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	<title>Dk.dando Archive - Mostdope</title>
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	<title>Dk.dando Archive - Mostdope</title>
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		<title>Die meist erwarteten Deutschrap-Alben 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2026 15:37:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorials]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Alben stehen im Deutschrap für 2026 an? Einige sind bereits seit längerer Zeit angekündigt, andere ganz frisch. Über wiederum andere lässt sich aufgrund einiger Hinweise nur spekulieren – Titel oder Erscheinungsdaten fehlen aber noch. Einige sind die langersehnten Nachfolger von alten Klassikern, andere die Debüts von aufstrebenden Künstler*innen. Fest steht nur: Auch 2026 wird der Deutschrap wieder einige hoch gehandelte Werke in seinen Händen halten können. Diese Liste gibt einen ersten Überblick über die bisher bekannten Alben sowie einige [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/diese-deutschrap-alben-erscheinen-2026">Die meist erwarteten Deutschrap-Alben 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Welche Alben stehen im Deutschrap für 2026 an? Einige sind bereits seit längerer Zeit angekündigt, andere ganz frisch. Über wiederum andere lässt sich aufgrund einiger Hinweise nur spekulieren – Titel oder Erscheinungsdaten fehlen aber noch. Einige sind die langersehnten Nachfolger von alten Klassikern, andere die Debüts von aufstrebenden Künstler*innen. Fest steht nur: Auch 2026 wird der Deutschrap wieder einige hoch gehandelte Werke in seinen Händen halten können. Diese Liste gibt einen ersten Überblick über die bisher bekannten Alben sowie einige Mutmaßungen. </strong></p>



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<h1 class="wp-block-heading">Alben, die fest angekündigt sind</h1>



<p><em>Diese Alben haben schon ein Releasedatum und einen Namen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">6euroneunzig &#8211; Fotzen an die Macht (06.02.2026)</h2>



<p>2026 soll ihr Jahr werden: Die Jobs sind gekündigt, die erste eigene Headliner-Tour steht an und das Tape ist fertig. <strong>6euroneunzig </strong>sind bereit für alles, was da noch kommen soll und pressen ihren von Selbstermächtigung, Provokation und Feierlaune geprägten Rap auf ein ganzes Projekt. »Fotzen an die Macht« ist dementsprechend auch der gewählte Titel, der dieses ganze Vorhaben ziemlich gut einfängt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">257ers &#8211; HRNSHN 2 (27.02.2026)</h2>



<p>Ihr 2012er Album »HRNSHN« ist eine kleine Zeitkapsel dessen, wie Rap Anfang der 2010er Jahre häufig aussah: Klamauk, Punchlines en masse und Mutterwitze in jeglicher Form. Die <strong>257ers </strong>haben die Clownrap-Ära mindestens mal geprägt und sich von diesem Album aus (damals noch zu dritt) ihren eigenen Weg in den Deutschrap-Zirkus geebnet, dem sie später noch Songs wie »Holz« oder »Holland« schenken sollten. Mit »HRNSHN 2« folgt 14 Jahre später der Nachfolger zu dem vielleicht wichtigsten, wenn auch nicht größten Werk der 257ers.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="257ers - Kopfstösse" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/_pm1ylDjxOE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Levin Liam &#8211; Pech (07.03.2026)</h2>



<p>Sein im September 2024 erschienenes Debütalbum »gesicht verlieren« hat <strong>Levin Liam</strong> endgültig ausverkaufte Touren, Streaming-Rekorde und nicht endende Lobeshymnen beschert. Ein richtiger Albumkünstler, eine ja beinahe auszusterben scheinende Art, das ist der Hamburger ganz augenscheinlich. Weiter geht&#8217;s deshalb nun mit seinem zweiten Album »Pech«, das mit dem Würfel(un)glück auf dem Cover und Vorabsingles seinem Vorgänger in nichts nachstehen soll.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Levin Liam - Hunde" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/u9qAmV0EUlk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Audio88 &amp; Yassin &#8211; Zeit zu sterben (20.03.2026)</h2>



<p>Nach Soloalben von sowohl <strong>Yassin </strong>(2023) als auch <strong>Audio88 </strong>(2025) ist es jetzt wieder Zeit für ein gemeinsames Album des Deutschrap-Duos &#8211; das siebte an der Zahl. Die ersten Singles versprechen schon wieder wie gewohnt bissige, gesellschaftseinfangende Zeilen noch und nöcher. Doch eine Besonderheit hat sich <strong>Team Normale Musik</strong> doch einfallen lassen: Auf Vinyl kommt »Zeit zu sterben« schon am 20. März, im Streaming erst zwei Monate später.</p>



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<iframe title="Audio88 &amp; Yassin - KOMM RAN (prod. The Krauts)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/RI-ZxD1cask?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fabian Römer &#8211; Selbstgespräche (25.04.2026)</h2>



<p>Beinahe sieben Jahre ist es her, dass <strong>Fabian Römer</strong> fka <strong>F.R.</strong> sein letztes Album »L_BENSLAUF« veröffentlicht hat. Nach vier Singles in 2025 sowie einer angekündigten Tour ist jetzt endlich klar, dass sein neues Album »Selbstgespräche« im April erscheinen soll und der langjährigen Albumpause ein dringend benötigtes Ende setzt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Fabian Römer - Wenn mich jemand sieht" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/oNCn-yq1nG8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Weitere Alben, die dieses Jahr erscheinen</h1>



<p><strong>Souly </strong>&#8211; Moth Music (Januar 2026)<br><strong>Billa Joe</strong> &#8211; Kill Bills (30.01.2026)<br><strong>GOODCOMPANY.</strong> &#8211; TBA (30.01.2026)<br><strong>Katja Krasavice</strong> &#8211; Bundeskanzlerin (30.01.2026)<br><strong>Ufo361 </strong>&#8211; Beware (30.01.2026)<br><strong>KALIM </strong>&#8211; Free Game (06.02.2026)<br><strong>RIAN </strong>&#8211; Blumendisko (06.02.2026)<br><strong>Tape Head &amp; NONI</strong> &#8211; Nicht ins Leben verliebt, aber es lieben gelernt (06.02.2026)<br><strong>AchtVier </strong>&#8211; Der alte Achti Vol. 4 (13.02.2026)<br><strong>Herr Kuchen</strong> &#8211; Kerze (13.02.2026)<br><strong>Kane </strong>&#8211; Farben (13.02.2026)<br><strong>Nils Keppel</strong> &#8211; Super Sonic Youth (13.02.2026)<br><strong>Soufian </strong>&#8211; Ruff³ (13.02.2026)<br><strong>Crystal F</strong> &#8211; Fiebertrauma (20.02.2026)<br><strong>Bushido </strong>&#8211; Bushido (27.02.2026)<br><strong>Credibil </strong>&#8211; Resilænz (27.02.2026)<br><strong>Torky Tork</strong> &#8211; AKA der Coach III (27.02.2026)<br><strong>Dani Lia</strong> &#8211; Baby T (06.03.2026)<br><strong>Yu </strong>&#8211; To Be Continued (06.03.2026)<br><strong>Maïa </strong>&#8211; Hinter meiner Zunge (13.03.2026)<br><strong>Herzog &amp; Tayler</strong> &#8211; Von der Waage auf die Straße (20.03.2026)<br><strong>Inspektah One &amp; Tombs Beats</strong> &#8211; Magen Knurrt (20.03.2026)<br><strong>Kasi &amp; Antonius </strong>&#8211; Kids (20.03.2026)<br><strong>Vicky </strong>&#8211; Swaglord (20.03.2026)<br><strong>Chapo102</strong> &#8211; Fahrt ins Blaue (27.03.2026)<br><strong>grim104 </strong>&#8211; No Country for old Grim (27.03.2026)<br><strong>Yosho &amp; Laerm</strong> &#8211; Garros (04.04.2026)<br><strong>Faroon </strong>&#8211; Baby Blue Season (08.04.2026)</p>



<h1 class="wp-block-heading">Alben, die eventuell rauskommen</h1>



<p><em>Diese Alben sollen gerüchteweise noch dieses Jahr erscheinen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">OG Keemo &amp; Funkvater Frank </h2>



<p>@albumkommt2026jungs hieß der Alt-Account auf Instagram von <strong>OG Keemo</strong> und <strong>Funkvater Frank</strong>, der mittlerweile nicht mehr aufzufinden ist. Doch wenn in der Vergangenheit eins auf erste Hinweise für ein neues Album der beiden sorgte, dann semi-mysteriöse Instagram-Accounts. Und sind wir mal ehrlich: Das letzte große Projekt, das »Fieber«-Mixtape, liegt immerhin zwei Jahre zurück. </p>



<h2 class="wp-block-heading">RIN </h2>



<p>Schon in der <a href="https://mostdope.tv/editorials/die-meist-erwarteten-hip-hop-alben-2025">Jahresvorschau für 2025</a> ist dieser Name gefallen aber der Rap-Rentner hat sich nicht weiter stressen lassen und seinem Lifestyle als Golfer, Kaffee-Connaiseur und Riesterentrepeneur weiter gefrönt. Doch etwas hat sich geändert: Für dieses Jahr ist <strong>RIN </strong>u.a. auf dem Frauenfeld Openair als Headliner gebucht &#8211; ein möglicher Hinweis darauf, dass tatsächlich neue Musik wartet?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Haftbefehl </h2>



<p>2025 war das Jahr des <strong>Haftbefehl </strong>&#8211; und das obwohl er bis auf eine Handvoll Features und einer gänzlich türkischen Comeback-Single keine Musik veröffentlicht hat. Dafür hat die »Babo«-Doku a) ziemlich eindrucksvoll erklärt, warum das so gewesen ist und b) sämtliche Rekorde gebrochen. 2026 soll jetzt aber wieder ganz die Musik im Fokus stehen, wie angekündigte Singles und gebuchte Festivalshows durchblicken lassen. Vielleicht wird 2026 ja auch das Jahr des Hafti – diesmal aber aus erfreulicheren Gründen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">$oho Bani </h2>



<p>Seit einer ganzen Weile schon releast <strong>$oho Bani</strong> neue Singles, gemein ist ihnen allen eins: Die Songs haben allesamt (noch?) keine Titel im klassischen Sinne. Stattdessen sind sie betitelt mit griffigen Namen wie »Song 10« oder »Song 4« (feat. <strong>Ansu</strong>), die auf eine eventuelle Platzierung in einem möglichen Albumkontext hinweisen könnten? Möglich ist aber auch, dass $oho die größtmögliche <a href="https://youtu.be/SSbBvKaM6sk?si=wDyDW0_18hlXLrt5">Hommage an </a><strong><a href="https://youtu.be/SSbBvKaM6sk?si=wDyDW0_18hlXLrt5">Blur</a> </strong>setzen wollte &#8211; 2026 wird man das vermutlich herausfinden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">BHZ </h2>



<p>Die Berliner Crew hat zuletzt im November 2023 mit »2013« ein Album veröffentlicht &#8211; lediglich zwei Monate vor dem plötzlichen und viel zu frühen Tod von <strong>Dead Dawg</strong>. Seitdem ist es verständlicherweise etwas ruhiger um die Gruppe geworden, ergreifende Auftritte beim splash! oder liebevolle Zeilen aus Soloprojekten der einzelnen Member sind die Ausnahme. Nun häufen sich aber die Singlereleases (»2018«, »winterfeldtplatz«) und es wird immer wahrscheinlicher, dass <strong>BHZ </strong>2026 ihr erstes Album seit Dead Dawgs Tod veröffentlichen.</p>
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		<title>Seeed und The Krauts, Griselda-artige Beats und ein Märchenfilm aus der UdSSR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2024 11:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alben des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den März wird man im obligatorischen Jahresrückblick für 2024 sicherlich genau im Blick behalten müssen. Mit »Eden« erscheint hier das erste Soloalbum von Tua seit fünf Jahren, das zugleich eine neue, nämliche bunte, Ära für den Szene-Liebling einleitet. Gleiches gilt für Trettmann, der auf »Your Love is King«, seiner ersten EP ohne KitschKrieg, ebenso den Schwarzweiß-Filter ablegt und Farbe bekennt. Lance Butters (»Long Live Lance«) und Paula Hartmann (»Kleine Feuer«) bleiben dagegen den Graustufen treu, jeweils auf ihre eigene Art [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/alben-des-monats/seeed-und-the-krauts-griselda-artige-beats-und-ein-maerchenfilm-aus-der-udssr">Seeed und The Krauts, Griselda-artige Beats und ein Märchenfilm aus der UdSSR</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Den März wird man im obligatorischen Jahresrückblick für 2024 sicherlich genau im Blick behalten müssen. Mit »Eden« erscheint hier das erste Soloalbum von Tua seit fünf Jahren, das zugleich eine neue, nämliche bunte, Ära für den Szene-Liebling einleitet. Gleiches gilt für Trettmann, der auf »Your Love is King«, seiner ersten EP ohne KitschKrieg, ebenso den Schwarzweiß-Filter ablegt und Farbe bekennt. Lance Butters (»Long Live Lance«) und Paula Hartmann (»Kleine Feuer«) bleiben dagegen den Graustufen treu, jeweils auf ihre eigene Art und jeweils in herausragender Weise.<br>Nicht zuletzt reihen sich auch Dk.Dando (»Volksgarten«) und 3LNA (»Herz bricht«) in die Liste spannender LPs des vergangenen Monats ein.</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="@Kwam.e bringt die Wahrheit - BELIEVE IN GERDA out now" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/POuPJhXdflo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Für diesen Beitrag soll jedoch ein Album den Vorzug erhalten, das wohl nur absolute Insider auf ihrem Deutschrap-Bingo für 2024 stehen hatten. »Gerda« ist so unvermittelt in die Szene geplatzt und das mit einer dermaßen verrückten Feature-Liste, dass ihr Einschlag sicherlich noch eine Weile nachhallen wird. Umso wichtiger ist es, das Projekt noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was genau verbirgt sich hinter Gerda?</h2>



<p>»Believe in Gerda« heißt das Album der „Newcomerin“ GERDA, welches am Freitag, dem 15.03.2024 aus dem Nichts mit unzähligen Features renommierter Artists, wie OG Keemo, Xatar, LIZ etc. erschienen ist. Doch wie kommt es, dass eine Produzentin, die bisher noch nichts veröffentlicht hat, auf ihrem ersten Langspieler direkt das Who&#8217;s Who des deutschen Hip-Hops vereint?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/gerda-believe-in-gerda_tracklist.jpg" alt="" class="wp-image-14038" width="238" height="238" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/gerda-believe-in-gerda_tracklist.jpg 475w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/gerda-believe-in-gerda_tracklist-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/gerda-believe-in-gerda_tracklist-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/gerda-believe-in-gerda_tracklist-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/gerda-believe-in-gerda_tracklist-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/gerda-believe-in-gerda_tracklist-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/gerda-believe-in-gerda_tracklist-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 238px) 100vw, 238px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tracklist »Gerda«</figcaption></figure>
</div>


<p>Dieses Geheimnis lüftet sich bei einem Blick auf die Credits, denn hinter Gerda verbirgt sich ein Kollektiv bestehend aus dem Berliner Produzentenduo <strong>The Krauts</strong> (<strong>Vincent von Schlippenbach</strong> und <strong>Dirk Berger</strong>) und drei Musikern der deutschen Reggae-Dancehall Band <strong>Seeed</strong> (<strong>Jérôme Bugnon</strong>, <strong>Sebastian</strong> <strong>Krajewski</strong> und <strong>Tobias</strong> <strong>Cordes</strong>).</p>



<p>Nach früheren Zusammenarbeiten, wie dem letzten Seeed Album »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5d30BNDXvoo39pMOMbk99Z?si=fiD3sYvuT96OcSdOiNa0QA">Bam Bam</a>«, welches 2019 erschien, haben sie mit »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/1B8jiHAaFiJIV7VtumrPRt?si=lFNw7_8IQi-FbNi6lE1wdA">Believe in Gerda</a>« eine etwas andere Richtung eingeschlagen. Die Kompilation ist geprägt von frechen, ignoranten Lines, Boom-Bap Produktionen, die glatt aus der Feder von <strong>Conductor Williams</strong> stammen könnten und unerwarteten Kombination der neuen und alten Schule, wie <strong>Apsilon</strong> und <strong>Hanybal</strong>, <strong>Marteria</strong> und<strong> Kwam.E</strong> sowie <strong>Wa22ermann</strong>, <strong>Tom Hengst</strong> und <strong>Xatar</strong> (welcher aber nicht als offizielles Feature angegeben ist).&nbsp;</p>



<p>Bei aller Begeisterung über die sehenswerte Feature-Liste hinterlässt der Name Marteria bzw. <strong>Marsimoto</strong> jedoch einen faden Beigeschmack. Nicht zuletzt, da dessen Zeile „<em>trink’ Whisky mit korrupten Polizisten</em>” auf »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2vmaAuWbIGRQxfifmYYFcT?si=6e297602332c4c42">Karma</a>« als merkwürdiger Querverweis zu den 2023 gegen ihn laut gewordenen und nur halbherzig aufgearbeiteten Gewaltvorwürfen verstanden werden kann.</p>



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<iframe title="Spotify Embed: Karma" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/2vmaAuWbIGRQxfifmYYFcT?si=8cb500e6636d4073&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zwischen düsteren Loops und märchenhaften Erzählungen</strong></h2>



<p>Abgesehen von diesem Fehlgriff begeistert das Album durch seine gewisse Mystik, die bereits bei der Kunstfigur Gerda anfängt. In einem mysteriösen Pressetext heißt es, das Album sei „[i]n einem Schloss in Brandenburg“ entstanden. Der <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6AT50uPlFvHUDtO9TKeQlc?si=498628a7c85b4e19">Intro-Track</a> sampelt einen Dialog aus dem sowjetischen Märchenfilm „Die Schneekönigin“ aus dem Jahre 1967 zwischen zwei sprechenden Raben und dem Mädchen Gerda. Die Raben kündigen an, sie auf einen schwindelerregenden Flug mitzunehmen und nachts in ein Schloss einzudringen, was das unheimliche Hörerlebnis der Platte treffend beschreibt. Ihr Soundgerüst setzt sich zusammen aus düsteren Loops, die gemischt mit bedrohlichen Vocal-Chops und unheilvollen Bläsern sehr an alte Psychothriller à la <strong>Alfred Hitchcock</strong> erinnern. Ausnahmen bilden dabei harmonischere Songs wie »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1cjn89HlALhLQZGHjvVijc?si=7dc50ebcbfc74804">Up im Smoke</a>« und »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/60EUJa6xrAWYQrAEHkBRv4?si=7696320628934502">Tag wird zur Nacht</a>«. Letzterer überrascht durch eine psychedelisch klingende, leicht dissonante Hook von Wa22ermann.</p>



<p>Besonders hervorgehoben werden sollte zudem der Song&nbsp;»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3OZpMiuR0lZkODDWkd6ELs?si=c054789710be4560">Hundejahre</a>«, auf dem Frankfurter Urgestein Hanybal und Shootingstar Apsilon aus Berlin-Moabit auf einem verträumten Beat den kräftezehrenden Alltag von Menschen in prekären Verhältnissen beleuchten. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Die Zeit vergeht in Hundejahr&#8217;n, fühl&#8217; mich wie hundert, ja.</strong></p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Hundejahre" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/3OZpMiuR0lZkODDWkd6ELs?si=c054789710be4560&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zwei Jahre für den perfekten Beat</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Farhot_Firas-Colin.jpeg" alt="" class="wp-image-14039" width="190" height="253" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Farhot_Firas-Colin.jpeg 480w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Farhot_Firas-Colin-225x300.jpeg 225w" sizes="(max-width: 190px) 100vw, 190px" /><figcaption class="wp-element-caption">Farhot (Foto via Firas Volin)</figcaption></figure>
</div>


<p>Es ist deutlich, dass der Fokus auf die Produktion bei diesem Projekt großgeschrieben wurde. Damit geht ebenso die Veröffentlichung über das von <strong>Farhot</strong> gegründete Label <strong>Kabul Fire Records</strong> einher, welches überwiegend die Arbeiten von Producern publiziert.</p>



<p>Während die Beats wohl schon nach wenigen Tagen fertig waren, hat es ganze zwei Jahre gedauert, bis die Idee vollendet war. Schlussendlich hat sich die lange Arbeit ausgezahlt. »Believe in Gerda« ist eine beeindruckend innovative Produktion, die ein in sich geschlossenes Werk darstellt.</p>



<p></p>



<p>Mit den Worten „<em>Spul nochmal zurück, weil Gerda bringt ihn rein</em>“ läutet <strong>Kryptik Joe</strong> auf dem Outro »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1dpm79CyGvLIKTAdgbD626?si=ea3473123dc14dd3">Geist</a>« das Ende ein, woraufhin die Reise nach einer letzten sich bedrohlich aufbäumenden Bläsersequenz doch noch eine sanfte Auflösung aus hellem Pfeifen und schwingenden Synth-Akkorden findet, um schließlich auf dem wohligen Klang einer rauschenden Schallplatte zu versiegen.</p>



<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/reel/C4nI6J4szx5/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/reel/C4nI6J4szx5/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank" rel="noopener"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div> <div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; 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margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/C4nI6J4szx5/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von GERDA (@believeingerda)</a></p></div></blockquote> <script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script>



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		<title>Dk.dando &#8211; Jugendstil aus Klein Paris </title>
		<link>https://mostdope.tv/spotlights/dk-dando-jugendstil-aus-klein-paris</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Magnus Menzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2023 16:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spotlights]]></category>
		<category><![CDATA[Azusdemsk]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
		<category><![CDATA[D.K.denz]]></category>
		<category><![CDATA[Dk.dando]]></category>
		<category><![CDATA[doz9]]></category>
		<category><![CDATA[Identifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstil]]></category>
		<category><![CDATA[Klein Paris]]></category>
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		<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Spotlight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dk.dando aus Leipzig schaffen, woran viele Künstler*innen sich gar nicht erst versuchen oder scheitern. Sie bleiben ehrlich, authentisch und ungezwungen kritisch in der Auseinandersetzung mit ihrer ostdeutschen Herkunft. Darüber hinaus verpacken sie ihre Inhalte in einem ansprechend ungeschliffenem Untergrund-Soundbild. Einen Dk.dando-Track als solchen zu identifizieren dauert nicht lange. Schon die ersten Klänge eines zurückhaltenden und doch atmosphärischen Melodie-Samples wären als Indiz beinahe ausreichend. Kommt nach wenigen Takten dann ein minimalistischer und dennoch drückender Drum-Loop hinzu, beginnt der Kopf schon zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Dk.dando aus Leipzig schaffen, woran viele Künstler*innen sich gar nicht erst versuchen oder scheitern. Sie bleiben ehrlich, authentisch und ungezwungen kritisch in der Auseinandersetzung mit ihrer ostdeutschen Herkunft. Darüber hinaus verpacken sie ihre Inhalte in einem ansprechend ungeschliffenem Untergrund-Soundbild.</strong></p>



<p>Einen <strong>Dk.dando</strong>-Track als solchen zu identifizieren dauert nicht lange. Schon die ersten Klänge eines zurückhaltenden und doch atmosphärischen Melodie-Samples wären als Indiz beinahe ausreichend. Kommt nach wenigen Takten dann ein minimalistischer und dennoch drückender Drum-Loop hinzu, beginnt der Kopf schon zu nicken und spätestens mit dem Stimmeinsatz ist die Sache klar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Produktion und Harmonie</h2>



<p>Der Wiedererkennungswert ihres Sounds ist immens. Nicht nur wegen der textlichen Besonderheiten (auf die später noch eingegangen werden soll), sondern auch weil Dk.dando ein eingespieltes Duo mit jahrelanger geteilter Erfahrung und unverfälschter Freude am eigenen Handwerk ist.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Ritter Dando &amp; D.K.denz (DKDANDO) - Lindex" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/-1jpyojFaBU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Seit sie 19 sind, bilden die beiden Leipziger eine klassische Formation aus Produzent (D.K.denz) und Rapper (Ritter Dando).</p>



<p>Die meist düsteren Produktionen von <strong>D.K.denz </strong>koppeln hypnotische Ambient-Klänge an modern interpretierten Boom-Bap. So entstehen einnehmende, knisternde Beats mit großem Lo-Fi-Charme, deren atmosphärestiftende Präsenz erst auffällt, wenn man explizit darauf achtet. Denn erstens drängen sich die Instrumentals nie in den Vordergrund und zweitens bieten die darüber performten Texte stetig genug Ablenkung. <strong>Dando </strong>rappt nämlich, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Was er sagt, plätschert nie einfach nur als bloße Füllmasse daher. Seine druckvolle Betonung und der wiederkehrende Einsatz bestimmter Stilmittel erschaffen beim Hören eine konstante Erwartungshaltung nach neuen Highlights. Punchlines, Wortwitze, Vergleiche und eingewobene Floskeln sorgen regelmäßig für Lacher oder Schmunzler. Die thematischen Schwerpunkte sind Fußball und der regionale Bezug zu Leipzig samt Umland (»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=rVKte95NKP4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kolonnaden</a>«). </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Mein Trainer sagte: Sauf so, dass du morgen wieder laufen kannst. Mit Tinnitus im Minibus nach Morgenröthe-Rautenkranz.</strong></p>
<cite>Dk.dando &#8211; »Schwimmstadion«</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Identifikation und Glaubwürdigkeit</h2>



<p>An dieser Stelle muss der Text ungewohnt persönlich werden. Denn wenn man nun, wie ich, seit der Kindheit Fußball spielt, in Sachsen aufgewachsen und zum Studium ausgerechnet nach Leipzig gezogen ist, kommt die Begeisterung über Zeilen wie diese selbstverständlich nicht von ungefähr. Auch ohne Kreisligasozialisierung und ostdeutsche Herkunft kann man Freude am authentischen Sound der beiden Leipziger haben, aber der Gänsehautfaktor steigt ungemein, je mehr man sich mit dem Gesagten identifizieren kann.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Dort wo die Kippe schnippst" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/LkfsCxgWsgM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Als Kind Ostdeutschlands ist es nicht unbedingt leicht, musikalische Identifikationspunkte zu finden, die den eigenen Bezug zur Heimat glaubhaft repräsentieren. Zu oft wird die Opferrolle ausgeschlachtet, sich mit lächerlich überzogenem Lokalpatriotismus auf unangenehmste Art und Weise abgegrenzt oder bewusste Distanz zur eigenen Herkunft gewahrt. </p>



<p>Bei Dk.dando ist das anders. Das sind zwei Jungs Mitte 20, die in Leipzig geboren und aufgewachsen sind, im Privaten ihrer Arbeit nachgehen und ohne große Allüren hin und wieder Musik veröffentlichen, weil sie Lust darauf haben. Wenn Dando dann hier und da seinen Dialekt einfließen lässt, geschieht das sicher bewusst, aber nicht, um für ein paar fremde Lacher einem Stereotyp zu entsprechen oder irgendeinen Gesinnungskampf zu führen, sondern weil es tatsächlich Teil seiner Identität ist. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Wer Deutschland nicht liebt, hat Sachsen gesehen. Kommt drauf an, ich war mit hundert Litern Schnaps unterwegs. (&#8230;) Die Träume die ich leb&#8217;, hat der im neunten Stock doch <em>och </em>gehabt. Jedes zweite Kindeskind im Plattenbau ist hochbegabt.</strong></p>
<cite>Dk.dando &#8211; »Kurz vor Ohnewitz«</cite></blockquote>



<p>Bei Dk.dando steht der sächsische Sprachgebrauch in einem ganz anderen Kontext als in der gängigen Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit. Er erfährt keine krampfhaft alberne Überspitzung, sondern wird geschickt eingesetzt und authentisch verkörpert. Man merkt, dass Dando weiß, wovon er rappt. Wer die gleiche Sozialisierung teilt, kann sich beim Hören leicht darin wiedererkennen, verstanden fühlen oder auch über das Gesagte amüsieren. Dadurch erzielen die eingebauten Vokabeln, Redewendungen oder Betonungen eine ganz natürliche identitätsstiftende Wirkung. </p>



<p>Ebenso verhält es sich mit den getätigten Beobachtungen. Ohne plakativ zu werden, verpackt Dando Kritik an den rechten Parolen der eigenen Nachbarn (»<a href="https://mostdope.tv/playlists/do-good-be-dope-februar-3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Telefon im Spind</a>«) ebenso wie Verdruss über die von fremden Investoren befeuerte Gentrifizierung (»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=-1jpyojFaBU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lindex</a>«). Zwischen den verschiedenen Echokammern seiner Stadt, den Eigenheiten einzelner Bezirke und dem latenten Kontrast aus Stillstand und rasender Veränderung bleibt Dando sich selber treu. Er inszeniert sich nicht in einer aufgesetzten Rolle, sondern tritt lediglich als kritischer Beobachter auf, der sich seiner sozialen Eingebundenheit bewusst ist und nie den Humor verliert.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Keine Lust auf Hits zu denen du tanzen wirst. Bin irgendein Franz aus dem rassistischen Randbezirk.</strong></p>
<cite>Dk.dando &#8211; »Bürgerpflicht«</cite></blockquote>



<p>Das Abbild von Leipzig und „dem Osten”, das in Dk.dando-Songs gezeichnet wird, ist schließlich deshalb so präzise und authentisch, weil es versöhnlich ist, ohne Augenwischerei zu betreiben.</p>



<p>Passend dazu fahren die beiden im jüngsten Musikvideo zu »Weinbandpralinen« gemeinsam mit Featuregast <strong>Azudemsk </strong>durch typische Leipziger Randbezirke. Der Himmel ist dabei so blau, die Blätter so grün und die Sonne so hell, dass die eigentlich eintönige Wohngegend in schönstes Licht gerückt ist und man beim Zuschauen selber entscheiden muss, ob das nun Plattenbau-Tristesse oder Plattenbau-Charme ist und ob das gezeigte DDR-Interieur als behaglich oder deprimierend verstanden werden will.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Dk.dando - Weinbrandpralinen (feat. AzudemSK)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/A3LJa6Rb_0k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Und wenn es in der Hook schließlich „als Zeichen der Liebe (…) für Sabine” wieder nur „7 kleine Weinbrandpralinen” statt einer ersehnten Urlaubsreise gibt, ist das weder eine Romantisierung der Situation noch Wehleidigkeit, sondern schlichtweg ein realistisches Abbild davon, wie sich mit gewissen Lebensumständen arrangiert wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neues Album und Releasekonzert</h2>



<p>Das neue Album »Jugendstil« hält noch weitere solcher Bilder, viele treffende Beobachtungen und unterhaltsame Lines parat. Neben <strong>AzudemSK </strong>gibt sich mit <strong>doz9 </strong>auch eine weitere Leipziger Rap-Ikone die Ehre. Dk.dando präsentieren sich ausgereifter und vielfältiger als zuvor und liefern vor allem zum Ende der Platte wieder echte Gänsehautmomente. Manchmal auch ganz wholesome:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Gibt es kein’ Applaus, versuch’ es da draußen mal mit was Gutem und geh’ mit nem Zwanni zu Blume2000 und dann zu Mama. Frag’ sie, wie bei ihr das Wetter war, wie’s ihr generell so geht. Ich hab dich lieb et cetera.</strong></p>
<cite>Dk.dando &#8211; »10 Jahre Reagan«</cite></blockquote>



<p>Wer jetzt schon oder nach dem Reinhören auf den Geschmack gekommen ist, kann die Jungs noch an diesem Freitag, dem 20.10., im Leipziger <strong>Conne Island </strong>auf ihrem Releasekonzert live erleben!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/spotlights/dk-dando-jugendstil-aus-klein-paris">Dk.dando &#8211; Jugendstil aus Klein Paris </a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>DO GOOD. BE DOPE. &#124; August</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Magnus Menzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Aug 2023 18:29:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein durchwachsener August ist zu Ende gegangen und mit ihm die Hochsaison der Sommerhits. Ein paar sonnige Sounds haben wir dennoch in petto, bevor sich schon bald die große Melancholie der kurzen Tage wieder breit macht. Wie jeden Monat stellt die DO GOOD. BE DOPE. Playlist eine Auswahl der besten Deutschrap-Tracks vor, die im vergangenen Monat erschienen sind. Ganz oben thront eine Künstlerin, die auf ihrem neusten Track allen Zweifeln erhaben scheint. Eli Preiss weiß nach wie vor, dass sie [&#8230;]</p>
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<p><strong>Ein durchwachsener August ist zu Ende gegangen und mit ihm die Hochsaison der Sommerhits. Ein paar sonnige Sounds haben wir dennoch in petto, bevor sich schon bald die große Melancholie der kurzen Tage wieder breit macht. Wie jeden Monat stellt die DO GOOD. BE DOPE. Playlist eine Auswahl der besten Deutschrap-Tracks vor, die im vergangenen Monat erschienen sind.</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Eli Preiss &amp; Drunken Masters – Ganz Allein" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/x4EtGspPJag?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ganz oben thront eine Künstlerin, die auf ihrem neusten Track allen Zweifeln erhaben scheint. Eli Preiss weiß nach wie vor, dass sie tun kann, was sie will. Wenn sie Bock hat, reißt sie alles ein &#8211; »Ganz allein«. Oder sie droppt einen tanzbaren Hit inklusive Video voller Attitude auf einer bouncy Produktion der Drunken Masters. So oder so &#8211; Eli bleibt einer der spannendsten Acts im Kreativ-Kosmos Wien und ziert damit völlig zurecht das Cover unserer <a href="https://open.spotify.com/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=fc325df73c10445e" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DO.GOOD.BE.DOPE-Playlist auf Spotify</a>.</p>



<p>Mit dabei sind darüber hinaus: </p>



<p><strong>HANNA NOIR, JOLLE, WEEKEND, TEUTEREKORDZ, LUVRE47, LUGATTI &amp; 9INE, BABYJOY, DOMIZIANA, CRO, BLUMENGARTEN, ALIEU, JAKEPOT, SAMPAGNE, ESTHER GRAF, DILLA, 01099, JACE, SERPENTIN, PASHANIM, HTN, NALI, GOLDROGER, DIGGIDANIEL, YECCA, HAALAND936, DK.DANDO UVM.</strong></p>



<p></p>



<p></p>



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<iframe title="Spotify Embed: DO GOOD. BE DOPE. | Mai" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/2SpvGD8q7GY4kMsRfjnDhh?si=fc325df73c10445e&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<p></p>
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