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	<title>Battlerap Archive - Mostdope</title>
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		<title>Spotlight: Mauli</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eric Blache]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2020 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spotlights]]></category>
		<category><![CDATA[autismus & autotune]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass Künstler, die ihren ersten großen Aufmerksamkeits-Schub im Battlerap-Kosmos erhalten, sich im Laufe ihrer Karriere immer weiter davon emanzipieren, sodass es im Nachhinein fast schon absurd wirkt, Startpunkt und Gegenwart miteinander zu vergleichen, ist sicherlich keine Besonderheit. Aber selten konnte man den musikalischen Reifeprozess so in Echtzeit mitverfolgen wie im Falle unseres heutigen Spotlight-Artists Mauli. Geboren 1993 in Berlin machte der selbstbetitelte Frechdachs zuallererst 2012 bei DEM Battlerap-Turnier mit den drei großen Buchstaben auf sich aufmerksam. Gekonnt gelang es ihm, [&#8230;]</p>
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<p><strong>Dass Künstler, die ihren ersten großen Aufmerksamkeits-Schub im Battlerap-Kosmos erhalten, sich im Laufe ihrer Karriere immer weiter davon emanzipieren, sodass es im Nachhinein fast schon absurd wirkt, Startpunkt und Gegenwart miteinander zu vergleichen, ist sicherlich keine Besonderheit. Aber selten konnte man den musikalischen Reifeprozess so in Echtzeit mitverfolgen wie im Falle unseres heutigen Spotlight-Artists Mauli.</strong></p>



<p></p>



<p>Geboren 1993 in Berlin machte der selbstbetitelte Frechdachs zuallererst 2012 bei DEM Battlerap-Turnier mit den drei großen Buchstaben auf sich aufmerksam. Gekonnt gelang es ihm, seinen Kontrahenten den dort vorherrschenden, infantilen Humor auf überhebliche Art und Weise zurück ins Gesicht zu schleudern und im Grunde genommen oft einfach nur zu sagen: „Hört euch doch selbst einfach mal an, was für einen Schwachsinn ihr schreibt.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Mauli_00.jpeg" alt="" class="wp-image-740" srcset="https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Mauli_00.jpeg 1200w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Mauli_00-300x200.jpeg 300w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Mauli_00-1024x683.jpeg 1024w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Mauli_00-768x512.jpeg 768w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Mauli_00-391x260.jpeg 391w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Mauli_00-360x240.jpeg 360w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Mauli_00-720x480.jpeg 720w, https://mostdope.tv/wp-content/uploads/Mauli_00-770x513.jpeg 770w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>
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<p>Diese Grundhaltung findet sich dann auch auf seinen ersten EPs wieder und gipfelte letztlich im Debüt-Album »Spielverderber« von 2015, auf dem Mauli im großen Stil gegen den Deutschrap-Kosmos und all seine Peinlichkeiten austeilte und sich dabei mit dem Namedropping von Kollegen nicht gerade zurückhielt</p>



<p>Doch schon beim nächsten und (bis jetzt) aktuellsten Album »autismus &amp; autotune« sollte sich das schlagartig ändern. Auf dem erstmals vollständig selbstproduzierten Release wird zwar auch hier und da noch der ein oder andere Seitenhieb verteilt, jedoch sind es vor allem die persönlicheren Momente &#8211; wie die herzerwärmende Liebeserklärung »Licht« (2018) &#8211; die stellvertretend für den persönlichen, aber auch musikalischen Sinneswandel Maulis stehen.<br>Eine Entwicklung, die seit dem Release des Albums vor zwei Jahren konsequent fortgeführt wurde. Vor allem auf der Single »Sorry« (2019), die endgültig mit der Spielverderber-Vergangenheit und all ihren Konsequenzen abschließt.</p>



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<p></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><br>Es bleibt abzuwarten, wie sich diese stetige Veränderung und der zunehmende Fokus auf die eigenen, harmonie-verliebten Produktionen auf das seit längerer Zeit angekündigte, neue Album »Disney 808 Magic« auswirken. Fest steht: Der Name wird Programm!</p>
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		<title>Weekend &#8211; Nicht mehr nur am Wochenende Rapper</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2020 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spotlights]]></category>
		<category><![CDATA[Am Wochenende Rapper]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Künstlername Weekend entstand einerseits durch die Anlehnung an seinen Nachnamen Wiegand und gab andererseits auch Hinweis darauf, dass das Rappen zunächst nur Hobbybeschäftigung war – eben ein Wochenendsding. Durch Internetbattles machte sich der gebürtige Gelsenkirchener Anfang der 2010er aber einen immer größeren Namen und zog so auch die Aufmerksamkeit der Musiklabels auf sich. Als frischgebackenes Signing von Chimperator erschien 2013 dann das Debütalbum »Am Wochenende Rapper«. Das ehemalige Hobby war zur Vollzeitbeschäftigung geworden. Nach noch drei weiteren Releases unter dem Chimperator-Banner, [&#8230;]</p>
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<p><strong>Der Künstlername Weekend entstand einerseits durch die Anlehnung an seinen Nachnamen Wiegand und gab andererseits auch Hinweis darauf, dass das Rappen zunächst nur Hobbybeschäftigung war – eben ein Wochenendsding.</strong></p>



<p><br>Durch Internetbattles machte sich der gebürtige Gelsenkirchener Anfang der 2010er aber einen immer größeren Namen und zog so auch die Aufmerksamkeit der Musiklabels auf sich. Als frischgebackenes Signing von <strong>Chimperator</strong> erschien 2013 dann das Debütalbum »Am Wochenende Rapper«. Das ehemalige Hobby war zur Vollzeitbeschäftigung geworden.</p>



<p>Nach noch drei weiteren Releases unter dem Chimperator-Banner, sowie einigen Touren und Festivals trennten sich die Wege aber schließlich wieder. Wie er in einem Instagram-Post preisgab, fühlte er sich an einem Punkt in 2018 so leergeschrieben, dass er zeitweilig gar an ein Karriereende dachte. Glücklicherweise schöpfte er aber durch einige langjährige Wegbegleiter, seine Ehefrau sowie den Umzug nach Stuttgart neue Motivation und entschloss sich, nun größtenteils auf Independent-Ebene zu arbeiten. Die damit verbundene Freiheit wurde in ein Album gesteckt, das seinen Neuanfang kennzeichnet und den Namen »LIGHTWOLF« trägt.</p>



<p>Bislang sind daraus die beiden Singles »BOXEN« und »GEH WEG« (feat. <strong>Pimf</strong>) erschienen, die einen ersten Vorgeschmack liefern und auch musikalisch eindeutig einen neuen Ansatz markieren. </p>



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<iframe title="WEEKEND – BOXEN (prod. Friedrich VanZandt)" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/Hzua28_hMb0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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		<title>Gozpel &#8211; Drang nach mehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthi Hilge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2020 14:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Rap am Mittwoch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 21.02.2020 erscheint mit »Drang« das neue Album des Berliner Rappers Gozpel. Es ist sein zweiter Langspieler nach dem Debütalbum »Sympathoz« (2014), das bereits kurze Zeit nach seinen ersten Gehversuchen in der Battlerapwelt veröffentlicht wird. In dieser Szene tritt der Steglitzer 2013 zum ersten Mal in Erscheinung, als er bei Rap am Mittwoch schnell zu größerer Bekannt- und Beliebtheit gelangt. Mit einer ausgesprochenen Sympathie und seinen Lines voller Ironie und Sprachwitz hat er die Rap am Mittwoch-Crowd in den Battles [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mostdope.tv/spotlights/gozpel-drang-nach-mehr">Gozpel &#8211; Drang nach mehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://mostdope.tv">Mostdope</a>.</p>
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<p><strong>Am 21.02.2020 erscheint mit »Drang« das neue Album des Berliner Rappers Gozpel. Es ist sein zweiter Langspieler nach dem Debütalbum »Sympathoz« (2014), das bereits kurze Zeit nach seinen ersten Gehversuchen in der Battlerapwelt veröffentlicht wird. In dieser Szene tritt der Steglitzer 2013 zum ersten Mal in Erscheinung, als er bei Rap am Mittwoch schnell zu größerer Bekannt- und Beliebtheit gelangt. </strong></p>



<p>Mit einer ausgesprochenen Sympathie und seinen Lines voller Ironie und Sprachwitz hat er die <strong>Rap am Mittwoch</strong>-Crowd in den Battles schnell hinter sich. So ist es kein Wunder, dass sich ähnliche Elemente zunächst auch in den Texten von »Sympathoz« finden, wenn er mit scharfem Blick seine Generation, Heimatstadt und sich selbst auf Boom-Bap- und Trapbeats unter die Lupe nimmt. Doch seitdem ist einige Zeit verstrichen und der Musiker hat sich nun, älter geworden und mit neuerem Klangbild, zurückgemeldet.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="GOZPEL - LAUTLOS" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/I1iOPanlLoY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<p><br>Nicht zuletzt das Äußere wirft mittlerweile einige Parallelen zu <strong>Prinz Pi</strong> auf (mit dem er 2019 als Support auch auf Tour war), auch die Inhalte werden zunehmend erwachsener – ohne die Leichtfüßigkeit aus früheren Zeiten zu verlieren. Mit den ersten veröffentlichten Singles von »Drang« zeigt sich ein Künstler, der schon immer offen reflektiert seine Sichtweise auf ein breites Spektrum an Themen dargelegt hat, nun aber scheinbar noch einmal eine weitere Entwicklung genommen hat. Wir sind gespannt auf das Endergebnis. »Drang« von Gozpel am 21. Februar!</p>
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