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	<title>Henning May Archive - Mostdope</title>
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		<title>Die Alben des Monats &#124; Mai 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 May 2023 16:21:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Immer längere und wärmere Tage bedeuten für Musikliebhaber vor allem eines: einen weiterer Sommer voller Festivals, Open Airs und Nächten mit Bluetooth-Boxen in Parks. Wie jedes Jahr ist die Musikbranche wieder endgültig aus dem eher releaseärmeren Winterschlaf erwacht und hat uns in den letzten Wochen eine Fülle von Releases beschert, die darum konkurrieren, als Soundtrack für die kommenden Monate zu dienen. Die Einigung in der Redaktion, welche Alben wir in dieser Rubrik hervorheben möchten, fiel für den Mai besonders schwer. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/alben-des-monats/die-alben-des-monats-mai-2023">Die Alben des Monats | Mai 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Immer längere und wärmere Tage bedeuten für Musikliebhaber vor allem eines: einen weiterer Sommer voller Festivals, Open Airs und Nächten mit Bluetooth-Boxen in Parks. Wie jedes Jahr ist die Musikbranche wieder endgültig aus dem eher releaseärmeren Winterschlaf erwacht und hat uns in den letzten Wochen eine Fülle von Releases beschert, die darum konkurrieren, als Soundtrack für die kommenden Monate zu dienen.</strong></p>



<p>Die Einigung in der Redaktion, welche Alben wir in dieser Rubrik hervorheben möchten, fiel für den Mai besonders schwer. <strong>Peter Fox</strong> liefert mit »Love Songs« den Nachfolger zu einem echten Deutschrap-Klassiker, <strong>Fatoni</strong> meldet sich mit »Wunderbare Welt« zurück und auch <strong>Samy Deluxe</strong> hat im Zusammenspiel mit <strong>Morlockko Plus</strong> auf »Daddy’s Home« neues Feuer gefunden. Auch <strong>BIBIZAs</strong> unkonventioneller Ausflug in die »Wiener Schickeria«, dem wir uns bereits <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/durch-die-wiener-schickeria-mit-bibiza">in einem Soundcheck</a> ausführlich gewidmet haben, soll hier erneut gewürdigt werden. Trotzdem haben wir uns drei Alben von Acts herausgesucht, die in diesem Jahr auf so einigen Festivalbühnen stehen und den Sommer entscheidend prägen dürften. Den Anfang macht in gewohnt unaufgeregter Manier <strong>makko</strong>, der auf »Lieb mich oder lass es, Pt. 1« den passenden Sound für laue Sommernächte liefert. <strong>Yassin</strong> knüpft wiederum auf »Für immer« an die Introspektive seines ersten Soloalbums an und scheut sich nicht vor existenziellen Fragen. Zuletzt hat <strong>Levin Liam</strong>, der in den vergangen Monaten wahres Star-Potenzial bewies, mit seinen »Levin Liam Leaks« ein Tape releast, das man unbedingt auf dem Schirm haben sollte.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">makko &#8211; Lieb mich oder lass es, Pt. 1 </h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_-1024x1024.jpg" alt="Album des Monats: makko - Lieb mich oder lass es Pt. 1" class="wp-image-11080" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_-800x800.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_-1280x1280.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept1.cover_.jpg 1370w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover via makko/BMG Rights Management </figcaption></figure>
</div>


<p>Gerade erst rausgekommen, schlappt <strong>makkos</strong> »Lieb mich oder lass es, Pt. 1« noch rechtzeitig in die Top 3 der Alben des Monats Mai. Der Moment könnte nicht besser sein, ein solches Album zu droppen, denn: der Sommer ist unleugbar da. Alle Leute, die schon mit ihren Bluetooth-Boxen in den Parks sitzen und nur darauf warten, dass der diesjährige Soundtrack zum Sommer rauskommt, könnten hier fündig werden.</p>



<p>Vielleicht aber, haben Hörer*innen diesen ja auch schon gefunden. Mit »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=klmD1yUjVpI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">P.S.</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=nti4jhj5QI8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dein Lügner</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=twYOmepBG-I" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pueblo</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=E79hibwd_mM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Echt</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=E79hibwd_mM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nie mehr auf Wolke 7</a>« sind bereits fünf Singles vor Release des 13-Track-langen Albums erschienen. Wer die bisherigen Lieder kennt, wird nach Veröffentlichung von Lieb mich oder lass es, Pt.1« nicht weiter überrascht sein. Sie sind nicht etwa ausgeschmückt oder experimentell, sondern makko-Tracks, die ein Soundbild von vorne bis hinten durchtragen. In Geschwindigkeit variierende Trap-Hats, entspannte 808&#8217;s und verträumte Samples gepaart mit makkos unverkennbarem Gesangs-Flow.</p>



<p>Auf »P.S.» hat der Berliner nach der »Nachts Wach« EP ein weiteres mal mit <strong>Miksu</strong> und <strong>Macloud</strong> zusammengearbeitet und auch seine sonstige Feature-Mentalität beibehalten. Es werden keine Vocal-Artists gefeatured, was das Album persönlicher macht und dadurch einen noch größeren makko-Stempel bekommt.</p>



<p>Inhaltlich geht es auf dem Album um Liebe und andere zwischenmenschliche Bereiche des Lebens, die schwer werden können. Makko selbst beschrieb es in einer Instagram-Umfrage unter anderem mit den Worten &#8220;Schwere Sachen mit Leichtigkeit nehmen, dann trägts sich easier&#8221;. Und genau so klingen seine Texte. Schwere Themen verpackt er in seiner leichtfüßigen Art und regt ohne Sinnkrisen auszulösen zum denken an.</p>



<p>Auf »Erzfeind« erfährt man, dass er selbst sein einziger Stolperstein ist, einen Dämon hat er auch laut »Pueblo« und durch »Echt« wird nochmal deutlich: makko ist echt. Und so ist auch sein Album. »Lieb mich oder lass es, Pt.1« verströmt eine Leichtigkeit und Realness, die seinesgleichen sucht. </p>



<p></p>



<p class="has-small-font-size"><em>&#8211; Tim Mahler</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="makko - &quot;Erzfeind&quot;" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/tcdEm8-lVtk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Yassin &#8211; Für immer </h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yassin-fuer-immer-cover-1024x1024.jpg" alt="Album des Monats: Yassin - Für immer" class="wp-image-11079" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yassin-fuer-immer-cover-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yassin-fuer-immer-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yassin-fuer-immer-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yassin-fuer-immer-cover-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yassin-fuer-immer-cover-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yassin-fuer-immer-cover-800x800.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yassin-fuer-immer-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yassin-fuer-immer-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yassin-fuer-immer-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yassin-fuer-immer-cover-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yassin-fuer-immer-cover-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yassin-fuer-immer-cover-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yassin-fuer-immer-cover-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yassin-fuer-immer-cover.jpg 1256w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover via Normale Musik</figcaption></figure>
</div>


<p>Eigentlich wird <strong>Yassin </strong>für immer seinen Platz in Deutschraps Geschichtbüchern als eine titelgebende Hälfte von <strong>Audio88 &amp; Yassin</strong> haben. Aber was sich schon 2019 mit »YPSILON« angekündigt hat, wird jetzt, vier Jahre später, endgültig Gewissheit: Yassin funktioniert auch als Solokünstler wahnsinnig gut &#8211; wenn auch gänzlich anders als im Duo.</p>



<p>Auf seinem neuen Album »Für immer« knüpft der Wahlberliner an sein Solodebüt an und widmet sich erneut seiner Biografie. Auch wenn Audio88 &amp; Yassin Alben in der Vergangenheit schon immer deutlichere Einschläge an persönlichen Songs hatten, so ist es doch nicht vergleichbar, was Yassin hier an Einblicken gewährt. Auf 13 Songs, die zu einem Großteil von <strong>Dienst&amp;Schulter</strong> produziert worden sind, schlägt Yassin in eine ähnliche Kerbe wie vier Jahre zuvor &#8211; und macht doch einiges anders. Alleine der Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=SBHwQzjd-qI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mir geht&#8217;s gut</a>« stellt gefühlt alles auf den Kopf, wofür der Name Yassin in den vergangenen Jahren stand. Wo sonst häufig Misanthropie und Zynismus regierten heißt es mit einem Mal: <em>&#8220;Liebe mein Leben gerade so sehr, dass ich mich liebe dafür&#8221;</em>. Die letzten Jahre haben scheinbar einiges im Kopf verändert und das schlägt sich im Sound und den Inhalten des Albums nieder. </p>



<p>Folgerichtig sind Gäste auf dem Album gefeatured, die ähnliche Reifungen in den letzten Jahren durchlaufen haben: <strong>Tua </strong>steuert auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Sy0ou02yuM4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">So weit weg</a>« die wohl am meisten nachhallendste Passage des Albums bei und <strong>Döll </strong>lässt seine besiegte Spielsucht auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=K0eS59jlIzM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Brenne</a>« noch einmal Revue passieren. »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=apkn3stE3i4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ohne uns</a>« mit dem schon lange in Aussicht stehenden <strong>Schmyt</strong>-Feature ist ein Rückblick auf verschwommene Trennungszeiten und auch sein Bruder im Geiste, <strong>Audio88</strong>, darf für den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=s6lND5JvsrA&amp;list=OLAK5uy_kI99d1HI0HmYziU5Z75HgsuJ2urLKEdSE&amp;index=13" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Albumcloser </a>noch einmal seine Liebe zu Yassin vorstellen. Das vielleicht spannendste Feature kommt aber von Newcomerin <strong>Hanna Noir</strong>, die auf einem ihr zugeschnittenen, poppigen Garagebeat eine gewisse Frische und Abwechslung reinbringt. </p>



<p>Dass »Für immer« in meiner Monatsliste auch Größen wie <strong>Peter Fox</strong> abhängt liegt vor allem an der extrem runden Aufmachung, die hier sichtlich akribisch geleistet wurde. Das Artwork von <strong>Mathias Fleck</strong> lässt schon vor dem Hören des ersten Tracks erahnen, was auf einen zukommt. Die Instrumentals der Songs kommen dank der Festlegung auf (mainly) ein Produzentenduo wie aus einem Guss. Musikalisch ist das dank eines nicht zurückscheuenden Yassins und der Unterstützung seiner nicht minder experimentierfreudigen Gäste ein Album, das in seiner Tiefe und Detailverliebtheit deutlich länger nachhallt als viele seiner Pendants.</p>



<p class="has-small-font-size"><em>&#8211; Matthi Hilge</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Yassin - EXIT feat. Hanna Noir (prod. Dienst&amp;Schulter)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Adw84QqbND4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>
</div></div>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Levin Liam &#8211; Levin Liam Leaks 2023 (Mixtape)</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/levin-liam-lll2023-1024x1024.png" alt="Album des Monats: Levin Liam - Levin Liam Leaks 2023" class="wp-image-11078" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/levin-liam-lll2023-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/levin-liam-lll2023-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/levin-liam-lll2023-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/levin-liam-lll2023-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/levin-liam-lll2023-500x500.png 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/levin-liam-lll2023-800x800.png 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/levin-liam-lll2023-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/levin-liam-lll2023-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/levin-liam-lll2023-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/levin-liam-lll2023-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/levin-liam-lll2023-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/levin-liam-lll2023-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/levin-liam-lll2023-125x125.png 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/levin-liam-lll2023.png 1256w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover via LLL</figcaption></figure>
</div>


<p>Wer es in einer Feature-Liste neben Hitgarant*innen wie <strong>Herbert Grönemeyer</strong>, <strong>Henning May</strong>, <strong>Nina Chuba </strong>oder <strong>Lena </strong>schafft, Part und Hook zum bis dato erfolgreichsten Song der ganzen Platte beizutragen, muss schon etwas ganz besonderes an sich haben. Ob es<strong> </strong>Levin Liams Art zu texten, seine Stimme oder die Harmonie mit <strong>KitschKrieg </strong>und <strong>Trettmann </strong>ist, bleibt Spekulation. Fakt ist, »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0fqC9DQnwRjkcw6PSwgkeR?si=26f21cdb9dc44be7">Für dich da</a>« ist mit gutem Abstand der Hit des Albums und das kommt nicht von ungefähr.</p>



<p>Auch im Intro zu <strong>Levin Liam</strong>&#8216;s neuem Mixtape lebt die Kollaboration nochmals auf. Mit einem KitschKrieg-Beat, aber ohne Stimmeinsatz von Trettmann wird deren Klassiker »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3OZeYGQGaV5zubSr0cZJAR?si=ef25d5283d3c43c7">Geh ran</a>« zu »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/32GRDqMGua0EMlRqi5OS8H?si=f64571cbda824a0c">Geh nicht ran</a>« umgemünzt. Erneut geht die Kombination prächtig auf.<mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color"> </mark>Mit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2UPX1XBI8AXzTqMpDqPhYg?si=65dc4716f93e4d7d">Uber X</a>« folgt an zweiter Stelle der Track, den man als Singleauskopplung bereits im <strong>COLORS</strong>-Format bestaunen konnte.</p>



<p>Während die ersten beiden Songs der Platte emotional und ehrlich ganz persönliche Erlebnisse und Beziehungen mit viel Raum für Interpretation aufarbeiten, befasst sich das restliche Tape an vielen Stellen mit allgemeineren Fragen von Selbst- und Fremdwahrnehmung. Wie egal die Meinungen anderer eigentlich sein sollten und welche entscheidende Rolle sie am Ende doch spielen. Dieser Zwiespalt beschäftigt Levin Liam bereits auf dem dritten Track und soll noch einige Male aufgeworfen werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich denk’ doch eigentlich überhaupt nicht über die nach. / Doch das ist das Spiel und wir sind die Spieler.</strong></p>
<cite>Levin Liam auf »Spieler«</cite></blockquote>



<p>Er reflektiert und kreidet an, bei sich und bei anderen. Auf diese Weise überwindet er Zwänge, die ihn selber fesseln und erreicht so ein beeindruckendes Level an Unbekümmertheit. Es ist genau diese pure Lässigkeit, die ihn auszeichnet; dieses trockene Selbstverständnis, textlich wie melodisch, das ihn in der einen Zeile angriffslustig flowen, in der nächsten verletzlich singen und dann plötzlich wieder ganz nüchtern und kühl auftreten lässt, ohne auch nur einen Funken seiner Glaubwürdigkeit infrage zu stellen.</p>



<p>Dabei bewegt der Hamburger sich in einem organischen Soundbild, das warm, harmonisch und melodisch den perfekten Boden für seine Stimme bildet. Und während »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/7a4kgiJL76FqXCLWKllmPz?si=QpsI3oZYTHWVHf7NNjA8dA">Vergiss mich nicht zu schnell</a>« (2022) noch sehr seicht, teilweise sogar etwas träge erschien, hört man ihn auf seinen neuen »Leaks«, vielleicht auch aufgrund der vielfältigen Produzenten, abwechslungsreicher, mutiger und freier denn je.</p>



<p>Worum es geht, ist die Vision von einem neuen Sound, den man so in Deutschland noch nicht gehört hat. Einem Sound gleichermaßen zum laut Aufdrehen mit offenen Fenstern im Auto wie zum Augenschließen mit Kopfhörern oder zum Viben an einem Sommertag am See &#8211; einem Sound, der am folgenden Statement keinen Zweifel lässt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich bin gekommen, um zu bleiben, schlechte Nachrichten für jeden der mich nicht sehen will.</strong></p>
<cite>Levin Liam auf »Stehe Still«</cite></blockquote>



<p class="has-small-font-size"><em>&#8211; Magnus Menzer</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Levin Liam - Niemals Hatten / Ewig Hält" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/NQl9uLsGo5Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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		<title>Die Alben des Monats &#124; März 2023</title>
		<link>https://mostdope.tv/alben-des-monats/die-alben-des-monats-maerz-2023</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2023 15:09:31 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Verifiziert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mostdope hat im März drei Alben ausgewählt, die vorgestellt werden sollten: Trettmanns »Isomnia«, Soulys Debütalbum »Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern« und »adhs« von Verifiziert. Trettmann stellt mit seinem neuen Album erneut sein außergewöhnliches Talent unter Beweis, komplexe Themen auf einfache und eingängige Weise darzustellen. Das Album behandelt Themen wie Liebe, Beziehungen, persönliche Entwicklung und Selbstreflexion und symbolisiert zudem das Ende der erfolgreichen Zusammenarbeit mit KitschKrieg. Souly, einer der spannendsten Acts der deutschen Rap-Szene bietet auf seinem Debütalbum tiefe Einblicke [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Mostdope hat im März drei Alben ausgewählt, die vorgestellt werden sollten: Trettmanns »Isomnia«, Soulys Debütalbum »Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern« und »adhs« von Verifiziert.</strong></p>



<p><strong>Trettmann</strong> stellt mit seinem neuen Album erneut sein außergewöhnliches Talent unter Beweis, komplexe Themen auf einfache und eingängige Weise darzustellen. Das Album behandelt Themen wie Liebe, Beziehungen, persönliche Entwicklung und Selbstreflexion und symbolisiert zudem das Ende der erfolgreichen Zusammenarbeit mit <strong>KitschKrieg</strong>. <strong>Souly</strong>, einer der spannendsten Acts der deutschen Rap-Szene bietet auf seinem Debütalbum tiefe Einblicke in sein Innenleben. Dabei zeigt sich der Münsterländer besonders Geschmackssicher bei seiner Feature Auswahl und veredelt die Tracklist mit <strong>LAYLA</strong>, <strong>Gianni</strong> <strong>Suave</strong> und <strong>OG</strong> <strong>Keemo</strong>, die das Album um weitere Facetten ergänzen. <strong>Verifiziert</strong> wiederum setzt mit ihrem verträumten Cloud-Poprap ein wichtiges Zeichen für mehr Bewusstsein und Aufklärung in Bezug auf ADHS bei Frauen und rundet damit die Auswahl der Alben für diesen Monat ab.</p>



<p>Ein vielfältiges Line-up, das es sich anzuhören lohnt.</p>



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<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Souly &#8211; Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern (A)</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-1024x1024.jpg" alt="Album des Monats: Souly - IWEWMK" class="wp-image-10149" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-800x800.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-1280x1280.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/souly-album-cover.jpg 1370w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover via Groove Attack</figcaption></figure>
</div>


<p>&#8221;tchu tchu&#8221; macht die Adlib-Gun und schießt zwei Kugeln durch Soulys Herz. Er so: &#8221;Ich wünschte, es würd&#8217; mich kümmern&#8221;. Der Titel seines Debütalbums, ein bipolarer Halbsatz mit Aussagekraft in zwei Richtungen. Juckts ihn jetzt oder nicht?</p>



<p>Sieht man die <a href="https://www.instagram.com/p/CqaqRPVMtFX/?utm_source=ig_web_copy_link" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Videos seiner Releaseparty</a>, kommt man nicht drumherum dies zu bejahen. Freude, Authentizität und Turnup. Souly fühlt seine erste Platte hart. Es ist ein Vibe-Album, bei welchem es zuerst ums Erleben, danach erst ums Verstehen geht. Abgesteckt durch demonstrativen Konsum und Liebe.</p>



<div style="height:0px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<blockquote class="wp-block-quote has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Das ist Yves Saint Laurent/<br>Das ist Jean Paul Gaultier/<br>Das ist Christian Dior/<br>Und, ja, ich schwör&#8217;, bin ich reich, ja, dann bist du es auch</strong>.</p>
<cite>Style und das Geld</cite></blockquote>



<p>Alles innerhalb dieses Kosmos&#8217; wird vom Rapper so vorgetragen, dass man durch Betonung und Pointierung weiß, wie er es meint. Dramatische Gesangsmomente und abwechslungsreichen Flow-Pattern transportieren Hunger und Nachdenklichkeit gleichzeitig.<br>Neben den bereits bekannten Gästen LAYLA und Gianni Suave hoppt kein geringerer als OG Keemo auf einen Track namens »<a href="https://open.spotify.com/track/0qwt5HYzZkGM6YhjE9rhW6?si=bd42d866f6c94cdb" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bunte Bündel«</a>. Banger. Seine Connections helfen ihm nicht nur zu mehr Reichweite, sonder führen auch zu guter Musik. Wem er zu verdanken hat, das er es überhaupt bis dahin geschafft hat, weiß er auf »<a href="https://open.spotify.com/track/5so8PvlucF5d0SGd6AXwuq?si=8a438ea03f42498e" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Für immer</a>« in Worte zu fassen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich leb für Micha und für Niklas, Aubi, Matt, die ganzen Homies/<br>Ja, ich schwör&#8217;, ich leb&#8217; für immer, ey</strong></p>
<cite>Für immer</cite></blockquote>



<p>Souly hinterlässt den Eindruck, dass er sich in seiner momentanen Verfassung, mit allen Ups und Downs, wohl fühlt. Doch was denkst du? Juckts ihn jetzt oder nicht?</p>



<p class="has-small-font-size"><em><em>&#8211; </em>Tim Mahler</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Souly - DIAMANTSTEIN (OFFICIAL VIDEO)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/q1dqxjcHNc0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>
</div></div>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Verifiziert &#8211; adhs (A)</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/verifiziert-adhs-album-cover-1024x1024.jpg" alt="Album des Monats: Verifiziert - adhs" class="wp-image-10148" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/verifiziert-adhs-album-cover-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/verifiziert-adhs-album-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/verifiziert-adhs-album-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/verifiziert-adhs-album-cover-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/verifiziert-adhs-album-cover-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/verifiziert-adhs-album-cover-800x800.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/verifiziert-adhs-album-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/verifiziert-adhs-album-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/verifiziert-adhs-album-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/verifiziert-adhs-album-cover-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/verifiziert-adhs-album-cover-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/verifiziert-adhs-album-cover-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/verifiziert-adhs-album-cover-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/verifiziert-adhs-album-cover.jpg 1256w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover via Columbia / Sony Music</figcaption></figure>
</div>


<p>Kurz bevor die Pandemie gestartet hat, kam aus Wien ein erstes zaghaftes Anklopfen an der Haustür der deutschsprachigen Musikszene: Verifiziert<strong> </strong>aus der österreichischen Hauptstadt veröffentlichte mit »Golf 4« ihre erste Spotify-Single. Es folgte genau eine weitere Single bevor Corona erstmal als Thema übernahm und die (Musik)Welt in den Ausnahmezustand stellte. </p>



<p>Was aber für manche Künstler*innen in Mutlosigkeit und Resignation resultierte, sorgte bei Veri eher für das Gegenteil: Unbeirrt machte sie weiter und kam über die Corona-Jahre erst so richtig in Fahrt. Vielleicht war ihr verträumter Cloud-Poprap genau das, was einigen Menschen zuhause gerade fehlte &#8211; jedenfalls wuchs mit jeder weiteren Single ihr Bekanntheitsgrad wieder ein kleines Stückchen. »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=CMe8_XgF6pc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Butterflies</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=wrgYE3F98w0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schlaflos</a>« (<a href="https://mostdope.tv/editorials/jahresrueckblick-2021-deutschsprachige-singles" target="_blank" rel="noreferrer noopener">unser Nr. 1 Deutschrapsong 2021</a>) oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GhES3xqBYbs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tschick</a>« sammelten Millionen von Streams und sorgten dafür, dass die Wienerin Meilensteine in Form von splash!-Auftritten, Support bei <strong>Casper </strong>oder ihrer ganz eigenen Show <em>Verifiziert &amp; Friends </em>mit im Flex sammeln konnte.</p>



<p>Doch irgendwann, früher oder später, kommt bei jedem Artist die Feuerprobe mit dem ersten eigenen Album. Das Debüt ist das Werk, das in späteren Zeiten fast schon traditionell immer wieder als Vergleichsstufe herangezogen wird. Bei Verifiziert ist es nun &#8211; 3 1/2 Jahre nach »Golf 4« &#8211; so weit gewesen: »adhs« ist Anfang März mit insgesamt 15 Tracks erschienen und führt ihre Karriere nun erstmalig auf einen Langspieler zusammen. Die titelgebende Diagnose hat sie selber erhalten, wie sie im <a href="https://open.spotify.com/episode/5bHEFDfGFMLxKcFfGbQKtK?si=11cb5483831748b0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8220;Danke, gut&#8221;-Podcast</a> erzählt. Auch der Titeltrack nimmt Bezug auf die Diagnose und gibt so ein wenig den Rahmen für das, was folgt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Hab die panic attacks auf mein Album gepackt</strong></p>
<cite>Verifiziert auf »adhs«</cite></blockquote>



<p>Die bei Frauen häufig falsch oder gar nicht diagnostizierte Erkrankung ist aber nur eins von vielen Themen, die Verifiziert auf ihrem Debüt behandelt. Wie auch auf den Singles, mit denen sie bekannt geworden ist, steht allem voran ihre Gefühlswelt im Mittelpunkt. In bildgewaltigen Worten werden wir mitgenommen auf »Nasse Straßen«, fahren mit ihr im »Suzuki Swift« und haben nur noch einen »Halben Tank«. Generell nehmen Autofahrten keinen kleinen Teil ihrer Lyrics ein &#8211; aber was eignet sich auch besser um diese verschwommenen, melancholischen Vibes aufzuzeichnen, die wohl jede*r während einer nächtlichen Autofahrt schon mal hatte?</p>



<p>»adhs« markiert in jedem Fall einen großen Punkt in ihrer andauernden Karriere. Veri hat ihren Stil längst gefunden, über die Jahre hin immer ausgefeilter und alles gipfeln lassen in diesem Erstling. </p>



<p class="has-small-font-size"><em>&#8211; Matthi Hilge</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Verifiziert - Suzuki Swift (prod. Florida Juicy &amp; Marcel Heym)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/qNcRUSselMQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Trettmann &amp; KitschKrieg &#8211; Insomnia</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/trettmann-insomnia-cover-1024x1024.png" alt="Album des Monats: Trettmann &amp; KitschKrieg - Insomnia" class="wp-image-10147" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/trettmann-insomnia-cover-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/trettmann-insomnia-cover-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/trettmann-insomnia-cover-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/trettmann-insomnia-cover-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/trettmann-insomnia-cover-500x500.png 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/trettmann-insomnia-cover-800x800.png 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/trettmann-insomnia-cover-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/trettmann-insomnia-cover-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/trettmann-insomnia-cover-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/trettmann-insomnia-cover-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/trettmann-insomnia-cover-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/trettmann-insomnia-cover-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/trettmann-insomnia-cover-125x125.png 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/trettmann-insomnia-cover.png 1256w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover via SoulForce Records</figcaption></figure>
</div>


<p>&#8220;Egal wann mein Album kommt, es war zu lang / Tut mir leid, ich erklär&#8217;s dir irgendwann&#8221;. Für einen der größten Rapstars hierzulande sind knapp vier Jahre seit dem letzten Album »Trettmann« mit kaum Lebenszeichen wirklich eine lange Zeit. »Insomnia« liefert nun die Erklärung dafür und gibt einen Einblick in die Dinge, welche die Hit-Maschine davon abgehalten haben, weiter von Halle zu Halle zu touren und neue Musik zu liefern. Das letzte Album von Trettmann und KitschKrieg steht dabei vor der schwierigen Aufgabe, den Durst nach neuer Musik zu stillen, die letzten Jahre aufzuarbeiten und gleichzeitig das Ende einer für das Genre prägenden Ära einzuläuten.</p>



<p>Die lange Wartezeit hat sich gelohnt. Mit »Insomnia« gelingt den Beteiligten ein rundes Konzeptalbum, bei dem jeder Takt genau abgestimmt ist. Schon der Umstand, dass Features wie <strong>Bilderbuch</strong> allein für ein Gitarrenriff oder das Amapiano-Trio <strong>255</strong> für ein Outro eigens auf das Album geholt werden, zeigt die Liebe zu den Details, die in »Insomnia« eingeflossen sind. Das Konzept ist dabei so einfach wie effektiv. Vom getragenen »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=n7y4e_5tHQk">6 Nullen</a>« über das bitterböse »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=lvMJf0yyFl8">Timeline</a>« bis zum rauschhaften »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=5E3iyjU4ieo">Tauchen</a>« durchläuft Trettmann die Phasen der Trauer und verarbeitet so gewissermaßen nicht nur die Trennung von seiner langjährigen Partnerin sondern auch seinen Partnern in Crime KitschKrieg.</p>



<p>Ein letztes Mal schaffen <strong>Fizzle</strong> und <strong>Fiji Kris</strong> Klangwelten, die den nach wie vor ungezwungen modernen Sound von Trettmann perfekt ergänzen. Das dichte Loch, umgeben von Mauern aus wabernden Synthies, in das Trettmann auf »6 Nullen« fällt dient dabei als Startpunkt von einer Entwicklung, die sich stetig aufbaut und in der zweiten Hälfte in triumphalen Momenten wie dem großartigen »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=_xxamZNeZ5s">Stefan Richter</a>« oder dem leicht beschwingten »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZHJG2m2jfuA">Im Loop</a>« kulminiert. Spätestens hier wird auch nicht mehr mit sich gehadert, sondern die eigenen Schwächen akzeptiert, um daraus etwas Neues zu schaffen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Trag&#8217; Brille everyday, sie versteckt den Pain / Die Tränen, all die Tränen machen mich heut so souverän</strong></p>
<cite>Stefan Richter</cite></blockquote>



<p>Trettmann, der in Interviews im Vorfeld des Albums immer wieder betonte, dass sich die Phase mit KitschKrieg auserzählt habe, überlässt an vielen Stellen von »Insomnia« seinen Features das Wort. Das funktioniert mal schlechter wie mit <strong>Henning</strong> <strong>May</strong>, dessen Stimme in Effekten fast ertrinkt und mal besser mit <a href="https://mostdope.tv/next-up/levin-liam-leaks-und-leichtigkeit-2">Levin Liam</a>, der aus der Szene bald vermutlich nicht mehr wegzudenken sein wird, sehr gut. »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=FOR1fuKzsa0">Für dich da</a>« ist nicht nur ein schön leichter Liebestrack, sondern bringt auch das KK-Feeling von Tracks wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=jEWVybeQdrc">Retro Shirt</a>« zurück. Auch die Shootingstars <strong>Nina Chuba</strong> und <strong>Paula</strong> <strong>Hartmann</strong> machen eine gute Figur, wobei die Länge von Paulas Part auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=J8BHXqF7p7s">Gekreuzte Finger</a>« doch recht deutlich macht, dass dieser Song ursprünglich eben nicht für Trettmann sondern die Berlinerin gedacht war.&nbsp;</p>



<p>Wenn der letzte große Rave mit einem Outro, das mit <strong>Modeselektor</strong> entstanden ist, endet und wieder in die Klänge vom Anfang anknüpft, beschließt »Insomnia« eine Albumtrilogie, die Maßstäbe und Trends gesetzt hat. Die Tretti Sessions, in denen der Wahl-Leipziger neuerdings sogar in Farbe zu sehen ist, lassen aber Hoffnungen aufkommen, dass »Insomnia« nicht nur Ende einer alten Ära, sondern auch Startschuss einer neuen ist.&nbsp;</p>



<p class="has-small-font-size"><em>&#8211; Roman Zingel</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Trettmann &amp; Bilderbuch - Im Loop (Tretti Session Leipzig)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/L8tXHSbgZGo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



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