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	<title>Cleo Sol Archive - Mostdope</title>
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	<title>Cleo Sol Archive - Mostdope</title>
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		<title>Die besten Releases der Woche mit Tyler, The Creator u.v.m.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2024 17:38:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind EARTHGANG &#38; Spillage Village, Ab-Soul &#38; J.I.D und Tyler, The Creator. Tyler, The Creator &#8211; »CHROMAKOPIA« Ein Album, das vier Tage nach dem Release schon so viel besprochen wurde, dass wir hier nichts wirklich Neues beitragen können. Tyler, The Creator hat es während einer Listening-Party selbst am besten ausgedrückt: Hört euch »CHROMAKOPIA« einmal in Ruhe von vorne bis hinten an, ohne voreingenommen zu sein durch die Meinungen anderer. Mr. Okonma [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind EARTHGANG &amp; Spillage Village, Ab-Soul &amp; J.I.D und Tyler, The Creator.</strong></p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Tyler, The Creator &#8211; »CHROMAKOPIA«</h2>



<p>Ein Album, das vier Tage nach dem Release schon so viel besprochen wurde, dass wir hier nichts wirklich Neues beitragen können. <strong>Tyler, The Creator</strong> hat es während einer Listening-Party selbst am besten ausgedrückt: Hört euch »CHROMAKOPIA« einmal in Ruhe von vorne bis hinten an, ohne voreingenommen zu sein durch die Meinungen anderer. Mr. Okonma ist es gelungen, eine neue Welt zu kreieren, die uns emotional mitnimmt. Es ist eine sehr gute Balance zwischen tiefgründigen Texten über die Beziehung zu seinen Eltern. Besonders der Sprung zwischen dem Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=OxlJLz9M8hQ&amp;list=OLAK5uy_lkQGaLMi2VplvEJkde0szeKwuUtFQTqdI&amp;index=6">Answer</a>« von 2013 und »Like Him« ist so groß, dass einem erst wieder bewusst wird, welche enorme künstlerische Entwicklung Tyler, The Creator durchgemacht hat. Gerade wenn man seine Musik seit den ersten Projekten hört, ist es ein absolutes Privileg, gemeinsam mit ihm erwachsen zu werden.</p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ab-Soul &amp; J.I.D &#8211; »Crazier«</h2>



<p><strong>Ab-Soul</strong> befindet sich im Endspurt für sein neues Album »Soul Burger«, alle die sich jetzt denken: Mensch Tyler &amp; Soul sind aber gerade ganz schön häufig bei euch dran! können wir nur Antworten: aus gutem Grund. Ab-Soul und <strong>J.I.D</strong> gehören beide zu den lyrisch versiertesten ihrer Generation, aber auch zu denen die am meisten im Schatten berühmterer Label Kolleg*innen stehen. Der neue gemeinsame Track »Crazier« überzeugt mit einem hypnotischem Beat der einen nervös über die Schulter blicken lässt. Sehr geiler (excuse our French) Track der noch gespannter auf das Album macht.</p>



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<iframe title="Ab-Soul ft. JID - Crazier (Official Audio)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/j11X-4bE8P0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">EARTHGANG &amp; Spillage Village &#8211; »PERFECT FANATASY«</h2>



<p>Bereits der Intro Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=JueIX7QaLQY">Godly</a>« mit <strong>Damon Albarn</strong> zeigt, dass sich das neue Album von <strong>EARTHGANG</strong> in ganz anderen Sphären bewegt als die Projekte zuvor. Der Titel »PERFECT FANTASY« ist dabei ziemlich passend, da <strong>Johnny Venus</strong> und<strong> Doctur Dot</strong> hier mit musikalischen Fantasien experimentieren und sich weiter von eindeutigen Genregrenzen entfernen. Das mag für Fans des Dreamville Duos vielleicht zuerst etwas gewöhnungsbedürftig sein, die neue Richtung hört sich aber verdammt gut an, auch wenn hier und da noch stellen sind die etwas poliert werden könnten. <br>Ein roter Faden wie auf dem vorherigen Album »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=SSsVGnT9B6Y">GHETTO GODS</a>« ist nicht sofort hörbar, es ist teilweise eher eine Ansammlung neuer Songs. Dennoch ist es schade, dass das Album zwischen Tyler und Halloween fast ein wenig untergeht. </p>



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<div style="height:44px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Cleo Sol &#8211; »Fear When You Fly«</h2>



<p>Was sollen wir noch über <strong>Cleo Sol</strong> schreiben, das wir nicht bereits geschrieben haben? (Zum Soundcheck geht es <a href="https://mostdope.tv/soundchecks/cleo-sol-bringt-auf-heaven-unglaeubige-zum-staunen">hier</a>.) Wenn das Ziel authentischer Musik darin besteht, die Seele der Menschen zu berühren, dann ist Sol eine der authentischsten Künstlerinnen des UK. Der neue Track »Fear When You Fly« ist wie eine heiße Tasse Kakao nach einem kalten, verregneten Tag oder der erste Sonnenstrahl im Frühling nach einem langen, harten Winter. Bei dieser Stimme und den Lyrics fließt schon die ein oder andere dicke, kugelige Träne.</p>



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		<title>Common &#038; Pete Rock über gutes Timing und die Liebe zur Musik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 11:22:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man die Musik von Common und Pete Rock beschreiben möchte, dann geht das nur mit ganz großen Gefühlen. Weil es genau darum in der Musik der beiden geht, und das schon seit über dreißig Jahren. Beide sind Meister ihres Fachs. Common ist dabei nicht nur ein wahrer Künstler, wenn es um hohe Lyrik geht, sondern hat sich nebenbei auch noch eine beachtliche Karriere in der Filmindustrie erarbeitet. Pete Rock hat die Schule von J Dilla in die heutige Zeit [&#8230;]</p>
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<p><strong>Wenn man die Musik von Common und Pete Rock beschreiben möchte, dann geht das nur mit ganz großen Gefühlen. Weil es genau darum in der Musik der beiden geht, und das schon seit über dreißig Jahren. Beide sind Meister ihres Fachs. Common ist dabei nicht nur ein wahrer Künstler, wenn es um hohe Lyrik geht, sondern hat sich nebenbei auch noch eine beachtliche Karriere in der Filmindustrie erarbeitet. Pete Rock hat die Schule von J Dilla in die heutige Zeit gebracht, und wenn es ums Samplen geht, wird kaum über das Thema gesprochen, ohne dass sein Name fällt.</strong></p>



<p><strong>Nach all den Meilensteinen müssen sie niemandem mehr etwas beweisen, und genau das hört man auch in ihrer Musik. »The Auditorium Vol. 1«, das neue und erste gemeinsame Album der beiden, ist erfüllt von Herz und Seele und füllt damit eine Lücke, die sich in den letzten Jahren gebildet hat. Wir hatten die Gelegenheit, über ZOOM mit beiden zu sprechen.</strong></p>



<p></p>



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<iframe title="Common, Pete Rock - All Kind Of Ideas (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/LBjMJ_AIi3E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Es waren nur wir beide, die rumsaßen und wieder einen Draht zueinander fanden, nachdem wir uns jetzt schon all die Jahre kannten. Einfach wieder diese Verbindung zueinander aufbauen, die Musik hören und vor allem die Musik auch lieben.</strong></p>
<cite>Common über die Zusammenarbeit mit Pete Rock</cite></blockquote>



<p><strong>Ihr beide kennt euch seit Anfang der neunziger Jahre und habt bereits 1998 auf »Verbal Murder 2« kollaboriert. Wieso mussten wir solange auf ein gemeinsames Album von euch beiden warten?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Wir haben uns schon länger danach gesehnt, auf diese Weise zusammenzuarbeiten. Wir haben phasenweise unterschiedliche Wege im Hip Hop eingeschlagen. Common ist zudem ein großartiger Schauspieler, er macht Filme und sowas. Als es im Hip Hop drunter und drüber ging, wählten wir einen anderen Weg. Ich suchte mir meinen Weg, indem ich einfach andere Sachen innerhalb der Musik machte. Aber Gott hat seine eigene Zeit, in der er Menschen wieder zusammenführt. Er macht keine Fehler. Als es dann unsere Zeit war, machten wir auch was draus.<br><strong>Common:</strong> Timing ist wirklich alles. Pete und ich haben beide unterschiedliche Erfahrungen gesammelt und Dinge getan. Er hat seine Produktion, die er auf dem »Petestrumentals« Alben veröffentlichte, und wie er eben Musik mit Live Musiker*innen macht. Außerdem Deejaying und alles, was er begriffen und durchs Leben gelernt hat und auch ich erlebt habe. Ob es nun einfach Alben machen ist, manche experimentell, manche Hip Hop basiert. All das hat uns beide geschärft. Als wir nun also zu diesem Zeitpunkt zusammengekommen sind, fühlte sich das Timing einfach gut an. Es war nicht nur dieses Gefühl, dass wir wirklich gewachsen und bessere Creator geworden sind. Sondern auch das Timing für Leute, die Appetit auf Hip Hop haben, ist ehrlicherweise gerade großartig. Wie Pete schon sagte, Gottes Timing ist perfekt.<br><strong>Pete Rock:</strong> Yes, exactly.</p>



<p></p>



<p><strong>Und was war der ausschlaggebende Moment, in dem ihr zueinander gesagt habt: Wir müssen jetzt mit dem Album anfangen?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Einfach weil es der perfekte Zeitpunkt war, absolut großartiges Timing. In diesem Genre ein Album zu machen, dem die Leute Bedeutung schenken&#8230; Das war meine Taktik, einfach ein großartiges Album zu machen. Common liebte die Beats, die ich ihm gab. Das gleiche gilt für mich, wenn ich seine Lyrics höre. Ich mag ein paar der Dinge, die er aufschreibt, eigentlich alle, weißt du?<br><strong>Common:</strong> Ja, als wir erstmals wieder zusammen waren&#8230; Ich bin raus zu Petes Haus gefahren und er spielte mir dort all diese Beats vor. Es waren nur wir beide, die rumsaßen und wieder einen Draht zueinander fanden, nachdem wir uns jetzt schon all die Jahre kannten. Einfach wieder diese Verbindung zueinander aufbauen, die Musik hören und vor allem die Musik auch lieben. Man, Pete ist in der Lage, all diese unterschiedlichen Stile von Musik zu kreieren. Er fragte mich einfach: &#8220;Oh du willst Sample-Joints?&#8221; Und ich meinte nur: &#8220;Ja, mehr will ich nicht.&#8221; Und dann war er so: &#8220;Ja klar, das liefere ich dir!&#8221;<br>Zu dem Zeitpunkt wussten wir schon: Das wird ein ganzes Projekt. Ich will jetzt nicht heucheln. Wir wussten nicht, dass es dieses Level erreichen würde, aber es ist dann so geschehen, und dafür danke ich Gott. Ich wusste, dass wir beide schöpferisch sind, aber die Art unseres Zusammenspiels und die Art, wie sich das Album anhört, ist einfach sehr kraftvoll für mich. Dafür danken wir Gott. Ihm würde ich auch den Ruhm der Musik zuschreiben.<br><strong>Pete Rock:</strong> Ja, genau so.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich bin immer dabei, mir alles um mich herum anzuhören, weißt du? Selbst wenn ich es nicht mag, höre ich es mir trotzdem an. Nur so bleibst du relevant.</strong></p>
<cite>Pete Rock über die Relevanz neuer Einflüsse</cite></blockquote>



<p><strong>Hattet ihr schon eine Idee, was das Ziel sein soll, bevor ihr ins Studio gegangen seid?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Ja manchmal machen wir diese rough Takes, weißt du? Er schickt mir dann eine rohe Version meines Beats mit Lyrics und fragt: &#8220;Yo, was hältst du davon?&#8221; Ich höre mir das dann an und wenn es etwas gibt, das mir nicht gefällt, dann sage ich ihm das auch. Aber solche Momente, wo ich Kritik und Änderungswünsche ausgesprochen habe, gab es fast nie. Die meisten Lieder, die er schreibt, sind perfekt. Ungefähr die Hälfte des Albums haben wir innerhalb des ersten Viertels des Albumprozesses fertig gehabt. Das ist definitiv unsere Taktik, wenn wir zusammenarbeiten.</p>



<p><strong>Ihr hab »The Auditorium Vol. 1« quasi gemacht, um den Hip Hop der neunziger Jahre zu zelebrieren. Es ist auch die Ära, aus der ihr beide kommt. Hat sich eure Herangehensweise von damals zu heute geändert?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Ich bin immer dabei, mir alles um mich herum anzuhören, weißt du? Selbst wenn ich es nicht mag, höre ich es mir trotzdem an. Nur so bleibst du relevant. Ich versuche immer, an mir und meiner Denkweise zu arbeiten und wie ich an Musik herangehe zu ändern, eben weil wir in 2024 sind. Das sind die Dinge, an denen ich schon immer gearbeitet habe. Seit den Neunzigern bis heute. Aber der Sound ist nur eine Aura der Neunziger, nur das Gefühl, es ist wirklich neue Musik und ein neuer Stil. Das kann Common bestätigen.<br><strong>Common:</strong> Ja, das stimmt wirklich. Als ich angefangen habe zu rappen, wusste ich einfach nur, dass ich dope sein will. Ich wusste nichts über Songstrukturen oder all diese Dinge. Und ich bin auch froh, dass es so war, weil gewisse Dinge einfach natürlich kamen und funktioniert haben. Alles im Hip Hop ist, wie Pete mal sagte: &#8220;It&#8217;s free, man.&#8221; Es geht nicht nur darum, einen Sixteen-Hit zu haben, aber manche Songs verdienen halt einen 16er. Heute wissen Pete als Produzent und Komponist und ich als Songwriter einfach: &#8220;Man dieser Song, wie zum Beispiel »Dreamin’«, da will ich einen Sixteen Bar Vers draus machen, sobald wir die Hook richtig haben, könnte das wirklich…<br><strong>Pete Rock:</strong> &#8230; ein sehr schöner&#8230;<br><strong>Common:</strong> &#8230; ja genau, ein schöner, ein geglückter Song werden.&#8221; Aber auf einem Song wie »Stellar« kann ich einen 24-Bar-Vers nehmen. Wir wissen da einfach, dass es direkt in die Köpfe gehen wird. Und ich denke, in der Lage zu sein, sich Musik so zu nähern, dass wir die Persönlichkeit eines Beats und eines Songs erkennen und wissen, was daraus werden kann, wie man daraus einen großartigen Track macht. Daran bin ich selber gewachsen. Ich lernte immer mehr darüber, wie man Hooks macht und Songs zusammen stellt. Ich schätze gut gemachte Songs. Wenn ich mir <strong>Stevie Wonder</strong> anhöre, oder <strong>Atlantic Starr </strong>oder sogar eine <strong>Cleo Sol</strong>. Ich mag es einfach, Songs zu machen.</p>



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</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Wo wir gerade über Künstler*innen sprechen, die du magst <strong>–</strong> auf dem Album benutzt ihr eine Menge Samples von Artists wie Aretha Franklin, Loleatta Holloway oder Roy Ayers Ubiquity. Was ist eure Verbindung zu diesen Musiker*innen?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Oh, einfach alles, weißt du? Das war unsere erste Hip Hop Musik in den späten Siebzigern und frühen bis Mitte der Achtziger. Die Disco-Ära, in der Schwarze Musiker*innen funky Discomusik machten, die wir liebten und mit der wir aufgewachsen sind. Genau das gleiche gilt für Common, weil Chicago einen großen Stolz besitzt, wenn es um diese Form von Schwarzer Musik geht. Und dazu steppen sie und machen all diese wunderschönen Dinge, wenn diese Schwarze Musik gespielt wird. Das sind diese Künstler*innen, nach denen ihr fragt, das ist die Musik, die wir schon als Kinder aufgesogen haben.</p>



<p><strong>Das ist jetzt vielleicht eine sehr deutsche Frage, aber Common, du benutzt in deinen Lyrics oft das Wort &#8220;Soul&#8221; und das spiegelt sich genauso auch in der Musik wider. Natürlich haben wir alle ein allgemeines Verständnis davon, was das Wort bedeutet. Aber was bedeutet es speziell für euch und wieso ist die Seele so ein essenzieller Teil eurer Musik?</strong><br><strong>Common:</strong> &#8220;Soul&#8221; ist dieses spirituelle und himmlische Ding, das Gott jedem Menschen auf dem Planeten gegeben hat. Deine Seele, weißt du? Wenn jemand sagt: Ich spüre es in meiner Seele. Dann in der Lage zu sein, sich musikalisch mit der Seele von jemandem zu verbinden&#8230; Das bedeutet auch, dass es aus deiner eigenen Seele kommen muss, aus deiner Wahrheit und deinem Geist. Es muss aus der wahrhaftigsten Form gegeben werden, auf die befreiendste Weise.<br>Ich glaube, Soul Music hat die Möglichkeit, das Leben von Menschen zu verändern, eben weil es die Seele berührt. Musik inspiriert Menschen, es heilt Menschen und motiviert sie. Ich rede immer über die Seele, weil es das ist, was ich mit meiner Musik berühren möchte. Ich möchte in der Lage sein, deine Seele zu berühren, dein Herz, noch mehr als deinen Verstand. Weil du denkst und intellektuell sein willst, aber darum geht es nicht! Wie lässt dich diese Musik fühlen? <br>Das ist der Kram, der bei mir schon mein ganzes Leben lang nachhallt. Ob es nun beim Filme gucken ist oder sogar die Zeit, die ich mit Menschen verbringe. Wie fühle ich mich in diesen Zeiten? Ich glaube, Dr. <strong>Maya Angelou </strong>hat etwas darüber gesagt: Wenn du eine Person triffst, geht es nicht darum, was sie sagt, sondern wie du dich dabei gefühlt hast. Und ich denke, danach suche ich auch in der Musik. Wie kann ich das reinste Gefühl in mir selbst und meinem Kollaborateur erreichen, sodass wir es Menschen ermöglichen, auch etwas zu fühlen? Ohne bestimmen zu können, was sie fühlen?<br>Das ist immer das eine, um das es geht, wenn man versucht Musik zu beschreiben und die Kreation von Musik. Aber es ist eben nur ein Teil, weil es eigentlich gar nicht geht. Es geht nicht, weil es zu überragend ist. Es ist eher so: &#8220;Yo, ich kann dir nur so viel über meine Gefühle sagen, aber vielleicht bist du in der Lage zu fühlen, wie ich mich gefühlt habe.&#8221; Man kann es nicht immer in Worte fassen. Aber für mich geht es darum, das zu nutzen, was Gott kreiert hat und unsere Musik dazu zu bringen, das ebenfalls anzuzapfen und der Menschheit zu überliefern.</p>



<p><strong>Wenn man jetzt an die aktuelle erfolgreiche Mainstream Musik denkt, besonders was gerade so im Hip Hop trendet, glaubt ihr dann, dass eine Teil dieser Seele fehlt? Oder verloren gegangen ist?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Schon ein bisschen, aber dann haben sie es wiederum ein bisschen zurückgebracht. Es ist jetzt vielleicht ein bisschen beschleunigt, aber das ist nun mal der Stil der jüngeren Generation: ein bisschen geistreich und mit viel Aufregung. Die Art, wie wir es damals getan haben, war einfach zu sampeln. Mit den Drums dazu hat es dann funktioniert. Es ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Soulmusik zurückgebracht wurde, indem man sie in den Hip Hop integrierte.</p>



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<p><strong>Ich denke, dieses Element im Hip Hop ist immer notwendig. […] Hip Hop war da schon immer real. Ob wir dir erzählen, wie es in Queensbridge ist, oder in Vernon, oder Chicago oder wie Compton wirklich ist.</strong></p>
<cite>Common über Authentizität im Hip Hop</cite></blockquote>



<p><strong>Da ihr beide schon lange Teil von Hip Hop seid, habt ihr sehr viele Subgenres und Stile mitbekommen, von denen es einige schon gar nicht mehr gibt. Dennoch sind viele Artists bis heute inspiriert durch den Hip Hop der Neunziger, indem sie Boom Bap Drums und Soul Samples verwenden. Warum glaubt ihr ist dieser Neunzigersound noch immer so relevant?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Da muss ich direkt eine Sache sagen: Ich möchte mich bei <strong>J Dilla </strong>bedanken, er war ein wichtiger und essentieller Teil dieses Genres. Er hat viele Dinge zurückgebracht, von denen die Leute gar nichts mehr wussten, weißt du? Er war der Grund, wieso Producer wie ich sehr, sehr doll auf das achteten, was er machte, und uns dadurch auch gezwungen wurden, uns selbst zu verbessern. Es ist mir sehr wichtig, das einmal zu sagen.<br><strong>Common:</strong> Ja, und ich denke auch das Ding mit 90er Musik ist, dass diese immer noch existieren kann, selbst wenn es nur in kleinen Kreisen ist, liegt daran, dass sie einfach <em>wahr</em> ist. Eine gewisse Rohheit. Die Menschen sehnen sich danach in der Welt. In dieser ganzen politischen Korrektheit, in der Menschen zu große Angst davor haben, die Wahrheit zu sagen&#8230; Hip Hop war da schon immer <em>real</em>. Ob wir dir erzählen, wie es in Queensbridge ist, oder in Vernon, oder Chicago oder wie Compton wirklich ist. Und wir erzählen es, wie wir das erzählen wollen.<br>Ich denke, dieses Element im Hip Hop ist immer notwendig. Und die Boombapness des ganzen ist einfach&#8230; Boom Bap kommt, danach Soul und Musik der Achtziger. Boom Bap und Hip Hop waren das nächste Genre, das die Welt erobert hat und sich bis heute sich dort gehalten haben. Das liegt daran, dass Boom Bap immer noch so satt ist und einige der Traditionen anderer Musikgenres weiter trägt. <br>Pete Rock kann über seine ganze Sammlung sprechen. Der Mann besitzt Musik aus all diesen unterschiedlichen Genres. Genau das bedeutet es, Traditionen aus Musik weiterzutragen. Dadurch bleiben wir fresh. Und ich muss ehrlich sein, besonders in den letzten Jahren bin ich mehr in <strong>MF Doom </strong>drin als zuvor und man, der Typ hatte ein breites Publikum und er hat nie versucht, es irgendwem recht zu machen. Das war befreiend für mich. Weil, auch wenn das Radio für einige Leute relevant ist, gibt es wiederum andere Leute, die es eben nicht benutzen, um erfolgreich zu werden und dadurch ihre Kunst so ausdrücken, wie sie es wollen und Leute damit berühren.</p>



<p><strong>Redet ihr deshalb auch über Hip Hop als Bewegung und nicht nur als Genre?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Es war definitiv schon immer eine Bewegung. Eine meiner Lieblings Hip Hop Gruppen, die auch richtig kraftvoll ist, ist <strong>Public Enemy</strong>. Aber wenn man von einzelnen Artists redet, dann wären es Emcees wie <strong>Rakim</strong>, <strong>KRS One</strong>, <strong>Big Daddy Kane</strong>, solche eben. Das ist die Richtung, in die wir das Schiff steuern wollen. <br><strong>Common:</strong> Genau, und diese Bewegung, wie Pete schon sagte, mit Public Enemy und KRS. Das hörte nicht bei den Songs auf, sie beeinflussten die Art, in der die Leute dachten. Ich habe über bestimmte Bücher der Bibel gelernt, weil Chris das runterbrach: &#8220;Abraham was the father of Isaac. Isaac was the father of Jacob…&#8221; Ich lernte über verschiedene Schwarze Anführer*innen durch <strong>Chuck D</strong>. Das ist Schule. Genau das ist die Bewegung. Und die Leute haben stolz afrikanische Medaillen getragen und dadurch konnte es mehr werden als nur die Musik. Es ist die Art, in der wir redeten. Wenn man darüber nachdenkt, dann ist das eines der Dinge, die Amerikanische Schwarze und Latinos kreiert haben, die unsers ist. Es wurde von keinem Konzern bestimmt und keiner konnte es wahrlich zerstören. Von daher ja, etwas sehr kraftvolles.</p>



<p><strong>Ein wichtiger Teil davon sind Lyrics und Lyricism. Ich muss da an Rapsody denken und ihr neustes Album »Please Don’t Cry«, wo sie zum einen das Thema Sexismus in der Industrie anspricht. Es ist auch einer der Gründe, wieso sie nicht die Anerkennung bekommt, die sie verdient hat. Das ist auch etwas, das ihr auf dem Album behandelt: Anerkennung für, ich nenne es jetzt mal </strong>&#8220;<strong>wahre Musik</strong>&#8220;<strong>, wo Lyrics und Beats Bedeutung haben, könnt ihr dazu was sagen?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Zum Thema Beats: Ich war schon immer eine sehr tiefgründige, gefühlvolle Person. Wenn ich Platten oft abspiele, dann höre ich da eine Menge sentimentaler Sachen. Und dann arbeite ich einfach rückwärts, damit es sich mehr nach Hip Hop-Soul anhört, weißt du? Dann präsentiere ich es Common und er macht den Rest und das macht es dann zu einer Soulful-Hip-Hop-Platte.&nbsp;<br><strong>Common:</strong> Ja, und für mich ist das auch einer der Gründe, weshalb Pete so echt und wahrhaftig ist. Dafür können wir ihn zelebrieren und seinen Fortschritt anerkennen, genau aus den Gründen, die du gerade genannt hast. Es gibt Leute, die diesen populären Ort nicht anerkennen. Es geht um die Liebe, die du für die Musik haben solltest. Mit diesem Album wollen wir natürlich hunderte Millionen von Menschen erreichen, aber das wird es nicht. Wen wir damit erreichen werden, war nicht der Keim, aus dem wir kreiert haben. Es geht einfach nur darum, zu tun was wir lieben.<br><strong>Pete Rock:</strong> Yeah.<br><strong>Common: </strong>Und ich denke, Rap(sody) tut auch das, was sie liebt. Sie ist ein MC. Es ist großartig, wenn es Künstler*innen gibt, wie wir sie schon genannt haben: MF Doom oder auch <strong>Earl Sweatshirt</strong>. Für mich tun sie das, weil sie es lieben. Wen es erreicht, den erreicht es. Und ich denke, darüber gibt es eine Menge zu sagen: über Dinge, die manchmal nicht den ganzen Weg zum Mainstream schaffen. Dennoch haben sie ein Publikum, das sich danach sehnt, die zu deinen Shows kommen, denen es wichtig ist und die dann dein Merchandise kaufen. Sie lieben die Musik und spielen sie auch. In einem anderen Interview sprachen Pete und ich darüber, dass wir niemals vom Geld motiviert waren. Wir kreieren der Kreativität zuliebe. Du hoffst, dass es möglichst viele Menschen erreicht, aber du musst es aus einem Ort heraus schaffen, der der wahrhaftigste ist.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<p><strong>Ein anderes Problem beim Thema Anerkennung ist auch der Unterschied, der zwischen Produzent*in und Künstler*in gemacht wird. Das Thema geht gerade wieder viel durch die Medien. Auf eurem Album habt ihr es schon mal anders gelöst, ihr habt das Album zusammen veröffentlicht und steht mit euren Namen gleichwertig nebeneinander. Wie fühlt ihr die Dynamik zwischen Künstler und Produzent?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Ich liebe es einfach, weil ich einen guten MC habe, mit dem ich Musik machen kann.&nbsp;<br><strong>Common:</strong> Ja, das stimmt, und ich denke auch wir Artists würden ohne Produzent*innen keinen Erfolg haben. Ich meine, was sollen wir tun? Wozu sollen wir singen oder rappen? Besonders bei einem Producer wie Pete Rock, bei allem was er schon für die Industrie und Musik getan hat. Es ist einfach großartig mitzuerleben, wenn wir an Orte gehen und die Leute sagen: Man, ich kann es kaum erwarten, das neue Pete Rock Album zu hören! Einen Künstler neben einen Produzenten zu stellen, der sich auf diese Weise etabliert hat und einen eigenen Sound besitzt. Es ist großartig, dass Producer genauso anerkannt werden, einfach weil sie so viel bedeuten.</p>



<p><strong>Ja, vor allem wenn man bedenkt, wie damals alles angefangen hat&#8230;</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Ja, ja, sicher!<br><strong>Common:</strong> Exactly!</p>



<p><strong>Weil ihr beide das schon so lange erfolgreich macht, habt ihr auch eure Fußabdrücke in der Bewegung hinterlassen. Gibt es noch Ziele, die ihr erreichen wollt? Was bleibt euch noch zu erreichen?</strong><br><strong>Pete Rock:</strong> Oh, ich denke, da gibt es noch eine Menge.. Ich mag kochen und sowas. Also, vielleicht werde ich als nächstes Chefkoch und koche dann richtig. Wie wär&#8217;s damit? (alle müssen lachen)<br><strong>Common:</strong> (schmunzelt noch) Ich meine für mich&#8230; Ich möchte unbedingt weiter als Künstler wachsen. Ich habe das Ziel, noch mehr Musik mit Pete Rock zu machen und Musik zu machen, die einfach Musik ist, die ich liebe und die die Leute dann hoffentlich auch lieben. Natürlich möchte ich auch als Schauspieler wachsen und mehr Filme und Serien in die Kinos da draußen bringen. Ich würde auch gerne produzieren. Eines meiner Ziele ist es, dass Pete Rock den Soundtrack für etwas macht, das ich produziere, für einen Film oder etwas fürs TV. Das wäre eines meiner Ziele.</p>



<p><strong>Dafür hättest du unsere vollste Unterstützung!&nbsp;</strong><br><strong>Common: </strong>Das ist eines meiner Ziele.</p>



<p><strong>Perfekt! Und es gibt eine offensichtliche Frage, die wir abschließend stellen müssen: Euer Album heißt »The Auditorium Vol. 1«, gibt es schon Pläne für Vol. 2? Könnt ihr da schon was zu sagen?</strong><br><strong>Pete Rock: </strong>Es ist am köcheln, ich würde sagen, es köchelt.<br><strong>Common:</strong> Ja, wie er&#8217;s schon sagt, es ist am köcheln.&nbsp;</p>
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		<title>Die 10 meist erwarteten Alben 2024 &#124; International</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2024 11:27:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr startete stark mit Alben von: Future &#38; Metro Boomin, 21 Savage, Schoolboy Q und J.Cole. Doch auf was können wir uns im zweiten Part von 2024 freuen? So viel steht schon einmal fest: Mit Releases von Baby Keem, SZA, Skepta und A$AP Rocky ist im Rapgame einiges in den kommenden Monaten los. Wir haben euch unsere 10 meist erwarteten internationalen Alben für dieses Jahr zusammengeschrieben sowie die Alben, für die wir beten, hoffen, wünschen und zaubern, dass sie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/die-10-meist-erwarteten-alben-2024-international">Die 10 meist erwarteten Alben 2024 | International</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Das Jahr startete stark mit Alben von: Future &amp; Metro Boomin, 21 Savage, Schoolboy Q und J.Cole. Doch auf was können wir uns im zweiten Part von 2024 freuen?</strong></p>



<p>So viel steht schon einmal fest: Mit Releases von <strong>Baby Keem</strong>, <strong>SZA</strong>, <strong>Skepta</strong> und <strong>A$AP Rocky</strong> ist im Rapgame einiges in den kommenden Monaten los.</p>



<p> Wir haben euch unsere 10 meist erwarteten internationalen Alben für dieses Jahr zusammengeschrieben sowie die Alben, für die wir beten, hoffen, wünschen und zaubern, dass sie dieses Jahr hoffentlich endlich erscheinen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">RAPSODY &#8211; »PLEASE DON&#8217;T CRY« (17.05.24)</h2>



<p>Rapsody wird seit  »Eve« fast schon von ihren Fans liebevoll gemobbt, wenn es um das Veröffentlichen von neuer Musik geht. Das Ganze hat so eine starke Bewegung angenommen, dass Rapsody die besten Sprüche und Memes nicht nur auf Instagram hochlädt. Sie benutzte diese auch, um in ihrer Heimatstadt Charlotte <a href="https://twitter.com/rapsody/status/1735168394784088517">riesige Plakate davon aufzuhängen mit dem Hashtag #RapIsBack</a>. Damit hat sie nicht nur eine der besten Album-Rollout-Kampagnen seit langem gehabt, sondern macht auch direkt klar, worum es bei dem neuen Album geht. Rap ist zurück und die Farbe des Jahres wird gelb sein. In Ihrem Instagram Broadcast Channel <strong>Loved Ones</strong> gibt es für die Fans regelmäßige Updates und weitere Teaser. </p>



<p>Zuletzt war sie mit einer roten Cap zu sehen, auf der die Buchstaben <strong>PDC</strong> gestickt sind. Dann kam am 30.01. dieses Jahres endlich die gute Nachricht: „All samples cleared 🙂 Now we just have to get spatial audio done and we’re done. Almost done, loved ones!“. Rapsody hat mit ihren letzten Alben einiges umgekrempelt und wenn sei ein Mann wäre würden wir sie schon längst zu einer der GOATs zählen. Aber davon lässt sie sich nicht abschrecken. Im Gegenteil, es gibt ihren Versen noch mehr Feuer, wie wir zuletzt auf der Single »Asteroids« hören konnten. Wie eine Schnitzeljagd verfolgen wir weitere Updates und haben nun immerhin den Titel: »Please Don&#8217;t Cry«, Cover Artworks und das bestätigte Release Date in Mai. Der passende gelbe Tracksuit von Adidas ist ebenfalls gerade erschienen. </p>



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<iframe title="Rapsody - Asteroids" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/khiwsdYyx7Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">A$AP ROCKY &#8211; »DON&#8217;T BE DUMB« </h2>



<p>Als bekanntestes A$AP Mob Mitglied und Mann an <strong>Rihannas</strong> Seite hält uns Lord Pretty Flacko nun schon seit fast sechs Jahren an der langen Leine. 2022 wirkte es durch die Singles »Sundress« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=0NzlbBmkM3E" target="_blank" rel="noreferrer noopener">D.M.B</a>« mit seinen starken Visual, als wenn es endlich das entscheidende Jahr sein könnte. Ähnlich ging es uns dann letztes Jahr mit »Same Problems« und »RIOT (Rowdy Pipe’n)«. Die Hoffnung flackerte stark auf, nur um dann im Dezember der harten Realität ins Auge zu schauen zu müssen. <br><br>Aber der Mann ist viel beschäftigt. Nicht nur, dass er mittlerweile Vater von zwei Kindern geworden ist, A$AP ist kein Geschäftsmann, er ist das Geschäft, Mann. Der eigene Whiskey <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7G0k35i9SOI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mercer + Prince</a>, die extrem erfolgreiche Kampagne für Modehaus <strong>Bottega Veneta</strong> und zuletzt die Kollaboration mit <a href="https://www.tiktok.com/@fentybeauty/video/7320367381593787691?lang=de-DE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fenty Beauty</a>, um nur ein paar seiner Projekte aufzuzählen. Da scheint wenig Zeit für ein Album zu bleiben. Den Titel des kommenden Projektes »Don’t Be Dumb« verkündete er bereits vor zwei Jahren. Der Release wird bestimmt einen Riot auslösen und wir sind ganz vorne dabei.</p>



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<iframe title="A$AP Rocky - RIOT (Rowdy Pipe&#039;n) (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/t-ibVnD9A7I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">BABY KEEM &#8211; »CHILD WITH WOLVES«</h2>



<p>Vor fast drei Jahren veröffentlichte Baby Keem sein Album »The Melodic Blue«, mit dem er endgültig den Durchbruch schaffte. Durch sein Feature auf <strong>Kendrick Lamars </strong>Album und sein Auftreten als Opener auf dessen dazugehörigen Welttournee verschwand der Rapper und Producer aber nie wirklich aus unserem musikalischen Kosmos. Letztes Jahr erschien die Collab »The Hillbillies« erneut mit Kendrick – die Chemie zwischen den beiden Cousins stimmt einfach – und löste direkt Spekulationen auf ein gemeinsames Album der beiden aus. Für dieses Jahr ist allerdings erstmal sicher, dass es ein Solo-Album geben wird.</p>



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<iframe title="Baby Keem &amp; Kendrick Lamar - The Hillbillies" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/Yhivl6fln3s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">J. COLE &#8211; »THE FALL OFF«</h2>



<p><strong>J. Cole</strong> zählte 2023 zu einem der Künstler mit den bemerkenswertesten Lyrics. Auf eine Solo Album Phase folgt bei dem Dreamville Chef bekanntermaßen immer eine Phase, wo ein Feature das nächste jagt. Ob auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Z4N8lzKNfy4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">All My Life</a>« mit <strong>Lil Durk</strong> oder »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Xty2gi5cMa8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">First Person Shooter</a>« mit Popsternchen <strong>Drake</strong>. Allesamt extrem erfolgreiche Tracks, die Coles »Midas Touch« beweisen und dabei eine Bandbreite zeigen, die ihresgleichen sucht. Es gab immer wieder kleine Easter Eggs auf vergangenen Liedern. Bereits 2018 kündigte er »The Fall Off« durch den Outro Track »1985 (Intro to “The Fall Off“)« an. Dass er die Arbeit an dem Album nun endlich wieder ernsthaft aufgenommen hat, bestätigte er auf »To Summer, From Cole«. Der wunderschöne Intro Track für <strong>Summer Walkers</strong> noch schönere EP. Ein genaues Datum gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Laut Gerüchteküche auf Reddit müssen wir wohl nicht länger als bis zum 19. April warten. Am 05. April gab es nun endlich Updates über die offiziellen Kanäle: mit »<a href="https://www.instagram.com/p/C3n-XnLrmjm/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Might Delete Later, Vol. 1</a>« veröffentlichte J. Cole überraschend ein neues Projekt. Doch bleibt es zunächst nur ein Appetizer auf das was uns noch mit <strong>»The Fall Off« erwartet.</strong></p>



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<iframe title="J. Cole - 7 Minute Drill (Official Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/5KRMLBh3-N4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">SZA&nbsp; &#8211; »LANA« </h2>



<p>ScHoolboy Q soll aber nicht die einzige Veröffentlichung von T.D.E dieses Jahr bleiben. Das Label will dieses Jahr eine Kollaboration mit allen Haus Künstler*innen veröffentlichen und könnte damit dem Revenge Album von Dreamville ordentlich Konkurrenz machen. Eine der größten Musikerinnen von T.D.E ist allerdings mittlerweile <strong>SZA</strong>. Diese hat im Dezember 2022 erst »SOS« veröffentlicht und lieferte damit den Soundtrack für das vergangene Jahr. </p>



<p>Nicht nur, dass das Album ihr bisher erfolgreichstes war. Neben durchweg positiven Kritiken und zwei Grammy Nominierungen, konnte sie mit der SOS World Tour ihre erste große Stadion-Tournee verwirklichen. Daher würden wir ihr eigentlich ein ruhiges Jahr gönnen, um neue Kräfte zu sammeln. SZA will aber scheinbar den Moment nutzen. Ursprünglich war es wohl nur geplant, eine Deluxe Version von »SOS« mit zusätzlichen Songs zu veröffentlichen. Das Material lieferte wohl aber genug Stoff für ein ganz eigenes Projekt. SZA traf die exekutive Entscheidung, daraus ein neues Album zu entwickeln. Wir freuen uns natürlich, wenn wir als Fans die unveröffentlichten Schätze doch noch zu hören bekommen. Bis es wirklich soweit ist, können wir die neue Single »Saturn« als kleinen Vorgeschmack genießen.</p>



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<iframe title="SZA - Saturn (Live)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/CdnxdUJGu2w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">METRO BOOMIN &amp; J.I.D</h2>



<p>Zwei Artists, die sich eine Pause mehr als verdient hätten. Metro Boomin lieferte uns nicht nur »HEROES &amp; VILLAINS«, sondern auch seinen Soundtrack zu dem neunen (und sind wir ehrlich besten) Spider Man Film: »METRO BOOMIN PRESENTS: SPIDER-MAN:ACROSS THE SPIDER-VERSE«. Beides zwei extrem epische Alben, die fast schon als Studien zu dem Thema “Heldsein” gehört werden können. <br>»The Forever Story« von J.I.D ist zwar bereits 2022 erschienen, wird seitdem aber immer noch so intensiv gehört, dass es auch letztes Jahr gewesen sein könnte. Dazu kam noch die Welttournee und das Album ist eigentlich nie aus unseren Playlisten verschwunden. <br><br>Zusätzlich waren beide noch fleißig am produzieren und Features geben. J.I.D postete zu Beginn des Jahres, dass er erstmal nur jede Menge Musik droppen wird und dann mal guckt, was passiert. Metro antwortete auf den Post: „I&#8217;m on the same shit my bro“. Dennoch, die Gerüchteküche brodelt und es kann neben Projekten mit <strong>A$AP Rocky</strong>, <strong>Future</strong> und <strong>The Weeknd</strong> wohl ein gemeinsames Werk von Metro und dem Dreamville Aushängeschild geben. In diesem Fall hoffen wir einfach, dass alle Gerüchte stimmen und 2024 die vorherigen Jahre für beide noch übertrifft.</p>



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<iframe title="Offset, JID - Danger (Spider) (Visualizer)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/GizQn9rdiho?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">SKEPTA &#8211; »KNIFE AND FORK«</h2>



<p>Gute Neuigkeiten gibt es auch für unsere UK Fans, Skepta verkündete im Januar, dass er noch dieses Jahr sein neues Album »Knife And Fork« veröffentlichen wird. Als erste Single-Auskopplung erschien daraufhin »Gas Me Up (Diligent)« vor einem fast schon wolkig leichten Beat macht Skepta auf dieser erstmal deutlich, dass seine Zeit noch lange nicht vorbei ist, im Gegenteil! </p>



<p>Skepta hat in den letzten Jahren hart an seinem Imperium gearbeitet. 2017 gründete er sein Fashion Label <strong>MAINS</strong>, das trotz einiger Turbulenzen und Setbacks sogar eine Show im Rahmen der Londoner Fashion Week veranstalten konnte. Zusätzlich ist er nicht nur als Rapper musikalisch erfolgreich sondern nach wie vor ein extrem gefragter DJ. Skepta war zuerst DJ und Producer, bevor er auch direkt zum Mikro griff, diese Liebe kann man nun auch in seinem Label <strong>MÁS TIEMPO</strong> hören, das er 2023 zusammen mit Jammer gründete. Das Label fokussiert sich eher auf House Musik und soll eine wichtige Plattform für Producer sein. Neben der »Das Murder / Touch Me« Single veröffentlichte Skepta auch einen House Tribute an Amy Winehouse »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=nn19Dcl9CuI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Can&#8217;t Play Myself Again (A Tribute To Amy)</a>«. Ein vielbeschäftigter Mann also, umso schöner, dass nach fast fünf Jahren nun auch ein größeres Rap Projekt ansteht.</p>



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<iframe title="Skepta - Gas Me Up (Diligent)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/lSZFgl4zmkc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h1 class="wp-block-heading">Alben, die eventuell rauskommen</h1>



<p><em>Diese Alben sollen gerüchteweise noch dieses Jahr erscheinen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">THE ROOTS</h2>



<p>Eher eine gute Nachricht für die Old School Hip Hop Heads unter uns. Nachdem <strong>Black Thought</strong> gleich zwei großartige Alben hintereinander veröffentlichte, zuerst »Cheat Codes« mit <strong>Danger Mouse</strong>, gefolgt von »Glorious Game« mit <strong>El Michels Affair</strong>, scheint es nun endlich soweit zu sein. 2022 sagte Questlove bereits, dass die Band „on track“ ist für ein neues Album. Neben der Tonight Show haben alle Bandmitglieder auch privat genug um die Ohren. <strong>Questlove</strong> alleine könnte wahrscheinlich den Terminkalender unserer gesamten Redaktion mit seinen Solo-Projekten alleine füllen. Seit über dreißig Jahren gibt es <strong>The Roots </strong>jetzt schon und die Gruppe hat kein schlechtes Album veröffentlicht, diese Bilanz muss man erstmal ziehen können. Dennoch, zehn Jahre warten sind genug und es wird dringend Zeit für ein neues Meisterwerk.</p>



<h2 class="wp-block-heading">THE INTERNET</h2>



<p>Es ist keine sichere Veröffentlichung als vielmehr ein kleiner Funken Hoffnung, den wir aber umso mehr schüren werden. Nach über fünf Jahren sind <strong>The Internet </strong>wohl endlich wieder zusammen im Studio für ein gemeinsames Projekt. Besonders <strong>SYD</strong> und <strong>Steve Lacy</strong> waren zwar Solo extrem erfolgreich und haben uns beide die perfekten Soundtracks für die letzten Sommer geliefert. Aber dennoch, ein neues The Internet Album würde all unsere Herzen mal wieder etwas schneller schlagen lassen.&nbsp;</p>



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<h1 class="wp-block-heading">Wunschdenken-Alben</h1>



<p><em>Diese Alben erscheinen wohl nur dann, wenn die Sterne richtig stehen.</em> </p>



<h2 class="wp-block-heading">FRANK OCEAN </h2>



<p>Wie eigentlich jedes Jahr führt natürlich <strong>Frank Ocean </strong>unsere Liste der “Wunschdenken-Alben” an. Einen ziemlich großen Hoffnungsschimmer gab es schon mal dadurch, dass Frank Ocean nach langem seinen Instagram-Account wieder zum Leben erweckt hat. Neben alltäglichen Bildern aus seinem Leben postete er dort auch einige Fotos von sich selbst im Studio. Es wird auch langsam Zeit. Nach dem Coachella-Debakel, das wir ihm, sind wir mal ganz ehrlich, ziemlich schnell verziehen haben. </p>



<p>Nachdem wir jeden Merch sofort gekauft und seine Neuauflage der Vinyl von »blonde« restlos aufgekauft haben. Nachdem wir nun schon seit fast acht Jahren jeden Feature-Auftritt und jeden Credit – egal wie groß oder klein – aufsaugen. Wir sind bereit. Bei seinem Coachella-Auftritt verriet Frank schonmal, dass das neue Album seinem 2020 verstorbenen Bruder Ryan Breaux gewidmet ist. Es wäre das wohl meisterwartete Album seit langem. Fans, Kritiker*innen und – sind wir ehrlich – die ganze Welt würde wahrscheinlich einen neuen Feiertag einführen, um dem Erscheinen eines Frank Ocean Albums die gebührende Ehre zu erweisen. Die Erwartungen sind damit natürlich auch ins Unendliche gestiegen, aber andererseits, wenn jemand diese erfüllen kann, dann wohl er.</p>



<h2 class="wp-block-heading">SAULT</h2>



<p>Das Londoner Musik Kollektiv <strong>Sault</strong>, gegründet von UK Superproducer <strong>Inflo</strong> ist fast genauso mystisch wie ihre Mitglieder. Zum einem gibt es Sault die Band, zum anderen umfasst die Gruppe noch wesentlich mehr. Inflo steckt hinter den letzten Alben seiner Frau und Partnerin in Crime <strong>Cleo Sol</strong>, aber auch hinter dem letzten Album von <strong>Little Simz</strong> sowie Artists wie <strong>Michael Kiwanuka</strong> und <strong>Adele</strong>. Außerdem ist Inflo auch in dem Independent Label Forever Living Originals involviert, bei dem Sol &amp; Simz beide unterschrieben haben. </p>



<p>Der ganze musikalische Kosmos um Sault steht fast schon für eine musikalische Gegenbewegung, die zurzeit in London und allgemein den UK stattfindet. Weg von den großen Major Labels und falschem Geld geht es um Unabhängigkeit und vor allem um freie künstlerische Verwirklichung. Die Musik von Sault ist dabei immer politisch motiviert aber auch extrem komplex und einfach wahnsinnig spannend. Durch die vielen Künstler*innen, die immer wieder zu hören sind, aber auch die reinen Instrumental Tracks hört sich kein Album an wie das davor. Zuletzt erschien 2022 »Air«. Im Dezember gab es ein einziges Konzert in London unter dem Titel Acts Of Faith. Es wurde an dem Abend ein neues unveröffentlichtes Album gespielt sowie bekannte Songs. Die wenigen Videos, die es gibt, sind spektakulär. Es ist mehr ein Gebet, das nun auch alle, die nicht beim Konzert waren, das neue Werk zu hören bekommen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">TYLER, THE CREATOR</h2>



<p>Durch die Veröffentlichung von »CALL ME IF YOU GET LOST: The Estate Sale« hat sich <strong>Tyler, The Creator </strong>letztes Jahr nochmal etwas mehr Raum geschaffen. Aber auch Tyler war von Anfang an nicht &#8220;nur&#8221; Musiker und hat sich vor allem mit seiner Marke <strong>GOLF </strong>und der Untermarke <strong>le FLEUR</strong> mittlerweile einen Fuß in der Tür für Luxusmode erarbeitet, der ihm gerade erst kürzliche eine Zusammenarbeit mit <strong>Lacoste</strong> eingebracht hat. So sehr wir uns auch für den Erfolg freuen, wir würden uns noch ein bisschen mehr freuen, wenn dieses Jahr mal wieder ein Solo-Album erscheinen würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">YUGEN BLAKROK</h2>



<p><strong>Yugen Blakrok </strong>ist eine südafrikanische Künstlerin, die international den Durchbruch vor allem durch den Track »Opps« mit <strong>Vince Staples</strong> geschafft hat. Der Track erschien auf Kendrick Lamars »Black Panther« Album. Allen, die sich danach nicht direkt weitere Musik von ihr angehört haben, ist etwas entgangen. Yugen Blakrok zählt definitiv zu einer der lyrisch versiertesten im Hip Hop Geschäft. Das stellen schon die beiden bisher erschienenen Alben »Return of the Astro &#8211; Goth« und »Anima Mysterium« unter Beweis. Ihr Name wird gerne auch im Zusammenhang mit dem Begriff &#8220;Afrofuturismus&#8221; verwendet. Was zum einen an den epischen Produktionen ihres Producers <strong>Kalif The Jhatmaster</strong> liegen mag, aber auch an den dystopischen Landschaften, die sie mit ihrer Musik malt. Bester Beweis: die letzte Single »Pedestal«. Seit 2022 ist sie neben Touren im Studio zu finden und die Sterne stehen gut, dass dieses Jahr endlich ein neues Album erscheinen wird.</p>
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		<title>Cleo Sol bringt auf »Heaven« Ungläubige zum Staunen</title>
		<link>https://mostdope.tv/soundchecks/cleo-sol-bringt-auf-heaven-unglaeubige-zum-staunen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2023 13:01:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cleopatra Zvezdana Nikolic, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Cleo Sol gilt in UK schon lange als Geheimtipp von Topartists wie Stormzy oder Adele. Wie immer dauert es nur etwas länger, bis das Flüstern dann auch über den Kanal gelangt. Artists wie Little Simz haben das Geflüster schon vor uns allen gehört. Sol hat auch intensiv an Simz letzten Album »NO THANK YOU«  mitgearbeitet. Letzte Woche erschien ihr drittes Studioalbum »Heaven«, welches dem Titel absolut gerecht wird und ein wahrlich himmlisches [&#8230;]</p>
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<p><strong>Cleopatra Zvezdana Nikolic, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Cleo Sol gilt in UK schon lange als Geheimtipp von Topartists wie Stormzy oder Adele. Wie immer dauert es nur etwas länger, bis das Flüstern dann auch über den Kanal gelangt. Artists wie Little Simz haben das Geflüster schon vor uns allen gehört. Sol hat auch intensiv an Simz letzten Album »<a href="https://mostdope.tv/soundchecks/little-simz-bekommt-endlich-die-liebe-die-sie-verdient-review" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NO THANK YOU</a>«   mitgearbeitet. Letzte Woche erschien ihr drittes Studioalbum »Heaven«, welches dem Titel absolut gerecht wird und ein wahrlich himmlisches Erlebnis für die Ohren ist.</strong> </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>HEAVENLY MOTHER</strong></h2>



<p>Das <strong>Cleo Sol </strong>trotz ihrer berühmten Fans eher ein Untergrundtipp ist, liegt zum Teil auch an der Künstlerin selber. Cleopatra ist niemand, die sich selbst groß auf Instagram &amp; Co in Szene stellt. Vielmehr lässt sie ihre Werke meist für sich selbst sprechen und sich damit umso sympathischer und mystischer wirken. Das letzte Album »Mother«, erschienen 2021, ist ein ergreifendes Werk, auf dem sich Cleo intensiv mit dem Mutterwerden auseinandersetzt. Quasi eine emotionale Studie zum Muttersein. Es gibt selten Alben, die einen so tief berühren, auch wenn die Thematik womöglich nicht einmal zum eigenen Lebensabschnitt passt. Wer noch an Cleo Sols Superkraft zweifelt, sollte sich anschauen wie tief <strong>Stormzy </strong>den Track »Don’t Let Me Fall« fühlt. Bei seinem Cover Shooting für das <a href="https://www.facebook.com/DefJamRecordingsAfrica/videos/stormzy-jamming-to-cleo-sols-dont-let-me-fall-/490710239499849/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">i-D Magazine</a> wurde der Track laut gespielt und die Emotionen könnten die eigenen sein.</p>



<p>Spannend ist aber auch, dass Cleo Sol niemals versucht ein Mainstream Hit-Album zu machen. Es sind keine großen Radio Banger oder leichte Pop-Hymnen auf dem Album zu finden. Vielmehr erwarten einen ruhige aber raffinierte Beats, produziert von ihrem&nbsp;Langzeitproduzenten und Partner <strong>Inflo</strong>. Inflo ist schon Geheimwaffe von  Künstler*innen wie <strong>Adele</strong>, <strong>Little Simz</strong> und <strong>Michael Kiwanuka</strong> gewesen &#8211; oftmals unterstützt von Cleo Sol. Irgendwo zwischen Jazz, Soul, R&amp;B und weiteren Einflüssen geht ein Stern in Form von Sols Stimme auf. </p>



<p>Nun aber zum neuen Werk »Heaven«.</p>



<h2 class="wp-block-heading">YOU WILL FIND YOU POWER LITTLE BIRD, WAIT</h2>



<p>Die ersten Lieder erfüllen direkt die tiefe Sehnsucht, die wir seit »Mother« in uns tragen. Inflo zaubert hier wieder sehr ruhige Beats, denen es dennoch nicht an Tiefe fehlt. Als wenn man zufällig nachts an einem Studio vorbeigeht, in dem alteingesessenen Musiker*innen am Jammen sind. </p>



<p>»Self« eröffnet das Album, jazziges Piano trifft auf einen tiefen Bass und leichtes Rhythmus-Schlagzeug. Cleo Sol’s Stimme ist zugleich unglaublich zart und verliert sich trotzdem nicht zwischen den Instrumenten. Es wird eine hypnotische Harmonie erschaffen, auf die man sich voll und ganz einlassen sollte und es wird direkt klar: dies ist kein Album zum Nebenbeihören. Klar zu hören ist hier auch der Einfluss von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=PNqy_EjQY9Y" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sault</a>, dem Künstlerkollektiv von Inflo, dem auch Cleo Sol angehört.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Self" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/uuUP8RW0D78?list=OLAK5uy_nlSATl9jlwt_9vr6-06jEKnsZoiIWlDRY" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><br></figcaption></figure>



<p>Die nächsten beiden Songs sind nicht weniger intensiv. »Airplane« hat fast schon einen Country-Vibe. Beim Hören wünscht man sich fast unter klarem Sternenhimmel am offenen Feuer zu sitzen oder sich wenigstens mitsamt Plattenspieler an den Kamin kuscheln zu können.&nbsp;In dem Song singt Cleo Sol von der Wiederfindung der eigenen Stärke. Durch den Glauben an Gott, aber vor allem auch durch den Glauben an einen selbst. Themen, die wie ein roter Faden durch das ganze Album führen. Selbst für Nichtgläubige (wie mich selber) ist es aber kein Klischee-Album. </p>



<p>Cleo Sol predigt nicht. Beim Hören bekommen wir einen Einblick in ihren eigenen Glauben, über allem steht die Liebe an sich. Es geht um die eigene, innere Stärke. Cleo Sol beschreibt es auf <a href="https://www.instagram.com/p/CxNtjGUIg76/?img_index=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> (einem von drei aktuellen Posts, alle zum Album) selbst am besten: <em>&#8220;I pour my heart and soul into the music and it is very sacred to me, we don’t play with music, it is a gift that I am grateful to God for.&#8221;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">BUT I&#8217;M OKAY TO SAY THAT IT&#8217;S OVER</h2>



<p>Der titelgebende Track »Heaven« ist ein Track, der beim Hören sofort Assoziationen zu<strong> D’Angelo &amp; The Vanguard</strong> aufkommen lässt. Purer Soul für die Seele, der tief durch jede Körperzelle dringt und einen wohlig warm strahlen lässt. Absolutes Highlight ist der Track »Old Friends«. Denn <em>friends can break your heart too</em> und eine tiefe Freundschaft kann inniger sein als jede romantische Beziehung. Das ein Vertrauensbruch in einer Freundschaft auch wahnsinnig wehtun kann, besingt Cleo Sol hier so herzzerreißend, das es einem fast schon selber schmerzt. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Old Friends" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/bVxxoHUgR64?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><br></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">MISS ROMANTIC</h2>



<p>Die nächsten Tracks sind zwar nicht weniger ernst aber schaffen doch eine leichtere Atmosphäre. »Miss Romantic« erzählt die Geschichte von dieser einen Freundin, die gefühlt jede*r im Freundeskreis hat. Egal, wie offensichtlich die Zeichen sind, sie lässt sich nicht belehren, eine hoffnungslose Romantikerin. Cleo Sols Stimme ist klar und stark. Der Beat wunderbar verwoben mit leichten <strong>Hiyatus Kaiyote</strong> Gefühl aber eben in Inflos eigener Beatsprache.&nbsp;</p>



<p>Richtig spannend für Vinyl-Nerds dürfte der Song »Nothing On Me« sein, Jazz aber nicht US-Jazz sondern wie <strong>Tony Allen</strong> schon sagte: “<em>[…] I’m playing Jazz my way</em>“ (sehr toll zu hören auf dem Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=qomB0NV3oys" target="_blank" rel="noreferrer noopener">No Confusion</a>« von <strong>Ezra Collective</strong>). Es ist fast eher schon ein Instrumental Track mit wenige Worten von Sol der aber trotzdem extrem überzeugt. Etwas wehmütiger wird es dann wieder im Outro »Love Will Lead You There«. Der Song grenzt fast schon an Akustik-Kitsch, aber Cleo Sol klingt dabei so aufrichtig und glaubwürdig, dass man eher im Takt mitschwingt als ihr dafür böse zu sein. Selbst Zyniker*innen blüht da wieder etwas das Herz auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">THEY’RE JUST JEALOUS `CAUSE YOU’RE KIND</h2>



<p>Cleo Sol erschafft auf »Heaven« Musik, die tief in die Knochen dringt und die Seele berührt &#8211; selbst wenn man an sowas eigentlich gar nicht glaubt. Eine klare starke Stimme, aufrichtige Lyrics, die Cleo Sol wie eine alte Seele wirken lassen. Ein ganz eigener Sound. Das Album lebt in der Musikbubble, die auch Sault, Little Simz und Ezra Collective umfasst und lässt ein dann beim Auftauchen wundern, wieso nicht alle anderen genauso fasziniert und eingenommen davon sind. Gleichzeitig ist es aber auch ein Album für Liebhaber, das eben eine ganz bestimmte Nische anspielt. Man sollte dieser Nische und Cleo Sol im besonderem aber eine Chance geben und sich voll und ganz auf »Heaven« einlassen. Hoffentlich bringt es viele dann genauso zum Staunen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">TRACKLIST: CLEO SOL &#8211; HEAVEN </h2>



<p>01. Self<br>02. Airplane <br>03. Go Baby<br>04. Heaven<br>05. Old Friends<br>06. Miss Romantic<br>07. Golden Child (Jealous)<br>08. Nothing on Me<br>09. Love Will Lead You There</p>



<p></p>
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		<title>Little Simz bekommt endlich die Liebe, die sie verdient</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2022 14:36:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soundchecks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letzte Woche stand ganz unter dem Stern der UK Rapperin und Multitalent Little Simz. Zum einen erschien am Montag ohne große Ankündigung ihr neues Album »NO THANK YOU«, zum anderen konnte ich Little Simz nach langem Warten endlich wieder live im Übel &#38; Gefährlich anlässlich ihrer »Sometimes I Might Be Introvert« Tour erleben. Little Simz möchte zurecht nicht nur als weibliche Rapperin bezeichnet werden. Für sie ist female rapper ein Label welches sie als Artist zu sehr einschränkt. Sie ist [&#8230;]</p>
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<p><strong>Letzte Woche stand ganz unter dem Stern der UK Rapperin und Multitalent Little Simz.</strong> <strong>Zum einen erschien am Montag ohne große Ankündigung ihr neues Album »NO THANK YOU«, zum anderen konnte ich Little Simz nach langem Warten endlich wieder live im Übel &amp; Gefährlich anlässlich ihrer »Sometimes I Might Be Introvert« Tour erleben.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-little-simz-no-thank-you-web-2-680x1024.jpg" alt="" class="wp-image-8532" width="280" height="366"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Karolina Wielocha</figcaption></figure>
</div>


<p>Little Simz möchte zurecht nicht nur als weibliche Rapperin bezeichnet werden. Für sie ist <em>female rapper</em> ein Label welches sie als Artist zu sehr einschränkt. Sie ist eben auch viel mehr als das. Eine wahre Künstlerin, die ihrer Berufung bereits seit ihrem neunten Lebensjahr nachgeht. Introvertiert, stark, förmlich aus jeder Pore strömt Talent und dazu arbeitet sie härter als die meisten anderen. Auch der Pfad als unabhängige Künstlerin ist kein leichter. Dieses Jahr musste sie ihre Nordamerika Tour absagen, weil es finanziell einfach nahezu möglich ist, mit Live Band außerhalb Europas zu touren, ohne aus eigener Tasche drauf zu bezahlen. Ein harter Preis für kompromisslose Kunst. Aber alle die kürzlich bei einem ihrer Konzerte waren wissen, dass es das wert ist. Es ist ein langer und mühsamer Weg, aber dafür einer, der beweist das sie ein Rückgrat aus Stahl hat und eine Stimme die nicht klein zu kriegen ist. In Hamburg spielte sie letzte Woche im Club<strong>&nbsp;Übel &amp; Gefährlich</strong>. Eine Location, die so besonders ist, wie die Künstlerin selber.</p>



<p>Das Konzert sollte eigentlich schon im Januar stattfinden und wurde dann aufgrund der damals noch strengeren Pandemie Einschränkungen verlegt. Die Karten hatte ich also fast genau ein Jahr vor Konzert Beginn gekauft. Der Abend war aus vielen Gründen ganz besonders. Little Simz hat ihre Hamburg Konzerte bis jetzt immer im Übel &amp; Gefährlich gehabt, also quasi Heimspiel in Hamburg. Bei ihrem Konzert 2018 während der&nbsp;<strong>The Poison Ivy</strong>-Tour&nbsp;musste noch die Hälfte der Location mit Trennvorhängen abgehängt werden und selbst dann war der Saal noch nicht ausverkauft. Simz und ihre Band hatten sich damals nicht davon aufhalten lassen und dennoch eine auf gut deutsch sehr geile Show abgeliefert. Little Simz hatte schon damals eine unglaubliche Bühnenpräsenz, die einen einfach in den Bann zieht und komplett in ihre Musik abtauchen lässt. Fast viereinhalb Jahre später war die Hallentrennung nicht mehr nötig und die Location war komplett ausverkauft. Etwas das sie und ihr DJ direkt mit großen strahlenden Augen zu Beginn des Konzerts verkündeten. Auch daran merkt, man wieviel sich bei Little Simz in den letzten Jahren getan hat: drei Alben-, zwei Mobo Awards- und eine Hauptrolle in der britischen Drama Serie&nbsp;<strong>Top Boy</strong>&nbsp;später und Simz ist keine unbekannte Underground Rapperin mehr.&nbsp;</p>



<p>Little Simz hat endlich die Liebe bekommen, die sie schon lange verdient hat. Das Hamburger Publikum zwar zu Beginn bei der PreShow ihres DJs und Maestros&nbsp;<strong>ODC</strong>&nbsp;noch etwas steif und eingefroren – kurz kam mir schon die Angst hoch, dass es eines der Konzerte wird, bei denen man sich für die Energie der eigenen Stadt schämt – doch als Simz dann aber die Bühne betrat, wurde der Schalter umgelegt und das Publikum schaltete&nbsp;spürbar ein paar Gänge höher. Endlich kam in dem Club auf dem Heiligengeistfeld Fahrt auf. Ich kann ehrlich sagen, dass ich noch auf keinem Konzert in Hamburg oder Berlin war bei dem das Publikum dem Artist so viel Energie, aber auch Empathie entgegen gebracht hat. Little Simz hat absolut abgeräumt und auch gezeigt wie sie sich als Live Künstlerin entwickelt hat. Obwohl sie diesmal ohne Band, dafür aber mit DJ unterwegs war – auch das sicherlich eine notwendige finanzielle Entscheidung – hat das der Show nicht geschadet. Es war für mich ungelogen das beste Konzert des Jahres, da kann selbst <strong>Kendrick Lamar</strong> einstecken.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Little Simz - Point And Kill feat. Obongjayar (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/tvY31eN3gtE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Nach jedem Song gab es minutenlanges Gekreische und Applaus aus dem Publikum welches Little Simz auch als alten Bühnenhasen sichtlich gerührt hat. Während »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=tvY31eN3gtE">Point and Kill</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=W63MHRst2w8">Fear No Man</a>« hat der Ausdruckstanz des Publikums neue Höhen erreicht.<strong> </strong>Neben einem neuen experimentellen Techno Song, den sie ein paar Tage zuvor in Berlin aufgenommen hatte, wurde das Konzert dann tatsächlich mit&nbsp;»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=yUEgDjS6sYM">Venom</a>« beendet und das Publikum ist eskaliert. Unglaublich toll. Als der Club nach dem Konzert als Aufräum-Musik dann »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=FYlYaVvskJQ">Gorilla</a>« von ihrem neuen Album gespielt hat, kamen Little Simz und ODC spontan doch nochmal für eine kleine Dance Session auf die Bühne.</p>



<p>Songs von ihrem neuen Album hat sie nicht gespielt, aber aus einem guten Grund: die bekommen wir dann auf der nächsten Tour zu hören.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Nun aber zum neuen Album »NO THANK YOU«. Ohne große Ankündigung veröffentlichte Little Simz letzten Montag ihr neues Album. Ihre Begründung: große Worte sind nicht ihr Ding sie spricht lieber direkt durch ihre Musik und genau das hört man auch. Der Intro Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=syaYvz2PCL0">Angel</a>« gibt den Ton des ganzen Albums an. Man kann deutlich den Einfluss des Super Producer Teams&nbsp;<strong>Sault</strong>&nbsp;hören. Einerseits durch die Produktion von&nbsp;<strong>Inflo</strong>, dem UK Producer Genie und Kindheitsfreund von Little Simz, der auch schon hinter »Sometimes I Might Be Introvert« und »Grey Area« steckte. Aber auch UK Sängerin<strong>&nbsp;Cleo Sol&nbsp;</strong>welche auf »Angel« im Refrain zu hören ist. Das ganze Album hat einen deutlich anderen Ton als <em>Introvert</em>, was aber keine Kritik ist. Es ist vielleicht weniger episch und majestätisch als der Vorgänger, steht aber unter keinen Umständen in dessen Schatten –Im Gegenteil! Sie macht hier genau das, was sie am besten kann. Ehrliche Lyrics, Lebensweisheiten und eine unglaubliche Lässigkeit treffen hier auf Beats, die genauso besonders sind wie die Stimme von Little Simz selbst. »NO THANK YOU« steht für sich und muss sich nicht behaupten. »Angel« ist da nur eines von vielen Beispielen. Passend endet der Song mit dem Satz: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>So, please don‘t take my kindness for a weakness/ </strong><br><strong>&#8216;Cause I got Angels</strong>.</p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spotify Embed: Angel" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/track/4pGxnHLyli1TLkRFHyBxo0?si=0d499947237c4f9a&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p>Auf »Angels« folgt »Gorilla«, der wohl der größte kommerzielle Banger des Albums werden wird. Eingestimmt durch ein kurzes Orchester Snippet, das einen Hauch Hollywood in sich trägt, folgt ein grooviger Beat, den ich laienhaft als Kontrabass identifizieren würde. Leichtfüßig wie ein Boxer im Ring tänzelt Simz hier über den Beat. Ein Swagger, den sie zwei Lieder weiter auf »No Merci« nochmal übertrifft. Der Titel an sich ist schonmal ein sehr schönes Wortspiel: &#8220;Nein Danke&#8221; in Französisch aber klanglich eben auch wie &#8220;No Mercy&#8221; also &#8220;keine Gnade&#8221;. Genau darauf will sie mit diesem Song aber auch hinaus. Jede Menge angestaute Wut über Rassismus, Sexismus und Ungerechtigkeit die Little Simz im Laufe ihres Lebens erfahren und erlebt hat. Der Song startet mit einem schwungvollen Beat, verstärkt durch Streichinstrumente, welche sich dann ab der zweiten Minute langsam in ein etwas dunkleres Dröhnen wandeln. Genau zum passenden Zeitpunkt während Simz parallel über Machtverhältnisse in der Musikindustrie rappt. Nach der klaren Ansage der ersten drei Minuten kommt der Wandel. Die Musik lullt im Hintergrund, der Beat entspannt und Little Simz singt zart im Hintergrund Affirmationen: &#8220;You’re only human too, do yourself a favour. They do not deserve you, you can‘t be their saviour.&#8221; Worte die wir alle öfter hören müssten.</p>



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<p>Die Wut steigert sich im nächsten Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=EuD3AWq3GiM">X</a>« welcher quasi als direkte Ansage gegen das rassistische System fungiert. Insgesamt alles Themen die weder im Hip-Hop noch in Little Simz Diskographie fremd sind, umso trauriger, dass die Zeiten immer noch so ungerecht und hart sind, dass es wichtiger denn je ist öffentlich und oft darüber zu sprechen. Durch die anschwellende Orchester Musik und einem Chor welchen Little Simz durch ihre Verse leiten, bekommt man als Hörer*in direkt den Anreiz um Simz in ihrem Protest zu folgen. »X« ist ein Lied auf dem Simz mal wieder ihre Stärke für politischen Rap zur Schau stellt und damit einen starken Protest Song geschaffen hat.</p>



<p>Diese unbequemen Wahrheiten werden auch auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=qSTXA72RYy4">Heart on Fire</a>« angesprochen <em>&#8220;Devil Works hard, but the business works harder&#8221;</em> ist nur eine von vielen Zeilen die nach dem Hören im Kopf hängen bleiben. Ein Song, der sehr viel Schmerz in sich trägt. Der Refrain verleiht das Gefühl hier fehle eigentlich nur noch <strong>Michael Kiwanuka</strong> als i-Tüpfelchen. Dennoch spricht der Chor einem aus der Seele wenn von dem Stress gesungen wird der leider eben auch zum Leben der meisten dazu gehört.&nbsp;</p>


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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/soundcheck-little-simz-no-thank-you-web-3-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-8539" width="300" height="428"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Karolina Wielocha</figcaption></figure>
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<p>Das absolute Highlight des Albums ist der Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=5T4q06XDjlI">Broken</a>«. Ein Lied, das mich so tief beeindruckt hat, dass ich es eigentlich seit der Veröffentlichung von »NO THANK YOU« auf Dauerschleife höre. Little Simz trifft hier einen Nerv der bei vielen Fans und vor allem auch vielen weiblichen Fans ein Gefühl auslöst als wenn sie einem direkt in den Kopf geguckt- und alle negativen Gedanken in einen Song gepackt hat. Für alle, die gerade eine harte Zeit durchmachen, mal wieder an sich selbst Zweifeln, dieses Lied ist für euch – wortwörtlich Balsam für die Seele. Durch den Beat gewoben wiederholen sich immer wieder die Worte „<em>Feel you</em>&#8216;<em>re broken</em>&nbsp;and&nbsp;<em>you don&#8217;t exist</em>. When&nbsp;<em>you feel you</em>&#8216;<em>re broken</em>&nbsp;and&nbsp;<em>you cannot fix</em>&nbsp;<em>it</em>“ die mal lauter, mal leiser eingespielt werden. Dadurch entsteht eine schaurige emotionale Ebene, welche die Worte von Simz nur noch wirkungsvoller machen. </p>



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<p>Little Simz ist eine extrem vielschichtige Künstlerin die sowohl eine Kämpferin mit unglaublichem Swagger ist, aber sich in ihren Songs auch immer wieder von einer sehr emotional offenen Seite zeigt. Songs wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Cwxu6mfKLSI">Sherbet Sunset</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=FyohQGHpPNQ">Little Q</a>«, »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GSOFGFagOsY">I Love You, I Hate You</a>«&nbsp;und jetzt eben auch »Broken« sind Lieder die mich immer am längsten beschäftigen. Es ist eben diese Offenheit und damit auch verletzliche Seite von Simz, die zu einer ihrer größten Stärken als Künstlerin geworden sind. Ich denke das ist auch ein Grund warum Simz von ihren Fans fast schon verehrt wird, weil ihre Lieder ihnen direkt aus der Seele sprechen. </p>



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<p>Eigentlich verdient jedes Lied hier meiner Meinung nach eine eigene Beschreibung und Huldigung. Nach »Broken« wird der gesamte Ton hoffnungsvoller. »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=UBO4U1WK2Lc">Sideways</a>« ist der Song den wir ab sofort hören wenn wir uns mit zu vielen toxischen Menschen auseinandersetzen, die unsere Flamme halten wollen. »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=TXc6X0OzXaY">Who Even Cares</a>« ist der Song den wir als Soundtrack für unser Leben nutzen sollten, besonders an langen und harten Arbeitstagen. Das letzte Lied und damit Outro des Albums ist »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=VOSQwOnK_qA">Control</a>«, ein Song der das Album perfekt abrundet und unsere düsteren aber auch hoffnungsvollen Gedanken perfekt auf den Punkt bringt.&nbsp;</p>



<p>Zusammenfassend macht Little Simz auf »NO THANK YOU« das, was sie am besten kann, sie stellt ihr ganzes lyrisches Talent unter Beweis und spricht dabei eine Wahrheit, die zwar manchmal unbequem ist und auch wehtuen kann, eben weil sie so genau zutrifft. Aber genau das macht uns ja nicht nur zu Fans sondern zu Anhänger*innen von Little Simz. Egal welche Herkunft, Geschlecht oder welche Schubladen uns auch immer einschränken wollen, Little Simz versteht uns. Sie teilt diesen Schmerz, den Kampf und auch die Lebensfreude mit uns. Es ist ein Album voller Frustration und Wut über die Ungerechtigkeiten. Ungerechtigkeiten die Simz als Schwarze Frau in der Musikindustrie spürt, aber auch im Leben an sich. Diese Gefühle sind alle nachvollziehbar und authentisch. Für uns Hörer*in werden sie zu einer Art Blaupause, in der wir unsere eigenen Emotionen und ähnliche Situationen schnell wiederfinden. Little Simz muss sich nicht mehr behaupten, sie ist endlich angekommen und kann auf Augenhöhe neben UK Größen wie <strong>Stormzy</strong> stehen. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Künstlerin. Ihr neustes Album »NO THANK YOU« ist besser als jede Therapie. Bevor ihr also in das nächste spirituelle Lebens-Coach Buch á la <strong>Eckert Tolle</strong> oder <strong>Stefanie Stahl</strong> investiert solltet, ihr lieber Little Simz hören.</p>



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