<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Because The Internet Archive - Mostdope</title>
	<atom:link href="https://mostdope.tv/tag/because-the-internet/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://mostdope.tv/tag/because-the-internet</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 17 Jan 2026 13:28:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://mostdope.tv/wp-content/uploads/cropped-95771152_2791612430936428_3447360593965613056_n-32x32.jpg</url>
	<title>Because The Internet Archive - Mostdope</title>
	<link>https://mostdope.tv/tag/because-the-internet</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Von Arthouse-Film bis Arte-Doku: Wenn Rap-Alben wie Kinofilme klingen</title>
		<link>https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/von-arthouse-film-bis-arte-doku-wenn-rap-alben-wie-kinofilme-klingen</link>
					<comments>https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/von-arthouse-film-bis-arte-doku-wenn-rap-alben-wie-kinofilme-klingen#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Maturo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2025 14:06:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editor's Picks]]></category>
		<category><![CDATA[Ahzumjot]]></category>
		<category><![CDATA[Apsilon]]></category>
		<category><![CDATA[Arte-Doku]]></category>
		<category><![CDATA[Arthouse]]></category>
		<category><![CDATA[Because The Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Childish Gambino]]></category>
		<category><![CDATA[cineastisch]]></category>
		<category><![CDATA[DIY-Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Enter the Wu-Tang (36 Chambers)]]></category>
		<category><![CDATA[Filmsoundtrack]]></category>
		<category><![CDATA[Francis]]></category>
		<category><![CDATA[Funkvater Frank]]></category>
		<category><![CDATA[good kid m.A.A.d city]]></category>
		<category><![CDATA[Grau]]></category>
		<category><![CDATA[Haut wie Pelz]]></category>
		<category><![CDATA[HipHop]]></category>
		<category><![CDATA[Kendrick Lamar]]></category>
		<category><![CDATA[Kinofilme]]></category>
		<category><![CDATA[Konzeptalbum]]></category>
		<category><![CDATA[Mann beißt Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Noir-Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[OG Keemo]]></category>
		<category><![CDATA[Rap-Alben]]></category>
		<category><![CDATA[Tua]]></category>
		<category><![CDATA[Winter tat Weh]]></category>
		<category><![CDATA[Wu-Tang Clan]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=18545</guid>

					<description><![CDATA[<p>Manche Hip-Hop-Alben erzählen Geschichten, die so cineastisch sind, dass man glaubt, im Kino zu sitzen. Über urbane Kung-Fu-Kämpfer, belgische Krimis und David Lynch. Einige Hip-Hop-Alben sind mehr als nur Musik. Sie sind akustische Kinofilme, die ganze Welten erschaffen, Geschichten aufbauen und ihre Hörer*innen in hollywoodreife Szenarien katapultieren. Während manche Platten sich anfühlen wie düstere Noir-Thriller, entfalten andere die Melancholie von Arthouse-Filmen oder die Wucht actiongeladener Blockbuster. Ein Beispiel dafür sind die Alben des Hamburgers Ahzumjot: Schon mit seinem letzten Album [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/von-arthouse-film-bis-arte-doku-wenn-rap-alben-wie-kinofilme-klingen">Von Arthouse-Film bis Arte-Doku: Wenn Rap-Alben wie Kinofilme klingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Manche Hip-Hop-Alben erzählen Geschichten, die so cineastisch sind, dass man glaubt, im Kino zu sitzen. Über urbane Kung-Fu-Kämpfer, belgische Krimis und David Lynch.</strong></p>



<p>Einige Hip-Hop-Alben sind mehr als nur Musik. Sie sind akustische Kinofilme, die ganze Welten erschaffen, Geschichten aufbauen und ihre Hörer*innen in hollywoodreife Szenarien katapultieren. Während manche Platten sich anfühlen wie düstere Noir-Thriller, entfalten andere die Melancholie von Arthouse-Filmen oder die Wucht actiongeladener Blockbuster.</p>



<p>Ein Beispiel dafür sind die Alben des Hamburgers <strong>Ahzumjot</strong>: Schon mit seinem letzten Album »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/7DuVbS7BDDVnNYOSD4po1W?si=NTseWk6TSueZ74XFveaXFQ">WINTER TAT WEH</a>«<em> </em>zeigte er, wie Konzept, Musik und visuelles Storytelling verschmelzen können. Passend zum Album inszenierte er kurze, atmosphärische Filmsequenzen, welche die Songs in bewegten Bildern einrahmten. Nun setzt er diese Vision fort: Sein letzte Woche erschienenes Album »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/6SUiSsoivDakKzD2ebbDl7?si=awxCf6CDQnCFtm-fJ1uKTg">FRANCIS</a>« – der zweite Teil einer geplanten kinematischen Album-Trilogie – wird bereits von drei rätselhaften „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=kouY2rMZLHY">Akten</a>“ auf YouTube begleitet. Diese Mini-Epen erzählen eine kurze, aber tragische Geschichte und machen gespannt auf die Platte.&nbsp;</p>



<p>Solche Verbindungen von Konzept, Sound, Atmosphäre und Storytelling waren auch in der Hip-Hop-Geschichte sehr wichtig, denn sie machen einige der bedeutendsten Hip-Hop-Alben zu hörbaren Filmen:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="AHZUMJOT - FRANCIS AKT 001" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/kouY2rMZLHY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wu-Tang Clan – »Enter the Wu-Tang (36 Chambers)«: Ein Kung-Fu-Film als Rap-Album</strong></h2>



<p>Das Debütalbum »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3tQd5mwBtVyxCoEo4htGAV?si=63b82fe4b33d43ca">Enter the Wu-Tang (36 Chambers)</a>«, des <strong>Wu-Tang Clan</strong> ist ein Meisterwerk, das den Hörer*innen die rauen Straßen von New York vor Augen führt. Der Titel selbst ist eine Anspielung auf den Martial-Arts-Klassiker »The 36th Chamber of Shaolin« aus dem Jahr 1978. Und genauso wie die Kampffilme der 70er Jahre fühlt sich das Album auch an: dreckig, roh und voller verrückter Wendungen. Die musikalische Cineastik des Albums zeigt sich besonders in der Verwendung von Samples aus Kung-Fu-Filmen. Diese Samples fungieren wie Szenenübergänge in einem Film und verstärken das Gefühl, eher einen Film als ein Album zu erleben.</p>



<p>Die MCs des Clans verkörpern dabei jeweils verschiedene Charaktere, jeder mit seinem eigenen Stil und seiner eigenen Philosophie – ähnlich wie die Kämpfer in Kung-Fu-Filmen. <strong>RZA</strong>s Produktionen schaffen eine düstere Atmosphäre, die an die engen Gassen und verfallenen Gebäude erinnert, in welchen die Geschichten spielen. Die knisternden Soul-Samples und staubtrockenen Drums erschaffen mit den filmischen Kung-Fu-Bites eine ganz eigene Welt. Tracks wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=PBwAxmrE194">C.R.E.A.M.</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=R0IUR4gkPIE">Protect Ya Neck</a>« wirken wie Szenen eines urbanen Kung-Fu-Films, in denen die Protagonisten um Überleben und Erfolg kämpfen.</p>



<p>Das Album erzählt keine lineare Geschichte, sondern präsentiert eine Reihe von Szenen, die zusammen ein umfassendes Bild des Lebens Staten Island zeichnen. »36 Chambers« ist wie ein Indie-Film, der durch seine Rohheit und Energie besticht – fast wie ein Tarantino-Streifen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Wu-Tang Clan - Wu-Tang Clan Ain&#039;t Nuthing Ta F&#039; Wit (Official HD Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/HnOZea4Zgbc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tua – »Grau«: Arthouse-Deutschrap</strong></h2>



<p><strong>Tuas</strong> lässt uns auf »Grau« in eine neblige, melancholische Welt eintauchen. Es ist kein gewöhnliches Deutschrap-Album, sondern vielmehr ein arthousiger, vertonter Mindfuck-Film. Die Platte schafft es durch abwechslungsreiche Klanglandschaften und tiefgründige Texte, eindrucksvolle Bilder und zu transportieren. Das Album ist gehüllt in eine dichte, fast greifbare Atmosphäre, sodass sich jeder Song anfühlt wie eine Szene aus einem düsteren Arthouse-Film. Es geht um Depression, Selbstzweifel, Sucht und Identität – und das in einer Soundlandschaft, die zwischen verschiedensten Genres hin und her schwankt.</p>



<p>Gleich auf dem Opener »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=qz0jvavM4y4">Es regnet</a>« nimmt Tua den Hörer mit in eine dunkle, versmogte Seitengasse, in der es keinen Funken Optimismus gibt. Tracks wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=pA5YeNVwNIA">Für immer</a>« wirken wie ergreifende Monologe eines Protagonisten, der mit inneren Dämonen und existenziellen Fragen ringt. Die musikalischen Arrangements sind unvorhersehbar und beklemmend, was ein Gefühl erzeugt, als würde man ein David-Lynch-Werk sehen. »Grau« ist wie ein poetischer, innerer Film. Es ist ein Soundexperiment, das sich anfühlt wie ein surreales Drama über das innere Chaos – der „Arthouse Movie“ unter den Deutschrap-Alben.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Für immer" width="1170" height="878" src="https://www.youtube.com/embed/pA5YeNVwNIA?list=PLV54Nt0qjvfG7dH1xy1jCYIO70FcT3wEK" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kendrick Lamar – »good kid, m.A.A.d city«: Hollywood reifes Storytelling</strong></h2>



<p><strong>Kendrick Lamars</strong> »good kid, m.A.A.d city« ist ein Paradebeispiel für ein cineastisches Hip-Hop-Album und wurde sogar als „Shortfilm by Kendrick“ vermarktet. Es erzählt die Geschichte eines jungen Kendrick, der in den Straßen von Compton aufwächst, und präsentiert diese mit einer Detailliertheit, die jedes Setting verbildlicht. Jeder Song fungiert wie eine Szene, die die Geschichte vorantreibt. Interludes und Skits in Form von Voicemails und Gesprächen dienen als Übergänge und geben zusätzlichen Kontext, ähnlich wie Zwischensequenzen in einem Film.</p>



<p>Tracks wie »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=t93uK0DKvEk">The Art of Peer Pressure</a>« und »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=mprkqDNUQb0">m.A.A.d city</a>« wirken wie Action-Thriller-Szenen, die den Hörer mitten ins Geschehen werfen. »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=75wmW7xjyog">Sing About Me, I’m Dying of Thirst</a>« ist einer dieser Momente, in denen der Film zum Drama wird. »good kid, m.A.A.d city« ist ein akustischer Film, der die Grenzen zwischen Musik und Storytelling verwischt. Kendrick Lamar beweist hier sein Talent als Regisseur seiner eigenen Geschichte, die er mit einer Eindringlichkeit erzählt, die man sonst nur aus Filmen wie <strong>Boyz n the Hood</strong> (1991) oder <strong>Menace II Society</strong> (1993) kennt. Passend zum Album ist auch ein 15-Minütiger Kurzfilm erschienen, welcher den Alltag Compton porträtiert.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="good kid, m.A.A.d city - A Short Film by Kendrick Lamar" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/cGkUpjyL7y8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>OG Keemo – »Mann Beisst Hund«: Ein düsterer Noir-Thriller</strong></h2>



<p>Ein Konzeptalbum, das durch seine Erzählstruktur und atmosphärische Dichte besticht, ist <strong>OG Keemo</strong>s und<strong> Funkvater Franks</strong> »Mann Beisst Hund«. Auch wenn es laut den beiden eher ein Zufall ist, teilt sich die Platte ihren Namen mit dem belgischen Kultfilm »Man Bites Dog«. In diesem geht es um einen Serienmörder – und genauso unbarmherzig und schonungslos ist auch dieses Album. Die filmische Qualität des Albums zeigt sich in den sorgfältig erzählten Geschichten. Jeder Track fungiert wie eine Szene aus einem düsteren Gangsterdrama, ähnlich wie <strong>New Jack City</strong>. Keemos detaillierte und bildhafte Texte lassen die Umgebung und die Ereignisse vor dem inneren Auge des Hörers lebendig werden. Er rappt mit einer Wucht, als würde er einen Monolog in einer finsteren HBO-Serie halten.</p>



<p>Auf »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1-q9G61pwPc">Anfang</a>« werden die wichtigsten Charaktere in die Story eingeführt, um dann im weiteren Verlauf ihre Rolle einzunehmen. Die Schlüsselszene des Albums ist allerdings der Track »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=lg_PmZ2S_3Y">Vögel</a>«, auf welchem Keemo als einer der Protagonisten seine Lebensgeschichte in etwa sechs Minuten presst. Wie viel davon wirklich autobiografisch ist, bleibt offen. Funkvater Frank liefert den perfekten Soundtrack: düstere Samples, treibende Drums, die wie der Puls eines nervösen Protagonisten klingen. Der bedrückende und wummernde Sound der Platte unterstützt die filmische Qualität, indem sie eine dichte, oft bedrohliche Atmosphäre schafft. »Mann Beisst Hund« wirkt wie ein akustischer Neo-Noir-Thriller, der die Grenzen zwischen Musik und Storytelling verwischt und an Klassiker wie <strong>La Haine </strong>erinnert.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="OG Keemo - Malik (prod. by Funkvater Frank)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/8BdA8kT1U7I?list=PLFeCdreUBysn7b1M268Ir8ol65WCsgBet" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Childish Gambino – »Because the Internet«: Ein multi-mediales Kunstwerk</strong></h2>



<p>Über die Grenzen der Musik ging <strong>Childish Gambino </strong>mit dem Release von »Because the Internet«. Es ist ein multimediales Konzeptalbum, das Musik, Film und Text vermischt. – und so ein ganz eigenes Universum bietet. Er veröffentlichte das Album gemeinsam mit einem auf die Platte abgestimmten 72-seitigen Drehbuch. Zusätzlich hat Glover passende Kurzfilme produziert. Die Tracks erzählen eine Geschichte, welche sich allerdings nicht sofort erschließt. Aber genau das macht sie so interessant.</p>



<p>So wirkt der Song »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ExVtrghW5Y4">Sweatpants</a>« wie eine selbstironische Szene in einem Coming-of-Age-Film, während »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=tG35R8F2j8k">3005</a>« die existenziellen Ängste eines Protagonisten einfängt, der nicht weiß, wo er hingehört. Die Produktion ist futuristisch, verzerrt, surreal, manchmal poppig, als würde man durch verschiedene Zeitebenen eines Films springen. Die verschiedenen Elemente des Projekts – Musik, Skript, Videos – sind wie Puzzleteile, die zusammen ein umfassendes Bild ergeben. »Because the Internet« ist ein Werk, das die Möglichkeiten des digitalen Zeitalters voll ausschöpft.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Childish Gambino - 3005" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/tG35R8F2j8k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Apsilon – »Haut wie Pelz«: Ein sozialkritischer Dokumentarfilm</strong></h2>



<p>»Haut wie Pelz«, das Debütalbum von <strong>Apsilon</strong>, ist ein eindrucksvolles Werk, welches besonders durch seinen Tiefgang hervorsticht. Auf den 37 Minuten Spielzeit zeichnet er ein detailliertes Bild vom Leben als Gastarbeiterkind im Berliner Stadtteil Moabit. Apsilon macht auf »Haut wie Pelz« also keine Witze. Das Album ist ein Blick in die harte Realität vieler Menschen, die sonst in der Gesellschaft übersehen werden.</p>



<p>Es geht um Migration, Identität und Klassismus. Apsilon erzählt seine Geschichten aber nicht mit Pathos oder erhobenem Zeigefinger, sondern mit der Dringlichkeit eines investigativen Dokumentarfilms. Und wie es sich für einen guten Film gehört, gab es sogar zum Release eine Kino-Tour. »Haut wie Pelz« ist nicht nur ein Album. Es ist eine akustische Dokumentation, die das moderne urbane Leben einfängt. Es fordert den Hörer heraus und regt Nachdenken an – ganz so wie eine Arte-Dokumentation über die Straßen Moabits.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Apsilon feat. Boondawg - Reiche Freunde (Prod. Bazzazian - Official Video)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/ewnFy_1UPdM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Diese Alben beweisen, dass Hip-Hop weit über Musik hinausgeht und ein Medium für ergreifende Geschichten, visuelle Erlebnisse und tiefe Emotionen ist. Wie in einem guten Film ziehen die Protagonist*innen die Hörer*innen in ihre Welt, fesseln sie mit ausgefeilter Dramaturgie und lassen Bilder entstehen, die noch lange nachwirken. Ob düsterer Noir-Thriller, introspektives Arthouse-Drama oder sozialkritische Dokumentation – Hip-Hop kann all diese Facetten abdecken.<br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/von-arthouse-film-bis-arte-doku-wenn-rap-alben-wie-kinofilme-klingen">Von Arthouse-Film bis Arte-Doku: Wenn Rap-Alben wie Kinofilme klingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/editorials/editors-pick/von-arthouse-film-bis-arte-doku-wenn-rap-alben-wie-kinofilme-klingen/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Childish Gambino &#8211; Because the Internet</title>
		<link>https://mostdope.tv/essentials/childish-gambino-because-the-internet</link>
					<comments>https://mostdope.tv/essentials/childish-gambino-because-the-internet#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2021 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essentials]]></category>
		<category><![CDATA[3005]]></category>
		<category><![CDATA[Atlanta]]></category>
		<category><![CDATA[Azealia Banks]]></category>
		<category><![CDATA[Because The Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Chance the Rapper]]></category>
		<category><![CDATA[Childish Gambino]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Glover]]></category>
		<category><![CDATA[Jhené Aiko]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Göransson]]></category>
		<category><![CDATA[Miguel]]></category>
		<category><![CDATA[Staff Pick]]></category>
		<category><![CDATA[Sweatpants]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mostdope.tv/?p=2817</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8220;Was kannst du eigentlich nicht?&#8221; möchte man Donald Glover am liebsten zurufen. Gerade hat er die heiß erwartete dritte Staffel von »Atlanta« mit einem Teaser angekündigt, die Serie, dessen Gesicht er als Executive Producer, Hauptdarsteller Earn und Regisseur ist. Seine Rolle als Troy bei der Comedyserie »Community« ist genauso bekannt, dazu gesellen sich Drehbuchschreibereien bei Serien wie »30 Rock« , Kinoauftritte bei »Star Wars« und »Spiderman« oder Stand-Up Comedy Shows. Trotzdem ist die Karriere vor und hinter der Kamera nur [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/essentials/childish-gambino-because-the-internet">Childish Gambino &#8211; Because the Internet</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>&#8220;Was kannst du eigentlich nicht?&#8221; möchte man Donald Glover am liebsten zurufen. Gerade hat er die heiß erwartete dritte Staffel von »Atlanta« mit einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=nYQg9w-rG3o" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teaser</a> angekündigt, die Serie, dessen Gesicht er als Executive Producer, Hauptdarsteller Earn und Regisseur ist. Seine Rolle als Troy bei der Comedyserie »Community« ist genauso bekannt, dazu gesellen sich Drehbuchschreibereien bei Serien wie »30 Rock« , Kinoauftritte bei »Star Wars« und »Spiderman« oder Stand-Up Comedy Shows. Trotzdem ist die Karriere vor und hinter der Kamera nur die eine Seite seines Schaffens. Donald Glovers Talente liegen genauso in der Musik, wo er sich als Childish Gambino seit den 2010ern auslebt. </strong></p>



<p>Sein zweites Album »Because the Internet« schlägt dabei die Brücke zwischen Film und Musik so gut wie kein anderes seiner Projekte. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im Jahr 2013 wurde gerade die fünfte Staffel von »Community« gedreht &#8211; mit allerdings nur fünf Folgen, in denen sein Charakter Troy vorkommt. Die Priorität in dieser Zeit hat eindeutig auf der Musikkarierre gelegen, auf die Bino sich konzentrieren wollte. Kein Wunder, denn »Because the Internet« ist mit ordentlich Promo, Konzept und vor allem Arbeit gekommen. Es sollte ein Album werden, das die universelle Sprache des Internets spricht und die Internetkultur ins Zentrum rückt &#8211; einen Ort, den er eigentlich schrecklich findet und wo er sich weniger menschlich fühlt, wie er <a href="https://www.newyorker.com/magazine/2018/03/05/donald-glover-cant-save-you" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2018 mal im New Yorker Magazine erzählt</a> hat. </p>



<p>Trotzdem oder genau deswegen wird »Because The Internet« von einer multimedialen Promophase begleitet, die wohl die größte in seiner musikalischen Karriere bleiben wird. Das Album, das im Dezember 2013 erscheinen soll, wird bereits im Juli vorsichtig mit dem Track »Centipede« angeteasert. Ein Monat später folgt der Kurzfilm »Clapping for the Wrong Reasons« und zwei Monate darauf mit »3005« die erste richtige Single des Albums.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Childish Gambino - 3005 (Official Video) HD" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/67sDhNyuzLU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Vier Tage vor Albumrelease dann das Herzstück zu »Because the Internet«: Durch <a href="https://dissectpodcast.com/because-the-internet-screenplay/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ein 72-seitiges Screenplay</a>, das damals über becausetheinter.net abrufbar war, erhält das Album eine komplette Geschichte, die den Rahmen für die Musik legt. Über fünf Akte erstreckt sich die Geschichte, die von einem Hauptcharakter erzählt, der lediglich als &#8220;The Boy&#8221; vorgestellt wird. Die sehr kurze Kurzfassung des Screenplays: The Boy verbringt seine Tage damit, Prominente auf Twitter zu trollen und Videos auf WorldStarHipHop hochzuladen. Zum Ende hin verkauft er Drogen, um an Geld zu kommen. So richtig zielführend ist die Geschichte nicht, sondern wirft ständige Fragen auf und zwingt quasi dazu, sich mit ihr und damit auch mit der Musik auseinanderzusetzen, in der man auf eventuelle Antworten hofft. </p>



<p>Alle clevere Promo und ausuferndes Begleitmaterial hilft aber nicht, wenn die Musik nicht hinterherkommt, denn genug Menschen werden die 72 Seiten niemals gelesen haben. Macht nichts, denn »Because the Internet« lässt sich auch ohne begleitende Geschichte wunderbar anhören. Die Produktionen dafür kommen von ihm selbst und einem alten Bekannten. Der schwedische Community-Komponist <strong>Ludwig Göransson</strong> zeigt sich mitverantwortlich für den Sound des Projekts, der von atlantatypischem Trap über samtigen R&#8217;n&#8217;B bis hin zu staubigen Jazzklängen reicht. Dass die beiden häufig genug kreativ zusammengerabeitet haben, zeigt sich wieder und wieder auf den insgesamt 19 Tracks. Die ausgewählten Features in Form von R&#8217;n&#8217;B-Sängerin <strong>Jhené Aiko</strong>, der kontroversen Rapperin <strong>Azealia Banks</strong> oder einem <strong>Chance the Rapper</strong> in  »Acid Rap«-Form tun gemeinsam mit Göransson ihr übriges, um »Because the Internet« nicht zu einer Donald Glover One Man Show werden zu lassen. </p>



<p>Das funktioniert einigermaßen, trotzdem liegt nach dem Abklingen des Outros »III. Life: The Biggest Troll« natürlich der Gedanke in erster Linie darauf, dass dieser Childish Gambino einfach eine Ausnahmeleistung abgeliefert hat. 58 abwechslungsreiche Minuten sind vorbei, einige Fragen wurden geklärt, andere sind gerade erst aufgekommen und eine steht nach wie vor im Raum: &#8220;Was kannst du eigentlich nicht?&#8221;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/essentials/childish-gambino-because-the-internet">Childish Gambino &#8211; Because the Internet</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mostdope.tv/essentials/childish-gambino-because-the-internet/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
