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	<title>Dave Archive - Mostdope</title>
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		<title>James Blake – Harte Zeiten, die sich verdammt gut anhören</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 14:36:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind E L U C I D, Sebb Bash, Samara Cyn und James Blake. James Blake &#8211; Trying Times Kein großes Geheimnis, wir sind absolute James Blake Fans. Sei es als Producer auf Projekten von Beyoncé, Kendrick Lamar, Dave oder eben als Solo Artist, alles was der Mann anfasst, ist (bis auf sehr wenige Ausnahmen) ziemlich gut. Wenn Blake nun also seine neue Platte mit den Worten veröffentlicht, dass es von [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind E L U C I D, Sebb Bash, Samara Cyn und James Blake. </strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading">James Blake &#8211; Trying Times</h2>



<p>Kein großes Geheimnis, wir sind absolute <strong>James Blake</strong> Fans. Sei es als Producer auf Projekten von <strong>Beyoncé</strong>, <strong>Kendrick Lamar</strong>, <strong>Dave</strong> oder eben als Solo Artist, alles was der Mann anfasst, ist (bis auf sehr wenige Ausnahmen) ziemlich gut. Wenn Blake nun also seine neue Platte mit den Worten veröffentlicht, dass es von allen seinen bisherigen Projekten seine Lieblingsplatte ist, sind unsere Erwartungen natürlich hoch. Sie werden aber auch mit dem ersten Track direkt erfüllt. »Trying Times« ist auf der einen Seite im Sound “typisch” James Blake. Dieser Sound, der sich irgendwo zwischen Elektro, Pop, R&amp;B und sphärischen Welten bewegt, aber gleichzeitig ist es in keinster Weise langweilig. <br>Auch der Titel ist irreführend, bei “harte Zeiten” erwarten wir ein düsteres Album und obwohl es durchaus melancholische Momente gibt (alles andere würde uns auch wundern), geht es auf Songs wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GP7Fk04b1is&amp;list=RDGP7Fk04b1is&amp;start_radio=1">I Had A Dream She Took My Hand</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=2ZK4z36p7mQ&amp;list=RD2ZK4z36p7mQ&amp;start_radio=1">Days Go By</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=59vWAL_RXJE&amp;list=RD59vWAL_RXJE&amp;start_radio=1">Rest Of Your Life</a>« aber um die ziemlich schöne Liebe zu seiner Partnerin <strong>Jameela Jamil</strong>, die auch an der Produktion und den Lyrics auf »Trying Times« beteiligt war. Wer Jamil noch nicht kennt, sollte dies schleunigst tun. Die Frau ist nicht nur musikalisch begabt, sondern auch als Schauspielerin bekannt und hat nebenbei ziemlich viele sehr schlaue Dinge zu sagen. Kein Wunder, dass Blake ihr nach so vielen Jahren noch solche Songs widmet. Es geht also vielleicht mehr darum, was/wen man trotz der harten Zeiten an seiner Seite hat: Liebe in Zeiten des Chaos.</p>



<p>Features gibt es auf dem Projekt wenige, neben <strong>Monica Martin</strong> auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=LvY2W_lFrU8">Didn’t Come To Argue</a>« ist da passenderweise noch <strong>Dave</strong> auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ia9N2IjoFGY&amp;list=RDia9N2IjoFGY&amp;start_radio=1">Doesn’t Just Happen</a>«. Nach langjähriger Freundschaft und Zusammenarbeit der beiden, zuletzt auf Daves »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=3um56if2R5s">The Boy Who Played the Harp</a>«, fühlt sich das wie ein Full-Circle-Moment an. Ihr hört also raus, wir sind nicht ganz unvoreingenommen, aber das auch zurecht. »Trying Times« ist ein großartiges Projekt, auf dem James Blake erneut beweist, warum er so einen Stellenwert in der Szene hat, und das ganz ohne Drama oder Exzesse, sondern eher als zurückhaltender Künstler, der seine Musik für sich sprechen lässt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="James Blake - Trying Times" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/Jg6ngjH2tCc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">E L U C I D &amp; Sebb Bash &#8211; I Guess U Had To Be There</h2>



<p>Indie-kidz aufgepasst, <strong>ELUCID</strong> hat eine neue Platte draußen. Der Rapper aus New York ist zusammen mit <strong>Billy Woods</strong> Teil des Duos <strong>Armand Hammer</strong>. Sowohl als Duo, wie auch Solo haben die beiden sich in den letzten Jahren vor allem einen Namen für alternative Projekte gemacht, die oft schräge, düstere und verdrehte Lyrics mit ähnlich eindringlichen Beats verbinden. Das Ergebnis sind völlig neue Welten, auf die man sich aber einlassen muss. Hört man sie nur nebenbei, geht zu viel verloren. E L U C I D macht Musik für diejenigen, die gerne genau hinhören und sich von der Musik treiben lassen. Das neue Projekt »I Guess U Had To Be There« ist in Kollaboration mit <strong>Sebb Bash</strong> entstanden. Sehr starkes Projekt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="E L U C I D &amp; Sebb Bash - Coonspeak [OFFICIAL VIDEO]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Kz_emqm2NUk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Samara Cyn &#8211; oooshxt!</h2>



<p>Auch für diese Künstlerin würden wir sofort einen Fanclub gründen. Wer so verdammt cool ist, lässig rappt und dabei aber auch noch etwas zu sagen hat – und das Ganze über Beats, die diesen Vibe immer perfekt widerspiegeln. Was sollen wir dazu noch mehr schreiben? Überzeugt euch am besten selber mit <strong>Samara Cyn</strong>s neuem Track »oooshxt!«. Fans von <strong>Vince Staples</strong> oder den weirden <strong>Doja Cat</strong> Liedern (ihre besten) sollten hier auf jeden Fall Gefallen dran finden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="oooshxt!" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/lFbbeciEQ04?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Ein perfektes Album von Dave?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Oct 2025 12:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Lily Allen, Miguel und Dave. Dave &#8211; The Boy Who Played the Harp Es fühlt sich an wie ein wahres Homecoming. Nach vier Jahren bringt Dave endlich sein neues Solo-Projekt raus, auf das wir gefühlt schon viel länger warten. Auch wenn seit seinem letzten Projekt »We’re All Alone In This Together« diverse Features und das Central-Cee-Kollabo-Projekt »Split Decision« erschienen sind, ist Dave solo doch immer nochmal anders und vor allem [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Lily Allen, Miguel und Dave. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Dave &#8211; The Boy Who Played the Harp</h2>



<p>Es fühlt sich an wie ein wahres Homecoming. Nach vier Jahren bringt <strong>Dave</strong> endlich sein neues Solo-Projekt raus, auf das wir gefühlt schon viel länger warten. Auch wenn seit seinem letzten Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DrLuMZoAcN8&amp;list=OLAK5uy_n1ID7iUcCiYXnlk2pc-qTSOToMJ9j4cEk">We’re All Alone In This Together</a>« diverse Features und das <strong>Central-Cee</strong>-Kollabo-Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=TfWlKxydkEs&amp;list=OLAK5uy_n-R6X-j3JmiKhpLTxRb8ojd8VCf7qRi80">Split Decision</a>« erschienen sind, ist Dave solo doch immer nochmal anders und vor allem intensiver. Es gibt wieder längere Texte, die nicht dafür gemacht sind, Hits im Radio zu werden, sondern eher als Ventil dienen. Klingt nach Klischee, aber das ist für uns Kunst. Dabei versammelt Dave auf »The Boy Who Played The Harp« einige unserer Lieblingsartists, die sich an diesem Punkt aber fast wie seine erweiterte Familie anfühlen und anhören. <br><br>Die zwei Tracks mit <strong>James Blake</strong> zeigen, dass die beiden nur Gutes zusammen produzieren können (und wir bereit sind für ein Kollabo-Album). Der Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1qmrq6I_jHI&amp;list=OLAK5uy_m_bt81z-SVh6kLoWanqoIEjP_zWcOkUrk&amp;index=5">Raindance</a>« mit <strong>Tems</strong> ist Honig für die Seele. Die Legende der Szene, <strong>Kano</strong>, überreicht spielerisch und stolz die Fackel an Dave, aber auch an <strong>Little Simz</strong>. Dave wiederum gibt diese Fackel weiter an <strong>Jim Legxacy</strong>. Aber der Song, der am tiefsten trifft, ist wohl »Fairchild« mit <strong>Nicole Blakk</strong>. Im Gegensatz zu Rappern hierzulande – ja, wir meinen <strong><a href="https://www.instagram.com/reel/DQEupLSDmLI/">Finch</a></strong> – hat Dave das Problem nämlich wirklich verstanden. Zum einen, indem er Blakk die furchtbare Geschichte erzählen lässt, die wohl fast jeder Frau* durch den Kopf geht, wenn sie nachts nach Hause geht. <br>Dabei geht es nicht darum, dass sie eine Schwester, Mutter oder Cousine sein könnte, es geht um die reale Gewalt an Frauen*: “Danger doesn’t look like no killer in a mask.” Insgesamt hat sich Dave mit diesem Album mal wieder einen Schritt weiterentwickelt. Es sind reflektierte Texte, die aus der Seele kommen und auf denen Dave alles rauslässt. Für uns gibt es wirklich keinen Song auf dem Projekt, an dem wir irgendwas aussetzen könnten. Hut ab.</p>



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<iframe title="Fairchild" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/6kS6OIZT9j8?list=OLAK5uy_m_bt81z-SVh6kLoWanqoIEjP_zWcOkUrk" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Lily Allen &#8211; West End Girl</h2>



<p>Noch deutlich länger als auf Dave haben wir auf das Projekt einer anderen UK-Künstlerin gewartet. <strong>Lily Allen</strong> ist nach sieben langen Jahren endlich wieder mit neuer Musik zurück. Zuletzt war die Künstlerin vor allem als Schauspielerin im Fernsehen und im Theater zu sehen. Zusätzlich spricht sie zweimal wöchentlich mit ihrer besten Freundin <strong>Miquita Oliver</strong> im <br>BBC-Podcast »<a href="https://www.bbc.com/audio/brand/p0hhgmp6">Miss Me</a>« über alles, was den beiden so durch den Kopf geht. Von daher wissen Fans wie wir auch, dass die letzten Jahre nicht gerade einfach und auch nicht immer nett zu Allen waren. <br>Vor allem die Trennung von Ehemann und Schauspieler <strong>Dave Harbour</strong> war ziemlich heftig. Allerdings können wir an dieser Stelle leider nicht mal ein Fünkchen Empathie für einen Mann bringen, der den Erfolg (s)einer Frau nicht teilen kann, sondern sich als Reaktion dermaßen beschissen verhält – sorry, but not sorry. Dumm vor allem, wenn diese Frau dann nicht nur gut singen, sondern vor allem auch sehr gute Texte schreiben kann. »West End Girl« ist damit nicht nur eine Meisterklasse für ein großartiges Pop-Album, sondern vor allem eine sehr schlaue Abrechnung mit dem Ex. Das Album macht wütend und traurig, bringt aber auch unglaublich viel Freude beim Tanzen und Mitsingen. Eine starke, emotional offene und resiliente Lily Allen.</p>



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<iframe title="Lily Allen - Dallas Major (Visualiser)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/YNdYkjYCGRc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Miguel &#8211; CAOS</h2>



<p>’Tis the season für Makabres, für Grusel, Horror, Schabernack (wie gut ist dieses Wort bitte?), aber auch für Leidenschaft. Wer hätte gedacht, dass <strong>Miguel</strong> der Künstler ist, der genau das liefert, wonach wir uns im Oktober am meisten sehnen? Dabei hat es uns fast überrascht, dass sein Solo-Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1HgITh8Vx14&amp;list=OLAK5uy_nqtoFw5VU0XGk1RosWVCfqogewg2bBnHA">War &amp; Leisure</a>« nun schon acht Jahre zurückliegt. Die Zeit vergeht verdammt schnell. Es gab seit 2017 vereinzelte Singles und zuletzt sein Feature für Kilo Kish auf deren Song »Negotiate«. Auf seinem neuen Album »CAOS« geht es auf Spanisch und Englisch um die eigenen Dämonen. Der Sound ist teils typisch Miguel, aber teils auch alternativer, düsterer, chaotischer und, sind wir ehrlich: got damn sexy. Bester Beweis: Song fünf, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=al14Vm5B0yg&amp;list=OLAK5uy_ll6K2ubvmJMXE2tEmonr2f2AQMJEFxmzw&amp;index=5">Triggered</a>«. Must be the season of the… warlock?</p>



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<iframe title="Miguel - RIP (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/vz2ljrSxUsk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p></p>
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		<title>Bricknasty überzeugen mit Disharmonie und geordnetem Chaos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2025 19:29:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind The Last Dinner Party, Jim Legxacy, J Balvin und Bricknasty. Bricknasty &#8211; go get that blade Dass ein wilder Genre-Mix durchaus funktionieren kann, zeigt die Band Bricknasty. Lyrics, die man nicht direkt versteht und zum Teil eher Laute als Worte sind, werden unterbrochen von Irisch und Englisch über einen fast disharmonischen Beat, der wie eine wilde Achterbahn die Richtung wechselt. Hört sich jetzt nicht so einladend an – und trotzdem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/bricknasty-ueberzeugen-mit-disharmonie-und-geordnetem-chaos">Bricknasty überzeugen mit Disharmonie und geordnetem Chaos</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind The Last Dinner Party, Jim Legxacy, J Balvin und Bricknasty. </strong></p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Bricknasty &#8211; go get that blade</h2>



<p>Dass ein wilder Genre-Mix durchaus funktionieren kann, zeigt die Band <strong>Bricknasty</strong>. Lyrics, die man nicht direkt versteht und zum Teil eher Laute als Worte sind, werden unterbrochen von Irisch und Englisch über einen fast disharmonischen Beat, der wie eine wilde Achterbahn die Richtung wechselt. Hört sich jetzt nicht so einladend an – und trotzdem schaffen die Künstler aus Irland es, daraus einen sehr geilen und spannenden Track zu machen. Das letzte Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=gQEQ2BUMp4s&amp;list=OLAK5uy_nIXdj628yURgc4GpMNZ1jV-BAtQFNoHTU">XONGZ አስቀያሚ ጡብ</a>« hat schon einen sehr überzeugenden Eindruck von dem Stil gegeben. Die Band ist gerade dabei, international den Durchbruch zu schaffen, und war dieses Jahr bei einigen Shows von <strong>Kneecap</strong> als Support dabei. Absolute Empfehlung diese Woche für alle Fans von alternativem Rap, Jazz und den etwas experimentelleren Songs von Kendrick Lamars »untitled«-Projekt.</p>



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<iframe title="GO GET THAT B****E" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/lMMaQjondqk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">The Last Dinner Party &#8211; Here Comes the Killer</h2>



<p>&#8220;<em>good morning, good looking, this is the Killer speaking</em>&#8221; singt <strong>The Last Dinner Party</strong>-Frontfrau <strong>Abigail Morris</strong> im neuesten Song der Band: »This is the Killer Speaking«. TLDP besteht neben Morris noch aus <strong>Emily Jane Roberts</strong>, <strong>Georgia Davies</strong>, <strong>Aurora Nishevci</strong> und <strong>Lizzy Mayland</strong>. Abgesehen vom Tour-Drummer haben wir volle Female Power, die mit ihrem Debütprojekt »Prelude to Ecstasy« letztes Jahr nicht nur die Charts, sondern gleich die ganze Welt erobert hat. »Nothing Matters« wurde bereits kurz nach Veröffentlichung in sämtlichen Indie-Clubs mitgegrölt. <br>Das Konzept? Großartige Songs, die allesamt Ohrwürmer sind – und das alles mit individuellen Looks, die mal nicht den Mainstream ansprechen sollen, sondern die Weirdos und die Mittelalter-Rüstungen-, Korsettkleider- und Hosenanzug-Fans. Also alle, die sich nicht so ganz mit den Kardashians identifizieren können. Wir sind Teil des Fanclubs und können den neuen Song bereits mitsingen. Umso mehr freuen wir uns auf das kommende Album »From The Pyre«, welches die Band bereits für den <strong>17. Oktober</strong> angekündigt hat. Absolut mystisch, magisch und wunderbar.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="The Last Dinner Party - This is the Killer Speaking (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/4T5nNmaTPEY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Jim Legxacy &#8211; black british music (2025)</h2>



<p><strong>Jim Legxacy</strong> ist ein britischer Artist, der seit 2019 immer mal wieder Musik rausbringt und auch hinter den Kulissen als Writer auf Projekten wie »ten days« von <strong>Fred again..</strong> beteiligt war. Sein neues Album »black british music (2025)« verfolgt nicht wirklich einen roten Faden, vielmehr probiert der Londoner Künstler sich in unterschiedlichen Genres. Das funktioniert mal mehr und mal weniger gut. Das Projekt hört sich eher wie eine EP an, der Mix aus Pop, Rap, R&amp;B, Singer-Songwriter- und Dancehall-Einflüssen könnte fast wie ein ungeschliffener Edelstein sein. <br><br>Lieder wie »3x« mit <strong>Dave</strong> haben definitiv das Potenzial dazu. Insgesamt ist das Projekt aber trotz des wilden Genre-Mix etwas repetitiv und überzeugt nicht durch tiefe Texte. Wenn die vielen Genres ein Spiegelbild für die vielfältigen Einflüsse von Schwarzen Künstler*innen in den UK sein sollen, ist der Grundgedanke zwar cool, aber Artists wie <strong>V V Brown</strong> oder <strong>Ezra Collective</strong> haben das in ihren letzten Projekten noch etwas raffinierter hinbekommen.</p>



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<div style="height:88px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">J Balvin &#8211; Mixteip</h2>



<p>Ein Artist, der neben Größen wie <strong>Karol G</strong> oder <strong>Bad Bunny</strong> dafür gesorgt hat, dass Reggaeton international zu einem der beliebtesten Genres gehört. Wie hört es sich aber an, wenn Medellín und London aufeinandertreffen? Das zeigen uns diese Woche <strong>J Balvin</strong> und <strong>Stormzy</strong>. Der Track »Uuu« ist Teil der neuen EP »Mixteip« und zeigt nicht nur, dass die beiden gut harmonieren, sondern: Nach den vielen Feature-Tracks ist Balvin zurück in Höchstform. Sehr schöne EP.</p>



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		<title>Live aus London: Apple Music veröffentlicht Central Cees Arena Show mit Skepta, Lil Baby &#038; Co.</title>
		<link>https://mostdope.tv/spotlights/live-aus-london-apple-music-veroeffentlicht-central-cees-arena-show-mit-skepta-lil-baby-co</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Krow]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 13:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Weltweit gefeierte Superstars hat Großbritannien eine Menge hervorgebracht: Altmeister Sir Paul McCartney, Queen of Pop Adele, die jüngst wieder vereinten Oasis.. the list goes on and on. Das Königreich ist voll von Königen der Musikgeschichte, doch in einem Genre hat es bislang noch nicht wirklich einen Artist dieses Formats gegeben: der UK-Rap hat traditionell eher hermetisch abgeriegelt stattgefunden, auch wenn vorausgegangene Acts von Dizzee Rascal bis Skepta immer wieder internationale Luft geschnuppert haben. Endgültig dem Status des UK-Rappers entwachsen sind [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/spotlights/live-aus-london-apple-music-veroeffentlicht-central-cees-arena-show-mit-skepta-lil-baby-co">Live aus London: Apple Music veröffentlicht Central Cees Arena Show mit Skepta, Lil Baby &amp; Co.</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Weltweit gefeierte Superstars hat Großbritannien eine Menge hervorgebracht: Altmeister Sir Paul McCartney, Queen of Pop Adele, die jüngst wieder vereinten Oasis.. the list goes on and on. Das Königreich ist voll von Königen der Musikgeschichte, doch in einem Genre hat es bislang noch nicht wirklich einen Artist dieses Formats gegeben: der UK-Rap hat traditionell eher hermetisch abgeriegelt stattgefunden, auch wenn vorausgegangene Acts von Dizzee Rascal bis Skepta immer wieder internationale Luft geschnuppert haben. Endgültig dem Status des UK-Rappers entwachsen sind sie allesamt nicht.</strong></p>



<p>Doch mit <strong>Central Cee</strong> hat die so stolze wie eigene Insel nun ihren ersten Rap-Superstar von internationalem Format, der gleichermaßen in Auckland wie New York gefeiert wird und den Zahn der Zeit vorgibt, anstatt ihm hinterher zu laufen. 25,7 Mio. monatliche Spotify-Hörer*innen, zehn Top 10 Singles und sechs Videos mit über 100 Millionen Views sprechen bereits zahlenmäßig eine eindeutige Sprache, doch so richtig undiskutierbar wird Cenchs internationaler Impact durch seine momentan laufende World-Tour zum »Can’t Rush Greatness«-Album. 39 Termine umfasst die gigantische Tour, seine Route führt ihn von Europa über die Staaten bis hin nach Neuseeland.</p>



<p>Das von <strong>Apple Music Live</strong> exklusiv aufgezeichnete <a href="https://music.apple.com/us/album/apple-music-live-central-cee/1826578992">Konzert in der ausverkauften Londoner O2 Arena</a> vom 24. April 2025 im Rahmen demonstriert dabei abermals, welchen Status er mittlerweile innehat. Wenn dort nicht nur die großen UK-Rapper wie <strong>Dave </strong>und <strong>Skepta </strong>zum Fest geladen sind, sondern auch <strong>Lil Baby</strong>, <strong>Sexyy Red </strong>und <strong>Shallipopi </strong>wie selbstverständlich nach London kommen, dann ist die Rapsensation endgültig auf dem vorläufigen Zenit angekommen.</p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Drei Faktoren für den heutigen Status</h2>



<p>Um zu verstehen, warum Central Cee 2025 nicht nur London mühelos ausverkauft und sich seine Special Guests quasi nach Belieben aussuchen kann, lohnt ein Blick zurück auf sein Come-Up. Denn sein Erfolg ist einer auf Ansage gewesen: Cees Weg zu seinem heutigen Standing ist nicht übereilt gewesen, auch wenn ihm manches Mal das Klischee des viralen TikTok-Rappers entgegen gehalten wurde. Doch drei Faktoren spielen eine maßgebliche Rolle bei dem Versuch, seinen Pfad zum Superstar nachzuzeichnen.</p>


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<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/centralcee-2-Large.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="697" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/centralcee-2-Large-697x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-19394" style="width:301px" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/centralcee-2-Large-697x1024.jpeg 697w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/centralcee-2-Large-204x300.jpeg 204w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/centralcee-2-Large-768x1129.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/centralcee-2-Large-770x1132.jpeg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/centralcee-2-Large.jpeg 871w" sizes="(max-width: 697px) 100vw, 697px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">via Chris Pasztor ©Mostdope</figcaption></figure>
</div>


<p>Da ist zum einen der unbeirrbare Wille, Rap größer zu denken als in den heimischen Hemisphären und erst dann das Debütalbum zu veröffentlichen, wenn sich der Name schon lange international gefestigt hat. So wird zunächst England 2020 quasi über Nacht erobert, als der damals 22-Jährige mit der Single »Day in the Life« die große britische Hip-Hop Plattform GRM Daily überrennt. Aufbauend darauf erscheinen weitere nationale Hits wie »Loading« oder »Commitment Issues«, die schließlich 2021 im Debüt-Mixtape »Wild West« münden und seinen Namen in der UK-Rapszene endgültig festigen. </p>



<p>Der bekennende UK-Fan <strong>Drake </strong>bekommt dadurch Wind vom jungen Rapper aus dem Westen Londons und nimmt ihn &#8211; zunächst noch ob seiner Modelqualitäten &#8211; für die Modelinie von Nike x Nocta an seine Seite. Doch das lässt Cench nicht etwa auf dem ersten Erfolg ausruhen, stattdessen beginnt vielmehr der Fokus auf den einen Song, der auch außerhalb der Insel seine Kreise zieht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Central Cee betritt Neuland</h2>



<p>Die Jagd nach dem international wirksamen Smash-Hit findet ein Jahr und das zweite, die UK-Charts toppende, Mixtape »23« später ihr Ende mit der Standout-Single »Doja«. Durch sein Musikvideo bei <strong>Cole Bennets</strong> generationsprägendem Lyrical Lemonade-Format, der eingängigen Introzeile sowie dem nostalgieentfachenden Sample von <strong>Eve&#8217;s</strong> 2001er Evergreen »Let Me Blow Ya Mind« spielt sich »Doja« in Windeseile in die Herzen und Topchartplatzierungen der weltweiten Hip-Hop Szene.</p>



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<iframe title="Central Cee - Doja (Official Music Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/_VuJA-VQRcY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Und das ist auch der zweite Faktor: Wie kaum ein Zweiter versteht Cee es, poppige Y2K Samples mit harten Trap- bis Drill-Beats zu mischen und damit einen gleichermaßen zugänglichen wie distinktiven Sound zu gestalten, der sowohl gelegentliche als auch orthodoxe Raphörer*innen begeistert. Sein Song »Let Go« samplet bspw. <strong>Passengers </strong>gefühliges »Let Her Go« und baut den 2012er-Folktrack zu einem melodischen Drill-Lostlovesong um.</p>



<h2 class="wp-block-heading">West Connect</h2>



<p>Und dann sind da ja noch die Connections, die sich Central Cee über die vergangenen Jahre fein säuberlich und mit weitreichendem Blick aufgebaut hat. Der eben erwähnte Drake zählt zu dem engen Kreis und hat mit dem gemeinsamen On the Radar-Freestyle einen weiteren Stein dafür gelegt, dass der Name des Briten auf die nordamerikanische Karte kommt. Seine Platzierung unter den zehn Rapper*innen der begehrten XXL-Freshman Class ist da 2023 lediglich Formsache. Ein Jahr zuvor hat Cench schon als erster britischer Rapper überhaupt mit dem angesprochenen Lyrical Lemonade-Video sowie einem <a href="https://youtu.be/3ZCKZnJmhx0?si=7gJkq-IYz7BD7fnc">Freestyle bei dem beliebten L.A. Leakers-Format</a> sich selber den Weg dafür geebnet.</p>



<p>Auch seine Features übersteigen längst Grenzen und Genres. Eine Auswahl gefällig? Mit Zusammenarbeiten von <strong>Lil Baby,</strong> <strong>J. Cole</strong>, <strong>21 Savage </strong>oder <strong>Luciano </strong>bis <strong>Ice Spice</strong> und <strong>PinkPantheress </strong>sind Namen im Telefonbuch gelandet, die eine riesige Spannweite an Sounds mitbringen und Cees Fokus auf andere Länder unter Beweis stellen. Egal, ob deutscher Luxury-Rapper, etablierter US-Platinrapper oder up-and-coming Alt-Pop Sängerin &#8211; das Feature mit dem britischen Überflieger ist in den letzten Jahren Garant für einen Hit gewesen. Die »Split Decision«-EP mit Dave setzt inklusive seines bisher größten Songs »Sprinter« weitere Maßstäbe. Weiterhin ausbleibend aber: das erste Album. Die beiden vorausgegangenen Mixtapes landeten zwar bereits beide weit oben in den Albumcharts, doch an dem offiziellen Debütalbum ist vorsichtig im Hintergrund geschliffen worden, während Central Cee mit viralen Singles, Features oder öffentlichkeitswirksamen Auftritten an der Seite von Pop-Phänomenen wie <strong>Sabrina Carpenter</strong> oder <strong>Ice Spice</strong> Stück für Stück der Szene seinen Stempel weiter aufdrückt.</p>



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<iframe title="CENTRAL CEE FT. LIL BABY - BAND4BAND (MUSIC VIDEO)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/pDddlvCfTiw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Gut Ding will Weile haben</h2>



<p>Im frühen 2025 ist dann aber tatsächlich das Debütalbum erschienen, passenderweise »Can’t Rush Greatness« benannt. Gut Ding will Weile haben sagt man hierzulande ja so schön und Central Cee scheint das britische Pendant dazu nur allzu verinnerlicht zu haben, der Titel schlägt zumindest in dieselbe Kerbe. In Großbritannien, Deutschland, Norwegen, Österreich, Schweiz, Irland und der Niederlande geht der Plan des Sich-Zeit-Lassens auf und das Debüt erobert auf Anhieb die Pole Position in den Charts. Auch in Amerika gelingt eine Top 10-Platzierung der offiziellen Charts, während die Apple Charts sogar eine noch eindeutigere Sprache sprechen: in insgesamt 71 Ländern grüßt Cench mit dem Album von der Spitze. Es ist kaum weiter verwunderlich, dass die Tour derartig groß angelegt worden ist und »Can’t Rush Greatness« rund um die Welt gespielt wurde und in knapp 40 Städten zu sehen gewesen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Apple Music Live fängt einen Superstar auf seinem vorläufigen Zenit ein</h2>



<p>Es hat also genug Möglichkeiten gegeben, um den mittlerweile 27-Jährigen live erlebt zu haben. Doch wer das nicht geschafft hat, hat mit dem seit heute <a href="https://music.apple.com/us/album/apple-music-live-central-cee/1826578992">exklusiv bei Apple Music Live zu streamenden Auftritt aus London</a> die Möglichkeit, das noch einmal auf dem heimischen Fernseher nachzuholen. Im Prinzip spulen die zwei Stunden des Konzerts noch einmal seinen Weg nach ganz oben ab: wo im ersten Viertel noch die anfänglichen Hits wie »Day in the Life« und »6 For 6« den Nostalgiefaktor erheblich erhöhen, klettert Cee im Laufe der 32 Songs umfassenden Setlist immer weiter seine stark gewachsene Diskographie entlang bis zu den großen Songs des Debütalbums. </p>



<p>Prägende UK-Gäste wie Grime-Legende Skepta oder sein nur ein Tag jüngerer Hauptkollaborateur Dave lassen sich die Einladung in die O2 Arena nicht entgehen, während in der zweiten Hälfte der Show eine ganze Reihe an Special Guests das Spektakel komplettieren. Sexyy Red performt völlig aus dem Nichts ihre beiden größten Songs, Shallipopi bringt nigerianischen Flair ins kalte England und »Band4Band« bekommt nach einem ersten Solo-Durchlauf für eine Zugabe noch Zuwachs von Featuregast Lil Baby. Es ist ein Spektakel gewesen beim Heimspiel, das Apple Music Live in Gänze aufgezeichnet und jetzt verfügbar gemacht hat. Die Dimensionen rund um den britischen Superstar sind unüberblickbar geworden, aber dieser Auftritt schafft es, einen Moment dieses Durchmarschs festzuhalten.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image alignfull size-large"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Central-Cee-Apple-Music-Header_md-banner.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Central-Cee-Apple-Music-Header_md-banner-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-19392" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Central-Cee-Apple-Music-Header_md-banner-1024x576.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Central-Cee-Apple-Music-Header_md-banner-300x169.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Central-Cee-Apple-Music-Header_md-banner-768x432.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Central-Cee-Apple-Music-Header_md-banner-770x433.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Central-Cee-Apple-Music-Header_md-banner-1400x788.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Central-Cee-Apple-Music-Header_md-banner.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">via Bart Spencer ©Mostdope</figcaption></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Central Cee schlägt die Brücke über den Atlantik</h2>



<p>Welcher UK-Rapper feiert zuerst den richtig großen Erfolg Übersee? Diese Frage hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter aufgedrängt, nachdem Künstler wie Skepta<strong> </strong>oder Dave<strong> </strong>die Tür schon weit aufgestoßen haben und mit US-Acts wie dem <strong>A$AP Mob </strong>oder <strong>Jack Harlow </strong>kollaboriert haben. Doch der ganz große internationale Durchbruch ist trotz höchstem angebrachten Respekt nicht erreicht worden &#8211; zumindest, bis Central Cee gekommen ist.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Nobody else from London has gone Hollywood</strong></p>
<cite>Central Cee auf »CRG«</cite></blockquote>



<p></p>



<p>Von Beginn an hat der West-Londoner ein Ziel gehabt: dem Vereinigten Königreich zu entwachsen, ohne dabei die Wurzeln und damit verbundene Identität zu vergessen. Nicht umsonst prangt auch beim Cover des Debütalbums die Nationalflagge auf seiner Mütze. Doch die Mission ist seit Jahren klar und wird in logisch aufeinander folgenden Schritten seit fünf Jahren unaufhaltsam nachgegangen.</p>



<p>Diesen Freitag soll ein gemeinsamer Song mit Drake erscheinen, den die beiden beim diesjährigen Wireless Festival vor 50.000 Menschen uraufgeführt haben. Schon unveröffentlicht knüpft »Face First« mühelos an den Hype an, der mittlerweile bei jeder Central Cee-Veröffentlichung gesetzt zu sein scheint. Den Höhenflug richtig zu erfassen ist ein Ding der Unmöglichkeit, doch eine Momentaufnahme davon ist mit dem von Apple Music Live aufgezeichneten Heimspiel in der Londoner O2-Arena zu erhaschen.</p>



<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/reel/DMGudqEhUpj/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/reel/DMGudqEhUpj/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank" rel="noopener"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; 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margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/DMGudqEhUpj/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Apple Music (@applemusic)</a></p></div></blockquote>
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		<title>Wo bleibt Frank Ocean? Musik, die das Warten erträglicher macht</title>
		<link>https://mostdope.tv/editorials/wo-bleibt-frank-ocean</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 12:58:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist mittlerweile fast acht Jahre her, dass Frank Ocean mit »Endless« und »Blonde« im doppelten Release vollständige Projekte veröffentlicht hat. Selbst die letzten Singles »Dear April« und »Cayendo« liegen bereits über vier Jahre zurück im Corona-Frühling 2020. Ein Untergangsfestivalauftritt, eine Luxusschmuckmarke und diverse streng limitierte »Blonde« Vinyl Veröffentlichungen später sind die Spekulationen über neue Musik weiterhin hoch. Besonders, da die veröffentlichten Singles bis zum tragischen Tod seines Bruders auf ein Album hindeuteten.&#160; Doch während der mysteriöse RnB/Indie Pop Crossover [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/wo-bleibt-frank-ocean">Wo bleibt Frank Ocean? Musik, die das Warten erträglicher macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><br><strong>Es ist mittlerweile fast acht Jahre her, dass Frank Ocean mit »Endless« und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3mH6qwIy9crq0I9YQbOuDf?si=9XMsdxZ5SYaj5XqJBcCk3Q">»Blonde«</a> im doppelten Release vollständige Projekte veröffentlicht hat. Selbst die letzten Singles <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/62ljuuXo0zrcrtJnnOhfxT?si=6749506a2ff24ba6">»Dear April«</a> und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/72794Eag03xdy7TO0KNuid?si=f017f0db73cb4146">»Cayendo«</a> liegen bereits über vier Jahre zurück im Corona-Frühling 2020. Ein Untergangsfestivalauftritt, eine Luxusschmuckmarke und diverse streng limitierte »Blonde« Vinyl Veröffentlichungen später sind die Spekulationen über neue Musik weiterhin hoch. Besonders, da die veröffentlichten Singles bis zum tragischen Tod seines Bruders auf ein Album hindeuteten.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Doch während der mysteriöse RnB/Indie Pop Crossover Artist weiterhin auf sich warten lässt, bleibt nur die Möglichkeit, das alte Material zu hören oder sich mit der Musik von ähnlichen Künstler*innen auseinanderzusetzen, die unter anderem in diesem Artikel aufgelistet werden. Es ist klar, dass ein Frank Ocean in allen Facetten nicht durch einen einzigen Künstler oder Künstlerin abgebildet werden kann, insofern werden diese Moneyball-esque in einzelne Elemente aufgeteilt, die Ähnlichkeiten zum Werk von Ocean vorweisen.</strong></p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Jai Paul</strong></h2>



<p>Wenn man Frank Ocean mit einem weiteren Künstler ersetzen möchte, der selten bis gar nicht Musik herausbringt, so landet man schnell bei <a href="https://open.spotify.com/intl-de/artist/53wZLCnhshZKDRs3uopFBc?si=SRbrTsnHT36GoPBl_Fnahw"><strong>Jai Paul</strong></a>. Paul teilt sich nicht nur diese Eigenschaft oder einen Spot beim Coachella 2023 (mit besserem Ausgang) mit Frank, sondern auch experimentelle Produktionen und zum Teil ähnliche Stimmeinsätze.</p>



<p>Die Musik des mysteriösen UK-Künstlers ist dabei fast nur auf Demos und Leaks beschränkt, die mittlerweile allerdings auch den Weg zu Spotify gefunden haben und in einem kurz-vor-dysfunktionalen Mix aus RnB und groovy Tanzmusik eine klare eigene Handschrift tragen. Aktuell betreibt Jai mit seinem Bruder <strong>AK Paul</strong> das Projekt und Label <strong>Paul Institute</strong>, über das unter anderem <strong>Fabiana Palladino </strong>dieses Jahr ein Album veröffentlicht hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-16074" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-1024x576.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-300x169.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-768x432.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-500x281.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-800x450.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2-770x433.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/jai-paul-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>FKA twigs</strong></h2>



<p>Wenn es um experimentelle Artists in der Twilightzone verschiedener Genres mit Wirkung in den 2010ern geht, darf <strong>FKA twigs</strong> nicht fehlen. twigs ist das zerbrochene, glitchy Gegenstück zu Frank&#8217;s cleanem und elegantem Sound. Mitsamt ihrer zwei Alben <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/25PQxi9SR1OODB5XG6m48J?si=neRNowmVS5yAw08ha3WnrA">»LP1«</a> und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3DMR3yM5crnt1dG9lLaMTZ?si=OOjhnAErROanWWwWRd8GVg">»MAGDALENE«</a>, von einigen unter den Alben des Jahres 2019 gehandelt, ist sie mindestens zum Kritikerliebling geworden. Spätestens die gefüllte Featureliste des 2022 veröffentlichten Mixtape <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3G77BQuJy3jahjdkKQNNNM?si=gsLei2neQIK3BIlGAAQiNQ">»CAPRISONGS«</a> um <strong>The Weeknd </strong>und <strong>Shygirl</strong> hat FKA twigs einen Platz im Mainstream beschert.<br><br>An Frank Ocean erinnert neben einer fünfjährigen Pause zwischen »LP1« und »MAGDALENE« auch die persönliche thematische Auseinandersetzung in den Texten (wenn auch auf anderer Ebene) und das Gefühl, in jedem Track nur 5 Schritte von Hip-Hop entfernt zu sein, während sich die Musik irgendwo um RnB, Soul, Pop, Dance und Indie dreht, ohne zu sehr festgelegt zu sein &#8211; nichtmal innerhalb derselben Songs. </p>



<p>So geht es auch weiter mit dem gerade für Januar 2025 angekündigten Album »EUSEXUA«, bei dem die gleichnamige erste Single direkt den Hang zum Experimentieren auf tanzbarer Basis und über das Konstrukt Genre hinweg weiterhin festigt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="FKA twigs - Eusexua" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/KnGSVIZGkQo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>katlix</strong></h2>



<p>Verträumter Indie-Rap mit verrauchter Stimme auf abwechslungsreichen Beats, die von DnB bis hin zu klassischen Pop Gitarren reichen. So klingt die Musik von Lukas Wegertseder, besser bekannt als <strong>katlix</strong>. Nach seinem Einstieg in die Szene 2019 mit konventionellen Rap-Releases probierte sich der junge Künstler aus und erzielte Ende 2022 und Anfang 2023 mit seinen Singles <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/6FYnZLY3kACHNeecovc0ty?si=dUhI_L9OTZW4PGFjwSKLdw">»115 Tage«</a> und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/23qGufbCsTlSjd437ua2v3?si=02a9e7a6ff0f4cf6">»Missed Calls«</a> erste Erfolge. Im Anschluss folgte Ende letzten Jahres die <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/1uWOEbea8gCuMPCGNN64mt?si=9kSYO2iqRWulYyoePuRw6g">»U3«</a> EP, ein durchdachtes Projekt, das die Stationen der Hamburger U-Bahn Linie U3 als Analogie für die verschiedenen Phasen einer Liebesbeziehung verwendet: ein Kreislauf, der sich genau wie der ringförmige Fahrplan der U3, stets aufs neue wiederholt.</p>



<p>katlix‘ Musik erinnert in vielerlei Hinsicht an frühe Frank Ocean Tracks. Sie ist geprägt von einer juvenilen Leichtigkeit, die kontrastierend melancholische Themen wie Herzschmerz und Fragen der Selbstfindung in einer überstimulierenden Welt besingt, ähnlich wie es Ocean 2012 auf <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/392p3shh2jkxUxY2VHvlH8?si=JnHwJdHeTNOzhsQV1LwIEQ">»channel ORANGE«</a> tat. Hinzu kommt die musikalische Vielseitigkeit auf diesem Projekt: Von klassischen Akustikballaden wie <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2pMPWE7PJH1PizfgGRMnR9?si=bb97f589da724d77">»Bad Religion«</a> zu Elektro-House Synths auf <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4QhWbupniDd44EDtnh2bFJ?si=d994dea545304d7d">»Pyramids«</a> lässt er sich, genau wie katlix nicht von Genregrenzen beschränken. Insbesondere die Pop-Einflüsse auf katlix’ Song <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1y7KRS1FcDLVC8Y3uqLxJI?si=9c48756376584164">»nie wieder (mundsburg)«</a> wecken Erinnerungen an an frühe Veröffentlichungen von Frank Ocean wie <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3CgZCQyuyxHRMWB9BTwmni?si=7d5caa7502f14814">»Swim Good«</a> oder <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4osgfFTICMkcGbbigdsa53?si=cb182bf677d844df">»Novacane«</a> aus 2011.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-16076" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-1024x576.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-300x169.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-768x432.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-500x281.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-800x450.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix-770x433.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/katlix.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>LAYLA</strong></h2>



<p>Beim Stichwort Vielseitigkeit darf man <strong>LAYLA </strong>nicht vergessen, deren Name gleich unter “facettenreich” im Duden steht. Während Frank Ocean sich irgendwo zwischen experimentellem R’n’B, Neo-Soul und Pop bewegt und auf Songs wie <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2INhKpUdzh7v0j041gZNsz?si=53d4bef65e9d4b58">»DHL«</a> oder seinem Feature-Part auf <strong>A$AP Rocky’s</strong> <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2MF4HtZHBoUliOi9nOAbS0?si=4c7eea83b1a44b18">»Purity«</a> sogar in ruhiger Manier rappt, geht die selbstbewusste Münsteranerin das Ganze ein wenig ungenierter an.&nbsp;</p>



<p>Angefangen mit dem Trap-Brett »Choppa« und einer zugehörigen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Lp1uSnGd_Dk">Youtube-Session</a> beim Untergrund-Kanal <strong>ABOVEGROUND </strong>erlangte sie 2020 schnell einen festen Platz in der Szene und wechselte von dort an spielerisch zwischen entschleunigten Bedroom R’n’B (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7aywPd2DyPUd6c37O0hial?si=da9ef8cd76fc4ad1">»24/7«</a>), reduziertem UK Garage (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2GuZ9qPfVYUIIZp8aQrqbI?si=aabdd6f163b94c83">»Waterloo«</a>), Four-to-the-floor Rap mit Attitüde (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2gcpea4r4aH9Hm0Ty0kmNt?si=714b3388d62f4e69">»Fruchtsaft«</a>) und wieder zurück zum kompromisslosen Trap (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2BdFPz5yJVbQIwpWuLgL8K?si=41cfda1676254534">»Dichter«</a>). Mit aktuellen Releases wie <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1BTtTuQeVzFqqaiZY2xTp9?si=fe0626e4e4fc42ea">»Lügenbold«</a> legt sie eine soulige Wärme an den Tag, die man in Deutschland selten sieht. Hierbei kommt auch die Inspiration internationaler Idole wie <strong>Erykah Badu</strong>, <strong>Lauryn Hill</strong> und <strong>Sade </strong>zum Vorschein.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="LAYLA  - Lügenbold (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/RPqiWGYt_kg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Eine weitere Gemeinsamkeit zu Frank Ocean ist außerdem ihre enge Verflechtung mit der (deutschen) Hip-Hop Szene, die sie, wie Frank mit <strong>Tyler the Creator</strong> und <strong>JAY-Z</strong>, in gefeierten Features mit <strong>KALIM </strong>oder <strong>Souly </strong>unter Beweis stellt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Berq</strong></h2>



<p>Das Übereinanderlegen von Stimmen ist seit der Erfindung von Chören und spätestens <strong>Brian Wilson </strong>und den <strong>Beach Boys </strong>keine Neuheit mehr. Dennoch ist es immer wieder ein sehr zufriedenstellendes Gefühl, eine schön harmonisierte Passage aus mehreren Voicelines zu hören, so etwa zum Ende von <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2LMkwUfqC6S6s6qDVlEuzV?si=72706ac503ad4f7e">»White Ferrari«</a> oder aber auch in »Rote Flaggen« von <strong>Berq</strong>. Berq, 20 Jahre alt, ist mittlerweile längst kein Geheimtipp mehr für alle, die minimal unter der Oberfläche des deutschen Indie Ozeans stöbern.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Berq - Rote Flaggen (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/1NiSbpN-LaI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Auf »Rote Flaggen«, einem Track der mittlerweile über 29 Millionen Spotify Streams vorweisen kann, ist das abwechselnde Aufsplitten und Zusammenführung der eigenen Stimme das Markenzeichen und reizt so das »White Ferrari« Moment auf ein maximalistisches Level der Harmonisierung mit ihm selbst. Positiverweise ist auch zu erwähnen, dass Berq gerade erst vor zwei Jahren mit seinen Releases angefangen hat und insofern noch deutlich mehr Output in der Zukunft erwartbar ist und das ohne Spekulation wie bei Frank Ocean.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>James Blake&nbsp;</strong></h2>



<p>Jedem, der sich in den letzten 10-15 Jahren intensiver mit Hip-Hop auseinandergesetzt hat, sollte der Name <strong>James Blake </strong>ein Begriff sein. Die Beschreibung “your favourite artist’s favourite artist&#8221; trifft genau wie bei Frank Ocean auch auf ihn zu. Diesen Status hat er sich im Laufe der Jahre zum Einen durch diverse eigene maßgebende Projekte in Genres wie Post-Dubstep, RnB und Gospel verdient und zum Anderen aber auch durch die Zusammenarbeit mit einigen der größten Artists weltweit. Für Acts wie <strong>Travis Scott</strong>, <strong>Dave</strong>, <strong>Rosalía </strong>und <strong>Kendrick Lamar </strong>hat er nicht nur Featureparts, sondern auch Produktionen geliefert.&nbsp;</p>



<p>Insbesondere mit Frank Ocean hat Blake in der Vergangenheit mehrfach kollaboriert. Auf Oceans epochalen Werk »Blonde« hat der Londoner Credits auf den Songs <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/35xSkNIXi504fcEwz9USRB?si=f6db1b7c51384fa5">»Solo«</a>, <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/34xTFwjPQ1dC6uJmleno7x?si=7c6a9ae8f1c34d50">»Skyline To«</a> und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/34xTFwjPQ1dC6uJmleno7x?si=7c6a9ae8f1c34d50">»Godspeed«</a>. Von letzterem veröffentlichte er 2020 sogar eine atmosphärische Coverversion, die bloß aus einem Akustik-Piano und seinen einzigartigen Vocals besteht.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="James Blake - Godspeed (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/OapxMsZHNkw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Dieser kreative Austausch hat auch schon andersrum stattgefunden: Ocean hat ebenfalls Credits auf James Blakes 2016er Album <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/1WyrGCkFDlH1xPadZ5qTkL?si=EL1GF1JhTHWYzpC2VYkxEg">»The Colour In Anything«</a>. Vor allem auf dem Song <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6JHqijXeoR9S3DzvDm4VO5?si=e65f7b239c6e433f">»My Willing Heart«</a> wird der Einfluss von »Blonde« ersichtlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Alex G</strong></h2>



<p>Was hat Frank Ocean mit Singer-Songwiter-Musik gemeinsam? Sehr viel. <strong>Alex G </strong>landet alleine schon wegen des Mitwirkens auf »Blonde« auf dieser Liste, wo er auf mehreren Songs die Gitarre spielte. Alex G, dessen letztes Projekt der Soundtrack für den Film <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/2lrjzHRTMnuEZO00d9JS72?si=Sd8-JFjVQteQo4qckDxr5A">»I Saw The TV Glow«</a> war, ist ein Virtuose an der akustischen Gitarre. Quasi die Endstufe aller am Lagerfeuer »Wonderwall« Spielenden.&nbsp;</p>



<p>Vor allem erzeugt Alex G sowohl auf eigenen Songs (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2Wk8vEamlVBBalBi24NnU1?si=a9abe755b5ce4823">»Sarah«</a> &amp; <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/36TbBJ7mLPOZMAYs0p4mxb?si=08cf62b8dafe44d1">»Mary«</a>) durch die alleinige Gitarre und Stimme eine ganz besondere Intimität, die sich auch z.B. auf <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5GUYJTQap5F3RDQiCOJhrS?si=c39247a02db34333">»Self Control«</a> wiederfindet, wo er ebenfalls die Gitarre eingespielt hat. Alex G hat vielleicht nicht die Stimme eines Frank Ocean, dennoch kann er auf eigenen Tracks ähnliche Gefühlslagen erzeugen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" data-id="16077" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-16077" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-1024x576.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-300x169.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-768x432.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-500x281.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-800x450.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g-770x433.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/alex-g.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Blood Orange</h2>



<p>Außerhalb von <strong>Brent Faiyaz</strong>, <strong>Sonder </strong>und The Weeknd<strong> </strong>ist <strong><a href="https://open.spotify.com/intl-de/artist/6LEeAFiJF8OuPx747e1wxR?si=vmU2c7X_T5qayVtiTY7SKg">Blood Orange</a> </strong>vielleicht im Sound am nächsten an Frank Ocean gelegen. Sowohl die Stimme, als auch das instrumentelle Crossover zwischen R&amp;B, Indie und Neo-Soul sind schnell wiedererkennbar. Darüber hinaus schafft er Parallelen zu Ocean auch durch inhaltlichen Bezug auf Queerness, Identität und Geschlechterrollen, die sich durch die nichtlinearen Songstrukturen winden, während die Gefühle der Songs irgendwo zwischen experimenteller Machart und einem angenehmen Schwebegefühl angesiedelt sind.</p>



<p>Blood Orange ist auch nicht nur eindimensional unterwegs. Der multitalentierte Brite, welcher mittlerweile in New York lebt, brachte bereits unter seinem richtigen Namen <strong>Dev Hynes </strong>und den Pseudonymen <strong>Lightspeed Champion </strong>und Blood Orange Musik heraus, die nicht nur Tracks und Alben auf klassische Art umfasst, sondern auch Filmmusik und Musik für den Broadway. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-16078" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-1024x576.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-300x169.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-768x432.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-500x281.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-800x450.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2-770x433.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/blood-orange-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Schlussendlich ist es nicht einfach, <strong>Frank Ocean </strong>zu ersetzen und auch jede Fragmentation seiner Art, Stimme und Musik kann nicht 1-zu-1 abgedeckt werden. Aber das muss es ja auch nicht. Jede*r der hier genannten Künstler*innen bietet für sich etwas ganz besonderes und ist auch ohne den Vergleich wert, Aufmerksamkeit für die eigene Musik zu bekommen. Gleichzeitig ist durch die fehlende Ersetzbarkeit auch immer ein Hoffnungsschimmer zu spüren, dass <strong>Frank Ocean</strong> vielleicht doch irgendwann wieder über kryptische Instagram Stories hinaus Musik in die Öffentlichkeit gibt. </p>



<p>Wir können gespannt sein!</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/wo-bleibt-frank-ocean">Wo bleibt Frank Ocean? Musik, die das Warten erträglicher macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Rap’s Liebe zum Game: Die besten Sportreferenzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 12:16:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Sport und Hip-Hop gehen in den USA Hand in Hand. College Athleten mit Rap-Mixtapes, Artists, die bei der NBA oder NFL Courtside sitzen und die Parallelen vieler Sport- und Rapkarrieren tragen dazu bei, dass sich Sport auch häufig in den Texten wiederfindet. Doch dieses Phänomen ist nicht nur auf dem nordamerikanischen Kontinent wiederzufinden, sondern zeigt sich auch in vielen anderen Städten, beispielsweise London, Paris oder Berlin, wo ebenfalls eine Nähe zwischen Sportler*innen und Artists gegeben ist. Oftmals eignen sich Sportreferenzen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Sport und Hip-Hop gehen in den USA Hand in Hand. College Athleten mit Rap-Mixtapes, Artists, die bei der NBA oder NFL Courtside sitzen und die Parallelen vieler Sport- und Rapkarrieren tragen dazu bei, dass sich Sport auch häufig in den Texten wiederfindet. Doch dieses Phänomen ist nicht nur auf dem nordamerikanischen Kontinent wiederzufinden, sondern zeigt sich auch in vielen anderen Städten, beispielsweise London, Paris oder Berlin, wo ebenfalls eine Nähe zwischen Sportler*innen und Artists gegeben ist. Oftmals eignen sich Sportreferenzen auch einfach sehr gut für Vergleiche oder Namedrops. In dieser Liste werden Personen aus dem nationalen und internationalen Hip-Hop Kosmos vorgestellt, die besonders häufig Sport in ihren Lyrics erwähnen.</strong></p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Drake – 6 Man</strong></p>



<p><strong>Drake</strong> ist der Allrounder unter den Sportreferenzierern. Es gibt kaum ein Team, das er sportübergreifend noch nicht angefeuert hat &#8211; bis zum Punkt, dass das Meme „<a href="https://knowyourmeme.com/memes/blud-thinks-hes-on-the-team-who-invited-my-man-blud">blud thinks he’s on the team</a>“ von ihm handelt. Für seine heimischen Toronto Raptors sponsert er das Trainingscenter und textlich kommt Basketball auch nicht zu kurz in seinen Lyrics. So zieht Drizzy&nbsp;auf dem Track »6 Man« mit der Line „6 Man like Lou Will“ passend eine Verbindung zwischen seinem Status in Toronto („the Six“) und dem langjährig besten Bankspieler der NBA („Sixth Man of the Year“), Lou Williams.</p>



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<iframe title="6 Man" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/WvXTpZawgSM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Money Boy – Schalke</strong></p>



<p><strong>Money Boy</strong> ist als ehemaliger österreichischer Zweitligaspieler im Basketball dem Sport ebenfalls nicht fern. In der Folge sind neben einem Interview mit Kyrie Irving zu den NBA London Games 2018 auch viele Sportreferenzen in seinen Texten zu finden, darunter die titelgebende Block-Legende Dikembe »Mutombo« und der FC Schalke 04. Money Boy ist auf dem Track am Ballen so wie Schalke 04 und lässt sich seit der Promophase immer mal wieder im Schalker Dress ablichten oder gibt Tipps für die nächsten Partien ab. Scheinbar hat er auch außerhalb des Songs seinen Draht zum Traditionsverein gefunden. </p>



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<iframe title="Money Boy - Schalke (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/1b7FxbPK4E8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>OG Keemo &#8211; 3 Ringe (Outro)</strong></p>



<p>Weiter in der NBA geht es auch für<strong> OG Keemo</strong>, der in jeweils den Outrotracks von den Projekten »Geist«, »Mann Beißt Hund« und »Fieber« seine Karriere mit den drei aufeinanderfolgenden NBA Championships („Three Peat“ genannt) zwischen 2000-2002 von Kobe Bryant gleichstellt. So heißt es auf »Outro« (Geist) &#8211; „Ich fühl mich wie Kobe nach seinem ersten Ring“, auf »Ende« (MBH) &#8211; „ich bin so wie Kobe nach sei’m zweiten Ring“ und schlussendlich auf »3 Ringe (Outro)« (Fieber)&nbsp; &#8211; „<a href="https://genius.com/30522208/Og-keemo-3-ringe-outro/Das-tape-ist-so-wie-kobes-dritter-ring-und-das-hier-ist-ein-three-peat">Das Tape ist so wie Kobes dritter Ring und das hier ist ein Three-Peat</a>“. So wird projektübergreifend ein Vergleich hergestellt, der zum Ende vom Mixtape »Fieber« seine Krönung findet. Darüber hinaus schmücken auch regelmäßig weitere Sportvergleiche die Lines von OG Keemo („der Süden liebt mich wie Serge Gnabry“) und außerdem hat Kobe auch noch zwei weitere Ringe nach dem Three Peat gewinnen können, falls weitere Projekte folgen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="3 Ringe (Outro)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/2oexxhxE-94?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Dave &amp; AJ Tracey – Thiago Silva</strong></p>



<p>Fußballvergleiche sind auch das Brot und Butter der britischen Rapszene. Genreübergreifend in UK-Drill, Grime und South London Hip-Hop sind zahlreiche Anspielungen zu finden &#8211; bis zum Punkt, dass „on the wing like […]“-Lines ihren Weg in die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=LkWbPnI1G4I">Most-Overused-Bars in Drill</a> gefunden haben. Beispielhaft für englische Sportreferenzierer sind ein damalig 17-jähriger <strong>Dave</strong> und <strong>AJ Tracey</strong>, die auf 144 BPM ein Feuerwerk aus Fußballervergleichen zaubern. Darunter Thiago Silva („Thiago Silva, man block, then skeet“), Sergio Aguero („Kun Agüero, man dropped the shoulder faint once“) und Kaká („leave you in states like Kaká“). Größere Bekanntheit konnte der Song&nbsp;durch die Glastonbury Version mit dem 15-jährigen Alex finden, der fehlerfrei auf der Hauptbühne den vollständigen AJ Tracey (und Dave) Part übernehmen konnte.</p>



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<iframe title="Dave (feat. Alex) - Thiago Silva" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/e1vlLJCr9Lo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Meek Mill – Dreams and Nightmares (Intro)</strong></p>



<p>Philly Sports sind ihre eigene Welt im US-Sportkosmos. Die Eagles, 76ers, Flyers und eine Obsession mit Rocky Balboa bieten Nährboden für allerlei ikonische bis merkwürdige Momente vom Philly Special bis Laternenkletterei. Wenn es eine Person gibt, die Philly Sports repräsentiert, dann kommt <strong>Meek Mill</strong> direkt nach den offensichtlichen Joel Embiid, Jalen Hurts und Rocky. So war »Dreams and Nightmares« der Titelsong für die 2017er Philadelphia Eagles, die in der Saison den Superbowl gegen Tom Brady gewinnen konnten, während Meek Mill selber im Gefängnis war. Über den Track heraus findet sich Sport auch in vielen anderen seiner Tracks wieder, darunter »SHAQ &amp; KOBE« mit <strong>Rick Ross</strong>.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Meek Mill -Dreams And Nightmares (Intro)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/S8gfqs1-NuE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Pimf &#8211; Heatcheck</strong></p>



<p>Wer in seinen Tracks <a href="https://www.youtube.com/watch?v=AvBcmRln_Fc">Walter Frosch</a> referenziert, hat automatisch einen Spot in dieser Liste verdient. Doch auch über den Namedrop eines der ikonischsten Sport-Interviews aller Zeiten hinweg, finden sich gewandte Sportvergleiche auch in anderen Tracks von <strong>Pimfs</strong>&nbsp;Diskografie wieder:​ Beispielsweise »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=2oYG0kJRaSU">Heatcheck</a>«, wo sich Fußball und Basketball zwischen dem 2008er Vfl Wolfsburg Sturm-Duo („Diggi wir sind Džeko und Grafite“) und NBA Format Shaqtin‘-a-fool die Hand geben („Das hier is&#8217; ein Heatcheck, Deutschrap is&#8217; Shaqtin&#8217; a Fool“).</p>



<p></p>



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<iframe title="PIMF im HIP-HOP &amp; SPORT-QUIZ: “Mero ist bestimmt ein stabiler Flügelflitzer”" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/E74rrUZO130?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Action Bronson – Latin Grammys</strong></p>



<p>In der Welt der Rap-Sportreferenzen ist <strong>Action Bronson</strong> der undisputed Champion. Kaum ein erfundenes College-Footballgame wurde nicht von ihm manipuliert: „I fixed the game between Georgia Southern and Grambling“ (»1Train«) oder eben doch zwischen „Kentucky and Miami of Ohio“ (»Red Dot Music«). Außerdem wurde schon so ziemlich jeder obskure Athlet genamedroppt. Dabei kommt ihm klar der wirre Aufbau seiner Lines zu Gute, die oftmals länger sind, als der Beat eigentlich zulassen sollte und untereinander kaum Zusammenhang finden. Doch auch so ist Action Bronson der Meister der Namedrops, schon alleine durch die pure Anzahl unterschiedlich bedienter Sportarten. Um Rodger Sherman von SB Nation zu zitieren: „He’ll string four references to four Chicago athletes in three different sports in two bars“.&nbsp;Ein weiteres Beispiel dafür: »Latin Grammys«, in dessen Video Bronson direkt mal in die Rolle eines Strongman schlüpft.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Action Bronson - Latin Grammys (Official Music Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/n6R0t_AVIXs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Honorable Mentions:</strong></p>



<p>Schlussendlich gibt es noch eine Menge weiterer Sportanspielungen und anspielender Artists aus dem Hip-Hop, die jedoch nicht alle in diese Liste passen. Dementsprechend folgen hier die honorable Mentions, die dennoch aufgrund ihrer Leistungen erwähnenswert sind:</p>



<p>Allen voran <strong>Haiyti</strong>, die mit der Line: „Halte deine Bälle, so wie Heinevette“ auf dem Track »Freitag« die wahrscheinlich erste Anspielung auf einen Handballtorwart gedroppt hat. Ähnlich nischig ist auch <strong>Harry Quintana</strong> unterwegs, der auf »Nostalgie Inc.«, im komplett nostalgischen Aufzählungsmodus unter anderen den Tennisspieler Goran Ivanisevic und Skater Chad Muska in namentliche Erwähnung bringt. Auch außerhalb der deutsch- und englischsprachigen rapverbundenen Landschaft werden regelmäßig Sportarten in die Texte gebracht, weswegen die letzte honorable Mention an <strong>Bad Bunny</strong> geht, der nicht nur selbst in der WWE als Wrestler aktiv war, sondern auch eine Vielzahl an Anspielungen zu Sportlern und Sportarten nutzt, die besonders im spanischsprachigen Raum von Bekanntheit sind: „Maradona y Messi en el futbol, Pero soy la nueva estrella, los contrato&#8217; a los Sugar y Lindor“ (»ACHO PR«): „Maradona und Messi sind’s im Fußball. Aber ich bin der neue Stern, die Verträge wie Sugar und Lindor (Baseballspieler).“&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/raps-liebe-zum-game-die-besten-sportreferenzen">Rap’s Liebe zum Game: Die besten Sportreferenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Jahresrückblick 2023: Die zehn besten internationalen Singles</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2023 19:14:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editor's Picks]]></category>
		<category><![CDATA[André 3000]]></category>
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		<category><![CDATA[Mostdope Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Obongjayar]]></category>
		<category><![CDATA[Olivia Dean]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist wieder Zeit für den Mostdope-Jahresrückblick. Jeden Adventssonntag blicken wir auf das Jahr 2023 zurück und stellen euch unsere Bestenlisten in verschiedenen Kategorien vor. Welche Künstler*innen haben das zurückliegende Jahr mit ihren Songs, EPs oder Alben am meisten geprägt für uns? Zum 1. Advent stellen wir euch hier unsere Top 10 der internationalen Singles vor. Welche Tracks aus diesem Jahr hat die Redaktion am meisten gefeiert? Honorable Mentions Bevor die vordersten zehn Plätze kommen, gibt es hier noch einmal [&#8230;]</p>
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<p>Es ist wieder Zeit für den <strong>Mostdope-Jahresrückblick</strong>. Jeden Adventssonntag blicken wir auf das Jahr 2023 zurück und stellen euch unsere Bestenlisten in verschiedenen Kategorien vor. Welche Künstler*innen haben das zurückliegende Jahr mit ihren Songs, EPs oder Alben am meisten geprägt für uns?</p>



<p>Zum 1. Advent stellen wir euch hier unsere <strong>Top 10 der internationalen Singles </strong>vor. Welche Tracks aus diesem Jahr hat die Redaktion am meisten gefeiert?</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Honorable Mentions</h2>



<p>Bevor die vordersten zehn Plätze kommen, gibt es hier noch einmal eine Auswahl an Tracks, die das Ranking nur ganz knapp verpasst haben. Unter den über 80 zur Auswahl stehenden Songs bei unserer Bestenliste haben es diese Tracks zwar nicht ganz nach oben geschafft, aber unser Jahr 2023 stark geprägt.</p>



<p><meta charset="utf-8"></meta><strong>•  Tyler, The Creator &#8211;</strong> Sorry Not Sorry<br><meta charset="utf-8"></meta><strong>•  Westside Gunn &amp; Stove God Cooks &#8211;</strong> KITCHEN LIGHTS<br><meta charset="utf-8"></meta><strong>•  Libianca, Ayra Starr &amp; Omah Lay &#8211;</strong> People<br><meta charset="utf-8"></meta><strong>•  Drake &amp; J. Cole &#8211;</strong> First Person Shooter<br><meta charset="utf-8"></meta><strong>•  Lil Durk &amp; J. Cole &#8211;</strong> All My Life<br><strong>•  Baby Keem &amp; Kendrick Lamar &#8211; </strong>The Hillbillies</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 10: BLK ODYSSY &amp; Grace Sorensen &#8211; Let Me Go (VÖ: 09.06.23)</h2>



<p>Das Album »DIAMONDS &amp; FREAKS« von<strong> BLK ODYSSY </strong>des US-Artists <strong>Sam Houston</strong> hat dieses Jahr ordentlich Eindruck hinterlassen. Irgendwo zwischen Funk und Hip-Hop hat Houston einen völlig neuen Musik-Kosmos geschaffen. Das Album begleitet odysseeartig den Verlauf einer Beziehung. Vom ersten Kennenlernen, zur großen Leidenschaft, zum niedergeschlagenen fast Aufgeben bis zu der großen Frage, ob man dem leichten Flattern vom neuen Leben eine Chance geben sollte. </p>



<p>Ein rundum gelungenes Konzeptalbum. Ein Lied, das besonders bittersüß nachhallt ist »LET ME GO« mit der Sängerin <strong>Grace Sorenson</strong>. Leidenschaft pur.</p>



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<iframe title="BLK ODYSSY, Grace Sorensen - LET ME GO (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/D4zqhN6uhRU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 9: Jorja Smith &amp; J Hus &#8211; Feelings (VÖ: 29.09.23)</h2>



<p>Zwei UK-Artists, die auf ihre eigene Art und Weise die Szene komplett erobert haben, sind <strong>Jorja Smith</strong> und <strong>J Hus</strong>. Beide haben sich über Genregrenzen hinaus einen komplett eigenen Stil geschaffen, der auch international Anerkennung bei Größen wie <strong>Drake </strong>findet. J Hus veröffentlichte dieses Jahr nach langem Warten sein neues Album »Beautiful And Broken Yard«, auf dem Jorja Smith ebenfalls ein Feature hat. Etwas mehr hat uns dann allerdings doch der gemeinsame Track der beiden auf Jorja Smiths neuem Album »Falling Or Flying« gefallen. »Feelings« ist nur einer von vielen großartigen Tracks von Smiths Werk und belegt bei uns den vorletzten Platz.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Jorja Smith - Feelings (feat. J Hus)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/hAxy0xp55Mk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 8: Dave &amp; Central Cee &#8211; Sprinter (VÖ: 01.06.2023)</h2>



<p>Wenn zwei der größten und gehyptesten Artists eines Landes zusammenkommen, kann ein Song gefühlt eigentlich nur in zwei Varianten enden: Entweder, die Kollabo gerät schneller in Vergessenheit als man TikTok sagen kann oder die eh schon hohen Erwartungen werden sogar noch übertroffen. Im Falle von <strong>Dave </strong>und <strong>Central Cee</strong> ist aber Gottseidank Zweiteres eingetroffen: Auf die gemeinsame Single »Sprinter« folgte sogar noch eine gemeinsame, vier Tracks starke EP. Heraus sticht dort aber in jedem Fall die Vorabsingle, auf der die beiden eindrucksvoll unterstreichen, warum sie eigentlich überhaupt den derzeitigen Hype innehaben. Eingängige One-Liner wechseln sich ab mit überzogenem und doch charmantem Geflexe über den neugewonnenen Reichtum und allem, was damit einhergeht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Central Cee x Dave - Sprinter [Music Video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/pSY3i5XHHXo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 7: Olivia Dean &#8211; Carmen (VÖ: 30.06.2023) </h2>



<p>Mit butterweicher Soulstimme und eingängigen Melodien konnte <strong>Olivia Dean</strong> uns dieses Jahr gleich mehrfach begeistern. Mit »Carmen« hat es nun ein Song in unsere Top 10 geschafft, der Sanftmut mit Zerbrechlichkeit verbindet und dabei gleichzeitig so warm und einnehmend klingt, dass der stimmungshebende Effekt auch nach etlichen Durchläufen nicht nachlässt. Darüber hinaus schafft die Londonerin es, den im deutschen Raum bereits mit starker Konnotation versehenen Namen „Carmen“ deutlich schöner nachhallen zu lassen. Der Refrain ist ein unaufhaltsamer Ohrwurm, der Song insgesamt das runde Outro eines runden Albums &#8211; mit anderen Worten: ein äußerst verdienter Platz 7.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Olivia Dean - Carmen (Mercury Prize 2023)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/iZ6SpxQiKpk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 6: Lil Yachty &amp; Diana Gordon &#8211; drive ME crazy! (VÖ: 27.01.2023)</h2>



<p>Der Preis für das überraschendste Album des Jahres geht 2023 wohl an <strong>Lil Yachty</strong>, das bereits im Januar gedroppt ist und eine gänzlich andere Seite des Atlanta-Rappers gezeigt hat.<br>Mittendrin in der psychedelisch-wahnwitzigen Irrfahrt von »Let&#8217;s start here“ steckt der Track »drive ME crazy!“, der wie kein zweiter Song auf diesem sonst eigentlich in einem Rutsch durchzuhörenden Album auch alleinstehend funktioniert. Der Aufbau des Songs ist mindestens genauso ungewöhnlich wie der Rest des Albums, wenn Featuregast <strong>Diana Gordon</strong> in der ersten Hälfte eine wunderschöne Melodie vorgibt, die Yachty dann im Anschluss in seiner ganz eigenen und ziemlich eigenwilligen Interpretation übernimmt und den Track damit zweiteilt in zwei höchst unterschiedliche und doch gleichermaßen schöne Parts. </p>



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<iframe title="Lil Yachty - drive ME crazy! (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/dGgBzSfgVsA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 5: Knucks &amp; Larry June &#8211; I Suppose (VÖ: 17.08.23)</h2>



<p>Auffällig viele Kollaborationen dominieren dieses Jahr unsere Lieblingslieder der Redaktion. Eine weitere wirklich sehr gelungene Kollaboration ist die von US-Rapper <strong>Larry June</strong> und seinem Kollegen von der anderen Seite des Teichs <strong>Knucks</strong>. Der Londoner Rapper überzeugte letztes Jahr durch das exzellente Album »Alpha Place«. Larry June scheint dieses Jahr hingegen gar nicht die Füße still zu halten. Gleich zwei Alben lieferte er uns bereits, zum einen das von <strong>The Alchemist</strong> produzierte Projekt »The Great Escape«. Zum anderen »The Night Shift« mit <strong>Cardo</strong>. Gelungene Kollaborationen liegen dem Mann und zusammen mit Knucks liefert der von <strong>Kenny Beats</strong> produzierte Track amerikanisch-britische Lässigkeit und extrem stylische Coolness, I suppose..</p>



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 <iframe title="Knucks ft. Larry June - I Suppose (prod. Kenny Beats) [Official Video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/KYXmAnPxaas?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 4: ENNY &amp; Loyle Carner &#8211; Take It Slow (VÖ: 12.04.2023)</h2>



<p>Ein weiterer sehr starker Track von zwei UK-Artists, die vor allem durch ihre hoch reflektierten und oftmals sehr politischen Texte überzeugen, ist »Take It Slow« von <strong>ENNY</strong> und <strong>Loyle Carner</strong>. Der Song erschien als Teil von ENNYs EP »We Go Again«. Beide überzeugen vor allem durch ihre Kunst, alltägliche Beobachtungen aus dem eigenen Leben in ihren Texten zu reflektieren. Dabei überzeugen die Inhalte genauso wie die smarten Lyrics. Loyle Carner, als alter Hase im Business, ergänzt ENNY perfekt und wir können nur hoffen, dass unser Platz vier nicht die letzte Kollabo der beiden Londoner*innen bleibt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="ENNY - Take It Slow ft. Loyle Carner (Visualiser)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/2Ps0ha77aCE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 3: Fred again.. &amp; Obongjayar &#8211; adore u (VÖ: 11.08.23)</h2>



<p>Obwohl es nicht wirklich ein Hip-Hop-Track ist, sondern mehr eine elektronische-Gute-Laune-Pop-Hymne, hat sich »adore u« von Londoner Producer <strong>Fred again..</strong> in zusammenarbeit mit dem nigerianischen Artist (und mittlerweile Wahl-Londoner) <strong>Obongjayar </strong>dieses Jahr dennoch einen Platz in unserer Top 10 verdient. De Facto ist Obongjayar auch sonst kein Hip-Hop-Artist aber durch Features mit <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=lz7hsXgHmzg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jeshi</a></strong> oder<strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=tvY31eN3gtE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Little Simz</a> </strong>hat er sich über die letzten Jahre in unsere Herzen gesungen.&nbsp;</p>



<p>Mit »adore u« hat Fred again.. einen wahnsinnig lebensbejahenden Track geschaffen, der die Fähigkeit besitzt auch dem größten Grinch wieder ein Herz zu schenken. Eine&nbsp; absolut gelungene Kollaboration und wir können uns nur anschließen: we absolutely adore you too.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Fred again.. &amp; Obongjayar - adore u (Aragon Ballroom, 4th August 2023)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/MMSfBy2gdT4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 2: Killer Mike, André 3000, Future &amp; Eryn Allen Kane &#8211; Scientists &amp; Engineers (VÖ: 13.06.2023)</h2>



<p><strong>Killer Mike</strong>, die eine Hälfte vom Rapduo <strong>Run the Jewels</strong>, ist seit wirklich einer ganzen Weile in der Szene dabei. Wie lange das tatsächlich ist, zeigt sich auf der letzten ausgekoppelten Single seines dieses Jahr erschienenens Soloalbum »MICHAEL«. Killer Mike versammelt hier mit <strong>Future</strong>, <strong>Eryn Allen Kane</strong> UND <strong>André 3000</strong> drei Featuregäste, die die ganze Spanne seines Schaffens aufzeigen. Als alter Dungeon Family-Member hat Mike bereits zu frühesten OutKast-Zeiten mit 3 Stacks zusammengearbeitet, während Future die neuere Generation abdeckt, mit der Mike genau so zusammenarbeitet wie mit den Rappern &#8220;seiner&#8221; Generation.</p>



<p>Heraus kommt ein Track, der den Dirty South über mehrere Generationan hinweg abdeckt und dazu auch noch eins der äußerst rar gesäten Vocalfeatures des mittlerweile eher im Flötenbereich tätigen André 3000 mitgebracht hat.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Killer Mike - Scientists &amp; Engineers ft. Future, Andre 3000, Eryn Allen Kane [Audio]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/kU0SmxKucCw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 1: Doja Cat &#8211; Paint The Town Red (VÖ: 04.08.2023)</h2>



<p><strong>Doja Cat</strong> hat in diesem Jahr für viele Schlagzeilen gesorgt &#8211; für noch mehr als sonst bei der ohnehin öfters kontroversen Rapperin. Distanzierung zu Fans, Satanismus, fragwürdige T-Shirts &#8211; die Liste ist lang. Und doch hat sie neben allerlei Provokation auch vor allem musikalisch in diesem Jahr auf sich aufmerksam gemacht. Ein Album, auf dem sie sich so raplastig präsentiert wie lange nicht mehr und da drauf eine Single, die seit Release im August nicht mehr aus dem Kopf geht, so gut geht »Paint The Town Red« ins Ohr. Irgendwie schafft Doja es auf diesem wahnsinnig gut, ihre poppigen und ins Ohr gehende Qualitäten aus »Planet Her«-Zeiten geschickt mit straightem Rap zu verbinden. Abgerundet wird der Song mit einem Video, das &#8211; na klar &#8211; wieder höchst provokant geraten ist und mit Sicherheit einige bestimmte Menschen vor den Kopf gestoßen haben wird. Doch das gehört nun eben dazu, wenn man die komplette Doja Cat-Erfahrung haben will &#8211; und die bringt nun mal verlässlich Hit um Hit hervor.</p>



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<iframe title="Doja Cat - Paint The Town Red (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/m4_9TFeMfJE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresrueckblick-2023-die-zehn-besten-internationalen-singles">Jahresrückblick 2023: Die zehn besten internationalen Singles</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>International Releases KW9 (mit RZA, Joey Bada$$, u.v.m.)</title>
		<link>https://mostdope.tv/international-releases/international-releases-kw9</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2022 11:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind&#160;u.a. Dave, Joey Bada$$, King Von, Blxst &#38; Zacari, Q-Tip, Shenseea und mehr. Auf dem Cover: RZA &#38; DJ Scratch Die gesamte Liste findet ihr wie immer auf unserem Instagram-Account. Zur Liste geht&#8217;s hier: International Releases auf Instagram. Dave &#8211; Starlight Nur etwas mehr als sieben Monate nach seinem letzten Album »We&#8217;re All Alone In This Together« (unser Nr. 1 internationales Album 2021) ist Dave bereits zurück mit einer neuen Single, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/international-releases-kw9">International Releases KW9 (mit RZA, Joey Bada$$, u.v.m.)</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind&nbsp;u.a. Dave, Joey Bada$$, King Von, Blxst &amp; Zacari, Q-Tip, Shenseea und mehr.</strong></p>



<p>Auf dem Cover: <strong>RZA &amp; DJ Scratch</strong></p>



<p>Die gesamte Liste findet ihr wie immer auf unserem Instagram-Account. Zur Liste geht&#8217;s hier: <a href="https://www.instagram.com/p/CarfBhEN31l/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">International Releases auf Instagram</a>.</p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Dave &#8211; Starlight</h2>



<p>Nur etwas mehr als sieben Monate nach seinem letzten Album »We&#8217;re All Alone In This Together« (<a href="https://mostdope.tv/editorials/jahresrueckblick-2021-internationale-alben" target="_blank" rel="noreferrer noopener">unser Nr. 1 internationales Album 2021</a>) ist <strong>Dave </strong>bereits zurück mit einer neuen Single, die nahtlos da weitermacht, wo er aufgehört hat. Während der Londoner gerade noch mitten in der großen Tour zum letzten Album ist, gibt es also bereits neue Musik. »Starlight« samplet den <strong>Frank Sinatra</strong>-Song »Fly Me To The Moon« und kommt gewohnt introspektiv daher. Leichtfüßig resümiert er den Erfolg der letzten Jahre und verpackt dabei Wortspiele und Referenzen, für die es sich lohnt, mehrfach in den Song reinzuhören.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Dave - Starlight" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/iVWsP3IadBk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Pip Millett &#8211; Ride With Me</h2>



<p>Die UK-Sängerin&nbsp;<strong>Pip Millett</strong>&nbsp;ist Teil der neuen Generation an UK-Künstler*innen, die derzeit für einen neuen Sound und Umschwung in der Szene sorgen. Ihre Musik wird oft als „bittersüß“ beschrieben, denn sie besitzt eine wunderschöne Soul-Stimme, mit der sie über ihr alltägliches Leben singt. Zuletzt kam 2021 ihre EP »Motion Sick« raus,  von der besonders der Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ps642R-tfGY" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Running</a>« zusammen mit Grime Ikone&nbsp;<strong>Ghetts</strong>&nbsp;im Gedächtnis geblieben ist. Auf ihrer neuen Single »Ride With Me« bleibt sie ihrem Sound treu und lässt direkt auf ein kommendes Album hoffen. Das offizielle Video dazu greift die Atmosphäre perfekt auf, denn genauso so smooth wie sie mit dem Auto über der Stadt schwebt, hypnotisiert Pip Millett die Zuhörer*innen scheinbar mühelos.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Pip Millett - Ride With Me (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/mdadFmZWl5I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Joey Bada$$ &amp; Statik Selektah &#8211; Head High</h2>



<p>Nach der etwas gewöhnungsbedürftigen ersten Single »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=OrNyZ7X87sE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The R3venge</a>« ist <strong>Joey Bada$$</strong> zurück wie zu besten »B4.DA.$$« oder »1999«-Zeiten. Auf einem smoothen Beat seines Lieblingsproducers <strong>Statik Selektah</strong> fühlt sich Joey eben immer noch am wohlsten. Zeitgleich mit dem Singlerelease ist ebenfalls eine COLORS-Version des neuen Songs gedroppt worden, die mindestens genauso vibey wie die normale Variante ist. Ein ganzes Album in dem Stil würde wohl niemand ablehnen!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Joey Bada$$ - Head High | A COLORS SHOW" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/1KiEVq0tf9g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">DUCKWRTH &amp; Shaun Ross &#8211; Power Power</h2>



<p>In aktuellen Zeiten wo wir uns alle ziemlich machtlos fühlen hat der neue Track von US-Rapper <strong>DUCKWRTH</strong> und <strong>Shaun Ross</strong> genau das Level an Energie, das uns motiviert eben doch nicht nur rumzusitzen. »Power Power« ist zwar keine hochpolitische Hymne und wohl eher eine Hymne auf den Kapitalismus &#8211; dennoch ist der Track extrem unterhaltsam und vor allem tanzbar.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="DUCKWRTH - Power Power (Official Visualizer) feat. Shaun Ross" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/0PzQats-gvo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Dieses Tracks und viele andere vom heutigen Releasetag findet ihr natürlich in unserer  <a href="https://open.spotify.com/playlist/1xniMbQ5EFJ9AIUJJJgxrR?si=9dc26401a32342af">Releases Worldwide-Playlist</a>!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Releases Worldwide | Mostdope" style="border-radius: 12px" width="100%" height="380" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/1xniMbQ5EFJ9AIUJJJgxrR?si=ddea3ae98c934cfe&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>
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		<title>Jahresrückblick 2021: Die zehn besten internationalen Alben</title>
		<link>https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresrueckblick-2021-internationale-alben</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Dec 2021 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editor's Picks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist wieder Zeit für den Mostdope-Jahresrückblick. Jeden Adventssonntag blicken wir auf das Jahr 2021 zurück und stellen euch unsere Bestenlisten in verschiedenen Kategorien vor. Welche Künstler*innen haben das Jahr mit ihren Songs, EPs oder Alben am meisten geprägt für uns? Zum 2. Advent stellen wir euch hier unsere Top 10 der internationalen Alben vor. Welche Alben aus diesem Jahr hat die Redaktion am meisten gefeiert? Checkt auch die anderen Listen:• Top 10 internationale Singles 2021 Honorable Mentions: Bevor die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist wieder Zeit für den Mostdope-Jahresrückblick. Jeden Adventssonntag blicken wir auf das Jahr 2021 zurück und stellen euch unsere Bestenlisten in verschiedenen Kategorien vor. Welche Künstler*innen haben das Jahr mit ihren Songs, EPs oder Alben am meisten geprägt für uns?</p>



<p>Zum 2. Advent stellen wir euch hier unsere <strong>Top 10 der internationalen Alben</strong> vor. Welche Alben aus diesem Jahr hat die Redaktion am meisten gefeiert?</p>



<p>Checkt auch die anderen Listen:<br>•  <a href="https://mostdope.tv/editorials/jahresrueckblick-2021-internationale-singles" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Top 10 internationale Singles 2021</a></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Honorable Mentions:</h2>



<p>Bevor die vordersten zehn Plätze kommen, gibt es hier noch einmal eine Auswahl an Alben, die das Ranking nur ganz knapp verpasst haben. Unter den knapp 30 zur Auswahl stehenden Alben bei unserer Bestenliste haben es diese fünf Projekte zwar nicht ganz nach oben geschafft, aber unser Jahr 2021 ebenfalls stark geprägt.</p>



<p><meta charset="utf-8">•  Domani &#8211; SKYDIVE<br>•  <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/drake-certified-lover-boy">Drake &#8211; Certified Lover Boy</a><br><meta charset="utf-8">•  <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/isaiah-rashad-the-house-is-burning">Isaiah Rashad &#8211; The House Is Burning</a><br><meta charset="utf-8">•  <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/j-cole-the-off-season">J. Cole &#8211; The Off-Season</a><br><meta charset="utf-8">•  Lil Nas X &#8211; MONTERO</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 10: Nas &#8211; King&#8217;s Disease II (VÖ: 06.08.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover.jpg" alt="" class="wp-image-3441" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/nas-kings-disease-ii-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via Mass Appeal</figcaption></figure></div>



<p>Nur knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung von »King&#8217;s Disease« ist <strong>Nas</strong> bereits mit dem zweiten Teil dieser Albumreihe zurückgekommen &#8211; und hat erneut bewiesen, dass man auch mit 48 Jahren noch zu den Besten seines Fachs zählen kann. Erneut ist <strong>Hit-Boy</strong> als Producer dabei und irgendwie scheinen sich hier zwei gefunden zu haben, denn Nas &#8211; dem man in seiner Vergangenheit häufig eine schlechte Beatauswahl zugesagt hat &#8211; scheint sich pudelwohl auf dessen Beats zu fühlen. Das hat Nas mit dem Vorgängeralbum schon seinen ersten Grammy eingebracht und auch »King&#8217;s Disease II« macht genau in diesem Modus weiter. Tracks wie »Brunch On Sundays« (feat. <strong>Blxst</strong>) oder das trappige »40 Side« zeigen, dass er auch mit der Zeit gehen kann, während Songs wie »Store Run« dagegen eins zu eins aus »It Was Written«-Zeiten kommen könnten. Features von <strong>EPMD</strong>, <strong>Ms. Lauryn Hill </strong>oder <strong>Eminem</strong> bieten ebenfalls mehr als genug Raum für nostalgische Momente.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 9: Tyler, The Creator &#8211; CALL ME IF YOU GET LOST (VÖ: 25.06.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover.jpg" alt="" class="wp-image-3446" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/tyler-the-creator-cmiygl-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via Columbia Records</figcaption></figure></div>



<p>Alle zwei Jahre veröffentlicht <strong>Tyler, The Creator </strong>ein neues Album &#8211; und zwar immer im ungeraden Jahr. Danach kann man mittlerweile die Uhr stellen und auch 2021 konnten wir uns wieder darauf verlassen, dass was Neues aus dem Hause Okonma kommen würde. »<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/tyler-the-creator-call-me-if-you-get-lost">CALL ME IF YOU GET LOST</a>« ist deutlich raplastiger als noch der Vorgänger »<a href="https://mostdope.tv/staff-picks/tyler-the-creator-igor">IGOR</a>« geworden und hat mit der Länge, den vielen Features und den ständigen Shouts von Südstaaten-Legende <strong>DJ Drama</strong> beinahe Mixtape-Charakter. Kein Wunder, denn schon vor vielen Jahren hat Tyler auf Twitter von seinem Traum gesprochen, auch mal ein Projekt wie die »Gangsta Grillz«-Reihe machen zu wollen. </p>



<p>Neben dem dort üblichen Rumgeflexe und Bars über Bars wie auf <strong>»</strong>JUGGERNAUT<strong>«</strong> oder »LEMONHEAD« fällt Tylers Variante eines Mixtapes an manchen Stellen auch deutlich introspektiver aus, gerade bei Tracks wie »WILSHIRE« oder »SWEET / I THOUGHT YOU WANTED TO DANCE« wird das deutlich. »CMIYGL« gerät auf diese Weise zu einem ziemlich abwechslungsreichen und deshalb so interessanten Album, das eigentlich nur die Frage aufwirft, was er in zwei Jahren für uns bereithält. </p>



<p>Die vollständige Review findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/tyler-the-creator-call-me-if-you-get-lost" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 8: Silk Sonic &#8211; An Evening With Silk Sonic (VÖ: 12.11.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover.jpg" alt="" class="wp-image-3443" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via Aftermath / Atlantic Recordings</figcaption></figure></div>



<p>Das Aufeinandertreffen des Pop-Giganten <strong>Bruno Mars</strong> und des Neo-Soul Sängers, Rappers &amp; Schlagzeugers <strong>Anderson .Paak</strong> hat spätestens nach der ersten Single »Leave the Door Open« für riesigen Hype gesorgt, egal ob unter TikTok-User*innen oder Funk-Fans aus alten Tagen. Dass die beiden aber nicht nur in der Lage sind Hits zu schreiben, sondern auch ein kohärentes Album auf die Beine gestellt haben, das hat »<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic">An Evening With Silk Sonic</a>« bewiesen. Durch den Abend begleitet P-Funk-Legende <strong>Bootsy Collins</strong> und außerhalb von einigen Bassläufen aus der Feder von <strong>Thundercat</strong> sind die drei auf den kurz gehaltenen 30 Minuten ganz für sich. </p>



<p>Das reicht aber vollkommen aus, denn ganz nach dem Prinzip &#8220;All Killer, No Filler&#8221; haben <strong>Silk Sonic </strong>neun Tracks geschaffen, die fließend ineinander übergehen und die ganze Smoothness von Soul und Funk vorstellen. Langsamere Balladen wie »Put On A Smile« treffen auf schnellere Nummern wie »Fly As Me«, die beide Protagonisten zu jeder Zeit mit ganz viel Charme und noch mehr Funk-Swagger versehen. </p>



<p><meta charset="utf-8">Die vollständige Review findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/tyler-the-creator-call-me-if-you-get-lost" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 7: Baby Keem &#8211; The Melodic Blue (VÖ: 10.09.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue.jpg" alt="" class="wp-image-3445" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/baby-keem-the-melodic-blue-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via pgLang</figcaption></figure></div>



<p>Wie ist das, ein Debütalbum zu machen, wenn dich eigentlich schon die halbe Welt  kennt? <strong>Baby Keem</strong> kann jedenfalls ein Lied davon singen. Features mit <strong>Kanye</strong> oder <strong>Travis Scott</strong> zu haben und der Cousin von <strong>Kendrick Lamar</strong> zu sein, lassen die Erwartungen an einen selbst nicht gerade schrumpfen, aber Keem hat sich nicht wirklich davon beeindrucken lassen und ein Debüt released, das ganz locker für sich alleine stehen kann. </p>



<p>Komplett unbekümmert tritt der 21-Jährige auf und serviert 16 Tracks mit den unterschiedlichsten Unterbauten, die er zu großen Teilen auch noch selber produziert hat. Mehrere Tracks mit Beatswitches, intelligent eingesetzte Anleihen von bestehenden Strömungen und eine nicht leer zu werden scheinende Flowpalette: Keem hat mit »The Melodic Blue« dringend benötigten frischen Wind ins 2021er Trapgame gebracht.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 6: Kanye West &#8211; Donda (VÖ: 29.08.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final.jpg" alt="" class="wp-image-3439" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/kanye-west-donda-cover-final-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via G.O.O.D Music</figcaption></figure></div>



<p>Neben <strong>Drakes</strong> »<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/drake-certified-lover-boy">Certified Lover Boy</a>« ist <strong>Kanye Wests</strong> zehntes Studioalbum »<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/kanye-west-donda">Donda</a>«<strong> </strong>vermutlich das medial am meisten beleuchtete Projekt des gesamten Jahres gewesen. Und auch wenn die beiden jetzt (allem Anschein nach) wieder dicke sind, standen beide Alben auch in direkter Konkurrenz miteinander und sorgten sogar für einigen Beef zwischen den beiden &#8211; inklusiver einiger Zeilen in Richtung Ye auf Drizzys Album. </p>



<p>Neben all dem Gerede und Gemache, das abseits der Musik die Nachrichten bestimmt hat, ist zur Musik aber vor allem eins zu sagen: Während Drake auf »CLB« viele patentierte Rezepte erneut erfolgreich eingesetzt hat, hat Kanye auf »Donda« (mal wieder) viel Neues ausprobiert. Der Gospel vom Vorgängeralbum trifft auf die Trapanleihen von »The Life Of Pablo«, während er sich Featuregäste &amp; Producer von München bis Buffalo überall herholt. Einige dieser Experimente haben funktioniert, andere nicht, aber herausgekommen ist definitiv ein Album, bei dem es sich lohnt, mehrfach reinzuhören und sich auf die Suche nach den eigenen Perlen zu machen. Die bietet »Donda« nämlich an vielen Stellen, wenn auch häufiger versteckt.</p>



<p><meta charset="utf-8">Die vollständige Review findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/kanye-west-donda" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 5: BROCKHAMPTON &#8211; ROADRUNNER: NEW LIGHT, NEW MACHINE (VÖ: 09.04.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover.jpg" alt="" class="wp-image-3447" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/brockhampton-roadrunner-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via Question Everything</figcaption></figure></div>



<p>Das angeblich vorletzte <strong>BROCKHAMPTON</strong>-Album, wie es <a href="https://twitter.com/kevinabstract/status/1377326430141382657" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ein Tweet</a> von Gründer und Frontmann <strong>Kevin Abstract </strong>vermuten lässt, bietet wieder mal die volle Bandbreite an Sounds. Da sind wieder die Banger, die diesmal in Form von »DON&#8217;T SHOOT UP THE PARTY« oder »BANKROLL« (feat. <strong>A$AP Rocky</strong> &amp; <strong>A$AP Ferg</strong>) kommen und da sind auch wieder die experimentierfreudigen Dinger wie »BUZZCUT« (feat. <strong>Danny Brown</strong>) und »WHAT&#8217;S THE OCCASION«. Genretechnisch ist das gesamte Spektrum zwischen Alternative Hip-Hop und Dream-Pop erlaubt, immer wieder finden sogar Ausflüge in den Gospel statt. </p>



<p>Dazu kommt auf diesem BH-Projekt aber auch ein trauriges, wenngleich zentrales Thema: Der Selbstmord des Vaters von Gruppenmitglied <strong>Joba</strong> steht so ein wenig über allem und manifestiert sich insbesondere in den beiden Parts von »The Light«. Beklemmende Gefühle, die sich dadurch auftun, werden jedoch immer wieder aufgelöst durch die schiere Energie, die durch das Album hinweg zu spüren ist. <span class="has-inline-color has-black-color">Musik als Therapieform hat eine lange Vergangenheit und wird auf »ROADRUNNER« nicht nur von einem Individuum, sondern einer ganze</span>n Gruppe genutzt, die aus etwas Schrecklichem etwas Schönes entstehen lässt.</p>



<p><meta charset="utf-8">Das Spotlight zu Brockhampton findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/spotlights/brockhampton-das-kollektiv-seiner-zeit" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 4: Little Simz &#8211; Sometimes I Might Be Introvert (VÖ: 03.09.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover.jpg" alt="" class="wp-image-3440" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/little-simz-sometimes-i-might-be-introvert-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via AGE 101 Music</figcaption></figure></div>



<p>Ein Album wie ein Film. Nicht nur die orchestralen Produktionen an vielen Stellen sorgen für dieses Gefühl während des Hörens, auch die Interludes zwischendurch hauchen dem bisher vielleicht persönlichsten Album von <strong>Little Simz</strong> Leben ein und lassen die Hörer*innen in ihre Welt eintauchen. Dass die Rapperin &amp; Schauspielerin dann zwei Monate nach dem Release auch noch einen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gXK0aCbdW0c" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzfilm zum Album</a> veröffentlicht hat, verwundert da schon gar nicht weiter.</p>



<p>Die Londonerin mit nigerianischen Wurzeln vereint auf diesem Album so gut wie noch nie ihre beiden Herzen. Da sind die flirrenden und lebhaften afrikanischen Percussions auf »Point and Kill« oder »Fear No Man«, während »Speed« oder »Rollin Stone« eher den trockenen, grimey Vibe der Londoner Straßen einfangen. Dieses Album wird unter Garantie auch auf vielen weiteren Jahresendlisten landen und zeigt wie wenig andere Alben so konkret auf, wie vielfältig Hip-Hop eigentlich sein kann. </p>



<p><meta charset="utf-8">Das Spotlight zu Little Simz findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/spotlights/little-simz-keine-newcomerin-aber-erfrischend-fuer-die-szene" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 3: slowthai -TYRON (VÖ: 12.02.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover.jpg" alt="" class="wp-image-3444" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/slowthai-tyron-cover-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via Method Records</figcaption></figure></div>



<p>Unser <a href="https://mostdope.tv/editorials/jahresrueckblick-2021-internationale-singles">internationaler Song des Jahres</a> stammt von ihm, im Albenranking hat es für <strong>slowthai</strong> dagegen &#8220;nur&#8221; für den dritten Platz gereicht. Trotzdem, sein zweites Album »TYRON« ist großartig geworden und nochmal eine deutliche Weiterentwicklung vom starken Debüt »Nothing Great About Britain«. Auf »TYRON« vereint der Rapper aus Northampton zwei seiner Seiten, die nicht gegensätzlicher sein könnten und zeigen, was für ein komplizierter Charakter dieser Tyron Frampton eigentlich ist. </p>



<p>Die <a href="https://www.dailywire.com/news/brit-rapper-waves-around-fake-severed-head-prime-frank-camp" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Provokationen gegen Boris Johnson</a> oder der <a href="https://www.nme.com/news/music/slowthai-apologises-to-katherine-ryan-for-behaviour-at-nme-awards-2020-2608731" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eklat bei den NME Awards</a> sind die eine Seite von slowthai, die laute, die dreckige und die provokative. Diese Seite wird auf der Platte von Track 1-7 ausgiebig vorgestellt. Hier dominieren Wut, Aggressionen und Caps Lock. Ganz anders aber Tracks 8-14 auf »TYRON«. Diese &#8211; diesmal alle klein geschriebenen &#8211; Songs lassen die Stimmung schlagartig kippen und zeigen ihn von seiner verletzlichen Seite. Themen wie der Verlust seines Bruders, Selbstmordgedanken und mentale Störungen komplettieren das Puzzle und lassen zurück: Das Bild eines mit Problemen überhäuften Menschen, der diese schonungslos offenlegt und mithilfe der Musik auch ein Stück weit daran reift.</p>



<p><meta charset="utf-8">Die vollständige Review findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/slowthai-tyron" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 2: Vince Staples &#8211; Vince Staples (VÖ: 09.07.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_.jpg" alt="" class="wp-image-3451" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/vince-staples-vince-staples.cover_-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via UMG Recordings</figcaption></figure></div>



<p>Klar, im Streamingzeitalter dienen Alben mehr und mehr aus. Kurze, für die Streamingdienste optimierte Singles dominieren und auch Alben werden kürzer. Auch unseren zweiten Platz könnte man auf den ersten Blick problemlos darauf reduzieren. <strong>Vince Staples</strong> selftitled Album ist sein mittlerweile viertes full-length Projekt und mit nur knapp 22 Minuten Spielzeit sehr kompakt gehalten. Keiner der zehn Songs erreicht auch nur eine Länge von drei Minuten. Dass man aber auch mit dieser Ausgangslage eine absolute Dichte und Kohärenz auf seinem Album schaffen kann, das hat Vince hier erneut unter Beweis gestellt. </p>



<p>Wie schon beim ebenfalls 22 Minuten kurzen Vorgänger »FM!« hat <strong>Kenny Beats</strong> das Zepter in Sachen Produktion in der Hand. Waren es bei »FM!« noch neun der elf Tracks, hat Kenny jetzt alle Tracks produziert und gibt damit den klanglichen Rahmen des gesamten Albums vor. Vince dagegen wird auf »Vince Staples« so persönlich wie vielleicht noch nie zuvor. Nicht, dass er diesen Hang nicht schon immer gehabt hätte, aber auf diesem Album betrachtet er seine Geschichte aus ganz neuen Perspektiven &#8211; und das alles ganz ohne ausschweifende Storyteller auf 12 Minuten.</p>



<p><meta charset="utf-8">Das Spotlight zu Vince Staples findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/spotlights/vince-staples-ein-beobachter-seiner-umwelt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 1: Dave &#8211; We&#8217;re All Alone In This Together (VÖ: 22.07.21)</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone.jpg" alt="" class="wp-image-3442" width="368" height="368" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone.jpg 490w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/dave-were-all-alone-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption>Cover via Dave / Neigbourhood Recordings</figcaption></figure></div>



<p>Er ist gerade mal 23 Jahre alt, es ist erst sein zweiter Langspieler und trotzdem hat man das Gefühl, dass <strong>Dave</strong> schon einer der gesetztesten Rapper derzeit ist. Sein im Juli erschienenes Album »<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/dave-were-all-alone-in-this-together">We&#8217;re All Alone In This Together</a>« untermauert diesen Gedanken erneut. War Vince Staples Album noch Kompaktheit in seiner Reinform, so ist Daves Ansatz mit seinen 61 Minuten genau der Gegenentwurf.</p>



<p>Mit der neuen Platte begibt sich der Londoner &#8211; wie schon auf seinem <span class="has-inline-color has-black-color">grandiosen</span> Debüt »<a href="https://mostdope.tv/staff-picks/dave-psychodrama">PSYCHODRAMA</a>« &#8211; auf Spurensuche. Angefangen bei sich selbst, wandert er dieses Mal aber auch auf den Pfaden der Generationen vor ihm. Der beinahe zehnminütige Herzstück-Track »Heart Attack« stellt das wohl am Besten unter Beweis und gewährt Einblick in das Seelenheil einer gesamten Familie und Kultur. Die Fortsetzung vom 2016er Track »Panic Attack«  behandelt Identität, Wurzeln und Hindernisse in einer derart eindrücklichen Art und Weise, dass man zunächst gar nicht mitbekommt, wie der Beat irgendwann einfach aussetzt und nur noch gesprochen wird.</p>



<p>Und auch wenn »Heart Attack« bei weitem nicht der einzige tiefschürfende Track des Albums ist, so beinhaltet unser Platz 1 auch sorgenfreiere und tanzbarere Songs. <strong>Boj </strong>und <strong>WizKid</strong> bringen bspw. nigerianischen Flair in die Mitte des Albums, wenn sie »Lazarus« und »System« mit ihren Features veredeln. »Clash« markiert dagegen die erste Zusammenarbeit zwischen Dave und <strong>Stormzy</strong> und lässt die beiden den Status Quo feiern, den man sich nach harter Arbeit und einem steinigen Weg erkämpft hat.</p>



<p>Dass Dave in UK längst Superstar-Status hat, Preis nach Preis abräumt und die Gratwanderung zwischen Kritikerliebling und Mainstreamerfolg schafft, hat seinen Grund.<span class="has-inline-color has-black-color"> Irgendwie scheint dieser Mann schlichtweg nicht imstande zu sein, schlechte Musik zu fabrizieren</span> und hat eine Erzählungsgabe, um auch zehnminütige Tracks wie im Flug vergehen zu lassen. Da werden noch weitere große Sachen auf uns zukommen. Für den Moment haben wir »We&#8217;re All Alone In This Together«!</p>



<p><meta charset="utf-8">Die vollständige Review findet ihr&nbsp;<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/dave-were-all-alone-in-this-together" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresrueckblick-2021-internationale-alben">Jahresrückblick 2021: Die zehn besten internationalen Alben</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Jahresrückblick 2021: Die zehn besten internationalen Singles</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Nov 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editor's Picks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist wieder Zeit für den Mostdope-Jahresrückblick. Jeden Adventssonntag blicken wir auf das Jahr 2021 zurück und stellen euch unsere Bestenlisten in verschiedenen Kategorien vor. Welche Künstler*innen haben das zurückliegende Jahr mit ihren Songs, EPs oder Alben am meisten geprägt für uns? Zum 1. Advent stellen wir euch hier unsere Top 10 der internationalen Singles vor. Welche Tracks aus diesem Jahr hat die Redaktion am meisten gefeiert? Honorable Mentions Bevor die vordersten zehn Plätze kommen, gibt es hier noch einmal [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresrueckblick-2021-internationale-singles">Jahresrückblick 2021: Die zehn besten internationalen Singles</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p>Es ist wieder Zeit für den <strong>Mostdope-Jahresrückblick</strong>. Jeden Adventssonntag blicken wir auf das Jahr 2021 zurück und stellen euch unsere Bestenlisten in verschiedenen Kategorien vor. Welche Künstler*innen haben das zurückliegende Jahr mit ihren Songs, EPs oder Alben am meisten geprägt für uns?</p>



<p>Zum 1. Advent stellen wir euch hier unsere <strong>Top 10 der internationalen Singles </strong>vor. Welche Tracks aus diesem Jahr hat die Redaktion am meisten gefeiert?</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Honorable Mentions</h2>



<p>Bevor die vordersten zehn Plätze kommen, gibt es hier noch einmal eine Auswahl an Tracks, die das Ranking nur ganz knapp verpasst haben. Unter den über 140 zur Auswahl stehenden Songs bei unserer Bestenliste haben es diese fünf Tracks zwar nicht ganz nach oben geschafft, aber unser Jahr 2021 stark geprägt.</p>



<p><meta charset="utf-8"><strong>•  Lil Nas X &#8211; Montero (Call Me By Your Name) </strong><br><meta charset="utf-8"><strong>•  Doja Cat &amp; SZA &#8211; Kiss Me More</strong><br><meta charset="utf-8"><strong>•  Drake &amp; Rick Ross &#8211; Lemon Pepper Freestyle</strong><br><meta charset="utf-8"><strong>•  Vince Staples &#8211; LAW OF AVERAGES</strong><br><meta charset="utf-8"><strong>•  Conway the Machine, J.I.D &amp; Ludacris &#8211; Scatter Brain</strong></p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 10: Cordae &#8211; Super (VÖ: 07.10.21)</h2>



<p>Unser Ranking beginnt mit <strong>Cordaes </strong>Leadsingle für sein kommendes Album »From A Bird&#8217;s Eye View«. Ein catchy Song mit zahlreichen Referenzen in Bezug auf seinen Werdegang &#8211; ob über seinen Mentor <strong>Dr. Dre</strong>, seine Superbowl-Werbung oder über seine Vergangenheit bei <strong>YBN</strong>. Der 24-Jährige hat mit seinem zweiten Album nach »The Lost Boy« Großes vor und diese Leadsingle ist vielversprechend. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Cordae - Super [Official Music Video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/rs0K-KDH09s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 9: Little Simz &amp; Obongjayar &#8211; Point And Kill (VÖ: 02.09.21)</h2>



<p>Was <strong>Little Simz</strong> alles ausmacht, das haben wir im <a href="https://mostdope.tv/spotlights/little-simz-keine-newcomerin-aber-erfrischend-fuer-die-szene" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Spotlight </a>zu ihr schon ausführlich beschrieben. Was sie aber auf diesem Song noch einmal für neue Klänge und Vibes hervorgebracht hat, das konnte auch dieser Artikel nicht ahnen. Gemeinsam mit dem ebenfalls nigerianisch abstammenden Londoner <strong>Obongjayar</strong> lassen die beiden auf 3:05 Minuten Nigeria und seine Kultur vor dem inneren Auge entstehen. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Little Simz - Point And Kill feat. Obongjayar (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/tvY31eN3gtE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 8: AJ Tracey &#8211; Anxious (VÖ: 04.03.21)</h2>



<p>&#8220;I run this London town&#8221; &#8211; der North London-Rapper <strong>AJ Tracey</strong> meldete sich mit dieser Single an seinem eigenen Geburtstag mit einer Ansage zurück. Das von <strong>Remedee</strong> produzierte Instrumental bietet den perfekten Boden, um AJ seinen On-Top-Of-All-Flow in aller Ruhe ausspielen zu lassen und sich über seinen Status Quo im Rapgame auszulassen. </p>



<p>Während der Track schon wirklich reinhaut, ist es vor allem auch das Video, dass das Ganze veredelt. Mit der genau richtigen Menge an eingesetztem CGI steht AJ Tracey wortwörtlich über den Dingen und auf den Dächern Londons, wenn er nicht gerade durch die Edelrestaurants der Stadt grassiert &#8211; und baut übrigens damit auch den visuellen Rahmen für die folgenden Videoauskopplungen auf. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="AJ Tracey - Anxious" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/h_tJFQ74Vuw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 7: Isaiah Rashad &#8211; Headshots (4r Da Locals) (VÖ: 23.06.21) </h2>



<p>Fünf Jahre seit seinem letztem Album »The Sun&#8217;s Tirade« waren bereits vergangen &#8211; und plötzlich kam da diese Ankündigung, dass <strong>Isaiah Rashad</strong> mit <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/isaiah-rashad-the-house-is-burning" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neuer Musik</a> in der Pipeline zurück sei. Einer dieser Tracks war »Headshots (4r Da Locals)«, das nicht nur durch den Namen Erinnerungen an seinen Standout-Track »4r da Squaw« weckt. Auf einem entspannten Instrumental sinniert das <strong>TDE</strong>-Mitglied über weniger entspannte Themen wie Drive-Bys und Schießereien und lässt dabei klanglich leichte Anlehnungen an <strong>OutKast</strong> entstehen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Isaiah Rashad - Headshots (4r Da Locals) [Official Music Video]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/1NMZ0MpaEuY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 6: Kanye West, Playboi Carti &amp; Fivio Foreign &#8211; Off The Grid (29.08.21)</h2>



<p><strong>»</strong><a href="https://mostdope.tv/soundchecks/kanye-west-donda">Donda</a><strong>«</strong>: Das Album, über das wohl am meisten in diesem Jahr geredet wurde. 27 Songs ist das Mammutprojekt stark geworden, manche so, manche so aber über DEN Banger des Albums <strong>»Off The Grid«</strong> lässt sich nicht wirklich streiten &#8211; allerhöchstens darüber, wer von den drei Protagonisten am Stärksten abgeliefert hat. <strong>Playboi</strong> <strong>Carti</strong> mit einem unnachahmlichen Carti-Part, der die drückende Grundstimmung für den Song aufbaut? <strong>Fivio Foreign</strong>, der rappt, als ob es um sein Leben ginge und seine Chance auf einem Kanye-Album zu sein wie kaum jemand sonst auf dem Album nutzt? Oder doch <strong>Kanye</strong> <strong>West</strong> selber, der beweist, dass er auch als 44-Jähriger noch locker mit der Up-And-Coming-Generation mithalten kann.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Kanye West - Off The Grid (Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/EbDMNjT-QpI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 5: Baby Keem &amp; Kendrick Lamar &#8211; family ties (27.08.21)</h2>



<p><strong>Baby Keem</strong> hat schon das gesamte Jahr über mit High Profile-Features aufhorchen lassen. <strong>Travis Scott</strong>, <strong>Kanye West</strong>, <strong>Don Toliver</strong> &#8211; sie alle waren entweder bei ihm auf dem Track oder ließen ihn einen Part für ein eigenes Projekt übernehmen. Als im September Keems neues Album »The Melodic Blue« anstand, überbot er diese Namen aber nochmal, denn da war auf einmal der wie von der Bildfläche verschwundene <strong>Kendrick Lamar</strong> direkt neben ihm. </p>



<p>Gut, als Cousin von ihm spielt da sicherlich auch das Vitamin B rein, aber nichtsdestotrotz war es eine der Überraschungen dieses Jahr, als Kendrick wieder da war. Der Song reißt, wie nicht anders zu erwarten, komplett ab und bietet alles von Beatswitches über eine orchestrale Produktion bis zu einem angriffslustigen Kendrick.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Platz 4: Dave &#8211; Verdansk (VÖ: 23.07.21)</h2>



<p>Ein weiterer Rapper aus London auf unserer Liste &#8211; die britische Hauptstadt führt das Städteranking dieses Jahr klar an. <strong>Dave</strong> hat auf seinem zweiten Album<em> </em>»<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/dave-were-all-alone-in-this-together">We&#8217;re All Alone In This Together</a>« &#8211; wie schon aus »PSYCHODRAMA«-Zeiten gewohnt &#8211; viele melancholische und introspektive Songs. Dass er auch mehr nach vorne gehende Tracks in seinem Repertoire hat, das beweist unser Platz 4 »Verdansk«. Mit Bars über Bars und zahlreichen Anspielungen auf den Shooter <strong>Call of Duty: Warzone</strong> beschreibt er die teilweise kriegsähnlichen Zustände auf den Straßen Londons. </p>



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<h2 class="wp-block-heading">Platz 3: BROCKHAMPTON &#8211; DON&#8217;T SHOOT UP THE PARTY (VÖ: 09.04.21)</h2>



<p>Das <a href="https://mostdope.tv/spotlights/brockhampton-das-kollektiv-seiner-zeit" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kollektiv unserer Zeit</a> hat im April diesen Jahres ein weiteres starkes Album veröffentlicht, das mit Songs wie »The Light« durchaus wehmütige und verletzliche Seiten zeigte. Unser Platz 3 geht aber in die genau andere Richtung, denn »DON&#8217;T SHOOT UP THE PARTY«  ist der zertifizierte Banger des Albums und lässt kaum Zeit zum Durchatmen. Mit leichten G-Funk Anleihen im Instrumental addressieren die Jungs um <strong>Kevin Abstract</strong> Themen wie Polizeigewalt, Rassismus und Homophobie und lassen ihre Wut über diese sozialen Missstände auf dem Track so richtig raus.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Platz 2: Silk Sonic &#8211; Leave the Door Open (VÖ: 05.03.21)</h2>



<p>An diesem Song kam man 2021 einfach nicht vorbei. <strong>Bruno Mars</strong> &amp; <strong>Anderson .Paak</strong> haben sich Anfang des Jahres zur Supergroup <strong>Silk Sonic</strong> zusammengeschlossen und die 80er neu aufleben lassen. Direkt die erste Single »Leave the Door Open« schlug ein wie eine Bombe und ließ den Hype in den Folgemonaten auf ungeahnte Ausmaßen ansteigen. Für das Album »<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/silk-sonic-an-evening-with-silk-sonic">An Evening with Silk Sonic</a>« ließen sich die beiden zwar noch etwas Zeit, aber das störte nicht weiter bei dem Replay-Potential dieses Tracks. Wenn das Wort Smooth ein Song wäre, dann vermutlich dieser hier.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Platz 1: slowthai, James Blake &amp; Mount Kimbie &#8211; feel away (VÖ: 12.02.21)</h2>



<p>Unser Song des Jahres kommt nicht von <strong>Kanye West</strong>, nicht von <strong>Drake </strong>und auch nicht von <strong>J. Cole</strong>, obwohl alle drei Big Player dieses Jahr ein Album released haben. Nein, er kommt vom britischen Rapper <strong>slowthai</strong> der mit »<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/slowthai-tyron">TYRON</a>« ein grandioses Album und mit »feel away« einen noch grandioseren Song geschaffen hat. Kollaborationen von Rapper*innen mit <strong>James Blake</strong> sind sowieso eigentlich immer ein Rezept, das nur aufgehen kann, aber das Feature vom Minimal-Duo <strong>Mount Kimbie</strong> macht den Track endgültig zu etwas ganz Besonderem. </p>



<p>Vom provokativen Großmaul zum feinfühligen, introvertierten Schreiber, der tief blicken lässt &#8211; slowthai hat auf »TYRON« beides vereint und kein Track auf der zweiten Hälfte des Albums stellt das so gut unter Beweis wie »feel away«. Der Song, der an seinen verstorbenen jüngeren Bruder Michael John gerichtet ist, ist streng genommen schon am 14. September 2020 (dem Todestag von Michael) veröffentlicht worden aber hat im Kontext der Albumveröffentlichung im Februar noch einmal an weitere Tiefe gewonnen. Unserer Song des Jahres!</p>



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