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	<title>Dominic Fike Archive - Mostdope</title>
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	<title>Dominic Fike Archive - Mostdope</title>
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		<title>Acidfrank über Generationenwandel, »AUX KIDS« und Charli xcx</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 13:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen seines Tapes »CHIEN BRILLANT« ist Acidfrank mit feinstem Trap zwischen Metallica und »Watch The Throne« letztes Jahr das erste Mal auf unserem Radar aufgetaucht. Ein Jahr später liegt uns mit »AUX KIDS« nun sein neuestes Projekt vor, das einem etwas anderen Ansatz folgt: Statt auf dem Inhalt liegt der Fokus bei diesem Album auf dem Sound &#8211; ohne, dass der Inhalt zu kurz kommt. Executive produziert von Acidfrank selbst, bewegt man sich entlang der 15 Tracks durch ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/acidfrank-ueber-aux-kids-generationenwandel-und-charli-xcx-2">Acidfrank über Generationenwandel, »AUX KIDS« und Charli xcx</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Im Rahmen seines Tapes »CHIEN BRILLANT« ist Acidfrank mit feinstem Trap zwischen Metallica und »Watch The Throne« letztes Jahr <a href="https://mostdope.tv/spotlights/acidfrank-ich-bin-jetzt-endlich-ich-selbst">das erste Mal auf unserem Radar aufgetaucht</a>. Ein Jahr später liegt uns mit »AUX KIDS« nun sein neuestes Projekt vor, das einem etwas anderen Ansatz folgt: Statt auf dem Inhalt liegt der Fokus bei diesem Album auf dem Sound &#8211; ohne, dass der Inhalt zu kurz kommt. Executive produziert von Acidfrank selbst, bewegt man sich entlang der 15 Tracks durch ein klangliches Spektrum von destruktiven Analog-Synths über ekstatische 4-to-the-Floor Drums bis hin zu schrammelnden Punk-Gitarren.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Im Interview hat uns der Künstler, welcher ursprünglich aus dem Rap-Kontext kommt, mehr über die Hintergründe des Projekts, neue Herausforderungen, Inspirationen wie Charli xcx und Dominic Fike sowie seine Pläne für die Zukunft erzählt.</strong></p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Fangen wir mal ganz grundlegend an. Was bedeutet der Titel (»AUX KIDS«) für dich?&nbsp;</strong></p>



<p>Generell geht es bei dem Album mehr um Sound als Text. Das „AUX“ steht für mich stellvertretend für Verstärker, analogen und experimentellen Sound, Distortions, Synthesizer und alles, was übersteuert und kratzt. Das „KIDS“ verkörpert einen frischen Wind, wie zum Beispiel unsere Neuinterpretation von 80er-Synthies. Gleichzeitig erzeugt es ein gemeinschaftliches Gefühl von Bewegung, was sagt: „Wir sind die neue Generation Sound“.&nbsp;</p>



<p><strong>War der Titel bzw. dieses Konzept denn schon von vornherein klar oder sind diese Sachen erst im Prozess entstanden?&nbsp;</strong></p>



<p>Definitiv erst im Prozess. Es war gar nicht von Anfang an geplant, überhaupt ein Album zu machen. Als ich die ganzen Songs gesammelt hatte, ist diese Idee auf einmal immer realer geworden und ich habe gemerkt, dass wir soundwise in Richtungen gehen, die dem Projekt nicht genug schmeicheln würden, wenn es bloß als EP veröffentlicht wird. Dementsprechend habe ich in meinem Kopf sowieso schon die ganze Zeit nach etwas gesucht, was dieses Gefühl und die Art von Sounds, die ich mir gerade zusammenkrame, einfängt.&nbsp;</p>



<p>Ein Großteil des Albums ist in Wien entstanden. Dort kam mir auch die Idee, dass <strong>»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5pUMllFAZPSg0gUeIBKAme?si=tuCZDpnbR9quUTOEolWUfA">AUX KIDS</a>«</strong> das ist, was ich gerade fühle. Das, was Sinn macht und das, was generational klingt. Es hatte für mich die ganze Zeit schon etwas mit Begriffen von Kabeln und Verstärkern zu tun.&nbsp;&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="894" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252-894x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20010" style="width:491px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252-894x1024.jpg 894w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252-262x300.jpg 262w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252-768x880.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252-1340x1536.jpg 1340w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252-770x882.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252-1400x1604.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252.jpg 1500w" sizes="(max-width: 894px) 100vw, 894px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Ben Kümmel</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Inwiefern hat sich der Entstehungsprozess bei dem Album von dem bei deinem letzten Tape »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/11QX1ZsgwTnWR7QIUYQrOz?si=5rbWsHE8S5-3Qz0NACKn_w">CHIEN BRILLANT</a>« unterschieden?&nbsp;</strong></p>



<p>Ich stand vor größeren Herausforderungen als vorher. Früher habe ich mich sehr im Rap-Metier bewegt und es wurde einfach viel Trap am Laptop produziert.&nbsp;</p>



<p>Mittlerweile komme ich aber in Räume mit komplett ausgestatteten Bands und muss die Produktion dirigieren. Ich hab’ mit »CHIEN BRILLANT« den Ball vorgelegt und die Leute gehen davon aus, dass ich dementsprechend performe. Ein paar Basics der Musiktheorie kenne ich, aber ich kann das natürlich nicht so gut wie ein klassischer Musiker</p>



<p>Wir haben dieses Mal einfach deutlich maximalistischer gearbeitet. In den Songs finden viel mehr Elemente und Instrumente statt. Insgesamt haben über das ganze Projekt wahrscheinlich 40 Leute mitgearbeitet – alles unter meiner kreativen Leitung. Klar gab es Leute, die mit mir den Sound geshaped haben, aber ich war von der Entstehung der Idee bis zum Master involviert. Außerdem habe ich unter anderem Songs wie »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0dj0VY0bNqOTM90NpcG6bE?si=2267a04c0aa44f72">silly horse</a>« oder »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4tO8NVu4qQtZLxA2POEgcs?si=e349b0b624e945a6">NEW DAWN FADES</a>« selbst händisch produziert. Das waren Sachen, die ich vorher nicht konnte und im Prozess gelernt habe.&nbsp;&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Acidfrank - silly horse" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/yzL1TcdWhIE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Bei »CHIEN COLORE« warst du „nur“ fürs Rappen zuständig, bei »AUX KIDS«« warst du nun auch Executive Producer. Fühlt sich das Ergebnis jetzt anders an?&nbsp;</strong></p>



<p>Ich finde, es klingt einfach deutlich mehr nach mir und dem, was mir wirklich gefällt. Früher hatte ich solche Ressourcen nicht. Ich konnte zwar rappen und Sachen schreiben, aber keine Produktion anleiten. Vor allem in den Anfangsjahren hatte ich das ganze technische Knowhow nicht und keine Ahnung, wie man richtig mit Leuten arbeitet. Bei »AUX KIDS« habe ich mir Features draufgeholt, mit denen ich sowieso sehr Lust hatte Musik zu machen und konnte diese sogar dazu bringen, das zu adaptieren, was ich soundtechnisch vorhatte.</p>



<p>Es war ein Rollercoaster, dieses Ding fertig zu machen. Auf jeden Fall hat es mich viel gelehrt, von dem, was ich weiß bis zu dem, was ich nicht weiß und noch lernen kann. Das Ergebnis davon ist wundervoll. Im Endeffekt ist es ein Produkt von harter Arbeit und vielen neuen musikalischen Zusammenarbeiten in Städten, in denen ich vorher gar nicht stattgefunden habe, zu: „Ich hab die halbe Wiener Newcomerszene auf meinem Tape.“</p>



<p><strong>Das Klangbild von »AUX KIDS« ist ein wandelndes Spektrum von digital-analogem Sound und dröhnenden Bässen bis zum Indie-Punk. Welche Einflüsse waren dafür prägend?</strong></p>



<p>Da ich ja aus diesem Underground-Rap-Trap-Kontext komme, hatte ich einen guten Zugang zu diesem elektronischen-Synthesizer-Sound, den man jetzt aus neuen Wellen wie Hoodtrap in Deutschland kennt. Trotzdem war ich schon immer ein großer Sympathisant von der anderen Seite und bin viel mit Rock aufgewachsen. Ich bin ein Riesenfan von warmen Indie-Gitarrenklängen, wie z.B. von <strong>Dominic Fike</strong> und <strong>Mac Miller</strong>. Von der Synthesizer Seite aus hat mich viel elektronische Musik inspiriert: <strong>Daft Punk</strong>, <strong>The Hellp</strong>, <strong>Charli xcx</strong>, <strong>Crystal Castles</strong>. Von Witch-House bis zu 2010er-Synthies. Die Idee war es dann, das alles, also alles was ich mag, zu vereinen und umzusetzen.</p>



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<iframe title="Acidfrank - COKE LIGHT (prod. luzifersfinest)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/0zAP6iVg6V4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Theoretisch findet man auf jedem Song etwas von diesen Elementen wieder. Einzeln betrachtet hat jeder Song seine crazy Synthies, seine Gitarren und seine Samples. Es ist irgendwie eine Mischung aus Alt-Indie-Rock und Synth-Pop, die sich dann in warmen Mac Miller-esquen Rap-Klängen fängt. Es hat viele Ecken und Kanten und ist dennoch keine allzu schwere Kost im Hinblick darauf, wie viel Arbeit drinsteckt.&nbsp;</p>



<p><strong>Du meintest gerade schon, dass du versucht hast, aus deinen Features eine andere Seite herauszuholen, die besser zum Projekt passt. Welcher Gast hat sich am meisten von seinem regulären Stil abgewandelt bzw. wer hat dich am meisten überrascht?</strong></p>



<p>Am meisten bin ich vom <strong>Luzine</strong>-Feature begeistert! Sie ist generell jemand, die mehr aus dem Indie-Pop Bereich kommt, trotzdem aber Darkwave-Einflüsse hat. Ihre Musik hat immer etwas Kleines, Düsteres in sich, das einen aber nicht unbedingt herunterzieht.&nbsp;</p>



<p>»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7H8n35LdAfRxog3qCPpPyW?si=4005721fdf7b4ce3">Letzte Seite</a>« startet ja mit einem nach Charli xcx klingenden Synthesizer, der irgendwo in eine grime-artige Richtung abbiegt und am Ende durch einen Indie-Bass abgerundet wird.</p>



<p>Die bright-klingende Melodie ist einfach ein Sound, den man von Luzine nicht erwartet und diesen Kontrast finde ich so geil. Es ist einfach ein perfektes Add-on zu diesem Song.&nbsp;</p>



<p><strong>Zum Thema Samples ist mir »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3Z20S2PlV4kUc7qrQ1sfoz?si=545dac6d74a64453">Eliza Dover</a>« besonders aufgefallen. Das Sample am Anfang des Songs hat mich stark an alte AMIGA-Platten aus der DDR erinnert. Gab es einen spezifischen Grund, warum du das benutzt hast?</strong></p>



<p>Tatsächlich ist das meine 60 Jahre alte Nachbarin Sylvie Norhausen. Wir haben uns irgendwann zufällig draußen getroffen und zusammen länger eine Zigarette geraucht. Im Gespräch habe ich ihr dann gesagt, dass ich Musiker und dementsprechend viel unterwegs bin. Sie hat dann begeistert erzählt, dass sie schon seit frühester Kindheit Musik macht und in diversen Bands gespielt hat. Nachdem sie mir etwas vorgesungen hat, meinte ich, dass sie mir gerne etwas zum Anhören geben soll.&nbsp;</p>



<p>Sie hat mir dann eine Live-Aufnahme von ihr auf Youtube geschickt, in der sie ein berühmtes Gedicht von <strong>Erich Fried</strong> mit Live-Band gecovert hat. Im selben Gespräch hat sie auch betont, dass sie es cool fänden würde, wenn man das remixt oder ihre alten Sachen in Form einer Neuinterpretation wieder das Tageslicht erblicken.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="DARBAHAR - Was es ist" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/rgbImxPs6P0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Irgendwie hat dieses Sample direkt den richtigen Nerv getroffen. Zwei, drei Wochen vor Albumabgabe war ich in Berlin um letzte Sachen zu mixen und hatte eine Session mit <strong>Immo H</strong>. Dort haben wir dann etwas auf das Sample probiert, in zwanzig Minuten einen Beat gebaut und dann lief das Ding von selbst.</p>



<p><strong>Obwohl das Album sehr vom Sound geleitet wird, gibt es trotzdem eine thematische Ebene. Beim Hören erkennt man vor allem einen stetigen Wechsel zwischen Hoch- und Tiefphasen sowie allem, was dir dazwischen durch die Finger gleitet und verloren geht. Inwiefern ist dieser Zustand autobiografisch und wie fühlst du dich damit?&nbsp;</strong></p>



<p>Ich würde eigentlich alles, was ich mache, als autobiografisch betiteln. Natürlich gibt es Dinge, die teilfiktiv stattfinden. Grundsätzlich mag ich es meine Musik so zu konzeptionieren, dass man beim Hören der Projekte weiß, wo ich gerade mit meinem Kopf stehe. Wer bin ich? Wo habe ich mich hin entwickelt und was passiert in meinem Leben? Genau so gehören dazu die Ups and Downs.&nbsp;</p>



<p>In der Art, in der ich schreibe, ist es meistens extrem. Generell habe ich das Gefühl, dass man im Leben eines Künstlers viele Erfolgserlebnisse hat.&nbsp;Gerade ist das Album draußen und ich fühle mich himmlisch. Ich kriege die Aufmerksamkeit dafür und freue mich sehr. Wenn das aber abklingt – und das ist so eine ganz typische Künstlerkrankheit – fällt man in ein Loch und da richtig die Mitte zu finden ist hart. Ich weiß gar nicht, wie ich die für mich selbst definieren würde. Irgendwie bin ich immer super euphorisch oder komplett am Ende.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Wenn ich Musik mache, versetze ich mich oft in eine Melancholie. Erst danach entscheide ich, ob sie in eine positive oder traurige Richtung geht. Es gibt einfach einen Zustand von Traurigkeit, in dem ich mich verletzlich fühle. Je mehr ich davon zeige – und das kann genauso gut bei Euphorie sein – desto besser kann ich Kunst machen. In diesen Momenten ist man sehr pur, sehr du selbst.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473.jpg"><img decoding="async" width="817" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473-817x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20011" style="width:440px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473-817x1024.jpg 817w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473-239x300.jpg 239w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473-768x962.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473-1226x1536.jpg 1226w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473-770x965.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473-1400x1754.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473.jpg 1480w" sizes="(max-width: 817px) 100vw, 817px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Ben Kümmel</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Du beschäftigst dich in deiner Musik schon länger mit dem Thema des Hustles, der Jagd nach dem Erfolg. Wird es irgendwann einen Punkt geben, an dem du zufrieden bist?</strong></p>



<p>Ich weiß nicht, ob es überhaupt etwas Physisches ist, woran ich das festmachen kann. Ob es ist, wenn ich eine besondere Venue gespielt habe oder einen teuren Wagen fahre.</p>



<p>Ich glaube, ich muss mir selbst immer noch was beweisen. Auch wenn ich schon seit sechs Jahren Musik mache, werd’ ich immer noch als Newcomer gesehen und fühle mich recht frisch in diesem Game. Man ist auf der Jagd nach seinem Respekt und seiner Erkennung. Wo und wann für mich der Moment von „Ich habe genug“ liegt weiß ich nicht, aber genau das thematisiere ich gerne.</p>



<p><strong>Was steht nach »AUX KIDS« für dich an?</strong></p>



<p>Ich will nicht zu viel vorab nehmen. Erstmal möchte ich, dass das Album wirkt und bei den Leuten ankommt. Es ist deutlich maximalistischer als alles, was ich im Vorhinein gemacht habe.&nbsp;</p>



<p>Keine Gewähr darauf, vielleicht denke ich morgen anders, aber gerade habe ich Bock auf entschleunigtere Sachen. Minimalistischer, nur Gitarre und Stimme. Da wird auch dieses Jahr noch etwas Spannendes in diese Richtung kommen, mit einem wundervollen Feature. Stay tuned!&nbsp;</p>



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<iframe title="Spotify Embed: AUX KIDS" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/5pUMllFAZPSg0gUeIBKAme?si=d8HGR_AvSYShBoHIdRkABA&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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		<title>Zu viele Features? Kevin Abstract schert sich nicht drum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2025 16:39:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Kevin Abstract, Sasha Keable, Asake und J Hus . Kevin Abstract &#8211; Blush Die Single »Geezer« mit Dominic Fike hat uns schon einen kleinen Vorgeschmack geliefert, konnte uns aber dennoch nicht ganz auf das neue Projekt von Kevin Abstract vorbereiten. »Blush« mag zwar auf den ersten Blick ein paar sehr viele Features haben, überzeugt uns aber durch die Vielseitigkeit von Abstract. Es ist nicht wirklich ein Konzeptalbum mit rotem Faden [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Kevin Abstract, Sasha Keable, Asake und J Hus  . </strong></p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Kevin Abstract &#8211; Blush</h2>



<p>Die Single »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=W61X85IXK6o">Geezer</a>« mit <strong>Dominic Fike</strong> hat uns schon einen kleinen Vorgeschmack geliefert, konnte uns aber dennoch nicht ganz auf das neue Projekt von <strong>Kevin Abstract</strong> vorbereiten. »Blush« mag zwar auf den ersten Blick ein paar sehr viele Features haben, überzeugt uns aber durch die Vielseitigkeit von Abstract. Es ist nicht wirklich ein Konzeptalbum mit rotem Faden – vielleicht haben wir ihn aber auch einfach noch nicht gefunden. Dafür ist es experimentell und macht einfach Spaß beim Hören. Kevin Abstract lebt sich auf »Blush« künstlerisch komplett aus – und das dürfte nicht nur Fans gefallen, sondern auch allen außerhalb und dazwischen.</p>



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</div></figure>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Sasha Keable &#8211; FEEL SOMETHING</h2>



<p>Alle, die einfach mal wieder was fühlen wollen, sollten sich ganz dringend den neuen Song »FEEL SOMETHING« von <strong>Sasha Keable</strong> anhören. Die Künstlerin hat gerade einen absoluten Run und bringt eine wirklich gute Single nach der anderen raus. Ihre Stimme gibt uns besonders auf dem neuen Track absolute 90s-Nostalgie und hat einen ganz anderen Vibe als die vorherigen Tracks »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=xJpFCfAULho">act right</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ebGROmdAKf4">WHY</a>«. <br>Die Südlondonerin mit Wurzeln in Kolumbien macht Musik, die vor allem auch Fans von <strong>Jazmine Sullivan</strong> und <strong>Snoh Aalegra</strong> begeistern sollte. Würde uns nicht wundern, wenn Keable den Sprung über den Teich schafft und schon bald international gefeiert wird.</p>



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<iframe title="Sasha Keable - FEEL SOMETHING (Visualiser)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/0rDwDhAKatA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">J Hus &amp; Asake &#8211; Gold</h2>



<p><strong>It’s a Bad Boy Gangsta Party</strong> – <strong>J Hus</strong> feierte gerade noch den Erfolg seiner Big-Conspiracy-Live-Show, in welcher er das ganze Album mit einem riesigen Orchester live in London spielte. Die glücklichen Seelen, die dabei sein konnten, berichten von einer zwar zum Teil etwas rauen Show, die zwar nicht ganz perfekt, aber dafür ein unvergessliches Erlebnis war. So wie der Künstler dahinter eben auch. Schön also, dass für alle, die nicht dabei sein konnten, nun auch etwas Besonderes kommt. Die neue Single »Gold« featured <strong>Asake</strong> und führt die Party direkt weiter. Auch wenn der Brat-Summer immer noch nicht wirklich vorbei ist, hat für uns nun offiziell der Hus-Summer angefangen.</p>



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<iframe title="J Hus - Gold (Official Audio) ft. Asake" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/gOs3tjq7v3o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>slowthai – Embracing The Ugly</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 13:26:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spotlights]]></category>
		<category><![CDATA[A$AP Rocky]]></category>
		<category><![CDATA[Beabadoobee]]></category>
		<category><![CDATA[Dominic Fike]]></category>
		<category><![CDATA[Fontaines D.C.]]></category>
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		<category><![CDATA[Spotlight]]></category>
		<category><![CDATA[TYRON]]></category>
		<category><![CDATA[Tyron Frampton]]></category>
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		<category><![CDATA[UK Rap]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>slowthai ist ungebunden in der britischen Rapszene. Von seiner Heimatstadt Northampton, außerhalb der großen Metropolen, bis zu seinen musikalischen Einflüssen. Das heißt nicht, dass er vollständig unabhängig von dieser ist (zwei Skepta-Features auf drei Alben) &#8211; er existiert nur eben auch außerhalb. Dies ist spätestens jetzt auf dem gerade erschienenen »UGLY« zu erkennen, wo Post-Punk (»Selfish«), Indie-Pop (»Feel Good«) und glitchy-unerklärliche Sounds (»Yum«) auf sich windende Flows, wiederholte Mantren und rohen Gesang über die eigenen Abgründe, Selbstliebe und die mentale [&#8230;]</p>
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<p><strong>slowthai ist ungebunden in der britischen Rapszene. Von seiner Heimatstadt Northampton, außerhalb der großen Metropolen, bis zu seinen musikalischen Einflüssen. Das heißt nicht, dass er vollständig unabhängig von dieser ist (zwei Skepta-Features auf drei Alben) &#8211; er existiert nur eben auch außerhalb. Dies ist spätestens jetzt auf dem gerade erschienenen »UGLY« zu erkennen, wo Post-Punk (»Selfish«), Indie-Pop (»Feel Good«) und glitchy-unerklärliche Sounds (»Yum«) auf sich windende Flows, wiederholte Mantren und rohen Gesang über die eigenen Abgründe, Selbstliebe und die mentale Gesundheit dazwischen treffen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein gezeichnetes Leben</h2>



<p>Tyron Frampton aka Slow Ty und später <strong>slowthai</strong> wird 1994 in Northampton geboren. Er erfährt beim Aufwachsen immer wieder herbe Rückschläge und gerät in eine Perspektivlosigkeit, die ihn thematisch auf allen seinen Alben begleitet. In seinem Debütalbum »<a href="https://open.spotify.com/album/5fx2Hde8xw2jWPtUKXA73X?si=gYd9ypssS8WDsQ0d_smxEg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nothing Great About Britain</a>« (2019) manifestiert sich diese Perspektivlosigkeit vor allem durch einen Blick nach außen. Der bevorstehende Brexit, ein zerfallendes Gesundheitssystem, Drogenprobleme und umliegende Armut geben ein Bild von seinem Umfeld, das nicht immer angenehm zu hören ist. Verzerrte Synths und irreguläre Drumbeats schaffen ein unruhiges und teilweise unangenehm rohes Soundbild, das in Symbiose mit einer erratischen Delivery steht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="slowthai, Mura Masa - Doorman" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/ICBkHaMOPXs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Zwei Jahre später erscheint 2021 »<a href="https://open.spotify.com/album/7qE3WaOVAAIxgH8WtjbBBj?si=86GRNfPyQb6nmGjBtHYZ9A" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TYRON</a>«; ein thematischer Übergang zwischen Blick nach außen und Introspektive, der vor allem zugänglicher im Sound als der Vorgänger ist. Auf einer Hälfte Trap-Banger und einer Hälfte gefühlvoller Songs versammeln sich hochkarätige Features wie u.a. <strong>A$AP Rocky</strong>, <strong>Dominic Fike</strong> und <strong>James Blake</strong>.  </p>



<p class="has-text-align-center"><strong><a href="https://mostdope.tv/soundchecks/slowthai-tyron">(Hier</a> geht&#8217;s zur Album Review</strong> <strong>von</strong> »<strong>TYRON</strong>«) </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="slowthai, A$AP Rocky - MAZZA" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/1NhyFEZKq48?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Keiner hätte es slowthai übel genommen, an diesem Erfolgsrezept weiter aufzubauen und das Folgealbum ähnlich zu gestalten. Jedoch zeigt »UGLY« (2023), dass er auch dahingehend nicht gebunden ist. Die Kollaborierenden heißen auf diesem Projekt nicht <strong>A$AP Rocky</strong> oder <strong>Skepta</strong>, sondern <strong>Fontaines D.C.</strong>, <strong>Beabadoobee </strong>und <strong>Jockstrap</strong>. Inmitten einer Renaissance von Prog-Rock und Post-Punk auf den britischen Inseln werden Synths durch verzerrte Gitarren ersetzt und die Trap-Drums weichen für punkiges Schlagzeug. »UGLY« ist dabei das Ziel einer Reise von der Außen- in die Innenwelt, bei der die Texte ähnlich roh wie auf »<a href="https://open.spotify.com/album/5Ki4YFQrUx7hCcQx1LJUQb?si=JJ1ZIuytTpKRk2bfJArGew">Nothing Great About Britain</a>« sind, nur eben selbstbezogen in die Abgründe seiner Psyche.<br><br>Es ist schwierig zu sagen, was für den mittlerweile 28-Jährigen als nächstes kommt, aber eins ist sicher: es wird authentisch, selbst wenn es unangenehm ist.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="slowthai - UGLY (Visualiser)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/12FnQMUA7HY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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		<title>futurebae über ihre zweite EP, Sommer und Selbstbestimmung in der Liebe</title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/futurebae-ueber-ihre-zweite-ep-sommer-und-selbstbestimmung-in-der-liebe</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roman Zingel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2022 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[DISSY]]></category>
		<category><![CDATA[Dominic Fike]]></category>
		<category><![CDATA[futurebae]]></category>
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		<category><![CDATA[Kotburschi]]></category>
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		<category><![CDATA[Rootsen Sneeky]]></category>
		<category><![CDATA[Schorl3]]></category>
		<category><![CDATA[Sia]]></category>
		<category><![CDATA[Tilmann Jarmer]]></category>
		<category><![CDATA[Tropikel Ltd]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag erscheint mit »Willst du mit mir gehen?« die zweite EP von futurebae. Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Wahlberliner einen Namen in der Szene machen können und einen ganz eigenen Sound geschaffen. Als vor zwei Jahren eine spontane Jam-Session futurebae gezeigt hat, dass Musik für sie vielleicht doch mehr als Hobby ist, folgte alles Schlag auf Schlag. Features mit DISSY, Tropikel Ltd und zahlreiche Songs mit Tilmann Jarmer brachten futurebae und ihren sommerlichen, eingängigen Sound einem immer schneller [&#8230;]</p>
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<p><strong>Am Freitag erscheint mit »Willst du mit mir gehen?« die zweite EP von futurebae. Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Wahlberliner einen Namen in der Szene machen können und einen ganz eigenen Sound geschaffen. Als vor zwei Jahren eine spontane Jam-Session futurebae gezeigt hat, dass Musik für sie vielleicht doch mehr als Hobby ist, folgte alles Schlag auf Schlag. Features mit DISSY, Tropikel Ltd und zahlreiche Songs mit Tilmann Jarmer brachten futurebae und ihren sommerlichen, eingängigen Sound einem immer schneller wachsenden Publikum näher.</strong></p>



<p><strong><strong>»Willst du mit mir gehen?«</strong></strong> <strong>wurde ebenfalls maßgeblich von Tilmann Jarmer produziert. Wir haben mit ihr über die letzten zwei Jahre gesprochen und darüber sinniert, was den Sommer mit der Liebe verbindet, und welche Rolle diese beiden Themen in ihrer Musik und ihrem Leben spielen.</strong></p>



<p><strong>Am 27. Mai erscheint mit »Willst du mit mir gehen?« schon deine zweite EP. Die erste vor zwei Jahren trug den Titel »K.T.U.L.E.S.«. Hat sich in der Zeit schon eine Art Routine eingestellt oder ist alles immer noch total neu und aufregend?</strong><br>Es ist alles immer noch super aufregend und neu, weil das ja jetzt die erste EP ist, die ich über Virgin release. Dadurch ist das natürlich nochmal ein ganz anderer Vibe und Flow, weil ich mit der EP ja auch entschieden habe, dass Musik das ist, was ich machen will und machen werde. Und alles andere hab ich gestrichen. Das war bei der ersten EP noch ganz anders. Deswegen ist es super aufregend!</p>



<p><strong>Der Test mit der ersten EP ist also geglückt und jetzt gehst du in die Vollen</strong><br>(lacht) Ja, so kann man das sagen.</p>



<p><strong>Du bist ja noch nicht super lange dabei und in den zwei Jahren in einer Zeit in das Game gekommen bist, in der es für viele Künstler*innen schwierig war, sich zu etablieren. Durch deine Features mit Tropikel Ltd und DISSY und da du natürlich auch sehr viel mit Tilmann Jarmer zusammengearbeitet hast, habe ich das Gefühl, dass du dir schon ein recht buntes Umfeld aufbauen konntest. Fühlst du dich dadurch auch ein bisschen im Game angekommen?</strong><br>Irgendwie schon. Ich weiß nicht, ob man jemals so richtig im Game ankommt, aber es fühlt sich auf jeden Fall alles super schön an. Ich freue mich auch immer, mit anderen Künstler*innen und Musiker*innen zusammenzuarbeiten. Das macht mir viel Freude und es ist schon krass, diese Features. Ich habe letztens mit den Jungs von <strong>Tropikel</strong> darüber gesprochen, dass ich mich noch genau an den Moment erinnere, als ihre Anfrage für »Puls 1000« reinkam, ob ich da draufhüpfen will. Wie sehr ich mich gefreut habe und wie viel seitdem passiert ist, das ist schon Wahnsinn.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Tropikel Ltd. x futurebae - Puls 1000" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/cDQYkynkZII?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><strong>Ihr wirkt mittlerweile auf jeden Fall wie eine sehr eingeschworene Truppe.</strong><br>Ja, es ist auch einfach eine richtig tolle Band. Ich liebe die sehr.</p>



<p><strong>Ein großes Thema, das du auf der EP behandelst, ist Selbstfindung. Gerade auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ps6RNzg7l_o">Comme ci, Comme ça</a>« hast du ja eine Hymne an dich selbst geschaffen. Die Musik begleitet dich schon dein ganzes Leben, aber im Stillen. Wie fühlt es sich denn an, jetzt endgültig den Schritt gemacht zu haben, dass du sagen kannst, du bist Musikerin?</strong><br>Mir ging es noch nie besser in meinem Leben. Mit der Entscheidung hat sich alles für mich und in mir verändert. Ich habe ganz lange nicht gewusst, wo ich hingehöre im Leben und wo mein Platz ist, und gerade habe ich das Gefühl, zum ersten Mal angekommen zu sein und so richtig zu fühlen, was ich da mache.</p>



<p><strong>War das dann auch ein bisschen die Inspiration für diese EP? Das Verlorensein und seinen Weg finden ist ja auch ein wichtiges Thema für »Willst du mit mir gehen?«.</strong><br>Ich glaube schon. Es ist der bewusste Start dieser Reise und ich glaube, dass ich viel, was ich da geschrieben und worüber ich mir Gedanken gemacht habe, rückblickend erlebt habe. Und das ist genau diese Findungsphase und die Frage &#8220;Wo gehöre ich hin in meinem Leben?&#8221;, die ich in der EP verarbeitet habe.</p>



<p><strong>Und was für eine Zeitspanne fließt da so mit ein? Der Grundstein wurde ja mal bei einer relativ zufällig entstandenen Jam-Session gelegt vor ungefähr zwei Jahren, oder?</strong><br>Naja, das ist ein bisschen länger. Ich glaube, das waren dann ungefähr zweieinhalb Jahre. Es kam dann alles ziemlich schnell Schlag auf Schlag. Ich bin auch ganz schlecht mit genauen Daten, aber es muss alles so um den Dreh gewesen sein. Irgendwo zwischen 2 und 3 Jahren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="635" height="957" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/futurebae-interview-02.jpg" alt="" class="wp-image-6063" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/futurebae-interview-02.jpg 635w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/futurebae-interview-02-199x300.jpg 199w" sizes="(max-width: 635px) 100vw, 635px" /></figure></div>



<p><strong>Und mittlerweile hast du dich ja mit Tilmann Jarmer schon voll eingespielt. Er hat die gesamte EP produziert. Was schätzt du denn an eurer Zusammenarbeit am meisten?</strong><br>Das ist alles so super spontan entstanden und war nichts, was industriegemacht ist, sondern einfach ein Gefühl. Ein Gefühl für die Musik, die uns verbindet. Er hat von Anfang an meine Vision geteilt und verstanden, wo ich hin möchte: Dass ich gerne ausprobiere und mich nicht auf einen Sound festlegen will. Und er gibt mir auch ganz viel Vertrauen in mich und in das, was ich mache. Das ist total schön. Bei der EP haben aber auch bei »Fieber« und »Comme ci, comme ça« noch <strong>Hans &amp; Hans</strong> mitproduziert. Die gehören zu <strong>Schorl3</strong>.</p>



<p><strong>Das ist ja auch das einzige Feature geworden.</strong><br>Genau, ganz bewusst. Ich wollte eigentlich gar kein Feature machen für die EP. Das war aber so Arsch auf Eimer, als dieser Song entstanden ist, dass ich dachte, der muss mit drauf. Das ist einfach geil.</p>



<p><strong>Ich verbinde dich eigentlich sehr mit Features und du hattest ja schon erwähnt, dass du diesen ganzen Featuregedanken und den Austausch auch so sehr schätzt. Warum war denn dann der Grundgedanke, diese EP ursprünglich alleine angehen zu wollen?</strong><br>Ich habe gedacht, dass es vielleicht cool wäre, eine EP zu haben, wo nur ich drauf bin. Weil so sehr ich das liebe, mit anderen Künstler*innen zusammenzuarbeiten, es glaube ich Themen und Sachen in mir drin gibt, die ich nur auf Songs mit mir selber verarbeiten will. Das war eigentlich mein erster Impuls für diese EP, dass sie so intim ist, dass ich da gerne komplett bei mir bleiben würde. Aber ja, »Fieber« hat&#8217;s trotzdem geschafft. (beide lachen) Der matcht einfach zu gut.</p>



<p><strong>Eine EP ist ja für viele Künstler*innen ein Einstiegsmedium in die Kunstwelt. Was gefällt dir denn eigentlich an dieser knappen Releaseform von 6 Songs?</strong><br>Wir sind ja jetzt so eine schnelllebige Gesellschaft geworden mit dieser TikTok-Welt, wo alles kurz und knapp ist. Alle Songs werden immer kürzer. Ganz oft werden nur noch Singles releast und die wenigsten, so sehr sie auch Musik lieben, nehmen sich die Zeit, um wirklich ein Album am Stück durchzuhören. Das ist ganz viel Liebe, die man dann reinsteckt und ganz viel Zeit, ganz oft wird das aber nicht in dem Maße gewürdigt, dass es sich wirklich rentiert und lohnt. Ich finde bei einem Album auch geil, wenn das ein Konzept hat. Bei einer EP kann man ein bisschen freier arbeiten und intuitiver gehen, welche Songs zusammenpassen. Es tut mir dann weniger weh, wenn die Leute das nicht von Anfang bis Ende durchhören. Ich freue mich natürlich sehr darüber, aber es ist okay, wenn Shuffle an ist und es einfach bunt gemischt wird. Bei einem Album fände ich das schlimmer, weil ich mir da nochmal anders Gedanken mache.</p>



<p><strong>Ich habe trotzdem die Theorie, dass auch diese EP ein kleines Konzept hat, dazu würde ich aber später noch eine Frage stellen. Ich würde ganz gerne auf ein paar Songs zu sprechen kommen, zuerst mal zu »Deine Haut«. Du hast den Song ja schon mal bei AUF LEVEL performt, aber da noch unter dem Titel »Ryan Gosling«.</strong><br>Ja, gut recherchiert! (beide lachen)</p>



<p><strong>Was hat Ryan gemacht, dass der Song nicht mehr nach ihm benannt ist?</strong><br>Er hat mir einfach nicht auf meine DM geantwortet. (lacht) Dann dachte ich, ich widme dir auch keinen Song mehr.</p>



<p><strong>Sehr konsequent. (beide lachen)</strong><br>Ne, »Ryan Gosling« war mein Arbeitstitel, und es ging so schnell mit dieser AUF-LEVEL-Session, dass ich von Arbeitstitel zu Richtigtitel noch nicht so geswitcht habe, aber eigentlich immer wusste, dass ich den auf jeden Fall nochmal umbenennen will. Und ich fand es dann auch irgendwie geil, dass der noch im Internet unter einem anderen Namen unterwegs ist und irgendwann können dann nur noch echte Fans diese AUF-LEVEL-Session finden.</p>



<p><strong>Für die Day Ones als kleines Easter Egg? (lacht)</strong><br>Die Day Ones, die wissen Bescheid.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="futurebae - Ryan Gosling (Live Auf Level Premiere) | @16BARS" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/kCAddC0NsKs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><strong>Wenn man sich die Kommentare dazu durchliest, haben sich ja viele darüber beschwert, dass das nichts mit Rap zu tun habe. AUF LEVEL ist kein reines Rap-Format, aber natürlich mit dem Fokus. Wie hast du denn die Resonanz auf diesen Auftritt damals erlebt?</strong><br>Das ist tatsächlich ziemlich krass an mir abgeprallt. Ich bin nicht so empfänglich für so Hasskommentare. Ich muss sagen, es ist ja auch kein Rapsong. Also wer bei »Deine Haut« denkt, es wäre ein Rapsong, hat glaube ich Rap nicht verstanden. Das ist es halt einfach nicht. Ich finde, dass es gut in das Format reingepasst hat, aber deswegen haben mich die Kommentare überhaupt nicht berührt. Ich dachte: „Ja, stimmt. Gut gesehen, gut gehört.“ (beide lachen)</p>



<p><strong>Ihr habt jetzt auch ein Video zu dem Track releast. Das war ja von Rootsen Sneeky und ihr habt da eine Collage an ganz vielen Illustration geschaffen. Es wirkt alles sehr sinnlich und teilweise ja auch erotisch, aber alles komplett jugendfrei. Kannst du vielleicht was zu dem Entstehungsprozess und zu der Idee hinter diesem Video sagen?</strong><br>Ich habe für die EP mit den<strong> Kotburschis</strong> zusammengearbeitet, da ist ja <strong>Rootsen Sneeky</strong> auch ein Part von. Das ist ein Künstlerkollektiv aus Dresden. Und denen hab ich sehr viel freie Hand gelassen bei der Interpretation meiner Songs. Also alle Videos und alle Cover kommen von den Jungs und das Konzept hinter dem Video hat mir Rootsen Sneeky auf jeden Fall geschickt und ich fand es auch krass, aber ich hab da tatsächlich selber gar nicht viel mit reingegeben. Ich habe ihm den Song geschickt und gesagt: &#8220;Fühl das und mach, was du fühlst.&#8221; Und daraus ist dieses Video entstanden und ich find es einfach krass. Er hat es einfach geschafft, die Essenz des Songs so visuell darzustellen. Ich find das völlig irre. Fand ich auch spannend, weil das hätte ja auch mega schiefgehen können, nur zu sagen, mach mal was du dazu fühlst. Ich hatte auch kurz Angst, weil ich nicht wusste, ob mir das am Ende wirklich gefällt, aber er hat es so krass begriffen und gemacht. Das ist echt Wahnsinn.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="futurebae - Deine Haut (prod. by Tilmann Jarmer)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/TlvjPUr-MJs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><strong>Interessant, dass du das aus der Hand gegeben hast. Ich habe das Gefühl, dass deine Videos schon ein sehr wichtiger Teil der ganzen Persona futurebae sind. Wie wichtig ist es dir denn, eine gemeinsame Ästhetik zu finden, die sich durch deine Musik und alles, was sie begleitet, zieht?</strong><br>Schon super wichtig, aber es fällt mir nicht schwer, ein Stück weit Verantwortung oder das Kreative abzugeben. Ich arbeite nur mit Leuten zusammen, die mich kennen und wo ich das Gefühl hab, ich hab da so ein Vertrauen und ich weiß genau, dass die das fühlen. Dann mach ich mir da nicht so viele Sorgen drum, dass das irgendwie schiefgehen könnte. Ich bin halt auch keine Grafikdesignerin. Ich kann ein Gefühl mit reingeben, das tu ich aber im Prinzip immer schon durch die Musik, und finde dann schön, dass mein Gedanke und mein Lied erweitert werden um ein Video oder ein Cover von jemandem, dessen Spezialität woanders liegt. Sodass das ganze Produkt da drum erweitert wird und das Projekt noch einen ganz anderen Anstrich bekommt, aber immer noch einen, der irgendwie geil zu mir passt. Es ist wieder dieses Miteinander. Es ist wie ein Feature zu machen. Man holt einfach noch jemanden ran, der da seine Handschrift reinsetzt. Das finde ich schön.</p>



<p><strong>Dadurch entsteht ja auch ein sehr buntes Gesamtwerk. Sehr viele kleine Ideen, die man irgendwo entdecken kann.</strong><br>Voll, und ganz ehrlich, das ging jetzt bei mir alles so schnell. Ich würde mich total übernehmen, wenn ich versuchen würde, alles selber zu machen. Ich find das toll, wenn Leute das können, aber ich krieg das nicht hin. Dafür ist es einfach zu viel. Dann Leute zu haben, wo ich merke, bei denen funktioniert das und die haben die Vision verstanden, ist einfach geil und genauso die dann machen zu lassen und zu sagen: „Ey, ich bin keine Videografin, aber du und das, was du machst, ist geil. Wie interpretierst du meinen Song? Go for it!“</p>



<p><strong>Diese Zusammenarbeit und das Aufgreifen verschiedener Ideen merkt man schon im musikalischen Endprodukt. Ich finde es sehr schwierig, deine Musik in bestimmten Genregrenzen zu beschreiben. Wer inspiriert dich denn musikalisch aktuell am meisten und wer lief denn viel während der Produktionsphase der EP?</strong><br>Das ist &#8216;ne schöne Frage, wer in der Zeit viel lief. Ich glaube, ich hab sehr viel <strong>Remi Wolf</strong> gehört. Kennst du die?</p>



<p><strong>Ne gar nicht tatsächlich.</strong><br>Ich glaube, ihren bekanntesten Song hat sie mit <strong>Dominic Fike</strong> gemacht: »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=VueBGZ1VXgc">Photo ID</a>«. Und sie hat &#8216;ne sehr gute und richtig schöne EP gemacht und die hat mich auf jeden Fall sehr inspiriert. Und auch viel&#8230; Was hab ich noch viel gehört? <strong>Sia</strong> habe ich auch viel gehört und an mehr erinner ich mich gar nicht. Ich glaube, ich hatte eigentlich keinen Track, wo ich dachte: „Lass mal direkt sowas wie den machen.“ Ich kenn das, dass manchmal Leute so arbeiten, aber das hatte ich auf jeden Fall nicht. Ich glaube, dass es so vielschichtig ist und auch viele verschiedene Richtungen sind, kommt einfach aus mir heraus. Wenn ich glücklich bin, mache ich halt lieber einen happy Track und wenn ich traurig bin, mache ich lieber ‘nen traurigen Track. Wenn ich mich nachdenklich fühle, dann sowas. Wenn ich gerade auf ‘ner sexy Party war, schreibe ich so einen »Deine Haut«-Song. (beide lachen) Das ist einfach sehr mit meinen Emotionen verknüpft.</p>



<p><strong>Ich hatte vielleicht erwartet, dass du noch jemanden Deutschsprachiges nennst. Du meintest mal in einem Interview mit dem t.akt Magazin, dass man im Deutschen um Texte zu schreiben „mehr Poesie“ braucht. Wo findest du denn in deinen eigenen Texten mehr Poesie?</strong><br>Äh ja, ich würde mich mal so ein bisschen von meiner Aussage von damals distanzieren. (beide lachen) Ich finde das gar nicht so. Ich glaube, ich hab einfach die falsche englische Musik gehört. Ich hab inzwischen echt viel entdeckt, wo wirklich toll mit Sprache umgegangen wird, gerade bei Sia zum Beispiel. Echt Schande über mich, dass ich das jemals gesagt hab. Wer Sia hört, der sieht, dass sie wunderschöne Bildwelten auch erschafft. Ich glaube, man kann sagen ich kann poetischer auf Deutsch schreiben, weil es meine Sprache ist, als auf Englisch. (lacht) Das wäre die richtige Aussage.</p>



<p><strong>Gut, dass wir das richtig gestellt haben. (beide lachen)</strong><br>Ja, man entwickelt sich ja auch. Ist ja auch schon ein bisschen her, als ich das gesagt hab. Da war ich einfach noch grün hinter den Ohren. (lacht)</p>



<p><strong>Klar, und die Poesie bringst du ja auch mit. Ich denke gerade an Tracks wie »Fieber« mit den ganzen Hitze-Metaphoriken verarbeitet werden und so. Ist das eigentlich eine mobile Sauna im Video?</strong><br>Ja, es ist eine mobile Sauna. Ist das nicht cool? (lacht) An sich müsste man nochmal ein ganzes Video mit dieser Sauna drehen. Einfach Ehrenvideo. Da kann man die Füße von der Seite extra reinstecken. Das ist komplett absurd. Ich glaube, bei einer Sequenz sieht man das.</p>



<p><strong>Ist ja auch schade, wenn nur eine Person davon profitiert.</strong><br>Hast du auf jeden Fall gut gesehen. (lacht)</p>



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<iframe title="futurebae &amp; Schorl3 - Fieber (prod. by Tilmann Jarmer, Hans &amp; Hans)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/l8mrlr_YpOg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<p><strong>Hitze spielt bei dir ja eh immer wieder eine Rolle. Gerade in Form des Sommers auf Tracks wie »Immer Sommer« und »Summer Love«. Was inspiriert dich eigentlich so am Sommer, dass er so regelmäßig in deiner Musik wiederkehrt?</strong><br>Ich glaube, es ist zum einen, dass ich nicht gerne friere. (beide lachen)</p>



<p><strong>Fair.</strong><br>Und dass man mit dem Sommer alles verbindet, was glaube ich auch meine Musik ausmacht. Alles ist irgendwie leichter, alles ist freier, man bewegt sich spontan, man tanzt Nächte durch, man läuft über bunte Wiesen. Es ist viel offener. Im Winter ist alles ein bisschen dunkler und melancholisch und das ist nichts, was meine Musik ausmacht. Deswegen fühle ich mich glaube ich in diesem Bild des Sommers sehr wohl.</p>



<p><strong>Der erste Track der EP verknüpft den Sommer ja schon mit einem zweiten Motiv, das immer wieder bei dir auftaucht, nämlich mit der Liebe. Inwiefern sind für dich diese beiden Komplexe auch miteinander verzahnt?</strong><br>Ja, im Sommer ist die Liebe immer ein bisschen aufregender als im Winter. (beide lachen) Ich glaube, das ist genau diese Hitze, Wärme. Frühlingsgefühle heißen glaube ich auch nicht umsonst Frühlingsgefühle.</p>



<p><strong>Aber nicht Sommergefühle!</strong><br>Das stimmt. Es ist dieses Bild, so ein Generationsding. Ich habe irgendwann mal gelesen, dass sich im Winter ganz viele eine Winteraffäre suchen. So einen Menschen, mit dem man sich durch den Winter kuschelt, und im Sommer eben Sommeraffären, die aber viel offener und freier sind. So mal hier, mal dort, mal jenes.</p>



<p><strong>Ist die EP so zu lesen, dass sie die Geschichte einer dieser Sommeraffären von Anfang bis Ende erzählt?</strong><br>Ja, schon so ein bisschen. Ich wollte das gar nicht nach außen kommunizieren, dass ich dieses krasse Konzept habe. Aber ich finde es schön, wenn man es schafft, das reinzulesen.</p>



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<p><strong>Du hattest ja gerade schon angesprochen, dass die Liebe im Sommer auch freier ist. Gerade am Anfang der EP auf »Summer Love« ist es ja auch ein bisschen ein Widerspiel zwischen diesen beiden Personen, die zwar beide spielen wollen, aber auch nicht mit sich spielen lassen. Irgendwie hat man das Gefühl, dass jetzt zwar beide zusammenkommen, aber nicht, dass es so eine wahnsinnig erfüllende Sache ist.</strong><br>Es ist Berlin. (lacht)</p>



<p><strong>Also hast du da die Stadt verarbeitet?</strong><br>Ja irgendwie alle Datinggeschichten, die ich aus dieser Stadt selber erlebt habe und von Freund*innen kenne. Irgendwie ist es schön, aber gleichzeitig hat es auch einen faden Beigeschmack und alles ist nur kurzlebig und einer zieht immer den Kürzeren. Obwohl, es ist natürlich nicht immer so. Man darf nicht verallgemeinern.</p>



<p><strong>Aber auf der EP verknüpfst du es ja auch sehr stark mit solchen Themen, für sich selbst einzustehen und sich selbst auch genug zu sein. Lässt sich das dann innerhalb von so einer hitzigen Sommerliebe überhaupt miteinander vereinbaren?</strong><br>Ja, ich glaube, da geht es viel um diesen Empowerment-Faktor und sich als Frau das Recht rauszunehmen, auch kurze Romanzen haben zu können. So dieses „Ja, ich mach das für mich, weil ich das fühle und gut ist.“ Und das ist etwas, was ich in Berlin sehr inspirierend finde. Auch in dem Umfeld, in dem ich mich bewege, gibt es einfach ganz viele Frauen, die sich wirklich frei ausleben und frei lieben, wie sie wollen. Das finde ich total schön. Gleichzeitig kenne ich aber auch viele, die sich immer noch sehr zurückhalten und denken, „Nein, ich muss irgendwie anderen entsprechen und gelte als Bitch, wenn ich mal hier mal da Sex habe.“ Und da wollte ich schon, dass es einfach unterschwellig die ganze Zeit mitklingt, dass es okay ist, einfach zu lieben, wen du lieben möchtest. Wenn du das nicht mehr willst, dann lass es.</p>



<p><strong>Ich finde, das fasst die EP sehr gut zusammen. Wir bleiben trotzdem noch kurz beim Sommer. Bald stehen auch für dich ein paar Auftritte an und es ist bestätigt, dass du auf dem splash! und Melt! spielen wirst. Worauf freust du dich denn diesen Sommer am meisten?</strong><br>Auf alles, auf alle Festivals! Ich hab so Bock, live zu spielen. Das ist ja mein erster Festivalsommer. Ich bin super aufgeregt und hab richtig viel Bock. Auf jeden einzelnen Gig freue ich mich. Ich freue mich auch sehr, dass jetzt die EP rauskommt, aber noch viel mehr freue ich mich auf jeden Fall drauf, die dann live zu spielen. Also es gibt für mich nichts Schöneres, als auf der Bühne zu stehen.</p>



<p><strong>Ein bisschen Erfahrung konntest du letztes Jahr schon sammeln.</strong><br>Ja, ein paar Sachen. Noch nicht viel, aber ein bisschen.</p>



<p><strong>Das ist ja schon eine sehr gute Perspektive für dich und den Sommer. Du hast über diese EP gesagt, dass es auch darum geht, mit Verlorensein klarzukommen. Und du meintest auch, dass es ganz schön sein kann, nicht zu wissen, wohin die Reise als Nächstes weitergeht. Hast du trotzdem eine Ahnung oder Hoffnung, wo es denn auf deinem Weg hingeht?</strong><br>Deutsche Charts Platz 1. (lacht) Ne, ich hab keine Ahnung. Ich versuche es immer nur noch alles zu nehmen, wie es kommt und da auch nicht zu weit in die Zukunft zu blicken. Ich hab so ein paar Sachen, die anstehen, natürlich weiter Musik machen, an der nächsten EP zu tüfteln oder vielleicht auch an so einer Albumsache. Das halte ich mir alles ein bisschen offen. Aber weiterzumachen und zu hoffen, dass die Leute, die die Musik hören und fühlen und zu den Konzerten kommen, sodass das alles vielleicht größer wird, das fände ich schön.</p>



<p><strong>Dabei auf jeden Fall sehr viel Erfolg.</strong><br>Danke, ich bin gespannt! Wenn nicht, ist auch okay, aber ich bin bereit. (lacht)</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="669" height="1008" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/futurebae-interview-03.jpg" alt="" class="wp-image-6064" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/futurebae-interview-03.jpg 669w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/futurebae-interview-03-199x300.jpg 199w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /><figcaption>Foto via Porli Parker</figcaption></figure></div>
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		<title>slowthai &#8211; TYRON // REVIEW</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico Maturo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2021 21:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
		<category><![CDATA[Denzel Curry]]></category>
		<category><![CDATA[Dominic Fike]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon seit der ersten Sekunde seiner Karriere ist Tyron Frampton aka slowthai ein Unruhestifter. Ein Auftritt mit einem abgetrennten Plastikkopf des UK-Premierministers Boris Johnson und wüste Beleidigungen in Richtung der Queen sind dabei nur zwei Beispiele. Doch bei den NME-Awards im Jahr 2020, brachte er das Fass zum Überlaufen: Als er den Preis als »Hero of the Year« entgegennahm; war er sturzbetrunken, pöbelte Zuschauer an und belästigte die Moderatorin Katherine Ryan. Daraufhin erntete er – zu Recht – einen riesigen Shitstorm. Nachdem es eine Zeit [&#8230;]</p>
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<p><strong>Schon seit der ersten Sekunde seiner Karriere ist Tyron Frampton aka slowthai ein Unruhestifter. Ein Auftritt mit einem abgetrennten Plastikkopf des UK-Premierministers Boris Johnson und wüste Beleidigungen in Richtung der Queen sind dabei nur zwei Beispiele.</strong></p>



<p><br>Doch bei den <strong>NME</strong>-Awards im Jahr 2020, brachte er das Fass zum Überlaufen: Als er den Preis als »Hero of the Year« entgegennahm; war er sturzbetrunken, pöbelte Zuschauer an und belästigte die Moderatorin <strong>Katherine Ryan</strong>. Daraufhin erntete er – zu Recht – einen riesigen Shitstorm. Nachdem es eine Zeit lang still um ihn geworden war, will <strong>slowthai</strong> nun mit seinem neuen Album »TYRON« zeigen, dass er sich weiterentwickelt hat und das nicht nur musikalisch.</p>



<p><br>Die Platte ist unterteilt in eine A- und B-Seite. Auf der A-Seite findet sich der alte, wilde slowthai. Brachiale Grime- und Trap-inspirierte Beats, ausgeprägte Sozialkritik, schnelle Flows und Features von <strong>Skepta</strong> und <strong>A$AP Rocky</strong> machen die erste Hälfte von »TYRON« zu einem echten Banger. Die einzige Ausnahme stellt lediglich der letzte Track »PLAY WITH FIRE« dar, welcher unerwartet ruhig und nachdenklich daherkommt. Damit leitet er die B-Seite ein, welche sich inhaltlich und soundtechnisch stark von der ersten Hälfte unterscheidet. Anstatt provozierende Sprüche zu klopfen, beginnt slowthai damit sich und sein Verhalten auf wesentlich ruhigeren Beats zu reflektieren. Dabei wirkt er geläutert und fast schon erwachsen, ebenso wie seine Featurepartner. Zwar finden sich hier auch Gastparts von <strong>Denzel Curry</strong> und <strong>Dominic Fike</strong>, allerdings stehen mit <strong>James Blake</strong> und <strong>Mount Kimbie</strong> auch angesehene Mainstream-Musiker auf der Liste.</p>



<p><br>Alles in allem ist »TYRON« ein sehr gutes und vielseitiges Album. Darüber hinaus gibt es slowthai als Künstler selbst mehr Profil und Tiefe. Nun, da er sein wildes Verhalten reflektiert und erklärt, wirkt es schlicht menschlich – ohne es dabei gutheißen zu wollen.</p>
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