bleiben wollte. Denn der Sommer hat sich für mich immer nach der Jahreszeit angefühlt, in der ich am meisten lebe. Aber ich habe das Gefühl, dass sich bei mir auf jeden Fall ein bisschen was verändert. Und ich glaube, auch meine Musik wird sich sicherlich verändern. Ob sie dann weniger sommerlich sein wird, weiß ich nicht. Aber es wird auf jeden Fall anders sein. <br>Ich mag auch den Gedanken, davon jetzt Abschied zu nehmen und in eine neue Phase meines Lebens einzutreten.</p>



<p><strong>Magnus: Was verbindest du denn konkret mit dem Herbst? Oder welche metaphorische Veränderung steckt für dich im Wandel von Sommer auf Herbst?</strong></p>



<p><strong>Orbit: </strong>Herbst steht für mich für Ruhe und etwas Behutsames und irgendwie für Sicherheit. Wenn ich es auf mich und mein Leben beziehe, dann ist es das Bedürfnis, sich settlen zu wollen. Ein bisschen weniger den Drang nach dem Leben im Außen zu haben. Ich glaube, ich bin fine damit, dass mein Leben nicht mehr ganz so turbulent ist, nicht mehr diese Achterbahnfahrt. Ja, so ein bisschen ankommen. Weniger suchen.</p>



<p><strong>Lara: Suchen und am Ende den Weg zurückzufinden – das klingt nach einer sehr guten Überleitung zum zweiten Song des Albums.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. »BERLIN</strong>«</h2>



<p><strong>Orbit:</strong> Ja, genau, »Berlin« steht symbolisch dafür, sich auf die Reise zu machen. Diesen Drang zu haben, etwas erleben zu wollen. Berlin war für uns als Teenager in der Kleinstadt immer genau dieser Ort, der uns motiviert hat, auszubrechen. Es war so ein magischer Sog, in diese Großstadt zu kommen und dort das spannende Leben zu leben. Ich habe all das ausprobiert und dann gemerkt, dass es nicht die richtige Richtung für mich ist. Ich habe dort viel produziert und erlebt und Berlin hat nach wie vor eine wichtige Bedeutung für mich. </p>



<p>Dieses Gefühl von damals, diesen Drang, kann ich immer noch nachvollziehen. Ich finde die Stadt unglaublich spannend, aber ich habe festgestellt, dass das nicht die Stadt ist, in der ich mich zu Hause fühle. Ich habe dort ganz viel über mich selbst gelernt und darüber, wer ich sein will und wer ich dachte, wer ich sein müsste. Genau diese ganzen Erkenntnisse sind mit in den Song geflossen.</p>



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<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Lara: Denkst du, dass diese Zeit trotzdem irgendwie fundamental wichtig dafür war, jetzt andere Songs machen zu können, die dir eben das Gefühl von nach Hause kommen geben?</strong></p>



<p><strong>Orbit:</strong> Ja, ich glaube, das ist so ein bisschen eine der Aufgaben in meinem Leben gewesen. <br>Berlin war sozusagen einfach nur symbolisch für etwas, was ich in meinem Leben erst mal herausfinden musste. Sozusagen eine Challenge, die ich bestehen und verstehen musste, um dann auch wieder andere Sachen erkennen zu können. Und ich glaube, dadurch hat sich auch meine Musik noch mal intensiviert.<br><br><strong>Magnus: Hattest du einen Moment, wo es sich angefühlt hat wie ein Scheitern, dass du nicht glücklich geworden bist in Berlin? Oder war es durchweg positiv, dass du gesagt hast, ich höre jetzt auf mein Herz und ich gehe zurück und das fühlt sich alles richtig an?</strong></p>



<p><strong>Orbit:</strong> Das ist eine sehr gute Frage. Da muss ich ganz kurz drüber nachdenken. Ja, ich glaube schon, dass es sich kurz so angefühlt hat. Es war so lange ein Traum von mir, Musik zu produzieren. Ich denke, ich habe auf jeden Fall länger mit der Entscheidung abgewartet, gerade weil ich das Gefühl hatte, ich muss mir etwas beweisen. Ich muss mir dieses Narrativ, das ich von mir selbst hatte, oder diesen Traum, in Berlin zu leben und Musikproduzent zu werden, erfüllen. Dieses Bild, das ich von mir selber hatte, konnte ich sehr lange nicht aufgeben. Bis es mir körperlich und mental nicht gut ging und ich irgendwann gezwungen war, zu reflektieren, was ich eigentlich will. Und dann bin ich zurückgezogen. Es gab schon diesen Moment des Scheiterns. Aber dann auch das Gefühl, dass es vielleicht gar nicht Scheitern, sondern eine total wichtige und gute Erkenntnis ist.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. »YOUTH</strong>«</h2>



<p><strong>Orbit:</strong> Ich habe dem Song den Titel eigentlich eher aus einem Gefühl heraus gegeben. <br>So entstehen Songs oft bei mir. Ich mumble irgendwas und dann muss ich dafür später Worte finden. Erst bestand der Song nur aus diesen  Mumble-Lyrics, und dann habe ich überlegt, wonach sich dieser Song anfühlt. Und der Song hat sich für mich angefühlt wie mit meinen Freunden früher durch Gärten zu jumpen. Ein bisschen dumm, ich weiß (lacht). Wir haben in einem Garten angefangen und sind dann irgendwie so weit gekommen, bis wir von anderen Leuten gestoppt wurden oder irgendwas passiert ist. Ich weiß nicht, ob andere Menschen das auch machen, aber die Erinnerung daran transportiert ein sehr energetisches Gefühl von Jugend, davon unterwegs zu sein und immer seine Freund*innen um sich zu haben. Ich glaube, es ist ein sehr gedankenbefreites Leben, einfach nur da zu sein und Scheiße zu bauen. Genau das ist der Song für mich. Dann lassen sich die Lyrics auch ein bisschen von alleine schreiben.</p>



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<div style="height:61px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. »BACARDI BEACH</strong>«</h2>



<p><strong>Lara: Geht »Bacardi Beach« dann auch in eine ähnliche Zeit zurück?</strong></p>



<p><strong>Orbit:</strong> Ja, der Bacardi Beach war einer unserer Treffpunkte. Es gibt viele verschiedene Kleinstadt-Mythen, weswegen er so heißt. Woher der Name  genau kommt, weiß ich nicht. Aber der Song hat nichts mit irgendeiner Vorliebe zu Alkohol zu tun oder so. Bacardi ist auch echt nicht so geil, finde ich. Die erste Idee vom Song ist an einem Tag entstanden, an dem ich mit meinen Freunden am Bacardi Beach war und dann abends nach Hause gekommen bin. Jahre später habe ich diese Skizze wiedergefunden und weitergemacht.</p>



<p><strong>Lara: Aber konntest du denn auch nach diesen Jahren immer noch genau am selben Gefühl anknüpfen?</strong></p>



<p><strong>Orbit: </strong>Ja, das kann ich irgendwie ziemlich gut. Manchmal neige ich dazu, mich stark in Gefühle reinzusteigern und werde sehr nostalgisch. Das ist eine Stärke und vielleicht zugleich auch eine Schwäche von mir. Aber ich bin auf jeden Fall gut darin, mich in gewisse Situationen zurückzuversetzen, wieder an diesem Ort, in dieser Zeit zu sein und kann das dann in Musik zu übersetzen. Viel Musik entsteht bei mir aus Erinnerungsstücken.</p>



<p><strong>Magnus: Ich habe mich gefragt, ob du vielleicht ein konkretes Setting im Kopf hast, in welcher Landschaft oder an welchem Ort man das Album so am besten aufnehmen und am besten hören kann.</strong></p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p><strong>Orbit:</strong> Also ich weiß nicht genau, ob es ein Ort ist, den ich beschreiben kann, ich würde aber sagen, dass der geistige Zustand auf jeden Fall Ruhe sein sollte. Ich kenne es von mir selber, es ist auch manchmal schwierig, diese Ruhe in den Alltag zu integrieren. Wenn ich in so einem Rush-Modus bin, gerade viel auf dem Zettel habe und nicht so richtig bei mir bin, konsumiere ich Musik ganz anders, als wenn ich mir beispielsweise eine Platte im Wohnzimmer anmachen würde. Von daher wäre es das Allerschönste, wenn Menschen das Album so hören würden, aber das kann ich natürlich von niemandem erwarten, vor allem heutzutage. Aber ja, in Ruhe, in einem Setting, wo man sich wohlfühlt, das wäre meiner Meinung nach die schönste Weise, dieses Album wahrzunehmen, weil ich auch das Gefühl habe, dass man so am besten in diese Welt eintauchen kann.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="679" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_3-@Tobewhy-2-1024x679.jpg" alt="" class="wp-image-20016" style="width:600px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_3-@Tobewhy-2-1024x679.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_3-@Tobewhy-2-300x199.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_3-@Tobewhy-2-768x509.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_3-@Tobewhy-2-1536x1019.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_3-@Tobewhy-2-2048x1358.jpg 2048w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_3-@Tobewhy-2-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_3-@Tobewhy-2-770x511.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/orbit_CFBSFW_3-@Tobewhy-2-1400x928.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. »FORMULA</strong>«</h2>



<p><strong>Orbit:</strong> »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HpsWmmP0cYY&amp;list=OLAK5uy_k88yxOopmYdHsFkBY1e9Av0bz9i1JRRXQ&amp;index=5">Formula</a>« ist eine Drum&#8217;n&#8217;Bass-Partyserie im <strong><a href="https://www.droen.de">Dröönläänd</a></strong>, einem Club in Achim, der tatsächlich relativ<strong> </strong>renommiert in der Drum&#8217;n&#8217;Bass-Szene ist. Total witzig, weil Achim eigentlich eine relativ konservative, mittelständische Normalo-Stadt ist. Und dann gibt es diesen einen Club, der echt ziemlich underground und cool ist. In diesem Song geht es um eine Beobachtung von mir selbst, wie ich bei einem Event dieser Partyreihe eine Person kennengelernt habe, die mich sehr geflasht hat. Das ist tatsächlich eine sehr konkrete Erinnerung.&nbsp;<br><br><strong>Magnus: Wenn du wieder dort wohnst, wo du aufgewachsen bist und so viele Orte etwas in dir auslösen, passiert es&nbsp; dann oft, dass dich plötzlich alte Gefühle oder Erinnerungen überfallen, ohne dass du darauf vorbereitet bist?</strong></p>



<p><strong>Orbit: </strong>Ja, manchmal werde ich dadurch nostalgisch und muss aufpassen, dass ich nicht in der Vergangenheit lebe oder da zu tief eintauche, weil sich Dinge natürlich verändern. Aber ja, ich bin schon immer damit konfrontiert.</p>



<p><strong>Magnus: Hast du das Gefühl, du kannst gut damit umgehen, wenn sich dort Dinge verändern?&nbsp;</strong><br><br><strong>Orbit:</strong> Ich habe mich mittlerweile besser damit abgefunden, aber eine lange Zeit konnte ich echt schlecht mit Veränderungen umgehen. Es fiel mir total schwer, mich von Dingen zu verabschieden, in neue Kapitel reinzugehen und vor allem von meiner Kindheit loszulassen. Auch nach der Schule war ich der Einzige, der nicht richtig gefeiert hat, dass wir jetzt alle durch sind mit dem Abi und uns irgendwo verstreuen. Ich wusste nicht, ob ich diese Vorstellung so schön finde. Mittlerweile bin ich, glaube ich, ganz gut darin geworden, Veränderungen anzunehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. »SEPTEMBER</strong>«</h2>



<p><strong>Orbit:</strong> Ich glaube, das, was gerade schon thematisiert wurde, passt auch sehr gut zu diesem Song. Es geht ums Loslassen. Die Blätter fallen und es beginnt etwas Neues. Und vor allem geht es darum, genau das zu akzeptieren. Den Song<strong> </strong>gab es auch schon vorher als Demo-Version auf einem anderen Tape. Und irgendwie hat er sich nach einem wichtigen Bestandteil der Geschichte dieses Albums angefühlt, sodass ich ihn auf jeden Fall unbedingt drauf haben wollte.</p>



<p><strong>Lara: Ich weiß nicht, wie groß die Intention dahinter war, aber hast du ihn auch gezielt in der Mitte des Albums platziert? Als eine Art Wendepunkt?</strong></p>



<p><strong>Orbit: </strong>To be honest, ich habe die Platzierung der Songs gar nicht so sehr nach einer Geschichte, sondern viel mehr nach einem Gefühl sortiert. Aber ich finde es krass, dass es gerade total Sinn ergibt. Vielleicht male ich es mir auch gerade<strong> </strong>einfach so schön, aber ich finde es total passend, weil der Sommer sich dem Ende neigt. Und ich finde September ist auch irgendwie so der Monat, der für mich immer am melancholischsten war.</p>



<p>Die Sonne hat noch geschienen, man war schon auch noch viel draußen mit Freunden. Aber man hat schon gespürt, dass all das bald ein Ende hat. Man spürt diese Endlichkeit von Dingen. Der Geruch und das Licht zu dieser Zeit triggern so viele Erinnerungen. Ich glaube, vielleicht ist es auch das, warum ich es deswegen heute besser annehmen kann, weil ich mich auf diese Art von Nostalgie mittlerweile immer ein bisschen freue.&nbsp;</p>



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<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. »CATO</strong>«</h2>



<p><strong>Orbit: </strong>»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HxfJLKUE2i4&amp;list=OLAK5uy_k88yxOopmYdHsFkBY1e9Av0bz9i1JRRXQ&amp;index=7">Cato</a>« ist benannt nach meiner Schule, die wiederum benannt ist nach <strong>Cato Bontjes van Beek</strong>, einer Widerstandskämpferin aus NS-Zeiten. Der Song hat keine Lyrics, aber er besteht aus&nbsp;einem Voice-Sample, was sich für mich immer angehört hat, wie Schulkinder, die auf dem Schulhof rumschreien. Die Schulzeit ist für mich irgendwie immer etwas, an das ich mich sehr gerne zurück erinnere. Also habe ich diesen Song meiner Schulzeit gewidmet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>8. »YOU</strong>«</h2>



<p><strong>Orbit: </strong>Ich habe am Anfang gedacht, dass ich den Song über eine Person schreibe. Aber es geht eigentlich eher um das Gefühl, an eine Person zu denken. Ich habe das dann sehr personifiziert mit einer Person, die mir sehr lange sehr wichtig war. Eine Person, an die ich sehr viel gedacht habe. Aber es geht eigentlich eher um dieses Gefühl, jemanden nicht aus seinem Kopf zu bekommen und um die Intensität dieses Gefühls, als um die Person selbst.</p>



<p><strong>Lara: Ein spannender Ansatz, diese Differenzierung, dass es eben nicht um die Person als solche geht, sondern um das, was sie in einem auslöst. Auch wenn beides wahrscheinlich häufig vermischt wird.</strong></p>



<p><strong>Orbit:</strong> Total. Das ist auch eine Sache, die ich für mich noch nicht ganz geklärt&nbsp;habe. Inwiefern man sozusagen eine Person romantisiert und dieses Gefühl nur auf eine Person, wie in einer Traumvorstellung, projiziert.</p>



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<p></p>
</div>
</div>



<p><strong>Lara: Gibt es einen Bezug zwischen »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=IVJ3005KDSY&amp;list=OLAK5uy_k88yxOopmYdHsFkBY1e9Av0bz9i1JRRXQ&amp;index=8">You</a>« und dem nächsten Track oder stehen sie komplett unabhängig&nbsp;voneinander? Denn beim Hören wirken sie, als würden sie zusammengehören.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>9. »LOSING</strong>«</h2>



<p><strong>Orbit: </strong>Auf jeden Fall haben beide Songs die gleiche Bedeutungsebene. Ich habe sie nicht deswegen unbedingt so platziert, aber ich habe<strong> </strong>»Losing«<strong> </strong>da platziert, weil es für mich einen poetischen&nbsp;Sinn ergeben hat, das Album so mehr oder weniger zu beenden.<strong> </strong>»Losing«<strong> </strong>ist für mich der Abschied von ganz Vielem. Unter anderem von Personen, aber auch von Gefühlen. Von ganz vielen Dingen, an denen ich immer sehr lange gehangen habe und sehr, sehr lange gebraucht habe zu lernen, wie man sie gehen lässt.&nbsp;Und der Song hat mir dabei geholfen. »Losing« klingt heute für mich sehr positiv nach Leichtigkeit und Hoffnung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>10. »COUNTLESS FEELINGS BUT SO FEW WORDS« (OUTRO)</strong></h2>



<p><strong>Orbit:</strong> Dieser Song verbindet für mich all das Gesagte:&nbsp;Alle Gefühle&nbsp;sind da und dürfen auch&nbsp;da sein. Ich glaube auch, die Erkenntnis, nur weil ich sie losgelassen habe oder weil ich mich verabschiedet habe von einer Zeit, von einer Ära, von Menschen in meinem Leben, sind sie trotzdem auch immer noch ein Teil von mir. Und das ist etwas sehr Schönes. Dieses Album hat mir geholfen zu akzeptieren, dass sich alles in einem fließenden Zustand befindet. Es war sehr selbsttherapierend dieses Album zu machen.</p>



<p><strong>Lara: Würdest du sagen, dass du das leichter akzeptieren kannst, eben weil du viele dieser Gefühlen und Lebensphasen in deinen Songs konserviert hast?&nbsp;</strong><br><br><strong>Orbit:</strong> Ja, also ich glaube erstmal, durchs Musikmachen selber passiert schon total viel. Weil ich dann erst Gefühle zulasse, die ich sonst nirgendwo ausspreche.&nbsp;Viele Dinge, die mir auf dem Herzen liegen, die ich aber gar nicht so richtig beschreiben kann, kann ich dann in dieser Musik transportieren. Ich habe mir mit dem Album auch schon ein bisschen vorgenommen, Dinge ganz bewusst loszulassen. Das ist für mich die Quintessenz des Albums: dass ich mein Stück Frieden in allem finde, sich der Kreis schließt und ich wieder neu aufatmen kann.</p>



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		<title>Mit Orbit in die Unendlichkeit – Releasekonzert im Planetarium</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 13:33:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Planeten kollidieren, Asteroiden rasen durchs All, ein Stern explodiert in einer riesigen Supernova. Zwischen Slow-Motion und Zeitraffer, in der unbegreiflichen Schwebe schierer Endlosigkeit, erklingen Synthies, die ebenso Signale außerirdischen Lebens sein könnten. Warme sphärische Klänge, mitreißende Ströme, Hymnen des Universums &#8211; alles dreht sich an diesem Montagabend im Zeiss-Planetarium in Berlin um Orbit, ein besonderes Projekt des Bremer Produzenten und Songwriters Marcel Heym. Orbit steht für Dreampop zum Abdriften, zum Augenschließen und Abheben in fantastische Dimensionen und entfernte Umlaufbahnen. Zumindest [&#8230;]</p>
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<p><strong>Planeten kollidieren, Asteroiden rasen durchs All, ein Stern explodiert in einer riesigen Supernova. Zwischen Slow-Motion und Zeitraffer, in der unbegreiflichen Schwebe schierer Endlosigkeit, erklingen Synthies, die ebenso Signale außerirdischen Lebens sein könnten. Warme sphärische Klänge, mitreißende Ströme, Hymnen des Universums &#8211; alles dreht sich an diesem Montagabend im Zeiss-Planetarium in Berlin um Orbit, ein besonderes Projekt des Bremer Produzenten und Songwriters Marcel Heym.</strong></p>



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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/qHor98bs-1024x686.jpeg" alt="" class="wp-image-10625" width="738" height="494" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/qHor98bs-1024x686.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/qHor98bs-300x201.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/qHor98bs-768x515.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/qHor98bs-1536x1030.jpeg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/qHor98bs-2048x1373.jpeg 2048w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/qHor98bs-360x240.jpeg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/qHor98bs-500x335.jpeg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/qHor98bs-800x536.jpeg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/qHor98bs-1280x858.jpeg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/qHor98bs-1920x1287.jpeg 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/qHor98bs-770x516.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/qHor98bs-1400x938.jpeg 1400w" sizes="(max-width: 738px) 100vw, 738px" /><figcaption class="wp-element-caption">by Dan Trautwein</figcaption></figure>
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<p><strong>Orbit </strong>steht für Dreampop zum Abdriften, zum Augenschließen und Abheben in fantastische Dimensionen und entfernte Umlaufbahnen. Zumindest das Augenschließen ist während dieses speziellen Auftritts allerdings keinesfalls eine Option. Denn im besonderen Setting des Berliner Zeiss-Grossplanetariums soll der eigenen Fantasie mit astronomischen Simulationen auf die Sprünge geholfen werden. Die dreiköpfige Band spielt und singt live auf einer kleinen Bühne, während die gesamte kuppelförmige Decke des Saales zur Erkundung des Universums einlädt.</p>


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<p>Im bequemen Raumschiff der lehnenverstellbaren Planetariums-Sessel katapultiert der 28-Jährige das Publikum in Lichtjahre entfernte Galaxien. Seine Musik ist Antrieb und Soundtrack einer magischen Reise durch Zeit und Raum, durch Meteoritenschauer und kosmischen Nebel, über fremde Planeten und Monde &#8211; einmal in die Unendlichkeit und zurück &#8211; nach Berlin. Hier ist die »<a href="https://open.spotify.com/album/0Ukujcae2Ufeke5HuKzZQW?si=qbhCthkTTwSxL_nGVqoJnQ">Sunday By The River</a>«-EP entstanden, der das besondere Konzert gewidmet sein sollte. Zwischen den Songs, die Heym stets mit einem schüchternen “Dankeschön” beendet, berichtet er in kleinen Anekdoten vom Entstehungsprozess. Von seinem ambivalenten Verhältnis zur Hauptstadt ist die Rede, vom inneren Kampf zwischen Heimat und Metropole, von einem kalten Berliner Januar, einsam im Airbnb, der sich bei aller Tristesse schließlich doch als lehrreich und definitiv musikalisch fruchtbar entpuppen sollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von Berlin bis ans Ende des Universums: Orbit auf Tour</h2>


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<p>Neben den sieben Songs der besagten EP, durchquert das Trio auf der Bühne einmal das ganze Spektrum der orbitschen Diskografie. Ein Song wurde wenige Stunden zuvor erstmals geprobt, ein anderer bereits im Alter von 16 Jahren von Heym geschrieben.<br>Ebenso wie die Orbit-Formation auf der Bühne komplett in der Musik aufgeht, schwebt das Publikum staunend dahin in der unwirklichen Sinfonie dieser audiovisuellen Eindrücke. Als schließlich nach einer guten Stunde der letzte Track sein Ende findet, heißt es zunächst, den Rückweg in die Realität zu finden, bevor die Band unter tosendem Applaus und Standing Ovations verabschiedet wird. Heym selbst zeigt sich dankbar überwältigt und entflieht dem Rampenlicht zügig.&nbsp;</p>



<p>Wer Orbit gerne live erleben möchte, darf sich auf seine Westeuropa-Tour zum Jahresende freuen und bei der nächsten Gelegenheit selbst träumerischer Fantasie freien Lauf lassen. Eine wundersame Reise darf man auch ohne Weltraum-Visuals erwarten.</p>


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