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	<title>Charli xcx Archive - Mostdope</title>
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	<title>Charli xcx Archive - Mostdope</title>
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		<title>Lavz ist Indie to the Core und gestaltet die Szene neu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:47:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wer die größeren UK-Releases von weiblichen Artists der letzten Jahre verfolgt hat, wird bestimmt Alben wie »My 21st Century Blues« von RAYE, »NO, THANK YOU« oder »Lotus« von Little Simz oder »We Go Again« von ENNY oder »What A Devastatiing Turn of Events« von Rachel Chinouriri auf dem Schirm haben. Obwohl all diese Projekte musikalisch in unterschiedliche Richtungen gehen und unterschiedliche Genres repräsentieren, verbindet sie jedoch alle etwas: eine ziemlich große Wut und Überdrüssigkeit über ein sehr tiefsitzendes Problem der [&#8230;]</p>
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<p><strong>Wer die größeren UK-Releases von weiblichen Artists der letzten Jahre verfolgt hat, wird bestimmt Alben wie »My 21st Century Blues« von RAYE, »NO, THANK YOU« oder »Lotus« von Little Simz oder »We Go Again« von ENNY oder »What A Devastatiing Turn of Events« von Rachel Chinouriri auf dem Schirm haben. Obwohl all diese Projekte musikalisch in unterschiedliche Richtungen gehen und unterschiedliche Genres repräsentieren, verbindet sie jedoch alle etwas: eine ziemlich große Wut und Überdrüssigkeit über ein sehr tiefsitzendes Problem der Musikindustrie – eine Industrie, die bewiesenermaßen sexistisch und rassistisch ist und somit vor allem Frauen gerne nur in einem bestimmten Format abbildet. </strong><br><strong>Für diejenigen, die dazwischenstehen, also BIPoC oder queere Frauen oder – god forbid! – queere BIPoC-Frauen, bedeutet es doppelt so viele Hürden und doppelt so viel Arbeit, um nicht mal die gleiche Anerkennung zu bekommen. Zudem leben wir in einer modernen Welt, die gesteuert wird von Social Media, Streamingplattformen und Algorithmen. Wenn wir uns angucken, wer wirtschaftlich Anteile an diesen Plattformen besitzt, reden wir hier nicht über neutrale Algorithmen, die tatsächlich unserem Geschmack dienen.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="684" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-684x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20678" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-684x1024.jpg 684w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-200x300.jpg 200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Big-Weekend-2024-BBC-Introducing-Artist-Portraits-Credit-@bbcintroducing-@samnahirny-9-scaled.jpg 1710w" sizes="(max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lavz by Sam Nahirny</figcaption></figure>



<div style="height:58px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Obwohl fast jede Person mit einem Laptop Musik machen und veröffentlichen kann, ist es dennoch fast nie so schwierig gewesen, aus der Masse an Artists hervorzustechen. Wir haben in den UK nicht mehr das Phänomen von Artists wie <strong>Arctic Monkeys</strong> oder <strong>Lily Allen</strong>, die in den Noughties quasi durch <strong>MySpace</strong> über Nacht weltweiten Erfolg erlangt haben. Wir haben aber auch nicht mehr das Novum, das Grime-Musik mit sich gebracht hat, dieser DIY-Ethos, der aus unbekannten Artists wie <strong>Dizzee Rascal</strong> und der nachfolgenden Drill-Generation internationale Stars gemacht hat. Heute läuft eigentlich alles über TikTok (oder für die Älteren, mich eingeschlossen, einen Tag später über Instagram). Aber was hat das für Auswirkungen auf Indie-Künstler*innen? Was heißt das für Artists, die DIY sind, genug Talent haben, aber eben von ganz unten in der breiten Masse anfangen müssen, ohne große Hilfe oder Backup von einem Label?</p>



<p>Was all diese Künstlerinnen aber auch verbindet, ist die Art, in der sie Musik veröffentlicht haben, nämlich über viele Umwege und mit wenig Unterstützung von klassischen Major-Labels. Die Londoner Indie-Künstlerin Lavz steht gerade vor diesem riesigen Berg an Problemen, Fragen, aber auch endlosen Möglichkeiten. Wir haben zuerst im Januar 2025 mit ihr gesprochen und nun nach einem Jahr noch mal eine Art <strong>Vanity Fair</strong>-Check-up à la <strong>Billie Eilish</strong> gemacht, um zu gucken, was in einem Jahr alles so passiert ist. Die Veröffentlichung ihrer neuen EP »<a href="https://itslavz.bandcamp.com/album/kaos-on-saturn">Kaos on Saturn</a>« wollten wir einmal als Anlass nehmen, um zu schauen, wie es ihr persönlich ergangen ist und was es aktuell eigentlich bedeutet, sich als Frau musikalisch zu verwirklichen.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Indie to the Core, aber was bedeutet &#8220;Indie&#8221; heute eigentlich?</strong></h2>



<p>Aber zu Anfang erst mal die wichtigste Frage zum Vokabular: „Indie“ – ein Wort, das in der Musikbranche ähnlich ausgelutscht ist wie „Authentisch“. Zum einen wird damit das Genre Indie-Rock-Musik bezeichnet, in diesem Fall geht es aber um zwei andere Aspekte. Zum einen geht es hier um den Status des Artists an sich: Ist die Person bei einem Label unter Vertrag? Und auch hier gibt es wieder Unterschiede zwischen Major-Labels wie Warner oder Sony oder halbwegs Indie-Labels wie z.B. <strong>AWAL</strong> oder <strong>Human Re Sources</strong>, die einen Vertrag mit Artists wie Little Simz, RAYE oder <strong>CMAT</strong> haben und von Distribution über Management unterschiedliche Pakete anbieten. <br>Die Artists sind dann technisch gesehen noch unabhängig mit einem eigenen Label, bekommen aber eben Hilfe in gewissen Bereichen der Branche. Diese Firmen sind dann wie ein Dienstleister für die Artists und lassen ihnen deutlich mehr Freiheit, als ein Major-Label es tun würde. Allerdings gehören beide Beispielfirmen wiederum zu <strong>Sony Music Entertainment</strong>. Es gibt also schon eine gewisse Verbindung zu den drei Major-Labels, die den globalen Markt beherrschen, aber eben über drei Ecken und nicht direkt.<br><br>Zum anderen gibt es dann Artists wie Lavz, die keinen Distributionsdeal und keinen klassischen Plattenvertrag mit einem Major- oder Indie-Label haben. Lavz ist das, was wir als richtige Indie-Künstlerin bezeichnen würden: Sie produziert, veröffentlicht und vermarktet ihre eigene Musik. Klar gibt es da auch künstlerische Kollaborationen mit Producern und anderen Artists, aber niemanden, der ihr Entscheidungen abnimmt oder sich um das Organisatorische kümmert. <br>2025 hat Lavz sich als „Indie to the Core“ beschrieben, weil ihr die kreative Freiheit als unabhängige Künstlerin wichtiger war als ein Vertrag mit einem Major. Vor allem hat sie damals abgeschreckt, dass Artists bei solchen Labels als „Paket“ vermarktet werden – mit Songs, die dafür gemacht sind, der Masse zu gefallen und dadurch fast ein bisschen abgemildert sind und sich zu ähnlich anhören. Als würde man einen richtig leckeren, frisch gepressten Saft mit Wasser verdünnen. Funktioniert, um Kinder reinzulegen, mehr zu trinken, aber auf Dauer ist das nicht richtig befriedigend.<br></p>



<p>Für Lavz hat sich die Einstellung zum Unabhängig sein etwas geändert, aber vor allem auch, weil der Begriff nicht mehr so greifbar ist wie früher: „Ja, ich denke, ich bin immer noch Indie. Aber dann frage ich mich, was ist heutzutage die Definition von unabhängig? Denn es wird irgendwie so vermarktet, dass man sich abrackert und alles neben dem Leben und den Verpflichtungen jongliert und sein Ding durchzieht.“ Außerdem bemerkt Lavz diese neue Struktur, in der wir leben. Artists haben mittlerweile mehr Möglichkeiten, ihren eigenen Idealen treu zu bleiben und trotzdem Unterstützung von einem Label oder einer Distributionsfirma zu bekommen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lavz - Under The Sun (BBC Introducing at Radio 1&#039;s Big Weekend 2024)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/vrWDdtQC_uQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:49px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>6x work – die Romantisierung des abmühenden Künstlers ist gar nicht so wirklich romantisch</strong></h2>



<p>Was sich bei Rihanna noch nach Spaß und Girlboss-Energie angehört hat, ist im richtigen Leben für Künstlerinnen – egal aus welchem Medium – nicht mehr ganz so witzig. Lavz beschreibt es als „abrackern“ und hat diese Work/Life/Art-Balance jahrelang mitgemacht. Als wir zuerst mit ihr gesprochen haben, hat sie freiberuflich als Special-Effects-Technikerin für Musikerinnen gearbeitet. Sie war damit verantwortlich für Special Effects wie Konfetti oder Pyrotechnik bei Konzerten. Dann hat sie noch Workshops für jüngere Menschen, Kinder und Teenager gegeben und ihnen quasi Musik beigebracht: Songs schreiben und zum Teil sogar Musiktherapie. Ganz nebenbei war sie dann selbst noch Künstlerin und hat eigene Musik aufgenommen. Der Job als Technikerin war aber der, der alles andere finanziert hat – eine Tatsache, die große Resonanz findet. <br>Im Januar 2025 war Lavz Ende Zwanzig und spiegelt damit ziemlich perfekt die moderne Hustler-Generation wider: Wir wollen nicht einen Vollzeitjob haben, der alles einnimmt und uns eventuell am Wochenende Zeit lässt, kreativ zu sein – wenn man nicht zu kaputt ist von der Woche oder die kurze Freizeit schon mit sozialen Verabredungen vollgepackt hat, wie Lavz es auch in ihrem Freundeskreis beobachtet. Die Alternative ist es also, Teilzeitjobs zu haben, aber ein Teilzeitjob kann nicht wirklich die enormen Lebenskosten decken. Denn auch London als Stadt ist nicht günstiger als Hamburg oder Berlin. Also muss noch ein Zweit- oder Drittjob her. Immerhin war der von Lavz schon in der Musikszene, aber dabei ging es eben nicht um ihre eigene Musik, sondern die von anderen. Zwischen den vielen Jobs arbeitet man auf einmal also mehr als vorher und hat noch weniger Zeit und – noch wichtiger – Energie, um sich mit der eigenen Musik zu befassen.<br></p>



<p>Für Lavz war das eine der größten Veränderungen dieses Jahr: „[…] ich hatte das Gefühl, dass mir das keinen Raum ließ, an meiner eigenen Kunst zu arbeiten. Und ich habe die negativen Auswirkungen davon gesehen. Eigentlich muss ich Dinge erschaffen, ich muss meinen Lebensunterhalt verdienen. Aber ich muss auch, für meinen eigenen Verstand und meinen Ausdruck, Kunst machen. Was auch immer ich also tue, um mich zu finanzieren, muss mir diesen Raum lassen. Also dachte ich mir Ende letzten Jahres tatsächlich: Weißt du was? Dieses Jahr, 2026, werde ich mir eine kleine Auszeit davon nehmen und mich auf andere Aufträge konzentrieren, die mir den Raum und den Platz geben, das zu tun, was ich liebe. Und ich denke, weil ich ein bisschen Musikpädagogik mache […] das nährt diese Seite von mir, während ich gleichzeitig als Künstlerin aktiv bin. Ich denke also, das ist eher das Spektrum dieses Jahr, wie es für mich aussieht.“ Ein Schritt, der aber auch viel Mut verlangt, weil man das Beständige und Sichere gegen etwas Erfüllendes, aber auch sehr Unbeständiges eintauscht.<br></p>



<p>Wichtig ist auch, dass wir uns in Erinnerung rufen, dass Lavz einen Großteil der Artists widerspiegelt, die Musik veröffentlichen und weniger als tausend Hörer*innen pro Woche oder sogar Monat haben. Wenn man bedenkt, dass Artists pro Stream weit unter einem Cent verdienen und davon häufig noch etwas an Labels, Management &amp; Co. abgeben müssen, ist schnell klar, warum hier niemand davon leben kann. Ein Grund, wieso Artists wie James Blake mittlerweile ihre eigene Streamingplattform gründen, um diesen unfairen Verhältnissen entgegenzuwirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>KI – Die Konkurrenz aus der Tiefe</strong></h2>



<p>Eine der wohl größten Veränderungen im letzten Jahr war die Entwicklung mit KI – ein Thema, das wir beim letzten Mal noch gar nicht besprochen hatten, weil es keinen Bedarf gab und scheinbar aus dem Nichts (für alle außerhalb der Tech-Branche) gekommen ist und alles vereinnahmt hat. Die Streaming-Plattform <a href="https://newsroom-deezer.com/2025/04/deezer-reveals-18-of-all-new-music-uploaded-to-streaming-is-fully-ai-generated/"><strong>Deezer</strong></a> veröffentlichte im April letzten Jahres einen Bericht, dass fast 18 % der neu hochgeladenen Inhalte durch KI erstellt wurden, das sind ca. 20.000 Lieder, die komplett durch KI erschaffen wurden. Im Januar des gleichen Jahres waren es nur 10 %. Selbst BBC Introducing, über dessen Reihe wir auch auf Lavz gestoßen sind, hatte auf einmal einen KI-Song im Radioprogramm. <br>Etwas, das Lavz vor allem auch in ihrer Arbeit mit Jugendlichen mitbekommt, weil einer der Teilnehmenden in ihrem Kurs einen KI-Song präsentiert hat: „Ich musste sogar einen meiner Teilnehmer, der KI benutzt, um einfach kleine Songs und so zu machen, sanft in eine andere Richtung lenken. Er hat nichts veröffentlicht, aber es ist einfach so: Oh ja, ich habe einen Song gemacht, und ich denke mir, in meinem Kopf&#8230; Ich denke: Das ist KI […]. Aber wir schreiben den Song hier gemeinsam in diesem Raum. Hier ist das Instrument, mit dem wir arbeiten. Lass uns sehen, wie du zu dem, was schon da ist, etwas beitragen kannst. […] Die Inspiration, die wir daraus ziehen, ist nicht&#8230; sie ist nicht greifbar. Es geschieht durch unsere gelebten Erfahrungen. Durch die Dinge, die wir hören, sehen, als ob wir es fühlen. Eine Maschine wird das niemals können.“</p>



<p>Für Lavz ist das undenkbar und gibt der Szene und Artists aber auch eine neue Chance. Denn da, wo KI nicht punkten kann, nämlich live, haben Artists die Chance, durch Auftritte richtige Emotionen und Verbindungen zu Fans aufzubauen, die zunehmende KI wird laut Lavz: „Nachfrage danach schaffen, dass mehr Menschen gemeinsam in Räumen sind, in Gemeinschaft, und Dinge live erleben und zwar kein Hologramm, sondern die Person steht vor mir. Ich kann den Schweiß auf ihrer Stirn sehen.“ Das bestätigen auch die Touren von den bereits erwähnten Artists: Little Simz und ihre Lotus Tour, bei der die Hälfte der Show auf einmal wie zu einem riesigen Rave wurde, weil Simz am DJ-Pult stand. RAYE, die live »Ice Cream Man« in der Royal Albert Hall performt und uns zum Weinen bringt. <strong>Charli xcx</strong>, die nach Jahren in der Szene endlich ihren Moment hatte und mit brat die Welt erobert. <strong>Doechii</strong>, die uns in ihre »Alligator Bites Never Heal«-Welt eintauchen lässt. <br>Authentische menschliche Erfahrungen, die aber auch wichtige Repräsentationen für Indie-Artists wie Lavz sind: „für Doechii war es eine sensationelle Zeit. Und ich finde, das ist ein guter Bezugspunkt für mich. Das ist eine queere Schwarze Frau. Noch dazu dunkelhäutig. Und sie rockt es total.“ Auch wenn der Weg dorthin zwar deutlich schwieriger ist, sind dies alles Erfolgsgeschichten die jungen Artists zeigen das es andere Wege gibt und es neben der Eintönigen KI-Masse auch noch Platz für Individualität und Einzigartigkeit gibt. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Frausein in einem chaotischen Universum.</strong></h2>



<p>Alles Erfahrungen, zu denen es in Lavz’ Werdegang durchaus Parallelen gibt. Ihre neue EP »Kaos on Saturn« ist inspiriert von der <a href="https://www.youtube.com/shorts/JoXUa61ol_w">Saturn-Rückkehr</a> und den damit verbundenen großen Veränderungen in Lavz’ Leben: „Dein Saturn- Return ist im Grunde der Punkt im Leben, wo es heißt: Okay, so war dein Leben bis jetzt. Als würde das Leben dir die Leviten lesen. Das Universum liest dir die Leviten. Bist du wirklich glücklich mit dem, was du tust? Wie du dich zeigst? Die Dinge, an die du glaubst, harmonisieren die noch mit dir? Es ist irgendwie wie ein großer Check-in, den ich mit mir selbst hatte. Und aus diesen Momenten heraus begannen sich die Songs zu formen. Frausein sieht für mich also so aus: mein authentischstes Ich. Sich zeigen. Ohne Entschuldigung.“ Es ging ihr vor allem auch darum, mit den wiederkehrenden Mustern zu brechen und nicht alles hinzunehmen, wie es kommt. Floskeln wie: „Es ist wie es ist“ oder „Alles hat seinen Grund“ – genau mit dieser Mentalität brechen, den eigenen Rhythmus wiederfinden und vor allem Gleichgesinnte finden und etwas Neues aufbauen.</p>



<p>Geschafft hat sie das vor allem durch viel Reflexion, aber auch durch drastische Schritte: die Sicherheit ihres Jobs zum großen Teil aufgeben und dafür die ganze Energie in die eigene Musik stecken. „Das Leben rief mich einfach dazu auf, bestimmten Dingen Aufmerksamkeit zu schenken und vielleicht ein paar Sachen nicht mehr schleifen zu lassen, die ich bisher ignoriert hatte, oder Dinge anzugehen, die ich vermieden habe.“ Unterstützung hatte sie dabei von langen Weggefährten wie Producer <strong>Hurricane</strong>, der aus dem gleichen Viertel kommt wie sie, aber auch von neuen Bekanntschaften, die sie per Zufall im Studio getroffen hat, wie <strong>David Ariza</strong>, wo der Vibe-Check einfach stimmte und man spontan zusammen einen Song aufnehmen konnte. Eine Erfahrung, die auch nur möglich war, nachdem Lavz ihren Lebenswandel geändert hatte.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Brand New Day (prod. Hurricane) [Visualiser]" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/3Xohs-OKI8w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die EP behandelt all diese Themen, die sie schon länger mit sich trägt. Den Anfang macht »Under The Sun«, ein Lied, bei dem Lavz die Morde an <strong>George Floyd</strong> und <strong>Sarah Everard</strong> verarbeitet hat: &#8220;Dabei sollten wir unsere eigene Kraft nicht vergessen und nicht vergessen, auf uns selbst zu achten, während wir gegen diese Dinge kämpfen. Gegen diese Systeme kämpfen. Sogar die Redewendung &#8220;unter der Sonne&#8221; deutet auf diesen Kreislauf hin. Du hast das schon einmal gesehen. Es ist nur anders verpackt.“ Ein ziemlich schwerer Einstieg. Obwohl die EP musikalisch sehr jazzig und fast schon lo-fi angehaucht ist, sollte einen das nicht ablenken von dem, was gesagt wird. <br>Der erste Track bleibt nicht der einzig schwere. Lavz verarbeitet in ihren Songs Beziehungen, die vorbeigehen, weil eine Person sich nicht weiterentwickelt. Auf dem dritten Track »<a href="https://itslavz.bandcamp.com/track/backpack">Backpack</a>« verarbeitet sie dann quasi alles, was vorher passiert ist, und diesen riesigen Ballast, den sie wie einen Rucksack mit sich trägt: „Ich kann nicht mit leichtem Gepäck reisen, wenn ich wortwörtlich all das Zeug mitschleppe, das ich mich weigere loszulassen. Ich möchte zwar weitergehen, aber an diesem Punkt bin ich daran gewöhnt, es zu tragen.“ </p>



<p>Abgeschlossen wird »Kaos on Saturn« durch die Tracks »Brand New Day« und »<a href="https://itslavz.bandcamp.com/track/reside-ft-tori-cross">Reside</a>«. Es geht um neue Chancen, um neue Liebe und darum, neue Energien kennenzulernen.</p>



<p>Wir haben Lavz quasi ein Jahr begleitet, auch mit der EP. Es geht um ihre persönliche Reise, die große Resonanz finden sollte, weil es so viele Parallelen zum eigenen Leben gibt. Es ist sicherlich kein einfacher Schritt, aber Lavz hat ihn getan und sich einmal gefragt, wo sie gerade steht und wo sie eigentlich hinwill. Dafür musste sie Opfer bringen und hat aber auch einiges gewonnen. Sie hat Frausein für sich definiert, und das bedeutet für sie, kompromisslos sie selbst zu sein – in einer Industrie, die das nicht gerade zu schätzen weiß. Aber wer »Kaos on Saturn« hört, wird wissen, dass es sich lohnt. Und für Lavz und auch für uns hat das Jahr gerade erst angefangen. Vielleicht sollten wir uns das alle einmal zu Herzen nehmen.</p>
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		<title>Releaseübersicht: Die Alben im Februar 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 14:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr 2026 hat gut gestartet mit den Ankündigungen großer Künstler*innen, ihre kommenden Alben endlich bereit zu haben: A$AP Rocky hat bereits im Januar seinen Worten Taten folgen lassen, im Februar ist nun J. Cole nach vier Jahren Albumpause dran. In Deutschland kann man sich derweil auf neue Projekte von up-and-coming Artists wie alteingesessenen Rapper*innen freuen: 6euroneunzig, GOODCOMPANY. oder Kane bringen neue Projekte, während Crystal F oder die 257ers schon lange im Game sind aber immer noch mit neuen Langspielern [&#8230;]</p>
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<p><strong>Das Jahr 2026 hat gut gestartet mit den Ankündigungen großer Künstler*innen, ihre kommenden Alben endlich bereit zu haben: A$AP Rocky hat bereits im Januar seinen Worten Taten folgen lassen, im Februar ist nun J. Cole nach vier Jahren Albumpause dran. </strong></p>



<p>In Deutschland kann man sich derweil auf neue Projekte von up-and-coming Artists wie alteingesessenen Rapper*innen freuen: <strong>6euroneunzig</strong>, <strong>GOODCOMPANY.</strong> oder <strong>Kane </strong>bringen neue Projekte, während <strong>Crystal F</strong> oder die <strong>257ers </strong>schon lange im Game sind aber immer noch mit neuen Langspielern dabei sind.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">06.02.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>6EURONEUNZIG &#8211; FOTZEN AN DIE MACHT EP<br>GOODCOMPANY. &#8211; DO NOT DISTURB<strong>&nbsp;</strong><br>KALIM &#8211; FREE GAME<br>RIAN &#8211; BLUMENDISKO<br>TAPE HEAD &amp; NONI &#8211; N.I.L.V.A.E.L.G.<br>VERIFIZIERT &#8211; SAD BADDIE ANTHEM</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>ELLA MAI &#8211; DO YOU STILL LOVE ME?<br>J. COLE &#8211; THE FALL OFF<br>JILL SCOTT &#8211; TO WHOM IT MAY CONCERN<br>JOJI &#8211; PISS IN THE WIND</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">13.02.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>ACHTVIER &#8211; DER ALTE ACHTI VOL. 4<br>HERR KUCHEN &#8211; KERZE<br>JESUÉ &#8211; TRÄNEN MIT CHAMPAGNER EP<br>KANE &#8211; FARBEN<br>LAURENZ NIKOLAUS &#8211; ANNEMARIE EP<br>NILS KEPPEL &#8211; SUPER SONIC YOUTH<br>SOUFIAN – RUFF³</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>APOLLOREDD1 &#8211; DEMON HEART RADIO<br>CHARLI XCX &#8211; WUTHERING HEIGHTS<br>MS BANKS &#8211; SOUTH LDN LOVER GIRL<br>TIANA MAJOR9 &#8211; NOVEMBER SCORPIO</p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">20.02.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>CRYSTAL F &#8211; FIEBERTRAUMA<br>JNNRHNDRXX &#8211; EXCOUSIA ACT I INITIATIO<br>LONGJ &#8211; SCHWARZER ANZUG<br>YAKO.OK &#8211; UND DANN KAM YAKO</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>MOONCHILD &#8211; WAVES<br>PEACHES &#8211; NO LUBE SO RUDE</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">27.02.</h2>



<h3 class="wp-block-heading">National:</h3>



<p>257ERS &#8211; HRNSHN 2<br>CREDIBIL – RESILÆNZ<br>TORKY TORK &#8211; AKA DER COACH III</p>



<h3 class="wp-block-heading">International:</h3>



<p>BRUNO MARS &#8211; THE ROMANTIC<br>GORILLAZ &#8211; THE MOUNTAIN<br>MITSKI &#8211; NOTHING’S ABOUT TO HAPPEN TO ME<br>STOVE GOD COOKS &#8211; GOAT STAMP</p>



<p><br><br></p>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Acidfrank über Generationenwandel, »AUX KIDS« und Charli xcx</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 13:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Acidfrank]]></category>
		<category><![CDATA[AMIGA]]></category>
		<category><![CDATA[Charli xcx]]></category>
		<category><![CDATA[Chien Brillant]]></category>
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		<category><![CDATA[Daft Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen seines Tapes »CHIEN BRILLANT« ist Acidfrank mit feinstem Trap zwischen Metallica und »Watch The Throne« letztes Jahr das erste Mal auf unserem Radar aufgetaucht. Ein Jahr später liegt uns mit »AUX KIDS« nun sein neuestes Projekt vor, das einem etwas anderen Ansatz folgt: Statt auf dem Inhalt liegt der Fokus bei diesem Album auf dem Sound &#8211; ohne, dass der Inhalt zu kurz kommt. Executive produziert von Acidfrank selbst, bewegt man sich entlang der 15 Tracks durch ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Im Rahmen seines Tapes »CHIEN BRILLANT« ist Acidfrank mit feinstem Trap zwischen Metallica und »Watch The Throne« letztes Jahr <a href="https://mostdope.tv/spotlights/acidfrank-ich-bin-jetzt-endlich-ich-selbst">das erste Mal auf unserem Radar aufgetaucht</a>. Ein Jahr später liegt uns mit »AUX KIDS« nun sein neuestes Projekt vor, das einem etwas anderen Ansatz folgt: Statt auf dem Inhalt liegt der Fokus bei diesem Album auf dem Sound &#8211; ohne, dass der Inhalt zu kurz kommt. Executive produziert von Acidfrank selbst, bewegt man sich entlang der 15 Tracks durch ein klangliches Spektrum von destruktiven Analog-Synths über ekstatische 4-to-the-Floor Drums bis hin zu schrammelnden Punk-Gitarren.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Im Interview hat uns der Künstler, welcher ursprünglich aus dem Rap-Kontext kommt, mehr über die Hintergründe des Projekts, neue Herausforderungen, Inspirationen wie Charli xcx und Dominic Fike sowie seine Pläne für die Zukunft erzählt.</strong></p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Fangen wir mal ganz grundlegend an. Was bedeutet der Titel (»AUX KIDS«) für dich?&nbsp;</strong></p>



<p>Generell geht es bei dem Album mehr um Sound als Text. Das „AUX“ steht für mich stellvertretend für Verstärker, analogen und experimentellen Sound, Distortions, Synthesizer und alles, was übersteuert und kratzt. Das „KIDS“ verkörpert einen frischen Wind, wie zum Beispiel unsere Neuinterpretation von 80er-Synthies. Gleichzeitig erzeugt es ein gemeinschaftliches Gefühl von Bewegung, was sagt: „Wir sind die neue Generation Sound“.&nbsp;</p>



<p><strong>War der Titel bzw. dieses Konzept denn schon von vornherein klar oder sind diese Sachen erst im Prozess entstanden?&nbsp;</strong></p>



<p>Definitiv erst im Prozess. Es war gar nicht von Anfang an geplant, überhaupt ein Album zu machen. Als ich die ganzen Songs gesammelt hatte, ist diese Idee auf einmal immer realer geworden und ich habe gemerkt, dass wir soundwise in Richtungen gehen, die dem Projekt nicht genug schmeicheln würden, wenn es bloß als EP veröffentlicht wird. Dementsprechend habe ich in meinem Kopf sowieso schon die ganze Zeit nach etwas gesucht, was dieses Gefühl und die Art von Sounds, die ich mir gerade zusammenkrame, einfängt.&nbsp;</p>



<p>Ein Großteil des Albums ist in Wien entstanden. Dort kam mir auch die Idee, dass <strong>»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/5pUMllFAZPSg0gUeIBKAme?si=tuCZDpnbR9quUTOEolWUfA">AUX KIDS</a>«</strong> das ist, was ich gerade fühle. Das, was Sinn macht und das, was generational klingt. Es hatte für mich die ganze Zeit schon etwas mit Begriffen von Kabeln und Verstärkern zu tun.&nbsp;&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252.jpg"><img decoding="async" width="894" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252-894x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20010" style="width:491px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252-894x1024.jpg 894w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252-262x300.jpg 262w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252-768x880.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252-1340x1536.jpg 1340w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252-770x882.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252-1400x1604.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631252.jpg 1500w" sizes="(max-width: 894px) 100vw, 894px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Ben Kümmel</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Inwiefern hat sich der Entstehungsprozess bei dem Album von dem bei deinem letzten Tape »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/11QX1ZsgwTnWR7QIUYQrOz?si=5rbWsHE8S5-3Qz0NACKn_w">CHIEN BRILLANT</a>« unterschieden?&nbsp;</strong></p>



<p>Ich stand vor größeren Herausforderungen als vorher. Früher habe ich mich sehr im Rap-Metier bewegt und es wurde einfach viel Trap am Laptop produziert.&nbsp;</p>



<p>Mittlerweile komme ich aber in Räume mit komplett ausgestatteten Bands und muss die Produktion dirigieren. Ich hab’ mit »CHIEN BRILLANT« den Ball vorgelegt und die Leute gehen davon aus, dass ich dementsprechend performe. Ein paar Basics der Musiktheorie kenne ich, aber ich kann das natürlich nicht so gut wie ein klassischer Musiker</p>



<p>Wir haben dieses Mal einfach deutlich maximalistischer gearbeitet. In den Songs finden viel mehr Elemente und Instrumente statt. Insgesamt haben über das ganze Projekt wahrscheinlich 40 Leute mitgearbeitet – alles unter meiner kreativen Leitung. Klar gab es Leute, die mit mir den Sound geshaped haben, aber ich war von der Entstehung der Idee bis zum Master involviert. Außerdem habe ich unter anderem Songs wie »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0dj0VY0bNqOTM90NpcG6bE?si=2267a04c0aa44f72">silly horse</a>« oder »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4tO8NVu4qQtZLxA2POEgcs?si=e349b0b624e945a6">NEW DAWN FADES</a>« selbst händisch produziert. Das waren Sachen, die ich vorher nicht konnte und im Prozess gelernt habe.&nbsp;&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Acidfrank - silly horse" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/yzL1TcdWhIE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Bei »CHIEN COLORE« warst du „nur“ fürs Rappen zuständig, bei »AUX KIDS«« warst du nun auch Executive Producer. Fühlt sich das Ergebnis jetzt anders an?&nbsp;</strong></p>



<p>Ich finde, es klingt einfach deutlich mehr nach mir und dem, was mir wirklich gefällt. Früher hatte ich solche Ressourcen nicht. Ich konnte zwar rappen und Sachen schreiben, aber keine Produktion anleiten. Vor allem in den Anfangsjahren hatte ich das ganze technische Knowhow nicht und keine Ahnung, wie man richtig mit Leuten arbeitet. Bei »AUX KIDS« habe ich mir Features draufgeholt, mit denen ich sowieso sehr Lust hatte Musik zu machen und konnte diese sogar dazu bringen, das zu adaptieren, was ich soundtechnisch vorhatte.</p>



<p>Es war ein Rollercoaster, dieses Ding fertig zu machen. Auf jeden Fall hat es mich viel gelehrt, von dem, was ich weiß bis zu dem, was ich nicht weiß und noch lernen kann. Das Ergebnis davon ist wundervoll. Im Endeffekt ist es ein Produkt von harter Arbeit und vielen neuen musikalischen Zusammenarbeiten in Städten, in denen ich vorher gar nicht stattgefunden habe, zu: „Ich hab die halbe Wiener Newcomerszene auf meinem Tape.“</p>



<p><strong>Das Klangbild von »AUX KIDS« ist ein wandelndes Spektrum von digital-analogem Sound und dröhnenden Bässen bis zum Indie-Punk. Welche Einflüsse waren dafür prägend?</strong></p>



<p>Da ich ja aus diesem Underground-Rap-Trap-Kontext komme, hatte ich einen guten Zugang zu diesem elektronischen-Synthesizer-Sound, den man jetzt aus neuen Wellen wie Hoodtrap in Deutschland kennt. Trotzdem war ich schon immer ein großer Sympathisant von der anderen Seite und bin viel mit Rock aufgewachsen. Ich bin ein Riesenfan von warmen Indie-Gitarrenklängen, wie z.B. von <strong>Dominic Fike</strong> und <strong>Mac Miller</strong>. Von der Synthesizer Seite aus hat mich viel elektronische Musik inspiriert: <strong>Daft Punk</strong>, <strong>The Hellp</strong>, <strong>Charli xcx</strong>, <strong>Crystal Castles</strong>. Von Witch-House bis zu 2010er-Synthies. Die Idee war es dann, das alles, also alles was ich mag, zu vereinen und umzusetzen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Acidfrank - COKE LIGHT (prod. luzifersfinest)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/0zAP6iVg6V4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Theoretisch findet man auf jedem Song etwas von diesen Elementen wieder. Einzeln betrachtet hat jeder Song seine crazy Synthies, seine Gitarren und seine Samples. Es ist irgendwie eine Mischung aus Alt-Indie-Rock und Synth-Pop, die sich dann in warmen Mac Miller-esquen Rap-Klängen fängt. Es hat viele Ecken und Kanten und ist dennoch keine allzu schwere Kost im Hinblick darauf, wie viel Arbeit drinsteckt.&nbsp;</p>



<p><strong>Du meintest gerade schon, dass du versucht hast, aus deinen Features eine andere Seite herauszuholen, die besser zum Projekt passt. Welcher Gast hat sich am meisten von seinem regulären Stil abgewandelt bzw. wer hat dich am meisten überrascht?</strong></p>



<p>Am meisten bin ich vom <strong>Luzine</strong>-Feature begeistert! Sie ist generell jemand, die mehr aus dem Indie-Pop Bereich kommt, trotzdem aber Darkwave-Einflüsse hat. Ihre Musik hat immer etwas Kleines, Düsteres in sich, das einen aber nicht unbedingt herunterzieht.&nbsp;</p>



<p>»<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/7H8n35LdAfRxog3qCPpPyW?si=4005721fdf7b4ce3">Letzte Seite</a>« startet ja mit einem nach Charli xcx klingenden Synthesizer, der irgendwo in eine grime-artige Richtung abbiegt und am Ende durch einen Indie-Bass abgerundet wird.</p>



<p>Die bright-klingende Melodie ist einfach ein Sound, den man von Luzine nicht erwartet und diesen Kontrast finde ich so geil. Es ist einfach ein perfektes Add-on zu diesem Song.&nbsp;</p>



<p><strong>Zum Thema Samples ist mir »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3Z20S2PlV4kUc7qrQ1sfoz?si=545dac6d74a64453">Eliza Dover</a>« besonders aufgefallen. Das Sample am Anfang des Songs hat mich stark an alte AMIGA-Platten aus der DDR erinnert. Gab es einen spezifischen Grund, warum du das benutzt hast?</strong></p>



<p>Tatsächlich ist das meine 60 Jahre alte Nachbarin Sylvie Norhausen. Wir haben uns irgendwann zufällig draußen getroffen und zusammen länger eine Zigarette geraucht. Im Gespräch habe ich ihr dann gesagt, dass ich Musiker und dementsprechend viel unterwegs bin. Sie hat dann begeistert erzählt, dass sie schon seit frühester Kindheit Musik macht und in diversen Bands gespielt hat. Nachdem sie mir etwas vorgesungen hat, meinte ich, dass sie mir gerne etwas zum Anhören geben soll.&nbsp;</p>



<p>Sie hat mir dann eine Live-Aufnahme von ihr auf Youtube geschickt, in der sie ein berühmtes Gedicht von <strong>Erich Fried</strong> mit Live-Band gecovert hat. Im selben Gespräch hat sie auch betont, dass sie es cool fänden würde, wenn man das remixt oder ihre alten Sachen in Form einer Neuinterpretation wieder das Tageslicht erblicken.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="DARBAHAR - Was es ist" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/rgbImxPs6P0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Irgendwie hat dieses Sample direkt den richtigen Nerv getroffen. Zwei, drei Wochen vor Albumabgabe war ich in Berlin um letzte Sachen zu mixen und hatte eine Session mit <strong>Immo H</strong>. Dort haben wir dann etwas auf das Sample probiert, in zwanzig Minuten einen Beat gebaut und dann lief das Ding von selbst.</p>



<p><strong>Obwohl das Album sehr vom Sound geleitet wird, gibt es trotzdem eine thematische Ebene. Beim Hören erkennt man vor allem einen stetigen Wechsel zwischen Hoch- und Tiefphasen sowie allem, was dir dazwischen durch die Finger gleitet und verloren geht. Inwiefern ist dieser Zustand autobiografisch und wie fühlst du dich damit?&nbsp;</strong></p>



<p>Ich würde eigentlich alles, was ich mache, als autobiografisch betiteln. Natürlich gibt es Dinge, die teilfiktiv stattfinden. Grundsätzlich mag ich es meine Musik so zu konzeptionieren, dass man beim Hören der Projekte weiß, wo ich gerade mit meinem Kopf stehe. Wer bin ich? Wo habe ich mich hin entwickelt und was passiert in meinem Leben? Genau so gehören dazu die Ups and Downs.&nbsp;</p>



<p>In der Art, in der ich schreibe, ist es meistens extrem. Generell habe ich das Gefühl, dass man im Leben eines Künstlers viele Erfolgserlebnisse hat.&nbsp;Gerade ist das Album draußen und ich fühle mich himmlisch. Ich kriege die Aufmerksamkeit dafür und freue mich sehr. Wenn das aber abklingt – und das ist so eine ganz typische Künstlerkrankheit – fällt man in ein Loch und da richtig die Mitte zu finden ist hart. Ich weiß gar nicht, wie ich die für mich selbst definieren würde. Irgendwie bin ich immer super euphorisch oder komplett am Ende.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Wenn ich Musik mache, versetze ich mich oft in eine Melancholie. Erst danach entscheide ich, ob sie in eine positive oder traurige Richtung geht. Es gibt einfach einen Zustand von Traurigkeit, in dem ich mich verletzlich fühle. Je mehr ich davon zeige – und das kann genauso gut bei Euphorie sein – desto besser kann ich Kunst machen. In diesen Momenten ist man sehr pur, sehr du selbst.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473.jpg"><img decoding="async" width="817" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473-817x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20011" style="width:440px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473-817x1024.jpg 817w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473-239x300.jpg 239w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473-768x962.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473-1226x1536.jpg 1226w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473-770x965.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473-1400x1754.jpg 1400w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Z631473.jpg 1480w" sizes="(max-width: 817px) 100vw, 817px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto via Ben Kümmel</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Du beschäftigst dich in deiner Musik schon länger mit dem Thema des Hustles, der Jagd nach dem Erfolg. Wird es irgendwann einen Punkt geben, an dem du zufrieden bist?</strong></p>



<p>Ich weiß nicht, ob es überhaupt etwas Physisches ist, woran ich das festmachen kann. Ob es ist, wenn ich eine besondere Venue gespielt habe oder einen teuren Wagen fahre.</p>



<p>Ich glaube, ich muss mir selbst immer noch was beweisen. Auch wenn ich schon seit sechs Jahren Musik mache, werd’ ich immer noch als Newcomer gesehen und fühle mich recht frisch in diesem Game. Man ist auf der Jagd nach seinem Respekt und seiner Erkennung. Wo und wann für mich der Moment von „Ich habe genug“ liegt weiß ich nicht, aber genau das thematisiere ich gerne.</p>



<p><strong>Was steht nach »AUX KIDS« für dich an?</strong></p>



<p>Ich will nicht zu viel vorab nehmen. Erstmal möchte ich, dass das Album wirkt und bei den Leuten ankommt. Es ist deutlich maximalistischer als alles, was ich im Vorhinein gemacht habe.&nbsp;</p>



<p>Keine Gewähr darauf, vielleicht denke ich morgen anders, aber gerade habe ich Bock auf entschleunigtere Sachen. Minimalistischer, nur Gitarre und Stimme. Da wird auch dieses Jahr noch etwas Spannendes in diese Richtung kommen, mit einem wundervollen Feature. Stay tuned!&nbsp;</p>



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<iframe title="Spotify Embed: AUX KIDS" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/5pUMllFAZPSg0gUeIBKAme?si=d8HGR_AvSYShBoHIdRkABA&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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		<title>Die vielen musikalischen Facetten von Celeste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 13:56:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Catherine]]></category>
		<category><![CDATA[Celeste]]></category>
		<category><![CDATA[Charli xcx]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind TOBi, Real Bad Man, Charli xcx, John Cale und Celeste. Celeste &#8211; Women Of Faces Nach sehnsüchtigem Warten kommt nach den großartigen Singles »On With The Show«, »Time Will Tell« und »Woman Of Faces« nun endlich das gleichnamige Album von Celeste. Die Stimme reicht eigentlich schon – sind wir ehrlich, sie könnte uns eine Einkaufsliste vorsingen und wir würden niederknien.In Kombination mit den melancholischen, manchmal düsterer, manchmal hoffnungsvoll, aber immer [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind TOBi, Real Bad Man, Charli xcx, John Cale und Celeste. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Celeste &#8211; Women Of Faces</h2>



<p>Nach sehnsüchtigem Warten kommt nach den großartigen Singles »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=zUA9fxmuvx8">On With The Show</a>«, <br>»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=mOPMFYCHbJs&amp;list=OLAK5uy_nyedcYUMcJRcCDRooplLK2-BaWHI7RryU&amp;index=5">Time Will Tell</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=4Wa3RWq_3U4">Woman Of Faces</a>« nun endlich das gleichnamige Album von Celeste. Die Stimme reicht eigentlich schon – sind wir ehrlich, sie könnte uns eine Einkaufsliste vorsingen und wir würden niederknien.<br>In Kombination mit den melancholischen, manchmal düsterer, manchmal hoffnungsvoll, aber immer stimmungsvollen Songs gibt es wirklich keinen Track, der uns nicht nahegeht. Dabei nutzt Celeste »Woman of Faces«, um ihre gesamte Bandbreite zu präsentieren. <br>Ein wirklich wunderschönes, rohes Album, das uns nicht mehr missmutig auf die kommenden grauen Tage blicken lässt, sondern sie als Chance sieht, das Album richtig genießen zu können.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="People Always Change" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/APKR1RsXHWM?list=OLAK5uy_nyedcYUMcJRcCDRooplLK2-BaWHI7RryU" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Charli xcx &amp; John Cale &#8211; House</h2>



<p>Als große Verehrerin des Romans von <strong>Charlotte Brontë</strong> hat die Ankündigung, dass <br><strong>Emerald Fennell</strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=3fLCdIYShEQ">Wuthering Heights</a> neu verfilmt und die Hauptrollen von <strong>Margot Robbie</strong> und <strong>Jacob Elordi</strong> übernommen wurden, ehrlicherweise wenig Freude ausgelöst. <br>Don’t get me wrong, ich bin ein großer Fan von allen dreien, aber die Besetzung ist mehr als fragwürdig. Auch der erste Trailer sieht zwar visuell sehr beeindruckend aus, aber legt mir persönlich ein bisschen zu sehr den Fokus auf Sex sells und geht damit in eine ähnliche Richtung wie gerade sehr viele Amazon-Prime- und Netflix-Verfilmungen. Werden wir uns den Film trotzdem angucken? Natürlich!<br>Der erste Lichtblick kam diese Woche dann durch die erste Single von <strong>Charli xcx</strong>, die den Soundtrack zum Film liefern wird. Hört sich erstmal auch etwas wild an, aber Charli fasst auf dem Song »House« ziemlich perfekt die komplexe und sehr düstere Welt der Yorkshire Moore zusammen wie Brontë sie beschreibt. Den Song hat sie zusammen mit der absoluten Legende <strong>John Cale</strong> veröffentlicht – wird vielen jüngeren Leser*innen vielleicht erstmal nichts sagen, aber bitte googelt den Namen, es lohnt sich.<br>Zurück zur Musik: Charli hat die brat-Ära hinter sich gelassen und öffnet sich nun neuen Welten. Ein düsterer, verdrehter Horror-Track, der so krass im Kontrast zu der Zeit des Romans steht und gleichzeitig aber perfekt die Essenz des Lebens von <strong>Heathcliff </strong>und <strong>Catherine</strong> einfängt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Charli xcx - House featuring John Cale (Official Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/Xgp7wlBfASA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">TOBi &amp; Real Bad Man &#8211; The Perfect Blue</h2>



<p>Da wir <strong>TOBis</strong> letztes Album »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=7Fy48hvpQvI&amp;list=PLS_nOop19hgkdxbFx1rJCCMiAwTj9wfqt">Panic</a>« regelmäßig hören, fühlt es sich nicht wirklich an, als wären schon zwei Jahre vorbeigegangen. Umso schöner, dass es diese Woche ein neues Album gibt. »The Perfect Blue« ist zusammen mit <strong>Real Bad Man </strong>entstanden, einem Musik- und Fashion-Label aus Los Angeles.<br>Zusammen haben sie ein sehr lässiges Projekt produziert; unsere aktuellen Favoriten sind die Tracks »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=kjfVA5W2vdA&amp;list=OLAK5uy_ncRhMenlevAaAoxD8hHXNr9CI9PwqqR28&amp;index=3">Light Show</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=TyLCze1Fnyk&amp;list=OLAK5uy_ncRhMenlevAaAoxD8hHXNr9CI9PwqqR28&amp;index=8">Taste Like Freedom</a>«, es gibt aber noch wesentlich mehr zu entdecken. Aber alles eben ein bisschen mehr lowkey und laidback, als wir TOBi sonst kennen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="TOBi &amp; Real Bad Man &quot;OUT THE MUD&quot; (Official Music Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/YkRK2fGdJgA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/international-releases/die-vielen-musikalischen-facetten-von-celeste">Die vielen musikalischen Facetten von Celeste</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Jahresrückblick 2024: Die 10 besten internationalen Alben</title>
		<link>https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresrueckblick-2024-die-10-besten-internationalen-alben</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Dec 2024 15:18:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editor's Picks]]></category>
		<category><![CDATA[070 Shake]]></category>
		<category><![CDATA[brat]]></category>
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		<category><![CDATA[Mostdope Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
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		<category><![CDATA[Tyler the Creator]]></category>
		<category><![CDATA[Vince Staples]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist wieder Zeit für den Mostdope-Jahresrückblick. Jeden Adventssonntag blicken wir auf das Jahr 2024 zurück und stellen euch unsere Bestenlisten in verschiedenen Kategorien vor. Welche Künstler*innen haben das zurückliegende Jahr mit ihren Songs, EPs oder Alben am meisten geprägt für uns? Zum 3. Advent stellen wir euch hier unsere Top 10 der internationalen Alben vor. Welche Tracks aus diesem Jahr hat die Redaktion am meisten gefeiert? Honorable Mentions Bevor die vordersten zehn Plätze kommen, gibt es hier noch einmal [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresrueckblick-2024-die-10-besten-internationalen-alben">Jahresrückblick 2024: Die 10 besten internationalen Alben</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p>Es ist wieder Zeit für den <strong>Mostdope-Jahresrückblick</strong>. Jeden Adventssonntag blicken wir auf das Jahr 2024 zurück und stellen euch unsere Bestenlisten in verschiedenen Kategorien vor. Welche Künstler*innen haben das zurückliegende Jahr mit ihren Songs, EPs oder Alben am meisten geprägt für uns?</p>



<p>Zum 3. Advent stellen wir euch hier unsere <strong>Top 10 der internationalen Alben </strong>vor. Welche Tracks aus diesem Jahr hat die Redaktion am meisten gefeiert?</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Honorable Mentions</h2>



<p>Bevor die vordersten zehn Plätze kommen, gibt es hier noch einmal eine Auswahl an Tracks, die das Ranking nur ganz knapp verpasst haben. Unter den über 40 zur Auswahl stehenden Alben bei unserer Bestenliste haben es diese Langspieler zwar nicht ganz nach oben geschafft, aber unser Jahr 2024 stark geprägt.</p>



<p><meta charset="utf-8"></meta><strong>•  Childish Gambino &#8211;</strong> Bando Stone And The New World<br><meta charset="utf-8"></meta><strong>•  Clairo &#8211;</strong> Charm<br><meta charset="utf-8"></meta><strong>•  Mach-Hommy &#8211;</strong> #RICHAXXHAITIAN<br><meta charset="utf-8"></meta><strong>•  Nia Archives &#8211;</strong> Silence Is Loud<br><meta charset="utf-8"></meta><strong>•  Noga Erez &#8211;</strong> The Vandalist<br><strong>•  BigXthaPlug &#8211; </strong>TAKE CARE</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 10: Rapsody &#8211; Please Don&#8217;t Cry (VÖ: 17.05.)</h2>



<p><strong>Rapsody </strong>feiert mit der Veröffentlichung von&nbsp;»Please Don’t Cry«&nbsp;ein erfolgreiches Comeback, nachdem Fans fünf Jahre seit&nbsp;»Eve« warten mussten. Auf diesem Album stellt sich Rapsody selbst einige schwerwiegende Fragen: Wer bin ich? Und vor allem: Wer bin ich ohne den Erfolg, der mir zusteht? Was bedeutet es, eine Schwarze Frau in der Musikindustrie zu sein, die sich nicht in das Schema X einfügt?</p>



<p>Die Antwort auf diese und weitere Fragen erörtert Rapsody auf 22 Songs. Obwohl das Album kritisch sehr erfolgreich war, verdeutlichen die Grammy-Nominierungen, dass Rapsody mit ihren Annahmen nicht ganz unrecht hat: Mit einem Penis wäre sie längst Teil der GOAT-Debatten. Ohne diesen ist der Weg für sie deutlich schwerer, doch ihre Musik ist auch deutlich besser. Unseren Respekt hat Rapsody schon lange – und mit solch beeindruckenden lyrischen Fähigkeiten ist ihr ein Platz in unserer Top 10 immer sicher.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Rapsody - Niko&#039;s Interlude / Raw (Live Session) | Vevo ctrl ft. Niko Brim, Lil Wayne" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/tmXHa3f__k8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 9: Mk.gee &#8211; Two Star &amp; The Dream Police (VÖ: 09.02.)</h2>



<p>Glaubt man den Stimmen diverser Szenegrößen, von <strong>Alli Neumann</strong> bis <strong>Levin Liam</strong>, so ist <strong>Mk.gee</strong> aktuell DER Lieblingsartist eurer Lieblingsartists. Bereits im im vergangenen Jahr konnte der 28-Jährige mit der Single »Are You Looking Up« auf sich aufmerksam machen. Den Hype wusste er auf seinem bereits dritten Studioalbum »Two Star and The Dream Police« vollends zu bestätigen. Mit experimentierfreudigen, aber wohlabgestimmten Produktionen und seiner prägnanten Stimme erzeugt Mk.gee einen Sound, den man 2024 gehört haben muss!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Mk.gee - Dream police (Live)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/3bLYswnD8yk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 8: ScHoolboy Q &#8211; Blue Lips (VÖ: 01.03.)</h2>



<p>Nach dem eher enttäuschenden »CrasH Talk« vor fünf Jahren waren die Erwartungen an <strong>ScHoolboy Qs </strong>neuen Album hoch. Doch mit der Veröffentlichung seiner Single »Yeern 101« im Februar war schnell klar, dass sich die Fans auf etwas Besonderes freuen dürfen. Das Album überzeugt mit starker Produktion, vielseitigen Samples und zeigt eine neue, experimentelle und ruhigere Seite von Q. Er setzt auf einen weniger aggressiven Sound und gewährt tiefe Einblicke in persönliche Themen. Besonders sein Tribut an <strong>Mac Miller </strong>mit dem Song »Blue Slides« sticht dabei hervor und zählt zu den emotionalsten und besten Tracks seiner Karriere. Während TDE-Kollege <strong>Ab-Soul</strong> vor rund zwei Jahren mit seinem Album »Herbert« einen ähnlichen Ansatz vorgelegt hat, setzt ScHoolboy Q mit »Blue Lips« noch einen drauf und liefert eines der besten Rap-Alben des Jahres.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="ScHoolboy Q - THank god 4 me (Official Music Video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/kn3GZHjHPjM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 7: 070 Shake &#8211; Petrichor (VÖ: 15.11.)</h2>



<p>Auf ihrem neuesten Studioalbum macht <strong>070 Shake</strong> da weiter, wo sie auf dem Vorgänger »You Can&#8217;t Kill Me« aufgehört hat und entfernt sich dabei noch weiter von ihren Hip-Hop Wurzeln. »Petrichor« nimmt gewisse Popzüge und die mächtigen Synths <strong>Mike Dean</strong>&#8216;s und tauscht sie gegen eine imposante Oper über Sehnsucht und Versuchung, voller emotionsgeladener Hymnen. Dani Moon nimmt uns mit auf einen sphärischen Tanz zwischen Nacht und Tag und Ekstase und Reue, wobei die genreübergreifende Vielseitigkeit der Künstlerin beispielhaft zum Vorschein kommt. Von düsteren Klavier-Balladen über Post-Punk und Surf-Rock zu dystopischem Jersey-Pop und poetischem Spoken-Word hält die LP viele Überraschungen bereit, wobei sie ihrer künstlerischen Essenz jedoch treu bleibt. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="070 Shake - Vagabond" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/TcvK8RhSzGY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 6: Charli xcx &#8211; brat (VÖ: 07.06.)</h2>



<p>Kaum ein Tag seit Februar ist vergangen, wo man nicht irgendwo in den Weiten des Internets (und häufig auch analog im Alltag) über einen giftgrünen Hintergrund mit gestretchter Arialschrift gestolpert ist. <strong>Charli xcx</strong> hat mit ihrer »brat«-Ästhetik das ganze Jahr geprägt und es gar bis hinein in den US-Wahlkampf geschafft. Doch das Popkulturphänomen ist weit mehr als nur Memes und das vielleicht cleverste Marketing der jüngeren Musikgeschichte. Inhaltlich hat Charli mit ihrem sechsten Album ein astreines Elektro-Hyperpop-Gefüge geschaffen, das seine Stärken vor allem in Ausdruck, nicht aus dem Kopf zu kriegenden Melodien und Konfrontivität findet. Kein 2024 ohne »brat«.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Charli xcx - Von dutch (official video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/cwZ1L_0QLjw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 5: JPEGMAFIA &#8211; I Lay Down My Life For You (VÖ: 01.08.)</h2>



<p>Nach dem gemeinsamen Album mit<strong> Danny Brown</strong> und dem Motto »Scaring The Hoes« im letzten Jahr könnte man bei diesem Album eher von »Comforting the Hoes« sprechen – doch so einfach ist es auch nicht. JPEGMAFIA bleibt natürlich auch in diesem Jahr seinem experimentellen und aggressiven Hip-Hop-Stil treu, liefert allerdings auch ruhigere und sanftere Klänge. Songs wie »either on or off the drugs«, »Don&#8217;t Put Anything on the Bible« oder »i recovered from this« zeigen eine neue Seite des Künstlers, der über das Album hinweg offensichtlich seine Liebe zu Streichinstrumenten entdeckt hat. JPEGMAFIA vereint energiegeladene Tracks und introspektive Momente, die seine musikalische Vielseitigkeit und kreative Entwicklung erneut unter Beweis stellen. Peggy wächst als Person von Album zu Album und ist noch lange nicht am Ende.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="JPEGMAFIA - SIN MIEDO" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/SpH83KzVKDc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 4: Tyler, The Creator &#8211; CHROMAKOPIA (VÖ: 28.10.)</h2>



<p>Damit hatte dieses Jahr wohl niemand mehr gerechnet: <strong>Tyler, The Creator </strong>veröffentlicht Ende Oktober »Chromakopia« und bricht damit seinen zweijährigen Albumzyklus – doch das nimmt ihm wohl niemand übel. Tyler gewährt tiefe Einblicke in seine Psyche und zeigt sich so reflektiert und erwachsen wie nie zuvor. Mit einer Mischung aus Jazz, Soul, R&amp;B und Hip-Hop präsentiert Tyler eine Seite, die persönlicher und verletzlicher kaum sein könnte. Statt über Reichtum und Reisen zu rappen, reflektiert er über die Höhen und Tiefen seines Lebens, den Druck des Ruhms und seine Ängste vor der Zukunft. Ein Album, das eindrucksvoll unterstreicht, welche musikalische Entwicklung Tyler, The Creator durchlaufen und welchen Stellenwert er im Rap-Game erreicht hat – oder in seinen eigenen Worten: <em>„The biggest out the city after Kenny, that’s a fact now.“</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="ST. CHROMA" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/gkZ4dLMH-B8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 3: Vince Staples &#8211; Dark Times (VÖ: 24.05.)</h2>



<p>Ein Album, das dem Jahr entsprechend kaum passender benannt sein könnte. Es waren verdammt dunkle Zeiten und trotzdem hat Vince Staples uns mit&nbsp;»Dark Times«&nbsp;einen kleinen Lichtblick beschert. Der Künstler aus Compton hatte keinen leichten Start. Er ist nach eigener Aussage weder ein großer Networker noch ein Partygänger, doch durch verdammt viel harte Arbeit und die Unterstützung anderer Artists wie <strong>Mac Miller</strong> und <strong>Earl Sweatshirt</strong> hat Vince Staples es geschafft.<br>Neben der Musik wurde dieses Jahr seine sehr düstere und witzige Serie&nbsp;<em><strong>The Vince Staples Show</strong></em>&nbsp;von Netflix um eine zweite Staffel verlängert.&nbsp;»Dark Times« ist sein sechstes Studioalbum und gleichzeitig das letzte unter dem Label Def Jam. Das Album ist ein melancholisch geladenes Werk, welches fast schon wie ein Soundtrack zur Serie dient. Für uns ein absolutes Highlight – und wir sind sehr gespannt, was danach kommt.</p>



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<iframe title="Vince Staples - Nothing Matters (Audio)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/0jIb223YKYM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 2: Kendrick Lamar &#8211; GNX (VÖ: 22.11.)</h2>



<p>Nach einem sowieso schon denkwürdigen Run in 2024, vollgepackt mit Disstracks gegen wahlweise <strong>Drake </strong>oder gleich die ganze Industrie sowie dem Zuschlag für die Superbowl-Halftimeshow, droppt <strong>Kendrick Lamar</strong> kurz vor Ende des Jahres auch noch ein ganzes Album. »GNX« ist nicht nur wegen des titelgebenden Grand National eine musikgewordene Ehrenrunde, beinahe eine Art Autofahrt durch die Viertel Los Angeles&#8217; und die ganze Westküste. Es ist ein Sich-Feiern-Lassen von einer ganzen Stadt, gar einer ganzen Küste und ganz nebenbei eines der handwerklich besten Alben des Jahres, das beweist: Kendrick braucht nicht immer ein schlingpflanzengeflechtartiges Konzept, um eine Big 3 zu Big Me zu machen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="squabble up" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/fuV4yQWdn_4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 1: Doechii &#8211; Alligator Bites Never Heal (VÖ: 30.08.)</h2>



<p>Was sollen wir noch schreiben, was in den letzten Monaten nicht schon über <strong>Doechii </strong>und ihr Album&nbsp;»Alligator Bites Never Heal« gesagt, geschrieben und auf Konzerten geschrien wurde? Nach zwei schrägen, aber eher unterschätzten Projekten –&nbsp;»Coven Music Session, Vol. 1«&nbsp;und&nbsp;»Oh, The Places You’ll Go«&nbsp;– scheint Doechii nun endgültig ihren Platz bei <strong>TDE</strong> gefunden zu haben.</p>



<p>Das Ergebnis ist ein Album, das dieses Jahr den Hip-Hop maßgeblich geprägt hat. Dabei ist sie sich selbst komplett treu geblieben und hat ihren eigenen Stil, ihre lyrischen Fähigkeiten und ihre Sexualität stolz zur Schau gestellt. In einer Szene, die mit starken Frauen nicht immer gut umgeht, setzt sie ein wichtiges Zeichen und stellt ein großes Vorbild dar. Mit einem Approved-Stempel von <strong>Kendrick Lamar</strong>&nbsp;und einer Tiny Desk Performance, die alle in den Schatten stellt, hat sich die Herrscherin des Swamps verdient auf den Thron in unserer Liste gesetzt.</p>



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<iframe title="&quot;Denial is a River&quot; / &quot;Boiled Peanuts&quot; - Doechii (LIVE on The Late Show)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Ggg45-e4oj0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/jahresrueckblick-2024-die-10-besten-internationalen-alben">Jahresrückblick 2024: Die 10 besten internationalen Alben</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Track by Track: Jugo Ürdens über sein Album »Hund«</title>
		<link>https://mostdope.tv/interviews/track-by-track/track-by-track-jugo-uerdens-ueber-sein-album-hund</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michail Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 15:04:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem großen Labelumbruch und einem fehlgeschlagenen Umzug nach Berlin meldet sich Jugo Ürdens in frischer Manier mit neu-altem Künstlernamen und einem ganzen Album zurück. Auf »Hund« reflektiert der Wiener seine Zeit in der deutschen Hauptstadt, erzählt von Exzess und destruktivem Konsum, dem Aufwachsen zwischen zwei Kulturen und dem Gefühl des Fremdseins. Getrieben vom Wunsch, wie ein Hund gänzlich ohne Verantwortung tun zu können, worauf man Lust hat, findet sich Jugo in vielfältigen Erzählungen und Soundwelten wieder. Deren Hintergründen sind [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/track-by-track/track-by-track-jugo-uerdens-ueber-sein-album-hund">Track by Track: Jugo Ürdens über sein Album »Hund«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Nach einem großen Labelumbruch und einem fehlgeschlagenen Umzug nach Berlin meldet sich Jugo Ürdens in frischer Manier mit neu-altem Künstlernamen und einem ganzen Album zurück.</strong> </p>



<p><strong>Auf »Hund« reflektiert der Wiener seine Zeit in der deutschen Hauptstadt, erzählt von Exzess und destruktivem Konsum, dem Aufwachsen zwischen zwei Kulturen und dem Gefühl des Fremdseins. Getrieben vom Wunsch, wie ein Hund  gänzlich ohne Verantwortung tun zu können, worauf man Lust hat, findet sich Jugo in vielfältigen Erzählungen und Soundwelten wieder. </strong></p>



<p>Deren Hintergründen sind wir im ausführlichen Interview Track by Track auf die Spur gekommen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">1. Romelu</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/6nWk8crXYWu1686VcJdgvJ?si=133e083de2fa4a21"><strong>»</strong>Romelu<strong>«</strong></a> ist am selben Tag entstanden wie <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/69yuxviDlccQ9oDNJQmhgA?si=9380f6961b2a46fe">»Benzin«</a>. Zwei komplett unterschiedliche Tracks – das war mit <strong>Turnup Tun</strong>, der viel vom Album produziert hat.&nbsp;Wir haben die Songs in den Outskirts von Wien in so einem Container Studio von einem Kumpel aufgenommen. Das war wirklich einfach ein Baucontainer, in den er ein Studio reingebaut hat. Nach ein, zwei Stunden stand er schon, das ging sehr schnell. Wir haben währenddessen auch die ganze Zeit zwischen den beiden Songs hin und her geswitcht.&nbsp;</p>



<p><strong>Der hat mir als erste „Comeback“ Single sehr gut gefallen. „Ich bin back so wie ein Frisbee, rappe wie Prime Shindy“ <strong>(Zitat aus »Romelu«)</strong>, ist auf jeden Fall direkt hängengeblieben. </strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Ja, auf die Line bin ich sehr stolz (lacht).</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Jugo Ürdens - Romelu" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/kt-2UL8kJbQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">2. MW2</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Auch, wenn Modern Warfare 2 sehr schlecht war, habe ich das viel gezockt. Ich spiele generell gerne sehr, sehr viel Call of Duty, wenn ich die Zeit finde.&nbsp;</p>



<p>Der Song wurde auch von Turnup Tun produziert. Wir hatten davor einen Italo-Dance Song mit Tatort-Sample gemacht, haben dann aber gesagt, „das ist Bullshit“ und sind dann zusammen mit <strong>No.Ri</strong>, einem zweiten Produzenten, auf die Songidee gekommen. Ich habe jetzt eine längere Zeit in Berlin gewohnt und erzähle darauf von meiner Zeit dort.&nbsp;</p>



<p><strong>Ist dieser Song dann auch in Wien entstanden?</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Ja, zu dem Zeitpunkt habe ich zwar noch in Berlin gelebt, war da aber gerade in Wien. Bis auf zwei, drei Songs ist eigentlich alles vom Album in Berlin recordet worden und entstanden.&nbsp;</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">3. Smog (feat. LilliPop)</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Das ist einer meiner Favourites vom Album. Ich liebe den. Ich finde, der braucht ein bisschen, aber ich höre den auch privat sehr gerne. Lilli hat mich plus-minus spontan gefragt, ob ich bei einer Session für einen Song von ihr mit einem anderen Producer Input geben und mitwriten kann. Als das durch war ist <strong>bennibeatz,</strong> der Producer von und glaub ich auch best Friends mit Lilli ist, ins NEUBAU Music Studio gekommen. Wir haben ihn ein bisschen dazu gezwungen. Zu dritt hat dann voll die schöne Symbiose stattgefunden, woraus letztendlich dieser Song entstanden ist.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17303" style="width:695px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-768x769.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-800x801.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-770x771.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited-125x125.jpg 125w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-2-edited.jpg 1181w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">4. Mein Sohn</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Entstanden ist der zusammen mit <strong>AVO</strong>. Der hat <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2QAsTQ1tydZ6mhYH2FyzfG?si=461de07183b34beb"><strong>»</strong>Durstlöscher<strong>«</strong></a> für <strong>01099</strong> produziert und ganz viele Sachen mit <strong>Zuna </strong>und der <strong>KMN Gang</strong> gemacht.</p>



<p>Ich war auf einem polnischen Dance-Song von <strong>Duke102</strong> drauf, den er zusammen mit <strong>Misc.Inc </strong>produziert hat (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3BCUVJdHYE0BlP3dXoZLty?si=c360b70cf2424e75"><strong>»</strong>Skóra<strong>«</strong></a>). Im Anschluss haben die beiden mich angeschrieben und gesagt, ich muss mal nach Dresden kommen. Wir haben dann zwei Tage Session gemacht, wobei dieser Song entstanden ist.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Warum trägst du ein&#8217;n Ohrring? Bist du schwul?</strong></p>
<cite>Mein Sohn</cite></blockquote>



<p>Ich fand die ersten Lines sehr lustig und wir haben darauf dann den ganzen Song aufgebaut.&nbsp;</p>



<p><strong>Hast du den Kontrast zwischen diesem ernsteren Thema und einem 4-to-the-floor Beat, der nach vorne geht, bewusst gewählt?</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Ja, da schwingt eine gewisse Ironie mit, diese Thematik auf solch einem Type Beat einzufangen</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">5. Selfcare</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Die Ursprungsdemo ist Ende 2022 bei einem Festival irgendwo in Salzburg in einem kleinen Dorf entstanden. Die hatten da so Studios hingebaut.&nbsp;</p>



<p>Irgendwann dieses Jahr haben <strong>Robert</strong> (<strong>Wallner</strong>) und ich ein paar Demos durchgehört, den Song wiederentdeckt, das Sample rausgenommen und einen neuen Song draus gemacht. Die Hook ist aber seit der ersten Skizze gleich geblieben. Robert hat das ganze Album quasi executive produced und alles einmal in Reih und Glied gebracht.&nbsp;</p>



<p>Ich mag den Song extrem und finde das Sample und meine Parts unfassbar geil. Das Berlin-Bashing im zweiten Part sowieso.&nbsp;</p>



<p><strong>Ich mochte den Vergleich vom ersten Part, der davon handelt, sich in Wien fremd zu fühlen, zum zweiten Part, in dem du dich als Wiener in Berlin fremd fühlst.</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Voll! Der Track behandelt dieses Heritage-Thema, was ich in mir trage und auch in meinem Künstlernamen drin ist. Der Vergleich zwischen dem Aufwachsen und wo man gerade steht. Das Gefühl, in zwei ganz verschiedenen Welten zwischen den Stühlen zu sitzen.&nbsp;</p>



<p><strong>Ist es wirklich so, dass Wienern das Berliner Wasser nicht schmeckt? (siehe Line: <strong>„</strong>Sogar das Leitungswasser schmeckt hier nur nach Kalk&#8221;)</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Es sind Welten dazwischen. Das kann man nicht beschreiben. Das erste was man wirklich macht, wenn man nach Wien kommt, ist einmal den Wasserhahn aufdrehen und den Kopf drunter halten.&nbsp;</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">6. Seiten auf Calliou</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1xDJ1lKUDeT3joAz86jmqL?si=30e470ef06c14443">»Seiten auf Calliou«</a> hat es durch eine unglückliche Fügung als letztes aufs Album geschafft, weil ein anderer Song mit Feature, der schon fertig war, leider doch nicht drauf konnte.&nbsp;</p>



<p>Tun hat aus diesem Sample wirklich einen geisteskranken Beat gemacht. Das kommt von einer Ex-Jugo Band, <strong>Plavi Orkestar</strong> (zu deutsch: Blaues Orchester), die ein Cover von <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1ZEOIhSn6BKErV59bIgn76?si=5af7df48e33b4af8">»California Dreamin&#8217;«</a> gemacht haben. Das Intro von ihrem Cover auf serbisch, »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5cnLxj0yaibiZmqLxaj4Kt?si=ef2de77972574442">Ljubi se istok i zapad</a>« haben wir dann gesampled.&nbsp;</p>



<p>Der ist auch einer meiner Favourites vom Album. Mir gefällt diese Leichtigkeit. Er ist unbeschwert und einfach straight up.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Laut meinem Arzt hab&#8217; ich ein psychisches Problem. Ich hab&#8217; ihm gesagt, er soll sich bitte ficken geh’n.</strong></p>
<cite>Seiten auf Calliou</cite></blockquote>



<p>Das ist meine Lieblings-Line vom Song.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">7. Necessaire</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Ein Necessaire ist eine Art Beutel. Leute, die versuchen schlau zu sein, benutzen diesen Begriff (lacht). Das ist mitunter der traurigste und ehrlichste Song auf dem Album. Der ist mit <strong>Wenzel Beck</strong>, einem Wiener Produzent, zusammen in Wien entstanden und ich spreche darauf Online-Casino-Süchte und sämtliche andere Laster an.&nbsp;</p>



<p>Wir machen jetzt ein Remix-Album zu »Hund«. Die Idee kam ein bisschen spät, aber auf jeden Fall vor <strong>Charli XCX</strong>. Tun hat darauf aus <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1PuUIIEnR93GIqBfV4rh4n?si=7dfba0b995c747bd">»Necessaire«</a> den ekelhaftesten Drum’n’Bass-Remix gemacht. Es ist so geil, der ballert unfassbar. Wir machen dazu auch eine Live-Show bei <strong><a href="https://www.instagram.com/radiorudina?utm_source=ig_web_button_share_sheet&amp;igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==">Radio Rudina</a></strong>.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1.jpg"><img decoding="async" width="1181" height="1182" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited.jpg" alt="" class="wp-image-17304" style="width:669px;height:auto" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited.jpg 1181w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-1024x1024.jpg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-768x769.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-800x801.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-770x771.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-4-1-edited-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 1181px) 100vw, 1181px" /></a></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">8. Benzin (feat. Tiavo)</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Wie gesagt, der ist am selben Tag wie »Romelu« in diesem Container entstanden. Wir haben da gefühlt ein Alternativprogramm für unsere Köpfe gebraucht, damit wir den einen Loop nicht tot hören.&nbsp;</p>



<p>Die erste Strophe von mir, gab es 1:1 schon auf einer ewig alten Demo mit <strong>Tropikel Ltd</strong>. Ursprünglich sollte das also ein ganz dummer Disco-Song in deren Synth-Pop Stil werden. Es hat dann ewig gedauert, bis wir das passende Instrumental zu <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/69yuxviDlccQ9oDNJQmhgA?si=ff3fc3556b7947ff">»Benzin«</a> gefunden haben. Die Ursprungshook ging damals noch mit „Schenk mir nochmal nach“ los.&nbsp;</p>



<p><strong>Tiavo</strong> und ich haben uns dann irgendwann in Berlin getroffen und gegenseitig Demos gezeigt. Ich war bei dem Song dann so: „Hey, hier fehlt noch eine Person drauf, ich glaub ihr könntet voll passen.“ Er hat beim Hören direkt die Augen aufgerissen: „Geil!“&nbsp; Dann ist Zeit verstrichen und Anfang des Sommers ist er recht spontan aus Saarbrücken zu mir nach Luxemburg gekommen, um den Song fertig aufzunehmen. Dort haben wir dann auch aus „Schenk mir nochmal nach“ „Mir geht es wieder hässlich“ gemacht.&nbsp;Mal was anderes als sonst, aber ich liebe den Song sehr.&nbsp;</p>



<p><strong>Zum Ende des Albums geht es ja generell mehr in die Indie-Richtung</strong></p>



<p><strong>Jugo: </strong>Voll, 100%. Ich liebe Künstler, die einen Film fahren und das konsequent machen können, ohne sich dabei zu langweilen. Ich schaffe das halt nicht, wodurch es eher zufällig zum Schluss hin diese Indie-Richtung angenommen hat.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">9. Hund</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Der ist in Berlin entstanden, mit <strong>Mo.Nomad</strong> und <strong>Wings</strong>. Am Abend davor, war ich mit meiner Freundin unterwegs und wir haben ein bisschen rumgeblödelt. Ich meinte dann: „Ich möchte ‘nen Song machen, ich wünscht ich wäre ein Hund.“ Im Studio ist er dann einfach aus dieser Idee entstanden. Wings hat seinen Gitarren-Part eingespielt und Mo. hat ihn dann weiter produziert. Wir beide haben den Text auch zusammen geschrieben. Der Song ist so schön!&nbsp;Vielleicht teilweise zu pathetisch und kitschig, aber es waren halt echte Emotionen.&nbsp;</p>



<p>Wings hatte das Gitarren-Sample vorher schon mal <strong>Casper</strong> vorgespielt, der es dann aber abgelehnt hat. Ein paar Monate nach dem <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/4DJwmxXtDMUe3pHVUTIAsp?si=f224a58a06a2403a">»Hund«</a> entstanden ist, hat er mir dann aber geschrieben, dass Casper sich nun doch entschlossen hat, das Sample zu picken. Daraus hat er dann »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1dosdZO9T87aPhwtLVHAto?si=727c8e8ec4ae4108">verliebt in der stadt die es nicht gibt</a>«, von seinem neuen Album gemacht.&nbsp;</p>



<p>Ich hab’ Casper dann geschrieben, ob er auf meinen Song draufhoppen möchte. Bzw. ging es mir in erster Linie darum, ob ich das Sample verwenden kann. Zu der Zeit, hat er mitten in den Vorbereitungen für seine Stadion-Show gesteckt und hatte dementsprechend keine Zeit. Er hat aber urlieb geantwortet, meinte er feiert den Song und ich kann das gerne benutzen.&nbsp;</p>



<p>Thematisch geht es einfach um das Gefühl nicht nachdenken zu müssen.</p>



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</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Wann kam für dich der Punkt, an dem du entschieden hast, das Album so zu nennen?</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Ich hab eh nach einem Titel gesucht und dann hat „Hund“ am meisten Sinn gemacht. Ich habe überlegt, wie man thematisch die Brücke schlägt und ein Hund geht wirklich immer der Nase nach, was sehr dem Album entspricht. Die Beats und Richtungen, die es einschlägt, sind oft sehr random und nach Lust und Laune.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">10. Alle meine Freunde (feat. Stacks102)</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Diesen Song gab es ursprünglich in einer sehr sehr anderen Version, aber mit gleicher Hook. Ich hab ihn damals Stacks geschickt, der den Beat und die Produktion absolut gar nicht gefeiert hat.&nbsp;</p>



<p>Dann war ich mit Robert im Studio in Berlin, er hat dieses geile Riff gemacht und der Song war ziemlich schnell fertig. Ich hab ihn dann nochmal Stacks geschickt und diesmal hat er ihm gefallen. Wir haben seinen Part dann zusammen im Studio geschrieben und er hat nochmal über die Hook rübergeschrien. Ich dachte mir, wer könnte bei dem Song besser passen als Stacks von den <strong>102 Boyz</strong></p>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">11. Ich will nicht sein wie ich bin</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Der Song ist zusammen mit Mo.Nomad entstanden, der auch viel vom Album davor (<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/4mnEdunviHz9UFgSuI5s2F?si=CX_iHiFQSRGyktKAX2k9uw">»Das Album, das schon 2020 erscheinen sollte«</a>) produziert hat. Es ist schon länger her, dass wir den Song gemacht haben und haben ihn mehr oder weniger so gelassen, wie die Ursprungsdemo war, weil wir der Meinung war, das man den nicht ausproduzieren oder nochmal drüber gehen darf. Das Ding steht so, wie es war.&nbsp;</p>



<p>Ich finde den thematisch sehr schön und ehrlich. Diese Wiederholungen haben fast schon einen Kinderlied-Vibe, was mir gut gefallen hat.&nbsp;</p>



<p><strong>Klassischerweise packt man solch einen ruhigeren Song eher an die letzte Stelle. Warum hast du dich hierbei für die vorletzte entschieden?</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Eigentlich ist es sogar der letzte Song. <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/0WoLVCWId0eotoKkT3MxHE?si=e06f33b6a09248a1">»Sonntag im August«</a> ist für mich mehr ein Bonus-Track. Ich wusste aber nicht, wo ich den sonst reintun soll, deshalb ist er am Ende gelandet.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">12. Sonntag im August</h3>



<p><strong>Jugo:</strong> Die Idee zu dem Song ist in der gleichnamigen Bar in Berlin entstanden – wieder gemeinsam mit meiner Freundin. Wir waren dort etwas trinken, haben besoffen etwas Scheiße gelabert, bis ich auf diese Line „an einem Sonntag im August“ kam. Am Tag darauf habe ich mich drangesetzt, den generischsten Gitarren-Loop, den ich finden konnte, genommen und den Song eingesungen.&nbsp;Damit bin ich dann im tiefsten Winter auf ein Songwriting-Camp gefahren, wo wir den nochmal aufgerollt haben etc. und über ein Jahr später hat Robert ihn dann hübsch gemacht und finalisiert.&nbsp;</p>



<p>Ich finde den Song der Song macht Laune, er ist dumm. Eigentlich dachte ich, er passe nicht mit rein, aber thematisch passt er schon.&nbsp;Durch ihn entsteht eine Art Kreislauf. Auf den Exzess folgt der Kater, das Zur-Ruhe-Kommen und Hinterfragen und kurz darauf geht es wieder los.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited.jpg"><img decoding="async" width="945" height="945" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited.jpg" alt="" class="wp-image-17298" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited.jpg 945w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-300x300.jpg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-150x150.jpg 150w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-768x768.jpg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-500x500.jpg 500w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-800x800.jpg 800w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-120x120.jpg 120w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-240x240.jpg 240w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-360x360.jpg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-540x540.jpg 540w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-720x720.jpg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-770x770.jpg 770w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/yugo_Mo-1-edited-125x125.jpg 125w" sizes="(max-width: 945px) 100vw, 945px" /></a></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><span id="docs-internal-guid-45f3ff55-7fff-a9d4-23bd-fd845b371d41" style="white-space: normal;"><strong>Was hat dich eigentlich bewegt, nach Berlin zu ziehen?</strong></span></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Ich dachte, es würde mir mit der Musik helfen. Ich wollte actually auch versuchen, für andere zu schreiben, habe das dann ein paar Mal gemacht und fand es überhaupt nicht geil.</p>



<p>Meine Freundin ist auch aus Wien und ist zu der Zeit so oder so nach Berlin gezogen, weil sie modelt. Mit dem Ende meiner Zeit bei <strong>DIVISION</strong> und allem drum herum musste ich einfach weg aus Wien und wollte es mal in Berlin versuchen.&nbsp;Andere haben das geschafft, aber ich komme mit der Infrastruktur und dem Aufbau der Stadt nicht zurecht. Obwohl da jeden Tag so viel los war und Action ist, hab’ ich mich irgendwann komplett isoliert und bin gar nicht mehr rausgegangen. Das ging total in die falsche Richtung.&nbsp;</p>



<p>Man kennt zwar viele, aber diese Core-Core-Leute hat es da nicht gegeben und solche Freundschaften kann man auch nicht in drei Monaten aufbauen. Das hat mir einfach komplett gefehlt.&nbsp;Ich bin sehr glücklich mit meiner Entscheidung, jetzt wieder hier in Wien zu leben.</p>



<p><strong>Warum hast du deinen Namen wieder zurück zum ursprünglichen Jugo Ürdens geändert?</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Das YUGO-Ding sieht zwar optisch schön aus mit den vier Buchstaben, aber ich verbinde damit einfach eine unfassbare scheiß Zeit und sehr, sehr schlechte Sachen. Ich möchte nicht undankbar klingen, aber ich verbinde mit meinem Kapitel bei Division viel Negatives und wollte damit abschließen. Um ein bisschen die Ernsthaftigkeit rauszunehmen, bin ich wieder beim ursprünglichen Namen gelandet.&nbsp;</p>



<p><strong>Du durftest vor kurzem im Wiener Tatort den fiktiven Rapper „Ted Candy“ spielen und für die Rolle auch einen Song aufnehmen. Wie war diese Erfahrung für dich?</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Crazy! Das war eine unfassbare Erfahrung. Ich durfte mich in das Ganze extrem involvieren, hab Namen von den anderen Charakteren geändert und die Songs geschrieben für die anderen Darsteller. Man schlüpft halt echt in eine Rolle. Ich hab mir die Haare ein bisschen wachsen lassen und gefärbt. Das ganze hat einfach mega Bock gemacht.&nbsp;Sollte irgendwo mal wieder eine Anfrage reintrudeln, dann nehme ich die sicher an.</p>



<p><strong>Würdest du sagen, das hat dich musikalisch noch mal inspiriert, andere Perspektiven auf deinen Songs einzunehmen?&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Jein. Es hat mir wieder gezeigt, dass ich eigentlich ziemlich gut für andere schreiben könnte. Dass ich mich wirklich in eine andere Person reinversetzen kann, egal ob echt oder unecht.</p>



<p><strong>Was hast du in naher Zukunft noch so geplant?</strong></p>



<p><strong>Jugo:</strong> Es gibt noch kein Release Date, aber das Remix-Album wird sehr geil.&nbsp;Das nächste Tape, was in Planung ist, wird „Dumm“ heißen. Das wird auch nur dumm sein. Es wird keine emotionalen und tiefen Einblicke in das Innenleben geben</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/interviews/track-by-track/track-by-track-jugo-uerdens-ueber-sein-album-hund">Track by Track: Jugo Ürdens über sein Album »Hund«</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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		<title>Die wichtigsten internationalen Hip-Hop Releases mit JPEGMAFIA u.v.m.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2024 17:44:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Doechii, Nosaj Thing, Jhené Aiko, Big Sean und Tank and The Bangas. JPEGMAFIA &#8211; »I Lay Down My Life For You« Für (uns) JPEGMAFIA Fans läuft es gerade ziemlich gut. Nicht nur, dass er endlich auf Tour geht und im Januar 2025 sogar einen Stop in Berlin einlegt, Als Kirsche oben drauf veröffentlicht er nun nach den Single Auskopplungen »SIN MIEDO« und »don’t rely on other men« endlich das zugehörige [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Doechii, Nosaj Thing, Jhené Aiko, Big Sean und Tank and The Bangas.</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading">JPEGMAFIA &#8211; »I Lay Down My Life For You«</h2>



<p>Für (uns) JPEGMAFIA Fans läuft es gerade ziemlich gut. Nicht nur, dass er endlich auf Tour geht und im Januar 2025 sogar einen Stop in Berlin einlegt, Als Kirsche oben drauf veröffentlicht er nun nach den Single Auskopplungen »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=SpH83KzVKDc">SIN MIEDO</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=iStiV1eBiV8">don’t rely on other men</a>« endlich das zugehörige Album »I LAY DOWN MY LIFE FOR YOU«. Hardcore Fans wird auffallen dass das Album für Peggy fast schon zahm ist, für alle anderen ist es aber noch wild genug. <br>Man darf an dieser Stelle nicht die Kritik weglassen, seine Verbundenheit zu <strong>Kanye West</strong> und seinem letzten Projekt »Vultures« war und ist mehr als schwierig. Dennoch bleibt er einer der wichtigsten Köpfe, wenn es um die alternative- und vor allem unabhängige Hip Hop Szene geht. Wir versuchen gar nicht erst den Sound zu definieren, das kann jede*r für sich selbst tun. Bei den Features hält er sich auf diesem Projekt an Oldies, but Goodies: <strong>Vince Staples</strong>, <strong>Denzel Curry</strong> und <strong>Buzzy Lee</strong> sind allesamt wiederkehrende Charaktere. Auch inhaltlich bleibt sich JPEGMAFIA treu und übt Kritik an dem System und den Strukturen der USA aus. Damit eckt er einerseits viel an, andererseits bildet JPEGMAFIA einen wichtigen Gegenstrom zum radiofreundlichen Mainstream.</p>



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<iframe title="JPEGMAFIA - New Black History (feat. Vince Staples)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/EiJ_T3oX_6k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Charlie xcx &amp; Billie Eilish &#8211; »Guess«</h2>



<p>Internationale Releases and it’s the same but with Charli and Billie and two more songs so it’s not. Dass dieser Sommer neon grün und untermalt von Hyper-Pop ist, sollte mittlerweile allen klar sein. “Brat Summer” ist das Motto und der Hype ist noch lange nicht vorbei.<strong> Charli xcx</strong> legt sogar noch einen drauf und holt sich dafür niemand anderen als<strong> Billie Eilish</strong> an Board. Der Track heißt »Guess« und die dirty Lyrics, unterlegt von einem recht simplen Beat, machen es jetzt schon zur nächsten Club-Hymne, die wir alle laut mitsingen werden. Beide singen recht passiv und sultry und unterstreichen dadurch das Image gelangweilter Party Girls, die uns alle um den Finger gewickelt haben. Welche Unterhosen nun getragen werden, was sich dahinter versteckt und was man alles damit machen kann (und sollte), verraten uns die beiden auf dem Song.</p>



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<iframe title="Charli xcx - Guess featuring Billie Eilish (official video)" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/huGd4efgdPA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Lara’, Harry Edohoukwa &amp; Rapsody &#8211; »Good Wine«</h2>



<p>Bei dem Track »Good Wine« bleibt es in der Familie. <strong>BLK ODYSSY</strong> steckt nicht nur hinter der Produktion, sowohl <strong>LARA’</strong> wie auch <strong>Harry Edohoukwa</strong> sind Artists, die beide entweder Teil des Kollektivs sind oder aber auf den bisherigen Projekten als Feature Artist auftauchen. <strong>Rapsody</strong> selbst war als Gast auf dem vorletzten Projekt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=FMMGE3JLzuo&amp;list=PL-Na3q_qjWpnrsDHQVTJsvar31ND88BCK&amp;index=8">Diamonds and Freaks</a>« zu hören und BLK ODYSSY erschien mehrmals in den Credits ihres neuesten Album »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=vMd_L12eUJA">Please Don’t Cry</a>«. Eine Zusammenarbeit also, die von vorne bis hinten harmoniert. »Good Wine« ist ebenso sphärisch und facettenreich wie ein gutes Glas Rotwein. Die Texanerin LARA’ nutzt den Track um ihr Album »Luvology« anzukündigen, welches am 23. August erscheinen soll.</p>



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<iframe title="LARA&#039;- Good Wine (Official Visualizer) (feat. Rapsody &amp; Harry Edohoukwa)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/j2QhM2ybVl4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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