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	<title>Lil Nas X Archive - Mostdope</title>
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		<title>„Jetzt brauchen wir nur noch deinen Text“ &#8211; Skofi über ihr neues Album, die Wiener Musikszene und das Auflegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 11:27:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>»Halt Mich Fest«, Skofis neuer Langspieler, bietet augenscheinlich ein Kontrastprogramm zu ihrem Debütalbum »Lass Mich Los« (2023). Die Platte als Sammlung von Affirmationen zu beschreiben, würde dem künstlerischen Ausmaß des Werks nicht gerecht werden, trifft aber trotzdem einen Teil seiner Essenz.  Die Wiener Künstlerin zeigt auf den insgesamt zwanzig Songs ein hohes Maß an Selbstreflexion, wirkt gefestigt und klar. Sie animiert dazu, mehr auf sich selbst und weniger auf andere Personen zu schauen. „Scheiß mal auf dein Bling-Bling, ich muss [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/jetzt-brauchen-wir-nur-noch-deinen-text-skofi-ueber-ihr-neues-album-die-wiener-musikszene-und-das-auflegen">„Jetzt brauchen wir nur noch deinen Text“ &#8211; Skofi über ihr neues Album, die Wiener Musikszene und das Auflegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Halt Mich Fest«, Skofis neuer Langspieler, bietet augenscheinlich ein Kontrastprogramm zu ihrem Debütalbum »Lass Mich Los« (2023). Die Platte als Sammlung von Affirmationen zu beschreiben, würde dem künstlerischen Ausmaß des Werks nicht gerecht werden, trifft aber trotzdem einen Teil seiner Essenz. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Wiener Künstlerin zeigt auf den insgesamt zwanzig Songs ein hohes Maß an Selbstreflexion, wirkt gefestigt und klar. Sie animiert dazu, mehr auf sich selbst und weniger auf andere Personen zu schauen. „Scheiß mal auf dein Bling-Bling, ich muss nicht wie RIN klingen, obwohl ich&#8217;s nicht mal schlimm find&#8217;“, heißt es schon im Intro. Nichtsdestotrotz kommt auch der Hip-Hop-Aspekt auf »Halt Mich Fest« nicht zu kurz. Sei es Boom-Bap oder Jersey Club flowt Skofi mühelos über die Instrumentals von Producern wie Philipp Mülleder und Skyfarmer. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz vor dem Release haben wir uns in einem Café in der Nähe des Wiener Museumsquartiers getroffen, um über das neue Album zu reden. Im Gespräch hat uns Skofi mehr über den Entstehungsprozess, die Wiener Musikszene, ihre DJ-Karriere sowie ihren letzten Ikea-Einkauf verraten.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Wie geht es dir heute? Wie hast du den Tag bisher verbracht?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz gut. Ich bin grundsätzlich ein bisschen müde, weil jetzt so kurz vor dem Album-Release einfach viel abgeht.&nbsp;Ich hatte heute tatsächlich Therapie und war kurz in der Stadt unterwegs, weil ich einen neuen Duschkopf besorgen musste, weil der in meiner Wohnung meier gegangen ist. Ging zum Glück sehr easy. Ich habe mich davor nie damit auseinandergesetzt, aber es gibt anscheinend so eine Standardgröße in Österreich und Deutschland und Ikea hat geregelt. Dann hatte ich kurz vor unserem noch Treffen eine kurze Session mit der Social-Media-Beauftragten von meinem Verlag, die nochmal ein kurzes Reel zusammenschneidet für den Album-Release.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Ich habe mich gefragt, warum das Intro »Ich mag&#8217;s« und »Graue Wolken« als erste Single ihre jeweiligen Positionen haben. Warum ist es nicht andersrum – sprich »Ich mag&#8217;s« als erste Single und »Graue Wolken« als Intro</strong></strong></strong></strong>?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da habe ich mir tatsächlich länger Gedanken drüber gemacht. <strong>Philipp Mülleder</strong>, der Produzent von »Ich mag&#8217;s«, hätte da auch sehr Bock drauf gehabt, wenn das eine Single geworden wäre.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde aber, dass »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/76TheqLz9k0hkym9NBcrqg?si=fa0a260df40f47ed">Ich mag&#8217;s</a>« zu wenig für das ganze Album spricht. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4h4ytOvGOzjRRQTUFFypUM?si=936bd27a89474ade">Graue Wolken</a>« hat dann auch in die kälteren Monate noch besser reingepasst. Mir war beim Musik-Releasen immer schon wichtig, dass es ein bisschen zur Jahreszeit passt, weil ich das selber auch mag. Im Frühling höre ich schon andere Mucke als im Herbst. Es hat sich dann einfach besser angefühlt und ich bin sehr happy mit der Entscheidung.</p>



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</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Auf dem Album geht es viel um Themen wie Selbstfindung, Wachstum, gesundes Loslassen und das Wertschätzen und Reflektieren schlechterer Phasen. Was hat dir persönlich bei diesem Prozess geholfen?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In erster Linie das Mucke-Machen. Das ist, glaube ich, wie für andere das Tagebuch-Schreiben. Wenn ich im Studio bin und mit dem Produzenten schaue, worauf man Bock hat, kommt der Text bei mir meistens von allein oder passt sich ein bisschen an die Musik und den Beat an. Ur viele Leute stellen sich vor, dass einem im Studio voll emotional die Tränen herunterrinnen, und man den Ort zum Verarbeiten nutzt. Meistens ist das dann aber schon passiert, wenn ich die Songs aufnehme. Sobald es in dem Song drin ist, ist es erledigt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig auch Freundeskreis, Familie, einfach gehalten zu werden. Irgendwo auch immer noch Wien. Ich habe nie woanders gewohnt und bin hier aufgewachsen. Es gibt mir schon sehr viel, sagen zu können, dass mir Wien immer noch nicht auf den Arsch geht. Ich check’ voll, wenn Leute mal einen Tapetenwechsel haben wollen, aber irgendwie reicht mir das immer auf Reisen. Ich mag es schon sehr gerne, egal wie schön ein Urlaub war, zurückzukommen. All diese Punkte helfen einem dann durch schwere Zeiten, I guess (lacht).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Welche Tipps würdest du anderen für mehr Achtsamkeit und Fokus auf sich selbst geben?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, das ist krasses Training und Arbeit. So kitschig es klingt, wahrscheinlich sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, was die guten Dinge im Leben sind und was man geschafft hat. Egal wie scheiße eine Zeit sein kann, sich dran erinnern, was man schon durchgemacht hat. Sich auch trauen, mit Leuten darüber zu reden und bestimmte Copingmechanismen zu finden – sei es das Musikmachen, Sport oder andere kreative Dinge.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Zum Ende des Albums sagst du auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1fINHhcS1u2RJjaiQkhv8t?si=d964530cf813465a">Vereinbart</a>«: „Ich hab‘ die ganzen Zweifel satt, statt mit &#8216;ner weißen Fahne, komm‘ ich mit &#8216;nem Feigenblatt.“ Was für eine Bedeutung hat dieses Symbol für dich?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lustigerweise, ich sag’s ganz ehrlich, ist mir einfach nur der Reim „Feigenblatt“ eingefallen. Ich wusste natürlich, dass es den Feigenbaum mit seinen Blättern gibt. Tatsächlich hat mich dann <strong>Skyfarmer</strong> darauf angesprochen und meinte: „Weißt du eigentlich, dass das voll die christliche Bedeutung hat?“ Grob geht es darum, etwas bedeckt zu halten. Das könnte ich jetzt zwar als Metapher nehmen, aber ehrlicherweise fand ich das Wort irgendwie cool, als Alternative zur weißen Fahne. Feigen auch nettes Obst (lacht).&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="766" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6-1024x766.jpg" alt="" class="wp-image-21146" style="aspect-ratio:1.3368418197108212;width:430px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6-1024x766.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6-300x225.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6-768x575.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6-770x576.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-6.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Lea Horsten</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Auf dem Album, wie wahrscheinlich auch privat, spielen deine Freund*innen eine große Rolle für dich. Was ist gerade eure Lieblingsaktivität gemeinsam?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist eigentlich sehr schwierig. Meinen engen Freundeskreis, den ich schon seit 10 Jahren habe, kenne ich noch aus der Schulzeit. Es ist mega cool, dass wir immer noch so close und connected sind, aber wir machen halt alle komplett unterschiedliche Dinge im Leben und dadurch ist es einfach schwierig, sich auf eine gemeinsame Aktivität zu einigen. Außer wahrscheinlich in Bars oder draußen abzuhängen. Das funktioniert wieder recht easy hier in Wien.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da sind wir immer schnell d’accord – sei es 16. Bezirk Yppenplatz oder im 4. die Secession und die Karlsplatz-Gegend. Irgendwo auch immer noch das Zwidemu – das ist der Wiener Begriff für „zwischen den Museen“. Die kleinen Wiesen zwischen dem kunsthistorischen und dem naturhistorischen Museum. Das ist ein bisschen funny, weil das in Wien eigentlich so der Space für alle 14 bis 18-jährigen Schulkids ist. In letzter Zeit, seitdem der Sommer angefangen hat, haben wir aber auch geschaut, dass wir uns immer mal früher, nachmittags treffen. Statt abends auf ein paar Bier, nimmt man dann einen Ball, eine Frisbee oder Kartenspiele mit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Ein Album mit zwanzig Songs zu veröffentlichen, spricht für eine Liebe zum Format. Was sind aktuell deine Lieblingsalben?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit letztem Jahr habe ich wieder viel mehr angefangen, wirklich Alben durchzuhören. Das neueste ist von der Popsängerin <strong>SIENNA SPIRO</strong>. Eigentlich war ich lange gar nicht in dem International-Pop-Game drinnen, aber sie hat jetzt einen Song zum Soundtrack vom neuen „Der Teufel trägt Prada“-Film beigesteuert. Den Film fand ich schrecklich langweilig, aber der Soundtrack hat mir ganz gut gefallen. Dann habe ich mir ihr aktuelles Album »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3I4wGPLbEK018FP6jk124k?si=5XzUpPZ5QBKaennFdkZifQ">SINK NOW, SWIM LATER</a>« angehört. Ihre Stimme und Texte sind einfach crazy. Das Albumcover finde ich auch iconic.&nbsp;</p>



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<iframe title="Spotify Embed: SINK NOW, SWIM LATER" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/3I4wGPLbEK018FP6jk124k?si=fAf4kg8JTH6AjlzMlBWu8w&amp;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>»Halt Mich Fest« erscheint erstmals auch auf Vinyl. Wie geht es dir mit diesem Schritt?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wusste, dass ich mein zweites Album endlich mal auf Vinyl pressen lassen wollte. Was ich aber nicht bedacht habe ist, dass es bei zwanzig Songs gar nicht anders geht, als eine Doppel-Vinyl zu machen, weil auf eine Vinyl-Seite nur bis zu zwanzig Minuten draufpassen – wenn die Qualität halbwegs in Ordnung sein soll.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, es wird crazy. Ich habe es noch nicht in den Händen. Die Bestellung ist abgegeben, aber bis ich die dann kriege, braucht es noch ein paar Wochen. Ich glaube, davor bin ich am nervösesten tatsächlich. Ich habe lange nicht die Kapazitäten oder auch das Cash gehabt, mich mit physischen Sachen zu beschäftigen. Eh auch, weil ich das meiste noch independent mache. Als ich angefangen habe, Mucke zu machen, hätte ich nie gedacht, dass ich dann mal so ein Teil in der Hand halten werde.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Gibt es etwas, was du an der Wiener Szene besonders schätzt?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man in Wien aufwächst, weiß man, dass die Bubbles sehr schnell connected sind – allein schon durch die Schulzeit. Wien hat eine gute Größe, in der man sich schnell kennt und auch an den gleichen Plätzen in der Jugend chillt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann noch diese Klassiker: <strong>Donna Savage</strong> macht im Sommer fast jede Woche eine Story, wie sie auf der alten Donau Boot fährt, weil sie das schon immer gemacht hat. Man checkt einfach warum. Es ist nicht so, dass wir alle unterschiedliche Hobbys oder Places to Chill haben. Ich bin zwar nicht immer auf der alten Donau, aber verstehe komplett, warum sie es tut.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2.jpeg"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/VIP-Shooting-c-Nika-Holub-1-2-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-21151" style="aspect-ratio:1.5003805754300503;width:531px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Nika Holub</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong><strong>Würdest du sagen, dass es bei Wiener Musikschaffenden den Wunsch gibt in Deutschland Anschluss zu finden oder muss das gar nicht passieren?&nbsp;</strong></strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, ich würde schon sagen – wir geben es nicht so zu vielleicht. Ich glaube schon, dass Wien nochmal einen eigenen Vibe hat. Österreich hat einfach eine andere Geschichte als Deutschland und vor allem in den letzten 40-50 Jahren eine ganz andere musikalische Geschichte. Vor zwanzig bis fünfzehn Jahren, gab es voll das Loch, in dem gar nicht viel passiert ist – außer <strong>Bilderbuch</strong> und <strong>Wanda</strong>. Mit unserer Generation hat es dann wieder mehr angefangen. Alle haben natürlich mitgekriegt, was in Deutschland passiert, aber wollten dann ein eigenes Ding machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube nicht, dass es darum geht, komplett herauszustechen. Es ist immer eine Symbiose, die im deutschsprachigen Raum passiert und dann heißt es zu schauen, sich da anzuhängen und dann etwas Eigenes draus zu machen. Das wurde mir jedenfalls von ein paar Industrie-Leuten in Berlin als Feedback gegeben. Da war ich bei einer Freundin auf einer Release-Feier, ungefähr zu der Zeit, als ich angefangen habe, deutsche Musik herauszubringen. Die waren alle so: „Ja krass, Wien hat so einen eigenen Vibe. Die Jugendstil-Häuser und die Pastellfarben.“ Ich war überfordert, was ich dazu sagen soll, aber irgendwie erinnere ich mich an dieses Gespräch. Kind of true nämlich – Wien hat schon so einen Touch.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Neben dem Performen legst du auch noch auf. Inwiefern hilft es dir dich musikalisch und kreativ noch anderweitig auszuleben?</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wusste auch schon als Kind, dass ich selbst Mucke machen möchte. Ich hatte einfach Bock Instrumente zu spielen, Musik zu hören und später dann zu singen und zu rappen. In Wahrheit war ich auch schon lange fasziniert von DJ-Sets und elektronischer Mucke.&nbsp;Ich habe mir immer diese DJ-Sets und Boiler Rooms angesehen und war so: „Alter, es muss so Bock machen, seine eigene Selection von Songs oder Genres, die man gerne hört, zu vereinen und Leute zum Tanzen zu bringen“. Dann hatte ich einfach während Corona die Zeit, habe von Skyfarmer seinen ersten Traktor-Mixer ausgeborgt, mich daheim hingesetzt und ein paar Tutorials angeschaut. In Wahrheit ist es echt ein bisschen wie Training. Du musst schon ein paar kleine technische Dinge wissen, aber es gehört trotzdem ur viel Ausprobieren dazu.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang war ich, vielleicht als auch Frau in der Szene, eingeschüchtert, dass mir auf die Finger geschaut wird: Wie sind deine Übergänge? Wie ist die Auswahl? In Wahrheit hatte ich aber mega gute Erfahrungen mit anderen erfahrenen DJs. Die meinten eh alle: „Solange du einen Vibe oder deine Passion rüberbringst, ist alles cool.“ Das hat mir echt viel Stress abgenommen und ich habe jetzt sehr viel Spaß dabei.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-HMF-c-Lea-Horsten-3-771x1024.jpg" alt="Skofi IV " class="wp-image-21152" style="aspect-ratio:0.7529411764705882;width:285px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Lea Horsten</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2lBV8GPH0yprcdGTg0ifWc?si=9b3473feec104a5a">Glas</a>« sagst du: „Ich wollte eigentlich niemals singen, weiß nicht, was damals der Grund war.“ Wie hast du denn ursprünglich zur Musik und zum Musikmachen gefunden?</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Family war immer schon recht musikalisch, aber so im hobbymäßigen Sinne. Damals war ich dann auch in einer Art musikalischen Früherziehung. Da steckt man dann vier-, fünfjährige Kids rein, die dann mit Percussion-Instrumenten Rhythmus lernen. Ich glaube, meine Eltern haben immer gesehen, dass mir das Spaß macht. Dann habe ich mit sechs, sieben angefangen, Geige zu spielen. Meine Eltern haben am Wochenende voll oft so Orchester-Sachen im Fernsehen angesehen. Die Geigen sitzen halt in der ersten Reihe. Meine Theorie ist, dass mir das Instrument deshalb als erstes aufgefallen ist und ich dann spannend fand, wie es ausschaut. Dann ist es immer mehr geworden. Mit Zehn habe ich zur Gitarre gegriffen, weil meine Mom eine daheim hatte. Schon auch immer vor mich her gesungen. Als ich mehr Gitarre gespielt habe, habe ich dann auch probiert, mal eigene Chordfolgen zu schreiben, aber textmäßig kam lange nichts.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich Skyfarmer damals in seiner Jazz, Trip-Hop, Soundcloud-Era kennengelernt habe, bin ich mit meiner E-Gitarre zu ihm ins Studio gefahren und dachte halt, dass wir ein Instrumental aufnehmen. Sobald das dann recht schnell durch war, hat er mich angeschaut und war so: „Jetzt brauchen wir nur noch deinen Text.“ Das war dann eigentlich der krasseste Push.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Welche Künstler*innen würdest du in Bezug auf das Album als musikalische Einflüsse nennen?&nbsp;</strong></strong></strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44.jpg"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-21153" style="aspect-ratio:0.6670072545213037;width:291px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44-683x1024.jpg 683w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44-768x1152.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44-1024x1536.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Skofi-BTS-44.jpg 1500w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Georg Baumann</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Fuck, das ist so schwierig. Ich könnte das nur Song-spezifisch machen. Bei »Graue Wolken« auf jeden Fall <strong>070 Shake</strong>. In der Phase habe ich sie viel gehört. Der Song ist im Frühsommer entstanden, während es fett geregnet hat – also typischer Sommerregen. Auf dem Weg zum Studio habe ich 070 Shake gehört und meinte zu Philipp: „Ich habe Bock auf diesen epischen, dystopischen Vibe.“&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich war es mit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3oiyVEuK668LWaM8Shoqvv?si=bb0cc23788304525">20er</a>«, auch von Philipp Mülleder produziert. In der Phase habe ich wieder mehr 2000er-Indie gehört – <strong>Radiohead</strong>, <strong>Coldplay</strong>, Sachen, die er auch feiert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei »Ich mag&#8217;s« kam die Beat-Idee tatsächlich wieder mehr von Philipp. Er meinte, er hat Bock mit diesem Trompeten-Sample einen <strong>Lil Nas X</strong> Vibe zu schaffen. Ich hab nichts gegen ihn und die Songs, die ich kenne, finde ich cool, aber ich habe ihn eigentlich nie viel gehört. Ich finde es eh immer schwieriger, happy Songs zu machen bzw. nicht so deepe Songs. Dann war es ganz gut, dass er mir das vorgeschlagen hat.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Im Oktober spielst du hier in Wien eine Album-Release-Show mit Band. Mit was für einem Gefühl blickst du jetzt auf diesen Abend?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ahhh, ich habe so Bock. Es ist viel geiler mit Band auf jeden Fall. Ich habe einfach nur Bock.&nbsp;Ich würde sogar sagen, dass ich gestresst bin, aber irgendwie wurde mir dieser Stress durch die Layback-Session, die wir im Frühling aufgenommen haben, abgenommen. Dadurch haben wir einen Großteil vom Album schon drinnen und mal geprobt.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="SKOFI: layback session" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/rLsPiYOGuFM?start=2062&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Band hätten auch ein paar Leute Bock gehabt, es ganz akustisch zu probieren. Das war aber nicht der Ansatz, den ich machen wollte. Gar nicht, weil ich Angst hatte, dass die Songs zu anders klingen, sondern weil ich die Produktion schon auch mag und nicht alles aufgeben wollte.&nbsp;Ich finde es auch selbst cool, bei Konzerten zu sein, bei denen noch Elemente Playback-mäßig im Hintergrund laufen. Es kommt immer darauf an, wie man es macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liegt dir sonst noch etwas zum Album auf dem Herzen?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich würde mir echt wünschen, dass sich Leute Zeit nehmen, es zumindest einmal durchzuhören. Das finde ich halt das Spannende mit den 20 Songs. Ich wäre schon happy, wenn Leute sagen, sie haben es einmal durchgehört, aber feiern nur zwei Songs. Dann bin ich so: „Hey, fair.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kenne es nämlich von mir selbst, dass man sich weniger Zeit nimmt, wenn man merkt, dass es sau viele Tracks sind. Ein bisschen mehr Durchhaltevermögen wünsche ich mir von Listeners. Generell, nicht nur bei mir, sondern bei vielen Artists.</p>



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		<title>INTERNATIONAL RELEASES KW 38 (mit Freddie Gibbs, Lil Nas X, Stormzy u.v.m.)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Sep 2022 14:00:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Übersicht über die wichtigsten internationalen Releases auf einen Blick. Mit dabei sind u.a. Glorilla &#38; Cardi B, YG, Kid Cudi, Giveon, D-Block Europe, Iann Dior, Armani Caesar &#38; Westside Gunn uvm. Heute auf dem Cover: Freddie Gibbs, der mit »Dark Hearted« die nächste Single zu seinem am 30. September erscheinenden Album »$oul $old $eparately« veröffentlicht hat. Konsistent wie eh und je liefert der Rapper einen Song mit seinem gewohnt routinierten Flow und erzählt introspektive Stories, die nicht selten auch in [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Übersicht über die wichtigsten internationalen Releases auf einen Blick. Mit dabei sind u.a. <strong>Glorilla &amp; Cardi B, YG, Kid Cudi, Giveon, D-Block Europe, Iann Dior, Armani Caesar &amp; Westside Gunn</strong> uvm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Heute auf dem Cover: <strong>Freddie Gibbs</strong>, der mit »Dark Hearted« die nächste Single zu seinem am 30. September erscheinenden Album »$oul $old $eparately« veröffentlicht hat. Konsistent wie eh und je liefert der Rapper einen Song mit seinem gewohnt routinierten Flow und erzählt introspektive Stories, die nicht selten auch in Gesellschaftskritik übergehen und von Polizeigewalt und Rassismus handeln. Interesant ist der Produzent hinter dem Beat, denn hier hat sich <strong>James Blake </strong>verdient gemacht &#8211; einen Namen, den man bisher noch nicht so mit dem eher für <strong>Alchemist </strong>oder <strong>Madlib </strong>bekannten Freddie in Verbindung gebracht hat.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Freddie Gibbs - Dark Hearted (Official Visualizer)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/BK72YNkZwQ4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Lil Nas X &#8211; Star Walkin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dass <strong>Lil Nas X</strong> das Internet als Steigbügel für seinen steilen Aufstieg zum Superstar genutzt hat, ist kein Geheimnis. Wie kaum jemand sonst hat der »Old Town Road«-Rapper die Macht von Memes, Twitter, TikTok &amp; Co genutzt, um sich eine riesige Fanbase aufzubauen. So ist es wenig überraschend, dass sich mit League of Legend eins der größten und erfolgreichsten Onlinespiele derzeit den 23-Jährigen ins Boot geholt haben, um ihre Ausgabe der Weltmeisterschaften mit einem Song von Lil Nas zu promoten. Herausgekommen ist ein klassischer Pop-Rap Track, der durch seine catchy Hook und versierten Zeilen alle Anforderungen mehr als erfüllt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lil Nas X - STAR WALKIN&#039; (League of Legends Worlds Anthem)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/HYsz1hP0BFo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Stormzy &#8211; Mel Made Me Do It</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stormzy </strong>is back! Der sowieso nicht gerade in Social Media auffällige Stormzy hat sich in letzter Zeit noch bedeckter gehalten als sonst, aber nun gab es wieder ein Lebenszeichen vom Londoner &#8211; und was für eins. Zehn Minuten lang ist der neue Track »Mel Made Me Do It«, der mit einem aufwendigen Video zusammen released wurde. Gespickt ist es mit zahlreichen Beatswitches, Ansagen in alle Richtungen und vor allem vielen, vielen Cameos von britischen Stars der gesamten Popkultur. Highlight neben eher erwarteten Gästen wie <strong>Dave </strong>oder<strong> Little Simz </strong>dürfte der Auftritt von <strong>José Mourinho</strong>, seines Zeichens legendärer Ex-Premier League Trainer, sein, der gemeinsam mit Stormzy die Massen zum Schweigen bringt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="STORMZY - MEL MADE ME DO IT" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/2litzsFCwkA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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		<title>Jahresrückblick 2021: Die zehn besten internationalen Alben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Dec 2021 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editor's Picks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist wieder Zeit für den Mostdope-Jahresrückblick. Jeden Adventssonntag blicken wir auf das Jahr 2021 zurück und stellen euch unsere Bestenlisten in verschiedenen Kategorien vor. Welche Künstler*innen haben das Jahr mit ihren Songs, EPs oder Alben am meisten geprägt für uns? Zum 2. Advent stellen wir euch hier unsere Top 10 der internationalen Alben vor. Welche Alben aus diesem Jahr hat die Redaktion am meisten gefeiert? Checkt auch die anderen Listen:• Top 10 internationale Singles 2021 Honorable Mentions: Bevor die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es ist wieder Zeit für den Mostdope-Jahresrückblick. Jeden Adventssonntag blicken wir auf das Jahr 2021 zurück und stellen euch unsere Bestenlisten in verschiedenen Kategorien vor. Welche Künstler*innen haben das Jahr mit ihren Songs, EPs oder Alben am meisten geprägt für uns?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum 2. Advent stellen wir euch hier unsere <strong>Top 10 der internationalen Alben</strong> vor. Welche Alben aus diesem Jahr hat die Redaktion am meisten gefeiert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Checkt auch die anderen Listen:<br>•  <a href="https://mostdope.tv/editorials/jahresrueckblick-2021-internationale-singles" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Top 10 internationale Singles 2021</a></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Honorable Mentions:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor die vordersten zehn Plätze kommen, gibt es hier noch einmal eine Auswahl an Alben, die das Ranking nur ganz knapp verpasst haben. Unter den knapp 30 zur Auswahl stehenden Alben bei unserer Bestenliste haben es diese fünf Projekte zwar nicht ganz nach oben geschafft, aber unser Jahr 2021 ebenfalls stark geprägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><meta charset="utf-8">•  Domani &#8211; SKYDIVE<br>•  <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/drake-certified-lover-boy">Drake &#8211; Certified Lover Boy</a><br><meta charset="utf-8">•  <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/isaiah-rashad-the-house-is-burning">Isaiah Rashad &#8211; The House Is Burning</a><br><meta charset="utf-8">•  <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/j-cole-the-off-season">J. Cole &#8211; The Off-Season</a><br><meta charset="utf-8">•  Lil Nas X &#8211; MONTERO</p>



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<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 10: Nas &#8211; King&#8217;s Disease II (VÖ: 06.08.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover.jpg" alt="" class="wp-image-3441" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via Mass Appeal</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nur knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung von »King&#8217;s Disease« ist <strong>Nas</strong> bereits mit dem zweiten Teil dieser Albumreihe zurückgekommen &#8211; und hat erneut bewiesen, dass man auch mit 48 Jahren noch zu den Besten seines Fachs zählen kann. Erneut ist <strong>Hit-Boy</strong> als Producer dabei und irgendwie scheinen sich hier zwei gefunden zu haben, denn Nas &#8211; dem man in seiner Vergangenheit häufig eine schlechte Beatauswahl zugesagt hat &#8211; scheint sich pudelwohl auf dessen Beats zu fühlen. Das hat Nas mit dem Vorgängeralbum schon seinen ersten Grammy eingebracht und auch »King&#8217;s Disease II« macht genau in diesem Modus weiter. Tracks wie »Brunch On Sundays« (feat. <strong>Blxst</strong>) oder das trappige »40 Side« zeigen, dass er auch mit der Zeit gehen kann, während Songs wie »Store Run« dagegen eins zu eins aus »It Was Written«-Zeiten kommen könnten. Features von <strong>EPMD</strong>, <strong>Ms. Lauryn Hill </strong>oder <strong>Eminem</strong> bieten ebenfalls mehr als genug Raum für nostalgische Momente.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 9: Tyler, The Creator &#8211; CALL ME IF YOU GET LOST (VÖ: 25.06.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover.jpg" alt="" class="wp-image-3446" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via Columbia Records</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Alle zwei Jahre veröffentlicht <strong>Tyler, The Creator </strong>ein neues Album &#8211; und zwar immer im ungeraden Jahr. Danach kann man mittlerweile die Uhr stellen und auch 2021 konnten wir uns wieder darauf verlassen, dass was Neues aus dem Hause Okonma kommen würde. »<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/tyler-the-creator-call-me-if-you-get-lost">CALL ME IF YOU GET LOST</a>« ist deutlich raplastiger als noch der Vorgänger »<a href="https://mostdope.tv/staff-picks/tyler-the-creator-igor">IGOR</a>« geworden und hat mit der Länge, den vielen Features und den ständigen Shouts von Südstaaten-Legende <strong>DJ Drama</strong> beinahe Mixtape-Charakter. Kein Wunder, denn schon vor vielen Jahren hat Tyler auf Twitter von seinem Traum gesprochen, auch mal ein Projekt wie die »Gangsta Grillz«-Reihe machen zu wollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem dort üblichen Rumgeflexe und Bars über Bars wie auf <strong>»</strong>JUGGERNAUT<strong>«</strong> oder »LEMONHEAD« fällt Tylers Variante eines Mixtapes an manchen Stellen auch deutlich introspektiver aus, gerade bei Tracks wie »WILSHIRE« oder »SWEET / I THOUGHT YOU WANTED TO DANCE« wird das deutlich. »CMIYGL« gerät auf diese Weise zu einem ziemlich abwechslungsreichen und deshalb so interessanten Album, das eigentlich nur die Frage aufwirft, was er in zwei Jahren für uns bereithält. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vollständige Review findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/tyler-the-creator-call-me-if-you-get-lost" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 8: Silk Sonic &#8211; An Evening With Silk Sonic (VÖ: 12.11.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover.jpg" alt="" class="wp-image-3443" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via Aftermath / Atlantic Recordings</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Aufeinandertreffen des Pop-Giganten <strong>Bruno Mars</strong> und des Neo-Soul Sängers, Rappers &amp; Schlagzeugers <strong>Anderson .Paak</strong> hat spätestens nach der ersten Single »Leave the Door Open« für riesigen Hype gesorgt, egal ob unter TikTok-User*innen oder Funk-Fans aus alten Tagen. Dass die beiden aber nicht nur in der Lage sind Hits zu schreiben, sondern auch ein kohärentes Album auf die Beine gestellt haben, das hat »<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic">An Evening With Silk Sonic</a>« bewiesen. Durch den Abend begleitet P-Funk-Legende <strong>Bootsy Collins</strong> und außerhalb von einigen Bassläufen aus der Feder von <strong>Thundercat</strong> sind die drei auf den kurz gehaltenen 30 Minuten ganz für sich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das reicht aber vollkommen aus, denn ganz nach dem Prinzip &#8220;All Killer, No Filler&#8221; haben <strong>Silk Sonic </strong>neun Tracks geschaffen, die fließend ineinander übergehen und die ganze Smoothness von Soul und Funk vorstellen. Langsamere Balladen wie »Put On A Smile« treffen auf schnellere Nummern wie »Fly As Me«, die beide Protagonisten zu jeder Zeit mit ganz viel Charme und noch mehr Funk-Swagger versehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><meta charset="utf-8">Die vollständige Review findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/tyler-the-creator-call-me-if-you-get-lost" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 7: Baby Keem &#8211; The Melodic Blue (VÖ: 10.09.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue.jpg" alt="" class="wp-image-3445" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via pgLang</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ist das, ein Debütalbum zu machen, wenn dich eigentlich schon die halbe Welt  kennt? <strong>Baby Keem</strong> kann jedenfalls ein Lied davon singen. Features mit <strong>Kanye</strong> oder <strong>Travis Scott</strong> zu haben und der Cousin von <strong>Kendrick Lamar</strong> zu sein, lassen die Erwartungen an einen selbst nicht gerade schrumpfen, aber Keem hat sich nicht wirklich davon beeindrucken lassen und ein Debüt released, das ganz locker für sich alleine stehen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Komplett unbekümmert tritt der 21-Jährige auf und serviert 16 Tracks mit den unterschiedlichsten Unterbauten, die er zu großen Teilen auch noch selber produziert hat. Mehrere Tracks mit Beatswitches, intelligent eingesetzte Anleihen von bestehenden Strömungen und eine nicht leer zu werden scheinende Flowpalette: Keem hat mit »The Melodic Blue« dringend benötigten frischen Wind ins 2021er Trapgame gebracht.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 6: Kanye West &#8211; Donda (VÖ: 29.08.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final.jpg" alt="" class="wp-image-3439" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via G.O.O.D Music</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben <strong>Drakes</strong> »<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/drake-certified-lover-boy">Certified Lover Boy</a>« ist <strong>Kanye Wests</strong> zehntes Studioalbum »<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/kanye-west-donda">Donda</a>«<strong> </strong>vermutlich das medial am meisten beleuchtete Projekt des gesamten Jahres gewesen. Und auch wenn die beiden jetzt (allem Anschein nach) wieder dicke sind, standen beide Alben auch in direkter Konkurrenz miteinander und sorgten sogar für einigen Beef zwischen den beiden &#8211; inklusiver einiger Zeilen in Richtung Ye auf Drizzys Album. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben all dem Gerede und Gemache, das abseits der Musik die Nachrichten bestimmt hat, ist zur Musik aber vor allem eins zu sagen: Während Drake auf »CLB« viele patentierte Rezepte erneut erfolgreich eingesetzt hat, hat Kanye auf »Donda« (mal wieder) viel Neues ausprobiert. Der Gospel vom Vorgängeralbum trifft auf die Trapanleihen von »The Life Of Pablo«, während er sich Featuregäste &amp; Producer von München bis Buffalo überall herholt. Einige dieser Experimente haben funktioniert, andere nicht, aber herausgekommen ist definitiv ein Album, bei dem es sich lohnt, mehrfach reinzuhören und sich auf die Suche nach den eigenen Perlen zu machen. Die bietet »Donda« nämlich an vielen Stellen, wenn auch häufiger versteckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><meta charset="utf-8">Die vollständige Review findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/kanye-west-donda" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 5: BROCKHAMPTON &#8211; ROADRUNNER: NEW LIGHT, NEW MACHINE (VÖ: 09.04.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover.jpg" alt="" class="wp-image-3447" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via Question Everything</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das angeblich vorletzte <strong>BROCKHAMPTON</strong>-Album, wie es <a href="https://twitter.com/kevinabstract/status/1377326430141382657" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ein Tweet</a> von Gründer und Frontmann <strong>Kevin Abstract </strong>vermuten lässt, bietet wieder mal die volle Bandbreite an Sounds. Da sind wieder die Banger, die diesmal in Form von »DON&#8217;T SHOOT UP THE PARTY« oder »BANKROLL« (feat. <strong>A$AP Rocky</strong> &amp; <strong>A$AP Ferg</strong>) kommen und da sind auch wieder die experimentierfreudigen Dinger wie »BUZZCUT« (feat. <strong>Danny Brown</strong>) und »WHAT&#8217;S THE OCCASION«. Genretechnisch ist das gesamte Spektrum zwischen Alternative Hip-Hop und Dream-Pop erlaubt, immer wieder finden sogar Ausflüge in den Gospel statt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt auf diesem BH-Projekt aber auch ein trauriges, wenngleich zentrales Thema: Der Selbstmord des Vaters von Gruppenmitglied <strong>Joba</strong> steht so ein wenig über allem und manifestiert sich insbesondere in den beiden Parts von »The Light«. Beklemmende Gefühle, die sich dadurch auftun, werden jedoch immer wieder aufgelöst durch die schiere Energie, die durch das Album hinweg zu spüren ist. <span class="has-inline-color has-black-color">Musik als Therapieform hat eine lange Vergangenheit und wird auf »ROADRUNNER« nicht nur von einem Individuum, sondern einer ganze</span>n Gruppe genutzt, die aus etwas Schrecklichem etwas Schönes entstehen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><meta charset="utf-8">Das Spotlight zu Brockhampton findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/spotlights/brockhampton-das-kollektiv-seiner-zeit" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Platz 4: Little Simz &#8211; Sometimes I Might Be Introvert (VÖ: 03.09.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover.jpg" alt="" class="wp-image-3440" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via AGE 101 Music</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Album wie ein Film. Nicht nur die orchestralen Produktionen an vielen Stellen sorgen für dieses Gefühl während des Hörens, auch die Interludes zwischendurch hauchen dem bisher vielleicht persönlichsten Album von <strong>Little Simz</strong> Leben ein und lassen die Hörer*innen in ihre Welt eintauchen. Dass die Rapperin &amp; Schauspielerin dann zwei Monate nach dem Release auch noch einen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gXK0aCbdW0c" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzfilm zum Album</a> veröffentlicht hat, verwundert da schon gar nicht weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Londonerin mit nigerianischen Wurzeln vereint auf diesem Album so gut wie noch nie ihre beiden Herzen. Da sind die flirrenden und lebhaften afrikanischen Percussions auf »Point and Kill« oder »Fear No Man«, während »Speed« oder »Rollin Stone« eher den trockenen, grimey Vibe der Londoner Straßen einfangen. Dieses Album wird unter Garantie auch auf vielen weiteren Jahresendlisten landen und zeigt wie wenig andere Alben so konkret auf, wie vielfältig Hip-Hop eigentlich sein kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><meta charset="utf-8">Das Spotlight zu Little Simz findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/spotlights/little-simz-keine-newcomerin-aber-erfrischend-fuer-die-szene" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Platz 3: slowthai -TYRON (VÖ: 12.02.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover.jpg" alt="" class="wp-image-3444" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via Method Records</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Unser <a href="https://mostdope.tv/editorials/jahresrueckblick-2021-internationale-singles">internationaler Song des Jahres</a> stammt von ihm, im Albenranking hat es für <strong>slowthai</strong> dagegen &#8220;nur&#8221; für den dritten Platz gereicht. Trotzdem, sein zweites Album »TYRON« ist großartig geworden und nochmal eine deutliche Weiterentwicklung vom starken Debüt »Nothing Great About Britain«. Auf »TYRON« vereint der Rapper aus Northampton zwei seiner Seiten, die nicht gegensätzlicher sein könnten und zeigen, was für ein komplizierter Charakter dieser Tyron Frampton eigentlich ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.dailywire.com/news/brit-rapper-waves-around-fake-severed-head-prime-frank-camp" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Provokationen gegen Boris Johnson</a> oder der <a href="https://www.nme.com/news/music/slowthai-apologises-to-katherine-ryan-for-behaviour-at-nme-awards-2020-2608731" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eklat bei den NME Awards</a> sind die eine Seite von slowthai, die laute, die dreckige und die provokative. Diese Seite wird auf der Platte von Track 1-7 ausgiebig vorgestellt. Hier dominieren Wut, Aggressionen und Caps Lock. Ganz anders aber Tracks 8-14 auf »TYRON«. Diese &#8211; diesmal alle klein geschriebenen &#8211; Songs lassen die Stimmung schlagartig kippen und zeigen ihn von seiner verletzlichen Seite. Themen wie der Verlust seines Bruders, Selbstmordgedanken und mentale Störungen komplettieren das Puzzle und lassen zurück: Das Bild eines mit Problemen überhäuften Menschen, der diese schonungslos offenlegt und mithilfe der Musik auch ein Stück weit daran reift.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><meta charset="utf-8">Die vollständige Review findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/slowthai-tyron" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 2: Vince Staples &#8211; Vince Staples (VÖ: 09.07.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_.jpg" alt="" class="wp-image-3451" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via UMG Recordings</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Klar, im Streamingzeitalter dienen Alben mehr und mehr aus. Kurze, für die Streamingdienste optimierte Singles dominieren und auch Alben werden kürzer. Auch unseren zweiten Platz könnte man auf den ersten Blick problemlos darauf reduzieren. <strong>Vince Staples</strong> selftitled Album ist sein mittlerweile viertes full-length Projekt und mit nur knapp 22 Minuten Spielzeit sehr kompakt gehalten. Keiner der zehn Songs erreicht auch nur eine Länge von drei Minuten. Dass man aber auch mit dieser Ausgangslage eine absolute Dichte und Kohärenz auf seinem Album schaffen kann, das hat Vince hier erneut unter Beweis gestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie schon beim ebenfalls 22 Minuten kurzen Vorgänger »FM!« hat <strong>Kenny Beats</strong> das Zepter in Sachen Produktion in der Hand. Waren es bei »FM!« noch neun der elf Tracks, hat Kenny jetzt alle Tracks produziert und gibt damit den klanglichen Rahmen des gesamten Albums vor. Vince dagegen wird auf »Vince Staples« so persönlich wie vielleicht noch nie zuvor. Nicht, dass er diesen Hang nicht schon immer gehabt hätte, aber auf diesem Album betrachtet er seine Geschichte aus ganz neuen Perspektiven &#8211; und das alles ganz ohne ausschweifende Storyteller auf 12 Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><meta charset="utf-8">Das Spotlight zu Vince Staples findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/spotlights/vince-staples-ein-beobachter-seiner-umwelt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Platz 1: Dave &#8211; We&#8217;re All Alone In This Together (VÖ: 22.07.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone.jpg" alt="" class="wp-image-3442" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via Dave / Neigbourhood Recordings</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist gerade mal 23 Jahre alt, es ist erst sein zweiter Langspieler und trotzdem hat man das Gefühl, dass <strong>Dave</strong> schon einer der gesetztesten Rapper derzeit ist. Sein im Juli erschienenes Album »<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/dave-were-all-alone-in-this-together">We&#8217;re All Alone In This Together</a>« untermauert diesen Gedanken erneut. War Vince Staples Album noch Kompaktheit in seiner Reinform, so ist Daves Ansatz mit seinen 61 Minuten genau der Gegenentwurf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der neuen Platte begibt sich der Londoner &#8211; wie schon auf seinem <span class="has-inline-color has-black-color">grandiosen</span> Debüt »<a href="https://mostdope.tv/staff-picks/dave-psychodrama">PSYCHODRAMA</a>« &#8211; auf Spurensuche. Angefangen bei sich selbst, wandert er dieses Mal aber auch auf den Pfaden der Generationen vor ihm. Der beinahe zehnminütige Herzstück-Track »Heart Attack« stellt das wohl am Besten unter Beweis und gewährt Einblick in das Seelenheil einer gesamten Familie und Kultur. Die Fortsetzung vom 2016er Track »Panic Attack«  behandelt Identität, Wurzeln und Hindernisse in einer derart eindrücklichen Art und Weise, dass man zunächst gar nicht mitbekommt, wie der Beat irgendwann einfach aussetzt und nur noch gesprochen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch wenn »Heart Attack« bei weitem nicht der einzige tiefschürfende Track des Albums ist, so beinhaltet unser Platz 1 auch sorgenfreiere und tanzbarere Songs. <strong>Boj </strong>und <strong>WizKid</strong> bringen bspw. nigerianischen Flair in die Mitte des Albums, wenn sie »Lazarus« und »System« mit ihren Features veredeln. »Clash« markiert dagegen die erste Zusammenarbeit zwischen Dave und <strong>Stormzy</strong> und lässt die beiden den Status Quo feiern, den man sich nach harter Arbeit und einem steinigen Weg erkämpft hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Dave in UK längst Superstar-Status hat, Preis nach Preis abräumt und die Gratwanderung zwischen Kritikerliebling und Mainstreamerfolg schafft, hat seinen Grund.<span class="has-inline-color has-black-color"> Irgendwie scheint dieser Mann schlichtweg nicht imstande zu sein, schlechte Musik zu fabrizieren</span> und hat eine Erzählungsgabe, um auch zehnminütige Tracks wie im Flug vergehen zu lassen. Da werden noch weitere große Sachen auf uns zukommen. Für den Moment haben wir »We&#8217;re All Alone In This Together«!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><meta charset="utf-8">Die vollständige Review findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/dave-were-all-alone-in-this-together" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresrueckblick-2021-internationale-alben">Jahresrückblick 2021: Die zehn besten internationalen Alben</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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