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	<title>Berghain Archive - Mostdope</title>
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	<title>Berghain Archive - Mostdope</title>
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		<title>An Halloween feiern wir die Auferstehung von Big L</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Wietbrock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:02:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Releases]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Bricknasty, Rosalía, KeiyaA und Big L. Big L &#8211; Harlem&#8217;s Finest: Return of the King Wir stehen posthumen Alben grundsätzlich eher kritisch gegenüber und folgen da ganz Tyler, The Creator’s Motto: unfertige Musik mit random Features sollte nicht veröffentlicht werden. Was aber nun bei einem Artist wie Big L, der in den Neunzigern zu einem der vielversprechendsten seiner Zeit gehörte und dann – ebenfalls wie viele seiner Zeit – zu [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die internationalen Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind Bricknasty, Rosalía, KeiyaA und Big L. </strong></p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Big L &#8211; Harlem&#8217;s Finest: Return of the King</h2>



<p>Wir stehen posthumen Alben grundsätzlich eher kritisch gegenüber und folgen da ganz Tyler, The Creator’s Motto: unfertige Musik mit random Features sollte nicht veröffentlicht werden. <br>Was aber nun bei einem Artist wie <strong>Big L</strong>, der in den Neunzigern zu einem der vielversprechendsten seiner Zeit gehörte und dann – ebenfalls wie viele seiner Zeit – zu früh ums Leben kam. Big L ist nur 24 Jahre alt geworden und hatte gerade seinen Vertrag bei <strong>Roc Nation</strong> unterschrieben. Für Artists wie <strong>Nas</strong> war er einer der besten Lyriker seiner Zeit. <br><br>Die Songs mit ihm und <strong>Jay-Z</strong> machen durchaus Sinn, und selbst der <strong>Joey Bada$$</strong> Track <br>»<a href="https://www.youtube.com/watch?v=aUW7fyMeEEU">Grant Tomb ’97 (Jazz Mobile)</a>« ist eine schöne Hommage. Den Joe-Budden-Track brauchen wir persönlich nicht, grundsätzlich sollte man von diesem Mann eher weniger als noch mehr hören. Auch wenn wir uns immer freuen, <strong>Mac Miller</strong> zu hören und er ein großer Fan des Rappers war, fühlt sich das trotzdem nicht ganz richtig an. »Harlem’s Finest: Return of the King« ist eine Mischung aus alten Freestyles und Live-Tracks mit dem ein oder anderen neuen Spin – ein Album für Liebhaber*innen und Fans.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="7 Minute Freestyle" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/gB_04WG4inw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:81px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Rosalía &#8211; Berghain</h2>



<p>Sie hat es schon wieder geschafft: <strong>Rosalía</strong> hat mit der ersten Single zu ihrem kommenden Album »LUX« gefühlt mal wieder das ganze Genre umgekrempelt und Pop neu definiert. »Berghain« ist nicht nur nach dem legendären Berliner Club benannt, sondern der erste Teil des Songs ist auch komplett auf Deutsch. Zu Vivaldis »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZPdk5GaIDjo&amp;list=RDZPdk5GaIDjo&amp;start_radio=1">Winter</a>« (Klassikfans, korrigiert hier bitte) gibt es eine deutsche Oper erst im Chor dann als Solo von Rosalía persönlich, gefolgt von Spanisch, nur um dann Platz für Features von <strong>Björk</strong> und <strong>Yves Tumor</strong> zu machen. <br>Absolut wild, verrückt und so unfassbar gut, dass wir die Tage zählen, bis am 7. November dann endlich das Album erscheint. Es wird gemunkelt über Features von <strong>Patti Smith</strong> und <strong>Frank Ocean</strong>, und Rosalía soll neben ihrer Muttersprache und Deutsch noch einige weitere sprachliche Ausflüge machen. Die Künstlerin hat sich ein ganzes Jahr nur den Lyrics und unterschiedlichsten Sprachen gewidmet.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="ROSALÍA - Berghain (Official Video) feat. Björk &amp; Yves Tumor" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/htQBS2Ikz6c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:84px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Bricknasty &#8211; BLACKS LAW</h2>



<p>Nachdem wir von den Singles vorab wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=lMMaQjondqk">go get that blade</a>« (zum Artikel geht es <a href="https://mostdope.tv/international-releases/bricknasty-ueberzeugen-mit-disharmonie-und-geordnetem-chaos">hier</a>) schon sehr überzeugt waren, gibt es nun endlich das zugehörige Album von Bricknasty. <br>Auf »BLACKS LAW« hat die Band aus Irland alles gelassen, was sie haben: Blut, Schweiß, Tränen, Sucht und wohl jede Menge Konflikt. Das Ergebnis ist ein großartiges Album, das die Gruppe komplett selbst produziert hat. Perfekte Disharmonie, die experimentell ist und genau das ist, was unsere Musikindustrie gerade braucht: frischer Wind. <br>Wir sind Fans, ihr hoffentlich danach auch.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Bricknasty - eternity in grace" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/7Vd0qXin1b4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">KeiyaA &#8211; hooke&#8217;s law</h2>



<p>Ebenfalls auf der experimentellen Seite und ebenfalls sehr, sehr toll ist das neue Album von <strong>KeiyaA</strong>. Laut der Künstlerin war die Arbeit eine sehr lange und harte Reise zur Selbstfindung und ultimativ zur Selbstliebe. Welche Höhen und Tiefen sie dabei durchlebt hat, hört man auf jedem einzelnen Song. Die sie übrigens auch alle selbst produziert und geschrieben hat – sollte eigentlich Standard sein, wir wissen aber alle, dass es das heutzutage nicht mehr ist. <br>Zuletzt erschien 2020 das Debüt »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=b5KMlLlwj6o&amp;list=PL5UKGaOCAVUe1zh9UzGy82oehL16W5sE7">Forever, Ya Girl</a>«, mit dem KeiyaA sich neben uns ein paar sehr namhafte Fans gemacht hat. Das neue Projekt überzeugt durch vielseitige Tracks, die mal ein bisschen mehr Elektro, mal ein bisschen mehr R&amp;B und mal ein bisschen mehr in Richtung Spoken Word gehen. Am besten macht ihr euch selbst ein Bild davon, es lohnt sich nämlich sehr.</p>



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<iframe title="keiyaA - k.i.s.s. (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/fZGwyJBKcgg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p></p>
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		<title>Haiyti &#8211; Montenegro Zero</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2021 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[100.000 Fans]]></category>
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		<category><![CDATA[Bassboxxx]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220;Was macht eigentlich Haiyti?“ fragt Bassboxxx-Legende&#160;MC Bogy&#160;im Video zu »100.000 Fans«. Bei der Antwort zu dieser Frage sind sich vermutlich eingefleischte Fans genauso unschlüssig wie Menschen, die bisher noch keinen Song von&#160;Haiyti&#160;gehört haben. Irgendwo zwischen Trap, verträumtem Pop und Gangsta-Rap hat die Hamburgerin ihren ganz eigenen Sound gefunden und macht mit absoluter Sicherheit nur eine Sache: Worauf sie Bock hat. Seit ihrem Karrierestart hat Haiyti einen schwer zu toppenden Output an den Tag gelegt. Viele ihrer Mixtapes erschienen quasi über [&#8230;]</p>
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<p>&#8220;<strong>Was macht eigentlich Haiyti?“ fragt Bassboxxx-Legende&nbsp;MC Bogy&nbsp;im Video zu »100.000 Fans«. Bei der Antwort zu dieser Frage sind sich vermutlich eingefleischte Fans genauso unschlüssig wie Menschen, die bisher noch keinen Song von&nbsp;Haiyti&nbsp;gehört haben. Irgendwo zwischen Trap, verträumtem Pop und Gangsta-Rap hat die Hamburgerin ihren ganz eigenen Sound gefunden und macht mit absoluter Sicherheit nur eine Sache: Worauf sie Bock hat.</strong></p>



<p><br>Seit ihrem Karrierestart hat Haiyti einen schwer zu toppenden Output an den Tag gelegt. Viele ihrer Mixtapes erschienen quasi über Nacht und ohne große Vorankündigung. Auf ihrem gefühlten Albumdebüt »Montenegro Zero« hat das Ganze aber einen anderen Charakter: Zum ersten Mal ein Majorlabel im Rücken, zum ersten Mal so etwas wie eine Promophase. Schon im November ungefähr wissen, was man im Januar von Haiyti zu hören bekommt? Das geht? Tatsächlich hat es mehr als gut geklappt. Das Album ist trotz der betont wirren Themen- und Soundvielfalt eines der stimmigsten Projekte ihrer bereits jetzt schon langen Diskographie. Ein Grund dafür ist natürlich auch die Komplettproduktion von&nbsp;<strong>KitschKrieg</strong>. Ihre Vielseitigkeit stellen die Berliner auf den 12 Songs unter den Beweis: Technolastige Tracks wie »Berghain« sind genauso vorhanden wie das tropisch angehauchte »Bahama Mama« oder die KK-typischen Dancehall-Klänge bei »100.000 Fans«. KitschKrieg treten aber trotz gelungener Produktionen nur als Nebendarsteller auf.</p>



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<iframe title="Haiyti - Gold (Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/l9p1-Bp5HN0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>



<p><br>Die Bühne gehört Haiyti, die ihr ganzes Repertoire auffährt: Mal schreit sie die Zuhörer förmlich an (»Mafioso«), mal nimmt ihre Stimme sehr verletzliche Züge an (»Gold«); in vielen Fällen werden ihre Vocals geschickt übersteuert, um diese Emotionen weiter zu verstärken. Die Lyrics sind dabei trotz gespielter Nebensächlichkeit (beim Format Finishing Lines erreichte sie respektable 0,5/10 Punkte) immer eingängig. Zeilen wie „Der Himmel ist blau, der Flieder fliedern“ transportieren den Vibe Haiytis, der in Rapdeutschland wohl kaum nachahmbar ist. Was Haiyti macht? Ihr ganz eigenes Ding.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/essentials/haiyti-montenegro-zero">Haiyti &#8211; Montenegro Zero</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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