<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>FRISO Archive - Mostdope</title>
	<atom:link href="https://mostdope.tv/tag/friso/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://mostdope.tv/tag/friso</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Jun 2026 11:04:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://mostdope.tv/wp-content/uploads/cropped-95771152_2791612430936428_3447360593965613056_n-32x32.jpg</url>
	<title>FRISO Archive - Mostdope</title>
	<link>https://mostdope.tv/tag/friso</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>„Das ist das, was ich gerade schreiben muss“ &#8211; moé über sein Debütalbum, Emotionalität und Tooloudfortheroom </title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/das-ist-das-was-ich-gerade-schreiben-muss-moe-ueber-sein-debuetalbum-emotionalitaet-und-tooloudfortheroom</link>
					<comments>https://mostdope.tv/interviews/das-ist-das-was-ich-gerade-schreiben-muss-moe-ueber-sein-debuetalbum-emotionalitaet-und-tooloudfortheroom#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 11:01:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
		<category><![CDATA[FRISO]]></category>
		<category><![CDATA[Hip-Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Jannik Dietz]]></category>
		<category><![CDATA[Lawin]]></category>
		<category><![CDATA[Leve & Bo]]></category>
		<category><![CDATA[lex!]]></category>
		<category><![CDATA[moé]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Soma]]></category>
		<category><![CDATA[Tomke Mendt]]></category>
		<category><![CDATA[Tooloudfortheroom]]></category>
		<category><![CDATA[Travis Scott]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=21098</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist kein Geheimnis, dass uns Tooloudfortheroom schon länger ein Begriff ist. Neben zwei Interviews mit Mitglied FRISO, berichteten wir bereits 2024 in einem ausführlichen Spotlight über die Anfänge des Kreativkollektivs. Nun ist es aber Zeit den Scheinwerfer auf einen weiteren verheißungsvollen Artist der Hamburger Gruppe zu richten: moé.&#160; Zwei EPs, eine eigene Tour in Deutschland und Österreich und Auftritte auf Festivals wie dem MS Dockville und dem splash! sprechen für sich. Seit mehreren Jahren ist moé mit seiner bittersüßen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/das-ist-das-was-ich-gerade-schreiben-muss-moe-ueber-sein-debuetalbum-emotionalitaet-und-tooloudfortheroom">„Das ist das, was ich gerade schreiben muss“ &#8211; moé über sein Debütalbum, Emotionalität und Tooloudfortheroom </a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Es ist kein Geheimnis, dass uns Tooloudfortheroom schon länger ein Begriff ist. Neben zwei Interviews mit Mitglied FRISO, berichteten wir bereits 2024 <a href="https://mostdope.tv/spotlights/tooloudfortheroom-bald-auf-deiner-box-2">in einem ausführlichen Spotlight</a> über die Anfänge des Kreativkollektivs. Nun ist es aber Zeit den Scheinwerfer auf einen weiteren verheißungsvollen Artist der Hamburger Gruppe zu richten: moé.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Zwei EPs, eine eigene Tour in Deutschland und Österreich und Auftritte auf Festivals wie dem MS Dockville und dem splash! sprechen für sich. Seit mehreren Jahren ist moé mit seiner bittersüßen, von jugendlicher Euphorie getränkten Melancholie aus der deutschen Indie-Rap-Szene nicht mehr wegzudenken. Kontinuierlicher Output, organisches Wachstum und seine Stilfestigung führen unweigerlich zu dem Grund für unser Interview: Sein Debütalbum.&nbsp;</strong></p>



<p>»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/4ZWKcllgvIA5rQ9LZN2X1G?si=ugmbM_gJTgauxYVItpIZFw">Geschichten, die wir niemandem erzählen</a>« hält genau das, was es verspricht. Die ehrlichste Version eines Künstlers, der indessen für all das Aufgestaute ein Ventil gefunden hat. Ungeschönte Erzählungen, die keinesfalls nach Vergebung, sondern bloß nach Gehör suchen und damit der Welt ein vertontes Bruchstück von <strong>moé</strong>’s Seele offenbaren. Begleitet wird das Album von minimalistischen und zugleich stilbewussten Produktionen von <strong>Leve &amp; Bo</strong>, <strong>Lawin</strong> und <strong>SOMA</strong> sowie Visuals von <strong>Tomke Mendt</strong> und <strong>Jannik Dietz</strong>.&nbsp;</p>



<p>Ein paar Tage vor der Veröffentlichung haben wir uns in einem Café auf St. Pauli getroffen, um über die Hintergründe der Platte zu sprechen. Im Gespräch verriet uns moé mehr über die Entstehung des Albums, wie Therapie seinen Schreibprozess beeinflusst hat und das kommende Tape von <strong>Tooloudfortheroom</strong>.&nbsp;</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Triggerwarnung</strong>: In diesem Interview werden u.a. Themen wie Suizid und Depressionen behandelt. Hilfsangebote sind beispielsweise:</p>



<p>Telefonseelsorge: 0800 111 0 111</p>



<p>Nummer gegen Kummer: 116 111</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong><strong>Du releast schon länger Musik. Dein ältester Song auf den Streamingplattformen ist von 2022. Woher kam der Impuls, jetzt ein vollständiges, kohärentes Projekt wie das Album anzugehen?</strong></strong></strong></p>



<p>Es ist mehr oder weniger organisch entstanden. Mir war klar, dass ich wieder ein Projekt machen wollte, insbesondere weil ich nach meiner letzten EP <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/2BlO7bXeHDgarO01FEdogq?si=YakJYL5rQX-6nrOpKnxEwg">»… bis ich aufprall&#8217;</a>« schon mehrere Singles herausgebracht hatte. Es hätte sich falsch angefühlt, dann genauso weiterzumachen.&nbsp;</p>



<p>Während der Projektarbeit haben wir schnell gemerkt, dass die Stilmittel, die wir etabliert und die Welt, die wir aufgemacht haben, uns zu schade sind, um sie nur auf fünf bis sechs Songs zu erzählen. Außerdem hatten wir schnell so viele geile Skizzen, die wir nicht streichen wollten. Stattdessen entstand dann das erste Mal der Gedanke vom Album.&nbsp;</p>



<p>Daraufhin kamen dann schnell Zweifel auf wie: „Können wir das überhaupt? Was für Erwartungen hat man selbst, wenn man sich entschließt, ein Album zu machen?“ –&nbsp; Ich habe in Phasen das Gefühl gehabt, da gar nicht bereit für gewesen zu sein. Es gab einen Moment, in dem ich mit <strong>Lawin</strong> im Camp saß und wir an diesen Songs weitergearbeitet haben. Ich meinte da zu ihm: „Ich weiß nicht, ob ich mich traue, aus diesen Skizzen ein Album zu machen und generell eins herauszubringen“. Er hat mich dann lächelnd angeguckt und meinte: „Eigentlich ist es schon passiert. Du quälst dich zwar gerade noch um die Entscheidung, aber sie ist eigentlich schon getroffen.“ – Dadurch, dass ich so viele Demos in derselben Zeit gemacht hatte, von denen ich eigentlich alle herausbringen wollte, musste ich das als Album tun: „Alles andere würde überhaupt keinen Sinn ergeben. Finde dich mit der Entscheidung ab, weil irgendwas in dir sie eh schon getroffen hat.“ Das war der Moment, in dem feststand: „Dann wird es jetzt ein Album“ – mit der Zeit ist man dann erst da reingewachsen.</p>



<p><strong><strong><strong>Das heißt der Wunsch ein Projekt in Albumform zu machen, kam in den letzten Jahren, in denen du Musik gemacht hast, nicht auf?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ne, ich würde sagen, dass in der Zeit davor noch viel Soundfindung in mir selbst und meinem Musizieren stattgefunden. »…bis ich aufprall&#8217;« war für mich zum Beispiel, im Vergleich zu dem, was davor passiert ist, eine ganz neue Welt. Seitdem war jedes Projekt und jede Single etwas Neues, an das man sich heranwagt, bis man fürs Erste einen Sound gefunden hat.</p>



<p>Als ich an diesem Punkt angekommen war, hat es erst Sinn ergeben, ein Album zu machen. Davor ist der Wunsch oder die Idee nicht aufgekommen, weil ich es gar nicht erst hätte machen können.</p>



<p><strong><strong><strong>Als »</strong><a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3JjB9wIQAujz172OONlUkI?si=43508c82beee4963"><strong>Eisen</strong></a><strong>« im Herbst 2023 herausgekommen ist, habe ich den Prozess, den du gerade beschreibst, sehr gemerkt. Der Kontrast von diesem Song zu der Musik, die du davor gemacht hast, war einschneidend.&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Hundertprozentig. Ich habe es auch geliebt. Wenn ich Musik mache, suche ich wirklich immer nach dem nächsten Ding. Nichts soll sich anfühlen, wie das davor.&nbsp;</p>



<p>Das ist sehr schön zu hören. Das war damals genau das Ziel und auch das, worauf man am stolzesten war, in dem Moment als »Eisen« als Aufschlag für die ganze Welt danach herauskam. Es ist im besten Fall auch künstlerisch über dem Level davor. Ich selbst versuche, mich mit jedem Projekt und mit jedem Song skilltechnisch zu steigern.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="moé - &quot;Eisen&quot; (prod. by Soma) (Offizielles Musikvideo)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/_h2-DxJkPLE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong><strong>Lass uns mal genauer über den Albumtitel sprechen. Wie entstand die Entscheidung, diese intimen Geschichten genau jetzt zu teilen?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ich glaube, es ist primär durch zwei Sachen entstanden. Zum einen war ich, als ich wusste, ich möchte wieder anfangen zu schreiben, sehr viel auf der Suche nach Sachen, die mich berühren. Wo kommt der Writing-Geek aus mir raus? Der war eine lange Zeit auch nicht vorhanden und ich dachte, ich habe das Schreiben verlernt. Warum kickt mich hier nichts? Irgendwann habe ich versucht, über bestimmte Themen wie Liebe oder gewisse Momente zu schreiben, aber nichts davon hat mich wirklich berührt.&nbsp;</p>



<p>Das lag glaube ich daran – und damit komme ich auch zum zweiten Punkt –, dass ich zu der Zeit sehr tief in mir gegraben habe und angefangen habe Therapie zu machen. Damit kamen dann auf einmal Themen und Gefühle hoch, von denen ich vorher gar nicht wusste, dass sie mich beschäftigen. Gerade durch diesen Therapieprozess und all dem, was in mir passiert ist, gab es dann beim Musikschreiben die Momente, in denen es geklickt hat. Momente in denen es mich, durch die Art von Gefühlen und Geschichten, die ich im Zeitraum der Therapie kennengelernt habe, wieder begeistert hat, zu schreiben. Momente, in denen ich wusste: „Das ist das, was ich gerade schreiben muss“. Bei jedem Song, der es jetzt aufs Album geschafft hat, kann ich für mich mit Sicherheit sagen, dass das genau so war.&nbsp;</p>



<p><strong><strong><strong>Deine Musik war immer schon von einer gewissen Melancholie und Düsternis geprägt. Im Vergleich zu vorherigen Releases fällt jedoch auf, dass du die Sachen jetzt beim Namen nennst &#8211; Themen wie Suizid werden explizit angesprochen. Wie kam es zu diesem Wandel?</strong></strong></strong></p>



<p>Ich hatte das Gefühl, dass ich mich mit so existenziellen Themen beschäftigt habe, dass ich das auch schreiben wollte. Dazu kam dann der Ansatz von Ehrlichkeit. Ich wollte auf dem Album so ehrlich sein, wie ich es noch nie zuvor gewesen bin. Das war eins der großen Leitmotive. So kam es letztendlich dazu, dass der Writing-Stil so direkt ist.&nbsp;</p>



<p>Außerdem habe ich mir vorgenommen, so wenig Metaphern wie möglich zu benutzen. Für mich war der höchste Wert einer Zeile nur, ob sie ehrlich gemeint ist oder nicht – wenn ja, war sie immer besser als eine Zeile mit einer guten Metapher. Das war der einzige Maßstab, nach dem ich geschrieben habe.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-21102" style="aspect-ratio:1.5014939687926518;width:534px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1024x682.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-300x200.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-768x512.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1536x1024.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-720x480.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-770x513.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143-1400x933.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-143.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Jannik Dietz</figcaption></figure>
</div>


<p>Musik, die nach gewissen Themen greift – also gerade Depressionen und Ähnliches – stellt eine massive Gefahr dar, dass die Sachen zu plakativ und stumpf dargestellt werden. Sowas macht mich beim Hören gefühlt wütend und gibt mir oft das Gefühl, dass sich Menschen an diesen Themen bedienen, nur um ihrer Musik eine Pseudotiefe zu geben oder einen Schockfaktor hinzuzufügen. Das war wahrscheinlich eine der Sachen, die mich im Albumprozess mit am deutlichsten beschäftigt hat, weil mir so wichtig war, nicht so zu sein.&nbsp;</p>



<p>Am Ende sind alle Songs nur aus meiner Perspektive. Also entweder über meine Themen oder die Themen von Menschen um mich herum, durch meine Beobachtung. Ich habe mir nie angemaßt, in einen Menschen reinzugehen und aus seiner Sicht zu schreiben. Das könnte ich nicht.</p>



<p><strong><strong><strong>Das ist zwar keine herkömmliche Metapher, aber mir ist das Bild der Zeile „Vier Hände kommen auf zwei Ohren“ von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/73InMSUKJWRQHBpIv3dk33?si=5ad1fdbd0e2b44fc">4-2</a>« am stärksten im Kopf geblieben.&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ja, ich liebe es auch. Ich muss dazu aber sagen, dass ich die tatsächlich nicht geschrieben habe. Obwohl ich eigentlich das gesamte Projekt selbst geschrieben habe – was auch das erste Mal so war – muss man bei dieser Line von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/73InMSUKJWRQHBpIv3dk33?si=5ad1fdbd0e2b44fc">4-2</a>« tatsächlich Lawin die Credits geben.&nbsp;</p>



<p>Wir haben zusammen an diesem Song gearbeitet, ich kam beim Intro nicht voran und habe ihm dann erzählt, was für ein Bild ich beschreiben wollte. Ich hatte auch so vier bis fünf Ansätze, wie man das beschreiben könnte. Das ist immer so mein Writing-Stil: Für jedes Problem sieben Möglichkeiten finden und dann brauche ich gefühlt jemanden, der mir sagt „Das ist die beste“. Ich bin sehr gut darin, Sachen auf den Tisch zu legen, aber nicht immer so gut im Entscheiden.&nbsp;</p>



<p>Lawin hat dann kurz die Augen zugemacht, kam nach zehn Minuten mit der Idee zurück und meinte „Das ist es“. Ich finde, das ist das Schöne, wenn man mit Leuten arbeitet, die wirklich verstehen, was man machen will. Der ganze Song ist meine Geschichte und dann ist man mit jemandem, der das so gut versteht, dass er selbst noch ein Bild hinzufügen kann, was das Thema genau beschreibt</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: 4-2" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/73InMSUKJWRQHBpIv3dk33?si=62e6ac7551824374&amp;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p><strong><strong><strong>Im Intro »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1tanOzBHi38hCYyoAOb8Ze?si=2dc42bc6731145b2">Geschichten</a>« sagst du „Ich rede seitdem ich klein bin zu viel, nur zu wenig über was mich berührt“. Ich nehme an, das impliziert das Gefühl, dass es keinen Raum dafür gab.&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Möglicherweise. Wahrscheinlich.&nbsp;</p>



<p><strong><strong><strong>Woher kam dieses Gefühl und was hättest du dir gewünscht, um diesen Raum zu haben?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ich weiß gar nicht, warum in mir so doll das Gefühl da war, dass es diesen Raum nicht gibt. Es wird irgendwas gegeben haben, weshalb in mir über so lange Zeit so tief verankert gewesen ist, dass man über gewisse Dinge nicht spricht.</p>



<p>Was ich mir gewünscht hätte, ist das, was ich jedem Menschen wünsche: Von früh an, einen Umgang mit Emotionen zu lernen. Einen Umgang mit wirklich allen Emotionen. Ich glaube, das fällt Kindern oft viel leichter als Erwachsenen. Sehr vielen Menschen wird aufgrund unserer Gesellschaft gerade beim Erwachsenwerden der Zugang zu Emotionen wie Trauer, Angst und Schmerz so abtrainiert, dass sie darin eine Gefahr sehen.</p>



<p>Wenn man einen guten Umgang mit all diesen Emotionen findet, kann das wie eine kleine Superpower sein. Das besagt zum Beispiel auch das Outro »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5WZVWfnLmJQHbBfonjPuEr?si=06b55af03fc94d60">1000 Worte</a>«. Heißt, durch einen Umgang mit Schmerz, Trauer und Angst tangieren einen diese Gefühle zwar trotzdem, aber man kann sie einfach wahrnehmen und sie werden dadurch Teil des Alltags und Teil vom Leben. Ich glaube, das entspannt sehr viel. Ich würde grundsätzlich jedem, aber insbesondere jungen Menschen wünschen, dass dieses Verhalten früh gefördert wird und sie darin Erfahrungen sammeln können, sodass es normalisiert wird.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="691" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1024x691.jpg" alt="" class="wp-image-21103" style="aspect-ratio:1.4819269862272209;width:453px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1024x691.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-300x202.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-768x518.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1536x1036.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-770x519.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77-1400x944.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-77.jpg 1582w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Jannik Dietz</figcaption></figure>
</div>


<p><strong><strong><strong>Hast du Ansätze, wie man das (strukturell) angehen könnte?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Ich glaube, einfach Räume dafür schaffen. Das ist etwas, was im besten Fall zu Hause durch die Aufarbeitung der Eltern passiert. Dass Eltern es quasi aushalten können, wenn das Kind zum Beispiel ganz traurig oder ganz wütend ist. Dem können und sollten natürlich Grenzen gesetzt werden, aber im ersten Moment geht es darum, diesen Zustand auszuhalten und dem Kind liebevoll zur Seite stehen zu können, anstatt zu versuchen, die Probleme des Kindes zu lösen. Es ist auch wichtig, dass diese Emotionen nicht als etwas Negatives bewertet werden.</p>



<p>Wir sind durch die Gesellschaft leider tiefgehend auf Funktion geprägt. Grundsätzlich sollte man Kindern auch beibringen, dass auch nicht funktionieren super wertvoll ist. Manchmal vielleicht sogar wertvoller als funktionieren. Da liegt ganz viel Besonderes drin und ganz viel Glück.&nbsp;</p>



<p>Ich glaube, dass gewisse strukturelle Veränderungen gigantisch wären. Gerade sowas wie Social Media trägt nicht dazu bei, dass Menschen gut darin werden, die Seiten ihres Lebens zu akzeptieren, die nicht so geil sind, wenn man dauerhaft mit den präsentierfähigsten Seiten der Menschen konfrontiert ist.</p>



<p><strong><strong><strong>Inwiefern hat dir Musik dabei geholfen diesen Raum zu finden? Wie sahen zum Beispiel deine musikalischen Anfänge aus?&nbsp;</strong></strong></strong></p>



<p>Musik hat mir auf jeden Fall geholfen diesen Raum zu finden. Anfangs mehr emotional als themenbasiert. Ich konnte kein Englisch, als ich angefangen habe, ganz viel englische Musik zu hören. Irgendwas in den Emotionen hat mir aber so doll ein Gefühl gegeben, zu Hause zu sein, und wurde schnell für mich zu einem Sicherheitsort.</p>



<p>Meinen allerersten Text habe ich auf einer Klassenfahrt auf Papier geschrieben, in einem Moment, in dem es mir nicht gut ging – wahrscheinlich Liebeskummer – und dachte, dass es ein cooler Moment wäre, das in Reime zu verpacken, weil ich ein riesen Rap-Fan war. Obwohl er bestimmt unglaublich grässlich geschrieben war, kam es vom Gefühl schon aus dem Herzen und hatte einen verarbeitenden Charakter. So ging es von da an immer weiter.&nbsp;</p>



<p>Ich habe, bevor ich Musik veröffentlicht habe, vier Jahre lang gefühlt drei Tracks die Woche aufgenommen und nie rausgehauen. Von Straßenrap bis zu <strong>Travis Scott</strong> Beats war da wirklich alles dabei. Ich habe aber schon gemerkt, dass mein Sweetspot in dem Verarbeiten von Dingen liegt.&nbsp;</p>



<p>Ich hatte das große Glück, dass <strong>SOMA</strong> das sehr früh gesehen hat. Damit war er einer der wenigen. Viele von meinen Freunden konnten mit meiner Deepness gar nichts anfangen und waren fast schon peinlich berührt davon. Es war gut, dass ich Menschen gefunden habe, die genau das wertgeschätzt haben und mir die Kraft gegeben haben, Musik zu releasen.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Hattest du ein bestimmtes Ziel oder eine bestimmte Wirkung, die du mit der Platte erreichen wolltest?&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Ich wünsche mir, dass der Titel »Geschichten, die wir niemandem erzählen«, so auch wahrgenommen wird. Das sind wirklich Geschichten, die ich auf diesem Album zum ersten Mal mir, den Menschen um mich herum und der Welt erzählt habe.&nbsp;</p>



<p>Das große Ziel ist es, Menschen zu inspirieren, sowas auch zu machen. Heißt mehr Kommunikation zu führen – vielleicht auch die Kommunikation, die ich mich nicht getraut habe zu führen. Ich habe im Endeffekt ein Album darüber geschrieben, weil mir das absurderweise viel leichter fällt, als diese Themen persönlich mit Freunden anzusprechen. Hoffentlich schaffen es Menschen – und wenn es nur eine Person ist – dadurch mehr Mut zu haben, Sachen zu kommunizieren, Missstände und Zustände allgemein zu teilen.</p>



<p>Im besten Fall erhoffe ich mir, karrieretechnisch mit dem Album ein Fundament zu bauen. Ein Projekt, auf das man in drei Jahren noch gucken und sagen kann: „Geil, dass es das gibt. Das ist ein wichtiger Baustein meiner künstlerischen Laufbahn.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-21104" style="aspect-ratio:1.4992850406157778;width:399px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1024x683.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-300x200.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-768x512.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1536x1024.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-2048x1366.jpg 2048w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-720x480.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-770x513.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/MOE_DREH_BILDER_HOCHHAUS-13-1400x934.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Jannik Dietz</figcaption></figure>
</div>


<p><strong><strong>Wäre das ein Projekt gewesen, was du dir als Konsument selbst gewünscht hättest?&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Ja, auf jeden Fall. Die Art von Tiefe, gepaart mit einem modernen Sound, habe ich mir auf jeden Fall lange gewünscht. Das Album zu machen, kam auch aus dem Impuls, dass ich mir eigentlich so ein Projekt gewünscht habe. Im internationalen Rahmen gibt es diese zwar, im Deutschen sehe ich sie aber eigentlich nicht. Daher kam das Bedürfnis sich dieser Aufgabe anzunehmen.</p>



<p><strong><strong>Mir ist beim Hören aufgefallen, dass es dir, meinem Gefühl nach, beim Aufarbeiten der Thematiken, in denen es teils auch um Schuld geht bzw. bei denen man theoretisch Schuld zuweisen könnte, nicht um Vergebung geht. Stattdessen finden bloß eine Schilderung und ein Durchleben mit einem wahrscheinlich kathartischen, therapeutischen Effekt statt. Ein Beispiel dafür wäre »4-2«.</strong><br><br></strong>Das ist auf jeden Fall ein sehr persönliches Thema. Ich wollte bloß das beschreiben, was in dem Moment wirklich ist und nicht unbedingt eine Entwicklung von Dingen. Eine Momentaufnahme, um es wieder ehrlicher zu machen. Sonst wäre es ein Prozess. Ich wollte möglichst wenig Prozesse, wie in dem Fall, Fragen von Schuld und Vergebung beschreiben, sondern mehr Ist-Zustände erklären.&nbsp;</p>



<p>Gerade dieses ganze Storytelling birgt immer die Gefahr, dass man wirkt, als würde man auf einem erhabenen Stuhl sitzen und den Menschen erklären, wie die Welt funktioniert. Das bin ich nicht und das will ich auch nicht sein. Deshalb geht es gar nicht um Lösungen, sondern nur um mich in Situationen. Nicht erklären oder verstehen, denn was verstehe ich schon?&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Ein weiteres Thema des Albums, das vor allem auf »</strong><a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/02DYvomBFL8SzeR5hMwC8b?si=d41d62bf8d0b4818"><strong>Trends</strong></a><strong>« dominant auftritt, ist eine Antihaltung gegenüber Schnelllebigkeit und Oberflächlichkeit wie sie vor allem in der Musikszene weit verbreitet ist. Ist das ein Grund, weshalb es von dir nur wenige „fröhliche“ Songs gibt?&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Nicht unbedingt. Wenn ich den swaggy, coolen, fröhlichen Song bis hierhin hätte schreiben können, dann hätte ich das super gerne gemacht. Es fällt mir einfach schwer, ein fröhliches Gefühl musikalisch einzufangen. Ich war seit dem Album noch nicht viel im Studio, aber ich habe Lust mit den nächsten Dingen wieder in eine ganz neue Richtung zu gehen und mal zu gucken, wie sich leichte Musik von mir anfühlt. Wie will ich, dass sie sich anfühlt? Wo ist da der spannende Punkt, der mich begeistert? Für mich hängt das nicht so sehr mit Fröhlichkeit zusammen. Ich mag es gerne, wenn Songs mehr als eine Ebene beinhalten. Das geht bestimmt auch mit positiven Gefühlen. Ich glaube, es ist nur schwieriger.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="moé (feat. Maikel) - Trends (prod. by Leve&amp;Bo) (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/yulAwlaNiig?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong>Fällt dir sowas leichter, wenn du mit Tooloudfortheroom Musik machst? Bei eurem letzten Release »Daydreamer« kam diese sorglosere Seite von dir auf jeden Fall mehr zum Vorschein</strong></strong>.</p>



<p>Das fällt oft leichter, weil man sich dann einfach auf mehr einlässt und es im Schreibprozess weniger um mich, sondern mehr um ein gemeinsames Ziel geht. Es macht auch viel aus, an welchem Ort und zu welchem Zeitpunkt Musik entsteht. Das Tooloudfortheroom-Album ist ja mainly in Marokko entstanden.&nbsp;</p>



<p>Klar, kann man überall Sorgen haben. Aber wenn man in der Sonne ist, dafür selbst keinen Cent bezahlt hat – auch wenn man keinen Cent verdient, aber immerhin hat man auch keinen bezahlt (lacht) – und irgendwo mit Blick aufs Meer mit seinen besten Freunden ist, ist es deutlich leichter Musik entstehen zu lassen, die Spaß macht.</p>



<p>Es gibt ja aber auch Musik, die keinen Spaß machen muss. Musik ist am Ende auch Kunst und Kunst muss nicht immer Spaß machen. Manchmal gibt es Bilder, die du dir nicht angucken willst. Dann gibt es Menschen, die sagen, das hat für mich nichts mit Kunst zu tun und das kann ich voll verstehen. Trotzdem finde ich es unnormal spannend, warum man sich das nicht angucken möchte und wie hat es jemand geschafft etwas zu kreieren, was so eine Wirkung erzielt.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="tooloudfortheroom - Daydreamer" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/I5Dty8JALHA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong>Ich habe neulich eine Demo von lex! gehört, auf der er eigentlich auf einem modernen treibenden Beat von romantischem Gefühlen während eines Clubabends erzählt. Irgendwann taucht dann aber die Line „In der Factory waren Kinder und die Kinder nähen flawless“ auf. Ich finde, das ist genau das, was du beschreibst. Man kriegt dadurch so ein ekliges Gefühl und genau deshalb ist es gut.&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Ja, genau. Geile Zeile auch. <strong>lex!</strong> ist krass, er checkt schon sehr. Musik muss nicht immer Spaß machen beim Zuhören.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Das tut dein Album ja auch nicht.&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Nein, das musste ich mir auch eingestehen. Das ist mir erst im Nachhinein aufgefallen. So wirklich leicht zu hören, ist es auf jeden Fall nicht.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>War der Fakt, dass die Musik schwer zu konsumieren und damit auch schwerer zu vermarkten ist, eine Sorge beim Prozess?</strong></strong></p>



<p>Ja, würde ich schon sagen. Vielleicht war es an manchen Stellen weniger eine Sorge, als mehr eine bewusste Entscheidung. Ich habe mir schon gedacht, dass das nicht das Projekt ist, bei dem es unglaublich leicht wird, gerade fremde Menschen davon zu überzeugen. Gerade im Vorhinein des Releasens habe ich versucht, mich auf jede Form der Resonanz einzustellen, von viel bis wenig und von gut bis schlecht.</p>



<p>Auch so kurz vor Albumrelease macht mir das immer noch Angst. Wenn ich mich mal wieder in diesem Musikmarketing verliere, versuchen ich und die Menschen um mich herum immer mich daran zu erinnern, dass das eine bewusste und mit Sicherheit auch eine gute Wahl war. Gerade der Fundament-Punkt ist etwas, an das ich sehr glaube.</p>



<p><strong><strong>Was bedeutet dir die Arbeit mit deinem Kollektiv Tooloudfortheroom?&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Die Arbeit bedeutet für mich gemeinsame Visionen. Größere Visionen, als sie allein denkbar sind. Zur selben Zeit komplett an einem Strang zu ziehen ist insane. Das Gefühl von einem Gesamtpaket auch. Das Wissen, dass wir theoretisch alles allein können, was es braucht. Wir haben genug Menschen und genug Expertise, um eigentlich fast alles irgendwie hinzubekommen. Ich finde das unglaublich.&nbsp;</p>



<p>Das bedeutet auch sehr viel Gleichsein in der Sache. Etwas sehr Demokratisches, was sonst in der Musikindustrie eher wenig vorhanden ist. Ansonsten wird immer klar nach Benefit und wirtschaftlicher Erbringung geguckt. Wer kann wie viel Geld zur Sache beisteuern? Wer hat wie viel Reichweite und danach klassifizieren wir die Relevanz von jedem einzelnen Menschen. Sowas haben wir gar nicht. Wir entscheiden alles zusammen und teilen auch alles durch 16. Sowohl das was reinkommt als auch das was rausgeht. Dadurch ist jeder Mensch gleich relevant. Meinetwegen kann ein Label uns sagen, wie viel wir Wert sind, aber innerhalb unserer Gruppe sehen wir uns alle als gleichwertig an. Das ist eben leider eine Rarität.&nbsp;</p>



<p>Zum anderen macht es einfach viel Spaß. Es erinnert daran, dass Musik und Kunst Spaß machen können. An das Gefühl, wegen dem man angefangen hat.</p>



<p><strong><strong>Im August erscheint euer mittlerweile zweites Album als Kollektiv. Kannst du schon etwas darüber verraten?&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Es ist ein sehr buntes Album. Es gibt viele, sehr verschiedene Soundwelten und Songs. Ich würde sagen, dass es auf jeden Fall unser bestes Album ist. Ich mag es deutlich lieber als lemvig (Anm.d.Red.: »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/69tis1ay5SU50ABmfsNY31?si=QhbgldQ1Roaw1IRR_mbfsQ">tooloud vol.1 (lemvig</a>)«). Es sind viele Songs – ich glaube, fast 20. Man kann echt mit Frieden sagen, dass dieses Album genau der Stand ist von allem Potenzial, was damals da war. Es war uns unnormal wichtig, das Gefühl zu haben, dass wir wirklich alles gegeben haben und nichts unausgeschöpft zu lassen.</p>



<p><strong><strong><strong>Eine letzte Frage noch zum Album. Jetzt, wo es mittlerweile auch abgegeben ist – bist du zufrieden?&nbsp;</strong><br><br></strong></strong>Ich bin noch nie so richtig zufrieden gewesen, in dem Moment, wo man abgibt. Die Zufriedenheit kommt bei mir oft später. Ich habe mir diese Frage vor kurzem selbst gestellt und bin dadurch sehr ins Grübeln gekommen. Dann hat eine Freundin zu mir gesagt: „Das ist gerade gar nicht der Moment, dir diese Frage zu stellen. Frag dich das ein halbes Jahr nach Release, wenn du Abstand von Zahlen hast, Abstand von Promo. Hör es dir nochmal an und entscheide dann“. Das fand ich sehr schlau!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="moé - Hochhaus (prod. by Leve&amp;Bo) (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/5n-UECXR0ps?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ich weiß, dass es das Beste war, was ich machen konnte. Das ist meine Musik wirklich immer. Ob ich damit im Nachhinein zufrieden bin, werde ich sehen. So oder so werde ich damit meinen Frieden machen können. Ich habe aber auch sehr viel Lust weiterzumachen. Wir haben vor anderthalb Jahren angefangen, an dem Album zu arbeiten. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5AjIxBCf7pVb5ZopqftVsw?si=efe444b1fe814ec1">Hochhaus</a>«, der jetzt mit dem Album herauskommt, ist way back in der ersten Session mit <strong>Leve &amp; Bo</strong> entstanden. Ich glaube, ich muss eine kurze Pause machen, um wieder neue Sachen zu fühlen, die ich erzählen kann. Trotzdem habe ich gerade auch wirklich Bock, diesen Sommer-Drive mitzunehmen und mit dieser Energie Musik zu machen.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/das-ist-das-was-ich-gerade-schreiben-muss-moe-ueber-sein-debuetalbum-emotionalitaet-und-tooloudfortheroom">„Das ist das, was ich gerade schreiben muss“ &#8211; moé über sein Debütalbum, Emotionalität und Tooloudfortheroom </a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/interviews/das-ist-das-was-ich-gerade-schreiben-muss-moe-ueber-sein-debuetalbum-emotionalitaet-und-tooloudfortheroom/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>20 Jahre Reeperbahn Festival &#8211; Das größte europäische Clubfestival feiert Jubiläum</title>
		<link>https://mostdope.tv/events/20-jahre-reeperbahn-festival-das-groesste-europaeische-clubfestival-feiert-jubilaeum</link>
					<comments>https://mostdope.tv/events/20-jahre-reeperbahn-festival-das-groesste-europaeische-clubfestival-feiert-jubilaeum#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2025 11:22:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Charlize]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Caesar]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[FRISO]]></category>
		<category><![CDATA[Fuffifufzich]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Lugatti]]></category>
		<category><![CDATA[Luvcat]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Pip Millet]]></category>
		<category><![CDATA[Rapk]]></category>
		<category><![CDATA[Reeperbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Reeperbahnfestival]]></category>
		<category><![CDATA[St. Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Yukimi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=19578</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hamburgs Reeperbahn ist mit seinen vielen Bars, Clubs und schier endloser Auswahl an anderen Vergnügungen ohnehin ein dauerpulsierender Ort. Doch ein Mal im Jahr gerät selbst die bekannteste Rotlichtmeile Deutschlands in einen Ausnahmezustand, wenn das Reeperbahn Festival Musikbegeisterte aus ganz Europa anzieht. Seit genau 20 Jahren passiert das nun schon, längst hat sich das RBF den Status als wichtigstes europäisches Clubfestival gesichert. In diesem Jahr öffnen die knapp 65 teilnehmenden Spielstätten ihre Pforten vom 17. bis zum 20. September und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/events/20-jahre-reeperbahn-festival-das-groesste-europaeische-clubfestival-feiert-jubilaeum">20 Jahre Reeperbahn Festival &#8211; Das größte europäische Clubfestival feiert Jubiläum</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Hamburgs Reeperbahn ist mit seinen vielen Bars, Clubs und schier endloser Auswahl an anderen Vergnügungen ohnehin ein dauerpulsierender Ort. Doch ein Mal im Jahr gerät selbst die bekannteste Rotlichtmeile Deutschlands in einen Ausnahmezustand, wenn das Reeperbahn Festival Musikbegeisterte aus ganz Europa anzieht. Seit genau 20 Jahren passiert das nun schon, längst hat sich das RBF den Status als wichtigstes europäisches Clubfestival gesichert. In diesem Jahr öffnen die knapp 65 teilnehmenden Spielstätten ihre Pforten vom 17. bis zum 20. September und laden zur großen Jubiläumsausgabe. </strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Preview Movie - Reeperbahn Festival 2025" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/QrM5HTyszts?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:22px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">IMAGINE TOGETHERNESS</h2>



<p>Wie jedes Jahr findet das <strong>Reeperbahn Festival</strong> unter einem rahmengebenden Motto statt, das sich quer durch die vier Tage zieht und den Status Quo der aktuellen Musikszene ein wenig einfängt. 2025 heißt es nun <strong>Imagine Togetherness</strong> und wenn man tief in sich geht, ist das ein Aufforderung, die deutlich mehr als die knapp 45.000 erwarteten Besucher*innen betrifft. Wo derzeit vor allem Konflikt, Spaltung und Hetze regieren, ist es bitter nötig, dass Momente entstehen, die an Gemeinschaft und wertschätzenden Umgang erinnern. </p>



<p>Dass Musik Momente wie diese schaffen kann, daran zweifelt wohl niemand, wenn man sich dieser Tage die Reunion-Auftritte von <strong>Oasis </strong>oder die gemeinschaftlichen Anstrengungen rund um das beinahe abgebrannte <strong>Tomorrowland </strong>vor Augen führt. Mit dem Reeperbahn Festival werden Zusammenkünfte gleich zweierlei möglich: da ist zum einen das Conference-Programm, bei dem Showcases, Receptions, Panels, Matchmakings und jede Menge andere Möglichkeiten zum Sprechen gegeben sind. Egal, ob es der derzeitige Stand der Musikindustrie, die Diskussion über oder Mentoring-Programme sind, der Conference-Teil legt viel Wert auf Networking, Zusammenkommen und Austausch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">LINE UP</h2>



<p>Doch natürlich soll die Musik selber auch im Fokus stehen, denn immerhin genießt das Reeperbahn Festival seit nun zwei Jahrzehnten den Ruf, die vielversprechendsten und aufregendesten Künstler*innen aus allen Genres und Ländern im Line Up stehen zu haben &#8211; Jahre bevor sie die größten Hallen füllen und zu großen Stars heranwachsen. <strong>Charli XCX, Bon Iver, Apache 207, AnnenMayKantereit, Nilüfer Yanya, Berq</strong>: die Liste an Artists mit späterem großem Erfolg ist schier endlos.</p>



<p>Auch in diesem Jahr kann das Booking wieder spannende Acts en mas präsentieren. Seien es up-and-coming Deutschrap-Artists wie <strong>Charlize</strong>, <strong>FRISO</strong>, <strong>Tape Head &amp; NONI</strong> oder <strong>Marnele </strong>oder bereits etabliertere Künstler*innen wie <strong>Die P</strong>, <strong>Ahzumjot</strong>, <strong>Lugatti </strong>oder <strong>RAPK</strong>, alleine für Fans von deutschem Hip-Hop scheint das Line Up wie gemacht zu sein. Doch so gut wie jedes erdenkliche Genre findet seinen Platz in dem mittlerweile fünf Seiten füllende Aufgebot. Mit <strong>Daniel Caesar</strong>, <strong>Luvcat</strong>, <strong>Pip Millet</strong> und <strong>Yukimi </strong>sind auch die internationalen Acts breit und weit aufgestellt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">TICKETS</h2>



<p>Tickets für das Reeperbahnfestival 2025 können noch auf der <a href="https://www.reeperbahnfestival.com/buy-tickets?gad_source=1&amp;gad_campaignid=18076582798&amp;gbraid=0AAAAAB-dCU-yW-CxMAqBmvrWcwlWZTXVG&amp;gclid=Cj0KCQjw8KrFBhDUARIsAMvIApYVDg4c-_UdDqsUGJwYpMQfH5eY6vSBtgDe-nDTnzyrDyKRjudaAUoaAjTuEALw_wcB">offiziellen Website</a> erworben werden. Dabei können sich Besucher*innen noch zwischen Tarifen für den einzelnen Tag oder das ganze Programm von Mittwoch bis Samstag entscheiden. Für die Conference gibt es auch separate Tickets. Allen in Hamburg und Umgebungm denen das nötige Kleingeld fehlt, die aber trotzdem mal ein wenig gucken wollen, können wir nur wärmstens die <strong>Flaggstock Posterausstellung </strong>auf dem Heiligengeistfeld ans Herz legen. Hier können Siebdruckposter von internationalen und heimischen Künstler*innen erworben &#8211; oder auch einfach nur bewundert &#8211; werden. Besonders für Musikliebhaber*innen sollte da das ein oder andere einzigartige Konzertposter zu finden sein.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/events/20-jahre-reeperbahn-festival-das-groesste-europaeische-clubfestival-feiert-jubilaeum">20 Jahre Reeperbahn Festival &#8211; Das größte europäische Clubfestival feiert Jubiläum</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/events/20-jahre-reeperbahn-festival-das-groesste-europaeische-clubfestival-feiert-jubilaeum/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FRISO über »Luft zum Atmen«, Rückschläge und Mac Miller</title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/friso-ueber-luft-zum-atmen-rueckschlaege-und-mac-miller</link>
					<comments>https://mostdope.tv/interviews/friso-ueber-luft-zum-atmen-rueckschlaege-und-mac-miller#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[10qm]]></category>
		<category><![CDATA[FRISO]]></category>
		<category><![CDATA[Lorde]]></category>
		<category><![CDATA[Luft zum Atmen]]></category>
		<category><![CDATA[Melodrama]]></category>
		<category><![CDATA[Paula Hartmann]]></category>
		<category><![CDATA[Sant]]></category>
		<category><![CDATA[Soma]]></category>
		<category><![CDATA[Tooloudfortheroom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=18969</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im August 2024 habe ich FRISO das erste Mal zu seiner EP »10qm« interviewt. Ungefähr neun Monate später sprechen wir im April dieses Jahres, diesmal via Zoom, weil er in Hamburg ist und ich in Athen über die Fortsetzung dieser EP. »Luft zum Atmen« spinnt nicht nur »10qm« weiter, sondern beendet auch das zusammenhängende Projekt. Im Gespräch soll es, neben der Chance nach einem Rückschlag neu anzufangen und dem neuen Lorde-Album, genau darum gehen. Letzten August haben wir über die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/friso-ueber-luft-zum-atmen-rueckschlaege-und-mac-miller">FRISO über »Luft zum Atmen«, Rückschläge und Mac Miller</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Im August 2024 habe ich FRISO das erste Mal zu seiner EP »10qm« interviewt. Ungefähr neun Monate später sprechen wir im April dieses Jahres, diesmal via Zoom, weil er in Hamburg ist und ich in Athen über die Fortsetzung dieser EP.</strong></p>



<p><strong>»Luft zum Atmen« spinnt nicht nur »10qm« weiter, sondern beendet auch das zusammenhängende Projekt. Im Gespräch soll es, neben der Chance nach einem Rückschlag neu anzufangen und dem neuen Lorde-Album, genau darum gehen.</strong></p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong>Letzten August haben wir über die erste EP des Projekts, »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5jHdseeM7hi0W3CJRUBMwZ?si=g8X4sPXjSqamOoOFjWYbng">10qm</a>«, gesprochen. Möchtest du einmal kurz anreißen, was sich seitdem in deinem Leben und deiner Musik verändert hat?</strong></strong></p>



<p>Ich würde behaupten, gar nicht mal so viel. Es sind schon viele schöne Dinge passiert, aber gefühlt hat sich nicht wirklich etwas verändert.&nbsp;</p>



<p>Der Fokus lag jetzt halt mehr auf meinen Sachen und dann ist irgendwie alles sehr schnell vorbeigegangen und passiert: Der Release im Oktober, wir haben die Live-Session gemacht und es gab ein zwei Konzerte, unter anderem auch mit <strong>Tooloud</strong>(<strong>fortheroom</strong>).</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="FRISO - 10qm (Live)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Kl5Uc_NVC5g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Von daher sind sehr viele Dinge passiert, auf die ich eh schon sehr lange Lust hatte und das erste Mal richtig einen Fokus setzen konnte. Das war cool. Dann war irgendwie schon Ende des Jahres und auf einmal auch wieder Zeit für neue Musik, womit ich von Januar bis ziemlich genau Mitte März beschäftigt war. Mental bin ich gerade noch im Monat Februar, weil sich das alles sehr viel kürzer angefühlt hat, als es dann im Endeffekt war.</p>



<p>Ansonsten ist ein Booking dazu gekommen. Heißt, es gibt (bald) mehr Live-Shows. Man kann sagen, dass alles ein bisschen größer geworden ist. Trotzdem aber immer noch in einem sehr kleinen, überschaubaren Kreis mit Leuten, mit denen ich mir auch ausgesucht habe zu arbeiten.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Ich gehe später auf ein, zwei Punkte genauer ein. Jetzt erstmal eine andere Frage: Wann und warum haben du bzw. ihr euch dazu entschieden, »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5jHdseeM7hi0W3CJRUBMwZ?si=g8X4sPXjSqamOoOFjWYbng">10qm</a>« fortzusetzen?</strong></strong></p>



<p>Ich würde gerne sagen, dass dieser Plan, die EP fortzusetzen, von Anfang an da war. Was aber von Anfang an klar war, ist, dass es zwei EPs geben soll, die irgendwo zusammenhängend sind. Nicht unbedingt thematisch, aber halt konzeptuell.&nbsp;</p>



<p>Ich hatte das glaube ich in unserem letzten Interview auch gesagt, aber dass der Name »10qm« zuerst kam, ist einfach so passiert – vor allem im Zusammenhang mit den ganzen Anekdoten, die es halt eh in den Songs schon gab.&nbsp;</p>



<p>Dann kam die Idee auf, einen Namen zu finden, der zusammenhängend funktionieren kann. So ist dann »Luft zum Atmen« entstanden. Wir haben sehr lange rum überlegt und geguckt, wie man dieses „10qm“ einbauen kann, ohne dass es zu lang bzw. zu einem ganzen Satz wird. Irgendwann kam es einfach aus dem Nichts (schnippst mit den Fingern): Wir machen „Luft zum Atmen“. Das ergibt Sinn. Das ist der letzte Satz der ersten EP – das allerletzte, was gesagt wird auf »10qm«:&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Gib mir Luft zum Atmen</p>
<cite>Seitenstechen</cite></blockquote>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong><strong>Die EPs sind also nacheinander entstanden und nicht in einem zusammenhängenden Prozess?</strong></strong></p>



<p>Genau, es sind zwei unterschiedliche Prozesse gewesen, aber trotzdem mit dem Hintergrund, dass all das, was zu dem Zeitpunkt entstanden ist, bei »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5jHdseeM7hi0W3CJRUBMwZ?si=g8X4sPXjSqamOoOFjWYbng">10qm</a>« oder auch vorher schon immer noch relevant ist. Es war nicht so, dass wir nur den Fokus hatten, neue Musik zu machen, sondern auch ein bisschen geguckt haben: „Hey, was liegt noch rum? Was hat es auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5jHdseeM7hi0W3CJRUBMwZ?si=g8X4sPXjSqamOoOFjWYbng">10qm</a>« zum Beispiel nicht geschafft? Was davon kann man verwenden?“</p>



<p>Das heißt, wir haben uns bei »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/37wpTRVbyXP6jDwriuykvS?si=jUPW24FITSSSr2SOuCveMQ">Luft zum Atmen</a>« auch wieder an älteren Songs bedient oder auch nur an ihren Texten. Irgendwo kann man schon sagen, dass es ein riesiger Prozess war, weil die Lücke zwischen den beiden EPs nicht so riesig lang war bzw. die zwischen den Entstehungsphasen. Eigentlich sind es aber einzelne Prozesse gewesen.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Ich erinnere mich, dass du irgendwann mal eine Skizze vom zweiten Part von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/06nAYOuZZOQTCGiyRoes8A?si=fd0387f68b2c45c5">Sad Songs/Winter</a>« gepostet hattest.</strong></strong></p>



<p>Schon ewig her, das war glaube ich vor zwei Jahren. Einfach nur kurz auf TikTok hochgeladen, mehr auch nicht. Seitdem ist der Song so da. Ich fand ihn immer cool und irgendwie hat es dann ganz gut zu dem anderen Teil gepasst, vor allem im Sinne des Plot-Twists.&nbsp;</p>



<p>Es gibt noch einen Lost-Part von <strong>Sant</strong> drauf, den wir runtergenommen haben. Mal gucken, was damit noch passiert – ob man das irgendwann nochmal öffentlich gemacht.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Vielleicht könnt ihr den ja live zusammen spielen.</strong></strong></p>



<p>Ja mal gucken, was wir damit noch machen. Ich bin gespannt.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1NVwumNnBeIx9WB0l7kQgU?si=09d5b494f270411b">Seitenstechen</a>« hört mit exakt derselben Bitte auf, mit der »Nichts« anfängt und verbindet damit die beiden EPs: „Gib mir Luft zum Atmen“. Generell ist dieses Thema auf der neuen EP sehr präsent. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4Me99Knnb14n3MXTSjmV5g?si=96aef4c4e5cf422f">Nichts</a>« beschreibt das Gefühl, von den eigenen Gedanken erdrückt zu werden. Bei »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1lxHczXyFNx7a5pi3o0rip?si=352bdcc2d8fb43ca">Petrichor</a>« geschieht dies durch den Weltschmerz und zieht sich weiter durch die anderen Songs. Hast du mittlerweile einen Weg gefunden, mit diesen Gefühlen umzugehen und dir so quasi Luft zum Atmen zu verschaffen?</strong></strong></p>



<p>Ich glaube, ich habe noch nicht mal einen Weg gefunden, die Gefühle überhaupt auszudrücken. Klar ist die Musik immer das, womit man es an erster Stelle irgendwie macht. Dazu, dass ich Dinge erst erkenne, wenn ich sie musikalisch schon mal geschrieben habe, hat sich nicht so viel verändert. Das mir also erst nach einem halben Jahr bewusst wird: „Ah, das ergibt Sinn, warum ich mich da so gefühlt habe und warum ich das so geschrieben habe.“ Mir wird dementsprechend auch erst später die Situation bewusst, in der ich mich damals befunden habe. Das ist auch weiterhin so.</p>



<p>Wie schon gesagt, findet mein Ausdruck viel durch Musikmachen statt, wobei ich mir schon häufig denke, dass vieles innerhalb der Musik krasser klingt, als es dann bei mir im Kopf auch ist. Ich drücke mich also extremer aus, als ich mich dann im Endeffekt fühle.&nbsp;</p>



<p>Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass ich den Bezug zu den Gefühlen noch nicht richtig entdeckt, sondern sie erstmal nur ausgedrückt habe, ohne schon zu wissen, was für Gefühle es überhaupt sind. Da könnte man jetzt auf jeden Fall sehr deep gehen… Mehr kann ich da nicht wirklich sagen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-1-Credit-Finn-Dubbeld-2-scaled.jpg"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-1-Credit-Finn-Dubbeld-2-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-18996" style="width:415px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-1-Credit-Finn-Dubbeld-2-768x1024.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-1-Credit-Finn-Dubbeld-2-225x300.jpg 225w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-1-Credit-Finn-Dubbeld-2-1152x1536.jpg 1152w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-1-Credit-Finn-Dubbeld-2-1536x2048.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-1-Credit-Finn-Dubbeld-2-770x1027.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-1-Credit-Finn-Dubbeld-2-1400x1866.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-1-Credit-Finn-Dubbeld-2-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Finn Dubbeld</figcaption></figure>
</div>


<p><strong><strong>Du erwähnst auf mehreren Songs wie z.B. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3IYcGFriYZqObPrFv2m7fd?si=6ca9c5b1d4ca4901">Swimming Circles</a>«, dass du nicht gut mit Worten umgehen kannst und hast gerade im Gespräch gesagt, dass es dir offensichtlich leichter fällt, dich durch Musik auszudrücken. Inwiefern führt das in deinen zwischenmenschlichen Beziehungen zu Problemen, bzw. tut es das überhaupt?</strong></strong></p>



<p>Es gibt schon immer mal hier und wieder Konflikte, auf jeden Fall. Ich glaube, das liegt daran, dass viele Menschen auch das erste Mal über die Musik von Dingen hören, obwohl sie mich persönlich kennen. Einerseits ist das für außenstehende Leute, je nachdem, in welcher zwischenmenschlichen Beziehung man ist, überraschend und vielleicht auch schwer zu hören. Andererseits vergleiche ich das halt immer ganz gerne damit, dass andere Leute Tagebuch schreiben, es halt nur nicht öffentlich machen.&nbsp;</p>



<p>Ansonsten glaube ich, dass ich halt einfach nicht gut mit Worten bin. Das heißt, ich brauche immer sehr viel länger, um mich mit Sachen zu beschäftigen und sie so in Worte fassen zu können, dass sie so ausgedrückt werden, dass Leute verstehen, wie ich sie meine.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Versuch&#8217; mit Songs in Warteschlange, dir zu sagen wie&#8217;s mir geht</p>
<cite>Swimming Circles</cite></blockquote>



<p><strong><strong>Gibt es diese Barriere, dich konkret ausdrücken zu müssen, im Studio auch?</strong></strong></p>



<p>Im Studio ist es so, dass der Ausdruck und das, was ich sagen will, gar nicht an erster Stelle steht, sondern eher, dass es sich cool anhört, dass es ästhetisch klingt und dass die Reime und der Text cool sind. Mir fällt dann erst im Nachhinein auf, was ich geschrieben habe und worum es eigentlich geht.Von daher ist es eher ein kreativer Prozess, der dann am Ende zeigt, was das Gefühl war. Das ist mir tatsächlich auch gerade zum ersten Mal aufgefallen (lacht).&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Okay, sehr spannend, dass das anscheinend unterbewusst stattfindet. Vor allem, weil »Luft zum Atmen«, meiner Meinung nach, introspektiver und ehrlicher als der Vorgänger ist.&nbsp;</strong></strong></p>



<p>Das stimmt. Die war auch deutlich schwerer zu machen, weil der Bezug zu vielen Dingen gefehlt hat bzw. nicht so da war. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass es eine neue Situation war mit mehr Druck, weil man ja das vorherige Projekt weitererzählen möchte und nicht ein neues erschafft. Es müssen irgendwo Parallelen sein, es soll vom Sound her auch geil klingen und mindestens so geil wie vorher sein. Ich glaube, das war schon eine Riesenaufgabe, sich darin nicht zu verlieren.&nbsp;</p>



<p><strong><strong>Apropos verlieren.</strong></strong></p>



<p>Mhm. (lacht)&nbsp;</p>



<p><strong>Was ist eigentlich mit dem ursprünglichen Projekt passiert? Wie man auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7K6XCDcKbawCFHPDBxmbXx?si=70cac07a6c9f41df">luft zum atmen verloren</a>« hören kann, ist es anscheinend ja verloren gegangen.&nbsp;</strong></p>



<p>Ja, wir haben es lowkey irgendwie gejinxt. Ich weiß nicht &#8211; es sollte anscheinend so sein.</p>



<p>Es war wieder mitten in der EP-Phase und ist eigentlich ein neuer Laptop gewesen, wo auch alles gebackupt wurde. Dann ist der Laptop halt irgendwann in einer Session einfach abgestürzt, ging danach aber wieder und zwei Tage später war er komplett down. Dann waren alle Projekte, die auf dem Desktop lagen, erstmal weg und irgendwie auch der iCloud Speicher. Irgendwas ist mit dem Ordner in der Cloud passiert. Außerdem ist uns zwei Wochen vorher die externe Festplatte abgeschmiert. Wir hatten also wirklich mit höheren Mächten zu kämpfen.&nbsp;</p>



<p>Dieses Mal kam das aber irgendwie sehr erfrischend. Wir waren auf einmal an einem Knackpunkt und hatten coole Skizzen und Ideen. Diese Ideen waren aber Ideen, die man irgendwie noch nicht so richtig fortführen könnte. Es gab einzelne Momente, von Songs, die irgendwie schon da waren. Es gab einen Song, der schon komplett fertig war, aber der Rest war wirklich erst bei 50%, wenn überhaupt.&nbsp;</p>



<p>Wir haben uns dann aber ein bisschen von diesen einzelnen Momenten entfernt. Das Intro von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3xPs6ONaRfW5AWyjuKXh6M?si=b253f1cf3c254d86">Weit weg</a>« war eins der ersten Sachen, die wir gemacht haben. Super hart, aber irgendwie wussten wir nicht ganz weiter und haben dann versucht etwas Neues zu machen.&nbsp;</p>



<p>Das Kaputtgehen des Laptops war wichtig, um einmal alles durchzuhören und zu checken: „Das ist alles gar nicht so weit weg von dem, was wir machen wollen. Wir müssen nur daran festhalten und nicht direkt aufgeben, nur weil man in einer Session nicht weitergekommen ist.“ Gerade auch der Song »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/095PNvhnP1yMrBriajmoar?si=454668e402324cad">geek</a>«. Der war eigentlich fertig und musste drei Wochen später abgegeben werden, war aber nicht geil.&nbsp;Daran hat man es nochmal gemerkt. Wir haben ihn dann aufgebrochen und den zweiten Part plus das Instrumental irgendwie neuer gemacht. Das hat’s für mich dann im Endeffekt voll gemacht, weil ich mit frischer Energie und ein bisschen aus der Vogelperspektive drauf gucken konnte: „Das ist schon alles sehr geil, wir müssen nur diese Momente auserzählen.“ Dementsprechend hoffe ich, dass es nie wieder passieren wird, dass wir etwas verlieren, aber dieses Mal war es geil.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="FRISO - geek (prod. SOMA)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/3zYPW-7p2C4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ich habe es dieses Mal auch mehr mit Humor genommen. Natürlich war es stressiger, weil wir das Studio blockiert haben, Sachen verschieben und wieder auf Druck arbeiten mussten. Es hat aber was gebracht und wir wussten, wie wir mit so einer Situation umgehen müssen, weil wir es einfach schon einmal durchgemacht haben. Ich finde es irgendwie fast schon wieder schön, dass es auch bei der zweiten EP passiert ist. Dadurch hängt die Geschichte der einzelnen EPs nochmal mehr zusammen.&nbsp;</p>



<p><strong>Also ist das bei »10qm« auch passiert?</strong></p>



<p>Ja, da war es so, dass der Laptop im Urlaub geklaut wurde und wir es nicht gebackupt hatten. Der Laptop war einfach weg und es war nichts mehr zu machen, obwohl die EP schon fertig war. Sie war wirklich an dem Punkt, wo nur gemixt und gemastert werden musste. Dann waren die Projekte weg und wir haben sehr improvisieren müssen. Aber letztendlich hat auch alles funktioniert.</p>



<p><strong>Wie schon erwähnt, hört man an vielen Stellen eine Weiterentwicklung zu »10qm«. Die Liebesbeziehung hat sich vertieft, der Diss-Charakter scheint stärker durch etc. Was hat sich für dich verändert, dass du dich jetzt intensiver und ehrlicher ausdrückst, bzw. hat sich überhaupt etwas verändert?</strong></p>



<p>Ne, gar nicht eigentlich. Ich habe aber schon zwischen den beiden EPs gemerkt, dass ich auf die Skizzen oder generell auf die Songs immer sehr gutes Feedback für die Texte bekommen habe. Ich fand das lustig, weil ich damit einfach immer sehr am strugglen bin und bei viel Belangen bei Texten unsicher bin, ob ich es cool finde und ob diese eine Line nicht zu cheesy kommt.&nbsp;</p>



<p>Wenn ich einen Song höre, stößt mir nicht jede einzelne Line auf, sodass ich mir denke: „Oh, die Line hätte ich jetzt nicht so geschrieben.“ Ich finde es stattdessen einfach geiler, wenn da mindestens zwei Lines drin sind, die einfach komplett nice sind und den Rest in den Hintergrund stellen.</p>



<p>Bei meinen eigenen Songs finde ich es wiederum schwer, mir einzugestehen, dass es okay ist, wenn nicht jede Line ein Hitter ist. Von daher hat sich die Art, wie ich mich ausdrücke, nicht wirklich verändert. Wenn, dann unterbewusst, aber dann habe ich noch nicht erkannt, dass sich da etwas in der Arbeitsweise verändert hat.&nbsp;</p>



<p>Ich glaube, bei dieser EP war das Texten viel bewusster, weil ich mich tatsächlich auch innerhalb der Phase viel mehr aufs Texten fokussieren musste, weil sie irgendwie nicht so geflowt sind. Ich musste mich echt wirklich zu jedem Song richtig hinsetzen und mir Zeit nehmen. Es ging nicht einfach so in der Session runter. Meistens ist das bei mir aber eh nicht der Fall. Dieses Mal war es sehr viel längere Arbeit, was das Texten angeht und deswegen auch weniger aktiver kreativer Input.&nbsp;</p>



<p>Ich habe schon viel kreativen Input gegeben, aber war jetzt nicht so krass am Start wie bei »10qm«, dass ich aktiv neben <strong>SOMA </strong>sitze und wir beide das Instrumental formen. Es war mehr so, dass ich meine Kommentare reingegeben hab und mich sonst weiter aufs Texten konzentriert habe. Man kann schon sagen, dass ich mir mehr Zeit für die Texte genommen habe.&nbsp;</p>



<p><strong>Natürlich ist es toll, wenn jede Line durchdacht ist und tausend Ebenen hat. Trotzdem ist man, finde ich, überraschter bei Songs, die eher leichtere Zeilen haben, ein zwei tiefere zu finden.&nbsp;</strong></p>



<p>Voll! Ich würde auch nicht sagen, dass ich versuche jede Line so zu schreiben, dass sie mehrere Ebenen hat, sondern einfach wirklich eher, dass ich mich damit wohlfühle, diese Line gerade zu sagen. Die kann komplett nichts bedeuten, aber dann muss die Phonetik stimmen und sich schön anhören. Das ist dann eher das, woran ich mich aufhalte.</p>



<p>Ich bin auch niemand, der jetzt sagt, ich muss das Aussehen einer Flasche auf fünf Ebenen beschreiben als Metapher für mein Wohlbefinden. Dafür war ich dann auch zu schlecht, was Interpretieren angeht. Aber, hier und da, wenn das mal vorkommt, ist cool.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-2-Credit-Finn-Dubbeld.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-2-Credit-Finn-Dubbeld-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-18993" style="width:711px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-2-Credit-Finn-Dubbeld-1024x683.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-2-Credit-Finn-Dubbeld-300x200.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-2-Credit-Finn-Dubbeld-768x512.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-2-Credit-Finn-Dubbeld-1536x1024.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-2-Credit-Finn-Dubbeld-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-2-Credit-Finn-Dubbeld-720x480.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-2-Credit-Finn-Dubbeld-770x513.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-2-Credit-Finn-Dubbeld-1400x934.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/FRISO-Pressefoto-2025-2-Credit-Finn-Dubbeld.jpg 1969w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Finn Dubbeld</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Du hast schon recht, dass wenn man leichtere Texte schreibt und dann zwei drei Hitterlines hat, sie einfach viel mehr im Kopf hängen bleiben. Das war ein bisschen bei »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/06nAYOuZZOQTCGiyRoes8A?si=cd647ca9c99e4a0f">Sad Songs/Winter</a>« das Ding für mich. Dieser Song, also »Sad Songs« ohne »Winter« ist zu 90% von mir selber produziert. Uns war wichtig, dass wir einen Song drauf haben, der sehr viel DNA hat. Ich habe den sogar zu Hause produziert. Irgendwie hat es im Studio nicht funktioniert, dann konnte ich nicht pennen gehen, ohne dass ich irgendwas gemacht habe, was mir gefällt. Ich habe mich dann zu Hause hingesetzt und nochmal ein bisschen was gemacht.&nbsp;</p>



<p>Die Idee da war, dass ich einfach alle Gedanken runterschreibe. Der Song muss in sich keinen Sinn ergeben, sondern jeder Gedanke soll für sich stehen. Deswegen hat er auch keine Hook, sondern läuft einfach durch. Alles, was ich sage, ist irgendwie in meinem Kopf gewesen, hat mich genervt oder halt auch nicht. Ich schreibe einfach und da wird schon irgendwas Cooles bei rumkommen. Ich finde, das ist irgendwie auch gelungen (schmunzelt).</p>



<p><strong>Stimmt, mir ist vor allem die Line „Was für zwei Minuten Songs, das sind maximal Teaser (keine schlechten Songs, aber halt maximal Teaser)“ im Kopf geblieben.&nbsp;</strong></p>



<p>(schmunzelt verlegen). Ja, das war respektvoll gemeint, weißt du. Es war so: Ich will niemandem auf die Füße treten, aber irgendwie nervt es mich, weil man so viel mehr erzählen kann, wenn man längere Songs macht. Zum Glück haben wir auch längere Songs gemacht. Ansonsten wäre die Line ein bisschen kacke auf der EP, wenn ich eben auch nur zwei Minuten Songs drin hätte.&nbsp;</p>



<p>»Sad Songs« war auch mit einer der letzten Songs, die entstanden bzw. fertig gemacht wurden. Von daher bezieht sich die Line retrospektiv darauf, dass wir ganz viel Musik gemacht haben und darunter eben auch sehr lange und untypische Songs.&nbsp;</p>



<p>Die Line hat sich auf niemanden persönlich bezogen, sondern dient eher als Kritik an der momentanen Musikkultur – dass alles aktuell sehr kurz und schnelllebig ist und genauso auch von den Artists gefordert wird. Dementsprechend musste ich da einmal was rauslassen.&nbsp;</p>



<p>Ich bin auch ein Fan davon, eine Idee stehen zu lassen. Wenn es nicht weitererzählt werden muss, reicht es auch, wenn der Song anderthalb Minuten lang ist. Aber irgendwie vermisse ich auch lange Songs, wo viel passiert und wo viel erzählt wird. Vielleicht war es eher ein Wunsch an Leute, längere Songs zu machen. Wenn ihr’s nicht macht, dann mach ich es halt und bin happy damit.&nbsp;</p>



<p><strong>Mit 5:30 min ist »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3IYcGFriYZqObPrFv2m7fd?si=2c0f7ed028774e4e">Swimming Circles</a>« der längste Song auf der EP und gleichzeitig eine offensichtliche Referenz an Mac Millers Alben »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5wtE5aLX5r7jOosmPhJhhk?si=ZzGhSgD1RNWKTwl2_3LRNQ">Swimming</a>« und »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5sY6UIQ32GqwMLAfSNEaXb?si=OPo_zf0lSea5_6cLKarHiQ">Circles</a>«, die wie dein Projekt ebenfalls zusammenhängen. Inwiefern hat dich seine Musik geprägt?</strong></p>



<p>Viel, aber auch erst seit den letzten drei Jahren. Ich bin da irgendwie reingerutscht. Mac Miller kennt man natürlich, aber bis mir »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5wtE5aLX5r7jOosmPhJhhk?si=ZzGhSgD1RNWKTwl2_3LRNQ">Swimming</a>« von SOMA herzlich empfohlen wurde, habe ich nie viel reingehört. Der erste Song, den ich dann gehört hatte, war »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6dFn6my1sHK2bcf23GlHwM?si=fe92e722d7c049f4">2009</a>« &#8211; der hat mich komplett gecatcht und danach war ich hooked. SOMA hatte mir dann auch seine Interpretation dazu erzählt, da er sich viel mit den thematischen Abläufen beschäftigt hat. Bei »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5wtE5aLX5r7jOosmPhJhhk?si=ZzGhSgD1RNWKTwl2_3LRNQ">Swimming</a>« beschreibt er z.B., dass er eigentlich noch nicht an einem guten Punkt ist und ihn viele Sachen abfucken. Bei »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5sY6UIQ32GqwMLAfSNEaXb?si=OPo_zf0lSea5_6cLKarHiQ">Circles</a>« hört man dann auf jeden Fall eine Besserung, nur ist er leider kurz nach der Entstehung des Albums verstorben.</p>



<p>Ich habe Mac Miller vorher nicht als konzeptuellen Menschen eingeschätzt, was mich immer ein bisschen von seiner Musik ferngehalten hat. Mit dem Hintergrund bin ich reingegangen und habe es zwei Jahre lang durchgehört – immer noch. Es ist immer noch ein Album, für wenn ich lange Zeit unterwegs bin, dann höre ich das durch. Ich glaube musikalisch haben wir gar nicht so Riesenparallelen. Irgendwie hat es aber was mit mir gemacht.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="FRISO - Swimming Circles (prod. SOMA)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/5_zTfJ8J4rA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Der Fakt, dass er als eigentlicher OG-Rapper aus Amerika den Switch gemacht hat hin zu nur noch das zu machen, worauf er Bock hat – zu singen, auch wenn er nicht der heftigste Sänger ist, ohne Autotune – einfach, weil es sich geil anhört und weil es Gefühle sind. Das hat mich irgendwie geholt. Damit hatte er mich.&nbsp;</p>



<p>Ich habe mich insgesamt viel mit dem gesamten Projekt von »Swimming« und »Circles« auseinandergesetzt und fand es deswegen eine witzige Anekdote, das auch in mein Projekt mit aufzunehmen, da hier die EPs ebenfalls zusammenhängen.&nbsp;</p>



<p><strong>»Luft zum Atmen« deutet stellenweise größere Themen an, die über die vier Wände von »10qm« hinausgehen und damit das Gefühl verschafft, dass sich deine Perspektive (sowohl nach innen als auch nach außen) erweitert hat. Findet diese thematische Entwicklung bewusst statt?</strong></p>



<p>Es gab schon das Konzept, den Fakt, dass es thematisch nicht mehr um meinen Kopf, 10qm Räume und alltägliche Probleme, sondern um ehrlichere Dinge geht, durch einen visuellen Kontrast auszudrücken.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>»10qm« findet thematisch in einem WG-Zimmer statt, spielt sich visuell aber nur draußen in der Freiheit ab, quasi da, wo es Luft zum Atmen gibt. Vom Styling her war es ebenfalls sehr unkompliziert, sehr raw. So ziehe ich mich halt normalerweise auch an. Die visuelle Ästhetik ist dem Ziel gefolgt, dass es keinen roten Leitfaden gibt, sondern einfach schön auszusehen.&nbsp;</p>



<p>Bei »Luft zum Atmen« hat es sich wiederum angeboten, das Ganze brachialer zu machen, Wände zu ziehen und gewisse Räume und Abgrenzungen zu schaffen, um ein Gefühl der Einengung zu vermitteln. Das fand auch dadurch statt, dass ich schicker angezogen wurde und mehr Fokus auf dem Aussehen lag. Häufig fühlt man sich zwar geil, wenn man schick angezogen ist, aber man schlüpft, vor allem wenn man sich nicht regelmäßig so anzieht, in eine Art Figur.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="FRISO - Petrichor (prod. SOMA)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/zWGwPsBveWY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Das war der Grund, weshalb wir dachten, dass es passt, mich durch Kleidung und die vielen Layers einzuengen, damit ich dadurch mehr Luft zum Atmen brauche. Das visuelle Konzept von »10qm«, würde, wenn es nur um den Titel geht, thematisch besser zu »Luft zum Atmen« passen. Inhaltlich und textlich macht es aber komplett Sinn, dass »Luft zum Atmen« erwachsener, bedenklicher und ehrlich ist und sich teilweise hinter der visuellen Ästhetik versteckt.&nbsp;</p>



<p><strong>Wie geht es dir, wenn du an deine erste Tour im Mai denkst? Du hast drei Stops angekündigt, die waren direkt sold-out und dann nochmal zehn weitere im Winter.&nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p>Ja, es ist sehr wild. Es war krass, dass es schnell ausverkauft war. Es ist sehr bestätigend und schön, weil es das erste Mal ist, dass man überhaupt irgendwas richtig kaufen kann und die Leute auch bereit dazu sind. Ich bekomme jetzt auch das erste Mal so richtig mit, was für Erfahrungen die Leute mit meiner Musik haben und was sie mit was verbinden.&nbsp;</p>



<p>Ich finde Musik ist immer ein Faktor, den man mit Situationen verbindet – zumindest bei mir. Das Feedback kriegt man dann erst in persona, wenn das Publikum im Nachhinein etwas erzählt oder man es über DMs oder andere Wege erfährt. Darauf freue ich mich sehr. Auch darauf zu erfahren, worauf die Leute achten, wenn sie die Musik hören. Vielleicht machen wir auch irgendwas, dass man diese Erfahrungen sammeln, aufschreiben und irgendwo lesen kann. Würde mich auf jeden Fall sehr interessieren.&nbsp;</p>



<p>Andererseits sind es aber immer noch Zahlen, die sehr schwer greifbar sind. Wenn es im Mai dann so weit ist, wird es natürlich nochmal ein ganz anderes Gefühl.&nbsp; Aktuell wird man jeden Tag mit irgendwelchen Zahlen konfrontiert und eine Millionen Streams sind auch nicht mehr so viel wert, wie sie es vor fünf Jahren waren. Von daher hat es mich extrem gefreut und tut es auch immer noch. Richtig wird sich die Freude dann aber erst bei den Shows im Mai und denen im November, Dezember ausdrücken.&nbsp;</p>



<p><strong>Apropos Shows. Das ist jetzt dieses Jahr das erste Jahr, wo du nicht mehr mit Paula Hartmann in deiner Rolle als Live-DJ unterwegs bist. Wirst du die großen Bühnen und die turbulenten Wochenenden vermissen?</strong></p>



<p>Safe. Ich habe darüber lustigerweise vorgestern nachgedacht.&nbsp;</p>



<p>Irgendwie ist es schon cool, sich um nichts außer meine Aufgaben innerhalb der Band kümmern zu müssen und mit den ganzen Leuten zu sein. Gerade auch die großen Bühnen werde ich vermissen. Ich mag es, Platz zu haben auf der Bühne, und das ist bei meiner Größe als Künstler noch nicht so der Fall.&nbsp;</p>



<p>Andererseits freue ich mich aber auch darauf, darauf hinzuarbeiten und diesen Prozess irgendwann an meiner eigenen Person mitzuerleben. Darauf hinzufiebern, dass es irgendwann große Bühnen gibt und sich dann darüber zu freuen.&nbsp;</p>



<p>Das wird jetzt dieses Jahr das erste Mal sein, dass ich eine <strong>Paula Hartmann</strong>-Show von außen sehe, was ich sehr spannend finde. Mal schauen, wie ich das einordne. Ob mich Trauer, Freude etc. überkommt, weiß ich noch nicht. Man fühlt sich natürlich noch als Teil davon, obwohl man weiß, dass man es nicht mehr ist. Schon ein komisches Gefühl.</p>



<p>Vermissen tue ich es auf jeden Fall, aber trotzdem bin ich sehr froh, dass wir im positiven Sinne ein gutes Ende gefunden haben, mit dem alle zufrieden sind und sich auf neue Aufgaben konzentrieren und freuen können.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/paula-hartmann-jakob-furis-1024x683.jpg" alt="Paula Hartmann Credit: Jakob Furis" class="wp-image-19007" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/paula-hartmann-jakob-furis-1024x683.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/paula-hartmann-jakob-furis-300x200.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/paula-hartmann-jakob-furis-768x512.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/paula-hartmann-jakob-furis-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/paula-hartmann-jakob-furis-720x480.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/paula-hartmann-jakob-furis-770x513.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/paula-hartmann-jakob-furis.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Paula Hartmann via Jakob Furis</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Ich habe noch eine letzte Frage zu einem anderen Thema. Es geht wieder um Lorde. Dieses Jahr kommt endlich ein neues Album. Was sind deine Gedanken dazu und was erhoffst du dir von dem Projekt?</strong></p>



<p>Ich erhoffe mir sehr viel. Ich finde es geil, weil sie konsequent alle vier Jahre ein Album droppt. Das ist schon wieder so ein kleines Add-on, was mich glücklich macht. Außerdem finde ich es sehr cool, dass aus dem Nichts gefühlt die erste Single kommt. Nicht wie bei einem <strong>Playboi Carti</strong>, der drei Jahre etwas ankündigt und dann nichts macht.&nbsp;</p>



<p>Von dem Snippet, was ich gehört habe, spricht mich auch das Soundbild wieder sehr viel mehr an als beim letzten Album. »Solar Power« war auch super schön, aber irgendwie hatte ich mich auf was anderes eingestellt.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lorde - What Was That" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/1UpoZpMBM9Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>(Anm. d. Red.: Das genannte Snippet gehört zu dem, am 24. April 2025 veröffentlichten, Song »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2jNyiavSywmA472t2m6ZBz?si=41444dfef7284460">What Was That</a>« von Lorde. Das Interview hat vor diesem Release stattgefunden)</p>



<p>Ich bin sehr gespannt, was es für Produktionen werden. Insgesamt kann ich mir ehrlich gesagt gut vorstellen, dass es iconic wird.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/friso-ueber-luft-zum-atmen-rueckschlaege-und-mac-miller">FRISO über »Luft zum Atmen«, Rückschläge und Mac Miller</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/interviews/friso-ueber-luft-zum-atmen-rueckschlaege-und-mac-miller/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DO GOOD. BE DOPE. &#124; April</title>
		<link>https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-april-3-2</link>
					<comments>https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-april-3-2#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Menzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2025 11:32:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Playlists]]></category>
		<category><![CDATA[ANAIS]]></category>
		<category><![CDATA[ARBOK 48]]></category>
		<category><![CDATA[Charlize]]></category>
		<category><![CDATA[Do Good. Be Dope.]]></category>
		<category><![CDATA[EMMA ROSE]]></category>
		<category><![CDATA[Filow]]></category>
		<category><![CDATA[FRISO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=18772</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit strahlend blauem Himmel, saftigem Grün und ausgiebigem Pollenflug hat der Frühling im April voll eingeschlagen. Gleich getan haben es ihm diverse Rapartists mit ersten Sommerhitversuchen, Kopfnickern und potenziellen Festivalhymnen. Insbesondere in puncto Tanzbarkeit machen Bangerfabrique ihrem Namen mal wieder alle Ehre. Auf einem bouncy 00erJahre-Timbaland-Style-Beat von Cato schießen sie mit ignoranten Lines um sich und krönen »DUMM« mit einer dem Songtitel entsprechend simplen aber ebenso eingängigen Hook. Ein Song, wie gemacht für puren Festivalabriss und definitiv ein verdienter Coverplatz [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-april-3-2">DO GOOD. BE DOPE. | April</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Mit strahlend blauem Himmel, saftigem Grün und ausgiebigem Pollenflug hat der Frühling im April voll eingeschlagen. Gleich getan haben es ihm diverse Rapartists mit ersten Sommerhitversuchen, Kopfnickern und potenziellen Festivalhymnen.  </strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="DUMM (prod. Cato) - nebou, melle, emmamaelo" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/jXVkATDfilc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Insbesondere in puncto Tanzbarkeit machen <strong>Bangerfabrique</strong> ihrem Namen mal wieder alle Ehre. Auf einem bouncy 00erJahre-Timbaland-Style-Beat von <strong>Cato</strong> schießen sie mit ignoranten Lines um sich und krönen »DUMM« mit einer dem Songtitel entsprechend simplen aber ebenso eingängigen Hook. Ein Song, wie gemacht für puren Festivalabriss und definitiv ein verdienter Coverplatz auf der <a href="https://open.spotify.com/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=fc325df73c10445e">DO GOOD. BE DOPE. Playlist</a>.</p>



<p>Alle weiteren Highlights des vergangenen Monats findet ihr wie immer unter <a href="https://open.spotify.com/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=fc325df73c10445e">DO GOOD. BE DOPE. auf Spotify</a>.</p>



<p>Mit dabei sind: </p>



<p><strong>KITANA, 3LNA, FANNY, YUNG PEPP, ELLICE, TOM HENGST, TOMBS BEATS, SOULY, YOSHO, RIN, LUCIO101, DISSY, SHELTER BOY, OG LU, SYMBA, AUDIO88, SHOSHARASCAL, FRISO, MARA </strong> uvm.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: DO GOOD. BE DOPE.  März" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-april-3-2">DO GOOD. BE DOPE. | April</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-april-3-2/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DO GOOD. BE DOPE. &#124; März</title>
		<link>https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-maerz-4</link>
					<comments>https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-maerz-4#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Menzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 17:04:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Playlists]]></category>
		<category><![CDATA[ANAIS]]></category>
		<category><![CDATA[ARBOK 48]]></category>
		<category><![CDATA[Charlize]]></category>
		<category><![CDATA[Do Good. Be Dope.]]></category>
		<category><![CDATA[EMMA ROSE]]></category>
		<category><![CDATA[Filow]]></category>
		<category><![CDATA[FRISO]]></category>
		<category><![CDATA[FUTURE FRANZ]]></category>
		<category><![CDATA[futurebae]]></category>
		<category><![CDATA[Gianni Suave]]></category>
		<category><![CDATA[HELMUTH]]></category>
		<category><![CDATA[Hexer]]></category>
		<category><![CDATA[JACE]]></category>
		<category><![CDATA[JOLLE]]></category>
		<category><![CDATA[JOSEPH HILL]]></category>
		<category><![CDATA[KARL DIE GROSSE]]></category>
		<category><![CDATA[Kitana]]></category>
		<category><![CDATA[März]]></category>
		<category><![CDATA[MiasZK]]></category>
		<category><![CDATA[Playlistupdate]]></category>
		<category><![CDATA[SARAH4K]]></category>
		<category><![CDATA[Shacke One]]></category>
		<category><![CDATA[SOFTBOY IVO]]></category>
		<category><![CDATA[Solo's Dream]]></category>
		<category><![CDATA[T-GOD]]></category>
		<category><![CDATA[TELESHOP]]></category>
		<category><![CDATA[Urbannino]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=18516</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auch wenn die Nächte täglich kürzer werden und die Sommerzeit die Helligkeit am Abend spürbar verlängert, wird es immer Orte geben, auf die kein Licht fällt. Abseits vom »Märchenwald«, vom »fun« und vom »Randensalat an Granatapfel« beleuchtet unser Coverpick für diesen Monat einen solchen Ort. An der Spitze der DO GOOD. BE DOPE. Playlist. für den März 2025 thronen Hang&#38;Otto. Otto ist auf der einen Seite „Wortsportler&#8221; mit „Schweißflecken auf den Reimketten&#8221; auf der anderen Seite ein sehr genauer Beobachter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-maerz-4">DO GOOD. BE DOPE. | März</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Auch wenn die Nächte täglich kürzer werden und die Sommerzeit die Helligkeit am Abend spürbar verlängert, wird es immer Orte geben, auf die kein Licht fällt. Abseits vom »Märchenwald«, vom <strong>»fun«</strong> und vom »Randensalat an Granatapfel« beleuchtet unser Coverpick für diesen Monat einen solchen Ort. </strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Meine Wolfskin" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/llGsvMHEKqI?list=OLAK5uy_lB7I35A2n_qsnDO0k3MNjLmOpZxqcr95Q" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>An der Spitze der <a href="https://open.spotify.com/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=fc325df73c10445e">DO GOOD. BE DOPE. Playlist</a>. für den März 2025 thronen <strong>Hang&amp;Otto</strong>. <strong>Otto</strong> ist auf der einen Seite „Wortsportler&#8221; mit „Schweißflecken auf den Reimketten&#8221; auf der anderen Seite ein sehr genauer Beobachter mit einem Faible für Melancholie. <strong>Carl Hang</strong> wiederum ist ein international gefragter DJ, der eigentlich einen ganz anderen Sound auflegt (zum Beispiel bei <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=wi4GAMJEbwg">Mitmischen</a></strong> oder auf dem <strong><a href="https://mostdope.tv/events/saegewerk-festival-2024-unabhaengige-kultur-in-brandenburg">Sägewerk Festival</a></strong>), für Otto aber magische Samples zu diggen und nostalgische Soundwelten zu erschaffen weiß, die jazzy, groovy und Lo-Fi klingen können. Beide sind Berliner und veröffentlichen seit 2020 gemeinsam Musik.</p>



<p>Das aus dieser Kombination nur ein kongeniales Duo hervorgehen kann, sollte mittlerweile klar sein. Auf ihrer neuen EP »Hier unten fällt das Licht nicht hin« stellen sie das eindrücklicher denn je unter Beweis. Highlighten wollen wir den Storyteller »Kuemmerling«, der einen Nachbarn mit starkem Alkoholproblem portraitiert und die hilflose Anteilnahme an dessen wiederkehrendem Schickals in starken Bildern einfängt. »Kuemmerling« hat das Format einer bedrückenden Kurzgeschichte, die das leider keinswegs einmalige Szenario nicht überpaced, nicht romantisiert, sondern ganz und gar echt erzählt. Ein verdienter Coverplatz auf der <a href="https://open.spotify.com/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=fc325df73c10445e">DO GOOD. BE DOPE. Playlist</a>. und eine klare Hörempfehlung für das komplette Tape! </p>



<p>Alle weiteren Highlights des vergangenen Monats findet ihr wie immer unter <a href="https://open.spotify.com/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=fc325df73c10445e">DO GOOD. BE DOPE. auf Spotify</a>.</p>



<p>Mit dabei sind: </p>



<p><strong>ANAIS, TELESHOP, HEXER, JOSEPH HILL,&nbsp;SHACKE ONE, URBANNINO, SOLO&#8217;S DREAM, FUTUREBAE, ARBOK 48, JOLLE, KITANA, SOFTBOY IVO, SARAH4K, FUTURE FRANZ, HELMUTH, CHARLIZE, JACE, EMMA ROSE</strong>, <strong>FILOW, FRISO, T-GOD, KARL DIE GROSSE, MIASZK, GIANNI SUAVE</strong> uvm.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: DO GOOD. BE DOPE.  März" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-maerz-4">DO GOOD. BE DOPE. | März</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-maerz-4/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DO GOOD. BE DOPE. &#124; Oktober</title>
		<link>https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-oktober-2</link>
					<comments>https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-oktober-2#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Menzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2024 11:54:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Playlists]]></category>
		<category><![CDATA[3310]]></category>
		<category><![CDATA[Apsilon]]></category>
		<category><![CDATA[Bazzazian]]></category>
		<category><![CDATA[BRKN]]></category>
		<category><![CDATA[Charlize]]></category>
		<category><![CDATA[Die P]]></category>
		<category><![CDATA[Do Good. Be Dope.]]></category>
		<category><![CDATA[Döll]]></category>
		<category><![CDATA[Domiziana]]></category>
		<category><![CDATA[FRISO]]></category>
		<category><![CDATA[Lacazette]]></category>
		<category><![CDATA[Liebling]]></category>
		<category><![CDATA[Martijn]]></category>
		<category><![CDATA[Odd John]]></category>
		<category><![CDATA[OG Keemo]]></category>
		<category><![CDATA[Oktober]]></category>
		<category><![CDATA[PBz]]></category>
		<category><![CDATA[Playlistupdate]]></category>
		<category><![CDATA[Shindy]]></category>
		<category><![CDATA[SOFTBOY IVO]]></category>
		<category><![CDATA[Veli]]></category>
		<category><![CDATA[Verifiziert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=16816</guid>

					<description><![CDATA[<p>Happy Halloween (nachträglich)! Ein grauer November liegt vor uns, die Weihnachtszeit bereits am Horizont &#8211; doch zunächst wollen wir den goldenen Oktober gebührend Revue passieren lassen! Apsilon, Bazzazian, Symba, $OHO BANI &#8211; der vergangene Monat hatte einige spannende Alben zu bieten. Und auch die Singles können sich sehen lassen. Rap in verschiedensten Facetten &#8211; von soft bis rough, von deep zu poppig, von schrill zu smooth und vor allem herbstlich &#8211; findet ihr ab jetzt unter DO. GOOD. BE. DOPE. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-oktober-2">DO GOOD. BE DOPE. | Oktober</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Happy Halloween (nachträglich)! Ein grauer November liegt vor uns, die Weihnachtszeit bereits am Horizont &#8211; doch zunächst wollen wir den goldenen Oktober gebührend Revue passieren lassen!  </strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="TASCHEN TROCKEN (T-GOD)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/91kFYWkqtkM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Apsilon</strong>,<strong> Bazzazian</strong>,<strong> Symba</strong>,<strong> $OHO BANI </strong>&#8211; der vergangene Monat hatte einige spannende Alben zu bieten. Und auch die Singles können sich sehen lassen. Rap in verschiedensten Facetten &#8211; von soft bis rough, von deep zu poppig, von schrill zu smooth und vor allem herbstlich &#8211; findet ihr ab jetzt unter <a href="https://open.spotify.com/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=fc325df73c10445e">DO. GOOD. BE. DOPE. Oktober auf Spotify</a>. </p>



<p>Auf dem Cover thront mit <strong>T-God</strong> erstmals ein Newcomer aus der Schweiz. Maximal lässig flowt der <strong>2kmafia</strong>-Member über zwei warme Kopfnicker-Sample-Beats und packt mit »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=91kFYWkqtkM&amp;pp=ygUPVEFTQ0hFTiBUUk9DS0VO">Taschen Trocken / Mama Sagt</a>« mal eben St. Gallen auf die Karte. Die Ansage <em>„bald schon wird die Gage teuer, buch&#8217; mich für ein&#8217; Gig jetzt&#8221; </em>sollte man ernst nehmen!</p>



<p>Diese und viele weitere Songs findet ihr unter <a href="https://open.spotify.com/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=fc325df73c10445e" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DO.GOOD.BE.DOPE auf Spotify</a>.</p>



<p>Mit dabei sind: </p>



<p><strong>Martijn, Verifiziert, Friso, Die P, Bazzazian, Liebling,</strong> <strong>Softboy Ivo, Apsilon, Charlize, Döll, 3310, Odd John, PBz, Shindy, BRKN, Lacazette, Domiziana, OG Keemo, Veli uvm.</strong></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: DO GOOD. BE DOPE. - April" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=fc325df73c10445e&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-oktober-2">DO GOOD. BE DOPE. | Oktober</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-oktober-2/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Friso über Rückzugsorte, TOOLOUDFORTHEROOM und »Melodrama«</title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/friso-ueber-rueckzugsorte-tooloudfortheroom-und-melodrama</link>
					<comments>https://mostdope.tv/interviews/friso-ueber-rueckzugsorte-tooloudfortheroom-und-melodrama#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:50:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[070 Shake]]></category>
		<category><![CDATA[10qm]]></category>
		<category><![CDATA[blonde]]></category>
		<category><![CDATA[ELEF]]></category>
		<category><![CDATA[FILO]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Ocean]]></category>
		<category><![CDATA[FRISO]]></category>
		<category><![CDATA[Lawin]]></category>
		<category><![CDATA[lemvig]]></category>
		<category><![CDATA[lenzy]]></category>
		<category><![CDATA[Levin Liam]]></category>
		<category><![CDATA[Lorde]]></category>
		<category><![CDATA[Lost Tapes]]></category>
		<category><![CDATA[Melodrama]]></category>
		<category><![CDATA[moé]]></category>
		<category><![CDATA[Paula Hartmann]]></category>
		<category><![CDATA[Sant]]></category>
		<category><![CDATA[Soma]]></category>
		<category><![CDATA[The 1975]]></category>
		<category><![CDATA[The Blaze]]></category>
		<category><![CDATA[Tooloudfortheroom]]></category>
		<category><![CDATA[tru.]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=16520</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die letzten zwei Jahre waren für FRISO wie ein endlos wirkender Marathon. Neben einer englischen EP, diversen Singles auf Deutsch, einem kürzlichen erschienen Tape mit dem Tooloudfortheroom-Kollektiv und seinem (mittlerweile ehemaligen) Amt als Live-DJ von Paula Hartmann hat er zusammen mit SOMA fleißig an seinem neuem Projekt »10qm« getüftelt. Kein Wunder, dass man da »Seitenstechen« bekommt.&#160; An einem sonnigen Spätsommermittag haben wir uns mit FRISO in Hamburg-St. Pauli getroffen, um über seine musikalischen Anfänge, Inspirationen und die jüngste EP zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/friso-ueber-rueckzugsorte-tooloudfortheroom-und-melodrama">Friso über Rückzugsorte, TOOLOUDFORTHEROOM und »Melodrama«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die letzten zwei Jahre waren für FRISO wie ein endlos wirkender Marathon. Neben einer englischen EP, diversen Singles auf Deutsch, einem kürzlichen erschienen Tape mit dem Tooloudfortheroom-Kollektiv und seinem (mittlerweile ehemaligen) Amt als Live-DJ von Paula Hartmann hat er zusammen mit SOMA fleißig an seinem neuem Projekt »10qm« getüftelt. Kein Wunder, dass man da »Seitenstechen« bekommt.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>An einem sonnigen Spätsommermittag haben wir uns mit FRISO in Hamburg-St. Pauli getroffen, um über seine musikalischen Anfänge, Inspirationen und die jüngste EP zu sprechen. Auf »10qm« verarbeitet er irgendwo zwischen Synth-Pop und Hip-Hop-Drums die turbulente Zeit der letzten Jahre. Große Bühnen vor Festivalmengen, die in logischer Konsequenz ihr Gegenstück fordern: Einen geschützten Rückzugsort zum Verschnaufen, der für jeden anders aussieht. Für manche ist es das vertraute WG-Zimmer, für die anderen eine Person oder die geliebte Heimatstadt.&nbsp;</strong></p>



<p></p>



<p><strong>Erinnerst du dich noch an die »Nie Verliebt« Releaseshow hier im Häkken, Anfang 2022?&nbsp;</strong></p>



<p>Mhm. Safe!</p>



<p><strong>Durch deinen Voract-Slot bin ich das erste Mal auf dich und deine Musik aufmerksam geworden. Du hattest auch erst ein, zwei Monate vorher deine Debüt-Single als FRISO veröffentlicht. Wie kam es dazu, dass du dich entschlossen hast, dieses Soloprojekt zu starten? Was war die Intention dahinter?&nbsp;</strong></p>



<p>Das war eigentlich die ganze Zeit schon da. Es war nie so, dass es aus einem gewissen Antrieb kam. Also quasi: „Ich bin jetzt mit Paula und mache deswegen jetzt mein eigenes Projekt.“ Es war irgendwie schon die ganze Zeit da. Ich habe auch immer zu Hause viel gemacht und hatte den Wunsch, dass es unter einem eigenen Ding laufen soll. Dass es dann parallel mit Paula passiert ist, kam eigentlich sehr organisch. Ich hab, glaub ich schon, seitdem ich jugendlich war, immer Bock gehabt auf Mucke machen. Mich nach außen zu tragen und Gefühle zu vermitteln, die ich selbst empfinde, wenn ich Musik höre. Und seitdem war das so drin.</p>



<p>Ich hatte noch ein anderes Projekt mit einem Freund zusammen und mir dabei das Produzieren beibringen lassen und gelernt, wie man eigenständig Musik macht. Das ging 2018 los und 2020 war ich dann irgendwie auch wegen Corona so richtig auf mich alleine gestellt und habe dann zuhause richtig losgelegt. Paula und ich kannten uns zwar schon vorher, haben dann aber auch begonnen, gemeinsam Musik zu machen. Es war immer ein sehr leidenschaftliches Ding, einfach anzufangen und machen und gucken zu wollen, wie weit man damit gehen kann und ob das irgendwie funktioniert. &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>



<p><strong>Gab es irgendwas, was dir bei deinem früheren Projekt (FILO) gefehlt hat?</strong></p>



<p>Es war gar nicht mal so, dass mir etwas gefehlt hat. Ich glaube, das war einfach eine coole Sache zum Ausprobieren, die in eine spannende Richtung ging. Es hat sich dann einfach ganz organisch auseinander gelebt, weil der eine in eine andere Stadt weg musste oder gerade private Sachen zu tun hatte.&nbsp;</p>



<p>Wir hatten damit aber auch gar nicht den Ansporn, in zwei Jahren die größten Festivals zu spielen, sondern uns einfach ohne Druck mit einer coolen Ästhetik auszuprobieren. Und dann hat sich das einfach ein bisschen auseinander gelebt. Ich war auch im Ausland und hab’ danach alleine weitergemacht.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Ein kleiner zeitlicher Sprung. »Sekunde« war letztes Jahr im Februar dein erster Release auf Deutsch. Was genau hat dich zum Wechsel gebracht, auf Deutsch Musik zu veröffentlichen?</strong></p>



<p>Der Song tatsächlich. Ich saß während der Corona-Zeit bei mir zu Hause und hab’ aus Jux Type-Beats durchgehört. Irgendwann bin ich auf den Beat von »Sekunde« gestoßen und es hat direkt gefunkt. Der hatte irgendetwas Einzigartiges an sich. Das Erste, was beim Freestylen dazu rauskam auf Deutsch und ich hab’ den Song einfach so fertig gemacht und allen Homies geschickt. Die haben’s direkt gefeiert.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="TOOLOUD SESSION - STAFFEL 1: &quot;FRISO - SEKUNDE&quot;" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/2OdUyfaK9xI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Natürlich musste ich mir vorher schon oft anhören: „Ey, warum machst du nicht mal Musik auf Deutsch?“, aber ich habe mich immer sehr dagegen gesträubt. Ich wollte nicht dieser klassische Typ Künstler sein, bei dem das Label sagt „Mach mal auf Deutsch“ und es dann so funktioniert. Mir war sehr wichtig, dass das aus eigener Intention heraus geschieht. Natürlich ist es besser im deutschen Markt, deutsche Musik zu machen, aber ich mochte diese englischen Sachen eben, weil man da gefühlt viel mehr Freiraum zum Ausprobieren hat. Man kann auch instrumental verrückter werden, ohne Angst zu haben, dass man aneckt.</p>



<p>Als ich »Sekunde« gemacht habe, war ich aber sowieso mit meinem englischen Projekt ein bisschen am kriseln und hab’ durch diesen deutschen Moment wieder neue Energie zum Musikmachen bekommen. Das war rückblickend die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können.</p>



<p><strong>Hat ja auch funktioniert.</strong></p>



<p>Stimmt. (lacht). Vielleicht.</p>



<p><strong>Wie würdest du sagen, hat sich der Wechsel von englischer zu deutscher Musik auf deinen Ausdruck und deine Kunst ausgewirkt?</strong></p>



<p>Ich habe das Gefühl, dass es deutlich rappiger geworden ist. Zwar nicht nur, aber auf »10qm« gibt es inklusive »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/44dnpEV3ALSX36p64J8cIb?si=09e9f7c330dd4d70">Kopfsache</a>« zwei Songs, die deutlich raplastiger sind. Die Instrumentals heben sich auch ein bisschen von den anderen ab, im Sinne, dass sie außerhalb meiner eigentlichen Komfortzone liegen. Auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/17ZAhJ2NVtpxAdemyFiRfh?si=5FmjCIbeROOZw0W7lAM6LQ">Lost Tapes</a>« hatte ich zum Beispiel viele liegende Flächen, Pads und Synthies gehabt, die dich gefühlt irgendwohin getragen haben. Bei dieser EP ist es echt gut und gerne mal ein bisschen straight in die Fresse. »Kopfsache« ist das beste Beispiel, weil es ohne groß herumerzählen direkt losgeht. Dieses textliche „Eier auf den Tisch legen“ habe ich noch nie gemacht. Sowas traut man sich als kleiner Künstler manchmal auch gar nicht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="FRISO - Kopfsache (prod.SOMA)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/5yQc6fx0mTk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich mach&#8217; Mucke, wenn ich mir zu viel Kopf mache / Du machst Mucke, dass sich meine Homies fragend an den Kopf fassen</strong></p>
<cite><em>»Kopfsache«</em></cite></blockquote>



<p>Im Deutschen kann man natürlich direkter und konkreter sein. Außerdem versuche ich mich nicht zu scheuen, meinen eigenen Slang zu benutzen, den zum Beispiel Leute in Freiburg nicht nachvollziehen können, weil sie nicht „Ahn mal“ oder „Ich hab ‘nen Knacks“ sagen. Das hab ich mir vor allem durch die <strong>Tooloud </strong>(Tooloudfortheroom) Kreise angeeignet. Den Mut zum Anecken. Beim Prozess von »10qm« hatten wir seit Ewigkeiten keine Musik mehr gemacht und irgendwann meinte Jakob (SOMA), „Wo sind die Eier hin?“ Dann haben wir uns »Lost Tapes« noch einmal angehört, weil es einfach sehr viel verspielter war und uns gesagt, dass wir da wieder hin wollen, halt nur auf einem viel besseren Level. Der Ansporn war, wieder außerhalb der Schubladen zu denken.</p>



<p>In dem Moment, wo ich auf Deutsch Musik gemacht habe, bin ich automatisch diesen Regeln gefolgt und habe Strophe-Hook-Strophe-Hook-Songs geschrieben. Das gefällt mir zwar auch, aber ich finde es trotzdem erfrischend, wenn man sich auch mal was traut. Wir haben uns nach langer Zeit wieder an »Lost Tapes« bedient. Sound-technisch ist es auch von dieser Schublade weggekommen „Ich mache nur Synth Sounds“ hin zu „wir bedienen uns an Gitarren, bisschen mehr Hip-Hop Beats und doch wieder sehr poppige Sachen und Hip Hop-Beats“, aber auch wieder sehr verspielt.</p>



<p><strong>Dann lass uns doch über deine neue EP »10qm« sprechen. Wenn man sich ein bisschen mit dir beschäftigt, taucht dieser Begriff im Laufe deiner Diskografie erstaunlich oft auf, sei es in einzelnen Lines oder Songtiteln. Was für eine Bedeutung hat er für dich?</strong></p>



<p>Gute Frage (lacht).</p>



<p>Mir ist selbst aufgefallen, dass ich den Namen oft unbewusst erwähnt habe und hab mir das ganze dann Mal durch den Kopf gehen lassen. Irgendwann hat es für mich Sinn ergeben. Mein damaliges WG-Zimmer war um die zehn Quadratmeter groß. Im Vertrag stand zwar eine größere Zahl, aber das ist Cap gewesen. Ich habe das als einen Schutzraum interpretiert. Diese zehn Quadratmeter, wo du halt komplett das sein kannst, was du bist und wo das auch niemand so richtig angreifen kann. Sobald diese Tür zu den Quadratmetern zufällt, bist du komplett für dich alleine und kannst alles machen, aber auch irgendwie nichts und es ist in Ordnung.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Zehn Quadratmeter werden zum Heim</strong></p>
<cite>»Damals«</cite></blockquote>



<p>Außerdem sind alle Grundsteine zu dieser EP in diesen zehn Quadratmetern gefallen. Auch schon bei »Lost Tapes«, hatte ich mir im Keller meiner Eltern ein kleines Studio gebaut, das ungefähr zehn Quadratmeter groß war. Generell alles, was mit Musik zu tun hatte, geschah immer in kleinen Räumen, die ungefähr so groß waren. Dadurch, dass Musik einfach etwas sehr persönliches ist, habe ich das als meinen Titel genommen.</p>



<p>Fun Fact: Ich bin ein Mensch, der merkt, wenn eine Tür offen ist, selbst wenn ich es nicht sehe. Schon seit ich klein bin, war das ein Ding. Ich finde, das ist sehr passend in Bezug auf den Titel: Türen müssen immer verschlossen sein.</p>



<p><strong>Dient das dann quasi auch als Rückzugsort für dich, wenn du z.B. von einem Festival zurückkommst?</strong></p>



<p>Auf jeden Fall. Wenn wir von Festivals reden, war das letztes Jahr sehr viel aufregender und eine ganz neue Erfahrung. Dieses Jahr ist es recht routiniert geworden und fühlt sich mehr an wie ein Job. Es ist trotzdem ein sehr, sehr schöner Job und macht sehr viel Spaß, aber man merkt auf jeden Fall auch die Schattenseiten auf einmal. Wenn man nach Hause kommt und irgendwie energielos ist, dann sind die zehn Quadratmeter auf jeden Fall ein Schutzraum, so ein kleiner Bunker.</p>



<p><strong>Du hast das Thema eben schon angerissen. Es hat sich im Vergleich zu »Lost Tapes« 2021/22 sehr viel verändert. Von Englisch zu Deutsch, damals im Elternhaus, jetzt geht es mit Paula und Tooloudfortheroom langsam nach oben. Was würdest du sagen, ist gleich geblieben und verbindet die beiden Projekte?</strong></p>



<p>Die Person, mit der sie gemacht wurden. <strong>SOMA </strong>halt. Das ist auf jeden Fall einer der wichtigsten Faktoren daran, weil es mir unfassbar einfach fällt, mit ihm Musik zu machen. Vor allem, weil er auch sehr unverkopft ist. Wenn wir an etwas nicht weiterkommen, dann ist es so. Andererseits weiß er innerhalb dieser kurzen Zeit, die wir uns jetzt kennen, so vier Jahre, komplett zu verstehen, was ich feiere und was er noch ergänzen kann an dem, was ich schon gemacht habe. Von daher ist SOMA ein sehr, sehr wichtiger Bestandteil, der gleich geblieben ist.</p>



<p>Ich glaube, der Anspruch an die Musik ist auch weiterhin gleich. Ich bin immer noch sehr bedacht, was Texte angeht und mag es nicht, etwas zu schreiben, wo ich mir dann denke „ah, die Line ist ein bisschen kitschig oder irgendwie nicht das, was es sein soll oder nur ein Zweckreim.“ Dann möchte ich mich eher noch einmal reinfuchsen und gucken, ob etwas besseres bei rumkommt.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Und ja, das Umfeld generell. Es hat sich natürlich viel verändert, aber das Umfeld ist von Anfang an immer das gleiche geblieben. Mit Tooloud und mit Paula hat sich wenig verändert, außer die Strukturen im Hintergrund. Man ist jetzt mit einem Label gesignt und irgendwie sind da professionellere Personen mit involviert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1.jpg"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-16561" style="width:703px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-819x1024.jpg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-240x300.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-768x960.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-1229x1536.jpg 1229w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-1639x2048.jpg 1639w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-500x625.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-800x1000.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-1280x1600.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-770x962.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-1400x1750.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1.jpg 1701w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Rufus Engelhard</figcaption></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Wie hast du SOMA eigentlich kennengelernt?</strong></p>



<p>Sehr Hamburg-mäßig irgendwie. Ich kannte jemanden, der ihn auch kannte und war abends unterwegs mit dem und er meinte so: „Hey, hast du Bock auf einen Sit-in?“ Wir sind dann hin, aber ich kannte niemanden. Ich hab mich dann mit <strong>moé</strong>, <strong>SOMA</strong> und <strong>ELEF</strong>, die ja schon ihre Gang waren, ein bisschen über Musik ausgetauscht und meine schlecht aufgenommenen, alten, englischen Demos gezeigt. SOMA hat da schon, trotz all dem, meine Vision gecheckt. Eine Woche später haben wir uns dann getroffen und sind zusammen ins Studio gegangen. Ab da lief alles sehr organisch.&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Es gab dieses Lager in Altona mit moé, ELEF und SOMA und ich hatte kurz vorher die ganzen Harburger Jungs kennengelernt: <strong>Sant</strong>, <strong>lenzy</strong>, <strong>Lawin </strong>und so. Ich hab mir dann gedacht, dass wir irgendwie alle denselben Humor haben und es doch passen würde, wenn mir mal zusammen chillen. Dann haben wir uns date-mäßig verkuppelt, woraus dann das größere Tooloudfortheroom entstanden ist. Das gab es vorher schon auf der Harburg Seite und wir haben das dann zusammengeführt. Ist alles ganz organisch passiert. Voll geil!</p>



<p><strong>Lass uns mal direkt bei Tooloudfortheroom bleiben. Du rappst zwar ein bisschen auf »10qm«, aber ich würde sagen, dass das bei deinen Parts von Tooloud mehr im Vordergrund steht. Trennst du diese Stile bewusst?</strong></p>



<p>Ja, ich glaube schon, weil es eine Möglichkeit bietet, das mal in einem Kontext auszuprobieren, der eh schon raplastig ist, wohingegen sowas im eigenen Projekt vielleicht ein bisschen fehl am Platz wäre.</p>



<p>Als wir das Tooloud-Album gemacht haben, gab es diese Skizze zu »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2xQBa4dio9urty1bQqJcii?si=3a7a8af8f7244efe">Wolkenträume</a>« und alle meinten so: „Irgendwie haben wir Bock, dass Friso auch einen Rap-Part hat.“ Vorher hat es nie richtig funktioniert, aber bei »Wolkenträume« ging alles sehr fix und das war geil. Das war das erste Mal, dass ich mich wirklich getraut habe zu rappen und auch cool damit war. Ich glaube, man bietet sehr viel Angriffsfläche, wenn man als Nicht-Rapper anfängt zu rappen, aber im Rahmen von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/69tis1ay5SU50ABmfsNY31?si=MRmFQqVwSEKHHL4GiKcyoA">lemvig</a>« konnte ich da sehr unverkopft rangehen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="tooloudfortheroom - Wolkenträume (Offizielles Musikvideo)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/j7jyjzAgeTk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Und ich rede nicht mit dir, weil ich verpack&#8217; alles in Songs. Das ist ein bisschen wie entkomm&#8217;n</strong></p>
<cite>»Wolkenträume«</cite></blockquote>



<p>Trotzdem vermischt es sich teilweise mit dem eigenen Projekt, wie man jetzt zum Beispiel auf »Kopfsache« und »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0vzjfPCA1P7IWxOFsvJqxh?si=4e1da9306fa34ce2">Seitenstechen</a>« hört. Ich würde mich aber nie als Rapper bezeichnen, sondern eher als Sänger, der sich ab und zu daran bedient. Ich bin auch einfach mit Rap aufgewachsen, und deswegen findet sich das teilweise in meiner Musik wieder.</p>



<p><strong>Kleiner Themenwechsel jetzt. Lorde – »Melodrama«.</strong></p>



<p>Geil!</p>



<p><strong>Ich finde ihren Einfluss auf »Lost Tapes« sehr auffällig. Deine Musik ist mittlerweile erwachsener geworden und entfernt sich damit teilweise von diesem jugendlichen, euphorischen Gefühl, was sowohl »Lost Tapes« als auch »Melodrama« vermitteln. Hat sie dich bei dieser EP trotzdem noch inspiriert und wenn ja, wo?</strong></p>



<p>Immer. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/2B87zXm9bOWvAJdkJBTpzF?si=YvPkctrxRtetxVkPFYWn6w">Melodrama</a>«, das Album, inspiriert mich gefühlt jeden Tag, weil die Produktion unfassbar spannend ist und das auch immer noch ein Ansporn beziehungsweise ein Maßstab ist, den ich für mich setze.</p>



<p>Bei »Lost Tapes« habe ich eher versucht, Gefühle nachzustellen von bestimmten Songs, die ich selbst feier, wohingegen das Album bei »10qm« mehr in die Details eingeflossen ist. Mir ist bei »Melodrama« aufgefallen, dass es ganz viele Ebenen und Details hat, die man vielleicht erst beim achten Mal durchhören erkennt. Das findet sich zum Beispiel auch im Intro der EP »Alles« wieder, was recht verspielt ist und viele kleine Details enthält, die irgendwo in den Vocals stattfinden.</p>



<p><strong>Für mich fängt vor allem (die Pre-Hook von) »Ampullen« diese Leichtigkeit von »Melodrama« sehr gut ein. Was genau meinst du damit, dass du „die Lichter in Ampullen abfüllst“?</strong> </p>



<p>Das ist eher metaphorisch gemeint. Es geht darum, die Energie dieser Stadt zu speichern und dann immer darauf zugreifen zu können, wenn ich woanders bin. Ich war, glaube ich, den ganzen Sommer, wenn es hochkommt, eine Woche in Hamburg und dann direkt wieder weg. Mir ist es wichtig, wenn ich dann hier bin, mich aufzusaugen und neue Energie zu sammeln.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="FRISO - Ampullen (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/GWhObw_hBwM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Hast du noch andere Künstler*innen, die dich im Allgemeinen, aber insbesondere bei der EP inspiriert haben?</strong></p>



<p>Ich muss das ein bisschen rekapitulieren, weil die Songs teilweise entweder anderthalb Jahre alt sind oder halt erst vor kurzem entstanden sind. Deswegen ist es eine sehr breite Zeitspanne. Lorde ist auf jeden Fall immer mit dabei. Ich habe, glaube ich, zu dem Zeitpunkt, an dem die ganzen Songs entstanden sind, viel von <strong>The 1975</strong> gehört. Gerade was die poppigen Sachen angeht, finde ich die einfach sehr, sehr, sehr spannend. Die haben auf jedem Album mindestens einen Track, der komplett mit Autotune und Trap ist, was gar nicht zu denen passt, aber es ist irgendwie geil. Auch eine <strong>070 Shake</strong> ist auf jeden Fall mit dabei!</p>



<p>Es sind weniger einzelne Künstler*innen, sondern wirklich mehr so ein Mischmasch aus einzelnen Songs. <strong>The Blaze</strong> ist auf jeden Fall auch immer noch eine starke Referenz, auf die ich immer wieder zurückgreife, weil die sehr krasse Gefühle vermitteln können. Ich glaube, <strong>Frank Ocean</strong> hört man auch. Er ist immer ein guter Verweis, immer eine gute Sache, zu der man aufschauen kann.</p>



<p><strong>Vielleicht auch »tru.«?</strong></p>



<p>Ja, das wollte ich gerade sagen! »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/0SyO17NG4tEWWMc0lRocfb?si=gSHW7mnqR8-0DoCrxj3LUA">tru.</a>«<strong> </strong>ist ein Album, das ist auch goated. Das sind so Sachen, die sehr spannend von der Produktion sind. Gesangsmäßig und topline-mäßig lasse ich mich gar nicht so inspirieren, sondern finde eher Momente cool von irgendwelchen Songs. Das meiste, von dem ich mich viel inspirieren lasse, sind die Instrumentals. Da ist halt »tru.« krass und »Melodrama«, »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3mH6qwIy9crq0I9YQbOuDf?si=e5_Hr4xBTA68byd77m8lKA">Blonde</a>« und The Blaze auch. Ich glaube, diese Inspirationen haben sich seit vielen Jahren wenig verändert.</p>



<p></p>



<p><strong>Ich hatte bei der EP das Gefühl, wenn du über den schnellen Verlauf der letzten zwei, drei Jahre sprichst, passiert das meistens mit einem negativen Beigeschmack. Worauf, würdest du sagen, bist du besonders stolz?</strong></p>



<p>Ich bin schon sehr stolz darauf, wie schnell sich das alles entwickelt hat, weil es nicht selbstverständlich ist. Es gibt Leute, die das seit 8 Jahren oder 10 Jahren machen und entweder noch nicht an dem Punkt sind oder erst nach 8 Jahren an dem Punkt waren.</p>



<p>Ich bin auch sehr stolz darauf, das alles mit meinen Freunden machen zu dürfen und dabei sehr uneingeschränkt agieren zu können. Mir war es jetzt zum Beispiel bei dem Vertrag, den ich unterschrieben habe, auch wichtig, dass da nichts mit Tooloud clasht, weil ich das einfach als eine sehr hohe Prio sehe, da mitmachen zu dürfen und meinen Senf dazugeben zu können.</p>



<p>Vor allem auf Tooloudfortheroom bin ich sehr stolz, weil es nochmal einen anderen Kosmos aufgemacht hat. Ich muss nicht meinen Kopf 100% reinstecken, um geile Sachen zu machen. Es reicht, wenn ich 10% dazugebe und die restlichen 90% werden von den anderen gemacht. Außerdem hat sich das alles organisch entwickelt, aus eigener Kraft heraus.</p>



<p>Es ist ganz schwer eine klare Sache auszumachen, weil dieses Jahr alles voll zur Normalität geworden ist. Ich würde, glaub ich, einfach dieses Jahr sagen. Das war sehr augenöffnend. Vor allem die Paula-Tour, auch wenn es gar nicht um mich da geht, sondern einfach nur darum, dass man dabei ist, das war sehr krass. Und dann zu sehen, dass da Freunde die halbe Tour als Voract begleiten. Auch geil!</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764.jpeg"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-16552" style="width:708px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764-1024x1024.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764-300x300.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764-150x150.jpeg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764-768x767.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764-500x500.jpeg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764-800x799.jpeg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764-120x120.jpeg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764-240x240.jpeg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764-360x360.jpeg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764-540x540.jpeg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764-720x720.jpeg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764-770x769.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764-125x125.jpeg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/IMG_7764.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Jakob Furis</figcaption></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Bisschen off topic, aber ich habe Anfang des Jahres eine Ausbildung abgeschlossen.&nbsp;</p>



<p><strong>Glückwunsch!</strong></p>



<p>Danke. (lacht). Es war absolut nicht das, was ich machen wollte. Es war ein Feld, das interessant war, aber trotzdem auf lange Sicht ein ziemlich standardmäßiger Bürojob. Ich habe immer gedacht, nach einem Jahr breche ich da ab, wenn es mit Musik laufen sollte, aber ich habe es zweieinhalb Jahre durchgezogen. Ich bin im Nachhinein sehr dankbar, dass ich da gepusht wurde!</p>



<p>Ich bin auch sehr stolz auf die EP, die wir gemacht haben. Wir haben gestern nochmal kleine Feinarbeiten gemacht und irgendwie ist es sehr schön, ein Projekt zu haben, bei dem man sagen kann, „wir haben wirklich das Beste rausgeholt“. Das ist ein schönes, geschaffenes Stück Kunst, was ich sehr gerne präsentieren will.</p>



<p>Jakob ist an gewesen (Anm. d. Red.: “an” wie eine Maschine). Er hat wirklich Sachen da gemacht, von denen ich noch nie vorher gehört habe&nbsp;</p>



<p><strong>Man merkt vor allem bei »Lost Tapes« sehr, dass du ein Fan von Konzeptprojekten bist. Die ganze EP wird verbunden durch Geräusche eines Kassettenspielers und bei »10qm« gibt es auch klassisch Intro, Outro und Interlude. Ist ein Album etwas, was dich aktuell reizt?</strong></p>



<p>Voll. Es ist so, dass diese EP, die wir jetzt gemacht haben, immer noch konzeptionell ist, es sich aber auf eine andere Art und Weise äußert. Man merkt das mehr im generellen Konzept der EP und in den Visuals. Mit dem Namen wird einfach ein bisschen rumgespielt. Ich kann gerade noch nicht mehr verraten, aber das Projekt »10qm« ist auf jeden Fall noch nicht beendet.&nbsp;<br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/friso-ueber-rueckzugsorte-tooloudfortheroom-und-melodrama">Friso über Rückzugsorte, TOOLOUDFORTHEROOM und »Melodrama«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/interviews/friso-ueber-rueckzugsorte-tooloudfortheroom-und-melodrama/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Releaseübersicht: Die Alben im Oktober 2024</title>
		<link>https://mostdope.tv/releaseuebersicht/releaseuebersicht-die-alben-im-oktober-2024</link>
					<comments>https://mostdope.tv/releaseuebersicht/releaseuebersicht-die-alben-im-oktober-2024#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 13:02:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Releaseübersicht]]></category>
		<category><![CDATA[$OHO BANI]]></category>
		<category><![CDATA[Apsilon]]></category>
		<category><![CDATA[Bazzazian]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschrap]]></category>
		<category><![CDATA[Dezember]]></category>
		<category><![CDATA[Die Fantastischen Vier]]></category>
		<category><![CDATA[ERROR]]></category>
		<category><![CDATA[FRISO]]></category>
		<category><![CDATA[GloRilla]]></category>
		<category><![CDATA[Montez]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Album]]></category>
		<category><![CDATA[New Album]]></category>
		<category><![CDATA[Pöbel MC]]></category>
		<category><![CDATA[Preview]]></category>
		<category><![CDATA[Release]]></category>
		<category><![CDATA[Symba]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=13244</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Herbst ist nicht nur wettertechnisch längst da, auch auf dem Kalender ist es jetzt ganz offiziell Herbst. Umso mehr Zeit, um sich Stück für Stück von den kurzweiligen Sommersingles zu lösen und sich gemütlich Musik auf Albenlänge zu geben. Wie gut, dass auch der Oktober wieder jede Menge an neuen Langspielern mit sich bringt. Schon der erste Releasefreitag des neues Monats hat dabei mit Apsilon und Symba gleich zwei Hochkaräter zu bieten. Für Apsilon ist es mit »Haut wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/releaseuebersicht/releaseuebersicht-die-alben-im-oktober-2024">Releaseübersicht: Die Alben im Oktober 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Der Herbst ist nicht nur wettertechnisch längst da, auch auf dem Kalender ist es jetzt ganz offiziell Herbst. Umso mehr Zeit, um sich Stück für Stück von den kurzweiligen Sommersingles zu lösen und sich gemütlich Musik auf Albenlänge zu geben. </strong></p>



<p>Wie gut, dass auch der Oktober wieder jede Menge an neuen Langspielern mit sich bringt. Schon der erste Releasefreitag des neues Monats hat dabei mit <strong>Apsilon </strong>und <strong>Symba </strong>gleich zwei Hochkaräter zu bieten. Für Apsilon ist es mit »Haut wie Pelz« das lang erwartete Debütalbum, während Symba mit »Liebe &amp; Hass« an den Erfolg von seinem ersten Album »Symba Supermann« anknüpfen möchte. Helfen könnte dabei die &#8211; man glaubt es kaum &#8211; erste offizielle Zusammenarbeit mit <strong>Pashanim</strong>, die auf diesem Album stattfindet.</p>



<p>Weitere Highlights des Monats kommen <strong>$oho Bani</strong>, <strong>Bazzazian</strong>, <strong>Pöbel MC</strong>, <strong>error </strong>oder <strong>GloRilla</strong>, die allesamt mit neuen Projekten in den Startlöchern stehen.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">04.10.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>AcidFrank &#8211; Chien Ensoleillé EP<br>Apsilon &#8211; Haut wie Pelz<br>Die Fantastischen Vier &#8211; Long Player<br>Philousz &#8211; Neumond EP<br>Symba &#8211; Liebe &amp; Hass</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>Leon Bridges &#8211; Leon<br>Toosii &#8211; Jaded</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">11.10.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>Dennis Dies Das &#8211; Rap Rave<br>Montez &#8211; Pass auf mein Herz auf<br>$oho Bani &#8211; Ein Schritt und ich fall</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>GloRilla &#8211; GloRious</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">18.10.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>Aylo &#8211; Therapie<br>Bazzazian &#8211; 100Angst<br>Dominik Hartz &#8211; Dominik Hartz<br>Kasi &#8211; Harddrive2024 Tape<br>Pöbel MC &#8211; Dr. Pöbel<br>Yaw Herra &#8211; Guter Ruf in schlechten Kreisen</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>Gucci Mane &#8211; Greatest Of All Trappers</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">25.10.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>Bush.Ida &#8211; Bush zu Bi EP<br>error &#8211; Aspartam-Bitter EP<br>JNNRHNDRXX &#8211; JNNTOPIA </p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>Rejjie Snow &#8211; Peace 2 Da World</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/releaseuebersicht/releaseuebersicht-die-alben-im-oktober-2024">Releaseübersicht: Die Alben im Oktober 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/releaseuebersicht/releaseuebersicht-die-alben-im-oktober-2024/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DO GOOD. BE DOPE. &#124; September</title>
		<link>https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-september</link>
					<comments>https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-september#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Menzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 10:23:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Playlists]]></category>
		<category><![CDATA[Apsilon]]></category>
		<category><![CDATA[Bazzazian]]></category>
		<category><![CDATA[Bush.ida]]></category>
		<category><![CDATA[Die P]]></category>
		<category><![CDATA[Do Good. Be Dope.]]></category>
		<category><![CDATA[Donna savage]]></category>
		<category><![CDATA[Ebow]]></category>
		<category><![CDATA[ELIA]]></category>
		<category><![CDATA[Fanny]]></category>
		<category><![CDATA[FRISO]]></category>
		<category><![CDATA[Fuffifufzich]]></category>
		<category><![CDATA[Jay Pop]]></category>
		<category><![CDATA[JOLLE]]></category>
		<category><![CDATA[Kaschmir]]></category>
		<category><![CDATA[Liebling]]></category>
		<category><![CDATA[Lila Sovia]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Dion]]></category>
		<category><![CDATA[Martijn]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[PAN KEE-BOIS]]></category>
		<category><![CDATA[Paula Hartmann]]></category>
		<category><![CDATA[Pestizid]]></category>
		<category><![CDATA[Playlist]]></category>
		<category><![CDATA[PRIVOT MILLER]]></category>
		<category><![CDATA[SOFTBOY IVO]]></category>
		<category><![CDATA[Solo's Dream]]></category>
		<category><![CDATA[Verifiziert]]></category>
		<category><![CDATA[WOLKE 8]]></category>
		<category><![CDATA[YRRRE]]></category>
		<category><![CDATA[YUNG SAINT PAUL]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=16123</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um es ein letztes Mal für dieses Jahr korrekt mit Dissys Worten zu beschreiben: „(&#8230;)Es ist September.&#8221; Draußen ist es mittlerweile wirklich „zu kalt für dein G-Star Tanktop&#8221; und wir wollen den Monat, bevor er sich verabschiedet, nochmal ordnungsgemäß musikalisch zusammenfassen. Lacazette ist auf Maulis Prophezeiung tatsächlich zum neuen Shootingstar der Deutschrapszene avanciert und auch BIBIZAs Prophezeiung zur »Donau« hat sich innerhalb kürzester Zeit katastrophal bewahrheitet. Außerdem haben Tooloudfortheroom ihren ersten Sampler, Jassin sein erstes Tape und Levin Liam das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-september">DO GOOD. BE DOPE. | September</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><b>Um es ein letztes Mal für dieses Jahr korrekt mit Dissys Worten zu beschreiben: </b><a style="font-weight: bold;" href="https://www.youtube.com/watch?v=GiQpdKGaAyI&amp;ab_channel=DISSY">„(&#8230;)Es ist September</a><b>.&#8221; Draußen ist es mittlerweile wirklich </b><a style="font-weight: bold;" href="https://www.youtube.com/watch?v=GiQpdKGaAyI&amp;ab_channel=DISSY">„zu kalt für dein G-Star Tanktop</a><b>&#8221; und wir wollen den Monat, bevor er sich verabschiedet, nochmal ordnungsgemäß musikalisch zusammenfassen.  </b></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Ceren - Güneş/Sonne" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/UZI4dPzj90U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Lacazette </strong>ist auf <a href="https://www.instagram.com/reel/C-inmcBoHzY/"><strong>Maulis </strong>Prophezeiung</a> tatsächlich zum neuen Shootingstar der Deutschrapszene avanciert und auch <strong>BIBIZAs </strong>Prophezeiung zur »<a style="font-weight: bold;" href="https://www.youtube.com/watch?v=XEy5RWI4688&amp;ab_channel=BIBIZA">Donau</a>« hat sich innerhalb kürzester Zeit katastrophal bewahrheitet. Außerdem haben <strong>Tooloudfortheroom </strong>ihren ersten Sampler, <strong>Jassin </strong>sein erstes Tape und <strong>Levin Liam</strong> das lang erwartete Debütalbum »Gesicht verlieren« veröffentlicht (dazu morgen mehr).</p>



<p>Vor allem ist aber inmitten dieser Releases plötzlich der Sommer verschwunden. Ein Zustand, den wir genauso schwer ertragen können wie <strong>Ceren</strong>, die ihrer Sehnsucht nach <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UZI4dPzj90U&amp;ab_channel=CEREN">»Güneş/Sonne«</a> gleich zweisprachig Ausdruck verleiht. Ihre mitreißende Hookline wird zum Hilferuf nach rettender Wärme und Sommergefühlen, die Zweifel beseitigen und Ablenkung schaffen, denn: <em>„Kalte Zeit macht schwer, dass ich dich vergessen kann.&#8221;</em></p>



<p>Hinzu kommen ein treibender Beat von Lörrach-Legend <strong>Penglord</strong> und ein Musikvideo directed by <strong>Pashanim</strong>. Kann man mal so machen, als Newcomerin. </p>



<p>Diesen und viele weitere Songs findet ihr unter <a href="https://open.spotify.com/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=fc325df73c10445e" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DO.GOOD.BE.DOPE auf Spotify</a>.</p>



<p>Mit dabei sind: </p>



<p><strong>Martijn, Bush.ida, Verifiziert, Solo&#8217;s Dream, Luis Dion, Lila Sovia, Fuffifufzich, Wolke 8, Friso, Die P, Jay Pop, Privot Miller, Bazzazian, Pan Kee-Bois, Liebling, Kaschmir, Ebow, Donna Savage, Pestizid</strong>, <strong>Softboy Ivo, Apsilon, Paula Hartmann, Jolle, Yung Saint Paul, Elia, Fanny, YRRRE, Wolke 8, uvm.</strong></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: DO GOOD. BE DOPE. - April" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=fc325df73c10445e&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-september">DO GOOD. BE DOPE. | September</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-september/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DO GOOD. BE DOPE. &#124; August</title>
		<link>https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-august-3-3</link>
					<comments>https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-august-3-3#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Menzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 11:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Playlists]]></category>
		<category><![CDATA[Acidfrank]]></category>
		<category><![CDATA[Alexis Troy]]></category>
		<category><![CDATA[Ansu]]></category>
		<category><![CDATA[Apsilon]]></category>
		<category><![CDATA[August]]></category>
		<category><![CDATA[Baby B3ns]]></category>
		<category><![CDATA[Blanko Malte]]></category>
		<category><![CDATA[Boondawg]]></category>
		<category><![CDATA[Cato]]></category>
		<category><![CDATA[Chima Ede]]></category>
		<category><![CDATA[cuffa]]></category>
		<category><![CDATA[DANI LIA]]></category>
		<category><![CDATA[DANJU]]></category>
		<category><![CDATA[Do Good Be Dope]]></category>
		<category><![CDATA[EGINHO]]></category>
		<category><![CDATA[ELIA]]></category>
		<category><![CDATA[Escape]]></category>
		<category><![CDATA[Fanny]]></category>
		<category><![CDATA[FRISO]]></category>
		<category><![CDATA[Funkvater Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Gianni Suave]]></category>
		<category><![CDATA[HALLER]]></category>
		<category><![CDATA[HENRYY]]></category>
		<category><![CDATA[Ikarus]]></category>
		<category><![CDATA[JACE]]></category>
		<category><![CDATA[JOJE]]></category>
		<category><![CDATA[JOLLE]]></category>
		<category><![CDATA[JOVAN]]></category>
		<category><![CDATA[LELOSA]]></category>
		<category><![CDATA[Lucky Kaiser]]></category>
		<category><![CDATA[Lugatti]]></category>
		<category><![CDATA[MiasZK]]></category>
		<category><![CDATA[Minhtendo]]></category>
		<category><![CDATA[Oddworld]]></category>
		<category><![CDATA[Paula Hartmann]]></category>
		<category><![CDATA[Pilz]]></category>
		<category><![CDATA[Playlist]]></category>
		<category><![CDATA[Sant]]></category>
		<category><![CDATA[Savvy]]></category>
		<category><![CDATA[Shogoon]]></category>
		<category><![CDATA[Siovo]]></category>
		<category><![CDATA[SOFTBOY IVO]]></category>
		<category><![CDATA[TELESHOP]]></category>
		<category><![CDATA[WOLKE 8]]></category>
		<category><![CDATA[Yosho]]></category>
		<category><![CDATA[YRRRE]]></category>
		<category><![CDATA[YUNG SAINT PAUL]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=15853</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Sommer will nicht federn lassen und doch hält mehr und mehr Melancholie Einzug im deutschen Rap. Apsilon und Paula Hartmann sehen bereits &#160;»Grau«, Friso weiß, „wenn Blätter sich färben, dann bockt nicht&#8221; und Shogoon reist gemeinsam mit Jolle »Richtung Untergang«. Ein Frankfurter macht macht zwischen all diesen Andeutungen unmissverständlich klar, welcher Jahreszeitenwechsel wirklich bevorsteht. Nicht Herbst, nicht Winter &#8211; nein, die Gianni Season steht mehr als nur vor der Tür. Die Beats werden düsterer, die Hitze wird nochmal bis [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-august-3-3">DO GOOD. BE DOPE. | August</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><b>Der Sommer will nicht federn lassen und doch hält mehr und mehr Melancholie Einzug im deutschen Rap. Apsilon und Paula Hartmann sehen bereits &nbsp;</b><a href="https://www.youtube.com/watch?v=PDzSyHB1vz0">»Grau<strong>«</strong></a><strong>, Friso weiß, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5yQc6fx0mTk">„wenn Blätter sich färben, dann bockt nicht&#8221;</a> und Shogoon reist gemeinsam mit Jolle »Richtung Untergang«. Ein Frankfurter macht macht zwischen all diesen Andeutungen unmissverständlich klar, welcher Jahreszeitenwechsel wirklich bevorsteht. Nicht Herbst, nicht Winter &#8211; nein, die Gianni Season steht mehr als nur vor der Tür.</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Gianni Suave - 100 (prod. by Alexis Troy, Funkvater Frank, Minhtendo)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/biUtnhMl_8I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die Beats werden düsterer, die Hitze wird nochmal bis zum Anschlag aufgedreht und ein angriffslustiger <strong>Gianni Suave</strong> präsentiert sich in Bestform. Produziert von <strong>Funkvater Frank</strong> und <strong>Oddworld</strong> (<strong>Minhtendo</strong> und <strong>Alexis Troy</strong>) überrascht »100« mit einigen Beatswitches und Drops, unter anderem einem Jersey House Pattern im zweiten Part. Gianni Suave, der bereits vor einiger Zeit sein Album angekündigt, das jedoch wieder verworfen hatte, scheint nun mehr als bereit, die von Fans lang ersehnte LP zu liefern, denn: „Shit wird bisschen ernst jetzt, Shit ist nicht mehr witzig.&#8221;</p>



<p>Diesen und viele weitere Songs findet ihr unter <a href="https://open.spotify.com/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=fc325df73c10445e" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DO.GOOD.BE.DOPE auf Spotify</a>.</p>



<p>Mit dabei sind: </p>



<p><strong>Siovo, Softboy Ivo, Ansu, Apsilon, Paula Hartmann, Danju, Cato, Jolle, Yung Saint Paul, Shogoon, Pilz, Acidfrank, Yosho, Chima Ede, Teleshop, Blanko Malte, Jovan, Boondawg, Elia, Fanny, YRRE, Haller, Lugatti, Escape, Sant, cuffa, Wolke 8, Dani Lia, Savvy, Jace, Miaszk, Lelosa, Ikarus, Baby B3ns, Henryy, Eginho, Lucky Kaiser, Joje uvm.</strong></p>



<p></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: DO GOOD. BE DOPE. - April" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=fc325df73c10445e&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-august-3-3">DO GOOD. BE DOPE. | August</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-august-3-3/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
