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	<title>Common Archive - Mostdope</title>
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	<title>Common Archive - Mostdope</title>
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		<title>Common &#038; Pete Rock über gutes Timing und die Liebe zur Musik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 11:22:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man die Musik von Common und Pete Rock beschreiben möchte, dann geht das nur mit ganz großen Gefühlen. Weil es genau darum in der Musik der beiden geht, und das schon seit über dreißig Jahren. Beide sind Meister ihres Fachs. Common ist dabei nicht nur ein wahrer Künstler, wenn es um hohe Lyrik geht, sondern hat sich nebenbei auch noch eine beachtliche Karriere in der Filmindustrie erarbeitet. Pete Rock hat die Schule von J Dilla in die heutige Zeit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wenn man die Musik von Common und Pete Rock beschreiben möchte, dann geht das nur mit ganz großen Gefühlen. Weil es genau darum in der Musik der beiden geht, und das schon seit über dreißig Jahren. Beide sind Meister ihres Fachs. Common ist dabei nicht nur ein wahrer Künstler, wenn es um hohe Lyrik geht, sondern hat sich nebenbei auch noch eine beachtliche Karriere in der Filmindustrie erarbeitet. Pete Rock hat die Schule von J Dilla in die heutige Zeit gebracht, und wenn es ums Samplen geht, wird kaum über das Thema gesprochen, ohne dass sein Name fällt.</strong></p>



<p><strong>Nach all den Meilensteinen müssen sie niemandem mehr etwas beweisen, und genau das hört man auch in ihrer Musik. »The Auditorium Vol. 1«, das neue und erste gemeinsame Album der beiden, ist erfüllt von Herz und Seele und füllt damit eine Lücke, die sich in den letzten Jahren gebildet hat. Wir hatten die Gelegenheit, über ZOOM mit beiden zu sprechen.</strong></p>



<p></p>



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<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Es waren nur wir beide, die rumsaßen und wieder einen Draht zueinander fanden, nachdem wir uns jetzt schon all die Jahre kannten. Einfach wieder diese Verbindung zueinander aufbauen, die Musik hören und vor allem die Musik auch lieben.</strong></p>
<cite>Common über die Zusammenarbeit mit Pete Rock</cite></blockquote>



<p><strong>Ihr beide kennt euch seit Anfang der neunziger Jahre und habt bereits 1998 auf »Verbal Murder 2« kollaboriert. Wieso mussten wir solange auf ein gemeinsames Album von euch beiden warten?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Wir haben uns schon länger danach gesehnt, auf diese Weise zusammenzuarbeiten. Wir haben phasenweise unterschiedliche Wege im Hip Hop eingeschlagen. Common ist zudem ein großartiger Schauspieler, er macht Filme und sowas. Als es im Hip Hop drunter und drüber ging, wählten wir einen anderen Weg. Ich suchte mir meinen Weg, indem ich einfach andere Sachen innerhalb der Musik machte. Aber Gott hat seine eigene Zeit, in der er Menschen wieder zusammenführt. Er macht keine Fehler. Als es dann unsere Zeit war, machten wir auch was draus.<br><strong>Common:</strong> Timing ist wirklich alles. Pete und ich haben beide unterschiedliche Erfahrungen gesammelt und Dinge getan. Er hat seine Produktion, die er auf dem »Petestrumentals« Alben veröffentlichte, und wie er eben Musik mit Live Musiker*innen macht. Außerdem Deejaying und alles, was er begriffen und durchs Leben gelernt hat und auch ich erlebt habe. Ob es nun einfach Alben machen ist, manche experimentell, manche Hip Hop basiert. All das hat uns beide geschärft. Als wir nun also zu diesem Zeitpunkt zusammengekommen sind, fühlte sich das Timing einfach gut an. Es war nicht nur dieses Gefühl, dass wir wirklich gewachsen und bessere Creator geworden sind. Sondern auch das Timing für Leute, die Appetit auf Hip Hop haben, ist ehrlicherweise gerade großartig. Wie Pete schon sagte, Gottes Timing ist perfekt.<br><strong>Pete Rock:</strong> Yes, exactly.</p>



<p></p>



<p><strong>Und was war der ausschlaggebende Moment, in dem ihr zueinander gesagt habt: Wir müssen jetzt mit dem Album anfangen?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Einfach weil es der perfekte Zeitpunkt war, absolut großartiges Timing. In diesem Genre ein Album zu machen, dem die Leute Bedeutung schenken&#8230; Das war meine Taktik, einfach ein großartiges Album zu machen. Common liebte die Beats, die ich ihm gab. Das gleiche gilt für mich, wenn ich seine Lyrics höre. Ich mag ein paar der Dinge, die er aufschreibt, eigentlich alle, weißt du?<br><strong>Common:</strong> Ja, als wir erstmals wieder zusammen waren&#8230; Ich bin raus zu Petes Haus gefahren und er spielte mir dort all diese Beats vor. Es waren nur wir beide, die rumsaßen und wieder einen Draht zueinander fanden, nachdem wir uns jetzt schon all die Jahre kannten. Einfach wieder diese Verbindung zueinander aufbauen, die Musik hören und vor allem die Musik auch lieben. Man, Pete ist in der Lage, all diese unterschiedlichen Stile von Musik zu kreieren. Er fragte mich einfach: &#8220;Oh du willst Sample-Joints?&#8221; Und ich meinte nur: &#8220;Ja, mehr will ich nicht.&#8221; Und dann war er so: &#8220;Ja klar, das liefere ich dir!&#8221;<br>Zu dem Zeitpunkt wussten wir schon: Das wird ein ganzes Projekt. Ich will jetzt nicht heucheln. Wir wussten nicht, dass es dieses Level erreichen würde, aber es ist dann so geschehen, und dafür danke ich Gott. Ich wusste, dass wir beide schöpferisch sind, aber die Art unseres Zusammenspiels und die Art, wie sich das Album anhört, ist einfach sehr kraftvoll für mich. Dafür danken wir Gott. Ihm würde ich auch den Ruhm der Musik zuschreiben.<br><strong>Pete Rock:</strong> Ja, genau so.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich bin immer dabei, mir alles um mich herum anzuhören, weißt du? Selbst wenn ich es nicht mag, höre ich es mir trotzdem an. Nur so bleibst du relevant.</strong></p>
<cite>Pete Rock über die Relevanz neuer Einflüsse</cite></blockquote>



<p><strong>Hattet ihr schon eine Idee, was das Ziel sein soll, bevor ihr ins Studio gegangen seid?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Ja manchmal machen wir diese rough Takes, weißt du? Er schickt mir dann eine rohe Version meines Beats mit Lyrics und fragt: &#8220;Yo, was hältst du davon?&#8221; Ich höre mir das dann an und wenn es etwas gibt, das mir nicht gefällt, dann sage ich ihm das auch. Aber solche Momente, wo ich Kritik und Änderungswünsche ausgesprochen habe, gab es fast nie. Die meisten Lieder, die er schreibt, sind perfekt. Ungefähr die Hälfte des Albums haben wir innerhalb des ersten Viertels des Albumprozesses fertig gehabt. Das ist definitiv unsere Taktik, wenn wir zusammenarbeiten.</p>



<p><strong>Ihr hab »The Auditorium Vol. 1« quasi gemacht, um den Hip Hop der neunziger Jahre zu zelebrieren. Es ist auch die Ära, aus der ihr beide kommt. Hat sich eure Herangehensweise von damals zu heute geändert?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Ich bin immer dabei, mir alles um mich herum anzuhören, weißt du? Selbst wenn ich es nicht mag, höre ich es mir trotzdem an. Nur so bleibst du relevant. Ich versuche immer, an mir und meiner Denkweise zu arbeiten und wie ich an Musik herangehe zu ändern, eben weil wir in 2024 sind. Das sind die Dinge, an denen ich schon immer gearbeitet habe. Seit den Neunzigern bis heute. Aber der Sound ist nur eine Aura der Neunziger, nur das Gefühl, es ist wirklich neue Musik und ein neuer Stil. Das kann Common bestätigen.<br><strong>Common:</strong> Ja, das stimmt wirklich. Als ich angefangen habe zu rappen, wusste ich einfach nur, dass ich dope sein will. Ich wusste nichts über Songstrukturen oder all diese Dinge. Und ich bin auch froh, dass es so war, weil gewisse Dinge einfach natürlich kamen und funktioniert haben. Alles im Hip Hop ist, wie Pete mal sagte: &#8220;It&#8217;s free, man.&#8221; Es geht nicht nur darum, einen Sixteen-Hit zu haben, aber manche Songs verdienen halt einen 16er. Heute wissen Pete als Produzent und Komponist und ich als Songwriter einfach: &#8220;Man dieser Song, wie zum Beispiel »Dreamin’«, da will ich einen Sixteen Bar Vers draus machen, sobald wir die Hook richtig haben, könnte das wirklich…<br><strong>Pete Rock:</strong> &#8230; ein sehr schöner&#8230;<br><strong>Common:</strong> &#8230; ja genau, ein schöner, ein geglückter Song werden.&#8221; Aber auf einem Song wie »Stellar« kann ich einen 24-Bar-Vers nehmen. Wir wissen da einfach, dass es direkt in die Köpfe gehen wird. Und ich denke, in der Lage zu sein, sich Musik so zu nähern, dass wir die Persönlichkeit eines Beats und eines Songs erkennen und wissen, was daraus werden kann, wie man daraus einen großartigen Track macht. Daran bin ich selber gewachsen. Ich lernte immer mehr darüber, wie man Hooks macht und Songs zusammen stellt. Ich schätze gut gemachte Songs. Wenn ich mir <strong>Stevie Wonder</strong> anhöre, oder <strong>Atlantic Starr </strong>oder sogar eine <strong>Cleo Sol</strong>. Ich mag es einfach, Songs zu machen.</p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Wo wir gerade über Künstler*innen sprechen, die du magst <strong>–</strong> auf dem Album benutzt ihr eine Menge Samples von Artists wie Aretha Franklin, Loleatta Holloway oder Roy Ayers Ubiquity. Was ist eure Verbindung zu diesen Musiker*innen?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Oh, einfach alles, weißt du? Das war unsere erste Hip Hop Musik in den späten Siebzigern und frühen bis Mitte der Achtziger. Die Disco-Ära, in der Schwarze Musiker*innen funky Discomusik machten, die wir liebten und mit der wir aufgewachsen sind. Genau das gleiche gilt für Common, weil Chicago einen großen Stolz besitzt, wenn es um diese Form von Schwarzer Musik geht. Und dazu steppen sie und machen all diese wunderschönen Dinge, wenn diese Schwarze Musik gespielt wird. Das sind diese Künstler*innen, nach denen ihr fragt, das ist die Musik, die wir schon als Kinder aufgesogen haben.</p>



<p><strong>Das ist jetzt vielleicht eine sehr deutsche Frage, aber Common, du benutzt in deinen Lyrics oft das Wort &#8220;Soul&#8221; und das spiegelt sich genauso auch in der Musik wider. Natürlich haben wir alle ein allgemeines Verständnis davon, was das Wort bedeutet. Aber was bedeutet es speziell für euch und wieso ist die Seele so ein essenzieller Teil eurer Musik?</strong><br><strong>Common:</strong> &#8220;Soul&#8221; ist dieses spirituelle und himmlische Ding, das Gott jedem Menschen auf dem Planeten gegeben hat. Deine Seele, weißt du? Wenn jemand sagt: Ich spüre es in meiner Seele. Dann in der Lage zu sein, sich musikalisch mit der Seele von jemandem zu verbinden&#8230; Das bedeutet auch, dass es aus deiner eigenen Seele kommen muss, aus deiner Wahrheit und deinem Geist. Es muss aus der wahrhaftigsten Form gegeben werden, auf die befreiendste Weise.<br>Ich glaube, Soul Music hat die Möglichkeit, das Leben von Menschen zu verändern, eben weil es die Seele berührt. Musik inspiriert Menschen, es heilt Menschen und motiviert sie. Ich rede immer über die Seele, weil es das ist, was ich mit meiner Musik berühren möchte. Ich möchte in der Lage sein, deine Seele zu berühren, dein Herz, noch mehr als deinen Verstand. Weil du denkst und intellektuell sein willst, aber darum geht es nicht! Wie lässt dich diese Musik fühlen? <br>Das ist der Kram, der bei mir schon mein ganzes Leben lang nachhallt. Ob es nun beim Filme gucken ist oder sogar die Zeit, die ich mit Menschen verbringe. Wie fühle ich mich in diesen Zeiten? Ich glaube, Dr. <strong>Maya Angelou </strong>hat etwas darüber gesagt: Wenn du eine Person triffst, geht es nicht darum, was sie sagt, sondern wie du dich dabei gefühlt hast. Und ich denke, danach suche ich auch in der Musik. Wie kann ich das reinste Gefühl in mir selbst und meinem Kollaborateur erreichen, sodass wir es Menschen ermöglichen, auch etwas zu fühlen? Ohne bestimmen zu können, was sie fühlen?<br>Das ist immer das eine, um das es geht, wenn man versucht Musik zu beschreiben und die Kreation von Musik. Aber es ist eben nur ein Teil, weil es eigentlich gar nicht geht. Es geht nicht, weil es zu überragend ist. Es ist eher so: &#8220;Yo, ich kann dir nur so viel über meine Gefühle sagen, aber vielleicht bist du in der Lage zu fühlen, wie ich mich gefühlt habe.&#8221; Man kann es nicht immer in Worte fassen. Aber für mich geht es darum, das zu nutzen, was Gott kreiert hat und unsere Musik dazu zu bringen, das ebenfalls anzuzapfen und der Menschheit zu überliefern.</p>



<p><strong>Wenn man jetzt an die aktuelle erfolgreiche Mainstream Musik denkt, besonders was gerade so im Hip Hop trendet, glaubt ihr dann, dass eine Teil dieser Seele fehlt? Oder verloren gegangen ist?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Schon ein bisschen, aber dann haben sie es wiederum ein bisschen zurückgebracht. Es ist jetzt vielleicht ein bisschen beschleunigt, aber das ist nun mal der Stil der jüngeren Generation: ein bisschen geistreich und mit viel Aufregung. Die Art, wie wir es damals getan haben, war einfach zu sampeln. Mit den Drums dazu hat es dann funktioniert. Es ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Soulmusik zurückgebracht wurde, indem man sie in den Hip Hop integrierte.</p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich denke, dieses Element im Hip Hop ist immer notwendig. […] Hip Hop war da schon immer real. Ob wir dir erzählen, wie es in Queensbridge ist, oder in Vernon, oder Chicago oder wie Compton wirklich ist.</strong></p>
<cite>Common über Authentizität im Hip Hop</cite></blockquote>



<p><strong>Da ihr beide schon lange Teil von Hip Hop seid, habt ihr sehr viele Subgenres und Stile mitbekommen, von denen es einige schon gar nicht mehr gibt. Dennoch sind viele Artists bis heute inspiriert durch den Hip Hop der Neunziger, indem sie Boom Bap Drums und Soul Samples verwenden. Warum glaubt ihr ist dieser Neunzigersound noch immer so relevant?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Da muss ich direkt eine Sache sagen: Ich möchte mich bei <strong>J Dilla </strong>bedanken, er war ein wichtiger und essentieller Teil dieses Genres. Er hat viele Dinge zurückgebracht, von denen die Leute gar nichts mehr wussten, weißt du? Er war der Grund, wieso Producer wie ich sehr, sehr doll auf das achteten, was er machte, und uns dadurch auch gezwungen wurden, uns selbst zu verbessern. Es ist mir sehr wichtig, das einmal zu sagen.<br><strong>Common:</strong> Ja, und ich denke auch das Ding mit 90er Musik ist, dass diese immer noch existieren kann, selbst wenn es nur in kleinen Kreisen ist, liegt daran, dass sie einfach <em>wahr</em> ist. Eine gewisse Rohheit. Die Menschen sehnen sich danach in der Welt. In dieser ganzen politischen Korrektheit, in der Menschen zu große Angst davor haben, die Wahrheit zu sagen&#8230; Hip Hop war da schon immer <em>real</em>. Ob wir dir erzählen, wie es in Queensbridge ist, oder in Vernon, oder Chicago oder wie Compton wirklich ist. Und wir erzählen es, wie wir das erzählen wollen.<br>Ich denke, dieses Element im Hip Hop ist immer notwendig. Und die Boombapness des ganzen ist einfach&#8230; Boom Bap kommt, danach Soul und Musik der Achtziger. Boom Bap und Hip Hop waren das nächste Genre, das die Welt erobert hat und sich bis heute sich dort gehalten haben. Das liegt daran, dass Boom Bap immer noch so satt ist und einige der Traditionen anderer Musikgenres weiter trägt. <br>Pete Rock kann über seine ganze Sammlung sprechen. Der Mann besitzt Musik aus all diesen unterschiedlichen Genres. Genau das bedeutet es, Traditionen aus Musik weiterzutragen. Dadurch bleiben wir fresh. Und ich muss ehrlich sein, besonders in den letzten Jahren bin ich mehr in <strong>MF Doom </strong>drin als zuvor und man, der Typ hatte ein breites Publikum und er hat nie versucht, es irgendwem recht zu machen. Das war befreiend für mich. Weil, auch wenn das Radio für einige Leute relevant ist, gibt es wiederum andere Leute, die es eben nicht benutzen, um erfolgreich zu werden und dadurch ihre Kunst so ausdrücken, wie sie es wollen und Leute damit berühren.</p>



<p><strong>Redet ihr deshalb auch über Hip Hop als Bewegung und nicht nur als Genre?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Es war definitiv schon immer eine Bewegung. Eine meiner Lieblings Hip Hop Gruppen, die auch richtig kraftvoll ist, ist <strong>Public Enemy</strong>. Aber wenn man von einzelnen Artists redet, dann wären es Emcees wie <strong>Rakim</strong>, <strong>KRS One</strong>, <strong>Big Daddy Kane</strong>, solche eben. Das ist die Richtung, in die wir das Schiff steuern wollen. <br><strong>Common:</strong> Genau, und diese Bewegung, wie Pete schon sagte, mit Public Enemy und KRS. Das hörte nicht bei den Songs auf, sie beeinflussten die Art, in der die Leute dachten. Ich habe über bestimmte Bücher der Bibel gelernt, weil Chris das runterbrach: &#8220;Abraham was the father of Isaac. Isaac was the father of Jacob…&#8221; Ich lernte über verschiedene Schwarze Anführer*innen durch <strong>Chuck D</strong>. Das ist Schule. Genau das ist die Bewegung. Und die Leute haben stolz afrikanische Medaillen getragen und dadurch konnte es mehr werden als nur die Musik. Es ist die Art, in der wir redeten. Wenn man darüber nachdenkt, dann ist das eines der Dinge, die Amerikanische Schwarze und Latinos kreiert haben, die unsers ist. Es wurde von keinem Konzern bestimmt und keiner konnte es wahrlich zerstören. Von daher ja, etwas sehr kraftvolles.</p>



<p><strong>Ein wichtiger Teil davon sind Lyrics und Lyricism. Ich muss da an Rapsody denken und ihr neustes Album »Please Don’t Cry«, wo sie zum einen das Thema Sexismus in der Industrie anspricht. Es ist auch einer der Gründe, wieso sie nicht die Anerkennung bekommt, die sie verdient hat. Das ist auch etwas, das ihr auf dem Album behandelt: Anerkennung für, ich nenne es jetzt mal </strong>&#8220;<strong>wahre Musik</strong>&#8220;<strong>, wo Lyrics und Beats Bedeutung haben, könnt ihr dazu was sagen?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Zum Thema Beats: Ich war schon immer eine sehr tiefgründige, gefühlvolle Person. Wenn ich Platten oft abspiele, dann höre ich da eine Menge sentimentaler Sachen. Und dann arbeite ich einfach rückwärts, damit es sich mehr nach Hip Hop-Soul anhört, weißt du? Dann präsentiere ich es Common und er macht den Rest und das macht es dann zu einer Soulful-Hip-Hop-Platte.&nbsp;<br><strong>Common:</strong> Ja, und für mich ist das auch einer der Gründe, weshalb Pete so echt und wahrhaftig ist. Dafür können wir ihn zelebrieren und seinen Fortschritt anerkennen, genau aus den Gründen, die du gerade genannt hast. Es gibt Leute, die diesen populären Ort nicht anerkennen. Es geht um die Liebe, die du für die Musik haben solltest. Mit diesem Album wollen wir natürlich hunderte Millionen von Menschen erreichen, aber das wird es nicht. Wen wir damit erreichen werden, war nicht der Keim, aus dem wir kreiert haben. Es geht einfach nur darum, zu tun was wir lieben.<br><strong>Pete Rock:</strong> Yeah.<br><strong>Common: </strong>Und ich denke, Rap(sody) tut auch das, was sie liebt. Sie ist ein MC. Es ist großartig, wenn es Künstler*innen gibt, wie wir sie schon genannt haben: MF Doom oder auch <strong>Earl Sweatshirt</strong>. Für mich tun sie das, weil sie es lieben. Wen es erreicht, den erreicht es. Und ich denke, darüber gibt es eine Menge zu sagen: über Dinge, die manchmal nicht den ganzen Weg zum Mainstream schaffen. Dennoch haben sie ein Publikum, das sich danach sehnt, die zu deinen Shows kommen, denen es wichtig ist und die dann dein Merchandise kaufen. Sie lieben die Musik und spielen sie auch. In einem anderen Interview sprachen Pete und ich darüber, dass wir niemals vom Geld motiviert waren. Wir kreieren der Kreativität zuliebe. Du hoffst, dass es möglichst viele Menschen erreicht, aber du musst es aus einem Ort heraus schaffen, der der wahrhaftigste ist.</p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Ein anderes Problem beim Thema Anerkennung ist auch der Unterschied, der zwischen Produzent*in und Künstler*in gemacht wird. Das Thema geht gerade wieder viel durch die Medien. Auf eurem Album habt ihr es schon mal anders gelöst, ihr habt das Album zusammen veröffentlicht und steht mit euren Namen gleichwertig nebeneinander. Wie fühlt ihr die Dynamik zwischen Künstler und Produzent?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Ich liebe es einfach, weil ich einen guten MC habe, mit dem ich Musik machen kann.&nbsp;<br><strong>Common:</strong> Ja, das stimmt, und ich denke auch wir Artists würden ohne Produzent*innen keinen Erfolg haben. Ich meine, was sollen wir tun? Wozu sollen wir singen oder rappen? Besonders bei einem Producer wie Pete Rock, bei allem was er schon für die Industrie und Musik getan hat. Es ist einfach großartig mitzuerleben, wenn wir an Orte gehen und die Leute sagen: Man, ich kann es kaum erwarten, das neue Pete Rock Album zu hören! Einen Künstler neben einen Produzenten zu stellen, der sich auf diese Weise etabliert hat und einen eigenen Sound besitzt. Es ist großartig, dass Producer genauso anerkannt werden, einfach weil sie so viel bedeuten.</p>



<p><strong>Ja, vor allem wenn man bedenkt, wie damals alles angefangen hat&#8230;</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Ja, ja, sicher!<br><strong>Common:</strong> Exactly!</p>



<p><strong>Weil ihr beide das schon so lange erfolgreich macht, habt ihr auch eure Fußabdrücke in der Bewegung hinterlassen. Gibt es noch Ziele, die ihr erreichen wollt? Was bleibt euch noch zu erreichen?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Oh, ich denke, da gibt es noch eine Menge.. Ich mag kochen und sowas. Also, vielleicht werde ich als nächstes Chefkoch und koche dann richtig. Wie wär&#8217;s damit? (alle müssen lachen)<br><strong>Common:</strong> (schmunzelt noch) Ich meine für mich&#8230; Ich möchte unbedingt weiter als Künstler wachsen. Ich habe das Ziel, noch mehr Musik mit Pete Rock zu machen und Musik zu machen, die einfach Musik ist, die ich liebe und die die Leute dann hoffentlich auch lieben. Natürlich möchte ich auch als Schauspieler wachsen und mehr Filme und Serien in die Kinos da draußen bringen. Ich würde auch gerne produzieren. Eines meiner Ziele ist es, dass Pete Rock den Soundtrack für etwas macht, das ich produziere, für einen Film oder etwas fürs TV. Das wäre eines meiner Ziele.</p>



<p><strong>Dafür hättest du unsere vollste Unterstützung!&nbsp;</strong><br><strong>Common: </strong>Das ist eines meiner Ziele.</p>



<p><strong>Perfekt! Und es gibt eine offensichtliche Frage, die wir abschließend stellen müssen: Euer Album heißt »The Auditorium Vol. 1«, gibt es schon Pläne für Vol. 2? Könnt ihr da schon was zu sagen?</strong><br><strong>Pete Rock: </strong>Es ist am köcheln, ich würde sagen, es köchelt.<br><strong>Common:</strong> Ja, wie er&#8217;s schon sagt, es ist am köcheln.&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die wichtigsten internationalen Hip-Hop Releases mit Common u.v.m.</title>
		<link>https://mostdope.tv/international-releases/die-wichtigsten-internationalen-hip-hop-releases-mit-common-u-v-m</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2024 18:28:39 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Common]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Common, Pete Rock, Fana Hues, Central Cee und Lil Baby. Common &#38; Pete Rock &#8211; »Wise Up« Dass Common es nach über dreißig Jahren im Hip-Hop immer noch drauf hat, bewies er erst kürzlich, als er bei der Street Dance Competition Lords Of The Floor ganz entspannt seine Breakdance-Moves zur Schau stellte. Nach der Karriere, die Common in Musik und Film hingelegt hat, könnte er mit Anfang 50 auch einen [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Common, Pete Rock, Fana Hues, Central Cee und Lil Baby.</strong></p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Common &amp; Pete Rock &#8211; »Wise Up«</h2>



<p>Dass Common es nach über dreißig Jahren im Hip-Hop immer noch drauf hat, bewies er erst kürzlich, als er bei der Street Dance Competition <strong>Lords Of The Floor </strong>ganz entspannt seine Breakdance-Moves zur Schau stellte. Nach der Karriere, die Common in Musik und Film hingelegt hat, könnte er mit Anfang 50 auch einen Gang zurückschalten und die Lorbeeren genießen. Aber im Gegenteil: zusammen mit Pete Rock veröffentlichte er diese Woche den Track »Wise Up«.</p>



<p>Auf Instagram beschrieb Common den Release sehr passend als &#8220;Von der Seele für die Kunstform&#8221;. Der Track soll nur die erste Single des kommenden Albums sein. Wir können dazu nur sagen: &#8220;Pete Rock let the needle drop&#8221; und spiel den Track nochmal von vorne ab.</p>



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<iframe title="Common, Pete Rock - Wise Up (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/qEdop3Wc-jc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fana Hues &#8211; »Rental«</h2>



<p></p>



<p><strong>Tyler, The Creator</strong>-Fans wird Fana Hues direkt ein Begriff sein. Sie war eine der Feature-Gäste auf »CALL ME IF YOU GET LOST«. Vor zwei Jahren erschien ihr Album »flora + fana«, das durch Songs wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GxfByyYZhTs">Pieces</a>« oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=aovDkZbnuuE">Wild Horses</a>« ein wichtiger Teil unserer Album-Rotation geworden ist. Jetzt gibt es endlich neue Musik. Ende April erschien bereits »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=zx2jiPdHvUo">Paper Tigers</a>« und diese Woche nun die zweite Single »Rental«. Während »Paper Tigers« eher eine Pop-Rock-Ballade darstellt, aber eben auf Fana Hues&#8217; Art, ist die neue Single hingegen ein <strong>Kaytranada</strong>-esquer Sommerhit, der zusammen mit den Visuals zum Tanzen einlädt.</p>



<p>Das neue Album »MOTH« soll am 14. Juni erscheinen und wenn sie den Stil der ersten beiden Tracks beibehält, steigert sich unsere Vorfreude immens.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Fana Hues - Rental (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/HBFqOqxzjdc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Central Cee &amp; Lil Baby &#8211; »BAND4BAND«</h2>



<p>UK und USA geben sich auf »BAND4BAND« lässig die Hand. Für den UK-Überflieger Central Cee ist es nur eine weitere starke Single nach einer Reihe von extrem erfolgreichen Collab-Projekte. Der US-Rapper <strong>Lil Baby</strong> ist dabei der perfekte Partner in Crime, wenn es darum geht, die guten (oder eher mit Diamanten verzierten) Seiten des Erfolgs darzustellen. Privatjets, Lamborghinis und Markenembleme auf allem, was geht. Purer Luxus, den sich Cee nach diesem steilen Aufstieg mehr als verdient hat.</p>



<p>Nach den vielen Singles und EPs müsste langsam mal wieder ein Album in den Sternen stehen. Ob wir unsere Karten wirklich richtig gedeutet haben, wird sich noch zeigen. Bis dahin drehen wir den Lautstärkeregler einfach etwas höher und feiern die Erfolge einfach mit.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="CENTRAL CEE FT. LIL BABY - BAND4BAND (MUSIC VIDEO)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/pDddlvCfTiw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>INTERNATIONAL RELEASES KW 41 (mit Lil Baby, Robert Glasper, M.I.A u.v.m.)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Bilal]]></category>
		<category><![CDATA[BJ The Chicago Kid]]></category>
		<category><![CDATA[Black Radio III]]></category>
		<category><![CDATA[Common]]></category>
		<category><![CDATA[Estelle]]></category>
		<category><![CDATA[H.E.R.]]></category>
		<category><![CDATA[It&#039;s Only Me]]></category>
		<category><![CDATA[Lil Baby]]></category>
		<category><![CDATA[M.I.A]]></category>
		<category><![CDATA[Mac Miller]]></category>
		<category><![CDATA[Mata]]></category>
		<category><![CDATA[Mostdope]]></category>
		<category><![CDATA[Q-Tip]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Glasper]]></category>
		<category><![CDATA[Supreme Edition]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Übersicht über die wichtigsten internationalen Releases auf einen Blick. Mit dabei sind u.a. Central Cee, G Herbo, M.I.A., Tee Grizzley, 2 Chainz, Chief Keef, Doechii, Digga D, Nardo Wick &#38; Polo G, Sault, Russ uvm. Heute auf dem Cover:&#160;Lil Baby mit seinem Album »It&#8217;s Only Me« US Rapper Lil Baby veröffentlicht Heute sein drittes Solo Album »It’s Only Me«. Lange mussten Fans nicht auf Musik des Atlanta Musikers warten, erst letztes Jahr erschien »The Voice of the Heroes« zusammen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Übersicht über die wichtigsten internationalen Releases auf einen Blick. Mit dabei sind u.a.<strong> Central Cee, G Herbo, M.I.A., Tee Grizzley, 2 Chainz, Chief Keef, Doechii, Digga D, Nardo Wick &amp; Polo G, Sault, Russ</strong> uvm.</p>



<p><br>Heute auf dem Cover:&nbsp;<strong>Lil Baby</strong> mit seinem Album »It&#8217;s Only Me« </p>



<p>US Rapper Lil Baby veröffentlicht Heute sein drittes Solo Album »It’s Only Me«. Lange mussten Fans nicht auf Musik des Atlanta Musikers warten, erst letztes Jahr erschien »The Voice of the Heroes« zusammen mit <strong>Lil Durk</strong>. Das neue Album soll direkt an den Hype seines letzten Solo Projekts »My Turn« anknüpfen, was ihm durch features von <strong>Young Thug</strong>, <strong>Future</strong> und <strong>Jeremih</strong> durchaus gelingen wird.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lil Baby - California Breeze (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/WyhU6Zb_fhY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">M.I.A &#8211; Mata</h2>



<p>Die britische Künstlerin <strong>M.I.A</strong> hat Heute nach sechs Jahren endlich ihr sechstes Studio Album »Mata« veröffentlicht. Die Rapperin mit Wurzeln in Sri Lanka hat schon immer ihr eigenes Ding durchgezogen und traditionelle Sounds aus Sri Lanka mit Techno, Hip-Hop, Pop und anderen gemischt. Dadurch hat sie sich nicht nur eine ganz eigene Nische geschaffen sondern auch ein Schwarz/Weiß Status in der Musik Szene. Entweder man liebt ihren Sound oder eben nicht, eine Grauzone scheint es da nicht zu geben. Auch wenn einige ihrer Lieder fast schon zu Energiegeladen sind und Hörer*innen schon eine gewisse energetische Grundstimmung haben müssen um den Sound zu fühlen–wir feiern ihr Genie und ihren Mut. Es gehört schon viel Mumm und Integrität dazu dem Mainstream Erfolg bewusst abzulehnen, um die eigne Kunst verwirklichen zu können. Dafür hat »Mata« unseren Respekt verdient und wir können das Hörerlebnis nur weiterempfehlen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: MATA" style="border-radius: 12px" width="100%" height="380" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/2fexyU9sHdXHmI1jvPqrxX?si=OzCmIbP_T7OtT4tmpet7hw&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Robert Glasper &#8211; Black Radio III (Supreme Edition) (DLX)</h2>



<p>Im Februar diesen Jahres hat <strong>Robert Glasper</strong> den dritten Teil seiner »Black Radio«-Reihe vorgestellt. Gewohnt viele illustre Gäste kreuz und quer aus der Hip-Hop/Jazz/Soul Ecke leisteten dem Jazz-Pianisten Glasper Gesellschaft und machten auch Teil 3 des Albums zu einem sehr besonderen Stück Musik. Nun, etwas mehr als ein halbes Jahr später, hat Robert Glasper die »Supreme Edition« des Abums vorgestellt &#8211; neudeutsch also einfach die Deluxeversion. Darauf sind weitere Featuregäste vertreten. Zu den bereits bestehenden Features von <strong>Q-Tip</strong>, <strong>Common </strong>oder <strong>H.E.R.</strong> gesellen sich dieses Mal <strong>BJ The Chicago Kid</strong>, <strong>Estelle </strong>oder <strong>Bilal</strong>. Ganz besonders ist aber die Hinzunahme von <strong>Mac Miller</strong>. Der hat augenscheinlich einen zweiten Part seines Songs »Therapy« vom »Faces«-Mixtape auf seinem Computer gehabt, den Robert Glasper nun in eine jazz-infused Nummer verwandelt hat und somit Mac Fans einen neuen Song des verstorbenen Pittsburgh-Rapper kredenzt.</p>



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<iframe title="Spotify Embed: Black Radio III (Supreme Edition)" style="border-radius: 12px" width="100%" height="380" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/0koSNz785od22spE0DlKO7?si=k4ChDrEDQJ6a6TiSlVYt7g&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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		<title>Kid Cudi &#8211; Man On The Moon: The End Of Day</title>
		<link>https://mostdope.tv/essentials/kid-cudi-man-on-the-moon-the-end-of-day</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2021 16:21:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[Billy Craven]]></category>
		<category><![CDATA[Common]]></category>
		<category><![CDATA[Day N Nite]]></category>
		<category><![CDATA[Electric Light Orchestra]]></category>
		<category><![CDATA[Kanye West]]></category>
		<category><![CDATA[Kid Cudi]]></category>
		<category><![CDATA[Man on the Moon]]></category>
		<category><![CDATA[MGMT]]></category>
		<category><![CDATA[Pink Floyd]]></category>
		<category><![CDATA[Pursuit Of Happiness]]></category>
		<category><![CDATA[Ratatat]]></category>
		<category><![CDATA[Staff Pick]]></category>
		<category><![CDATA[The End Of Day]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob&#160;Travis Scott,&#160;ScHoolboy Q,&#160;Lil Yachty&#160;und zahllose weitere Artists auf der anderen Seite des Ozeans oder&#160;Lostboi Lino&#160;in unserem&#160;ON AIR-Podcast – auf die Frage nach ihren künstlerischen Inspirationen nennen sie alle u.a. dieses Album: Das Solodebüt von&#160;Kid Cudi, »Man On The Moon: The End Of Day«. Was hat die nachfolgende Generation so beeinflusst, was hat Cudis Musik so besonders gemacht? Es ist vor allem die Ehrlichkeit, mit der er seine Emotionen in Musik verpackt hat und ein absolut nachempfindbares Album für unzählige Jugendliche [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/essentials/kid-cudi-man-on-the-moon-the-end-of-day">Kid Cudi &#8211; Man On The Moon: The End Of Day</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ob&nbsp;Travis Scott,&nbsp;ScHoolboy Q,&nbsp;Lil Yachty&nbsp;und zahllose weitere Artists auf der anderen Seite des Ozeans oder&nbsp;Lostboi Lino&nbsp;in unserem&nbsp;ON AIR-Podcast – auf die Frage nach ihren künstlerischen Inspirationen nennen sie alle u.a. dieses Album: Das Solodebüt von&nbsp;Kid Cudi, »Man On The Moon: The End Of Day«.</strong></p>



<p>Was hat die nachfolgende Generation so beeinflusst, was hat <strong>Cudis</strong> Musik so besonders gemacht? Es ist vor allem die Ehrlichkeit, mit der er seine Emotionen in Musik verpackt hat und ein absolut nachempfindbares Album für unzählige Jugendliche geschaffen hat. Aber von Anfang an. Status quo 2009:&nbsp;<strong>Kanye West</strong>&nbsp;hat gerade ein Jahr vorher mit »808s &amp; Heartbreak« eine Blaupause gezeichnet und genreuntypisch Fokus auf Schwäche statt auf Stärke gelegt. Stark am Album beteiligt ist ein Rapper aus Cleveland, der bis dahin nur ein Mixtape inkl. eines großen Hits in »Day &#8216;N&#8217; Nite« vorzulegen hat: Kid Cudi. Der ist jetzt endgültig auf der großen Bühne, kündigt sein Debüt an &#8211; und legt mit »Man On The Moon« einen Instant Classic vor, der schon damals fest als Anfang einer Albumtrilogie geplant ist.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Kid Cudi - Day &#039;N&#039; Nite" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/VrDfSZ_6f4U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>In seinem Konzeptalbum, das in fünf unterschiedliche Akte unterteilt ist, entwirft Cudi das Bild von sich als lonely stoner in einer ihn teilweise erdrückenden Welt und legt schonungslos die ganze Bandbreite seiner Gefühle offen: Seine Träume und Wünsche werden genauso zum Thema wie seine ihn stetig begleitenden Unsicherheiten und Ängste. „The whole album is like a dream“ hat er mal über MOTM gesagt und genau danach fühlt es sich auch an, wenn die&nbsp;<strong>MGMT</strong>&#8211;&nbsp;oder&nbsp;<strong>Ratatat</strong>-durchzogenen Synthies das psychedelische Soundbild für seine depressiven und gleichzeitig kämpferischen Zeilen inkl. seinem charakteristischen Summen liefern. Auch die zwei für ihn größten musikalischen Einflüsse in Form von&nbsp;<strong>Pink Floyd</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Electric Light Orchestra</strong>&nbsp;sind über das Album hinweg schwer zu überhören.</p>



<p>Dass jemand aus dem so für Flex und Härte stehenden Genre so nahbare und verwundbare Musik geschaffen hat, haben ihm viele hoch angerechnet. Es ist deshalb durch Tracks wie »Pursuit of Happiness« und »Up Up &amp; Away« nicht nur sein, sondern auch der Soundtrack vieler anderer Leben.</p>
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