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	<title>Frank Ocean Archive - Mostdope</title>
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	<title>Frank Ocean Archive - Mostdope</title>
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		<title>An Halloween feiern wir die Auferstehung von Big L</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:02:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Bricknasty, Rosalía, KeiyaA und Big L. Big L &#8211; Harlem&#8217;s Finest: Return of the King Wir stehen posthumen Alben grundsätzlich eher kritisch gegenüber und folgen da ganz Tyler, The Creator’s Motto: unfertige Musik mit random Features sollte nicht veröffentlicht werden. Was aber nun bei einem Artist wie Big L, der in den Neunzigern zu einem der vielversprechendsten seiner Zeit gehörte und dann – ebenfalls wie viele seiner Zeit – zu [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Bricknasty, Rosalía, KeiyaA und Big L. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Big L &#8211; Harlem&#8217;s Finest: Return of the King</h2>



<p>Wir stehen posthumen Alben grundsätzlich eher kritisch gegenüber und folgen da ganz Tyler, The Creator’s Motto: unfertige Musik mit random Features sollte nicht veröffentlicht werden. <br>Was aber nun bei einem Artist wie <strong>Big L</strong>, der in den Neunzigern zu einem der vielversprechendsten seiner Zeit gehörte und dann – ebenfalls wie viele seiner Zeit – zu früh ums Leben kam. Big L ist nur 24 Jahre alt geworden und hatte gerade seinen Vertrag bei <strong>Roc Nation</strong> unterschrieben. Für Artists wie <strong>Nas</strong> war er einer der besten Lyriker seiner Zeit. <br><br>Die Songs mit ihm und <strong>Jay-Z</strong> machen durchaus Sinn, und selbst der <strong>Joey Bada$$</strong> Track <br>»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=aUW7fyMeEEU">Grant Tomb ’97 (Jazz Mobile)</a>« ist eine schöne Hommage. Den Joe-Budden-Track brauchen wir persönlich nicht, grundsätzlich sollte man von diesem Mann eher weniger als noch mehr hören. Auch wenn wir uns immer freuen, <strong>Mac Miller</strong> zu hören und er ein großer Fan des Rappers war, fühlt sich das trotzdem nicht ganz richtig an. »Harlem’s Finest: Return of the King« ist eine Mischung aus alten Freestyles und Live-Tracks mit dem ein oder anderen neuen Spin – ein Album für Liebhaber*innen und Fans.</p>



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<iframe title="7 Minute Freestyle" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/gB_04WG4inw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Rosalía &#8211; Berghain</h2>



<p>Sie hat es schon wieder geschafft: <strong>Rosalía</strong> hat mit der ersten Single zu ihrem kommenden Album »LUX« gefühlt mal wieder das ganze Genre umgekrempelt und Pop neu definiert. »Berghain« ist nicht nur nach dem legendären Berliner Club benannt, sondern der erste Teil des Songs ist auch komplett auf Deutsch. Zu Vivaldis »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZPdk5GaIDjo&amp;list=RDZPdk5GaIDjo&amp;start_radio=1">Winter</a>« (Klassikfans, korrigiert hier bitte) gibt es eine deutsche Oper erst im Chor dann als Solo von Rosalía persönlich, gefolgt von Spanisch, nur um dann Platz für Features von <strong>Björk</strong> und <strong>Yves Tumor</strong> zu machen. <br>Absolut wild, verrückt und so unfassbar gut, dass wir die Tage zählen, bis am 7. November dann endlich das Album erscheint. Es wird gemunkelt über Features von <strong>Patti Smith</strong> und <strong>Frank Ocean</strong>, und Rosalía soll neben ihrer Muttersprache und Deutsch noch einige weitere sprachliche Ausflüge machen. Die Künstlerin hat sich ein ganzes Jahr nur den Lyrics und unterschiedlichsten Sprachen gewidmet.</p>



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<iframe title="ROSALÍA - Berghain (Official Video) feat. Björk &amp; Yves Tumor" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/htQBS2Ikz6c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Bricknasty &#8211; BLACKS LAW</h2>



<p>Nachdem wir von den Singles vorab wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=lMMaQjondqk">go get that blade</a>« (zum Artikel geht es <a href="https://mostdope.tv/international-releases/bricknasty-ueberzeugen-mit-disharmonie-und-geordnetem-chaos">hier</a>) schon sehr überzeugt waren, gibt es nun endlich das zugehörige Album von Bricknasty. <br>Auf »BLACKS LAW« hat die Band aus Irland alles gelassen, was sie haben: Blut, Schweiß, Tränen, Sucht und wohl jede Menge Konflikt. Das Ergebnis ist ein großartiges Album, das die Gruppe komplett selbst produziert hat. Perfekte Disharmonie, die experimentell ist und genau das ist, was unsere Musikindustrie gerade braucht: frischer Wind. <br>Wir sind Fans, ihr hoffentlich danach auch.</p>



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<iframe title="Bricknasty - eternity in grace" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/7Vd0qXin1b4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">KeiyaA &#8211; hooke&#8217;s law</h2>



<p>Ebenfalls auf der experimentellen Seite und ebenfalls sehr, sehr toll ist das neue Album von <strong>KeiyaA</strong>. Laut der Künstlerin war die Arbeit eine sehr lange und harte Reise zur Selbstfindung und ultimativ zur Selbstliebe. Welche Höhen und Tiefen sie dabei durchlebt hat, hört man auf jedem einzelnen Song. Die sie übrigens auch alle selbst produziert und geschrieben hat – sollte eigentlich Standard sein, wir wissen aber alle, dass es das heutzutage nicht mehr ist. <br>Zuletzt erschien 2020 das Debüt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=b5KMlLlwj6o&amp;list=PL5UKGaOCAVUe1zh9UzGy82oehL16W5sE7">Forever, Ya Girl</a>«, mit dem KeiyaA sich neben uns ein paar sehr namhafte Fans gemacht hat. Das neue Projekt überzeugt durch vielseitige Tracks, die mal ein bisschen mehr Elektro, mal ein bisschen mehr R&amp;B und mal ein bisschen mehr in Richtung Spoken Word gehen. Am besten macht ihr euch selbst ein Bild davon, es lohnt sich nämlich sehr.</p>



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<p></p>
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		<title>Leve &#038; Bo über ihren Weg zur Musik, Vertrauen und ihre Vorsätze für 2025</title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/leve-und-bo-ueber-ihre-vorsaetze-fuer-2025</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Marie Binge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2025 13:54:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte des Hamburger Produzenten-Duos beginnt zwar erst im Sommer 2022 – doch seither sind Leve und Bo unzertrennlich und ein eingespieltes Team. Was als spontane Begeisterung in der Kindheit begann, hat sich für beide zu einem gemeinsamen Lebenstraum entwickelt. In ihrem Hamburger Studio verbinden sie Leichtigkeit und Leidenschaft, um Musik zu kreieren, die Ihnen am Herzen liegt. Dabei arbeiten sie sowohl mit aufstrebenden Newcomern als auch mit bereits etablierten Artists zusammen. Zu ihren wichtigsten Projekten zählen die Zusammenarbeit mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/leve-und-bo-ueber-ihre-vorsaetze-fuer-2025">Leve &amp; Bo über ihren Weg zur Musik, Vertrauen und ihre Vorsätze für 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong><strong>Die Geschichte des Hamburger Produzenten-Duos beginnt zwar erst im Sommer 2022 – doch seither sind Leve und Bo unzertrennlich und ein eingespieltes Team. Was als spontane Begeisterung in der Kindheit begann, hat sich für beide zu einem gemeinsamen Lebenstraum entwickelt. In ihrem Hamburger Studio verbinden sie Leichtigkeit und Leidenschaft, um Musik zu kreieren, die Ihnen am Herzen liegt. Dabei arbeiten sie sowohl mit aufstrebenden Newcomern als auch mit bereits etablierten Artists zusammen. Zu ihren wichtigsten Projekten zählen die Zusammenarbeit mit Danju, dessen Album »Zwischen Gestern und Morgen« sie maßgeblich geprägt haben, sowie die mit Singer-Songwriter TJARK. </strong></strong></p>



<p><strong>Mostdope-Autorin Lara hat sich mit den beiden in ihrem Studio in Hamburg getroffen. Ein Ort, an dem sie schon des Öfteren war, um ihren großen Bruder (Leve) zu besuchen. Sie begleitet das Duo nun schon von Beginn an und trotz dessen, oder vielleicht auch genau deshalb, hatte sie einige Fragen und das Bedürfnis zu dokumentieren, wer die beiden sind und wohin sie mit ihrer Musik möchten.</strong></p>



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<iframe title="Danju - Crispy" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/kkPYGirrXdQ?list=PLn_YxLw2gT5Td0ihGTnQu-mVdKzu5bWI5" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Der Startpunkt</h2>



<p><strong>Wo genau beginnt eure Beziehung zur Musik? Und wie seid ihr dann später zum Produzieren gekommen?</strong></p>



<p><strong>Bo: </strong>Früher&#8230; ganz lange her. Mit zwölf war ich auf der Weihnachtsfeier vom Sportverein meines Bruders&#8230; das habe ich dir (Leve) noch nie erzählt. Dort hat ein DJ, ungefähr in meinem Alter, aufgelegt. Ich fand es sehr cool, dass er eben so Musik für andere macht. Dann habe ich mir ein Mischpult zu Weihnachten gewünscht und ab da in meinem Kinderzimmer aufgelegt. Später hat mir ein Kollege FL Studio gezeigt. Ich habe einfach random drauf losgelegt. Und ab dann war es eigentlich immer da. Zu Beginn habe ich hauptsächlich EDM gemacht. Ich weiß auch nicht, wieso&#8230; wahrscheinlich, weil ich nicht wirklich einen musikalischen Background habe, bis dahin kein Instrument gelernt habe. Nach der Schule kam ich dann ganz zufällig in dieses Studio hier, und es hat sich irgendwie so ergeben, dass es jetzt so ist, wie es heute ist.</p>



<p><strong>Leve: </strong>So eine Erinnerung aus der Kindheit war bei mir mein Opa, der mit einem alten Schifferklavier für uns gespielt hat. Und es hat mich irgendwie schon damals inspiriert, wie Musik uns alle zusammenbringen kann. Ah, und ich weiß noch, in der Schule sollten wir mal aufschreiben, was unser größter Traum ist, und ich habe aufgeschrieben: „Gitarre spielen können.“ Dann hat mich irgendwann mal ein Kollege mit zu seinem Gitarrenunterricht genommen. Als ich später angefangen habe, E-Gitarre zu spielen, habe ich mich gefragt, wie man das aufnehmen kann, und es mir dann hauptsächlich mit Tutorials auf YouTube selbst beigebracht. Durch die Pandemie habe ich viel Musik alleine gemacht, in einem kleinen Proberaum in der Heimat. Da habe ich Tag und Nacht verbracht. Nach dem Abi bin ich nach Hamburg gezogen, um Tontechnik zu studieren. Aus Zufall habe ich von einem Praktikum in diesem Studio hier erfahren und habe dann Bo kennengelernt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17852" style="width:338px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-683x1024.jpg 683w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-768x1152.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-1024x1536.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-1365x2048.jpg 1365w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-500x750.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-800x1200.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-1280x1920.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-1920x2880.jpg 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-770x1155.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-1400x2100.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF2646-scaled.jpg 1706w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
</div>


<p><strong><strong>War das, was ihr heute macht, euer Plan A, oder gab es eigentlich andere Zukunftspläne?</strong></strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Ich wollte eigentlich Politikwissenschaften studieren. Aber als ich mich dann für das Studium hier in Hamburg entschieden habe, dachte ich eigentlich, ich werde Tontechniker. Als ich dann hier im Studio war und gesehen habe, wie die Leute hier arbeiten, habe ich erst wirklich gecheckt: Das kann auch ein Beruf sein&#8230; Songs zu schreiben und zu produzieren.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Also für mich war das hier schon immer irgendwie ein Traum, seit ich circa sechzehn war. Aber ich wusste, dass es super schwer wird, damit sein Geld zu verdienen. Also realistisch gesehen habe ich gedacht, dass es vielleicht auch nicht funktionieren wird. Aber wie gesagt, es war schon immer irgendwie mein Traum.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Arbeit als Duo</h2>



<p><strong><strong>Nun wäre es natürlich auch möglich gewesen, diesen Traum alleine zu verwirklichen. Warum geht ihr den Weg zu zweit?</strong></strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Ein ganz großer Punkt, der zu zweit wegfällt, sind diese großen Selbstzweifel, die man hatte, als man noch versucht hat, sich alleine durchzuschlagen. Dadurch, dass wir diese gemeinsame Idee, diese Vision haben und immer weiter nach vorne gehen wollen, hat man auch eine gewisse Verantwortung dem anderen gegenüber, das stimmt. Aber gerade, wenn man mal wieder ins Grübeln kommt und sich fragt: „Ist es das jetzt?“, fängt der andere das immer ganz gut auf. Eigentlich stellen wir uns diese grundsätzliche Frage, „kann das überhaupt was werden?“, gar nicht mehr. Auf jeden Fall nicht mehr so oft, als wäre man alleine. Das ist, glaube ich, der Punkt, weshalb es zu zweit so gut funktioniert. Ich glaube auch, dass wir es nie wirklich formulieren mussten, um zu wissen: Okay, wir wollen das hier jetzt wirklich machen. Wir haben da nie drüber sprechen müssen, ob wir das hier jetzt noch Jahre machen wollen. Das Commitment war eigentlich schon immer da.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Ja, zu hundert Prozent. Ich wüsste nicht, was ich dem Ganzen noch hinzufügen sollte.</p>



<p><strong>Was konntet ihr in der Vergangenheit von dem jeweils anderen lernen, von dem ihr denkt, dass ihr das nicht hättet alleine schaffen oder sein können?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17853" style="width:296px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-683x1024.jpg 683w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-768x1152.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-1024x1536.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-1365x2048.jpg 1365w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-500x750.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-800x1200.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-1280x1920.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-1920x2880.jpg 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-770x1155.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-1400x2100.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF1753-2-scaled.jpg 1706w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
</div>


<p><strong>Bo: </strong>Es ist schwierig zu beschreiben, aber Leve kommt irgendwie immer ans Ziel, egal wobei. Dann kämpft er sich dahin, und manchmal gucke ich ihm dabei zu und frage mich, was er da eigentlich macht. Aber am Ende hört es sich dann geil an. Und ich denke mir, ich wäre sehr wahrscheinlich selber gar nicht dahin gekommen. Einfach dieses Durchhaltevermögen. Durch ihn bin ich auch etwas mehr Entdecker geworden. Einfach offener Neuem gegenüber in musikalischen Bereichen.</p>



<p><strong>Leve: </strong>Also von Bo habe ich auf jeden Fall viel Optimismus gelernt, euphorische Momente zuzulassen. Sich auch mal sagen zu können, dass es gerade richtig gut ist, was wir hier machen. Das habe ich mich alleine nie getraut, weil es sich in meinem Kopf immer so falsch angehört hat.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Das ist ja fast wie in einer Paartherapie hier (lacht).</p>



<p><strong>Wie kann ich mir einen typischen Tag in eurem Leben vorstellen? Wie arbeitet ihr? Wo fangt ihr an?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Es gibt auf jeden Fall Tage, an denen treffen nur wir beide uns, erledigen Bürokratisches, planen die Woche oder verarbeiten Feedback. Wir probieren auch gerne zu zweit viel herum. Die Mehrheit der Tage arbeiten wir aber mit Artists zusammen. Am Anfang setzen wir uns gerne einfach gemeinsam hin und reden viel über das, was einen bewegt. Wir starten eigentlich immer mit einer Thematik, manchmal auch einfach mit einem Satz, der im Gespräch fällt. Meistens setzt sich dann jemand ans Klavier oder an die Gitarre, und es ergibt sich ein fließender Übergang. Wir sitzen dann oft bis spät in die Nacht an den Songs. Häufig ähneln sich die Tagesabläufe auch, gleichzeitig ist aber keine Woche wie die andere.</p>



<p><strong>Kann es dann für euch, vor allem weil ihr euch ja auch noch am Anfang befindet, so etwas wie eine Routine oder Grenzen geben?</strong></p>



<p><strong>Bo: </strong>Das ist noch super schwierig für uns. Da haben wir auch noch keine richtige Lösung gefunden. Denn wir wollen immer das Maximale an einem Tag schaffen. Und da bleibt leider super viel, vor allem Privates, auf der Strecke, weil wir einfach irgendwie den Drang haben, immer noch mehr zu machen. Da fällt es uns auch sehr schwer, uns gegenseitig zu stoppen, habe ich das Gefühl. Also da gibt es keinen von uns, der zum anderen sagt: „Bro, chill jetzt mal kurz.“</p>



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<iframe title="TJARK - Nimmerland | Leve &amp; Bo - Behind The Song (Part 1)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/NV9NrpQJF5Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die große Leidenschaft</h2>



<p><strong>Was ist denn euer liebster Teil an eurer Arbeit?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Ich glaube, wenn man das Gefühl hat, dass es läuft. Wenn man merkt, hier ist etwas in der Luft. Es gibt diese Momente im Studio, die man sich selber nicht wirklich erklären kann, in denen sich alle Beteiligten denken: Was passiert hier gerade? Man muss es auch gar nicht immer aussprechen. Das ist dieses Gefühl, das uns, glaube ich, auch so antreibt. Es kann auch ein super trauriges Gefühl sein. Etwas, bei dem man merkt, dass es noch nie da gewesen ist, eine Emotion, die man noch nicht kannte.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, bei mir ist es besonders der Moment, wenn der oder die Künstler anfängt zu singen und du weißt: Okay, das hier wird jetzt etwas Großes.</p>



<p><strong>Ihr arbeitet ja sowohl mit Newcomer*innen als auch mit bereits erfahrenen Künstler*innen zusammen. Wo liegen dort die größten Unterschiede, und welche Arbeit macht euch besonders Spaß?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Die Arbeit mit Newcomern macht uns natürlich super viel Spaß. Diese Arbeit ist meistens aber auch etwas sensibler. Oft sind es die ersten Sachen, die veröffentlicht werden, und da spürt man dann auch etwas mehr Verantwortung. Dort spielt unsere Meinung oft eine größere Rolle, und uns wird gleichzeitig auch mehr vertraut. Es ist super intensiv. Wenn wir jetzt zum Beispiel mit einem <strong>TJARK </strong>arbeiten, verteilt sich die Verantwortung ganz anders. Vor allem, weil er jemand ist, der eine ganz genaue Vorstellung von dem hat, was er machen möchte. Es macht beides Spaß. Egal, ob mit einem <strong>Danju</strong>, der das schon seit über 15 Jahren macht, oder mit jemandem, der erst dieses Jahr angefangen hat. Am Ende unterscheidet es sich dann doch gar nicht so krass.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Im Endeffekt möchte ja jeder einfach einen guten Song machen. So simpel es auch klingt, kommt es dann am Ende, egal bei wem, wirklich nur darauf an.</p>



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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Empfehlungen, Träume und Inspirationen</h2>



<p><strong>Welche deutschen Künstler (Newcomer) sollten wir denn eurer Meinung nach im Auge behalten?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Mir fällt direkt <strong><a href="https://mostdope.tv/next-up/next-up-cuffa-zwischen-boombap-und-cloudrap">cuffa</a> </strong>ein&#8230; der hat mich im letzten Jahr richtig umgehauen.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Ich würde sagen, <strong>skuth </strong>ist auch ein echt insaner Typ. Und <strong>Katha Pauer </strong>finde ich auch echt mega. Es gibt aber auf jeden Fall noch so viele andere.</p>



<p><strong>Stellen wir uns mal vor, nichts wäre unmöglich: Mit wem würdet ihr gerne einmal zusammenarbeiten?</strong></p>



<p><strong>Bo: </strong>Ich glaube, wir würden einen mega Song mit <strong>Dua Lipa </strong>machen. (Beide lachen herzhaft)</p>



<p><strong>Leve: </strong>Es gibt noch einen Newcomer, den ich eben vergessen habe, mit dem ich gerne einen Song machen würde. Und zwar <strong>Tuffy</strong>. Auch ein richtig krasser Typ. Und natürlich mit <strong>Udo Lindenberg </strong>würden wir beide unfassbar gerne zusammenarbeiten.</p>



<p><strong>Wer waren beziehungsweise sind immer noch eure Idole aus der Musikwelt? Wer hat euch besonders geprägt und inspiriert?</strong></p>


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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-17851" style="width:354px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-1024x683.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-300x200.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-768x512.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-1536x1024.jpg 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-2048x1365.jpg 2048w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-360x240.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-500x333.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-800x533.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-1280x853.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-1920x1280.jpg 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-720x480.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-770x513.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/DSCF3151-1400x933.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p><strong>Leve: </strong>In meiner Schulzeit habe ich viel <strong><a href="https://mostdope.tv/news/brockhampton-letzte-alben-the-family-tm">BROCKHAMPTON</a> </strong>gehört. Deren ganze Energie, dass es bei ihnen um mehr ging als Musik, und das Konzept, auch die Menschen aus dem Hintergrund nach vorne zu holen, hat mich beeindruckt. Einfach das kompromisslose Erschaffen von Kunst. Das hat mir damals viel Mut gegeben. In Deutschland war es unter anderem <strong>CRO</strong>, mit »<a href="https://mostdope.tv/essentials/cro-tru">tru.</a>«. Das ist auch auf jeden Fall etwas, das Bo und mich verbindet. Natürlich auch viel <strong><a href="https://mostdope.tv/soundchecks/kendrick-lamar-mr-morale-the-big-steppers-review">Kendrick</a> </strong>oder <strong><a href="https://mostdope.tv/spotlights/frank-ocean-schoene-stimme-und-viel-dahinter">Frank Ocean</a></strong>. Alles Mögliche einfach. Wir hören ja auch viel Singer-Songwriter-„Schmuse-Pop“. Für mich gab es irgendwie immer aus vielen Bereichen Leute, die mich fasziniert haben, die einfach eine tolle Aura hatten.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Bei mir ist es auch ähnlich. Ich habe schon immer viel Verschiedenes gehört. Angefangen in dieser Dance-Bubble mit <strong>Avicii</strong>, der mich von seiner Persönlichkeit inspiriert hat und damit, dass er einfach eine Art eigenes Genre erschaffen hat. <strong><a href="https://www.instagram.com/p/C1IGzd4sJle/?img_index=3">RAYE</a> </strong>ist für mich auch auf jeden Fall noch zu nennen. Aber so wie Leve gesagt hat, mag ich auch Singer-Songwriter-Musik. Zum Beispiel <strong>Sasha Alex Sloan </strong>finde ich mega, wie sie schreibt und Emotionen verpacken kann.</p>



<p><strong>Leve: </strong>Bei mir sind es vom Sound und der Produktion auch noch <strong>Bon Iver </strong>und <strong>Tame Impala</strong>. Ja, so viele&#8230; Aber immer etwas super Ehrliches. Ich glaube, das fasst es ganz gut zusammen.</p>


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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="682" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245-682x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-17878" style="width:277px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245-682x1024.jpeg 682w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245-200x300.jpeg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245-768x1152.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245-500x750.jpeg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245-800x1200.jpeg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245-770x1155.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Gross-DSCF4245.jpeg 853w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /></figure>
</div>


<p><strong>Könnt ihr beiden eigentlich noch ganz normal, unvoreingenommen Musik hören? Oder ist es eurem Beruf geschuldet, dass man ständig ein bisschen kritischer und vielleicht etwas zu genau hinhört?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Ich glaube, wenn man Songs hört, die einen so richtig berühren, dann ist man schnell wieder so wie mit 14 und denkt sich: Das klingt so gut. Man achtet aber auf jeden Fall deutlich mehr auf Details. Klar gibt es auch Songs, bei denen mich etwas nervt, bei denen man sich schon manchmal denkt: „Das hätte ich vielleicht anders gemacht.“ Aber ich glaube, bei Musik, die so super authentisch ist, ist das egal.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Also ich persönlich kann auch gut einfach nur Zuhörer sein.</p>



<p><strong>Leve: </strong>Aber ich höre auf jeden Fall privat viel weniger Musik als früher.&nbsp;</p>



<p><strong>Bo: </strong>Weil man auch einfach keine Zeit mehr dazu hat.</p>



<p><strong>Leve: </strong>Eine Sache, die ich auch noch zu dem Thema sagen wollte, ist, dass ich nicht glaube, dass wir Musik „besser“ beurteilen können. Ich glaube, dass jede Person, die emotional fähig und bereit ist, Sachen zu spüren, alles gut bewerten kann. Egal welche Art von Kunst. Da geht es dann auch nicht darum, zu erklären, woher das Gefühl kommt. Man nimmt es einfach an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Blick zurück</h2>



<p><strong>Bevor wir gleich einen kleinen Blick in eure Zukunft werfen, möchte ich kurz mit euch über das sprechen, was in der vergangenen Zeit passiert ist. Auch wenn die Antwort wahrscheinlich etwas schwerfallen mag&#8230; Auf welches gemeinsame Projekt seid ihr besonders stolz?</strong></p>



<p><strong>Bo: </strong>Super schwer. In allem, was wir machen, steckt auf jeden Fall unser Herz drin. Wir machen nie etwas, worauf wir keinen Bock haben. Aber etwas, das auf jeden Fall einen ganz besonderen Platz in unserem Herzen hat, ist die Arbeit an dem Album »Zwischen Gestern und Morgen« von Danju. Das war das erste Album, das wir machen durften.</p>



<p><strong>Leve: </strong>Dabei haben wir super viel gelernt. Es ist auch eigentlich immer noch super random, dass er uns beiden da so früh so sehr vertraut hat. Das war schon krass. Wir sind währenddessen, glaube ich, über uns selber hinausgewachsen, haben viel gelernt auf dem Weg, viele Dinge zum ersten Mal gemacht. Das war eine ganz tolle Erfahrung, für die wir sehr dankbar sind.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Und eine Sache, die man auf jeden Fall noch erwähnen muss, ist unsere Band <strong>Hotbeanwater</strong>. Definitiv bedeutet uns diese Zeit auch super viel.</p>



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<div style="height:34px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>In den letzten zwei Jahren ist bei euch eine Menge passiert. Könnt ihr euch an einen „Wie bin ich hier gelandet“-Moment erinnern?</strong></p>



<p><strong>Bo: </strong>Es sind, glaube ich, vor allem die Momente, die wir jetzt im letzten Jahr gehabt haben&#8230; Wenn wir auf Konzerte von Künstlern gegangen sind und wir hören, wie ein Song, der mit uns erschaffen wurde, vor so vielen Leuten gespielt wird. Das erste Mal, als ich das hatte, war in Kiel, bei <strong><a href="https://open.spotify.com/intl-de/artist/237KrHWanV4SzWmqWRdpyg?si=JtO_rre2QpuOlg8UY2cSGw">Charlotte</a></strong>, als sie Support bei der Mark-Forster-Tour war. Da waren dann einfach fünftausend Leute in dieser Arena, die unseren Song live hören. Das fühlte sich irgendwie etwas falsch an. (Lacht)</p>



<p><strong>Leve: </strong>Ich habe das manchmal bei Songs, bei denen man gar nicht das Gefühl hat, als hätte man sie wirklich gemacht. Man hört sich dann den fertigen Song an und fragt sich: „War ich da überhaupt dabei?“ Aber so oft blicken wir eigentlich gar nicht zurück. Denn normalerweise fühlt es sich noch gar nicht so an, als hätten wir schon etwas geschafft. Klar, es ist natürlich ein großes Privileg, dass wir das hier machen dürfen&#8230;</p>



<p><strong>Bo: </strong>Ja, ich glaube, das fühlt sich so an, weil das Setting immer das bleibt, wie vorher. Die Grundvoraussetzungen bleiben die gleichen.</p>



<p><strong>Leve: </strong>Ja, man fängt eigentlich jeden Tag von vorne an.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Genau&#8230; wir zwei, im Studio. Ob das jetzt hier ist in Hamburg, in Berlin oder sonst irgendwo. Es fängt alles immer ähnlich an.</p>


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</div>


<p><strong>Gibt es etwas, das ihr euch noch nicht zugetraut habt?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Wir würden uns auf jeden Fall gerne trauen, mehr englischsprachige Musik zu machen. Das ist auf jeden Fall geplant für nächstes Jahr. Dass wir nicht nur aus Deutschland raus arbeiten, sondern uns auch im Ausland nach Projekten umschauen. Das würden wir super gerne mal ausprobieren. Und das ist es auch, wo wir uns in Zukunft sehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Blick nach vorn</h2>



<p><strong>Was steht für euch 2025 an? Worauf freut ihr euch am meisten?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Wir wollen auf jeden Fall versuchen mal wieder live zu spielen. Das hat uns schon immer sehr viel Spaß gemacht. Und dann kommt sehr wahrscheinlich noch ein Projekt unter unserem eigenen <a href="https://open.spotify.com/intl-de/artist/0MUdIGFD7D8gcEfxpiAPk8?si=31IgtajwQlKnLqkZKrlvaQ">Artist-Profil</a>&#8230; Wer weiß, was es genau wird, aber es kommt auf jeden Fall etwas. Generell möchten wir in Zukunft auch eigene Musik releasen.</p>



<p><strong>Bo: </strong>Es gibt eine Art Masterplan (lacht).</p>



<p><strong>Gibt es irgendwelche Vorsätze oder Ziele für die nächste Zeit?</strong></p>



<p><strong>Leve: </strong>Wie wir vorhin schon gesagt haben, wollen wir mal ins Ausland, einfach mal rauskommen. Neue Leute kennenlernen, sowohl im Ausland als auch hier in Deutschland. Mit den Leuten, mit denen wir hier jetzt schon zusammenarbeiten, die wir lieben, wollen wir natürlich weitermachen. Einfach weiter fleißig Songs produzieren. Vielleicht auch lernen, alles ein bisschen entspannter zu sehen, nicht so verbissen zu sein. Aber etwas, was wir auf jeden Fall beibehalten wollen, ist, Dinge zum ersten Mal zu machen.</p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/leve-und-bo-ueber-ihre-vorsaetze-fuer-2025">Leve &amp; Bo über ihren Weg zur Musik, Vertrauen und ihre Vorsätze für 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Die 10 meist erwarteten Internationalen Alben 2025</title>
		<link>https://mostdope.tv/editorials/die-10-meist-erwarteten-internationalen-alben-2025</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bruno Bessler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 12:11:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben gerade mal Februar, und trotzdem fühlt sich dieses Jahr schon verdammt lang an. Neben Umweltkatastrophen, Kriegen und politischen Figuren, die den schlimmsten Bösewichten aus Film, Fernsehen und Comics ähneln, wirkt die Welt gerade sehr instabil und chaotisch. Musikalisch geht es jedoch endlich bergauf: Die Grammys haben den Anfang gemacht und die vielen Kritiken scheinbar endlich ernst genommen – ein kleiner Beweis dafür, dass rassistische und misogynistische Strukturen durchaus geändert werden können. Außerdem haben Künstler*innen wie FKA twigs, The [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wir haben gerade mal Februar, und trotzdem fühlt sich dieses Jahr schon verdammt lang an. Neben Umweltkatastrophen, Kriegen und politischen Figuren, die den schlimmsten Bösewichten aus Film, Fernsehen und Comics ähneln, wirkt die Welt gerade sehr instabil und chaotisch. Musikalisch geht es jedoch endlich bergauf: Die Grammys haben den Anfang gemacht und die vielen Kritiken scheinbar endlich ernst genommen – ein kleiner Beweis dafür, dass rassistische und misogynistische Strukturen durchaus geändert werden können.</strong></p>



<p><strong>Außerdem haben Künstler*innen wie FKA twigs, The Weeknd, Moonchild Sanelly und Mac Miller (posthum, zum Soundcheck geht es <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/mac-millers-vermaechtnis-balloonerism-als-fehlendes-puzzlestueck">hier</a>) bereits Alben veröffentlicht, die die Messlatte ganz oben ansetzen. Seit Beyoncés Album »BEYONCÉ« sind große Album-Rollouts und feste Veröffentlichungstermine out – wir arbeiten mit dem, was wir haben und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Alben, die angekündigt sind</h1>



<p><em>Diese Alben wurden angekündigt und haben wenigstens schon einen Namen, oder ein Releasedatum.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Playboy Carti &#8211; I am Music</strong></h2>



<p>&#8220;2024 Music&#8221; – sang <strong>Playboi Carti </strong>noch im Jahr 2023 und ebnete damit den Weg für sein drittes Studioalbum »I am Music«. Es folgte eine Welle von Singles wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=D8iTxZEg7ro">HOODBYAIR</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ftaXMKV3ffE">Backr00ms</a>« mit <strong>Travis Scott</strong> – allerdings ausschließlich auf Instagram oder YouTube. Seitdem ist der Hype um das neue Album riesig und fast kein anderer Artist hat das Rap-Game derzeit so fest im Griff wie der 30-Jährige. Doch nun schreiben wir das Jahr 2025 und die Fans warten immer noch sehnlichst auf das Album. Doch statt neuer Musik gibt es vor allem mysteriöse Outfit-Posts und kryptische Instagram-Storys. </p>



<p>Aber es gibt Licht am Ende des Tunnels: Bereits im September konnte das Album in verschiedenen Box-Sets vorbestellt werden, und die Produktbeschreibung verspricht eine Lieferung bis spätestens 13. März. Zudem spielte der Rapper im Dezember beim 10-Jährigen Jubiläum von Rolling Loud in Miami zahlreiche neue Songs und kündigte zusammen mit <strong>The Weeknd</strong> eine gemeinsame Tour an, die am 09. Mai in Phoenix starten wird. Ob Playboi Carti sein Versprechen einhält und bis dahin sein Album veröffentlicht, bleibt abzuwarten. Wir sind auf jeden Fall gespannt, ob er den hohen Erwartungen gerecht wird. </p>



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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Doechii &#8211; Debütalbum TBA</h2>



<p>Mit »Alligator Bites Never Heal« hat <strong>Doechii</strong> nicht nur ein Projekt veröffentlicht, das als moderne Hip-Hop Studie angesehen werden kann – study the greats to become even greater. Das Mixtape ist auch eine Studie über sie selbst und die zeigt, dass sie als Schwarze Frau in der Musikindustrie nicht nur in ein Genre gesteckt werden kann. Vielmehr hat die Swamp Queen alle Nuance studiert und in einem Konzept-Mixtape gemeistert. Der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=h1whp7ndRCs">Grammy</a> für das beste Rap-Album war der krönende Abschluss.</p>



<p>Harte Arbeit und Entschlossenheit zahlen sich nämlich doch aus und auch Schwarze queere Frauen lassen sich nicht länger unterkriegen, sondern zeigen, dass sie die neuen Musiktrends angeben und ihnen nicht blind folgen. Auf »Alligator Bites Never Heal« konnte sich Doechii kreativ komplett ausleben. Wir hoffen sehr, dass sie diese kreative Arbeit auf ihr nächstes Projekt überträgt, denn auf den Lorbeeren wird sich nicht lange ausgeruht. Doechii machte in einem Interview mit <a href="https://variety.com/2024/music/news/doechii-hitmakers-hip-hop-disruptor-alligator-bites-never-heal-1236237397/">Variety </a>öffentlich, dass dieses Jahr ihr Debütalbum folgen soll. Ein Veröffentlichungsdatum gibt es aktuell noch nicht, aber wir können uns ziemlich sicher sein, dass bis dahin noch einige erfolgreiche Singles folgen werden. Ihre Grammy-Siegeshymne »Nosebleeds« macht schonmal einen grandiosen Anfang. </p>



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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>A$AP Rocky &#8211; Don’t Be Dumb</strong></h2>



<p>Wo soll man überhaupt anfangen? <strong>A$AP Rocky</strong>, der bereits im letzten Jahr auf unserer Liste der meist erwarteten Alben vertreten war, sichert sich auch dieses Mal wieder einen Platz. Bereits im Dezember 2022 vermeldete Rocky: „Album’s finished. Don’t Be Dumb. Let’s go!“ Doch trotz dieser Ansage lässt Lord Pretty Flacko seine Fans weiter zappeln. Der ursprünglich für den 30. August 2024 angesetzte Veröffentlichungstermin wurde mehrfach verschoben: erst auf Herbst, dann auf Winter und nun auf unbestimmte Zeit.</p>



<p>Dabei lief es doch eigentlich alles so gut. Mit drei starken Singles inklusive einer Grammy-Nominierung für das beste Musikvideo für »Tailor Swif« weckte das A$AP-Mob-Mitglied Hoffnungen auf ein Comeback. Doch stattdessen häufen sich die Rückschläge. Vorbestellungen wurden storniert und erstattet und ein neues Releasedatum ist nicht in Sicht. Hauptgrund für die ständigen Verzögerungen seien sowohl Leaks als auch nach eigenen Aussagen sein Perfektionismus.<br>Eine zeitnahe Veröffentlichung von »Don’t Be Dumb« scheint aktuell doch wohl eher in weiter Ferne zu liegen, denn dem US-Rapper drohen bis zu 24 Jahre Haft wegen schwerer Körperverletzung. Laut <a href="https://www.youtube.com/watch?v=yhaa97WDYYY&amp;t=64s">Anklage</a> soll er nach einem Streit auf seinen ehemaligen Weggefährten <strong>A$AP Relli</strong> geschossen haben. Der Prozess begann bereits im letzten Jahr und wurde jetzt im Januar fortgesetzt. Inwiefern der Prozess die Veröffentlichung des Albums beeinflusst, bleibt abzuwarten. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass sich der Release dadurch weiter verzögern wird.</p>



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<iframe title="A$AP Rocky - Tailor Swif (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/5URefVYaJrA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Clipse &#8211; Let God Sort Em Out (TBA)</strong></h2>



<p>Gerüchte um ein neues <strong>Clipse-Album</strong> gibt es schon seit einiger Zeit. Seit der Louis Vuitton <a href="https://www.youtube.com/watch?v=krfcr9DtB4M">Spring-Summer 2025 Show</a> von <strong>Pharrell Williams</strong>, die letztes Jahr im Juni präsentiert wurde, wird aus dem Gerücht langsam etwas Handfestes. Neben der neuen funkelnden Kollektion präsentierte Pharell auch neue Musik wie den Song »Birds Don’t Sing« von Clipse featuring <strong>John Legend</strong>. <br>Es folgte die Nachricht von <strong>Pusha T</strong> im November, dass die Arbeiten offiziell beendet wurden und das Album fertig sei. Für Pusha und seinen Bruder<strong> Malice</strong> wäre es nach sechzehn Jahren das erste gemeinsame Album. Auch Pharell, als inoffizieller dritter Bruder im Geiste, soll als Produzent das Comeback komplett machen. Auch hier gibt es leider noch kein offizielles Veröffentlichungsdatum, aber das Album soll nicht nur authentisch, sondern mit größter Sorgfalt produziert sein – ein wahrer Schatz. Das neuste Gerücht unter Fans ist außerdem, dass <strong>Kendrick Lamar</strong> als Feature auftauchen könnte. Nicht ganz unwahrscheinlich – und ein Gedanke, der <strong>Drake</strong> wahrscheinlich in seinen Albträumen verfolgt. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Pusha T - I Pray For You ft. Labrinth &amp; MALICE (Alternate Visualizer)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/dVnBv3AMnwo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lana Del Rey &#8211; The Right Person Will Stay</strong></h2>



<p>Ganz egal, ob man sie mag oder nicht – eines steht fest: Kaum eine Künstlerin prägt den modernen Pop so sehr wie <strong>Lana Del Rey</strong>. Doch während Künstlerin wie <strong>Beyoncé</strong>, <strong>Taylor Swift</strong> und <strong>Sabrina Carpenter</strong> im vergangenen Jahr allesamt neue Alben veröffentlichten, blieb es um Lana ungewohnt still. Dabei hatte sie noch im Januar 2024 ihr neues Album »Lasso« angekündigt, das ursprünglich im September erscheinen sollte. Zwar blieb uns dieses Album verwehrt, doch im Gegensatz zu anderen Artists auf dieser Liste hat Lana bereits ein neues Releasedatum bekanntgegeben: Demnach erscheint am 25. Mai ihr neues Projekt&nbsp; »The Right Person Will Stay« – der Twist? Es wird ein Country-Album. Auf <a href="https://www.instagram.com/p/DCzwsqYzuUm/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">Instagram </a>schrieb sie:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich bin so dankbar, dass meine 13 Tracks mit meiner wunderbaren Arbeit zwischen Luke, Jack, Zach und Drew Erickson und anderen zusammengekommen sind.</strong></p>
</blockquote>



<p>Gemeint sind unter anderem die Musiker und Produzenten <strong>Jack Antonoff,</strong> der durch seine jüngste Zusammenarbeit mit <strong>Kendrick Lamar</strong> auf »GNX« große Aufmerksamkeit erregte, <strong>Zachary Dawes</strong> und <strong>Luke Laird</strong>, die bereits an dem 2023 veröffentlichten Album »Did You Know That There’s a Tunnel Under Ocean Blvd« mitgewirkt haben.<br>Lanas Schritt in Richtung Country-Musik mag auf den ersten Blick zwar ungewöhnlich erscheinen, ergibt bei genauerem Hinschauen aber durchaus Sinn. Lana Del Rey ist eine Künstlerin, die sich immer wieder in neue musikalische Richtungen wagt. Ein Beispiel dafür ist ihr 2019 erschienenes Album »Norman Fucking Rockwell!«, auf dem sie in eine psychedelische Rock-Atmosphäre eintaucht. Außerdem ist ihr das Country-Genre nicht völlig fremd. Sie hat bereits einige Klassiker wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=cQavxXHpoSU">Stand By Your Man</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=muWEOXE5zeQ">Take Me Home, Country Roads</a>« gecovert und wird im April als Headlinerin auf dem größten Country-Festival der Welt, dem Stagecoach, auftreten. In ihrem Instagram-Post kündigte sie außerdem an, dass ihre erste Single aus dem neuen Album, »Henry«, die sie bereits vor einigen Monaten angeteasert hat, zeitnah erscheinen wird. Fans können sich also schon bald auf neue Musik von „Mother Lana“ freuen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lana Del Rey - Take Me Home, Country Roads (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/muWEOXE5zeQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Summer Walker &#8211; Finally Over It (TBA)</strong></h2>



<p>Nach »Over It« und »Still Over It« will <strong>Summer Walker</strong> die erfolgreiche Albumreihe dieses Jahr als Trilogie mit »Finally Over It« beenden. Dabei können sich Fans nicht wirklich beschweren. Obwohl das letzte Album bereits vier Jahre zurückliegt, fütterte Walker unsere Sehnsucht regelmäßig mit neuen Singles und EPs wie der »CLEAR 2: SOFT LIFE EP« (zum Soundcheck geht es <a href="https://mostdope.tv/news/smooth-sounds-self-love-summer-walker-die-neue-ep-clear-2-soft-life">hier</a>) und zuletzt mit ihrem Feature auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=cygmozoGLI8">POOKIE’S REQUIEM</a>« der Sängerin <strong>SAILORR</strong>. Von ihrer Interview-Show <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FN_VororB_o&amp;list=PLJseMeypmy7mj-GRoAKCEyVNEM4Aa2V68">Over It</a> Radio auf <strong>Apple Music 1</strong> mal ganz abgesehen. Die erste offizielle Single für »Finally Over It« erschien bereits im Oktober und heißt »Heart Of A Women« – ein klassischer R&amp;B Track, der verständlich macht, wieso wir Walker so treu ergeben sind. Wir sind bereit für das neue Album und den epische Abschluss dieser Reihe. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Summer Walker - Heart Of A Woman (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/1ipRd0WgB0c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Freddie Gibbs &amp; Madlib &#8211; Montana</strong></h2>



<p>Es wäre wohl der Traum eines jeden Hip-Hop Fans: Ein drittes Kollabo-Album von <strong>Freddie Gibbs</strong> und <strong>Madlib</strong>. Doch während Fans seit Jahren auf eine neue Zusammenarbeit warten, könnte dieser Traum dieses Jahr tatsächlich in Erfüllung gehen. Bereits im Mai 2019 und somit sogar noch vor dem Release von »Bandana«, kündigten die beiden an, dass sie ein drittes Album geplant haben, das ihre Trilogie vervollständigen soll. Der Name: »Montana«. <br>Letztes Jahr feierte ihr erstes gemeinsames Album »Piñata« sein 10-Jähriges Jubiläum. Das Album, das sowohl Fans als auch Kritiker begeisterte, gilt mittlerweile als eines der besten Rap-Alben der 2010er und umso mehr sehnen sich Fans nach einer Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit. Madlib weckte Hoffnungen, als er im Mai letzten Jahres auf einem Konzert ankündigte: „Y’all ready for Freddie Gibbs? I’m about to drop this live shit on y’all. Montana up next.“ Doch anstatt »Montana« erschien zusammen mit <strong>Talib Kweli</strong> »Liberation 2« sowie Freddie Gibbs Solo-Album »You Only Die 1nce«. Wann genau das Album erscheint, ist noch unklar, »Montana« scheint allerdings nur noch eine Frage der Zeit zu sein und wir rechnen damit, dass Madlib und Freddie Gibbs noch dieses Jahr mit einem neuen Album zurückkehren.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Freddie Gibbs &amp; Madlib - Thuggin&#039; (Official) - Piñata" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/vbxcPy1qJTU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Yugen Blakrok &#8211; The Illusion of Being (21.05.2025)</strong></h2>



<p>Ein Name, der leider nach wie vor viel zu wenigen ein Begriff ist, aber dieses Jahr in aller Munde sein wird, ist <strong>Yugen Blakrok</strong>. Die Künstlerin aus Südafrika ist nicht nur ein <strong>Astra Goth</strong>, sondern auch ein <strong>Dot Connector</strong> und <strong>Microphone Checker</strong>. Mit ihren Lyrics spinnt sie detaillierte Netze von anderen kosmischen Welten. Zusammen mit den Beats ihres Produzenten <strong>Kanif The Jhatmaster</strong> entstehen dadurch Soundwelten, die sich nicht so leicht in eine Schublade stecken lassen. <br>Bis auf einige verstreute Singles ist es seit ihrem letzten Projekt »Anima Mysterium« aus 2019 eher ruhiger bei Blakrok geworden. Sie nutzte die Zeit, um die Welt zu bereisen und Musik aufzunehmen, unter anderem auch in Berlin. Seit Ende letzten Jahres ist sie aber offiziell zurück, zuerst zusammen mit Lee Scott auf der Single »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZCrpvnvC9aA">Outnumbered</a>«, gefolgt von ihrem Solotrack »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=qap6Zc8Hv8Q">Niacin</a>«. Zuletzt erschien Yugen Blakrok als Feature auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=pwoh3h7uDr0">Osiris</a>« von der Band <strong>Mohama Saz</strong> und obwohl die Songs alle nicht Teil eines neuen Albums sind, folgte heute am 11. Februar die gute Nachricht: das neue Album »The Illusions of Being« kommt im Mai und die erste offizielle Single dazu folgt in der kommenden Woche. Das Album wird mit I.O.T Records veröffentlicht. Obwohl die Zeiten gerade wirklich nicht einfach sind, ist dies ein kleiner Lichtblick. Wie Blakrok es am besten <a href="https://www.instagram.com/p/DDWczQosH2W/">schreibt</a>: <strong>„It doesn’t get easier, we just go harder“</strong>.</p>



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<iframe title="Yugen Blakrok - Niacin (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/qap6Zc8Hv8Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Joey Bada$$ &#8211; TBA</strong></h2>



<p>Mit neuer Single inklusive Musikvideo und den Worten “I’m Back” meldete sich <strong>Joey Bada$$</strong> pünktlich am 01. Januar dieses Jahres zurück. Mit gewohnt starkem Flow und Punchlines wie: “Too much West Coast dick lickin&#8217;, I&#8217;m hearin&#8217; n*ggas throwin&#8217; rocks, really ain&#8217;t shit stickin&#8217;”, rappt Joey über einen souligen Boom-Bap-Beat von <strong>Conductor Williams</strong> und macht definitiv Lust auf mehr. Und sind wir doch mal ehrlich, ein bisschen ist uns Joey Bada$$ doch auch ein neues Album schuldig. <br>Schließlich liegt sein letztes Album »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=wBHzV_oatMA&amp;list=PLxA687tYuMWjWz4uSU2IuYkfxgwD1fCTz">2000</a>« inzwischen über zweieinhalb Jahre zurück und während es einige solide Tracks und nostalgische 90s-Vibes lieferte, blieb es für viele Fans doch eher hinter den Erwartungen zurück. Joey selbst hat immer wieder angedeutet, dass er noch einiges in petto hat und »The Ruler’s Back« könnte der erste Vorgeschmack auf etwas Größeres sein. Die Frage bleibt also: Kommt 2025 endlich ein neues Album? Die Voraussetzungen stehen gut, denn wenn »The Ruler’s Back« eines zeigt, dann, dass Joey Bada$$ immer noch hungrig ist. Außerdem feierte er vor einigen Wochen seinen 30. Geburtstag – ein Meilenstein, der nach unserem Geschmack in Form eines Albums zelebriert werden darf.</p>



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<iframe title="Joey Bada$$ - The Ruler&#039;s Back (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/2msMRPdMdWc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Greentea Peng &#8211; Tell Dem It’s Sunny (21.03.25)</strong></h2>



<p>Ein Album, bei dem mal nicht nur der Name, sondern auch schon das Release-Date im März und die zugehörige Tour im Mai feststehen, ist »Tell Dem It’s Sunny« der britischen Neo-Soul-Künstlerin <strong>Greentea Peng</strong>. Die Londonerin hat mit den Single-Auskopplungen »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=z4fcW3l2uTg">TARDIS (hardest)</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=IBDdK3tQG58">One Foot</a>« und »Stone Throw« bereits ein sehr düsteres Bild vom neuen Album geschaffen. <br>Die Cover und zum Teil auch Musikvideos sind alle in Schwarz-Weiß gehalten und auch thematisch geht es eher ernster zu: mit jede Menge Wut und Frustration, aber auch Reflexion über die eigenen Fehltritte. Das alles mit einem Sound der zwischen Neo-Soul und typischen UK-Elementen wandelt, immer auch spirituell angehaucht, aber genauso im Flow wie Peng mit ihren Reimen und Gesang. »Tell Dem It’s Sunny« soll am 21.03. erscheinen und wer noch keine Tickets für die Tour hat, sollte sich dringend welche besorgen. Live zieht die Stimme von Greentea Peng einen noch mehr in den Bann als die Aufnahme es schafft. </p>



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<iframe title="Greentea Peng - Stones Throw" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/AyHiWgmw9-c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Wunschalben, die hoffentlich kommen</h1>



<p><em>Diese Alben sollen gerüchteweise noch dieses Jahr erscheinen oder wir wünschen sie uns herbei.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Frank Ocean</h2>



<p>Und täglich grüßt das Murmeltier. Was wäre eine Mostdope-Liste mit den meist erwarteten Alben ohne eine <strong>Frank Ocean</strong> Erwähnung? Doch mal ganz ehrlich, wie groß ist die Hoffnung noch? Wir sind ja schon froh, wenn Frank sich alle sechs Monate mal mit einer Instagram-Story meldet – von einem öffentlichen Auftritt ganz zu schweigen. Doch wie <a href="https://variety.com/2025/film/news/david-jonsson-frank-ocean-film-1236291928/">Variety</a> kürzlich berichtet hat, arbeitet Frank Ocean zurzeit an einem Film, bei dem er selbst Regie führt. <br>Gedreht wird in Mexiko-City und die Hauptrolle übernimmt <strong>David Johnson</strong>. Worum es in seinem Filmdebüt geht, wann er erscheint und ob er einen Soundtrack dazu liefern wird, ist bislang unklar. <strong>Pharrell Williams</strong> <a href="https://www.complex.com/music/a/treyalston/pharrell-frank-ocean-new-music">sagte</a> über Frank Ocean noch vor einigen Monaten: „Frank stays in the kitchen. And that’s probably the reason why he doesn’t serve as much. He really enjoys the culinary process.&#8221; Wir können nur hoffen, dass Frank bald fertig gekocht hat und uns an seinem leckerem Essen teilhaben lässt. Bis dahin bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als »Nostalgia Ultra«, »Channel Orange«, »Endless« und »Blonde« auf Dauerschleife zu hören.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rosalía</h2>



<p>Die spanische Künstlerin <strong>Rosalía</strong> hat mit ihrem Stilmix aus traditioneller Flamenco-Musik, Pop und Einflüssen von Trap, Hip Hop und Reggaeton ein ganz neues Genre geschaffen, mit dem sie Kritiker*innen und Fans weltweit begeistern könnte. Ihr letztes Album »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=EslzthDFm2w">Motomami</a>« wurde stark von japanischen Animes wie <strong>Durarara!!</strong> beeinflusst, ohne sich dabei in peinlichen Klischees zu verlieren. Dennoch liegt das Album nun auch schon drei Jahre zurück. <br>Zu Halloween postet Rosí dann Bilder von ihrem <a href="https://www.instagram.com/p/DB1wbtoS8qU/?img_index=1">Kostüm</a>, das Fans aufgeregt spekulieren ließ. Mit einer CD, die blutig in ihrer Stirn steckt, ist es eine Homage an das Albumcover zu »Imaginal Disk« von <strong>Magdalena Bay</strong>. Spannend daran ist aber der Schriftzug auf der CD. Mit schwarzem Edding wurde &#8220;R4&#8221; auf die Disc geschrieben, was für ihr kommendes viertes Projekt stehen könnte. Immerhin blieb Rosalía nie ganz still und veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Singles wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=F84pjEryeC0">TUYA</a>« oder diverse Features mit Artists wie <strong>Björk</strong>, <strong>LISA</strong>, <strong>Tokischa</strong> und <strong>Ralphie Choo</strong>. Die Sterne scheinen dieses Jahr aber sehr gut zu stehen. Auf ihrer <a href="https://www.instagram.com/p/DES8572MGfH/?img_index=3">Vorsatzliste</a> für 2025 hat Rosalía „Saar nuevo disco“ geschrieben, auf deutsch „neues Album veröffentlichen“. Ein Vorsatz, den wir mehr als unterstützen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Baby Keem &#8211; Child with Wolves</strong></h2>



<p>Während <strong>Kendrick Lamar</strong> 2024 wortwörtlich alles auseinander genommen hat, was ihm im Weg stand und gerade einen neuen Grammy-Rekord aufgestellt hat mit den meisten Auszeichnungen für einen Rap-Song, war es um seinen Cousin im vergangenen Jahr ziemlich still. Dabei kündigte Baby Keem bereits im letzten Jahr sein Album inklusive Titel an und launchte eine dazugehörige <a href="https://eerietimes.com/">Webseite</a>. Alle Zeichen standen auf ein Rollout, doch seit Februar letzten Jahres gibt es so gut wie kein Lebenszeichen mehr des Rappers. »The Melodic Blue« jährt sich in diesem Jahr zum vierten Mal und bis auf die Singles »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Yhivl6fln3s">The Hillbillies</a>« mit Kendrick Lamar und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=rNv8K8AYGi8">leavemealone</a>« mit <strong>Fred again…</strong> gab es keine neue Musik des 24-Jährigen. Wir können nur hoffen, dass ihn der Erfolg seines Cousins angespornt hat und er in diesem Jahr sein Album veröffentlicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">J.I.D &amp; Metro Boomin</h2>



<p>Eine Kollaboration, die sich bereits auf dem Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GizQn9rdiho">Danger (Spider)</a>« bewährt hat und von beiden seit längerem angeteased wird. Producer <strong>Metro Boomin</strong> soll angeblich ein Album mit <strong>JID</strong> in Arbeit oder sogar schon fertig haben. Beide nutzen immer wieder die Gelegenheit, auf Social Media das Album zu erwähnen oder sogar Songausschnitte zu spielen. Vier der gemeinsamen Songs sind bereits teilweise im Umlauf gewesen, darunter einer, der <strong>JAY-Z</strong> als Feature hat. Ob und wann das Album nun wirklich erscheint, ist unklar, aber das von beiden solo oder als Kollabo definitiv Musik erscheinen wird, ist dafür ziemlich sicher. Vielleicht nutzt Metro auch den Soundtrack für die Fortsetzung der Spiderman Miles Morales Filme, um diese Traum wahr werden zu lassen. Wir bleiben gespannt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/die-10-meist-erwarteten-internationalen-alben-2025">Die 10 meist erwarteten Internationalen Alben 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Friso über Rückzugsorte, TOOLOUDFORTHEROOM und »Melodrama«</title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/friso-ueber-rueckzugsorte-tooloudfortheroom-und-melodrama</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:50:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die letzten zwei Jahre waren für FRISO wie ein endlos wirkender Marathon. Neben einer englischen EP, diversen Singles auf Deutsch, einem kürzlichen erschienen Tape mit dem Tooloudfortheroom-Kollektiv und seinem (mittlerweile ehemaligen) Amt als Live-DJ von Paula Hartmann hat er zusammen mit SOMA fleißig an seinem neuem Projekt »10qm« getüftelt. Kein Wunder, dass man da »Seitenstechen« bekommt.&#160; An einem sonnigen Spätsommermittag haben wir uns mit FRISO in Hamburg-St. Pauli getroffen, um über seine musikalischen Anfänge, Inspirationen und die jüngste EP zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/friso-ueber-rueckzugsorte-tooloudfortheroom-und-melodrama">Friso über Rückzugsorte, TOOLOUDFORTHEROOM und »Melodrama«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Die letzten zwei Jahre waren für FRISO wie ein endlos wirkender Marathon. Neben einer englischen EP, diversen Singles auf Deutsch, einem kürzlichen erschienen Tape mit dem Tooloudfortheroom-Kollektiv und seinem (mittlerweile ehemaligen) Amt als Live-DJ von Paula Hartmann hat er zusammen mit SOMA fleißig an seinem neuem Projekt »10qm« getüftelt. Kein Wunder, dass man da »Seitenstechen« bekommt.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>An einem sonnigen Spätsommermittag haben wir uns mit FRISO in Hamburg-St. Pauli getroffen, um über seine musikalischen Anfänge, Inspirationen und die jüngste EP zu sprechen. Auf »10qm« verarbeitet er irgendwo zwischen Synth-Pop und Hip-Hop-Drums die turbulente Zeit der letzten Jahre. Große Bühnen vor Festivalmengen, die in logischer Konsequenz ihr Gegenstück fordern: Einen geschützten Rückzugsort zum Verschnaufen, der für jeden anders aussieht. Für manche ist es das vertraute WG-Zimmer, für die anderen eine Person oder die geliebte Heimatstadt.&nbsp;</strong></p>



<p></p>



<p><strong>Erinnerst du dich noch an die »Nie Verliebt« Releaseshow hier im Häkken, Anfang 2022?&nbsp;</strong></p>



<p>Mhm. Safe!</p>



<p><strong>Durch deinen Voract-Slot bin ich das erste Mal auf dich und deine Musik aufmerksam geworden. Du hattest auch erst ein, zwei Monate vorher deine Debüt-Single als FRISO veröffentlicht. Wie kam es dazu, dass du dich entschlossen hast, dieses Soloprojekt zu starten? Was war die Intention dahinter?&nbsp;</strong></p>



<p>Das war eigentlich die ganze Zeit schon da. Es war nie so, dass es aus einem gewissen Antrieb kam. Also quasi: „Ich bin jetzt mit Paula und mache deswegen jetzt mein eigenes Projekt.“ Es war irgendwie schon die ganze Zeit da. Ich habe auch immer zu Hause viel gemacht und hatte den Wunsch, dass es unter einem eigenen Ding laufen soll. Dass es dann parallel mit Paula passiert ist, kam eigentlich sehr organisch. Ich hab, glaub ich schon, seitdem ich jugendlich war, immer Bock gehabt auf Mucke machen. Mich nach außen zu tragen und Gefühle zu vermitteln, die ich selbst empfinde, wenn ich Musik höre. Und seitdem war das so drin.</p>



<p>Ich hatte noch ein anderes Projekt mit einem Freund zusammen und mir dabei das Produzieren beibringen lassen und gelernt, wie man eigenständig Musik macht. Das ging 2018 los und 2020 war ich dann irgendwie auch wegen Corona so richtig auf mich alleine gestellt und habe dann zuhause richtig losgelegt. Paula und ich kannten uns zwar schon vorher, haben dann aber auch begonnen, gemeinsam Musik zu machen. Es war immer ein sehr leidenschaftliches Ding, einfach anzufangen und machen und gucken zu wollen, wie weit man damit gehen kann und ob das irgendwie funktioniert. &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>



<p><strong>Gab es irgendwas, was dir bei deinem früheren Projekt (FILO) gefehlt hat?</strong></p>



<p>Es war gar nicht mal so, dass mir etwas gefehlt hat. Ich glaube, das war einfach eine coole Sache zum Ausprobieren, die in eine spannende Richtung ging. Es hat sich dann einfach ganz organisch auseinander gelebt, weil der eine in eine andere Stadt weg musste oder gerade private Sachen zu tun hatte.&nbsp;</p>



<p>Wir hatten damit aber auch gar nicht den Ansporn, in zwei Jahren die größten Festivals zu spielen, sondern uns einfach ohne Druck mit einer coolen Ästhetik auszuprobieren. Und dann hat sich das einfach ein bisschen auseinander gelebt. Ich war auch im Ausland und hab’ danach alleine weitergemacht.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Ein kleiner zeitlicher Sprung. »Sekunde« war letztes Jahr im Februar dein erster Release auf Deutsch. Was genau hat dich zum Wechsel gebracht, auf Deutsch Musik zu veröffentlichen?</strong></p>



<p>Der Song tatsächlich. Ich saß während der Corona-Zeit bei mir zu Hause und hab’ aus Jux Type-Beats durchgehört. Irgendwann bin ich auf den Beat von »Sekunde« gestoßen und es hat direkt gefunkt. Der hatte irgendetwas Einzigartiges an sich. Das Erste, was beim Freestylen dazu rauskam auf Deutsch und ich hab’ den Song einfach so fertig gemacht und allen Homies geschickt. Die haben’s direkt gefeiert.</p>



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<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Natürlich musste ich mir vorher schon oft anhören: „Ey, warum machst du nicht mal Musik auf Deutsch?“, aber ich habe mich immer sehr dagegen gesträubt. Ich wollte nicht dieser klassische Typ Künstler sein, bei dem das Label sagt „Mach mal auf Deutsch“ und es dann so funktioniert. Mir war sehr wichtig, dass das aus eigener Intention heraus geschieht. Natürlich ist es besser im deutschen Markt, deutsche Musik zu machen, aber ich mochte diese englischen Sachen eben, weil man da gefühlt viel mehr Freiraum zum Ausprobieren hat. Man kann auch instrumental verrückter werden, ohne Angst zu haben, dass man aneckt.</p>



<p>Als ich »Sekunde« gemacht habe, war ich aber sowieso mit meinem englischen Projekt ein bisschen am kriseln und hab’ durch diesen deutschen Moment wieder neue Energie zum Musikmachen bekommen. Das war rückblickend die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können.</p>



<p><strong>Hat ja auch funktioniert.</strong></p>



<p>Stimmt. (lacht). Vielleicht.</p>



<p><strong>Wie würdest du sagen, hat sich der Wechsel von englischer zu deutscher Musik auf deinen Ausdruck und deine Kunst ausgewirkt?</strong></p>



<p>Ich habe das Gefühl, dass es deutlich rappiger geworden ist. Zwar nicht nur, aber auf »10qm« gibt es inklusive »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/44dnpEV3ALSX36p64J8cIb?si=09e9f7c330dd4d70">Kopfsache</a>« zwei Songs, die deutlich raplastiger sind. Die Instrumentals heben sich auch ein bisschen von den anderen ab, im Sinne, dass sie außerhalb meiner eigentlichen Komfortzone liegen. Auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/17ZAhJ2NVtpxAdemyFiRfh?si=5FmjCIbeROOZw0W7lAM6LQ">Lost Tapes</a>« hatte ich zum Beispiel viele liegende Flächen, Pads und Synthies gehabt, die dich gefühlt irgendwohin getragen haben. Bei dieser EP ist es echt gut und gerne mal ein bisschen straight in die Fresse. »Kopfsache« ist das beste Beispiel, weil es ohne groß herumerzählen direkt losgeht. Dieses textliche „Eier auf den Tisch legen“ habe ich noch nie gemacht. Sowas traut man sich als kleiner Künstler manchmal auch gar nicht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich mach&#8217; Mucke, wenn ich mir zu viel Kopf mache / Du machst Mucke, dass sich meine Homies fragend an den Kopf fassen</strong></p>
<cite><em>»Kopfsache«</em></cite></blockquote>



<p>Im Deutschen kann man natürlich direkter und konkreter sein. Außerdem versuche ich mich nicht zu scheuen, meinen eigenen Slang zu benutzen, den zum Beispiel Leute in Freiburg nicht nachvollziehen können, weil sie nicht „Ahn mal“ oder „Ich hab ‘nen Knacks“ sagen. Das hab ich mir vor allem durch die <strong>Tooloud </strong>(Tooloudfortheroom) Kreise angeeignet. Den Mut zum Anecken. Beim Prozess von »10qm« hatten wir seit Ewigkeiten keine Musik mehr gemacht und irgendwann meinte Jakob (SOMA), „Wo sind die Eier hin?“ Dann haben wir uns »Lost Tapes« noch einmal angehört, weil es einfach sehr viel verspielter war und uns gesagt, dass wir da wieder hin wollen, halt nur auf einem viel besseren Level. Der Ansporn war, wieder außerhalb der Schubladen zu denken.</p>



<p>In dem Moment, wo ich auf Deutsch Musik gemacht habe, bin ich automatisch diesen Regeln gefolgt und habe Strophe-Hook-Strophe-Hook-Songs geschrieben. Das gefällt mir zwar auch, aber ich finde es trotzdem erfrischend, wenn man sich auch mal was traut. Wir haben uns nach langer Zeit wieder an »Lost Tapes« bedient. Sound-technisch ist es auch von dieser Schublade weggekommen „Ich mache nur Synth Sounds“ hin zu „wir bedienen uns an Gitarren, bisschen mehr Hip-Hop Beats und doch wieder sehr poppige Sachen und Hip Hop-Beats“, aber auch wieder sehr verspielt.</p>



<p><strong>Dann lass uns doch über deine neue EP »10qm« sprechen. Wenn man sich ein bisschen mit dir beschäftigt, taucht dieser Begriff im Laufe deiner Diskografie erstaunlich oft auf, sei es in einzelnen Lines oder Songtiteln. Was für eine Bedeutung hat er für dich?</strong></p>



<p>Gute Frage (lacht).</p>



<p>Mir ist selbst aufgefallen, dass ich den Namen oft unbewusst erwähnt habe und hab mir das ganze dann Mal durch den Kopf gehen lassen. Irgendwann hat es für mich Sinn ergeben. Mein damaliges WG-Zimmer war um die zehn Quadratmeter groß. Im Vertrag stand zwar eine größere Zahl, aber das ist Cap gewesen. Ich habe das als einen Schutzraum interpretiert. Diese zehn Quadratmeter, wo du halt komplett das sein kannst, was du bist und wo das auch niemand so richtig angreifen kann. Sobald diese Tür zu den Quadratmetern zufällt, bist du komplett für dich alleine und kannst alles machen, aber auch irgendwie nichts und es ist in Ordnung.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Zehn Quadratmeter werden zum Heim</strong></p>
<cite>»Damals«</cite></blockquote>



<p>Außerdem sind alle Grundsteine zu dieser EP in diesen zehn Quadratmetern gefallen. Auch schon bei »Lost Tapes«, hatte ich mir im Keller meiner Eltern ein kleines Studio gebaut, das ungefähr zehn Quadratmeter groß war. Generell alles, was mit Musik zu tun hatte, geschah immer in kleinen Räumen, die ungefähr so groß waren. Dadurch, dass Musik einfach etwas sehr persönliches ist, habe ich das als meinen Titel genommen.</p>



<p>Fun Fact: Ich bin ein Mensch, der merkt, wenn eine Tür offen ist, selbst wenn ich es nicht sehe. Schon seit ich klein bin, war das ein Ding. Ich finde, das ist sehr passend in Bezug auf den Titel: Türen müssen immer verschlossen sein.</p>



<p><strong>Dient das dann quasi auch als Rückzugsort für dich, wenn du z.B. von einem Festival zurückkommst?</strong></p>



<p>Auf jeden Fall. Wenn wir von Festivals reden, war das letztes Jahr sehr viel aufregender und eine ganz neue Erfahrung. Dieses Jahr ist es recht routiniert geworden und fühlt sich mehr an wie ein Job. Es ist trotzdem ein sehr, sehr schöner Job und macht sehr viel Spaß, aber man merkt auf jeden Fall auch die Schattenseiten auf einmal. Wenn man nach Hause kommt und irgendwie energielos ist, dann sind die zehn Quadratmeter auf jeden Fall ein Schutzraum, so ein kleiner Bunker.</p>



<p><strong>Du hast das Thema eben schon angerissen. Es hat sich im Vergleich zu »Lost Tapes« 2021/22 sehr viel verändert. Von Englisch zu Deutsch, damals im Elternhaus, jetzt geht es mit Paula und Tooloudfortheroom langsam nach oben. Was würdest du sagen, ist gleich geblieben und verbindet die beiden Projekte?</strong></p>



<p>Die Person, mit der sie gemacht wurden. <strong>SOMA </strong>halt. Das ist auf jeden Fall einer der wichtigsten Faktoren daran, weil es mir unfassbar einfach fällt, mit ihm Musik zu machen. Vor allem, weil er auch sehr unverkopft ist. Wenn wir an etwas nicht weiterkommen, dann ist es so. Andererseits weiß er innerhalb dieser kurzen Zeit, die wir uns jetzt kennen, so vier Jahre, komplett zu verstehen, was ich feiere und was er noch ergänzen kann an dem, was ich schon gemacht habe. Von daher ist SOMA ein sehr, sehr wichtiger Bestandteil, der gleich geblieben ist.</p>



<p>Ich glaube, der Anspruch an die Musik ist auch weiterhin gleich. Ich bin immer noch sehr bedacht, was Texte angeht und mag es nicht, etwas zu schreiben, wo ich mir dann denke „ah, die Line ist ein bisschen kitschig oder irgendwie nicht das, was es sein soll oder nur ein Zweckreim.“ Dann möchte ich mich eher noch einmal reinfuchsen und gucken, ob etwas besseres bei rumkommt.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Und ja, das Umfeld generell. Es hat sich natürlich viel verändert, aber das Umfeld ist von Anfang an immer das gleiche geblieben. Mit Tooloud und mit Paula hat sich wenig verändert, außer die Strukturen im Hintergrund. Man ist jetzt mit einem Label gesignt und irgendwie sind da professionellere Personen mit involviert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1.jpg"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-16561" style="width:703px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-819x1024.jpg 819w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-240x300.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-768x960.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-1229x1536.jpg 1229w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-1639x2048.jpg 1639w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-500x625.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-800x1000.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-1280x1600.jpg 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-770x962.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1-1400x1750.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Tooloud-01660-1.jpg 1701w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Rufus Engelhard</figcaption></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Wie hast du SOMA eigentlich kennengelernt?</strong></p>



<p>Sehr Hamburg-mäßig irgendwie. Ich kannte jemanden, der ihn auch kannte und war abends unterwegs mit dem und er meinte so: „Hey, hast du Bock auf einen Sit-in?“ Wir sind dann hin, aber ich kannte niemanden. Ich hab mich dann mit <strong>moé</strong>, <strong>SOMA</strong> und <strong>ELEF</strong>, die ja schon ihre Gang waren, ein bisschen über Musik ausgetauscht und meine schlecht aufgenommenen, alten, englischen Demos gezeigt. SOMA hat da schon, trotz all dem, meine Vision gecheckt. Eine Woche später haben wir uns dann getroffen und sind zusammen ins Studio gegangen. Ab da lief alles sehr organisch.&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Es gab dieses Lager in Altona mit moé, ELEF und SOMA und ich hatte kurz vorher die ganzen Harburger Jungs kennengelernt: <strong>Sant</strong>, <strong>lenzy</strong>, <strong>Lawin </strong>und so. Ich hab mir dann gedacht, dass wir irgendwie alle denselben Humor haben und es doch passen würde, wenn mir mal zusammen chillen. Dann haben wir uns date-mäßig verkuppelt, woraus dann das größere Tooloudfortheroom entstanden ist. Das gab es vorher schon auf der Harburg Seite und wir haben das dann zusammengeführt. Ist alles ganz organisch passiert. Voll geil!</p>



<p><strong>Lass uns mal direkt bei Tooloudfortheroom bleiben. Du rappst zwar ein bisschen auf »10qm«, aber ich würde sagen, dass das bei deinen Parts von Tooloud mehr im Vordergrund steht. Trennst du diese Stile bewusst?</strong></p>



<p>Ja, ich glaube schon, weil es eine Möglichkeit bietet, das mal in einem Kontext auszuprobieren, der eh schon raplastig ist, wohingegen sowas im eigenen Projekt vielleicht ein bisschen fehl am Platz wäre.</p>



<p>Als wir das Tooloud-Album gemacht haben, gab es diese Skizze zu »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2xQBa4dio9urty1bQqJcii?si=3a7a8af8f7244efe">Wolkenträume</a>« und alle meinten so: „Irgendwie haben wir Bock, dass Friso auch einen Rap-Part hat.“ Vorher hat es nie richtig funktioniert, aber bei »Wolkenträume« ging alles sehr fix und das war geil. Das war das erste Mal, dass ich mich wirklich getraut habe zu rappen und auch cool damit war. Ich glaube, man bietet sehr viel Angriffsfläche, wenn man als Nicht-Rapper anfängt zu rappen, aber im Rahmen von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/69tis1ay5SU50ABmfsNY31?si=MRmFQqVwSEKHHL4GiKcyoA">lemvig</a>« konnte ich da sehr unverkopft rangehen.</p>



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</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Und ich rede nicht mit dir, weil ich verpack&#8217; alles in Songs. Das ist ein bisschen wie entkomm&#8217;n</strong></p>
<cite>»Wolkenträume«</cite></blockquote>



<p>Trotzdem vermischt es sich teilweise mit dem eigenen Projekt, wie man jetzt zum Beispiel auf »Kopfsache« und »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0vzjfPCA1P7IWxOFsvJqxh?si=4e1da9306fa34ce2">Seitenstechen</a>« hört. Ich würde mich aber nie als Rapper bezeichnen, sondern eher als Sänger, der sich ab und zu daran bedient. Ich bin auch einfach mit Rap aufgewachsen, und deswegen findet sich das teilweise in meiner Musik wieder.</p>



<p><strong>Kleiner Themenwechsel jetzt. Lorde – »Melodrama«.</strong></p>



<p>Geil!</p>



<p><strong>Ich finde ihren Einfluss auf »Lost Tapes« sehr auffällig. Deine Musik ist mittlerweile erwachsener geworden und entfernt sich damit teilweise von diesem jugendlichen, euphorischen Gefühl, was sowohl »Lost Tapes« als auch »Melodrama« vermitteln. Hat sie dich bei dieser EP trotzdem noch inspiriert und wenn ja, wo?</strong></p>



<p>Immer. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/2B87zXm9bOWvAJdkJBTpzF?si=YvPkctrxRtetxVkPFYWn6w">Melodrama</a>«, das Album, inspiriert mich gefühlt jeden Tag, weil die Produktion unfassbar spannend ist und das auch immer noch ein Ansporn beziehungsweise ein Maßstab ist, den ich für mich setze.</p>



<p>Bei »Lost Tapes« habe ich eher versucht, Gefühle nachzustellen von bestimmten Songs, die ich selbst feier, wohingegen das Album bei »10qm« mehr in die Details eingeflossen ist. Mir ist bei »Melodrama« aufgefallen, dass es ganz viele Ebenen und Details hat, die man vielleicht erst beim achten Mal durchhören erkennt. Das findet sich zum Beispiel auch im Intro der EP »Alles« wieder, was recht verspielt ist und viele kleine Details enthält, die irgendwo in den Vocals stattfinden.</p>



<p><strong>Für mich fängt vor allem (die Pre-Hook von) »Ampullen« diese Leichtigkeit von »Melodrama« sehr gut ein. Was genau meinst du damit, dass du „die Lichter in Ampullen abfüllst“?</strong> </p>



<p>Das ist eher metaphorisch gemeint. Es geht darum, die Energie dieser Stadt zu speichern und dann immer darauf zugreifen zu können, wenn ich woanders bin. Ich war, glaube ich, den ganzen Sommer, wenn es hochkommt, eine Woche in Hamburg und dann direkt wieder weg. Mir ist es wichtig, wenn ich dann hier bin, mich aufzusaugen und neue Energie zu sammeln.</p>



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<iframe title="FRISO - Ampullen (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/GWhObw_hBwM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Hast du noch andere Künstler*innen, die dich im Allgemeinen, aber insbesondere bei der EP inspiriert haben?</strong></p>



<p>Ich muss das ein bisschen rekapitulieren, weil die Songs teilweise entweder anderthalb Jahre alt sind oder halt erst vor kurzem entstanden sind. Deswegen ist es eine sehr breite Zeitspanne. Lorde ist auf jeden Fall immer mit dabei. Ich habe, glaube ich, zu dem Zeitpunkt, an dem die ganzen Songs entstanden sind, viel von <strong>The 1975</strong> gehört. Gerade was die poppigen Sachen angeht, finde ich die einfach sehr, sehr, sehr spannend. Die haben auf jedem Album mindestens einen Track, der komplett mit Autotune und Trap ist, was gar nicht zu denen passt, aber es ist irgendwie geil. Auch eine <strong>070 Shake</strong> ist auf jeden Fall mit dabei!</p>



<p>Es sind weniger einzelne Künstler*innen, sondern wirklich mehr so ein Mischmasch aus einzelnen Songs. <strong>The Blaze</strong> ist auf jeden Fall auch immer noch eine starke Referenz, auf die ich immer wieder zurückgreife, weil die sehr krasse Gefühle vermitteln können. Ich glaube, <strong>Frank Ocean</strong> hört man auch. Er ist immer ein guter Verweis, immer eine gute Sache, zu der man aufschauen kann.</p>



<p><strong>Vielleicht auch »tru.«?</strong></p>



<p>Ja, das wollte ich gerade sagen! »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/0SyO17NG4tEWWMc0lRocfb?si=gSHW7mnqR8-0DoCrxj3LUA">tru.</a>«<strong> </strong>ist ein Album, das ist auch goated. Das sind so Sachen, die sehr spannend von der Produktion sind. Gesangsmäßig und topline-mäßig lasse ich mich gar nicht so inspirieren, sondern finde eher Momente cool von irgendwelchen Songs. Das meiste, von dem ich mich viel inspirieren lasse, sind die Instrumentals. Da ist halt »tru.« krass und »Melodrama«, »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3mH6qwIy9crq0I9YQbOuDf?si=e5_Hr4xBTA68byd77m8lKA">Blonde</a>« und The Blaze auch. Ich glaube, diese Inspirationen haben sich seit vielen Jahren wenig verändert.</p>



<p></p>



<p><strong>Ich hatte bei der EP das Gefühl, wenn du über den schnellen Verlauf der letzten zwei, drei Jahre sprichst, passiert das meistens mit einem negativen Beigeschmack. Worauf, würdest du sagen, bist du besonders stolz?</strong></p>



<p>Ich bin schon sehr stolz darauf, wie schnell sich das alles entwickelt hat, weil es nicht selbstverständlich ist. Es gibt Leute, die das seit 8 Jahren oder 10 Jahren machen und entweder noch nicht an dem Punkt sind oder erst nach 8 Jahren an dem Punkt waren.</p>



<p>Ich bin auch sehr stolz darauf, das alles mit meinen Freunden machen zu dürfen und dabei sehr uneingeschränkt agieren zu können. Mir war es jetzt zum Beispiel bei dem Vertrag, den ich unterschrieben habe, auch wichtig, dass da nichts mit Tooloud clasht, weil ich das einfach als eine sehr hohe Prio sehe, da mitmachen zu dürfen und meinen Senf dazugeben zu können.</p>



<p>Vor allem auf Tooloudfortheroom bin ich sehr stolz, weil es nochmal einen anderen Kosmos aufgemacht hat. Ich muss nicht meinen Kopf 100% reinstecken, um geile Sachen zu machen. Es reicht, wenn ich 10% dazugebe und die restlichen 90% werden von den anderen gemacht. Außerdem hat sich das alles organisch entwickelt, aus eigener Kraft heraus.</p>



<p>Es ist ganz schwer eine klare Sache auszumachen, weil dieses Jahr alles voll zur Normalität geworden ist. Ich würde, glaub ich, einfach dieses Jahr sagen. Das war sehr augenöffnend. Vor allem die Paula-Tour, auch wenn es gar nicht um mich da geht, sondern einfach nur darum, dass man dabei ist, das war sehr krass. Und dann zu sehen, dass da Freunde die halbe Tour als Voract begleiten. Auch geil!</p>



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<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Bisschen off topic, aber ich habe Anfang des Jahres eine Ausbildung abgeschlossen.&nbsp;</p>



<p><strong>Glückwunsch!</strong></p>



<p>Danke. (lacht). Es war absolut nicht das, was ich machen wollte. Es war ein Feld, das interessant war, aber trotzdem auf lange Sicht ein ziemlich standardmäßiger Bürojob. Ich habe immer gedacht, nach einem Jahr breche ich da ab, wenn es mit Musik laufen sollte, aber ich habe es zweieinhalb Jahre durchgezogen. Ich bin im Nachhinein sehr dankbar, dass ich da gepusht wurde!</p>



<p>Ich bin auch sehr stolz auf die EP, die wir gemacht haben. Wir haben gestern nochmal kleine Feinarbeiten gemacht und irgendwie ist es sehr schön, ein Projekt zu haben, bei dem man sagen kann, „wir haben wirklich das Beste rausgeholt“. Das ist ein schönes, geschaffenes Stück Kunst, was ich sehr gerne präsentieren will.</p>



<p>Jakob ist an gewesen (Anm. d. Red.: “an” wie eine Maschine). Er hat wirklich Sachen da gemacht, von denen ich noch nie vorher gehört habe&nbsp;</p>



<p><strong>Man merkt vor allem bei »Lost Tapes« sehr, dass du ein Fan von Konzeptprojekten bist. Die ganze EP wird verbunden durch Geräusche eines Kassettenspielers und bei »10qm« gibt es auch klassisch Intro, Outro und Interlude. Ist ein Album etwas, was dich aktuell reizt?</strong></p>



<p>Voll. Es ist so, dass diese EP, die wir jetzt gemacht haben, immer noch konzeptionell ist, es sich aber auf eine andere Art und Weise äußert. Man merkt das mehr im generellen Konzept der EP und in den Visuals. Mit dem Namen wird einfach ein bisschen rumgespielt. Ich kann gerade noch nicht mehr verraten, aber das Projekt »10qm« ist auf jeden Fall noch nicht beendet.&nbsp;<br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/friso-ueber-rueckzugsorte-tooloudfortheroom-und-melodrama">Friso über Rückzugsorte, TOOLOUDFORTHEROOM und »Melodrama«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Wo bleibt Frank Ocean? Musik, die das Warten erträglicher macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 12:58:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist mittlerweile fast acht Jahre her, dass Frank Ocean mit »Endless« und »Blonde« im doppelten Release vollständige Projekte veröffentlicht hat. Selbst die letzten Singles »Dear April« und »Cayendo« liegen bereits über vier Jahre zurück im Corona-Frühling 2020. Ein Untergangsfestivalauftritt, eine Luxusschmuckmarke und diverse streng limitierte »Blonde« Vinyl Veröffentlichungen später sind die Spekulationen über neue Musik weiterhin hoch. Besonders, da die veröffentlichten Singles bis zum tragischen Tod seines Bruders auf ein Album hindeuteten.&#160; Doch während der mysteriöse RnB/Indie Pop Crossover [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><br><strong>Es ist mittlerweile fast acht Jahre her, dass Frank Ocean mit »Endless« und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3mH6qwIy9crq0I9YQbOuDf?si=9XMsdxZ5SYaj5XqJBcCk3Q">»Blonde«</a> im doppelten Release vollständige Projekte veröffentlicht hat. Selbst die letzten Singles <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/62ljuuXo0zrcrtJnnOhfxT?si=6749506a2ff24ba6">»Dear April«</a> und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/72794Eag03xdy7TO0KNuid?si=f017f0db73cb4146">»Cayendo«</a> liegen bereits über vier Jahre zurück im Corona-Frühling 2020. Ein Untergangsfestivalauftritt, eine Luxusschmuckmarke und diverse streng limitierte »Blonde« Vinyl Veröffentlichungen später sind die Spekulationen über neue Musik weiterhin hoch. Besonders, da die veröffentlichten Singles bis zum tragischen Tod seines Bruders auf ein Album hindeuteten.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Doch während der mysteriöse RnB/Indie Pop Crossover Artist weiterhin auf sich warten lässt, bleibt nur die Möglichkeit, das alte Material zu hören oder sich mit der Musik von ähnlichen Künstler*innen auseinanderzusetzen, die unter anderem in diesem Artikel aufgelistet werden. Es ist klar, dass ein Frank Ocean in allen Facetten nicht durch einen einzigen Künstler oder Künstlerin abgebildet werden kann, insofern werden diese Moneyball-esque in einzelne Elemente aufgeteilt, die Ähnlichkeiten zum Werk von Ocean vorweisen.</strong></p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Jai Paul</strong></h2>



<p>Wenn man Frank Ocean mit einem weiteren Künstler ersetzen möchte, der selten bis gar nicht Musik herausbringt, so landet man schnell bei <a href="https://open.spotify.com/intl-de/artist/53wZLCnhshZKDRs3uopFBc?si=SRbrTsnHT36GoPBl_Fnahw"><strong>Jai Paul</strong></a>. Paul teilt sich nicht nur diese Eigenschaft oder einen Spot beim Coachella 2023 (mit besserem Ausgang) mit Frank, sondern auch experimentelle Produktionen und zum Teil ähnliche Stimmeinsätze.</p>



<p>Die Musik des mysteriösen UK-Künstlers ist dabei fast nur auf Demos und Leaks beschränkt, die mittlerweile allerdings auch den Weg zu Spotify gefunden haben und in einem kurz-vor-dysfunktionalen Mix aus RnB und groovy Tanzmusik eine klare eigene Handschrift tragen. Aktuell betreibt Jai mit seinem Bruder <strong>AK Paul</strong> das Projekt und Label <strong>Paul Institute</strong>, über das unter anderem <strong>Fabiana Palladino </strong>dieses Jahr ein Album veröffentlicht hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-16074" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-1024x576.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-300x169.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-768x432.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-500x281.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-800x450.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-770x433.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>FKA twigs</strong></h2>



<p>Wenn es um experimentelle Artists in der Twilightzone verschiedener Genres mit Wirkung in den 2010ern geht, darf <strong>FKA twigs</strong> nicht fehlen. twigs ist das zerbrochene, glitchy Gegenstück zu Frank&#8217;s cleanem und elegantem Sound. Mitsamt ihrer zwei Alben <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/25PQxi9SR1OODB5XG6m48J?si=neRNowmVS5yAw08ha3WnrA">»LP1«</a> und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3DMR3yM5crnt1dG9lLaMTZ?si=OOjhnAErROanWWwWRd8GVg">»MAGDALENE«</a>, von einigen unter den Alben des Jahres 2019 gehandelt, ist sie mindestens zum Kritikerliebling geworden. Spätestens die gefüllte Featureliste des 2022 veröffentlichten Mixtape <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3G77BQuJy3jahjdkKQNNNM?si=gsLei2neQIK3BIlGAAQiNQ">»CAPRISONGS«</a> um <strong>The Weeknd </strong>und <strong>Shygirl</strong> hat FKA twigs einen Platz im Mainstream beschert.<br><br>An Frank Ocean erinnert neben einer fünfjährigen Pause zwischen »LP1« und »MAGDALENE« auch die persönliche thematische Auseinandersetzung in den Texten (wenn auch auf anderer Ebene) und das Gefühl, in jedem Track nur 5 Schritte von Hip-Hop entfernt zu sein, während sich die Musik irgendwo um RnB, Soul, Pop, Dance und Indie dreht, ohne zu sehr festgelegt zu sein &#8211; nichtmal innerhalb derselben Songs. </p>



<p>So geht es auch weiter mit dem gerade für Januar 2025 angekündigten Album »EUSEXUA«, bei dem die gleichnamige erste Single direkt den Hang zum Experimentieren auf tanzbarer Basis und über das Konstrukt Genre hinweg weiterhin festigt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="FKA twigs - Eusexua" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/KnGSVIZGkQo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>katlix</strong></h2>



<p>Verträumter Indie-Rap mit verrauchter Stimme auf abwechslungsreichen Beats, die von DnB bis hin zu klassischen Pop Gitarren reichen. So klingt die Musik von Lukas Wegertseder, besser bekannt als <strong>katlix</strong>. Nach seinem Einstieg in die Szene 2019 mit konventionellen Rap-Releases probierte sich der junge Künstler aus und erzielte Ende 2022 und Anfang 2023 mit seinen Singles <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/6FYnZLY3kACHNeecovc0ty?si=dUhI_L9OTZW4PGFjwSKLdw">»115 Tage«</a> und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/23qGufbCsTlSjd437ua2v3?si=02a9e7a6ff0f4cf6">»Missed Calls«</a> erste Erfolge. Im Anschluss folgte Ende letzten Jahres die <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/1uWOEbea8gCuMPCGNN64mt?si=9kSYO2iqRWulYyoePuRw6g">»U3«</a> EP, ein durchdachtes Projekt, das die Stationen der Hamburger U-Bahn Linie U3 als Analogie für die verschiedenen Phasen einer Liebesbeziehung verwendet: ein Kreislauf, der sich genau wie der ringförmige Fahrplan der U3, stets aufs neue wiederholt.</p>



<p>katlix‘ Musik erinnert in vielerlei Hinsicht an frühe Frank Ocean Tracks. Sie ist geprägt von einer juvenilen Leichtigkeit, die kontrastierend melancholische Themen wie Herzschmerz und Fragen der Selbstfindung in einer überstimulierenden Welt besingt, ähnlich wie es Ocean 2012 auf <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/392p3shh2jkxUxY2VHvlH8?si=JnHwJdHeTNOzhsQV1LwIEQ">»channel ORANGE«</a> tat. Hinzu kommt die musikalische Vielseitigkeit auf diesem Projekt: Von klassischen Akustikballaden wie <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2pMPWE7PJH1PizfgGRMnR9?si=bb97f589da724d77">»Bad Religion«</a> zu Elektro-House Synths auf <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4QhWbupniDd44EDtnh2bFJ?si=d994dea545304d7d">»Pyramids«</a> lässt er sich, genau wie katlix nicht von Genregrenzen beschränken. Insbesondere die Pop-Einflüsse auf katlix’ Song <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1y7KRS1FcDLVC8Y3uqLxJI?si=9c48756376584164">»nie wieder (mundsburg)«</a> wecken Erinnerungen an an frühe Veröffentlichungen von Frank Ocean wie <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3CgZCQyuyxHRMWB9BTwmni?si=7d5caa7502f14814">»Swim Good«</a> oder <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4osgfFTICMkcGbbigdsa53?si=cb182bf677d844df">»Novacane«</a> aus 2011.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-16076" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-1024x576.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-300x169.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-768x432.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-500x281.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-800x450.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-770x433.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>LAYLA</strong></h2>



<p>Beim Stichwort Vielseitigkeit darf man <strong>LAYLA </strong>nicht vergessen, deren Name gleich unter “facettenreich” im Duden steht. Während Frank Ocean sich irgendwo zwischen experimentellem R’n’B, Neo-Soul und Pop bewegt und auf Songs wie <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2INhKpUdzh7v0j041gZNsz?si=53d4bef65e9d4b58">»DHL«</a> oder seinem Feature-Part auf <strong>A$AP Rocky’s</strong> <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2MF4HtZHBoUliOi9nOAbS0?si=4c7eea83b1a44b18">»Purity«</a> sogar in ruhiger Manier rappt, geht die selbstbewusste Münsteranerin das Ganze ein wenig ungenierter an.&nbsp;</p>



<p>Angefangen mit dem Trap-Brett »Choppa« und einer zugehörigen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Lp1uSnGd_Dk">Youtube-Session</a> beim Untergrund-Kanal <strong>ABOVEGROUND </strong>erlangte sie 2020 schnell einen festen Platz in der Szene und wechselte von dort an spielerisch zwischen entschleunigten Bedroom R’n’B (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7aywPd2DyPUd6c37O0hial?si=da9ef8cd76fc4ad1">»24/7«</a>), reduziertem UK Garage (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2GuZ9qPfVYUIIZp8aQrqbI?si=aabdd6f163b94c83">»Waterloo«</a>), Four-to-the-floor Rap mit Attitüde (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2gcpea4r4aH9Hm0Ty0kmNt?si=714b3388d62f4e69">»Fruchtsaft«</a>) und wieder zurück zum kompromisslosen Trap (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2BdFPz5yJVbQIwpWuLgL8K?si=41cfda1676254534">»Dichter«</a>). Mit aktuellen Releases wie <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1BTtTuQeVzFqqaiZY2xTp9?si=fe0626e4e4fc42ea">»Lügenbold«</a> legt sie eine soulige Wärme an den Tag, die man in Deutschland selten sieht. Hierbei kommt auch die Inspiration internationaler Idole wie <strong>Erykah Badu</strong>, <strong>Lauryn Hill</strong> und <strong>Sade </strong>zum Vorschein.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="LAYLA  - Lügenbold (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/RPqiWGYt_kg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Eine weitere Gemeinsamkeit zu Frank Ocean ist außerdem ihre enge Verflechtung mit der (deutschen) Hip-Hop Szene, die sie, wie Frank mit <strong>Tyler the Creator</strong> und <strong>JAY-Z</strong>, in gefeierten Features mit <strong>KALIM </strong>oder <strong>Souly </strong>unter Beweis stellt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Berq</strong></h2>



<p>Das Übereinanderlegen von Stimmen ist seit der Erfindung von Chören und spätestens <strong>Brian Wilson </strong>und den <strong>Beach Boys </strong>keine Neuheit mehr. Dennoch ist es immer wieder ein sehr zufriedenstellendes Gefühl, eine schön harmonisierte Passage aus mehreren Voicelines zu hören, so etwa zum Ende von <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2LMkwUfqC6S6s6qDVlEuzV?si=72706ac503ad4f7e">»White Ferrari«</a> oder aber auch in »Rote Flaggen« von <strong>Berq</strong>. Berq, 20 Jahre alt, ist mittlerweile längst kein Geheimtipp mehr für alle, die minimal unter der Oberfläche des deutschen Indie Ozeans stöbern.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Berq - Rote Flaggen (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/1NiSbpN-LaI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Auf »Rote Flaggen«, einem Track der mittlerweile über 29 Millionen Spotify Streams vorweisen kann, ist das abwechselnde Aufsplitten und Zusammenführung der eigenen Stimme das Markenzeichen und reizt so das »White Ferrari« Moment auf ein maximalistisches Level der Harmonisierung mit ihm selbst. Positiverweise ist auch zu erwähnen, dass Berq gerade erst vor zwei Jahren mit seinen Releases angefangen hat und insofern noch deutlich mehr Output in der Zukunft erwartbar ist und das ohne Spekulation wie bei Frank Ocean.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>James Blake&nbsp;</strong></h2>



<p>Jedem, der sich in den letzten 10-15 Jahren intensiver mit Hip-Hop auseinandergesetzt hat, sollte der Name <strong>James Blake </strong>ein Begriff sein. Die Beschreibung “your favourite artist’s favourite artist&#8221; trifft genau wie bei Frank Ocean auch auf ihn zu. Diesen Status hat er sich im Laufe der Jahre zum Einen durch diverse eigene maßgebende Projekte in Genres wie Post-Dubstep, RnB und Gospel verdient und zum Anderen aber auch durch die Zusammenarbeit mit einigen der größten Artists weltweit. Für Acts wie <strong>Travis Scott</strong>, <strong>Dave</strong>, <strong>Rosalía </strong>und <strong>Kendrick Lamar </strong>hat er nicht nur Featureparts, sondern auch Produktionen geliefert.&nbsp;</p>



<p>Insbesondere mit Frank Ocean hat Blake in der Vergangenheit mehrfach kollaboriert. Auf Oceans epochalen Werk »Blonde« hat der Londoner Credits auf den Songs <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/35xSkNIXi504fcEwz9USRB?si=f6db1b7c51384fa5">»Solo«</a>, <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/34xTFwjPQ1dC6uJmleno7x?si=7c6a9ae8f1c34d50">»Skyline To«</a> und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/34xTFwjPQ1dC6uJmleno7x?si=7c6a9ae8f1c34d50">»Godspeed«</a>. Von letzterem veröffentlichte er 2020 sogar eine atmosphärische Coverversion, die bloß aus einem Akustik-Piano und seinen einzigartigen Vocals besteht.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="James Blake - Godspeed (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/OapxMsZHNkw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Dieser kreative Austausch hat auch schon andersrum stattgefunden: Ocean hat ebenfalls Credits auf James Blakes 2016er Album <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/1WyrGCkFDlH1xPadZ5qTkL?si=EL1GF1JhTHWYzpC2VYkxEg">»The Colour In Anything«</a>. Vor allem auf dem Song <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6JHqijXeoR9S3DzvDm4VO5?si=e65f7b239c6e433f">»My Willing Heart«</a> wird der Einfluss von »Blonde« ersichtlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Alex G</strong></h2>



<p>Was hat Frank Ocean mit Singer-Songwiter-Musik gemeinsam? Sehr viel. <strong>Alex G </strong>landet alleine schon wegen des Mitwirkens auf »Blonde« auf dieser Liste, wo er auf mehreren Songs die Gitarre spielte. Alex G, dessen letztes Projekt der Soundtrack für den Film <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/2lrjzHRTMnuEZO00d9JS72?si=Sd8-JFjVQteQo4qckDxr5A">»I Saw The TV Glow«</a> war, ist ein Virtuose an der akustischen Gitarre. Quasi die Endstufe aller am Lagerfeuer »Wonderwall« Spielenden.&nbsp;</p>



<p>Vor allem erzeugt Alex G sowohl auf eigenen Songs (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2Wk8vEamlVBBalBi24NnU1?si=a9abe755b5ce4823">»Sarah«</a> &amp; <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/36TbBJ7mLPOZMAYs0p4mxb?si=08cf62b8dafe44d1">»Mary«</a>) durch die alleinige Gitarre und Stimme eine ganz besondere Intimität, die sich auch z.B. auf <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5GUYJTQap5F3RDQiCOJhrS?si=c39247a02db34333">»Self Control«</a> wiederfindet, wo er ebenfalls die Gitarre eingespielt hat. Alex G hat vielleicht nicht die Stimme eines Frank Ocean, dennoch kann er auf eigenen Tracks ähnliche Gefühlslagen erzeugen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" data-id="16077" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-16077" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-1024x576.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-300x169.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-768x432.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-500x281.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-800x450.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-770x433.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Blood Orange</h2>



<p>Außerhalb von <strong>Brent Faiyaz</strong>, <strong>Sonder </strong>und The Weeknd<strong> </strong>ist <strong><a href="https://open.spotify.com/intl-de/artist/6LEeAFiJF8OuPx747e1wxR?si=vmU2c7X_T5qayVtiTY7SKg">Blood Orange</a> </strong>vielleicht im Sound am nächsten an Frank Ocean gelegen. Sowohl die Stimme, als auch das instrumentelle Crossover zwischen R&amp;B, Indie und Neo-Soul sind schnell wiedererkennbar. Darüber hinaus schafft er Parallelen zu Ocean auch durch inhaltlichen Bezug auf Queerness, Identität und Geschlechterrollen, die sich durch die nichtlinearen Songstrukturen winden, während die Gefühle der Songs irgendwo zwischen experimenteller Machart und einem angenehmen Schwebegefühl angesiedelt sind.</p>



<p>Blood Orange ist auch nicht nur eindimensional unterwegs. Der multitalentierte Brite, welcher mittlerweile in New York lebt, brachte bereits unter seinem richtigen Namen <strong>Dev Hynes </strong>und den Pseudonymen <strong>Lightspeed Champion </strong>und Blood Orange Musik heraus, die nicht nur Tracks und Alben auf klassische Art umfasst, sondern auch Filmmusik und Musik für den Broadway. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-16078" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-1024x576.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-300x169.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-768x432.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-500x281.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-800x450.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-770x433.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Schlussendlich ist es nicht einfach, <strong>Frank Ocean </strong>zu ersetzen und auch jede Fragmentation seiner Art, Stimme und Musik kann nicht 1-zu-1 abgedeckt werden. Aber das muss es ja auch nicht. Jede*r der hier genannten Künstler*innen bietet für sich etwas ganz besonderes und ist auch ohne den Vergleich wert, Aufmerksamkeit für die eigene Musik zu bekommen. Gleichzeitig ist durch die fehlende Ersetzbarkeit auch immer ein Hoffnungsschimmer zu spüren, dass <strong>Frank Ocean</strong> vielleicht doch irgendwann wieder über kryptische Instagram Stories hinaus Musik in die Öffentlichkeit gibt. </p>



<p>Wir können gespannt sein!</p>



<p></p>
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		<title>Die besten Releases der Woche mit Montell Fish u.v.m.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2024 10:07:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Ezra Collective, Lex Amor und Montell Fish. Lex Amor &#8211; »SHINE IN« Die Londoner Künstlerin befindet sich im Albumentspurt. Mit ihrer atmosphärischen, eindringlichen Musik hat Lex Amor sich eine kleine Nische geschaffen, die wir nicht mehr missen möchten. Elektronische Tiefen treffen auf Jazz- und Hip Hop Elemente. Darin eingewebt sind Amors Lyrics, die sie zu einer versierten Rapperin machen, die durch ihre Ruhe zwar im Mainstream untergeht, aber das Rampenlicht [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Ezra Collective, Lex Amor und Montell Fish.</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Lex Amor &#8211; »SHINE IN«</h2>



<p>Die Londoner Künstlerin befindet sich im Albumentspurt. Mit ihrer atmosphärischen, eindringlichen Musik hat <strong>Lex Amor</strong> sich eine kleine Nische geschaffen, die wir nicht mehr missen möchten. Elektronische Tiefen treffen auf Jazz- und Hip Hop Elemente. Darin eingewebt sind Amors Lyrics, die sie zu einer versierten Rapperin machen, die durch ihre Ruhe zwar im Mainstream untergeht, aber das Rampenlicht mehr als verdient hat. Vor vier Jahren erschien ihr letztes Album »Government Tropicana« und seitdem gab es vor allem viele Feature Auftritte bei Artists wie <strong>Kojey Radical</strong>, <strong>Isatta Sheriff</strong>, <strong>Ego Ella May</strong> und <strong>Knucks</strong>. Seit Juli diesen Jahres wurden wir mit vier Singles gesegnet, die alle auf das neue Projekt »forward ever.« vorbereiten, welches am 04. Oktober erscheinen soll.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="SHINE IN" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/zmA-lxW6J70?list=OLAK5uy_kXv57nSV3n3H_vNCDurd-qHMvRIreAXdQ" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Ezra Collective &#8211; »Dance, No One&#8217;s Watching«</h2>



<p>Mit dem Herbstanfang assoziieren wir auch immer schnell Zeit für Gemütlichkeit, dicke Wolldecken und Filmabende. Das neue Album von <strong>Ezra Collective</strong> »Dance, No One’s Watching« zeigt aber, dass die Zeit für lange durchtanzte Nächte noch nicht vorbei ist, im Gegenteil, sie fängt jetzt gerade erst an! Das Jazz Kollektiv aus London hat auf dem neuen Album wieder das Beste aus den Backgrounds aller Bandmitglieder genommen und eine Platte geschaffen, die uns sofort in den Bann zieht. <br>Der Name ist Programm und die rein Instrumentalen Tracks heizen genauso ein wie die mit Features von <strong>Yazmin Lacey</strong>, <strong>Moonchild Sanelly</strong>, <strong>M.anifest</strong> und <strong>Olivia Dean</strong>. Tanzt euch also die Seele aus dem Leib, als ob niemand zuguckt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Ezra Collective - Shaking Body (Official Visualiser)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/h2TJFaxOV7U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Montell Fish &#8211; »CHARLOTTE«</h2>



<p>Es wird gerne schnell mit dem Wort “roh” um sich geworfen, wenn uns eine musikalische Stimme besonders schnell berührt. Bei dem US-Künstler <strong>Montell Fish</strong> passt es allerdings perfekt. Das Album wirkt, als ob der Sänger stark von <strong>Frank Ocean</strong> beeinflusst worden sei, besonders blond kann man als Inspiration immer wieder heraushören, es ist zum Teil R&amp;B, vor allem aber auch viel experimentiert mit elektronischen Einflüssen und hallenden Gitarren. Produziert hat Montell Fish das Album zusammen mit <strong>Jacob Portrait</strong>, dem Multiinstrumentalisten, der vor allem als Bassist von <strong>Unknown Mortal Orchestra</strong> bekannt ist. Es ist auf jeden Fall ein spannendes Projekt, dass zwar auch sehr melancholisch, vor allem aber extrem schön ist.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="It’s Gonna’ Cost You" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/xtZiVbQ5TNU?list=OLAK5uy_mHKqMcoqQeF9g3FCDh5VykSCh0yhfxQ94" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>Die meist erwarteten Alben der zweiten Jahreshälfte 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jul 2024 11:21:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorials]]></category>
		<category><![CDATA[$OHO BANI]]></category>
		<category><![CDATA[A$AP Rocky]]></category>
		<category><![CDATA[Apsilon]]></category>
		<category><![CDATA[AWGE]]></category>
		<category><![CDATA[BLK Odyssy]]></category>
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		<category><![CDATA[Neues Album]]></category>
		<category><![CDATA[Nina Chuba]]></category>
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		<category><![CDATA[Ravyn Lenae]]></category>
		<category><![CDATA[Ski Aggu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die zweite Hälfte des Jahres wurde bereits sehr gut eingeläutet. Neben Denzel Curry haben auch BLK ODYSSY und Childish Gambino bereits neue Alben veröffentlicht, die unseren Horizont erweitert haben und gleichzeitig aber auch Hunger auf mehr machen. Welche weiteren Alben, sowohl englisch- als auch deutschsprachig, ihr neben Skepta auf jeden Fall nicht vergessen solltet, haben wir euch einmal aufgelistet. Lauscher auf, denn der Sommer ist noch lange nicht vorbei. A$AP Rocky &#8211; Don&#8217;t Be Dumb (30.08.) Es gibt wohl keinen [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die zweite Hälfte des Jahres wurde bereits sehr gut eingeläutet. Neben Denzel Curry haben auch BLK ODYSSY und Childish Gambino bereits neue Alben veröffentlicht, die unseren Horizont erweitert haben und gleichzeitig aber auch Hunger auf mehr machen. Welche weiteren Alben, sowohl englisch- als auch deutschsprachig, ihr neben Skepta auf jeden Fall nicht vergessen solltet, haben wir euch einmal aufgelistet. Lauscher auf, denn der Sommer ist noch lange nicht vorbei.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">A$AP Rocky &#8211; Don&#8217;t Be Dumb (30.08.)</h2>



<p>Es gibt wohl keinen Künstler, der dieses Jahr einen so großen medialen Album-Rollout hatte wie <strong>A$AP Rocky</strong>. Angefangen mit der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zoeNdCLLOzc">Bottega Veneta Kampagne</a>, in welcher der zweifache Papa mit seinen Kiddies zu sehen ist, oder auf dem Laufsteg der Debüt Fashion Show seines Labels <strong>AWGE</strong>. Zugegeben, die Kollektion hat uns jetzt nicht ganz so überzeugt wie Rockys privater Stil. Da ist es fast gut, dass man sich eh nichts aus der Kollektion leisten könnte. Dennoch, es gab kaum einen Monat, an dem wir nicht über A$AP Rocky gesprochen haben.&nbsp;<br>Das alles führt uns nun endlich zu dem Release von »Don’t Be Dumb«, ein Album, auf das wir uns seit sechs Jahren freuen. Nun ist endlich der Zeitpunkt gekommen, und wir können ihn von unserer Wunschlisten streichen. Am 30. August ist der offizielle Stichtag und wenn das Album nur halb so gut wird wie Tracks wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=0NzlbBmkM3E">D.M.B</a>«, »Sundress« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=pPFgxRkcGds">RIOT (Rowdy Pipe’n)</a>«, sollten die ganzen aufgestauten und aufgebauten Erwartungen mehr als erfüllt werden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="A$AP Rocky - Sundress (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Ec3LoKpGJxY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Frank Ocean </h2>



<p>An dieser Stelle bitte kurz nicht ausrasten, denn nein, wir haben keinen Insider-Tipp und offiziell veröffentlicht <strong>Frank Ocean</strong> auch kein Album. Da wir aber unseren Glauben und unsere Hoffnung nicht aufgeben, manifestieren wir es an dieser Stelle. Es ist geschrieben und damit Teil des Universums geworden und wir kommen dem Album hoffentlich ein Stück näher. Nach diversen Instagram Stories von Frank mit Fotos aus dem Studio würde kürzlich ein Interview in der <a href="https://www.nytimes.com/2024/07/19/arts/music/michael-uzowuru-childish-gambino.html">New York Times</a> veröffentlicht, aus dem wir erfahren konnten, dass <strong>Michael Uzowuru</strong> kürzlich mit Frank in Miami an neuer Musik gearbeitet hat. <br>Uzowuru steckt hinter den Tracks »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=r4l9bFqgMaQ">Nights</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=XnbsIl2BnWw">Chanel</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=hEq8jBUbbWE">In My Room</a>«. Man kann diese Nachricht also als weiteren Brotkrumen auf unserer langen Suche nach Antworten sehen. Nachdem dieses Jahr bereits Artists wie <strong>Rapsody</strong> und bald auch A$AP Rocky langersehnte Alben veröffentlichen, erflammt eben wieder auch der kleine Funke in uns, der uns sagt: Dieses Jahr ist es soweit und Frank Ocean wird ein Album veröffentlichen, das alle anderen in den Schatten stellt und all unsere Erwartungen übertrifft. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt oder in dem Fall einfach nie.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Bad Religion" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/JMpypbtrcCg?list=OLAK5uy_mAGTQmYeosOR-Pp17OnnzkKHPeEbzSFOg" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Pale Jay &#8211; Low End Love Songs (06.09.)</h2>



<p>Mit »Bewilderment« veröffentlichte <strong>Pale Jay</strong> letztes Jahr einen leider etwas zu spät entdeckten Insider-Tipp aus der Redaktion. Ausgebildet in klassischer Jazzmusik und leidenschaftlich verwurzelt im Soul, verbindet er beides in seiner eigenen Musik zur absoluten Herzensmusik. Gerade Fans von <strong>Jungle</strong> und <strong>BLK ODYSSY</strong> sollten dem neuen Track »The Garden« unbedingt zwei Ohren schenken. Wie&nbsp;im mystischen Sog wird der eigene Garten zur letzten ruhigen und sicheren Oase. Unbedingt mal reinhören. Noch etwas nostalgischer wird es auf dem Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZXNG6hIy9Hs">Easy, Lee</a>«, welchen Pale Jay diese Woche im Doppelpack mit »The Garden« veröffentlichte und welcher uns sanft und bittersüß zum Takt schwanken lässt. Beide Tracks bilden nur die Vorhut der bald erscheinenden LP »Low End Love Songs«.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Pale Jay-The Garden [OFFICIAL VISUALIZER]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/-PjROeR9eN8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ezra Collective &#8211; Dance, No One&#8217;s Watching (27.09.)</h2>



<p><strong>Ezra Collective </strong>ist in UK schon lange kein Underground-Pick mehr und auch bei uns in den Internationalen Releases ein gern gesehenes Highlight. Die Band hat sich dem Jazz verschrieben, allerdings auf ihre ganz eigene Art und Weise. Neben der Insel sind vor allem auch Einflüsse aus Nigeria auf ihren Releases zu hören. Gemischt mit diversen anderen Genres ist es eben nicht der klassische Jazz, den leicht versnobte Musikkritiker*innen auflegen, wenn sie ihren Intellekt beweisen wollen. Vielmehr ist es Jazz, der Genregrenzen bricht, uns mit verdammt viel Energie und Seele ansteckt &#8211; wer da still im Ohrensessel sitzen bleibt, hat ganz andere Probleme. Das neue Album erscheint Ende September und trägt den passenden Titel »Dance, No One’s Watching«. Perfekt, um vor dem Winter nochmal etwas Wärme und positive Energie zu tanken.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Ezra Collective - God Gave Me Feet For Dancing (ft. Yazmin Lacey)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/5JUjFN9AuFU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ravyn Lenae &#8211; Bird&#8217;s Eye (09.08.)</h2>



<p><strong>Ravyn Lenae</strong> ist die Künstlerin, die von deinem Lieblingsartist am liebsten als Featuregast eingeladen wird. Seien es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=kzwam6_gm7s">Smino</a>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=R8SjtOhBAZQ">Noname</a>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=sN75MTEwTV8">Mick Jenkins</a> oder zuletzt <a href="https://www.youtube.com/watch?v=TyiSkahS0Cg">Channel Tres</a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1aZqiXNOhhc">KAYTRANADA</a>, sie alle haben in jüngerer Zeit mit ihr zusammengearbeitet. Unfassbar vielseitig kann Lenae sich eigentlich jedem Genre anpassen und hat dabei eine Stimme, die zwar ungewohnt ist, aber viel Charakter besitzt. Solo ist sie hierzulande leider noch kein so geläufiger Name, dabei hat ihr letztes Album »HYPNOS« jede Aufmerksamkeit verdient. Fans von <strong>Mereba</strong> und <strong>Foushé</strong> sollten verlorene Zeit nachholen und sich Revyn Lenaes Musikkatalog ganz genau anhören, bis dann im August das neue Album »Bird’s Eye« erscheint.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Ravyn Lenae - Love Me Not (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/cswfR85D7jM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Apsilon &#8211; Haut wie Pelz (04.10)</h2>



<p>Es gibt diese aufkommenden Künstler*innen im Deutschrapkosmos, bei denen sich schon nach wenigen Singles hartnäckig der Verdacht hält, das in ihnen ein bedeutungsvolles Album steckt. <strong>Apsilon </strong>ist so ein Künstler, der bereits mit seinen ersten Songs und EPs viel Vorfreude auf einen potentiellen Langspieler entfachen konnte.</p>



<p>Im Oktober ist es soweit und sein Debütalbum »Haut wie Pelz« erscheint, von dem bereits zwei Singles erschienen sind. »Lost in Berlin« skizziert die Ohnmacht eines jungen Berliners, dessen Gedanken ständig um die Geschehnisse seiner tausende Kilometer entfernten Heimat kreisen, während »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ewnFy_1UPdM">Reiche Freunde</a>« mit <strong>Boondawg </strong>deutlich mehr austeilt und sich an die Rich Kids richtet.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Apsilon - Lost in Berlin - (Official Video | Prod. Arman &amp; Ralph Heidel)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/UTxU6e22ntk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ski Aggu &#8211; Wilmersdorfer Kind (30.08)</h2>



<p>Bereits im Oktober des letzten Jahres hat <strong>Ski Aggu</strong> mit seinem Tape »denk ma drüber nach« angeteast, wie ein Langspieler des sonst eher für virale Singles stehenden Berliner Rapper klingen könnte. Ende August soll nun das Debütalbum von Aggu folgen, das bereits mit Songs wie dem <strong>Ikkimel</strong>-gefeatureten »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1SxMowpD-14">Deutschland</a>« oder dem jüngst erschienenen »abgelenkt« zu einem heiß erwarteten Album heranwächst. Feiern wird der gut vernetzte Aggu das Release so oder so groß, denn am 5.9. lädt er zur Releaseshow in die Berliner Columbiahalle, das mit all seinen geladenen Special Guests beinahe zum eigenen kleinen Aggu-Festival anmutet.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Ski Aggu – abgelenkt (prod. Barré, Dauner &amp; Berky)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Us90BZQz6Wc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Max Herre &amp; Joy Denalane &#8211; Alles Liebe (01.11)</h2>



<p>25 Jahre ist es her, dass <strong>Max Herre</strong> für den Freundeskreis-Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HoeQCQKK_lU">Mit dir</a>« einen Konterpart für ein Duett suchte und ihn in <strong>Joy Denalane</strong> fand. Er fand aber nicht nur die Stimme, sondern auch die Frau, die er später heiraten sollte. Musikalisch haben beide in diesem Vierteljahrhundert seitdem viele weitere Meilensteine gelegt und hier und da auch immer wieder zusammen vereinzelte Songs aufgenommen, doch das gemeinsame Album stand bislang noch aus &#8211; bis zu diesem Jahr. Im November erscheint das Kollabo-Album eines Ehepaars, das die deutsche Musikszene auf ihre ganz eigene Weise geprägt hat und nun auch musikalisch voll und ganz zusammenkommt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="MAX&amp;JOY - Alles Liebe (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/U0WCkinMEIA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Nina Chuba &#8211; tba (tba)</h2>



<p>Noch gibt es kein offizielles Datum für eine mögliche LP2 von <strong>Nina Chuba</strong>, doch im Prinzip spricht alles für ein kommendes Album: Single um Single wird gedroppt, eine Arenatour (!) für 2025 ist mitten in der noch laufenden 2024er Tour angekündigt worden und ganz ehrlich: Genau jetzt wäre auch der Moment zum Nachlegen für Nina, denn wirklich jedes Kind in Deutschland kennt mittlerweile ihren Namen &#8211; und dieser Höhenflug seit Mitte 2022 soll ganz sicher nicht ins Stocken geraten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Nina Chuba - NINA (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/dx5lJ-bNnM0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">$OHO BANI &#8211; tba (tba)</h2>



<p>Während <strong>$OHO BANI</strong> derweil auf gefühlt jedem zweiten Festival der Republik gebucht ist und nebenbei die Charts mit seinem <strong>Herbert Grönemeye</strong>r-Neuaufleger »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GwTveAHmDp8">ZEIT, DASS SICH WAS DREHT</a>« gepachtet hat, scheint auch voller Kurs auf ein neues Projekt gefahren zu werden. Mit der für Ende 24 angekündigten »Gott segne $OHO BANI«-Tour ist auch das Livegame wieder im Anlaufen &#8211; und in den meisten Fällen ist daran ja neue Musik gekoppelt. Die erscheint auch bereits in regelmäßigen Abständen, zuletzt versuchte sich $OHO auf »YO HABIB« sogar an einem <strong>Fred again..</strong>-Sample und schürt so viel Vorfreude auf die Experimente auf einem potentiellen neuen Album.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="$oho Bani - YO HABIB (prod. by Ericson)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/cYrq0LdbDWI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>Die 10 meist erwarteten Alben 2024 &#124; International</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2024 11:27:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorials]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr startete stark mit Alben von: Future &#38; Metro Boomin, 21 Savage, Schoolboy Q und J.Cole. Doch auf was können wir uns im zweiten Part von 2024 freuen? So viel steht schon einmal fest: Mit Releases von Baby Keem, SZA, Skepta und A$AP Rocky ist im Rapgame einiges in den kommenden Monaten los. Wir haben euch unsere 10 meist erwarteten internationalen Alben für dieses Jahr zusammengeschrieben sowie die Alben, für die wir beten, hoffen, wünschen und zaubern, dass sie [&#8230;]</p>
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<p><strong>Das Jahr startete stark mit Alben von: Future &amp; Metro Boomin, 21 Savage, Schoolboy Q und J.Cole. Doch auf was können wir uns im zweiten Part von 2024 freuen?</strong></p>



<p>So viel steht schon einmal fest: Mit Releases von <strong>Baby Keem</strong>, <strong>SZA</strong>, <strong>Skepta</strong> und <strong>A$AP Rocky</strong> ist im Rapgame einiges in den kommenden Monaten los.</p>



<p> Wir haben euch unsere 10 meist erwarteten internationalen Alben für dieses Jahr zusammengeschrieben sowie die Alben, für die wir beten, hoffen, wünschen und zaubern, dass sie dieses Jahr hoffentlich endlich erscheinen.</p>



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<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">RAPSODY &#8211; »PLEASE DON&#8217;T CRY« (17.05.24)</h2>



<p>Rapsody wird seit  »Eve« fast schon von ihren Fans liebevoll gemobbt, wenn es um das Veröffentlichen von neuer Musik geht. Das Ganze hat so eine starke Bewegung angenommen, dass Rapsody die besten Sprüche und Memes nicht nur auf Instagram hochlädt. Sie benutzte diese auch, um in ihrer Heimatstadt Charlotte <a href="https://twitter.com/rapsody/status/1735168394784088517">riesige Plakate davon aufzuhängen mit dem Hashtag #RapIsBack</a>. Damit hat sie nicht nur eine der besten Album-Rollout-Kampagnen seit langem gehabt, sondern macht auch direkt klar, worum es bei dem neuen Album geht. Rap ist zurück und die Farbe des Jahres wird gelb sein. In Ihrem Instagram Broadcast Channel <strong>Loved Ones</strong> gibt es für die Fans regelmäßige Updates und weitere Teaser. </p>



<p>Zuletzt war sie mit einer roten Cap zu sehen, auf der die Buchstaben <strong>PDC</strong> gestickt sind. Dann kam am 30.01. dieses Jahres endlich die gute Nachricht: „All samples cleared 🙂 Now we just have to get spatial audio done and we’re done. Almost done, loved ones!“. Rapsody hat mit ihren letzten Alben einiges umgekrempelt und wenn sei ein Mann wäre würden wir sie schon längst zu einer der GOATs zählen. Aber davon lässt sie sich nicht abschrecken. Im Gegenteil, es gibt ihren Versen noch mehr Feuer, wie wir zuletzt auf der Single »Asteroids« hören konnten. Wie eine Schnitzeljagd verfolgen wir weitere Updates und haben nun immerhin den Titel: »Please Don&#8217;t Cry«, Cover Artworks und das bestätigte Release Date in Mai. Der passende gelbe Tracksuit von Adidas ist ebenfalls gerade erschienen. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Rapsody - Asteroids" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/khiwsdYyx7Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">A$AP ROCKY &#8211; »DON&#8217;T BE DUMB« </h2>



<p>Als bekanntestes A$AP Mob Mitglied und Mann an <strong>Rihannas</strong> Seite hält uns Lord Pretty Flacko nun schon seit fast sechs Jahren an der langen Leine. 2022 wirkte es durch die Singles »Sundress« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=0NzlbBmkM3E" target="_blank" rel="noreferrer noopener">D.M.B</a>« mit seinen starken Visual, als wenn es endlich das entscheidende Jahr sein könnte. Ähnlich ging es uns dann letztes Jahr mit »Same Problems« und »RIOT (Rowdy Pipe’n)«. Die Hoffnung flackerte stark auf, nur um dann im Dezember der harten Realität ins Auge zu schauen zu müssen. <br><br>Aber der Mann ist viel beschäftigt. Nicht nur, dass er mittlerweile Vater von zwei Kindern geworden ist, A$AP ist kein Geschäftsmann, er ist das Geschäft, Mann. Der eigene Whiskey <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7G0k35i9SOI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mercer + Prince</a>, die extrem erfolgreiche Kampagne für Modehaus <strong>Bottega Veneta</strong> und zuletzt die Kollaboration mit <a href="https://www.tiktok.com/@fentybeauty/video/7320367381593787691?lang=de-DE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fenty Beauty</a>, um nur ein paar seiner Projekte aufzuzählen. Da scheint wenig Zeit für ein Album zu bleiben. Den Titel des kommenden Projektes »Don’t Be Dumb« verkündete er bereits vor zwei Jahren. Der Release wird bestimmt einen Riot auslösen und wir sind ganz vorne dabei.</p>



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<iframe title="A$AP Rocky - RIOT (Rowdy Pipe&#039;n) (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/t-ibVnD9A7I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">BABY KEEM &#8211; »CHILD WITH WOLVES«</h2>



<p>Vor fast drei Jahren veröffentlichte Baby Keem sein Album »The Melodic Blue«, mit dem er endgültig den Durchbruch schaffte. Durch sein Feature auf <strong>Kendrick Lamars </strong>Album und sein Auftreten als Opener auf dessen dazugehörigen Welttournee verschwand der Rapper und Producer aber nie wirklich aus unserem musikalischen Kosmos. Letztes Jahr erschien die Collab »The Hillbillies« erneut mit Kendrick – die Chemie zwischen den beiden Cousins stimmt einfach – und löste direkt Spekulationen auf ein gemeinsames Album der beiden aus. Für dieses Jahr ist allerdings erstmal sicher, dass es ein Solo-Album geben wird.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Baby Keem &amp; Kendrick Lamar - The Hillbillies" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/Yhivl6fln3s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">J. COLE &#8211; »THE FALL OFF«</h2>



<p><strong>J. Cole</strong> zählte 2023 zu einem der Künstler mit den bemerkenswertesten Lyrics. Auf eine Solo Album Phase folgt bei dem Dreamville Chef bekanntermaßen immer eine Phase, wo ein Feature das nächste jagt. Ob auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Z4N8lzKNfy4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">All My Life</a>« mit <strong>Lil Durk</strong> oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Xty2gi5cMa8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">First Person Shooter</a>« mit Popsternchen <strong>Drake</strong>. Allesamt extrem erfolgreiche Tracks, die Coles »Midas Touch« beweisen und dabei eine Bandbreite zeigen, die ihresgleichen sucht. Es gab immer wieder kleine Easter Eggs auf vergangenen Liedern. Bereits 2018 kündigte er »The Fall Off« durch den Outro Track »1985 (Intro to “The Fall Off“)« an. Dass er die Arbeit an dem Album nun endlich wieder ernsthaft aufgenommen hat, bestätigte er auf »To Summer, From Cole«. Der wunderschöne Intro Track für <strong>Summer Walkers</strong> noch schönere EP. Ein genaues Datum gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Laut Gerüchteküche auf Reddit müssen wir wohl nicht länger als bis zum 19. April warten. Am 05. April gab es nun endlich Updates über die offiziellen Kanäle: mit »<a href="https://www.instagram.com/p/C3n-XnLrmjm/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Might Delete Later, Vol. 1</a>« veröffentlichte J. Cole überraschend ein neues Projekt. Doch bleibt es zunächst nur ein Appetizer auf das was uns noch mit <strong>»The Fall Off« erwartet.</strong></p>



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<iframe title="J. Cole - 7 Minute Drill (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/5KRMLBh3-N4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">SZA&nbsp; &#8211; »LANA« </h2>



<p>ScHoolboy Q soll aber nicht die einzige Veröffentlichung von T.D.E dieses Jahr bleiben. Das Label will dieses Jahr eine Kollaboration mit allen Haus Künstler*innen veröffentlichen und könnte damit dem Revenge Album von Dreamville ordentlich Konkurrenz machen. Eine der größten Musikerinnen von T.D.E ist allerdings mittlerweile <strong>SZA</strong>. Diese hat im Dezember 2022 erst »SOS« veröffentlicht und lieferte damit den Soundtrack für das vergangene Jahr. </p>



<p>Nicht nur, dass das Album ihr bisher erfolgreichstes war. Neben durchweg positiven Kritiken und zwei Grammy Nominierungen, konnte sie mit der SOS World Tour ihre erste große Stadion-Tournee verwirklichen. Daher würden wir ihr eigentlich ein ruhiges Jahr gönnen, um neue Kräfte zu sammeln. SZA will aber scheinbar den Moment nutzen. Ursprünglich war es wohl nur geplant, eine Deluxe Version von »SOS« mit zusätzlichen Songs zu veröffentlichen. Das Material lieferte wohl aber genug Stoff für ein ganz eigenes Projekt. SZA traf die exekutive Entscheidung, daraus ein neues Album zu entwickeln. Wir freuen uns natürlich, wenn wir als Fans die unveröffentlichten Schätze doch noch zu hören bekommen. Bis es wirklich soweit ist, können wir die neue Single »Saturn« als kleinen Vorgeschmack genießen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="SZA - Saturn (Live)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/CdnxdUJGu2w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">METRO BOOMIN &amp; J.I.D</h2>



<p>Zwei Artists, die sich eine Pause mehr als verdient hätten. Metro Boomin lieferte uns nicht nur »HEROES &amp; VILLAINS«, sondern auch seinen Soundtrack zu dem neunen (und sind wir ehrlich besten) Spider Man Film: »METRO BOOMIN PRESENTS: SPIDER-MAN:ACROSS THE SPIDER-VERSE«. Beides zwei extrem epische Alben, die fast schon als Studien zu dem Thema “Heldsein” gehört werden können. <br>»The Forever Story« von J.I.D ist zwar bereits 2022 erschienen, wird seitdem aber immer noch so intensiv gehört, dass es auch letztes Jahr gewesen sein könnte. Dazu kam noch die Welttournee und das Album ist eigentlich nie aus unseren Playlisten verschwunden. <br><br>Zusätzlich waren beide noch fleißig am produzieren und Features geben. J.I.D postete zu Beginn des Jahres, dass er erstmal nur jede Menge Musik droppen wird und dann mal guckt, was passiert. Metro antwortete auf den Post: „I&#8217;m on the same shit my bro“. Dennoch, die Gerüchteküche brodelt und es kann neben Projekten mit <strong>A$AP Rocky</strong>, <strong>Future</strong> und <strong>The Weeknd</strong> wohl ein gemeinsames Werk von Metro und dem Dreamville Aushängeschild geben. In diesem Fall hoffen wir einfach, dass alle Gerüchte stimmen und 2024 die vorherigen Jahre für beide noch übertrifft.</p>



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<iframe title="Offset, JID - Danger (Spider) (Visualizer)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/GizQn9rdiho?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">SKEPTA &#8211; »KNIFE AND FORK«</h2>



<p>Gute Neuigkeiten gibt es auch für unsere UK Fans, Skepta verkündete im Januar, dass er noch dieses Jahr sein neues Album »Knife And Fork« veröffentlichen wird. Als erste Single-Auskopplung erschien daraufhin »Gas Me Up (Diligent)« vor einem fast schon wolkig leichten Beat macht Skepta auf dieser erstmal deutlich, dass seine Zeit noch lange nicht vorbei ist, im Gegenteil! </p>



<p>Skepta hat in den letzten Jahren hart an seinem Imperium gearbeitet. 2017 gründete er sein Fashion Label <strong>MAINS</strong>, das trotz einiger Turbulenzen und Setbacks sogar eine Show im Rahmen der Londoner Fashion Week veranstalten konnte. Zusätzlich ist er nicht nur als Rapper musikalisch erfolgreich sondern nach wie vor ein extrem gefragter DJ. Skepta war zuerst DJ und Producer, bevor er auch direkt zum Mikro griff, diese Liebe kann man nun auch in seinem Label <strong>MÁS TIEMPO</strong> hören, das er 2023 zusammen mit Jammer gründete. Das Label fokussiert sich eher auf House Musik und soll eine wichtige Plattform für Producer sein. Neben der »Das Murder / Touch Me« Single veröffentlichte Skepta auch einen House Tribute an Amy Winehouse »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=nn19Dcl9CuI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Can&#8217;t Play Myself Again (A Tribute To Amy)</a>«. Ein vielbeschäftigter Mann also, umso schöner, dass nach fast fünf Jahren nun auch ein größeres Rap Projekt ansteht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Skepta - Gas Me Up (Diligent)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/lSZFgl4zmkc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<h1 class="wp-block-heading">Alben, die eventuell rauskommen</h1>



<p><em>Diese Alben sollen gerüchteweise noch dieses Jahr erscheinen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">THE ROOTS</h2>



<p>Eher eine gute Nachricht für die Old School Hip Hop Heads unter uns. Nachdem <strong>Black Thought</strong> gleich zwei großartige Alben hintereinander veröffentlichte, zuerst »Cheat Codes« mit <strong>Danger Mouse</strong>, gefolgt von »Glorious Game« mit <strong>El Michels Affair</strong>, scheint es nun endlich soweit zu sein. 2022 sagte Questlove bereits, dass die Band „on track“ ist für ein neues Album. Neben der Tonight Show haben alle Bandmitglieder auch privat genug um die Ohren. <strong>Questlove</strong> alleine könnte wahrscheinlich den Terminkalender unserer gesamten Redaktion mit seinen Solo-Projekten alleine füllen. Seit über dreißig Jahren gibt es <strong>The Roots </strong>jetzt schon und die Gruppe hat kein schlechtes Album veröffentlicht, diese Bilanz muss man erstmal ziehen können. Dennoch, zehn Jahre warten sind genug und es wird dringend Zeit für ein neues Meisterwerk.</p>



<h2 class="wp-block-heading">THE INTERNET</h2>



<p>Es ist keine sichere Veröffentlichung als vielmehr ein kleiner Funken Hoffnung, den wir aber umso mehr schüren werden. Nach über fünf Jahren sind <strong>The Internet </strong>wohl endlich wieder zusammen im Studio für ein gemeinsames Projekt. Besonders <strong>SYD</strong> und <strong>Steve Lacy</strong> waren zwar Solo extrem erfolgreich und haben uns beide die perfekten Soundtracks für die letzten Sommer geliefert. Aber dennoch, ein neues The Internet Album würde all unsere Herzen mal wieder etwas schneller schlagen lassen.&nbsp;</p>



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<h1 class="wp-block-heading">Wunschdenken-Alben</h1>



<p><em>Diese Alben erscheinen wohl nur dann, wenn die Sterne richtig stehen.</em> </p>



<h2 class="wp-block-heading">FRANK OCEAN </h2>



<p>Wie eigentlich jedes Jahr führt natürlich <strong>Frank Ocean </strong>unsere Liste der “Wunschdenken-Alben” an. Einen ziemlich großen Hoffnungsschimmer gab es schon mal dadurch, dass Frank Ocean nach langem seinen Instagram-Account wieder zum Leben erweckt hat. Neben alltäglichen Bildern aus seinem Leben postete er dort auch einige Fotos von sich selbst im Studio. Es wird auch langsam Zeit. Nach dem Coachella-Debakel, das wir ihm, sind wir mal ganz ehrlich, ziemlich schnell verziehen haben. </p>



<p>Nachdem wir jeden Merch sofort gekauft und seine Neuauflage der Vinyl von »blonde« restlos aufgekauft haben. Nachdem wir nun schon seit fast acht Jahren jeden Feature-Auftritt und jeden Credit – egal wie groß oder klein – aufsaugen. Wir sind bereit. Bei seinem Coachella-Auftritt verriet Frank schonmal, dass das neue Album seinem 2020 verstorbenen Bruder Ryan Breaux gewidmet ist. Es wäre das wohl meisterwartete Album seit langem. Fans, Kritiker*innen und – sind wir ehrlich – die ganze Welt würde wahrscheinlich einen neuen Feiertag einführen, um dem Erscheinen eines Frank Ocean Albums die gebührende Ehre zu erweisen. Die Erwartungen sind damit natürlich auch ins Unendliche gestiegen, aber andererseits, wenn jemand diese erfüllen kann, dann wohl er.</p>



<h2 class="wp-block-heading">SAULT</h2>



<p>Das Londoner Musik Kollektiv <strong>Sault</strong>, gegründet von UK Superproducer <strong>Inflo</strong> ist fast genauso mystisch wie ihre Mitglieder. Zum einem gibt es Sault die Band, zum anderen umfasst die Gruppe noch wesentlich mehr. Inflo steckt hinter den letzten Alben seiner Frau und Partnerin in Crime <strong>Cleo Sol</strong>, aber auch hinter dem letzten Album von <strong>Little Simz</strong> sowie Artists wie <strong>Michael Kiwanuka</strong> und <strong>Adele</strong>. Außerdem ist Inflo auch in dem Independent Label Forever Living Originals involviert, bei dem Sol &amp; Simz beide unterschrieben haben. </p>



<p>Der ganze musikalische Kosmos um Sault steht fast schon für eine musikalische Gegenbewegung, die zurzeit in London und allgemein den UK stattfindet. Weg von den großen Major Labels und falschem Geld geht es um Unabhängigkeit und vor allem um freie künstlerische Verwirklichung. Die Musik von Sault ist dabei immer politisch motiviert aber auch extrem komplex und einfach wahnsinnig spannend. Durch die vielen Künstler*innen, die immer wieder zu hören sind, aber auch die reinen Instrumental Tracks hört sich kein Album an wie das davor. Zuletzt erschien 2022 »Air«. Im Dezember gab es ein einziges Konzert in London unter dem Titel Acts Of Faith. Es wurde an dem Abend ein neues unveröffentlichtes Album gespielt sowie bekannte Songs. Die wenigen Videos, die es gibt, sind spektakulär. Es ist mehr ein Gebet, das nun auch alle, die nicht beim Konzert waren, das neue Werk zu hören bekommen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">TYLER, THE CREATOR</h2>



<p>Durch die Veröffentlichung von »CALL ME IF YOU GET LOST: The Estate Sale« hat sich <strong>Tyler, The Creator </strong>letztes Jahr nochmal etwas mehr Raum geschaffen. Aber auch Tyler war von Anfang an nicht &#8220;nur&#8221; Musiker und hat sich vor allem mit seiner Marke <strong>GOLF </strong>und der Untermarke <strong>le FLEUR</strong> mittlerweile einen Fuß in der Tür für Luxusmode erarbeitet, der ihm gerade erst kürzliche eine Zusammenarbeit mit <strong>Lacoste</strong> eingebracht hat. So sehr wir uns auch für den Erfolg freuen, wir würden uns noch ein bisschen mehr freuen, wenn dieses Jahr mal wieder ein Solo-Album erscheinen würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">YUGEN BLAKROK</h2>



<p><strong>Yugen Blakrok </strong>ist eine südafrikanische Künstlerin, die international den Durchbruch vor allem durch den Track »Opps« mit <strong>Vince Staples</strong> geschafft hat. Der Track erschien auf Kendrick Lamars »Black Panther« Album. Allen, die sich danach nicht direkt weitere Musik von ihr angehört haben, ist etwas entgangen. Yugen Blakrok zählt definitiv zu einer der lyrisch versiertesten im Hip Hop Geschäft. Das stellen schon die beiden bisher erschienenen Alben »Return of the Astro &#8211; Goth« und »Anima Mysterium« unter Beweis. Ihr Name wird gerne auch im Zusammenhang mit dem Begriff &#8220;Afrofuturismus&#8221; verwendet. Was zum einen an den epischen Produktionen ihres Producers <strong>Kalif The Jhatmaster</strong> liegen mag, aber auch an den dystopischen Landschaften, die sie mit ihrer Musik malt. Bester Beweis: die letzte Single »Pedestal«. Seit 2022 ist sie neben Touren im Studio zu finden und die Sterne stehen gut, dass dieses Jahr endlich ein neues Album erscheinen wird.</p>
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		<title>Die Alben des Monats &#124; Februar 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roman Zingel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2024 12:38:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Für diesen Artikel haben wir unsere drei Lieblingsalben ausgewählt, die diesen Februar veröffentlicht wurden. Haben wir irgendwelche Alben übersehen, von denen ihr meint, dass sie erwähnt werden müssen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! Neromun &#8211; Miss U / Ms. U Das neue Album von Neromun klingt wie ein gelungener Nachfolger von »Blass« und schmeckt wie … „neues Geld“? Das Mainzer Untergrund-Talent war schon immer ungewöhnlichen Vergleichen und klanglichen Collagen zugetan. In einer Szene, der von vielen vorgeworfen wird, [&#8230;]</p>
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<p><strong>Für diesen Artikel haben wir unsere drei Lieblingsalben ausgewählt, die diesen Februar veröffentlicht wurden. Haben wir irgendwelche Alben übersehen, von denen ihr meint, dass sie erwähnt werden müssen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!</strong></p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Neromun &#8211; Miss U / Ms. U</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-1024x1024.webp" alt="" class="wp-image-13794" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-1024x1024.webp 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-300x300.webp 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-150x150.webp 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-768x768.webp 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-1536x1536.webp 1536w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-2048x2048.webp 2048w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-500x500.webp 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-800x800.webp 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-1280x1280.webp 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-1920x1920.webp 1920w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-120x120.webp 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-240x240.webp 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-360x360.webp 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-540x540.webp 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-720x720.webp 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-770x770.webp 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-1400x1400.webp 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/neromun-missumissu-125x125.webp 125w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover via Lauter Lauter</figcaption></figure>
</div>


<p>Das neue Album von <strong>Neromun</strong> klingt wie ein gelungener Nachfolger von »Blass« und schmeckt wie … „neues Geld“? Das Mainzer Untergrund-Talent war schon immer ungewöhnlichen Vergleichen und klanglichen Collagen zugetan. In einer Szene, der von vielen vorgeworfen wird, immer homogener zu werden, schafft Neromun ganz eigene Kunst.</p>



<p>»Miss U / Ms. U« nimmt uns mit in eine Klangwelt, die sich nur in Ansätzen mit anderen Artists vergleichen lässt. Zugegebenermaßen drängen sich Parallelen zu <strong>Frank Ocean</strong> auf und im Video zum Standout-Track »</p>



<p>« findet sich mit den <strong>Basquiat</strong>-Anspielungen eine bekannte Muse vieler Rapper*innen. Aber allein das Cover von Album und Singles schmückt ein Zitat vom irischen Schriftsteller Samuel Beckett, das sich mit bekannter Metaphorik aus Hip-Hop oder R’n’B kaum einordnen lässt.</p>



<p>Überhaupt sind die 25 Minuten Laufzeit nur schwer zu fassen. Der gefühlige, weiche Sound und Neromuns meist sanft vorgetragenen Zeilen laden dazu ein, sich von Synths und Autotune tragen zu lassen. Momente wie das Break auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4qmMubczRJ14CujNE5ncs1?si=8124cf77499644c2">Cheeky</a>« oder der <strong>Bazzazian</strong>-Beat von »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4VkPkj7nhtCJmjhBVAF2Ez?si=c51a91381d784cae">Brandneues Geld</a>« setzen an den richtigen Stellen auflockernde Akzente.</p>



<p>Diejenigen, die Neromun sowieso schon verfolgen, werden auf »Miss U / Ms. U« durch die vielen Auskopplungen wenig Neues finden. Alle anderen, die Lust haben, sich auf unkonventionellen Sound und Lines einzulassen, wird hier aber einiges geboten.</p>



<p class="has-small-font-size"><em>&#8211; Roman Zingel</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">makko &#8211; Lieb mich oder lass es Pt. 2</h2>



<p>Obwohl sich Trends am laufenden Band ändern, bleibt <strong>Makko</strong> sich und seiner Musik treu. Der Skater mit der Zahnlücke und den Trap Beats punktet vor allem bei seinen Fans durch typisch unverkopftes und lockeres Auftreten. Seinen unverkennbaren Stil kann man auch auf dem neusten Album »Lieb mich oder lass es Pt. 2« wiederfinden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-13793" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2-500x500.png 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2-800x800.png 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2-1280x1280.png 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2-125x125.png 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/makko-lmolept2.png 1334w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover via makko / BMG Rights</figcaption></figure>
</div>


<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ja, ‘ne Menge ist jetzt anders, aber ich änder’ mich nicht.</strong></p>
<cite>makko – Nochmal </cite></blockquote>



<p>Fast ein Jahr nach dem Release des ersten Teils veröffentlicht Makko dessen Nachfolger. Sowohl die Texte als auch das Cover fungieren makellos als Anschluss und setzen direkt an das Puzzle an. Das Doppelalbum »Lieb mich oder lass es Pt. 1+2« dreht sich wieder rund um Liebe, Heartbreak und alles was dazu gehört. Den Ehrenplatz des einzigen Feature hat sich das Produzenten-Duo <strong>Miksu/ Macloud </strong>verdient, welches zuvor bereits beim Charthit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3kgt8Ys78I6GBZlQrWqZiA?si=5b2dc6658e7a4b24">Nachts wach</a>« mitgewirkt hatte.</p>



<p>Trotz seines Erfolgs mit »Nachts wach« entschied sich Makko gegen die poppigen Beats. Stattdessen veröffentlicht er ein weiteres Album im Cloudtrap-Style. Viele der Songs mögen im ersten Moment eintönig wirken, letztendlich ist es aber genau dieser Vibe, der den jungen Künstler auszeichnet und Millionen von Menschen begeistert. Die Kombination aus sphärischen Synthesizer-Klängen, der tiefen, sanften Stimme und den melancholischen Texten erzeugt eine vernebelte Atmosphäre.&nbsp;</p>



<p>Im Song »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5eeF9HdQWhYiafU1CLXn3G?si=cac16fd684fc4dee">Drunktexts</a>« ist der junge Berliner noch bereit auf seine Liebe zu warten. In »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1KUJCuty0EaPzMio7gdD2D?si=37415e985bfd4ac2">Nochmal</a>« zeigt er sich dagegen ungeduldig und ist der Meinung, er hätte „viel zu lang gewartet“ und »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1NJwyfwWGpjQgehmyGV5FS?si=7552e12115254b3b">Bigboy</a>« versetzt einen in die Lage, wie es sich anfühlt, jemanden zu lieben, der bereits in einer Beziehung ist. Generell präsentiert Makko sich reflektiert und stellt bewusst auch die toxischen Seiten von Liebe und Partnerschaft dar. Dass es darüber hinaus durchaus auch andere&nbsp; Themen gibt, die ihn nachts wach halten, gab Makko bereits in früheren Werken preis. Dazu gehören beispielsweise die Probleme der Selbstakzeptanz und der fehlenden Selbstliebe in »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0i4H0LC4AkrHVsQCpv3dB8?si=ac2dff4bae184a1a">makkohatjedenliebaussersichselbst</a>«.&nbsp;</p>



<p>In »Lieb mich oder lass es Pt. 2« durchbricht er die thematische Monotonie mit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6mtkn86eHnSoq3OKTAcNgc?si=0f11dd4e183241c8">Peoplepleasing</a>« und »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/45f74Ez9brf5s67ouUACEM?si=99c16132e6454ca3">Reiche Eltern</a>«. Themen wie die Suche nach Anerkennung in der heutigen Gesellschaft, das Erwachsenwerden und der Weg zum Erfolg bringen so etwas inhaltliche Abwechslung in seine Diskografie.&nbsp;</p>



<p>Makko hat über die Jahre sein persönliches Erfolgsrezept für sich entdeckt und hält weiterhin daran fest. Entsprechend gibt es auf»Lieb mich oder lass es Pt. 2« keine ausgefallenen Überraschungen. Der Berliner spielt einfach nach seinen ganz eigenen Regeln und „scheiß[t] mal kurz auf alle Peeps hier, […] die pleased schon irgendwer.“</p>



<p></p>



<p class="has-small-font-size"><em>&#8211; Diana</em> Braun</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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</div></div>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Vega &#8211; Wieso Sie Stürme Nach Menschen Benennen</h2>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-13795" width="256" height="256" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb-1024x1024.png 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb-300x300.png 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb-150x150.png 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb-768x768.png 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb-500x500.png 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb-800x800.png 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb-1280x1280.png 1280w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb-120x120.png 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb-240x240.png 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb-360x360.png 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb-540x540.png 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb-720x720.png 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb-770x770.png 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb-125x125.png 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vega-wssmnsb.png 1334w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover via Freunde von Niemand</figcaption></figure>
</div>


<p>Im letzten Jahr ist ein Song erschienen, der nicht nur in den <a href="https://mostdope.tv/editorials/jahresrueckblick-2023-die-zehn-besten-deutschsprachigen-singles" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mostdope-Jahrescharts</a> zu mindestens den Top 3 gezählt wurde: <strong>Vegas </strong>»WSSNMB«. Das 3:25 Min Epos zog in den Bann, ließ den Atem anhalten und sorgte vor allem für große Vorfreude auf das gleichnamige Album, das im selben Moment angekündigt wurde.</p>



<p>An das bewegende Intro kam im Februar kein Track des Albums mehr ran, trotzdessen hat das Freunde von Niemand-Zugpferd mit seinem mittlerweile achten Album wieder ein Projekt vorgelegt, das zu überzeugen weiß. </p>



<p>Wie bei Vega-Releases so üblich, dominieren vor allem zwei Grundpole das gesamte Album: Pathos und ganz viel Frankfurt-Representer. Die daraus entstehende Atmossphäre gerät düster (»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4oKD8R4qb7t40ce32huxLL?si=b78dc06e6c3c4299">Teil von mir</a>«), nachdenklich (»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2QMnMpgHR2gJkhvubNlFUc?si=edbd89cfc9254310">In den Himmel hoch«</a>), mal laut ausbrechend (»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3Ka7fxOiGmaUGbS1oFPKF0?si=744c357ccea94790">Frankfurt ist rau</a>«) und mal ganz leise Töne anschlagend (»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2rSK8mzMa04JVW8FxPDi7G?si=b490126d9bb247e5">Teleskop</a>«). Er muss es nicht auf Konzerten in den Ansprachen erwähnen, damit man merkt: Es ist merklich viel passiert bei Vega in den letzten Jahren. Viele seiner Zeilen handeln von Auseinandersetzungen, sowohl in seinem Kopf als auch in seiner Umgebung. Das schlägt sich auch in den Songs und ihren Strukturen nieder: Es gibt eine ganze Reihe an Gesangshooks, viel Aufarbeitung in den Zeilen und aber immer wieder auch ein Aufbrechen dieser Schwere durch musikalische Befreiungsschläge, die sich immer wieder druch das Album verteilt entladen.  </p>



<p class="has-small-font-size"><em>&#8211; Matthi Hilge</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<item>
		<title>Samphas neues Album »Lahai« &#8211; Dude, how? wow.</title>
		<link>https://mostdope.tv/soundchecks/sampha-neues-album-lahai-dude-how-wow</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2023 13:38:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[Afrofuturismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der UK-Künstler Sampha Lahai Sisay wirkt so sphärisch, dass er einem manchmal schon wie ein urbaner Mythos oder eine Sagengestalt vorkommt. Seit Jahren spitzen wir gespannt unsere Ohren und freuen uns diebisch, Samphas Stimme auf Tracks anderer Künstler zu hören. Ob bei Kanye Wests »Saint Pablo«, Stormzys »Sampha’s Plea« oder Kendrick Lamars »Father Time«. »A Seat at the Table« von Solange wäre ohne Samphas Einfluss undenkbar. Wie einem Phantom jagen wir seinem Talent nach. Seit sechseinhalb Jahren warten wir gespannt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Der UK-Künstler Sampha Lahai Sisay wirkt so sphärisch, dass er einem manchmal schon wie ein urbaner Mythos oder eine Sagengestalt vorkommt. Seit Jahren spitzen wir gespannt unsere Ohren und freuen uns diebisch, Samphas Stimme auf Tracks anderer Künstler zu hören. Ob bei Kanye Wests »Saint Pablo«, Stormzys »Sampha’s Plea« oder Kendrick Lamars »Father Time«. »A Seat at the Table« von Solange wäre ohne Samphas Einfluss undenkbar. Wie einem Phantom jagen wir seinem Talent nach.</strong></p>



<p>Seit sechseinhalb Jahren warten wir gespannt auf den Nachfolger zu »Process«. Jedes Jahr fühlt sich an wie das Jahr, in dem es endlich so weit sein könnte. Dabei baut sich eine Erwartungshaltung auf, die fast unmöglich zu erfüllen scheint. Zu viel Abwesenheit kann einem Künstler jedoch manchmal auch schaden, wie <strong>Frank</strong> <strong>Oceans</strong> Auftritt beim Coachella zeigt.&nbsp;</p>



<p>Am Freitag hat <strong>Sampha</strong> uns endlich erlöst und sein zweites Album »Lahai« veröffentlicht. Ein Album mit dem fast sofort jegliche Erwartungen übertroffen wurden. Viel mehr kann den positiven Rezensionen, die bereits kursieren, eigentlich nicht hinzugefügt werden. Am treffendsten formulierte es <strong>Tyler, the Creator</strong> in seiner Instagram Story zu Samphas Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Q3PqRMW1NKU">Evidence</a>«: „Sampha, dude, how? Wow.“</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Sampha - LAHAI: Time Travels Memories" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/DctR2QFr5Dc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Definition von Schwerelosigkeit</strong></h2>



<p>Aber ganz dabei können wir es dann doch nicht belassen. Sampha hat die letzten Jahre sinnvoll genutzt und seinen Sound bis in jede feine Schicht ausgearbeitet. »Lahai« fühlt sich vertraut an, eben weil man nichts von »Process« vermisst.</p>



<p>Die Melancholie ist noch da, aber dafür auch jede Menge Freude und Freiheit, die dem gesamten Projekt eine neue Leichtigkeit verleihen. Es ist immer noch experimenteller Elektro-Pop, es gibt immer noch Piano-Passagen und über allem schwebt Samphas einzigartige Stimme. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover.jpg"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-12972" width="282" height="282" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover-800x800.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/sampha-lahai-cover.jpg 1200w" sizes="(max-width: 282px) 100vw, 282px" /></a></figure>
</div>


<p>Es gibt aber noch viel mehr. Der erst große Unterschied ist schon das Albumcover: Ein bewölkter Himmel, dahinter strahlendes Blau. Sampha ragt in einer Robe in hellen Cremétönen in den Himmel empor. In einer Ecke eine junge Frau, vielleicht ein Mädchen, die selig die Augen geschlossen hält. Ihr Kopf scheint gespiegelt. Um Sampha schweben ebenfalls creméfarbene Perlen.&nbsp;</p>



<p>Auch die Form, in der Sampha seine ersten Konzerte in den UK gehalten hat, war anders als zuvor. Anstelle der traditionellen frontal ausgerichteten Bandformation stehen Sampha und seine Band im Kreis, umgeben vom Publikum. Die Musiker*innen stehen sich gegenüber und scheinen miteinander und füreinander zu spielen. Neben dem Cover spielen auch die Titel der Lieder wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=3SlvAyvmEE8">Suspended</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=9GGhNO7udcQ">Satellite Business</a>« mit dem Begriff der Schwerelosigkeit und der Unendlichkeit des Weltraums.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Une machine à remonter le temps</strong></h2>



<p>Ein weiteres großes Thema und wunderschöner Kontrast ist das Verhältnis zwischen Maschine und Geist oder auch der Technik und dem Spirit. Zum einen weil es scheinbar im krassen Gegensatz zueinander steht. Zum anderen aber auch weil Sampha Geräte wie MIDI&#8217;s nutzt, mit welchen er akustische Instrumente programmiert und diese dann wiederum mit echten Instrumenten überspielt. Er verwendet diese  Technik, um eine tiefe Spiritualität akustisch erfahrbar zu machen. Dabei manipuliert er nicht nur den Klang der Instrumente, sondern auch immer wieder seine seine eigene Stimme. Der Track »Suspended« wird so zu einem ganz eigenen Hörerlebnis. Zeit spielt immer wieder eine Rolle, sei es in Bezug auf das Leben, Zeit mit der Familie oder geliebten Menschen, aber auch im Kontext von Zeitmaschinen und Zeitreisen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Spirit, I&#8217;ve been tryna do some summoning (Summoning)/ Like why summon her, then you summon him?/ Time machine I built has been stuttering (Stut-stut-stut-stut)/ Foolish endeavours</strong></p>
<cite>Sampha »Can&#8217;t Go Back«</cite></blockquote>



<p></p>



<p>Gerne wird hier dann schnell mit dem Begriff Afrofuturismus um sich geworfen. Wobei ganz klar gesagt werden muss, dass es bei Sampha nicht nur um die Zukunft geht. Songs wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Gd0r5ZZIj8U">Can’t Go Back</a>« handeln auch davon, dass man die Zeit nicht zurückdrehen kann. Durch den Afrofuturismus  wird eher deutlich, dass Sampha einen einzigartigen Sound kreiert hat, der eben nicht immer in Worte gefasst werden kann. </p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Sampha - Can’t Go Back" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Gd0r5ZZIj8U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Stuck In Perfection?</strong></h2>



<p>Im Outro zu »Evidence« (Ja, Tyler, du hast absolut recht) singt Sampha darüber, dass er sich in Perfektion, Reflexion und Richtung verlieren kann. Musikalisch kommt dieses Gefühl nicht auf. Alle Songs harmonieren perfekt miteinander. Kein Lied langweilt oder wird von anderen überschattet. Die Produktion auf »Lahai« unterscheidet sich von »Process«, da insgesamt ein größeres Team hinter Sampha stand. Zwei Namen stechen da in der Produktion besonders hervor: <strong> Riccardo „Ricky“ Damian </strong>und<strong> El Guincho.</strong></p>



<p>Ricky ist, ähnlich wie Sampha, ein Multitalent und als Engineer, Produzent und Mixer tätig. In letzter Zeit hat er insbesondere an den letzten beiden Alben von <strong>Jorja</strong> <strong>Smith</strong> gearbeitet, aber auch Namen wie <strong>Ezra</strong> <strong>Collective</strong> oder <strong>Ibeyi</strong> (auch auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ogYC-8hs870">Spirit 2.0</a>« zu hören) finden sich in seinen Credits.</p>



<p>El Guincho, bekannt als Co-Produzent von <strong>Rosalías</strong> Hits wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=p7bfOZek9t4">CON ALTURA</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=EslzthDFm2w&amp;pp=ygUITU9UT01BTUk%3D">MOTOMAMI</a>«, hat auch mit britischen Künstlern wie <strong>Headie</strong> <strong>One</strong> und <strong>FKA</strong> <strong>Twigs</strong> zusammengearbeitet. Die beiden sind neben Samphas Solo-Producersongs am häufigsten als Producer Credits erwähnt. Spannend ist das vor allem, weil beide Sounds kreiert haben, die moderne Pop-Musik mitgeprägt haben und daher perfekt zu Sampha passen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>My heart glows like TV, I’m needy, don’t you know?/</strong><br><strong>But the fam besides me is what I needed most</strong><br><br>Sampha »Rose Tint«</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Speech is a necessary magic sometimes</strong></h2>



<p>Es ist schwer, einen Höhepunkt des Albums auszumachen. Mit der ersten Single »Spirit 2.0« hat Sampha die Messlatte bereits ziemlich hoch gelegt. Ein Wendepunkt ist »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=BaINE5KIQOo">Jonathan L. Seagull</a>«, der entfernt an »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=VtXl8xAPAtA">Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club</a>« erinnert, aber statt auf der Erde im Weltall stattfindet. Das Lied ist seinem Bruder gewidmet. Familie und Lebensfreude sind durchgehende Themen. Ob es nun seine eigene Tochter als Lebensgrundlage ist, die Geschwister, die trotz eigener Erfahrungen ganz anders sind oder der Albumtitel »Lahai«, der an seinen Großvater erinnert. Lyrisch überzeugen alle. Aber die zweite Hälfte mit »Can’t Go Back«, »Evidence« und den abschließenden Songs »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=WKum5xfFlbM">What If You Hypnotise Me?</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HoU3Tq6hgts">Rose Tint</a>« erzeugen eine konstante Gänsehaut auf den Armen.</p>



<p>Sampha ist dieses Jahr auf Tour und macht am 4. Dezember einen Halt im Theater des Westens in Berlin. Tickets gibt es <a href="https://www.sampha.com/tour" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tracklist: Sampha &#8211; Lahai</h2>



<p>01. Stereo Colour Cloud (Shaman&#8217;s Dream)<br>02. Spirit 2.0<br>03. Dancing Circles<br>04. Suspended<br>05. Satellite Business<br>06. Jonathan L. Seagull<br>07. Inclination Compass (Tenderness)<br>08. Only<br>09. Time Piece<br>10. Can&#8217;t Go Back<br>11. Evidence<br>12. Wave Theory<br>13. What If You Hypnotise Me?<br>14. Rose Tint<br>15. Re-Entry (nur auf Vinyl)<br>16. Sensory Nectar (nur auf Vinyl)</p>
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